Ukraine-Konflikt

Putin im O-Ton über die Lage in der Ukraine und die russischen Ziele

Der russische Präsident Putin hat sich mit Pilotinnen und Stewardessen getroffen, um über die Lage der Luftfahrtbranche zu sprechen. Dabei wurde er natürlich auch nach der Ukraine gefragt.

Bei dem Treffen mit weiblichen Mitarbeitern der Luftfahrtbranche, also mit Pilotinnen und Stewardessen, wurde Putin von einer Airbus-Co-Pilotin nach der Lage in der Ukraine, den Gründen für die Militäroperation und den Zielen Russlands gefragt. Ich habe Putins vollständige Antwort übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Ich mache es sehr kurz, muss aber trotzdem, wie man in solchen Fällen sagt, in der ‚Mitte des Feldes‘ beginnen. Ich habe es zu Beginn der Operation gesagt und ich habe darüber gesprochen, bevor die Entscheidung getroffen wurde – eine schwierige Entscheidung, kein Zweifel.

Worum geht es? Es geht darum, dass nach dem verfassungswidrigen Staatsstreich in der Ukraine, der leider von westlichen Ländern aktiv unterstützt wurde… Wozu die Sünden verheimlichen, sie verheimlichen es ja nicht einmal, sie haben offen gesagt, dass sie fünf Milliarden Dollar dafür ausgegeben haben, sie haben auf dem Maidan warme Brötchen verteilt und so weiter. Und dann, anstatt die Situation wieder in den Griff zu bekommen, auch wenn sie außer Kontrolle geraten ist, auch wenn es ein so genannter Exzess der Ausführenden war – es gibt dafür eine juristische Bezeichnung, die bedeutet, man hat das eine geplant und etwas anderes getan -, hätten sie diese Situation wieder in politische Bahnen bringen können und müssen. Das gilt umso mehr, als am Vorabend dieses Staatsstreichs drei Außenminister 2014 nach Kiew gekommen sind und eine Vereinbarung mit der damaligen Regierung unterzeichnet haben und als Garanten für diese Vereinbarungen aufgetreten sind, dass sich die Situation politisch entwickeln würde.

Nein, nichts dergleichen. Sie haben einen Staatsstreich durchgeführt. Sie haben diejenigen unterstützt, die den Staatsstreich durchgeführt haben. Und dann kamen die bekannten Ereignisse auf der Krim und im Südosten der Ukraine, im Donbass, wo die Menschen den Putsch nicht unterstützt haben.

Wie Sie wissen, hat die Krim in einem Referendum beschlossen, in die Russische Föderation zurückzukehren. Natürlich konnten wir das nur unterstützen, zumal sie von Nationalisten und Neofaschisten bedroht wurden. Ich sage jetzt, dass es alle Beweise dafür gibt, dass sie damals Recht hatten.

Und dann, oder fast parallel dazu, begannen die Ereignisse im Donbass. Wozu hat das geführt? Die Menschen, die sich dieser Entwicklung im Ergebnis widersetzt haben, wurden verfolgt, und die Kiewer Regierung begann, in dem Gebiet militärische Operationen durchzuführen. Sie führten zwei groß angelegte militärische Strafaktionen durch, bei denen sie schweres Gerät, Kampfflugzeuge, direkte Angriffe auf Donezk, das Beschießen von Plätzen von oben, Panzer, Flugzeuge und so weiter eingesetzt haben.

Beide Feldzüge scheiterten, sie wurden besiegt. Danach folgte das so genannte Minsker Abkommen, oder das Maßnahmenpaket, wie es offiziell heißt, das den Weg zu einer friedlichen Lösung des Konflikts aufzeigte. Und wir haben versucht, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um diesen Weg einzuschlagen, die territoriale Integrität der Ukraine wiederherzustellen und die Interessen der Menschen, die in diesen Gebieten leben, zu schützen.

Und was haben sie gefordert? Elementare Dinge: das Recht, ihre Muttersprache zu sprechen, in diesem Fall Russisch, und innerhalb ihrer Traditionen und Kultur zu leben. Es war nichts Besonderes. Nichts Besonderes.

Nein, Kiew organisierte eine Blockade dieser Gebiete, hat sie vom Bankensystem, der Versorgung mit Lebensmitteln, der Auszahlung von Renten, Sozialleistungen und so weiter abgeschnitten. Es gab ein paar Almosen, aber um diese Leistungen und Renten zu erhalten, musste man die Frontlinie überqueren. (Anm. d. Übers.: Das ist wahr, ich kenne selbst solche Fälle. Im Sommer 2014 hat Kiew die Rentenzahlungen im Donbass eingestellt. Wer Rente bekommen wollte, musste durch die Front in die Ukraine gehen, sich als Flüchtling registrieren, und dann für jede Rentenzahlung wieder durch die Front in die Ukraine gehen, um seine Rente abzuholen)

Wissen Sie, was ich sagen will? Das mag hart klingen, es kam mir gerade in den Sinn, aber dennoch zwingt mich die Situation, diese Dinge zu sagen. Sie sehen selbst, wenn in der einen oder anderen Region streunende Hunde Menschen anfallen und verletzen, und es gibt sogar tödliche Fälle, und dann – und das ist ein gesondertes Problem, mit dem sich die lokalen Behörden befassen müssen – sehen wir, wie man beginnt, diese Tiere zu vergiften, zu töten, zu erschießen. Hören Sie, aber die Menschen im Donbass sind doch keine streunenden Hunde. Im Laufe der Jahre wurden zwischen 13.000 und 14.000 Menschen getötet, über 500 Kinder wurden getötet oder verstümmelt.

Besonders unerträglich ist jedoch, dass der so genannte zivilisierte Westen das all die Jahre nicht bemerkt hat. Hören Sie, acht Jahre!

Außerdem hat die Regierung in Kiew vor kurzem begonnen, direkt und öffentlich zu erklären, dass sie nicht die Absicht hat, dieses Abkommen umzusetzen. Sie sprechen darüber im Fernsehen, im Internet, überall sagen sie öffentlich: „Wir mögen es nicht“, „wir machen das nicht“ Gleichzeitig haben sie Russland immer wieder vorgeworfen, dass wir das Abkommen nicht einhalten. Das ist einfach Unsinn, ein Absurditätentheater: Sie sagen „schwarz“ zu dem, was weiß ist, und „weiß“ zu dem, was schwarz ist.

In letzter Zeit ist es noch schlimmer geworden. Plötzlich haben sie angefangen, darüber zu reden, was sie tun werden, also sie haben schon lange darüber geredet, aber sie fingen an, immer aktiver darüber zu reden, dass die Ukraine in die NATO aufgenommen werden soll. Verstehen Sie, wozu das hätte führen können oder noch führen könnte? Wenn die Ukraine ein NATO-Staat ist, so sind gemäß dem Gründungsvertrag der Organisation alle anderen Mitglieder des Bündnisses verpflichtet, dieses Land im Falle eines militärischen Konflikts zu unterstützen. Niemand außer uns hier erkennt die Krim als russisch an. Sie führen militärische Operationen im Donbass durch, sie werden auch auf die Krim gehen, und dann werden wir mit der gesamten NATO in den Krieg ziehen müssen. Was ist das? Sind die Konsequenzen klar oder nicht? Ich denke, die sind jedem klar.

Jetzt ist die Rede davon, den nuklearen Status zu erlangen, also Atomwaffen zu erwerben. Das können wir nicht ignorieren, zumal wir wissen, wie sich der so genannte Westen gegenüber Russland verhält. (Anm. d. Übers.: Darüber haben westliche Medien kaum berichtet, aber der ukrainische Präsident Selensky hatam Wochende vor der russischen Militäroperation auf der Münchner Sicherheitskonferenz offen angekündigt, dass sein Land Atomwaffen erlangen möchte)

Erstens verfügt die Ukraine noch aus der Sowjetzeit über nukleare Kompetenzen, was die Anreicherung von nuklearem Material angeht, so dass sie in der Lage sein wird, diese Arbeit zu organisieren. Es gibt Raketensysteme, was alleine Juschmasch bedeutet, es hat ballistische Interkontinentalraketen für die Sowjetunion entwickelt. Und da in Übersee helfen sie noch, das zu tun. Und dann werden sie sagen: „Wir erkennen den nuklearen Status nicht an, das haben sie selbst gemacht.“ Sie werden diese Systeme unter ihre Kontrolle bringen, und von dieser Sekunde an wird das Schicksal Russlands ein völlig anderes sein. Denn dann müssen unsere strategischen Gegner nicht einmal mehr ballistische Interkontinentalraketen haben, sie werden uns genau hier im nuklearen Fadenkreuz halten und das war’s.

Wie können wir das alles ignorieren? Das sind absolut reale Bedrohungen, das ist kein weit hergeholter Unsinn. Und unsere Jungs, die jetzt dort kämpfen, lassen ihr Leben – sie kämpfen für unsere Zukunft, für die Zukunft unserer Kinder. Das ist eine absolut offensichtliche Sache.

Und die Leute, die das nicht verstehen wollen, vor allem aus der heutigen Führung, sollten verstehen, dass sie, wenn sie so weitermachen, wie sie es tun – ich habe auch darüber gesprochen -, die Zukunft unserer Staatlichkeit in Frage stellen, und wenn das passiert, werden sie sie auf dem Gewissen haben.

Was geschieht jetzt? Ich habe bereits über die Ziele gesprochen, die wir uns gesetzt haben.

Das erste ist natürlich der Schutz der Menschen im Donbass. Wie? Durch Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine, die einen neutralen Status erhält. Warum? Weil sie der NATO nicht beitreten wird, wenn sie neutral ist. Und es steht in der ukrainische Verfassung, dass sie in die NATO gehen. Verstehen Sie, das haben die in die Verfassung geschrieben!

Was ist Entnazifizierung? Ich habe mit meinen westlichen Kollegen gesprochen, und sie sagen: „Was ist denn, bei Euch gibt es auch Radikale.“ Ja, die gibt es, aber wir haben keine Radikalen in der Regierung. Und jeder gibt zu, dass es sie da in der Regierung gibt. Ja, bei uns gibt es vielleicht ein paar Blödmänner, die irgendwo mit Hakenkreuzen herumlaufen, aber unterstützen wir das auf staatlicher Ebene? Gibt es bei uns Tausende von Menschen, die mit Hakenkreuzen und Fackeln durch unsere Hauptstädte – in Moskau oder in unseren anderen regionalen Hauptstädten – laufen, wie in Deutschland in den 1930er Jahren? Gibt es das etwa bei uns? Da gibt es das und das wird unterstützt. Unterstützen wir etwa diejenigen, die während des Krieges Russen, Juden und Polen getötet haben, machen wir sie zu Helden? Aber da wird das getan. (Anm. d. Übers.: All das, was Putin über die Ukraine sagt, stimmt, ich habe hier einige Beispiele aufgeführt)

Was jetzt geschieht, ist ebenfalls sehr wichtig. Sehen Sie, die haben ausländische Bürger als Geiseln genommen, in Sumy, in Charkiw – mehr als sechstausend junge Menschen, Studenten. Sie haben sie in den Bahnhof getrieben und halten sie seit drei Tagen dort fest. Hören Sie, die halten sie schon seit drei Tagen dort fest! Wir haben es allen gesagt. Wir haben es der derzeitigen Führung der Ukraine gesagt, und sie: „Ja, ja, natürlich, wir tun jetzt alles.“ Wir haben den führenden europäischen Politikern gesagt, und ich persönlich habe es ihnen gesagt, und sie: „Ja, ja, wir üben jetzt Einfluss aus.“ Wir haben dem Generalsekretär der Vereinten Nationen gesagt, und er: „Ja, wir kümmern uns jetzt darum.“ Niemand unternimmt etwas!

(Anm. d. Übers.: Auch das stimmt und das ist auch den westlichen Medien bekannt, denn der Kreml hat über das Telefonat mit Bundeskanzler Scholz berichtet, dass Putin Scholz darüber informiert hat, wie Nazi-Bataillone Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzen, Putin informierte Scholz auch über die Lage der ausländische Studenten. Wäre die Meldung des Kreml unwahr und Putin hätte Scholz das nicht erzählt, hätte das Kanzleramt entsprechend reagiert. Gleiches gilt für das Telefonat mit dem französischen Präsidenten Macron, in dem Putin Macron von indischen Studenten erzählt hat, die in Charkiw von Nazi-Bataillonen als Geiseln genommen haben, und Putin bat Macron, sich für ihre sichere Evakuierung einzusetzen.)

Noch schlechter behandeln sie die Menschen, die sie als ihre eigenen Bürger betrachten. Sie benutzen sie einfach direkt als „menschliche Schutzschilde“

In Mariupol passiert das genau jetzt, während wir hier sprechen. Die Regierung in Kiew hat unsere Soldaten angerufen: „Stellen Sie Korridore für den Auszug der Bürger zur Verfügung“ Natürlich haben unsere Jungs sofort reagiert – sofort! – und sogar die Kampfhandlungen ausgesetzt und geschaut, was vor sich geht. Die lassen niemanden hinaus. Verstehen Sie, was die tun? Die lassen niemanden hinaus, sondern sie benutzen sie als „menschliche Schutzschilde.“ Wer sind ´die? Natürlich, die Neonazis. (Anm. d. Übers.: Auch das ist wahr, die Forderung nach sicheren Korridoren wurde auch von ukrainischen Medien gemeldet, nur hat die Ukraine das dann selbst nicht umgesetzt. Ich habe mittlerweile darüber berichtet, Details finden Sie hier)

Wir registrieren die Anwesenheit von Kämpfern aus dem Nahen Osten und aus einigen europäischen Ländern. Wir wissen es, wir hören sie im Äther. Sie verwenden so genannte Dschihad-Mobile – sie füllen Autos mit Sprengstoff und fahren sie zu den Truppen. Aber sie haben keinen Erfolg und werden keinen Erfolg haben.

Wer sind solche Leute, wenn nicht Neonazis? Durch solche Handlungen zerstören sie ihr Land und ihre Staatlichkeit.

Deshalb ist eine unserer Hauptforderungen die Entmilitarisierung, das heißt, wir helfen den Bürgern, den Bewohnern des Donbass, indem wir den neutralen Status der Ukraine anstreben, indem wir die Entmilitarisierung des Landes anstreben, denn wir müssen klar und deutlich verstehen, welche Waffen wo unter wessen Kontrolle sind.

Hier gibt es verschiedene Optionen, die wir jetzt diskutieren, auch mit Vertretern der Regierung in Kiew während des Verhandlungsprozesses in Weißrussland. Wir danken Präsident Lukaschenko für die Organisation dieser Arbeit und die Unterstützung bei der Durchführung dieser Verhandlungen.

Unsere Vorschläge liegen auf dem Tisch des Verhandlungsteams aus Kiew. Wir hoffen, dass sie positiv darauf reagieren werden.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

21 Antworten

  1. Wladimir Putin hat in diesen acht(!) Jahren sich Versicherung ca. einhundert föderativer Völker plus Kasachstan rückversichert. Über wie viel Völker hat sich Selenskyj jemals rückversichert? Borrell-Madrid-27? Nein der hat nur Klamauk versichert.

    1. Och der Luftraum von Rußland is auch zu, sogar für die Japaner, wenn ich mich recht erinnere. Und das is ja mal eine Luft-RAUM. Da is noch viel Platz zum Fliegen….Für andere allerdings nur drumherum…

    2. Das schreibt einer, der nicht einmal die deutsche Großschreibung beherrscht.

      Was machst du eigentlich hier – verschwinde in die Ukraine und laß dir einen Molli in die Pfote drücken.

    3. Blödmann, Russland ist riesengross, es ist überhaupt nicht möglich in vernünftiger Zeit von Ost nach West ohne Flugzeug zu gelangen. Welcher Idiot sollte denn den innerrussischen Luftverkehr verhindern? Ausserdem ist der chinesische Luftraum für russische Linienmaschinen offen.

    1. Sie meinen, die Georgier sollten endlich zugeben, dass einer von ihnen hauptsächlich (heute so verhasste) ethnische Russen UND Ukrainer in der Ukraine, aber auch jede Menge Bürger ALLER anderen damaligen Sowjetrepubliken verhungern ließ, und schon geht ein Dankschreiben nach Tiflis und alle sind wieder Freunde?

  2. „Nein, Kiew organisierte eine Blockade dieser Gebiete, hat sie vom Bankensystem, der Versorgung mit Lebensmitteln…“
    Das dies wahr ist, bestätigt auch der MDR auf seiner Webseite. Interessante Beiträge haben die dort aus der Ukraine…die Beiträge sind allerdings aus 2020…aber sie bestätigen die Aussage Putins.
    https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/land-leute/ukraine-donbass-alltag-100.html

    Und was man über die Abschaltung des pro-russischen Senders 2020 in der Ukraine schrieb, ist auch interessant, wenn die heute Putins Vorgehen gegen Lügensender so verurteilen.
    „Das hat nichts mit einem Angriff auf die Pressefreiheit zu tun. Die Sender sind zu einem der Kriegsinstrumente gegen die Ukraine geworden. Sie wurden im Sinne der nationalen Sicherheit blockiert.“
    https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/ukraine-schaltet-prorussische-tv-sender-ab-100.html

    1. Hast Du noch weitere Links aus westlichen Medien, welche Putins Anschuldigungen im Prinzip belegen, zumindest nicht als Propaganda erscheinen lassen? Ich habe den gesamten Konflikt damals auch schon verfolgt und möchte gerade verschiedene Links zusammentragen, um etwas für die Leute in der Hand zu haben, die aktuell so emotional verblendet sind, dass sie vor lauter Bäumen den Wald gar nicht mehr sehen können.

  3. Habe heute, 06.03.2022, spasseshalber mal nur die (relevanten) headlines der deutschen „Die Welt“ aufgelistet. Ein hervorragendes Beispiel fuer Massenmanipulation:
    Schlagzeilen „Die Welt“ heute, 06.03.2022

    • WELT-Sondersendung zum Ukraine-Krieg – Bomben auf Wohngebiete in Mariupol
    • „Die Szenen sind herzzerreißend“ – Neuer Evakuierungsversuch für Mariupol
    • „Das Einzige, womit wir Putin nicht provozieren, wäre Nichtstun“ (M. Roth, SPD)
    • Russische Truppen bereiten laut Selenskyj Bombardierung von Odessa vor
    • „Wir bleiben hier und werden kämpfen“ (V.&W. Klitschko)
    • „Irpin unter Dauerfeuer, über dem Stadtzentrum stehen schwarze Rauchsäulen“
    • Putin ist ein taktisches Genie, aber er kann nicht strategisch denken
    • Das ist bereits der Dritte Weltkrieg (Garri Kasparow)
    • „Wenn Putins Plan scheitert, wird er einen schrecklichen Zerstörungskrieg führen“
    • EKLAT BEI TURN-WELTCUP
    Ein Ukrainer siegt. Der Russe neben ihm setzt auf maximale Provokation
    • IRPIN UNTER BESCHUSS
    Ein ganzes Leben in zwei Rucksäcken
    • Wie viel russische Propaganda muss der Westen aushalten?
    • Die Entschröderisierung Hannovers läuft auf Hochtouren
    • Migrationsforscher Knaus hält bis zu zehn Millionen Flüchtlinge für möglich
    • Stoltenbergs Vorgänger (Anders Fogh Rasmussen) nennt „historischen Fehler“ der Nato (die Ukraine nicht
    schon viel frueher in die NATO aufgenommen zu haben)
    • Spenden für die Ukraine – womit Sie wirklich helfen und womit nicht
    • Das droht den russischen Kunst-Oligarchen
    • GEFAHR DER ESKALATION Dann gnade uns Gott!
    • Welche Gefahr durch den Beschuss ukrainischer Atomkraftwerke droht
    • RUSSLANDS BRÜCKENKOPF „Bank der Spione“ – das Geldhaus, vor dem sich der Westen fürchtet
    (Internationale Investitionsbank)
    • Schmerzhafter Handelskrieg mit Russland? So sehr würde der Westen wirklich leiden
    • Wie Putin-treue Tschetschenen auch in Deutschland Angst verbreiten
    • Die Rückkehr der Sowjetunion
    • „Putin wird jetzt noch härter zuschlagen“ (Boris Johnson)
    • ILLUSION DER ISOLATION, Die mächtigen Staaten hinter Wladimir Putin

    Ohne dies ueberprueft zu haben, werden die headlines in SPON, Zeit, Sueddeutscher, FAZ etc. ziemlich aehnlich lauten. Framing vom Feinsten eben.

    1. Eigentlich könnten die sich jede Menge Arbeit und Personal sparen, wenn sie einfach nur auf jede Zeitung
      die gleiche Schlagzeile drucken würden:

      Der Russland ist böse!
      Wir sind die Guten. 🙂

  4. Herr R! … bitte einen Beitrag nicht zu hektisch in die Tastatur hacken.

    „weiblichen Mitarbeiter“ sind, richtig, Mitarbeiterinnen
    und demnach sind also
    „männliche Mitarbeiterinnen“ eben Mitarbeiter.

    Entgegen landläufiger Ansicht ist die deutsche Sprache gar nicht soo schwer.

  5. +++ Newsflash frisch aus Zwiebelturmhausen +++

    Die Bemühungen der russischen Friedens – und Befreiungsarmee hinsichtlich des Vorhabens der Entnazifizierung und der Entmilitarisierung des ukrainischen Faschistenstaates machen weitere Fortschritte.
    Hunderte bis Dutzende versklavte Ukrainer empfangen die Streitkräfte der Sonderoperation mit Schokolade, Blumen und lustigen Kinderlidern, wohingegen Hunderttausende bis Millionen panisch das Land verlassen.
    Da sich diese Fluchtbewegung zu 99% nach Westen richtet, wird vermutet, dass der Westen die GPS-Navigation der Flüchtenden um 180° manipuliert haben muss, da die logische Richtung ja nach Osten wäre.
    Falls dies nicht der Fall ist, kann dies nur bedeuten, dass es sich bei jenen um Nazifrauen mit ihrer sich dekadent im Kinderwagen schieben lassenden Faschistenbrut handelt.
    Der Sieg rückt näher!

  6. Eine technische Frage am Rande: Auf neueren Photos hält Putin einen Abstand von gefühlt 100 Metern zu anderen Leuten; hier ist es deutlich weniger. Liegt das an den Frauen oder …?

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