Julian Assange

Präsident Mexikos: Bei Verurteilung von Assange muss die Freiheitsstatue abgerissen werden

Der mexikanische Präsident hat gefordert, die Freiheitsstatue in New abzureißen, sollte Julian Assange in den USA verurteilt werden.

Die Meldung darüber, dass der mexikanische Präsident gefordert hat, dass die New Yorker Freiheitsstatue im Falle einer Verurteilung von Julian Assange abgerissen werden soll, habe ich in der russischen Nachrichtenagentur TASS gefunden. Da die deutschen „Qualitätsmedien“ nicht der Meinung sind, dass man das in Deutschland erfahren sollte, habe ich die Meldung der TASS übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Mexikanischer Präsident schlägt vor, die Freiheitsstatue zu abzureißen, wenn Assange in den USA verurteilt wird

Andres Manuel Lopez Obrador sagte, er werde die Situation um den Journalisten mit US-Regierungschef Joe Biden besprechen

Die USA müssen die Freiheitsstatue abreißen, wenn ein Gericht in dem Land den Journalisten Julian Assange verurteilt. Diese Meinung vertrat der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador am Montag auf einer Pressekonferenz.

„Wenn er in die Vereinigten Staaten gebracht und zur Höchststrafe, dem Tod im Gefängnis, verurteilt wird, sollte eine Kampagne zum Abriss der Freiheitsstatue in New York gestartet werden, die von den Franzosen gestiftet wurde, weil sie dann kein Symbol der Freiheit mehr ist“, sagte das lateinamerikanische Staatsoberhaupt.

Er erklärte erneut, dass er die Situation um Assange mit seinem amerikanischen Amtskollegen Joe Biden bei Gesprächen in Washington nächste Woche besprechen werde.

Im Januar dieses Jahres erklärte der mexikanische Staatschef, er habe den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gebeten, die Anklage gegen den WikiLeaks-Gründer fallen zu lassen. Außerdem erklärte er sich erneut bereit, ihm Asyl zu gewähren.

Wie am 17. Juni bekannt wurde, hat die britische Innenministerin Priti Patel beschlossen, Assange an die USA auszuliefern, wo er wegen Verbrechen im Zusammenhang mit dem größten Fall von Aufdeckung von Verschlusssachen in der amerikanischen Geschichte angeklagt ist. Dem 51-jährigen Journalisten drohen wegen mehrerer Anklagen bis zu 175 Jahre Gefängnis. Die Verteidigung von Assange hat gegen die Entscheidung der britischen Regierung Berufung eingelegt. Der Journalist wird seit drei Jahren im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh festgehalten.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

42 Antworten

  1. Hab dies heute Morgen auf RT gelesen – und erst mal herzlich gelacht…. – und bis dahin kann man ja dieser Figurine einen breiten Streifen weißes Metall über den Mund schweißen – so als Anspielung auf die dort herrschende „Meinungsfreiheit“….. 😝😝

    1. Wieso es gibt doch in den USA Meinungsfreiheit so wie bei uns? Du hast die völlige und absolute Freiheit die Meinung der Regierung zu teilen und verkünden zu dürfen. 😝 (von eigener Meinung war nie die Rede!)

      1. Laut dem Präsidenten Andres Manuel Lopez Obrador (AMLO) erinnert die Zensur in den USA an die Heilige Inquisition. So nannte sich die Woken und die Cancel Culture seinerzeit in Mexiko, denen sind viele Schriften der Azteken und Maya zum Opfer gefallen.

        Facebook Ban on Trump Is ‘Holy Inquisition,’ Mexico’s AMLO Says
        Silencing, censoring goes against freedom, Lopez Obrador says
        U.S. President Trump lost access to some social media accounts
        – Bloomberg

        Am Wokesten sind die UkruArier. In der Ukraine sollen 100 Millionen russische Bücher vernichtet werden. Einige Exemplare von Dostojevskij und Puschkin sollen für wissenschaftliche Zwecke zur Erforschung des Bösen aufbewahrt werden. Das ist kein Witz, bei Voltaire Net gibt es einen Link zum Text der zuständigen Kulturbeauftragten.

  2. Die Freiheitsstatue kann ruhig stehen bleiben — sie muss nur um eine Plakette ergänzt werden:

    AMERICAN FREEDOM
    R.I.P.
    * 04.07.1776
    + 11.09.2001
    We miss you, but our government is glad you’re gone

    Wobei man natürlich auch noch ein paar andere Daten für den Todestag einsetzen könnte – aber für mich ist der Tag, an dem die Regierung ungestraft einen Anschlag auf das eigene Land ausführen und danach die Reste der Freiheit ausradieren konnte, der sinnvollste.

    1. Ein Muster der Freiheit waren die Jim Crow laws, die wurden voller Sehnsucht sogar hier besungen:

      Ernst Busch – Ballade vom Neger Jim | Текст песни

      Als Neger Jim sich ein Ticket nahm
      Und in den falschen Wagen kam
      //: Auf der Reise nach Manhattan ://
      Da brüllten die Herren: Hinaus mit dir,
      Was willst du schmutziger Nigger hier
      //: Bei unsern weißen Manschetten?! ://
      Und sie packten ihn beim Kragen,
      Und sie warfen ihn vom Wagen
      Und machten so ihm klar,
      Daß die Herrschaften mit der helleren Haut
      Amerika für sich gebaut
      Und auch den schönen Car.

      Darum gibt es eine Abteilung für weiße Gentlemen,
      Darum gibt es eine Abteilung für schwarze Gentlemen
      Bei der Railroad, bei der Railroad, mein Junge, merk es dir.
      Darum gibt es eine Abteilung, mein Junge, merk es dir.

      Als Neger Jim bei der Jazzband war,
      War seine Bar die schönste Bar
      //: Zwischen Frisco und Manhattan ://
      Da soffen sie mächtig, die mächtigen Herrn
      Und hörten die traurigen Lieder so gern
      //: Und bekotzten die weißen Manschetten ://
      Und sie soffen wie die Tiere,
      Und sie grölten wie die Stiere
      Die Moonlight-Melodie.
      Alle waren von Whisky und Songs wie behext
      Und hörten nicht auf den neuen Text,
      Den Jim gemacht für sie:

      Warum gibt es eine Abteilung für weiße Gentlemen?
      Warum gibt es eine Abteilung für schwarze Gentlemen?
      Bei der Railroad, bei der Railroad, ihr Herren, sagt es mir.
      Warum gibt es eine Abteilung, ihr Herren, sagt es mir.

      Dann kam die Zeit der Depression
      Und mancher kriegte den letzten Lohn
      //: Zwischen Frisco und Manhattan ://
      Jim zog nach Texas, da brüllten sie:
      Eine Lady hat er geküsst, das Vieh!
      //: Und warfen ihn dreifach in Ketten ://
      Doch bevor sie ihn erhängen
      Mit biblischen Gesängen
      Befragt den Pfarrer Jim:
      Ob die Herrschaften mit der helleren Haut
      Am Ende auch den Himmel gebaut?
      Denn ach, das wäre schlimm:

      Sicher gibts dort auch ’ne Abteilung für weiße Gentlemen,
      Sicher gibts dort auch ’ne Abteilung für schwarze Gentlemen,
      Bei der Railroad, bei der Railroad, die zum Paradiese führt.
      Sicher gibts dort auch ’ne Abteilung,
      Bei der Railroad, die zum Paradiese führt!

      https://pesni.guru/text/ernst-busch-ballade-vom-neger-jim

  3. Mutig, der Herr Obrador.
    Sooo mutig bin ich nicht!, weil:
    Gegneranalyse:
    Das Bundesfamilienministerium finanziert ein Überwachungs- und Diffamierungsportal gegen kritische Medien (besonders derzeit im Fokus des LibMod ‚die Nachdenkseiten von Albrecht Müller).
    https://www.youtube.com/watch?v=4tqHFGqqfTs

    LibMod wird von Marieluise Beck und deren (Ehe)Mann Fück betrieben.
    Apropos ‚betrieben‘ – es geht natürlich in erster Linie um das Einsammeln von Geldern/dem Generieren von Geldflüssen.
    Einen youtube-Kanal mit mittlerweile 632 subscribern konnte die grüne Marieluise auch schon ‚etablieren‘ ((*-*)).
    Hilfe, wirklich HILFE! Warum, in Gottes Namen, tut Blödheit eigentlich nicht weh?

  4. Einer der wenigen Politiker, die nicht nur labern, sondern auch handeln. Sicher wird er Biden auch Asyl für Assange anbieten👍👍👍! Und diese Blechfigur hätte längst verschrottet werden müssen.

  5. Bin generell gegen Umbenennung von Straßen oder Plätzen, Abriß von Denkmälern und ähnliche Spielchen – auf Kosten der Steuerzahler. Erstens bleiben solche Dinge zur historischen Erinnerung stehen, an denen man sich ständig reiben wird, und zweitens: Wenn ein Anwohner der angenommenen Mao Tse Tung Allee gerne eine Annalena Baerbock Flaniermeile möchte – bitte sehr, falls er die Veröffentlichung des Antrages überlebt und sämtliche Kosten trägt.

    1. A.-Baerbock-Flaniermeile? Also bitte.
      Ich habe zeitlebens sparsam und bewußt gelebt, viel „grüner“ als alle Grünen zusammen. Dann habe ich mich auf ein bescheidenes, aber schönes Dasein als Rentner mit vor allem immateriellen Interessen gefreut. Und nun? Ich darf gar nicht daran denken, was ist und was noch auf mich zukommt. In einer Zeit, in der man sich sowieso nicht mehr gut wehren kann. Und was die Denkmälerei angeht, so halte ich es lieber mit den alten Chinesen: Da hat man gewisse Leute in festen Abständen an der Straße ausgestellt, oder auch nur deren Köpfe, bis sie anfingen zu riechen. Das mag grausam klingen, aber dadurch haben die Leute doch mehr darauf geachtet, was sie taten und vor allem anderen antaten. In der Politik und in der Wirtschaft ist es heute so, dass man umso höher steigt, je besser man betrügt.
      Sorry.

  6. Offiziell soll die Freiheitsstatue ja die römische Göttin Libertas darstellen, heisst es. Es gibt aber ganz böse Verschwörungstheoretiker, die in dieser Statue eher alte babylonische Göttinnen wie Ishtar oder ägyptische Göttinnen wie Isis sehen. Wer weiß?

  7. Ich übersetze mal aus der Zeitung El Economista hier in México: AMLO ist die Abkürzung für Andrés Manuel López Obrador.

    AMLO benutzt Assange, um eine unzulässige Realität nicht zu akzeptieren
    [Eduardo Ruiz-Healy]
    Eduardo Ruiz-Healy 04. Juli 2022, 23:40 Uhr

    „Dass die Freiheitsstatue, die die Franzosen übergeben haben und die in New York steht, demontiert wird“, sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador gestern während seiner Pressekonferenz.

    Dieser Vorschlag des Präsidenten, den wir als sein jüngstes Ereignis oder Stich bezeichnen könnten, entstand, als er eine Frage des Reporters Pedro Villa von der Zeitung El Universal beantwortete.

    Die Frage lautete: „Fernando de Yarza, Präsident des Weltverbandes der Zeitungen und Nachrichtenverleger, bezeichnete in einem Interview die Zahl der in Mexiko getöteten Journalisten als unzulässig. Was wäre Ihre Meinung zu dieser Aussage?

    Die Antwort von AMLO war: „Nun, es ist eher das Gleiche, es ist die Schmutzkampagne gegen die Regierung von Mexiko (…) Aber so ist es, es geht nicht darum, sich die Kleider zu zerreißen.“

    Dann, um das Thema zu wechseln, verwies er auf den Australier Julian Assange, den Gründer von WikiLeaks, der seit 2006 auf seiner Seite wikileaks.org Millionen von „zensierten oder geschützten Dokumenten im Zusammenhang mit Krieg, Spionage und Korruption“ veröffentlicht habe.

    Unter den geheimen Dokumenten befinden sich viele des US-Verteidigungsministers, die mit den Kriegen im Irak und in Afghanistan zu tun haben, die die Regierung dieses Landes veranlassten, ihn 2019 unter anderem der Spionage zu bezichtigen und die englische Regierung um Auslieferung zu bitten ihm vor Gericht in Virginia zu stehen.

    Am 17. Juni genehmigte die britische Regierung die Auslieferung und sehr bald wird er in die Vereinigten Staaten gebracht.

    Für AMLO ist Assange „der beste Journalist der Welt“ und hat Großbritannien und die USA gebeten, dem Australier die Einreise als politischer Asylbewerber nach Mexiko zu gestatten, was unwahrscheinlich ist.

    Und das bringt uns zurück zu dem, was Andrés Manuel gestern gesagt hat: „Was, lohnt es sich nicht, dass sich die New York Times mit der Sache befasst, oder die Washington Post oder die Financial Times oder El País, und ein Treffen der Meisten einberufen wichtige Presse in der Welt, um zu ermahnen, zu bitten, zu fordern, dass Assange eine Begnadigung gewährt wird? Wenn Sie dies nicht tun, werden sie befleckt. Und wir müssen mit der Kampagne beginnen, dass wir, wenn sie ihn in die Vereinigten Staaten bringen und ihn zur Höchststrafe verurteilen und im Gefängnis sterben, die Kampagne zur Demontage der Freiheitsstatue beginnen müssen, die die Franzosen übergeben haben und die in New steht York, weil es kein Symbol der Freiheit mehr ist“.

    So stellte unser Präsident die Frage des El Universal-Reporters auf den Kopf und ignorierte die Tatsache, dass sie während seiner Regierung 37 Journalisten ermordet haben, 12 davon bisher in diesem Jahr. Etwas, wofür man seine Kleider zerreißen muss.

    Ich stimme AMLO und vielen anderen zu, dass Assange von der US-Regierung zu Unrecht beschuldigt und von den Briten misshandelt wurde, weil er Informationen verbreitet hat, die in seine Hände gelangt sind und die Brutalitäten der US-Truppen im Irak und in Afghanistan gezeigt haben. Er sollte freigelassen und die Anschuldigungen gegen ihn fallen gelassen werden, aber nicht als Ablenkung von einem Präsidenten benutzt werden, der nicht akzeptiert, dass es unzulässig ist, dass so viele Journalisten getötet wurden.

    Und was die Idee betrifft, eine Kampagne zur Entfernung der Freiheitsstatue zu fördern, denke ich, dass sie genauso erfolgreich sein wird wie der Verkauf des ehemaligen Präsidentenflugzeugs.

    Twitter: @ruizhealy

  8. Die Freiheitsstatue dürfte eigentlich schon lange nicht mehr stehen. Der amerikanische Traum war eine Lüge fast von Anfang an. Anfangs waren es „nur“ die Indianer und Schwarzen, die in Hohngelächter über die Behauptung der Freiheit in den USA ausgebrochen wären, heute sind es fast alle (auch die weißen Invasoren, die die USA gegründet haben). So kommt alles Unrecht irgendwann zurück.

    Auch für die Abschlachtung der Zivilbevölkerungen bei ihren zahlreichen völkerrechtswidrigen Angriffskriegen wird die USA noch schwer büßen müssen.

    1. Etwas viel Dramatik: „auch die weißen Invasoren“

      Überall auf der Welt waren mal keine Menschen. Dann sind welche dort hingewandert. Anschließend kamen andere dazu. Mal mehr, mal weniger friedlich oder willkommen. Und das war bei den Indianern nicht anders.
      Auch unter ihresgleichen wurde erobert und verdrängt. Sie haben sich gegenseitig massakriert und ausgerottet wenn es sein mußte. Die Europäer kamen halt später auch noch dazu. Besser organisiert und technisch überlegen.

      Aber die Indianer haben sich wenigsten so gut sie konnten gewehrt. Bei uns werden die Invasoren sogar noch willkommen geheíßen, beklatscht und auf eigene Kosten versorgt.

      1. Doch es ist ein Unterschied, ob ich ein unbewohntes Land entdecke und besiedele oder ob ich Ureinwohner vorfinde, die ich vertreibe und massenhaft umbringe. Das erste ist das Verhalten eines ganz normalen Siedlers, das zweite ist ein Invasor (das ist nun mal die landläufige Definition 😀 )

          1. Flüchtlinge sind es nicht unbedingt. Außer vor der Polizei, selbst mehrfache Mörder sind in der BRD vor Auslieferung in die meisten Länder geschützt. So nach Nigeria, wo es Probleme gibt, daß Polizei und Justiz an einen großen Bereich ihrer Mafia nicht herankommen, der hier ganz ungestört seinen „Geschäften“ nachgehen kann:

            «Gebt ihnen kein Asyl, es sind nichts weiter als Kriminelle jeder Art und Schmarotzer, die Häuser und Geld haben wollen und dennoch Straftaten begehen, weil sie nichts anderes können.»
            – Muhammadu Buhari, Präsident Nigerias

            Von den Deutschen eingeladen waren sie schon. Die Regierung Merkel im Jahre 2015 war tatsächlich von der Mehrheit gewählt, so groß wie heute war da der Wahlbetrug noch nicht. Rauschgiftkriminelle, die zuhause Knast und im Görlitzer Park ein Denkmal bekommen. Die Rackete, Geschäftspartnerin der nigerianischen Mafia, übernahm einen Teil der Transportroute. Die – nach iranischen Angaben – rund 100000 Kämpfer aus den Syrischen Kriegen, darunter Kopfabschneider, die 2015 kamen.

            Mutti hat sie eingeladen, die Deutschen haben Teddies geworfen, nun sind sie hier, unsere neuen Mitbürger*innen. „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold“ (Martin Schulz). Wir fühlen uns sehr „bereichert“.

            Echte Flüchtlinge gibt es natürlich auch. Deshalb sollte das Asylrecht von Mißständen und Diskreditierungen gereinigt und wiederhergestellt werden. Verfolgte, die auf zivilisierte Art Schutz suchen, kommen meist gar nicht bis hier. Es kommen die, die kämpfen und drängeln können und die Dienste der Schleppermafia nutzen.

            Und dieses sozialdarwinistische Ausleseverfahren ist durchaus Politik bei der „Bestandserhaltungsmigration“. Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl, schnell wie die Windhunde soll die Auffrischung des „Bestandes“ sein.

  9. Auf die eigenen Kriegsverbrechen werden die USA nicht gern angesprochen. Es könnte eine Art Streisand-Effekt geben, wenn es zu einem Prozeß kommt.

    Mal sehen, wie die USA reagieren werden, wenn Mexiko den BRICS beitritt. Vielleicht werden die USA entkolonialisiert und Mexiko erhält von den USA geraubtes Land zurück.

  10. Der mexikanische Präsident sollte mal vor seiner eigenen Haustüre kehren (womit ich nicht sagen will das er Unrecht hat). In seinem Land wird man selbst und/oder auch die eigene Familie umgebracht, kritisiert man dort die falsche Organisation. Ich verstehe es einfach nicht, wenn sich Leute in Dinge einmischen, in welchen sie sogar noch grausamere Praktiken tolerieren.

      1. Aber wieder auferstanden. Und er hat versprochen, dass er wiederkommt und dann aufräumen wird.
        Allzu lange kann und sollte es allerdings nicht mehr dauern. Es wird immer ungemütlicher hier.

    1. Dafür sagen die nicht sie wären das Land der Freiheit. Man macht sich da eben nichts vor. Oder haben die in Mexico eine „Freiheitsstatue“?
      Wenn man immer nur dann was sagen darf wenn man es selbst besser macht dann dürfte ja kaum jemand irgendwas sagen.

    2. Ja, Plem-Plem ist international, das stimmt, obwohl es auch Nationen bspw. in Asien gibt, die weitgehend verschont geblieben sind, aber die haben dann wirtschaftlich für andere auch kaum eine Bedeutung, sonst wär’s auch dort PLEM-PLEM!

      Plem-Plem und die Gier nach Geld und Macht hängen äußerst eng zusammen.

    3. Ach so, nur jemand, der nachweislich keinerlei Schuld auf sich geladen hat, hat also das Recht, einen derartigen Vorschlag zu machen. Gods own country darf demnach nur Gott selber kritisieren. Nun ja, ich habe nachweislich keinen Krieg angefangen, geschweige denn durchgeführt oder mich aktiv daran beteiligt, habe niemanden umgebracht oder seiner Freiheit beraubt, bei Diffamierungen habe ich mich sehr zurückgehalten, Folter habe ich auch nicht durchgeführt oder geduldet. Also habe ich demnach jedes Recht der Welt, diesen Vorschlag zu unterstützen. Was ich hiermit offiziell tue. Im Sinne einer Demokratie hat meine Stimme genauso viel Gewicht, wie die von Herrn Biden oder irgendeinem anderen Staatsoberhaupt. Somit ist das mal geklärt. Wer schließt sich an? Und im Übrigen wäre ich unei geschränkt für die Konfizierung des Vermögens von Herrn Hunter Biden, wegen nachweislich er Schädigung der ukrainischen Bevölkerung. Frau Nuland, Herr Soros, Frau Clinton können sich ebenfalls einreihen, mit ihrem Vermögen die Ukraine wieder aufzubauen. Schließlich haben sie mit dazu beigetragen, dass die Ukraine so herunter gewirtschaftet wurde.

    4. @ Sascha Wagner

      In Rußland war es auch nicht besser, es hat in der Ära Putin fünf bis zehn Jahre gedauert, das Gröbste und dann das Meiste aufzuräumen. Die mexikanische Mafia hat nicht nur eine mexikanische Seite. Deren Markt für Rauschgift und Billiglöhner ist in den USA, und dort hat sie die Protektion eines Teils des Staatsapparates und gilt so manchen Liberals geradezu als Helden und Verfolgte. Ohne diese andere Seite hätte die mexikanische Regierung es leichter, mit denen fertig zu werden.

  11. Das sind die DIREKTEN NACHBARN und trotz dem haben die mehr Eier den USA ihre Meinung zu sagen als wir, die wir 8.000 KM von den USA weg sind.
    Ja okay, praktisch sind wir eine Kolonie der USA, verkauft von Hochverrätern in Berlin und Brüssel.

  12. Die Freiheitsstatue dort ist nur ein Götzenbild!
    Die Laterne eines Anglerfischs, mehr nicht.

    Die Frau will da nicht nur nicht bleiben, die wollte da nie hin!
    Die ist ganz grün angelaufen von dem ganzen Morast der Lügen und Scheinheiligkeiten.

    Vielleicht sollte dieser Platz auch umbenannt werden und es sollte da immer wieder neu der gerade aktuelle Präsident stehen, nebst Colaautomaten und Popcorn! Das wäre wenigstens ehrlich…

    Vielleicht kann man die Dame ja wo anders hinbringen. (Scherz an: in einer Nacht-/ und Nebelaktion Scherz aus!) Die stünde bei mir bei ungefähr bei 55.750565° & 37.624053° … aber eigentlich könnte man die Leute auch gleich darüber abstimmen lassen. Denn man könnte Sie auch einschmelzen und was besseres draus machen, was für Frieden und Freiheit sorgt. Grün wäre Sie deshalb auf jeden Fall nicht mehr und die Macarone dürfte mal drüber nachdenken, ob das damalige Geschenk seinen Zweck je erfüllt hatte…

  13. Ich hatte das heute Morgen bei den NDS gelesen und fand das schon recht angemessen, was der Präsident in Mexiko da vom Stapel gelassen hat. Klar, der hat eigentlich selbst genug bei sich zu tun, wie hier auch schon angemerkt wurde, aber ich stimme ihm da zu. Durchsetzen wird er sich mit einer Kampagne natürlich nicht, denn das ist den Amis eh Wurscht und juckt dennen nicht, was andere meinen.

    Ein bekanntes Gesicht aus der Bundesfressekonferenz … äähh Bundespressekonferenz hat dazu einen Beitrag hinterlassen. Er gehört ja jetzt zum Team, wenn ich das kürzlich richtig verstanden habe. Und nein, es ist nicht Boris 😉

    xx://www.nachdenkseiten.de/?p=85577

  14. Was für eine Strafe haben eigentlich die bekommen, die diese aufgedeckten Kriegsverbrechen begangen haben?
    Wurde die USA dafür bestraft, dass sie den UN Sicherheitsrat belogen haben, als es um die irakischen Massenvernichtungswaffen ging und was in dessen Folge dann zu dem völkerrechtswidrigen Golfkrieg führte?
    Nicht der Bote ist der Verbrecher.

  15. Tja, warum lesen wir solche ermutigenden Meldungen nicht in den Leitmedien des sog. „freien Westens?“
    Es ist eben doch so, dass die Eigentümer und Chefredakteure dieser Propagandamedien der US-Regierung vorauseilend tief in den Allerwertesten kriechen. Man will ja aufrichtig hündische Bündnistreue zeigen und Kritik könnte Probleme mit dem Zweitwohnsitz „in den Staaten“ verursachen. Da lügt man doch lieberseine Leser frech an oder berichtet einfach Nachrichten nicht, die nicht gefallen.

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