Waffenlieferungen

Schildbürger: Der Spiegel und die Lieferung von Gepard-Panzern an Kiew

Der Spiegel meldet die Lieferung von Gepard-Panzern an die Ukraine, vergisst es dabei aber, seinen Leser ein entscheidendes Detail zu erklären.

Die Diskussion darüber, der Ukraine deutsche Panzer zu liefern, macht seit Wochen Schlagzeilen. Nun hat der Spiegel, der einer der lautesten Trommler für Waffenlieferungen an Kiew und damit für eine Verlängerung des Blutvergießens ist, eine Erfolgsmeldung gebracht. Unter der Überschrift „Aus Industriebeständen – Ukraine erhält im Juli erste Gepard-Panzer aus Deutschland“ hat der Spiegel berichtet:

„Die Ukraine erhält im Juli die ersten 15 Flugabwehrkanonenpanzer Gepard aus Beständen der deutschen Industrie. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Oleksij Resnikow am Freitag, wie das Bundesministerium für Verteidigung bestätigt.“

Da denkt sich der Spiegel-Leser, dass das eine wundervolle Nachricht ist, denn endlich liefert Deutschland schwere Waffen in die Ukraine, was der Spiegel schon so lange fordert. Und im nächsten Absatz erfährt der Spiegel-Leser:

„Zu dem Paket gehört demnach auch Ausbildungsunterstützung durch die Bundeswehr, die Bereitstellung von knapp 60.000 Schuss Munition sowie eine Lieferung von weiteren 15 Panzern noch im Sommer.“

60.000 Schuss Munition! Das klingt überwältigend! Der Spiegel-Leser sieht es quasi schon vor seinem inneren Auge, wie die deutschen Panzer – quasi in „guter deutscher Tradition“ – 60.000 Schuss auf russische Einheiten abfeuern und der Ukraine den Sieg bringen.

Bundesverteidigungs-Omi Lambrecht wurde im Spiegel ganz martialisch zitiert:

„»Ich habe heute mit meinem ukrainischen Kollegen Resnikow gesprochen, und er hat ausdrücklich nochmals bestätigt, dass die Ukraine die schnellstmögliche Lieferung von Gepard-Flugabwehrpanzern einschließlich der vorhandenen 59.000 Schuss Munition aus Deutschland wünscht«, sagte Lambrecht nach der Videoschalte mit Resnikow. Dieser habe die Leistungsfähigkeit des Systems besonders hervorgehoben.“

Was der Spiegel-Leser nicht erfährt

All das klingt dramatisch und nach großer deutscher Hilfe für die Ukraine, aber die Sache hat einen Schönheitsfehler. Der Flak-Panzer Gepard verschießt aus seiner Doppelkanone pro Minute 1.100 Schuss Munition, was ihn für tieffliegende Flugkörper sehr gefährlich macht. Aber was sagt mir ein Taschenrechner, wenn ich ihn frage, für wie lange die 59.000 Schuss Munition ausreichen, die Bundesverteidigungs-Omi Lambrecht zusammen mit den Panzern liefern will?

Richtig: Schon ein einziger Panzer würde die mitgelieferte Munition in nur 53 Minuten komplett verschießen. Jetzt teilen wir die Munition auf die 15 Panzer auf, die Deutschland liefern will und schon sehen wir, dass jeder Panzer Munition für weniger als vier Minuten hat.

Das ist Irrsinn, denn es bedeutet, dass Deutschland die Panzer und die Munition verschenkt, die in der Ukraine sofort zu Metallschrott verarbeitet werden, weil sie gar nicht genug Munition haben, damit jeder Panzer auch nur einen Tag im Schlachtfeld eingesetzt werden kann. Aber die Spiegel ist auch über so einen Irrsinn begeistert und hält es nicht für nötig, seine Leser mit solchen unwichtigen Details zu behelligen.

Das Problem geht nämlich noch weiter: Munition für die Panzer ist weltweit nicht zu bekommen, weil der Schweizer Hersteller die Munition nicht in ein Kriegsgebiet liefert und weil alle Staaten, die diese Munition schon besitzen, einen Verkauf abgelehnt haben. Darüber hat auch der Spiegel kürzlich berichtet, aber nun will er die „Erfolgsmeldung“ offenbar mit den Details trüben, die er erst kürzlich selbst aufgezählt hat.

Spiegel-Leser müssen ja nicht alles wissen…


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

111 Antworten

  1. Selenskyj wird schon eine bessere Verwendung dafür einfallen – z.B. könnte er die Panzer im Halteverbot abstellen und dann der deutschen Regierung die Bussen für falsches Parken aufdrücken, damit der Geldfluss ungestört weiter geht.

    1. Im Halteverbot geht nicht, denn da käme dann der Herr Bürgermeister mit einem Strafzettel oder Knöllchen wie Ihr in DE sowas bezeichnet.

      Es ergibt sich nur noch die Frage ob der Sohnemann der Oma mitreisen darf.

  2. Danke für den Bericht!
    Ich denke, es ist höhere Diplomatie, denn in der Bibel steht ja schon:
    „an ihren Taten werdet ihr sie erkennen.“
    Deutschland ist ein unfreies Land. Wir haben halt den ersten und zweiten verloren.
    Durch nahezu alle Parteien geht, so denke ich weiter, aktuell ein Riss.
    Auf der einen Seite sitzen die Großbritannien- Hörigen und US- Hörigen, die Reihenfolge habe ich bewusst so gewählt, und auf der anderen Seite die deutschen bzw. europäischen Volksvertreter.
    Sie können nun wählen wen Sie wollen, es werden immer genügend Zombies, also
    Großbritannien- Hörige und US- Hörige an der Macht sein.
    Übrigens stehen im Buch „Wer hat Hitler gezwungen Stalin zu überfallen“ genügend Hinweise drin, warum die Briten so viele offene Rechnungen mit Russland haben.

  3. Lamprecht weiß eben (wie jeder, der sich das an einem Finger abzählen kann), dass die Panzer es keine 100km über die ukrainische Grenze schaffen werden – schon gar nicht ca. 1.000 km bis ins Kampfgebiet. Die werden vorher schon als kaum zu versteckende Ziele von russischer Seite zerlegt. Nicht umsonst hat RU gerade wieder demonstriert, dass es auch bei Lwiw/Lemberg jedes beliebige Ziel mit beliebiger Genauigkeit treffen kann. Wenn man also Gepards liefert, um mit deren Ruinen dann die Schienenwege oder die Autobahnen für Tieflaster zu blockieren – warum sollte man da noch Munition mitschicken?
    Wann kommt Friedrich „Blackrock“ Merz im Bundestag mit dem Vorwurf gegen Lamprecht und die Regierung, mit solchen Waffenlieferungen heimlich Putin in die Hände zu spielen? *lach*

    1. Bisher habe ich aber noch nicht gehört, dass die Russen bewegliche Zeile im Westen angegriffen haben. Vermutlich deutlich schwieriger mit höheren Risiko was falsches zu treffen. Insofern müssen die Panzer einfach nur immer in Bewegung bleiben.

      1. „müssen die Panzer einfach nur immer in Bewegung bleiben.“

        Yep, der verbraucht ja auch nur schlappe 100 Liter pro Minute und die galoppierende Treibstoffknappheit in der Ukraine ist auch nur wieder so eine Lüge der Putin-Versteher.

        1. @ Aktakul sagte……

          „müssen die Panzer einfach nur immer in Bewegung bleiben.“

          Yep, der verbraucht ja auch nur schlappe 100 Liter pro Minute und die
          galoppierende Treibstoffknappheit in der Ukraine ist auch nur wieder
          so eine Lüge der Putin-Versteher.“

          Schön, dass sie bei all‘ den Verdrehungen der West-Medien zu ihren Gunsten,
          sich immer noch Humor bewahrt haben. Bravo ☺

          1. Apropos MEDIEN…….

            Zensur, Lügen und Panik:
            Wie das System die ESC-Hitlergrüße verharmlosen will – 19. Mai 2022

            ……. Propagandamärchen in Correctiv

            Wem da noch zu lachen zumute ist, dem sei ein Artikel des Boulevardblättchens „20min.ch“ aus der Schweiz ans Herz gelegt,

            die faktenfrei – nein sagen wir frei gelogen – behaupteten, wir hätten das Bildmaterial verfälscht, Videos vom ESC geschnitten.

            Der Text basiert offenbar auf einem Propaganda-Machwerk der Zensur- und

            Denunziationsplattform „Correctiv“,

            die unter anderem von George Soros finanziert wird……….

            Hier weiter mit wunderbaren Fotos von den faschistischen Banderisten.

            https://report24.news/zensur-luegen-und-panik-wie-das-system-die-esc-hitlergruesse-verharmlosen-will/

            1. „Correctiv“, da ist schon der Name eine Lüge.

              Soros ist einer der vielen Beweise dafür, das grenzenloser Reichtum auch grenzenlos schlecht macht. Soros ist einer der großen Menschheits-Verbrecher.

          2. @Fichte 46
            Meist ist mein Humor noch viel schwärzer 😀

            Ohne kann man diese Zeit kaum überstehen, ansonsten bleibt nur noch eine Überdosis Morphium. Je schwärzer der Humor, umso tröstlicher ist er.

      2. Jawoll, BW- Fahr- und Fluggeräte und Bewegung. Zwei Gegensätze prallen aufeinander. Aber vielleicht lassen sich diese Militärantiquitäten ja irgendwo fest installieren und auf Einzelschuss umbauen.

  4. Ich meine bei Matthias Broeckers mitbekommen zu haben, dass nicht nur die Munition ein Problem ist. Da dieser Panzer schon etwas älter ist, fehlen auch Ausbilder. Diejenigen, die gut mit dem Teil umgehen können sind wohl etwas rar geworden. Weiterhin erzählte Herr Broeckers, dass er erfahren konnte, dass die Ausbildung auf diesem Panzer auch nicht ganz ohne ist. Aufgrund des komplizierten Systems dauert es, bis man damit umgehen kann. Angeblich dauert es wohl gute 6 Monate, bis man einigermaßen damit umgehen kann – bei anderen Soldaten auch wohl bis an die 12 Monate.
    Kann man also als künftigen Bestandteil eines immer größer werdenden Müllberges in der Ukraine betrachen.

  5. Wenn bei der Munitionsmenge noch eine Null dran wäre , wäre es vielleicht sinnvoll.
    Man muß aber bedenken, das das ein 60er Jahre Gerät ist , das eine intensive mindestens Monatelange Ausbildung erfordert. Ich bezweifel das ein Bundeswehrangehöriger da mit in das Blaugelbe Naziland marschiert , um das jemand beizubringen. Ist nur so eine hilflose Geste ohne Moral und Verstand. Wir werden aber ganz sicher den Russen beweisen , das von Deutschland keine Gefahr mehr ausgeht. Nicht bei diesen Waffen. Mir scheint das die EU und Deutschland gerade dabei sind , ihre Wirtschaft in den Ruin zu treiben. Mit Hilfe der Grünen gelingt das ganz sicher. Russland verkauft seine Produkte billig nach Asien und die bauen dann ihre Marktmacht so stark aus , das die EU nichts mehr (teurer) in der Welt verkaufen kann. Da die amerikanische Wirtschaft fast nur noch Softwarebasierte (Finanzprodukte) Produkte herstellt und Asien echte Hardware-Produkte herstellt , ist der Absturz des Westen unvermeidlich.
    Also schöne Grüße an Z , V , O .
    Weiter so.

    1. Wollte ich auch gerade bemerken. Allein für die Ausbildung dürfte die Munition nicht reichen. Und so ein (Tier-)Panzer fährt nicht wie ein Auto willig tausende Kilometer ohne murren. Da gehören Ersatzteile, Verschleißmaterial, Betriebsstoffe etc. dazu, nebst einer Mannschaft, die die Panzer auch warten kann.
      Alles in allem sieht es eher so aus, als ob sich da eine günstige und politisch korrekte Gelegenheit ergibt, den alten Schrott zu entsorgen. Kraus Maffei wird sich die Lieferung sicher fürstlich entlohnen lassen.

      1. Problem sehe ich woanders. Das sind immerhin mehr als drei volle Kampfsätze pro Panzer und das Teil schießt normalerweise nur kurze Salven von vielleicht fünf Schuss.
        Aber: Reichweite ca. 5km – eine luftgestütze PALR hat 8 bis 10. Sprich – jede Kampfhubschrauberbesatzung hat da allenfalls ein müdes Lächeln übrig. Genauso wurden von den Amis im Irakkrieg die Schilkas ausgeschaltet – gehts diesmal eben andersrum.

        1. Möglich, dass da noch Übungsmunition vorhanden ist. Aber Sinn macht das Üben doch nur, wenn man auch auf ein Ziel schiesst. Einfach nur „Peng“ machen, bringst doch nicht.

  6. Persönlich halte ich das mit den Waffenlieferungen für eine große Show der Medien aber ist aber jede Menge Geld damit zu verdienen. Mal von dem medialen Zirkus abgesehen, geht es doch um ganz andere Gewinnmargen. Zum Beispiel Ringtausch der Panzer mit Tschechien. Man verschenkt altes Gerät an die Tschechen und diese liefern altes Gerät an die Ukraine. Soweit so ungut. Viel interessanter ist doch, dass Tschechien in den nächsten Jahren 50 nagelneue Leopard Panzer bei uns über Bundes-Ebay kaufen wird. Die „verängstigten“ Länder des Nordens werden auch in die Kasse greifen und nachordern. Das erinnert mich doch an die U-Boote, die man den Griechen gegen „Reformen“ verkauft hat und auch gut damit verdiente. Man kann also in jeder Hinsicht mit Krisen und Not sehr gut verdienen. Gute deutsche Tradition. Wichtig ist das Angstlevel möglichst hochzuhalten, damit dann auch alle vor den Affenpocken geschützt sind.

    1. Ja das wird wohl ein immer größeres Affentheater werden!
      Aber dadurch wird dem aufmerksamen Beobachter auch immer klarer werden können, dass es „keine sogenannten Zufälle “ gibt! Kurz: es wird immer mehr offenbar werden…!

    2. @ustdigital
      „Man kann also in jeder Hinsicht mit Krisen und Not sehr gut verdienen. Gute deutsche Tradition. “
      Das klingt so, als würden insbesondere die Deutschen gerne mit Krisen und Not ihr Geld verdienen. Faktisch werden jedoch die meisten Länder aktiv oder passiv in Kriege verwickelt und eigene Rüstungsbetriebe verdienen dementsprechend allein schon aus Gründen notwendiger, vernünftiger Verteidigung damit Geld.
      Gerade Deutschland jedoch hat in den vergangenen ca. 120 Jahren in Vergleich zu anderen Nationen sehr wenige Kriege initiiert. Auch haben mehr andere Länder Deutschland attackiert als vice versa. Alles andere ist die übliche antideutsche Propaganda.

    3. @ustdigital

      Man sieht es in der EU und vor allem aber der USA. Die Rüstungsindustrie gehört verstaatlicht als ersten Schritt. In Privaten Händen hat sie zu viel Macht und treibt jedes Land (siehe USA) dazu bis in alle Ewigkeit Kriege zu führen, weil sie mit Frieden nun mal kein Geld verdienen können.

      In vergesellschaftetem Zustand könnte die Rüstungsproduktion in Friedenszeiten auch mal eingestellt werden. In privaten Händen dagegen ist das völlig unmöglich und zwar aus sehr vielen Gründen, nicht nur dem das die Konzernbosse den Hals nicht voll kriegen (das ist nur der offensichtlichste).

      Rüstungsindustrien in privat-Hand ist genauso schlimm, wie Banken in privater Hand. Führt unausweichlich in Konzern-Diktaturen (haben wir schon längst erreicht das Stadium). Einzelne Konzernbosse bestimmen dann bis in alle Ewigkeit, wann, mit wem, wie Krieg geführt wird (siehe wiederum USA).

    4. Ja doch, viele Menschen haben sogar vergessen, dass die EU für Kriegseinsätze kräftig zahlt.Welche EU-Regierung will darauf verzichten, wo die Finanzlage allgemein recht kritisch zu sein scheint.
      Alte Panzer zerstören lassen, nach den Menschen fragt keiner, deren Witwen können ein langes Lied davon singen.
      Der € rollt, nichts anderes zählt bei den Regierungen!

  7. Da wird wohl etwas vorbereitet:

    _____://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/14695597

    „Zielenski beabsichtigt, dem Parlament einen Gesetzentwurf über den Sonderstatus polnischer Bürger in der Ukraine vorzulegen
    Weitere Einzelheiten des Dokuments wurden bisher nicht bekannt gegeben.

    KIEW, 22. Mai. /Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyy beabsichtigt, dem Parlament einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der einen besonderen Rechtsstatus für polnische Staatsbürger im Lande einführen würde. Dies teilte Olga Sovgirya, Vertreterin der Werchowna Rada beim Verfassungsgericht der Ukraine, am Sonntag mit.

    „Der Präsident hat angekündigt, dem Parlament in naher Zukunft einen Gesetzentwurf über den besonderen Rechtsstatus polnischer Bürger in der Ukraine vorzulegen“, schrieb sie in ihrem Telegramm-Kanal. Weitere Einzelheiten des Dokuments wurden noch nicht bekannt gegeben.

    Der polnische Präsident Andrzej Duda besucht am Sonntag Kiew. Zuvor wurde berichtet, dass ein Treffen mit Zielenski, bilaterale Gespräche der Delegation sowie eine Rede des polnischen Staatschefs in der Werchowna Rada geplant sind.“

    1. Ich hoffe ja nur, dass dieses Gesetz auch sicherstellt, dass es nur für NAZI- Polen gilt! ?
      Aber da Selenski ja durch und durch ein armer blinder Komiker ist, der nur das aus aussprechen kann, was man ihm vorher eingeblasen hat und zwar offensichtlich über einen Gehirn und Gedanken- Bypass- wird er kaum bemerken, dass er damit die Ukraine
      a.) Legal mit einer illegalen Ethnie bevölkert… SIC!
      b.) damit die Ukraine weiter aufspaltet!
      Denn kaum dass diese Polen, natürlich mit Familiennachzug im Land sind, wird sich natürlich die von passenden NGO ’s festeuerte Kraft des polnischen NAZI- Nationalismus voll entfalten und den Anschluss nach Polen verlangen!
      Im Zweifel werden eventuelle Einschränkungen dann eben einfach plötzlich nicht mehr gelten, denn Washington und Pentagon &Co werden da ja sicher mitspielen!
      Und mit den passenden Verrückten in Deutschland haben wir dann in spätestens 2-3 Jahren dann…. na??? ….

      1. Es wird Zeit, daß vernünftige deutsche Politiker die verd…… Polen zu Gesprächen über die deutschen, von Polen noch besetzten Ostgebiete auffordern. Warum sollte Deutschland bei den geschehenden bzw. zu erwartenden territorialen Korrekturen/Verschiebungen vonvornherei den Dummbeutel spielen? Völkerrecht ist Völkerrecht, unsere Ostgebiete wurden niemals vom legal zuständigen DR abgetreten, auch Neuschwabenland nicht.

        1. @gert:
          ich glaube nicht, dass Deutschland den Dummbeutel „spielen“ muss. Die müssen weder „spielen“ noch sich groß anstrengen, das ist schlichtweg unsere angeborene Haltung. Deswegen sind wir doch auch des Amis größter Arschkriech….ääh ich wollte sagen bester Freund.

      1. @Pawel

        Zumindest auf der polnischen Seite ist der Appetit auf die Oblast Lwiw mit Lemberg sehr gross…

        „Als erster ausländischer Staatschef seit Beginn des russischen Angriffskrieges hat der polnische Präsident Andrzej Duda eine Ansprache im ukrainischen Parlament gehalten. Niemand könne die polnisch-ukrainische Einheit stören, sagte Duda in der Rede, die der ukrainische Abgeordnete Olexij Hontscharenko am Sonntag live auf Facebook veröffentlichte. Immer wieder standen sich die Parlamentarier auf, um dem Gast aus Polen zu applaudieren. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war anwesend.“

      2. >>KIEW, 22. Mai. /Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyy beabsichtigt, dem Parlament einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der einen besonderen Rechtsstatus für polnische Staatsbürger im Lande einführen würde….

        Vielleicht läuft es aber auch darauf hinaus, dass Polen dann ganz legal als „Ukrainer polnischer Nation“ mitkämpfen dürfen. Die Polen sind doch eh schon die ganze Zeit geil drauf, endlich mitzumischen.
        Waffen und Munition haben die Ukrainer – entgegen all dem Heulenskigebarme – ja reichlich, wie man an den erbeuteten Lagern sehen kann. Aber Leute, die das auch alles benutzen können (wollen), dürften so nach und nach knapp werden. Und wer weiß, vielleicht machen die Polen dann ja von ukrainischem Boden die zweite Front gegen Transnistrien auf.

  8. um Gepard-Panzer gibt es hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=BAGJA7XTABc

    ein Video von 1983, zu dieser Zeit war der Panzer hoch modern. Im Video wird aber auch darauf hingewiesen das der Panzer ohne eine ausgebildete Besatzung wertlos ist.

    Hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Flugabwehrkanonenpanzer_Gepard

    steht allerdings, das der Panzer Anfang 2000 bei der Bundeswehr außer dienst gestellt wurde. Zu dem steht dort das ja Kanone 320 35-mm Patronen mit geführt werden können. Da der Panzer aber nicht nur zur Flugabwehr eingesetzt werden kann, sondern auch im Bodenkampf gegen leicht gepanzerte Fahrzeuge kann er bei genügend Munition bei seiner großen Feuerkraft schon großen Schaden anrichten. Im Prinzip ist der Gepard aber keine Angriffswaffe, von daher würde ich ihn jetzt nicht als ein schweres Waffensystem bezeichnen.

    1. Wer sagt denn,daß es wirklich nur 60 000 Mumpeln sind und nicht ein Veilfaches,vieleicht aus anderen „Quellen“ geliefert ? Übrigens verbreitet unsere Regierung nur die Wahrheit und nicht’s als…!

  9. Das Wunderbare heute ist ja, dass angesichts fortschreitender Automatisierung , auch im it Bereich, eben kaum noch jemand daran denken kann, dass man einmal die Funktion „Taschenrechner“ benutzen könnte um das okkulte – also verborgene Geheimnis – des Munitionsdesasters aufzudecken. Denn derartige esoterische Geheimnisse werden einem solide Abitur-gedrillten Deutschen , der eben nur die Fragen zulässt, welche auch prüfungsrelevant sind, dank dem von Kindesbeinen an erfolgenden Drill seit dem alten Fritz, kaum einfallen dürfen!
    Hier zeigt sich die umumschränkte Macht eines seit der Verabschiedung des Grundgesetzes illegalen zentralstaatlichen Bildungswesens!
    Man sieht immer mehr: der Wahnsinn hat Methode!
    Siehe auch:
    – Fragen-der-freiheit.de
    – sffo.de/sffo/aufsatz.html

  10. In der gestrigen „Tagesdosis“ auf Apolut beschäftigte
    sich Hermann Ploppa mit den braunen Wurzeln des
    „Spiegels“ und der fruchtbaren Zusammenarbeit mit
    der Abteilung Gehlen, später BND.

    Zitat:
    „Niemals vor der berühmten Spiegel-Affäre wäre
    irgendjemand auf die Idee gekommen, den Spiegel
    als „linksliberal“ einzustufen.“

    Der Artikel ist sehr aufschlussreich!

  11. Fliegerabwehrkanonenpanzer „Gepard“
    Effektive Reichweite des Radars 15 Km
    Effektive Reichweite der Hauptbewaffnung gegen Flugziele bis zu 5000 Meter Entfernung und 3500 Meter Höhe
    Munitionsvorrat pro Kanone 320 Schuss, danach heißt es sich zu verkriechen um aufmunitionieren zu können,
    eine erfahrene Besatzung soll das schon in gut 15- bis 20 Minuten schaffen,
    eine unerfahrene Besatzung braucht wohl länger,
    Eingesetzt wurde der „Gepard“ in der Heeresfliegerabwehrtruppe vor allem zum Schutz der Truppe vor generischen Kampfhubschraubern.

    Gegnerischer Kampfhubschrauber heißt für die Kräfte der Ukraine diesmal Ka-52 und Mi-28.
    Beide Muster tragen gelenkte Luft-Boden-Flugkörper zur Panzerbekämpfung mit Reichweiten zwischen 5000 bis 10000 Metern,
    Gucken wir mal, falls diese „Geparden“ jemals auf dem Gefechtsfeld auftauchen, wie lange diese durchhalten.
    Einer meiner Bekannten hat in der Heeresfliegerabwehrtruppe gedient, 12 Jahre Kommandant auf dem „Gepard“. Er schüttelt nur den Kopf und ist fassungslos ob soviel Dummheit.

    1. Wegen den Hinds und deren Gefechtstaktiken ist der Gepard damals hintenruntergefallen…. 3 Hinds bzw die viel besseren Ka-52’s im Verbund haben den ruckzuck geknackt…

      Du brauchst für die Mun Dauernachschub durch die Versorger. Durch die russ. Luftüberlegenheit unmöglich, selbst wenn Munition ohne Ende zur Verfügung stünde.

      1. Lieber Yevgenji, ich bin Ihrer Meinung.
        Der „Gepard“ ist einfach veraltet und die Reichweite seiner Hauptbewaffnung ist der Grund dafür.
        Die Ka-52 im Verbund mit einigen Mi-24 bzw Mi-28, dann wird die Raubkatze zum Opfer!
        Selbst der „Apache“ würde den Geparden knacken!
        Da lohnt es sich nicht einmal über die Logistik für Munition, Betriebsstoff und die Instandsetzung nach zudenken.
        Mehr ist dazu nicht zu schreiben und ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.

    2. Der Gepard gibt kurze Feuerstöße ab und kein Dauerfeuer. Somit ist das Argument mit dem Taschenrechner auch nicht passend.
      Passend ist jedoch, der Hobel ist völlig veraltet und wurde auf Halde auch nicht gewartet, oder gar modernisiert. Es hatte auch seinen Grund, warum man den Geparden ausgemustert hat. Er ist leicht aufzuklären, und seine effektive Waffenwirkweite als System ist geringer, als jene von seinen Zielen, was ihn selbst zum Ziel macht.
      Unterm Strich also leere, politische Worthülsen.
      Zumal es sowieso völlig sinnfrei ist, der Ukraine egal welche Waffen zu liefern. Es gibt genügend Berichte, welche klar aufzeigen, die Waffen kommen zum großen Teil gar nicht zum Einsatz.
      Die Ukraine-Krise zieht ja schon auch gar nicht mehr so, weshalb schon die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird: Ein von einem Leoparden ausgehendes Virus, welcher zuvor einen Affen gefressen hat, welcher wiederum von einer infizierten Fledermaus gebissen wurde. Weils bei uns ja so viele wild gewordene, frei laufende Leoparden gibt…Obwohl, der Gepard hat ein Leopard 1 Fahrgestell…ob es da einen Zusammenhang gibt? 😉

      1. .. praktischerweise soll ja in den US-Biolaboren
        in UA an Pocken geforscht worden sein.

        So könnte man das Pentagon und die BMGF als
        System-Anbieter bezeichnen, so wie Rüstungs-
        unternehmen, die gleichzeitig Prothesen ver-
        treiben.

      2. Danke für die qualifizierte Antwort.
        Mit Munition für vier Minuten ist ein Gepard durchaus eine ernstzunehmende Gefahr und könnte zum Schutz neuralgischer Punkte eingesetzt werden. Allerdings muss er dazu sein Radar verwenden, wodurch es wiederum ein leichtes ist, ihn aufzuklären und auszuschalten.

        Für mich liegt das größte Problem bei diesem Deal in der Weitergabe der 59.000 Schuss Munition, denn dazu müsste auch Deutschland ein Abkommen mit dem Hersteller verletzen.

      3. Die Ukraine-Krise zieht ja schon auch gar nicht mehr so, weshalb schon die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird: Ein von einem Leoparden ausgehendes Virus, welcher zuvor einen Affen gefressen hat, welcher wiederum von einer infizierten Fledermaus gebissen wurde.

        Na, geht auch einfacher: Gleich direkt vom Affen beissen lassen. Vor kurzem sind 100 Laboraffen rumgelaufen.
        Siehe hier:
        https://www.n-tv.de/panorama/US-Behoerden-toeten-entflohene-Laboraffen-article23078427.html

        Was mir damals gleich aufgefallen ist und was ich mich gefragt habe: WARUM werden Affen nach dem Auffinden getötet? Nicht nur dass es Tiere sind und man kein Tier ohne Notwendigkeit töten sollte, jeder der 100 Affen war 10.000 Dollar wert. Da habe ich mich gefragt, warum man die nicht einfach wieder eingefangen hat. War es zu gefährlich? Waren die vielleicht mit irgend etwas infiziert? Seltsam, oder? Weiss da noch jemand was dazu?

    3. @Mika B.

      Vor allem ist bekannt, das die Russische Armee nur noch mit Raketen angreift (Abnutzungskrieg für die Ukro-Armee), dagegen ist dieser Gepard völlig machtlos, eine Kinzhal würde der in der Ortung gerade mal kurz für 1 Sekunde sehen in der nächsten Sekunde wäre der Panzer Schrott.

  12. Tja was der Spiegel seinen Lesern auch nicht mitteilt, warum die Gepard-Panzer vor 12 Jahren von der Bundeswehr ausgemustert worden sind und von Rüstungskonzern Krauss-Maffei zurückgekauft wurden. Reparatur-Anfällig, wenig bis keine Ersatzteile. Spiegel schreibt nur “ Der Gepard galt als besonders aufwendig zu warten und vor allem als die Waffengattung mit der längsten Ausbildungszeit in der Bundeswehr. Neben den Geschossen muss die Besatzung vor allem das komplexe Radarsystem und andere Aufklärungsgeräte beherrschen.“ Und was keiner zu sagen wagt, in einem Kampfgebiet wie der Ukraine ist das Radar des Gepard die beste Ziel-Leuchtfackel für inteligente Luft-Boden Raketen der Russen.

  13. Ich weiss nicht… Alles an Waffen für die Ukraine wird gehyped und alles was bis 3 nicht auf dem Baum ist wird nach Kiew geliefert …

    Ich habe den Gepard als Wehrpflichtiger 18 Monate gefahren. Das Ding ist voll komplex. Die Kommandanten sind mindestens Feldwebel mit jahrelanger Erfahrung. Die elektronische Erfassung Nah und Fern, das Aufzielen, bei Störmanövern/Schäden blitzschnell auf optische Zielbekämpfung umschalten, auch von Luft- auf Erdkampf mit Mun-Umschaltung, das Betriebssystem ins ukrainische Übersetzen? Das wird den ukrainischen Helden alles bis Juli vermittelt? Schon für die Einschulung gehen die 60.000 Schuss drauf…. Bei der Panzerhaubitze 2000 ist’s nicht anders….

    Viele Blinde sind da unterwegs, die mit Aktionismus irgendwelchen Tatendrang vorgaukeln und zudem noch nie eine Waffe in der Hand hatten und das im Dreck liegen nur von „Saving Private Ryan“ kennen.

    Frieden ist einzige Wahl und die Amis und deren Hofschranzen raus aus Europa…

    1. liebe(s) heziegel:
      können Sie uns bitte mehr von diesen äußerst erheiternden Beiträgen verlinken? Bitte! Zwischen all den schrecklichen Meldungen ist die Tagesschau & Co. echt was für die Lachmuskeln.

    2. „Ursprünglich von Rechtsnationalisten gebildete Freiwilligeneinheiten, etwa das Asow-Bataillon, unterstützten zu Beginn des Krieges in der Ukraine 2014 die militärisch noch schwachen Streitkräfte und wurden teils dem Innenministerium unterstellt. Zumindest das oft als Beleg für eine angebliche Naziherrschaft in der Ukraine angeführte Asow-Regiment hat sich von den rechtsextremen Inhalten inzwischen gelöst.“
      – Tagesschau

      Da haben wir das Problem. Azov benutzt SS-Symbole wie die ᛋᛋ-Runen, Schwarze Sonne, Wolfsangelrune, Hakenkreuze, und eine Variante der SS-Ordensregeln. Rußland beruft sich auf das Kontrollratsgesetz Nr. 2 vom 10. Oktober 1945, das die SS als Naziorganisation förmlich aufgelöst sowie die Neugründung verboten hat.

      In der EU gilt die SS keineswegs als Naziorganisation, sondern als Verteidiger Europas vor dem Bolschewismus, es gibt Denkmäler, Gedächtnismärsche und Heldenverehrung. Bilder von Azov-Kämpfern mit einer Vielzahl an SS-Symbolen werden gezeigt als Beweis, daß es keine Nazis seien.

      Wenn die „Tagesschau“ nun meint, es sei ein „Verschwörungsmythos“, die SS (und Azov) für eine Naziorganisation zu halten, so muß ich darauf hinweisen, daß das auch in der alten BRD anders gesehen wurde. Die SS galt als die schlimmste Naziorganisation überhaupt. Und alte Leute tun sich schwer mit der neuen Idee, man könne die Vergangenheit einfach für ungültig erklären und durch eine neue ersetzen.

      1. Vor wenigen Jahren noch waren ukrainische SS-Angehörige wie der KZ-Wächter Demjanjuk täglich Brot der Tagesschau. Jetzt findet eine ostentaive Rehabilitierung von Nazi-Symbolik und -strategien statt. Im Grunde ist es so, dass sich die Nato offen als das Bündnis outet welches sich Hitler und Hess gewünscht haben. Nun stehen die BRD-Medien vor dem Problem 40 Jahre Geschichtsunterricht ad absurdum zu führen und aus den Deutschen Nazis zu machen ohne dass diese es bemerken.

  14. Man kann es nicht oft genug wiederholen. Die mediale Kriegsinzenierung richtet sich vor allem nach innen. Die Ukraine ist nicht nur Bauernopfer, insofern man Rußland in einen Stellvertreterkrieg verstricken kann. Der Krieg dient dazu speziell in Europa einen Mangel zu suggerieren um so Pläne durchdrücken zu können, die man bei anderen Diskussionen wie Klima schon angedeutet hat. Wie auch Corona ist der Ukrainekrieg eine Abrißbirne der alten Ordnung. Und wenn die Menschen von all dem Durcheinander, von all dem Mangel, den Protesten die Schnauze oll haben, dann präsentiert man ihnen die neue Ordnung als Heilsbringer.

    1. Ja, so sehe ich das auch.

      Die Ukraine war ein ideales Gebiet, um zunächst einen lokalen Konflikt anzuzetteln und ihn nach Belieben immer weiter hoch zu eskalieren. Man kann nur hoffen und beten, dass der lokale Krieg für die satanischen Pläne ausreichend ist und dass nicht sehr viel Größeres geplant ist. 1939 sah das zunächst auch aus wie ein Krieg zwischen Deutschland und Polen und nicht wie ein Weltkrieg.

      1. @Nuada

        Die Ukraine war als Weizenproduzent und aufgrund seiner schwarzen Erde nahezu perfekt. Auf den ersten Blick läßt sich der nun erzeugte Mangel ja begründen, was natürlich Quatsch ist, wenn man bedenkt, daß nach wie vor viele großen Agrarnationen westlich sind oder in den westlichen Wirtschaftskreislauf. Aber die Panikmache funktuioniert, wie man es auch bei der schlimmsten Seuche der Menschheitsgeschichte gesehen aht, obwohl kaum einer Verwandte oder Freunde beerdigen mußte.
        Gibt einen Film mit Robert de Niro „Wag The Dog“. Eigentlich braucht es nicht mal einen Krieg, die mediale Inszenierung reicht fast schon aus. Wer hat schon die Chance hinter die Kulissen zu blicken.

        Im Grund war der Polenfeldzug auch eine „Militäroperation“. Schaut man sich Quellen an war Hitler vermutlich wirklich überrascht wie die Westmächte reagierten. Keiner weiß ja auch so genau, was man München 1938 wirklich besprochen hat. Nach wie vor war die Reaktion der Westmächte unredlich. Kann man nicht oft genug wiederholen, wen die Souveränität Polens wirklich der Kriegsgrund war, dann hätten die Westmächte am 16. September 1939 auch der Sowjetunion den Krieg erklären müssen.

        Ich bin mir aber nicht sicher, ob der zeitliche Vergleich nicht hinkt. Anfangs wähnte ich mich auch schon am Vorabend des zweiten Weltkrieges. Könnte es aber nicht so sein, daß wir uns parallel zu den Endzwanzigern bewegen, daß eine große Wirtschaftkrise ansteht, viele Unruhen, Pöbel auf den Straßen, Massenarbeitslosigkeit, an deren Ende wieder eine neue Ideologie als Lösung angeboten wird?

        1. Doch, es ist natürlich gut möglich, dass der Vergleich zum 2. WK hinkt. Ehrlich gesagt hoffe ich das sogar sehr. Und ich unterlasse normalerweise auch jeglichen Vergleich zu ausgerechnet dieser Epoche, weil man da auf Eierschalen laufen muss, um nicht in entrüsteter Moralsauce ersäuft zu werden. Ich will daher auch lieber nicht in politische Vergleiche gehen, sondern habe mir nur überlegt, dass das damals anfänglich für die einfachen Leute in Großbritannien und erst recht in den USA auch wie ein lokaler Konflikt ausgesehen hat, der sie nicht betrifft.

          Den Zusammenhang zwischen Corona, Klima und diesem Konflikt sehe ich auch. Die forcierte Massenmigration gehört auch noch dazu. Alles führt dazu, dass wir massiv geschädigt werden, und es gibt immer eine Erklärung dafür „Aber es ist doch für ein höheres Ziel“. Ich glaube keine einzige dieser Erklärungen und halte es eher mit einem Zitat von F.D. Roosevelt „In politics, nothing happens by accident. If it happens, you can bet it was planned that way“.

          Ich sehe, was passiert, und gehe davon aus, dass genau das geplant war. Trotzdem wär’s gegenüber einem Weltkrieg das kleinere Übel – glaube ich.

          1. Ich glaube die Zusammenhänge und Manipulationen nehmen viele Menschen wahr, die unsere Massenmedien kritisch hinterfragen. Und ich bin mir sicher, von denen hat sich ein viel größerer Teil der Bevölkerung komplett abgewendet als zugegeben wird. Eigentlich kenne ich kaum noch jemanden der z.B wirklich ÖR schaut. Auf Corona sind viele reingefallen, die Kriegsmobilisierung hat nicht so funktioniert, in den Geschäften werden die Ukrainefähnchen auch schon weniger.

            An den 3. Weltkrieg glaube ich (noch) nicht. Dafür steht zuviel auf dem Spiel.
            Ich glaube im Übrigen auch nicht, daß alles eine von langer Hand vorbereitete Verschwörung ist, eher folgt eine Entwicklung wieder aus einer anderen heraus.

            Für mich sind eigentlich nur drei Szenarien wahrscheinlich.

            1. Der Westen hat den Kult des Individualismus soweit getrieben, daß er gerade an der eigenen Dummheit und Realitätsverleugnung erstickt.

            2. a) Man hat erkannt, daß die Menschen träge geworden sind, will die eigene geostrategische Postion schützen und durch Konfrontation zum Kalten Krieg Status zurückkehren, eventuell sogar mit dem Gegner abgesprochen.

            2. b) Im Prinzip ähnlich wie a), aber man schützt vor allem die Riesenvermögen, weil die bei einer geostrategischen Fackelübergabe sich in Luft auflösen könnten, kauft daher fast alles an Grund und Boden auf und forciert den Finanzsystemwechsel.

            3. Der ganze destruktive Quatsch ist Folge von Infiltration und eine feindliche Dstabilisierungsmaßnahme, was bedeuten würde, daß nicht der Westen den Kalten Krieg gewinnt und man dessen Ende neu bewerten muß. Alternativ könnte es auch sein, daß der Westen längst verloren hat, sich die Eliten aber mit den neuen Machthabern arrangieren.

            Nichts davon muß stimmen, nur die offziellen Narrative glaube ich nicht, ich glaube auch nicht, daß Eliten, gleich wie korrupt sie sind, den eigenen Lebensraum mutwillig zugrunde richten und wirtschaftlich komplett destabilisieren. Wenn die Wirtschaft wirklich die Politik kontrolliert, was ich für wahrscheinlich halte, dann sind Trottel wie Baerbock keine Entgleisung, sondern Absicht. Solche Entwicklungen geschehen nicht ohne Grund, auch die Verblödung der westlichen Universitäten kann kein Zufall sein und liegt nicht gerade im Interesse eines stabilen und prosperierenden Wirtschaftsraums, Ihr Rooseveltzitat paßt da genau ins Bild.

            Es ist nur sehr schwierig herauszufinden, wem man nich trauen kann. Erinenrt mich an den wahrheitsliebenden Weißfußindianer und den lügenden Schwarzfuß, beide aber mit Mokassins an den Füßen. Wem glaubt man, oder lügen etwa alle?

            Kennen Sie den 80er Jahre Science Fiction Film „Sie leben“ von John Carpenter? Manchmal würde ich mir eine solche Brille wünschen, zuweilen habe ich das Gefühl mittlerweile in so einem Alptraumszenario zu leben und hoffe darauf, daß endlich der Wecker klingelt.

        2. Ich werde den Gedanken nicht los, dass Russland in der Ukraine eine Falle gestellt wurde. Möglicherweise wurden zwischen NATO und Russland hinter den Kulissen Verabredungen getroffen (gemeinsam) die ukrainische Führung zu stürzen und die Nazi-Elemente zu entfernen, da anderseits keine politische Lösung möglich wäre.
          Indizien wären der „seltsame“ Angiff Russlands mit viel zu schwachen Kräften, die auch auf Kiev abzielten aber unmöglich zu erobern wäre oder die massive Verlegung von NATO Material (nur Material, keine Truppen) nach Polen, Manöver in Rumänien, Schwarzes Meer, usw. in 2020/21.
          Insofern würde ich auch Parallelen zum II. Wk sehen. Hier die Besetzung Polens mit der Folge der Kriegserklärung von GB und Frankreich und vor allem die Besetzung Norwegens.

          1. @Bonnie Entkleid
            Man kann zumindest feststellen, dass Russland durch die Spezialoperation in der Ukraine den Zusammenhalt von EU und Nato gestärkt hat. Ob das im Sinne der russischen Regierung war?

      2. „man kann nur hoffen“ – das hoffe wohl auch der US-Generalstab, da er ja hektisch versuchte in Moskau jemanden ans Telefon zu bekommen.
        Fragt sich ob Z nachhaltig ist wenn man die Kuratoren der ukrainischen Nazis davon kommen lässt.
        Putins Ansagen vor der Spezialoperation waren andere, es geht nämlich um eine dauerhafte Friedenslösung für Europa und den Abzug der US-Atomwaffen. Erst dann ist es zu Ende.

      1. @Peter M3

        Natürlich ist vieles Spekulation. Aber ich recherchiere jetzt schon lange, deutlich vor Corona. Für mich sind das alles Zündstufen ein und derselben Rakete. Auch der Klimatanz ist eine Waffe. Der IPCC wird genauso von wohlmeinenden Spendern kontrolliert wie die WHO.

        Müßte ich mich festlegen, dann würde ich sagen, das Ende des Kalten Krieges wurde nur behauptet. Was ja insofern eigentlich nachvollziehbar ist, immerhin zerbrach zwar die Sowjetunion, nicht aber die Volksrepublik China. Dahin verlagerte man dann aber Produktionsstätten und verdrängte so auch die eigene Produktion und schaffte Abhängigkeiten ohne echte Notwendigkeit.

        Geschichte ist immer Interpretation, aber es gibt schon Indizien dafür, daß sowohl Hitler als auch vorher Lenin fremdfinanziert wurden. Mit Lenin wollte man den Zaren entmachten, dummerweise hat der sich entschlossen das Land nach seinem Willen umzugestalten. Dann drohte dessen Ideologie nach Europa und ja auch nach Übersee überzuschwappen, dann erfand man etwas ähnliches als Gegner zur Eindämmung. Aber auch die Marionette entwickelte ein Eigenleben. Wie Marionetten dies eben so tun.

        Mal ein unverfänglicheres Beispiel, angeblich sterben die Bienen, dem will man mit Zuchtbienen entgegenwirken, die aber Wildbienen noch mehr in Bedrängnis bringen. Die Lösung eines vermeintlichen oder echten Problems schafft so also neue.

        Ich denke, daß die Welt sich gerade sehr rasant wandelt, nicht gerade zum Guten ist für viele erkennbar, unklar ist noch zu welchem Zweck und wer wirklich Initiator der ganzen Geschichte ist.

      2. @Peter M3
        Rein von der Logik her würde so eine drastische Bevölkerungs-Reduktion durch in der Langzeitwirkung tödliche „Impfungen“ Sinn machen, wenn man vorher die Europäische Wirtschaft praktisch still gelegt hat.

        So ergibt das selbstmörderische Verhalten der EU plötzlich durchaus einen „Sinn“.

  15. Warum schicken wir nicht erst mal fähige Leute in die Ukraine?
    Karl Lauterbach zur künstlerischen Truppenbetreuung (Mal sehen ob der als Komiker besser ist, als Selenskyj.) und Frau Lambrecht zur Frontbegradigung mit dem Nudelholz und als Hilfe für Selenskyj zur effizienten Geldverschwendung.
    Da fällt mir ein… Nee, ist schon gut. Das Panzermuseum in Munster hat schon einen Gepard 1A1.
    Aber Psssst!! Nicht, dass beim Stichwort „Munster“ Frau Lambrecht noch auf Ideen kommt…

    1. Hier im Forum hat vor über einem Jahr mal jemand so schön geschrieben: „Das westliche Zivilisationsmodell ist in den letzten 30 Jahren dermaßen pervertiert worden, daß es keine tragfähige Zukunftsperspektive bietet – außer den ewigen Krieg.“
      Passt auch nach mehr als einem Jahr ganz hervorragend.

      Folgendes Szenario:
      Der Westen ist ja gerade aktiv dabei für eine Hungersnot in der Ukraine ab der zweiten Jahreshälfte zu sorgen, indem bis zum letzten Weizenkorn außer Landes gebracht wird um die vielen tollen Waffen zu bezahlen. Gleichzeitig hat Russland bereits vor fast 3 Monaten einen Weizen-Lieferstopp angekündigt. Wenn in der (West- und Rest-) Ukraine die Leute zu hungern und zu frieren anfangen, werden sie sehen, wie gut es die „Orks“ doch im Donbass haben: alles schön wieder aufgebaut, sauber, und vor allem FUNKTIONIEREND! Das wird dann den West- und Rest-Ukrainern kaum verborgen bleiben. Wetten dass dann Putin denen Nahrung, Gas und Rubel-Zahlung anbietet (nachdem ja für dies Jahr eine russische Weizen-Rekordernte erwartet wird)? Lasst uns wetten wie lange es dann noch dauert, bis die sich für die andere Seite entscheiden. Wie schon Bert Brecht wusste: „erst kommt das Fressen, dann die Moral“.

  16. Die Kritik ist vermutlich berechtigt aber man darf auch nicht davon ausgehen dass jede einzelne Waffenlieferung, oder in dem Fall Munition, von einer Pressemitteilung an die Spiegelredaktion begleitet wird.
    Schon immer landen Waffen und Munition in Regionen für welche sie eigentlich nicht bestimmt waren. Das dürfte auch in der Ukraine so sein. Dass man dabei auf Gesetze keine Rücksicht mehr nehmen muss beweist gerade unsere Bundesregierung in regelmäßigen Abständen (zuletzt mit „eine Zensur findet nicht statt“ wo still und heimlich „außer es handelt sich um russische Medien“ ergänzt wurde).

  17. Klar hat Deutschland bereits schwere Panzer geliefert 240 T 72 ueber Polen die dafür Leopard 2 neuester Bauart bekommen die nicht mal die Bunte Wehr hat und vor allem nicht in der Anzahl Wert 144 Milliarden EUR je Stück 600 Millionen

  18. „Spiegel-Leser müssen ja nicht alles wissen…“

    Ja, das finde ich auch!!!

    Bei manchen Leuten ist es wirklich besser, wenn sie nicht alles wissen. Zum Beispiel gibt es Kreise, die wesentlich kriegslüsterner sind als die Bundesregierung, insbesondere Olaf Scholz. Wenn diese infantilen Grünschnäbel zufrieden sind, dass man der Ukraine jetzt endlich diese „schweren Waffen“ liefert, die ihnen so wichtig sind, dann halten sie vielleicht ihr dummes Maul und gehen einem nicht mit ihrem Gekeife auf den Geist. Und schwer sind diese Geparden auf jeden Fall. Man muss diese Grünschnäbel nicht unbedingt mit der Nase darauf stoßen, dass so ein Panzer auch Munition braucht. An sowas denken die nicht, und falls doch, 60.000 hört sich doch saumäßig viel an. Ich hätte jetzt auch gedacht, dass man damit 60.000 Flugzeuge abschießen kann, okay ein paar weniger, weil ja manchmal auch einer daneben schießt.

    Dass sich in der Spiegel-Redaktion niemand findet, der einen Taschenrechner bedienen kann, glaube ich eigentlich nicht. Mir fällt es schwer, dem Spiegel etwas Positives abzugewinnen, aber ich finde es besser, wenn sie begeistert tun, als wenn sie die Kriegstreiber aufhetzen würden, dass das doch alles nur Scheißdreck ist und dass man bessere Panzer schicken muss, für die man auch genug Munition hat. Oder gleich Atombomben. Ne, geht nicht, hamwer ja selber nicht, aber man könnte doch in einem „Ringtausch“ Babynahrung an die Amis liefern.

    Wenn diese infantilen Knallköpfe jetzt den Spiegel lesen, dann sind sie zufrieden. Der Melnyk könnte noch rumnerven, aber der ist gottseidank eh schon als undankbarer Rüpel bekannt.

    1. So ähnlich denke ich mir das auch. Kriegstreiber befriedigt, wenn auch journalistisch unter Auslassung von Grundrechenarten, Scholz und Lambrecht „rehabilitiert“, oberflächlich alles gut. Wer weiß, ob denn die echte ungeschminkte Wahrheit nicht zu weiteren und noch lauteren Rufen nach „schwerem Gerät“ führen würde. Oder zu einem Misstrauensvotum – was hätten wir dann erst für eine Regierung? Schwarz-olivgrün? Wer von den Mitlesern auf anti-spiegel, nds, rt und ähnlich subversiven Seiten sollte das wollen? Lasst sie doch den Schrott entsorgen, wo er praktisch kein Unheil anrichten kann, dann wird das russische Militär umso schneller mit seiner Sonderoperation fertig, zieht ab und es wird sich kein Kriegsgrund mehr finden

    2. @Nuada
      „Ich hätte jetzt auch gedacht, dass man damit 60.000 Flugzeuge abschießen kann, okay ein paar weniger, weil ja manchmal auch einer daneben schießt. “

      So eine russische MiG fliegt viel zu schnell und viel zu hoch für die Bordkanonen eines Gepard (und deren Raketen sind viel weitreichender). Die hat den Panzer schon abgeschossen, da hat der die MiG noch nicht mal ein seiner Ortung.

  19. Diese Panzer machen auch keinen Unterschied, vermutlich werden sie eh schon zerstört, bevor sie im Osten ankommen.
    Es ist derzeit ein 11 km langer Militärkonvoi aus Russland in die Ukraine unterwegs. Bis Juli ist der Krieg vielleicht schon vorbei, denn Russland scheint einen Gang hochzuschalten.

    Für Russland gibt es andere Gefahren: vor allem die Lieferung von auf Schiffe spezialisierten Raketen, die zwar wie üblch dementiert wurde, aber das ja nur, um nicht offiziell Kriegspartei zu werden. Ein Ukrainer selbst hat gesagt, dass der Westen der Ukraine solche Waffen liefert, um die Schwarzmeerflotte zu versenken.
    Ich schlage Russland einen Deal vor: für jedes versenkte Schiff irgendeine ukrainische Großstadt dem Erdboden gleichmachen, mit 3 Stunden Vorwarnzeit, um die Bevölkerung zu evakuieren.

    Außerdem sollte Russland den gesamten Westen als eine Einheit behandeln, nicht mehr als einzelne Staaten. Wenn z. B. eine US-Waffenlieferung zum Verlust eines Schiffes führt, sollte Russland ein Schiff irgendeines westlichen Landes versenken, egal, wo es sich befindet.

    1. Den gesamten Unwertewesten als Einheit zu behandeln wäre eine geniale Idee. Da hätten dann die Waffenlieferanten das Problem, dass keiner weiß wer als nächstes eine abbekommt. Eine Lieferung gegen eine Reaktion irgend eines Wertewestenwaffenlieferanten.

    2. Dieser „Deal“ würde dazu führen, dass Selenskyj und die Azow-Nazis die Stadt umstellen und jeden am Verlassen hindern würden, damit man danach über den Horror des russischen Kriegsverbrechens berichten kann.
      Lieber die Verantwortlichen treffen: Für jedes versenkte Schiff einen US- oder EU-Politiker erschießen (oder mit Novichok vergiften, geht ja laut Bellingcat so einfach).

  20. Selbst aus taktischer Sicht ist der Gepard in der Ukraine nutzlos. Er kann Hubschrauber und maximal vielleicht einen Marschflugkörper abschießen (vorausgesetzt der ist nicht hypersonisch). Aber gegen ballistische und erst recht hypersonische Raketen ist der völlig machtlos.

    Aber gerade damit führen die Russen momentan den Zermürbungskrieg gegen die Ukro-Armee, weil sie gesehen haben, das sie ihr Ziel (Zerschlagung der Ukro-Armee) auch so erreichen können, ohne das Leben ihrer Soldaten aufs Spiel zu setzen. Irgendwann ist bei denen halt einfach alles kaputt (ist jetzt schon das meiste), dann können die Ukros nur noch mit ihrem Hass und Steinschleudern Krieg führen.

    1. Ich hab auch das Gefühl , das Russland die Ukraine finanziell , wirtschaftlich und militärisch ausbluten lässt. Das spart natürlich Personal und die Ostukrainer kommen dann ohne Kampf freiwillig Heim ins russische Reich.
      Die faschistische Ostukraine kann dann Polen haben und die EU kümmert sich mit ihren Genderschwulen Dingsbums-Fanatikern um die „freundlichen Nichtnazis“. Die westliche Umerziehung möcht ich erleben. Die Nazis werden kotzen und freiwillig nach Russland alternativ Sibirien auswandern.

      1. Die werden dann, wie die deutschen Nazis damals, von der CIA nach Südamerika entsorgt. Die, die da geblieben sind, werden von den Russen nach Sibirien verfrachtet, wo sie im Lager einmal in ihrem versauten Leben etwas Nützliches tun können > arbeiten bis sie schwarz werden.

  21. Eigentlich kann man den Panzer wirklich nur als Schildbürgerstreich betrachten.
    Der macht 320 Schuss/min, das heist, der ist nach EINER Minute leer. Braucht aber 15-30min zum Neubefüllen, vorausgesetzt der Nachschub steht gleich daneben.
    Radarreichweite von 15km und Waffenreichweite von 5 km, bedeutet wie ein übergrosses Leuchtfeuer für moderne Hubschrauber/Flugzeuge/Flugkörper.
    Von der benötigten Wartung, die das Teil braucht, will ich garnicht erst anfangen.
    Die Dinger werden warscheinlich nach spätestens 2 Wochen kaputt irgendwo rumstehen.

    1. eigentlich können wir froh sein, das dieser nutzlose Panzer offiziell unter „schwere“ Waffe läuft. Da brauchen die Russen nicht mal die Grenznahen Lager zu bombardieren, wenn die ankommen. Der ist im Einsatz in diesem Krieg gegen moderne Raketenwaffen völlig nutzlos.

  22. So lange sich die Ukrainer auf diese Weise verarschen lassen, ist doch alles gut. Den Schlagzeilen nach zu urteilen wird die Ukraine mit modernsten Waffen vollgepumpt. Was das westliche intelligenz-befreite Hirn nicht zu schlussfolgern imstande ist, ist, dass der größte Teil dieser „Waffen“ aus unterschiedlichen Gründen völlig nutzlos ist.
    Läuft doch alles prächtig: die ukrainische Armee wird langsam, gaaanz langsam aufgerieben, es gibt wenige bis keine spektakulären Gefechte (und Meldungen darüber), der Westen liefert immer mehr (nutzlose) Waffen, der überwältigende Wiederaufbau im Donbass & Co. läuft schnell, effizient, und, was noch besser ist, vom Westen weitesgehend ignoriert und es wird alles vorbereitet für eine Sezession/Eingliederung in die RF. Wenn diese Krüppel-Panzer im JULI (!) geliefert werden, bin ich gespannt, wie bis dahin das derzeitige Kriegsgebiet aussieht. Ich rechne eigentlich damit dass bis dahin die Kampfhandlungen weitesgehend abgeschlossen sind. Das wäre dann getreu dem Motto der 80er: „stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“. Die könnten dann auf direktem Wege ins Militärmuseum.

  23. Ich finde es gut, wenn Panzer geliefert werden, die nicht für den Krieg geeignet sind. Aber was hindert die USA daran, die erforderlichen Geschosse in der Schweiz zu bestellen, sie nach Ramstein schicken zu lassen und von dort aus in die Ukraine weiterzuleiten? Auch werden die USA kein Problem haben die Geschosse selbst herzustellen, das ist schließlich ihr tägliches Geschäft. Deutschland ist nicht einmal in der Lage seine eigene Armee ausreichend auszustatten. Nur die USA wäre also dazu in der Lage und ein Patentschutz haben die USA noch nie aufgehalten. Ich würde das Kriegsgerät also durchaus ernst nehmen, da es durch die Hintertür gefährlich werden kann.

  24. Ein Nebeneffekt der Waffenlieferungen dürfte der militärische Schwanzvergleich US / RU sein, der vermutlich weltweit mit Interesse beobachtet wird, auch bezüglich künftiger Einkäufe. RU dürfte unter Putin vermutlich ohne großes Tamtam erhebliche Entwicklungspower investiert haben und nach Syrien das zweite Experimentierfeld dazu: Personal(!), Technik, Logistik, Aufklärung pipapo und man kann nur hoffen, daß das ganze zur Abkühlung bestimmter Weltmacht – Träume führt.

    1. Genau so.
      Schwanzvergleich ist da passend.
      Der Westen hat tödliche Sanktionen beschlossen und die Russen reagieren wie damals die jugoslawische Luftabwehr als sie den ami-Tarnbomber abgeschossen haben. „Ach der war unsichtbar?sorry, Haben wir nicht gewusst“. Und der Russe sagt „Sanktionen? Gegen wen? Die Russen bezahlen mit den zusätzlichen Euros und Dollars den Krieg, den die NATO begonnen hat , und das alles aus der Portokasse.
      Alle Welt sieht , das der Westen fertig hat und keine Gefahr mehr ist wenn sie sich an Russland und Asien binden.

  25. Es geht doch gar nicht darum, dass Deutschland etwas effektives, sinnvolles liefert, sofern die Bewaffnung einer militärischen Konfliktpartei überhaupt effektiv und sinnvoll sein kann, nachdem alle diplomatischen Verhandlungen sabotiert wurden. Es geht doch nur darum, zum einen Deutschland zur Kriegspartei zu machen, zum anderen dem dummen deutschen Volk vorzuspielen, dass Deutschland alles tut, um die Ukraine zu unterstützen, was neben (militärisch sinnlosen) Waffen dann vor allem Geld ist bzw. sein wird. Deutschland hilft und unterstützt, das ist das Credo, was nur oft genug durch die Presse huschen muss. Dass wir damit der Ukraine aber absolut nicht helfen, dafür aber unserem eigenen Staatsbankrott immer näher rücken, will wohl niemand sehen. Aber was interessiert der Staatsbankrott, wenn wir eh schon Kriegspartei geworden sind. Ein Krieg hat schon immer alle Verhältnisse, innerstaatlich, wie außenpolitisch, wieder ins rechte Lot gerückt. Und wenn es der Krieg nicht richtet, dann der Staatsbankrott, wir drehen uns im Kreis, aber das Ergebnis steht leider schon fest.

  26. Dieser Panzer ist kein Maschinengewehr. Wenn er etwa 20 Schuss im Dauerfeuer schießt, ist sein Rohr elendig heiß und muss pausieren, bis es abkühlt, ansonsten ist das Rohr hinüber. Daher sind 60000 Schuss nicht mal wenig. Es sind sicherlich keine 60000 Salven Hartkern für Bodenziele, sondern normale Flakmunition. Hartkernmunition, da hat er nur ein kleines Magazin. Für heutige Luftziele ist er fragwürdig, sobald er sein Folgeradar anschaltet ist er ein gefundenes Fressen für jeden Hubschrauber, Jet, die ihn sofort auf dem eigenen Radar erkennen, als Reaktion erfolgt der Beschuss als Bodenziel mit Raketen, die eine höhere Reichweite haben und weg ist er. Er kann auch mit in der Nähe platzierten Radarstationen koordinieren. Seine Panzerung ist schwach (das ist kein Kampfpanzer), der hohe Turm ein Ziel. Wenn er nur mit manueller Zieloptik schießt (kein Radar) wird er ungenau für Luftziele, Bodenziele hingegen kann er gut optisch. Brauchbar ist er für Bodenziele, die 35mm Kanonen mit mehreren Schuss feuern präzise und haben Wirkung. Für Wärmebildkameras ist er (wie jeder Panzer) auch leicht zu entdecken. Die hohe Kadenz ist nötig für Luftziele, die schnell im Tiefflug vorbei fliegen, da er definitiv nur einmal zielen kann und dann muss es sitzen, ballert er daneben, dreht der Jet um und erledigt ihn sofort. Die Bedienung als Richtkanonier ist eine Herausforderung und funktioniert nur im Zusammenspiel mit dem Kommandant, dies zu lernen braucht Zeit. Das einzig leichte ist das Fahren, ein geübter Fahrer kommt schnell damit zurecht. Das Teil ist schwer mit 48 Tonnen, der verbraucht im Gelände so etwa 500 Liter auf 100 Kilometer, größere Wanderungen wird er daher eher nicht unternehmen. Dass Nachfüllen der Munitionsgurte dauert lange. Das russische Militär kennt diesen Panzer und seine Eigenschaften gut.

  27. >Er kann auch mit in der Nähe platzierten Radarstationen koordinieren.<

    wenn die russische EloKa halbwegs auf Draht bzw. Funk ist,
    ist der Standort dann ruckzuck gepeilt und an die Ari weitergegeben.

    Gleiches wenn der Gepard selbst sucht, 15km Such-Radar im S-Band von annoduzemal. Reichen vermutlich auch Düppel und die Kiste ist "blind".

    Könnte mir vorstellen, die AFU würde die "Tierpanzer" eher im Bodenkampf auf Sicht gegen leichtgepanzerte Fahrzeuge oder Weichziele einsetzen, wenn die 2x 15 Stück ankommen und dann noch einsatzbereit sind…für geschenkt kann man ja alles erst mal nehmen.

    1. Ja, der Radar verrät ihn, Such- und besonders das Folgeradar, als auch der Diesel Hilfsmotor per Wärmekamera, der stets laufen muss zur Kampfbereitschaft, ohne Strom ist bei dem Panzer nix los und der Turm und die Kanonen drehen nicht. Als Schützenpanzer gegen Weichziele ist er gut und die Kanone treffsicher. Für die Luftabwehr wäre er genial gewesen gegen tieffliegende Spitfire und Mustangs, die hätte er alle aus der Luft geholt. Ein kaum ausgebildetes Personal würde es schaffen mit diesem Panzer einen Fieseler Storch, ein Sportflugzeug oder einen Rettungshubschrauber abzuschießen, alles andere benötigt Übung und bis die trainiert sind, ist die Munition verbraucht.

  28. Da kann man wirklich nur hoffen, dass die Russen drei Augen zudrücken und uns nicht offiziell (falls noch nicht passiert) zur Kriegspartei erklären. Lasst uns hoffen dass das als Altmetalllieferung verbucht wird.

  29. Naja, 3-4 Minuten rumballern kann ganz schön viel Schaden anrichten wenn man trifft.

    Ich hoffe das dieser ganze Schrott von den Russen pulverisiert wird bevor er überhaupt am Bestimmungsort ankommt.

  30. Diese Panzer werden nichts entscheiden. Aber für Raketen-Ziel- und Schießübungen für die Russen sind die Panzer doch nicht schlecht. Ein paar gute Filmaufnahmen für die Medien, wie deutsche Panzer zerfetzt werden, so wie Deutschland es wohl „gewöhnt“ ist. Aus der Geschichte wurde nichts gelernt. Aber als amerikanische Kolonie fühlt man sich stark.

  31. Mich würde ja nicht wundern wenn, sollte was davon übrig bleiben, das Zeug in 5 oder 10 Jahren gegen UNS gerichtet wird.
    Wer weiß schon was damit in der Ukraine passiert, wer es bekommt und wo es hin geht?

  32. „. . . dass jeder Panzer Munition für weniger als vier Minuten hat.“ ganz so krass kann man das nicht rechnen. diese waffen können nicht 4000 schuss am stück verschiessen. es sind jeweils nur kurze feuerstösse von einigen granaten möglich dann muss das ding das schiessen unterbrechen. die thermische belastung der läufe ist so hoch das diese zerstört würden wenn da auch nur einige hundert schuss in form von feuerstössen ohne unterbrechung durch gehen würden. aber generell stimmt die geschichte schon. die vorhandene munition reicht vielleicht für die ausbildung und ein paar kleine kampfeinsätze sind (theoretisch) auch noch drinne aber ohne gesicherten nachschub is das projekt witzlos. und was ist eigentlich mit der ganzen zugehörigen logistik? betriebs- und schmierstoffversorgung? ersatzteile- und wartungsmaterialversorgung? qualifiziertes wartungs-/werkstattpersonal? . . . (brauchts wohl alles nich da die erwartete lebensdauer der systeme all das nicht rechtfertigt)
    was mich jetz schon wieder stört ist der unterschwellige rassismus der deutschen regierungsverantwortlichen. nur mal so was mir die letzten paar tage so nebenbei unter gekommen ist ohne gezielt zu suchen.
    türkei bombt in syrien, in lybien
    israel bombt in libanon, in syrien
    usa bombt im irak
    und wer weis wo sonst noch überall mit bomben und raketen rumgeschmissen wird, hab jetzt nich extra gesucht.
    aber alle 50 geparden soll allein an die ukraine gehen – ditte is nich jerecht !!!

  33. Interessant ! Wir bauen also so einen Panzer und haben pro Panzer selber nur für ein-oder 3 Minuten Munition. Die Ruag in der Schweiz kann auch nicht mal eben von jetzt auf gleich 1 Mio Schuss aus dem Ärmel schütteln.

    Deutschland hat den Panzer also entwickeln und bauen lassen, um die deutsche Rüstungsindustrie zu alimentieren und an den „Rückvergütungen“ (früher Bestechung genannt) zu verdienen. Dazu ein paar Schuss als Alibi und zum Ausprobieren und das war es.

    Erinnert an die Bombardierung Libyens um Gaddafi zu besiegen, den Europäern gingen schon am ersten Tag die Bomben aus.

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