Zündeln der NATO

Norwegen versetzt seine Streitkräfte in erhöhte Bereitschaft

Norwegen eskaliert unbemerkt von den deutschen Medien an der russischen Grenze. Nun hat Norwegen seine Streitkräfte für ein Jahr in erhöhte Bereitschaft versetzt.

Das kleine und vorgeblich so friedfertige Norwegen fährt unbemerkt von den deutschen Medien eine sehr provokative Politik gegenüber Russland. Obwohl norwegische Gesetze vorsehen, dass in Friedenszeiten keine ausländischen in dem Land stationiert werden dürfen, wurde dort 2021 eine Basis für amerikanische Atombomber und eine für amerikanische Atom-U-Boote eingeweiht. Im Februar 2021 sind dort die ersten US-Bomber gelandet und im Mai 2021 ist das erste amerikanische Atom-U-Boot dort eingelaufen. Dass dort, nahe russischer Gewässer, jedes Jahr große NATO-Flottenmanöver abgehalten werden, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Aber auch auf anderen Gebieten sucht Norwegen Streit mit Russland. 1920 wurde der Spitzbergenvertrag geschlossen, der die Gebietsansprüche in der Region formell geregelt hat. 1925 hat Norwegen aufgrund des Vertrages die Souveränität über Spitzbergen erhalten, muss aber allen Bürgern der unterzeichnenden Länder, die sich auf Spitzbergen niederlassen wollen, die gleichen Rechte einräumen. Als Folge davon leben Russen und Norweger seit hundert Jahren friedlich auf Spitzbergen zusammen. Es gilt zwar norwegisches Recht, aber seit Sowjetzeiten bauen russische Firmen dort Kohle ab und führen wissenschaftliche Forschungen durch. Im Sommer 2022 hat Norwegen eine Blockade über die dort lebenden Russen verhängt, indem es keine Lieferungen aus Russland mehr durchgelassen hat, was sogar die Versorgung der russischen Siedlung mit Lebensmitteln und Medikamenten behindert hat.

Nun hat Norwegen einen weiteren Schritt getan und seine Streitkräfte in erhöhte Bereitschaft versetzt, was in Russland kaum als vertrauensbildende oder gutnachbarschaftliche Maßnahmen gewertet wird. Daher habe ich die offizielle Erklärung des russischen Außenministeriums dazu übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die norwegische Regierung hat die Bereitschaft ihrer Streitkräfte ab dem 1. November dieses Jahres für mindestens ein Jahr erhöht und zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung der nationalen Sicherheit ergriffen. Uns würde das nicht betreffen, wenn es nicht eine wichtige Nuance gäbe. Dieser de facto beispiellose Schritt wird, wie unschwer zu erraten ist, durch die Handlungen der Russischen Föderation gerechtfertigt, die, wie die norwegische Seite erklärt, zur „ernstesten militär-politischen Situation in Europa seit Jahrzehnten“ geführt haben.

Nein, es sind nicht unsere Handlungen, die dazu geführt haben. Es sind Eure Handlungen. Ihr seid der „kollektive Westen“, der allen entsprechenden Blöcken, Bündnissen und so weiter beitritt. Die, die noch nicht einmal beigetreten sind, machen die Politik Washingtons mit. Ihr wart es, die die Lage auf dem europäischen Kontinent destabilisiert habt. Seit vielen Jahren wechselt Ihr nach eigenem Gutdünken Regime, zieht Länder entgegen der Logik, ihren Traditionen und Interessen in diese Blöcke hinein oder versprecht ihnen „Boni“, wenn sie sich weigern, mit uns zusammenzuarbeiten.

Dabei gibt Oslo zu, dass es „keine Anzeichen dafür gibt, dass Russland beabsichtigt, seine militärischen Aktivitäten auf andere Länder auszuweiten“ und erklärt die neuen Maßnahmen mit der Notwendigkeit, ein Signal der „Bereitschaft zur Selbstverteidigung“ zu senden. Solche Bewegungen sind eines poetischen Vergleichs würdig.

Wir sind gezwungen festzustellen, dass die „Bedrohung aus dem Osten“ und die Verunglimpfung Russlands, bei der dem Land etwas zugeschrieben wird, was es nicht tut, von der norwegischen Regierung wieder einmal dazu benutzt wird, ihre eigenen militärischen Vorbereitungen zu verschleiern und den aufgeblähten Militärhaushalt gegenüber der norwegischen Bevölkerung zu rechtfertigen.

Es ist nicht zu übersehen, dass Oslo in den letzten Jahren konsequent eine Politik der Aufgabe der „Selbstbeschränkung“ verfolgt und die militärischen Vorbereitungen in den nördlichen Regionen an der russisch-norwegischen Grenze verstärkt hat. Unter Erklärungen, dass die Norweger keine Bedrohung für irgendjemanden darstellen und dass die ergriffenen Maßnahmen angeblich notwendig sind, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten, sind in Wirklichkeit ständig ausländische Militärstützpunkte in Norwegen aufgetaucht, die entsprechende Infrastruktur wurde modernisiert und modernes Gerät wurde gekauft. Oslo gehört zu den aktivsten Befürwortern des Engagements der NATO in der Arktis.

Wir betrachten diese Entwicklung in der Nähe der russischen Grenzen als das bewusste Festhalten Oslos an einem destruktiven Kurs, der zu einer Eskalation der Spannungen in der euro-arktischen Region und zur endgültigen Zerstörung der russisch-norwegischen Beziehungen führen wird.

Das ist nicht unsere Entscheidung. Russland ist stets offen für einen ehrlichen und von gegenseitigem Respekt geprägten Dialog, aber auf unfreundliche Handlungen werden wir rechtzeitig und angemessen reagieren.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

64 Antworten

  1. Die yankee’s versuchen Russland permanent einen Viel-Fronten-Krieg aufzuzwingen… – natürlich dürfen dafür immer erst die anderen sklaven an vorderster Front sterben – damit das yankee am Ende mit minimalem Einsatz der größte Abstauber ist – siehe WK II … – ohne das Raubgut aus „D“ wären die yankee’s bis Heute ein nichts…

    …ich wollte ursprünglich eigentlich nach Norwegen auswandern – nun gut, das hat sich ja durch deren permanente Politik erledigt gehabt – genau wie Canada, Australien und Neuseeland – die reinsten faschistischen Diktaturen – wie u.a. sogar das auch so liberale und freie Holland – wie es sich doch gewandelt hat – der erste Staat in Europa – der seine Anti-Corona-Proteste mit scharfer Munition bearbeitete… 😤😡😤

    1. Nun, das mit dem Auswandern nach Norwegen dürfte sich schon aus finanziellen Gründen erledigen, wenn Du nicht gerade die Einkünfte eines Immobilienmaklers oder Zahnarztes hast.
      Auch bei mir stand Norwegen jahrelang ganz oben auf der Liste.

      Leider haben sich die Verhältnisse dort in den letzten Jahrzehnten drastisch gewandelt. Schnellstraßen in Gegenden, wo kaum ein Auto fährt, überall Mautgebühren, rücksichtslose Zersiedelung und Preise, die selbst die wohlhabenden Norweger aus dem Lande treiben – viele von ihnen gehen als Rentner ins billigere Schweden.

      Früher gab es dort bescheidene, kluge Politiker, die wussten, wie wertvoll der Frieden war, heute gibt es dort genauso dumme & dämliche Figuren wie in Deutschland, die im Prinzip gar nicht regieren können, aber doch irgendeine Rolle spielen wollen. Mir hat das Norwegen „ohne Öl&Gas“ deutlich besser gefallen. Vor 40 Jahren war es fast unmöglich, in Norwegen einen arroganten Menschen zu treffen, heute ist das an der Tagesordnung. Reichtum verdirbt!

      Von daher kommt die jüngste Entwicklung dort nicht unerwartet. Nebenbei – die Öffnung eines Marine-Stützpunktes (in der Nähe von Tromsö) für die US Kriegstreiber hat schon einen gewaltigen Protest hervorgerufen. Aber wie in Deutschland haben norwegische Regierungen es nicht mehr nötig, auf die Stimme des Volkes zu hören. Verkommene Medien tun ein Übriges.
      Du hast nichts verpasst.

      1. Der unterbewußte Verstand legt es auch für Norwegen darauf an, menschenleer zu werden, auch wenn der Prozeß noch ne Menge Jahr(zehnt)e dauern kann. Man nennt das in der Baubranche „Rückbau“!

        „Great Reset“, verstehst?!

      2. Übrigens: Auch die Norweger von heute – also die jungen Generationen (x, y, z) – sind insbesondere durchs Internet und die ganzen Plattformen wie Instagram usw. zu arroganten, narzisstischen „Doofköppen“ GEMACHT worden, wobei sie aber selbst schuld mittragen – wie das immer so ist -, denn sie hätten sich auf alter Werte besinnen und bewußt diesen ganzen Scheiß ablehnen können. Aber die „Jugend“ ist einfach zu dämlich auch in Norwegen, sie raffen nicht, was mit ihnen gemacht wurde und wird. Also müssen auch sie später VIEL Dreck fressen.

        Tja, war nicht meine Idee, daß man sich in so einem „Wertewestenland“ so entwickelt! 😀

      3. Hallo Karl. Ich habe mein Haus in Norwegen bereits gekauft, für die Pension. Im Stordal-Fjord, Höhe Aalesund. Der Immobilienmarkt in Norwegen ist noch immer sehr moderat, man kann auch für kleines Geld ein Haus kaufen – zumindest am Land. In den Städten sieht es anders aus. Die Lebenshaltungskosten sind ebenfalls nicht so dramatisch höher als bei uns. Wenn man bedenkt, dass in Norwegen niemand unter 3000 Euro netto verdient, dann kann man schon erahnen, dass es sich dort sehr gut leben lässt. Die Norweger vom Land sind nach wie vor sehr angenehme, zurückhaltende Menschen. Ein neureiches Protzen wirst Du dort nicht finden – im völligen Gegensatz zur slawischen Mentalität, wo Kitsch und geschmackloser Klunker vorherrschen. Ich kenne beide Mentalitäten und ziehe die nordische Mentalität um Welten vor. Es gibt keine norwegischen Superyachten. Dafür hat Norwegen einen Staatsfond, der mit über 1500 Milliarden Euros gefüllt ist. Die Infrastruktur ist in einem sehr guten Zustand – das hast Du richtig erkannt (Schnellstraßen die keiner braucht). Jedes Dorf ist mittlerweile durch einen Tunnel erreichbar. Das Land ist flächenmässig grösser als Deutschland und hat nur 5,5 Millionen Einwohner. Trotzdem ist der Lebensstandard auch im entfernten Norden sehr groß. Norwegen ist ein Kulturvolk – das merkt man in jeder Facette des Landes. Die Ähnlichkeiten der Länder Norwegen und Russland sind nicht von der Hand zu weisen: Beide haben sehr viel Fläche und eher weniger Bevölkerung. Beide haben große Erdölvorkommen und Erdgasvorkommen. Norwegen nutzt seine Ressourcen aber anders als Russland.

        1. @Laszlo Lukacs
          Irgendetwas stimmt mit ihrem Beitrag nicht. Ein Haus im Fjord ? Der Fjord den sie wahrscheinlich meinen heisst Storfjorden und dort gibt es einen Ort der Stordal heisst, allerdings auch noch ein paar andere. Auch hre Beschreibung der Lebensverhaeltnisse in Norwegen hat mit der Realitaet so gut wie nichts gemein. Ich wohne seit zwanzig Jahren in Norwegen und als ich damals hierher zog waren Haeuser wirklich noch erschwinglich. Entweder ist ihr Haus am Fjord ein feuchter Traum ihrerseits oder sie gehoeren eher zur gehobenen Mittelschicht. Die Preise fuer Immobilien, selbst auf dem Land sind selbst fuer normale Norweger kaum zu bezahlen-direkt am Fjord ist es unbezahlbar. Pensionaere oder Rentner ziehen in Scharen aus Norwegen weg, vornehmlich in Richtung Sueden oder nach Schweden. Kein Mensch wuerde auf die Idee kommen als Rentner ausgerechnet in Europas teuerstes Land zu ziehen, wo die Sonne ungefaehr so oft scheint wie es in der Sahara regnet und wo das Gesundheitssystem sich auf dritte Welt Land Niveau bewegt. Das in Norwegen keiner unter 3000 Euro verdient und die Lebenshaltungskosten auf deutschem Niveau sind, sind ein absoluter Fake. Ich denke, dass mindestens 50 % aller Norweger, teilweise deutlich weniger haben. Das trotzdem, dass Einkommensniveau deutlich hoeher ist, als Bspw. in D, liegt eben auch an den exorbitanten Lebenshaltungskosten, die fuer deutsche Verbraucher unvorstellbar sind und vielleicht mal im Urlaub bezahlbar sind. Ausserdem gibt es in Norwegen ein gut Teil sehr gut bezahlter Jobs, die den Durchschnitt verzerren (Oelindustrie z.B.) Es gibt keine Norwegischen Superyachten-selten so gelacht, auch der Norwegische Geldadel protzt wo es nur geht oder zieht lieber gleich in die Schweiz, wo man unter seines Gleichen ist. Dem hiesigen“Normalo“ bleibt immerhin noch der Asylant, der das Gras maeht, auf die Kinder aufpasst, einkaufen geht, sauber macht-eben alles was der goennerhafte Nordmann-oder Frau als laestig empfindet. Noch so ein Lacher: „Die Infrastruktur ist in einem sehr guten Zustand“ – abgesehen von maroden Bruecken die reihenweise einstuerzen oder gesperrt werden, von Tunneln wo es Steine von der Decke regnet und von Asphaltstrassen, wo viel Strasse aber wenig Asphalt ist. Die Norweger laestern uebrigens besonders gern ueber den Zustand ihrer Strassen aber Touristen die hier einmal im Jahr auftauchen und die E 6 oder E 39 abfahren finden alles toll. Russland und Norwegen miteinander zu vergleichen ist so wie D mit Andorra zu vergleichen. Auch in Norwegen kocht es, anders als in D aber hier verstehen viele z.B. nicht, warum der Staat, der sich an den hohen Strom, Gas und Oelpreisen dumm und daemlich verdient, dem „Normalbuerger“ so wenig zurueckgibt. Noch ein kleiner Tipp an den angehenden Rentner: Kleiner Biervorrat schadet nicht denn momentan sind wir bei 4 Euro fuer den halben Liter, Diesel kommt der 3 Euro Marke/l gefaehrlich nah und Benzin liegt bei guten 2,60/l. Kann also gut sein, dass hier die Fahrt zum einkaufen teurer wird als ein ganzer We Einkauf in D.

          1. Mein Haus ist in Dyrkorn, das ist neben Stordal. Gekostet hat mir das Haus 45 000 Euro. Dafür hätte ich hier nur eine Garage bekommen. Die Treibstoffpreise sind hoch – das ist richtig. Der Strompreis hält sich aber in Grenzen. Und das tägliche Einkaufen kostet nur dann viel mehr, wenn man nicht selber kocht. Alkohol und Tabakprodukte sind unerschwinglich – das ist aber nicht mein Problem, weil ich auf beides verzichten kann. Somit ist mein Leben in Norwegen nicht teuer. Das Haus selbst ist natürlich nicht auf dem Niveau, in welchem der durchschnittliche Norweger heute wohnt. Es ist ein Haus aus den 50er Jahren, typische Holzbauweise, nicht ausreichend isoliert (10cm Wolle). Wer selbst ein wenig Hand anlegen kann, der tut sich natürlich leichter. Ich könnte das Haus unmöglich von einer norwegischen Firma renovieren lassen. Das könnte ich mir nicht leisten. Ich kenne Norwegen seit 20 Jahren – solange fahre ich zum Fischen nach Norwegen. Ich liebe nicht nur die Landschaft, sondern auch die völlig unaufdringliche Art der Norweger. Ich kenne auch die russische Mentalität ein wenig. Ich habe Bekannte in der Ukraine. Die sind zwar alle antirussisch eingestellt, aber von der Mentalität her sind es natürlich Russen – was sonst. Die Lust am Protzen und an den Klunkern ist andauernd spürbar. Im Land selbst herrscht eine eigenartige Kulturlosigkeit, es gibt kauf Vereine oder andere zivilgesellschaftliche Organisationsformen. Es gibt kein Brauchtum, das gepflegt wird oder sonstige Zeichen von kulturellen Neigungen. Die nordische Kultur ist hingegen immer spürbar und hat sich durch den Wohlstand nicht vergällen lassen. Auch die wohlhabenden Norweger leben in Häusern, denen man den Wohlstand von aussen nicht ansieht. Das mage ich – da fühle ich mich wohl.

    2. Nun ja…. das mit dem Rumänien kann auch ganz schnell „in die Hose gehen“, wenn die sich als „Kanonenfutter“ werden benutzen lassen… Doch auch so schon wird die Gefahr gross, sobald die Russen den Ukrainer die letzten Meerzugänge auch noch wegnehmen und die Nato sich so einiges wird einfallen lassen wird, um vom rumänischen Staatsgebiet aus zu agieren….

      1. Ich glaube ja nicht, daß „die Russen den Ukrainer die letzten Meerzugänge auch noch wegnehmen“ wollen. Wenn doch, stimmt allerdings dann auch bei den Verantwortlichen in Moskau was nicht, denn es würde natürlich den „Hexenkessel“ ganz erheblich vergrößern und entsprechend gefährlicher noch für ganz Europa und wahrscheinlich die ganze Welt werden.

        Wie kommst Du auf dieses Wollen der Russen? Haben sie das verkündet?

      2. …bei mir war Rumänien wegen de Liebe… 😋😋

        Aber Spaß beiseite – gibt es denn noch ein einziges Land derweil – in das man ohne große Sorgen auswandern kann? Kaum noch – bliebe lediglich die Antarktis – doch dort ist’s mit der Lebensmittelversorgung ein wenig eng…..

    3. Ich bin gespannt auf die Midterm-Wahlen der Yankees in nur noch drei Tagen – wie sie ausfallen? Sollten die Republikaner beide Kammer gewinnen, ob sie durchsetzen, dass man sich um eigenen Kram im Inland kümmern sollte statt um die Weltherrschaft? Dann geht auch das Zündeln zurück – und in ein paar Jahren ist die multipolare Welt fest etabliert.

      Apropos US-Weltherrschaft: https://www.xing.com/communities/posts/ueber-die-unterwerfung-deutschlands-unter-die-new-world-order-der-usa-1024986097

      Ob es auch den Leuten in Norwegen nicht langsam reicht?

    4. Der zweite Weltkrieg – Geschichte(n) von Spitzbergen

      Die Okkupation Norwegens durch Nazi-Deutschland 1940 hatte für Svalbard und seine Minensiedlungen zunächst keine Auswirkungen.

      Die Situation änderte sich durch Hitlers Angriff im Juni 1941 auf die Sowjetunion, da die Barentssee als Transportweg nach Murmansk nun eine neue strategische Bedeutung erhielt.

      Im August wurden 1955 Russen nach Arkhangelsk und 765 Norweger nach Großbritannien evakuiert, wobei die Siedlungen auf Spitzbergen weitgehend zerstört wurden, damit die Gegenseite sie nicht nutzen konnte..

      Schnell wurde dies in Deutschland bemerkt und die Gelegenheit zur Einrichtung von Kriegswetterstationen genutzt.

      Wetterdaten aus der Arktis waren nicht nur für den Raum Mitteleuropa kriegswichtig, sondern auch für die Barentssee und somit für die Murmansk-Konvois.

      Durch ihre Bedeutung für die Geschehnisse an der Ostfront hatte die sicheren Durchführung bzw. der Angriff auf diese Konvois bei beiden Seiten hohe Priorität, und entsprechend wurde großer Aufwand für die Errichtung eigener und Zerstörung gegnerischer Kriegswetterstationen aufgebracht.

      Aufgrund der Konkurrenz zwischen Luftwaffe und Marine der Wehrmacht kam es auch dazu, dass mitunter mehrere bemannte Stationen gleichzeitig in Svalbard überwinterten, so 1941/42 die Stationen »Bansö« (Adventdalen) und »Knospe« (Signehamna im Krossfjord)………….

      Mehr….
      https://www.spitzbergen.de/landeskunde-und-tipps/geschichte/der-zweite-weltkrieg.html

  2. Passend zu diesem „Akt der kriegerisch gestimmten Haltung“ – hier Norwegens – anstelle einer friedensstiftend-entspannenden kann ich wärmstens nur diesen Artikel empfehlen zu lesen, er ist von heute und in der BZ erschienen, stammend vom Jörg Arnold („Prof. Dr. Jörg Arnold, Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, Freiburg im Breisgau, hat in der Vergangenheit mehrfach zu Fragen des Zusammenhangs von Frieden und Recht publiziert; unter anderem hat er 2004 gemeinsam mit Prof. Dr. Kai Ambos das Buch „Der Irak-Krieg und das Völkerrecht“ herausgegeben sowie gemeinsam mit Prof. Dr. Albin Eser über „Vergangenheitspolitik und Transitionsstrafrecht“ geforscht. Dabei wurden auch die Möglichkeiten von Friedensschlüssen durch Recht untersucht.“):

    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/kants-schrift-zum-ewigen-frieden-und-der-russland-ukraine-krieg-li.282409

    Na ja, werden nicht viele lesen vermutlich, es sind die Massen der „Kriegsgeilen“ und „Untergangssüchtigen“ (am besten durch atomar geführten WK3), die es nicht lesen werden, die tummeln sich auf allen Seiten. ABER ich kann mich ja auch irren, ich hoffe das sogar!

    1. Es wird im Zusammenhang mit „Weg zum Frieden über Friedensverhandlung“ (was im hier verlinkten Artikel von Jörg Arnold die Zielrichtung desselben ist) eine These hiermit in den Raum gestellt und ich möchte mal Eure Meinung erfahren, wenn’s recht ist:

      Die beiden nun zu Rußland gehörenden Regionen Cherson und Saporischschja, die vor dem Ukraine-Krieg keine „Separatistengebiete“ waren, SIND die „Zugeständnis-Objekte“ für Moskau in der Verhandlung mit Kiew (so sie kommen möge), sprich: Rußland wird sie wieder hergeben, wenn ansonsten soweit alle „Minimalforderungen“ Rußlands durch die Ukraine akzeptiert werden. Moskau hat sie eigentlich nicht wirklich haben wollen, jedenfalls ist es bereit, sie in Aussicht eines dauerhaften Friedens in der Region wieder herzugeben, insbesondere zu diesem Zweck wurden beide Gebiete besetzt, auch wenn man sie durchaus gern behalten würde, aber um den Frieden zu schließen, geht man eben diesen Kompromiß ein und rückt die zwei Regionen wieder raus an Kiew.

      Meiner Meinung nach kann und wird das auch so laufen, WENN es zur Verhandlung unter Vermittlung von wem auch immer kommt und der infantile Dödel in Kiew einwilligt, sich auch direkt mit Putin in die Verhandlung zu begeben, vorausgesetzt freilich, die „Schattenmacht“ USA gibt dazu grünes Licht.

      Denn irgendetwas Gewichtiges wird Rußland anbieten müssen. Die Krim und die Regionen der ehemals (ersten) Separatisten, also Luhansk und Donezk werden es mit Sicherheit nicht werden, jedoch die anderen beiden, die als „Verhandlungsmasse“ eingebracht werden dürften, haben nicht diese Vorgeschichte wie die gerade aufgezählten, die es Rußland unmöglich machen, hier Entgegenkommen zu zeigen. Die werden bei Rußland nun bleiben.

      Was denkt Ihr dazu?

      1. Für meine These spricht insbesondere diese Entwicklung:

        https://www.welt.de/politik/ausland/article241949701/Ukraine-Putin-fordert-Ausreise-von-allen-Zivilisten-in-Cherson.html

        Mit meinen Worten: Der Plan dahinter ist, denen, die tatsächlich zu Rußland gehören wollen, diesen Weg auch zu ermöglichen, aber sie müssen die Region Cherson verlassen, denn man wird sie entweder durch militärisches Unterliegen verlieren, oder aber eben als Verhandlungszugeständnis, um zum Frieden zu gelangen, an Kiew zurückgeben. Genau das dürfte die eigentliche Berechnung hinter dieser Entwicklung sein.

      2. Die Wasserversorgung und der Landzugang zur Krim ist schon wichtig für Russland. Das macht die Situation deutlich einfacher. Und sie haben die Gebiete jetzt aufgenommen. Das das ‚für ewig‘ dann plötzlich nur noch für einen kleinen Wert von ewig gilt, ist eigentlich nicht russische Mentalität.
        Wäre das als Verhandlungsmasse gedacht, hätte man das erstmal als unabhängige Gebiete geführt. Aktuell scheint mir eher das Motto „Wenn ihr nicht bald verhandelt, dann ist auch Odessa weg“ zu sein. Allerdings ist in den letzten Monaten ja nicht so klar, ob sie eine Offensive hinkriegen.
        Aber das war vor der Mobilisierung. Mag jetzt anders sein. Vielleicht wird die ukrainische Armee erstmal nur soweit geschwächt, dass es dann einfacher wird. Alles schwer ein zu schwätzen, ohne gesicherter Insiderinfos. Fog of War und Disinformation helfen da nicht.

        1. Das mit dem „für ewig“ und dessen Zurücknahme für die besagten zwei Gebiete ist eben das Zugestädnis, was man bereit sein muß einzugehen, um zum Frieden zu kommen, den auch Rußland sicherlich will. Hier steif drauf zu beharren wäre von der Art wie der Dödel in Kiew steif darauf beharrt, mit Rußland nicht zu verhandeln und wenn doch, dann nur zu den Bedingungen Kiews.

          1. Du bist der Meinung es bedürfe Zugeständnisse von Seiten Russlands, damit es zum Frieden kommen kann. Es geht der Gegenseite aber nicht um Cherson, es geht um die Krim. Bist du dann auch der Meinung Russland sollte die Krim aufgeben um zu einem Frieden zu kommen? Und wäre das dann ein Frieden? Ließe man dann Russland friedlich weiter existieren oder ginge es dann nicht ohnehin weiter z.B. im Norden wo sich die Nato jetzt schon für den kommenden Krieg in der Arktis rüstet.
            Solange die Nato keinen Frieden will, helfen Zugeständnisse von russischer Seite her wenig. Solange man Russland noch nicht einmal ein Existenzrecht zubilligt und bereit ist Verhandlungen über eine unteilbare Sicherheit für alle zu reden, bringt dein gut gemeinter Vorschlag wenig.

            1. Na ja, und die Gegenseite muß eben auch Zugeständnisse machen und bei der Krim gelänge das sowieso am allerehesten, haben sie ja auch stille gehalten seit 7 Jahren nun schon (also vor dem Februar 2022 die sieben).

              „Bist du dann auch der Meinung Russland sollte die Krim aufgeben um zu einem Frieden zu kommen?“

              Komische Frage. Sie hat wahrscheinlich nicht gelesen, was ich schrieb.

              „ginge es dann nicht ohnehin weiter z.B. im Norden wo sich die Nato jetzt schon für den kommenden Krieg in der Arktis rüstet.“

              LEUTE, wer so „argumentiert“ hat auch den Schuß nur ganz entfernt gehört! Das ist ein ANDERER Konflikt und der ist noch gar nicht in eine irgendwie geartete heißere Phase getreten. Im übrigen würde gerade in der Verhandlung mit Kiew und im Hintergrund den USA (GB ggf. noch) gerade solches besprochen werden und auch hier zu Verträgen, „rein vorsorglich“ führen, es sei denn, der Russe wäre wirklich dämlich, aber des trau ich ihm nun nicht zu.

            2. „Solange die Nato keinen Frieden will, helfen Zugeständnisse von russischer Seite her wenig. Solange man Russland noch nicht einmal ein Existenzrecht zubilligt und bereit ist Verhandlungen über eine unteilbare Sicherheit für alle zu reden, bringt dein gut gemeinter Vorschlag wenig.“

              Wie kommt man nur auf die Idee – und es ist ohnehin ein ANDERES Thema als das hier von mir aufgeworfene -, das von Dir Aufgeworfene würde nicht Gegenstand der Verhandlungen sein??!

              Kapiere nicht Deine Logik! Beim besten Willen nicht.

              1. Sorry aber deine Logik ist absolut nicht zu verstehen
                Russland wird mMn auch Odessa befreien
                Und Cherson und Zaporoshze bleibt russisch alles andere wäre totaller Schwachsinn und niemals Friedenstauglich

                1. „Sorry aber deine Logik ist absolut nicht zu verstehen“

                  jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, sie liegen diesseits oder jenseits.

                  „Und Cherson und Zaporoshze bleibt russisch“

                  Im Gegensatz zu Dir konnte ich nicht mit Putin oder Lawrow telefonieren.

        2. „Wenn ihr nicht bald verhandelt, dann ist auch Odessa weg“

          Das wäre dann das Gegenteil von „verhandeln wollen“, darum ging es hier nicht und darf es auch in Rußland nicht gehen, sonst bekommen wir den WK3 in der heißen Feuerwalze!

      3. @Maskete
        Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Für Russland ist wohl höchste Priorität, die Ukraine, sollte es sie es dann noch in der Form geben, in einen neutralen Status zur Nato zu bringen. EU ja, Nato nein. Das wäre natürlich ein Angebot für Russland, welches wohl kaum abgelehnt werden wird. Anders könnte Putin eine Rückgabe auch innenpolitisch nicht durchsetzen. Selbst dann könnte Russland nie sicher sein, dass durch die Hintertür die Aufrüstung durch den Westen weiter geht. Verträge sind doch nichts viel wert in der heutigen Zeit. Russland müsste ständig in der Angst leben, wieder über das Ohr gehauen zu werden. Für mich als Sofageneral gibt es wahrscheinlich nur eine Lösung. Das Land so weit in der Infrastruktur zu destabilisieren, bis die Bevölkerung der Ukraine den Stecker für die Regierung zieht. Das erklärt für mich auch, warum Russland mit angezogener Handbremse agiert. Man hatte am Anfang mit dem Vormarsch auf Kiew gedacht, die Bevölkerung wäre schon so weit. Das war ein großer Irrtum, wie man auch zugegeben hat. Jetzt zerlegt man nach und nach in der Ukraine die Infrastruktur und hofft, dass man später als Befreier und nicht als Besatzer angesehen wird. Lange ohne Strom, Wasser und Einkünfte wird der innere Frieden wohl nicht mehr lange halten. Wie immer behalte ich mir das Recht vor, mich irren zu dürfen.

        1. „EU ja“ ist kein ernstzunehmendes Verhandlungsangebot seitens Rußland, da es ohnehin der Ukraine freistünde, zur EU zu gehören, so sie danach trachtet. Das kann kein Rußland verhindern wollen, andernfalls gäbe es einen weiteren Grund für Kiew, keine Verhandlungslösung zu suchen, und damit hätten sie jedenfalls hierzu recht.

          Bei der NATO-Sache ist das anders, da es eine militärische Bedrohung direkt an der Haustür Rußlands darstellen würde. Da kann es freilich kein Zugeständnis geben, es sei denn, Rußland würde auch in die NATO aufgenommen werden, aber das ist nun allerhöchst unwahrscheinlich.

        2. „Für mich als Sofageneral gibt es wahrscheinlich nur eine Lösung. Das Land so weit in der Infrastruktur zu destabilisieren, bis die Bevölkerung der Ukraine den Stecker für die Regierung zieht.“

          Ja, dann bist auch Du (sofa)kriegsgeil aber nicht verhandlungsbereit, um durch Frieden (weiteren) Krieg zu verhindern. Nur: Es ging hier um VERHANDLUNG und Frieden, nicht um weitere Gemetzel und „Steckerziehen“ zu Lasten einer Seite oder gar beider, was ja auch möglich und sogar vorliegend der Fall ist (die arme russische Bevölkerung hat keinen Bock, das durchmachen zu müssen, was sie vor 1945 durchgemacht haben).

          1. @Maskete
            Du verwechselst da etwas. Russland ist stets verhandlungsbereit. Wäre es zu einem Friedensschluss im März gekommen, dann hätte Russland sicherlich auch die Region um Cherson wieder geräumt um des Friedens Willen. Es war Kiew das keine Verhandlungen mehr wollte. Jetzt aber nachdem die Bürger abgestimmt haben und Russland die Gebiete in seinen Staatsvertrag aufgenommen hat, geht es schon allein rechtlich nicht, die Gebiete wieder abzutreten. Dazu müsse sich dann erst die Russische Föderation auflösen.

            1. Ich würde empfehlen, in der Gegenwart zu bleiben. Und ich wüßte nicht, wo ausgesagt wurde, Moskau würde verhandlungsunwillig sein. Zudem geht es um ein kleineres Übel, das würde sich in einem Verhandlungsvertrag selbstverständlich seine rechtliche Position erarbeitet haben, mit der insbesondere ein russisches Verfassungsgericht übereinstimmen würde. Der Knackpunkt ist doch: wird nun Frieden oder wird Weltkrieg? Kann mir nicht vorstellen, Juristen in Rußland würden auf §§ herumreiten, um die zweite Variante direkt oder auch indirekt zu bevorzugen.

              “ Dazu müsse sich dann erst die Russische Föderation auflösen.“ … ja, vielleicht reicht es auch, wenn sich die Welt in Dampf auflöst, da müssen wir nicht so weit gehen, die RF aufzulösen.

              Meine Herren!

              1. Der Zug ist abgefahren und jetzt wird Russland das zu Ende bringen müssen was es angefangen hat
                Erst danach wird es Frieden geben
                Natürlich kann es auch in einem Atomkrieg enden aber wollen wir mal nicht schwarz malen😎

                1. Ja ja, ganz recht: Nach dem WK3 wird es Frieden geben!

                  Bis dahin ist die globale Gemeinschaft der Verhandlungsunwilligen – die irgendwelche Züge abfahren sahen – der Auffassung, ihn doch erst mal kommen zu lassen, auf Teufel komm raus. Und der kommt auch raus. Er ist der Grobreiniger, dann kommt wieder so ein Jesustyp, der reinigt es mit dem Feinstaubwedel. Danach ist alles blankgeputzt und nun können die (strahlungsresistenten) Aliens kommen und den Planeten bevölkern, weil gehörig Platz wurde.

          2. @Maskete
            „Es ging hier um VERHANDLUNG und Frieden, nicht um weitere Gemetzel und „Steckerziehen“ zu Lasten einer Seite oder gar beider“

            Kriegsgeil wäre es zu fordern/wünschen, mit allem, was man hat draufzuschlagen. Verhandlungen wäre richtig und wichtig, aber wer verhandelt in diesem Konflikt mit wem? Russland mit der Ukraine oder Russland mit dem gesamten „Wertewesten“. Die Regierung in der Ukraine ist doch überhaupt kein Ansprechpartner mehr. Über Diplomatie wäre es nur zu lösen, wenn die USA ihr O.K. dazu geben. Der Rest der „Teletubbies“ in Westeuropa würde dann Ruhe geben. Sehen Sie diese Möglichkeit unter den jetzigen Voraussetzungen? Ich nicht, also bleiben nur zwei Möglichkeiten. Das Russland sich zurückzieht und seine Sicherheit wieder auf den Stand von 2021 einfriert, halte ich für ausgeschlossen. Die andere Möglichkeit ohne Unmengen an Menschenleben zu opfern habe ich oben angeführt. Die ein zigste Hoffnung, die für mich noch für Verhandlungen offen ist, sind die Zwischenwahlen in den USA. Drehen die Amerikaner den Geldhahn zu, könnte sich noch ein kleines Türchen dafür öffnen. Das ist wohl aber mehr ein naiver Gedanke.

            1. Du weichst vom Thema ab, um vermutlich die Idee vom Frieden und entsprechend Verhandlungen wie der gesamte „Wertewesten“ wegzudiskutieren. Ist schon bemerkenswert, solches!

              Wir reden ganz allgemein von Verhandlungen zwischen verfeindeten Parteien, die Krieg führen. Völlig wurscht, was da wie durch wen gedeichselt werden muß, bevor sich besagten Beteiligte an den Tisch setzen. Und wenn die Hinterhofherrschaften eben vom Vorderhofherrscher abhängig sind, gehört auch ersterer mit eingeladen. Das geschieht ja seit geraumer Zeit, was die russischen Bestrebungen anbelangt. Steht immer wieder in der „Presse“ wo auch immer die sich befinden mag, hüben wie drüben.

              1. @Maskete
                Realitätsfremder geht es wohl nicht? Der Vorderhofhofherrscher gehört mit eingeladen? Ja, Russland hat das schon im Dezember 2021 und lange vorher gemacht. Was hat es genützt? Wenn Sie glauben, dass sich die USA und Westeuropa mit an den Verhandlungstisch setzt, müssten sie gleich mal die Frage mit beantworten, was mit den geraubten Vermöge, Sachwerten und Immobilien wird. Glauben Sie wirklich, dass Russland darauf in Verhandlungen verzichten wird und glauben sie auch, dass der Westen alles zurückgeben wird? Sie haben recht, Frieden über Verhandlungen wären die beste Lösung für die Menschen und Soldaten auf beiden Seiten. Das ändert aber alles nichts daran, dass die Realität und die komplexen Zusammenhänge eine andere Sprache sprechen. Russland hat zum Ende des letzten Jahres den USA und Europa ein Angebot für die Sicherheit in Europa gemacht. Die haben sich einen Dreck darum geschert. Die werden nicht verhandeln, solange diese Klicke in Kiew regiert.

                1. „Ja, Russland hat das schon im Dezember 2021 und lange vorher gemacht. Was hat es genützt?“

                  Sag bloß! Aber auch Du lebst offenbar gern in Vergangenem, das ist und war immer ein Fehler bei jedem, den es betraf. Glücklicherweise macht das Moskau weniger, was den Punkt Verhandlungen anbelangt: Sie machen praktisch jeden Monat einen neuen Hinweis darauf, weiterhin bereit zu sein. Steht meist dann auch jeden Monat neu in den Medien.

                  Was hat es genützt sagt der, der eher ein Aufgebertyp ist. Es ist eine rhetorische Floskel, um den eigenen Zustand zu beschreiben.

                  „Wenn Sie glauben, dass sich die USA und Westeuropa mit an den Verhandlungstisch setzt, müssten sie gleich mal die Frage mit beantworten, was mit den geraubten Vermöge, Sachwerten und Immobilien wird. Glauben Sie wirklich, dass Russland darauf in Verhandlungen verzichten wird und glauben sie auch, dass der Westen alles zurückgeben wird?“

                  Überlaß das doch einfach mal denen, die es betrifft, nämlich Moskau: die werden das schon zur Sprache bringen, immer und immer wieder, bis ein Ergebnis da ist, womit alle Beteiligten ganz gut leben können. Ja, man MUSS es so machen: Immer und immer wieder, WENN KRIEG HERRSCHT und man das Töten beenden will! Andernfalls … ist man ggf. selbst bald tot … und war davor genügend dämlich, insbesondere einen Vergleich ausgehandelt zu bekommen.

                  ODER NICHT??!

              2. Dazu sollte man erst einmal begreifen wer die Kriegsführenden Parteien sind
                Denn mit dem Clown verhandeln ist wie wenn Russland mit Elvis verhandeln würde
                Die USA werden aber keinen Frieden mit Russland aushandeln ergo muss Russland nun Fakten schaffen

            2. Deine Antwort in Bezug auf FVerhandlungsmöglichkeit deckt sich vollkommen mit der Auffassung der „Westpartei“ samt Ukraine, nur eben von der anderen Seite her gedacht. Und somit stehen alle Beteiligten und Unbeteiligten weiter um den Wagen dumm herum und fragen sich, wo Alexander der Große bloiebe, um den blöden unlösbaren Knoten aufzubekommen, das OBWOHL allen die Lösung direkt vor der Nase liegt und alle die Möglichkeit haben, dem Alexander den Rang abzulaufen. Sie würden dann anstelle seiner König werden (das war ja vorm Erscheinen Alexanders am Wagen die Vorhersage gewesen, die dann auch eintrat in Bezug auf diesen Typen=.

              Aber nein, alles stehen dumm herum und können sich nicht selber ausmalen, wie man mit dem Schwert einfach bloß nen Hieb geben braucht und das Ding ist gelöst. Ich halte das angesichts der Behauptung, die Menschen wären mit Intelligenz und entsprechend Vorstellungskraft ausgerüstet, für ABSOLUT bemerkenswert … allerdings auch nicht neu für mich.

              1. @Maskete
                Du fragst nach Meinungen und bügelst alle ab, die dir nicht passen. Ich kann dir auch nicht mit einer konformen Meinung dienen. Dieser Krieg läuft zwischen der NATO, sprich USA und Russland. Um die Ukraine und die Menschen dort geht es nicht. Die USA haben sich völlig verrechnet und haben, genau wie Russland, inzwischen andere Ziele. Krieg solange wie möglich. Europa als Konkurrenten ausschalten und ausnehmen. Weiter überall, wo möglich zündeln und auf bessere Zeiten warten. Russland gibt nichts wieder her, muss es auch nicht, der Sieger bestimmt die Regeln. Russland hat Zeit, der Westen bricht zusammen… Außerdem geht es um Weltpolitik. Die Vorherrschaft der USA ist Geschichte. Russland wird sich nicht mit halben Sachen zufrieden geben, es gilt, der NATO eine Niederlage zu bereiten. Das macht Russland mit der nötigen Vorsicht und ganz langsam. Auch die Eliten des Westens wollen keinen Atomkrieg, im Bunker lebt es sich nicht so gut.

                1. So ist das in der Meinungsfreiheit: der geäußerten seine eigene entgegenhalten.

                  Das dann „abbügeln“ zu nennen ist eine Diffamierung der Meinungsfreiheit und soll wohl dazu verleiten, diese jedenfalls für den angeblich „abbügelnden Gegenhalter“ zu beschneiden. Ist es nicht so??!

                  Irgendwie hast Du auch nicht mitbekommen, worum es mir hier in diesem Diskussionsfaden ging und geht, nämlich: „Die beiden nun zu Rußland gehörenden Regionen Cherson und Saporischschja, die vor dem Ukraine-Krieg keine „Separatistengebiete“ waren, SIND die „Zugeständnis-Objekte“ für Moskau in der Verhandlung mit Kiew (so sie kommen möge), sprich: Rußland wird sie wieder hergeben, wenn ansonsten soweit alle „Minimalforderungen“ Rußlands durch die Ukraine akzeptiert werden. … Was denkt Ihr dazu?“

                  Vielleicht könntest Du Dich DARAUF nun konzentrieren.

                2. Ich korrigiere: Du hast wie folgt dazu geantwortet: „Russland gibt nichts wieder her, muss es auch nicht, der Sieger bestimmt die Regeln.“

                  Ok, aber einer Unterstützung für Verhandlungen zwischen verfeindeten Parteien bist damit auch Du definitiv abgeneigt, es interessiert Dich schlicht nicht, nur das Siegen von Rußland auf dem Schlachtefeld. Schön, daß0 Du nicht dort kämpfen mußt! … Kommt vielleicht noch, auch wenn an einem anderen Ort, denn so ein WK3 reicht sogar bis nach Alaska oder in die Antarktis.

  3. Norwegen verstößt regelmäßig gegen Vereinbarungen, einschließlich Absatz 9 des gültigen Vertrags. Und wenn die Norweger dies weiterhin tun, dann kann Russland den Vertrag überarbeiten, und ich versichere Ihnen, sie werden es nicht mögen.

  4. Nicht nur Krieg gegen Russland, auch Wirtschaftskrieg gegen Deutschland

    James Rickards: Britische Regierung ließ mit US-Unterstützung die Pipelines sprengen

    https://www.freiewelt.net/nachricht/james-rickards-britische-regierung-liess-mit-us-unterstuetzung-die-pipelines-sprengen-10091302/#comment-form

    Der Investment-Banker und New-York-Times-Bestseller Autor James Rickards ist sich sicher:

    Die Russen werden bald Beweise auf den Tisch legen, dass die Briten mit US-Rückendeckung hinter den Pipeline-Anschlägen stecken.

    Auf Twitter schrieb er:

    »Russland hat die technischen und forensischen Beweise gesammelt, die zeigen, dass das Vereinigte Königreich die Nord Stream-Pipelines mit Zustimmung der USA sabotiert hat.

    Es wird in den nächsten Tagen veröffentlicht.

    Es kommt einer Kriegshandlung Großbritanniens und der USA gegen Deutschland gleich.

    Das hat die Dynamik eines neuen Weltkrieges.« …ALLES LESEN !!

  5. Für die Briten und die Amis wäre es sicher eine Genugtuung, Deutschland ein zweites Mal in Schutt und Asche zu bomben und diesmal auch atomar zu verseuchen.

    Mit dem Abwerfen von Atombomben auf japanische Städte voller Zivilbevölkerung hatten die Amis schon 1945 kein Problem.

    Und wie der damalige US-Präsident meinte, hätten die Amis auch gerne damit weitergemacht – auch was Deutschland betraf – nur war das atomare Material dafür nicht mehr ausreichend vorhanden.

    Und die Briten hatten ebenso keinerlei Skrupel immens viele deutsche Städte mit zig Tausenden ziviler Bevölkerung zu bombardieren, zu zerstören und damit für Hunderttausende Tote zu sorgen.

    Auch die Briten würden garantiert ein gleiches Verbrechen gegen die Deutschen erneut begehen.

    Den Amis wie den Briten sind andere Völker schon immer völlig egal. Hauptsache die bleiben an der Macht und können mit ihren völkermordenden Waffen Milliarden verdienen.

    Alles andere ist denen vollkommen gleichgültig !!!

    Und der neue britische König, der der Schwab-Sekte angehört, hätte sicher auch kein Problem, Deutschland nochmals dem Erdboden gleich zu machen und atomar zu vergiften.

    Dass sich die rotgrüne Scholz-Regierung noch nicht einmal zur Wehr setzen würde, ist diesen Westmächten garantiert bewusst.

    Denn eine deutsche Regierung, die zulässt, dass britisch-amerikanische Saboteure eine für Deutschland lebenswichtige Pipeline zerstören können bzw. dürfen, die lässt auch noch weitere und schlimmere kriegerische Angriffe gegen das eigene Land, gegen Deutschland und das deutsche Volk zu!

    DAS sollte dem deutschen Volk BEWUSST sein !!

  6. Alles schön (oder eher unschön) und Recht. Aber ich erinnere daran, dass zu einem Konflikt IMMER GRUNDSÄTZLICH (mind.) zwei Parteien dazugehören. Eine die provoziert und eine andre die sich provozieren lässt.
    Da Russland seit Beginn der SMO grundsätzlich auf westl. und ukro-Provokationen nicht reagiert, könnte man sich langsam auch die Meldung darüber ersparen.

    Und mal ehrlich: WEN zum Fuck interessiert diese Wikinger-Polarkreis-Monarchie mit ihren 5mio-Pups-Einwohnern? Wem wollen die denn Angst machen???
    Überhaupt Monarchien…gehört nicht zum Thema, aber bedarf es noch Erklärungen für „Spät-Kolonialismus“? Norwegen, Schweden, Dänemark, England, Holland, Belgien, Spanien, alles Länder, die das Mittelalter partout nicht loslassen können. Über diese „Könige“ lachen doch allenfalls die Hühner…

    1. „WEN zum Fuck interessiert diese Wikinger-Polarkreis-Monarchie mit ihren 5mio-Pups-Einwohnern? Wem wollen die denn Angst machen???“

      Die natürlich nicht, aber diese widerlichen US-Atombomber sind ein aggressiver kriegerischer Akt!

      1. Da sich im Gegensatz zu Schiffen bei Flugzeugen der atomare Antrieb nie realisieren ließ (wie es auch nie ein Flugzeug mit Dampturbine gegeben hat), kann man nicht ernsthaft von „Atombombern“ sprechen, wohl aber natürlich von einem feindlichen Akt und einer konkreten Bedrohung, der man begegnen muß.

        Auch heute noch sind große Bomber die effizienteste Möglichkeit, große Mengen von Bomben und somit große zerstörerische Wirkung ins Ziel zu bringen, freilich um den Preis des möglichen Verlustes des Flugzeuges.

        Die immer weiter geführte Rede von der https://t.me/Atombombe ist allerdings eine Lüge und wird es immer bleiben, da schon die Physik der Atombombe vollkommen lächerlich ist. Sie sollte jedem den Respekt vor einer Wissenschaft nehmen, welche oft nur eine Lügenschaft ist, die nachweislich intellektuelle Schwarze Löcher und geistige Urknälle en masse produziert hat.

        Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, sagte Immanuel Kant. Man sollte das ernst nehmen.

    2. Es gehören bei Konflikten, die sich nicht rasch klären lassen, immer DREI dazu, nämlich noch die Dritte Partei im Hintergrund, die eine der beiden verfeindeten Seiten anstachelt oder auch beide!

      Das Gesetz der Dritten Partei … kann man mal alles dazu nachlesen!

  7. „Obwohl norwegische Gesetze vorsehen, dass in Friedenszeiten keine ausländischen [Truppen] in dem Land stationiert werden dürfen, wurde dort 2021 eine Basis für amerikanische Atombomber und eine für amerikanische Atom-U-Boote eingeweiht.“
    Sowas hört man in letzter Zeit öfters und aus unterschiedlichen Ländern: Kriegshemmende Gesetze und Verfassungsartikel werden einfach beiseite gewischt, ignoriert oder von Jura-Prostituierten verbogen, dass die Logik fassungslos kapituliert.
    Wie wussten schon die alten Lateiner: Inter arma enim silent leges ~ Denn unter [zwischen] den Waffen schweigen die Gesetze. Heutzutage allerdings werden (teilweise) erst die Gesetze zum Schweigen gebracht…

    1. Naja, oder sie werden allererst für den Einsatz erschaffen, diese Gesetze, siehe jüngste Novelle des § 130 StGB. Man darf sich das nicht gefallen lassen. Nur weil etwas ein Gesetz ist und ein Richter eine Robe trägt, heißt es noch lange nicht, daß es irgendwas mit Recht zu tun hat. Und das Recht ist gegenüber dem Gesetz das höhere Gut.

  8. Ich habe Norwegen lange Zeit für eins der weniger schlechten Westländer gehalten (immerhin nicht EU, und nicht bei den radikalsten Covid-1984-Dichtmachern) – aber in der letzten Zeit scheinen sie sich extrem in die falsche Richtung zu bewegen.

    1. Praktisch wird es auf mindestens einer der beiden Erdhälften überall grottenübel oder wurde es schon, jedes Jahr nimmt die Degenerierung zu und entsprechend nehmen die Probleme überhand und die Zustände verschlimmern sich … und nun steht die Welt vorm WK3 und es wird offen darüber gesprochen (immerhin).

      Es ist eine Megapandemie der Unvernunft und des Wahnsinns und hat seine Ursachen darin, daß den Menschen von Kindesbeinen an das Falsche gelehrt und vorgemacht wird. Sie machen den Scheiß dann nach und verschlimmern es zusätzlich, weil das bei einem bereits üblen Zustand zwangsläufig geschieht. Es gibt praktisch kaum eine Möglichkeit, der nach unten Richtung Tod abwärtsgerichteten Spirale zu entrinnen, es sei denn, man hat die „Technologie des Mindes“ zu dessen Handhabung, weil das der einzige Weg zurück nach oben ist. Andernfalls: WK3 … WK4 … WK5 … alle paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte, ganz wie der WK davor noch was stehen ließ. Läßt er wenig stehen, hat man erst einmal längere Zeit Ruhe nach dem Desaster, aber dann kommt Nachkriegsgeneration x, y und z und schon sacken sie in dieselbe Schei… zurück. Weil sie nichts begriffen haben, was der Mensch wirklich ist, was seine geistigen Mechanismen sind und was wie zu tun ist, um ihn aus dem geistigen Defizit herauszuholen. Das geht dann soweit, daß alle der Auffassung sind, daß man an diesem tödlichen Zyklus der Gesellschaft nichts ändern können und am EInzelnen sowieso nix. So dämlich war das immer und wird es bei den meisten auch eine lange Zeit noch so sein, aber das interessiert die noch relativ Wenigen nur ganz am Rande, die machen ihr Ding dann für sich, um AUFZUSTEIGEN in geistig-mentaler und seelischer Hinsicht.

      Versteht bestimmt keiner der hier Mitlesenden …. LOL!

  9. ….haagagaaaa… …die „Angelsachsen und die Globale Elite“, schicken jetzt ALLE ihre Vasallen, an die Front !.. …scheint nicht gut auszusehen, für „Rothschild, Rockefeller, Soros und Genossen “ !!🤣😈

  10. Vasallen agieren ähnlich wie Kollaborateure. Ich habe über die Jahrzehnte hinweg immer angenommen, dass die Staaten Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark und die Niederlande friedliche und verträgliche sowie auch recht unabhängige Staaten wären, die nicht mit anderen Nationen herumstänkern würden?! Ähnliches dachte ich auch von Österreich und natürlich der Schweiz. Es ist schon erstaunlich was Druck und Korruption so alles bewirken können!?

    1. Nun, jetzt hat die Generation Sackdoof endlich das Kommando übernommen.
      Konditioniert mit Konsum, YT, TV, Facebook, Twitter usw.
      Mit, falls überhaupt vorhanden, Studienabschlüssen bei denen für das erfolgreiche Examen die Messlatte auf dem Boden lag.
      Retardation auf dem Stand einer Zehnjährigen. Bestes Beispiel das deutsche AA Anal …..

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