Geopolitik

Putin im O-Ton über die Idee des gemeinsamen Raums von Lissabon bis Wladiwostok

Fast 20 Jahre lang war es Putins Ziel, einen großen gemeinsamen wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Raum von Lissabon bis Wladiwostok zu schaffen. Wie denkt Putin heute darüber?

Bei der Podiumsdiskussion auf dem Valdai-Forum wurde Putin auch nach seiner alten Idee der Schaffung eines großen gemeinsamen wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Raums von Lissabon bis Wladiwostok gefragt. Diese Idee einer großen eurasischen Einigung, ohne dass ein Staat andere Staaten dominieren würde, hat Putin bereits in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag im Jahr 2001 vorgeschlagen und sie war danach knapp 20 Jahre sein wichtigstes außenpolitisches Ziel, wie ich in meinem Buch über Präsident Putin aufgezeigt habe.

In den letzten zwei bis drei Jahren musste Putin jedoch einsehen, dass die europäischen Staaten nicht in der Lage sind, sich von der Dominanz der USA zu befreien und ihre eigenen Interessen zu verfolgen, weshalb Putin von dieser Idee in letzter Zeit nicht mehr gesprochen hat. Während Putin die USA in den letzten 15 Jahren zwar heftig kritisiert hat, war er gegenüber europäischen Ländern und Politkern ausgesprochen zurückhaltend, um dort niemanden zu verärgern, was sein strategisches Ziel gestört hätte. Erst in letzter Zeit ist diese Zurückhaltung in Russland verschwunden und inzwischen finden Putin, Lawrow und andere führende russische Politiker sehr deutliche Worte auch in Richtung der EU. Die Staaten Europas werden in Moskau inzwischen offen als „Vasallen“ oder „Kolonien“ der USA bezeichnet, mit denen man nicht reden braucht, weil sie ohnehin keine eigenen Entscheidungen treffen können und dürfen.

Vor diesem Hintergrund ist es interessant, dass Putin bei der Podiumsdiskussion des Valdai-Forums danach gefragt wurde, wie er heute über die Idee des großen gemeinsamen wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Raums von Lissabon bis Wladiwostok denkt. Die Frage war Teil einer anderen Frage, weshalb ich hier nur Putins Antwort zu dem Aspekt der eurasischen Einigung übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Ist es möglich, einen gemeinsamen – humanitären, wirtschaftlichen und regionalen – Raum zu schaffen, um die Sicherheit aller zu gewährleisten, die auf diesem riesigen Megakontinent von Lissabon bis Wladiwostok leben? Natürlich. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das ist ja nicht unsere Idee. Damals hieß es zwar ‚bis zum Ural‘, aber später habe ich diese Idee unserer französischen Kollegen und ehemaligen französischen Führer in ‚bis nach Wladiwostok‘ umgewandelt.

Warum? Weil auch jenseits des Urals Menschen leben, die auch die gleiche Kultur haben, und das ist das Wichtigste.

Heute finden schwierige, tragische Ereignisse statt. Aber insgesamt, warum nicht? Im Großen und Ganzen kann man sich das vorstellen. Ich denke, das wird so oder so geschehen.

Ich habe in meiner Rede über Eurasien als Ganzes gesprochen, einschließlich des europäischen Teils. Wissen Sie, was sehr wichtig ist? Ich möchte noch einmal auf meine Ausführungen zurückkommen und sagen, dass es sehr wichtig ist, dass dieser europäische Teil seine juristische Subjektivität wiedererlangen kann.

Wie soll man mit diesem oder jenem Partner sprechen, wenn er nichts entscheidet und jedes Mal in Washington anrufen und fragen muss, was er tun kann und was nicht.

Das ist es, was im richtigen Leben passiert.

Ich erinnere mich, dass zu Beginn der sehr schwierigen Ereignisse in Syrien einer der Staatsführer anreiste und ich mich mit ihm getroffen habe. Wir haben uns darauf geeinigt, was wir tun werden und wie wir es tun werden. Ganz Konkret: das, das und das werde ich tun.

Von Moskau aus flog er nach Washington. Als er zurück in Paris war, war alles vergessen. Als ob es nie eine Vereinbarung gegeben hätte. Wie soll man da reden? Worüber?

Es gab konkrete Vereinbarungen, bis hin zu der Frage, wohin sich die Marine bewegen würde, was wir tun und wie wir uns einigen würden. Sind wir dagegen? Wir sind dafür. Und wir waren uns einig. Wir hatten eine Vereinbarung.

Wie soll man da sprechen? Wozu dann mit denen sprechen? Dann ist es besser, direkt in Washington anzurufen. So einfach ist das. Ich spreche jetzt und ich denke mir das nicht aus, verstehen Sie?

Natürlich verteidigt Europa seine Interessen, vor allem im wirtschaftlichen Bereich, aber nicht allzu sehr. Jetzt haben sie die Gaspipelines gesprengt. Das sind ja nicht unsere, es sind gesamteuropäische. An Nord Stream 1 sind fünf europäische Unternehmen beteiligt. Na und? Alle schweigen, als ob das so sein müsste. Und sie haben die Frechheit zu sagen: Vielleicht hat Russland die Pipeline gesprengt. Russland hat sich selbst in die Luft gesprengt. Sind die völlig verrückt geworden? Nein, sie tun es trotzdem.

Gazprom hat sogar Bilder aus dem Jahr 2016 veröffentlicht, auf denen ein Sprengsatz amerikanischer Bauart unter der Pipeline zu sehen ist. Sie sagten, sie hätten ihn während einer Übung verloren. Sie haben ihn so verloren, dass dieser Sprengsatz, der wohl für die Zerstörung von Unterwasserminen gedacht war, direkt unter der Gaspipeline lag. Hören Sie, davon gibt es Fotos.

Nein, die Weltmedien berichten nicht einmal darüber, niemand wiederholt es, alles stirbt an der Wurzel, es wird nirgendwo berichtet: nicht im Internet, nicht auf den Fernsehbildschirmen, nichts. Auch das ist die Nutzung des Medienmonopols, um die von ihnen gewünschten Informationen zu verbreiten und alles zu töten, was sich ihnen in den Weg stellt. Der Sprengsatz war da, aber alle schweigen.

Deshalb müssen wir natürlich diesen einheitlichen Raum von Lissabon bis Wladiwostok schaffen. Das kann jedoch nur mit denen geschehen, die ein Stimmrecht haben. Ich möchte niemanden provozieren oder beleidigen, aber so ist die Praxis, so ist die Realität des heutigen Lebens. Aber dennoch ist das meiner Meinung nach in historischer Perspektive möglich.

Ich habe bereits daran erinnert, ich werde es noch mal sagen. Helmut Kohl hat mir einmal gesagt, die USA werden ihr eigenes Ding machen, auch in Lateinamerika, und Asien wird sich auf seine Weise mächtig entwickeln. Wenn die europäische Zivilisation ein Weltzentrum bleiben will, dann natürlich nur mit Russland. Das war die Position von Helmut Kohl. Die heutige Führung der Bundesrepublik scheint eine andere Auffassung zu vertreten. Aber das ist die Entscheidung der europäischen Länder.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

265 Antworten

    1. „Die Staaten Europas werden in Moskau inzwischen offen als „Vasallen“ oder „Kolonien“ der USA bezeichnet, mit denen man nicht reden braucht, weil sie ohnehin keine eigenen Entscheidungen treffen können und dürfen.“

      Die Real Ironie daran:
      US Senatoren bezeichnen ganz offiziell Deutschland als Vasallenstaat!!!
      Und das soll auch so bleiben, sagen sie dazu.
      Ach ja, dieses gilt auch für Japan!
      Zahlen, Klappe halten und die Befehle der USA ausführen!

    1. Nu ja, die Amerikaner sind ja nun ganz offen auf dem „Dekolonialisierungs-Trip“.
      Natürlich ist es Rußland, das man da „frei und glücklich“ machen möchte – eine uralte Geschichte, mit der u.a. eine gewisser Michael Wolffsohn, einst Professor für Neuere Geschichte an an der Universität der Bundeswehr München, bereits 2014 hausieren ging. (Ja, und Jude is er auch, an dieser Bedeutungslosigkeit können sich jetzt einschlägige Experten abarbeiten.)

      Das wirklich Kuriose ist, daß solche Leute sowas nie zu Ende denken.

      „Dekolonialisierung“ also:
      Nu ja, da müßten die Europäer den amerikanischen Doppelkontinent komplett räumen – das würde ein Spaß.
      Ich glaube allerdings nicht, daß wir die ganzen Spinner hier haben wollen, deren geistige Brut ist schon Strafe genug … (Na gut, diese Inseltölpel könnten sie wegen mir beglücken.)

      1. Michael Wolffsohn: Ja, in Deutschland eine umstrittene Person, denke ich an die Folterdebatte, an Westerwelle, Struck und ..

        Ich selbst und ein par Freunde in Israel beziehen uns sehr wohl in Verbindung der innerisraelischen Debatte über Waffenlieferungen an die Ukraine auf ihn. Hier insbesondere eben auf folgende Feststellung von ihm:

        „Wie die Deutschen aus der Geschichte lernten, nie wieder Täter sein und Gewalt anwenden zu wollen, so haben wir Juden gelernt, daß wir Gewalt anwenden müssen, um nicht und nie wieder Opfer zu sein.“

        Angriffs-oder welcher Krieg findet da in der Ukraine statt ?

        Eben, gerade die Position der meisten Juden zu den Themen Notwehr und präventive Gewalt beschreibt die Lösung am besten dann, wenn man sich den sehr gut dokumentierten Aufmarsch der ukrainischen Truppen im Januar und Februar 2022 anschaut.

        Unabhängig von tagesaktuellen Blubbergeschwafelgesabber deutscher – und europäischer Politeliten wird die Geschichte diese Fakten entsprechend aufarbeiten. Obs dem Mainstream gefällt oder nicht, da eben nun mal die Sieger die Geschichte bestimmen.

        1. Petry:
          “ Obs dem Mainstream gefällt oder nicht, da eben nun mal die Sieger die Geschichte bestimmen.“

          Die Sieger bestimmen gerade mal die Geschichtsschreibung und das auch nur für einen beschränkten Zeitraum.
          Die Geschichte selbst bestimmen die Forscher, die Entdecker, die Erbauer, die Nahrungmittelproduzenten, die Konstruktiven, die mit allen Kräften dafür sorgen, dass das Leben weitergeht.

          1. So ist es. Der beschränkte Zeitraum seit dem Tage , dass der Westen sich nach des „Untergangs“ der UDSSR zum Sieger erklärte, läuft unaufhaltsam ab.

            Zum zweiten Teil ihres Kommentars bleibt zu sagen, dass wohl aus einem Europa ohne Industie sich schwerlich die grossen Ideen noch verwirklichen werden lassen, die zum Beispiel eben gerade dieses Deutschland gross machte. „made in china“ made in hier&made in da“ . Made in Germany oder made in EU wird es auch noch geben. Klar, doch was ?

            In dem Zusammenhang wird mal empfohlen, den Gedanken einer klugen Frau bei RT zu folgen, die sich mit dem Scholz-Besuch in China befasst.
            https://freewebproxy.vpntester.net/main/https://de.rt.com/meinung/153377-scholz-in-china-letzte-nagel/

            Zitat : “ Tatsächlich, nach dem verheerenden Bruch mit Russland auch noch ein Bruch mit China wäre der letzte Nagel im Sarg, und die Deutschen könnten schon einmal anfangen, das Ziehen von Holzpflügen zu üben.“

    2. Ich schlage vor: Die annektierten Gebiete zurück an Mexiko.
      Die viel zu billig eingekauften Gebiete (Alaska) zurück an Russland.
      Alles dazwischen zurück an die Indianer, unter der Bedingung dass sie die dort lebenden normalen Menschen in die neuen Indianerländern leben lassen (für die, die nicht unter „normale Menschen“ fallen – also die Biden-, Clinton- und Bush-Fans, wird ein Sondertransport nach Guantanamo Bay arrangiert).

  1. Die Medien kann Putin vergessen, die sind in fremden Händen. Es gibt 2 Möglichkeiten: Die Medien entmachten oder dieses Szenario:
    Stalin als Vertreter des Raumes der Sowjetunion bis Wladiwostok saß in Jalta und Potsdam dabei und war Mitinitiator unserer Entrechtung. Wir wurden verschiedenen Staaten seit 1918 zugeordnet, vereinen durften wir uns nicht wieder. Adolf hat es in München versucht, jeder weitere Versuch danach wird beschrien: Revisionist, Rechter, Nazi, auch von den Russen.
    Daß sich die übrigen Europäer den Amis willig beugen, hat mit uns Deutschen nichts zu tun, denn wir wurden mit Gewalt niedergeworfen. Und nun das Entscheidende: Putin kann uns die Souveränität zurückgeben, die Stalin uns genommen hat.
    Es entbrennt seit 200 Jahren der Kampf um die eurasische Landmasse von Lissabon bis Wladiwostok, angefangen von Napoleon unter französischer, über Adolf unter deutscher und nun Putins Reich unter russischer Vorherrschaft.
    Sollen wir in der Schule wieder Russisch lernen? Vielleicht gesteht uns Putin mehr Rechte zu als der senile Biden und die kulturarmen und herrschsüchtigen Amis, aber von einem Herrn zum nächsten? Das kann es nicht sein.
    Und was ist mit den verwalteten deutschen Landen? Was ist mit dem deutschen Raubgut aus dem Krieg?
    Ohne Bereinigung der Vergangenheit, ohne Wahrheit keine Freiheit und keine Gegenwart. Schon deutsche Politiker laufen gebückt durch die Weltpolitik, daß einem schlecht wird beim Anblick. Kann ihnen Putin ihre Würde wiedergeben? Und damit uns? Wir wurden besetzt, aber nicht freiwillig wie England, Frankreich, Italien, Polen usw. Bei uns liegt der Schlüssel.
    Die deutsche Regierung ist ausgesucht mit abhängigen amerikanischen Vasallen. Vielleicht sollten hier freie Wahlen angesetzt werden? Leute, die nicht beim Schwab oder in Yale zur Schule gingen, sollten sich parteiunabhängig zur Wahl stellen? Für ein freies Deutschland? Kann es das überhaupt noch geben?
    Und dann muß die Wahrheit über den II WK auf den Tisch. Was soll Putin den Hinterbliebenen der Opfer sagen? Daß sie Stalin auf der falschen Seite kämpfen ließ? Auf der Seite der Geldelite, die nach 1945 alle in die Mangel nahm mit ihrem ungedeckten und erschlichenen Petrodollar?
    Ja, Putin und wir alle sind in der Zwickmühle. Ohne Wahrheit wirds nicht gehen.

    1. @Grete

      „Adolf hat es in München versucht, jeder weitere Versuch danach wird beschrien: Revisionist, Rechter, Nazi, auch von den Russen.“

      😳 Sie meinen im Ernst, der Adolf war gar kein Nazi? Der hat gar keinen WK angezettelt & geführt? Hat keine KZs gebaut & Menschen vergasen lassen?
      Der war sicher so ein deutscher Gutmensch, der doch nur für sein Volk das Beste wollte?

      Und dann schreiben Sie tatsächlich:
      „Und dann muß die Wahrheit über den II WK auf den Tisch. Was soll Putin den Hinterbliebenen der Opfer sagen? Daß sie Stalin auf der falschen Seite kämpfen ließ?“

      Was hat man denn den Hinterbliebenen der ca. 26 Mio. toten Sowjets gesagt? Oder sind die selbst im Tod noch Untermenschen & deren Hinterbliebene auch?

      Wissen, wenn Sie sich einbilden, tatsächlich die ganze Wahrheit über den 2.WK zu wissen – schreiben Sie Putin einen Brief!

      1. Wer hat denn die von Ihnen angegebenen 26 Millionen im Krieg verheizt? GMT, Sie müssen sich anständige Literatur suchen und lesen, damit Sie Ihr von deutschen Bildungseinrichtungen eingehämmertes verqueres Geschichtsbild zurechtrücken. Es war eben nicht alles schwarz oder weiß. Hier die lieben Alliierten, einschließlich Väterchen Stalin und dort der Auswuchs des Bösen, der Adolf. Lesen Sie Schultze Rhonhof, Hans Grimm oder wenigstens Thorsten Schulte, wenn ich mit dessen Opferrolle der Russen auch nicht übereinstimme. Der Stalin hatte genug auf dem Kerbholz.

        1. @Grete

          Nichts gegen ihren Phantomschmerz….aber wenn Sie meinen, dass – hier nur die aufgeführten – ca. 26 Mio. Sowjets (über die Hälfte davon Zivilisten) einfach nur gestorben sind weil der böse Stalin das dt. Reich angegriffen hat & Lebensraum West wollte & natürlich ALLES, was man nach 45 über den Krieg an Wissen vermittelt bekam ( übrigens habe ich selber noch ausreichend Leute in der eigenen Familie gehabt, die definitiv Zeitzeugen waren!), Schwachsinn ist, stellen Sie sich besser in einer Psychiatrie vor!

          Die genannten Autoren – zumindest die ersten Beiden waren lupenreine Nazis – Grimm gar Militärpropagandist im 3.Reich – vielleicht sollten Sie sich allseitig & umfassend informieren bevor Sie ihren braunen Dreck hier absondern.

          1. @gmt

            In letzter Zeit hatte Gretl ein paar durchaus vernünftige Kommentare geschrieben.

            Aber mit diesem zeigt sie wieder ihren von Hass zerfressenen grossdeutschen Grössenwahn.
            Es bringt nichts mit ihr vernünftig diskutieren zu wollen.

              1. some1, genau die Wahrheit. Ohne die wird es auch nichts mit deutscher Souveränität. Deshalb werde ich auch immer und überall versuchen, sie zu verbreiten.
                Und die Wahrheit hat wirklich niemand gepachtet, die steht alleine, die Lüge braucht Krücken. Vielleicht versuchen es die Masochisten hier einmal mit der Lektüre von Richard Tedor, wenn doch alle ach so vorbelastet sind. Die Vorbelastung im DDR Staat interessiert heute niemanden, da wird man sogar Kanzler, genausowenig wie Väterchen Stalins Gulags. Hier sind wohl auch einige Bolschewisten.

                1. Genau die Wahrheit.
                  Und was ist diese?

                  Die Wahrheit ist, dass WIR (als Menschheit) alle im HIER und JETZT leben.
                  Hier und jetzt ist es unsere Aufgabe ZUSAMMEN zu leben.
                  Hier und jetzt sollen wir uns entwickeln.
                  Hier und jetzt!

                  Es ist völlig egal was vor Jahrzehnten passiert ist.
                  Wollen Sie damals begangenes Unrecht damit ausgleichen, indem Sie DASSELBE Unrecht an viel später Geborenen anwenden?
                  Geht das nicht in ihren Kopf, dass die Vergangenheit nicht mehr geändert werden kann.
                  Ist das so schwer zu verstehen?

                  Es ist unsere Aufgabe im Hier und Jetzt an einer für die GESAMTE Menschheit tragbare Zukunft zu arbeiten.
                  Egoistische Ziele, egal aus welcher persönlichen Geschichte diese auch resultieren, sind dabei nur hinderlich.

                2. @Grete

                  Man hüte sich vor Leuten, die sich einbilden DIE Wahrheit gefunden zu haben – die halten sich selber wohl auch für Gott oder gar „Obermenschen“.

                  „Die Vorbelastung im DDR Staat interessiert heute niemanden, da wird man sogar Kanzler,….“
                  Dank ihrer Selbstauskünfte haben Sie ihr Leben als Opportunisten gelebt – immer gerne alle Vorzüge mitgenommen wie es gerade bequem war……auch wenn es nur zur Diplomatengattin reichte ( den man wohl entsorgt hat als die DDR zu Ende war(?)

                  „……genausowenig wie Väterchen Stalins Gulags.“
                  Ja genau – deutsche KZs & Gaskammern waren ja das Gutmenschentum schlechthin…..deshalb muss man auf Stalin zeigen weil wir ja moralisch sauber sind….?

                  „Vielleicht versuchen es die Masochisten hier einmal mit der Lektüre von Richard Tedor, wenn doch alle ach so vorbelastet sind.“

                  Gut, dass Sie ihre Gesinnung von diesem Herren beziehen – aber vermutlich nennt der seine Partei aus Gutemenschentum nur so—>

                  „Tedor ist stellvertretender Vorsitzender der Nationalsozialistischen Partei Amerikas (NSPA)“

                3. @Grid hat noch nicht so viel über die Dinge nachgedacht. Er verwechselt die Wahrheit mit der banalsten aller Banalitäten, nämlich daß man im Hier & Jetzt lebt. Er sieht offenbar keinen Unterschied zwischen Mensch und Einzeller, der auch im Hier & Jetzt lebt. 1984 von George Orwell hat er offenbar nicht gelesen, woraus ein bekanntes Zitat über den Zusammenhang der drei Zeitstufen uns Denkfutter liefert. Die primitive Reduktion aufs Hier & Jetzt blendet alles aus, was das Hier & Jetzt bestimmt. Sie nimmt uns die Bedingungen der Möglichkeit der Erkenntnis. Daher ist diese Reduktion aufs Hier & Jetzt auch genau das Ziel der Propaganda. Weniger soll heute eine bestimmte Doktrin verinnerlicht werden, als der Mensch allzeit empfangsbereit für ad hoc Parolen gemacht werden. Hier & Jetzt, atemlose Meldungen, breaking news. Gestern heil Flüchtling, heute heil Corona, morgen heil Ukraine! So läuft es im Hier & Jetzt. Es nimmt nie ein Ende mit dem Hier & Jetzt, aber der Einzeller hat davon keinen Begriff. Und @Grid offenbar auch noch nicht.

                4. @Lumi

                  Danke, Sie zeigen sehr schön, dass Sie den Kommentar von @Grld gar nicht begriffen haben & sicher auch ihre bisherigen Kommentare NICHT gelesen & verstanden haben.
                  @Grld weiß sehr wohl, dass sich aus der Vergangenheit die Gegenwart entwickelt um in eine Zukunft zu gehen!

                  Sie hat ganz eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass gegenwärtiges Leben IN DER VERGANGENHEIT nie zu einer friedlichen Zukunft für ALLE führen kann.

                  Wer aus der Vergangenheit NICHT lernt, hat weder eine Gegenwart noch eine Zukunft!

                  Arbeiten Sie einfach an ihrer Konzentration für komplexere Texte

                5. @Lumi, unser Pseudophilosoph braucht immer Denkfutter von anderen Vordenkern.
                  Aus diesen gatscht er dann einen Gedankenbrei zusammen, den wohl nur er ohne Brechreiz verdauen kann.

                6. @Grld 4. November 2022 um 09:56 Uhr

                  Wenn ich hinzufügen darf:
                  Denn alle Menschen, die das nicht begreifen können oder wollen, können auf simpelste Weise benutzt werden.
                  Ein Bröckchen provokative Vergangenheit und schon verschwenden sie ihre ganze Lebensenergie daran.

                7. @ Lumi 4. November 2022 um 10:27 Uhr

                  „Die primitive Reduktion aufs Hier & Jetzt blendet alles aus, was das Hier & Jetzt bestimmt. Sie nimmt uns die Bedingungen der Möglichkeit der Erkenntnis.“

                  Um welche Erkenntnis geht es denn?
                  Und welchen Gewinn bringt diese Erkenntnis für die Menschen?

                8. Grld

                  „Die Wahrheit ist, dass WIR (als Menschheit) alle im HIER und JETZT leben.
                  Hier und jetzt ist es unsere Aufgabe ZUSAMMEN zu leben.“ uswusf.

                  Es sind diese Sonntagsreden, die jede echte Weiterentwicklung blockieren.

                  Wer nicht weiss/wissen will, wo er herkommt, wird auch nie sein Ziel finden, sondern im Tümpel warmer Worte orientierungslos untergehen.

                9. Grld

                  „Genau die Wahrheit.
                  Und was ist diese? “

                  Finden Sie es heraus. Wahrheit will gesucht werden, sie geht nicht hausieren.

                  Interesseant, wie sehr man hier bemüht ist, das Fragen zu verhindern. Wenn Sie selbst tatsächlich keine Zweifel hätten, wäre es Ihnen allen nicht so wichtig, andere daran zu hindern.

                  Wovor fürchten Sie sich??

                10. @atlantik 4. November 2022 um 10:46 Uhr

                  Um welche Erkenntnis geht es denn?
                  Und welchen Gewinn bringt diese Erkenntnis für die Menschen?

                  Haben Sie den Strang nicht gelesen? Oder sind Sie so sehr im Hier & Jetzt, daß Sie immer schon vergessen haben, wovon man ausgegangen ist? 🙂

                  Zur Erinnerung: In diesem Fall war es die Überlegung von @Grete zur deutschen Geschichten. Hier gilt es Erkenntnis zu gewinnen, um die eigene Lage im Hier & Jetzt überhaupt zu verstehen. Und aus dem Verständnis der Lage kann man dann auch Handlungen ableiten. Das wäre der Gewinn.

                  Alternativ leben Sie einfach weiter als Einzeller im ewigen Hier & Jetzt. Das machen die meisten Leute. Und daher sind wir, wo wir eben sind, nämlich immer nur im Hier & Jetzt, einem permamenten geistigen Vernichtungslager namens BRD. Da ist immer was los, zum Beispiel Eurorettung, Flüchtlinge, Klima, Corona, Ukraine. Aus diesem Hier & Jetzt werden Sie nicht entlassen. Sie müssen selber was für Ihre Befreiung tun. So einfach ist das.

                  Aber Sie können auch nach dem Sinn der Freiheit fragen und das Lagerleben genießen. Ignorance is bliss.

                11. some1 November 2022 um 10:52 Uhr:

                  „@Grld
                  Interesseant, wie sehr man hier bemüht ist, das Fragen zu verhindern. Wenn Sie selbst tatsächlich keine Zweifel hätten, wäre es Ihnen allen nicht so wichtig, andere daran zu hindern.“

                  Sie sollten von Grld den gesamten Kommentar lesen.
                  Dann würden Sie auch verstehen, um was es geht:

                  Niemand verbietet Fragen.
                  Es wurde nur nicht die richtige direkt gestellt.
                  Ich hole das nach:
                  Was kann der gerecht denkende Mensch mit den Vorkommnissen von früher machen?
                  Nun, siehe Kommentar von Grld:

                  „Es ist völlig egal was vor Jahrzehnten passiert ist.
                  Wollen Sie damals begangenes Unrecht damit ausgleichen, indem Sie DASSELBE Unrecht an viel später Geborenen anwenden?
                  Geht das nicht in ihren Kopf, dass die Vergangenheit nicht mehr geändert werden kann.
                  Ist das so schwer zu verstehen?“

                  Man könnte noch anfügen, dass es förderlich ist, wenn sich möglichst alle Beteiligten um eine Versöhnung bemühen.
                  Dazu bedürfte es aber einer standhaften Regierung.

                  Letztendlich läuft es aber immer um stete Friedensbemühungen und gute Zusammenarbeit hinaus.
                  Denn alles andere ist der Weg ins Elend für sehr viele Menschen.

                12. Lumi sagt:
                  4. November 2022 um 13:19 Uhr

                  „@ Zur Erinnerung: In diesem Fall war es die Überlegung von @Grete zur deutschen Geschichten. Hier gilt es Erkenntnis zu gewinnen, um die eigene Lage im Hier & Jetzt überhaupt zu verstehen. Und aus dem Verständnis der Lage kann man dann auch Handlungen ableiten. Das wäre der Gewinn.“

                  Ja, und wie lauten die Erkenntnisse nun?
                  Nach 60 Millionen Toten und die meisten deutschen Städte zerstört mehr vom Gleichen oder wie?

        2. @Grete

          „…Wer hat denn die von Ihnen angegebenen 26 Millionen im Krieg verheizt? GMT, Sie müssen sich anständige Literatur suchen und lesen, damit Sie Ihr von deutschen Bildungseinrichtungen eingehämmertes verqueres Geschichtsbild zurechtrücken. ….“

          Erste Frage Antwort: Hitler. Wenn sie das bestreiten haben sie wohl nie sein Buch „Mein Kampf“ gelesen, in dem er die Slawischen Untermenschen in Russland ausrotten wollte, um für die Deutschen „Lebensraum im Osten“ zu erobern. Auch die Judenverfolgung war angekündigt.

          Hitler hat alles was er gemacht hat vorher in diesem Buch minutiös angekündigt. 😀 (sie sollten vielleicht weniger NPD-Propaganda und mehr solche historischen Dokumente lesen)

          1. @ Aktakul
            Beim Adolf bin ich nach etlichen Müdigkeitsanfällen bis S. 39 gekommen. Das mit den slawischen Untermenschen hat Richard Tedor heftig und zu Recht in seinen Werken kritisiert. Das hat die Widerständler in der sozialistischen UdSSR gehindert, die Seite zu wechseln.
            Die es dennoch getan haben, wurden von den lieben Inselaffen verraten und dem sozialistischen Stalin ausgeliefert. Das sagt wohl alles über die Ehrlichkeit dieser „Demokratten“.
            Adolf unterschied aber auch zwischen Zionisten und Juden. Die Zionisten haben dem Reich schon im März 1933 den Krieg erklärt.

            1. @Grete

              „…Das mit den slawischen Untermenschen hat Richard Tedor heftig und zu Recht in seinen Werken kritisiert. …“

              Er hat dem ja auch Taten folgen lassen, der Kreuzzug Barbarossa galt auch ausdrücklich der russischen Zivilbevölkerung (sie haben alle Dörfer auf dem Weg nach Moskau niedergebrannt und die Einwohner massakriert).

              Die Ukros und die damaligen Nazis würden heute kein Blatt Papier trennen. Das wären „Waffenbrüder der ersten Stunde“.

      2. Ihre Unkenntnis bringt mich zum Staunen. Unter Stalin gab es ein antifaschistisches-jüdisches Komitee, das seine internationalen Verbindungen gegen das Deutsche Reich spielen ließ. Nach dem Krieg hat selbst er erkennen müssen, daß er mit diesen Leuten in eine Falle getappt ist und begann mit ihrer Verfolgung. Wahrscheinlich sagte er sich wie seinerzeit Churchull „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet“.
        Wiki kann man lesen, muß aber dabei in Zusammenhängen denken. Das reicht dann schon. Wenn man dann noch Metapedia dazunimmt, rundet sich ein Bild.

        1. @Grete

          Sie haben nie begriffen worum es da tatsächlich ging!
          Nichts gegen wiki – aber bei politischen Themen sollte man sich besser mit echten historischen Büchern beschäftigen….. im Zeitalter des Internet ist es ein Leichtes die Geschichte so zu schreiben wie es gerade en vogue ist.

          Und bitte, verwechseln Sie nicht auch noch Juden mit Zionisten!

          1. Und bitte, verwechseln Sie nicht auch noch Juden mit Zionisten!

            Das gerade tue ich genausowenig wie Dr. Wolfgang Gedeon, das hat auch die AfD nie richtig kapiert. Auch auf diesem Feld fehlt die Wahrheit, weil alles in einem Topf gerührt wird.
            Bei den Büchern haben Sie aber dann wohl nur die von den Alliierten verordneten Schulbücher gelesen.
            Wie gesagt, bei Wiki muß man DENKEN und SORTIEREN.

        2. Ich habe schon mal geschrieben, aber wiederhole gerne.
          Mich wundern die Menschen, die angeben, dass die die Geschichte andere Länder und Völker besser kennen, als die Völker selbst.
          Das Kommentar ist nicht an Sie persönlich gerichtet.
          Wiki ist komplett angepasst an heutigen Narrativ, es wurden viele Beiträge seit Februar gelöscht und umgeschrieben. Was Stalin angeht, damit man über ihm diskutieren könnte, muss zuerst die Geschichte zu Erscheinen kommen. Die Dokumente, die geheim sind/wurden. In Russland werden/wurden die veröffentlicht, in Deutschland dagegen??? Die Propaganda gegen SSSR hat schon im Jahr 1919 angefangen. Heute werde ich persönlich jeder Stein zu allen Ereignissen seit 1919 mindestens umdrehen.
          Und ich bin findig geworden, was z. Bsp: Tschechoslowakei 1968 angeht. Auch Propaganda, die schon sehr fest in Gehirnen verankert ist.
          Auf deutsch kann man nicht mehr Wahrheit finden, ist alles blockiert/gelöscht, umgeschrieben.

          1. Was Hitler angeht, war Nazis. Die Frage ist aber woher, wann und von wem die Ideen kamen?
            Rassistische Theorie eher in England angefangen, Nazi- steht in Wiki – aus Italien. Nationalistische Idee ist aber nichts anderes, als Rassismus. Und in Deutschland die Nazis-Idee war schon beim Wilhelm II vorhanden. Menschen-Zoo??
            Aus meine Sicht kommt viel übles aus England.
            1 und 2 WK waren genauso wie die Ukraine von denen suggeriert, aber mit Händen den anderen. Wenn man will, kann man viel darüber finden.

            1. Dank dir Licht. Habe die vorangegangenen Diskussionen eben gelesen und wollte ein paar mal antworten. Aber es ist sehr schwierig zu antworten, da die empfundenen Realitäten auf den jeweiligen Seiten vollkommen andere waren, als es zur Zeit in den Büchern steht.
              Ich möchte die Diskussion darum nun nicht noch einma neu anfachen, aber gerade das Thema um den Genozid hat z.B. Millionenfach auch in Afrika, Südamerika und auch in Asien stattgefunden. Quellen dazu gibt es genug. Aber diese Realität interessiert hier halt grad keinen. Die jeweilige Realität dazu ist aber subjektiv immer eine andere. Stalin ist, wie Hitler auch verarscht worden und leider waren beide von Ihren Zuträgern nicht richtig informiert worden (wohl auch aus klaren jeweils persönlichen Gründen). Sowohl Stalin (hatte Theologie studiert), als auch Hitler hatten frühe Fehlentscheidungen zum kausalen Versagen der Ideologie geführt. Bei Stalin hat dies wohl übrigens auch mit einem einschneidenden Erlebnis durch den Tod seiner über alles geliebten Frau zu tun. Der Wesenswandel war zwar vorher schon zu erkennen. Aber danach war es nur noch er gegen die gesamte Welt! Ich erinnere mich an einen seiner Sprüche (er steht nicht wirklich öffentlich im Netz):“Warum sterbt Ihr denn nicht für mich? Ihr habt die verdammte Pflicht, für mich in den Tod zu gehen…“! Wenn man diese Aussage mit der Aussage Hitlers.“Wollt Ihr den totalen Krieg?!“ vergleicht, kommt man zu ähnlichen Ansätzen, wenn auch aus komplett unterschiedlichen Beweggründen.
              Letztendlich sollte kein Machthaber, oder Land heute noch die Möglichkeit haben, solch eine Gefahr darzustellen. Leider ist der Agressor für mich momentan aber die USA, die wohl meinen durch dieses „Zündeln“ weit ab vom Schuß, sich wirtschaftlich gesund zu stoßen. Das ist ein Irrglaube! Der Allmachtsglaube führt immer ins Verderben.
              Genau aus diesem Grund sollte es auch so schnell wie möglich zu der Wirtschaftform kommen, die Putin gerade propagiert, denn es wäre quasi eine Liberalisierung der Länder durch die Entkopplung des Dollars vom Weltmarkt. Das Monopol wäre Geschichte…

              Ich würde weinen vor Glück, wenn ich das noch erleben würde, dass man hier eine Wirtschaftsunion gebaut hätte, dessen Stärke im Handel von Wladiwostok bis nach Lissabon ginge. Natürlich auf Augenhöhe und nicht abhängig!!! Wie dieser Fakt sichergestellt werden kann und das sich keine Kartelle bilden, darüber muss man sich natürlich Gedanken machen, aber alleine die Idee ist wie eine harte Droge für mich (obwohl ich harte Drogen bis auf Alkohol und die Zigaretten in der Jugend) nie angefasst habe… seit ich Putin 2007 gehört habe, bin ich von diesem Man und seiner Intelligenz überzeugt. Ich hoffe, dass er noch lange die Geschicke von Russland leitet. Wer weiß, wer danach kommt und er ist schon 70. Ich sehe keinen anderen, der sein Format hat um zu beenden, was er angefangen hat.

      3. @GMT
        Schön, wieder etwas von Ihnen zu lesen. Wie Sie wissen, bin ich recht ernüchtert über die „Qualität“ der Kommentatoren in diesem Forum. Man muss wohl akzeptieren, dass sich in der Gruppe der Gegner des NATO-Kriegs in der Ukraine alle mögliche tummelt: vom Erznazi bis zum Erzkommunisten buchstäblich alles. Da es Situationen gibt, in der man auch mit dem Teufel einen Pakt schließen muss – und diese gehört sehr wahrscheinlich dazu – bringt es wirklich gar nichts, die Meinungsdifferenzen hier auszutragen, denn das bedeutete, Gräben zu vertiefen.
        Wie wir aus der Geschichte wissen, haben große Machtverschiebungen immer zu heftigen Veränderungen auch bei vormals festgefahrenen Betonköpfen geführt, nicht immer zum Besten, leider.
        Ein „kleines“ Beispiel: Ich glaube einfach nicht, dass Millionen von Wählern, die in Frankreich jetzt Le Pen (RN) wählen, aber vorher die KPF, über Nacht zum Völkischen desertiert sind.

        1. @routard

          Auch schön wieder von Ihnen zu lesen….
          Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir Foristi gar nicht alle gleich ticken können – wäre nicht nur langweilig weil man nur „nicken“ müsste sondern es würden einen ja nicht weiterbringen wenn man nur ‚liest‘ was man schon weiß……
          Aber „einen Pakt mit dem Teufel“ würde ich nicht schließen wollen – auch nicht hier. Sicher wird man Niemanden bekehren können, wer Hitler als armen Menschenfreund betrachtet dem übel mitgespielt wurde – und das alles im Jahr 2022 – dem darf man schon widersprechen…. besser wäre wenn sich mehr trauen würden….es gibt ja hier Foristi, die viel bessere & auch noch andere Argumente bringen, wie ich gelesen habe.
          Deshalb ist natürlich nicht automatisch jeder Wähler von Le Pen oder AfD oder Melonis Partei selber ein Nazi/Faschist…..nicht mal Parteimitglieder dort sind es – viele von denen sind konservativ…..

        2. „Man muss wohl akzeptieren, dass sich in der Gruppe der Gegner des NATO-Kriegs in der Ukraine alle mögliche tummelt: vom Erznazi bis zum Erzkommunisten buchstäblich alles. “
          Das fing schon früher mit Corona an 😉
          Ich bin da bei Mausfeld, das gesellschaftliche Narrativ wurde immer mehr verengt, Marxismus an sich gibt es offiziell gar nicht mehr und alles abweichende (von rechts nach links) trifft sich irgendwo in der bürgerlichen Mitte. Das was offiziell als Mitte propagiert wird sind halt die neocons und die sind bekanntlichermaßen eigentlich ganz rechts (auch wenn es da Parteien gibt, die sich „Die Linke“ nennen.
          Das Schlimme an der derzeitigen Situation ist, dass sie auch gesellschaftswissenschaftlich völlig verbrannte Erde hinterlässt….

        3. @routard

          „Wie Sie wissen, bin ich recht ernüchtert über die „Qualität“ der Kommentatoren in diesem Forum“

          Oooohhh, ein Erleuchteter! Wieso gibt Er sich denn dann mit dem intellektuellen Fußvolk hier ab? Sollte Er sich nicht besser in einem anspruchsvolleren Forum tummeln, dass seinem geistigen Niveau eher gerecht wird?

          Oder ist Er GENAU DESWEGEN hier, wo ihm ob Seiner analytischen Höhenflüge die dringend benötigte Ehrerbietung durch minderbemittelte Abweichler gezollt wird? Man weiß es nicht. Muss geprüft werden!

    2. Grete

      Ihren Grundgedanken bezogen auf Wahrheit und Würde – ohne das eine kann es das andere nicht geben! – stimme ich Ihnen zu, der ‚Geist Schillers‘ ist uns sozusagen gemeinsam.

      Der Grundsatz muss sein: ‚Alles muss auf den Tisch‘, vollkommen (!) unabhängig davon, wer sich davon fallweise auf den Schlips getreten fühlt, ohne Wahrheit wird es keinen Neuanfang geben können.

      Zu dieser Wahrheit gehört tatsächlich die Aufarbeitung ab der deutschen Reichsgründung 1871 im Kontext der internationalen Interessengruppen, Allianzen und Einflüsse.

      Die deutschen Reiche waren keine Unschuldslämmer, aber das waren die anderen auch nicht. Was zu betrachten sein muss, ist die Verantwortung JEDES Landes an der Entwicklung. Blockiert wird das derzeit durch die ALLEINSCHULD-MONSTRANZ, die an den deutschen klebt und die gelogen ist.

      Stalin hat ebenso wie Hitler Verbrechen begangen, aber beide hatten sie Gründe und Absichten dafür.

      Und die, diese Absichten und Gründe muss man ansehen, nüchtern, schonungslos, so unvoreingenommen wie möglich!

      Ohne Wahrheit gibt es keinen Neuanfang. Aber das Interesse an Wahrheit wird erst erwachen, wenn es Europa tatsächlich RICHTIG dreckig geht.

      Zu dick und undurchdringlich ist die Schicht der Lügen und Legenden auf ALLEN SEITEN …

      1. So sehe ich es auch. Nüchtern, sachlich, rational, schonungslos, tabulos. So wappnet man sich gegen die Emotionalisierung, die von allen Seiten droht. Das BRD System arbeitet permanent mit Schuld und Angst, um den Bürger geistig zu verzwergen und zu verknechten, aber man will auch nicht ins andere Extrem kippen und das historische Subjekt Deutschland (oder ersatzweise Rußland) zum großen Märtyrer stilisieren.

        Historische Tatsache ist, daß die Geschichte im 20. Jh. für die Angelsachsen gelaufen ist, weil sie die großen Kontinentalmächte – Deutschland, Frankreich, Rußland – gegeneinander auszuspielen verstanden haben.

        Historische Tatsache ist auch, daß sie ihren Sieg in einen Mantel aus Lügen gehüllt haben. Damit verhält es sich allerdings wie mit des Kaisers neuen Kleidern. Das muß jeder Deutsche begreifen. Das ist das Minimum.

        1. Lumi, da bin ich völlig bei Ihnen. Ich will die Deutschen auch nicht zu Märtyrern machen, denn wir sind es nicht allein. Die Angelsachsen wollen einfach seit 100 Jahren keine Mittelmacht als Pufferzone zu Rußland. Und so haben sie nicht nur Deutsch-Österreich und mit uns die Ungarn zerschmettert und amputiert, sondern auch das Osmanische Reich. Möge jeder etwas zum Sykes-Picot-Vertrag lesen, ein Feld für Konflikte bis heute. Auch dort wurden auf Kosten der Osmanen willkürlich Kunststaaten geschaffen, man erkennt dieselbe Handschrift wie bei Versailles.
          Wissen ist eine Holpflicht, weil die, die sich als unsere Meinungsbildner geben, gemeine Lügner und Heuchler sind.

          1. „Wissen ist eine Holpflicht,…“
            Bildung mag eine Holpflicht sein, ebenso die Beschäftigung mit Geschichte, Wirtschaftswissenschaften etc. Wissen kann man jedoch nur über Anatomie, Insekten oder den Aufbau der Moose erlangen, über geschichtliche Entwicklungen kann man sich auf Basis von Dokumenten eine Meinung bilden. Ob diese dann richtig ist ….. Weil man aber eine persönliche Richtung braucht, in welche man sich entwickeln will, neigt man dazu seine Meinung als die ultimativ richtige zu betrachten. im Übrigen liegt genau darin der Grund für die Manipulierbarkeit der Massen 😉

      2. @some1

        Uiuiui…. Wenn Sie DIE Wahrheit gefunden haben, sagen Sie Bescheid!

        Fakt ist allerdings an ihrer Sichtweise, dass Sie nicht begriffen haben, dass „Anstiftung zum Mord“ NIEMALS
        den Mörder entschuldigt!
        Wer sich anstiften lässt zu solch wahnsinnigen Vorgängen, hat es nicht verdient, entschuldigt zu werden!
        Wer das auch noch mit solch merkwürdigen Toleranzen relativieren will, sollte sich fragen inwiefern er selber Herr über sich & sein als Mensch verkleidetes Dasein hat!

        Versuchen Sie es doch mal im Kleinen zu denken wenn es mit den Ausmaßen des 2.WK nicht klappt!

        Würden Sie dem Mörder IHRER Familie mit Nachsicht begegnen wenn sich herausstellt, dass er sich „nur“ hat anstiften lassen?

          1. @Lumi

            Lassen Sie doch ihre infantilen Gefühlsausbrüche!

            Wenn Sie keine Argumente habe – wie bei ihrer Atombomben-VT – müssen Sie Ausrufezeichen bemühen?

            und NEIN, es war gar keine rhetorische Frage sondern eine nach echter empathischer Intelligenz.

        1. GMT

          Ich habe niemanden entschuldigt.

          Mit Ihnen geht wieder mal die Phantasie durch.

          Wenn wir beide einen Mord begehen, sind wir beide schuldig. Wenn ich nun den Ankläger mache und sage, dass Sie es allein waren, sind Sie immer noch schuldig. Aber ich auch. Es geht um das berühmte ‚haltet den Dieb‘ des Komplizen.

          Wie immer wähnen Sie eine persönliche Betroffenheit und suchen nach angreifbaren Ego-Stückchen. Das ist die einzige Taktik die Sie können. Inzwischen ist das ebenso bekannt wie langweilig.

          1. @some1

            Bleiben wir doch beim Thema & das war & ist laut @Grete der 2.WK & das dt. Reich als Opfer!
            Wenn Sie den Fakt bestreiten wollen, dass DE den begonnen hat, tun Sie mir echt leid!
            Denn auch Sie beziehen sich ständig darauf, dass DE ja nicht „alleine schuld“ ist.

            Theoretisch mag das sein & sicher stimmt es, dass dieser 2.WK viele Väter hatte. DE hat ihn aber begonnen ganz praktisch.

            Wenn SIE noch nicht verstanden haben, dass Menschen da agierten & bei einem WK lediglich die Verhältnismäßigkeiten andere Dimensionen annehmen, sie jedoch im Leben immer – nur in anderen Verhältnismäßigkeiten – genauso stattfinden, kann Ihnen Niemand helfen…. Wie im Kleinen so auch im Großen – nur immer die Verhältnismäßigkeit anpassen….

            Analogien können dabei helfen, ihre Empathie mit Rationalität in Übereinstimmung zu bringen….

            Ihre Nebelkerzen von wegen „persönlicher Betroffenheit oder „angreifbare Ego-Stückchen“ sind billig.

            1. kleiner Nachtrag:
              Natürlich kann man bestimmen ab welchem Zeitpunkt man Schuldverteilen spielen will & wird feststellen, dass man dabei immer weiter zum Urschleim zurückkehren muss.
              Das Praktische an ihrer Sichtweise ist lediglich, dass man sich mit den tatsächlich stattgefundenen Realitäten zu diesem bis dato unübertroffenen Ereignis nicht mehr auseinandersetzen muss – weil wie wunderbar festgestellt NIEMAND frei von Schuld & Sünde ist & jeder schon mal in „seinem Haus“ gezündelt hat!

              Wer sich tatsächlich nicht der „eigenen Schuld“ bewußt sein WILL, wird IMMER auf Andere zeigen, die ja auch böse waren/sind….

            2. GMT, Sie können die Gegenwart verstehen, wenn Sie die Vergangenheit kennen. Als ich am 24.2. vom russischen Überfall auf die Ukraine las, von den 8 Jahren Drangsalierung der Bewohner des Donbass, zog ich sofort die Parallele zu 1939, wo die Polen 20 Jahre lang die Deutschen in den Polen zugesprochenen Gebieten drangsalierten. Ein Israeli sagte einmal, es ist unwichtig, wer den ersten Schuß abgegeben hat, wichtiger ist, was zuvor geschah. Adolf wollte die Korridorfrage und die Sache mit Danzig klären, aber die Polen waren durch den Beistandspakt von Paris und London aufgehetzt, wollten nicht verhandeln, wie Selensky im März alle Gespräche abbrach, weil er von den USA aufgehetzt wurde. Ich habe beim Kriegsausbruch wie eine Dumme mit solchen Idioten diskutiert, die die Parallelen zu damals nicht sehen wollen/können und allein bis heute Putin die Schuld geben. Wenn das Gegenüber nicht zuhören WILL, bleibt was???

              1. ach @Grete, ich glaube Ihnen ihre emotionale Anteilnahme nicht….
                Polen war & ist natürlich kein Unschuldsengel, nicht umsonst waren sie Nutznießer des Münchner Diktats von 38…..was sie gerne nutzten….
                Hitler hätte gar nicht den Sender Gleitwitz bemühen müssen & Sie wissen das ganz genau.
                Ihre Ahnen hatten sicher mit einigen „Schikanen“ zu tun – DAS aber schon mit den Vorgängen im Donbass seit 2014 zu vergleichen, ist zu schräg um den armen Führer reinzuwaschen….

                @Aktakul hat es ja sehr gut beschrieben – hätten Sie Hitlers „Mein Kampf“ gelesen, wüßten Sie, dass 90% ihrer Phantomschmerzen Quatsch sind!

                Sie können ja auch noch erklären – vielleicht finden SIE in der Vergangenheit noch mehr weshalb Hitler ja auch nach Westen Krieg führte – wollten die auch alle nicht verhandeln?

                1. „Sie können ja auch noch erklären – vielleicht finden SIE in der Vergangenheit noch mehr weshalb Hitler ja auch nach Westen Krieg führte – wollten die auch alle nicht verhandeln?“

                  Mit dem sogenannten Moskauer Abkommen 1943 wurde ganz offiziell nicht mehr mit Deutschland verhandelt und nur noch eine bedingungslose Kapitualation verlangt verbunden mit drohenden Verurteilungen der deutschen Regierungsmitgliedern.
                  Das ließ diese natürlich erst recht nicht aufgeben.
                  Lieber setzten sie die deutsche Bevölkerung den folgenden Bombenhagel aus.
                  Mit dieser Regierung, die sehr viel Heldenmut und Opferbereitschaft von ihren Untertanen forderte, ihrerseits aber sicher im Bunker am Schreibtisch saß, hatten die Deutschen wahrlich ins Klo gegriffen.

                  Vor dem Moskauer Abkommen waren Verhandlungen durchaus möglich, nur war ein kompletter Rückzug der Deutschen nicht verhandelbar.
                  Die einen forderten das unbedingt, die Deutschen wollten das auf keinen Fall.

                2. @atlantik

                  Mein Zitat, welches Sie dann „beantworten“ war auf @Gretes „Begründung“. WESHALB der arme Hitler Polen – & was sie vergessen hatte, auch westliche Länder mit Krieg zu überziehen & welche Begründung sie dafür finden will – gemeint….

                  1943 war der Drops gelutscht……

                3. „Hitler hätte gar nicht den Sender Gleitwitz bemühen müssen & Sie wissen das ganz genau.“

                  Hätte er auch beinahe nicht gemacht. Der Kriegsbeginn war eine Woche vorher geplant und irgendeine Kompanie wurde nicht rechtzeitig ubnterrichtet, dass der Angriff abgeblasen wurde. Eigentlich war das Gefecht dieser Einheit auf polnischen Gebiet bereits der Beginn des 2. WK

                4. GMT sagt:
                  4. November 2022 um 18:23 Uhr

                  „Mein Zitat, welches Sie dann „beantworten“ war auf @Gretes „Begründung“. WESHALB der arme Hitler Polen – & was sie vergessen hatte, auch westliche Länder mit Krieg zu überziehen & welche Begründung sie dafür finden will – gemeint….“

                  Haben Sie sich jemals Gedanken darüber gemacht, warum und wie Menschen zu ihren scheinbar unverständlichen Auffassungen kommen?

                  Und sehen Sie es nicht als ‚Antwort‘ sondern als Bemerkung.

            3. Theoretisch mag das sein & sicher stimmt es, dass dieser 2.WK viele Väter hatte. DE hat ihn aber begonnen ganz praktisch.

              Mumpitz. Deutschland hat am 1.9.39 einen regionalen Krieg im baltischen Raum begonnen. Dafür gab es Gründe.

              Eine europäische und globale Dimension hat diesem Krieg erst England verliehen, als es am 3.9.39 samt seinen Dominions sowie Frankreich uns den Krieg erklärte. Das war rein geopolitisch motiviert. Das englische Volk war nirgendwo bedroht. Das deutsche dagegen wurde in Polen drangsaliert, mißhandelt, ermordet, vergewaltigt.

              Somit steht ohne jeden Zweifel England fest als Schuldiger am WK2. Das sind nur die Fakten.

              1. @Lumi
                Eine Kriegserklärung ist das eine, Zuschlagen ist das andere.
                Und das Andere hätte nicht zwangsläufig auf das eine folgen müssen.
                Nachdem Deutschland in Polen einmarschiert war, hagelte es Kriegserklärungen von mehreren Seiten.
                Aber gemacht haben die erklärenden Staaten nichts.
                Sobald sich die Deutschen aus Polen zurückgezogen hätten, wäre nichts weiter passiert.
                Schließlich war ja vom 1. Weltkrieg noch nicht alles repariert.

                Und nicht nur ein Teil der Polen waren in den ehemaligen polnischen Gebieten gewalttätig aktiv.
                Das galt auch für Ukrainer, Tschechen, und auch Deutsche.
                Sich einfach mal ein bischen mit der Geschichte der deutschen Freikorps auseinandersetzen, das hilft beim Verständnis.

                Dieses ‚Die Polen haben die armen Deutschen massakriert‘ ist eine alte einseitige Propagandadarstellung.

                1. Aber gemacht haben die erklärenden Staaten nichts.
                  Sobald sich die Deutschen aus Polen zurückgezogen hätten, wäre nichts weiter passiert.

                  Das ist alles falsch. Die englische Luftwaffe wurde sofort aktiv, auch wenn im wesentlichen erst nur zur Erkundung. Es wurde ein Expeditionskorps geschickt. Das wie auch die Kriegserklärung selber sind militärische Handlungen.

                  An Verhandlungen über den Frieden war dagegen nur Deutschland interessiert. Daß man die deutschen Lande, die von der polnischen Besatzung befreit worden waren, nicht wieder räumen könnte, versteht sich wohl, zumal nach der erwiesenen polnischen Unfähigkeit zu gerechter Herrschaft über fremde Völker.

                  Sie sind absolut blauäugig und haben nicht das geringste von der Geschichte verstanden, wenn Sie ernsthaft annehmen, daß London an Frieden und gütlicher Einigung auch nur das geringste Interesse gehabt hätte. (*) Der Heß Flug beweist es, um nur das bekannteste Beispiel zu nennen, in dem quasi die deutschen Initiativen kulminierten: Entsendung des Stellvertreters des Führers mit Verhandlungsvollmacht.

                  (*) Das gilt heute genau wie damals.

                2. @Lumi

                  Länder, Völker und/ oder Staaten sind kein einheitlicher Block, auch wenn das aus Propagandagründen immer gerne behauptet wird.
                  So haben sich die Kriegswilligen aller Länder gegenseitig mit zunehmender Agressivität aufgeschaukelt.
                  Jedesmal bot die Gegenseite ja scheinbar einen Grund dafür.
                  Und aus jedem Lager haben sich Menschen um Frieden bemüht.
                  Da gibt es auch gerade aus England eine längere Liste.
                  Aber, und darauf kommt es an, die Deutschen haben angefangen und nicht wieder aufgehört, weil sie partout die Gebiete im Osten rückerobern wollten.
                  Und die Deutschen sind verantwortlich dafür, dass der Krieg immer weiter eskalierte, weil sie sich nicht zurückziehen wollten.

                3. @Lumi

                  Es hätten übrigens 20 Heß nach England fliegen können, ohne Rückzug aus Polen hätte das nichts genützt.

                4. Leider zeugen Ihre Einlassungen, lieber @atlantik, von einer bemerkenswerten Unkenntnis der Geschichte. Es ist quasi alles falsch, was Sie hier zum Wk2 schreiben, und zwar total, ohne daß auch nur das geringste Interesse für die Geschichte zu erkennen wäre, so daß eine ernsthafte Diskussion mit Ihnen sich leider nicht lohnt. Nur zwei Dinge:

                  (1) Wieso hat London der Sowjetunion nicht den Krieg erklärt? Die hielt ja die Hälfte Polens besetzt.

                  (2) Posten Sie einen Link zur Liste der englischen Friedensinitiativen. Na los. Kann nicht so schwer sein. Ich warte.

                5. @Lumi 5. November 2022 um 18:43 Uhr

                  Heß ist nach England geflogen weil dort alle für den Krieg waren und keinerlei Aussicht auf einen Frieden bestand.

                  Merken Sie was?

                  Und der andere Punkt ist immer noch die Sache mit dem Rückzug der Deutschen aus Polen.
                  Das war das, was von den Deutschen verlangt wurde und sie nicht partout nicht wollten.

                6. @atlantik um 21:24 Uhr – Lenken Sie nicht ab. Sie haben weder in Punkt (1) noch in Punkt (2) geliefert, die Sie selber aufgeworfen haben. Ich warte.

            4. Sie bleiben nicht bei meinem Thema, wenn Sie MIR antworten, das ist immer wieder Ihr Problem.

              Grete hat hier eine Doppelfunktion, die eigentlich immer durcheinandergebracht wird:

              Zum einem fordert sie völlig zurecht einen kritischen Blick auf die simplen Geschichten, die man seit mehr als 100 Jahren als Historie ausgibt. Der Kontinent wurde kreuz und quer zerschnitten massgeblich auf Initiative der Angelsachsen. Das sind die heutigen Krisenherde, und Deutschland gehört dazu. Hier gehört vieles neu betrachtet und zurecht gerückt. Nicht, indem man die Vergangenheit simuliert, sondern indem man sie versteht und wahrhaftige Lösungen für die Zukunft findet. Diesen Standpunkt teile ich.

              Zum anderen ist Grete aus ihrer Geschichte heraus selbst Anklägerin. Ihr Anspruch auf Gehör und gerechte Beurteilung muss gehört werden, unabhängig davon, ob man ihn teilt. Das ist meine Auffassung dazu.

              Ihre verbalen Schreikrämpfe hungegen sind albern.

              1. @some1
                „Sie bleiben nicht bei meinem Thema, wenn Sie MIR antworten, das ist immer wieder Ihr Problem.“

                Nun hat ja jeder so seine eigenen Sprachgebrauch – Sie verklausulieren gerne um bloß nicht konkret auszusprechen was Sache ist & sich Hintertürchen offen zu halten… Ich schreibe da sehr gerade aus – auch aus „wirtschaftlichen“ Gründen…..

                @Grete fordert gar keinen „kritischen Blick“ sondern betreibt Reinwaschung ihres 3.Reiches unter ihrem geliebten Führer Hitler, der doch nur missverstanden wurde!

                „Zum anderen ist Grete aus ihrer Geschichte heraus selbst Anklägerin. Ihr Anspruch auf Gehör und gerechte Beurteilung muss gehört werden, unabhängig davon, ob man ihn teilt. “

                Auch das ist Blödsinn & Gutmenschentum ohne Sinn & Verstand!
                Nicht nur, dass @Grete NIE in den Gebieten ihrer Vorfahren lebte sondern diese (ihre angebliche Anklage) Geschichte nur vom HörenSagen kennt & dadurch – also eher durch seelischen Mißbrauch ihrer Verwandtschaft- ihren Phantomschmerz entwickelte, erwarten SIE hier, dass man @Gretes Story zum Politikum erklärt?

                Albern sind Sie mit ihren Jammereien wenn man widerspricht…

                1. @GMT

                  „Zum anderen ist Grete aus ihrer Geschichte heraus selbst Anklägerin. Ihr Anspruch auf Gehör und gerechte Beurteilung muss gehört werden, unabhängig davon, ob man ihn teilt. “

                  Da hat Forist some1 durchaus recht.
                  Das, was in den Ostgebietenmit den Deutschen geschehen ist, hätte längst aufgearbeitet werden müssen.
                  Und das eine andere andere Eingeständnis wäre ganz gut gewesen.

                  Allerdings bedeuten die zum Teil grausamen Einzelschicksale der Deutschen keinesfalls, dass die deutsche Regierung und ihre Handlanger unschuldig war.
                  Genauso wenig bedeutet es, dass die vergewaltigten oder ermordeten Kinder und Frauen egal welcher Volkszugehörigkeit, selber schuld waren.

                  Und mit den pauschalen Schuldzuweisungen, die Deutschen waren da übrigens mit schlechtem Beispiel vorangegangen, wurde schon während des Krieges ein immenser Schaden angerichtet.

                2. @atlantik
                  „Das, was in den Ostgebietenmit den Deutschen geschehen ist, hätte längst aufgearbeitet werden müssen.
                  Und das eine andere andere Eingeständnis wäre ganz gut gewesen.“

                  Aha – ich finde es immer wieder erstaunlich, wie die Nachfahren des Deutschland, welches den 2.WK ganz praktisch begonnen hat mit über 60 Mio. Toten, sich hinstellt & ganz keck darauf besteht, dass ihre Unschuld doch endlich mal besprochen gehört?! Mal davon abgesehen, dass in diesen Gebieten ausreichend Mitläufer & glühende Anhänger des Führers genau so wenig unschuldig waren & ihrerseits nicht weniger Unheil gebracht haben….

                  „Allerdings bedeuten die zum Teil grausamen Einzelschicksale der Deutschen keinesfalls, dass die deutsche Regierung und ihre Handlanger unschuldig war.“

                  Wenn wir hier mal ganz konkret bei @Grete bleiben.
                  Sie können versichert sein, dass @Grete NICHTS von alledem erlebt hat, wessen sie ihren Phantomschmerz verbreiten will. Ihr geht es eher um den Besitz ihrer Vorfahren, der verloren ging…..Sie hat NICHTS von allem, was hier „beklagt“ wird selber erlebt, ertragen, erdulden müssen……

                3. @GMT 5. November 2022 um 08:32 Uhr

                  „Aha – ich finde es immer wieder erstaunlich, wie die Nachfahren des Deutschland, welches den 2.WK ganz praktisch begonnen hat mit über 60 Mio. Toten, sich hinstellt & ganz keck darauf besteht, dass ihre Unschuld doch endlich mal besprochen gehört?! Mal davon abgesehen, dass in diesen Gebieten ausreichend Mitläufer & glühende Anhänger des Führers genau so wenig unschuldig waren & ihrerseits nicht weniger Unheil gebracht haben….“

                  Haben Sie nicht begriffen, dass keinesfalls alle Menschen für Hitler und für den Krieg waren?
                  Und die Kinder und viele Frauen und auch viele alte Menschen ganz sicher nicht?
                  Warum waren die vielen KZ so voll?
                  Das waren politische Gegner und davon gab es eine Menge.
                  Was wusste der Bauer, die Bäuerin auf dem Land schon von Hitler?
                  Zu einer Zeit, in der die Menschen noch mit Pferdfuhrwerken unterwegs waren, ohne Telefon und höchsten einmal in der Woche die Zeitung kam, die dann sonntags gelesen wurde, wenn überhaupt?

                  Sie Forist oder Foristin GMT sollten mal überprüfen inwieweit Sie selbst auf die Hochglanzpropaganda der Nazis hereingefallen sind.
                  Mit dem realen Leben der Deutschen hatte diese nämlich nichts zu tun.

                  Und Erbarmungslosigkeit ist ein Merkmal der Nazis.
                  Denken Sie mal darüber nach.

                4. @atlantik = 05.11. – 16:02

                  „Haben Sie nicht begriffen, dass keinesfalls alle Menschen für Hitler und für den Krieg waren?
                  Und die Kinder und viele Frauen und auch viele alte Menschen ganz sicher nicht?
                  Warum waren die vielen KZ so voll?“

                  Oh wo kamen denn die vielen Mitläufer & Denunzianten her?

                  „Das waren politische Gegner und davon gab es eine Menge.“
                  MEIN Großvater war selber Im KZ bis zur Befreiung durch die Sowjets! Der war nicht mal Kommunist sondern hat nur begriffen, dass wer Hitler wählt, den Krieg wählt & das laut ausgesprochen!
                  Ich kenne alle seine Geschichten aus dieser Zeit, von den Menschen, die blind hinterher liefen & aus seiner Zeit im KZ……
                  ER hat vergeben aber NIE vergessen & gerade deshalb immer offen darüber gesprochen….

                  „Was wusste der Bauer, die Bäuerin auf dem Land schon von Hitler?
                  Zu einer Zeit, in der die Menschen noch mit Pferdfuhrwerken unterwegs waren, ohne Telefon und höchsten einmal in der Woche die Zeitung kam, die dann sonntags gelesen wurde, wenn überhaupt?“

                  Die Propaganda hat schon gut funktioniert & wir reden hier auch nicht von einem 20 Seelen-Dorf – also nicht immer von einem Extrem ins andere fallen!

                  „Sie Forist oder Foristin GMT sollten mal überprüfen inwieweit Sie selbst auf die Hochglanzpropaganda der Nazis hereingefallen sind.
                  Mit dem realen Leben der Deutschen hatte diese nämlich nichts zu tun.“

                  Danke für diesen Rat – ich bin mit Zeitzeugen des 1. & 2. WKs aufgewachsen. Da waren Soldaten bei, die in Stalingrad schwerst verwundet wurden & es fast als Glück betrachteten dadurch nicht wieder in den Krieg zu müssen, einem Großvater, der im KZ war, einschließlich Familienberichten über einen Cousine, der in Dresden das Bombardement der Briten nicht überlebte, einem Flieger, der im Januar 45 wegen Treibstoffsmangels als „Boden-Kanonenfutter“ das Zeitliche segnete …… also, nochmals Danke, die Hochglanzpropaganda der Nazis brauche ich nun echt nicht!

                  „Und Erbarmungslosigkeit ist ein Merkmal der Nazis.
                  Denken Sie mal darüber nach.“

                  Was auch immer SIE unter „Erbarmungslosigkeit“ verstehen, bleibt hier ein Rätsel!
                  Halbwahrheiten & ganze Lügen sollten niemals eine Grundlage sein um eine ‚Versöhnung‘ zu erreichen! Ausreden & Heucheleien untergraben das Vertrauen, das gebraucht wird, damit so etwas NIE wieder passieren kann!

                5. GMT 5. November 2022 um 19:39 Uhr

                  Leider bricht Ihre Argumentation völlig zusammen.
                  Vom Erleben und Tun des Einzelnen kann man nur bedingt auf das Ganze schließen.
                  Für die Gesamtsicht müssen zusätzliche Informationen eingeholt werden.

                  Trotzdem stimm ich Ihnen zu, diese Geschehnisse dürfen sich nicht wiederholen.

                1. Deutschland, GB und Frankreich sind die schlimmsten Krisenherde der Welt, hinter den USA allerdings. Deutschland führt seit 23 Jahren ununterbrochen Krieg. Derzeit gegen Rußland. €-Maidan, Putsch, Installierung eines Naziregimes, Vernichtungsparolen. Haben Sie das alles nicht mitbekommen?

      3. @ some

        „Was zu betrachten sein muss, ist die Verantwortung JEDES Landes an der Entwicklung. Blockiert wird das derzeit durch die ALLEINSCHULD-MONSTRANZ, die an den deutschen klebt und die gelogen ist.“

        Wundert Sie das?
        Vergleichen Sie mal die Opferzahlen, die Zerstörungen, das Elend.
        Dafür musste ( ! ) Deutschland im Nachhinein der übelste Übeltäter sein.
        Und natürlich mussten es alle Deutschen gewesen sein. Und auch alle Japaner.
        Wie sollte denn sonst das Vorgehen der Alliierten im Verlauf des Krieges gerechtfertigt werden?

        „Ohne Wahrheit gibt es keinen Neuanfang. Aber das Interesse an Wahrheit wird erst erwachen, wenn es Europa tatsächlich RICHTIG dreckig geht.“

        Die bittere Wahrheit ist, dass die Deutschen zuerst losmarschiert sind und dass sie je nach Kommando mehr oder weniger in den jeweiligen Ländern gehaust haben.
        Der Einmarsch in Polen kann noch durch den Bürgerkrieg und die Untätigkeit der Alliierten vielleicht gerechtfertigt werden, auch wenn mit Propagandamitteln dabei mächtig ‚angeschoben‘ wurde.

        Alles andere, was die Deutschen danach taten, war durch nichts zu rechtfertigen.
        Nein, auch nicht durch sogenannte Kriegserklärungen.
        Im übrigen gibt es immer wieder Historiker aus unterschiedlichen Ländern, die die Vorkommnisse des zweiten Weltkriegs durchaus sehr nüchtern betrachten und benennen.
        Offiziell wird es jedoch kein Eingeständis aller Beteiligten geben.
        Und es ist auch nicht notwendig.

        Notwendig ist lediglich der Verzicht auf Agressionen und das Hinarbeiten auf eine gute Zusammenarbeit.

        1. @atlantik, Sie verbreiten das Gewäsch der Sieger. Literaturvorschläge habe ich gegeben. Menschen wie Sie haben in der DDR „mit Winkelementen“ Honecker einen festlichen Empfang, wo auch immer bereitet oder hätten es zumindest zu Parteisekretär oder Politoffizier in der NVA gebracht. Die brauchten auch nur die Parolen nachplappern und waren dumm wie 2m Feldweg.

          1. @Grete

            Es ist verständlich, dass selbstverursachtes Schmerzliches nicht so gerne betrachtet wird.
            Lieber sucht der Mensch einen externen Schuldigen.
            Leider war das aber nicht so.

            Und um das zu erkennen, genügt es die Nazidokumente aus der damaligen Zeit zu studieren und auch ein bischen den gesunden Menschenverstand anzuwenden.
            Angefangen vom Parteiprogramm der nsdap, in dem bereits die Eroberungspläne im Osten sowie die Judenverfolgung als Werbemittel benutzt wurden bis hin zu den Verordnungen und Erlassen des sogenannten Führers.

            Literatur
            Martin Moll: Führer-Erlasse 1939-1945
            Der Mensch muss sich schon extrem blind und taub stellen, um nicht zu erkennen, dass diese Regierung wegen kompletter Unfähigkeit dem Deutschen Reich den Untergang brachte.

          2. @Grete
            “ Menschen wie Sie haben in der DDR „mit Winkelementen“ Honecker einen festlichen Empfang, wo auch immer bereitet oder hätten es zumindest zu Parteisekretär oder Politoffizier in der NVA gebracht. Die brauchten auch nur die Parolen nachplappern und waren dumm wie 2m Feldweg.“

            Autsch 🙈 das ist ja schon Körperverletzung, was Sie hier betreiben!

            Eine Diplomatengattin in der DDR, die angeblich in der Su ‚arbeiten# ( & studieren?) durfte, noch zu DDR-Zeiten im Westen Shoppingtouren unternehmen konnte, kurz vor Ende der DDR schnell in den Westen wechselte & sich ihres Diplomaten entledigte – will anderen hier „Parolen nachplappern & Dummheit wie 2m Feldweg“ vorwerfen? Parasiten wechseln ja den Wirt wenn sie sich nicht ehr ausreichend versorgt fühlen…..

            Ich befürchte, da fehlen ganz viele Tassen im Schrank….

      4. @some1

        „…Die deutschen Reiche waren keine Unschuldslämmer, aber das waren die anderen auch nicht. Was zu betrachten sein muss, ist die Verantwortung JEDES Landes an der Entwicklung. Blockiert wird das derzeit durch die ALLEINSCHULD-MONSTRANZ, die an den deutschen klebt und die gelogen ist. …“

        Vor allem weil diese angebliche „Alleinschuld“ Deutschlands wieder US-Propaganda ist, die die Tatsache verbergen soll, das Hitler und seine Nazis massiv aus den USA gefördert wurden.

        Hitler ist ideologisch ähnlich massiv von den USA unterstützt worden, wie die ukrainischen Nazis. Waffen brauchten die aus den USA keine, da die Wehrmacht damals selbst die größte Armee der Welt war. Geld hatten die deutschen Nazis auch genug, nachdem sie in etliche Europäischen Länder – beginnend mit Österreich – einmarschiert waren und deren Staatskassen geplündert hatten.

        Die Ukraine kann das wegen der Nato nicht, deshalb plündern die EU/NATO-Staaten auf Geheiß ihres Herren aus den USA selber ihre Staatskassen.

        1. da die Wehrmacht damals selbst die größte Armee der Welt war.

          Das stimmt nicht, auch wenn es hier nicht darum geht. Aber sonst eine schöne Analogie zwischen einst und jetzt. Allerdings auch wieder plakativ. Hören Sie mal die Rede vor den Arbeitern der Borsigwerke an (als MP3 im Netz zu finden), dort wird erklärt, was das Deutsche Reich an Gold wirklich hatte und was in Wahrheit seine Macht war.

    3. Grete:

      Und nun das Entscheidende: Putin kann uns die Souveränität zurückgeben, die Stalin uns genommen hat.

      Das kann er nicht. Das kann nicht von außen kommen. Jeder einzelne muß dazu seinen Beitrag leisten. Und da geht es dann schon los mit den Problemen. Die Leute interessieren sich nicht für die Wahrheit. Weder im Hinblick auf die Vergangenheit noch auf die Gegenwart.

      Auch bei vielen der Kommentatoren hier im Forum ist das so. Die flüchten lieber in einen pseudo-russischen Ersatz-Nationalismus als sich den Fragen nach der deutschen Geschichte zu stellen. Die Kartoffel ist ihnen zu heiß. Sie haben sich in dieser Frage auf die Seite der Guten gestellt, indem sie sich selbst zu „Widerständlern“ machen, wo der Drops schon gelutscht, als sie noch gar nicht geboren waren. 🙂

      Natürlich ist dies das Ziel der Erziehung in der BRD.

      Ob nun für oder wider Rußland ist dagegen ein Nebenkriegsschauplatz.

      Die immer wieder zitierten Millionen toten Sowjets (wie auch die fast nie zitierten Millionen toten Deutschen) helfen uns nicht weiter. Was will man auf dieser Statistik aufbauen?

      Die großen Kriege müssen sachlich und objektiv verstanden werden, um daraus die richtigen Lehren zu ziehen. Das gilt für die ersten beiden und auch für den jetzigen. Allein dazu fehlt vielen die geistige Freiheit, vielleicht auch einfach die Bildung. Das Buch von Schultze-Rhonhof sollte jeder Deutsche gelesen haben. Wer nicht verstanden hat, was darin verhandelt wird, braucht sich eigentlich zur Geschichte auch nicht zu äußern. Er könnte ebenso gut die Glotze reden lassen.

      1. @Lumi

        Schultze-Rhonhof muss NIEMAND gelesen haben – außer man hat selber einen Phantomschmerz wie @Grete!

        Schon alleine die „These“, dass das dt. Reich nur einen „Präventivkrieg“ führte weil die SU DE angreifen wollte, ist der Bullshit schlechthin…..

        Aber vielleicht erzählen Sie uns auch noch, dass Hitler nur ein wahrer Prophet war?
        Viele DE wußten bereits vor der Machtübernahme Hitlers: “ Wer Hitler wählt, wählt den Krieg“!

        1. Daran sieht man sofort, daß Sie Schultze-Rhonhof nicht gelesen haben. Sie faseln vom „Präventivkrieg“ – einer These, die er gar nicht aufstellt, weil in seinem Buch der Anlauf zum 1.9.39 verhandelt wird und der 22.6.41 damals noch gar nicht abzusehen war. Wieso nicht einfach mal die Klappe halten, wenn man keine Ahnung hat? Oder sind Sie noch stolz auf Ihre Unbildung?

          Übrigens war ich selber bei einem Vortrag von GSR zugegen, wo jemand im Anschluß die Frage zum „Präventivkrieg“ stellte … und GSR dann begründete, wieso er diese These nicht teilt:

          Ja, Stalin *hätte* vielleicht angegriffen. Aber er *hat* *nicht* angegriffen.

          1. @Lumi

            Im Gegensatz zu Ihnen lese ich in Büchern auch Anhänge & Quellenverweise – womit Theorien unterstrichen werden sollen!

            Davon gibt es reichlich in diesem Buch!
            Wahrscheinlich haben Sie das bei ihrer „Atombomben-Lüge“ auch versäumt?
            Das erklärt einiges!

            1. Allerdings erklärt er die Annexion der Rest-Tschechei damit, dass Hitler die Tschechei gar nicht als richtigen Staat gesehen hat. Die Frage warum ein „Deutsches Reich“ überhaupt von Tschechen bewohntes Gebiet dem eigenen Staat hinzufügen will, nachdem es gerade erst auf der Münchner Konferenz garantiert hat, das nicht zu tun. Die Frage beantwortet Schultze-Rhonhof nicht. Dann würde seine These nämlich wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.

              1. Mumpitz. Erstens hat er sogar ein extra Buch zur deutsch-tschechischen Frage geschrieben. Zweitens stellt er keine Thesen auf, sondern bewegt sich in der Tradition der faktenorientierten Geschichsschreibung wie Udo Walendy oder David Hoggan, wo die Vorkriegsgeschichte nicht ausgeblendet wird. Drittens fällt damit auch nichts zusammen – außer Ihrem Beitrag.

                1. Über das Entstehen dieses Buches hat er mir am Telefon erklärt. Mercys Beitrag fällt zusammen und durch 0-Kenntnis auf.

      2. #Lumi, grundsätzlich gehe ich mit ihnen; aber es gibt Ausnahmen- wie „…Das kann er nicht. Das kann nicht von außen kommen. ….“.
        Der Deutsche kann gar nichts! WIR sind angeschixxen bis ultimo. Wenn WIR aufmucken, was ich sehr gern täte, kommen die Schergen (Corona vergessen?!). Wenn DIESE es nicht mehr schaffen, kommt die Buntenwehr (nicht gelesen, das so etwas wie Heimatwehr istalliert wurde?!). Wenn DIE das (unterdrücken) auch nicht schaffen, dann kommen unsere alliierten ‚Freunde‘ zurück- siehe Feindstaat bei der UN.
        ES kann NUR von aussen kommen, denn wir sind im A….!
        https://freeassange.rtde.me/programme/der-fehlende-part/88629-deutschlandfrage-ist-nicht-geklaert-politikwissenschaftler/

        Die Russen haben ihr Vetorecht in der deutschen Frage abgegeben (mit der DDR).

        Was uns bleibt ist Aufklärung- über unseren Status: Treuhand Bundesrepublik!

        1. Wenn WIR aufmucken, was ich sehr gern täte

          Der Punkt ist doch, daß die Masse apathisch und lethargisch ist. Die Existenz als Schafherde befriedigt sie. Materiell versorgt, ohne höhrere Ansprüche, so wollen sie leben. Das ist das Ergebnis ihrer Erziehung. „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“, sagte Kant. Recht hat er. Diesen Mut muß man selber entwickeln, denn die Erziehung will ihn unbedingt verhindern. Nur weil so wenige Menschen diesen Mut entwickeln und stattdessen lieber als Schafe leben, kann man die vereinzelten Mucker fertig machen. Wenn es 10% statt nur 1-2% Mucker gäbe, wäre dies nicht mehr möglich.

          1. Einer meiner Stammtischkameraden hat mich vor Jahren um Übersetzung seines an Putin und Trump gerichteten Briefes (Englisch kann er selber) gebeten, in dem er um die fehlende Souveränität für uns bat. Das alles verläuft im Sande. 77 Jahre Knechtschaft reichen den Siegern eben anscheinend nicht.
            Die spielen auf Zeit.

            1. Grete

              Die Bedingung für Souveränität wäre vor allem anderen die Streichung der Feindstaatenklausel gegen Deutschland und Japan aus der UN-Charta geschehen!

              Dafür erforderlich ist fie Mehrheit der Vollversammlung UND die Zustimmung ALLER 5 Vetomächte. Vetomächte sind USA, Grossbritannien, Frankreich, Russland und China. Feindstaat bedeutet konkret, dass jederzeit und ohne Kriegserklärung Deutschland militärisch unterworfen und ohne Personal dazwischen durch die USA und GB regiert werden kann, denn Frankreich hat seine Interessen an USA übertrage und Gorbatschov die der SU aufgegeben zugunsten der USA. Also ziemlich genau das, was wir heute schon haben.

              Diese Struktur ist real und nicht durch freiwilligen (!) Kadavergehorsam verursacht.

              Die ganze geheuchelte transatlantische Freundschaft hat immer nur diese Wahrheit verschleiert!!

              Bärbock&Co. dürften zu dumm sein, um das zu begreifen, bei Scholz und Steinmeier bin ich sehr sicher, dass beide sich dieses Umstandes SEHR bewusst sind. Das soll keine Bewertung der beiden sein, sondern nur die Aussage, dass sie die Tatsachen kennen.

              Deutschland ist sozusagen das menschliche Schutzschild/Geisel der USA. Und zwar faktisch, nicht nur psychologisch.

              Wesentlich ist für Sie, dass der Adressat der Forderung nach Souveränität die UN ist. Ohne die UN kann derzeit niemand Deutschland Souveränität gewähren!

              Putin dürfte das sehr gut wissen, und zwar von Anfang an. Warum tut er jetzt so, als ob das neu wäre? Das ist Psychologie, die Tatsache des UN-Feindstaats hingegen ist real.

              1. Deutschland ist sozusagen das menschliche Schutzschild/Geisel der USA. Und zwar faktisch, nicht nur psychologisch.

                Die Frage ist, ob die Leute hier das in Ordnung finden. Mein Eindruck ist, ja, sie finden es in Ordnung. Sie stören sich auch nicht mal am Terroranschlag auf GermanWings bzw. wollen sich lieber einreden, daß der Co-Pilot suizidal war, was nicht nur ihre völlige Unkenntnis des Standes der Technik beweist, sondern, viel gravierender, ihre geistige Fremdbestimmung. Komplette Logolyse, könnte man sagen, Zustand nach Lobotomie.

          2. #Lumi, sie sehen das Problem, aber sie erkennen es nicht. Der Michel ist indoktriniert, dafür kann er nichts. Aber beim aufwachen sollten wir ihn unterstützen. Erst wenn der Michel seinen/unseren Status KENNT, wird sich was ändern; zumindest in seinem Politikverständnis. Wie er handeln wird- werden wir sehen.
            ‚Sie können von einem …… keine Kunststücke abverlangen, wenn sie/ man ihm keine beigebracht hat.‘ Mit Absicht habe ich in der Metapher eine Lücke gelassen- ich will Menschen nicht mit Tieren vergleichen. Obwohl SCHLAFSCHAFE ……. ?!

            Mit Imanuel ist das so eine Sache. Philosophen, die der Realität näher waren sind mir da lieber.
            Im Jahr 1924 formulierte Oswald Spengler zutreffend: Das Parteiensystem ist am Ende
            „Aus der Angst um den Beuteanteil entstand auf den großherzoglichen Samtsesseln und in den Kneipen von Weimar die deutsche Republik, keine Staatsform, sondern eine FIRMA. In ihren Satzungen ist nicht vom VOLK die Rede, sondern von PARTEIEN; nicht von Macht, von Ehre und Größe, sondern von PARTEIEN. Wir haben kein Vaterland mehr, sondern PARTEIEN; keine Rechte, sondern PARTEIEN; kein Ziel, keine Zukunft mehr, sondern Interessen von PARTEIEN. Und diese Parteien – noch einmal: keine Volksteile, sondern Erwerbsgesellschaften mit einem bezahlten Beamtenapparat, die sich zu amerikanischen Parteien verhielten wie ein Trödelgeschäft zu einem Warenhaus – entschlossen sich, dem FEINDE alles was er wünsche auszuliefern, jede Forderung zu unterschreiben, den Mut zu immer weitergehenden Ansprüchen in ihm aufzuwecken, nur um im Innern ihren eigenen Zielen nachgehen zu können.“ Zitat Ende.

            Bis dato hat sich nichts geändert.

            1. „Der Michel ist indoktriniert, dafür kann er nichts. “

              Das ist mir nun aber auch zu lahm.

              Haben Sie sich mal mit dem Fall Natascha Kampusch beschäftigt? Das wirklich erstaunliche an dieser Frau, die zum Zeitpunkt der Entführung noch ein Kind war, war ja, dass es ihr gelang, über viele Jahre die kognitive Dissonanz auszuhalten zwischen vermeintlichen Tatsachen, die ihr der Entführer einflösste und ihrer eigenen Wahrnehmung der Wirklichkeit.

              Geholfen hat dabei sicher, dass er sehr offen repressiv war – das macht es leichter zu widerstehen, als Verwöhnung und Pflege einer sorgfältig definierten Eitelkeit, wie sie den Bewohnern der BRD zuteil wurde.

              Bei ihnen und Grete ist es die eigene Historie, die die Erinnerung wachhält. Für mich gibt es nichts dergleichen, und dennoch war mir immer klar, dass hier einiges faul und sonderbar ist.

              Viele aber sind unter der Dissonanz zusammengebrochen und haben sie den freundlichen Lügen angeschlossen, an denen sie genau deswegen so anfestrengt festhalten, weil sie so schwer zu erobern waren.

              Daher: doch, es gibt eine Mitverantwortung fürs Sichverführenlassen. Und die hat mit der persönlichen Ausstattung und manchmal auch mit Familiengeschichte zu tun.

              PS: darum sage ich, dass mir egal ist, in welcher Haut ein Charakter steckt. Auf den Charakter kommt es an, nicht auf die Haut! Dennoch ist man für für die eigenen Leute, egal wieviel Charakter die haben, stets vor allen anderen verantwortlich. Das aber hat absolut nichts mit Qualität, sondern mit Verwandtheit zu tun.

            2. Kant blieb es eben durch die Gnade der frühen Geburt erspart, die Erfahrung des Parteiensystems zu machen, d.h. der institutionalisierten Korruption. Sonst hätte er vielleicht auch zum Spengler werden müssen. Wer weiß. Hypothesen zur Vergangenheit sind noch dubioser als Prognosen.

    4. Oje – die alten geklauten Gebiete – wenn ich so was höre, habe ich erstrecht keine Lust auf noch mehr Literatur von einer bestimmten Seite …

      … und spontan fällt mir die Vision von U.Gureot von der Europäischen Republik ein, die zumindest genau dieses nie enden werdenende Streiten um Gebiete beenden kann – einzig die Regionen sind identitätsstiftend, aber keine künstlich geschaffenen Nationalstaaten, auch nicht der von 1871.
      Auch wenn ich nicht 100% alles durchgegangen bin und es NUR EIN DISSKUSSIONSANGEBOT IST! von ihr, es erinnert daran, was in RU bereits stattfindet -> alle friedlich, weil gleichberechtigt unter einem Dach, finanzökonomisch, wirtschaftlich, sozial!, als Bürger vor dem Recht …

      (ich habe mir nun nicht die Mühe gemacht, ein kurzes knackiges Video zu SUCHEN und alle Bemerkungen zu Tilo Jung sind hier jetzt total unwichtig, es geht nur um die Ausführungen zum Thema von U.G. !
      https://www.youtube.com/watch?v=vIrdZjBBM5g)

    5. Auch Adolf war eine Marionette der britischen und amerikanischen selbsternannten Eliten. Es hat seine Gründe, dass über die Zeit zwischen dem Postkartenmaler und dem Reichskanzler sehr wenig bekannt ist: Das wird unter Verschluss gehalten, weil wir bis heute nicht wissen dürfen, wessen Pläne Hitler umgesetzt hat und was die wirklichen Ziele waren.
      Unter anderem:
      – Krieg zwischen Deutschland und Russland anzetteln, um den gemeinsamen Raum von Lissabon bis Wladiwostock zu verhindern, vor dem US/UK schon immer Angst hatten
      – Deutschland als entmachtete Pufferzone zwischen UK und Russland, in der sich ein eventueller Krieg abspielt, damit er nicht auf US/UK-Territorium vordringt
      – Nationalismus in Deutschland für alle Zeiten unmöglich machen, um damit die EU/United States of Europe vorzubereiten
      – Juden verfolgen, damit es einen humanitären Vorwand gibt, ein US/UK-Protektorat (Israel) im ölreichen mittleren Osten zu schaffen (kein Zufall, dass diese Gründung in etwa zeitgleich mit der Entdeckung, wie wichtig Öl wird, gepusht wurde)

      Freie Wahlen in Deutschland würden im Moment nicht funkionieren. Die Deutschen sind so gehirngewaschen mit „Amerika gut, Russland böse“, dass sie auch bei freien Wahlen diejenigen wählen würden, die der US-Hegemonie dienen wollen (wer das nicht glaubt, muss sich nur ansehen, wie viel Zuspruch die Grün*innen bekommen, die ja ja noch einen Schritt weiter in diese Richtung gehen als die anderen Systemparteien).

      Ich denke, das beste für Deutschland wäre, zuerst ein paar Jahre unter russischer Verwaltung zu stehen (braucht nicht lange zu sein — nur so lange, bis die russophobische Propaganda aus den meisten Köpfen verschwunden ist), und danach freie und unabhängige Wahlen abzuhalten.

      1. @ Stop Bush and Clinton

        das glauben Sie jetzt aber nicht wirklich selbst, oder? Wie soll denn das funktionieren? Ich kommentiere das nur widerwillig, aber sobald Russland auch nur 1 mm über NATO-Gebiet zieht, hat die ganze Welt ein massives Problem.
        Dann noch schreiben Sie, dass D für „ein paar Jahre“.. Das ist ja genau das, was Putin momentan so hasst. Es ist alles das was Putin hasst. Die Fremdbestimmung eines anderen Landes. DIE LÄNDER SOLLEN GEFÄLLIGST SELBST BESTIMMEN WOLLEN!!!!
        Wir sind ja nur so doof, weil die Amis uns die ganze Zeit über hier indoktriniert haben. Wir sind besetztes Gebiet mit einem kleinen Freiraum, damit der OTTO-AM ARSCH BÜRGER es nicht merkt…
        Sollte das Russland genauso wollen, wären sie keinen Deut besser als das, was die USA die ganze Zeit über abgezogen haben. Im Übrigen, müssten sich die Russen dann genauso hier einnisten, wie die Amis und das dann mindestens über 3 Generationen hinweg. Da gehen 70 bi 100 Jahre drauf. Dann lernen die Kinder in den Schulen schön Russisch und Englisch ist verboten. Geschichte wird aus russischer Sicht erzählt und die Kinder lernen, dass die Amis böse sind. Wollen Sie das? Was verhindert das? Garnichts verhindert das und ich würde genauso dagegen protestieren, wie ich es hier nun gegen die Machenschaften der USA, der 5-Eyes Gesellschaft und uns als Vasallen tue. Das ist nicht der Weg, den wir gehen sollten und Russland würde das auch nicht gutheißen. Lesen Sie bitte mehr über die Grundlagen, über die Putin immer sehr offen und breit redet z.B. im Valdai-Forum, denn es ist genau dieses System, welches er richtigerweise bekämpft, da es ausbeuterisch ist und all die Eigenschaften vereint, die insgesamt in den Faschismus führen müssen. Unweigerlich und Endgültig!

    6. Grete sagt:
      “ Putin kann uns die Souveränität zurückgeben, die Stalin uns genommen hat.“
      Können Sie mich vielleicht belehren:
      wie der Stalin deutsche Souveränität genommen hat???
      Deutschland hat SSSR überfallen, aber Stalin hat die Souveränität genommen?
      Außer Stalin waren doch noch 3 andere da, oder?
      Was hat Russland mit dem SSSR zu tun?
      Wurde die Souveränität nicht von Gorbatschow schon zurück gegeben? Wenn Sie schon Wiki lesen, können Sie dann folgendes lesen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Alliiertes_Vorbehaltsrecht

      „Zitate aus der Fassung vom 10. April 1949), doch nahmen die Drei Mächte (USA, Großbritannien, Frankreich) eine Reihe von Sonderbefugnissen für sich in Anspruch, „

      1. @Licht

        Und es sollte noch hinzugefügt werden, dass die Sowjets im Gegensatz zu den USA ihre Truppen abgezogen haben und in den Neunzigern einen Friedensvertrag angeboten haben, den die anderen Alliierten ablehnten.

  2. Angesichts der Probleme im postkolonialen Bereich und der Verteilung der Rohstoffe, den Verirrungen Chinas und seinen Auseinandersetzungen mit den USA war die Idee Putins die einzige nachhaltige Entwicklungsperspektive für West- Europa. Wir landen gerade im totalen Selbstmord mit Anlauf, durch den irren Machtanspruch der USA! Unsere Politiker sind wirklich der Abfall der Menschheit.

  3. Ich fühle mich immer wieder an 1984 erinnert. Also nicht an das Jahr, sondern an den Roman von George Orwell, der meiner Einschätzung nach mehr als reine Fiktion war – beweisen lässt sich das natürlich nicht. Aber was damals, als ich es zum ersten Mal gelesen habe, zumindest für mich eine vollkommen abwegige Zukunftsvision war – reine Science fiction – wird in letzter Zeit auf erschreckende Weise immer realistischer. Erreicht ist der Zustand natürlich weder im Westen noch in Russland und noch nicht einmal im NWO-Musterland China, aber die Tendenz ist schon bedenklich.

    Ich gehe nicht davon aus, dass Orwell seherische Fähigkeiten hatte, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass er Insider-Wissen über Pläne hatte, das er verfremdet in Romanform weitergegeben hat.

    Auch hier ist mir mal wieder sofort 1984 in den Sinn gekommen. Man kann nicht eindeutig sagen, ob Orwell eine unipolare oder eine multipolare Welt beschreibt. Vordergründig ist sie multipolar, da es drei Großreiche gibt: Ozeanien (USA plus Satelliten), Eurasien (Russland plus Satelliten) und Ostasien (China plus Satelliten). Aber im Kern ist sie natürlich unipolar, da das Leben in allen drei Bereichen gleichermaßen beschissen ist, sodass während der Lektüre der Eindruck entsteht, dass die dreigeteilte Pseudo-Multipolarität lediglich dazu dient, die Möglichkeit zu Hass und Konflikten zu bieten, ohne die ein dermaßen totalitäres System gar nicht funktioniert.

    Im Roman war Großbritannien, wo die Geschichte spielt, Teil von Ozeanien, was heute auch so ist. Ob erwähnt wurde, zu welchem Reich Westeuropa gehört, weiß ich nicht mehr, aber geographisch müsste es Eurasien sein (bei Großbritannien eigentlich auch, aber das war nicht so).

    Noch gehört Westeuropa ebenfalls zu Ozeanien, es ist schon klar, dass Russland daran interessiert sein muss, Westeuropa in seinen Einflussbereich zu bringen, ansonsten ist Eurasien tatsächlich ein bisschen zu klein und viel zu sehr „eingekreist“ von beiden anderen, um als vollwertiger Konfliktgegner zu dienen.

    Wie man Putins Antworten entnehmen kann, ist dieser Plan offenbar auch noch nicht vom Tisch. Ich denke daher, die globalen Architekten wünschen diesen Anschluss auch.

    Ich halte die Zukunftsvision von Orwell für ziemlich nahe an dem Plan für die Welt nach dem Great Reset. Die Vorstellung, dass es sich dabei um ein ausschließlich westliches oder amerikanisches Projekt handelt, scheint mir geradezu absurd. Es ist ein Projekt von Leuten, die den gesamten Planeten als ihr Eigentum betrachten, und nicht den Vorteil für irgendein Land oder eine Region suchen.

    Ich weiß nicht, ob das Projekt im Westen oder in Russland schon weiter fortgeschritten ist, aber es ist offensichtlich in beiden Gebieten nicht einmal ansatzweise so verwirklicht wie in China.

    1. „Ich fühle mich immer wieder an 1984 erinnert.“

      Das war auch mein erster Gedanke.

      „Ob erwähnt wurde, zu welchem Reich Westeuropa gehört, weiß ich nicht mehr,…“

      Ja es wurde in dem Buch erwähnt, ich habe noch vor ca. 2 Wochen in 1984 rumgeblättert, und zwar genau so wie es in der Überschrift steht „ von Lissabon bis Wladiwostok“.

      Hier noch mal die Karte:

      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/0/05/1984_fiktive_Weltkarte.png

      Es zeichnet sich immer deutlicher ab das es auf drei Blöcke hinauslaufen soll.
      Auf Lupo-Cattivo wurde vor ein paar Jahren (ca. 2017) ein Aufsatz von Alexander Dugin abgehandelt in diesem hatte Alexander Dugin die eurasische Idee gepriesen. Dies Idee wurde aber damals im Kommentar-Bereich verrissen weil man die Lunte zu 1984 gerochen hatte.
      Ich glaube es ist mal wieder Zeit das Buch 1984 zu lesen.

    2. Ich bin derselben Meinung und multipolar betrachtet, gehört die Gruppe Trump wohl zu den Globalisten, die eine multipolare Welt anstrebt, weil Weltherrschaft schlichtweg unmöglich ist. Dieser Kampf Nordatlantische Weltherrschaft vs. dreigeteilter Globalismus wird zurzeit in den USA und in der Ukraine ausgetragen.

      Für uns und „das vergessene Afrika“ sind beide Szenarien entsetzlich!

      Wir müssen Freiheit, Gleichheit und Liebe (Brüderlichkeit und Nächstenliebe) anstreben und den globalen Kolonialismus einer Elite zusammen mit den Weltbanken auflösen.

  4. Da liegt der Unterschied…:

    Putin wollte, daß alle Länder auf Augenhöhe gleichberechtigt miteinander existieren..

    Der westen will nur ausrauben und versklaven.

    Bestes Beispiel Serbien… – hat doch tumbe scholz grad wieder versucht Serbien unter die „eu“-Diktatur zu pressen? – kann ich mir momentan aber schwerlich vorstellen, denn Serbien vergißt 1999 nicht…

    Herr Putin – netter Traum, doch vorher mußt du die Regierungen austauschen und die Völker erziehen…

  5. @„Diese Idee einer großen eurasischen Einigung, ohne dass ein Staat andere Staaten dominieren würde, hat Putin bereits in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag im Jahr 2001 vorgeschlagen und sie war danach knapp 20 Jahre sein wichtigstes außenpolitisches Ziel, wie ich in meinem Buch über Präsident Putin aufgezeigt habe.“

    Die Idee ist nach wie vor aktuell – die Länder Westeuropas müssen aber dafür erst mal die US-Hörigkeit abschütteln.

    https://www.xing.com/communities/posts/ueber-die-unterwerfung-deutschlands-unter-die-new-world-order-der-usa-1024986097

  6. In einem verzweifelten Versuch den Euro zu retten und die vollkommene staatliche Kontrolle und Überwachung einzuführen hat man in Westeuropa vergessen, woher der Wohlstand kommt: von billiger Energie, guter Organisation, guter Ausbildung und hoher Motivation.
    Wenn im abklingenden Wohlstand keiner mehr der Zahlmeister sein will, wird man sehen, wo die europäische Idee/Union hingeht. Sie wird wohl nur noch mit repressiven Mitteln durchsetzbar bleiben.
    Bisher wird sie durch Gelddrucken aufrecht erhalten. Ohne billige Energie wird Europa in den nächsten Jahren ärmer werden und die internen Konflikte werden zunehmen. Die Industrie wird ihre Standorte verlagern.
    Russland sollte die forcierte Abschottung durch die Sanktionen dazu nutzen, selbst eine Industrie aufzubauen, und zwar durch Kopieren. Alle Industrienationen haben das in ihrer Geschichte einmal gemacht. Die Abschottung erlaubt es ohne westliche Konkurrenz zu produzieren.

    1. Ja, aber das dauert. Bisher galt auch in Russland „Wandel durch Handel“, oder zumindes Akzeptanz durch Handel und dazu zur Integration…
      Nur haben Sie die Rechnung ohne die USA gemacht…

      Nun ist es eine systemische Abschottung und die macht weder vor Wirtschaftsproblemen, noch den damit verbundenen nachrangig induzierten Kettenproblemen Halt. Schlimmer ist nur noch ein Religionskrieg!
      Natürlich muss man sofort umschwenken und Russland tut ja auch gerade das Richtige. Man sieht es an der Stabilisierung des Rubels (welchen übrigens eine Bänkerin maßgeblich durch kluges Handelsn stabilisiert hat)–> vonwegen Russland wäre rückschrittig! und durch die Schaffung eines neuen Währungs-Hubs. Wenn diese Schritte vollzogen sind, dann ist das Wichtigste geschafft.

      Danach kommt die Anpassung der Bildungsinstitutionen, der Handelsrichtlinien (Bezahlsysteme) und auch des Anleihemarktes. Als systemkritischer Punkt muss die Autarkie im Bereich der Forschung hervorgehoben werden.

      All diese Schritte werden Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Werden dann aber maßgeblich zur Stärkung Russlands beitragen.

      Die USA hatten nur diesen einen Schuß und der ist gehörig daneben gegangen! Gottseidank! Ich freue mich bald ein starkes Russland an unserer Seite zu haben, welchem es eben nicht egal sein wird, was mit seinen Nachbarn passiert, die aber auch nicht vorschreiben, mit wem wir Handel zu treiben haben und mit wem nicht.
      Sollte diese Transition ohne offenen, atomaren Krieg ablaufen, werden wir über Jahrhunderte keinen Krieg mehr haben. Es fehlt dann schlicht der Anreiz dazu!

      Alles wird gut!

  7. @„Russland sollte die forcierte Abschottung durch die Sanktionen dazu nutzen, selbst eine Industrie aufzubauen“

    So ganz ist Russland nicht abgeschottet, eher Teilen die US-Geostrategen die Welt in zwei Hälften – USA+Kanada+EU+Japan+Australien und der große Rest. Etwas Industrie hat Russland schon, die könnte ausgebaut werden – wenn etwa die russischen Kampfjets ganz gut sind, müsste es auch mit Zivilflugzeugen klappen. Bei Bedarf kann man im BRICS-Rahmen Partnerschaften eingehen, etwa mit Embraer (Brasilien).

    Bei Gelegenheit:

    https://www.xing.com/communities/posts/putins-gas-statt-bidens-bomben-1024986121

    „Putins Gas statt Bidens Bomben!“

    „… Die USA als „Wertepartner“ zu bezeichnen heißt, die monströsen Verbrechen ihrer Regierungen zu billigen: imperiale Kriege mit Millionen Toten, systematischen Völkerrechtsbruch, Massaker in aller Welt, Entführungen, Folterungen, Attentate, Rassismus, „Erst schießen, dann fragen“-Unkultur, Ressourcen-Diebstahl, Todesstrafjustiz, Staatsterrorismus. Es heißt, den US-Versuch zu unterstützen, die Konkurrenten Russland und China mit militärischen Drohungen und Übergriffen sowie mit weltweit verheerender Sanktionspolitik niederzuringen …“

  8. Napoléon wollte auch schon einmal diesen Wirtschaftsraum vereinen.
    Wenn Putin etwas mehr nachgedacht hätte, hätte er sich daran erinnert, dass die Engländer damals etwas dagegen hatten, dass der Kontinent sich eint.
    Putin ist ein schlauer Kerl und er ist bestimmt auch nicht so naiv zu glauben, dass USA nur zuschauen wenn Eurasien die größte Weltwirtschaftsmacht unter Russischer Leitung gründet.

    1. Nur dürfte man als rationaler Mensch erwarten, daß die Europäer in ihrer geistigen Evolution nach den fehlgeschlagenen Einigungsversuchen von Napoleon und Hitler ein Stückchen weiter gekommen sind. Leider sind sie unter amerikanischer (sub)kultureller Führerschaft geistig weit zurückgefallen. Das muß man leider konstatieren.

      Und darauf – auf der kulturellen und kybernetischen Macht – beruht maßgeblich die Vorherrschaft, ja das zuweilen offene Diktat der Amerikaner. Das sieht man auch am Popanz der https://t.me/Atombombe, einer 77 Jahre alten Lüge. Wer diese Lüge weiter verbreitet und so am Leben hält, auch und gerade durch Protest dagegen und Warnungen davor, wie es die meisten der sogenannten geopolitischen Analysten und alternativen Historiker tun, der zementiert nolens volens auch die amerikanische Hegemonie und die geistige Knechtschaft der Deutschen.

      Die Entlarvung der Lüge der Atombombe ist daher ein Vektor der Befreiung, nicht nur geistig, sondern auch politisch.

      1. Die ganze Welt ist geistig unter amerikanischer Herrschaft zurückgefallen. Schauen wir auf Kunst , Musik, Literatur, Architektur. Fortschritte in Medizin oder Technik? Fehlanzeige. Multifunktional wird alles, kleiner flacher, größer, aber nix Neues. Unter Machtblöcken=Zentralismus fehlt Wettbewerb der besten Ideen.
        Vereinheitlichung führt zu Rückschritt, wir konnten es im Sozialismus erleben und erleben es wieder. Durch die Machtzentrierung der Konzerne gibt es keine Angebotsvielfalt. 100 Sorten Snacks mit denselben Inhaltsstoffen vom selben Hersteller brauch keine Sau.

        1. Naja, sie haben es dort verstanden, sehr viele fähige Geister anzulocken und auch etwas auf die Beine zu stellen. Man soll nicht alles verdammen, nur weil es aus Übersee stammt. Das wäre ein Fehler, zumal der Erfolg sozusagen sein eigenes Recht schafft und man daraus zu lernen versuchen sollte.

          Konsum statt Kultur – das ist natürlich keine gute Entwicklung. Die Wirkung der amerikanischen Unkultur ist überwiegend negativ, indem sie 24/7 massenmedial über die Gehirne ausgerollt wird und alles gleichschaltet und so formatiert, daß nichts anderes mehr wachsen kann. Das ist durchaus eine mentale Vernichtung im industriellen Maßstab.

        2. @Grete

          „Die ganze Welt ist geistig unter amerikanischer Herrschaft zurückgefallen. Schauen wir auf Kunst , Musik, Literatur, Architektur. Fortschritte in Medizin oder Technik? “

          Die Diktatur der Konzerne. Es wird immer das gehypt, was der Durchschnitt will, weil sie so am meisten Umsatz machen. Deswegen haben wir dann überall nur noch Mittelmaß und Seichtigkeit.

          Johann Sebastian Bach; Mozart oder Wagner-Editionen sind nicht ausverkauft, aber Britney Spears!.

          Kultur ist für den privat-Kapitalismus im Grunde völlig irrelevant, der Umsatz -und die Gewinnmaximierung ist das Einzige was in diesem barbarischen Wirtschafts-„System“ zählt. Das Problem dieses Systems: die Konzernbildung und damit die langfristige Verrohung und Verdummung der Gesellschaft, weil alles auf „Durchschnitt“ getrimmt wird, ist völlig unvermeidlich (Kapital sucht immer Sicherheit in möglichst großen Strukturen) .

    2. @„ Putin ist ein schlauer Kerl und er ist bestimmt auch nicht so naiv zu glauben, dass USA nur zuschauen wenn Eurasien die größte Weltwirtschaftsmacht unter Russischer Leitung gründet.“

      Nein, die USA führen gerade einen Stellvertreterkrieg, was Putin sicherlich nicht entgangen ist. Es ist übrigens keine russische Leitung – nach der Bevölkerung führen in BRICS Indien/China, dann kommt Brasilien, erst dann Russland. Nach BIP (Kaufkraft) – China, Indien, Russland. Es gibt Prognosen, irgendwann zwischen 2030 und 2050 müsste Indien die USA überholen – China hat es bereits geschafft.
      Russland (4,4 Billionen Dollar) könnte eventuell Deutschland überholen (4,8 Billionen) – wenn neue Regionen sich gut entwickeln, dafür Deutschland eine Rezession bekommt.

        1. Dennoch ein Artikel zum Thema:

          https://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/so-profitieren-anleger-vom-boom-in-fuenf-jahren-wird-indien-fuer-die-weltwirtschaft-wichtiger-sein-als-die-usa_id_11256202.html

          „In fünf Jahren wird Indien für die Weltwirtschaft wichtiger sein als die USA“

          Hier geht es allerdings um Zuwächse – nach Kaufkraft erreicht aktuell China 27 Billionen Dollar, USA 23, Indien 10, Japan etwas über 5 – dann kommen Deutschland, Russland, Indonesien, Brasilien, Großbritannien, Frankreich.

          Immer wieder kommt wer mit Framing vom „Zarenreich“ bis Lissabon – dabei war stets eine Freihandelszone gemeint. Dafür müsste die EU nur den Wirtschaftskrieg beenden und darauf sukzessive die Zollschranken beseitigen.

          1. Hannibalmurkle:
            „Immer wieder kommt wer mit Framing vom „Zarenreich“ bis Lissabon – dabei war stets eine Freihandelszone gemeint. Dafür müsste die EU nur den Wirtschaftskrieg beenden und darauf sukzessive die Zollschranken beseitigen.“

            Sozusagen eine erweiterte EU.

            1. @atlantik
              „Sozusagen eine erweiterte EU.“

              ??? Nö, eher nicht – zumindest nicht die EU, die wir seit einigen Jahren „haben“.
              Die ursprüngliche EU sollte ja die EU der Vaterländer sein – da würde es noch passen….
              Hier war tatsächlich nur der gemeinsame Wirtschaftsraum gedacht – Russland würde sich niemals unter die Knute einer EU begeben – jedenfalls nicht der jetzigen real existierenden EU….

              1. @GMT

                Sie wissen schon, was die EU ist oder?
                Falls nicht:
                Es geht dabei um einen gemeinsamen Wirtschaftsraum.
                Und davon haben alle Länder der EU stark profitiert, auch wenn es einige politische Parteien partout nicht so sehen wollen und versuchen daraus politisches Kapital zu schlagen.
                Der Profit und damit der Vorteil war so groß, dass sich die EU den jetzigen Ärger mit den USA einhandelte.
                Und mit Russland im EU-Boot wären die nichtbeteiligten Länder endgültig weltwirtschaftlich abgehängt worden.
                Bevor es also einen wirtschaftlichen Zusammenschluss der EU mit anderen starken Ländern gibt, müssen die armen Länder gestärkt werden.
                Das steht ohne Wenn und Aber an erster Stelle und es geht nur im Verbund.

                1. @atlantik

                  Die EU sollte ein gemeinsamer Wirtschaftsraum werden. Profitiert hat hauptsächlich DE.
                  Seit fast 10 Jahren – wenn ich mich recht entsinne – geht es darum aus der EU eine 2.USA zu machen. ALLE EU-Staaten sollen ihre nationale Souveränität verlieren 6 es sollen 28 Bundesstaaten werden, die allerdings nicht mal eigene Gesetzlichkeiten haben dürfen….

                  Russland hatte nicht die Absicht in diese EU zu wollen. Denn die Voraussetzungen sind einfach nicht da, die Russland als seine Interessen für unerläßlich hält.

                  Schon alleine die gemeinsame Währung hat übrigens dazu geführt, dass es vielen Ländern in der EU schlechter geht als vorher. Die EU ist die Fortsetzung des 2.WK mit anderen Mitteln…..

                2. @fulgor

                  Was verstehen Sie denn unter Zuckerbrot und Peitsche?
                  Zustimmung und Ablehnung von Ansichten?
                  Es ist doch normal, dass Menschen nicht die komplett gleiche Auffassung haben.

    3. Ja, die Deutschen hatten damals auch etwas dagegen. Die Frage ist, warum die Europäer einen Wirtschaftsraum unter deutscher Führung gegen einen unter russischer Führung eintauschen sollten. Wenn überhaupt wäre das nur möglich, wenn Russland eine stabile Demokratie wäre.

      1. @Mercy

        Eventuell haben Sie das mit der „Führung“ falsch verstanden? Russland spricht immer von „Partnern, die auf Augenhöhe MITEINANDER“ arbeiten!

        Im Gegensatz dazu meint DE immer noch : „am dt. Wesen soll die Welt genesen“ – was nichts anderes als die Fortsetzung des 2.WK mit anderen Mitteln bedeutet!

      2. In einer Freihandelszone gibt es keine Führung – es wird bloß frei gehandelt. In der jetzigen EU als Möchtegerne-Imperium hat übrigens eher Frankreich die Führung als Deutschland. Und in einer Freihandelszone wäre die russische Wirtschaft nicht so dominierend, dass russische Firmen die Märkte beherrschen würden – aktuell bleibt das BIP Russlands etwa 7-10% unter dem deutschen:

        https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36918/umfrage/laender-weltweit-nach-bruttoinlandsprodukt/

        Das wäre dann etwa 1/5 der Wirtschaften der Freihandelszone.

      3. Wer sagt denn, dass ein Staat die alleinige Führung übernehmen würde?

        Die Idee:
        Es geht im Grunde darum, dass Landesgrenzen im Vergleich zu Meeresgrenzen einfach passierbar sind. Also macht es keinen Sinn, wenn dort kein reger Austausch stattfinden sollte. Siehe EU-Grenze in Nord-Irland; Maut-Themen um Basel oder Konstanz herum; Steuerflucht in Monaco; Tank-Tourismus in Frankfurt/Oder, aber bzw. auch verschiedene Studiengebühren zwischen Mainz und Wiesbaden.

        Das Konzept:
        Da macht es mehr Sinn, einen gemeinsamen Raum zu schaffen, ohne dass die Teilnehmer zu 100% deckungsgleiche Interessen & Bedürfnisse haben müssen. Frankreich betreibt Fischfang im Meer, Ungarn hingegen nicht. Deutschland ist dicht besiedelt, Norwegen hat nur ~5.5Mill. Einwohner… dafür aber Zuchtlachs und vor allem Öl.

        Und Russland sieht sich aufgrund der Größe als ideales Land an den Grenzen mehrerer dieser „Räume“.

        Das Problem:
        Russland geht dabei eher um „echten“ Handel, wobei die Eigentümerschaft in den entsprechenden Ländern verbleibt. Als Rohstoffland macht dies ja auch Sinn.

        Europa und den USA geht es hingegen um den“virtuellen“ Handels, also um Anteilserwerb, Börsenhandel und an den Vorteil durch Währungsunterschiede. Daher forcierte Europa bspw. die Privatisierung und den Börsenhandel mit Strom, Gas, Zugverkehr, Maut, etc. Es ist egal, wo die Ressourcen oder der Gewinn herkommen, solange man daran mitverdient.

        Die Reaktionen:
        Russland stemmte sich früh gegen einen Ausverkauf der eigenen Fabriken und Ressourcen. Meiner Meinung nach nicht zu unrecht, wenn man sich die Entwicklung Ostdeutschland in eine „blühende Landschaft“ unter Führung der Treuhand ansieht. (oder den Erwerb afrikanischer Seen durch Nestle).

        Die EU und die USA sehen mitlerweile die Grenzen ihres Konzeptes. China ist Rohstoffland, aber zunehmend auch virtuelle Handelsmacht. Wer/was hindert chinesische Firmen daran, VW, BASF, RWE/EON, Lufthansa, Airbus oder REWE zu schlucken oder Öl-, Gas- oder Rohstoffpreise durch Börsenhandel zu beeinflussen?

        Nur inwiefern wäre dies anders, wenn sich stattdessen Amazon oder Samsung breit macht und die USA die Börsen beeinflussen?

        Die Prognose:
        China – liegt vorn und muss nur zusehen, dass sie den Vorsprung beibehalten. Also alles daran setzen, dass es nicht isoliert wird.

        USA – sind wirtschaftlich so positioniert, dass sie noch Zeit haben, wieder zur Rohstoff- und Verarbeitungs-Nation zu werden. Sie müssen China isolieren/dämonisieren und sich gegen Anteilserwerb durch chinesische Firmen sträuben, um sich Zeit zu erkaufen, selbst Firmen aufzukaufen. Notfalls können sie die EU schwächen, um dort „billig“ Firmen aufkaufen zu können.

        Europa – hat den Umschwung verpennt und hofft nun, durch eine „gemeinsamen Linie“ und einem massiven Wandel den Rückstand wieder aufholen zu können. Vermutlich werden sie aber trotzdem zu langsam sein.

        Die EU müssen sich also mit den USA gut stellen, um ein Ausbluten zu verhindern; sich gleichzeitig gegen China stellen, damit die USA besser aufholen können; es aber gleichzeitig nicht übertreiben, damit sie nicht selbst in sich zerfallen, weil die EU von China abhängig ist.

        Besser wäre natürlich, sie würden sich mit Russland und/oder den arabischen Ländern gut stellen, um als gleichwertige und autarke dritte Zone hervorzugehen. Nur ist die EU gar nicht dafür bereit.

        Russland – muss nur abwarten und dafür sorgen, dass es freie Handelsrouten gibt, um die Ressourcen zu verkaufen. Jede Region, egal ob USA, China oder die EU werden zugreifen, wenn sie finden, gegenüber den anderen zurückzufallen.

  9. Seit Putins Rede 2001 hat doch kein einziger Mensch in unseren Regierungen diese Idee aufgegriffen und versucht konkret etwas in diese Richtung zu verwirklichen.

    Das ist eine Schande!

    Und ein klarer Beweis dafür das „unsere“ Politiker vor allem fremden Mächten dienen und damit Hochverräter sind.

    Mehr als damals 2001 zu klatschen war nie eine Option.

    Okay, Schröder hat ein bisschen was in die Richtung unternommen, aber auch nicht viel!

      1. DE als Führungsmacht? Doch eher der Zuhälter & Lude, der seine Prostituierten an der kurzen Leine hält damit sie nicht abtrünnig werden…. ab & zu gibt es mal Taschengeld, damit die Prostituierte ihrem Zuhälter mal ein Bierchen bezahlen kann…

        1. Wenn die BRD der Lude ist, wer sind dann die Nutten? Frankreich, Italien, Spanien und der ganze Rest? Normalerweise gehen ja die Nutten anschaffen und der Lude hält die Hand auf. In der EU liefe es dann wohl anders herum … denn die BRD finanziert den Puff.

      2. Die Grundidee der EU hat Gustav Schlotterer, Wirtschaftsministerium, so formuliert:

        „Unser Ziel ist es, den Wirtschaftsverkehr und den Warenaustausch immer mehr auf Deutschland hinzulenken. Alle Waren müssen über den deutschen Markt laufen. Damit erhalten wir genaue Kontrolle. Im übrigen müssen auch die Wirtschaften unserer Handelspartner privatwirtschaftlich so mit den deutschen Interessen verflochten werden, daß diese Staaten, selbst wenn sie wollen, aus diesen Bindungen und Abhängigkeiten nicht mehr herauskommen.“

        Das funktioniert, diese Abhängigkeiten halten den Laden noch irgendwie zusammen, nebst den Schulden, deren Abrechnung und Aufteilung völlig ungeklärt ist, also in Hauen und Stechen enden würde.

        Nun haben die Länder zu viel Souveränität an die EU abgetreten, um selber noch als Staaten agieren zu können, die EU hat aber nicht genug Souveränität an sich gebracht, um selber eine funktionale Regierungstätigkeit ausüben zu können.

        Und die Bindungen, Abhängigkeiten, informellen Mechanismen, mittels derer das Gebilde faktisch regiert wird, sind nicht mehr (wie ursprünglich vorgesehen) in der Kontrolle der Deutschland AG, sondern von Globalkapitalisten, Multimilliardäre, Black Rock, Vanguard etc.

        Das System EU ist längst heillos geworden und kann nur noch durch Auflösung saniert werden. Nach Wiederherstellung ihrer Eigenstaatlichkeit müssen die Länder dann sehen, wie sie sich orientieren. Neben Rußland haben wir die Türkei als zweite europäische Ordnungsmacht, im Hintergrund das ökonomisch omnipräsente China. Bald auch den anderen Giganten, Indien.

        Die Pläne für die Neuregelung der europäischen Verhältnisse werden im SOZ-Format derzeit entworfen. Welche Rolle westeuropäische Länder, ECOWAS und die USA dabei spielen werden, muß sich noch finden.

        1. …“Welche Rolle westeuropäische Länder, ECOWAS und die USA dabei spielen werden, muß sich noch finden.“.. ..DA bin ich auch noch neugierig, auf WELCHEN Platz, oder in welche ECKE, sie gesetzt werden !!..😈

  10. Putin tut mir leid.

    Er praktiziert einen anderen Ansatz der Agendaumsetzung als China und der WEF/UN, hat dafür aber keine Allianzen oder Sklaven, sondern jede Menge Probleme im Vorgarten.

    Das Spiel ist good guy – bad guy. Die USA treiben ihn China zu und verwüsten das Rückzugsgebiet, ja, wollen ihn sogar dazu bringen, es selbst zu verwüsten.

    Aus deutscher Sicht … gibt es jeden Grund, sich nicht als Bettler unter Putins Fittiche begeben zu wollen, sondern zuerst die eigenen Hausaufgaben zu machen. Für ihn im Übrigen auch. Ein bisschen Wahrheit reicht nicht mehr …

  11. „Raus aus der NATO“ und „Ami Go home“, bevor die Amis Deutschland in den 3 Weltkrieg manövrieren.

    Putin will und wollte nie eine Vereinigung der gesamten Ukraine mit Russland.

    Die von den Amis und der EU herbeifabulierten Anschuldigungen, der angeblichen russischen Gefahr für die EU, sind dementsprechend völlig haltlos

    Noch einmal zur Erinnerung, von wem gingen die letzten völkerrechtwidrigen Kriege im Irak und Jugoslawien etc., aus?

    Wer trieb die NATO-Osterweiterung mit brachialen Mitteln voran trotz dem Versprechen gegenüber SOwjetunion es nicht zu tun ?

    Und jetzt zur Krim, die große Mehrheit der Russen und der Krim-Bewohner war und ist für die Vereinigung mit Russland !!

    Dazu sagte Putin u.a.: „Nur das Volk ist der Quell aller Macht.“

    Putin wandte sich damals an die Deutschen sie sollten sich an 1990 erinnern.

    Russland habe damals den Wunsch nach Wiedervereinigung unterstützt, anders als viele andere Länder, „die damals Deutschlands Verbündete waren“.

    Putin weiter: „Ich bin mir sicher, dass Sie das nicht vergessen haben !?

    Ich rechne damit, dass Deutschlands Bürger das Streben der russischen Welt nach Wiederherstellung ihrer Einheit unterstützen.“

    1. @„ Putin will und wollte nie eine Vereinigung der gesamten Ukraine mit Russland.“

      Umso weniger wohl eine Eroberung Polens oder Baltikums, was jedoch dort ständig behauptet wird. Es wäre hilfreich, würde Russland diesen Ländern eiserne Sicherheitsgarantien geben und die Bevölkerungen beruhigen. Vielleicht zieht Polen dann die 10-15 Tsd. Kämpfer ab, über die ein US-Militärexperte spricht? (Das Interview hat gestern jemand in einem der Threads verlinkt.)

      1. Was Putin braucht, um die Balten zu überzeugen, ist die Wahrheit. Damit tut er sich schwer. Die Balten kennen die Wahrheit, auch, was mit uns Deutschen gespielt wurde, und da hat die UdSSR leider mitgemacht.

        1. Ja, aber da kann man nicht erwarten, daß Putin quasi auf einmal das vergossene Blut der Russen verrät und über die Sowjetunion den Stab bricht. Das geht einfach nicht.

          Und er kann nichts dafür. Er hat die Geschichte geerbt, auch die https://t.me/Atombombe, und muß mit ihr klarkommen.

          Er hat in seinen Reden der letzten Monate schon so viel wahres gesagt wie in Deutschland vielleicht seit der Rede vor den Arbeitern der Borsigwerke nicht mehr.

          1. der Rede vor den Arbeitern der Borsigwerke nicht mehr.

            Der war gut, danke. Aber ihn versteht ja auch in Rußland niemand, weil auch dort kaum einer die Wahrheit kennt. Ich habe ja schon mit meinem Mann aus Rußland Endlosquerelen, weil auch ihm nur das Siegerzeug eingetrichert wurde. Daß die Deutschen von den Polen 20 Jahre beraubt und ermordet wurden, weiß er nicht. Und dann hat die UdSSR ja auch wertvolle und gut gemachte Lügenfilme ausgestrahlt. Was habe ich geweint, als ích das Pamphlet „Die Kraniche ziehen“ gesehen habe. Abgeguckt beim ollen Schiller, übrigens. Bücher habe ich haufenweise entsorgt, Simonow und all der Lügenkäse, dicke Schinken übrigens.

        2. …also, das nördliche Baltikum, gehörte 200 Jahre zum Russischen Zarenreich, von ca. 1719 bis 1919… …viele Baltendeutsche, waren in Russischen Staatsdiensten als Generäle, Verwaltungsbeamte usw.. …der „Nationalismus“ kam erst nach ihrer Selbstständigkeit auf.. …Stalins Einmarsch, sowie die Baltischen Legionen an der Wehrmachtsseite, sind ja bekannt !!..😎

      2. Egal wie eisern eine Sicherheitsgarantie von Putin für die baltischen Staaten und auch für Polen und die Ukraine wäre, geglaubt würde diese ja doch nicht.
        Wenn der eigene Charakter davon geprägt ist, zu lügen und zu betrügen, erwartet man auch vom Gegenüber nichts anderes.
        Ausserdem ist für die geopolitischen Interessen der westlichen Raubritter ein äußeres Bedrohungsszenario notwendig, ium die eigene Aggression hinter einem Selbstverteidigungsnarrativ verstecken zu können.

        1. Solche glaubwürdige Garantien können nur gefestigte Demokratien gegeben. Niemand traut einer Autokratie. Deutschland besitzt das Vertrauen seiner Nachbarstaaten, weil es die dafür notwendigen politischen Voraussetzungen geschaffen hat. Russland hat andere Prioritäten gesetzt und entsprechend gestalten sich die außenpolitischen Verhältnisse anders. Deutschland mag ein Vasallenstaat sein, aber dafür müssen wir auch nicht in Polen im Schützengraben liegen. Man kann nicht alles haben.

          1. @Mercy

            „Gefestigte Demokratien“ ? 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

            Es gibt NICHT eine Einzige Demokratie, die den Namen tatsächlich verdient hat & von „gefestigt“ zu faseln….könnte glatt vom grünen Parteitag stammen….

          2. @ marcy

            DE und PL schießen nicht auf einander weil beide Seitens ihres „Herren“ den Befehl haben gegen Russland mobil zu machen…
            Polen und Deutschland schießen sofort wieder auf einander an dem Tag an dem die USA es für nötig befinden um ihrer Interessen durchzusetzen

          3. @ Mercy
            „Deutschland besitzt das Vertrauen seiner Nachbarstaaten“ ???
            Doch nur, weil es unterwürfig, erpreßbar ist und man durch das „System“ verhindert, daß es selbstbewußt auf die Vergangenheit schaut, um das Heute und Morgen zu gestalten und sich wirklich souverän zu artikulieren. Deutschland ist in Fesseln gefangen gesetzt, woraus es sich nicht befreien DARF!
            So können die Nachbarländer Vertrauen auf das Selbst-geächtete Deutschland haben und es dabei auslachen!

            1. Wie weit das Vertrauen auf Deutschland noch wäre, wenn sich Deutschland im Alleingang als „neutral“ erklären und jegliche Sanktionen ablehnen würde. Erst in ein neutrales Mitteleuropa mit Deutschland hätte ich Vertrauen, was die Friedfertigkeit ausdrückt, dem auch Russland beipflichtet.
              Die Nato dagegen ist eine KRIEGSERKLÄRUNG!

              1. fulgor:

                „Wie weit das Vertrauen auf Deutschland noch wäre, wenn sich Deutschland im Alleingang als „neutral“ erklären und jegliche Sanktionen ablehnen würde.“

                Ja, das wäre ein guter Weg gewesen.

          4. @Mercy

            „Russland hat andere Prioritäten gesetzt und entsprechend gestalten sich die außenpolitischen Verhältnisse anders.“

            Das trifft nicht zu.
            Russland hat sehr viel Wert auf gute wirtschaftliche Beziehungen und eine gute Zusammenarbeit mit den westeuropäischen Ländern gelegt und immer wieder darauf gedrängt, gute Verträge in beiderseitigem Interesse zu machen.
            All das wurde von westlicher Seite immer wieder abgebügelt.
            Auch wenn ich gegen diese militärische Intervention durch die Russen bin: die Schuld an der Situation in der Ukraine liegt ganz beim Westen, der immer wieder Öl ins Feuer gegossen hat.

        2. Über Proteste in Polen finde ich bisher nichts, zumindest wird über welche in Prag berichtet – auch wenn mit Framing ähnlich dem westlichen:

          https://www.rp.pl/spoleczenstwo/art37325921-czechy-wielotysieczny-protest-przeciwko-rzadowi-ue-i-nato

          „… Grupa „Po pierwsze Czechy!” sprzeciwia się sojuszowi transatlantyckiemu Unii Europejskiej i NATO i chce, aby kraj był neutralny militarnie. … – To nowe odrodzenie narodowe, a jego celem jest uzyskanie niepodległości przez Czechy – powiedział organizator imprezy Ladislav Vrabel. – Kiedy widzę pełen plac, wiem, że nikt nie może tego zatrzymać.…“

          Zitiert wird hier eine der beteiligten Gruppen, die Neutralität des Landes will – einer der Organisatoren der Demo plädiert für Unabhängigkeit und meint, niemand könne die Bewegung aufhalten.

          Mit anderen Worten – US-hörige Obrigkeiten mögen den Krieg wollen, die Gesellschaften immer weniger – die es zu erreichen gilt.

      3. Es ist in der Politik belanglos was man will. Es zählt nur was man tut. Wenn der militärische Anschluss russisch-sprachiger Nachbargebiete Russlands Politik ist, dann werden alle Nachbarstaaten mit russisch-sprachigen Gebieten ihre Politik danach ausrichten.

        1. Dann müsste Polen entspannt bleiben, da man gar keine russischsprachige Gebiete hat. Die meisten Russen hat man vermutlich dieses Jahr reingelassen – als „Ukrainer“, die einfach in die EU wollten. Im Sommer traf ich solche im überfüllten Regionalzug im Rheintal, die verheimlichten nichts – sicherlich kamen auch welche nach Polen.

        2. Die Ukraine ist ein Sonderfall. Den Putschisten gelang es nicht, das ganze Land zu unterwerfen, es ist zerfallen, ein Failed State, der nun liquidiert wird.

          Die Sprach- und Rassengesetze hatten das Ergebnis, daß die „Untermenschen“ keinerlei Verlangen mehr haben, mit dem „arischen Ukrainertum“ zusammen einen gemeinsamen Staat zu bilden. Anders herum sind in den Plänen von Zelenskijs „Krim-Plattform“ keine Russen auf der Krim mehr vorgesehen.

          Die „Untermenschen“ sollen die Ukraine verlassen. Da sind beide Seiten sogar einig. Sie wollen ihre Gebiete dabei mitnehmen, während die Faschisten eine „Umsiedlung nach Osten“ im Sinne haben:

          „Wir versuchen, so viele von ihnen wie möglich zu töten. Je mehr Russen wir jetzt töten, desto weniger werden unsere Kinder zu töten haben“.
          — Dmytro Vrublevsky, Diplomat der „Ukraine“

          „…erlaube ich mir, Adolf Eichmann zu zitieren, der sagte, um eine Nation zu zerstören , müssen Sie zuallererst die Kinder zerstören.“
          „Wenn die Ukrainer die Möglichkeit haben, was sie im Grunde gerade tun, die Moskowiten zu zerstören, zu schlachten, zu töten und zu erwürgen. Und ich hoffe, daß jeder seinen Beitrag leistet und mindestens einen Moskal erschlägt.“
          — Kanal 24 Ukraina
          https://www.opindia.com/2022/03/ukrainian-tv-show-host-fakhruddin-sharafmal-calls-for-genocide-of-russians-including-children/

          „Wir dürfen nicht vergessen, auch wenn Russen europäisch aussehen, dass es keine Europäer sind – jetzt im kulturellen Sinne – die einen anderen Bezug zu Gewalt haben, die einen anderen Bezug zu Tod haben“
          — Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Sendung „Lanz“, 19.4.2022

          Das ist richtig, soweit dieses „Europäertum“ mit den „Werten“ gemeint ist. Deshalb bringen sie sich und ihre Gebiete in Sicherheit.
          Sollten die Baltenfaschisten es weiter übertreiben, muß auch dort entnazifiziert werden. Zivilisierte Länder mit russischen Minderheiten betrifft das aber nicht.

  12. Mysteriöse Untergrundbewegung will Selenskyj und alle Regierungsbeamte töten

    https://exxpress.at/mysterioese-untergrundbew

    Vermummt, in Zivil, mit Sturmgewehren und Raketenwerfern bewaffnet: So präsentiert sich jetzt eine mysteriöse ukrainische Untergrundbewegung, die Wolodymyr Selenskyj und seine Helfer töten will. Das Video könnte aber ein weiteres Stück russischer Propaganda sein.

    Die Situation in der Ukraine ist alles andere als rosig: Nach der Zerstörung wichtiger Teile der kritischen Infrastruktur herrscht in vielen Großstädten Strom- und Wasserknappheit, die Menschen leiden, viele sind verbittert.

    Dazu kommt, dass die Fernwärme etwa in Kiew die Wohnungen nur noch auf 16 Grad aufheizt, 90 Prozent der Wohnungen und Häuser werden aber so beheizt.

    Und von der Front kommen viele Meldungen von Gefallenen: Seit den befohlenen Gegenoffensiven hat die Zahl der toten jungen Soldaten nochmals deutlich zugenommen – was offiziell von der Regierung in Kiew verschwiegen wird.

    In dieser Stimmungslage zeigt sich nun erstmals eine bisher unbekannte Untergrundbewgung per Video.

    Die Zivilisten sind schwer bewaffnet und meinen: “Wir sind freie Bürger, die gegen Selenskyj und seine Leute kämpfen. Wir sind freie Bürger, die ihr Leben dafür geben würden, dass unsere Heimat tatsächlich unabhängig sein wird.”

    Und die maskierten mit den Sturmgewehren und Panzerabwehrlenkwaffen kritisieren “die Politiker, die egoistisch und auf Geheiß des Westens die eigene Bevölkerung zerstören”.

      1. „Deshalb müssen wir natürlich diesen einheitlichen Raum von Lissabon bis Wladiwostok schaffen. {…] Ich möchte niemanden provozieren oder beleidigen, aber so ist die Praxis…“ V. Putin

        Steht doch im Artikel: ein neuer „Lebensraum“ -diesmal nicht von Berlin bis nach Wladiwostok, sondern sogar von Lissabon bis Wladiwostok. Aber… WAS geschieht eigentlich in so einem russischen „Lebensraum“ unter dem Führer Putin..? Das können Sie in der Kokaine beobachten. Die Frontlinie im Osten ist de facto eingefroren, obwohl Schoigus Miltitärdoktrin für den „Blitzkrieg“ in der Kokaine hiess: 30 km Geländegewinn PRO TAG. Aus dem Reich kommen in den Osten keine neuen Panzer mehr, sondern Schwerbagger und Bohrgerät, um die sog. „Prigoschin-LInie“ -auch „Wagner-Linie genannt-aufzubauen. Und die West-Kokaine? Ein radikaler Change der russischen Doktrin: „Wenn ich Vladia es nicht kriegen kann, kriegt es niemand“. Übersetzt: Flugmarschörper auf die Zivilbevölkerung, Politik der gezielten Aushungerung und des Alles-in- Schutt-und-Asche -legens. Kurzum: VÖLKERMORD. Aber mich persönlich wundert es gar nicht -SO IST der russische Fachismus, weil er als rechtsradikal(st)e Ideologie -ob im Westen oder im Osten- schon immer so war.

        1. Dreiste Lüge von @chapman. Nicht das geringste steht da von russischer Führung oder russischem Lebensraum, wovon Rußland im übrigen mehr als genug hat, wie ein Blick auf die Weltkarte zeigt, welche @chapman offenbar nicht zur Verfügung steht, weil Trolle in dunklen Höhlen hausen.

          1. Chapman lebt mit komplett abgeschaltetem Verstand in seinem US-Parallel Universum, da zu antworten ist sinnlos. Das er nie eine Sek seines Lebens in Russland war, macht es ihm leicht alle möglichen Schauermärchen über den bösen Putin und böse Russen ganz allgemein blind zu glauben.

            Chapman ist ein hilfloses Propaganda Opfer, dem unser ganzes Mitleid gehören sollte.

        2. Steht das so in den Zeitungen, die Sie lesen? Militärdoktrin „Blitzkrieg“ 30 km Geländegewinn pro Tag? Nachrichten aus einer Welt des Wahns. Gelände muß gesichert und versorgt werden, diese teure und undankbare Aufgabe überlassen die Russen Zelenskij und der EU. Sie sind bisweilen nur an einigen Oblasten interessiert und zermahlen lieber das feindliche Militär und die NATO-Waffen, die ihnen zum Schreddern angeliefert werden.

          Die Russen hatten schon vor Monaten fast keine Raketen mehr, mangels West-Technik, und die wenigen, die es noch gab, waren aus Kühlschrankteilen zusammengebaut. Wie erklären die Zeitungen, die das geschrieben haben, nun die Stromausfälle in der Ukraine? Sind da Kühlschränke eingeschlagen?

          Der Raum ist am Entstehen, SOZ, EAWU, ASEAN, BRICS, BRI. Derzeit steht die Integration Indiens an, und der Anschluß Afrikas. Alle 55 Länder sollen Teil von BRICS werden. Der Westrand Eurasiens ist derzeit gar nicht aufnahmefähig. Die Länder müssen erst ihre Probleme lösen und souveräne staatliche Strukturen aufbauen. Dann dürfen sie einzeln, ohne die EU, dazustoßen. Das hat keine Eile.

  13. …warm sollte Russland, mit den Vasallen der Angelsachsen, alle versammelt in der EU und in den NATO – Staaten, denn irgendetwas „verhandlen“ ??.. …die BRICS – und SCO – Staaten, sind für Russland viel wichtiger, vor allem die Staaten, welche sich um einen Beitritt zu diesen beiden Vereinigungen bemühen !!.. ..die „Vasallen Staaten oder US – Kolonien“ werden für Russland im Gegenteil, durch den Aufbau von Eigenfertigungen in manchen bisher bezogenen Wirtschaftsgüter bzw. den Einkauf dieser Güter in den obengenannten Staaten, immer unwichtiger !!..😎😈

    1. @Yorck

      Ich finde um Gewissen Dinge zu verstehen was im ganzen Russland angeht muss man sich erst mal ganz klar vor Augen führen dass die Interessen Russlands und die Interessen Moskaus nicht ein und das selbe sind …
      Damit erklären sich viele Dinge die man hier zu Lande nicht versteht und immer sagt wieso machen die Russen/Russland das so …

      1. …die Politik in Russland, wird vom Präsidenten in Moskau bestimmt, aber nicht nur von ihm, sondern wie fast überall, von der Führungsmannschaft !!.. …seit der Präsidentschaft von Wladimir Putin vor 22 Jahren, hat Russland (Putin) versucht, im „Eurasischen Raum“ von Lissabon bis Wladiwostok, eine „gemeinsame Basis“ mit den EU – NATO – Kolonien, zu finden und zu schaffen !!.. …nachdem ALLE Ansätze gescheitert sind, aufgrund der Angelsachsen, oder Neocons, oder Globalisten, oder „Internationalen Elite“ wie man sie nennt, hat Russland im Dezember die „Sicherheitsgarantien“ der NATO bzw. USA überreicht.. …als man gesehen hat, dieser Schritt von Russland, erzeugt keinerlei Resonanz, erfolgte der Beginn der „Sonderoperation“ in der Ukraine am 24. Februar !!. …Wladimir Putin hat in seiner Waldai – Rede, den Unterschied zwischen den „Völkern Europas“ und den „eingesetzten Marionetten“, extra hervorgehoben !!.. …Sergei Lawrow, hat einen Rückbau der Russischen diplomatischen Vertretungen in den EU – NATO Kolonien angeordnet und mit der Neuen Ausrichtung nach Asien, Afrika und Lateinamerika begründet !!.. …mit den Vasallen, bzw. Angelsachsen, macht „Reden“ erst wieder Sinn, wenn die „Ukraine – Frage“ endgültig gekläert ist !!.. …Ausnahmen wie Ungarn, bestätigen die Regel !!😎

    2. https://de.wikipedia.org/wiki/Eurasische_Wirtschaftsunion

      „… In der ersten Januarwoche 2015 schlug der russische Botschafter Wladimir Tschischow der EU vor, keine gemeinsame Freihandelszone mit Nordamerika (TTIP) zu bilden, sondern eine mit der Eurasischen Wirtschaftsunion.[54] Dabei könnten auch die Länder der Östlichen Partnerschaft, die bislang weder der EU noch der EAWU angehören, eine Rolle spielen. … Am 23. Januar 2015 griff die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den Vorschlag bei Gesprächen in Davos auf[56] und sprach von der Möglichkeit einer Freihandelszone „von Lissabon bis Wladiwostok“. Voraussetzung sei eine friedliche Lösung der Ukrainekrise. …“

      Dazu kann man nach einem Frieden in der Ukraine zurückkehren. Wie ich weiter lese, an der eurasischen Freihandelszone haben noch China, Indien, Iran und die Türkei Interesse.

      1. …an einer „Eurasischen Freihandelszone“ ja.. ..aber OHNE „Diktat“ der Angloamerikaner !!.. ….siehe die Bemühungen Putins, als in Frankreich noch Chirac regierte, um das Jahr 2004.. …da begann auch der Irakkrieg.. …danach wurde in Frankreich Sarkozy installiert und er führte Frankreich sofort wieder in die NATO.. …und in der brd, die Merkel !!😈

  14. Der Westen lügt schon seit Jahren bezüglich Russland und hat Russland seit 1991 betrogen.

    Das Versprechen die NATO nicht über Deutschland hinaus auszudehnen wurde eiskalt un gewissenlos gebrochen.

    2104 haben die USA den MAIDAN-PUTSCH inszeniert (FUCK THE EU) und dort willige PPolitiker instaliert.

    Der danach abgeschlossene MINSKER VERTRAG diente nur dazu Russland hinzuhalten, damit die USA die Ukraine heimlich bewaffnen konnte.

    Das hinderte die Westukrainer nicht daran die Russische Bevölkerung im Osten des Landes zu schikanieren und mindestens 14.000 Menschen zu ermorden !!

    Alle diese Fakten sagen ganz klar aus. RUSSLAND WURDE ZU DIESEM EINGRIFF ABSICHTLICH PROVOZIERT !!

    Auch das vorgespielte Geheule und Gejammer der Westpolitiker (z. B.: Baerbock, Scholz, Strack-Zimmermann) von wegen MENSCHENRECHTEN ist TOTAL UNGLAUBWÜRDIG !!

    Russland hat schon zig mal Friedensverhandlungen angeboten, die nicht beantwortet wurden, im Gegenteil man hat immer noch mehr Waffen an die NAZI-UKRAINER geliefert !!

    FAZIT: ES KÖNNTE SCHON LÄNGST FRIEDEN SEIN WENN DER WESTEN ES WIRKLICH WOLLTE !!!

  15. Putins Gas statt Bidens Bomben!

    https://just-now.news/de/deutschland/putins-gas-statt-bidens-bomben/#comment-9884

    Die Journalisten Klinkhammer und Bräutigam analysieren die angeblich wertebasierte westliche Politik im aktuellen Welt- und Kriegsgeschehen.

    Insbesondere beleuchten sie dabei die Rolle, Politikauffassung und Kriegstreiberei der grünen Außenministerin Annalena Baerbock.

    Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

    Achtung, ein kapitaler Bock: “Sind die Deutschen bereit, für die Freiheit zu sterben? Wir sind es.”

    Dieser unsäglich dumme Spruch – Zitat in Anführungszeichen! – dient als Überschrift eines Artikels in der Neuen Zürcher Zeitung.

    Er stammt vom lettischen Außenminister. Aber auch unserer Hasspredigerin im Außenamt wäre er zuzutrauen.

    Gleich nach ihrem Antrittsbesuch beim Amtsbruder, dem “lieben Tony” Blinken, schleimte Baerbock hemmungslos:

    “Wir sind Freunde und Wertepartner.”

    Die USA als “Wertepartner” zu bezeichnen heißt, die monströsen Verbrechen ihrer Regierungen zu billigen: imperiale Kriege mit Millionen Toten, systematischen Völkerrechtsbruch, Massaker in aller Welt, Entführungen, Folterungen, Attentate, Rassismus, “Erst schießen, dann fragen”-Unkultur, Ressourcen-Diebstahl, Todesstrafjustiz, Staatsterrorismus.

    Es heißt, den US-Versuch zu unterstützen, die Konkurrenten Russland und China mit militärischen Drohungen und Übergriffen sowie mit einer weltweit verheerenden Sanktionspolitik niederzuringen. …ALLES LESEN !!

    1. Noch ein Lesetipp:

      „Über die Unterwerfung Deutschlands unter die New World Order der USA“

      https://www.xing.com/communities/posts/ueber-die-unterwerfung-deutschlands-unter-die-new-world-order-der-usa-1024986097

      „… Deutschland ist zu einem wirtschaftlichen Satelliten von Amerikas Neuem Kalten Krieg mit Russland, China und dem Rest Eurasiens geworden. Deutschland und andere NATO-Länder wurden aufgefordert, sich selbst Handels- und Investitionssanktionen aufzuerlegen, die den heutigen Stellvertreterkrieg in der Ukraine überdauern werden. US-Präsident Biden und die Sprecher des Außenministeriums haben erklärt, dass die Ukraine nur der erste Schauplatz einer viel umfassenderen Dynamik ist, die die Welt in zwei gegensätzliche Gruppen von Wirtschaftsbündnissen spaltet …“

      #NichtMeinKrieg

  16. BASF war erst der Anfang: Weitere deutsche DAX-Unternehmen wollen aus Deutschland weg

    https://zuerst.de/2022/11/04/basf-war-erst-der-anfang-weitere-deutsche-dax-unternehmen-wollen-aus-deutschland-weg/?unapproved=112345&moderation-hash=c5eba3b920e69b88d5c80ae11df5c709#comment-112345

    Aber BASF ist erst der Anfang. Weitere börsennotierte Konzerne aus dem deutschen Leitindex (Dax) könnten schon bald folgen.

    Auch der Autobauer VW, Nivea-Hersteller Beiersdorf und der Industrie-Gigant Siemens fahren ihre China-Investitionen hoch, weil sich die Produktion in Deutschland immer weniger rechnet. …ALLES LESEN !!

      1. Vorallem denken die ja, das die mit 25% und das haben die nicht mal, das hat die SPD gehabt.
        Die denken mit 25% ist man Gewinner, wobei 75% der Bürger (die gewählt haben) gegen die sind, und dazu noch die Nichtwähler. Dazu kommen sämtliche Parteien auf nicht mal, bzw. knapp über 100.000 Mitglieder.
        Keiner mag die, aber ich glaube das haben deren Berater, diesen gallertartigen Figuren „mit einer Persönlichkeitsstörung bzw. unter Autoaggressionen leidend“, wohl niemand erklärt.
        Niemand mag die Grünen, SPD, CDU und wie die nicht alle heißen, nur Gestörte mit dem Stockholm Syndrom finden solche Leute gut, die einen unterdrücken und malträtieren und ständig gängeln – und von den gibt es ca. 100.000 pro Partei. Also nur ganz weige in Deutschland sind gestört, in finden den Wahnsinn gut. Das sollte man immer wieder betonen, falls einer solchen komischen gestalten kommt und meint; die seien die Mehrheit.
        Die sind gar nichts, die haben einfach nur die wichtigsten Position in der Gesellschaft der Politik, in Medien und Funk gesetzt, das ist der Punkt.

        Eine Minderheit unterdrückt hier die Mehrheit und das nicht erst seit gestern.

  17. Ich sehe es (vielleicht zu) einfach? Aber meine Meinung ist eindeutig: unsere, d.h. die Zukunft Deutschlands und die der (massgeblichen) europaeischen Staaten besteht in der von Putin beschriebenen Kooperation zwischen Vladivostok bis Lissabon. Die USA mit ihrer „regel- und wertebasierten“ Politik mit der sie die gesamte Welt „begluecken“ wollen haben in Wirklichkeit abgewirtschaftet. Geographisch und kulturell ist Deutschland viel eher mit Russland verwandt als mit den woke, Lbtq(?), kulturell verwahrlosten Gesellschaft der USA.
    Ja, ich gestehe, ich bin erzkonservativ und daher steht mir Russland, wo aehnliche Auffassungen vertreten werden um Lichtjahre naeher als der „diverse Westen“. Und ja, ich war haeufig in USA, habe 3einhalb Jahre ununterbrochen in China gearbeitet und gelebt, war laengere Zeit in Riyadh, Saudi-Arabien, in Dubai, Brasilien und lebe seit 9 Jahren mit Erstwohnsitz in Thailand. Ich denke, dass ich mir ein gewisses Urteil erlauben kann. Ohne darauf naeher eingehen zu wollen, dass USA der Drahtzieher und GB der willige executioner der Sprengungen der Ostsee-Gaspipelines gewesen sind, bleibt nur „wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr“! Unsere gegenwaertig „Machthabenden“ sind ideologisch blind und koennen das gar nicht begreifen. Ich hoffe nur, dass Russland die Sonderoperation in der Ukraine erfolgreich abschliessen kann, damit den kriegsbesoffenen europaeischen Regimes die Worte im Hals stecken bleiben!

    1. Schön wäre, würden die Republikaner nächste Woche gewinnen und die Fütterung der Schnorrlensky-Diktatur reduzieren, wie sie die ganze Zeit versprechen – dann wäre der Krieg schnell beendet und eine weitere ähnliche Kraftprobe (um Taiwan etwa) käme vermutlich nicht mehr.

      Und mehr Proteste in Deutschland – einige gibt es, wie hier zitiert, nach der Tagesschau übrigens: https://www.xing.com/communities/posts/putins-gas-statt-bidens-bomben-1024986121

      Leider sind die Proteste medial nicht derart präsent wie etliche Klebende:innen zum Wohl der Green-Tech-Gewinne. Und die wenigen Berichte meist mit Framing versehen.

    2. @ BG das sehe ich auch so. Ich habe 3 Jahre in Leningrad gelebt und gearbeitet und die russischen Klassiker im Original gelesen. Wunderbare Literatur, wunderbare Ballettaufführungen, wunderbare Museen und Paläste.
      Dann kam ich zu Neumeiers Ballett nach Hamburg—gruselig. Abgeguckt von den USA, man schaue nur auf die Kunst, die keine ist. Mir ist Rußland auch kulturell näher, zumal Deutsche in die Zarenfamilien regelmäßig einheirateten und umgekehrt. So ging Peter I. älteste Tochter nach Schleswig Holstein, die letzte von den Kommunisten ermordete Zarin war Deutsche. Und was Sie hoffen, hoffe ich auch. Ich will, daß diese Unruhestifter der Welt mal eine gewaltige Schelle bekommen.

    3. JA, ich habe eine ähnliche Vita, wie Sie.. Konkludierend habe ich aber die Frage nach dem: Was kommt danach?

      Gemäß der Situation, dass Russland die SO abschliesst, wäre die Feindseeligkeit des Westens ja noch lange nicht vorbei. Man würde konstatieren, dass Russland die Ukraine quasi „geraubt“ hat und das man alles dafür tut, um den vorigen Status Quo wieder herszustellen. Dann kämen Terrorattaken (vielleicht auch von Nuland autorisiert) und mit Vasalleneingeständnis der EU allen voran von der von der Muschi!

      Jetzt geben sie gas uns wollen ganz ex-Jugoslavien EUtanasisieren. Heute noch gehört, dass man wenn man diesen Schritt nicht gehen würde Russland dazu „einladen“ würde, diese „Lücke“ zu schliessen. Da geht es nicht um Beitrittskriterien, oder wirtschaftliche Vorteile. Es geht wie immer um Geopolitik. Aber die von der Leiden musste ja noch herrschsüchtig, wie Sie ist den einen noch (vor allen anderen) tadeln, dass Sie darüber aber erst nachdenke, wenn alle „Beitrittskriterien“ als erfüllt gelten würden.

      Sehr krank ist vor allem, dass die Ukraine, die bis vor kurzem noch ganz weit weg war überhaupt je Mitglid von irgendwas zu sein nun ein „beschleunigtes Verfahren“ bekommt, während man die Türkei auf Jahrzehnte hinweg vertröstet hatte und den Balkan auch schon zimlich lange auf irgend ein Signal wartete. Da war die Urkaine noch gar nicht auf dem europäischen Schirm und sowieso wussten die meisten Politiker in Brüssel garnicht, wo die Ukraine überhaupt lag.

      Nun nochmal zrück zum Kontext Ihrer Aussage…

      Ich glaube nicht, dass das Ergebnis in der Ukraine irgendetwas an unseren systemischen Problemen ändern würde. Das ist nur ein „punching ball“, den Nuland und Biden (damals noch als Pointman von Obama in der Ukraine) man Russland nun vorgelegt hat und der es zu einem gewissen Teil erschöpfen soll. Der Grund Russland zu brandmarken wird manifestiert bleiben, bis Russland kapiert hat, dass diese die USA zu irgendwelchen schmerzhaften Erkenntnissen drängen könnte.
      Entweder man erfindet eine amerikanische Ukraine an der Grenze zu den USA, oder man versucht die Aufmerksamkeit der USA auf sich selbst zu lenken (ganz wie in Bibi & TIna Jungs gegen Mädchen, nein Mädchen gegen Jungs… oder waren es die Demokraten gegen die Republikaner). Erst wenn dort StarWars real gespielt wird, dann ist die Ukraine auf einmal wieder ganz schnell auf sich selbst gestellt und die Leute da hätten etwas über amerikanischen Lebensart gelernt… :“Hire & Fire“ ist dort ja Tagesgeschäft!

      Die EU wird für Russland aber eine härtere Nuss darstellen, da die EU erst bröseln muss, bevor man diese von den Vorteilen einer neuen Wirtschaftsallianz überzeugen können wird. Indien und Bangladesh werden darin eine große Rolle spielen. Aber momentan ist Neutralität die Religion, die dort gelebt wird und das ist gut so!

  18. Über die westlichen Propaganda-Methoden, gegen die sich die Gesellschaft nicht wehrt –
    „Der sanfte Weg in den Abgrund – Oder: Wir Schlafwandler“

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=89993

    „… Der neue Militarismus und die aktuelle Formierung einer neuen ‚Volksgemeinschaft‘ kommen nicht dröhnend-brutal, sondern smart daher. Und die heutigen Machthaber sind durch die Bank harmlos aussehende Zeitgenossen. Genau das macht sie so gefährlich. …“

    Dann wird diese Schlacht wohl nicht in Westeuropa entschieden – bis sich die Gesellschaften aufrappeln, vergehen zumindest Monate. Die schnellste Hoffnung sind wohl noch die US-Republikaner – und wenn die sich verstärkt dem eigenen US-Kram widmen, gewinnen die Länder Eurasiens hoffentlich mehr Freiheit für einige Zeit – in der man die Zölle abbauen könnte. Und bloß keine zusätzliche wie „Klimazölle“ einführen!

    1. Bei Gelegenheit – nachdem TE massiv gegen Russland hetzte, jetzt ist wohl China dran – mit angeblichen „Polizeibüros“ im Westen, wo näher nicht definierte Grausamkeiten passieren:

      https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/knauss-kontert/landesregierungen-bestaetigen-hinweise-ueber-chinesische-polizei-bueros-in-deutschland/

      „… bestätigt jetzt eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Innenministeriums gegenüber TE: „Dem NRW-Verfassungsschutz sind allgemeine Hinweise in Bezug auf chinesische Servicezentren in Deutschland bekannt. Darüber steht er in Kontakt mit anderen Verfassungsschutzbehörden. Für NRW liegen aber bislang keine konkreten Belege auf derartige Aktivitäten vor …“

      Keine konkrete Belege für irgend etwas und dennoch wird schon mal vorsorglich Angst vor China geschürt – um uns tiefer in die US-Arme zu treiben? Über solche Methoden schreibt der darüber verlinkte Essay – noch zu viele Leute fallen darauf rein, was eurasische Kooperation erschwert.

      1. @Hannibalmurkle

        „Bei Gelegenheit – nachdem TE massiv gegen Russland hetzte, jetzt ist wohl China dran – mit angeblichen „Polizeibüros“ im Westen, wo näher nicht definierte Grausamkeiten passieren:….“

        Das man davon in den letzten 70 Jahren nie etwas gehört hat, kann natürlich auch auf gar keinen Fall mit der derzeitigen Anti-China-Kampagne der USA zusammenhängen 😀 (die natürlich zwangsläufig von Deutschland nachgemacht wird, wie alles aus den USA).

        Oder Tichys Einblick beweisst, wie leicht man Konservative mit echten Verschwörungsmythen hinters Licht führen kann. Man kämpft bei den Konservativen regelmäßig gegen böse Verschwörungstheorien, die sich oft kurze Zeit später als reine Wahrheit entpuppen, aber fällt auf die wirklichen Verschwörungsmythen der Geheimdienste jedes Mal gnadenlos herein.

  19. So lange die USA in ihrer jetzigen Form (Konzern gelenkter Geheimdienst-Staat mit ebenso Konzern gelenkter Pseudo-Demokratie), wird es in Europa keinen dauerhaften Frieden geben. Die Eltern-Generation der jetzigen, die dem 2. Wk in der Kindheit erlebt und ihm lebend entkommen sind, taumelt an ihrem Lebensabend flugs in WK Nr.3 (meine Eltern sind – zu ihrem Glück! – früh gestorben, das sie dieses Elend nicht noch einmal erleben mussten).

    Dieses System lebt vom Raub an anderen Staaten und kann deshalb ohne ständige Kriege nicht überleben. Der System Immanente Zwang zu ständigem Wachstum zwecks Gewinn-Maximierung läßt gar keine andere Wahl, da dieses auch beinhaltet, ständig mehr Rohstoffe haben zu müssen. Ohne Staats-Terrorismus, wie dem den die USA ständig ausübt, ist das nicht möglich, und der mündet immer irgendwann im offenen Krieg.

    Der Liberalismus hat hier ebenso versagt, wie der Sozialismus, weil halbe Sachen noch nie funktioniert haben bzw. weil die Sozialisten ebenso wie die Liberalen Politiker von allmächtigen Konzernen einfach als Lobbyisten gekauft werden und dann brav überall mitmachen, um die eigene Karriere nicht zu gefährden (sehr schön zu beobachten an der deutschen FDP). Dazu noch ein paar Fanatiker (siehe Grüne US-Sekte, die heutige Vertretung der NSDAP) und fertig ist der Kriegs-Staat.

    Es führt eigentlich kein Weg vorbei an einer wirklich freien d.h. libertären Gesellschaftsform, in der jegliches Produktions-Kapital wirklich vergesellschaftet (und nicht Verstaatlicht!) ist. Das Produktionskapital muss tatsächlich jedem im Volk gehören, der sich aktiv beteiligt, nur dann kann es auch jedem dienen.

    Der momentane Zustand, das 99% des Produktionskapitals 1% der Bevölkerung gehört, muß unweigerlich zu Krieg führen und tut es auch alle 50-70 Jahre. Deshalb kann dieses Wirtschafts-und Gesellschaftssystem auch langfristig nicht überleben, weil entweder gibts irgendwann nichts mehr zum ausrauben oder die Ausgeraubten (Afrika, Arabien) verbünden sich mit den noch Auszuraubenden (Russen, Chinesen), wie es jetzt geschieht. Wir sehen eine zwangsläufige Entwicklung.

    1. „Der momentane Zustand, das 99% des Produktionskapitals 1% der Bevölkerung gehört, muß unweigerlich zu Krieg führen und tut es auch alle 50-70 Jahre. “

      Korrekt, also was folgt daraus? Ganz vereinfacht geantwortet: Verbot der Gier für alle und wer am Verbot herumschrauben will, der ist auf immer „verschifft“ ins Ausland, wo das Gesetz nicht gilt, oder aber auf den Mond oder ins Erdinnere. Damit ist ewiger Schutz vor der Gier garantiert. Das Verbot wird gewissermaßen Naturgesetz.

      1. @Maskete

        Ist halt die Frage, wer jetzt Gier definiert? Der Staat? Dann hast du wieder eine Diktatur. Du wirst innerhalb von einem klassisch zentralistisch regierten Staat niemals Freiheit bekommen.

        So lange die Völker sich nicht wirklich libertär und basisdemokratisch selbst regieren können, wird es keine Freiheit geben. Dann wird auch Gier ganz automatisch überflüssig, wenn allen alles gehört. Sie braucht dann auch nicht irgendwo von einem Innenminister diktatorisch definiert und verboten werden, weil sie einfach überflüssig ist.

        1. Man kann dazu eine Volksabstimmung machen. wobei es um die Höhe eines Einkommens und Vermögens bei einem Einzelnen ginge. In der Familie wächst alles um den Faktor zwei, egal wie viele Kinder. Werden die erwachsen (18 oder 20 Jahre als Grenze), dann gilt dieses Kind als unabhängig von den Eltern und deren Einkommen und Vermögen und ihm sind nun besagte Grenzen gestattet.

          Wüßte gar nicht, warum man das weiter diskutieren müßte, so doch zu allem und zu jedem Gesetze existieren. Nehmen wir die Strafgesetze her: Lehnst Du die auch ab?

          1. Ein libertäres Gemeinwesen bedeutet nicht, das es keine Polizei gibt (die allerdings auch basisdemokratisch kontrolliert ist). Folglich gibt es auch Straftaten, die natürlich verfolgt werden.
            Aber nur solche, die ECHTE Straftaten sind, keine Gesinnungen oder irgendwelche Haltungen.

        2. „So lange die Völker sich nicht wirklich libertär und basisdemokratisch selbst regieren können, wird es keine Freiheit geben. Dann wird auch Gier ganz automatisch überflüssig, wenn allen alles gehört.“

          Das eine hat überhaupt nicht zwangsläufig was mit dem anderen zu tun, es ist lediglich Deine Behauptung, die sei Dir unbenommen, Sinn ergibt sie aber nicht für jeden wohl.

          1. Und „allen alles gehört“ ist eine ziemlich – mit Verlaub – dumme Vorstellung. Würde bspw. bedeuten, Hannes, den Du gar nicht kennt, beansprucht Dein Glied, oder Hanna meint, Deine Haare sollten jetzt auf ihrem Kopf wehen. Auf solches und noch weit groteskeres liefe es hinaus.

            Leute, bitte erst einmal nachdenken, was so geäußert werden soll, bevor man es raushaut!

  20. Putin hätte unbedingt noch sagen sollen, aber vermutlich kommt das ohnehin (wenig) später noch:

    Und wenn Ihr in Europa das ändern wollt als Völker dieser Länder in diesem Gebiet, dann müßt Ihr die Ketten abwerfen und Revolution gegen die US-hörigen Marionetten-Regimes veranstalten, bis Eure Souveränität und Unabhängigkeit vom Hegemon USA zurückgekehrt ist, andernfalls: Geht mit dem Teufel baden in der Lava, es ist nicht unser Bad!

  21. „sterbende Welt“ (im „Westen“, wozu auch DU gehörst!)

    „Es ist ein Haufen wahnsinniger Nazi-Drogensüchtiger, eine von ihnen unter Drogen gesetzte und eingeschüchterte Nation und ein großes Rudel bellender Hunde aus dem westlichen Zwinger … Mit dabei ist ein bunter Haufen grunzender Jungspunde und kleingeistiger Spießer aus einem zusammengebrochenen westlichen Imperium, denen vor Degeneration der Sabber vom Kinn tropft“, so Medwedew weiter. Diese hätten keinerlei Überzeugungen oder Ideale, außer ihren „eigenen schmutzigen Gewohnheiten“.

    https://www.fr.de/politik/ukraine-news-russland-putin-medwedew-krieg-westen-wut-telegram-91895874.html

    Wo er recht hat hat er recht.

    Dennoch ist bei ihm als „ROK-Fan“ Vorsicht angesagt, denn gerade diese Großsekte in Rußland, die durch Jelzin zur Staatskirche wiedererhoben wurde, ist ein intoleranter „Haufen“, der keine Religionen „des Westens“ außer den zwei, drei Etablierten (Christentum in Gestalt der beiden größten Sekten: Katholische und Evangelische; Judentum, Islam) duldet. Das kann die ROK zwar auf russischem Gebiet tun, wird aber damit keine Freunde in der Welt finden außer eben besagte „Großkirchen“, aber auch nur, was ihre milliardenschweren Kirchenfürsten anbelangt, mit denen man sich dann den Kuchen eben aufteilen muß.

    Ansonsten teile ich die Auffassung von Medwedew weitgehend. Die Westwelt ist ein Hort der Degenerierten. Und auch Du lebst darin. Willste das weiter zulassen, sich dem anpassen? Oder kommt nun mal die Revolution?

    Na ja, die kommt ohnehin, nämlich in Gefolge der Großen Säuberung, genannt WK3! Bis dahin legt weiter den Schoß in die Hände oder auch umgekehrt, „genießt“ die Drogen und schmutzigen Gewohnheiten, vor allem den blanken Wahnsinn, der von dieser „Gesellschaft“ ausgeht. Wohl bekomm’s!

    Wir anderen gehen einen anderen Weg, der geht am WK3 vorbei und danach kommt unsere phantastische Zeit, in der wir die Überlebenden erstmals das bieten, was sie vor dem Desaster gebraucht hätten. Einschließlich funktionierender Drogenrehabilitation und -prävention!

    1. https://www.androidkosmos.de/auf-europa-kommt-ein-grosser-krieg-zu-eindringliche-warnungen-aus-belarus/

      Es brennt zwar noch nicht, aber die Brennwerkzeuge werden drastisch vermehrt und bereitgelegt. Nun kann jederzeit ein Geisteskranker bspw. so einer polnischen Regierung das Streichholz ziehen. Warum macht er es? Weil er keine anderen Antworten mehr hat auf die überbordenden Probleme seiner eigenen Herrschaftssphäre! Der Geisteskranke bevorzugt regelmäßig das Desaster, den „Großen Reset“, denn er ist unfähig, in anderen Bahnen zu denken, die der Vernunft und Vernunftlösung abseits des Desasters. Dies würde gerade das Desaster vermeiden, bereits sein Auftauchen am Horizont. Aber der Geisteskranke, der in eine Regierung kommen dürfte, weil die Bevölkerung hypnotisiert und unter Drogen und anderweitig abgelenkt war und ist, was ihr aber selber anzulasten ist, dieser geisteskranke Herrscher hat nur seine Gier und seinen Herrschaftsanspruch und seine verrückten „Ideale“ und Ideologien im Schädel, da ist Vernunft fehl am Platze. Das macht ihn zum Geisteskranken!

    2. „Papst Franziskus warnt am zweiten Tag seines Besuchs in Bahrain davor, dass die Welt am Rande eines „heiklen Abgrunds“ stehe. „Wir befinden uns weiterhin am Rande eines heiklen Abgrunds und wir wollen nicht herunterfallen“, sagt Franziskus. „Einige Machthaber sind in einem entschiedenen Kampf für Parteiinteressen gefangen, beleben veraltete Rhetorik neu, gestalten Einflusssphären und gegnerische Blöcke neu“, fügt er hinzu. „Wir scheinen einem dramatischen und kindischen Szenario beizuwohnen“, sagt der Pontifex weiter. „Statt unsere Umgebung im Garten der Menschheit zu pflegen, spielen wir mit Feuer, Raketen und Bomben.“

      https://www.n-tv.de/politik/23-08-Selenskyj-sieht-bei-Moskau-keine-Verhandlungsbereitschaft–article23143824.html

      Kindisch ist vom Papst selbst, der mit obigem natürlich recht hat, daß er ALLE diese „Kindischen“ nicht beim Namen nennt, einschließlich der eigenen Großsekte „Katholische Kirche“ … obwohl er andererseits schon vom „WIR“ spricht, was das „spielen mit Feuer, Raketen und Bomben“ anbelangt! Er ist also zerrissen bei der Wahrheit.

      Beim besagten „spielen“ sind vor allem die die Gefährlichsten unter all den Infantilen, die andere dazu bringen, die Bomben und Raketen auszupacken und loszulassen im „Sandkasten der Welt“. Sie tun das auf ganz verschlagene Art und Weise. SIE – und dazu zähle ich zuvorderst die USA als Staat samt seiner herrschaftlichen Regierung – gehören als erstes ORDENTLICHST auf den blanken Hintern geschlagen, bis sie all ihre Geisteskranken aus der entscheidenden Führungsebene losgeworden sind. Das aber geht nur über eine Revolution, nur wer macht sie bei so einem Infantilen in dessen Haus, in dem haufenweise andere Infantile, zumeist unter Drogen hausen??!

      Tja … so steht’s um die Welt kurz vorm WK3! Ob der noch zu verhindern ist? Ich glaub’s ja nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, was das anbelangt.

  22. Die eurasische Kooperation erschwert sicherlich, dass man in Westeuropa den Osten oft als „rückständig“ ansieht:

    https://www.xing.com/communities/posts/der-europaeische-garten-oder-borrells-eurozentrismus-1024989682

    „… Die Feindseligkeit der EU gegenüber den traditionellen Werten der osteuropäischen Gesellschaften beruht auf einer kosmopolitischen Sichtweise, die nationale Souveränität, Patriotismus, Religion und Familie als veraltet und rückständig betrachtet. Aus der Sicht der Brüsseler Oligarchie haben diese Werte keinen Platz in ihrem schönen Garten – sie gehören in den Dschungel. Die Ureinwohner Osteuropas müssen zivilisiert werden. Wie Békés erläuterte, werden diese Nationen aus westlicher Sicht zwangsläufig als „chaotisch, ineffizient und anfällig für Tyrannei wahrgenommen, die jedoch durch angemessene Rationalisierung [und] Regimewechsel reformiert werden können“. …“

    1. Leider wurde im Westen nüchternes Nachdenken selten:

      „… Es darf auch kein Tabu sein, über den Fortbestand der Sanktionen nachzudenken. Sie sind keine Naturereignisse wie etwa Lawinenabgänge, Hochwasserfluten oder Hungersnöte, sondern politische Konstrukte. Infolgedessen sind sie auch jederzeit durch politische Entscheidungen wieder rücknehmbar. Das gilt dann, wenn erkennbar wird, dass Sanktionen ihren Zweck nicht (mehr) erfüllen oder – schlimmer noch – das eigene Land mehr schädigen als den eigentlichen Sanktionsadressaten …“

      https://www.xing.com/communities/posts/fehleinschaetzungen-wir-muessen-uns-ehrlich-machen-1024989718

      „… Der Urfehler der deutschen Sanktionen war die zwanghafte Vorstellung von Strategen à la Baerbock, Hofreiter, Strack-Zimmermann und Kiesewetter, man könne Russland ruinieren. Selbst wenn dies gelänge – was eher unwahrscheinlich ist – was wäre damit gewonnen? Nichts! Denn die Geografie lässt sich nicht ändern. Russland bliebe das größte Land der Erde, eine Fläche, die sich über zehn Zeitzonen erstreckt. Es ist das Land, das über die meisten Bodenschätze der Welt verfügt, neben Kohle, Öl, Gas, auch Eisenerz, Nickel, Kupfer, Aluminium, Platin, Gold, Diamanten und Uran. Dieses riesige Land wird immer unser Nachbar sein, mit dem wir auf Gedeih und Verderb zusammenleben müssen …“

  23. Es ist erfreulich, dass hier so eine muntere Diskussion aufkam.

    Man sieht: klar ist so ziemlich gar nichts, aber das Bewusstsein darüber, dass gar nichts klar ist und statt dessen jeder etwas anderes nur *glaubt*, ist wertvoll.

    Deutschland befindet sich an der Stelle, an der es seit dem Versailler Vertrag herumzukriechen gezwungen ist.

    Richtig ist sicher, dass Hitler als Staatsmann das auf seine Weise zu beheben versucht hat. Leider wollte er den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, und der war sauer, als ihm das klar wurde, und er nahm Rache – bis heute.

    Heute versucht China, den Teufel mit den eigenen Mitteln zu schlagen – seit der Zeit, in der Spatzen (Sperlinge) als Volksfeind galten hat sich einiges getan. Nun lebt der Chinese der Zukunft im Metaverse, und wird zunehmend maschinell betrieben.

    1. @some1

      Hitler war kein Staatsmann.
      Diese Person hatte nicht die geringste Ahnung vom Geschäft.
      Seine Erfahrungen beruhten auf Prügeleien, Postkarten malen, Befehl und Gehorsam ohne Denken, Brüllreden und Gefangenenlagerverwaltung.
      Und das wurde im Verlauf seiner Regierungszeit deutlich sichtbar.

      1. Wieviel Ahnung Hitler zu welchem Zeitpunkt hatte, kann man gut verfolgen an den Tondokumenten seiner Reden (als MP3 zu finden). Ab 1935 werden diese Reden durchaus interessant. Hitler hat auf jeden Fall gelernt. Wer das nicht sieht, wie hier offenbar @atlantik, der ist selber leider dumm geblieben.

        Jedem sollte klar sein, daß der Kanzler damals auf einen Stab von Experten für alle möglichen Fragen zugreifen konnte. So ist es immer. Hat er die alle ignoriert? Nein, hat er natürlich nicht. Allein wenn man die Verhandlungen um die Polenfrage im August ’39 betrachtet, sieht man die große Flexibilität Hitlers und seinen Willen zu einer politischen Lösung.

        Der ahnungslose Kommentar von @atlantik zeugt von Ignoranz und Arroganz.

          1. Wo ist der Bezug zum vorigen? Was soll ich mich an dieser offenen und daher uninteressanten Frage abkaspern?

            Zeigen *Sie* doch erst mal, daß Sie ein bißchen was von der *tatsächlichen* Geschichte verstanden haben. Da sind Sie bis jetzt alles schuldig geblieben. Lesen Sie mal ein gutes Buch, daß sie nicht auf diesem Niveau bleiben. Das von Schultze-Rhonhof kann ich empfehlen.

            1. @Lumi

              Geben Sie doch einfach zu, dass Sie sich noch nie Gedanken darüber gemacht haben, wie ein Staat funktioniert.
              Mit diesem Wissen würden Sie fern von parteipolitischem Geschrei und problemlos erkennen, was damals nicht funktionieren konnte.

              1. Sie weichen aus und lenken ab, wenn Sie mit den Unzulänglichkeiten der von Ihnen selber aufgeworfenen Punkte konfrontiert werden. In diesem Falle mit einer Frage von großer und für diese Kommentarspalten sinnloser Allgemeinheit, die man in einer Abhandlung bearbeiten müßte.

                Haben Sie sich das bewußt gemacht? Ich glaube nicht. Vielmehr glaube ich, daß Sie wirklich so naiv sind und relfexartig zu solchen Ausflüchen greifen, anstatt sich der konkreten Diskussion der konkreten Punkte zu stellen, die Sie selber aufgeworfen haben.

                1. Wenn jemand andere als ahnungslos bezichtigt sollte er selbst zeigen, dass er oder sie sich auskennt.
                  Daher meine Frage, was Ihrer Meinung nach erforderlich für die gute Lenkung eines Staates wäre.
                  Und?
                  Es kommt nichts.
                  Also kennen Sie sich nicht ansatzweise aus.
                  Wie wollen Sie denn dann das Agieren eines Regierenden beurteilen können?

      2. Atlantik, machen Sie sich kundig was Hitlers Vita und Unterstützer angeht, das passt nicht in einen Kommentar und ich habe auch keine Lust Sie aufzuklären, weil Sie das selbst können.

        Gegenfrage: wieviele Postkartenmaler kennen Sie, die ohne Geld und Ahnung allein mit ein paar Prügelkumpanen aus dem Stand die Macht ergriffen? Ich kenne keinen, und ich glaube auch nicht an den Weihnachtsmann.

        1. @some1

          Ich bitte hiermit höflichst um ein paar direkte Argumente.
          Beispielsweise wäre es interessant zu erfahren, welche Ausbildung, welchen Abschluss und welche Berufserfahrung Hitler hatte, um meine Argumentation zu widerlegen.
          Sie scheinen da andere Biographien gelesen zu haben.

          Unterstützer waren diejenigen, die darauf hofften, dass ihre Interessen gewahrt wurden. Beispielsweise die Rückeroberung der deutschen Ostgebiete und, nach herkömmlichen Brauch, viele militärische Einsätze.
          Und auf Geld und Einfluss hofften auch viele.
          Andere wiederum wollten ihre Vormacht zurückgewinnen und arbeiteten mit weiteren Unterstützern aus dem Ausland aktiv auf einen Zusammenbruch der Regierung hin.
          Genau so, wie es immer war und größtenteils bis heute ist.
          Und dem muss ein echter Staatsmann widerstehen können.
          Da kann kein Unkundiger ran.

          Wer zudem sämtliche Berater, die parteipolitisch nicht genehm sind und auch mal die Wahrheit sagen, eliminiert, hat endgültig versagt.
          Denn es zählte nur noch das Parteibuch und nicht das Können.
          Das war ein weiterer Kapitalfehler.

          1. Sind Sie wirklich so naiv? Sie haben @some1’s Beitrag offenbar überhaupt nicht verstanden. Hitler hatte transgermanische und transatlantische Unterstützer. Die hatten was vor mit Deutschland. (So wie heute mit der Ukraine.) Schauen Sie mal nach Ernst „Putzi“ Hanfstaengl. Ja, der hieß so. Offenbar haben Sie als @atlantik – nomen est omen – einen ozeanisch großen blinden Fleck.

            1. Begreifen Sie nicht, dass es völlig unerheblich für die Fragestellung ist, ob Hitler Unterstützer hatte oder nicht?
              Es geht um dessen Qualifikation, die für einen Staatsmann unabdingbar ist.
              Und die war offensichtlich nicht vorhanden.

  24. some1, abschließend sage ich nur, daß ich erstaunt bin über all die Masochisten hier, die uns Deutschen die ganze Schuld aufdrücken und ich komme nicht umhin, das als unnormal zu finden. Jeder steht zu seiner Geschichte und freut sich über Erfolge, Siege und erfolgreiche Wissenschaft. Wer pult in der Vergangenheit, um Schlechtes herauszustellen? Feinde!
    Für mich sind hier einige Feinde, die vom Feind bezahlt werden. Die kann man auch nicht überzeugen, also tschüß.
    Wenn der Feind kein Geld mehr hat, ist auch mit dem Bezahlen Schluß, und das kommt bald.

    1. @Grete

      Wie irre muss man sein um die „Schuld“, die das Deutschland des Hitler NICHT begreifen zu können oder wollen?
      Sie würden vor jedem Gericht der Welt als Psychopath durchgehen, der ohne Reue seine Taten noch den Opfern unterschiebt!

      Selbstverständlich darf man sich über Erfolge freuen aber wenn man halbwegs einen gesunden Menschenverstand sein Eigen nennt, sollte man in der Lage sein auch Misserfolge oder ganz falsches Handeln – besonders wenn es Mio. Menschenleben kostete auch als eigene Schuld anzuerkennen.

      NUR DANN wird es Heilung geben! Nicht weil Sie leugnen!

      „Wer pult in der Vergangenheit, um Schlechtes herauszustellen? Feinde!“

      Wer ehrlich zu sich selber ist, hat gar kein Problem, ‚Schlechtes‘ aus eigenem Handeln zu erkennen, zu benennen!

      Erst wenn man soweit ist, dass ehrlich & aufrichtig zu betrachten, wird man die Erkenntnisse zukünftig anwenden können.

      „Für mich sind hier einige Feinde, die vom Feind bezahlt werden. Die kann man auch nicht überzeugen, also tschüß.
      Wenn der Feind kein Geld mehr hat, ist auch mit dem Bezahlen Schluß, und das kommt bald.“

      @Grete, Sie sind einfach ein Hardcore-Nazi & das nur aus dem Grund, dass Sie sich einbilden, dass ihnen materiell aufgrund eventueller Märchenerzählungen ihrer Vorfahren ein „Bessermenschenleben“ zugestanden hätte!
      Ihnen ist nicht mehr zu helfen!

      1. Nachtrag an @Grete

        Erfolg ist gut & schön aber am meisten lernt der Mensch aus seinen Fehlern – so er sie überhaupt erkennt! Nichts bringt einen Menschen weiter als sich weiter zu entwickeln wenn er seine Fehler tatsächlich begriffen, verstanden hat & sie eben NICHT mehr wiederholt.

    2. ‚Right or wrong, my Country‘

      sagen die Engländer, und haben selbst durchaus so einiges zu verstecken.

      Einen dieses Mal echten Neuanfang kann es nur geben, wenn die damalige Zeit mit allen (!) Facetten verstanden wurde.

      Solange das Verstehen nicht stattfinden darf und Hysterie Bürgerpflicht zu sein scheint, müssen wir wohl die selbe Lektion nochmal durchmachen: also Krieg, Hunger, Hyperinflation, Tod und das Fehlen jeder Perspektive. Das war Deutschland nach Versailles nämlich.

      Hitler hat versprochen und versucht, Deutschland aus dem Elend zu fûhren und ihm Perspektive zu geben. Er hat es auf seine Art gut gemeint, aber nicht gut gemacht.

      Dabei war er in den 30ern vom Westen begrüsst und hofiert. Er ahmte die Methoden der Angelsachsen nach, betrieb die internationale Zusammenarbeit mit den Eugenikern weiter und die Proteste jüdischer Verbände stiessen in London und Washington auf taube Ohren: jeder wusste, wie Juden und politische Gegner in Deutschland behandelt wurden – stõrte niemanden. Die Zionisten machten gar aus der Not eine Tugend und bauten in Zusammenarbeit mit ihm Israel auf.

      Was ihm das Kreuz brach, war, dass er versuchte, die Angelsachsen mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen und sich/das Deutsche Reich an die Spitze zu setzen. Das konnten sie nicht dulden, und so beschloss man Deutschlands Untergang. Nur deswegen, wohlgemerkt. Lager, Antisemitismus, Eugenikversuche gab es bei ihnen ja auch, das störte niemanden. Auch das Heartland war ja angelsächsische Idee.

      Die Reedukation hat gezielt verhindert, dass diese Zusammenhänge nüchtern betrachtet und gewertet werden können – und dürfen. An die Stelle des echten Verstehens und Begreifens trat das Scheuen, die Hysterie, wie man sie hier erlebt.

      Was man aber nicht versteht, muss man wiederholen. Hier. Heute. Jetzt.

      1. „Hitler hat versprochen und versucht, Deutschland aus dem Elend zu fûhren und ihm Perspektive zu geben. Er hat es auf seine Art gut gemeint, aber nicht gut gemacht.“

        WOW – ein wahrlich irre Perspektive!
        Wer „sein“ Volk aus dem Elend führen will um ihm eine Perspektive zu geben, plant einen Weltkrieg, will Lebensraum Ost für „sein“ Volk, damit es sich als arische Herrenmenschenrasse über die Untermenschen stellen kann –

        Und SIE @some 1 nennen das “ gut gemeint aber nicht gut gemacht“?

        Wie krank muss man im Kopf sein um dann einen auf Gutmenschen zu machen, der ja nur Gerechtigkeit für den Massenmörder will? Wie viel Heuchelei oder gar psychopathische Anwandlungen muss man ihn sich selber tragen um auf jeden Fall andere – ja auch richtige Verbrecher – nicht nur der subtilen Anstiftung sondern sogar noch die physische Ermordung Mio. von Menschen in die Schuhe zu schieben?

        Das hat nichts mit allen Facetten zu tun – das ist hochkriminelle Energie, die da schlummert & mit der man sympathisiert unter den Deckmantel, das Volk wäre hysterisch wenn es die Dinge bei dem Namen nennt, die tatsächlich & real geschehen sind!

        Nichts dagegen wenn ein Verteidiger des Mörders versucht milde Umstände zu finden – aber der zitierte Abschnitt zeigt, dass Sie jenseits von Charakter sind!

        1. Some1 hat aber größtenteils recht.
          Kein Regierender, auch kein Diktator hat jemals beschlossen sauböse und ein schlechter Mensch zu sein.
          Alle wollten und wollen ein guten Job machen und sahen und sehen sich diesbezüglich als legitimiert an.
          Reden Sie mal mit Menschen, die die Todesstrafe befürworten.
          Die sehen es auch als legitim an, einen Menschen zu ermorden und sehen sich und die Mitbefürworter dabei als gute Menschen an.

          Und dann kommt es darauf an, was der Regiernde kann oder konnte und das zeigt sich immer am Ergebnis.
          Und das Ergebnis nach dem 2. Weltkrieg war miserabelst.

          Wie hätte es auch anders kommen können, wenn Krieg gegen die eigene Bevölkerung geführt wird und mit einer relativ kleinen Armee eine gigantische Frontlinie eröffnet wird und der Krieg nicht nur gegen die anderen Armeen geführt, sondern auch gegen die Bevölkerungen der anderen Länder weitergeführt wird.

          1. @atlantik
            „Kein Regierender, auch kein Diktator hat jemals beschlossen sauböse und ein schlechter Mensch zu sein.“

            Ich bitte Sie, JEDER Psychopath wird sich als „guten Menschen“ bezeichnen.
            Auf welchen Niveau will man denn hier spielen?

            Wer Recht nicht von Unrecht unterscheiden kann, gilt nicht umsonst als schuldunfähig & ist eigentlich ein Fall für die Klapsmühle. Denn die Gefahr, die von solch einem Menschen dann ausgehen kann, betrifft meist nicht ihn selber sondern ALLE anderen!

            Menschen, die die Todesstrafe befürworten, haben ganz unterschiedliche Gründe.
            Übrigens da von Mord zu sprechen, finde ich interessant – zumindest wenn man die Kriterien für „Mord“ kennt, die ein Rechtsstaat festgelegt hat.
            Ob die Befürworter sich als gute Menschen betrachten, bleibt mal dahingestellt….

            Das aber mit einem wie Hitler in Zusammenhang zu bringen, ist echt schräg….. denn das Vernichten von ganzen Völkern – JA – aus niederen Beweggründen – ist nichts was man unter „seinem Volk eine Perspektive geben oder gar aus dem Elend befreien“, bezeichnen kann – egal wie sehr man sich für einen Gutmenschen hält!
            Das ist einfach nur pervers einen Massenmörder reinwaschen zu wollen….

            1. @ GMT

              Wenn ein Mensch mit Absicht zu Tode gebracht wird, dann ist das Mord.
              Die Befürworter der Todesstrafe haben ihre Gründe?
              Die hatten die Nazis/Hitler auch.
              Da gibt es keinen Unterschied.
              Es ist gesetzlich geregelt, ob eine Tötung ein Mord ist?
              Das war es zur Nazizeit auch.
              Auch kein Unterschied
              Ist es dann damit gut, was die Nazis gemacht haben?
              Auf keinen Fall.

              Fazit:
              Die Menschen in der Politik wollen immer alle die Guten sein.
              Aber nicht alle wissen oder wussten, wie das geht, weil sie denken, das Gutsein sei auf Gruppenangehörige beschränkt.

              Das Grauen der Nazizeit entstand dadurch, dass durch eklatante Unfähigkeit ein gesetzesfreier Raum für die echten Psychopathen geschaffen wurde.
              Für die, die dann die Gelegenheiten zu schlimmsten Übeltaten nutzten.

              Und nein, das ist keine Entschuldigung für irgendjemand, sondern eine Erklärung der Zusammenhänge.

              Mord und Verfolgung sind eine Schande.
              Immer.

              1. @atlantik
                „Wenn ein Mensch mit Absicht zu Tode gebracht wird, dann ist das Mord.“

                Mord ist es wenn er aus niederen Motiven zu Tode gebracht wurde. Absicht gehört wohl auch dazu aber noch mehr das Motiv für solch eine Tat!

                „Die Befürworter der Todesstrafe haben ihre Gründe?
                Die hatten die Nazis/Hitler auch.“
                o.k. – bei den Befürwortern der Todesstrafe ist NIE der Grund, dass der Deliquent einer bestimmten Volksgruppe angehört, man sich dessen Besitz aneignen will usw. – da kommt eher als Grund, dass es sich um Menschen handelt, die anderen Menschen das Schlimmste antaten – ob Mord, Vergewaltigung , Folter usw. & daraus dann – häufig bei Hinterbliebenen unendliche Trauer ( die haben nämlich wegen dessen Taten lebenslänglich!), HIlflosigkeit, Ohnmacht & Angst vor weiteren solcher Taten!

                „Es ist gesetzlich geregelt, ob eine Tötung ein Mord ist?
                Das war es zur Nazizeit auch.
                Auch kein Unterschied
                Ist es dann damit gut, was die Nazis gemacht haben?“

                Ein schwerer Verkehrsunfall kann auch zum Tod eines Menschen führen ohne das der Verursacher die Absicht hatte, andere zu töten, es gibt auch noch Totschlag – da lag meist auch keine Absicht vor aber die Umstände der Tat führten ebenfalls zu diesem Ergebnis….

                Was die Nazis machten WAR Absicht! Das war kein Unfall, keine ‚Massenschlägerei‘, in die man geraten ist & die Opfer der Nazis haben GAR NICHTS getan um die armen Nazis zu provozieren……

                „Das Grauen der Nazizeit entstand dadurch, dass durch eklatante Unfähigkeit ein gesetzesfreier Raum für die echten Psychopathen geschaffen wurde.
                Für die, die dann die Gelegenheiten zu schlimmsten Übeltaten nutzten.“

                Aha – also waren gar nicht die Führer der Nazis – die das Sagen hatten & ihre Pläne umsetzen lassen konnten& vor allem, das Morden befahlen, Diejenigen, die all das Grauen begangen haben sondern es waren die Mitläufer, die sich unter die guten Nazis gemischt haben & denen die Tour vermasselten?

                Darauf muss man erst einmal kommen!

                „Und nein, das ist keine Entschuldigung für irgendjemand, sondern eine Erklärung der Zusammenhänge.
                Mord und Verfolgung sind eine Schande.
                Immer.“

                Mord & Verfolgung waren der Grund um die Pläne der Nazis in die Tat umzusetzen – dafür gibt es keine Entschuldigung! Und auch keine Erklärung, die das abmildert!

                Mord ist IMMER zu verfolgen, was keine Schande sein sollte.

                1. GMT

                  Bitte lesen Sie doch genauer.

                  Ich schrieb: Die absichtliche Tötung eines Menschen ist Mord.
                  Genau wie Sie.

                  Und die Todesstrafe ist eine absichtliche Tötung.
                  Und diese Tat ist eine Schande für einen Menschen, egal in welcher Absicht das geschieht.
                  Denn der Mörder fühlt sich immer berechtigt und dieses Recht gehört allen entzogen.
                  Solange sich Menschen als berechtigt zum absichtlichen Töten ansehen, solange wird es auch das geben, was die Nazis gemacht haben.
                  Denn auch die Nazis haben Gründe dafür gefunden, warum dieses oder jenes Todesurteil angeblich sein musste.

                  „Mord & Verfolgung waren der Grund um die Pläne der Nazis in die Tat umzusetzen – dafür gibt es keine Entschuldigung!

                  Die Nazis haben Gewalt und Mord als legitime Möglichkeit betrachten, ihre Interessen durchzusetzen.
                  Und solange die Menschen sich weigern das zu erkennen, solange wird die Gefahr einer Wiederholung dieses Grauens vorhanden sein.
                  Dafür existiert das Phänomen ‚Erklärung‘.
                  Um Fehler künftig zu vermeiden.
                  Wer sich diesbezüglich blind stellt, wird dann einiges Tages feststellen:
                  Oh, die Deutschen haben wieder eine Armee, die Deutschen liefern Waffen, die Deutschen beteiligen sich an Kriegen, die Deutschen liefern Waffen in Kriegsgebiete, die Deutschen diskriminieren Russen, die Deutschen stimmen gegen eine Verfolgung und Bestrafung von Rassismus.
                  Sie und die anderen haben ja ‚ihre Gründe‘ dafür.

                  „o.k. – bei den Befürwortern der Todesstrafe ist NIE der Grund, dass der Deliquent einer bestimmten Volksgruppe angehört, man sich dessen Besitz aneignen will usw. – da kommt eher als Grund, dass es sich um Menschen handelt, die anderen Menschen das Schlimmste antaten – ob Mord, Vergewaltigung , Folter usw. & daraus dann – häufig bei Hinterbliebenen unendliche Trauer ( die haben nämlich wegen dessen Taten lebenslänglich!), HIlflosigkeit, Ohnmacht & Angst vor weiteren solcher Taten!“

                  Die Menschen jüdischen Glaubens und andere wurden ermordet, weil sie, wenn sie nicht in den KZs arbeiten konnten, als unwertes Leben deklariert wurden.
                  Und unwertes Leben galt einfach nichts.
                  Es ging nicht wie beim Psychopathen um den Mord an sich, sondern um die Beseitigung von Hindernissen.
                  Und warum Sie auf die Idee kommen, das wäre eine Abmilderung oder gar Entschuldigung ist ziemlich seltsam.
                  Denn es ist noch weitaus grauenvoller, dafür gibt es nicht einmal ein Wort.
                  Die Menschen jüdischen Glaubens und andere nicht genehme Menschen wie politische Gegner wurden per Gesetz entmenschlicht.

                  Und Ohnmacht und Hilflosigkeit gegenüber den Arbeitsscheuen und der jüdischen Weltverschwörung und der angeblichen finanziellen Ausbeutung wurden sehr wohl propagiert und diese Propagandafetzen trifft man heute noch an.
                  Und nein, auch das ist keine Entschuldigung oder Abmilderung.
                  Ich weise nur auf die Zusammenhänge hin.

                  Solange die Menschen nicht von der Gewalt lassen wollen und Ausreden auf Ausreden häufen, denn nichts anderes sind diese Legitimierungen egal von wem, wird es immer wieder Opfer geben.

                  Und es ist eine Schande, dass der sogenannte Westen sich nicht per Vertrag gemeinsam mit den Russen um eine Sicherheitsstruktur bemüht hat.
                  Sondern angebliche Legitimierungen findet, das nicht zu tun.
                  Weil Gewalt ein Mittel zur Durchsetzung von Interessen bleiben soll.

                  „Mord ist IMMER zu verfolgen, was keine Schande sein sollte.“

                  Nur weil ich aus guten Gründen gegen die Todesstrafe bin, spreche ich nicht für Straffreiheit und Gewährenlassen.

                2. @atlantik

                  Ich habe hier den Eindruck, dass Sie bewußt missverstehen wollten?

                  Es ist nie alles gleich.
                  „Bitte lesen Sie doch genauer.

                  Ich schrieb: Die absichtliche Tötung eines Menschen ist Mord.
                  Genau wie Sie.“

                  Eine „absichtliche Tötung eines Menschen“ kann eben mitunter auch Notwehr bedeuten wenn das eigene Leben in Gefahr ist. Das wäre immer noch der Unterschied zum Motiv gegenüber der Handlungen gegen die Juden.

                  Ich hatte nur die Erklärungen angegeben dazu – ob die richtig & falsch befunden werden, ist was anderes.
                  Allerdings ist dann doch interessant wenn ein Mörder wieder mordet, ob man dann selber befindet, dass das Opfer einfach Pech hatte – obwohl es nicht nur voraussehbar war sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit passiert. Da sind dann die Todesstrafengegner meist still – denn da muss nicht jedes Leben geschützt werden.

                  Deshalb würde ich eine „Todesstrafe“ nicht mit den Taten der Nazis gleichsetzen….

      2. Die Zionisten machten gar aus der Not eine Tugend und bauten in Zusammenarbeit mit ihm Israel auf.

        Und wenn es andersherum war? Wenn man aus der Tugend eine Not gemacht hat? Wenn also der Zweck der judenfeindlichen Maßnahmen im Dritten Reich genau darin bestand, die Juden aus Deutschland hinaus nach Palästina zu ekeln? Wenn dies Teil eines Paktes Hitlers mit seinen Unterstützern war? Weil die Juden eben nicht alle Zionisten waren und freiwillig nach Palästina gingen, sondern lieber in Deutschland blieben?

        Ich glaube nicht, daß Hitler Deutschland an die Spitze der Welt setzen wollte. Sein Bestreben war restaurativ. Den Weltkrieg hat er nicht geplant oder gewollt, auch wenn er der Überzeugung war, daß es gegen 1943 zu einem erneuten Krieg in Europa kommen würde.

        Der zweite Zweck Hitlers aus Sicht Londons und Washingtons, neben der Regelung der Judenfrage in zionistischer Absicht, war der Krieg gegen Rußland.

        Schauen wir auf die großen Linien. Die Angelsachsen haben in Moskau ein kommunistisches Potential installiert und in Berlin ein nationalistisches Potential. Der Plan war nun, diese Potentiale in einer großen Entladung zu zerstören, um selber zu gewinnen. Leider hat der Plan geklappt, wenn auch nicht auf Anhieb, und ohne daß Verlauf & Ergebnis genau abzusehen gewesen wären.

        1. Zionisten

          Das ist ein weites Feld. Ebenso wie die NSDAP nicht aus einem Guss war (zu Beginn) – es gab einen linken Flügel, der das Weltfinanzjudentum und deren Ausbeutung bekämpfen wollten und NUR das- sowenig sind es Zionisten.

          Es gibt die Elite, die Mapai, die das Haavara Abkommen schlossen, das Hitler und den Staat der Juden den nötigen Anschub verlieh. Die Entstehung hing mit den Boykottaufrufen Jüdischer Verbände gegen Deutschland zusammen. Das ohnehin nitleidende Deutschland und der frisch gekürte Kanzler wären schnell von der Bildfläche verschwunden, hätte er sein Versprechen der wirtschaftlichen Verbesserung nicht einhalten können. Also rief Göring die jüdischen Verbände zu sich und verlangte, international darauf hinzuwirken, dass die Boykottaufrufe aufhören. Aber die jüdischen Verbände verfügten nicht über solche Kintakte – nur die Zionisten.

          Der revisionistische Flügel der Zionisten war jedoch vehement gegen ein solches Abkommen mit Deutschland, wollten es mit allen Mitteln bekämpfen.

          Einer der Anführer der Mapai wurde dann ermirdet, und indem sie den Mord den Revisionisten in die Schuhe schoben, zwangen sie das Abkommen mit Hitler schliesslich durch.

          Restauration

          Hitler war auf Beseitigzng des Versailler Unrechts und auf das Auskimmen des Volkes bedacht. „Er wollte keinen Krieg“ – jedenfalls nicht, bevor er ganz Westeuropa mit dem nationalen und judenfreuen Gedankengut überzogen hatte. Zum anderen war er aber überzeugt, Ressourcen des Ostens für die Deutschen zu benötigen – Gier ist letztlich immer die Angst vor Mangel und Kontrollverlust. Aber, da simme ich zu: der Krueg war wenn, dann später geplant.

          Angelsächsische Absicht

          Hier stimme ich Ihnen zu.

          1. Danke. Was verstehen Sie unter dem „revisionistischen Flügel“ der Zionisten? Haben Sie da Literatur?

            Das Thema der jüdischen Verbände in Deutschland ist jedenfalls interessant. Damals gab es ja auch deutschnationale Juden. Die wären heute rechtsextrem.

      3. some1
        „Krieg, Hunger, Hyperinflation, Tod und das Fehlen jeder Perspektive. Das war Deutschland nach Versailles nämlich.“

        Das trifft nicht zu.
        Deutschland hatte einen technischen und chemischen Vorsprung.
        Dazu eine verbesserte Besteuerung, die die Wirtschaft stärkte.
        Dünger, Gummi, Benzin und Maschinen.
        Hätten sie sich mal darauf auf friedliche Weise besonnen.

        1. Noch einmal: machen Sie sich kundig.

          Die Lage der normalen Deutschen war trostlos. Was es abzugreifen gab, blieb mit Hitlers freundlicher Unterstützung bei der Grissindustrie hängen.

          Ich emofehle Ihnen Amy Buller ‚Darkness over Germany‘. Das war eine englische Bildungsbeauftragte mit guten Kontakten in Deutschland, das sie bis 1937 regelmässig besuchte. In ihrem Buch hat sie die Eindrücke, Erfahrungen und Analysen ihrer deutschen Bekannten zusammengestellt.

          1. „Die Lage der normalen Deutschen war trostlos. “

            Was soll denn „trostlos“ bedeuten?
            Meine Vorfahren, die zu dem Zeitpunkt lebten – teilweise den 1.Wk miterlebten, waren definitiv keine Großindustriellen oder hätten überhaupt zum Hochbürgerlichen Klientel gerechnet…..

            Aber trostlos hat keiner das Leben bezeichnet. Vielleicht waren diese Zeitzeugen nur damals auch schon realistischer als moderne Zeitgenossen, die nicht in der Lage sind sich auch bei historischen Betrachtungen in diese Zeit zurück zu begeben & nicht heutige Zustände einfach zu übertragen?

    1. @Grete

      Was Schlaueres fällt Ihnen nicht ein? Sie haben sich ja nun schon zeitig als Nazibraut geoutet – @some1 war schon als Profilneurotiker zu erkennen, das sein Zustand noch schlimmer ist & er Bruder im Geiste von Ihnen ist, kann seit seiner Anschuldigung an einen anderen Kommentator, dass der „Deutschfeind“ wäre als erwiesen betrachtet werden…..

      Billig

    2. Ich lese seine (@GMT) Kommentare einfach nicht mehr. Es waren zuviele dumme dabei. Es lohnt sich nicht, darauf einzugehen, da er postwendend noch mehr Dummheit textet, ohne in der Sache zu antworten, an der er in Wahrheit überhaupt kein Interesse hat.

        1. @GMT
          Es gibt Leute, die eifrig auf DER Wahrheit bestehen.
          Wenn es sein muß wird diese durchaus ruppig eingefordert.
          Passt diese dann allerdings nicht zu deren Weltbild oder eckt an weil kritisch, ist es mit der sonst so großzügig gezeigten Weltgewandtheit schnell vorbei.

          Auf dieser Seite wären im Minimum drei Namen zu nennen.

          1. @Grld

            Das ist wohl wahr…. aber doch ziemlich durchsichtig.

            Was ich aber auch konstatieren muss, ist, dass es tatsächlich nicht hilfreich ist, ihnen so viel Toleranz entgegen zu bringen, dass man mit ihnen kommuniziert um deren „Denken“ zu verstehen….

            Selbst wenn man davon ausgeht, dass sich jeder mal verrennen kann – finde ich es bei diesem Thema erschreckend, wie weit man bereit ist – offensichtlich aus „eigenpsychotischen“ Gründen, Hitler & das 3.Reich nicht nur zu entschuldigen, nein – man würde Hitler gerne noch zum „Gutmenschen des Jahrhunderts“ wählen, der doch nur leider kleine Fehlerchen machte… 60 Mio. Tote, halb Europa in Schutt & Asche…. dabei hätte manche oberschlesische Großmutter doch so gerne ihren Bauernhof zu einem rein arischen Gut machen können – wie tragisch & gemein, dass das vereitelt wurde….🙄

            “ Sorry, der letzten Satz konnte ich mit jetzt nicht verkneifen – was natürlich sofort beweist, dass ich ein „Feind“ bin…..mindestens…..

  25. Wenn Europa sich mit Russland verbünden würde, wäre die
    Welt eine Friedlichere. Und die Nord-Amerikanische-Terror-Organisation könnte ihre mafiose
    Kriegstreiber-Organisation Dichtmachen. Der US Terror hätte
    endlich ein Ende. Die Welt könnte Aufatmen.

    1. So ist es. Leider haben wir aber kein einiges Europa. Nicht gestern, nicht heute, und wohl auch nicht morgen. Fatalerweise hilft auch die hündische Haltung der BRD dabei nicht weiter. Im Gegenteil, sie führt zur völligen strategischen Isolation Deutschlands, die wir derzeit sehen können. Statt Vertrauen erntet man Verachtung. Irgendwo logisch.

  26. Mir kommt das gleich vor wie sie damals behaupteten das die Nazis die ganze Welt erobern und beherrschen wollten und die einzigen die je das Ziel hatten waren leider nicht die Länder denen es in die Schuhe geschoben wurde sondern England Frankreich Amerika Italien, also all die Länder die Kolonien hatten und die sich nach dem WW2 wieder zurückhaben wollten, mir ist nicht bekannt das Russland im 20Jahrhunder irgendwo auf der Welt irgendwo eine Kolonie hatten, sogar Alaska haben sie den USA sozusagen geschenkt, wie wäre wohl heute die politische Macht der USA wenn Russland Alaska behalten hätte und dort Atomwaffen usw. stationiert hätte,
    Jetzt wo Länder wie Polen und Griechenland von Deutschland Geld wegen dem WW2 wollen würde mich nicht wundern wenn die Ukraine auch auf einmal Geld fordert und es aber auch bekommt und sie dann Gebietsansprüche an Russland stellen wenn sie den Krieg gewinnen, nicht nur die Krim nein Teile Russland werden sie fordern so wie sie jetzt ja schon das gestohlenen Geld, was der Westen russischen Privatpersonen gestohlen hat, sie für die Ukraine fordern, was ist wenn die Ukraine verliert bekommt dann Russland Geld von der Ukraine oder dem Westen? Ich würde mich auch nicht wundern, wenn dann die Ukraine irgendwo in Afrika, Arktis oder Antarktis Gebiete zugesprochen bekommt, weil da sehr viel Rohstoffe sind und weil irgendwann mal ein Ukrainer dort gelebt hat

    1. Teile Russland werden sie fordern

      Das tut Kiew bereits. Es geht um Rostow am Don samt Küste. Und auch die Region Krasnodar südlich davon soll Rußland nach dem Willen von London und Washington verlieren.

      Zum ersten Teil Ihres Kommentars, das ist die klassische angelsächsische Rhetorik. Sie machen zum Beispiel einen demokratischen Holokaust durch ihre Brandbomber und legen ihn dann anderen zur Last. Das tun die aus Prinzip. Und Kiew macht es derzeit genauso, weil es unter deren Kommando steht. Das ist unübersehbar. Hier literarisch auf den Punkt gebracht:

      RICHARD.
      I do the wrong and first begin to brawl.
      The secret mischiefs that I set abroach
      I lay unto the grievous charge of others.

      And thus I clothe my naked villainy
      With odd old ends stol’n forth of Holy Writ,
      And seem a saint when most I play the devil.

      📖 Richard III, Act 1, Scene 3, Line 344
      🪶 William Shakespeare ▫️ August Wilhelm Schlegel

      GLOSTER.
      Ich tu‘ das Bös‘, und schreie selbst zuerst.
      Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,
      Leg‘ ich den andern dann zur schweren Last.

      Und so bekleid‘ ich meine nackte Bosheit
      Mit alten Fetzen, aus der Schrift gestohlen,
      Und schein‘ ein Heil’ger, wo ich Teufel bin.

  27. Ich kann mich noch an die Zeitungsmeldungen erinnre wo Putin nach dieser Rede im Jahre 2001 als ein wirklichen Europäern bezeichnet wurde, oder gar als wirkliche letzter Europäer betitelt wurde und jetzt wird ihm die Wiederanschaffung der UDSSR in den Mund gelegt, die einzigen die Weltherrschaftspläne haben sind leider die USA und die Ukraine denke ich leider auch

    1. Das Dumme ist daran das sowohl die EU als auch die US/ GB mit ihren Militärhaushalten regelrecht Geld verbrennen! Die USA hatte einen Militärhaushalt von 801 000 000 000 $. Der gleiche Staat sagte vor ein paar Jahren Obamacare (Mindestmedizinische Betreuung) ist zu teuer. Ja u. die Ukraine, ich schätze bei so einer Politik war das Ganze wohl absehbar ! Die große Rechnung wird wohl die eigene Bevölkerung bez.. Dies war der Anfang (Link).
      https://ulrich-heyden.de/article/ukraine-armut-unwertes-leben-und-sterilisation
      <Ich fürchte nach dem Krieg wir der Westen sagen OK wir helfen Euch ein wenig gegen ein bisschen (Ackerland udgl. u. ein paar Rohstoffe. ..!

  28. Sicher wäre dies eine schöne Idee eine gemeinsame Zone von gleichgesinnten u. gleichgeachteten Staaten!
    Dies wird allerdings die US/ GB nicht zulassen! Denn in dem Fall könnte man schlicht sagen OK – Wir können alles außer Frieden!
    Natürlich wäre dies ein Wunschtraum, kein Geld mehr für Waffen sondern Geld für die Menschen die wirklich am Abgrund stehen! Es ist schon peinlich wenn der Weltspiegel ARD überschwemmte Dörfer zeigt in Guatemala dann ist es schon bitter wenn eine Familie gerade 19 € bekommt um ein paar Bohnen kaufen zu können. Ja u. dies als Fortschritt gesehen wird. Im nächsten Jahr müssen 3 € zugezahlt werden.
    Bei solchen Hintergründen ist es undenkbar eine solche Idee zu starten.
    Für Deutschland war die EU schlicht ein Absatzmarkt wo sie ohne Zölle zum Exportvize WM wurde.
    Wie war dies Die Lände D / FR. udgl. haben GR u. Türkei die gleichen Waffen geliefert. Zwei Nato -Staaten die im dauernden Kriegszustand leben. Dies ging so lange gut bis GR Pleite war. Es gab dann Kredite z.B. von Deutschland es wurde aber nicht gesagt OK jetzt müssen wir dies zwischen beiden Staaten irgendwie klären. Nein es wurde seitens Deutschl. noch Gewinn aus den Krediten gezogen. Das heißt Zinssatz für D. u. GR die Differenz = Gewinn. Welcher im Etat von D. aufgeführt war!
    USA , EU sind ja nicht einmal bereit gemeinsame Entwicklungshilfe für die Ärmsten zusammen zu leisten.
    China wird z.B. als Konkurrent in der Einflusszone der EU / USA udgl. gesehen (Neokolonialismus).
    Für Russland wäre es sinnvoller eine weitere Enttäuschung zu vermeiden u. einen Wirtschaftraum der BRICS- Staaten zu erweitern. Wenn mna sich überlegt das z.B. Kuba trotz Wirtschaftsembargo mehr für die Armen tut als die EU – dann ist das schon beschämend. Aber es wird vom Westen nicht anerkannt sondern massiv behindert. Allerdings wer solcher Filme wie Sicko ( Michael Moore ) und Gasland von Josh Fox (Frackinggasgewinnung u. der Umgang mit der Bevölkerung..) gesehen hat, stellt da keine Fragen mehr warum u. wieso!

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