Kirche und Politik

Papst Franziskus und Patriarch Kirill: Sanktionen gegen den russischen Patriarchen?

Die westlichen Medien schießen sich gerade auf den russischen Patriarchen ein, weil sie den Menschen irgendwie erklären müssen, warum nun sogar ein Kirchenoberhaupt sanktioniert werden soll.

Die Schlagzeilen in den deutschen und westlichen Medien, die den russischen Patriarchen als neues Feindbild entdeckt haben, sind regelrecht reißerisch und sie werfen Patriarch Kirill vieles vor, was er nicht getan oder gesagt hat. Kirill ist, wie auch der Papst, ein erzkonservativer Mensch, der für traditionelle Werte und natürlich für seine Kirche steht. Die Lage in der Ukraine ist für ihn eine Katastrophe, denn sowohl in Russland, als auch in der Ukraine, leben seine Schäfchen: Die Mitglieder der russisch-orthodoxen Kirche.

Schon daran sieht man, dass viele Behauptungen der westlichen Medien, die Kirill als regelrechten Kriegshetzer darstellen, nur durch eine sehr kreative Auswahl an aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen konstruiert werden konnten. Kirill will, wie jedes Glaubensoberhaupt, nicht, dass seine Schäfchen sich gegenseitig erschießen, immerhin könnte das zu einer Spaltung seiner eigenen Kirche beitragen, was kein Kirchenoberhaupt möchte.

Allerdings verdammt Kirill die Nazis in der Regierung der Ukraine (ja, die gibt es wirklich, wie Sie hier, hier und hier nachlesen können) mit sehr deutlichen Worten und er verurteilt auch die von Präsident Poroschenko in der Ukraine bereits eingeleitete Kirchenspaltung, die zu Unruhen in der Ukraine und zu Gewalt gegen Geistliche geführt hat.

Da russische Fernsehen hat sich in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick mit dem Thema befasst und ich habe den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt. Vor allem das in dem Beitrag zitierte Interview von Papst Franziskus, über das deutsche Medien praktisch nicht berichtet haben, ist interessant.

Beginn der Übersetzung:

Treffen zwischen Papst und Patriarch Kyrill: Was ist schief gelaufen?

Papst Franziskus, der für mehr als eine Milliarde Katholiken auf der Welt die unbestrittene moralische Autorität darstellt, hat sich zu den Ursachen des Konflikts in der Ukraine geäußert. Der Pontifex sagte, der Grund dafür sei, dass „die NATO direkt vor Russlands Tür bellt.“ Das sagte er in einem Interview mit der italienischen Zeitung Corriere della Sera. Außerdem stellte Papst Franziskus die Zweckmäßigkeit und Moral von Waffenlieferungen an die Ukraine in Frage und forderte, sich ein Beispiel an den Genueser Hafenarbeitern zu nehmen, die sich geweigert hatten, westliche Waffen für den Jemen zu verladen.

Bisher hat die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Fototermine mit dem Oberhaupt des Vatikanstaates geliebt. Jetzt ist die Frage, wann wir das nächste gemeinsame Foto der beiden sehen werden. Präsident Biden – der, wie Nancy Pelosi, ebenfalls Katholik ist – wird sich nun wahrscheinlich weniger auf Papst Franziskus berufen, zu entgegengesetzt sind die Aussagen des Papstes. Und er verallgemeinert auch noch, indem er Beispiele für sinnlose Kriege der letzten Zeit aufzählt, an denen die USA auf die eine oder andere Weise schuldig waren.

„Eine Sache beunruhigt mich. Ich beanspruche nicht die Lorbeeren dafür, es entdeckt zu haben, weil es die offensichtliche Wahrheit ist: Überall um uns herum folgt ein Krieg auf den anderen – in Syrien, im Irak, im Jemen, in Afrika…. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein freies Land freiwillig ein anderes freies Land angreifen könnte. Auch in der Ukraine wurde der Konflikt durch äußere Kräfte ausgelöst. Das Einzige, was wir den Ukrainern vorwerfen können, ist, dass sie sich diesen äußeren Kräften unterworfen haben und hart auf die Situation im Donbass reagiert haben“, betonte der Papst.

Die äußeren Kräfte sind Amerika. Es hat zuerst den Staatsstreich in der Ukraine und dann die Strafkriege gegen den stolzen Donbass unterstützt und schließlich hat es die für März dieses Jahres geplante Invasion im Donbass umfassend vorbereitet.

Papst Franziskus‘ Ausagen in diesem Aufsehen erregenden Interview waren nicht allzu unerwartet. Bereits in seiner vorletzten Enzyklika „Alle Menschen sind Brüder“ hatte der Papst das westliche Modell des „zynischen Globalismus“ scharf kritisiert: „In der heutigen Welt schwindet das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer einzigen Menschheitsfamilie und der Traum vom gemeinsamen Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden scheint eine überholte Utopie zu sein. An ihre Stelle ist eine kalte, bequeme und globalisierte Gleichgültigkeit getreten, die aus einer tiefen Frustration über die trügerische Illusion entsteht, dass wir allmächtig sind, und aus der damit einhergehenden Unfähigkeit, zu erkennen, dass wir alle im selben Boot sitzen. Diese Illusion, die große brüderliche Werte verrät, führt zu einem „besonderen Zynismus“.“

Die Möglichkeit, die pastoralen Bemühungen unter diesen neuen Bedingungen zu vereinen, wurde am 16. März während einer Videokonferenz zwischen den Oberhäuptern der russisch-orthodoxen Kirche und des Vatikans deutlich. Patriarch Kirill und Papst Franziskus fanden dabei viele Gemeinsamkeiten in den Positionen des jeweils anderen im Interesse des Friedens.

„Natürlich ist diese Situation für mich mit großen Schmerzen verbunden. Meine Herde befindet sich auf beiden Seiten der Konfrontation, es sind überwiegend orthodoxe Menschen. Ein Teil der Konfrontation gehört auch zu Ihrer Herde. Deshalb möchte ich, unabhängig von der Geopolitik, die Frage stellen, wie wir und unsere Kirchen den Gang der Dinge beeinflussen können. Wie können wir zur Befriedung der Kriegsparteien beitragen, mit dem einzigen Ziel, Frieden und Gerechtigkeit zu fördern? Unter den gegenwärtigen Umständen ist es sehr wichtig, eine weitere Eskalation zu vermeiden“, sagte Patriarch Kirill.

Der Papst antwortete seinerseits sehr herzlich. Das veröffentlichte sein Pressedienst an dem Tag: „Papst Franziskus dankte dem Patriarchen für das Treffen, das von seinem Wunsch motiviert war, als Hirte seines Volkes den Weg zum Frieden zu weisen, für das Geschenk des Friedens und für ein Ende der Kämpfe zu beten. Der Heilige Vater stimmte dem Patriarchen zu, dass die Kirche nicht das Vokabular der Politik, sondern die Sprache Jesu Christi verwenden sollte. Wir sind Hirten desselben heiligen Volkes, das an Gott, an die Heilige Dreifaltigkeit und an die Heilige Jungfrau Maria glaubt, deshalb müssen wir uns gemeinsam um den Frieden bemühen, die Leidenden unterstützen, nach Wegen des Friedens suchen und das Feuer stoppen.“

Alle schien gut zu laufen. Die Oberhäupter hatten für den 14. Juni schon ein persönliches Treffen in Jerusalem geplant. Doch dann ging etwas schief. Etwa einen Monat nach der Videositzung gab Papst Franziskus die Absage des geplanten Termins mit der vagen Formulierung bekannt, dass „ein Treffen zwischen uns beiden zu diesem Zeitpunkt zu großer Verwirrung führen könnte.“ Ich weiß nicht, wie viel Druck von außen auf den Papst selbst ausgeübt wird, aber dass es ihn gibt, ist eine Tatsache. Das sechste Sanktionspaket, über das die Europäische Union derzeit verhandelt, beinhaltet jedenfalls auch Sanktionen gegen Patriarch Kirill, berichtet France-Presse.

Unterdessen will Papst Franziskus Putin in Moskau besuchen. Er sagt, er sei nach Kiew eingeladen worden, aber dahin müsse er nicht reisen. Der Kreml hat es nicht eilig, ihn einzuladen. Vielleicht sollte der Papst zuerst zu Biden gehen, damit der keine Waffen an die Nazis liefert? Das wäre logischer. Dort muss man beginnen, mit dem katholischen Präsidenten. Nun, Patriarch Kirill forderte die Orthodoxen auf, dafür zu beten, dass es keinen neuen Weltkrieg geben wird. Und das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche bezeichnete unsere Zeit für Russland als schwierig, gefährlich und schicksalhaft.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

128 Antworten

  1. Mir ist ja egal – wer an was glaubt – solange man mich mit sowas in Ruhe läßt… – doch seien wir mal ehrlich…:
    Das ganze Übel ging erst richtig los mit der Durchdrückung des Mono-Theismus und der daraus resultierenden beanspruchten „Deutungshoheit“ und der angeblichen von einem Idole erhaltenen „Berechtigung“ der Diktierung der Massen incl. Raub, Mord, Versklavung etc.pp.

    Können diese Idioten nicht auch ein bischen Respekt und Toleranz an den Tag legen – ohne unbedingt „macht“ ausüben zu müssen – koste es was es wolle, zur Not auch Milliarden von Menschenleben…?

    Die Welt wäre ein viel friedlicherer Ort ohne Religionen und ihre mörderischen Auswüchse!

    😡😤😡

    1. „Die Welt wäre ein viel friedlicherer Ort ohne Religionen und ihre mörderischen Auswüchse!“
      …. kommunistisches nachgeplapper.

      Ohne Religion hätten wir gar keine Zivilisation. Wenn man natürlich die Zivilisation ablehnt, dann stimmt der Satz natürlich. Eine Religion ist eine grundsätzliche gesellschaftliche Ordnung, ohne diesen ethischen und moralischen Kompass würde die Menschheit komplett durchdrehen. Die gesamte Rechtsprechung fußt auf diesen Kompass und sie lassen sich in jedem Gesetz wiederfinden. Es ist also hier nicht die Frage, was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Hier war eindeutig die Religion zuerst da. Also auch die, die meinen keine Religion zu brauchen, leben trotzdem nach seinen Werten. Dabei muss man zwischen Menschheit und dem einzelnen Menschen unterscheiden. Eine Masse verhält sich immer anders als ein Individuum. Das Individuum kann auf die Religion verzichten, da die moralischen und ethischen Werte der Masse auch das Individuum prägt und über die Gesetzgebung einhalten muss, ohne das es dabei an eine höhere Instanz glauben muss. Die große Masse braucht hingegen die Angst vor einem höheren Wesen, auch wenn inzwischen das Gesetzbuch die Aufgabe übernommen hat, bleibt es immer noch die Grundlage und damit ist die Religion immer noch ein wichtiger Bestandteil der Zivilisation.

      1. Mein Beitrag hat mal so gar nix mit „Kommunismus“ zu tun – sondern ist eigene, leidvolle Lebenserfahrung!! – wie ich doch immer wieder überleben konnte ist allein meiner inneren Stärke geschuldet.

        Und DIR empfehle ich hier mal ein wenig Lektüre – zur Bildung – geschrieben sogar von einem Katholiken…:

        Karlheinz Deschner – und „Die Kriminalgeschichte des Christentums“ – 10 kleine Bände…

        …du mußt nur aufpassen, daß unterm jeweiligen Band immer eine große-große Schüssel steht – zum Auffangen des vielen Blutes, welches beim Lesen aus eben diesen Büchern spritzt… 😤😤

        1. Das ist eine individuelle Entscheidung, dennoch lebst du innerhalb einer Gesellschaft, die von religiösen Werten geprägt ist. Wie eine Gesellschaft ohne solche Werte aussehen würde, kann ich nicht sagen, doch braucht der Mensch für seine moralische und ethische Entwicklung positive wie negative Vorbilder, sowie die Angst vor Bestrafung. Eine Gesellschaft ohne diese Werte wäre heute zwar denkbar, in dem eine rein rationale und autokratische Ordnung entsteht. Doch kann diese nur in einem religiösen Umfeld entstehen, da diese erst die Grundlage dafür schafft, dass diese autokratische Ordnung überhaupt erst entstehen kann. Doch wird eine autokratische Ordnung keine erstrebenswerte Sache sein, da sie als Grundlage die Naturgesetze verwendet und das bedeutet, der Stärke hat Recht, der Schwächere muss weichen und da selbst der Stärkste irgendwann seine Kraft verliert, wird jeder früher oder später zu einem Schwachen.

      2. Kommt darauf an! Mit Religion kann man vieles machen:
        „Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind heilige Götter auf diesem Planeten. Wir sind so weit entfernt von den minderwertigen Rassen, wie sie von Insekten sind. (…) Andere Rassen werden als menschliche Exkremente betrachtet. Unser Schicksal ist es, die Herrschaft über die minderwertigen Rassen zu übernehmen. Unser irdisches Reich wird von unseren Führern mit einem Stab aus Eisen regiert werden. Die Massen werden unsere Füße lecken und uns als Sklaven dienen!”

        – Israels Ministerpräsident Menachem Begin in einer Rede vor der Knesset. Amnon Kapeliouk, “Begin and the Beasts”, New Statesman, 25. Juni 1982 –

        Wie wäre es, mit einer Religion der Vernunft, geboren aus der Akzeptanz der natürlichen Gegebenheiten?

        1. Nun hast du den klaren Beweis hier reingestellt – WER die wahren ursprünglichen Nazi’s in Wirklichkeit sind… – und es sind auch keine Atheisten – immer „gläubige“…

          Eine „religion“ der Vernunft kann es gar nicht geben – sie basiert IMMER auf einer Lüge… 😉

          …und nun weist du auch – von wo olle Adolf abgekupfert hat… 😝

                1. Für uns gibt es keinen Rassismus – denn es gibt nur eine einzige menschliche Rasse – den Homo sapiens sapiens… – wer also Unterschiede macht bzw. anderen Rassismus vorwirft – ist selber der Rassist… 😜

                  Ich verwies lediglich auf das geschrieben Wort…

                2. Biologisch gesehen haben Sie nicht Recht – Sie kennen den Unterschied Rasse und Art anscheinend nicht

                  Frage zum nachdenken: wer hat das Wort geschrieben? Ein Mensch? Oder glauben sie, es fiel vom Himmel?

          1. @Vlad Größe

            Viele grausame Kriege sind im Namen Gottes geführt worden. Meine Freundin hatte mir ein Buch über die von der katholischen Kirche in den vergangenen Jahrhunderten begangenen Verbrechen geliehen. Ich war nur in der Lage ca. 10 Seiten zu lesen. Es war einfach grauenvoll. Mir ist beim Lesen übel geworden.

            Ich persönlich glaube, dass jede Religion einen wahren Kern beinhaltet. Aber alle Religionen (außer der Buddhismus) sind über die Jahrhunderte verfälscht worden, um Macht über die Menschen auszuüben. Ich bin mit einem grausamen, räschenden und verurteilenden Gott groß geworden und bin schon seit 30 Jahren in keiner Religionsgemeinschaft.
            Trotzdem glaube ich, dass es etwas im Universum gibt. Ich nenne es wie die Indianer „Großer Geist“ oder wie die Aborigines „Das Große Eine“. Und ich bin inzwischen zutiefst überzeugt, dass es eine intelligente, schöpferische und bedingungslos liebende Kraft ist.
            Ich habe meinen Kinderglauben mit 14 Jahren verloren und es hat lange gedauert, bis ich wieder glauben konnte.

            1. Tja – auch der Buddhismus hat seine Fanatiker – leider, gab da im 2. WK mal einen japanischen General – der im Namen Buddhas viele-viele Chinesen hat morden lassen…..

              Wie ich schon sagte – kann jeder glauben, was er will – solange ich außen vor bleibe… – wer versucht, mich zu „missionieren“ – erlebt ein Fiasko besonderer Qualität – denn Wissen ist Macht… 😋

            2. Universum: ohne Universum gäbe es uns nicht, richtig?
              Wir haben ein (wenn auch sehr kleines)Bewußtsein, richtig?
              Da wir ein Teil (wenn auch ein winziger) des Universums sind, ist unser Bewußtsein das Bewußtsein des Universums, richtig?
              Den Bibelspruch „Der Mensch ist das Ebenbild Gottes“ könnte man auch umbauen in „Der Mensch ist das Ebenbild des Universums“.
              Das Universum ist somit unser Schöpfer (also Gott). Ob da unbedingt Liebe, wie wir diese verstehen wollen, dabei ist, wage ich zu bezweifeln.

              1. „Ob da unbedingt Liebe, wie wir diese verstehen wollen, dabei ist, wage ich zu bezweifeln.“

                Ein wenig Quellenstudium einer Religion ihrer Wahl würde helfen. Wenn es Gott/Götter gibt, dann isses egal, was Sie für Vorstellungen haben, die überdies auch wieder bei jedem andere sind, oder woher beziehen Sie die Hybris zu meinen, dass ihre Vorstellungen allgemein gültig sind?

                Mich stört bei diesen Religionsdebatten die unglaubliche Seichtigkeit der jeweiligen Argumentation.

                Wer die Blutbäder der Religionen anführt, könnte mal so aufrichtig sein und die der Menschenrechte damit vergleichen, oder war und ist deren Tyrannei nur ein dummes Versehen der allzeit Guten, die man nur leider nie lässt?

                Nur um das deutlich zu machen: es gibt viele gute Argumente gegen jede Religion und auch gegen Humanismus und Menschenrechte.

                Ich appelliere für bessere Gründe, nicht für oder gegen Religion. Genauer und jeweils ergebnisoffen hinsehen wäre spannender und würde bezogen auf die eigene Ideologie zu Einsichten führen können.

                Das als Anregung für JEDEN der das liest.

        2. Die Religion ist nicht das Problem, die Gründer einer Religion wollen in der Regel nur das Beste für die Menschen. Aber dafür brauchen sie ein Werkzeug, damit die Ordnung zu einem Selbstläufer wird und die Menschen auch erreicht, das geht am besten über die Vorstellungskraft. Was der Mensch daraus macht ist das Übel. Die Auslegung, die Verdrehung, die Anmaßung und die Machtgeilheit macht eine Religion zu etwas schlechtem. Aber das liegt in der menschlichen Natur. Der Mensch nutzt, so wie das Leben jede Nische besetzt, jede Möglichkeit seinen persönlichen Vorteil zu verbessern. Die Gesellschaftsform spielt dabei keine Rolle. Jeder (bis auf einige Ausnahmen) versucht in jedem System so hoch wie möglich zu kommen. Das beeindruckt das bevorzugte Geschlecht und die Belohnung ist Sex und im Optimum Babys für den Gentransfer in die Zukunft. Doch für diese menschliche Schwäche kann die Religion und deren Gründer nichts.

          1. Gibt es einen bekannten Religionsgründer, der nicht mit Drohungen arbeitet. „Wenn ihr nicht, dann …..“?
            Somit beinhaltet (fast jede) Religion doch schon im Ursprung einen Machtanspruch.
            Mit Angst (vor dem Teufel, der Hölle, der ewigen Verdammnis, dem Verlust der Widergeburt etc.) erzeugt man Unterwerfung unter die vom Religonsgründer aufgestellten Dogmen.
            Lenins Spruch „Religion ist Opium für das Volk“ trifft es auch ganz gut.
            Fast jede Religion versucht den Menschen in etwas zu ändern, was für diesen von der Natur nicht vorgesehen ist. Religionen machen u.a. neurotisch.
            Spitzenreiter dürfte dabei die christliche Religion sein.

            1. Spitzenreiter sind die Menschenrechte.

              Wie wäre es mal mit kritischer Reflektion der eigenen Ideologie? Die ist es nämlich, die in vorderster Front als Waffe gegen andere Vorstellungen eingesetzt wird. China, Russland – muss man für sich nicht gut finden, wie die leben, aber man hat kein Recht, ihnen dreinzureden oder Regimewechsel zu inszenieren. Hat man nicht?

              Die Menschenrechte behaupten von sich selbst, universell zu sein.

              Mit welchem Recht setzen sie sich als universell über jede andere Lebensauffassung?

              Und warum fällt das hier niemandem selbst dann auf, wenn sie gerade ihr wahres Gesicht nicht mehr nur im Nahen Osten, sondern auch hier zeigen?

              Fragen …

      3. @WerWieWasWarum

        Das privat-Kapitalistische System fährt sich gerade selbst zum 3.Mal in 100 Jahren selbst an die Wand und du beschwerst dich über Kommunismus?

        „…Die große Masse braucht hingegen die Angst vor einem höheren Wesen, auch wenn inzwischen das Gesetzbuch die Aufgabe übernommen hat, bleibt es immer noch die Grundlage und damit ist die Religion immer noch ein wichtiger Bestandteil der Zivilisation….“

        Kinder im Geist glauben Angst zu „brauchen“. Angst braucht niemand. Die Probleme unserer Welt sind nur mit Liebe zu lösen. Jeder der mit Angst die Massen beherrschen will, ist der Ideologie der Materialisten auf den Leim gegangen.

        Der private Kapitalismus ist der in der Bibel beschriebene Tanz um das goldene Kalb und der ging fürchterlich aus und tut es im Moment auch wieder. Wie oft noch?

          1. Deshalb wusste schon einer der großen wirklichen Helden Russlands Michail Alexandrowitsch Bakunin, das der Staat die Ursache aller Übel ist. Jeder Staat wird auch zur Diktatur (egal wie er sich vorher nennt Kommunistisch oder Kapitalistisch).

        1. Ich rege mich nicht wegen dem Kommunismus auf, sondern wegen den Plattitüden, die der Kommunismus hervorbringt und die ständig wiederholt werden, ohne dabei wirklich den Inhalt zu verstehen.

          Die Liebe bedingt die Angst, weil nur die Verlustangst der Liebe überhaupt erst ihre Stärke gibt.

      4. @wer wie was warum

        „Hier war eindeutig die Religion zuerst da. Also auch die, die meinen keine Religion zu brauchen, leben trotzdem nach seinen Werten. Dabei muss man zwischen Menschheit und dem einzelnen Menschen unterscheiden.“

        Aber nicht die Religion der Pfaffen, Kardinäle und Päpste, nicht die der Islamisten und nicht die (ausgesprochen rassistische! siehe „auserwähltes Volk“) Religion der Juden. In der wirklichen Spiritualität gibt es keine „Auserwählten“ das sind Hirngespinste von Irren. In der UR-Religion waren alle Wesen genau gleiche Teil des Universums.

        Die „modernen“ Religionen waren immer nur Herrschaftsinstrumente um die zu allen Zeiten wirklich Wissenden (im Mittelalter die Hexen und Magier) auszurotten. Heute verspotten sie die als „Esoteriker“(als ob das was Schlimmes wäre). Die Hexen-Jagd der Christen hat im Grunde nie aufgehört. Sie verdummen nur vorher das Volk noch gründlicher, damit sie fleißig mitmachen.

        Ihre angeblichen „Werte“ haben die Christen doch selbst nie geachtet. Du sollst nicht töten! In Rumänien, Deutschland und Ungarn und vorher Jerusalem haben deine Kreuz-Ritter knietief im Blut der „Besiegten“ gewatet. Soviel zu deiner Religion.

        1. Ich verweise u.a. auf meine anderen Antworten.
          Ja, es gibt Religionen, die einen faschistoiden Anspruch haben, aber zum Beispiel für die Auserwählten ist die Religion eine positive gesellschaftliche Ordnung. Was das für die Menschen bedeutet die nicht zu dieser Gesellschaft gehören, ist für die Religion bedeutungslos, da diese nicht zu dieser Ordnung gehören. Die meisten Religionen sind zu einem Zeitpunkt entstanden, als die Welt sehr viel kleiner und sehr viel gefährlicher war. Zum Zeitpunkt der Entstehung war das ein wirksamer gesellschaftlicher Schutz und brachte die Gesellschaft in Form von Ordnung voran. Dass die meisten Religionen von der Entwicklung der Menschheit überholt wurden, ist nicht die Schuld der Religionen. Natürlich kann man der jeweiligen Religion den Vorwurf machen, dass sie keine Weiterentwicklung mit im Programm vorgesehen haben. Aber eine Weiterentwicklung ist ein zweischneidiges Schwert, da niemand weiß, wer die zukünftigen Veränderungen beschließt und im welchen Geist sie stattfindet. Alle Religionen werden aber früher oder später dazu gezwungen sein sich anzupassen, da dass Leben aus Veränderung und Anpassung besteht. Wer das nicht will oder kann, ist dazu verurteilt zu verschwinden.

    2. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Gier und Eroberungsfeldzüge nichts mit der Religion zu tun haben – siehe zB Rom.
      Zwar wird die gerade herrschende Religion nach Möglichkeit für die Ziele der Herrschenden eingesetzt, aber den Herrschenden ist die Religion völlig egal, solange sich ihre Angehörigen unterordnen und nicht etwa auf die Idee kommen, die Wahrheit zu sagen und sich vom herrschenden System abzukoppeln.

          1. Doch – schau mal in die Bücher – da stehts geschrieben – im alten Rom wurde auch das „christentum“ als Einzelreligion salonfähig diktiert… – siehe Konstantin und ff…

            Aber wie gesagt…: Bücher, nicht Internet – dort wurde zuviel umgemogelt… 😜

            1. Ja, das war aber erst am Schluss. Die großen Eroberungsfeldzüge fanden lange vorher statt.

              Das Christentum hat im Mittelalter seine grausame Herrschaft gehabt mit Hexenbann, Inquisition und dem ganzen anderen christlichen Blödsinnn (ich bin kein Christ, wie du siehst). Aber auch sie waren nur Sklaven der Leute, die das Geld hatten, die Feudalherren hatten die Macht.

              1. „die Feudalherren hatten die Macht.“

                …und rannten jeden Sonntag in ihren Tempel – denn sie brauchten dringend die Absolution – um sich frei zu fühlen von all ihren „sünden“… 😉

                1. Ja, nur die Herrscher waren sie. Die Religioten waren immer (nachdem sie es im Mittelalter vergeigt hatten) mit den Mächtigen. Deshalb durften sie auch weiter existieren (als Alibi quasi).

                2. Und die Gläubigen maßten sich an – über die Herrschenden herrschen zu dürfen – wer hat den z.B. Könige gekrönt?

                3. Meine Oma hat mir als Kind immer gesagt, dass die größten Lumpen immer ganz vorn, nah beim Altar, am Sonntag sitzen.
                  Jetzt wo man älter ist, versteht man es, zumindest einige. Die größten Lumpaneien sind immer mit dem Gebetbuch in der Hand passiert, früher und heute.
                  Selbstverwalter seiner eigenen Seele sein, das reicht schon, dann braucht man auch kein Feindbild, Angst oder was auch immer einem als Sklave vorgegaukelt wird. Es sollte keine Feinde geben, n ur Leute, von denen man sich Fernhalten sollte…. und bellen sie zu lange vor deiner Tür… ja dann muss man auch mal den Knüppel rausholen, aber eben nur vor seiner eigenen Tür. Wenn das jeder so handhaben würde, dann würde man eigentlich keinen Knüppel ,mehr brauchen, aber wer versteht das schon, was ich meine.

              1. …naja – das mit „christi Geburt“ ist ja auch nur so eine unklare Sache…

                Und das Römische Reich ging noch weit-weit über dieses fälschlicherweise eingerichtete „jahr null“ hinaus…

      1. Eben. Und Religion, Kirche und Glaube sind nicht identisch. Wenn man alles undifferenziert in einen Pott wirft, lässt zieht leicht alles ins Negative zusammenköcheln.

        Religionen haben die verschiendenen Kulturen und Regionen geprägt und vice versa. Wie alles andere können sie auch politisch instrumentalisiert werden (ebenso vice versa) – dies ist auch keine Kunst, da sie eine „einigende Wirkung“ haben. Auch die individuelle Zugehörigkeit einer Religion kann ebenso eine Instrumentalisierung (Maske) sein, wie andere Parameter von Geschlecht, kultureller Zugehörigkeit, (der Rest lässt sich fortführen). Es sagt überhaupt nichts darüber aus, was sich im Herzen befindet und ob der Mensch Gott und damit auch anderen Menschen dient und danach lebt.
        Im Übrigen konnte man gerade bei der Coronathematik den Tanz um das goldene Kalb – die hochlobgepreiste Impfung als Allheilmittel – bestens erkennen. Die Kirchen waren dabei ganz vorne an – bloß ein paar wenige Menschen, die sich als christlich bekannten sind öffentlich aufgestanden.

        Um in die höchsten Positionen der Macht zu kommen werden nicht selten Lügen, Manipulationen und Täuschungen eingesetzt, und ohne das teilw. machtgierige „Weghacken“ eines anderen „Konkurrenten“ läuft es nicht. Im Ergebnis (und dies ist kein zufälliges Aussieben) findet sich „oben“ für gewöhnlich eher die „Selbstgefälligkeit“, die für Reflektion und kritische Selbstbetrachtung nicht mehr wirklich offen ist, unterstützt von dem erwählten, gleichgesinnten Mitarbeiterstab. Folglich wird an der Machtposition meist bis zum Schluss auch machtbesessen festgehalten.

        Was vielleicht manch einem nicht bekannt ist. V. Putin ist nicht mit dem Wunsch nach Macht an die Macht gekommen (wobei Macht, von „machen“ auch wertneutral betrachtet werden kann). In einem der sehr interessanten und sehenswerten Interviews mit Oliver Stone hat Putin dies beschrieben: Er war überrascht als President Jelzin ihn fragte und er hat sich erstmal Bedenkzeit genommen. Ich nehme es ihm ab, dass er die Dinge für die russische Bevölkerung (und damals war die Situation dramatisch schlecht) verbessern wollte und will und das ist ja auch faktisch beobachtbar – eine große Leistung innerhalb dieser Zeit. Und auch die so ausdauernde Handausstreckung zum „Westen“, besonders Deutschland, ist bemerkenswert. Man vergleiche bitte seine, wie ich finde, sehr wohl gewählten und bedächtigen Worte mit denen, die man sonst so auf politischen Bühnen vernimmt.

        Und ja, würden die Menschen sich an die 10 Gebote halten oder reduziert auf das von Jesus Christus genannte Gebot, Gott zu lieben, seinen Nächsten wie sich selber, hätten wir eine friedliche Welt.

        So die Theorie – und im Leben ist sie geprägt von der individuellen Entscheidung eines jeden Menschen.

        Zwei Zitate …

        Brzezinski:
        „Shortly, the public will be unable to reason or think for themselves. They‘ll only be able to parrot the information they‘ve been given on the previous night‘s news.“

        Johannes Evangelium 17,25 (aus: Übersetzung Schlachter 2000):
        „Gerechter Vater, die Welt erkennt dich nicht; ich aber erkenne dich, und diese erkennen, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen verkündet und werde ihn verkünden, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.“

    3. @Vlad Tepes

      Nun werden wir aber nicht von der Kirche beherrscht, sondern von Konzernen und ihren Multi-Milliardären. Das Problem ist, das es ständig Menschen gibt, die glauben anderen ihre eigene Lebensweise aufzwingen zu müssen. Das Missionieren wollen ist das Problem, deshalb enden wir immer in Diktaturen und im Westen haben wir inzwischen wieder ganz klar Diktaturen.

      Kein Mensch hat hier mehr Einfluss auf irgendwelche Politischen Entscheidungen. Es ist auch völlig egal welche Parteien gerade an der Macht sind. Der Herrscher hier im Westen ist die US-Regierung und die wird von ihren Geheimdiensten beherrscht und diese von den Konzernen.

        1. eigentlich egal wer zuerst da war (Rom war auch ein Imperium das nicht christlich war – nur ganz am Ende lange NACH der Christenverfolgung).

          Die Christenbrut hat die Welt in ein Schlachtfeld verwandelt, ebenso wie die Moslems und Juden. Dazu gehört auch der Irrglaube an einen persönlichen Gott (= Diktator)

    4. Glaube, dem die Tür versagt,
      steigt als Aberglaub durchs Fenster.
      Wenn die Götter ihr verjagt,
      kommen die Gespenster.

      Mit diesen Gespenstern leben wir jetzt. Mir graut es vor ihnen.

      Ich will damit ganz bestimmt nicht sagen, dass die uns allgemein bekannten Religionen gut sind, wahrscheinlich waren sie auch schon Gespenster. Aber wir Menschen haben aller Wahrscheinlichkeit nach ein angeborenes Bedürfnis nach Religion.

      Auch Corona, Klima, Antirassismus (inklusive Niederknien!) und vieles andere kann dieses Bedürfnis befriedigen. Das ist viel schlimmer als das Christentum, das wenigstens noch die Sündenvergebung kennt und Demut lehrt.

      Es wird ständig etwas angeboten, dieser Krieg in der Ukraine gehört auch dazu. Es ist gar nicht so wichtig, auf welcher Seite man zu stehen glaubt. Auf beiden Seiten kann man sich einbilden, man müsse die Welt vom ultimativen Bösen befreien. Und wer auf diesem Trip ist, macht vor gar nichts mehr Halt.

    5. @Vlad Tepes

      Sie haben es schon im Mittelalter vorbereitet mit dem Hexenbann (der planmäßigen Vernichtung der Intelligenz und der Wissenden). Das wirkt sich bis heute aus.

      Dabei haben die Christen nie aufgehört mit der Verfolgung der Wissenden, der Hexen und Magier. Heute haben sie es nur leichter, weil sie in der Irrlehre des Materialismus einen guten Verbündeten gefunden haben. Heute werden sie ganz einfach lächerlich gemacht (als „Esoteriker“ oder „Querdenker“). Die Irrlehre des Materialismus hat den Hexenbann überflüssig gemacht.

      1. Dazu könnten wir noch jahrelang diskutieren – soviele Fakten einbringen – allein es fehlen Zeit und Basis – denn hier ging es ursprünglich um aktuell umgefärbte Dummheit „Regierender“… 😋😎

    6. Nun zerpflückt man auch noch den Glauben, nichts zu tun?
      Es soll jeder glauben was er will, glauben bedeutet nichts wissen!
      Hinzu kommen die Heuchlerischen, die zur Beichte gehen, damit wieder Platz für die nächsten Schandtaten gegenüber eigenen Mitbürgern, getätigt werden können!
      Hier wird es langweilig…Russland scheint keinen Krieg mehr zu führen!

  2. Die Situation muss ernster sein als es die Öffentlichkeit wahrnimmt und ihr vermittelt wird, denn normalerweise äußert sich ein Papst nicht so in der Öffentlichkeit zu weltlichen Dingen.

    Es ist jedenfalls eine erstaunliche Einsicht, die ich dem Papst nicht zugetraut hätte. Er war für mein Geschmack in den letzten 2 Jahren zu sehr auf Mainstreamkurs, aber das jetzt, Chapeau.
    Jetzt müssen sich also alle Christen fragen. Was würde Jesus tun? Würde er Menschen töten? Würde er die Schöpfung in Gefahr bringen?

    Ist Biden ein wirklicher Katholik, müsste er sofort aufhören den Krieg zu unterstützen. Da er aber nur ein Maulheld ist und an alles glaubt solange es ihm nützlich ist, wird er das nicht tun. Also müssen ihm andere zeigen was es heißt ein Christ zu sein und wie die Querdenker mit passiven Widerstand auf den Wahnsinn reagieren. Ob der Papst nun auch zum Nazi wird, so wie die Querdenker, wird sich zeigen. Bei diesem Mainstream und bei dieser entarteten (bewusste Wortwahl) Demokratie ist nichts undenkbar.

    1. Sehr gut zusammengefasst, vielen Dank. Als ich die Äußerungen von Papst Franziskus las, traute ich meinen Augen kaum. So viel Mut, eine im Westen unterdrückte Wahrheit auszusprechen, hätte ich ihm nicht zugetraut. Ich bin gespannt, wie es weitergeht ……….

    2. @WerWieWasWarum

      „…Ob der Papst nun auch zum Nazi wird, so wie die Querdenker, wird sich zeigen….“

      Querdenker = Nazis? Sorry, informier dich mal bei denen!

      Ohne die von dir als „Nazis“ verurteilten Querdenker säßen die Menschen heute noch grunzend in Höhlen und würden Strichmännchen in die Wände ritzen. Es hätte nie irgendeinen Fortschritt gegeben ohne Querdenker.

      1. Aktakul:

        lies nochmal, was @WerWieWasWarum geschrieben hat, dann merkst Du, dass Du ihm unrecht tust, die
        „..Herr.. Lichen“ Hauptstrahl-Medien behaupten das, bzgl. der Querdenker, nicht er.

  3. „Die Welt wäre ein viel friedlicherer Ort ohne Religionen und ihre mörderischen Auswüchse!“

    Religion (der christliche Glaube) ist nicht dafür verantwortlich, wenn korrupte Menschen das Wort falsch auslegen.

    Selbst der Islam und das Judentum sind nicht zwangsläufig böse.

    Bei allen drei Religionen handelt es sich um Abrahamische Religionen und für diese gelten die 10 Gebote, wovon eines lautet: Du sollst nicht töten.

    1. Religion und Glaube ist nicht dasselbe… – und meine Lebenserfahrung und meine eigenen Beobachtungen sind der Ausschlag – nichts Anderes… – doch das sprengt hier definitiv den Rahmen… 😉

      1. „…, wenn korrupte Menschen das Wort falsch auslegen.“

        Falls es hier die Option gäbe, dann hätte ich das Wort „korrupte Menschen“ hervorgehoben. Dass korrupte Menschen in der Kirche den Ton angeben und andere auf den falschen Pfad leiten, bedeutet nicht, dass der christliche Glaube falsch ist.

          1. @Vlad

            Na ja – wer weiß schon alles….
            Sokrates – lange VOR Christi Geburt stellte schon fest, dass je mehr er weiß, er feststellt, dass er nichts weiß…..

            Und so ist es tatsächlich……Deshalb führt häufig das “ ich glaube“ – in die Richtung sich mehr Wissen anzueignen….gleichzeitig wird das „MehrWissen“ immer dazu führen, dass ,an viel zu wenig weiß….

            1. Komisch – daß immer gerade die da, die nichts wissen, am lautesten schreien – sie wüßten ALLES und bräuchten nicht mehr zu lernen… 😋😎

              Stimmt aber – ich weis eine gaaaanze Menge – doch weis ich auch, daß ich noch viel mehr zu lernen habe – und daß dazu mein Leben nicht ausreichen wird… 😇😇😇

      2. Religion und Glaube ist nicht dasselbe…

        Wollte ich auch schon schreiben. Ist ein großes, immer wieder gern gemachtes Missverständnis.

        Glaube, zumindest als Christ, ist die persönliche Beziehung eines Menschen zu Jesus Christus. Für Nichtchristen nur schwer, falls überhaupt, verständlich zu machen.

        Religion aber basiert immer auf einer weltlichen, sicht- und oft auch spürbaren, Organisation mit interner Hierarchie. Und genau wie im Staat, kommen nach einiger Zeit immer die „Stärksten“ nach oben. Und nutzen ihre Stellung für ihre persönlichen Machtspielchen aus. Von da an wird’s dann immer eklig.

        1. Gut erklärt, Krambambuli.

          Ich erlaube mir, zu ergänzen.

          Jegliche Art von Religion will „aus eigener Kraft in den Himmel kommen“.

          Der Glaube ist das von Gott mir geschenkte „Urvertrauen“, dass ich als Sünder von ihm geliebt werde, und ich ihm in Demut meine Sünden bekennen darf. Und er mir aus reiner Gnade – im Glauben an den Sohn Gottes, der sich für mich (für uns alle) hingegeben hat – vergibt! Aus Gnade bin ich gerechtfertigt.
          Und erst danach folgen die „guten Werke“, indem ich mit der Hilfe Gottes lerne, anderen von Herzen zu vergeben. Und: anderen in irgendeiner Form zu dienen, sei es mit Worten oder mit Taten.

          Ein Mensch, welcher die Vergebung empfangen hat, gläubig geworden ist: ein solcher weigert sich, Böses mit Bösem zu vergelten.

          Die Bösen wissen nur zugut, dass sie bei den Gerechten auf deren „Backe hinhalten“ zählen können. Hier braucht es Weisheit und Gnade von oben, dies auszuhalten. Denn: „Mein ist die Rache, spricht Gott.“

          Am Ende, wenn es hart auf hart geht, gilt folgendes Losungswort:
          „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ Mit anderen Worten: der Antichrist will uns mit einer Maschine verbinden (= Transhumanismus). Das geht – aus Sicht des Schöpfers – gar nicht! Wer sich „chipen“ lässt, der verliert „den Anschluss an Gott“. Ein gechipter Mensch gilt als Marionette, ein willenloses Geschöpf, ein Sklave, dem Antichristen zu Diensten (= gehorchen).
          Mit anderen Worten: ein gechipter Mensch ist für Gott nicht mehr zu gebrauchen. Aus die Maus.

          Hier gilt es im Vorfeld, bevor es losgeht, sich dessen bewusst zu sein! Und sich – jeder für sich – einen felsenfesten Entschluss zu fassen, sich nicht chipen zu lassen!

          Gruss Hegar

          1. Derzeit ist es noch schwierig abzuschätzen, wie das Malzeichen umgesetzt werden könnte. Ein implantierter Chip wäre eine von mehreren Möglichkeiten.

            Da nicht jede Passage der Bibel wortwörtlich zu interpretieren ist, ist es vorstellbar, dass die 2G-Regeln ein Probelauf gewesen sind. Ein Zeichen in der rechten Hand könnte meines Erachtens durchaus ein Smartphone, eine Smartwatch oder ein Zettel mit einem QR-Code sein (viele Personen sind Rechtshänder). Wer dies nicht dabei hat, der kann evtl. seine persönliche Identifikationsnummer auswendig aufsagen (Stirn). Im hebräischen Alphabet steht der Buchstaben „w“ bzw. das oftmals verwendete „v“ (vav) an sechster Stelle. Afaik werden Kartenzahlungen (EC-Karte oder Kreditkarte) im Geschäft über das World Wide Web (WWW – 666) übertragen.

            1. Es wird langsam sichtbar, was darunter zu verstehen ist. Man höre sich nur die Reden eines Klaus Schwab (WEF) und seines Adlaten, namens Yuval Noah Harari‘s an; z.Bsp. Harari‘s Vortrag am WEF 2020 (ich konnte diesem nicht bis zum Schluss zuhören, es wurde mit speiübel).

            2. Es ist auch vollkommen gleichgültig was konkret das Malzeichen sein wird. Auf jeden Fall wird es ein Zeichen sein für die persönliche Zustimmung zum dann herrschenden System.

              Das System wird antichristlich und menschenverachtend sein. Wie z.B. die Sovietunion unter Stalin. Aber dann weltweit und allumfassend. Schlecht und gut.

              Schlecht, weil diese Zeit eine sehr unschöne sein wird für alle, die sich nicht beugen werden.
              Gut, weil diese Zeit nicht lange andauern wird. Danach kommt Jesus Christus das 2. Mal auf die Erde. Diesmal aber als uneingeschränkter Herrscher. Und dann ist Schluss mit dem ganzen Scheiß.

              Manche lachen darüber. Manche schütteln den Kopf. Ich sach nur: Schaun mer mal!

              Es wird immer deutlicher sichtbar. Schon ganz unverholen in den USA:
              https://www.youtube.com/watch?v=chyEm9lw-Gc&list=PLlTLHnxSVuIzrARlmz9oCfQEF08UV-v-E&index=2&ab_channel=FoxNews

            3. @hegar und @Krambambuli

              Derzeit werden wir Zeugen von mehreren Ereignissen. Einerseits können wir verfolgen, dass Prophezeiungen eintreffen (mehr und mehr Juden finden zu Jesus, Massentiersterben, Blutmond, Verfestigung der Strukturen einer Weltregierung, Unwetter, Zerwürfnisse in der Familie, zunehmende Selbstverliebtheit, Angeberei, …).
              Andererseits werden immer häufiger und offener satanische Symbole verwendet, insbesondere in der Medienbranche (Film und Musik). Früher wurde das noch versteckt, heute wird das regelrecht öffentlich gefeiert. Zeitgleich werden häufiger unchristliche Werte vermittelt und positiv hingestellt (Genderthemen, Sexualisierung, Transhumanismus, Feminismus, ..).

              Da die Zeichen immer deutlicher zu erkennen sind, versuche ich das Interesse der Leser der Kommentare zu wecken und sie zu eigenen Nachforschungen und entsprechenden Schlussfolgerungen anzuregen. Noch ist es nicht zu spät.

    2. Ich hatte vor Jahren mal eine sehr interessante Diskussion mit theologisch versierten Christen und Juden. Ein Thema war die Übersetzung des Gebots, denn es ist nicht eindeutig, ob es sich um das Verbot zu töten oder um das zu morden handelt. Ich will das hier nicht ausführen, aber ein paar Denkanstöße bringen:

      Wenn töten verboten ist: ist dann nicht stets der um Vorteil, für den das Gebot nicht gilt?

      Was also ist wenn Sie genötigt und angegriffen werden? Unterwerfen Sie sich dann lieber, weil Sie bei Gegenwehr den anderen töten könnten?

      Sind dann die Impfpflichtbefurworter gute Menschen, denn die wollen andere ja vor dem sicheren coronatod retten und womöglich ist das ja dann ihre Christenpflicht?

      Letzteres hat mir eine Frau, die sich der antifa zurechnet, erklärt: jeder, der sich nicht impfen lasse, mache sich schuldig am Tod anderer.

      Sie sehen also vielleicht, dass ein sich hübsch anhörendes Gebot doch gewaltiges Missbrauchspotenzial birgt, weil sie als Waffe gegen Andersdenkende benutzt wird.

      1. Ich habe jemand in der Nachbarschaft, der ganz eindeutig ein guter Mensch, aber leider absolut informationsresistent („wenn das stimmen würde, würde es doch in den Nachrichten kommen“) ist, und deshalb oft auf der falschen Seite steht. Er verhält sich eigentlich immer genau so, wie ein guter Mensch das tun würde, wenn die Lügen der Medien tatsächlich der Wahrheit entsprechen würden. z.B. bietet er [sogar jetzt noch] allen älteren und sonstwie besonders gefährdeten an, gratis ihre Einkäufe für sie zu erledigen, damit sie sich nicht in die Ansteckungsgefahr begeben müssen. Er versucht soweit es irgendwie möglich ist kein CO2 auszustoßen, weil er das Märchen von der durch CO2 verursachten globalen Erwärmung glaubt. Er hat einen ukrainischen Flüchtling in seiner Wohnung aufgenommen.

        Wie schon erwähnt stehen wir selten auf der gleichen Seite, aber wir kommen trotzdem gut miteinander aus. Wahrscheinlich würden wir auch ungefähr die gleiche Beschreibung von dem jeweils anderen abgeben, wenn uns jemand fragen würde: „Ein guter Mensch, der etwas Falsches tut, weil er desinformiert wurde und das tut, das ich wahrscheinlich auch tun würde, wenn seine Fehlinformationen stimmen würden“.

        Gebote (und Verbote) sind vor allem dann gefährlich, wenn sie mit massiver Desinformation gekoppelt sind — ohne die Lügenmedien wäre es schwierig, sie als Waffe gegen Andersdenkende zu benutzen.
        Das eigentliche Problem sind (wie so oft) die Lügenmedien.

        1. Es stimmt, solche Menschen wie Sie da beschreiben gibt es Viele! Es ist natürlich auch schwierig Ihnen ernsthaft böse zu sein, da sie es ja eigentlich „gut“ meinen…nur leider setzen sich, wenn ein Gros der Menschen so ist, diejenigen durch, die diese menschenfeindlichen Agenden mit Hilfe dieser Desinformation vorantreiben! Ich habe jetzt schon öfters die Aussage gelesen (weiß jetzt nicht wer das so bekannt gemacht hat), dass nicht der Böse Mensch der eigentlich gefährliche ist, sondern der „dumme“ (=naive, desinformierte) und glaube da ist einiges dran— ein Blick in die dt. Vergangenheit zeigt es doch auch…die Deutschen damals waren doch nicht alles böse Judenfeinde, etc….Viele konnten das Böse nur in seiner Dimension nicht erfassen, bzw. nicht glauben…. Es konnte keine KZs geben, weil das nicht sein durfte…Und so waren wahrscheinlich 90 % der Menschen….durch Propaganda getäuscht und im Glauben eigentlich der „guten Sache“ zu dienen….

      2. „Ein Thema war die Übersetzung des Gebots, denn es ist nicht eindeutig, ob es sich um das Verbot zu töten oder um das zu morden handelt.“

        Was soll an dem Gebot „Du sollst nicht töten“ nicht eindeutig sein? Es steht in keinem Kontext zu Unfällen mit Todesfolge. Auch ein Missbrauchspotential ist nicht gegeben, denn das Gebot gilt für alle Menschen (Andersdenkende inbegriffen).*

        Das Thema der Selbstverteidigung wird durch Römer 12:19 und Matthäus 26:52 eindeutig beantwortet.

        Romans 12:19
        19 Dearly beloved, avenge not yourselves, but rather give place unto wrath: for it is written, Vengeance is mine; I will repay, saith the Lord.

        Matthew 26:52
        52 Then said Jesus unto him, Put up again thy sword into his place: for all they that take the sword shall perish with the sword.

        „Letzteres hat mir eine Frau, die sich der antifa zurechnet, erklärt: jeder, der sich nicht impfen lasse, mache sich schuldig am Tod anderer.“

        Die Frau von der Antifa hätte auch bedenken sollen, dass Impfnebenwirkungen zum Tode führen können. Wer ist nun schuld? Der Ungeimpfte, der möglicherweise jemand anderen ansteckt oder der Impfpflichtbefürworter, der billigend den Tod durch Impfnebenwirkungen in Kauf nimmt?

        *Kein Wunder, dass mittlerweile in Deutschland Bauzäune Vorschrift sind. Bei der Debattenkultur sind Schilder mit „Betreten der Baustelle verboten!“ nicht ausreichend.

          1. Was soll an dem Gebot „Du sollst nicht töten“ nicht eindeutig sein?

            Die Bücher der Bibel stammen von unterschiedlichen Autoren und wurden in unterschiedlichen Sprachen verfasst. In deutsch ist keine originalfassung vorhanden…
            Das nur zur Aufklärung …

            😉

        1. Schlachter 2000: Lukas 3:14 Es fragten ihn aber auch Kriegsleute und sprachen: Und was sollen wir tun? Und er sprach zu ihnen: Misshandelt niemand, erhebt keine falsche Anklage und seid zufrieden mit eurem Sold!

          Kriegsleute bzw. Soldaten sind wozu da. Scharfrichter sind wozu da. Polizisten sind wozu da. Und in Notwehr oder -hilfe darf man was tun.

          Und wenn die oben genannten in der Ausübung ihres Berufes bzw. in der jeweiligen Situation jemanden töten, ist das kein Mord. Aber Abtreibung ist EINDEUTIG Mord.

          ============================================

          Das Gebot heißt: Du sollst nicht morden.

          https://biblehub.com/interlinear/exodus/20-13.htm

          2. Mose / Exodus 20:13: You shall not murder (hebr. ratsach)

          ratsach: to murder, slay
          Original Word: רָצַח
          Part of Speech: Verb
          Transliteration: ratsach
          Phonetic Spelling: (raw-tsakh‘)
          Definition: to murder, slay

          1. Tatsächlich sind diese Informationen auf Biblehub zu finden.

            Ich beziehe mich hier auf die o.g. Schlachterbibel. Dort steht zwar „Du sollst nicht töten!“, allerdings ist dies mit einem Index gekennzeichnet, welcher den Begriff „töten“ näher erläutert: „Das hebr. Wort bezeichnet besonders das Morden, d.h. ungesetzliches Töten“ (Quelle: schlachterbibel.de) Dies bestätigt den Link von biblehub. Ferner sind dort weitere Bibelausgaben aufgelistet, die den Begriff „murder“ verwenden.

            Nachstehend sind alle Ausgaben, incl. Erstveröffentlichungsdatum aufgelistet:

            Holman Christian Standard Bible – Anfänge liegen um das Jahr 1984
            International Standard Version – Erstveröffentlichung der kompletten Bibel 2011
            Young’s Literal Translation – Erstveröffentlichung 1862
            New American Standard Bible – Erstveröffentlichung 1971
            Schlachter-Bibel – Erstveröffentlichung 1905

            Das Problem, welches ich bei dieser Interpretation habe ist, dass diese Art der Übersetzung nur bis ins Jahr 1862 zurückreicht. Die King James Bibel wurde aus dem Hebräisch, Aramäisch, Griechisch und Latein übersetzt und 1611 erstmals veröffentlicht. Daran beteiligt waren 47 der bedeutendsten englischen Schriftgelehrten der damaligen Zeit. Denen hätte doch auffallen müssen, dass sie eine inkorrekte Übersetzung verwendeten. Der Unterschied zwischen den Begriffen „Töten“ und „Morden“ ist nicht zu gewaltig, obwohl letzterer stärker Vorsatz impliziert. Das Verstörende an der ganzen Angelegenheit ist, dass die Bibeltexte im Laufe der Jahrhunderte angepasst wurden. Besser wäre ein Begleitbuch mit Erklärungen in „moderner Sprache“, so dass das Original erhalten bleibt. Änderungen haben immer den faden Beigeschmack einer versuchten Manipulation.
            Ein weiteres Problem hatte sich ergeben, als ich auf der Seite schlachterbibel.de die Erläuterung las, dass Morden ein ungesetzliches Töten ist. Wie soll der Leser das verstehen, insbesondere wenn das Neue Testament hinzugezogen wird? Jesus predigt unter anderem von Buße und Vergebung. Wo sind da Soldaten, Scharfrichter und Polizisten zu finden? Von Soldaten bzw. Armeen finden sich Passagen in der Offenbarung des Johannes, allerdings fehlt mir der Hinweis, dass es so sein soll oder dass Christen diesen Berufen nachgehen sollen. Das passt vorne und hinten nicht.

  4. „Papst Franziskus, der für mehr als eine Milliarde Katholiken auf der Welt die unbestrittene moralische Autorität darstellt, …“

    Lieber Herr Röper, Sie sollten nicht den Fehler der meisten Atheisten begehen, den Mann im weissen kleid für eine harmlose gar nur moralische Autorität zu halten. Zum einen ist der Papst über den sog. Inclusive Capitalism mit den Zielen der amerikanischen schwerreichen und dem WEF vertraglich verbunden, so dass klar sein muss, wessen Moral der Papst vertritt. Zum anderen gibt es diese Kirche historisch allein deswegen, weil sie die Herrschaft legitimiert hat. Dazu kommt die Geschichte beider Kirchen, jenes Schisma vor Ca. 1000 Jahren, das zur Abspaltung der orthodoxen führte, gerade weil die die römische Autorität nicht anerkennen wollten. Hier wäre gründlichere Recherche dringend anzuraten.

        1. Wer ist schon immer ehrlich?
          Und wer kann IMMER lügen?
          In dem Fall ist es mir recht, wenn sich der Papst für Frieden ausspricht, denn es hören ja noch ziemlich viele Menschen auf ihn – ob einem das nun persönlich passt oder nicht.

          1. Gebe Ihnen teilweise recht…für Frieden aussprechen kann nicht verkehrt sein…und klar hören viele darauf…aber eben leider auch auf sein Impfdiktat! Und das war so eine menschenfeindliche antigöttliche gegen die Natur gerichtete Sache, dass ich diesen Papst nur schwer ernst nehmen kann…ich meine er hat sich da auch ganz klar versündigt, indem er das so befürwortet hat—

            ohne das ich immer nur das Schlechte annehmen möchte, aber es tut ihm nicht weh das zu sagen und die Politik der Staaten wird es (leider) nicht ändern…und vielleicht möchte er nicht in die Geschichte eingehen als Papst der den 3. WK nicht verhindern wollte—

      1. Die Frage ist stets die der Bedingung, besser: ist es egal, wie der Friede erkauft wird, Hauptsache, es ist Ruhe? Dann sollte sich Russland doch einfach dem Imperium unterwerfen, oder wie?

        Die moralische Botschaft des Kirchenführers ist vergiftet. Das hat ausser Röper anscheinend noch keiner klar verstanden. Kaum ruft jemand ‚FRIEDE‘ hält man ihn schon für ehrenwert, auch wenn er damit eigentlich nur zur Unterwerfung auffordert.

        1. Da muss ich wohl etwas falsch verstanden haben.
          Er hat meinem Verständnis nach auf die Ursache des Kriegs hingewiesen, nämlich die NATO-Erweiterung.
          Aber wenn einem der Inhalt nicht passt, wird halt der Verkünder diskreditiert, damit man von der Botschaft abgelenkt wird!

  5. Der Papst sollte mal nach Polen reisen und dort seine Schäfchen über seine weltlichen Ansichten informieren.
    Dabei könnte er dann gleich mal die oberpolnischen Geistlichen und die katholische Staatsführung zur Beichte einladen und ihnen mehrere Aufgaben stellen.
    Vor allem sollte er den Polen mal erklären, dass es keinen Unterschied macht, aus welchem Land ein Flüchtling kommt.

    1. Dort müßte sich der „papst“ ja dann auch mit Nazi’s Fotografieren lassen – so zum Andenken… – was für eine Schlagzeile…..

      Schuster, bleib bei deinem Leisten… 😝

  6. Es ist wirklich nicht mehr Zum Aushalten; stets und ständig wird man mit Religionen und deren Anhängern, den Religioten, konfrontiert; ohne dabei Zur Kenntnis Zu nehmen, daß Rom-London-Washington die Achse des Bösen ist, schon allein mit seinen Konkordaten.
    Was denken Sie, Herr Röper, warum uns derZeit alles um die Ohren fliegt? Ich schreibe diesen SatZ in vollem Bewußtsein.
    Was diese Zwangschristianisierung in den letZten Jahrhunderten anstellte, sollte bekannt sein; gipfelt alles in den Konkordaten – ein Thema, was bewußt verschwiegen wird – von allen, insbesondere den DEUTSCH und den ausgewanderten DEUTSCH.
    Ich bin ohne Vertragsbindung mit dem Rom großgeworden. Seit es in Mitteldeutschland von den Wessis eingeführt wurde (also Mitte der 90iger Jahre) seitdem werden wir beschallt mit diesem Müll, gleichwohl wie der Imam in seiner Religiotenwelt …. eine Schande sondersgleichen !
    Religionen = Irreführung, Mord, Tod und Zerstörung der Menschen

    schöne Grüße aus Sachsen

    PS: Der Buchstabe „Z“ ist bewußt großgeschrieben, um meine Bindung Zu dem russischen Volk zu bekunden!!!

    1. „… ohne dabei Zur Kenntnis Zu nehmen, daß Rom-London-Washington die Achse des Bösen ist, schon allein mit seinen Konkordaten.“

      Zur Rolle dessen, was sich Kirche nennt, nimmt die Offenbarung Stellung. Ohne die Hilfe von hervorragenden Pastoren (überwiegend aus dem amerikanischen Raum) hätte ich die Passagen vermutlich nicht verstanden. Die Frau im lilanen und roten Gewand, geschmückt mit Gold und Edelsteinen symbolisiert das päpstliche System, welches als die Mutter (Rom) der Huren (protestantische Kirchen) bezeichnet wird.

      Revelation 17:4-5
      4 And the woman was arrayed in purple and scarlet colour, and decked with gold and precious stones and pearls, having a golden cup in her hand full of abominations and filthiness of her fornication:

      5 And upon her forehead was a name written, Mystery, Babylon The Great, The Mother Of Harlots And Abominations Of The Earth.

      Dass die Offenbarung sich negativ zu der Institution äußert bedeutet nicht, dass der christliche Glaube falsch sei. Es wird lediglich ausgesagt, dass die Institution ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommt (die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Kirche ist am besten als Gemeinschaft der Gläubigen zu beschreiben).

      P.S.: Die Bibelzitate sind bewusst der KJV entnommen, da diese Übersetzung noch am nächsten dem Original ist.

      1. Eine Hure im biblischen Sinne ist eine verheiratete Frau, die fremdgeht. Die kath. Kirche war nie mit Gott verheiratet. Das AT Israel, und nach der Teilung Samaria und Jerusalem, schon. Von Samaria hat Gott sich getrennt, bleibt noch Jerusalem – Synagoge Satans – Tiefer Staat. Nach dem Fall der Hure Babylon wird die Macht auf den luziferischen Vatikan (vatis canus = weise Schlange) übertragen, für eine (biblische) Stunde. Der Vatikan wird durch das 11. Horn in Daniel oder die 7 Köpfe des Tieres in der Offenbarung symbolisiert. Den Königen aus Sonnenaufgang, Osten, (im AT Medopersien gegen Babylon, heute Russland, Iran?, China?) wird in der 6. Zornschale der Offenbarung der Weg freigemacht. Dort werden auch von dämonischen Kräften die Herrscher der Welt zum Krieg aufgerufen.
        Das Tier aus dem Meer hat 10 + 1 Hörner. Der club of rome hat die Welt in 10 Machtblöcke aufgeteilt, ua. USA-Kanada, Westeuropa und Osteuropa. Laut Daniel werden vor dem 11. Horn 3 Hörner ausgerissen (gedemütigt). Das ist die Welt der von Gott abgefallenen, moralisch verkommenen Weißen, die sich, gesteuert von der Hure (Tiefer Staat), in einen furchtbaren Krieg stürzt.
        In der Bibel geht es nur um Israel. Auch Jesus ist nur für das Volk Israel gekommen. Die 10 Stämme des Nordreichs und ca 200.000 aus dem Südreich sind ca 700 vChr in assyrische Gefangenschaft geraten und von dort nach Europa eingewandert. Die Kinder Satans wollen die weiße Rasse vernichten, weil sie die Kinder Gottes sind. Die Erlösung durch Jesus Christus ist natürlich für jeden Gläubigen möglich, unabhängig seiner Rasse.

  7. Nach dem Fahnen-Kuss wegen Butscha hat der Papst jetzt wieder mehr Boden unter den Füßen. Das ist sehr wichtig! Er folgt in dieser Sache wieder seinem universalen inneren Ruf: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Dennoch kann er sich nicht gänzlich frei machen vom Druck der Politik. Eben auch ein Mensch wie wir alle.

  8. Ich bekomme es nicht aus meinem Kopf…überall während Corona war 2 G….auch in der Kirche….die von der Gesellschaft geächteten mussten leider draußen bleiben vor der Kirchentüre…wie Hunde! Was hätte dazu wohl Jesus gesagt, wenn man daran glaubt oder glauben will…waren es nicht damals die Pharisäer die er kritisiert hat und sind es heute nicht wieder solche Leute…die denke sie sind was besseres weil sie staats (und in diesem Falle) kirchenkonform ALLES mitmachen! Und dieser Papst hat das alles unterstützt… „und dennoch kann er sich nicht gänzlich frei machen vom Druck der Politik“…Sollte er aber…denn er ist Papst und eben NICHT ein Mensch wie wir alle….so man dieser Stellung also etwas besonderes abgewinnen will….

    1. Habe gerade etwas weiter oben ein paar Zeilen dazu geschrieben.

      Viele Christen in den USA und in einigen deutschen Freikirchen vertreten noch die richtigen Werte. Für Interessierte kann ich Michael Pearl (mMn > 95% auf dem richtigen Weg), Karl-Hermann Kauffmann, Freikirche Kaiserslautern, Steven Anderson (mMn zu 80% auf dem richtigen Weg) oder Doug Batchelor (mMn > 90% auf dem richtigen Weg) empfehlen.

    2. Genau da haben wir doch den Salat. Die ursprüngliche Nachricht der Auflehnung- und der daraus resultierenden Konsequenzen, sprich Kreuzigung bzw. Cancel dingsbums wird solange verwurstet bis es zur gängigen hochfrauschaftlichen Meinung wird. Verstörte frühverendete Künstler werden zum Maßstab der Dinge erhoben. Nichts gegen Mozart oder Charlie Parker. Damit sich diese Nummer bloß nicht wiederholt. Es ist letztlich ein menschliches Problem. Tiere brauchen keine Religion. Nicht weil sie dümmer sind. Im Gegenteil. Das ist das eigentliche Virus. Das wir uns immerzu von dem abhalten was wir eigentlich sind. Koste es was es wolle.

  9. Artikel: „…Unterdessen will Papst Franziskus Putin in Moskau besuchen. Er sagt, er sei nach Kiew eingeladen worden, aber dahin müsse er nicht reisen. Der Kreml hat es nicht eilig, ihn einzuladen. Vielleicht sollte der Papst zuerst zu Biden gehen, damit der keine Waffen an die Nazis liefert?…“

    Lieber Thomas Röper, was sollte das bringen? Die US-Regierung hat letztes Jahr schon gezeigt, das sie jeglichen Friedens-Dialog strikt ablehnt. Putin hat ein realistisches Angebot mit keineswegs unanehmbaren Forderungen gemacht und wurde hohnlachend abgewiesen.

    Ein Besuch des Papstes in Washington bei einem senilen Joe Biden, der wahrscheinlich sowieso kein Wort von dem kapiert, was Franziskus sagt, sähe ich als reine Zeitverschwendung an, denn mit denen, die in Washington wirklich entscheiden (z.B. die großen Investement-Banken und den Geheimdiensten), kommt der Papst sowieso nicht zusammen. Biden ist bloss eine (noch) lebendige Strohpuppe.

  10. Papst Franziskus’ Charmeoffensive an die Russen ist ein wohltemperierter Schachzug, um Pluspunkte zu sammeln. Er ist und bleibt ein Heuchler par excellence.

    @Thomas Röper:
    Lieber Herr Röper, das erste Mal überhaupt sehe ich mich veranlasst, Ihnen eine Rüge erteilen zu müssen. Sie nennen den Papst in Ihrem Beitrag «Heiliger Vater». Das ist er NICHT.

    Diese Anrede gebührt einzig und allein Gott, dem Vater im Himmel und nicht einem irdenen, sterblichen Menschen! Diese Anmassung seitens der röm.-kath. Kirche kehrt den Glauben ins Leere.
    Keine Respektbezeugung ggü. dem himmlischen Vater. Rom schnappt sich diesen Titel! Eine Frechheit und Anmassung sondergleichen.

    Diese Titelanmassung offenbart das Unwesen Roms:
    Frech, dreist, anmassend, scheinheilig, irreführend, lügnerisch, teuflisch.

    Der Fisch stinkt bekanntlich zuerst am Kopf! Et voilà: Rom machts vor!

    Wer sich erdreistet, «Heiliger Vater» genannt zu werden auf Erden, dem ist nicht mehr beizukommen.

    Nicht einmal der Sohn Gottes selbst, hat sich mit «Heiliger Vater» betitelt bzw. betiteln lassen! Der Herr Jesus Christus verkörpert den unsichtbaren Gott. Jesus Christus ist Gott, geoffenbart im Fleisch. Ja, Amen. Der Herr Jesus Christus selbst hat den Jüngern klar gemacht, dass sein Vater (= Gott der Vater) grösser ist als er (vgl. Johannes, Kapitel 14, Vers 28).

    Wie kommt also ein irdener, sündiger Mensch dazu, sich mit «Heiliger Vater» betiteln zu lassen?

    Es ist nur ein Mensch, Jesus Christus, welcher das Lamm Gottes ist, sündlos!

    Und wir? Allesamt Sünder. Basta! 1. Johannesbrief, Kapitel 1, Vers 10:
    «Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.»

    Wie kann also ein irdener, sündhafter Mensch (ob er’s wahrnehmen will oder ob nicht!) von sich aus behaupten, er sei unfehlbar?! Quatsch mit Sauce nenne ich das!

    Der Zorn Gottes ist parat in den letzten Tagen geoffenbart zu werden. Alles ist bereit. Es wird bald losgehen. UND: Sein Zorn trifft vor allem die sog. Christenheit. Das Gericht fängt bekanntlich im Hause Gottes an!

    Ich werde in den kommenden Tagen (vorwiegend am Wochenende) meine Blogs hier auf anti-spiegel.ru platzieren.

    Gruss Hegar

    1. @Hegar

      „Diese Anrede gebührt einzig und allein Gott, dem Vater im Himmel und nicht einem irdenen, sterblichen Menschen!“

      Im Himmel wirst du deinen Gott nie finden, außer in deiner Einbildung. Wenn du „Gott“ finden willst, blicke in dein Innerstes. Blicke um dich, in jedem Tier, jeder Pflanze, jedem Stein und jedem Atom ist das Universum präsent (dein „Gott“). Es gibt keinen persönlichen Gott, nur allumfassendes Bewusstsein.

      1. Nach ihrer Darstellung ergibt eigentlich, dass das Bewusstsein die Materie( bei Ihnen Universum) widerspiegelt.
        Das hatte im Osten schon mal jemand festgestellt.
        Die Aufgabe der Kirche ist es aber doch, die Menschen einfach dumm zu halten…..Habe ich bei Reinhard Mey in einem seiner Lieder schon mal gehört.

      2. @ Aktakul

        Gott IST, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Er ist Raum und Zeit nicht unterworfen. Er ist der Ewigseiende. Er ist: der ,Ich bin‘.

        Einverstanden, er ist überall gleichzeitig, er ist allwissend, und er ist vom Wesen her Geist. Jedoch unterliegen Sie einem gewaltigen Irrtum: Gott ist nicht überall ,drin‘. Er gibt allen Leben und Odem, ja, ihn zu entdecken, zu verstehen IST das Leben schlechthin. Nach ihm dürstet die ganze Menschheit, wenn wir ehrlich zu uns sind.

        Seit rund 2000 Jahren hat er sich offenbart in seinem Sohn. Und heute in den Gläubigen, aber er hat eine Eigenschaft, die es für uns nicht a priori einfach macht, ihn zu ,sehen‘:
        Gott verbirgt sich gern, das ist eine Eigenschaft von ihm. Aber: er ist da!

        Vielleicht noch etwas zu seiner Grösse: ich empfehle allen Interessierten im Buch Jesaja, das Kapitel 40 zu studieren!

        Abschliessend zu Ihrer Bemerkung, dass es im Himmel keinen Gott gibt:
        Da muss ich Sie enttäuschen, geschätzter Aktakul! Eines Tages stehen alle Menschen vor ihm! 100%.
        Die Frage aller Fragen wird die sein, die uns alle betrifft: Steht mein Name im Buch des Lebens?

        Zusammenfassend halte ich fest:
        Gott ist ein ,Gott des Lebens‘. Alles, was dem Leben dient (Barmherzigkeit, echte, ungeheuchelte Liebe, Demut, ungeheuchelte Nächstenliebe) ist in Seinem Sinn. Hass, Neid, Lüge und Mord, Unzucht, Hurerei, und Götzenkult hat in Seinem Reich nichts verloren.

        Und: es gibt eine Belohnung und ja, auch eine Bestrafung.

        Seien wir mal ehrlich zu uns:
        Wo und in welcher Gesellschaft fühlen wir uns wohl? – Seht ihr, gar nicht sooo schwierig.

        Fazit:
        Es gibt viele Menschen – auch und gerade in diesem Forum – die das Herz am ,rechten Fleck‘ haben.
        Deshalb bin ich motiviert, allen Menschen aufzuzeigen, wie sie gerettet werden können. Mehr darüber am kommenden Weekend.

        Gruss Hegar

  11. Die Kirche sollte sich heutzutage eigentlich Viel mehr um ältere Leute kümmern die allein sind. Die brauchen Zuwendung, Betreuung, Unterstützung, Liebe und Geborgenheit. Das sollte ihre Oberste Aufgabe sein.
    Aber hört mir auf mit dem Papst, hat er die Jahrzehnte lange Kinderfickerei an den Pranger gestellt. Hat er die schuldigen benannt und sie bestraft. Nein – genau wie Meisner, Marx, Woelki und vor allem der Vorganger Ratzinger. Die Päpste in der über 2000 jährigen Geschichte waren doch alles Verbrecher, Gauner und Banditen.
    Nur ein Beispiel:
    Die Erzdiözese Freiburg hat vorsorglich 130 Mio € beiseite gelegt, weil sie wussten das sie dazu Verurteilt werden, für die seit Jahrzehnten versäumten sozialen Beiträge der 450 € Jobs nach zahlen zu müssen. Nur die geschädigten bekommen nur die letzten 10 Jahr erstattet. Und auf der anderen Seite gibts den Depp in Limburg der aus lauter Gier nicht mehr wusste was er noch so alles in seinen Palast einbauen konnte.
    Hat da der Papst eingegriffen – NEIN.

  12. An meine lieben Mitkommentatoren hier im Forum. Sonst seit ihr doch auch hoch gescheit und differenziert, aber bei diesem Beitrag scheinen sich einige verrannt zu haben. Es geht hier weder um Glauben noch um Religion. Es geht hier um Politik.
    Thomas Röper erklärt uns hier auch nicht die Bibel sondern er hat einen Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.
    Das russische Fernsehen hält den Papst für eine wichtige Persönlichkeit und berichtet seinem Publikum über die aktuelle Politik die Papst Franziskus unternimmt.
    Und da ist es tatsächlich bemerkenswert wie dieser Papst sein politisches Gewicht einbringt. Er lässt Kiew erst einmal links liegen und sucht Kontakt zu seinem Moskauer Kollegen. Und er lehnt die Waffenlieferungen ab, dies übrigens ganz im Gegensatz zur Haltung sowohl der evangelischen als auch katholischen Kirchen in Deutschland.
    Leute, es geht hier um Politik und da ist es nicht ganz unwichtig wenn ein Papst öffentlich der US Regierung Ohrfeigen verteilt.

    1. @Mircutux
      Ganz meine Meinung und die (Kirchen-) Politik spielt eine eine wichtige / ungute Rolle im Ukrainekonflikt. (Zu Christentum und Kirchengeschichte läge mir auch einiges auf der Zunge, was aber hier nicht hingehört.)

    2. Da hast du Recht, aber vielleicht wollten ich und ein paar andere aufzeigen was man von einen Papst halten soll der seinen eigenen Laden nicht mal im Griff hat. Und aufgrund von den vielen Vorfällen auch erpressbar geworden ist.
      Ich glaube nicht das sich die Herrschaften übern Teich sich an die Worte, Haltungen und Ausführungen des Papstes orientieren werden, die Machen was sie wollen und was sie angefangen haben werden die wohl auch zu Ende führen.

      1. Man kann sich darüber streiten wie viel Einfluss der Papst tatsächlich hat. Trotzdem halte ich es für wichtig und auch für bemerkenswert, dass der Chef vom Vatikan diesmal nicht mit der CIA am gleichen Strang zieht.

        1. Da täuschen Sie sich aber gewaltig, geschätzter Mircutux!

          Die Schlange schlängelt sich bzw schleicht sich doppelzüngig leicht säuselnd heran… – es geht um Machtausweitung, um Machterhalt bzw um Zementierung der Macht. Und da ist jedes Mittel recht! Bitte aufwachen.

        2. Möglicherweise hat sich jemand im Vatikan an die Verstrickung der katholischen Kirche in faschistische Verbrechen in Kroatien und der Ukraine erinnert und Vorsicht angemahnt – hätte ich denen garnicht zugetraut.

  13. Vielen, lieben Dank für Ihre Berichte und viele Videos, Interviews. Nur dank solchen Journalisten können wir, Normale Bürger, die Wahrheit sowie andere Sichtweise, Hintergründe erkennen. Vieles ist selbst für mich neu, obwohl ich mich durchaus auch aus den russischen Medien auf russisch informiere. Das ist so frustrierend und unfähr, dass mich das Ganze sprachlos macht. Man fühlt sich total machtlos…. Bis man sich auf die Gleichgesinnte trifft, was es etwas erträglicher macht. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und bedanke mich herzlich für Ihren, nicht ungefährlichen, Einsatz in diesen schweren Zeiten.

  14. Dem kann ich nur beipflichten. Ein Artikel zur kirchlichen Stellungnahme zum aktuellen Krieg- verfasst von einem Qualitätsjurnalisten der diesen Namen mehr als verdient und unbedingt für einen Preis vorgeschlagen werden sollte – entfacht eine Diskussion zum Sinn bzw. Unsinn des Glaubens.
    Röpi at work. Das bedeutet. Nicht Zwietracht – sondern Diskurs säend. Chapeau Towarisch.
    Uns allen zeigend das wir eben nicht kriegerischer Natur sind.
    Uns eingestehend das da noch etwas ist. Wir verletzlich sind.
    Und das ok so ist

  15. Komisch, sagt der Papst etwas, das in den Kram paßt, ist er plötzlich ganz knorke. Verteidigt er eine abweichende Postion, dann verkörpert er natürlich das Böse.

    Aber diesbezüglich Neutralität oder gesunden Menschenverstand sucht man in einem Forum voller Sozialisten und verkappter Stalinisten sicher vergeblich.

    Ein jeder der aber seit geraumer Zeit den Niedergang der katholischen Kirche beklatscht könnte irgendwann mal erleben, daß damit auch der Zusammenbruch Europas einhergeht. Die Kirche steht derzeit nämlich nicht wegen Verfehlungen unter Beschuß, sondern weil sie aus vielerlei Gründen den derzeitigen Renovierungswünschen im Wege steht. Wer dies aufmerksam verfolgt landet früher oder später unweigerlich bei der Diller Foundation. Wer die nicht kennt, das ist die Spielkarte die im Quartett Rockefeller, Gates, Soros meist vergessen wird.

    1. Es gibt Zentren, die auf Basis der gemeinsamen Ideologie konkret Pläne und Nachwuchs ausbilden und die ‚eigene‘ Kultur im Sinn dieser Ideologie jeweils koordinieren. Zu diesen Zentren gehört die Rockefellers Foundation und ihre derzeit aktivste Koordinierungsstelle WEF. Innerhalb der Ideologie gibt es zudem die umsetzungsstarken Strategen wie Gates und Soros.

      Es genügt nicht, auf einzelne zu deuten, man sollte versuchen, den Aufbau zu begreifen mit den jeweiligen Funktionen. Kaum Davis her das mit seiner GPPP-Hierarchie ansatzweise skizziert.

      Die dillon Foundation höre ich zum ersten mal. Sie ist jung, wurde erst 2002 gegründet und scheint auf der Koordinationsebene bezogen auf die eigene Kultur mitzuspielen.

      Aber ich kann nicht erkennen, dass sie verglichen mit anderen Koordinatoren eine herausragende Rolle spielt? Haben Sie denn dafür einen Hinweis oder Link?

  16. Vielleicht noch ein Hinweis:

    alle Herrscher im lauf der Geschichte wussten, dass man Völker mit Gewalt zwar erobern und unterdrücken, sie aber nicht zur Unterwerfung bringen kann, dazu benötigt man eine unwiderlegbare Legitimation, an die alle glauben.

    So waren Pharaonen selbst göttlicher Herkunft und im Westen wurde von Konstantin I im Jahr 325 die Entscheidung für einen Zweig der Christen getroffen, die ab Karl martells missionsinitiative von Rom aus dann die jeweiligen Kaiser legitimiert haben. Das wurde im laufe der Zeit immer brüchiger, aber eine Art Christentum hatte für viele auch noch Bedeutung, als die unmittelbare Macht der Kirche zu schwinden schien.

    Es ging und geht für Herrschaft immer auch um die spirituelle Legitimation ihrer Herrschaft und das weiß auch Klaus Schwab.

    Er hat im lauf der Jahrzehnte seines Wirkens daher immer auch den schulterschluss mit religiösen Autoritäten gesucht und gefunden. Seine ‚Beute‘ besteht inzwischen deutlich erkennbar und belegbar aus dem Vatikan, dem Dalai Lama und auch der sunnitischen al-ahzar gelehrten. Seine Bemühungen gelten auch einer einzigen Weltreligion, die sich aus versatzstucken der bisherigen zusammensetzt.

    Man sollte sich als Katholik keinen Illusionen hingeben: die Zusammenarbeit und die Übereinstimmung zwischen WEF und Vatikan sind gewaltig, wenn nicht nahtlos.

    Franziskus ist ein jesuitischer Papst. Jesuiten dienen nach deren regeln ausschließlich einer Kirche, keinem Gott. Inkulturation, also das annehmen fremder Inhalte ist die missionsmethode von Jesuiten, und war über die Jahrhunderte von papsten immer wieder verboten worden. Als Papst hat Franziskus also kein Problem mit fremden Inhalten.

    Wer es weniger geschwollen mag: man kann diesen Vatikan vor jeden karren spannen, wenn man ihm was von Friede-Liebe-Armut beseitigen erzählt und „man“ tut das ausdrücklich und nachweislich auch.
    Ein jüngeres Beispiel ist die enzyklika fratelli tutti, in der Franziskus ausdrücklich eine Weltregierung befürwortet. Man kann sie im Netz finden und selbst nachlesen. Was ich Röper und den Katholiken im Forum ausdrücklich empfehle.

    1. Kann so sein, muß aber nicht. Persönlich würde ich mich nicht so sehr auf Schwab als Strippenzieher versteifen. Aus Korrelationen läßt sich nicht zweifelsfrei eine Kausalität ableiten.
      Ich erhebe keinen Anspruch auf den Stein der Weisen, aber die Zusammenhänge könnten auch etwas anders, um nicht zu sagen einfacher sein. Die Katholische Kirche ist die einzige Religion mit einem eigenen Staat, darüber hinaus zwar nicht die größte Weltreligion, aber jene die am ehesten homogen zu nennen wäre. Darüber hinaus hat keine andere Religion so viel Grundbesitz. Und gerade jener wird gerade massenhaft aufgekauft, da man mit dem derzeitigen Fiatgeld bald vermutlich weder Brötchen zahlen, noch es verheizen kann.
      Und sollte China der Welt ein funktionsfähiges eigenes Finanzsystem präsentieren, ehe der Westen sein Finanzsystem umgebaut hat, wäre so manches westliches Oligarchenvermögen über Nacht komplett wertlos.

      1. Was ich geschrieben habe, könnte ich nahtlos belegen, denn.

        Zum einen würde das jedoch die Kommentarspalte sprengen. Zum anderen aber -und das ist wichtiger – will ich nicht, dass mir ‚geglaubt‘ wird, sondern dass der, der sich dafür interessiert, dem Hinweis selbst nachgeht, um ihn zu falsifizieren.

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