Ukraine

Russland ist im Donbass auf dem Vormarsch

Nachdem sich die Frontlinie im Donbass lange Zeit kaum verändert hat, ist sie nun in Bewegung gekommen. Russland rückt vor und kesselt die ukrainische Armee an mehreren Stellen ein.

Im Westen wird behauptet, Russland habe einen Blitzkrieg gegen die Ukraine führen wollen, der gescheitert sei. Oft konnte man in westlichen Medien sogar lesen, dass Russland geschlagen sei. Das scheint sich nun als unwahr herauszustellen, vielmehr scheint die russische Strategie eine andere zu sein und sie scheint Erfolg zu haben.

Die russische Strategie

Ich habe vor knapp zwei Wochen bereits eine Analyse über die wahrscheinliche russische Strategie veröffentlicht. Ich werde das jetzt nur kurz zusammenfassen, die ausführliche Analyse können Sie hier nachlesen.

Wenn meine Analyse richtig ist, dann hatte Russland nie vor, einen schnellen Sieg zu erringen. Russland möchte die Ukraine als neutralen, nicht als anti-russischen Staat, sehen, wofür ein schneller Vormarsch mit zwangsläufig vielen zivilen Opfern kontraproduktiv wäre. Russland hat daher darauf gesetzt, von Anfang an militärische Ziele zu zerstören, um die ukrainische Armee mittelfristig vom Nachschub abzuschneiden und „auszuhungern“.

Das zeigt inzwischen Wirkung. Die ukrainische Armee, die mit fast ihrer gesamten Stärke im Donbass versammelt ist, leidet unter massiven Nachschubproblemen. Es gibt kaum noch Berzin für Fahrzeuge und Panzer und auch die Versorgung mit Munition scheint bereits ein Problem zu sein. Die vom Westen gelieferten Waffen kommen an der Front nicht an, weil inzwischen auch Eisenbahnknotenpunkte zerstört sind, weshalb der Großteil der vom Westen gelieferten Waffen nutzlos in der Westukraine herumliegt und die dortigen Waffenlager von russischen Raketen zerstört werden können.

Ein Problem, mit dem die russische Führung anscheinend nicht in dieser Form gerechnet hat, ist, dass sich die ukrainischen Streitkräfte sich konsequent in Wohngebieten verschanzen und Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchen, was man in Mariupol so deutlich gesehen hat, dass es sogar im Spiegel zwischen den Zeilen zu lesen war. Das macht den Vormarsch für die russische Armee schwierig, was auch der russische Verteidigungsminister gerade erst offen gesagt hat. Und auch der Chef des russischen Geheimdienstes erklärte nun, dass es Russland nicht um Zeitpläne gehe, sondern um die Erreichung der militärischen Ziele unter größtmöglicher Schonung der Zivilbevölkerung.

Das könnte man natürlich für russische Propaganda und das Schönreden von Misserfolgen halten, aber die Fakten sprechen eine andere Sprache. Die russische Armee hat in den letzten Wochen exakt nach diesem Muster gehandelt, denn sie hat auf einen schnellen Vormarsch verzichtet und stattdessen die ukrainische Armee im Donbass weitgehend vom Nachschub abgeschnitten.

Dürfen ukrainische Offiziere bald eigene Soldaten erschießen?

Dass die russische Strategie nun Wirkung zeigt, sieht man daran, dass im Netz immer mehr Videos auftauchen, in denen ukrainische Einheiten ihren Präsidenten bitten, sie endlich zu versorgen. Ihnen gehe der Nachschub aus, sie würden ja kämpfen, wenn sie wüssten, womit. Aber so seien sie reines Kanonenfutter. Entsprechend ergeben sich den Russen auch immer mehr zwangsrekrutierte ukrainische Soldaten.

Dass auch das keine russische Propaganda ist, zeigen Meldungen aus Kiew. Dort hat die Fraktion der Partei von Präsident Selensky eine Gesetzesänderung eingebracht, die Paragraph 221 des Statutes der ukrainischen Streitkräfte dahingehend ändern soll, dass es ukrainischen Kommandeuren künftig erlaubt ist, ihre Untergebenen bei Befehlsverweigerung oder Desertieren ohne Federlesen zu erschießen. Das Gesetz ist im ukrainischen Parlament zwar (noch) umstritten, aber alleine die Tatsache, dass es von der Präsidentenpartei eingebracht wurde, zeigt, dass es um die Moral der ukrainischen Truppen sehr schlecht stehen muss.

Der russische Vormarsch

In den letzten Tagen wurde von der russischen Armee gemeldet (und in den meisten Fällen von ukrainischer Seite bestätigt), dass viele Ortschaften im Donbass unter russische Kontrolle gekommen sind, dass die ukrainischen Streitkräfte also zurückgedrängt werden. An mehreren Stellen scheint die russischen Armee im Begriff zu sein, ukrainische Streitkräfte einzukesseln. Insgesamt sind an verschiedenen Stellen weit über 10.000 ukrainische Soldaten in Gefahr, eingekesselt zu werden.

Besonders wichtig ist dabei die Stadt Avdievka, die nur wenige Kilometer vor Donezk liegt und wo sich die ukrainischen Kräfte sehr gut verschanzt haben. Von dort aus werden auch Wohngebiete in Donezk bis heute heftig beschossen. Aus dieser Gegend werden nun heftige Kämpfe gemeldet und durch das Vorrücken auf wichtige Straßenverbindungen soll Avdievka praktisch vom Nachschub abgeschnitten und fast eingekesselt sein.

Und auch hier zeigt sich, wie die russische Strategie aussieht, denn der Pressesprecher der Donezker Streitkräfte hat einen direkten Angriff auf die Stadt vorerst ausgeschlossen. Er sagte:

„Wir rücken nicht in Avdievka ein und planen das auch nicht. Wenn die Stadt vollständig blockiert ist, sehen wir weiter.“

Auch in Avdievka verschanzen sich die ukrainischen Truppen in Wohngebieten und haben ihre Stellungen sogar in einem Chemiewerk aufgestellt, was bei einem Angriff besonders gefährlich wäre und bei Beschuss eine chemische Verseuchung der Stadt nach sich ziehen könnte. Daher will man die Stadt nicht im Kampf erobern, sondern, das wurde auch in Moskau deutlich gesagt, man will die Lehren aus Mariupol ziehen, wo die Asow-Kämpfer in dem Stahlwerk blockiert und ausgehungert wurden, bis sie sich freiwillig ergeben haben. Das rettet Menschenleben sowohl russischer als auch ukrainischer Soldaten und schützt die Zivilisten, die unter einer gewaltsamen Einnahme der Stadt inklusive Häuserkämpfen am meisten leiden würden.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

272 Antworten

    1. Die “Atom-Supermacht Europa” – 25. Mai 2022

      Die EU soll den Aufbau eines eigenen „atomaren Schutzschirms“ in Betracht ziehen.

      Dies fordert der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei.

      Der Schritt sei nötig, weil man mit Blick auf den Ukraine-Krieg eine „nukleare Abschreckung“ benötige,

      zugleich aber die USA langfristig keinen zuverlässigen Schutz böten:

      Gewinne Donald Trump die Präsidentenwahl im November 2024,

      stehe die EU womöglich ohne atomare Deckung da……….

      https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8931

      1. EU-Bürger werden in schwere Krisen getrieben – Schwab:
        Von der Leyen bestimmt Europas Handeln

        EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigt sich sichtlich stolz auf den Einsatz, den die EU-Länder leisten,

        um Russland durch Wirtschaftssanktionen in die Knie zu zwingen.

        EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigt sich sichtlich stolz auf den Einsatz, den die EU-Länder leisten, um Russland durch Wirtschaftssanktionen in die Knie zu zwingen.

        Sie behauptet gar, diese Sanktionen und Selbstsanktionierungen vieler Unternehmen, würden helfen, den Krieg in der Ukraine zu beenden.

        Parallel zeichnen Ökonomen auf dem Weltwirtschaftsforum eine düstere Zukunft für die EU-Bürger

        und einige EU-Parlamentarier beschuldigen von der Leyen sogar der Lüge sowie der Zerstörung der Wirtschaft.

        „Die Wirtschaft der Zukunft“ jedoch „wird nicht mehr auf Öl und Kohle setzen, sondern auf Lithium für Batterien, auf Silizium für Chips, auf seltene Erden, Permanentmagnete für Elektrofahrzeuge und Windkraftanlagen“, so von der Leyen am Dienstag auf dem WWF.

        https://de.rt.com/kurzclips/video/139291-eu-burger-werden-in-schwere/

        1. „und einige EU-Parlamentarier beschuldigen von der Leyen sogar der Lüge sowie der Zerstörung der Wirtschaft.“

          „Sogar der Lüge“? Diese widerliche Giftspritzen-Hexe lügt wenn sie das Maul aufmacht

        2. „Die Wirtschaft der Zukunft“ jedoch „wird nicht mehr auf Öl und Kohle setzen, sondern auf Lithium für Batterien, auf Silizium für Chips, auf seltene Erden, Permanentmagnete für Elektrofahrzeuge und Windkraftanlagen“, so von der Leyen am Dienstag auf dem WWF.

          Ist es Dummheit oder Einfalt? Niemand fragt diese Dame wo Lithium, die seltenen Erden oder die Chips herkommen oder hergestellt werden, seltsam, es kommt vor allem aus Ländern, die sich den irren Sanktionen gegen Russland nicht angeschlossen haben.

        3. Das leyenhafte Gedöns ist doch lächerlich.All die seltenen Erden,Erdöl,Gas,Metalle usw.kommen in der EU nicht vor und geschenkt schon garnicht.Wer immerzu mit Sanktionen arbeitet,richtet die eigene Wirtschaft zugrunde.Diese ungewählte Politkertochter,die das höchste Amt in der EU bekleidet,leidet an Wahnvorstellungen.Wir sind hauptsächlich von der Halbleiterindustrie Chinas abhängig,ebenso von den Rohstofflieferanten Russland,Indien usw.

        4. In der EU werden Chips aus Kartoffeln hergestellt. Die aus Silizium kommen aus China. Die EU hat weder die Technologie noch den nötigen Strom, um so etwas herstellen zu können.

          1. „Die aus Silizium kommen aus China.“ Das Silizium ist nicht das Problem, das haben wir auch in Europa (liegen an jedem Sandstrand viele tausend Tonnen davon rum 😀 ).

            Das Problem sind die sogg. „seltenen Erden“, die man für jeden Computer und jedes Smartphone braucht und die gibts nur in China und Bolivien.

            1. Taiwan, Republik China, ist ein bedeutender Produzent von Chips, aber auch die USA. In der EU werden fast keine mehr hergestellt, weil das technologische und industrielle Potential fehlt. In der BRD werden auch keine Bildschirme, Fernseher und Displays hergestellt, und kaum etwas, was sonst an Zutaten für das Computerzeitalter nötig ist.

              1. So wissen schon, dass sie da kompletten Blödsinn schreiben? Die zur Chip Herstellung nötigen Technologien kommen MASSGEBLICH aus der EU. ASML, quasi Monopolist mit Sitz in den Niederlanden, Zeiss aus Oberkochen als einer der Hauptlieferanten von ASML. Intel beginnt gerade mit dem Bau einer großen FAB bei Magdeburg. Zu sagen, dass der EU das Know-how fehle ist schlicht Blödsinn

        5. Die Normalbürger der EU werden die verrückten Pläne und Machtphantastereien teuer bezahlen.Nicht jeder hat die Apanage der Politikerkaste,da spielen Brot – und Benzinpreis keine Rolle,falls die nicht sowieso Dienstwägen haben.

      2. Bessere Lösung: US-Kriegsverbrecher rauswerfen und die NATO auflösen. Russland wird schon die nukleare Abschreckung liefern, falls Biden darauf aggressiv reagiert – schon alleine weil Russland nicht die Biden-Diktatur als Nachbarland haben will.

          1. Slava Bunkerista … wie verkommen die Ukraine agiert, ist ja kaum noch zu verschleiern.

            Aber ich werde den Teufel tun, jetzt schon aufzuatmen.

            Denn Marionettenregimes waren noch nie dafür bekannt, im richtigen Moment die Reissleine zu ziehen. Zelenskij hat noch lange nicht ausgedient, obwohl längst schon Morgenröte dräut.

          2. … sie eilten johlend von Sieg zu Sieg bis zur endgültigen Niederlage …
            Mal sehen, was unsere Presse dann daraus wieder macht.
            Eventuell so hier:
            „Auch wenn der Wiederstand erloschen ist, so hat es der Russe, dank des heldenhaften Kampfes der mutigen Ukrainer, dennoch nicht geschafft, die gesamte Ukraine zu überrennen. Und dass bedeutet nichts Geringeres, als dass Putins Großmachtträumereien ausgeträumt sind, und er eine herbe Niederlage auf seinem Konto verbuchen muss. Aus diesem Winkel betrachtet, kommt man nicht umhin, die Ukraine als eigentlichen Sieger zu betrachten.“

        1. N(azi)-TV lügt auf jeden Fall — Russland ein „totalitäres System“? Und die Azow-Nazis „Verteidiger“, die sich einschließen lassen, um ihre Stadt zu verteidigen (auch nachdem sie schon lange gefallen ist)? Russland als möglicher Verursacher eines nuklearen Erstschlags?
          Pure Propaganda. Vielleicht mit einem Kern Wahrheit: Die Ukraine hat es geschafft, an einer Stelle an Russlands Grenze zu kommen, und das ist nicht militärisch relevant. (Wohl aber extrem wichtig für die Propaganda).

        2. @heziegel: was nützt mehr, eine teilweise verlorene Ukraine mit der Möglichkeit weiter an Russlands naher Grenze zu kratzen, oder eine vollständig verlorene Ukraine? Kissinger scheint das erkannt zu haben, bei dieser Lage nicht verwunderlich!
          „Die Streitkräfte der Russischen Föderation setzen eine besondere Militäroperation in der Ukraine fort.

          Im Laufe des Tages schlugen hochpräzise Luftabwehrraketen ein: 48 Gebiete, in denen sich Arbeitskräfte und militärische Ausrüstung der Streitkräfte der Ukraine konzentrieren; zwei Artilleriebatterien, zwei Munitionsdepots in den Gebieten NIKOLAEVKA und BERESTOVE der Donezker Volksrepublik.

          Im Gebiet der Siedlung Dneprowskoje in der Region Mykolajiw wurde das ukrainische Zentrum des elektronischen Nachrichtendienstes zerstört, wobei 11 Militärangehörige der Kampfmannschaft sowie 15 ausländische Spezialisten des technischen und operativen Personals getötet wurden.

          Darüber hinaus wurden im Gebiet der Siedlung NIKOLAEVKA, Volksrepublik Donezk, die Abschussvorrichtung des Flugabwehrraketensystems „Osa-AKM“ und im Gebiet CHUGUEV, Region Charkiw, das Beleuchtungs- und Lenkradar des ukrainischen Flugabwehrraketensystems S-300 zerstört.

          Die operativ-taktische und militärische Luftfahrt traf 49 Bereiche, in denen sich Personal und militärische Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte konzentrieren, zwei Mörserbesatzungen sowie ein Lager für Raketen- und Artilleriewaffen und -munition.

          Insgesamt wurden durch die Luftangriffe mehr als 350 Nationalisten zerstört und 96 Einheiten von Waffen und militärischer Ausrüstung außer Gefecht gesetzt.

          Ein ukrainischer Mi-24-Hubschrauber wurde von der russischen Luftabwehr über der Siedlung Gusarovka im Gebiet Charkiw abgeschossen. Auch ein militärisches Transportflugzeug der ukrainischen Luftstreitkräfte, das Munition und Waffen lieferte, wurde in der Nähe von KREMIDOVKA, Region Odessa, abgeschossen.

          Darüber hinaus wurden 13 unbemannte ukrainische Flugzeuge, darunter zwei Tu-143 „Flight“ aus sowjetischer Produktion, in den Gebieten der Siedlungen ZELENY GAI, Gebiet Cherson, BOLSHYE und MALYE PROKHODY, Gavrilovka, VESELOYE, Gebiet Charkiv, Epifanovka, KIROVSK, Volksrepublik Luhansk, zerstört.

          Raketentruppen und Artillerie trafen 62 Kontrollpunkte, 407 Konzentrationspunkte von Personal und militärischer Ausrüstung der Streitkräfte der Ukraine, 47 Artillerie- und Mörsereinheiten in Feuerstellungen sowie drei Munitionsdepots.

          Im Bereich des Bahnhofs POKROVSK der Volksrepublik Donezk wurden infolge des Angriffs Einheiten und militärische Ausrüstung der 10. Gebirgsjägerbrigade der Streitkräfte der Ukraine, die zur Verstärkung der ukrainischen Gruppierung im Donbass eingetroffen war, beim Ausladen zerstört.

          Insgesamt wurden seit Beginn der militärischen Sonderoperation 179 Flugzeuge, 127 Hubschrauber, 1.019 unbemannte Luftfahrzeuge, 323 Flugabwehrraketensysteme, 3.266 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 433 Mehrfachraketenwerfer, 1.682 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 3.190 Einheiten von militärischen Sonderfahrzeugen zerstört.“

      1. Ein wirksame Waffe der russischen Truppen sind die Panzergranaten, mit denen Flugblätter verschossen werden. Die Bunker in Asowstal wurden wahrscheinlich über die Lüftungsschächte mit diesen Blättern versorgt.

    2. @cooperatorveritatis

      Das hier ist auch interessant…… vor allen Dingen der weltbekannte “ Philanthrop “
      Michail Chodorkowski 🤑🤑🤑

      „Brückenkopf für eigene Pläne“
      – Chodorkowski und die US-Militärhilfe für Kiew / 25 Mai 2022

      Die beispiellose Summe von 40 Mrd. US-Dollar fließt von Washington nach Kiew – auszugeben für Rüstungsgüter.

      Mitgewirkt am Zustandekommen dieser Entscheidung haben bekannte Oligarchen,
      unter ihnen der gern als Philanthrop auftretende Exil-Russe Michail Chodorkowski.

      Aus Washington, D.C. wird nach Kiew die beispiellose Summe von 40 Mrd. US-Dollar überwiesen – der Beschluss ist gefasst und endgültig. Der Großteil dieser Mittel fließt für Rüstungsgüter, berichten die Medien.

      Die beiden ukrainischen Oligarchen Rinat Achmetow und Wiktor Pintschuk sowie der ehemalige russische Jukos-Eigentümer Michail Chodorkowski* waren bedeutende
      Lobbyisten für diese Entscheidungen, wie RT in Zusammenarbeit mit dem Portal Prigovor.ru [Urteil, Erkenntnis]herausfand.

      Sie finanzierten auch den Bericht der Denkfabrik Atlantic Council,

      der zwei Wochen vor Beginn der militärischen Sonderoperation herausgegeben wurde.

      Darin empfahlen die NATO-Analysten den USA und der Europäischen Union, den wirtschaftlichen Druck auf Moskau weiter zu verstärken und zugleich das Programm der militärischen Zusammenarbeit mit der Ukraine auszuweiten.

      Die Strategie des Atlantic Council ist in enger Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten entwickelt worden, berichten die von RT befragten Experten………

      Hier entlang…….
      https://de.rt.com/europa/139253-bruckenkopf-fur-eigene-plane-chodorkowski/

    3. Und was der deutsche Kanzler von sich gibt, der nur auf Herrn Putin verbal einschlägt, deutet darauf dahin, er sieht alle Fälle von sich schwimmen und pfeift jetzt im dunklen Wald!
      Sein Aufruf alle mögen zusammen halten, dem liefen bei seiner Bettelei doch bald die Tränen“

    4. @ cooperatorveritatis

      Auch interessant…….

      Ukrainer flüchten aus Angst vor radikal-nationalistischen Ukrainern – MAI 26, 2022

      Achtzig Prozent des ukrainischen Staatsgebiets sind nicht von kriegerischen Handlungen betroffen.

      Einige Millionen Bürger der Ostgebiete können oder wollen nicht Richtung Westen flüchten.

      Dennoch haben bis heute etwa 6,5 Millionen ihre Heimat verlassen. Das sind immerhin etwa 15 Prozent der Gesamtbevölkerung. Da lohnt eine Betrachtung, wovor diese Menschen flüchten und warum.

      Die Flüchtlinge aus der Ukraine sind nicht überall willkommen.

      Das liegt auch daran, dass zu beobachten ist, dass gerade in Deutschland Flüchtlinge mit Nobelkarossen ankommen, denen eine übliche Flüchtlingsunterkunft als nicht angemessen für sie erscheint.

      Ebenfalls sind erstaunte Berichte zu hören, dass angekommene Ukrainer als erstes in Nobelboutiquen beim Einkaufen beobachtet worden sind.

      Natürlich muss das als Ausnahme gesehen werden, aber dennoch sollte man sich fragen, warum auch offensichtlich begüterte ihre Heimat verlassen.

      Man darf vermuten, dass es sich da um Profiteure des Putsch-Regimes nach dem Maidan handelt.

      Diese haben offensichtlich Angst, dass sie ihrer Privilegien verlustig gehen werden, sobald in Kiew wieder eine Regierung installiert ist, die die Verbrechen des aktuellen Regimes aufarbeiten wird…………..

      Der Volltext hier….
      https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20221/ukrainer-fluechten-aus-angst-vor-radikal-nationalistischen-ukrainern/

    5. Good Cop, Bad Cop? Good Jew, Bad Jew?

      Kissinger:
      „Die Friedensverhandlungen müssen in den nächsten zwei Monaten beginnen, [bevor der Konflikt] zu Verwerfungen und Spannungen führt, die nicht leicht zu überwinden sind“, sagte der 98-jährige erfahrene Diplomat. Der Ausgang der Krise wird die Beziehungen Europas zu Russland und der Ukraine gleichermaßen bestimmen, sagte er. „Idealerweise sollte die Trennungslinie zum Status quo ante zurückkehren“, sagte er.

      Soros:
      Soros blieb ganz bei der neoliberalen/neokonservativen Kriegshetze, dass die Ukraine sich selbst in die Lage versetzt hat, diesen Krieg zu gewinnen, und dass es unsere Pflicht als Verteidiger seiner Offenen Gesellschaft ist, sie zu unterstützen, koste es, was es wolle.

      Denn wenn wir das nicht tun, „überlebt die Zivilisation vielleicht nicht“. Die besondere Art von Solipsismus und Hybris, die Soros an den Tag legt, grenzt nicht nur ans Pathologische, sie ignoriert sie auch, wie Soros es für alle Grenzen fordert.

      Am besten für die Welt wäre es, sie brauche sich mit solchen Leuten nicht mehr auseinander zu setzen!

      https://www.globalresearch.ca/davos-2022-the-octogenarian-oligarch-cage-match-kissinger-vs-soros/5781540

    6. Was Deutschland meint, ist nur eine verlängerte Märchenstunde.
      Aber es gibt auch eine Gefahr für die Russen, zumal sich immer mehr Länder, russische Trotzköpfe, die hinter Gitter sitzen mussten, dann in England wohnen, sich gegen Putin ausgesprochen haben, sogar ein Teil der Kirche widersetzt sich.Wie lange hält man das durch?
      Mit wie vielen Gegner kann man den Entenmarsch der russischen Soldaten, der seinen Tribut wegen der langen Kampfzeit, wohl gezahlt werden muss undv dann?!!!

      Resümee, Russland hat sich übernommen, ist froh dass es durch die höreren Gaspreise Geld für den Krieg einsetzen kann..Das löst auch ds Rätsel, eshalb man Deutschland den Hahn nicht zu gedreht hat.
      Das man die EU / Deutschland hätte aber schwer schwächen können, dieser Gedanke scheintv verboten zu sein!

    7. Der Erfolg ist beruhigend, doch währenddessen meint die SPD, Präsident Putin als Faschisten betiteln zu müssen. “
      Ein Artikel von: Albrecht Müller“ NachDenkSeiten“

      Die Entspannungspolitik der sechziger und siebziger Jahre war die historische Leistung der SPD. Es liegt nahe, zu fragen, warum sie dieses große Erbe vergessen hat und verspielt. Die Co-Vorsitzende der SPD, Saskia Esken, hat in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von gestern gezeigt, wie das geht: Man erklärt Putin zum Faschisten. Deshalb müssten wir erkennen, dass Putin unser Feind ist, mit dem „Wandel durch Annäherung“ keine Option mehr ist. Damit jede Frau und jeder Mann auch wahrnehmen, welche Schuld die SPD auf sich genommen hat, fügt Esken an: „Wir haben das leider zu spät erkannt“. – Das ist der helle Wahnsinn. Ein ausgesprochen gefährlicher Wahnsinn. Im Folgenden finden Sie in I. die einschlägigen Auszüge aus der FAS und dann in II. eine kritische Bewertung dieser himmelschreienden Beerdigung der Friedenspolitik.

    1. @ Qumingi

      Ich habe mir diese ARTE – Beiträge nicht vollständig ansehen können.
      Es wurde u.a. über die Abtrünnigen im Osten der Ukraine, nicht
      wahrheitsmässig berichtet.

      Den Beitrag über das Verhältnis Polen / Ukraine, habe ich mir vollständig
      angesehen.

      Auf den Super – Helden des Westens – Zelenskij – war ich schon neugierig.

      Als es aber hieß, dass dieser Mann im GESAMTEN Westen ein Held ist, weil er
      Präsident Putin die Stirn bietet, bzw. gegen ihn kämpft, habe ich auch diesen
      Beitrag ausgeschaltet.

      Auch das ZDF hatte eine Sendung über Präsident Putin…… wenn schon
      Dämonisierung des Präsidenten von Russland, dann bitte nur “ volle
      Kanne “ .

        1. Die Volksrepubliken haben Beistandsabkommen mit Rußland geschlossen. Als sie dann immer noch von den Faschisten beschossen wurden, begannen sie Brüderliche Hilfe zu leisten. Streng nach Völkerrecht, Kap. VII Art. 51 der UNO-Statuten.

        2. Na also @Emma99. Endlich haben Sie gezeigt, woher Ihr Wind weht.
          Menschen mit russischem Migrationshintergrund, deren Familien schon seit Generationen in der Ostukraine leben, sind für Sie also illegal dort. (Die russischen Streitkräfte werden Sie ja nicht meinen, da diese der Ukraine nicht abtrünnig sein können.)
          Sicherlich finden sie genau so, dass Menschen mit türkischem-, kurdischem-, kubanischem-, etc. Migrationshintergrund in Deutschland illegal sind. Sie ekeln mich an.
          Jetzt versteht man natürlich auch, warum Sie die Asow-Nazis so vehement verteidigen. Es sind Ihre Glaubensbrüder im Geiste.
          Sie haben es sich redlich verdient, dass man Sie ab jetzt in diesem Portal nur noch „Blondi“ nennt.
          Herzlichen Glückwunsch.

        3. „Sie meinen sicher die Russen die sich dort illegal aufhalten.“

          Welche sollen das sein? der Donbass war immer russisch.
          Sind die Deutschen bei ihnen auch illegal in Deutschland?
          Wenn ja, warum?

          1. Ein Deutscher, der die US-amerikanische Staatsbürgerschaft annimmt hält sich trotz der Tatsache, dass er nach der Annahme der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft zum Ausländer geworden ist, dennoch legal in Deutschland auf.

      1. Die Beiträge auf Arte habe ich auch nicht vollständig gesehen. Bin nur dazugekommen, als es zufällig im TV lief (bei jemandem, der an Propaganda „nichts Schlimmes” findet …). Ähnlich war es mit der Sendung über Präsident Putin im ZDF vor einer Weile, von der ich so die letzten Minuten mitbekommen konnte.

  1. Jeder, der die Mannstärke der AFU + Reservisten und das relativ kleine russische Einmarsch-Kontingent kannte, konnte realistisch NIEMALS von einem „Blitzkrieg“ (oder Blitzsieg) ausgehen.

    Außerdem, Ukraine hat schwieriges Gelände, viele und breite Flüsse, Sümpfe, schlechte Straßen usw.

    Das war westlich medial, um sagen zu können „Putin hat sich verrechnet“, „Heldenhafter Widerstand“ usw.

    Möglicherweise waren die russischen Verluste anfangs höher als erwartet, aber taktisch grundsätzlich ganz clever, mehrere Frontlinien aufzubauen und die AFU vielerorts zu beschäftigen, den Hauptschlag im Unklaren zu lassen.

    Der Südosten scheint stabilisiert, über Mariuppol kann zudem bald Nachschub über See eingebracht werden. Wenn nichts außergewöhnliches mehr passiert, ist die Messe gelesen.

    Die vielen Toten aber, und das sonstige Brimborium mit Sanktionen und Embargos inkl. der Auswirkungen auf die EU-Normalbürger hätten mit Diplomatie und westlichen Zugeständnissen vermieden werden können. Wenn „man“ gewollte hätte…im Ergebnis wird es mehr oder weniger auf die Forderungen von Herrn Putin hinauslaufen (Krim russisch, Donbass autonom, Ukraine neutral bzw. kein NATO-Mitgliedsstaat).

  2. Scott Ritter, UNO-Waffeninspekteur im Irak, hat schon kurz nach dem Einmarsch der russischen Armee eine ziemlich gute Strategie-Prognose abgegeben. Gestern (uncutnews.ch) hat er erneut eine Prognose abgegeben. Er erkennt im russischen Vorgehen eine gewisse Nachsicht, die schon US-Bürgerkriegsgeneral Lee praktiziert habe. Scott Ritter meint aber, Nachsicht könne von der Gegenseite heutzutage als Schwäche aufgefaßt werden, also eher eine Gefahr darstellen.
    Verrückte Welt.
    Vielleicht nicht verrückt, aber doch überraschend ist auch, was Valeriy Pyakin vom „Fonds Konzeptueller Technologien“ zur Sarmat-Rakete sagt. Er meint, allein deren Start sei ein Signal an die russische Elite gewesen, dass unter ihr noch genügend sind, die in der Jelzin-Ära eben nicht korrumpiert worden sind.
    Da muss man erst einmal drauf kommen.
    Für die meisten Texte von Valeriy Pyakin reicht meint Verstand nicht. Der kleine Rest liest sich aber analytisch und klug.
    Henry Kissinger hat gestern in Davos zum Krieg in der Ukraine gesprochen. Es klang, als stehe er auf Seiten derer, die für Verhandlungen und ein Kriegsende stehen. Kissinger ist ein alter Fuchs.
    Aber falls man ein Kriegsende möchte und kein sonderlicher Freund von Nuklearwaffen ist, muss man im Moment nehmen, was man kriegen kann. Oder?

    1. Scott Ritter muss ja auch irgendwie bei seiner Darstellung bleiben. Das ist doch irgendwie das Problem aller „Experten“ die auch alle über keine exakten Informationen verfügen. Dann noch einen Schuss Gusto mit rein und man hat Schwarz & Weiß.

    2. Die andere Hälfte der 190 Jahre einschlägiger Berufserfahrung, Soros, hat bei derselben Veranstaltung verlautbart, Amerika müsse Russland und China besiegen, um die Zivilisation zu retten

      https://uncutnews.ch/die-zivilisation-wird-vielleicht-untergehen-george-soros-fordert-die-menschen-in-davos-auf-putin-und-xi-zu-besiegen-sonst/

      Wenn man sich vorstellt, dass diese Leute ewig leben und damit die Entwicklung der Menschheit – im Volksmund auch Evolution genannt – beenden wollen, dann würde ich das Leben im Geäst eines Baumes meiner Wahl vorziehen vor einer Gerontokratie.

      Weiss eigentlich wer, was Gretel macht inzwischen? Man hat sie beim ESC vermisst, wurde mir berichtet. ‚I want you to panic‘ als Rap?

      1. Er meint natürlich die westliche Lebensweise. Und zwar nicht die der einfachen Leute, weil die sind durch Woke, Corona und einseitige Medien eh schon nicht mehr was sie mal waren. Aber bei der Lebensweise der Elite, die weltweit die Regeln (nämlich die international regelbasierte Ortnung, spricht, was wir machen ist ok, was andere machen ist böse) vorgibt, da hat er recht. Wenn Russland und China nicht besiegt wird, dann wird dieser Teil zivilisatorischer Geschichte zu den Akten gelegt.

  3. @ lebon

    Henry Kissinger ???? Hier ist er…….

    Ex-US-Außenminister Kissinger:
    Ukraine soll Gebiete an Russland abgeben, um den Krieg zu stoppen

    Die Chancen für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts schwinden Tag für Tag,
    warnte Henry Kissinger die westliche Elite in Davos.

    Der Friedensnobelpreisträger hat laut der „Daily Mail“ vorgeschlagen, dass die Ukraine Gebiete an Russland abgeben solle, um den Krieg zu stoppen………

    „Die Friedensverhandlungen müssen in den nächsten zwei Monaten beginnen, bevor der Krieg zu Umbrüchen und Spannungen führt, die nicht leicht zu überwinden sind.“……….

    „Würde der Krieg über diesen Punkt hinaus fortgesetzt, ginge es nicht mehr um die Freiheit der Ukraine, sondern um einen neuen Krieg gegen Russland selbst.“……….

    „Ich hoffe, dass die Ukrainer dem Heldentum, das sie gezeigt haben, mit Weisheit begegnen werden.“………

    Der erfahrene Politiker äußerte gegenüber der „Daily Mail“ zudem seine Auffassung, dass der Westen nichts zu der Niederlage Russland beitragen solle.

    Er warnt vor weiteren Eingriffen des Westens in dem Ukraine-Krieg.

    Kissinger riet der Ukraine, mit den Verhandlungen zu beginnen,

    bevor es „zu Aufruhr und Spannungen kommt, die nicht leicht zu überkommen sind.“……….

    Mehr……
    https://de.rt.com/international/139254-ex-us-aussenminister-kissinger-zeit/

    1. Ein weiterer Beleg für die Unfähigkeit vieler westlicher Politiker, zu begreifen was Sache ist. Es geht Rußland doch gar nicht um Gebietserweiterungen, sondern darum, eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine zu verhindern und den ukrainischen Krieg gegen den Donbas zu beenden. Putinversteher müßte man eben sein. Wären Selenski und Biden Putinversteher, gäbe es diesen Krieg nicht.

      Allerdings wird nach Kriegsausbruch dieser Krieg der Ukraine auch geographisch teuer zu stehen bekommen – neben dem Donbas könnten sich inzwischen auch die Regionen Cherson und Saporoschje Rußland anschließen, nach den ganzen ukrainischen Kriegsverbrechen dort.

      1. >>Wären Selenski und Biden Putinversteher, gäbe es diesen Krieg nicht…

        Die wissen sehr genau, was Putin will und wollte. Das hat er ja tausendfach deutlichst kommuniziert. Aber dieser Krieg war und ist gewollt. Und das nicht von Putin, sondern vom höchst friedliebenden, Demokratie säenden, Freiheit und Gleichheit predigenden, Menschenleben wertschätzenden Wertewesten. Amen.
        Und genau diese unerträgliche Doppelzüngigkeit ist es, die einem die Galle zum überkochen bringt. Und noch schlimmer sind all diese bräsigen Emmas und Konsorten, die einfach so tun, als hätte der Kaiser tatsächlich wunderhübsche Kleider an. Blödheit im Quadrat.
        Nix hat er an der Kaiser! Ein nackter Kriegstreiber ist er und mit ihm sein gesamter Hofstaat! Diese Emmas, die mitten im Wald behaupten, es wären gar keine Bäume zu sehen. Diese Emmas, die Hals über Kopf für jede Schildlaus, die es zu schützen gilt, popelnder Weise demonstrierend durch Parks und über Wiesen trampeln und dabei das Xfache an Gekreuch zerlatschen, als sie in ihrem gesamten, jämmerlichen Leben insgesamt zu „retten“ in der Lage wären. Die aber zeitgleich überhaupt nicht das geringste Problem damit haben, dass die netten Nazionkels im Donbas schon seit 8 Jahren Kinder, Alte, Frauen und Männer massakrieren, nur weil die sich seinerzeit dafür entschieden hatten, sich der Nettennazionkeldiktatur nicht bedingungslos zu beugen.
        Verzeihen Sie mir bitte, Seefeldt, dass ich vom Thema abgekommen bin. Hat nix mit Ihnen zu tun, sondern ist ganz allgemein gemeint.

      2. Mhhh, also Putin beginnt einen Krieg gegen die Ukraine, damit diese nicht in der NATO Beitritt und treibt Gleichheit Schweden und Finnland die bisher immer neutral waren in die NATO? 2-1=1. damit hätte sich Putin die Sache auch sparen können 😂

        1. Na ja, man wird sehen, inwiefern die NATO überhaupt noch ernstgenommen wird, wenn man mit vereinten Kräften nicht mal mit 100 000 Russen, die zum Teil mit museumsreifen Fahrzeugen aufmarschiert sind, fertig werden konnte. Ich weiß auch nicht, ob sich Finnland und Schweden wirklich bewusst sind, dass ab diesem Beitritt künftig auch auf sie dauerhaft Atomwaffen gerichtet sein werden.
          Rechnung für beide Länder: Relative Unabhängikeit minus Blockverpflichtung minus Sicherheit (denn der Beitritt bringt nun mal das exakte Gegenteil von Sicherheit, sofern man direkt an Russlands Grenzen Truppen und Kernwaffen stationiert) minus deutlich höhere Militärausgaben minus etc.etc.
          Klingt jetzt auch nicht wirklich verlockend. Und sich freiwillig als künftiges potentielles Schlachtfeld für West- gegen Ost- Allianz (und die kommt definitiv, bzw. existiert ja bereits in abgeschwächter Form) zu empfehlen, würde ich jetzt nicht unbedingt als clever einstufen. Aber jeder wie er möchte. Und was tut man nicht alles, um Uncle Sam zu gefallen.

    2. „„Würde der Krieg über diesen Punkt hinaus fortgesetzt, ginge es nicht mehr um die Freiheit der Ukraine, sondern um einen neuen Krieg gegen Russland selbst.“……….“

      Den hätten die Russen sich aber auch redlich verdient.

    3. @Fichte46: Kissinger: vielleicht möchte er als Friedensstifter in der Hölle aufschlagen? Vielleicht hat er die Hoffnung, dass der Teufel sich dann totlacht und ihm nichts mehr anhaben kann?

    4. Hallo, Fichte46, leider kann ich den Link nicht öffnen; kann sein, dass der Große Bruder das nicht erlaubt. Schade. Hätte mich wirklich interessiert, wobei Putins‘ Interesse aus meiner Sicht weniger darauf abzielt, ukrainische Gebiete ‚abgegeben‘ zu erhalten, sondern dass die Ukraine sich 1. als neutral erklärt, 2. die Entnazifizierung der Ukraine erfolgreich abgeschlossen werden kann, damit 3. russlandaffine Bürger ein progromfreies Leben zugesichert werden kann.

    5. Mit „Umbrüchen und Spannungen“ meint er natürlich, dass die Kriegsgeilheit der westlichen Bevölkerung sich in Zorn auf die eigenen Regierungen wegen Hunger und Obdachlosigkeit wandelt…

    6. „Der erfahrene Politiker äußerte gegenüber der „Daily Mail“ zudem seine Auffassung, dass der Westen nichts zu der Niederlage Russland beitragen solle.

      Er warnt vor weiteren Eingriffen des Westens in dem Ukraine-Krieg.“?

      Das muss man unserem autistisch veranlagten Kanzler einmal in die Ohren flüstern!

  4. Selenskyj hat sich zum ersten Mal über das Ausmaß der ukrainischen Verluste geäußert – nach seinen Worten verlieren die Streitkräfte der Ukraine jeden Tag 100 Menschen. Er ist entsetzt über diese Zahl, aber in Wirklichkeit sind die Verluste seines Landes viel höher (ca. 500 Menschen Pro Tag).

      1. – Täglich neue Videos auf Telegramm
        – Videoberichte der ukr. Soldaten, die im Stich gelassen sind und um Hilfe bitten
        – Berichte von Gefangenen
        – das Interview von Selenski

        Mittlerweile weiß die ganze Welt, dass die ukr. Armee zusammenbricht. Nur der brave Spiegel-Leser ist vom Gegenteil überzeugt.

        1. Na wenn die ukrainische Armee zusammenbricht, dann könnte man mal vorrücken.
          Mag sein das es zum Ende hin schnell geht. Aktuell bleibt es aber sehr überschaubar.

          Und klar, die ukrainische Armee wird im Donbass ausgehungert, darüber gab es heute sogar im ZDF einen Bericht, wenn das sogar dort gebracht wird, kann man es wohl wirklich nicht mehr verstecken.

          Große Siege habe ich noch keine gesehen. Und es möge doch bitte niemand das Gemetzel in Mariupol als großen Sieg sehen. Wenn das überall so läuft wird es noch ein sehr langer Krieg.

          1. „Und klar, die ukrainische Armee wird im Donbass ausgehungert, darüber gab es heute sogar im ZDF einen Bericht, wenn das sogar dort gebracht wird, kann man es wohl wirklich nicht mehr verstecken.“

            ZDF?
            Es war nicht auf RT?

                1. Es geht nicht darum was das ZDF ist, natürlich sind da alle auf Linie, es geht darum das überhaupt mal von Problemen bei den Ukrainern berichtet wurde. Im Donbass, vor Ort.

          2. Hallo, Die Schneise, was genau meinen Sie mit ‚Gemetzel in Mariupol‘ und dass dieses nicht als großer Sieg (aus Sicht der RF) zu sehen sei?
            Gemäß der Berichte von Th. Röper geht das Gemetzel auf das Konto der ukrainischen Söldner, bzw. Asow-Batallione.

          3. Hallo, Die Schneise, was genau meinen Sie mit ‚Gemetzel in Mariupol‘ und dass dieses nicht als großer Sieg (aus Sicht der RF) zu sehen sei?
            Gemäß der Berichte von Th. Röper geht das Gemetzel auf das Konto der ukrainischen Söldner, bzw. Asow-Batallione.

            (Und nein, automatisierter Kontrolleur, ich habe diesen Kommentar noch nicht abgesetzt …).

          4. Hallo Schneise,
            ich sehe es ziemlich genau wie „Nordwind“:

            „Jeder, der die Mannstärke der AFU + Reservisten und das relativ kleine russische Einmarsch-Kontingent kannte, konnte realistisch NIEMALS von einem „Blitzkrieg“ (oder Blitzsieg) ausgehen.“

            Das heißt, wenn man davon ausgeht, dass die anfangs genannte Truppenstärke von ca. 150 000 Mann korrekt ist und sich bis dato nichts daran geändert hat (abzüglich der Gefallenen und zuzüglich der Auffrischungen), dann reden wir insgesamt von ca. 100 000 Mann kämpfender Truppe (im Idealfall). Der Rest ist Versorgung, Instandhaltung, Stab, Kommunikation, Sanis und was es sonst noch alles für rückwärtige Einheiten gibt. Das wiederum bedeutet, dass die Russen mindestens 1:6 (eher noch höher) an reiner Truppenstärke unterlegen sind. Obendrein gegen einen Gegner, der gar nicht mehr weiß, wohin mit all den Waffen, mit denen man ihn zupflastert. Und wenn man dann noch hinzurechnet, dass die Russen tatsächlich Order haben – und daran zweifele ich nicht – möglichst zivilistenschonend vorzugehen, dann kann man die Leistung, die die Jungs da gerade abliefern, gar nicht hoch genug bewerten. Auch wenn es schwer fällt, die Dinge nicht typisch „schnell- schnell- deutsch“ zu betrachten, trösten Sie sich so lange wenigstens damit, dass man an den entsprechenden Stellen bei den Amis, in Europa und bei der NATO die Situation ganz sicher sehr ähnlich sieht, wie ich. Und genau deshalb schlägt der Kriegswaffenliefereifer derzeit Purzelbäume. Aktuell reden die Amis zum Beispiel von der Lieferung von „Langstreckenraketen“ (die eigentlich nur Mittelstreckenraketen sind). Denn man braucht jetzt dringend ein Erfolgserlebnis, weil die anfängliche Euphorie zusehends verfliegt. Also nicht die Russen stehen unter Druck, sondern der Wertewesten.

  5. Herr Röper, zu:

    „Dort hat die Fraktion der Partei von Präsident Selensky eine Gesetzesänderung eingebracht, die Paragraph 221 des Statutes der ukrainischen Streitkräfte dahingehend ändern soll, dass es ukrainischen Kommandeuren künftig erlaubt ist, ihre Untergebenen bei Befehlsverweigerung oder Desertieren ohne Federlesen zu erschießen.“

    Ich habe den verlinkten Artikel mal durch google translate geschickt. Dort wird eine Handvoll Abgeordneter aufgezählt, die das eingebracht haben. Kriegt man irgendwo die genaue Zahl der Unterstützer?

    1. In einem anderen Artikel (Junge Welt 19.02.2015), wo über die Schlacht um Debalzewe (Januar/Februar 2015) berichtet wird, steht geschrieben, dass bereits am 05.Februar 2015 ein Gesetz im ukr. Parlament verabschiedet wurde, wo es den Kommandeuren der ukr. Streitkräfte erlaubt wird, desertierende Soldaten zu erschießen. Vor dem gezielten Schuss sollen die Deserteure mündlich und durch einen Schuss in die Luft gewarnt werden. Das Gesetz sollen auch die Kommandeure der Freikorpsbataillone anwenden.

    2. @Yossarin

      Gute Frage, da inzwischen von Elendsky alle anderen Parteien verboten wurden ist eine „Gesetzeseinbringung“ lächerlich….er bestimmt so wie so & meint vielleicht, dass die ukr. Offizieren täglich 100 Soldaten ihrer eigenen Armee erschießen ……

      1. Dann würde es aber umso mehr eine Luftnummer sein, denn wenn sie es wirklich haben wollten, dann würden sie es ja kriegen und dann nicht direkt einen Rückzieher machen.

        Gab es wirklich eine reale Chance, dass das durch kommt?

        1. Du scheinst noch von einer Art „demokratischer Entscheidungsfindung“ in Kiew auszugehen. Halte ich für einen Fehler.
          Wenn die USA das der Ukrainischen Regierung so befohlen haben, ist es sogar absolut sicher, das es „durch kommt“.

            1. Wenn es die USA befehlen, wird es gemacht Punkt (dann eben inoffiziell!).
              Selenski stand in den Verhandlungen auch sehr kurz vor einer Einigung mit Russland, nach einem Telefonat mit Blinken dann wohl, wie man sieht, nicht mehr. Genauso war es mit Minsk2.

              Was die da im Parlament beschließen ist „Show fürs Volk“

        1. In der Ukraine, seit acht Jahren.

          Kein Staat ist berechtigt, massenweise eigene Staatsangehörige zu töten, wie das die Ukraine seit acht Jahren gegen die Donbas-Bewohner begeht.

          Erinnern Sie sich noch an den Kosovokrieg? So wie im Donbas sich eine regionale Mehrheit (die Donbas-Russen) gegen die Regierung des Gesamtstaates (Ukraine) auflehnte, so auch damals eine regionale Mehrheit (die Kosovo-Albaner) gegen die Regierung des Gesamtstaates (Serbien).

          Allerdings gibt es auch Unterschiede zwischen den beiden Kriegen: Im Kosovo war es die UCK, also die regionale Mehrheit der Kosovo-Albaner, die den Krieg begann, während im Donbas der Gesamtstaat, also die Ukraine, das Feuer eröffnete.
          Und: Die Nato hatte damals mit den Kosovo-Albanern nichts zu tun, umso mehr dagegen Rußland mit den Donbas-Russen, gibt es doch viele Verwandte und Bekannte zwischen den Russen in Rußland und den Russen im Donbas. Obendrein haben viele Donbas-Russen auch die russische Staatsbürgerschaft, und jeder Staat ist verpflichtet, seine Staatsbürger zu schützen.

          Rußland hat somit ein weitaus größeres Recht, den Donbas-Russen gegen die Ukraine beizustehen, als damals die Nato den Kosovo-Albanern gegen Serbien.

          1. Noch anmerken würde ich, das im Donbass das, im Völkerrecht verankerte Recht der Selbstbestimmung, durch ein Referendum, wahr genommen wurde.
            Wärend im Kosovo keine Befragung stattfand, die Unabhängigkeit wurde von der Nato beschlossen.

            1. Klar, wenns um Mord geht ist es natürlich wichtig auf welchem Staatsgebiet er verübt/begangen wird… Aber mal eine grundsätzliche Frage: Was machen sie eigentlich hier? Haben sie nicht genug Presseerzeugnisse in denen sie sich austoben können und unter „Gleichgesinnten“ sind..?

                1. Echokammer seh ich hier nicht. Differenziertere Argumentation triffts eher. Auf eure Provokationen kann jedoch gut verzichtet werden.

                2. @Emma99
                  „Immer nur Echokammer?
                  Mögen Sie das?“

                  Wie die vom „Der Stürmer“ aus Hamburg?

    1. Kenn ich. Wenn ich meiner Tochter sage, sie möge bitte ihr Zimmer aufräumen, versteht sie auch immer alles Mögliche. Nur eben nicht, dass sie ihr Zimmer aufräumen soll. Ist wohl so ein typisches Kinderding.

    2. Ich würde immer noch davon ausgehen, dass die Größtenteils einfach in ihren Kasernen rumstanden. Ansonsten hätte die Ukraine wohl übereinstimmend mit der Wochenlangen Ankündigung eines Krieges Maßnahmen getroffen, um sich vorzubereiten. Stattdessen sind die Russen im Süden erstmal 200 km durchmarschiert.
      Außerdem wurde ja zunächst mit Fallschirmjägern angegriffen. Es hat über eine Woche gedauert die volle Truppenstärke in die Ukraine zu befördern. Sollte aber normal nicht so schwer sein, wenn die Leute direkt an der Grenze stehen.

      1. An der Grenze zum Donbass! Dort, wo es auch jetzt nur in sehr langsamen Tempo voran geht. Im Norden der Ukraine und nördlich der Krim, da ging es schnell und ohne Kämpfe, weil dort kaum Truppen waren.

  6. Könnte es sein, daß Rußland zunächst mit seinem Vormarsch auf Kiew wirklich auf einen schnellen Sieg aus war, dann aber die Strategie änderte? Wie bei Napoleons Rußlandfeldzug und im 2.Weltkrieg gezeigt, ist Rußland lernfähig und kann bei Bedarf die Strategie ändern.

    1. Glaube ich nicht, das waren waren Scheinangriffe um zu verwirren. So blieb das genaue Ziel der Russen im Unklaren und man konnte nebenbei auch noch die Militärtechnik in der Westukraine ausschalten.
      So blöde sich Kiew ans Bein zu binden sind die Russen insgesamt nicht und Putin erst recht nicht!

    2. Ich glaube schon, dass es die Hoffnung gab, mit der Umzingelung von Kiev wird es eine Einigung geben. Aber wenn der Gegner nicht aufgibt und man nicht bereit ist alles platt zu bomben, dann ist das halt eine Art Patt Situation. Und die Truppenstärke war dort nicht gross genug, um die Stellung sinnvoll zu halten. Mann hätte ja auch immer wieder nach Kiev reinschiessen müssen, um dort bestehen zu bleiben.

      1. bendel: Ich denke, man hatte insgesamt den Kampfgeist der Ukrainer unter- und die Unterstützung der Bevölkerung überschätzt. So gesehen war es richtig, die Notbremse zu ziehen und den Norden (vorerst?) zu räumen.
        Andere Möglichkeiten wären gewesen:
        Truppen nachzuführen und keine Rücksicht auf Zivilisten nehmen. Das schied wohl definitiv aus.
        Oder, die Städte „links liegen lassen“, von Norden und Süden durchstoßen (idealer Weise einem Flussverlauf folgend), den Sack sozusagen zu machen/ das ukrainische Militär vom Nachschub abschneiden und sich dann nach und nach um die Städte kümmern. Aber auch das hätte gravierende Nachteile: Man hätte über einen langen Zeitraum immer mehrere Fronten gleichzeitig UND man hätte hohe Verluste durch Partisanentätigkeit einkalkulieren müssen. Von daher scheidet also auch diese Variante aus.
        Ergo: Sich auf den Süden/ Südosten zu konzentrieren, war auch meiner Ansicht nach die einzige zielführende und kalkulierbare Aktion.
        Allerdings würde ich nach dem Donbas auf jeden Fall noch den gesamten Süden einnehmen, um eine Verbindung zu Transnistrien herzustellen und ganz nebenbei die Ukraine zum Binnenland zu machen.

  7. „Wenn meine Analyse richtig ist, dann hatte Russland nie vor, einen schnellen Sieg zu erringen. Russland möchte die Ukraine als neutralen, nicht als anti-russischen Staat, sehen, wofür ein schneller Vormarsch mit zwangsläufig vielen zivilen Opfern kontraproduktiv wäre.“

    Ja stimmt, ein schön langer Abnutzungskrieg ist in dieser Hinsicht natürlich wesentlich besser.
    Auch der Verlust von tausenden Fahrzeugen und zehntausenden Soldaten war exakt so eingeplant.

    Das war ironisch gemeint!

      1. So so, Blödsinn. Schauen wir mal wie es in ein paar Monaten aussieht.

        Die ausgelobte Spezialoperation mit minimaler Gewaltanwendung ist es jedenfalls nicht geworden, sondern ein ganz gewöhnlicher Krieg mit massiver Gewaltanwendung. Oder neigt Putin etwa zum scherzen?

        1. Zivile Opfer in der Ukraine: 3.974
          Zivile Opfer im Irak: über 200.000

          Stand: 25.05.2022
          Quelle: statista.com

          Wenn die russichen Streitkräfte Ihrer Meinung nach massive Gewalt anwenden, wie nennen Sie dann das Vorgehen des US-Militärs im Irak? Barbarisches Abschlachten? Oder doch eher eine philanthropische Hilfsmission nur für Demokratie?

          1. Der Ukraine-Krieg ist doch erst am Anfang. Die meisten zivilen Opfer gab es im Irak nach „Mission Accomplished“ und das ist in der Ukraine noch nicht mal in Sicht. Falls Putin das noch hinkriegt mit dem Sieg, dann kommt die blutige Guerilla. Danach kann man dann Vergleiche der zivilen Opferzahlen ziehen.

        2. @Die Schneise Zitatauszug: <<Oder neigt Putin etwa zum Scherzen?<<.
          Mitunter durchaus.
          Lesen Sie von Thomas Röper: Vladimir Putin 'Seht ihr, was ihr angerichtet habt'.
          Hegte ich vorher bereits Sympathien für diesen – dem Wortsinne nach! – Staatsmann, so weiß ich nun, warum das so ist.
          Putin und Lawrow sind aus meiner Sicht ohnehin die einzigen auf der Politbühne, die das was sie sagen, auch umsetzen. Kann dauern, aber dann …
          Ich hoffe sehr, dass die Spezialoperation der RF die Erfolge bringen mögen, welche als Ziel vorgegeben waren.

          1. @Georgina Orwellis

            „…Lesen Sie von Thomas Röper: Vladimir Putin ‚Seht ihr, was ihr angerichtet habt’….“

            In dem Titel spricht er die Sprache eines Erwachsenen, der zu Kindern spricht, die nicht wissen, was sie tun.

            Eigentlich auch exakt das Verhalten der US-Regierung in den letzten Jahren, es ist das Verhalten von trotzigen Kindern, die nicht einsehen wollen, das sie einfach nicht alles bekommen können, was sie sich in ihrem Köpfchen ausdenken („let us make an American – Century“).

            1. Aber eigentlich auch logisch das die USA genau SO reagiert.
              Nimm der USA doch mal ihr Dollarmonopol weg, was wird wohl passieren.
              Ihre Wirtschaft die auf billige Rohstoffe, die sie mittels des Militärs, aus dem Ausland besorgen, bricht zusammen.
              Inclusive des riesigen Finanzsystem, welches nur dazu da ist, das die amerikanischce Elite immer reicher wird.
              Ob sie wollen oder nicht die müssen, wollen sie nicht untergehen, jetzt „All In“ gehen.

    1. @die Schneise

      Mann oh Mann……verpesten Sie hier die Luft doch nicht auch noch mit der Westpropaganda…
      Danach ist die russ. Armee seit 07.03.22 ohne einen einzigen Soldaten, alle sind demotiviert & führen keine Befehle aus…Russland ist seit 14.03.22 in der Staatspleite & Putin hat seit mindesten 2014 xxx schwerste Erkrankungen….

      Heißt ihr Einflüsterer eventuell Christopher Steel?

      1. Ich beuge nur der Sulerei in Selbstbestätigung vor. Eben weil ich mir Sorgen mache, dass Russland da mit zu geringen Mitteln unterwegs ist, Christopher Steel wird wohl andere Sorgen haben.

  8. Der Hauptproblem für den russischen Vormarsch ist, worauf der Artikel verweist, die Verschanzung der ukrainischen Militärkräfte in den Bevölkerungszentren. Von dort aus beschießen sie im Schutz der Zivilisten die anrückenden russischen Kräfte. Hier gibt es eine unkonventionelle Lösung in Gestalt einer Gegendrohung, um einen Abzug des ukrainischen Militärs aus den städtischen Regionen zu erzwingen:
    Eis könnten – beispielsweise einhundert – Ziele in der West- und Mittelukraine als Angriffsziele markiert werden: Flughäfen, Straßenknotenpunkte, Brücken, Fabriken, Verwaltungsgebäude usw. Sie würden frühzeitig bekannt gegeben, damit Zivilisten evakuiert und gefährliche Substanzen weggeschafft werden können. Welche der Ziele dann tatsächlich angegriffen werden und wann der jeweils nächste Raketenbeschuss erfolgt, würde als Überraschungseffekt verbleiben. Auf diese Weise würden große Teile der wirtschaftlichen Strukturen lahmgelegt werden, ohne sie tatsächlich zerstören zu müssen.
    Eine Kritik an diesem Verfahren ließe sich mit dem Vorwurf an die ukrainische Regierung kontern, dass der Gebrauch von Zivilisten als Schutzschilde nach internationalen Konventionen bei Kriegshandlungen verboten ist.
    Wen könnte ein solcher Plan beeindrucken? In erster Linie jene Kräfte, die am wirtschaftlichen Wohlergehen des Landes interessiert sind und deren eigene Machtposition darauf beruht: die Oligarchen. Da sie einen wesentlichen Anteil bei der Finanzierung und der medialen Unterstützung nationalistischer Kräfte haben, könnte diesen sukzessive die Basis entzogen werden.

  9. Ich finde dieses „Alles läuft nach Plan“ schwierig. Welcher Pln ist denn gemeint? Plan A, Plan B oder vielleicht Plan C?
    Zumindest ich habe den Eindruck, dass Moskau nach Beginn der Operation davon ausging, dass der ukrainische Staat implodiert, die Armee die Macht übernimmt und als ernsthafter Verhandlungspartner zur Verfügung steht. Das hat so nicht geklappt und wenn die Operation im Donbass fertig ist, wird die Armee für eine innenpolitische Machtübernahme kaum noch in der Lage sein. Wahrscheinlicher ist da schon fast ein Putsch von rechts gegen Selenski geworden aber ob das die Situation dann einfacher macht?
    Wie ist der Plan nachdem die Ukrainer aus den Gebieten der LVR und der DNR und wahrscheinlich dann auch noch aus Odessa vertrieben wurden? Solange der Westen die Ukraine in der derzeitigen Form mit Waffen vollpummt muss Russland dann doch wieder nach Kiew oder man hat einen ständig weiter schwelenden Konflikt. Ob das so geplant war?
    Die sich abzeichnenden Probleme in Transnitien, auch da denke ich nicht, dass diese irgendjemand in Moskau auf dem Zettel hatte und je länger die Operation andauert, desto wahrscheinlicher wird ein offener Ausbruch.
    Polen such eine Koalition der Willigen unter den NATIO Ländern, die mit ihm in den Wester der Ukraine einmarschieren und hofft dann auf ukrainischen Gebiet einen Krieg gegen die Russen führen zu können, wobei das eigene Staatsgebiet verschont bleibt. Für diesen Fall dürften neue Pläne ausgearbeitet worden sein, mit der Ursprungsplanung dürfte aber auch das nichts zu tun haben.
    Letztendlich gibt es die Polarisierung innerhalb der russischen Eliten selbst….

    Aus meiner Sicht dürfte der Konflikt in Summe wesentlich komplizierter entwickeln, als es die ursprüngliche Planung vor sah und auch als es den Russen lieb ist. Das ganz unabhängig davon, dass die ukrainische Armee im Donbass chancenlos ist, und das Teilziel „Befreiung der Gebiete“ auf jeden Fall und relativ kurzfristig erreicht werden dürfte.

    1. @hector

      Wäre ja nun albern wenn Russland seine konkreten Pläne öffentlich diskutiert. Deshalb kennen Sie den Plan nicht.
      Ich finde das ziemlich sympathisch wenn jemand nicht quatscht sondern macht…. Es fällt wie immer – auch im normalen Leben – auf, dass Leute, die vom entsprechenden Thema keine Ahnung haben ( & hier sind wohl so gut wie keine Militärexperten anwesend zum speziellen Thema) NullkommaNix verstehen, nicht nachvollziehen können & ganz schnell die Aufmerksamkeit verlieren.

      Und NEIN, die Russen haben NICHT damit gerechnet, dass in der Ukraine – vor allem in den Westgebieten – irgend etwas implodiert. Die wissen, dass in der Ukraine über 100.000 bis an die Zähne bewaffnete Nazismilitärs stehen – die haben ihre grauen Eminenzen in ALLEN Verwaltungen & „Ordnungskräften installiert.

      1. „Die wissen, dass in der Ukraine über 100.000 bis an die Zähne bewaffnete Nazismilitärs stehen“

        Mit Verlaub, und von wegen keine Ahnung, dann greift man nicht mit 100.000 Soldaten an.
        Ein langer Krieg um die Bevölkerung zu schonen, DAS ist nun wirklich Blödsinn, mindestens Schönfärberei und wahrscheinlich kommt diese These gerade nur auf den Tisch weil mehr gerade nicht übrig bleibt.

      2. @GMT leider sind Sie nicht auf einen der genannten Punkte eingegangen, die sich innerhalb der Entwicklung ergeben haben. Wenn alles so schiock geplant ist, hiesse das im Falle der Eskalation mit Polen etc, dass es Russland von Anfang an auf eine direkte Konfrontation mit der NATO angelegt hätte. Ich finde das ist eine ziemlich steile These.
        Vielleicht können Sie auch den Aufruf Putins an das ukrainische Militär kurz nach Beginn der operation einordnen, doch bitte die Macht zu übernehmen. Einfach ein schuss ins Blaue schien mir das nicht zu sein, eher resultierend aus einer falschen Lageeinschätzung…

        1. @hector

          Wie soollte es denn ihrer Meinung nach zur Eskalation mit Polen kommen? Meinen Sie, dass Russland in Polen einmarschiert? Wohl kaum…. Polen auf ukrainischem Gebiet in aktiven Kampfhandlungen werden mal gepflegt kalibriert….
          Die NATOd hat es auf eine Konfrontation mit Russland angelegt – genau das ist auch ein Grund weshalb Russland nun da ist.

          Putin ist ein Diplomat & ich würde diese „Aufforderung“ als Diplomatensprech einordnen. Die Russen wissen ganz genau, womit sie es in der Ukraine zu tun haben – aber Putin ist einfach höflich.
          Und man darf es evt. auch so verstehen, dass die Handlungen NICHT gegen das ukr. Militär im Hauptteil gerichtet sind – sieht man aj auch an dem Umgang mit den Soldaten in Gefangenschaft – wenn die Nazis im ukr. „Militär“ beseitigt sind – und die sind es, die dort das Sagen haben – wird das Militär vernünftig – z.Zt. können die nicht anders…

          1. @GMT
            Nun gehöre ich sicherlich zu denen, „… die vom entsprechenden Thema keine Ahnung haben ( & hier sind wohl so gut wie keine Militärexperten anwesend zum speziellen Thema) NullkommaNix verstehen, nicht nachvollziehen können & ganz schnell die Aufmerksamkeit verlieren…“ aber irgendwie sprengt folgendes Szenario dann doch meine Vorstellungskraft:

            Die Polen besetzten zusammen mit einer Koalition der Willigen die Westukraine, bekämpfen sich dann da und von dort aus die Russen und beide Parteien akzeptieren dabei die Grenzen des anderen. Das lese ich aus: “ …. Polen auf ukrainischem Gebiet in aktiven Kampfhandlungen werden mal gepflegt kalibriert….“ Sorry, aber wer so argumentiert hat die Brisanz und das Potential zur Ausbreitung des Konfliktes in meinen Augen nicht verstanden.
            Es dürfte schon schwierig genug sein, die ständigen Waffenlieferungen auf das Territorium einer Kriegspartei zu zerstören und diese Lieferungen kosten auf beide Seiten Menschen und Material. Wie die Geschichte bei den Harpoon Raketen gehandelt werden soll steht auch noch in den Sternen…

            Zu glauben, dass eine neue Kriegspartei eintritt, von deren Boden aus Flugzeuge starten und Raketen abgefeuert werden und das das Territorium dieser Kriegspartei dann aus den aktiven Kampfhandlungen ausgenommen bleibt, bedarf schon einer gehörigen Portion Blauäugigkeit und Naivität!

            1. @hector2

              Hier ist Niemand von uns „Experte“ – deshalb sollte man sich nicht versuchen dann trotzdem irgendwelche „Expertisen in Sachen Kriegsführung“ abzugeben.

              Theoretisch hat alles „Brisanz & Potential“…2 Battalione Polen werden ganz sicher NICHT Krieg gegen Russland führen wenn sich die NATOd nicht traut…..
              Die „ständigen Waffenlieferungen“ sind erst mal theoretisch – da wird viel versprochen & der geneigte Leser glaubt tatsächlich wenn Montag was gesagt wird, stehen Dienstag die Waffen in der Ukraine?
              Russland hat ja nun die Transportwege nicht umsonst zerstört, Panzer fahren auch nicht ohne Sprit – zumal die Ukraine nicht gerade kurze Wege „an die Front“ hat.

              Zitat:“Zu glauben, dass eine neue Kriegspartei eintritt, von deren Boden aus Flugzeuge starten und Raketen abgefeuert werden und das das Territorium dieser Kriegspartei dann aus den aktiven Kampfhandlungen ausgenommen bleibt, bedarf schon einer gehörigen Portion Blauäugigkeit und Naivität!“

              Naiv & Blauäugig ist es eher anzunehmen, dass Polen von seinem Staatsgebiet aus Flugzeuge starten lässt (die Lufthoheit in der Ukraine hat gerade Russland – deshalb reisen die Polittouristen mit dem Zug an!) oder gar Raketen……
              Würde das passieren sollte man sich echt Sorgen um den Einsatz von Atomwaffen machen & das wollen selbst die NATOD-Typen nicht – auch wenn sie öffentlich was anderes behaupten…
              Mit erscheint häufig, dass viele Konsumenten von Westpropaganda geneigt sind, bei jeder kleinsten Meldung in der Richtung zu glauben, im Kreml würde man damit Hühner aufschrecken, die völlig kopflos , laut gackernd durch die Gegend hüpfen….

              1. „Hier ist Niemand von uns „Experte“ – deshalb sollte man sich nicht versuchen dann trotzdem irgendwelche „Expertisen in Sachen Kriegsführung“ abzugeben. “
                Der Satz scheint erst mal sachlich, wenn jedoch der, der ihn sagt damit verdecken will, dass ja er die einzig richtige Meinung vertritt und sie als Totschlagargument gegenüber jeden nutzt, der auch nur in Schattierungen abweicht, wird es schwierig.
                Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber eine Diskussion mit Ihnen ist ähnlich schwierig wie mit Emma99 😉
                Wer jeden mit anderer Meinung sofort in eine Ecke stellt, bei Ihnen ist es ja die Schublade Leute ohne jede Ahnung, die eh nur Konsumenten von Westpropaganda sind, spaltet ohne jeglichen Neuwert in eine Diskussion einzubringen 🙂
                Sie kennen von den Diskussionssionsteilnehmern nur ein paar Beiträge und haben ansonsten keinen Hintergrund zu Ihnen, trotzdem sind sie in der Einordnung des Gegenübers (nicht nur bei mir) sehr pauschal und schnell. In der üblichen Sender – Empfänger Problematik ergibt sich dann in diesem Forum auch ein Bild von Ihnen. Vielleicht mögen Sie einmal darüber nachdenken.

                1. @hector2
                  Zitat:“Der Satz scheint erst mal sachlich, wenn jedoch der, der ihn sagt damit verdecken will, dass ja er die einzig richtige Meinung vertritt und sie als Totschlagargument gegenüber jeden nutzt, der auch nur in Schattierungen abweicht, wird es schwierig.“
                  Wenn SIE nicht verstehen wollen, dass Sie über ungelegte Eier reden auf Grundlage IHRER Phantasie über Pläne ja/nein/vielleicht oder einfach nur weil Sie, wie vielleicht fast alle die Pläne nicht kennen & nun rätseln & dann meinen, wenn Sie @Emma99 erwähnen, würde ich anfangen zu weinen, muss ich Sie enttäuschen….
                  Zitat: „Wer jeden mit anderer Meinung sofort in eine Ecke stellt, bei Ihnen ist es ja die Schublade Leute ohne jede Ahnung, die eh nur Konsumenten von Westpropaganda sind, spaltet ohne jeglichen Neuwert in eine Diskussion einzubringen “

                  Wer sich allseitig & umfassend informiert, merkt sofort bei bestimmten Kommentaren, welche MSM die lesen – denn die geben das fast 1:1 wieder….Kommt dann Widerspruch dazu, wird sofort gejammert, dass man sich persönlich verletzt fühle….

                  Zitat: „Sie kennen von den Diskussionssionsteilnehmern nur ein paar Beiträge und haben ansonsten keinen Hintergrund zu Ihnen, trotzdem sind sie in der Einordnung des Gegenübers (nicht nur bei mir) sehr pauschal und schnell. “
                  Aha – vielleicht „höre“ ich Ihnen einfach nur sehr aufmerksam zu? Und nein, es ist eben nicht pauschal sondern bezieht sich auf IHRE Aussagen….

                  Zitat: „In der üblichen Sender – Empfänger Problematik ergibt sich dann in diesem Forum auch ein Bild von Ihnen. Vielleicht mögen Sie einmal darüber nachdenken.“
                  Die „Sender&Empfänger-Problematik“ scheint Ihnen besonders zu schaffen zu machen.
                  Unterschiedliche Ansichten auszutauschen, die naturgemäß sich diametral gegenüber stehen, können im günstigsten Fall zu besseren Einsichten oder einem Mehrwert an Informationen für sich selber führen… @hectors haben damit eventuell ein Problem?

                  Die Diskussion ist für mich eine Diskussion und keine Beliebtheitsshow. Leute, die nur nachplappern sind eher suspekt als dass sie interessant wären….. vielleicht einfach mal nachdenken, weshalb man sich in einer Diskussion immer nur nach seiner Komfortzone sehnt, die da besagt, “ hoffentlich finden mich alle toll, weil ich was wichtiges gesagt habe“?
                  Sorry, das ist langweilig.

      3. „Die wissen, dass in der Ukraine über 100.000 bis an die Zähne bewaffnete Nazismilitärs stehen – die haben ihre grauen Eminenzen in ALLEN Verwaltungen & „Ordnungskräften installiert.“

        Waren das nicht sogar 1.000 Milliarden?
        Habe ich so gehört.

        1. Da bringen Sie etwas durcheinander. Die 100 Mrd sind demnächst die Staatsverschuldung der Ukraine ^^
          240 bis 260 Tsd war die Gruppierung der Ukrainischen Armee incl nationalistischer Batallione die im Donbass zusammen gezogen wurden in etwa 😛

      4. @GMT „Wäre ja nun albern wenn Russland seine konkreten Pläne öffentlich diskutiert. “

        Vielleicht ist es auch ganz einfach und Rußland hat gar keinen detaillierten(!) Plan auf lange Sicht, sondern agiert quasi wie ein Schachspieler, nur mit Generalziel und einem fetten Werkzeugkoffer, zu dem auch eine favorisierte Eröffnung, Kennnis der Gegner etc. gehören? Das westliche Rätseln um den Bösewicht scheint mir auch deshalb Zeitverschwendung, die realen Abläufe sind wesentlich aussagekräftiger.

        1. Im Schach (ich bin Vereins-Spieler) brauchst du aber eine Strategie und eine Taktik. Das Generalziel ist immer das Selbe (Matt setzen des Königs). Kenntnis des Gegners hast du automatisch (er hat die Selben Figuren wie du selbst).

          Auch im Schach kann man z.B. gegnerische Figuren „als Geiseln“ nehmen, indem man sie mit eigenen Figuren bedroht und dann ist es meist ein großer Fehler, diese bedrohenden Figuren einfach zu schlagen.

          1. Danke @Aktual für den schachlichen Hinweis!

            Meine diesbezügliche „Karriere“ endete leider vor rund 60 Jahren mit der Stufe 0 sozusagen und mit quasi meine ich, daß es hier nicht um einen absoluten Sieg (über die NATO meinetwegen) geht, sondern nur um einen neutralen Puffer, den jede Großmacht um sich herum einfordert. Dabei wird das antirussische Militär der Ukraine neutralisiert, insbesondere dessen terroristischer / nazistischer Kern – wobei mich das Vorgehen in diesem Feldzug bisher etwas an ein Schachspiel erinnert.

        2. „Rußland hat gar keinen detaillierten(!) Plan auf lange Sicht“

          Es ging vor allem erst mal darum US-Atomwaffen auf dem Boden dieses Banditenstaates zu verhindern, insofern war der kurzfristige Plan auch erst mal erfolgreich!

    2. „Wie ist der Plan nachdem die Ukrainer aus den Gebieten der LVR und der DNR und wahrscheinlich dann auch noch aus Odessa vertrieben wurden? Solange der Westen die Ukraine in der derzeitigen Form mit Waffen vollpummt muss Russland dann doch wieder nach Kiew oder man hat einen ständig weiter schwelenden Konflikt.“

      Richtig, sage ich schon seit 2 Monaten und der Westen hat ja bereits angekündigt bis zum letzten Ukrainer kämpfen zu wollen, mit Option auf mehr.
      Im Artikel geht es dann um die Kleinstadt Avdievka, na wenn das so die aktuellen Probleme sein sollen, dann Prost Mahlzeit.

      1. Plädieren Sie für eine schnelle Eskalation des Konfliktes, oder sind Sie der Meinung, ein schneller Schlag Russlands gegen die Gesamt-Ukraine wäre die Lösung für den Konflikt?
        Beide Szenarien würden dem Westen nur in die Hände spielen und das weiß man in Russland.

        1. Ja eigentlich schon. Denn auf kurz oder lang bekommt es Russland mit der kompletten Rüstungspower der NATO zu tun und auch wenn ich nicht weiß was die russische Rüstungsindustrie so kann, sie wird niemals da herankommen. Also wäre ein vollständiger Sieg schon Pflicht, ansonsten kann Russland sämtliche Kriegsziele knicken.

          Dem Westen spielt ohnehin alles in die Hände, egal ob es schnell voran geht oder langsam, ob man die Zivilbevölkerung schont oder nicht. Angeblich schont man die, man zeige mir nur einen einzigen westlichen Medienbeitrag der dies würdigt. Ich lese immer nur etwas über Gemetzel, Zerstörungen, Plünderungen und Vergewaltigungen. Sowie gerade frisch, 600 beschossene Krankenhäuser, der Klassiker, ganz wichtig.

          1. Es ist durchaus fraglich, wer am längeren Hebel sitzt. Mit seinen Milliardengeldern für die Ukraine läuft der ohnehin über alle Ohren verschuldete Westen Gefahr, sich finanziell zu ruinieren, mit den ganzen Sanktionen zumindest die EU, sich auch wirtschaftlich zu ruinieren.

            Mag der Westen auch noch so viele Waffen liefern, wäre zunächst die Frage, wieviele davon überhaupt an die Front kommen, und außerdem benötigen Waffen auch Bedienung, moderne Waffen auch geschulte Bedienung und Treibstoffe. All das ist nicht grenzenlos verfügbar.

              1. Nicht alle, das geht überhaupt nicht, sonst hätte man das richtige einkesseln nicht erfunden. Übrigens, diese vereitelten Flussquerungen der russischen Armee, das waren amerikanische Haubitzen.

            1. Ja das stimmt der Westen ist überschuldet, wer aber meint die paar Milliarden für die Ukraine würden jetzt den Ausschlag geben, den würde ich als „sehr optimistisch“ bezeichnen.

          2. @die Schneise

            Der „Rüstungspower“ nützt dem Westen nichts, wenn er technologisch unterlegen ist. Bei Waffen ist immer die Qualität das mit großem Abstand Wichtigste, die Quantität kommt lange danach.

              1. „Ja eben, was wollen die Russen also mit dem T-72 in der Ukraine?“

                Wieso? der reicht doch gegen eine Ukrainische Armee ohne Nachschub. Beim Schach läßt du die Dame und die Türme auch erst mal in der eigenen Stellung.

                Die russische Armee hat bisher auch nur eine einzige Kinzhal-Hypersonic auf ein Waffenlager abgeschossen (wohl ehr um den Ukrainern zu zeigen, was möglich ist. Hätte sie mit einer ganz normalen Rakete auch hin gekriegt). Und auch die Kinzhal ist immer noch das kleinste Kaliber bei den Hyperschall-Raketen.

                1. Wenn man einigen Bildern und videos glauben schenken soll, kommen jetzt auch langsam andere Waffen zB T90 oder BMPT Terminator zum Einsatz.

          3. @Die Schneise
            Zitat: „Denn auf kurz oder lang bekommt es Russland mit der kompletten Rüstungspower der NATO zu tun und auch wenn ich nicht weiß was die russische Rüstungsindustrie so kann, sie wird niemals da herankommen.“

            Irgendwie glaube ich, Sie sind ein totaler Witzbold!
            „Rüstungspower der Natod“? Echt, die haben selber nicht mehr genug & WER genau soll denn die Panzer & Waffen usw. bedienen? Die Ukraine hat keine Soldaten mehr dafür – die Natod-Truppe wird definitiv NICHT in der Ukraine antreten!

            Das der Westen es „nicht würdigt“, dass man die Bevölkerung schont, liegt nicht an der tatik der Russen sondern an der Bösartigkeit des Westens & deren Angst, dass Putin ihnen in dei Suppe gespuckt hat.

            1. „Das der Westen es „nicht würdigt“, dass man die Bevölkerung schont, liegt nicht an der tatik der Russen sondern an der Bösartigkeit des Westens“

              Das ist wohl so. Eben darum sollte man eine Gegenseite mit ungefähr 20-30 fachen Budget vielleicht doch nicht so einfach abtun.

              Strategisch ist das jedenfalls ein gefährliches Spiel. Man muss die Gefahr, die dort lauert wenigstens sehen können wollen. Und mir wäre es auch lieber gewesen der Drops wäre binnen einer Woche gelutscht gewesen, es kam nun einmal anders, ich kann es auch nicht ändern.

    3. @hector2
      Russland wird langsam vorgehen aber dabei Tatsachen schaffen. Man nennt das einen Krieg als eine Verlängerung der Diplomatie führen. Die Ukraine hat dann die Möglichkeit zu wählen wann sie in Verhandlungen treten möchte. Um so länger sie damit wartet Russland Sicherheitsgarantien zu geben um so kleiner wird die Restukraine werden.
      Da aber die Ukraine gar nicht selbst bestimmen kann und dieser Krieg von US Interessen her geleitet ist, wird es darauf ankommen, dass der USA wirtschaftlich mehr Schaden entsteht als Russland, damit dieser Krieg auch irgendwann wieder beendet werden kann.

      1. Das wäre die alte Clausewitzsche Definition „Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“, übrigens wurde diese im Ostblock auf dem Höhepunkt der atomaren Konfrontation in „…. mit untauglichen Mitteln“ leicht abgeändert gelehrt.
        Es ändert aber nichts daran, dass je weiter Russland nach Westen vorstösst, es dann auf eine Bevölkerung trifft, die die russische Armee gar nicht mag und als Besatzer ansieht…..

        1. Ich gehe mal davon aus, dass Russland nur noch in die Gebiete vorrückt in denen man willkommen ist und es sehr wahrscheinlich ist, dass die Bevölkerung auch Bürger Russlands werden will.

          1. Ich denke mal, ein demilitarisierter Streifen wäre auch noch wichtig. Aktuell wird ja immer noch nach Donets reingeschossen. Da braucht man vielleicht nochmal 50km, dass man sicher vor der Artillerie ist. Sollte es dann relativ ruhig werden, ist das vielleicht ok. Sollte mit Raketen weiter geschossen werden, wird der Russe wohl weiter gehen müssen…

    4. Die Armee brauchte doch gar nicht zu putschen, die hätten einfach den Weg nach Kiew freigeben können und das Problem hätte sich gelöst. Nur ist die ukrainische Armee ganz offensichtlich willens zu kämpfen und eben nicht Putin das Land zu übergeben oder mit ihm zu verhandeln. Insofern stellt sich die Frage gar nicht.

      Worauf stützt sich die Annahme, dass die Ukrainer aus den Gebieten der LVR und der DNR und wahrscheinlich dann auch noch aus Odessa vertrieben werden? Soweit sich das durch den Fog of War erkennen lässt, ist die ukrainische Armee nach wie vor kampffähig und kann sowohl den Vormarsch der Russen verlustreich gestalten, als auch kleine Gegenoffensiven starten.

  10. Diese Strategie der Russen ist genial, denn je länger diese Spezialoperation dauert, desto mehr verschleißt sich der Westen daran. Auch die USA nebst uns, ihrem treuen Vasallen (Idioten), können nicht jeden Monat mal ebenso 40 Milliarden locker machen um die dann im Ukro-Loch zu verbrennen. Es geht doch jetzt schon steil bergab mit unserer Wirtschaft und wie´s dann im kommenden Herbst aussieht ist jetzt schon klar. Dank unserer Suppenhirne um Scholz und Habeck (und wie die Pfeifen alle heißen) herum, sind wir in einer Rezession gelandet, die sich gewaschen hat und wenn dem Russen dann noch auffällt, das wir ja dann im Winter 22-23 immer noch mit russischem Gas heizen und produzieren, braucht er nur noch den Hahn zudrehen und uns geht hier nicht nur das Licht aus. Dann hat auch Heckler und Koch, Kraus-Maffai Flasche leer (um mal einen großen deutschen Dichter zu zitieren).

    1. Das ist derzeit eigentlich das spannendste Thema. Der Great Reset wurde mit Corona angestossen … Phase 1 konstruktive Zerstörung. Und während man fleissig daran arbeitet die europäische Wirtschaft zu zerschlagen kommt Moskau und die Ukraine und erwischt die USA/NATO/EU auf dem völlig falschen Bein. Um langfristig das Niveau der finanziellen und militärischen Unterstzützung aufrechterhalten zu können, bräuchte man eine starke Wirtschaft. Mit der hat es sich nun aber erledigt, weil man sich der günstigen russischen Rohstoffe selber bertaubt hat. Selbst wenn die alten Verträge weiter laufen wird Gas durch die Rechnungsstellung in Rubel und die Abwertung von Euro und Dollar gegenüber dem Rubel immer teurer.

      Nun traf man sich in Davos und gegen die Reset Linie warnten dort recht viele Redner vor dem Zusammenbruch der europäischen Industrie. Man ist also dabei das Problem zu erkennen, dadurch, dass seit 2008 aber die Finanzmärkte schon systematisch kaputt gespielt wurden, weiss man wohl auch nicht so recht wie es weiter gehen soll.

      Das zum einem die Affenpocken rausgekramt werden (die Übungen dazu fanden vor dem Ukraine Konflikt statt) auf der anderen Seite aber Lauterbach und die Corona Maßnahmen in Frage gestellt werden, scheint etwas in Bewegung zu sein. Mal schauen, was bei rum kommt, den wirtschaftlichen Niedergang kann man aber wohl nicht mehr aufhalten…

      Letztendlich … Laurence J Peter wäre begeistert, wie etwa 100 Jahre nach der Beschreibung sein Peter-Prinzip gerade an der europäischen Politik“Elite“ nachweisbar wäre …. das macht es für die EU aber auch nicht besser.

      1. @Hector 2

        „…Das ist derzeit eigentlich das spannendste Thema. Der Great Reset wurde mit Corona angestossen … Phase 1 konstruktive Zerstörung. Und während man fleissig daran arbeitet die europäische Wirtschaft zu zerschlagen kommt Moskau und die Ukraine und erwischt die USA/NATO/EU auf dem völlig falschen Bein. Um langfristig das Niveau der finanziellen und militärischen Unterstzützung aufrechterhalten zu können, bräuchte man eine starke Wirtschaft. Mit der hat es sich nun aber erledigt, weil man sich der günstigen russischen Rohstoffe selber bertaubt hat. Selbst wenn die alten Verträge weiter laufen wird Gas durch die Rechnungsstellung in Rubel und die Abwertung von Euro und Dollar gegenüber dem Rubel immer teurer. …“

        Ja DIESE Sanktionen waren ein kapitaler strategischer Fehler, der zum Glück dem Westen unterlaufen ist. Man hat den Russen sozusagen „die Arbeit abgenommen“ die westliche Wirtschaft durch Embargos zu zerstören. Der Westen haut sich einfach selbst kaputt um danach mit hilflosen Propaganda-Versuchen Russland die Schuld für alles in die Schuhe zu schieben.

        Deshalb heißt es „Hochmut kommt vor dem Fall“. Mit Arroganz ist immer auch eine gewisse Dummheit verbunden, durch die zwangsläufige Unterschätzung der Gegenseite. Die Russen haben nun das historische Glück, das die Dummheit im Westen aberwitzige Ausmaße angenommen hat.

    2. @Bornaer
      Es gibt durchaus noch Eskalationspotential, beispielsweise bei den jetzt angedachten Antischiffsraketen hoher Reichweite gegen die Schwarzmeerflotte und viele fragen sich, wieweit der Geduldsfaden noch reichen wird.

    3. „wenn dem Russen dann noch auffällt, das wir ja dann im Winter 22-23 immer noch mit russischem Gas heizen und produzieren, braucht er nur noch den Hahn zudrehen“

      Warum schnallt immmer noch nicht jeder, dass Russland Verträge IMMER einhält?🤦

      Das ist auch ein enorm wichtiges Zeichen für die zukünftigen russischen Geschäftspartner in Indien und China!

      1. Ist neben Waffen ihr einziger Export-Schlager. Ich sehe den deutsch-russischen Öl- und Gashandel auch noch nicht am Ende. Selbst wenn der Chinahandel wichtiger wird, so wird Russland sein zweites Standbein nicht opfern wollen.

    4. Ja, so in etwa denke ich auch. Ich konnte mir Ende Februar auch nicht vorstellen, dass der Westen Putin so maßlos unterschätzt und ihn schamlos in die Ecke treibt. Aber was will man schon von einem Gesellschaftsystem erwarten, das Dekadenz, Verblödung und Konsumwahn wie eine Fahne und mit Fanfaren vor sich herträgt ?
      Innerlich verrottet, durch gegenseitige Knebelverträge gelähmt, wenns mal wirklich drauf ankommt …
      Kann sich noch wer dran entsinnen, wie sie am Anfang alle jubelten, Putin hätte mit seinem „durch nichts zu rechtfertigenden Angriffskrieg“ die NATO geeint ?
      Wie sieht es denn heute aus ?
      Die einen reden sich raus, andere bemühen sich sicherlich auf unterster diplomatischer Ebene noch um Schadensbegenzung und die „Führungsmächte“ können kaum noch den Schein der Entschlossenheit wahren.
      Die RF (neudeutsch : Russland) haben sich immer bemüht, gute nachbarschaftliche Verhältnisse zu wahren.
      Doch die Geier kreisten stets ….
      Wie „geschlossen“ sind die NATO und die EU nach den Alleingängen von der Türkei und Ungarn ?
      Es bröckelt an allen Ecken und Enden und die RF darf zwar nicht mehr am ESC teilnehmen ( da musste ich das erstemal seit dieser Zuspitzung ohne Sch**ß das erste mal herzlich lachen ) , kann aber die eigene Bevölkerung mit Nahrung und Energie versorgen, ohne Fremdkredite aufnehmen zu müssen.
      Wie ist es auch einer ganz und gar durchkapitalisierten Welt zu vermitteln, dass es auch anders ginge ?
      Wie es schon Liebknecht zu vermitteln versuchte : „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“

    1. NTV hat noch die Vorlagen vom letzten Mal?

      „Wir haben diesen Stoß vorhergesehen, und es ist seit dem Januar dieses Jahres alles geschehen, um eine starke Frontaufzubauen. Eine gewaltige Artillerie empfängt den Feind. Die Ausfälle unserer Infanterie sind durch zahllose neue Einheiten ergänzt. Alarmeinheiten, Neuaufstellungen und Volkssturm verstärken unsere Front. Der Bolschewist wird dieses Mal das alte Schicksal Asiens erleben, d.h. er muß und wird vor der Hauptstadt des Deutschen Reiches bluten. (…)

      Wer euch Befehl zum Rückzug gibt … ist sofort festzunehmen und nötigenfalls augenblicklich umzulegen, ganz gleich welchen Rang er besitzt. (…) Europa wird niemals russisch.“

      gez. Adolf Hitler

      – Führerbefehl, 15. April 1945

        1. Vier Tage danach kam Goebbels Rede zum Vorbend des Führergeburtstags:

          – Meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen!
          In einem Augenblick des Kriegsgeschehens, in dem, so möchte man glauben, noch einmal, vielleicht zum letzten Mal, alle Mächte des Hasses und der Zerstörung … gegen unsere Fronten anrennen …

          … einem Ziel entgegen, das heute zwar unsichtbar hinter den Trümmerbergen liegt, die unsere haßerfüllten Feinde auf den blühenden Fluren unseres ehemals so glücklichen und stolzen Kontinents errichteten … Hunderttausende, ja Millionen wehrloser Frauen und Kinder im Norden, Osten und Südosten des Kontinents seufzen und weinen unter der rasenden Geißel des Bolschewismus. …

          Unsere Feinde behaupten, daß die Soldaten des Führers als Eroberer durch die Länder Europas zogen, aber wohin sie kamen, verbreiteten sie Wohlstand und Glück, Ruhe, Ordnung, gefestigte Verhältnisse, Arbeit in Hülle und Fülle und als Folge davon ein menschenwürdiges Leben.

          Unsere Feinde behaupten, ihre Soldaten kämen in dieselben Länder als Befreier, aber wo sie auftreten, folgen ihnen Armut und Herzeleid, Chaos, Verwüstung und Vernichtung, Arbeitslosigkeit, Hunger und Massensterben …

          Das Chaos wird gebändigt werden. Nicht die Unterwelt wird diesen Erdteil beherrschen, sondern Ordnung, Frieden und Wohlstand. Das war immer unser Ziel, es ist das auch noch heute. Setzen die Feindmächte ihren Willen durch, die Menschheit würde in einem Meer von Blut und Tränen versinken. …

          Wenn also die Welt noch lebt, nicht nur die unsere, sondern auch die übrige, wem anders hat sie es zu verdanken als dem Führer! Sie mag ihn heute schmähen und verunglimpfen und mit ihrem niedrigen Haß verfolgen … Er wird seinen Weg bis zum Ende gehen, und dort wartet auf ihn nicht der Untergang seines Volkes, sondern ein neuer glücklicher Anfang zu einer Blütezeit des Deutschtums ohnegleichen. …

          Niemals wird die Geschichte über diese Zeit berichten können, daß ein Volk seinen Führer oder daß der Führer sein Volk verließ. Das aber ist der Sieg!“

          – Joseph Goebbels, 19.4.1945

          1. Man mag es fast nicht glauben…. 19.4.45

            So ist das, wenn man in einer Traumblase lebt und
            nicht einsehen will, daß das Spiel vorbei ist.
            Meine Großmutter wäre zu dieser Zeit fast erschossen worden,
            weil sie die Frechheit besaß, dies auszusprechen.

            1. Zehn Tage später bekam Deutschland sogar eine neue Regierung, und Goebbels wurde Reichskanzler:

              – Da … der eigene Widerstand aber durch ebenso verblendete wie charakterlose Subjekte allmählich entwertet wird, möchte ich mein Schicksal mit jenem teilen, das Millionen anderer auch auf sich genommen haben, indem ich in dieser Stadt bleibe. …

              Ich sterbe mit freudigem Herzen angesichts der mir bewussten unermesslichen Taten und Leistungen unserer Soldaten an der Front, unserer Frauen zuhause, den Leistungen unserer Bauern und Arbeiter und der in der Geschichte einmaligen Einsatz unserer Jugend, die meinen Namen trägt. …

              Ich stoße vor meinem Tode den früheren Reichsmarschall Hermann G ö r i n g aus der Partei aus und entziehe ihm alle Rechte …

              Ich stoße vor meinem Tode den früheren Reichsführer-SS und Reichsminister des Innern, Heinrich H i m m l e r aus der Partei sowie aus allen Staatsämtern aus. …

              Um dem deutschen Volk eine aus ehrenhaften Männern zusammengesetzte Regierung zu geben, die die Verpflichtung erfüllt, den Krieg mit allen Mitteln weiter fortzusetzen, ernenne ich als Führer der Nation folgende Mitglieder des neuen Kabinetts:

              Reichspräsident: D ö n i t z
              Reichskanzler: Dr. G o e b b e l s
              Parteiminister: B o r m a n n
              Außenminister: S e y ß – I n q u a r t
              Innenminister: Gauleiter G i e s l e r
              Kriegsminister: D ö n i t z
              Oberbefehlshaber des Heeres: S c h ö r n e r
              Oberbefehlshaber der Kriegsmarine: D ö n i t z
              Oberbefehlshaber der Luftwaffe: G r e i m
              Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei: Gauleiter H a n k e
              Wirtschaft: F u n k
              Landwirtschaft: B a c k e
              Justiz: T h i e r a c k
              Kultus: Dr. S c h e e l
              Propaganda: Dr. N a u m a n n
              Finanzen: S c h w e r i n – C r o s s i g k
              Arbeit: Dr. H u p f a u e r
              Rüstung: S a u r
              Leiter der Deutschen Arbeitsfront und Mitglied des Reichskabinetts: Reichsminister Dr. L e y .

              – Adolf Hitler, politisches Testament

          2. @John Magful

            Ja, damals brauchte es noch einen genialen Redner wie Goebbels, um die Deutschen den Russenhass einzupeitschen. Heute bei dem verdummten Volk reichen die dilettantischen Schmierfinken vom Springerverlag und „Der Stürmer“ aus Hamburg völlig aus.

          3. Am 20.04.1945 hielten die US Truppen bereits die Siegesparade auf dem Nuernberger Hauptmarkt ab. Die Wehrmacht hatte bereits am 15./16.04.1945 die Stadt in Richtung Sueden verlassen. Es blieben nur einige Fanatiker zurück um bis zum letzten Schuss die Stadt zu verteidigen

    2. @ Vronis

      Danke für das Beispiel. Der „Experte“ bei NTV: „…Ja, natürlich sterben dort Menschen. Aber was ich meine, ist, dass Verdun ein reiner Stellungskrieg war. Jetzt haben wir eine Situation, wo die russischen Streitkräfte pro Tag drei bis vier Kilometer vorrücken, was wenig ist….“

      Wenig? 4 km am Tag? Der „Experte“ scheint anzunehmen, das man jeden einzelnen Zentimeter eines Landes besetzen müsste um es einzunehmen. Ansonsten die übliche westliche Traumtänzerei vom baldigen Endsieg der ukrainischen Nazis.
      Deshalb lese ich solche Seiten nicht mehr – Dummes Zeug zu lesen ist Zeitverschwendung.

    3. das war glaube ein Frosch ( in einem mehr oder weniger bekannten Experiment )

      Sei’s drum …. der globale Westen zeigt gerade sein wahres Gesicht. Internationale Regeln gelten nimmer, „wertebasiert“ wird gekämpft bis zur letzten Patrone.

      wenns nicht so traurig und deprimirend wäre …

  11. Laut dem ehemaligen Kommandeur der 20. britischen Panzerbrigade, Michael Chadwick, „verliert die ukrainische Armee bis zu einem halben Bataillon pro Tag, und an schlechten Tagen, wenn die russische Artillerie hochaktiv bleibt, können diese Verluste ein ganzes Bataillon und mehr pro Tag erreichen und die Zahl der Gesamtverluste kann bis zu 600 Personen pro Tag reichen.“

  12. So habe ich das eigentlich auch gesehen, obwohl ich kein Militär-Experte bin. Die Ukro-Armee will – nach alter US-Tradition – so viele zivile Opfer wie möglich produzieren, indem sie Zivilisten als Schutzschilde missbrauchen, um diese dann mit Hilfe einer völlig durch hysterisierten Westpresse propagandistisch ausschlachten zu können und langsames Aushungern der Geiselnehmer ist eigentlich die einzig wirksame Gegenstrategie. Langsam und Blitzkrieg ist nun mal ein Widerspruch. Und deshalb nützt den Russen auch ihre militärische Überlegenheit kurzfristig gar nichts.

    Es ist halt die typische Gangster-Strategie, die die Ukrainischen „Soldaten“ anwenden. Ein Geiselnehmer in einer Bank z.B. ist auch nur geschützt, weil die Polizei nicht riskieren will, das er die Geiseln umbringt. Ansonsten hätten sie ihn in wenigen Minuten ausgeräuchert.

    1. @Aktual
      Typisch für die heldenhafte ukrainische Armee ist übrigens auch, daß sie auf dem Papier nur wenige Verluste hat, besser gesagt sich nicht um ihre Gefallenen kümmert, so daß die Russen notgedrungen die Leichen der gefallenen Gegner einsammelt und bestattet, welche oftmals nach paar Wochen zum Himmel stinken und kaum noch zu identifizieren sind. Der Umgang mit den Toten war schon in der Antike ein wichtiges Thema.

  13. Dass alles nach Plan läuft, will ich gern glauben, aber es muss dann wohl Plan B sein. Plan A war doch wohl ein schneller Vormarsch nach Kiew, darauf deuteten jedenfalls die Truppenbewegungen Richtung Kiew hin. Es ging den Russen wohl kaum darum, Tschernobyl zu erobern.

    1. Vielleicht ist es auch schon Plan C oder D. Man sollte immer genug Pläne parat haben um sich flexibel der Situation anpassen zu können. Plan A war wohl darauf ausgerichtet Kiew Angst zu machen und sie zu Verhandlungen zu bringen. Nachdem die Verhandlungen aber abgebrochen wurden, ging man dann zum nächsten Plan über.

    2. @khsiber

      Da SIE offensichtlich in die Pläne eingeweiht waren, wissen Sie es?
      „Richtung Kiew“ war lediglich zur Ablenkung gedacht, deshalb sind die Russen da auch wieder abgezogen.
      Eventuell hat man da noch Waffendepots usw. sondiert für die spätere Kalibrierung.

  14. Wenn die Ukraine vom Nachschub westlicher Waffen abgeschnitten ist dann müsste der Krieg in kürzester Zeit vorbei sein.

    Es besteht immer noch die Möglichkeit das sich Röper irrt. Wenn wir annehmen dass Putin genauso zu den Great Reset Psychopathen gehört, dann ist der Konflikt nicht der Rede wert. Er dient wie die Pandemien als Angstmache und Ablenkung. Für den Great Reset gibts doch nichts besseres als Krieg und Krisen.

    1. Ein sehr deutliches Zeichen dafür das Putin wohl eher nicht zu diesen „den Great Reset Psychopathen“ gehört ist doch einfach zu erkennen. Wer derart übel in den westlichen und „regelbasierten“ Medien verunglimpft wird und sich damit in guter Gesellschaft von Gadafi, Hussein etc. befindet, kann eigentlich nur ein Widerpart der „westlichen Wertegemeinschaft“ und deren Führerschaft sein. Nur isses eben diesmal ein absolut ernstzunehmender und vor Allem auch wehrhafter Widerpart.
      Überlegungen, das er auch nur … usw. … blabla … etc. … usw. ist, sind doch nur dazu gut, uns hier im Westen zu verunsichern. Nur und ausschließlich dafür wird so´n Stuß verbreitet. Kann auch nur hier, im Westen, klappen, denn bei den Füllhörnern an faszinierender Inkompetenz unserer Führungskräfte kann´s ja nicht sein, das es da draußen doch noch Länder gibt, die Kompetenz in der Führung als ganz wichtig erachten und darauf Wert legen diese Positionen auch entsprechend zu besetzen.

    2. @DonShooter

      „…Wenn wir annehmen dass Putin genauso zu den Great Reset Psychopathen gehört, dann ist der Konflikt nicht der Rede wert….“
      Das Russland sich einer rein-westlich beherrschten Weltregierung von der WHO unterwirft, halte ich für ausgeschlossen. Die WHO ist zu 80% in privater (US)- Hand. Einen dicken Brocken hat die Bill&Melinda -Gates „Stiftung“ aufgekauft. Damit würde sich Putin freiwillig der US-Herrschaft unterwerfen.

      1. Man merkt es an der Sprache. Putin und seine Leute sprechen klar und vernünftig. Die „Great Reset“-Figuren bekommen kaum einen vernünftigen Satz hin. Deren gesamtes Personal besteht aus Kretins.

        1. @JM : ja, darauf hoffe ich auch. Ehrlichheit war schon immer zielführender als die (Not)Lüge.

          Und die „Welt“ ist nunmal nicht komplett dem friedrehendem Westen unterstellt. Kann nur besser werden !

    3. Falls man annimmt, daß die Pandemie inszeniert wurde, dann drängt sich der Verdacht auf, daß auch dieser Krieg eine Art weitere Zündstufe darstellt. Dann gehört die Binnenwirkung, also die Versorgungsmängel ebenfalls zum Spiel. Jetzt fragt sich, warum spielen Staaten wie China und Rußland mit beim WHO Theater. Warum sollten sie den Westen bei dessen Theatervorstellung unterstützen. Hätten sie die Autorität westlicher Regierungen untergraben wollen, dies wäre die Chance gewesen.
      Wem nicht nur Marschmusik in den Ohren klingt, der muß sich ohnehin fragen, warum jetzt? Drangsaliert wurden die Russen in der Ostukraine schon länger, warum wartet man diesbezüglich acht lange Jahre?

      1. @Majestyk
        Das meine ich ja. Die Pandemie wurde definitiv inszeniert und die nächste steht ja schon in den Startlöchern. Und den Krieg sehe ich eben als eine weitere Zündstufe des Great Reset. Der Great Reset und die Aenda2030 ist viel größer als ein militärischer Konflikt zwischen Ost und West(gähn). Bei Trump hatte man auch die Hoffnung dass der diese Psychopathen bekämpfen würde und was ist daraus geworden? NIchts. Er hat lauter Scheinkämpfe geführt.

        1. @donshooter

          Trump war und ist kein Revolutionär. Zudem sollte man die Macht eines amerikanischen Präsidenten auch nicht überschätzen. Konkret hat Trump aber z.B. WHO Mitgliedschaft auf Eis gelegt oder versucht den IPCC zu blockieren, auch die Migrationsströme, die Stiftungen von Soros oder den Genderkult hatte Trump auf dem Visier. Eigentlich zu viel für eine Amtszeit, aber störend genug um eine Wahl derart offensichtlich zu manipulieren und in der gesamten westlichen Welt ein Feindbild Trump zu erschaffen, das immer noch nachhallt. Das macht man nicht, wenn man keine Angst hat. Ich bin mir sicher eine Wiederwahl Trumps hätte die Coronainszenierung in der Form unmöglich gemacht, deswegen mußte der Mann unbedingt weg. Natürlich kann der sich nicht offen hinstellen und behaupten, daß es nie eine Pandemie gab. Kann hierzulande Wagenknecht oder Weidel auch nicht. Das würde den politischen Tod bedeuten.

          1. Naja, Trump hat aber auch zum Impfen aufgerufen.
            Er sagte er wolle den Sumpf trocken legen, hat aber in Wirklichkeit die Interessen des Establishments vertreten, vor allem die der Rüstungsindustrie. Ich finde nach wie vor er ist mit Vorsicht zu genießen. Vielleicht wird er ja widergewählt. Wir werden sehen was passiert.

      2. @Majestyk

        Diese „Annahme“ ist ja schon bekannt, man könnte aber auch in eine andere Richtung „annehmen“.
        Zitat: „Jetzt fragt sich, warum spielen Staaten wie China und Rußland mit beim WHO Theater. Warum sollten sie den Westen bei dessen Theatervorstellung unterstützen. “

        Hm…. man kann auch annehmen, dass in Wuhan tatsächlich für die Chen. Regierung eine unbekannte Krankheit auftrat….. Die Chronologie – an einige erinnere ich mich nur leicht, weil es VORHER mal „gemeldet“ wurde
        * Im September 2019 wird in den USA ein Navy-Stütztpunkt(?) geschlossen wegen Krankheitserregern – man weiß nicht was es ist.
        *Ende Oktober sind in Wuhan die Militärfestspiele – Amis nehmen auch teil.
        * Ende November/Anfang Dezember treten die ersten Fälle einer unbekannten Krankheit in Wuhan auf

        China könnte durchaus verunsichert sein – informiert die WHO Ende Dezember…
        Ab sofort hat die WHO das Sagen…
        Alle genannten Länder sind Mitglied der WHO & werden sicher die Regeln befolgen – keiner weiß was genaues.

        Ob es sich um ein natürliches Virus handelt, weiß man ja nicht , es könnte auch eine Art Biowaffe sein….also ist Vorsicht angesagt.

        Wer die Dokumente aus der Ukraine dazu gelesen hat & weiß, dass man auch mit Zugvögeln arbeitet, die natürlich über alle Grenzen fliegen, kann sich schon vorstellen, dass man – solange nicht eigene Wissenschaftler da 100% sicher sind – eher vorsichtig agiert.
        China & Russland haben zumindest so wenig Vertrauen gehabt, dass sie ihre eigenen Impfstoffe entwickelt haben.

        Das wäre doch auch eine Variante…. Allerdings um z.B. die Amis öffentlich & offiziell zu beschuldigen, sind die Russen & evt. auch die Chinesen sicher, dass sie unumstößliche Beweise brauchen…
        Putin ist gelernter Jurist! ;o))

        1. Putin kommt aus der liberalen Ecke, ist ja auch einen Teil der WEF Ausbildung durchlaufen. Spätestens mit seiner Rede beim Online Treffen des WEF letztes Jahr wurde der Bruch aber trotz der vielen „Lieber Klaus….“ offensichtlich. Wenn man sich das Politiktheater in Europa zu lange angetan hat, dann ist es vielleicht schwer zu verstehen, dass es noch Politiker gibt, die den Gegenüber trotz völlig anderer Meinung zumindest eine gewisse Achtung als Mensch entgegen bringen und trotz entgegen gesetzter Meinungen normal miteinander reden und diskutieren. Ich habe den Eindruck, dass die rusische Diplomatie sich diese Fähigkeit bewahrt hat. Russland ist auch keines der Länder, die den neuen Pandemievertrag der WHO offen unterstützt, ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass Russland sich seine Souveränität von der WHO wegnehmen lassen will. Aber alles zu seiner Zeit, auch die offene Unterstützung der Donbass Republiken kam nicht 2014 sondern erst, als man meinte die vorhersagbare Sanktionslawine des Westens verkraften zu können.
          China ist schwieriger. Mit der Aufgabe der 1 Kind Politik, jetzt darf man ja schon drei Kinder haben, hat man sich dort in einem wesentlichen Punkt vom Great Reset entfernt. Xi Jinping hat sich ja auch ausführlich mit Putin ausgetauscht und das Thema dürfte da auch eine Rolle gespielt haben. Auch China hat sich nicht offen für den Pandemievertrag positioniert.
          Auf der anderen Seite ist George Fu Gao nicht nur Leiter des chinesischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention sondern auch gern gesehener Gast bei Pandemieplanspielen der Great Reset Macher. Event 201 war er einer der erlesenen Teilnehmer, ebenso nahm er jetzt am Pockenplanspiel der G7 teil. Laut Schreyer haben sämtliche höheren Mitarbeiter des chinesischen Gesundheitswesens ihre Ausbildung über die BMG oder zugehörige Stiftungen erhalten. Welchen Weg China generell einschlägt bleibt eh spannend.

          1. Nachtrag: Seit dem 22.05 gibt es Meldungen, dass das Aussenministerium der DUMA eine KListe mit Verträgen übergeben hat, die man kündigen könne. In dieser Liste wird auch ein Austritt aus der WHO erwogen …. aber da werden sicherlich noch Meldungen aus Russland zu kommen ….

          2. @hector2
            Zitat:“Putin kommt aus der liberalen Ecke, ist ja auch einen Teil der WEF Ausbildung durchlaufen. Spätestens mit seiner Rede beim Online Treffen des WEF letztes Jahr wurde der Bruch aber trotz der vielen „Lieber Klaus….“ offensichtlich.“

            Immer diese Küchenpsychologie….Deutsche Medienkonsumenten sind offensichtlich so darauf getrimmt, Klatsch&Tratsch-Stories für bare Münze zu nehmen…..
            Gleich im Nachsatz bringen Sie völlig logisch die Mentalität der Russen zum Ausdruck, dass die Achtung & Respekt ernst meinen…wie geht so etwas zusammen, dass man keine Schlüsse darauf zieht & trotzdem den Propagandamist aus irgend einem Video nachplappert?

            Russland & China & sicher noch andere Partnerländer haben in den letzten Jahren unglaublich viel gearbeitet um international besser vernetzt zu sein – zeigt, dass es gerade ein „Meeting“ gab mit offensichtlich wichtigen Leuten von 90 (!) anderen Ländern… da braut sich sicher etwas zusammmen….eventuell könnte man zum geeigneten Zeitpunkt eine neue „UN“ schaffen…wäre ja eine Möglichkeit. Dass das nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit erfolgt so lange es nicht spruchreif ist, sollte logisch sein…

            Russen & Chinesen scheinen evt. alten Feldherren „zugehört“ zu haben – man muss den Gegner besser kennen als der sich selbst um sich in ihn hinein versetzen zu können um seine „Schritte“ voraussehen zu können – nur so wird man nicht überrascht…. Und wie geht es besser als beim „Feind“ zu lernen“….
            Gerade in den USA gibt es in der „Regierung“ so gut wie KEINEN echten Russland-Experten mehr weil dort „Haltung“ mehr zählt als echtes Wissen – nur deshalb sind die „Beziehungen“ inzwischen so desaströs…..

            1. @GMT

              „Russen & Chinesen scheinen evt. alten Feldherren „zugehört“ zu haben“

              Könnte auch von Clausewitz gewesen sein „Früher oder später muß man die gegnerische Hauptstreitmacht angreifen“.

              Und die Hauptstreitmacht des Westens sind nicht die Armeen, sondern seine Wirtschaftskraft und die Währungshoheit, bzw. die Kontrolle über Währungsstärke.

              Wenn man dies aber in die Wahrnehmung einbezieht, daß gerade ein hybrider Weltkrieg stattfindet, dann läßt dieser Gedanke die Vorgänge in einem anderen Licht erscheinen.

              1. @Majestyk

                Hat mit Clausewitz nichts zu tun – so schlau waren schon die alten römischen feldherren, die tatsächlich erfolgreich waren.

                Es ist letztendlich ALLES ZUSAMMEN, nicht nur „Wirtschaftskraft“ – die heutzutage ja auch eine andere Definition hat als zur Zeit ihrer „Erfindung“.
                Fakt ist zumindest, dass man den „Gegner/Feind“ in allen Bereichen so gut kennen sollte, dass man ihm beikommen kann….
                Da hapert es beim Westen heutzutage, der versucht nicht zu verstehen sondern hetzt nur OHNE den hauch von Ahnung zu haben. Und das könnte zum Genickbruch führen…..

      3. @alle

        Wenn man Medien grundsätzlich mißtraut, so wie ich aus aufgrund eigener Erfahrungen, dann stellt man Medienberichte grundsätzlich in Frage, auch jene, die ins eigene Weltbild passen. Nachrichten werden gemacht, das fängt schon bei der Auswahl der Themen an, so geraten Themen in den Fokus, andere werden komplett ausgeblendet. Gleichfalls werden Meinungen gemacht, nicht erfragt.

        Schaut man sich nun die Entwicklungen und gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre an, die Aufbereitung der Themen, könnte man ja zunächst annehmen, daß die Welt (zumindest die westliche) den Verstand verliert. Da hebelt man plötzlich Sozialsysteme komplett aus, destabilisiert fast die komplette Welt mittels Migration, erfindet ein neues Panikthema, den menschgemachten Klimawandel, macht Währungen und Finanzsysteme kaputt, zerstört den Bildungssektor in sehr vielen Staaten und huldigt völligen Schwachsinnsideologien wie Gender.

        Könnte es eine Massenneurose sein? Theoretisch natürlich, nur spricht die Förderung all dieser gesellschaftszersetzenden Entwicklung ganz klar dagegegen, daß dies allein Bewegungen von unten sind.
        Würden nun wirtschaftliche und politische Eliten ihren eigenen Lebensraum derart schädigen? Tun sie dies überhaupt in derart geschlossener Formation wie behauptet oder sind sich die Eliten nicht doch eher uneinig, gibt es nicht auch Gegenbeispiele?

        Wenn man die derzeitigen Entwicklungen mal mit einem Verbrechen vergleicht, dann landet man unweigerlich bei der Suche nach einem Motiv.

        Welches Motiv könnte es geben, daß die großen Mächte dieser Welt eint? Und es scheint sie ja zu einen, zumindest das Täuschungsmanöver Corona wird offiziell von fast allen Regierungen mitgetragen.
        Warum aber sollte China westliche Eliten dabei unterstützen, den eigenen Lebensraum umzugestalten und auf straffe Linie zu bringen? Dass der Westen China derart in der Hand hat erscheint mir eher unwahrscheinlich, auch wenn wirtschaftliche Abhängigkeit sicher in zwei Richtungen wirkt. Auch glaube ich nicht, daß das WEF wirklich einen Mann wie Putin kontrolliert, gleich welche Förderung dieser erhalten hat. Und selbst wenn das alles so eindeutig wäre, seit wann muß der Schüler zwangsläufig dem Meister folgen?

        Bislang fallen mir nur folgende Möglichkeiten ein. Entweder man hat sich auf all den zahlreichen Gipfeln darüber geeinigt, wie man die Welt aufteilt, was eine Rückkehr zu festen Machtblöcken bedeuten würde. So eine Orwellsche Aufteilung in Eurasien, Ostasien und Ozeanien. Die zweite Möglichkeit wird hier viele Leser auf die Palme treiben.

        Kurzer Schwank, zumindest über poltische Infiltration während des Kalten Krieges dürften sich die meisten kritischen Geister einig sein. KGB und die kleinen Brüder wie MfS unterstützten und förderten antikapitalistische Gruppen im Westen, genauso wie CIA und Konsorten Protestgruppen hinter dem Vorhang förderten. Hybride Kriegsführung ist nicht so neu wie behauptet, schon im 2. Weltkrieg agierten die Westalliierten gegen die Reichsmark. Ebenso gab es einen Wirtschaftkrieg gegen die Sowjetunion während des Kalten Krieges. Gleichfalls inzenierte man Stellvertreterkriege mit immensen ökonomischen und sozialen Kosten für die kriegsführenden Mächte (vor allem Vietnam, Afghanistan). Zudem gab es Spionage und Überwachung des Gegners, ein Punkt in dem der Osten dem Westen eindeutig überlegen war. Der MI6 soll zeitweilig eine Art Zweigstelle des KGB gewesen sein.

        Gleichzeitig gab es einen Kampf der Ideen. Was hatte der Westen aber dem Osten entgegenzusetzen außer einem diffusen Freiheitsgedanken? Im Grunde war es der Konsum. Freiheit bedeutet für die meisten Menschen bestenfalls Reisefreiheit. Alles andere was damit verbunden ist, das ist den meisten Menschen viel zu anstrengend. Wirtschaftliche und berufliche Freiheit beinhaltet ja auch immer das Risiko des Scheiterns, welches wahrscheinlicher ist als die Chance auf echten Gewinn. Wirtschaftliche Freiheitschancen mit Rückversicherung sind aber nichts anderes als ein Täuschungsmanöver, damit hebelt man indirekt immer die freie Marktwirtschaft aus, nichts anderes haben die Europäer mit ihren Sozialsystemen getan. Systeme die aber irgendjemand bezahlen muß, was eben nicht ohne Umverteilung geht. Hört kein DDRler gerne, aber wer im Westen etwas erreichen wollte, der mußte eindeutig mehr schuften als die breite Masse. Umgekehrt hatte der Westen aber eine Art sozialer Hängematte für jene, die mit eher wenig zufrieden waren und gerne morgens schon Feierabend hatten. Eine soziale Hängematte hatte die DDR nämlich nicht, konnte sie sich auch nicht erlauben, da man ja die Arbeit nicht so ohne weiteres ins Ausland oder an importierte Ausländer dirigieren konnte.

        Die Idee des Ostens war einfach. Sozialismus. Klingt erst einmal super. Wer ist nicht gegen Geldsäcke. Die Fußballfans von 17 Klubs in der Bundesliga würden sehr gerne den Ertrag der Bayern aufteilen, nur vergessen jene Fans gerne, daß dann ihr Klub eigentlich auch mit den Vereinen aus den unteren Ligen teilen müßte. Jeder hätte gern mehr von oben, keiner mag nach unten durchteilen, mir ist zumindest noch nie ein Mensch begegnet, der dies wirklich gelebt hätte.

        Sozialismus hat aber nicht nur jene Facette, sondern erstreckt sich auch auf Geschlechter. Eigentlich haben alle poststrukturalistischen Ideen ihre Wurzeln bei Hegel und eben auch Marx. Es gibt eindeutig eine Brücke über Leute wie Foucault, de Beauvoir hin zu „Gender Studies“. Im Kern ist das alles „linke“ Ideologie. Nicht von ungefähr betrieben von Sozialisten oder sozialistisch geprägten Vordenkern. Zudem darf man nicht vergessen, auch westliche Hochschulen waren Ziel von Infiltration. Nicht immer steckten östliche Geheimdienste dahinter, zuweilen schufen westliche Geheimdienste eben auch eigene Ablenkungsmanöver, weil sie zum Beispiel glaubten grüne Bewegungen leichter kontrollieren zu können als klassisch rote.

        Dann fiel die Mauer und mit ihr der eiserne Vorhang. Die sozialistischen Mächte wurden aufgelöst, mit ihnen deren Geheimdienste. Aber stimmt diese Legende eigentlich? War China etwas kein kommunistischer Staat mehr? Wurde der KGB etwa nicht in den FSB umgewandelt, so nach dem Motto „Raider heißt jetzt Twix“?
        Und selbst wenn es die Mutterschiffe nicht mehr gab, was geschah mit jenen die von ihnen angeleitet worden waren? Sind die Leute verschwunden, sind die Ideen verschwunden, wo sind die Kulturschaffenden hin? Was wurde zum Beispiel in Deutschland aus jenen, die für die DEFA Filme produzierten, in denen immer auch eine Botschaft mitschwang? War das nicht auch schon Framing? Könnte das Framing des heutigen ÖR nicht auch dort seine Wurzeln haben?

        Was ist eigentlich tiefer Staat anderes als metastierende Verwaltung und Bürokratie? Eine Regelwut, die tief in die Lebenswelt eines jeden Menschen eindringt, sein komplettes Leben normieren will?

        Ich kürze an der Stelle mal ab. Aber so wie mir scheint nutzen entweder liberale Kreise sozialistische Methoden zum Gesellschaftumbau oder die Nachkommen der Infiltration haben das Heft des Handelns in die Hand genommen, ob nun mit oder ohne Unterstützung von außen. Jedenfalls klingt „ihr werdet nichts mehr besitzen und ihr werdet glücklich sein“ nicht gerade nach dem Siegeszug des Kapitalismus. Jener braucht nämlich am Ende der Kette Konsumenten, die etwas besitzen wollen. Dieses Streben nach Besitz ist nämlich eines der Kernelemente einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Und ohne echten privaten Konsum, auch keine Kapitalgewinne, ergo keine Kapitalisten mehr.

        Wir hätten dann am Ende eine Welt ohne Staaten, ohne privates Besitzstreben, ohne ethnische Konflikte (zumindest keine mehr an denen Weiße beteiligt sind), ohne Religionskonflikte (an der Einheitsbreireligion werkelt man ja gerade), mit völliger Bewegungskontrolle und Erziehungshoheit. Und wonach klingt eine solche Welt?

      4. Noch eine Anmerkung. Die Tatsache, daß reiche Menschen hinter vielen Organisationen stehen ist zwar eine Tatsache, aber kein Beweis.

        Engels war reich, Lenin, Trotzki, Mao oder Pol Pot nicht gerade arm. Zu einer Zeit als Hồ Chí Minh die USA und Europa bereiste mußten meine Großeltern noch das Haus verlassen um aufs Klo zu gehen. Nahezu jede „Bewegung“ wurde von Reichen erfunden und finanziert. Eigentlich fällt mir keine Bewegung, Ideologie oder Religion von „unten“ ein. Das Christentum nahm auch erst richtig Fahrt auf, als ein Kaiser merkte, daß eine monotheistische Religion staatstragender war und seine Stellung eher festigte.

        Viele reiche Menschen denken wie Sozialisten. Könnte an der Hybris liegen zu vermuten, daß sie selber ihrem Besitz Bedeutung verleihen und es nicht der Besitz ist, der ihnen Bedeutung verliehen hat. Das ist wie die Gretchenfrage; verändert das Sein das Bewußtsein oder läßt sich mit dem Bewußtsein das Sein verändern?

        Ich würde behaupten, daß beides möglich ist, daß aber bessere Startbedingungen einem eindeutig eher eine Pole Postion einbringen. Insofern bestimmt das Sein in den meisten Fällen zumindest den Rahmen in denen sich das Bewußtsein frei entfalten kann. Der Punkt an dem das Bewußsein dann die Oberhand gewinnt ist meistens der Augenblick an dem man anfängt das Sein loszulassen oder in dem dieses keine Rolle mehr spielt.

        1. Schade um die Arbeit für diesen langen Kommentar. Das ist wie ein Gemüseintopf, in wen man wahllos alles reinwirft & hofft, irgend etwas davon schmeckt schon auch wenn die Komposition Schmerzen bereitet…

          Festgefahrene Ideologie ist nie ein guter Ratgeber & ihr Feindbild scheint ziemlich festgefahren zu sein…dazu kommen dann Gerüchte, die über „Reichtum“ oder auch nicht, die in sofern lustig sind, dass Ho Chi Min Europa bereiste ( wann war das bitte genau – in den 70/80ern?) wo ihre Großeltern im Westen DE noch auf das Außenklo mussten? Nichts gegen Übertreibungen aber selbst im Sozialismus waren das zu der Zeit geringe Ausnahmen…

          Zitat: „Der Punkt an dem das Bewußsein dann die Oberhand gewinnt ist meistens der Augenblick an dem man anfängt das Sein loszulassen oder in dem dieses keine Rolle mehr spielt.“
          Aha – Wer sich seiner selbst bewußt ist mit allen Stärken & Schwächen & die als völlig normal betrachtet wird endlich im (Echt) Sein ankommen….Dazu muss man nur aufhören, sich selbst zu belügen, sich so annehmen wie man wirklich ist & auch kein Problem damit haben ( hat man dann auch nicht), nicht immer mit der Herde mitlaufen zu müssen zu der man trotzdem gehört – weil es einfach die Natur des Menschen ist – auch wenn man anders ist als die vermeintliche Mehrheit…. Authenzität kann man das auch nenne & dann ist es ganz einfach….niedere Beweggründe spielen dann keine Rolle mehr….alle könnten friedlich nebeneinander leben…… eine Utopie.

          1. Kleine Korrektur: Ho Chi min ist ja 1969 gestorben ist, haben Sie natürlich Recht wenn man wiki Glauben schenkt, dass er in Paris & Moskau war – allerdings stellt selbst wiki fest, dass er da auf der Flucht war…..also fällt Lustreisen aus.
            Zu dieser zeit hatten ihre Eltern wie wahrscheinlich 80 % der Menschen weltweit das sogenannte Außenklo….was nicht unbedingt aufzeigt, dass es Kommunisten wie ihm besser ging….. eventuell hatte er auch nur Außenklo ;o))

          2. @GMT

            Es soll auch Leute geben, die Gemüseeintopf mögen. Man sollte nicht von seinen Ernährungsgewohnheiten auf andere schließen.
            So bezieht sich auch mein Zitat auf von Clausewitz, ob Ihnen dies nun gefällt oder nicht.
            Hồ Chí Minh bereiste bereits vor dem ersten Weltkrieg die Welt. Damals hatten die Deutschen noch einen Kaiser und falls Sie es nicht wissen sollten, die Zeit seit dem man zischen West- und Ostdeutschland unterscheidet ist nun wirklich ein Fliegenschiß in der Geschichte, nicht mal dies, eigentlich ist es eher ein Furz. Wenn Sie mich vorführen wollen, dann sollten Sie Ihre Hausaufgaben besser machen, vielleicht hätte ich dann auch mal einen Nutzen aus einem derartigen Gespräch.

            Erkenntnisse gewinnt man durch Fragen und Beobachtungen, nicht dadurch, daß man Beobachtungen im Sinne bereits fertiger Antworten interpretiert. Die Suche nach Erkenntnissen beinhaltet immer Irrtümer und Wirrungen, wenn man aber mit einem bereits gefällten Urteil nach Erkenntnis suchen will, dann führt dies unweigerlich in eine Sackgasse.

            Eine Sache kann für einen Menschen alles bedeuten oder auch nichts. Wenn man dieses Prinzip einmal verstanden hat, dann weiß man, daß Freiheit damit beginnt loszulassen.
            Umgekehrt kann man so vielleicht verstehen, daß gerade jene die viel haben oft auch selber Gefangene sind. Es ist ja nicht so, daß reiche und mächtige Menschen keinen Zwängen unterliegen. Deren Zwänge mögen zwar anders sein, wirklich ghedanklich frei sind solche Leute aber auch nicht zwangsläufig.

            1. @Majestyk

              Ho Chi Min – den wiki-Artikel mal aufmerksam lesen – ist auch ein eher großes ?, da das meiste davon auf Konjunktiven beruht.
              Es ging um den Zusammenhang, dass ihre armen Großeltern aufs Außenklo mussten aber der Ho Chi Min doch glatt durch die Welt tingeln konnte & das auch noch als Kommunist.
              Mag sein, dass ich Sie da falsch verstanden habe aber der Zusammenhang ergibt sich aus ihrem gesamten Kommentar, der da immer dieses Feindbild „Kommunismus/Sozialismus“ wie einen roten Faden hat.

              Der „Freiheitsbegriff“ ist einfach so individuell, dass es nichts mit reich oder arm zu tun hat – jedenfalls nicht wenn man es nicht materiell meint – denn „Zwänge“ haben da wohl alle Zeitgenossen.
              Wirkliche Freiheit kann man nur in sich selber finden & die ist eben NICHT zu kaufen , weder für materiell Reiche oder Arme…..

              1. @GMT

                Hồ Chí Minh war kein Kommunist/Sozialist als er aus Indochina abreiste, er kehrte aber als solcher zurück. Hier muß man aber trennen, mit dem europäischen Salonsozialismus hatten all diese Leute eher wenig gemein. Die Sachlage ist ja auch komplexer, immerhin ging es ja zunächst um Befreiungskampf, zumindest aus vietnamisischer Sicht. Dafür muß man die Menschen aber auch erst einmal mobilisieren, eine jede Revolution braucht auch eine Revolutionsidee, dafür ist der Sozialismus fast ideal und für die Masse auch attraktiv. Fairereweise muß man auch konstatieren, daß für viele Entwicklungsländer eine sozialistische Wirtschaftsordnung für den Übergang sicher sinnvoller ist, um sich auf dem Weltmarkt behaupten zu können. Gleichfalls werden erfolgreiche sozialistische Staaten mit der Zeit wirtschaftlich freier und kapitalistischer, wie man ja auch am Beispiel Vietnam beobachten kann.
                Meine Großeltern waren auch nicht zwangsläufig arm, sie gehörten zwar der Abeiterklasse oder Schicht an, als Bergmänner war ihr Verdienst aber nicht schlecht. Meine Urgroßeltern zu rekonstruieren ist schon schwieriger, aber ja auch eigentlich nicht wichtig. Der Kerngedanke ist ja angekommen und den kann jeder leicht nachprüfen, sozialistische Vordenker waren eher selten arm.

                Freiheit hat nicht zwangsweise etwas mit materiellem Besitz zu tun, habe ich so auch nicht geschrieben, ganz im Gegenteil, gerade Besitz kann ja auch Fesseln auferlegen.
                Was aber mit Freiheit zu tun hat ist Selbstbestimmtheit und die erreicht man eher, wenn man in seiner Lebensführung unabhängiger ist. Heißt, entweder ich muß meine Bedürfnisse reduzieren oder ich muß meine Bedürfnisse mit Einkommen abdecken, daß ich eher unabhängig erwirtschaften kann.

                Komplette Freiheit kann ein Mensch nur in sich oder außerhalb der menschlichen Gemeinschaft erfahren, da ist man dann bei Leuten wie Thoreau und kann anfangen zu walden. Innerhalb einer Gemeinschaft braucht es Regeln, da sonst keine Gesellschaft funktionieren kann. Daher ist ein gewisses Maß an Freiheitseinschränkungen notwenig, damit eine Gruppe überhaupt funktionieren kann. Eigentlich eher selten ein echtes Problem, die meisten Menschen können im Gemeinschaftsleben ja auch einen Zugewinn feststellen.

                Ich schrieb es ja selbst hier schon an mindestens zwei Stellen, im Grunde sind Freiheit und Geborgenheit/ Sicherheit Widersprüche. Eine Gemeinschaft die sehr viel Geborgenheit bietet kann nicht frei sein, weswegen es im Kommunismus keine Freiheit geben kann. Solche Ideologien funktionieren nur, wenn alle mitmachen, ob diese nun wollen oder nicht.
                Eine komplett freie Gesellschaft ist auch nicht erstrebenswert, das wäre eher Wildwest.

                Mit einem klassischen Feindbild hat dies nichts zu tun. Für mich persönlich geht es darum, daß ich versuche herauszufinden, warum gerade die Welt komplett durcheinander gewirbelt wird und es Entwicklungen gibt, die ich als bedrohlich erachte.
                Vor allem möchte ich gerne herausfinden, ob es in der neuen Welt die sich ankündigt überhaupt noch einen Platz für Menschen wie mich gibt und falls ja, wie ich mich in dieser Welt zurechtfinden kann, ohne dafür meine Würde opfern zu müssen.

                Im Übrigen poste ich zwar gelegentlich, zumindest wo man dies noch kann und dann unter diesem Namen, aber ich nutze kein echtes soziales Netzwerk, ich versuche Google zu vermeiden, ich lese nicht in Wikipedia (halte ich für genauso gefährlich wie Google), habe kein Smart Phone, keine Kreditkarte und versuche so weit es eben geht außerhalb der Fangarme des System zu leben. Ich lebe sehr bescheiden, habe einen Kodex dem ich versuche zu folgen, bin dadurch bei genauerem Hinsehen ein Sonderling, aber erfreue mich dafür eines recht reichen Innenlebens.

                1. @Majestyk
                  Zitat: „Für mich persönlich geht es darum, daß ich versuche herauszufinden, warum gerade die Welt komplett durcheinander gewirbelt wird und es Entwicklungen gibt, die ich als bedrohlich erachte.“
                  Hm…das ist sicher nicht ganz einfach, zumal da sehr viel zusammenkommt & auch nicht von einem auf den anderen Tag passiert ist. Und wer von uns Otto-Normalos hatte in den letzten Jahrzehnten Zeit & Muße, ALLES genau zu beobachten & zu realisieren….zumal die Medien ihren Beitrag dazu leisten, viele Nebelkerzen zu zünden.
                  Und natürlich gehört sicher auch dazu wie man sozialisiert wurde – sprich: „WAS ist für MICH bedrohlich“?
                  Zitat: „Vor allem möchte ich gerne herausfinden, ob es in der neuen Welt die sich ankündigt überhaupt noch einen Platz für Menschen wie mich gibt und falls ja, wie ich mich in dieser Welt zurechtfinden kann, ohne dafür meine Würde opfern zu müssen.“
                  NIEMAND kann ihnen ihre Würde nehmen, man kann es versuchen aber SIE sind Dejenige, der darüber entscheidet!

                  Zu ihrem Begriff von „Freiheit“ sehe ich es eher so, dass Freiheit auch bedeutet, sich an Regeln zu halten!
                  Vielleicht mal an einem ganz einfachen Beispiel beschrieben:
                  Die Natur ( egal ob Schöpfung, Gott oder wer/was auch immer) hat Jahreszeiten „erfunden“….Nun kann es sein, dass man Winter ganz furchtbar findet, seine „Freiheit“ dadurch eingeschränkt betrachtet….aber diese Naturgesetze sind nun mal unumstößlich & haben ihren Sinn!
                  Man kann sich daran ärgern & sich in seiner „Freiheit“ eingeschränkt fühlen oder aber sie anerkennen & sich damit arrangieren in dem man sich darauf vorbereitet & diese Zeit nutzt.
                  Diese Freiheit hat man auch & es kommt auf die Betrachtung an, die jeder für sich selber dazu findet.
                  Freiheit & Regeln, die in einer Gesellschaft unabdingbar sind damit das Leben relativ friedlich gehen kann, sind eine Voraussetzung mit denen die Menschen leben müssen. Denn sie sind nun mal „Herdenwesen“…

                  P.S. Übrigens ein schöner Kommentar von Ihnen! ;o))

            2. Zitat: „Hồ Chí Minh bereiste bereits vor dem ersten Weltkrieg die Welt“

              1. Wk begann 1914…
              Ho Chi Min wurde 1890 geboren – in Vietnam auf dem Lande…. großartige Leistung wenn er schon VOR dem 1.WKdie Welt bereisen konnte……

        2. Hallo @Majestyk!

          Danke für die umfangreiche Erörterung Ihres sympathisch eigenständigen Weltbildes, bei der ich viele eigene Überlegungen und Fragen wiederfinde. Dabei picke ich jetzt mal nur eine Ansicht heraus, wo meine Überlegung etwas anders verlaufen: „Eine komplett freie Gesellschaft ist auch nicht erstrebenswert, das wäre eher Wildwest.“

          Vorweg: ein Metaproblem solcher Gespräche sehe ich beispielsweise bei den Unterschieden im Verständnis der Begriffe oder Zielvorstellungen, hier also: Was meint (strukturell) Gesellschaft, was komplette Freiheit, was Wildwest und nicht zuletzt erstrebenswert (wessen Ziele, warum überhaupt Ziele)?

          Meine Vorstellung (geprägt hauptsächlich von Leuten wie von Mises oder Rothbard und deren Dunstkreis) geht dahin, daß die Entfaltung persönlicher Freiheit und zunehmend übergriffige staatliche Macht unvereinbar sind. Ob es mit einer Zurückdrängung des Leviathan aus den privaten Dingen der Bürger getan ist (ob das langfristig überhaupt geht) oder nicht eine radikalere Lösung dazu her muß: freiwillige Organisation in autonomen Gemeinschaften, darüber wird schon lange trefflich gestritten.

          mfG 🙂

      5. @Majestik „warum wartet man diesbezüglich acht lange Jahre?“

        Meines Wissens wurden am Anfang sogar eigene Kräfte ausgebremst, „Urlauber“ eingesetzt, westliche Geheimdienste (OSZE) konnten frei agieren, 14.000 Tote wurden in Kauf genommen.

        Ich denke, daß es sich dabei um eine vollkommen emotionsfreie strategische Rechnung handelte: Rußland hat in diesen Jahren unter der Oberfläche / lautlos bis zum Anschlag aufgerüstet, das Militär grundlegend neu strukturiert, den sowjetischen Schlendrian beseitigt – und dann erst 2021 Angebote gemacht / Rote Linien aufgezeigt / Ultimaten gestellt / neuartige Waffen demonstriert / Großmanöver ausgelöst … abgewartet … und abgedrückt.

        1. @ Der Hausfreund

          Natürlich muß man auch kriegsbereit sein, das ist klar. Und Rußland mußte ja nicht nur Defizite aus Sowjetzeiten beseitigen, sondern auch die destruktiven und verlorenen Jelzin Jahre.

          Dennoch, wenn man so wie ich vermutet, daß wir es nicht mit einem Thema zu tun haben, sondern mit mehrern Bausteinen, die zueinander gehören, dann ist schon auffällig, daß der Krieg ausgerechnet dann beginnt als die Pandemie zumindest de facto beendet wird.

          Rußland wäre als Atommacht eh nie angreifbar. Und sicher war Rußland vor acht Jahren militärisch sicher noch schwächer, die Ukraine umgekehrt aber ebenfalls, wenn nicht noch mehr. Vor allem war der Westen vor acht Jahren noch anders, es gab sogar noch Reste an freier Presse, die Russenphobie und die mediale Indoktrination war ja noch nicht so weit fortgeschritten, umgekehrt hatten wir noch nicht so viele Neubürger, die Eigenversorgung war noch besser und die Abhängigkeit von russischem Gas noch nicht derart ersichtlich.

          Ich bleibe dabei, der Zeitpunkt ist perfekt um den Westen nach zwei langen Pandemiejahren zu treffen, ob er für die Bevölkerung in der Ostukraine nicht vielleicht schon eher günstiger war, ist aber eine andere Frage.

          1. @Majestyk

            Stimmt, die aktuelle Einschätzung des Gegners ist der andere Teil der Miete und da könnte sogar das (höflich gesagt) unterirdische Format des Führungspersonal eine Rolle gespielt haben.

        2. „Rußland hat in diesen Jahren unter der Oberfläche / lautlos bis zum Anschlag aufgerüstet, das Militär grundlegend neu strukturiert, den sowjetischen Schlendrian beseitigt“

          Dabei muss man aber sehr unauffällig vorgegangen sein. Ein Großteil der russischen Rüstungsindustrie bestand all die Jahre aus insolvenzgefährdeten Pleitegeiern. Die Kampfpanzerproduktion ist aktuell aus Teilemangel eingestellt worden. Wer da also all die Jahre stark, mächtig und produktiv gewesen sein soll erschließt sich mir nicht so ganz.

          O.K. Raketen können sie, ansonsten kann ich da keine Wunderwaffen erkennen, eher Panzer & sonstiges Gerät aus den 1970&80ern. Also bis zum Anschlag aufgerüstet hat man bestenfalls punktuell und ansonsten hatte die russische Rüstungsindustrie große Probleme auch liefern zu können. Neue Waffensysteme gab es jedenfalls nicht in sonderlich großen Stückzahlen und die (unglaublich große) Masse des Geräts alterte die letzten 10 Jahre eher vor sich hin.

          Das ist auch durchaus schon seit Jahren bekannt, kann man überall nachlesen.
          Ich möchte da keine Fortschritte klein reden, doch wenn ungefähr 95% des Geräts inzwischen teilweise WEIT über 30 Jahre alt ist, ist es eigentlich unmöglich mittels so weniger Neuanschaffungen den militärischen Kampfwert zu erhalten.

          Da sollte man die Kirche doch bitte im Dorf lassen, ehe man schon vom Durchmarsch bis Lissabon träumt.

          1. Mhhh …. die S500, Armata T-14, die neuen Scharfschützengewehre von Kalaschnikow, der Ceckmate inclusive neuer eigener Triebwerke ….

            Aber die Diskussion ist müssig, da die ukrainische Front im Donbass gerade zusammenbricht und die Frage ist, ob eine neue Verteidigungslinie am Dnepr aufgebaut werden kann.

            Wenn die Russen das mit weniger Mann-Stärke und T-62 Panzern schaffen, sollte man sich erst recht fragen, was in der ukrainischen Armee verkehrt läuft 🙂

            Ich habe übrigens immer noch kein Bild mit den T-62 in Melitopol gefunden. Können Sie @Die Schneise vielleicht helfen?

            1. „Mhhh …. die S500, Armata T-14“

              Klar gibt es, nur halt in so kleinen Stückzahlen, da lacht sogar die Bundeswehr drüber.

              „Aber die Diskussion ist müssig, da die ukrainische Front im Donbass gerade zusammenbricht und die Frage ist, ob eine neue Verteidigungslinie am Dnepr aufgebaut werden kann.“

              Ob da alles zusammenbricht ist doch noch gar nicht gesagt. Die russische Armee macht operative Fortschritte, was völlig O.K. und zu erwarten war, wäre schlimm wenn es nicht so wäre.

              „Ich habe übrigens immer noch kein Bild mit den T-62 in Melitopol gefunden.“

              Schlimm genug, dass es davon überhaupt Bilder gibt, ich musste das Teil extra googlen. Dass die Russen damit nicht unbedingt Kiew einnehmen wollen ist mir auch schon klar und natürlich sind die Dinger auch noch ausreichend kugelsicher und damit verwendbar, doch wenn man schon die Museumsstücke reaktiviert, spricht dies nicht gerade für ein unendliches Reservoir an moderneren Waffen.

              Ansonsten, dieses Video kann gefälscht, ganz woanders bzw. zu einer anderen Zeitpunkt entstanden sein, oder alles zusammen. Unterscheidet sich in nichts von verdammt noch mal ALLEN anderen Videos, die jede beliebige Seite mal für echt oder gefälscht hält, wenn es in den Kram passt. OHNE auch nur einen Scheiß über die Wirklichkeit zu wissen!

              Ich habe nur geschrieben dass, wenn es so ist, ein schlechtes Zeichen darstellt.

      6. Das ist allerdings eine gute Frage, warum Putin 8 Jahre lang kleine (Land-)Gewinne einfährt, wenn er dann doch alles auf eine Karte setzt. Auf Kiew marschieren hätte er 2014 auch schon machen können. Wahrscheinlich mit mehr Erfolg.

  15. „Oft konnte man in westlichen Medien sogar lesen, dass Russland geschlagen sei. “
    Habe ich noch nicht gelesen. Und ich dachte eigentlich, ich würde relativ viele verschiedene Quellen verfolgen.

    1. Die US-Interessenvertretung in der EU (Stoltenberg und von der Leyen) stellen der Ukraine jedenfalls einen „möglichen Sieg“ in Aussicht, obwohl es nach Lage der Dinge völlig unmöglich ist, das die Ukrainische Armee jemals die Russische Armee aus dem Land vertreiben könnte.

      1. „obwohl es nach Lage der Dinge völlig unmöglich ist, das die Ukrainische Armee jemals die Russische Armee aus dem Land vertreiben könnte.“

        Das stimmt natürlich, es besteht aber die Gefahr, dass die russische Armee auch nicht mehr voran kommt. Und dann stehen sie wie die Wehrmacht in Russland da, gegen einen Feind der quasi unbegrenzt Nachschub bekommt.

        Und wie bei allem kann ich mir natürlich nicht sicher sein, doch die russische Waffenindustrie war bis 2014 recht abhängig von Zulieferungen aus der Ukraine. Das läuft also schon länger nur noch mit Einschränkungen und nach meinen Informationen hat der einzige russische Serienhersteller von Panzern die Produktion eingestellt, wegen fehlender Teile. Man lebt aktuell also von Erbe der Sowjetunion, was man auch unschwer an den eingesetzten Panzern erkennen kann.

        Bitte nicht falsch verstehen, dies sind die Informationen die mir vorliegen, darum mache ich mir auch etwas Sorgen über die dauerhafte Machbarkeit einer Abnutzungsstrategie. Für völlig unmöglich halte ich gar nichts, es ist aber unmöglich zu beurteilen, da sehr viel geheim und viele Zahlen zu nichts zu gebrauchen sein.

        1. „…Bitte nicht falsch verstehen, dies sind die Informationen die mir vorliegen, darum mache ich mir auch etwas Sorgen über die dauerhafte Machbarkeit einer Abnutzungsstrategie. …“

          Eine Abnutzungsstrategie geht aber immer zulasten des Schwächeren aus (also der, der weniger Ressourcen hat). Selbst wenn die Unterschiede nur gering wären, dann dauerts halt länger. Aber die ukrainische Armee ist hier sehr krass im Nachteil.

          Du konntest bei Azovstal sehen, wie relativ schnell die „tapferen Asow-Krieger“ dann aufgeben mussten und das war der best ausgerüstete Stützpunkt der Asow-„Elite“. Die Probleme mit der Ukrainischen Nazi-Armee werden weniger die russischen Soldaten, als vielmehr die als Geiseln gehaltenen Zivilisten haben, die tun mir echt aus ganzer Seele leid.

            1. In Afghanistan haben die Ukraine und alle EU/NATO-Länder 20 Jahre vereint gegen die Taliban gekämpft. Am Ende sind sie gerannt wie die Hasen.

              Die Ukrainer wurden bei der Evakuierung von Bagram vergessen, kamen dank der Hilfe der Taliban zum Flughafen Kabul und wurden von der russischen Luftwaffe ausgeflogen.

              1. Es geht ja nicht um Afghanistan an sich, sondern um einen Abnutzungskrieg. Und nun ja, weniger Ressourcen… schon allein die Amerikaner haben ein mehr zehn mal so hohes Budget und es ist davon auszugehen das die den Ukrainern bei der Aufklärung kräftig helfen, darum stehen die überhaupt noch.

                Klar hat Russland auch alles, aber zwangsläufig, mangels Budget, auf einem ganz anderen Niveau. Auch in Russland wird nicht mehr gezaubert als anderswo.

                Und wie es aussieht kommen nun vermehrt T-62 zum Einsatz, das ist irgendwie kein wirklich gutes Zeichen.

                1. „+++ 20:20 Moskau schickt veraltete Panzer an die Front +++
                  Russland schickt nach Angaben des ukrainischen Generalstabs nun auch veraltete Panzer vom Typ T-62 in die Ukraine. Von ntv verifizierte Fotos zeigen einen Güterzug mit den 60 Jahre alten Kampfpanzern in der von Russen besetzten Stadt Melitopol. Laut dem US-Militärexperten Michael Kofman sind die T-62 wahrscheinlich für Reservisten-Einheiten bestimmt. Die Entsendung der Panzer an die Front würde darauf hindeuten, dass auch bald Reservisten folgen werden.“

                  Das war die Meldung von ntv. Der ukrainische Generalstab sagt … ntv verifiziert das Foto… und weil sich an der Front keine T62 auftreiben lassen spekuliert man munter über den späteren Einsatz, der vielleicht erfolgen könnte, wenn man denn Reservisten einbezieht. mhhh…
                  Nun wurde der T-62 in Russland aber vollständig ausser Dienst gestellt, was bedeutet, dass er auch nicht mehr in Reserveeinheiten verfügbar ist. Wenn also diese Panzer zum Einsatz kommen sollten, müssten sie vorher von Kuba, Syrien oder vielleicht Vietnam an Russland gespendet werden. Ich halte das für nicht plausibel.

                  Leider hat ntv die verifizierten Fotos auch nicht on gestellt und die Bildersuche für T-62 Panzer Melitopol bringt kein Ergebnis.

                2. Die ukrainische Armee hat T 64 im Einsatz, die Volksmiliz aber auch, deren Waffen ja oft aus dem ukrainischen Fundus stammen.

                  Der russische Einsatz von T 62 existiert nicht außerhalb westlicher Medien bzw. der Propaganda des Kiewer Regimes und hat folglich keinerlei Realität.

      2. Wenn man da keinen Sieg der Ukraine in den Raum stellen würde, dann müsste man sich ja fragen, was die Unterstützung bringt – mehr Leid und Tote! Das ist deshalb unsagbar, es darf nicht ausgesprochen werden. Es darf keine Diskussion über die Aktionen des Westens geben.

    2. Nexta hat mit Berufung auf Bellingcat am 4. März gemeldet, die Russen müßten am nächsten Wochenende aufgeben, da ihnen Nachschub und Waffen ausgehen. Nexta ist die EU und Bellingcat der britische Geheimdienst.

      Einen Monat später hatten die Faschisten immer noch nicht gesiegt, aber Wunderwaffen waren unterwegs, NVA-Haubitzen aus Ulbrichts Zeiten, Javelin und weitere Militärantiquitäten. Der Tagesspiegel, 5.4.2022:

      „… . Und die Lieferung von Panzern und anderen Offensivwaffen, damit die Ukraine besetzte Gebiete zurückerobern kann. … Die Gegenwehr der Ukrainer hat Erfolg – wer hielt das anfangs für denkbar? Die Belagerung Kiews ist beendet. Wird es Präsident Selenskyj und seinen Truppen gelingen, die Aggressoren hinter die Ausgangslinien vom 24. Februar zurückzutreiben? Heute klingt das so realitätsfern wie erfolgreicher Widerstand zu Kriegsbeginn. Doch mit entschiedener westlicher Hilfe ist es möglich. Militärisch braucht die Ukraine Panzer, Artillerie, Luftabwehr und Anti- Schiff-Raketen, um Putins Luftwaffe und die Kriegsmarine vor der Küste am Eingreifen zu hindern.“

      „Russland darf diesen Krieg nicht gewinnen, die Ukraine muss bestehen“
      – Kanzler Scholz, Regierungserklärung, 2022

      „Wie schwer auch die Krise im Augenblick sein mag, sie wird durch unseren unabänderlichen Willen, durch unsere Opferbereitschaft und durch unsere Fähigkeiten am Ende trotz alledem gemeistert werden. Wir werden auch diese Not überstehen. Es wird auch in diesem Kampf nicht Innerasien siegen, sondern Europa“
      – Kanzler Hitler, Letzte Rede, 1945

      1. @John

        Habe auch ein paar Köstlichkeiten -allerdings von heute:

        >>Gleich beginnt die Rede von Olaf Scholz. EZB-Chefin Christine Lagarde stärkt sich hier im Davoser Konferenzzentrum gerade an der Bar mit einem Heißgetränk – und auch wir sind startklar. Nur der (Reichs-) Kanzler fehlt noch!
        .
        .
        Jetzt tritt Olaf Scholz ans Mikrofon – der Hamburger beginnt seine Rede mit der Erwähnung des „Zauberbergs“ von Thomas Mann. In dem Buch wird der Beginn des Ersten Weltkriegs als „Donnerschlag“ bezeichnet. „Auch wir haben einen Donnerschlag erlebt“, sagt Scholz, „am 24. Februar 2022“ – dem Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine.

        „Wir haben einen Donnerschlag erlebt“.

        „Hier nimmt eine nuklear hochgerüstete Großmacht für sich in Anspruch, Grenzen neu zu ziehen“, sagt Scholz über Russland. Putin wolle in eine Welt zurück, in der Stärke diktiert, was Recht ist. „Das ist Imperialismus!“, sagt er. Der Krieg sei der Versuch, „uns zurückzubomben in eine Zeit, als Krieg ein gängiges Mittel der Politik war und unserer Welt eine stabile Friedensordnung fehlte.“ Darum habe er von einer „Zeitenwende“ gesprochen.
        .
        Für Scholz steht bei dem Krieg nicht nur das Schicksal der Ukraine, sondern die internationale Ordnung auf dem Spiel.

        „Deshalb ist unser Ziel ganz klar: Putin darf seinen Krieg nicht gewinnen. Und ich bin überzeugt: Er wird ihn nicht gewinnen!“

        Putin habe seine strategischen Ziele verfehlt und die Stärke von G7, Nato und EU unterschätzt, sagt der Kanzler. „Schon jetzt sind die Kosten für Putins Machtapparat gewaltig, und sie steigen jeden Tag“.
        .
        Jetzt geht es um die Unterstützung für die Ukraine. Über „Frieden verhandeln wird Putin nur, wenn er merkt, dass er die Verteidigung der Ukraine nicht brechen kann“, sagt der Kanzler. Allerdings zieht er auch eine Grenze: „Wir tun nichts, was die NATO zur Kriegspartei werden lässt“.

        Der Kanzler gibt sich kämpferisch: „Es wird keinen Diktatfrieden geben. Das wird die Ukraine nicht akzeptieren – und wir auch nicht.“

        “ Es wird keinen Diktatfrieden geben. Das wird die Ukraine nicht
        akzeptieren – und wir auch nicht. “
        .
        Jetzt kommt Scholz aufs große Ganze: die Weltordnung. Er glaube nicht an die Erzählung einer neuen „Bipolarität zwischen den USA und China“, sagt dre Kanzler. „Natürlich ist China wieder ein globaler Akteur“. Man könne daraus nicht ableiten, dass China isoliert werden müsse – aber auch nicht, dass es die Hegemonie übernehmen darf.<<

    1. Deshalb hat ja auch damals Ost-Friesland seine Kriegserklärung an Rußland wieder zurückgezogen. Die Begründung war: „Wir wissen nicht wohin mit den ganzen Kriegsgefangenen.“
      Aber ne, mal im Ernst, glaubt hier wirklich einer, das die Ukrainer das noch stemmen?
      Ich hoffe ja das sie so auf die Fresse bekommen, dass das Nazitum bei denen am Ende von ihnen selbst bekämpft und zerschlagen wird. Wäre doch toll.

  16. Prima Artikel!
    Das ist vollkommen plausibel, dass die Russen zwar die US-hörige Regierung in Kiew und die Nazi-Brigaden weghaben wollen, aber der ukrainischen Bevölkerung so wenig Schaden wie möglich zufügen wollen.
    Dadurch, dass sich die ukrainischen Verteidiger in Wohngebieten oder Fabriken verschanzen wird der Krieg zu einer langwierigen Belagerung aber am Ende für die Russen erfolgreich ausgehen.
    Das deutsche Fernsehen liefert uns täglich nur von ukrainischer Seite einseitige Berichte über die Kriegsgräuel durch die russische Armee und hinterher heißt es, die Wahrheit zu den Aussagen könne nicht neutral belegt werden. Offenbar können ARD und ZDF heute keine eigenen vertrauenswürdigen Kriegsberichterstatter mehr aufbieten oder es ist auch gar nicht gewollt etwa westkritische Töne im deutschen Fernsehen zu Wort kommen zu lassen. Willkommen im fiktiven Jahr 1938.
    Da habe ich doch mehr Vertrauen in die Worte von Herrn Röper.

  17. Der Kokaine werden die Berufsoldaten ausgehen und die jungen Soldaten die jetzt eingesetzt werden koennen doch die komplizierten Waffensysteme nicht bedienen die der Westen liefern will und Russland stört den Nachschub nachhaltig. Ältere Panzer koennen doch gut eingesetzt werden um eroberte Gebiete zu schützen nicht fuer die Sturmtruppen gedacht. Die jungen Ukrainer die jetzt an die Front geschickt werden haben Angst und werden nicht heldenhaft kämpfen

  18. Scholz: „Putin wird Krieg nicht gewinnen“

    Wenn ihm diese Info der BND mitgeteilt hat, dann brauchen wir keinen solchen Dienst, der schlechter als Spiegel informiert ist. Weiß er überhaupt, dass die ukr. Armee aus allen Nähten platzt und bald zusammenbricht? Es kommen täglich neue Videos, auf denen Gefangene zu sehen sind bzw. Soldaten, die ihre Positionen verlassen haben.

    Ich habe den Eindruck, dass der BND u.a. Ministerien ihre Informationen auf Spiegel und Co. sammeln.

  19. Wenn man dann sieht, wie die Mainstream-Medien hier berichten, kann man sich nur erbrechen! Besonders wenn man sich bewußt macht oder sieht, wieviele diesen Scheiß immernoch so glauben, wie er berichtet wird. Als wäre man in nem schlechten Film wie Tripple X in denen der böse Russe schon immer das Übel der Welt war. Am besten nach Russland auswandern!

    https://germany-today.org/fakenews

  20. Die parteitreue Hetze-Medien erzählen trotzdem weiter Märchen a-la Herr goebbels. Lügen, lügen, noch mal Lügen: Russland gehen Panzer aus, keine Raketen mehr, Rosguarde verweigert den Einsatz… usw. Hauptsache LÜGEN.
    Ohne LÜGEN kann dieses Land nicht mehr leben. Sonst muss man doch zugeben: wir sind nicht die Guten, wir sind Kriegsverbrecher, Nazis und Feiglinge.
    Europa muss ein für alle mal als ständige Gefahr beseitigt werden

  21. Laut RT:

    Dennoch sprach sich [Boris] Johnson gegen eine diplomatische Lösung des Konflikts aus und erklärte in Bezug auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin:

    „Wie kann man mit einem Krokodil verhandeln, das gerade dabei ist, dein linkes Bein zu fressen? Dem Kerl ist absolut nicht zu trauen.“

    Tja, entweder Bein verlieren und weiterleben, oder halt vom Krokodil mit Todesrolle ganz erledigt werden. Insofern kein wirklich falscher Vergleich. Manchmal muss man sich der Realität halt stellen.

  22. … und zack erschien heute Abend ein Artikel im Focus mit dem Titel „Politik-Experte: Die Ukraine steht im Begriff den Krieg zu verlieren“.

    Was sagt uns denn das jetzt auf einmal?

    Kam bestimmt vom Praktikanten, der das noch gar nicht hätte veröffentlichen dürfen…

    Wer (egal wann!) meinte, die Ukraine würde den Krieg gewinnen, bzw. das heute immer noch glaubt, dem ist vor lauter Realitätsverlust eh nicht mehr zu helfen!

    Warten wir mal ab, wie lange es dauert, bis die restlichen Medien nachziehen – ist ja nur noch so wie früher in der Schule mit dem Abschreiben…

  23. „Was sagt uns denn das jetzt auf einmal?“

    Für mich hört sich diese Aussage nach einer Aufforderung an die Lieferung weiterer Waffen zu unterstützen, nichts weiter. Und natürlich kann die Ukraine, Stand heute, den Krieg nicht gewinnen, an der Aussage ist nichts falsch.

    1. „Die Ukraine steht im Begriff den Krieg zu verlieren.“ und
      „…natürlich kann die Ukraine, Stand heute, den Krieg nicht gewinnen, ..“

      Die Sätze scheinen fast gleich zu sein, aber für mich besteht zwischen beiden Aussagen ein grundlegender Unterschied 😉

      Zumal ja bisher Schlagzeilen vorherschend waren wie „Ukraine hat jetzt mehr Panzer als die Russen“ … „Ukrainische Soldaten erreichen russische Grenze“ ….. „Russland setzt schon völlig veralterte Panzer ein…“ etc.

      Das war übrigens die Meldung:
      „Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat in einem Interview mit der „Welt“ Alarm geschlagen: „Es kommt jetzt darauf an, dass der Widerstand der Ukrainer in den erste 90 Tagen dieses Krieges nicht vergeblich gewesen ist. Denn nachdem zeitweilig eine gewisse Euphorie geherrscht hat, die Ukraine könne diesen Krieg gewinnen und sogar die Russen aus der ganzen Ukraine vertreiben, stellt sich der Krieg jetzt für die Ukraine sehr schwierig dar. Sie steht im Begriff, ihn zu verlieren.““

      Fragt sich nur, wo diese plötzliche Wende herkommt …..

      1. Sind vielleicht nur die drei bekannten Phasen: Verleugnung, Verdrängung, Akzeptanz.

        Ich finde es aber nicht ganz fair, dass ich da eingebunden werde. Mir war von Anfang an klar, dass die Ukraine nicht gewinnen kann (Stand damals). Ausreichend unterstützt kann sich das aber durchaus ändern, denn auch Russland kocht nur mit Wasser, aktuell sogar nur mit Wasservorräten.

        Was ich von „Experten“meinungen halte will ich hier auch nicht ewig wiederholen.

  24. Und noch ein paar Hinweise zu Waffen in der Ukraine:
    Demnach hatte die Ukraine offensichtlich durchaus die Möglichkeit eine art dreckige Atombombe zu bauen:
    https://www.voltairenet.org/article217084.html
    Und lieber Herr Röper wie ist denn die Wirkliche Sachlage mit den Waffen!?
    Diese Quelle hier behauptet dass maximal 30 % der Waffen in der Ukraine ankommen während 10 sonstwo verschwinden aber 60% für Afrika und den IS dort bestimmt sind und sich gerade im Balkan anhäufen! Alles natürlich arrangiert von den alten Bekannten CIA &Co !!???
    https://www.voltairenet.org/article217026.html

  25. Und noch ein paar Hinweise zu Waffen in der Ukraine: Demnach hatte die Ukraine offensichtlich durchaus die Möglichkeit eine art schmutzige Atombombe zu bauen: https://www.voltairenet.org/article217084.html Und lieber Herr Röper wie ist denn die Wirkliche Sachlage mit den Waffen!? Diese Quelle hier behauptet dass maximal 30 % der Waffen in der Ukraine ankommen während 10 sonstwo verschwinden aber 60% für Afrika und den IS dort bestimmt sind und sich gerade im Balkan anhäufen! Alles natürlich arrangiert von den alten Bekannten CIA &Co !!??? https://www.voltairenet.org/article217026.html

  26. Lieber Herr Röper wie ist denn die Wirkliche Sachlage mit den Waffen!? Diese Quelle hier behauptet dass maximal 30 % der Waffen in der Ukraine ankommen während 10 sonstwo verschwinden aber 60% für Afrika und den IS dort bestimmt sind und sich gerade im Balkan anhäufen! Alles natürlich arrangiert von den alten Bekannten CIA &Co !!??? https://www.voltairenet.org/article217026.html
    Somit würde die Ukraine und mit ihr die EU am Ende und wir hier alle, die wir ja wohl die Schulden der Ukraine zu bezahlen haben werden!? – Dann auch noch die kommenden Kriege in Afrika samt allen ihren Flüchtlingen, die dann noch kommen werden, zu bezahlen haben!!!?
    Das ist doch wohl jetzt der absolute Hohn!??
    Ich denke es würde sich lohnen auch Thema zu vertiefen!?
    Mit Hilfe von Meister.X sollte das doch vielleicht möglich sein!??

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