Lebensmittelkrise

Russland wird wohl kein Getreide mehr an den Westen liefern

Der Westen wirft Russland ständig vor, den Hunger als Waffe einzusetzen und Afrika als Geisel zu nehmen. Das ist nun endgültig nicht mehr haltbar, dafür wird der Westen sich überlegen müssen, wo er nun Getreide herabkommen soll.

Westliche Medien und Politiker verbreiten die Legende, dass Russland angeblich sowohl die eigenen Getreidelieferungen zurückhält, als auch den Getreideexport aus der Ukraine verhindert. Beides ist nicht wahr.

Wer den Getreideexport verhindert

Den Getreideexport aus Russland verhindern die westlichen Sanktionen gegen russische Banken und Häfen, denn wenn man das russische Getreide wegen der Sanktionen gegen russische Banken nicht bezahlen kann, dann liefert Russland natürlich auch kein Getreide. Außerdem wurden viele russische Häfen sanktioniert, weshalb von denen aus kein Getreide exportiert werden kann.

Den Getreideexport aus der Ukraine verhindert Kiew, weil es seine Häfen vermint hat, sodass keine Handelsschiffe rein oder rauskommen. Die Minen will Kiew erst räumen, wenn der Westen Kiew die Waffen liefert, die Kiew haben will. Es ist also nicht Russland, dass den Getreideexport aus der Ukraine verhindert, es ist die Ukraine. Und das wird in Kiew auch ganz offen gesagt.

In Afrika weiß man all das sehr genau. Macky Sall, Präsident von Senegal und derzeit Präsident der Afrikanischen Union, hat Anfang Juni den russischen Präsidenten Putin besucht und vor den Gesprächen zu Putin gesagt:

„Die Sanktionen gegen Russland haben diese Situation noch verschärft und jetzt haben wir keinen Zugang zu Getreide aus Russland, insbesondere zu Weizen aus Russland. Und vor allem haben wir keinen Zugang zu Düngemitteln, denn die Situation war schon schwierig und ist jetzt noch schwieriger geworden, was sich auf die Ernährungssicherheit in Afrika auswirkt.
Ich habe gerade heute Morgen mit meinem Kollegen von der Kommission der Afrikanischen Union gesprochen und ihm gesagt, dass es zwei Hauptprobleme gibt – die Krise und die Sanktionen. Wir müssen zusammenarbeiten, um diese beiden Probleme anzugehen, damit Lebensmittel, insbesondere Getreide und Düngemittel, von den Sanktionen ausgenommen werden.“

Im Klartext: In Afrika beschuldigt man den Westen, schuld an der Krise zu sein, und fordert explizit eine Lockerung der Russland-Sanktionen, um die drohende Hungersnot zumindest abzumildern. Das verschweigen die deutschen „Qualitätsmedien“ ihren Lesern allerdings.

Die EU hat sogar Düngemittel aus Russland und Weißrussland – den beiden größten Düngemittelproduzenten der Welt – unter Sanktionen gestellt. Nicht Russland ist schuld daran, dass Düngemittel weltweit knapp sind, sondern die Sanktionen der EU. Importeure aus anderen Staaten haben nun Angst, Düngemittel aus Russland und Weißrussland zu importieren, weil die EU sie für ein Unterlaufen der EU-Sanktionen bestrafen könnte.

Die befürchtete Hungersnot

Der Westen beschuldigt Russland trotzdem, vor allem in den ärmsten Ländern der Welt ein Hungersnot zu verursachen. Diese Sorge kann man dem Westen nun nehmen, denn der russische Präsident Putin hat bei einem Treffen mit Dmitri Sergejew, dem Chef der russischen der Vereinigten Getreidegesellschaft, einen Beschluss von Sergejew unterstützt. Sergejew sagte bei dem Treffen mit Präsident Putin unter anderem:

„Unser Hauptziel ist es, die Vermittlung durch internationale Händler loszuwerden und direkt mit den Einfuhrländern zusammenzuarbeiten. Ägypten ist wahrscheinlich unser wichtigster, nennen wir es mal so, Kunde. In zwei Agrarsaisons nahmen wir mit 1,5 Millionen Tonnen Weizen den ersten Platz unter den russischen Exporteuren ein.
Wir gehen auch aktiv dazu über, mit unseren Partnern aus befreundeten Ländern in den Landeswährungen abzurechnen. So haben wir bereits mehrere Verträge mit türkischen Partnern unterzeichnet, den letzten im März dieses Jahres, die Bezahlung erfolgt in Rubel und der Gesamtbetrag beläuft sich auf drei Milliarden Rubel.“

Was bedeutet das?

Es bedeutet erstens, dass Russland nun sein Getreide (und wahrscheinlich auch andere Lebensmittel) nicht mehr gegen Dollar und Euro verkauft, sondern gegen Rubel oder die Währung des Partnerlandes. Das bedeutet eine weitere Schwächung des Dollar als Weltwährung, denn bisher wird Getreide international in Dollar gehandelt.

Zweitens ist der Hinweis auf die „befreundeten“ Länder wichtig, denn in Russland gibt es eine Liste der „unfreundlichen“ Länder. Das sind die Länder, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben. Im Gegensatz zu dem Eindruck, den die westlichen Medien erwecken, ist das eine Minderheit von etwa 50 bis 60 Staaten, die alle Teil der Einflusssphäre der USA sind. Der Rest der über 190 Staaten der Welt hat keine Sanktionen gegen Russland verhängt und sich der anti-russischen Politik des US-geführten Westens nicht angeschlossen.

Dass hier also bewusst die „befreundeten“ Länder erwähnt werden, dürfte bedeuten, dass Russland den Export von Getreide und Lebensmitteln in „unfreundliche“ Länder (weitgehend) einstellen wird. Das hat Putin bereits bei seiner Rede auf dem Petersburger Wirtschaftsforum Mitte Juni angekündigt. Dort sagte er:

„Wir werden unsere Lieferungen vorrangig in die Länder leiten, in denen der Nahrungsmittelbedarf am größten ist und die Gefahr des wachsenden Hungers besteht. Zunächst einmal geht es hier um afrikanische Länder und den Nahen Osten.“

Wer liefert dem Westen jetzt Getreide?

Der Westen kann sich also endlich weniger Sorgen darüber machen, dass Russland die armen Länder der Welt verhungern lässt. Das wird nicht passieren. Russland wird sich erstens von Zwischenhändlern trennen, die russisches Getreide aufkaufen und dann meistbietend weiterverkaufen, und zweitens sein Getreide (und andere Lebensmittel) in erster Linie an die Länder liefern, die es am dringendsten brauchen.

Damit „politisiert“ Russland anscheinend seinen Getreideexport, indem nicht mehr der Preis bestimmt, wer russisches Getreide bekommt, sondern die Bedürftigkeit der Staaten. Das hat sicher den für Russland angenehmen Nebeneffekt, dass die Länder, die sich den Russland-Sanktionen bisher nicht angeschlossen haben, das auch in Zukunft nicht tun werden, um ihre Ernährungssicherheit nicht zu gefährden.

Damit könnte der Westen sich entspannt zurücklehnen, denn Russland wird die kommende globale Hungersnot so gut es geht lindern.

Da ist jedoch ein kleines Problem: Der Westen ist daran gewöhnt, dass er mit seinem aus dem nichts gedruckten Geld alles kaufen kann. Für Getreide und andere Lebensmittel wird das in Zukunft wohl nur noch eingeschränkt gelten. Aber wie will die EU eigentlich ihre Menschen ernähren, wenn die wichtigen Getreidelieferungen aus Russland (und vielleicht auch teilweise der Ukraine) wegfallen?

Sicher werden sich Wege finden, aber was das für die Lebensmittelpreise in Europa bedeuten wird, kann sich jeder an zwei Fingern abzählen.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

129 Antworten

  1. Tja, ich gehe mal davon aus, dass die Sanktionierer dies weidlich propagandistisch ausschlachten werden, indem sie unter Weglassen der „kleinen Nebensächlichkeit“, dass der Westen für russische Waren nichts zahlen wollen, behaupten werden, dass „Putin uns erpresst“. Und unsere Bevölkerung wird das zum größten Teil glauben, weil Baebovk, Habeck, Scholz und Co. ach so integer sind, gegenüber Putin und Lawrow. Wetten?

        1. Nichts für ungut und bei aller Sympathie für die Russen und das Entsetzen für insbesondere die deutsche „Politik“:
          1. der derzeitige Weltmeister in Schach ist seit 2013 der Norweger Magnus Carlsen und
          2. wird nicht Schach sondern das asiatische Brettspiel Go gespielt und hier sind die Asiaten, u.a. die Chinesen vorn. Russland als europäische Macht wird leider nur eine Juniorrolle spielen.

          Meiner Meinung nach wird nach dem ganzen Schlamassel die EU zerbrechen der Euro gnadenlos scheitern und Deutschlands Wohlstand wird sich verflüchtigen und somit wird das jetzige Deutschland das 4. Deutschland mit der Hauptstadt Berlin sein, welches vor der Wand fährt.
          Noch einmal: Nicht für ungut….

          1. @Pilo
            „…und somit wird das jetzige Deutschland das 4. Deutschland mit der Hauptstadt Berlin sein, welches vor der Wand fährt….“
            Davor aber bitte noch ein 3-fach kräftiges Helau auf unsere „Demokratie“, die eigentlich noch nie funktioniert hat, weder im 20. noch im 21. Jahrhundert.

            Sie endete immer in einer knallharten Diktatur (Hitler und jetzt haben wir faktisch auch schon wieder eine).

            Weil wir eigentlich alle (oder die meisten) nie wussten, was Demokratie überhaupt ist.

            1. achja

              Momentan mag ein Norweger Schach -WM sein, aber in der Geschichte waren mit Abstand die meisten SchachWM Russen oder aus den Sowjet-Republiken (klar waren immer zwischendurch auch mal andere WM – Anand – Fischer etc.)

          2. Joooo – man kann es auch kniefieslig sehen, stimmt.

            Das war aber nicht meine Intention. Lediglich wollte ich anknüpfend an die – so wie Aktakul das richtig verstanden hat – bekannte Schach-Tradition Russlands damit sagen, dass dort gute Strategen arbeiten, denen Sackhüpfer gegenüber stehen.

            Mit „Go“ kenne ich mich nicht aus, wenn Sie aber damit auf künftige Partnerschaften mit asiatischen Ländern abzielen, so kann man das womöglich damit beschreiben.

          3. Mir ist es völlig egal wer Schach-Weltmeister ist.
            Viel wichtiger erscheint mir aber, dass das Schachspiel schon in der Schule gelehrt wird, was sich ganz sicher als eine Investition in die Zukunft zeigen wird!
            Jedenfalss wird solche Bildung in jungen Jahren, niemals quackende Politiker hervor bringen, die vom meckernden Vok dann auch noch gewählt wurden/werden!!

    1. „Die Bevölkerung wird das zum größten Teil glauben, weil Baebovk, Habeck, Scholz und Co. ach so integer sind, gegenüber Putin und Lawrow.“

      Das Gefühl von Hunger, Kälte und existenzielle Nöte werden einen Einfluss auf das Denken haben. Dann müssen viele Menschen aber über ihren Schatten springen und sich eingestehen, belogen worden zu sein. Das konnten viele schon bei Corona nicht, obwohl sie vielleicht ein kleines bisschen an der Version der Regierung gezweifelt haben. Corona, Putin und die Bedeutung des eigenen Landes in der Welt … das wird ein sehr harter Erkenntnisprozess.

      Das sage ich ohne Schadenfreude, auch wenn es manche verdienen und andere nicht: Wenn man sich den Aufwand, mit dem Menschen belogen werden, ansieht, ist es nicht unbegreiflich, warum das so lange so gut funktioniert hat. Übrigens werden Menschen auch anderswo belogen, nicht nur im Westen. Und ich habe Zweifel, dass sich das ändern lässt – manipulierbare, steuerbare Menschen sind für die Herrschenden überall einfach zu verlockend und bequem.

      1. „Das Gefühl von Hunger, Kälte und existenzielle Nöte werden einen Einfluss auf das Denken haben.“

        Das haben sie. Allerdings nicht in der Richtung, dass mehr über die Weltpolitik nachgedacht wird, sondern weniger. Bei Menschen mit existenziellen Nöten kreisen die Gedanken andauernd um die eigene Existenz. Wenn jemand zum Beispiel der Strom abgestellt wird, dann hat er keinen anderen Gedanken mehr, als den, wie er es bewerkstelligen kann, das Geld für die Stromrechnung aufzutreiben. Solche Menschen sind wesentlich anfälliger für Propaganda als diejenigen ohne drängende Existenzprobleme.

        Genau deshalb wurden die Sanktionen gegen uns ja beschlossen. Europäer und Amerikaner sind reich genug, dass eine beträchtliche Minderheit die gedankliche Freiheit aufbringt, gängige Narrative zu hinterfragen. Das ist eine Luxusbeschäftigung!

        Verarmte Menschen in existenzieller Not taugen dagegen wunderbar als gedankenloser Mietmob, der allerlei bösartigen Aufhetzern auf den Leim geht.

        1. Ich stimme Ihnen da zu. Meine allgemein in den Raum gestellte Frage war, wie wir es – als Menschheit – da rausschaffen können. Ansonsten haben wir jetzt das russisch-chinesische Jahrhundert, und dann geht es wieder von vorne los.

          1. Die „Menschheit“ wird es schon schaffen.
            Nur die Westler halt nicht. „Westler“ sind aus einer Spezies, die zwar aussieht wie Menschen, aber geistig und kulturell völlig degeneriert ist. Diese Spezies ist egoistisch ohne Ende, schulisch schlecht ausgebildet und daher dumm. Dazu noch woke und antirussisch.
            Sie werden untergehen oder sich neu erfinden müssen.
            Viel Glück dabei!
            Ganz blöd und bedauerlich ist es leider, dass man, obwohl man selbst was ganz anderes will, mit einem Haufen von Vollidioten zusammen untergeht.

            1. Na, na. Ich habe in der Küche meiner Mietwohnung noch einen alten Ofen stehen, den ich immer als Platzverschwendung angesehen habe. Ich werde nun mal die Holzplatte oben runter nehmen und mal sehen, wie das Ding funktioniert und Brennholz einlagern. Wennes ganz dicke kommt, schmeisse ich den Küchentisch raus und dafür mein Bett in die beheizte Küche.

              Bis etwa +15 °C funktionieren noch Buthangaskocher, wenn die Temperatur weiter unten ist, ein Primuskocher steht auch bereit. Wir müssen langsam für den Notfall rüsten. Strom kommt hier aus Wasserkraftwerken, es wird doppelt so viel erzeugt, wie hier benötigt wird. Ein Wechselrichter fehlt mir noch. Akkukapazität 3 kWh kann ich zusammenbauen.

        2. @Nuada Ihre These ist verwirrend, widerspricht aller Hermeneutik der Revolution. Warum, glauben Sie, gehen Millionen Menschen, z.B. in Frankreich auf die Straße? Weil es ihnen zu gut geht? Oder weil sie mit einem Gesicht der Regierung unzufrieden sind, oder, weil ein „politischer Führer“ aus Karrieregründen zum Streik aufruft? Es war schon immer zunächst das ökonomische Elend, was die Leute auf die Straße trieb und später eine politische Vision.

          1. Insgesamt gehen aber nur sehr wenige auf die Straße, in Frankreich etwas mehr, in Deutschland noch weniger als anderswo. Dabei haben (allem defätistischen Geschwätz zum Trotz) die Herrschenden durchaus Angst davor, dass das Volk massenhaft auf die Straße geht. Zu derartigen Aktionen gehört ein Mindestmaß an Organisation, und daran fehlt es.
            Wie wurden eigentlich die „Farbrevolutionen“ organisiert?

            1. @karl.dalheimer Es fehlt vor allem an einer VISION. Was wollen die Leute, … mehr Butter auf dem Brot, mehr Besitz, mehr Technik, mehr bequemes Leben, mehr Stumpfsinn, weniger Anstrengung und weniger Bildung? Geht es nicht eher darum, die Würde des Menschen tatsächlich als Ziel zu denken und fühlen, so auch die Achtung allen, wirklich allen Lebens. Das wäre doch eine Vision. Ohne Vision gibt es auch keinen Weg, kein Ziel, keine Absicht, keine Veränderung, keine Organisation. Es ist die Orientierung unter Berücksichtigung der naturgemäßen Maßgaben und Notwendigkeit, die fehlt.

              1. Wenn ich schreibe, wir sollten eine Vision haben, die zum Ziel führen soll, meine ich, dass eine Vision nicht voll umfänglich erreicht werden kann aber alle Bestrebungen sollten sich danach gestalten. Als solche Idee waren die Religionen zu verstehen und auch die Idee des Kommunismus. Leider bleiben die Leute nicht aus, die die dicke Butter, Verblödung und Versklavung (durch Bequemlichkeit und Verantwortungsabgabe) vorziehen und auch jene nicht, die davon profitieren. Aber eine Vision ist überhaupt erst einmal die Möglichkeit der Orientierung und die muss stets in einer tatsächlich gesund wachsenden Gesellschaft existent sein. Alles andere ist krank. (Schizophrenie)

                1. @Lesender: Das ist alles sehr schön gesagt und geht mir ins Herz, betrifft aber nur, wirklich nur eine Minderheit. Für die große Mehrheit ist tatsächlich die dicke Butter auf dem Brot, der schnelle Wagen, die nächste Frau im Bett und dergleichen die größte Art von Vision, die sie sich vorstellen können. Sie sind alle geistig-seelisch verkümmert. Das sage ich mit meinen jetzt 73 Jahren aus voller Überzeugung. Auch bei den Demos, die ich in Jugendjahren mitgemacht habe, waren sicher 80% reine Mitläufer – es war damals chic. Wie das zu erklären ist? Da sollte man vor allem die großen Zivilisationsgestalter befragen. Die Eltern haben im allgemeinen längst aufgegeben oder sind selbst schon ganz unten angekommen. Warum lachen und lächeln die Menschen in armen Ländern eigentlich viel öfter als in den satten reichen Staaten – es sollte doch umgekehrt sein!

                1. Nein, sind sie nicht! 🙂

                  @ Lesender

                  Genau so ist es, ich gehe noch einen Schritt weiter:

                  Es werden sich jene Menschen mit Visionen zusammen tun (das geschieht ja schon teilweise – es bleibt eben nur weitgehend unbemerkt) und ihre neuen Wege gehen und jene, die lieber in ihrem leeren Teller bleiben, haben für dieses Leben eben genau diese „Agenda“.

                  Das alte Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied“ gilt immer und in jeder Lebenslage.
                  Entscheidend – da sind wir bei Ihrer Auswahl der Visionen – entscheidend ist nur, was mein Glück bedeutet.

                  Bedeutet es künftig immer noch „mehr Auto“ und andere platte „Glücklichmacher“, dann wird sich da künftig für jene nicht mehr viel tun.

                  Bedeutet es mehr Miteinander, mehr Herz, veränderte natürlichere Lebensgewohnheiten, mehr Kreativität, dann ist da viel „Glückspotenzial“ 🙂 .

                  @ Nuada:

                  Setzen Sie arme Menschen gleich mit „dumm“?
                  Es mag bei einigen Armen vielleicht so funktionieren, sicher nicht bei allen.
                  Vor allem jene Menschen, die schon seit Jahren oder Jahrzehnten an den Hartz- oder Rentenmangel gewöhnt sind.

                  Sie haben gelernt, aus nichts etwas zu machen und wissen, dass es sinnlos ist, sich mit den Verursachern herum zu streiten. Dumm sind sie deshalb nicht.

                  Aber es werden Menschen verarmen, die bislang noch der so genannte Mittelstand waren.
                  Menschen, die das Unternehmen ihrer Eltern oder Großeltern bis dato gut und gerne führten und denen jetzt und in den kommenden Monaten wohl die Dinge entgleiten.
                  Möglich, dass sie sich jenseits der zusammenbrechenden Systeme in aller Stille was anderes aufbauen, dann wird man zunächst nicht viel von ihnen hören oder sehen.

                  Möglich aber auch, dass viele von ihnen aufstehen…

                  Wir werden es erleben.

                2. So ist es, Würde ist in unserer Gesellschaft ein Schein, ein Begriff, der in keiner Weise seine Entsprechung findet. Schon die Würde des Kindes wird mit Füßen getreten, das kapiert aber niemand.
                  Noch einmal zur Vision. Aus einem Funken einer Vision, wenn sie das „einzig wahre Gute“ in tiefer Seele anspricht, kann zum Feuer und Großbrand werden, Ich möchte allerdings jenes Bild nicht verwenden, da es Zerstörung assoziiert. Es geht mehr um Befruchtung und Wachsen und das braucht seine Zeit. Die Geduld muss man haben. Jene Geduld fehlte bei jeder Revolution, man kämpfte und wollte hinterher das erwirkte Ziel feiern. Wurde das Ziel nicht in vollem Umfang erreicht, entstand Unzufriedenheit und Misstrauen. Eine Vision ist ein Wachsen und Gedeihen. Wie kann eine solche Veränderung und überhaupt erst eine Vision vom „einzig wahren Guten“ (Goethe) entstehen? Absicht ist es, wieder ein Gleichgewicht zwischen technischer Entwicklung und gesellschaftlicher Moral herzustellen. Wichtigstes Element dafür ist die humanistische Bildung, die gelebt werden muss, von jedem Einzelnen, das Befragen des eigenen Gewissens, fürs eigene Handeln Verantwortung übernehmen, eine Bejahung allen Lebens. Woher soll die humanistische Bildung kommen? Durch die Künste, die in frühen, noch funktionierenden Gesellschaften eine Gleichstellung mit Wissenschaft, Religion und wirtschaftlicher Entwicklung hatte. Das Künstlerische, wenn man es in frühen Gesellschaften auch noch nicht so nannte, bewirkte eine Korrektur, größtenteils intuitiv aber auch bewusst. Der Regisseur und „Philosoph“ Adolf Dresen sagte einmal: „Kunst befähigt den Menschen, sich ein Urteil zu bilden.“ Ich denke, er meinte nicht jenen Dreck, der seit den fünfziger Jahren zunächst über den „Teich“schwappte und hier in Informelle Kunst mündete und schließlich alles überflutete, bis auch der Letzte Abstraktion kotzte und vor lauter Dumpfheit zu grunzen begann. Nein es geht im Allgemeinen um jene Kunst, sei es die Malerei, der Film, die Literatur, Theater, Tanz usw., usf., welche die moralischen Werte und die Verantwortung einer Gesellschaft und jedes Einzelnen betont, Liebe, Trauer, Glück, Anmut, Gerechtigkeit und Naturverbundenheit, das Verständnis und Fühlen über Tod und Leben. Dostojevski, Gogol, Turgenjew, Tolstoi, Goethe, Schiller, Gottfried Keller, Kleist, Hesse uvm. aber auch Filmemacher wie Andrej Tarkowskij, Sergej Eisenstein, Elem Klimov, Alan Rudolph, Jim Jarmusch usw. …es gibt sie, auch wenn sie im Programm der Cancel Culture aus dem menschlichen Bewusstsein getilgt werden sollen. Kunst im eigentlichen Sinne ist das Bewahren des Menschheitsgedächtnisses. Ja, die Menschen haben vieles vergessen, vieles verloren und man müsste weit zurück denken, um jenen Funken oder jene Befruchtung wieder zu finden. Da Kunst, wirkliche Kunst, marginalisiert und markt-chrakterisiert ist, ist sie in der Gesellschaft ganz aus dem Fokus geraten und stellt keine Korrektur mehr dar. Aber nur aus ihr, ausschließlich aus ihr, erwachsen Visionen, die genügend Kraft hat, zu wachsen. Ohne die alten, wirklichen Werte wird nichts Neues, Potentiales entstehen. Die Kunst ist dem Lebendigen näher, als technischer Fortschritt. Aber ohne das Lebendige gibt es auch keinen technischen Fortschritt.

              2. @Lesender
                Würde ist ein abstrakter Schwachsinns-Begriff. Ich fühle mich nicht würdevoll, sondern bin auf der Erkenntnis, das ich letzten Endes EINS mit meiner Umwelt bin.

                Es geht immer nur um eines > Freiheit. Die Freiheit zu sein, wo ich will, was ich denke, was ich tue (im Einssein mit allen Anderen) und welcher politischen Meinung ich zu neige.

                „Was wollen die Leute, … mehr Butter auf dem Brot, mehr Besitz, mehr Technik, mehr bequemes Leben, mehr Stumpfsinn, weniger Anstrengung und weniger Bildung?“

                Materielle Bedürfnisse sind die Grundlage, aber nicht das Ziel. So lange wir auf der Erde in materiellen Körpern leben, müssen wir ihre Bedürfnisse stillen und ich habe jedenfalls nichts dagegen, wenn das auf möglichst angenehme Weise geschieht (es darf halt nur nicht zum „Lebenssinn“ werden, eine Grundlage ist das, worauf sich alles andere aufbaut, aber nicht das Ende).

                1. @ Aktakul: Sie glauben, es gebe die Würde nicht? Kann man Ihnen ins Gesicht spucken, Sie treten und peinigen, Ihnen wegnehmen, was Sie zum Leben brauchen, Sie belügen und ihr Leben bestimmen, Ihnen das Leben nehmen, wann immer es jemandem gefällt?
                  Sie glauben, es gebe die Würde nicht? Wissen Sie annähernd, was Würde ist ? Jedenfalls nicht die von Ihnen hoch bewertete Freiheit. Würde ist Liebe, gegenseitige Artung als Mensch, es ist Fürsorge und ein soziales Miteinander. Marx: Freiheit dagegen ist immer auch Einsicht in die Notwendigkeit. Kant: „Die Freiheit des Einen hört dort auf, wo die Freiheit des Anderen beginnt.“ Gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis füreinander, die Berücksichtigung der Interessen anderer, ist dabei sehr wichtig. Und frei sind Sie auch nicht von den Gesetzen des Zusammenlebens und der Natur. Sobald Sie, wie sie Ihr Leben richtig als Teil des Ganzen verstehen, aus jenem Prinzip der Harmonie der Natur heraustreten, wird Ihnen die Natur Grenzen zeigen. Das betrifft nicht nur ihre biologischen Grundbedürfnisse.
                  Meinen Sie tatsächlich, dass die Technisierung der Welt in diesem Maße, wie sie jetzt existiert, das Stillen der Bedürfnisse erleichtert? Sie sollten Ihre Bedürfnisse überprüfen.

            2. @Karl Dallheimer
              Farbrevolutionen wurden sehr effektiv organisiert. Eine Minderheit geht mit ganz viel Geschrei und Brutalität auf die Strasse und sorgt mit medialer und finanzieller Unterstützung dann für den Sturz der bestehenden Regierung. Der große Verbündete in solchen „Revolutionen“ ist die schweigende Masse und die straffe Vorbereitung und Organisation aus dem finanzstarken Hintergrung.
              Beides wirst Du bei einer normalen Revolution von unten nicht finden, die schweigende Masse ist eher hinderlich und Organisation und finanzielle Unterstützung sind auf Seiten der derzeitigen Regierung. Dazu kommt, dass es zum einen gar keine starke Gruppierung gibt, die solch eine Revolution führen könnte und sich dann aus den opportunistischen Umfeld Führer finden, die die Bewegung im Endeffekt ad absurdum führen.

          2. #Lesender, das ist richtig. Aber in Frankreich ist die Schmerzschwelle halt niedrig. Das fängt bei denen schon beim Essen an. Die Deutschen rebellieren erst, wenn die Karosse zerkratzt wird; oder nicht fährt.
            SO habe ich DAS auch bei #Nuada gelesen; bezogen auf Deutsche.

            Hungersnot in der BRvonD schliesse ich mal aus. Hungersnot in Afrika? Wann war dort mal KEINE Hungersnot. Misereor z.B. hat mich schon in den 1960gern generft- da war ich noch sehr jung. Da wurden die Kinder mit den Bäuchen ( ja, das ist falsche Ernährung- sehe ich an mir) und den Kulleraugen gezeigt, in jeder Zeitung.
            Die Neger, auch Nordafrikaner, sollen JETZT nicht jammern; über ihre Jahre-, Jahrzehnte-, Jahrhunderte währenden Unterlassungen. Jawohl, auch vor der Kolonisierung haben die Neger gehungert. Wo DAS wohl herkommt?!
            Nach ‚raus aus Afrika‘ hat die möglicherweise der Hunger getrieben. LOL. Natürlich ist die Diskussion über ‚Hunger in Afrika‘ lachhaft.

            1. „Jawohl, auch vor der Kolonisierung haben die Neger gehungert.“

              Karl, das interessiert mich. Die Kolonialisierung begann von Jahrhunderten. Davor haben neger in Afrika gelebt und sind nicht ausgestorben.

              Wenn Sie also eine belastbare Quelle/Information haben, dass der Weisse einst negern etwas anderes als Krankheiten, Ausbeutung brachte und er nicht zu allen Mitteln gegriffen hat, funktionierende Kulturen in Afrika zu zerstören, würde ich tatsächlich meine bisherigen Informationen überdenken.

              Danke im Voraus!

              1. #some1, dann schlagen sie mal nach, warum Ovambo und Herero in den Süden Afrikaans GEWANDERT sind. Im Gegesatz zu den Motzern, hier, war ich dort.
                Die haben schon immer Kinder gezeugt, auf Teufel komm raus, das ist denen in die Wiege gelegt. Es gab nur immer Probleme, das, wenn, sie sich NIE reguliert haben. In einem guten Jahr, was selten vorkam, sind Alle Kinder groß geworden- und schon kam es zu einem Desaster. DAS ist heute noch so.
                Auch müssen wir nicht nach Afrika sehen; DAS war in Europa ebenso. Nur, das die Europäer vorausschauender waren.

                Zu ihren Vorwürfen `DER Weisse‘, wäre zu sagen, das die Deutschen in Tansania die Schriftsprache eingeführt haben; nicht deutsch, sondern Suaheli. Die Tansanier haben sogar FREIWILLIG mit den Deutschen gegen die Engländer gekämpft. WIR, Weissen, Deutschen, sind in Tansania hoch angesehen.
                Natürlich haben die Deutschen auch ‚Mist‘ gemacht; aber nicht nur.
                In Namibia kam die Armut nicht von der Kolonisierung. Die Völker wurden von eingewanderten Ovambo und Herero, die Vieh-/ Wanderhirten waren unterdrückt, und aus ihren angestammten Gebieten vertrieben z.B. San, Nama, Dama (das sind die, die hinter ihren Eselkarren, heute noch, ihr ‚Geschäft‘ verrichten. AUF DER STRASSE.LOL). Die Himba hatten das ‚Glück‘ auf sehr kargem Boden/ Fels zu leben, da wollte eh sonst niemand hin.

                #Some1, sie fangen schon an wie ein Troll, nach Nachweisen fragen, wo man nur das Internet benutzen Braucht.
                Aber, wenn sie es genau wissen wollen, fahren sie ein Jahr dort hin- wie ich.

            2. Naja, wer aus Oberschlesien stammt, mag auf Afrika eine ganz bestimmte Sicht haben, lustvoll das sonst verfemte N-Wort verwenden, auf die betreffende Spezies herabsehen und sich auch sonst als ein überlegener Geist empfinden. Wie so oft scheint mir Marathon auch in diesem Fall, obwohl er bei einem Irrsinn einmal nicht mitläuft, trotzdem in sehr weiter Ferne zu liegen.
              Wenn ich auch sonst nicht gerade ein Fan von @some1 bin: Seinem Kommentar hier schließe ich mich zu 100% an.

            3. @Karl

              „…Da wurden die Kinder mit den Bäuchen ( ja, das ist falsche Ernährung- sehe ich an mir) und den Kulleraugen gezeigt, in jeder Zeitung.
              Die Neger, auch Nordafrikaner, sollen JETZT nicht jammern; über ihre Jahre-, Jahrzehnte-, Jahrhunderte währenden Unterlassungen. Jawohl, auch vor der Kolonisierung haben die Neger gehungert. Wo DAS wohl herkommt?!…“

              Du lieber Karl, hast dabei aber nicht Arme und Beinchen, die nur noch aus Haut und Knochen bestehen (und zwar nicht im übertragenen Sinn, sondern buchstäblich) und siehst dabei nicht jede Rippe einzeln oberhalb des Kugelrund aufgeblähten Bauches (das ist tatsächlich so).

              Die Neger in Afrika haben vor der Sklaverei durch die Weissen nur gehungert, wenn es mal eine Dürre gab. Der Hunger als Dauerzustand, kam erst mit den Europäern und Amerikanern im Land. Wir haben immer auf Kosten Afrikas gelebt, die sind arm, weil wir auf ihre Kosten „reich“ sind (insofern hat dieses kapitalistische System auch nie wirklich funktioniert, es hat nur den Mundraub perfektioniert).

              Uns kommt es nur so vor, als hätten „die Neger schon immer gehungert“, weil die Kolonisierung Afrikas durch Europa schon sehr lange zurück liegt. Aber den Hunger als Dauerzustand haben wir in Europa ihnen gebracht, sonst hätte es gar nichts mehr zu kolonisieren gegeben in Afrika.

              1. #Aktakul, dazu müssen sie aber auch erwähnen, das 1960 die Kolonien in Afrika sehr sehr reduziert wurden. Nur ein paar gierige Staaten haben die Schwarzen (Neger gefällt den Gutmenschen nicht) weiter ausgebeutet.
                HIER können wir, Deutschen, unsere Hände in Unschuld waschen.LOL.
                Was ich eigentlich bemerken wollte, WAS haben die Afrikaner bis dato erreicht- in Sachen Hunger bzw NICHT hungern?
                Bevölkerungskontrolle? Die Chinesen haben vorgemacht, das es funktioniert.
                Bewässerungsysteme?
                Tiere in Afrika sind so zehmlich ausgestorben; relativ gesehen. Warum wohl? Die Schwarzen haben aus ihrem Habitat NUR entnommen, das nötigste angepflanzt- von ganz wenigen. Wenn sie/ ich ein Wildtierreservat durchfahren wollen, das kommt auf der Afrikaroute des Öfteren vor, dann sehen sie/ wir bis zum Reservat keine Tiere. Sofort hinter der Reservatsgrenze tauchen die langen Hälse der Giraffen auf. manchmal sieht man auch Zebras.
                Sofort beim Verlassen des Reservats ist es vorbei mit der Vielfalt- keine Tiere mehr.
                In der Massaimara/ Serengeti, ist das anders, da stehen auch keine Schilder, zur Begrenzung.
                ALLE Reservate MÜSSEN bewacht werden. Sonst sind auch die leergefressen.
                Von den Schwarzen, speziell, hört man nur, das die die Weissen (in Europa?!) anflehen – und betteln.
                Die hatten Teilweise über 100Jahre Zeit den Hunger zu bekämpfen- was haben die daraus gemacht?

                1. @Karl

                  Die Afrikaner wurden viele Jahrzehnte lang systematisch von westlichen Konzernen (Monsanto z:B.) und der EU ausgebeutet. Man hat den von den (vorher vom Westen her geputschten) korrupten Regierung ihr Land enteignet und zur „Belohnung“ durften sie sich danach für Löhne, die ehr das Wort „Taschengeld“ verdienen sich und ihre Familien aushungern lassen. Das war die eine „Strategie“.

                  Die andere war, das jede eigene Landwirtschaft systematisch untergraben und torpediert wurde, indem aus der EU (vom Steuerzahler, also ihnen und mir!) hochsubventionierte Lebensmittel dort auf den Markt gebracht wurden, so dass Ortsansässige Bauern keine Chance mehr hatten ihre selbst angebauten Lebensmittel gewinnbringend (also so, das sie auch ihre Familien ernähren konnten) zu verkaufen.

                  Das diente auch zur Unterstützung von Strategie eins – oben beschrieben. Die Ursache für den Hunger in Afrika liegt unmittelbar bei uns und den USA. Ursache > die Mangelwirtschaft namens Kapitalismus

                2. @ Aktakul

                  Der Neokolonialismus ist ein so perfides, kompliziertes und undurchschaubares System, daß man ganz hilflos wird, wenn man Leuten etwas erklären soll, die es nicht durchschauen. Viele Afrikaner durchschauen es heute. Die meisten Deutschen nicht. Und das rächt sich nun umso mehr, als wir selber inzwischen wie eine Neokolonie regiert werden.

                3. @ Karl aus Oberschlesien

                  Die Afrikaner möchten ungehindert Dünger kaufen können, Öl, Flüssiggas, Benzin und Diesel. Der Weizen ist weniger wichtig, fehlt natürlich auch in der Ernährungsbilanz. Der Weizen wächst dort nicht gut, oder lohnt nicht im Vergleich zu anderen Ackerfrüchten. Aber auch dort essen sie heute gerne Brot.

                  Wichtig für die eigenen Ernten ist der Dünger aus Belarus und Rußland. Und Kraftstoff für die Trecker und das Transportwesen. Geld dafür haben sie, aber nur €. Der westafrikanische € nennt sich Eco, der zentralafrikanische CFA-Franc, beides €-Derivate.

                  Ihre € sind insofern wertlos geworden, als sie wegen der Sanktionen das, was sie brauchen, damit nicht mehr bezahlen können. Auch die Transporte selber – Schiffe, Reeder, Speditionen, Zwischenhändler, Transportversicherung und die Zahlungen dafür – alles durch die EU-Sanktionen blockiert. Und wenn nur einer der Beteiligten wegen der Sanktionen nicht kann oder auch nur Ärger befürchtet – und den gibt es leicht – wird aus dem Transport nichts.

                  Im übrigen blockiert und sabotiert die EU dort alle Energieprojekte. „Wegen Greta“, aber auch Staudämme. Sonst könnten sie den Sprit und den Dünger auch selber herstellen. Phosphat und Kali haben sie, aber für den Stickstoffanteil im Dünger wird viel Energie benötigt.

                  Sie sind dabei, die Probleme zu lösen, mit russischer Hilfe übrigens.

          3. Was soll ich den „auf der Staße“? Mich von durchgeknallten Blackrock-Psychopathen zusammenknüppeln lassen? Wenn ich Hunger haben gehe ich in den Supermarkt. Wenn der zu oder leer ist dann gehe ich auf die Felder der Bauern. Wenn es Winter ist gehe ich zu den Nachbarn die noch n Paar Konserven gebunkert haben. Denn auf den Feldern werden wiederum grün-oliv bewaffnetet Kindergarten-Schülerlotsen auf Patrouille laufen. Die da Oben werden sich die letzten Nahrungsquellen für sich reservieren. Mit äußerster Waffengewalt. Um die letzten Krümel soll sich doch das Pack und der Pöbel kloppen. War schon immer so. Marie Antoinette ( aka Jean-Jacques Rousseau ) „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie Kuchen essen“!
            Auf der Straße wird keine Politik gemacht. Das wusste schon Hennoch Kohn zu schwurbeln, recht hatte er trotzdem.
            Wer heutzutage immer noch dazu aufruft „auf die Straße“ zu gehen, muß sich den Vorwurf gefallen lassen für die menschenverachtende Agenda der Profit-Faschisten und Polit-Marionetten die Brülltrööööhte zu schwingen. Denn in Massen auf der Straße sind WIR so schön leicht kontrollierbar und zu einer dämlichen Hammelherde zusammengetrieben, wo uns die Knüppel-Terror-Fanatiker mit Bundesemblemen zusammenschlagen können.
            Politik wird nicht auf der Straße geMACHT! Politik wir mit der Geldbörse geMACHT. Jeden Tag, an jeder Tankstelle, an jeder Supermarktkasse.
            > Hannes Jaenicke „Unser Geldbeutel ist eine unfassbar scharfe Waffe“ https://utopia.de/ratgeber/video-hannes-jaenicke-konsum/ mehr > Hannes Jaenicke
            > Die große Volksverarsche – Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten. Ein Konsumenten-Navi https://www.penguinrandomhouse.de/ebook/Die-grosse-Volksverarsche/Hannes-Jaenicke/Guetersloher-Verlagshaus/e437319.rhd
            Aber zu so viel bedeutender Marktmacht sind sich die meisten Dummschwätzer und Maulaffen zu schade , zu borniert und zu faul. Die schwurbeln lieber etwas von Protesten und Demonstrationen und Auf die Strasse! Nach hunderten von Jahren sinnlosen und destruktiven „Auf die Straße (ihr Blöden)“ immer noch nix dazugelernt!
            Schon Hans A. Pestalozzi wusste zu berichten: „Auf die Bäume ihr Affen“!!! > Anhand seiner persönlichen Erfahrungen als früherer Manager untersucht der Schweizer Rebell und Edel-Aussteiger anschaulich das Funktionieren von Wirtschaft, Politik, Militär, Staat und meint, der Irrtum bestehe darin, „daß wir immer noch glauben, das System könne über das System geändert werden.“
            Hans A. Pestalozzi wendet sich auch gegen den Missbrauch des Begriffes „Freiheit“ und schreibt dazu wie folgt: „Wenn man sich vergegenwärtigt, wie der Ausdruck Freiheit gebraucht wird, dann merkt man, dass damit etwas nicht stimmen kann. … Sind denn Gerechtigkeit und Freiheit, Verantwortung und Freiheit, Gleichheit und Freiheit echte Widersprüche oder wird mit dem Begriff Freiheit Schindluder getrieben? Je unfreier, desto gerechter?
            Wenn mit dem Begriff Freiheit argumentiert wird, dann stehen wir stramm! Wir schalten unser Denken aus. Eine Freiheit ohne die Möglichkeit, zwischen echten Alternativen wählen zu können, ist keine Freiheit.“ https://kritisches-netzwerk.de/forum/auf-die-baeume-ihr-affen-hans-pestalozzi
            Aber Bücher lesen gehört nicht zum Lieblingsrepertoire der Massen-mit-Gröhler und Herden-Marschierer! „Wer der Herde folgt, rennt nur Ärschen hinterher und laaatscht in deren Scheiße“ Böhöhöhöhöhöhöhhöhöhöhöhöhöhöhöhöhöhöhöhöhö! https://data.motor-talk.de/data/galleries/0/103/9529/8629627/weisheit-des-tages-30494.jpg Setzen sechs!

          1. @Karina

            Danke, sehe ich genau so.
            Wenn man überlegt, dass die vielen Menschen in Afrika, Asien, im nahen Osten oder ‚fernen Osten‘ viel weniger materiellen Wohlstand hatten, würde die Frage entstehen, warum sind die nicht auch „depressiv“ & so unzufrieden wie die DE?

            Vielleicht liegt es auch einfach nur an dieser Wohlstandsverwahrlosung, der Degeneration hier im Westen? Da wird gerne schon den Kleinsten subtil eingetrichtert, dass Arbeit was ganz Schlechtes ist, man sich am besten nur verschulden muss um sich alles „leisten zu können, was die Welt nicht braucht“….. Die wenigsten können mit ihren Händen noch etwas anderes anfangen als sich FastFood in die Lucke zu schieben….. Spaß haben bedeutet nicht etwa, selber etwas zu „schaffen“ sondern gerne andere schaffen zu lassen über die man dann gut herziehen kann…..die sind ja NUR Handwerker, Arbeiter uswusf…

            Kinder in Afrika sind barfuß Km-weit gelaufen, bei Wind & Wetter, nur um die Schule gehen zu können, in DE ist es schlimm wegen einer Erkältung trotzdem in die Schule zu gehen – obwohl das natürlich fast keinen Unterschied macht, denn Bildung gehört nicht mehr zum Wohlstand…

            Man könnte viele Doktorarbeiten darüber schreiben….. sicher ist mitunter weniger mehr & die De jammern gerne auf hohem Niveau…… dabei haben sie gar nicht verstanden in ihrem vermeintlichen Wohlstand, dass sie ziemlich arme Würstenchen sind….

        3. Es stimmt, das arme Leute wohl weniger gegen Ihre Diktaturen aufstehen, vor allem weil sie mit dem Überlebenskampf beschäftigt sind und das Geld für Informationen fehlt. Nur steigen im Augenblick die Preise (vor allem die Energiepreise) so stark, das von der Teuerung wohl auch der sogenannte Mittelstand schmerzhaft betroffen sein wird, dann entsteht schon ein Problem für die Regierigen.
          Auch die Verteilung der Probleme mit den Nahrungsmitteln dürfte ein Problem sein. Größere Wetterprobleme gab es in Russland nicht, der Hauptexporteur dürfte eine gute Ernte einfahren, wohl eine Rekordernte.
          Im Gegensatz dazu dürfte die Ukraine Probleme haben. Nicht alle Felder wurden bestellt, Teile der Felder sind (von eigenen Leuten) vermint. Geld für Dünger war knapp und Sprit für die Ernte und Export ist Mangelware. Hinzu kommt, das Problem der Menschen, die die Ernte einfahren könnte, viele sind im Ausland, Männer müssen sich verstecken, um nicht eingezogen zu werden. Die Häfen sind wohl nicht das Problem, denn man müsste den Weizen erst zum Hafen bringen, ob die Züge nach Süden oder Westen fahren, ist dann nicht das Problem, aber die reduzierte Kapazität der Eisenbahn könnte das Problem werden. Unter dem Strich dürfte die Ukraine froh sein, wenn sie diesen Jahr Ihren Eigenbedarf decken könnte (aber die EU wird schon dafür sorgen, das die Bezahlung der Waffen wichtiger ist, wie der Hunger im Land) Große Teile der Länder, die hinter den Sanktionen stehen dürfte Probleme mit dem Dünger haben, weshalb wohl hier die Ernte geringer ausfällt, wohl auch weil man hier Landwirtschaft nur noch mit Dünger durchführen kann, dazu kommen Abgaben an Solaranlagen, Biogasanlagen, Windräder. Man darf nicht vergessen, das alles nimmt uns landwirtschaftliche Fläche weg. Dazu kommt die Sturheit der EU, brauchliegende Flächen auch weiter brauch liegen zu lassen.
          Und so lange Habeck wohl glaubt, das es gut ist, das die Energiepreise so hoch sind, weil man so die erneuerbaren voran bringt, wird sich daran nichts ändern. Übrigens ist diese Idee ja nicht ganz schlecht, nur braucht man dann Kapital, welches man für die erneuerbaren Einsetzen kann, aber wir bauen gerade einen riesigen Schuldenberg auf und werten unseren Euro so massiv ab, das wohl keiner mehr Interesse hat, hier in der EU sein Geld zu parken. Und künstlich Geld in die Banken zu pumpen wie bisher wird das Problem wohl eher noch verschlimmern. Manche Ideen sind im Prinzip gut, nur zur falschen Zeit eingesetzt und zu massiv, bringen diese guten Ideen mächtig schaden.
          Ja auch eine Revolution ist eine gute Idee, nur sie am Beginn einer Krise zu äußern, stärkt wohl eher das alte System…..

          1. Es fehlt Geld für Informationen? Sorry aber was ist das für ein Unsinn?

            Und mit Verlaub, bisher kamen Veränderungen meist von unten, den Kleinen, armen Menschen – außer man hat sich in der „Wohlstandsverwahrlosung“ eine bunte Revolution aufschwatzen lassen…. die da mitgemacht haben, waren sicher nicht arm! Außer geistig eventuell aber auch das muss nicht mit materieller Armut zusammenhängen. Gesunder Menschenverstand ist nicht zu kaufen, für kein Geld der Welt!

            1. Wo steht es fehlt Geld für Informationen?
              Wir haben riesige Versprechungen aufgebaut: Geld für Corona, die Pakete zur Energiekrise, Coronapakete, 100Mrd für die Bundeswehr, die Mrd für die Ukraine (zum Teil wohl als Kredite gedacht, aber langsam dämmert es ja sogar Brüssel, das die nie zurück gezahlt werden können. Das ist ein riesiges Paket und jetzt müsste man noch Massiv alternative Energie fördern, weil wohl die Kraft in der Bevölkerung einfach nicht reicht, da die auf höhere Energiepreise verwendet wird. Die Börse geht schon in den Keller, die Immobilien schwanken auch schon. Wir stehen vor einem Finanzcrash… Real und nicht nur informativ.
              Revolutionen kamen nie von unten, das ist linke Träumerei. Revolutionen bestehen ja auch nicht nur aus einer Revolution, sondern solche „Sozialen“ Revolutionen gehen über Jahre. In der Frühzeit ist es vor allem wichtig eine breite Mehrheit für den Wechsel zu bekommen und da zählt Masse, deshalb hat man den Eindruck, das Revolutionen von unten kommen. In der weiteren Phase wird es ein Kampf der Ideologien wo die breite Masse nur noch mitläuft. Beispiel Russland 1917 Menschewiky, Bolschewiky.

              1. @Heimer Mann

                „Wo steht es fehlt Geld für Informationen?“

                hier steht es in ihrem Post davor. Zitiere:
                „…Es stimmt, das arme Leute wohl weniger gegen Ihre Diktaturen aufstehen, vor allem weil sie mit dem Überlebenskampf beschäftigt sind und das Geld für Informationen fehlt. ….“

                Mit Verlaub, ich halte das auch für Unsinn. So gut wie jeder hat heute einen Computer zuhause und Internet-Anschluß als Flatrate. Und dann kann man sich auch ECHTE Informationen von freien Seiten und/oder Ausländichen Medien (die es haufenweise gibt) holen.

                Dem steht nur der infantile Glaube des Deutschen an die allwissende Wahrheit aus der Tagesschau entgegen und das hat einen Namen > Dekadenz (geboren aus geistiger Trägheit).

                Die Informationen sind nie das Problem gewesen, die waren und sind immer alle da. Das Problem ist die geistige Einstellung zu ihnen, das man z.B. gewisse „Informationen“ – idR die aus den Konzernmedien – gewohnheitsmäßig immer für „wahr“ hält (ohne sie selbst jemals auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft zu haben!).

                Und wer sich gewohnheitsmäßig auf sogg. „social Media-Seiten“ wie facebook, Twitter oder Instagram aufhält, hat sein Gehirn schon lange bei dem jeweiligen Konzern abgegeben und ist der Massenhypnose dieser Konzerne auf den Leim gegangen.

                Es liegt immer an uns selbst, welche AUSWAHL wir treffen und dazu braucht es kein (oder sehr wenig) Geld.

                1. Bei Informationen muss man ja entscheiden, wie man mit der Masse umgeht. Ich habe es dieses Wochenende wieder nicht geschafft, alle Informationen allein zur Ukraine zu lesen, aber ohne ein breites Spektrum ist notwendig um sich eine Meinung zu bilden. Eigentlich das, was eigentlich Journalisten machen sollten, aber nicht machen.
                  Das Problem bei Informationen ist ja nicht, das es keine gibt, sondern eher das es zu viel gibt und das Informationen als Fakenews heraus kommen. Damit steht die Frage, wie komme ich an die richtigen Informationen.
                  Das Ergebnis sehen wir doch sehr drastisch und Russland macht sich darüber schon lustig. Unter den Bilder wo Bauschutt in Mariupol weggeräumt wird, steht da: Die Russen klauen jetzt schon Bauschutt, weil es in Russland nur Holzhäuser gibt. Mir bleibt da fast schon das Lachen im Hals stecken, weil ich vielen zutraue, so etwas zu glauben….

    2. Aus dem Text…….

      [….] Aber wie will die EU eigentlich ihre Menschen ernähren, wenn die wichtigen Getreidelieferungen aus Russland

      (und vielleicht auch teilweise der Ukraine) wegfallen? [….]

      Milliarden und Abermilliarden für die Ukraine.
      Doch wo landet das Geld? – 08. Juli 2022

      Glaubt man den Zahlen vom „Ukraine Support Tracker“ des IfW Kiel,

      sind seit Beginn der russischen Invasion insgesamt 85 Milliarden Euro an
      Hilfszusagen von westlichen Regierungen an die Ukraine getätigt worden.

      Große Teile dieser Gelder fließen dabei als direkte Finanzzuwendungen.

      Das ist bestenfalls fahrlässig, gilt die Ukraine laut Transparency International doch als
      das „korrupteste Land Europas“.

      Wer kontrolliert eigentlich die Verwendung dieser Zuwendungen aus Steuermitteln? ………….

      Laut einem Papier der europäischen Strafrechtlervereinigung Eucrim, “Krieg und Korruption in der Ukraine”,

      ist der Verteidigungssektor, der wichtigste Industriezweig des Landes,

      der an sich ausreichtén sollte, um ein respektables Sicherheitsniveau zu gewährleisten,

      seit jeher von Korruption untergraben.

      Die Organe zur Bekämpfung dieser Geißel, die bereits in Friedenszeiten ineffizient waren,

      sind definitiv abwesend………….

      Der vollständige Artikel…..
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=85658

      1. Unsere deutschen Medien PLUS unsere BRD – Politiker, wie in den schlimmsten
        1930 – 1945 Kriegs -Propaganda. 🗣😕

        Von Syrien bis zur Ukraine:
        Dieselben Regeln der Kriegspropaganda – 08. Juli 2022 / von Karin Leukefeld

        Bei der Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine werden in deutschen Medien altbekannte Regeln der Kriegspropaganda aus dem Syrienkrieg angewendet.

        Die gegnerische Seite (Russland) sei verantwortlich, der russische Präsident wird dämonisiert.

        Man sei „nicht Kriegspartei“, die gelieferten Waffen dienten nur der Selbstverteidigung
        der Angegriffenen.

        Diese kämpften heldenhaft während die gegnerische Armee verbotene Waffen einsetze
        und Grausamkeiten verübe.

        Unbelegte Behauptungen reichen,

        um den Gegner (Russland, Putin) als Schuldigen anzuprangern.

        Wie die syrische Stadt Aleppo und ihre Bewohner für Propaganda gegen Russland missbraucht werden

        „Im Donbas entfesselt der „Schlächter von Aleppo“ seine brutale Strategie“.
        Die Welt, 09.05.2022.

        „Ukraine-Krieg: Grosny, Aleppo, Butscha: Immer die gleichen Vorwürfe an die
        russische Kriegsführung“. Stern, 05.04.2022.

        „Von Aleppo nach Kiew: Das ist der Putin den wir kennen“.
        Tagesspiegel, 09.03.2022.

        „Von Aleppo nach Mariupol“. Die Zeit, 04.03.2022.
        Und weiter: „Wir werden wohl bald Aleppo-ähnliche Bilder aus Mariupol sehen.“

        Medien im Krieg………….

        Hier entlang……..
        https://www.nachdenkseiten.de/?p=85647

        1. Unsere deutsche seriöse Die Zeit schrieb……

          [….] „Von Aleppo nach Mariupol“.
          Die Zeit, 04.03.2022.

          Und weiter:
          „Wir werden wohl bald Aleppo-ähnliche Bilder aus Mariupol sehen.“ [….]

          Was läuft im Ahrtal anders als in Mariupol? – 08. JULI 2022

          Vor einem Jahr zog eine Flut einen Korridor der Verwüstung durch das Ahrtal.

          Schnelle Hilfe wurde versprochen, aber weder die Reparaturen noch der
          angekündigte und notwendige Hochwasserschutz kommen zufriedenstellend
          voran.

          Vor wenigen Wochen wurde Mariupol befreit und bereits jetzt befinden sich

          Neubauten als Ersatz für die zerstörten Wohnhäuser im Bau.

          Im Ahrtal und auch im Erfttal sind die Schäden der Flutkatastrophe nach einem
          Jahr immer noch allgegenwärtig.

          Nicht einmal die Elementarversorgung, Wasser, Strom, Gas und Telefon,

          ist vollständig wiederhergestellt.

          Versicherungen wollen nicht bezahlen und Handwerker sind Mangelware.

          Die Ämter selbst, die schnelle und unbürokratische Hilfe versprochen hatten, verzetteln sich im Gezänk um Zuständigkeiten und Verantwortung.

          Wer sehen will, wie Katastrophenmanagement nicht funktioniert, dem sei eine Reise ins Ahrtal empfohlen.

          Die Menschen dort sind wütend, verzweifelt und hoffnungslos.

          Ja, wir leben im besten aller Deutschlands und sind nicht einmal in der Lage,
          innerhalb eines Jahres die Folgen einer Katastrophe zu reparieren…………..

          Hier weiter……..
          https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20222/was-laeuft-im-ahrtal-anders-als-in-mariupol/

          1. Bucha, Budapest und die sich vermehrenden Probleme
            echter Kriegsverbrecher – 05. April 2022 / von Tom Luongo

            Fungal-Präsident Joe Biden erklärte den russischen Präsidenten Wladimir Putin
            in einem kürzlichen Ausbruch offen zu einem „Kriegsverbrecher“, als er vor der NATO sprach.

            Er wiederholte dies nach den ersten Bildern, die aus der Stadt Bucha in der
            Ukraine kamen,

            wo angeblich ein Massaker an Zivilisten durch russische Soldaten stattfand.

            Wie bei vielen ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit ist es schwierig, diese Schuldzuweisungen ernst zu nehmen.

            Die USA und Großbritannien haben in der Vergangenheit viele Operationen
            unter „falscher Flagge“ zu günstigen Zeiten durchgeführt,

            um diplomatische Empörung zu schüren, um eine bestimmte politische Agenda voranzutreiben.

            Diese Agenda soll immer mehr Krieg rechtfertigen, um mit dem Bösewicht des Tages fertig zu werden zu werden .

            Heute ist es Putin.

            In der Vergangenheit waren es Saddam Hussein, Slobodan Milosevic oder
            Baschar al-Assad.

            Das Spielbuch ist immer dasselbe.

            Schockierende Bilder und Filme von ehrlichen Gräueltaten gegen Zivilisten

            und ein endloses Hin und Her von Anschuldigungen und Unterdrückung
            echter Informationen über das Ereignis.

            Leider wird das zum Fokus, nicht die Tatsache, dass Zivilisten für politische
            Zwecke ermordet wurden.

            Bucha scheint ganz gut in dieses Muster zu passen, wenn auch grober umgesetzt
            als Ereignisse wie dieses in der Vergangenheit……….

            In diesem Fall ist die Zensur fast vollständig, um das „aktuelle Ding“, in diesem
            Fall Bucha, zu unterstützen. …………

            Wenn es um außenpolitische Ziele geht, gibt es bei diesen Ereignissen immer
            einen gemeinsamen Nenner,

            um diesen Bösewicht und insbesondere Putin als einen bösen Verrückten darzustellen … den britischen Geheimdienst.

            Von der Vergiftung von Sergei Skripal über den Abschuss von MH-17 über
            der Ukraine bis hin zum Ammoniakgasangriff in Douma –

            im Zentrum dieser Anschuldigungen steht immer ein Arm der Briten…………..

            Alle Wege nach RussiaGate führen durch die Ukraine und den britischen Geheimdienst.

            Irgendwann muss man dem Aufrührer einfach ins Gesicht sehen.

            Jede dieser Geschichten hat logische Ungereimtheiten, die breit genug sind,
            um eine Panzerkolonne hindurchzutreiben…………….

            Hier mehr von Tom Luongo……
            https://tomluongo.me/2022/04/05/bucha-budapest-multiplying-problems-war-criminals/

    3. „Und unsere Bevölkerung wird das zum größten Teil glauben, weil Baebovk, Habeck, Scholz und Co. ach so integer sind, gegenüber Putin und Lawrow. Wetten?“

      Wenn der Geldbeutel leer ist und der Magen knurrt, bilden sich radikalere Kräfte und im deutschen Wolkenkuckucksheim könnte es durchaus rund gehen, ob dann die oben Genannten noch als so integer angesehen werden?

    4. Schade dass selbst Alternativ-Medien voll von Unwahrheiten, Spekulationen, Gerüchten und schlicht Unwahrheiten sind.
      Ich selbst kann kaum beurteilen, was nun wahr ist und was nicht, aber bisher hieß es immer, dass D und F die größten Getreideproduzenten und -Exporteure der EU seien und deshalb nicht auf Auslandsimporte angewiesen seien. Jetzt ist es plötzlich nicht mehr so… Das scheint mir wie die Gasspeicher zu sein: mal sind sie voll, mal nicht, mal halb, mal zu 25%, dann heißt es, die Gasversorgung diesen Winter sei kein Problem, dann heißt es wieder dass spätestens Mitte Januar Schluss ist mit warm. Meine Güte… die westliche Bildungslücke, Inkompetenz und Überheblichkeit zieht sich durch bis in jeden Lebensbereich. Offensichtlich beruht die Kenntnis über die Lebensmittel- und Versorgungssicherheit hierzulande allein auf Gerüchten und Spekulationen. Weder sämtliche Medien noch Politiker oder Analysten sind in der Lage, ein realistisches Bild der Lage zu machen.
      Nun gut, dann wissen wir’s also jetzt auch: demnächst blüht uns auch noch eine Weizen.Krise, obwohl wir der größte Getreideproduzent der EU sind.

      1. Der bei weitem grösste Getreideproduzent in der EU ist Frankreich, dann folgt Deutschland. Tatsächlich kann sich die EU weitgehend selbst versorgen und exportiert sogar eine Menge veredelter Lebensmittel: Käse, Weine, Fleisch- und Wurstwaren etc. In der EU muss nicht gehungert werden. Allerdings fallen Ernten unterschiedlich aus. Das konnte dann durch Importe immer abgefedert werden, dadurch blieben die Preise stabil. Fällt diese Abfederung weg, z.B. weil Russland nicht mehr exportiert, dann werden die Händler jede Chance wahrnehmen, um die Preise zu erhöhen. Das ist das Problem und auch Schuld daran, dass wir gegenwärtig so eine Verteuerung haben. Und mit Pfeifen wie Scholz und Habeck ist vom Staat nichts zu erwarten. Die investieren lieber – ganz amerikanisch – in Waffen. Mir persönlich macht die Verteuerung der Lebensmittel viel weniger Sorgen als die Verteuerung der Energie. Die ist ja sogar von den Volksverrätern gewünscht.

          1. Das Düngemittel-Embargo wurde wahrscheinlich in kalkulierter Absicht von den USA initiiert, um mittels der dadurch verursachten drohenden Hungersnot eine Massenzuwanderung von Millionen von Menschen, insbesondere aus Schwarzafrika, in die EU zwecks deren Umbau in eine Föderation mit einer ethno-rassisch fragmentierten und sich auf Bestandserhaltungsniveau fortpflanzenden Bevölkerung und damit einhergehend einer sehr hohen Zahl von Konsumenten und Lohndrückern für die gewinnbringende Produktion von Gütern und die Bereitstellung von Dienstleistungen durch US-amerikanische Großkonzerne und Großbanken, zu bewirken.

      2. Die Frage nach der Eigenversorgung D kann man doch wohl sich selbst beantworten. D hat ein gutes Klima. Es reicht aber nur zu einer Ernte Pro Jahr (Manche schaffen 2), es gibt relativ viel landwirtschaftliche Fläche, aber es gibt auch Berge und vor allem sind wir dicht bebaut und unsere Politik, jeden ein zu reden, es muss sein eigenes Häuschen sein, hat dazu geführt, das viel Fläche bebaut ist, nicht mal durch Häuser sondern auch für Abstellplätze für PKW, wo ja auch jeder am besten 2 haben sollte. Dazu kommen weitere Bausünden…
        In letzter Zeit ging auch Fläche weg für alternative Energien (Solaranlagen, Windräder, aber auch für den Mais mit dem wir in Biogasanlagen Strom erzeugen. Wenn wir mit der geringen Fläche uns selbst versorgen wollen, geht das nur in dem mächtig düngen. Wenn aber jetzt Dünger teurer wird, steht die Frage, rechnet sich der Einsatz von Dünger noch. Und dann steht die Frage, können wir uns noch selbst versorgen?
        Noch ein Problem spielt hinein: Nach der Wende hat sich gezeigt, das LPGn ein gutes Instrument sind, nur hat man aua ideologischer Sicht diese im Westen immer bekämpft. Jetzt haben wir viele unproduktive Bauern, steht wie in Ostdeutschland effektiver Großbetriebe.

        1. @Heimer Mann

          Die ganzen Vorschläge laufen auf kommunistische Planwirtschaft hinaus.

          Solange Deutschland Agrarprodukte exportieren kann und wir es uns leisten können tonnenweise Lebensmittel im Müll zu entsorgen, haben wir hier kein Versorgungsproblem. Deutlich wird das in Beiträgen zur afrikanischen Schweinepest. In einem Artikel der Zeit (Titel: „Faktischer Exportstopp für Schweinefleisch aus Deutschland), vom 14. September 2020, wird erwähnt, dass innerhalb eines Monats 53000 Tonnen Schweinefleisch im Wert von 160 Millionen Euro nach China exportiert wurden. Glücklicherweise sind das lediglich 30% der Exporte, denn laut Artikel gehen 70% in andere EU Länder.

          Es stimmt zwar, dass zu viele Ackerflächen für Betonfundamente von Windrädern, Solaranlagen, den Anbau von Biomais und sonstigen alternativen Energien vergeudet werden, dennoch ist das kein Grund gegen Eigenheime zu hetzen. Davon haben wir viel zu wenige in Deutschland und unsere Politiker fördern nicht den Erwerb von Eigentum. Das Gegenteil ist der Fall. Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir eine viel zu geringe Eigentumsquote (dürfte bei ca. 40% liegen). Gerade dieser Aspekt wird ausgenutzt die Bevölkerung gegeneinander auszuspielen. Schon seit Jahren wird die Bevölkerung in die Städte getrieben. Gemäß Angebot und Nachfrage steigen dadurch in Ballungszentren die Kosten für Mieten und/oder Grunderwerb. Kommunistenbunker (Hochhäuser) sind definitiv nicht die Lösung. Diese werden im Katastrophenfall (Erdbeben oder Feuer) eher zu einer Todesfalle. Seltsamerweise wird aber gerne von linksorientierten Kreisen (Linke, SPD, Grüne) gerne das Modell von Mehrfamilienhäusern bzw. Wohneinheiten von ca. 30qm/Person favorisiert. Anlegern (CDU-Klientel, teils auch AFD-Wähler) kommen natürlich solche Vorschläge gelegen, denn mit solchen Umsiedlungsprogrammen lässt sich eine Menge Geld scheffeln. Nachverdichtung oder Abriss von Bestandsgebäuden und Neubau auf der freiwerdenden Fläche bringt mächtig Kohle ein und das Geldsystem kann noch etwas länger aufgepeppt werden. Dadurch, dass bei der Berechnung der Inflation Mieten bzw. Eigentumserwerb nicht berücksichtigt werden, muss man heute Zahlungsverpflichtungen von mehreren Jahrzehnten eingehen, es sei denn man gehört der Kaste der Banker, Politiker oder Juristen an. Etwas kürzer könnte man es auch so formulieren: unsere Parteien setzen alles daran die Pläne des WEF umzusetzen.

          Die Idee, dass LPGs effizient funktionierten und nur aus ideologischer Sicht bekämpft wurden, stimmt so nicht.
          Es ist schon lange bekannt (Economies of scale ), dass große Ackerflächen effizienter bearbeitet werden können. Gerade in den Ostblockländern Bulgarien und Rumänien hatten in den letzten Jahren Großbetriebe (aus dem Westen und aus China) massig Ackerflächen aufgekauft und betreiben im großen Stil „Megabetriebe“. Ein Bruchteil der vorherigen Eigentümer ist in diesen Betrieben beschäftigt.
          Auch hier in Deutschland wird es für Bauern schwieriger, da sie nicht so effektiv sind, wie die Großbetriebe. Genaue Zahlen habe ich keine parat, sofern ich mich aber richtig erinnere, hatte ein Bauer in einer Reportage erwähnt, dass die Milchviehhaltung erst ab einer Anzahl von mindestens 200 Kühen (vermutl. Turbokühe) rentabel sei. Das Problem dabei ist allerdings, dass bei solchen Betrieben eine Menge Gülle anfällt. Dies hat dann zur Folge, dass sprichwörtlich Scheiße durchs Land gekarrt werden muss, da der Boden in der näheren Umgebung überdüngt wäre, wenn dort alles auf den Feldern entsorgt werden würde.
          Während Massenproduktion vielen Produkten sinnvoll ist, so ist dieser Ansatz bei der Landwirtschaft eher kontraproduktiv. Früher hielten einige Bauern in Westdeutschland unterschiedliche Tiere und nutzten den anfallenden Mist zum Düngen der eigenen Felder oder überließen diesen Bauern, welche Felder bewirtschafteten. Milch wurde in der Milchzentrale gesammelt und von Tankwagen eingesammelt. Jedenfalls waren im Westen die Supermärkte immer voll, mit einem vielfältigen Warenangebot, ganz im Gegensatz zur DDR mit ihren effizienteren LPGs. Komisch, oder? Ob die Anwendung der Prinzipien von Economies of scale in der Landwirtschaft tatsächlich von Vorteil ist, wird auch deutlich, wenn dieses Modell mit anderen verglichen wird. Permakulturen sind zwar mit einem höheren Arbeitsaufwand verbunden, bringen allerdings einen höheren Ertrag pro Flächeneinheit (auf Counterpunch gab es vor Jahren dazu Artikel).
          LPG-artige Mega-Mastbetriebe haben noch weitere Nachteile: Bei Ausbruch von Krankheiten müssen teilweise tausende von Tieren geschlachtet werden. Experten aus der Medizin machen das präventive Vollpumpen der Tiere mit Antibiotika für MRSA verantwortlich. (Ein weiterer Grund für MRSA, könnte auch das effizientere und kostengünstigere Outsourcing der Reinigung von Krankenhäusern sein. Das ist allerdings ein anderes Thema). Das Thema „Schlachten“ führt wiederum zu Großschlachtereien. Sofern Tiere nicht in den nächstgelegenen (städtischen) Schlachtbetrieb gegeben wurde, gab es früher Hausschlachtungen oder beim Metzger. Heute werden Tiere durchs ganze Land gekarrt um sie bei den wenigen Großschlachtereien weiterverarbeiten lassen. (Natürlich von Osteuropäern, denn die sind billiger und somit effizienter.)
          Zu dem ganzen Thema gäbe es noch viel mehr zu schreiben (Pestizide, genetisch modifiziertes Saatgut, Gemüseanbau in Nährstofflösung,…). Daher mache ich es mir einfach und lasse diese Punkte auf sich beruhen. Eine Frage treibt mich allerdings noch um. Was sollten wir mit den „unproduktiven“ Bauern machen? Sollen wir sie in Ballungszentren treiben, damit sie den Kampf um den verfügbaren Platz noch mehr anheizen oder sollten wir sie an ihrem angestammten Wohnort leben lassen? Daraus ergibt sich dann schon die nächste Frage: Was sollen die Bauern machen? Wäre das BGE angemessen?

          Wie schon Eingangs erwähnt, sind die Ansätze von Economies of scale für einige Bereiche sinnvoll. Wenn es aber um Lebensmittel geht, dann sollte der Grundsatz Qualität vor (minderwertiger) Quantität stehen. Bislang hatten wir ausreichend Lebensmittel, so dass alle satt geworden sind.

          1. Also die Idee der LPG war ja, das sich Bauern zusammenschließen, der Hang zu großen Komplexen kam ja später mit dem Versuch der Spezialisierung, da ja alles in Richtung Industrie gehen sollte, gab es dann Pflanz- und Tierwirtschaft, also die riesigen Tierproduktionen haben nichts mit der LPG zu tun, Übrigens ist die eigentliche Gigantonomie erst in der freien Marktwirtschaft ausgebrochen, Futter über riesige Entfernungen zu transportieren, hätte zu erheblichen Problemen, Der Grundgedanke der LPG war ja der räumlich begrenzte Raum und da von der Pflanze bis vielleicht zum fertigen Käse. Damit wäre die LPG von den Größen genau richtig und Konsumentennahe Produktion, die wir wohl anstreben müssen, wäre für die LPG auch Ideal.
            Das wir etwas für den Umweltschutz tun müssen, ist wohl unumstritten. Mit freier Marktwirtschaft wird das nicht funktionieren. Wir kommen da aber um eine Planwirtschaft nicht herum. Wenn wir nicht regulieren, wie wir mit Energie verteilen, wird das nicht funktionieren. Man kann das kommunistische Planwirtschaft nennen, man kann das auch einen anderen Namen geben, das Prinzip bleibt das selbe. Uns muss auch klar sein, das wir immer mehr knappe Gütern haben, wie wollen wir das ohne eine Planwirtschaft in den Griff bekommen.
            Zur Bebauung, auch mit Einfamilienhäusern. Die Zahl der Menschen steigt, dafür wie wir die alle satt bekommen, gibt es 2 Ideen: Wir führen einen großen Krieg und reduzieren die Massen, das ist ja wohl das, was die USA gerade macht. Der andere Ansatz ist, alle verfügbaren Flächen zu nutzen, um auch alle Leute satt zu bekommen. Und dann werden wir irgendwann mal keine Denkverbote haben. Mehr Nutzung der Meere, weniger Straßen und mäßig bebaute Flächen, heißt ideal sind Hochhäuser, die mit U-Bahnen verbunden sind.
            Übrigens ein wichtiges Klimaproblem ist der weite Arbeitsweg. Ideal wäre das Wohnhaus direkt neben der Arbeit, so wie ich jetzt jeden Tag 100km zu fahren, Und da früh der Stadtbus nicht fährt, geht das nur mit dem Auto. Es gibt ein Unternehmen, welches ich in etwa 10min zu Fuß erreichen würde, die Qualifizierung würde auch stimmen, aber meine Versuche, mich in 40 Jahren da zu bewerben, waren erfolglos. Wenn ich arbeiten will, muss ich halt 500km die Woche fahren. Aber wie will ich dieses Problem ohne Planung richtig organisieren????

    5. In Polen beschweren sich die Bauern weil das Land unkontrolliert mit ukrainischem Getreide geflutet wird und sie ihr Getreide kaum noch loswerden. Die Speicher füllen sich und die Preise fallen. Da fragt man sich wozu überhaupt die Häfen am Schwarzen Meer gebraucht werden?

      1. Allein die Krim rechnet diese Jahr mit 2 Mio Tonnen Ernte bei 300-400t Eigenbedarf. Jetzt rechne man das mal auf die Ukraine hoch.
        Da wird klar, das man für den Abtransport Zeit braucht. Dazu wird die Ernte zwischen gelagert, beim Bauern, beim Großhändler und halt im Hafen. Im Augenblick rollt die Ernte. Heißt von Juli an wurden die Lager gefüllt. Im Frühjahr klopfte Russland an und in den Lagern war noch Getreide. Mit Sicherheit nicht die gesamte Ernte 2021, sondern Reste. Übrigens werden in solchen Lagern auch Staatsreserven angelegt, die nicht verkauft werden.

    6. „Die Sanktionierer“ begannen am 21.6.2021: https://www.agrarheute.com/markt/duengemittel/eu-verhaengt-einfuhrverbot-fuer-kaliduenger-weissrussland-582593
      Die Außenminister der Europäischen Union verständigten sich auf ein komplettes Importverbot für Kalisalz beziehungsweise Kalidünger aus Weißrussland .
      Wie Bundesaußenminister Heiko Maas in Luxemburg erklärte, will man Staatsbetriebe, die zur Finanzierung des Regimes in Belarus einen wichtigen Beitrag leisten, empfindlich treffen, darunter das Staatsunternehmen Belaruskali, einen der größten Kaliproduzenten der Welt.

      7.2.2022 Über die EU hinausgehend folgte die zweite Eskalationsstufe mit dem Transitverbot:
      https://snanews.de/20220207/belarus-verhaengt-transitverbot-fuer-oelprodukte-und-duengemittel-aus-litauen–5264364.html

      Dem folgte als dritter Paukenschlag Russlands Ausfuhrstop an unfreundliche Staaten:
      https://www.zerohedge.com/commodities/russia-recommends-fertilizer-makers-halt-all-exports/

      Das ähnelt der Kette von Entscheidungen mehrerer Akteure, die auch 1914 nicht unausweichlich waren. Im Buch „Die Schlafwandler – Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ warnt der Australier Clark, dass solche Eskalationen heute wahrscheinlich sind. Mit „Die Schlafwandler“ meint Clark Akteure, die nachtwandlerisch auf einem Seil balancieren, bis es zum Absturz kommt.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schlafwandler_(Sachbuch)

      Eine alte Prognose: „…Ein Tagesmaß Weizen einen Denar und drei Tagesmaß Gerste einen Denar“

    7. @Gunther

      diese Propaganda wird mit Sicherheit kommen, nur wird sie den Menschen nichts nützen und sie auch nicht satt machen (mal abgesehen davon, das immer weniger Leute den Schwachsinn vom Stürmer aus Hamburg oder den ganzen anderen Konzernmedien glauben).

      Es führt kein Weg mehr daran vorbei: die Bürger Europas müssen sich direkt an Putin wenden über das Internet und alternative Seiten wie diese von Thomas Röper.

    8. „Und unsere Bevölkerung wird das zum größten Teil glauben, weil Baebovk, Habeck, Scholz und Co. ach so integer sind, gegenüber Putin und Lawrow. Wetten?“

      Die Mehrheit der Impflinge glaubt sowieso alles. Deshalb ist ein Ukrainefähnchen inzwischen ja auch sowas wie ein öffentlich zur Schau gestellter „Impfpass“.

  2. Vielleicht sollte man die schwarz-rot-grün-gelben Halunken und deren plemplem-Wählerschaften, die BEIDE Deutschland zerstören, nun nach Afrika bringen, damit sie dort ernährt werden können (u. a. mit russischem Getreide bzw. dessen Produkte)! Heizen brauchen sie dann auch nicht mehr, kommen also um die 300 bis 600 Euro MONATLICHE HeizkostenZUSCHLÄGE auf die Abschläge infolge der Verweigerung, russisches Öl und Gas zu nehmen, drumherum! Im übrigen wollen sie eh den Bevölkerungsaustausch („Afrikaner kommt nach Deutschland, um zu bleiben!“), also laßt sie doch „runter nach Afrika tauschen“!

    Alle PLEM-PLEM! (Der Russe und 120 andere Länder weniger, mal mehr mal weniger.)

  3. Der Konflikt spitzt sich zu. Der Westen hat z.T. erheblich höhere Mengen an Glyphosat nötig, um seine Getreideproduktion aufrecht zu erhalten. Gegenüber den 90er Jahren hörte ich mal den Faktor sechs. Trotzdem denke ich, dass sich der Westen beim Getreide selbst versorgen kann.

    Der strategische Rohstoff heißt Erdgas (evtl. auch Erdöl), sonst wäre dieses Thema nicht ständig in den Leitmedien. Dabei geht es hauptsächlich nicht um die Stromerzeugung, sondern um den Rohstoff Erdgas zur Weiterverarbeitung zu anderen Produkten (z.B. Ammoniak) und um die Prozesswärme (30% des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland).

    1. kleiner Nachtrag: fehlende Gaskraftwerke reduzieren den Wert der Wind- und Sonnenkraftwerke, da man dann die Grundlast mit Kohle- und Atomstrom sichern muss, und die lassen sich nicht beliebig schnell rauf- und runterfahren.

      1. Wenn 50 Millionen Plem-Plems in DE ihre Fäkalien, die sie ständig absondern (vor allem oben „mit Ton“ rauskommend, auch wenn’s die falsche Öffnung ist), zu den Kraftwerken (mit Handkarren) bringen (da die Autos noch nicht mit Scheiße betrieben werden, aber des kriegt der gegen Putin frierende und hungernde und zu Fuß gehende Idiot auch noch hin), dann könnte man dort E-Energie draus gewinnen durch Vergasung usw.!

        Man sollte dem Hab-im-Eck-my-Hirn (oder auch „im Arsch“) des mal stecken! Die Deutschen brauchen jetzt jede noch so aberwitzige Idee, um diese linksrotgrünschwarzgelbvollversifften Kiffer zu überleben!

        Vielleicht könnte man auch alle so fleißig nun vom untergehenden Westen produzierten Gewehre und Kanonen auf dem Kraftwerksgelände abfeuern und deren Energie, die dabei freigesetzt wird, mit geeigneten Anlagen „auffangen“ und umwandeln in Strom! Ich empfehle, die Mündungen Richtung Berlin auszurichten. So kommt noch am ehesten was bei raus.

  4. Wenn der Westen Menschen verhungern lässt, um die eigene Strategie durchzusetzen, dann geht es nicht einfach nur um einen Sieg, es muss um mehr gehen.

    Die Meldung, dass Biden die Führung von Saudi Arabien trifft, kommt gleichzeitig mit der Meldung, dass China erwartungsgemäß BRICS durch Iran und Saudi Arabien ergänzen möchte.

    Saudi Arabien, das ist der strategische Kampf um das Petrodollar-System, das nach Übereinkunft mit China, Öl mit Yuan zu zahlen, bereits tot ist. Mit diesem Verlust geht für die USA die Finanz- Weltführungsmacht zu Ende.

    Wie ich schon mehrfach schrieb, BRICSAA, das zweite „A“ für Südamerika, ist der zukünftige Game-Player weltweit.

    Hinter dieser Erkenntnis steckt etwas Fürchterliches: eine Partei, die dabei ist alles zu verlieren, MUSS die letzte Karte spielen und die heißt atomarer Weltkrieg. Der Ukraine Krieg ist nur Vorgeplänkel, Testkandidat. Dort wird altes Zeug vermüllt, neues Material, noch tödlicher, in der Mache.

    Hier, auf der Ebene, präsentiert sich die wahre „Letzte Generation“.

    1. „Wenn der Westen Menschen verhungern lässt, um die eigene Strategie durchzusetzen, dann geht es nicht einfach nur um einen Sieg, es muss um mehr gehen.“

      Warum sollte es da um „mehr“ gehen? Vor allem die USA waren in der Vergangenheit schon für sehr viel weniger bereit waren Menschen krepieren zu lassen… Und: Man kann es ja den Russen in die Schuhe schieben – alleine das reicht in diesem satanischen Propagandakrieg um Millionen Tote achselzuckend hinzunehmen.
      Nebenbei: Biden war vor dem 2. Irakkrieg wohl das „demokratische“ Zünglein an der Wagge um ihn entfesseln zu können. Jahre später gibt er zu dass der Irakkrieg wohl ein Fehler gewesen sei – nachdem Hundertausende dabei verreckt sind… Verantwortung dafür übernehmen? Persönliche Schuld eingestehen? Konsequenzen ziehen…? Alles völlig vermessen zu erwarten: Der PSYCHO- und SOZIOPATH ist heute Präsident des völlig abgewrackten Landes USA!

  5. Um ein wenig „optimistisch“ in die Zukunft zu schauen…..:

    die heutigen Generationen der wertloswestlichen Wegwerfgesellschaft werden als Erfahrung wieder den Hunger ins Gedächtnis aufnehmen – und wer den Hunger erst richtig kennengelernt hat – wirft nicht mehr soviel und so schnell weg…..

    …war da nicht mal was auch von Seiten des westens, daß zuviele Nahrungsmittel weggeschmissen werden?!? – vielleicht ist das ja nun auch so gewollt – oder auch nicht?!? – viele Fragen – zuviele Fragen?!?

    😝😋😝

  6. Ein kleines Schmankerl am Rande. Es ist Staatskrisebin Sri Lanka. Der Präsident musste fliehen. Der Staat konnte die Importe nicht mehr bezahlen. Und wen rufen sie um Hilfe? Den IWF – nun ja, sie glauben ehrlich, das der ihnen hilft. Und wen noch? Die EU? Weit gefehlt. Sie rufen Russland um Hilfe. Stand so bei Web.de. Das lässt tief blicken. Es scheint offensichtlich so zu sein, dass außerhalb der EU/NATO/USA-Blase die meisten wohl wissen, wer ihnen hilft und wer ihnen schadet. Siehe OAS.

  7. Die drei größten Weizenproduzenten sind China, Indien und Russland. Wie bei Corona (Masken, Impfstoffe) werden sie es auch hier sein, die den bedürftigen Ländern aushelfen werden.

    https://www.atlasbig.com/de-de/weltweit-weizen-produktion

    Bei Russland kommt noch hinzu, daß man sich in ehemaligen Kolonien weltweit noch daran erinnert, wer (als SU) die jeweiligen Freiheitsbewegungen unterstützt und Entwicklungshilfe geleistet hat.

    Die Anhängerschaft des „Westens“ dürfte sich weiter reduzieren, und wenn es mal zu einer Entscheidung kommen sollte, welcher Seite man angehören möchte, dürfte diese nicht schwerfallen.

  8. Ist der Hunger in Afrika vorrangig dem noch existierenden Kolonialismus des Westens geschuldet?
    In den Ländern auf dem afrikanischen Kontinent gibt es doch genug Platz und gutes Klima, um Getreide gedeihen zu lassen. Man muss halt in Afrika die klimatischen Bedingungen in den Gegenden Afrikas beachten.
    Beispiel:
    Die in Landwirtschaftsfragen völlig fachlich unkundige Schriftstellerin Karen Blixen (geborene Dinesen) hat am Fuße des Kilimandscharo eine Kaffeeplantage betreiben lassen, die ihr Eigentum war. Betreiben lassen, weil Blixen ja nicht selber auf der Plantage gearbeitet, sondern das Erbe (Geld) der Familie Dinesen verwendet hat. Auf der Kaffeeplantage haben Einheimische aus Kenia gearbeitet.
    Am Fuße des Kilimandscharo gediehen die Kaffeepflanzen nicht, die Ernten waren mager bis dass die ausfielen. Blixen hatte letztendlich die Kaffeeplantage aufgegeben und war nach Dänemark zurückgekehrt.

      1. Wenn das so ist, dass hier ebenfalls Kommentare im Nichts verschwunden gelassen werden, lösche ich sofort meinen Account und storniere die Bestellung eines Buches des Autoren Thomas Röper.

        1. Einige Kommentare mit Links gehen nicht durch und verschwinden plötzlich, nachdem sie den Status „in Bearbeitung“ hatten. Ist mir am Anfang ebenfalls passiert. Das Problem lässt sich ganz einfach umgehen, indem man keine vollständigen Verweise einfügt oder Stichworte (Titel von Artikeln und Seitenname) zur Suche gibt.

          Andere Kommentare werden eigentlich nicht gelöscht. Da müsste man sich sehr stark im Ton vergreifen, damit so etwas passiert.

          1. Ich hatte Links zu den Veröffentlichungen über Karen Blixen in ihrer Zeit in Afrika, als sie am Fuße des Kilimandscharo eine Farm betrieb (Einheimische hat für sich arbeiten lassen) veröffentlicht. Diese Links sind gelöscht worden.

            Tanne : Min søster Karen Blixen (1974)
            Dinesen, Thomas ; Blixen, Tania 1885-1962
            [København:] Gyldendal

            Den Link zu dem Buch „Tanne: Min søster Karen Blixen“ (Tanne ist einer der Kosenamen von Karen Blixen gewesen) sende ich nunmehr noch einmal.

            https://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=KOBV_SOLR&url=https%3A%2F%2Fportal.kobv.de%2Fuid.do%3Fplv%3D2%26query%3Dgbv_428566464&signature=En4-akKN-MOJU2XdaKVP1YyVQydBZaV

            Peinlich für diejenigen Mitarbeiter beim Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV), dass die in der Bibliographischen Erfassung der Informationsquelle notiert haben: „unbestimmte Sprache“. Die erkennen nicht einmal, dass das Buch 1) in Kopenhagen und 2) bei dem renommierten Verlag Gyldendal in dänischer Sprache herausgegeben wurde.

            Karen Blixen hatte null Wissen von Landwirtschaft, sondern war der Enge auf dem Landsitz ihrer Vorfahren in Rungstelund Kyst (nördlich von Kopenhagen) entflohen.

  9. Man stuppst die afrikanischen Länder so ganz sanft in Richtung multipolar und eigene Souveränität. Die Ankündigung auf Zwischenhändler zu verzichten heisst doch ganz einfach …. schafft uns einen staatlichen Ansprechpartner, der die Getreideeinfuhr von uns in Euer Land koordiniert und mit uns auf der Basis eigener Währung oder Rubel abrechnet. Schlecht für Spekulationen auf Getreide mit Terminkontrakten 😉

    Übrigens hat Brasilien von Russland im Juni über 4 mio Tonnen Düngemittel importiert. Die afrikanischen Länder sollten einfach mal nicht jammern sondern sich trauen. Russland liefert dann schon….

  10. „Russland wird sich erstens von Zwischenhändlern trennen, die russisches Getreide aufkaufen und dann meistbietend weiterverkaufen, und zweitens sein Getreide (und andere Lebensmittel) in erster Linie an die Länder liefern, die es am dringendsten brauchen.“

    Genauso muss das weitergehen. Man muss die Wirkung der Sanktionen komplett umkehren und den Westen am ausgestreckten Arm verhungern lassen! Überaus wünschenswerter Nebeneffekt dabei: Den spekulativen „Zwischenhandel“ ausschalten! Russland und seine Partner sollen der Welt vormachen dass man mit Nahrungsmitteln NICHT spekuliert – das wird dazu beitragen dass sich die Mehrheit der nichtwestlichen Länder umso schneller vom Westen abwendet und es damit umso eher zum absterben des lebensfeindlichen westlichen Wirtschaftsmodells kommt!

  11. Nachdem ich jetzt gelesen habe, daß die Türkei das erste Schiff mit Weizen aus Russland festgesetzt hat (angeblich auf Bitte der Ukraine) frage ich mich aber sich das so einfach umsetzen lassen wird. USA und NATO verfügen schon über eine beeindruckende Piraterieflotte und mittlerweile gibt es nichts mehr was denen nicht zuzutrauen ist. Es hat schon seinen Grund, daß Russland und China vermehrt Korridore für den Landtransport schaffen wollen.

  12. Im Augenblick wird von allen Seiten der jeweilige Untergang des militärischen oder ideologischen Gegner vorausgesagt. Wenn am Anfang das angeblich wirtschaftliche Ende Russlands im medialen Fokus des Westens stand, so hat sich das in Richtung einer Horrorvision der eigenen Verletzlichkeit in den Medien verschoben. Jetzt schwingt man die Panikkeule (Stromabschaltung, Wärmestuben, Lebensmittelknappheit, usw.). Bis jetzt ist fast nichts passiert außer bei künstlich erzeugten Spekulationsobjekten wie ÖL und ein paar ausgesuchten Lebensmitteln. Wer die Börse mal genau beobachtet wird feststellen, dass der sich ständig veränderte Rohölpreis wohl kaum auf Angebot und Nachfrage beziehen kann. Das wird gezockt und das kräftig. Auch ist aufgefallen, dass letzte Woche die Preise für Kraftstoffen an den Tankstellen (außer bei Diesel), losgelöst vom Rohölpreis, gesunken sind. Da hat wohl politisch jemand auf den Tisch gehauen und Tacheles gesprochen. Verstaatlichung ist aber auch ein sehr überzeugendes Argument (reine Spekulation meinerseits). Diese zZ. auf Hochtouren mit inflationär verbreiterten Untergänselungen arbeitenden Medienmaschinerie dient wohl mehr dazu, die Massen weiter in Angst und Panik zu versetzen, um diese nicht zum Nachdenken über die wahren Ursachen kommen zu lassen. Im Grunde die gleiche Strategie wie bei der großen „Killerpandemie“. Genau wie sich in den letzten Tagen die Befürchtungen über einen Atomkrieg massiv in den Medien wiederfinden. Im Augenblick sind wir dagegen wohl sicher wie lange nicht. Selbst den blödesten Falken im Pentagon sollte klar sein, dass man einen Atomkrieg, wenn überhaupt, nur als vollkommenen Überraschungsschlag mit geringeren Verlusten als der Gegner führen kann. Wer will zZ. denn wen damit überraschen? Die sitzen alle mit dem Finger an den Startknöpfen vor ihren Computern und keiner wird das Wort Atomschlag nur flüstern. Was natürliche einen solchen Krieg durch Fehlinterpretation nicht ausschließt. Diese Gefahr besteht aber immer und hat immer bestanden. Wenn den Menschen mal klar wird, dass ein Großteil der wirtschaftlichen Schwierigkeiten im eigenen Land mit einer vergeiten Energiewende, einer von asiatischen Chips abhängigen Wirtschaft, einem marode und auf Pump basierenden Finanzsystem, einer unorganisierten und unkontrollierten Einwanderungspolitik, eines den Steuerzahler aussaugenden Lobbyismus und unserem kompetenten Spitzenpersonal in der Regierung besteht, dann wird es in den Köpfen heller werden aber ich vermute das es dann zu spät ist.

  13. Es ist doch immer wieder toll richtige Strategen zu beobachten. Hatten die Russen diesen Plan schon lange in der Schublade? Und haben den Westen sich im Kopf und Kragen reden lassen. Die haben ihrer Bevölkerung ja gerade eingetrichtert, dass die Afrikaner sterben werden. Die haben sich darauf ihre Chipstüten vor dem Fernseher aufgemacht und über den schlimmen Putin orakelt und sich neue Stammtischparolen einfallen lassen. Und jetzt müssen die demnächst 2€ für ein Brötchen ausgeben. Möge den Typen doch bald ein Licht aufgehen. Zumindest wenn keine Chips mehr da sind und kein Strom für die Nachrichten könnte das ja, passieren.

  14. Endlich! Lange habe ich gewartet, das Putin seine Worte wahr macht. Zwischenhändler auschalten beteutet Börsenspekulanten in die Suppe spucken. Kein verkauftes Getreide, das noch nicht einmal gesät, geschweige denn geerntet ist.
    DAS ist die richtige Antwort auf Sanktionen. Als nächstes Gas, wenn die Spekulanten nicht in Rubel zahlen- macht den Kohl fett.
    Als nächstes könnte Russland Dnjepr und/ oder Ural bauen; nach westl.(chin.?LOL) Standart. Vielleicht auch elektrisch. Oder mit Holzvergaser im Seitenwagen?!LOL. Der Markt im Westen öffnet sich, die machen schon Sprit/ Benzin aus Strom. Kein Witz: https://www.youtube.com/watch?v=CtsykCWS4ek

    Im Westen wird keiner hungern, auch die Neger werden nicht mehr hungern wie sonst. Aber die Unternehmer werden Jammern, wegen der wegfallenden billigen Ressourcen; und die Preise ‚anpassen‘.
    Bin mal gespannt, wie der Michel das hinnimmt. Entgegen #Nuada, bin ich schon der Ansicht, das ‚Menschen wie ich‘, die arm sind, sich Gedanken um die Politik machen. Nur ändern werden wir nichts. Das System wird sich schon herauswinden- wenn es sein muss, mit einem Marshall-Plan.LOL.

    1. Nur zur Klärung: Ich habe nicht arme Menschen gemeint, sondern solche in akuter existenzieller Not, die füllt die Gedankenwelt vollkommen aus. Die kann aber schon auf ziemlich hohem Niveau eintreten, zum Beispiel, wenn Leute sich plötzlich ihren gewohnten Lebensstandard nicht mehr leisten können, für das, was „arme“ Menschen als normal empfinden, aber immer noch genug Geld hätten.

      Ich rechne leider mit einem drastischen Ansteigen der Selbstmordrate. Die meisten werden allerdings nicht so einen drastischen Schritt machen, sondern einfach nur depressiv sein. Das hervorstechendste Merkmal einer Depression ist nicht Unglücklichsein, sondern Antriebslosigkeit und Interesselosigkeit. Andere, denen sich die Möglichkeit dazu bietet, werden Zweitjobs annehmen und abends zu allem zu müde sein.

      An eine Hungersnot in Europa glaube ich auch nicht. Und der Staat wird garantiert auch hilfreich einspringen, zum Beispiel mit Lebensmittelmarken. Das 9-Euro-Ticket war der erste Vorbote.

      Jeder mit Geldsorgen wird das dankbar annehmen, notfalls auch mit Bedingungen, die daran geknüpft sind, zum Beispiel einen digitalen Impfausweis. Das schafft enorme Abhängigkeit und ich glaube, dass die Reise dahin geht. Klaus Schwab hat es doch gesagt „They will own nothing, and they will be happy (über staatliche Wohltaten“.

      1. Hunger in Amerika
        Millionen von Kindern und Familien in Amerika sind jeden Tag von Hunger und Ernährungsunsicherheit betroffen.
        Aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie könnten mehr als 42 Millionen Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen sein, darunter möglicherweise 13 Millionen Kinder.
        Laut dem jüngsten Bericht des USDA über die Ernährungsunsicherheit von Haushalten in den Vereinigten Staaten waren 2019 mehr als 35 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten von Hunger betroffen.

        https://www.feedingamerica.org/hunger-in-america

      2. Ein Schatten des Hungers liegt über den Vereinigten Staaten. In der pandemischen Wirtschaft hat fast jeder achte Haushalt nicht genug zu essen. Der Lockdown mit seinen epischen Schlangen vor den Lebensmittelbanken hat offenbart, was im Verborgenen lag: dass der Kampf um ausreichend Nahrung und gesunde Lebensmittel – was Experten als „Ernährungsunsicherheit“ bezeichnen – für Millionen von Amerikanern ein ständiger Kampf ist.

        https://www.nytimes.com/interactive/2020/09/02/magazine/food-insecurity-hunger-us.html

      3. Wenn man Hunger als „Mangelernährung“ definiert, gibt es in der EU seit Jahren eine Hungersnot. Obst, Gemüse, Fleisch, dazu in guter Qualität, sind für viele in der BRD kaum noch erschwinglich. Nudeln, Fett und Zucker sind dagegen relativ günstig. Moderne Mangelernährung macht eher dick als dünn.

        Viele Produkte wie „Billigwurst“ z.B. bestehen aus Schlachtabfällen, Zucker, denaturiertem Fett, modifizierter Stärke, sonstigen Abfällen und Chemikalien, um dem Ganzen Konsistenz, Farbe und Geschmack zu geben.

        Als „Fleisch der Zukunft“ propagiert die EU Würmer und Maden, Heuschrecken sowie – laut „Unionsliste neuartiger Lebensmittel“ – synthetische Polymere (Plaste), Methylzellulose (Tapetenkleister), Isoglukose (toxischer Zuckerersatz), Zubereitungen aus Schimmelpilzen (Aspergillus nigra), aus Hahnenkämmen, Baumrinde und Holz.

        Kannibalismus gegen Klimawandel: Wissenschaftler erwägt Verzehr von Menschenfleisch — RT Deutsch
        https://deutsch.rt.com/viral/92187-kannibalismus-gegen-klimawandel/

        Von der Handelshochschule Stockholm und Gastro Nord wurde bereits „Soylent Green“ vorgeschlagen, der Verzehr von Leichen. Ich habe das bei dem Professor direkt, auf Schwedisch, nachgelesen. Leider funktionieren die Links nicht mehr, oder die Seiten wurden geändert, diese Vorschläge waren derzeit wohl doch noch etwas viel. Aber so denken die.

        Mit „Klima“ hat das alles natürlich nicht zu tun. Es ist die latente Hungersnot, die die EU seit Jahren hat, die rapide Verarmung eines immer größeren Teils der Bevölkerung. Es wird eben alles verfüttert, was da ist. Die Systemkrise des „Westlichen Liberalismus“, die keinen Ausweg mehr kennt, sondern nur Notverwaltung der immer größeren Krise.

        In den USA geht man mit dem Thema offener um. Offiziöse Stellen reden von einer Hungersnot, die bereits rund 40 Mio Menschen dort betrifft.

  15. Nach all den Embargos und Repressalien könnte sich jedes Land Gedanken und Pläne für die eigene Autarkie machen. Dazu müßte dann auch jeder Fremdkörper zur Heimreise ermuntert werden.

        1. @portoballino Mag sein. Wir leben aber in einer verrückten Zeit, wo im Parlament die Redebeiträge der AFD weitaus vernünftiger sind als die der Partei, die links sitzt. Was ich sagen will: es werden sich neue Bündnisse auftun (müssen). Also kommt es darauf an, die Gemeinsamkeiten zu betonen, wenn es auch schwer fällt. Schaut man sich @Gretes Beitrag an, plädiert sie für Autarkie. Was sie damit meint, ist vollkommen unklar, denn wirkliche Autarkie kann sie ja nicht meinen. Diesen Mangel ihrer Argumentation versucht sie durch die unsägliche „Fremdkörperdebatte“ auszugleichen. Im 21. Jhdt kann es meiner Meinung nach nicht um Autarkie gehen (wir leben in einer Hightechwelt) , sondern um Bündnisse, die das Recht der nationalen Selbstbestimmung achten, ebenso wie die Nationalstaaten das Recht des Einzelnen, über die wichtigsten Faktoren, die sein Leben beeinflussen, mitzubestimmen (Demokratie genannt), achten sollten.

          1. Die türkischen Gastarbeiter und ihre via Familiennachzug nachgeholten Verwandten sind de facto auch „Fremdkörper“, weil der im türkischen Interesse gelegene und auf türkische Initiative erfolgte Abschluss des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens mit der Türkei ohnehin nur auf Druck der USA zu Stande gekommen ist.

            1. @Remigio

              „…, weil der im türkischen Interesse gelegene und auf türkische Initiative erfolgte Abschluss des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens mit der Türkei ohnehin nur auf Druck der USA zu Stande gekommen ist.“

              Unter dem Titel „Vom Gastarbeiter zum Nachbarn – 50 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen | Politik direkt“ (Video Nr.: OA7d2U3KHSo, veröffentlicht am 23.09.2011 – Achtung: es gibt ) findet sich bei youtube ein interessanter Beitrag der DW zu diesem Thema. Vom „Druck der USA“ wird darin nichts erwähnt. Es dürfte eher der Druck von Banken und Arbeitgebern gewesen sein. Ab 1:48min sagt der Sprecher: „Mit den Gastarbeitern sollte die Zahl der Arbeitskräfte erhöht werden, steigende Löhne verhindert.“ Deutlicher kann es wohl nicht mehr formuliert werden.

          2. @routard, Sie haben einigermaßen vernünftig geantwortet, darum will ich ergänzen: Die von Ihnen angeführte Hightechwelt wird dem Menschsein allmählich gefährlich. Mir fehlt dort wie bei der Einwanderung eine vernunftbegabte Diskussion, wie wir leben wollen, ein für und wider und schon ganz ohne Zwang. Es ist aber ein Unding, daß Ackerflächen mit Solarplatten oder Vogelhäckslern zubetoniert werden. Es ist auch nicht normal, Riesenfelder mit Raps zu bepflanzen, der dann im Tank zweckentfremdet wird. Was alles gerade in der Lebensmittelindustrie im Labor künstlich hergestellt wird, ist kein Fortschritt, sondern krank machend. Jetzt arbeiten die Jacobiner an künstlicher Herstellung von Fleisch, im Fruchtjoghurt sind keine Früchte usw.usf.
            Ganz autark wird es natürlich nicht werden, wenn wir nicht ohne Südfrüchte oder Kakao wie in der DDR leben wollen.
            Wie Remigio schon schreibt, war der Einwanderung in unser Land ein satanischer Plan vorausgegangen, der mit der Fremdbesatzung anfing.

        1. @Remigio, Sie haben es einfach nicht verstanden: Es geht hier um Weizenlieferungen, Autarkie und nicht um Fremdkörper, eine Debatte, die Sie hier hereintragen, um zu spalten und die nicht hierhergehört. Ein türkischstämmiger deutscher Staatsbürger, Natogegner und Anti-Spiegel-Forist ist mir persönlich tausendmal lieber als ein deutschstämmiger Grünenwähler.

      1. @some1

        Ja, die grünen „Young global Leaders“ (die sie gerne wären) müßten dann wohl in ihre geistige Heimat USA zurück-kehren und da am besten gleich in die „Demokratische“-Kriegstreiberpartei Nr.1 weltweit eintreten, da ist dann wenigstens die professionelle Borniertheit dann auf einem Haufen, der dann irgenwann komplett entsorgt wird (OK klein-Britannien fehlt noch, aber die sind auf Dauer sowieso irrelevant).

  16. Die AU taete gut daran auch ein paar Grossraum-Flugzeuge voll mit Anti-Babypillen in Russland zu ordern. Eingegegossen in Lutschstangen wuerde die Massnahme zumindest fuer das kommende Jahr einen erfreulichen Baby-Knick in der Weizen-Versorgungslage bewirken. Man muss sich nicht wundern, dass Ueberangebote an Futter und einer grossen Medikamentepalette fuer reichlich Nachwuchs sorgen. Und wenn der Nachwuchs ziemlich viel Futter weggegessen hat und auch das eine oder andere Pillchen fuer die Verdauung bekam, dann sitzt er im Schlauchboot in Richtung Vollversorgung mittels Verdraengung der Urbevoelkerung. Als ich mein letztes Biafra-Papphaeuschen zusammengeklebt hatte und mein Onkel sah wie ich dort meine Mark Taschengeld reinsteckte sagte er zu mir: „Die Haende die du heute fuetterst werden dir morgen den Hals zudruecken“. In gewisser Weise hatte der alte Jagdflieger wohl recht.

  17. Wieder ein Schritt in die Richtung deb Westen zu zerstören. Mit diesem Schritt haben sich viele Staaten vom Westen losgesagt. Länder wie die Türkei werden sich auch noch für die neuen Mächtigen entscheiden. Wenn es im Herzen Europas zu Hungersnot kommt, dann werden sich noch weitere Länder abwenden.

  18. Indien exportiert trotz Verbot Weizen in Nachbarländer: Ausdruck der „Neighbourhood First Policy“
    Indien ist bestrebt, die Ernährungssicherheit seiner Nachbarn und gefährdeten Nationen zu gewährleisten.

    Seit Beginn der Russland-Ukraine-Krise hat das indische Weizenexportverbot die weltweite Besorgnis über steigende Lebensmittelpreise neu entfacht, die die Probleme von Ländern mit Nahrungsmitteldefiziten, insbesondere von Nachbarländern, noch verschärfen können.

    Das indische Hochkommissariat in Dhaka hat kürzlich das indische Ausfuhrverbot für Weizen klargestellt und erklärt, daß die Richtlinien keine Auswirkungen auf die Lieferung von Weizen haben, der bereits zum Verkauf kontrakiert wurde.

    Die kommerziellen Weizenexporte aus Indien wurden laut einer am Sonntag veröffentlichten Pressemitteilung eingeschränkt.

    „Diese Richtlinien schließen nicht aus, daß Weizen an Indiens Nachbarländer und andere Nationen exportiert wird, die ihn zur Unterstützung ihrer heimischen Ernährungssicherheitsmaßnahmen anfordern“, heißt es in der Mitteilung.

    Das indische Hochkommissariat wies darauf hin, dass in jüngsten Medienberichten behauptet wurde, Indien habe ein „Verbot“ für Weizenexporte verhängt.

    In der Mitteilung heißt es: „Diese Maßnahmen wurden ergriffen, um die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln im Inland zu gewährleisten, die durch die Nahrungsmittelpreise bedingte Inflation zu minimieren und die legitimen Bedürfnisse der Nachbarländer Indiens und anderer Nationen mit Problemen der Ernährungssicherheit zu unterstützen.“ …

    Medienberichten zufolge sagte der indische Handelsminister BVR Subrahmanyam, daß es im Land keine Weizenknappheit gebe und dass die Entscheidung darauf abziele, die inländischen Preise für Weizen und Weizenmehl unter Kontrolle zu halten. …

    „Wir haben das Fenster zum Wohle (unserer) Nachbarn offen gelassen.“ Wir haben auch die Tür für eine beträchtliche Anzahl von gefährdeten Ländern offen gelassen, um solche Anträge zu stellen, wenn ihre Regierungen dies tun.“ Er fuhr fort: „Der Befehl lautet, den Handel auf die bedürftigen, armen und gefährdeten Länder umzuleiten“, ohne eines dieser Länder zu nennen.

    Die Weizenpreise erreichten am Montag einen neuen Höchststand, nachdem Indien aufgrund einer Hitzewelle, die die Produktion beeinträchtigte, einen Exportstopp verhängt hatte, und stiegen zur Eröffnung des europäischen Marktes auf 435 Euro (453 $) pro Tonne. …

    Nachbarschaftspolitik an erster Stelle

    Es ist die erfolgreiche Umsetzung der indischen ‚Neighbourhood First‘-Politik.

    Indiens Nachbarn sollten Indien dankbar sein und sich freuen.

    Es beweist, daß Indien es verdient, ein regional verantwortliches Land zu sein. Indiens Nachbarn müssen anerkennen, daß Indien ein echter südasiatischer Führer ist, denn Indien hat es verdient.

    Die Modi-Regierung hat seit ihrem Amtsantritt 2014 die „Neighborhood First“-Politik als eine Schlüsselkomponente der indischen Außenpolitik hervorgehoben. …

    India opening to export wheat to neighbours despite ban: reflection of ‘Neighbourhood First Policy’
    https://www.dhakatribune.com/business/2022/05/17/india-opening-to-export-wheat-to-neighbours-despite-ban-reflection-of-neighbourhood-first-policy

  19. Inhaltlich ist dem Artikel nicht zu widersprechen, ich hätte ihm nur eine andere Überschrift gegeben:

    Sanktionen gegen Russland beschleunigen die Umsetzung des Great Reset in der EU – Afrika sucht Wege aus dem auf erzwungenen Hungertod.

  20. „…werden die französischen Soldaten von der Menge gelyncht“

    – Mali Actu – 100% zuverlässig

    Was passiert, wenn es in Mali zu einem Zusammenstoß zwischen französischen und russischen Soldaten kommt?
    4. Juli 2022

    Zunächst müßte man :
    1/ die Wagner-Söldner von den offiziellen russischen Beratern in Mali unterscheiden können.

    Dies wird umso schwieriger, als Söldner und Berater im Gegensatz zur französischen Armee nicht in speziellen Fahrzeugen, sondern zusammen mit Soldaten der malischen Armee unterwegs sind. Ein Zusammenstoß würde daher mit dem möglichen Tod von malischen Soldaten enden. Und wenn er beispielsweise in der Stadt stattfindet, werden die französischen Soldaten von der Menge gelyncht.

    Hinzu kommt, daß in vielen Ländern, wie etwa in Zentralafrika, der Schutz von Persönlichkeiten entweder durch Söldner oder Militärberater gewährleistet wird, also durch russische Spetsnaz-Soldaten, die aus der GRU oder offiziellen Gruppen wie der berühmten Einheit SVR Zaslon hervorgegangen sind…

    2/ Die Wagner-Söldner sind für die Spitzengruppe und die Speerspitze, die die Vorsäuberungen durchführen, ehemalige Spetsnaz (Spezialeinheiten), die wie ihr Anführer Dmitri Outkin, ein ehemaliger Podpollkovnik (Oberstleutnant) der Spetsnaz der GRU, bereits in zahlreichen Kriegen und auf schwierigem Terrain eingesetzt wurden. Für Outkin: Tschetschenien, Dagestan, Donbass, Syrien, Libyen usw. Und sind an keine Einsatzregeln gebunden, außer den Feind zu vernichten. Ihre Ausrüstung ist alles andere als rudimentär :

    Es ist daher sehr wahrscheinlich, daß mehrere französische Soldaten, die nicht so sehr Kampferfahrung als vielmehr Erfahrung mit Sicherungspatrouillen haben, ihr Leben lassen werden.

    Dann hat die französische Armee keine Optionen mehr, da die verschiedenen afrikanischen Regierungen bereits Militärabkommen mit Rußland und Verträge mit verschiedenen russischen Kooperationsgruppen geschlossen haben

    https://maliactu.net/que-se-passera-t-il-en-cas-daccrochage-entre-soldats-francais-et-russes-au-mali/

  21. „Wagner“ gibt es nicht. „Wagner-Group“ gibt es, das ist ein Unternehmen für Werkzeuge wie Farbspritzpistolen. „Wagner-Söldner“ ist ein Wort aus der westlichen Propaganda, das sich auch in Afrika eingebürgert hat als Bezeichnung militärischer Spezialisten aus Rußland, die im Rahmen von Abkommen der russischen mit den afrikanischen Regierungen dort tätig sind. Den Afrikanern gelten sie als Waffenbrüder und Helden.

    – Niarela, Mali:

    WAGNER-EUTM-KOOPERATION: Deutschland fordert, Mali hält an seiner Position fest

    Die Chefin der deutschen Diplomatie, Annalena BAERBOCK, bekräftigte am Mittwoch die feste Position ihres Landes gegen die Zusammenarbeit Malis mit russischen Söldnern bei der Wiederherstellung der Sicherheit in unserem Land. Minister Abdoulaye DIOP leugnete zwar die Anwesenheit dieser Gruppe, wies den Partner jedoch darauf hin, Mali in seinen Entscheidungen zu respektieren, da es um sein Überleben kämpfe. …

    „Wir hatten soeben ein Gespräch mit dem malischen Präsidenten des Übergangs in einer sehr komplexen Situation, in der zahlreiche Krisen im Land hinzukommen: der Klimawandel, die Ernährungssicherheit, die seit Jahren bedroht ist, der Klimawandel, der Zugang zu Wasser, Bildung und Ausbildung“, sagte die deutsche Außenministerin nach ihrer Audienz gegenüber der Presse.

    „Die Sahelzone und vor allem Mali kann nicht stabil sein, wenn die Wahlen nicht ständig verschoben werden und vor allem, wenn es nicht mit den russischen Elementen in Bezug auf die Sicherheitslage zusammenarbeitet“, sagte sie.

    Unter diesen Bedingungen, so argumentierte sie, sei es offensichtlich, dass die EUTM-Mission nicht fortgesetzt werden könne, weshalb die Europäische Union beschlossen habe, die Ausbildung für malische Soldaten einzustellen, da es keine „Abgrenzung zu den russischen Streitkräften“ gebe, betonte sie. …

    In Bezug auf die Einstellung der EUTM-Ausbildung erklärte Minister DIOP, daß Mali „die Entscheidung“ zur Kenntnis genommen habe und sie respektiere.

    Was die Frage der Wagner-Gruppe betrifft, die im Mittelpunkt des Zerwürfnisses zwischen Mali und der EU steht, bestritt Minister DIOP erneut, russische Söldner der Firma Wagner eingesetzt zu haben.

    „Mali hat eine Zusammenarbeit von Staat zu Staat mit Rußland und eine langfristige Zusammenarbeit. Ich denke, daß man die Dinge nicht auch noch verwechseln sollte. Mali ist ein kleines Land, das um sein Überleben kämpft. Es ist ein Land, das sich behaupten will, um seine Sicherheit gewährleisten und einen demokratischen Prozess installieren zu können“, sagte der malische Minister für internationale Zusammenarbeit.

    Er ist jedoch der Ansicht, daß Mali die Folgen des Einflußkriegs zwischen Rußland und den europäischen Mächten zu spüren bekommt.

    „Ich denke, dass man auf dieser Ebene nicht zu viel durcheinander bringen sollte. Die Situation in Mali ist die Situation in Mali. Wir wünschen uns, daß jeder Partner die Wahl Malis respektiert.“

    Von Abdoulaye OUATTARA
    WAGNER-EUTM-COOPÉRATION: l’Allemagne fait des injonctions, le Mali campe sur sa position

    https://niarela.net/politique/wagner-eutm-cooperation-lallemagne-fait-des-injonctions-le-mali-campe-sur-sa-position

  22. «was das für die Lebensmittelpreise in Europa bedeuten wird, kann sich jeder an zwei Fingern abzählen»

    Ich lasse dazu mal den Alois Irlmaier zu Wort kommen, der in den 1950’igern in Freilassingen (Oberbayern) bei Salzburg folgendes zur Caritas- Schwester Marie Luise Bender gesagt hatte:

    1. Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie!
    2. Dann folgt ein Glaubensabfall wie noch nie zuvor.
    3. Darauf eine Sittenverderbnis wie noch nie.
    4. Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.
    5. Es herrscht eine große Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
    6. Bald darauf folgt die Revolution.
    7. Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.

    Diese Vorhersage kenne ich seit zirka 15 Jahren. Damals gehörten die Entwicklungsmeilensteine eins bis drei bereits der Vergangenheit an. Dann, ab September 2015, hatte ich das „Vergnügen“ erleben „zu dürfen“, wie um mich herum der vierte Entwicklungsmeilenstein wahr wurde. Tja, seit März diesen Jahres sind wir wohl beim Fünften angekommen. Und daß bald auch Sechstens und Siebentens wahr werde könnte, bezweifeln immer weniger Menschen …

    1. „6. Bald darauf folgt die Revolution.“

      Das hätte der Punkt 3a. schon sein müssen, im dümmeren Fall, aber immer noch besser als „6.“ die 4a! Aber wie das so beim Plem-Plem ist: der macht erst los, wenn nix mehr zu retten ist!

      Übrigens zeigt „7.“ einen ausgewiesenen Russenhaß beim Alois (der bekanntlich unter der West-Propaganda im „Kalten Krieg“ stand), sonst hätte er des anders formuliert.

      1. @Jeti «[…] sonst hätte er des anders formuliert»

        Auf die Formulierung achte ich in diesem Fall nicht so sehr, denn dieses Irlmaier-Zitat wurde erst 1992 zum ersten Mal in einem Buch veröffentlicht. Es ist daher davon auszugehen, dass sich diese Formulierung erst in der Jahrzehnte alten Erinnerung von Marie Luise Bender gebildet hatte, bevor sie sie in einem Interview weiter gereicht hat.

        «Das hätte der Punkt 3a. schon sein müssen […] »

        Dazu sage ich nur: Hätte, hätte – Fahrradkette. Denn die unbestreitbare Tatsache ist nun einmal: Die Entwicklungsmeilensteine eins bis fünf sind historisch gesehen auch in genau dieser Reihenfolge abgearbeitet worden.

        «Aber wie das so beim Plem-Plem ist: der macht erst los, wenn nix mehr zu retten ist!»

        Diese Aussage zeigt mir nur, wie unversöhnt der Mensch heutzutage mit dem Allerhöchsten ist. Aber was soll’s. So ist das nun einmal. Denn ansonsten könnten biblische Vorhersagen ja auch nicht wahr werden

        «Und der vierte Engel goß aus seine Schale über die Sonne; und es wurde ihr Macht gegeben, die Menschen zu versengen mit Feuer. Und die Menschen wurden versengt von der großen Hitze und lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und bekehrten sich nicht, ihm die Ehre zu geben. Und der fünfte Engel goß aus seine Schale auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert, und die Menschen zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen und lästerten Gott im Himmel wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre und bekehrten sich nicht von ihren Werken.» (Offb 16,8-11)

        Außerdem ist nach meiner Erfahrung Dein Vorwurf vollkommen haltlos. Denn quasi tagtäglich kann ich erleben, wie ER in meinem Leben und in das von etlichen mir nahe stehenden Personen eingreift. Und zwar mit Macht und Kraft und Herrlichkeit.

        1. „«Aber wie das so beim Plem-Plem ist: der macht erst los, wenn nix mehr zu retten ist!»
          Diese Aussage zeigt mir nur, wie unversöhnt der Mensch heutzutage mit dem Allerhöchsten ist.“

          Verstehe ich net. Wie das meinen? Willst du damit aussagen, der gewöhnliche Plem-Plem müsse nur auf „Gott“ vertrauen und alles wird gut (selbst nach dem Atomkrieg, denn sich nicht wenige wünschen, auch hier im Forum gibt’s „paar“ davon)?

        2. „Außerdem ist nach meiner Erfahrung Dein Vorwurf vollkommen haltlos. Denn quasi tagtäglich kann ich erleben, wie ER in meinem Leben und in das von etlichen mir nahe stehenden Personen eingreift. Und zwar mit Macht und Kraft und Herrlichkeit.“

          Auch des verstehe ich nicht. Was hat mein Vorwurf in Richtung „Plem-Plem“ mit dem „ER“ /ist wohl der Vater im Himmel mit gemeint) zu schaffen?

  23. Dagmar Henn deutet heute bei RT an, welchen Rattenschwanz von wirtschaftlichen Katastrophen die „Sanktionen“ auslösen werden, weit über Getreide, Gas oder Öl hinaus. Wer gute Nerven hat: bitte selber lesen.

  24. Den Westen gibt es nicht, die Hintertanen wollen den Hunger! Schaut nach Holland, den neuen EU Regeln die den Dünger betreffen. Weshalb man Weisrussland als Lieferant durch eine Lüge ausgeschaltet hat und die hohen Energiepreise die Produktion verhindern. Wem nutzt es und was kommt am Ende dabei raus! Wir sind im Endspiel des Geldes, der Monopole: furchtbar wenn die Menschen die Ursache und die Lösung kennen würden!
    http://freigeldpraktiker.de/weltenaufgang/blog/article/nur-zwei-buecher

  25. Viel billiges Getreide wird auch an Vieh verfüttert (nicht allein brasilianische Soja). Es werden daher die Futtermittelpreise steigen und damit verbunden die Fleischpreise. Gleichzeitig wird mehr Urwald abgeholzt werden um mehr Soja anbauen zu können.

  26. …ich hoffe, dass es Millionen Hungrige (wenn sie noch kräftig sind), es schaffen, in die EU und besonders in die brd – Kolonie kommen.. …der brd-Arbeitsminister Heil sagte doch, wegen dem „Fachkräftemangel“, …dass es auch ohne Abschluaa geht, der Arbeitsmarkt nimmt sie alle auf, …oder so ähnlich !!..🤣🤣😈

  27. Lieber Herr Röper,
    Ihre Artikel werden leider immer schlampiger!SIC!
    Importiert die EU denn überhaupt Getreide aus Russland? Ich kann es mir eigentlich kaum vorstellen! Und wenn ja, wieviel!???
    Vielen Dank im voraus für demnächst eine etwas weniger heiße Nadel und vollständigere Artikel die dann auch weniger nach Propaganda aussehen!
    P

  28. “ Außerdem wurden viele russische Häfen sanktioniert, weshalb von denen aus kein Getreide exportiert werden kann.“

    Kann das sein? Wieso sollten russische Häfen sich nach westlichen Sanktionen richten? Ich denke, es ist eher gemeint, daß russische Schiffe keine Einlaufgenehmigung in westlichen Häfen bekommen und allein aus dem Grund kein russischer Weizen importiert werden könnte – so das denn erforderlich sein sollte.

    https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/EU-Sanktion-Einlaufverbot-fuer-russische-Schiffe-tritt-in-Kraft,schifferussland100.html

    Die wichtigsten Weizenexporteure nach Russland sind die EU, Kanada, die USA und Australien; sie kommen zusammen auf über 50% aller Weizenexporte weltweit. Damit könnten sie mehr gegen den Hunger in der Welt tun als Russland mit seinen 19,67% und die Ukraine mit 8,48% zusammen.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1293852/umfrage/groesste-weizenexporteure-weltweit-marktanteil/

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