Bundesregierung

Trotz großspuriger Ankündigungen : Deutschland liefert der Ukraine kaum Waffen

Deutschland hat großspurig angekündigt, der Ukraine Panzer zu liefern. Aber es passiert nicht, wie soll man das verstehen?

Die Schlagzeilen sind voll davon, dass Deutschland der Ukraine Waffen liefern will und die deutschen Politiker klopfen dazu vor den Kameras markige Sprüche. So hat Bundesverteidigungs-Oma Lambrecht, nachdem sie von ihrem US-Kollegen in Ramstein den Kopf gewaschen bekommen hat, großspurig angekündigt, der Ukraine Gepard-Panzer zur Luftabwehr liefern zu wollen.

Panzer ohne Munition

Das war allerdings ein wertloses Versprechen, denn der Gepard feuert 1.100 Schuss pro Minute. Wenn man damit umzugehen weiß, ist er eine Luft-„Säge“, aber in Deutschland gibt es dafür nur Munition für 20 Minuten. Die „Welt“ hat als eines der wenigen Medienportale in Deutschland darüber unter der Überschrift „WAFFEN FÜR KIEW – Bundesregierung findet keine Munition für Gepard-Panzer“ einen eigenen Artikel geschrieben, in dem der Leser erfahren konnte, dass Deutschland die nötige Munition auch nicht auf dem Weltmarkt einkaufen kann.

Die Munition wird in der Schweiz produziert, aber die Schweiz verkauft sie nicht, weil sie keine Waffen in Kriegsgebiete liefert. Und bisher ist es nicht gelungen, ein Land zu finden, das diese Munition besitzt und auch bereit ist, sie abzugeben.

Der „Ringtausch“

Eine weitere großspurige Ankündigung der Bundesregierung war der „Ringtausch“. Dabei sollte die Slowenien sowjetische Panzer, für die Ukrainer ausgebildet sind, an Kiew liefern und von Deutschland als Ersatz moderne Panzer bekommen. Der Spiegel hat etwas getan, was sehr selten vorkommt, er hat darüber und über die Probleme dabei unter der Überschrift „Vertrauliche Unterlagen aus dem Wehrressort – Wo es beim Panzer-Ringtausch mit Slowenien hakt“ einen sehr guten Artikel veröffentlicht.

Ich empfehle den Spiegel-Artikel ausdrücklich, denn er beschreibt das Problem sehr detailliert. Da der Artikel hinter der Bezahlschranke steckt, habe ich einen Tipp für Sie, wenn sie ihn trotzdem kostenlos lesen möchten: Der Spiegel (und übrigens auch die „Welt“) haben die Bezahlschranke in Russland und der Ukraine aufgehoben, damit ihre anti-russische Propaganda in diesen kritischen Tagen auch in diesen Ländern gelesen werden kann. Wenn Sie über VPN aus Russland ins Netz gehen, können Sie alle Spiegel-Artikel kostenlos lesen, für die man in Deutschland bezahlen muss.

Über die Idee des „Ringtauschs“ schreibt der Spiegel:

„Das Land wolle alte T-72-Kampfpanzer sowjetischer Bauart an die Ukraine abgeben und wünsche sich »zur Kompensation« von den Deutschen Kampfpanzer Leopard 2, Schützenpanzer Puma und Radpanzer GTK Boxer, um die »eigene Verteidigungsfähigkeit zu erhalten und gleichzeitig neue Möglichkeiten der Kooperation mit Deutschland zu schaffen«.“

Aber wie sich herausstellt, kann Deutschland die Leopard-Panzer nicht liefern, sondern nur uralte Schützenpanzer anbieten, die Slowenien gar nicht haben möchte. Daraufhin ging ein Geschachere über alternative Ideen los, über das der Spiegel detailliert berichtet und das bisher ergebnislos geblieben ist. Und ganz nebenbei erfährt man viele interessante Details, wie zum Beispiel:

„Auch die Abgabe des modernen Schützenpanzers Puma bewerten die Ministerialen als kritisch. Nur 41 Systeme hätten bisher nach den Nato-Standards die »taktische Einsatzfähigkeit«, die Umrüstung der übrigen 309 Panzer werde bis 2027 dauern. Außerdem sei bei allen Pumas die Versorgungsreife noch nicht gegeben.“

Oder das hier:

„Der Radpanzer GTK Boxer dagegen sei zwar ein »leistungsstarkes, vielseitiges und robustes System«, heißt es in dem Papier, das auch immer noch produziert werde. Eine Abgabe sei damit grundsätzlich denkbar, allerdings benötige man allein für das Projekt, bis zum Jahr 2025 eine vollständig ausgerüstete Division aufzustellen“

Wir fassen zusammen: Deutschland Luftabwehr-Panzer, aber keine Munition für sie. Deutschland hat 350 Schützenpanzer, von denen aber nur 41 modern umgerüstet sind und die alle keine Versorgungsreife haben. Deutschland hat zwar Radpanzer, aber eine Division aufzustellen, dauert noch drei Jahre.

Wo ist all das Geld???

Schon 2019 habe ich in einem Artikel die Frage aufgeworfen, wo eigentlich all die Milliarden sind, die das Bundesverteidigungsministerium alljährlich bekommt. Ich habe das anhand eines Vergleichs der Verteidigungsbudgets von Deutschland und Frankreich getan, denn sie waren recht vergleichbar. Frankreichs Budget lag damals bei 57 Milliarden, das deutsche bei 45 Milliarden, aber zehn Prozent des französischen Budgets gehen für die Atomstreitkräfte drauf, womit etwa 52 Milliarden für den Rest bleiben. Damit waren die Budgets von Deutschland und Frankreich durchaus vergleichbar.

Frankreich hatte damals ca. 530 Kampfflugzeuge, Deutschland aber nur 225, davon 140 Eurofighter, wobei nur 45 überhaupt einsatzfähig waren. Frankreich hatte damals 10 Atom-U-Boote, einen Flugzeugträger und noch ca. 55 andere Kriegsschiffe, über die Anzahl der konventionellen U-Boote Frankreichs habe ich damals keine Zahlen gefunden. Deutschland hatte 9 konventionelle U-Boote und 14 Fregatten und Korvetten, aber keine Atom-U-Boote oder Flugzeugträger.

Man fragt sich, wo all die Milliarden hingehen, die im deutschen Verteidigungsministerium versickern. Offenbar herrscht dort eine unvorstellbare Korruption, anders lassen sich die Zustände nicht erklären.

Was machen Scholz?

Was die Bundesregierung in Sachen Ukraine veranstaltet, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Die Rhetorik ist eindeutig und die deutschen Politiker überbieten sich mit Hasstiraden in Richtung Russland und Liebeserklärungen und Solidaritätsbekundungen in Richtung Ukraine. Aber in der Praxis tut die Bundesregierung derzeit erstaunlich wenig, um der Ukraine tatsächlich zu helfen.

Ich finde das gut, denn Waffenlieferungen verlängern die Kampfhandlungen und das Leid in der Ukraine. Ich wäre sehr dafür, dass man der Ukraine keine Waffen liefert und ihr klar macht, dass sie nicht in die NATO kommen wird, sondern ein neutraler Staat bleibt. So ließe sich das Blutvergießen morgen beenden.

Die deutsche Regierung setzt sich dafür jedoch nicht ein, sondern ist verbal voll auf Kriegskurs. In der Praxis aber tut sie fast nichts, denn alle großspurig angekündigten Waffenlieferungen erweisen sich danach als Rohrkrepierer.

Ist das die Inkompetenz, die in Berlin herrscht? Oder ist Scholz doch vernünftiger, als man meinen könnte, wenn man seine Reden hört? Blockiert Scholz bewusst Waffenlieferungen, indem er nur die Waffensysteme anbietet, die er gar nicht liefern kann?

Ich würde mich freuen, wenn es so wäre. Leider befürchte ich aber, dass es wohl nur die Unfähigkeit in Berlin und die Folgen der jahrzehntelangen korrupten Misswirtschaft im Verteidigungsministerium sind, die Waffenlieferungen an die Ukraine verhindern.

Dass ich mich mal über die korrupte Verschwendung von Steuergeldern im Verteidigungsministerium freuen würde, hätte ich mir auch nicht vorstellen können…


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

68 Antworten

  1. „Was die Bundesregierung in Sachen Ukraine veranstaltet, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.“

    Ich glaube nicht, das es „Unfähigkeit“ oder die Vernunft von Herrn Scholz ist, welche Waffenlieferungen von schweren Panzern verhindern. Solche Lieferungen sind einfach viel komplexer, als es die Öffentlichkeit wahrhaben will. Um aber die Kriegspsychose anzuheizen, werden jetzt mit großem Geschrei solche Lieferungen medial verkauft. Die Lieferungen werden auch kommen, denn die amerikanischen Kriegshetzer haben es befohlen. Nur wird das Ganze etwas länger dauern.

    1. Es ist das, was Herr Röper immer versucht zu umschreiben: Die Treuhand BRvonD ist aussenpolitisch UND militärisch NICHT souverän!
      DAS steht im Überleitungs(anordnung!)vertrag von 1952/54.
      Verordnungen der 3 (drei) Alliierten, welche in jedem ‚Vertrag'(Verordnung!) IMMER mitgeschleift werden. Zuletzt im 2+4 ‚Vertrag‘ (Verordnung!).
      So sehe ich die Politiker. Die sagen etwas, was auch immer (ihnen nutzt), DAS gefällt aber den (?) nicht- also werden SIE zurückgepfiffen; die Politiker. Was zu, augenscheinlich, 180 Grad Wenden – erscheint. Nachvollziehbar bei der Murksel, dem Wendehals Drehhofer, jetzt bei Scholz.
      Die widersprüchlichen Aussagen der (verwaltenden) Politiker sind nur so zu definieren.

      So entstehen auch die falschen Anschuldigungen (Deutschland hat…., Deutschland macht…..). Es ist immer noch die Treuhand Bundesrepublik VON Deutschland. Und die ist Vasall und Kollaborateur der Besatzer.
      Michel, du bist nicht nur am Ukraine Krieg beteiligt- du bist seit 1914 im Krieg!

      1. Nach dem, was George Friedman (StratFor) 2015 auf dem „Chicago Counsel on Foreign Affäirs“ erzählte, wonach es seit über 100 Jahren (nach Willy Wimmer seit der deutschen Reichsgründung 1871) das Hauptinteresse der US-Politik (nach Bismark bereits der englischen Politik) gewesen ist zu verhindern, daß Deutschland und Rußland in guten Beziehungen miteinander stehen, halte ich den Vasallen-Status Deutschlands, den „Karl aus Oberschlesien“ hier feststellt durchaus für glaubhaft.

        Da unsere deutschen Politiker zu diesem Aspekt der deutschen Unterjochung nahezu hermetisch schweigen, vermute ich, daß sie von den (nicht gewählten) Machthabern des angelsächsischen Imperiums persönlich ähnlich bedroht werden wie z.Zt. bereits Julian Assange.

        Je tiefer das späte angelsächsische Imperium auf seinem absteigenden Ast absinkt, desto rücksichtsloser werden die „westlichen Werte“ durch nackte imperiale Machtinteressen ersetzt, insbesondere wenn die Folgsamkeit der Vasallen Zweifel weckt. Sobald das Imperium Kriege auch auf dem eurasischen Kontinent als nützlich betrachtet, werden auch wir europäischen Völker zu Kanonenfutter verarbeitet wie bislang u.a. die arabischen und nordafrikanischen Völker der Ölstaaten.

        Sollte der Zusammenhalt der angelsächsischen Länder durch innere Widersprüche wie „Black Knive Matters“ geschwächt werden, könnte „Tauroggen“ wieder an Bedeutung gewinnen.

    2. die Ukraine braucht doch das deutsche Zeug gar nicht….die USA liefern doch enorme Mengen….Meines Erachtens geht es nur darum, dass Deutschland zeigen soll, dass es auf der „richtigen Seite“ steht…nämlich als Vasall an der Seite der usa— und dass man Nord Stream 2 auf Eis gelegt hat und nun das Fracking Zeug der Amis abnimmt…

      Neulich habe ich gelesen, dass Deutschland jetzt mehr Geld an Russland zahlt als VOR den Sanktionen ….man zahlt auch wenn man nicht abnimmt….Dieses ganze Kriegsgeschrei gehört zu der ganzen Panikmache hinzu….ich denke, man sollte das Alles im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Great R. sehen…Panik wie bei Corona…es bringt nichts, das eine völlig losgelöst vom Anderen zu sehen…Ein Atomkrieg wäre absolut desaströs für beide Seiten—

      Scholz ist nichts und alles zuzutrauen…Cum Ex halt…

      1. „Dieses ganze Kriegsgeschrei gehört zu der ganzen Panikmache hinzu“

        Richtig. Die Amerikaner können die Rüstung ankurbeln, die Russen in einen teuren Krieg verzetteln und zudem Anteile am Gasparkt gewinnen. Gleichzeitig schädigt man die westlichen Partner und „Freunde“ und zerschlägt die potentielle Achse Paris, Berlin, Moskau.

        Ein anderer wichtiger Effekt ist die Wirkung nach innen. Leere Regale, steigende Preise, die Schwächung eigener Währung. Im Hintergrund hallt es bereits, „ihr werdet nichts mehr besitzen, aber alles nutzen können und ihr werdet glücklich sein….“

        Frei nach Orwell, es braucht keinen echten Krieg um die eigene Bevölkerung in einem Zustand der Mobilmachung zu halten. Es braucht nur das Szenario eines drohenden Krieges.

    3. Ich frage mich, wie die 40 Panzer in die Ukraine schaffen wollen. Bahnlinien zerstört, Luftraum komplett russisch kontrolliert, Seeweg ausgeschlossen. Wollen die die über die Autobahn über den Grenzübergang fahren? Na dann viel Spaß mit den Raketen der Kampfjets.

  2. Wo das Geld hin geht???
    Schauen Sie Sich mal den Art 120 GG an. Da verschwindet schon eine ordentliche Menge. Von der Bundeswehr wirt das Medienwirksam natürlich anders beschrieben. Da heißt es dann: „Das Gastland hat für den Reibungslosen Transport und Unterbringung des Gastmilitärs zu sorgen!“ Nun, so kann man es wohl auch beschreiben. Warum werden die tausende an Fahrzeugen der Amerikaner die für Rumänien und Bulgarien bestimmt sind nicht mit dem Schiff dorthin gebracht? Wäre unterm Strich viel-viel billiger, als sie mit dem LKw dorthin zu transportieren. Ja…, billiger wenn die Amerikaner den Transport selbst bezahlen müssten. Müssen sie aber nicht. Sie laden in D aus und von da ab geht es per Speditions-Lkw nach Bulgarien. Bezahlt werden die Speditionen vom Verteidigungsministerium Deutschlands. Gibt hier einige Spediteure in Rumänien, die sich mit diesen Militärtransporten ne goldene Nase verdient haben.
    Ebenfalls eine Menge verschwindet in allerlei DIN-„Aufwertungen“. Beispiel: 2016 schliefen einige Asylanwärter mitten im Winter auf einem von der Bundeswehr zur Verfügung stehendem Gelände in Zelten, während die beheizten Zimmer der Räumlichkeiten der Kaserne leer blieben, weil die Elektroinstallaion nicht auf der allerneuesten DIN-Norm beruhte und erst für einige Millionen umgebaut werden musste. Für Leute, die nicht mal wussten was Elektrizität ist. Natürlich ist das überspitzt dargestellt, zeigt aber sehr gut auf, wohin das Geld geht. Ein weiteres Bsp. Innerdeutsche Transporte. Es wäre finanziell sinnvoll, wenn innerdeutsche Transporte der BW von der Bundeswehr selbst durchgeführt würden. Werden sie aber nicht. Man vergibt die Transporte an Speditionen, die entweder nur auf dem Papier bestehen (Freunde von Freunden….) oder nicht genug eigenen Kapazitäten haben. Diese geben den Auftrag abzüglich ihrer Marge an eine kleinere Firma und die wieder an eine kleinere usw. Ein mir bekannter Spediteur berichtete mir, dass er regelmäßig gutes Geld mit solchen BW-Transporten macht (manchmal nur Befehle o.ä. mit Wachpersonal), bei denen manchmal 4 oder mehr Unternehmen vor ihm an dem Transport verdienen und er immer nochgut verdient.
    https://t.me/HandtaRico

  3. Gestern war auf Southfront.org zu lesen, dass Deutschland außerdem bereit wäre das Artillerieortungsradar COBRA sowie Spexer 2000 Radar zu liefern. Ersteres soll hauptsächlich mit den von Deutschland angekündigten 7 Panzerhaubitzen 2000 zusammenarbeiten, während das Spexer Radar zur Ortung von Flugzeugen, Hubschraubern und Drohnen dient.

  4. Und bezüglich der Waffen….:
    Die werden schon geliefert. nur eben nicht mehr so offensichtlich, dass Russland da sofort draufhaut.
    Wenn man ankündigt, sind die Teile entweder soch unterwegs oder erst sehr viel später. Man muss sie in „humanitären Hilfslieferungen“ verstecken, damit sie Ihr Ziel auch erreichen und wenn das nicht geht weil sie zu groß sind um in LKW’s versteckt werden zu können, wartet man ab, bis ein Politiker dorthin reist, den Russland nicht angreifen „darf“ ohne den Zorn der NATO auf sich zu ziehen. Man stelle sich nur das Geschrei vor, ein „Herr Merz“ oder eine „U.v.d.Leyen“ würde bekanntschaft mit einer russischen Rakete machen… So reisen die schwereren, sperrigen Sachen quasi als „diplomatischen Handgepäck“ mit den „Vip’s“ nach Kiev ab.
    Da ein Großteil der verwertbareren Dinge eh unterwegs „vom LKW fällt“ und zu Geld gemacht wird, ja schon mit dieser Absicht geordert wird (also um sie weiter zu verkaufen – Denkt bloß nicht Olligarchen wie Selenski interessiert sich nur einen Hauch um seine Truppen), kann es auch sein, dass sie direkt im eigentlichen Zielstaat angeliefert werden.
    Dem Lieferanten ist das egal, denn die kriegen Ihr Geld so oder so. Die Lieferstaaten liefern per „Land and lease“ wofür die späteren Generationen der Ukraine blechen müssen und Selenskie und Co ist das Scheiß egal, denn dann leben sie sicher in ihren Villen auf den Seychellen von den aus den Verkäufen verdienten Milliarden.
    https://t.me/HandtaRico

    1. Wenn durch diverse russische raketen neben militärischem grossgerät auch diverse laien und merzen im gleichen zug entsorgt werden käme das einer besonders hohen effektivität dieser raketen gleich

        1. So ein Blödsinn, mit verlaub gesagt. Wenn die ‚Ausländer‘ tot umfallen, wie Sie schreiben, dann rücken die nächsten nach. Es ist das System, nicht die einzelnen Personen. Das haben Sie doch weiter oben recht gut dargestellt. Schon vergessen 😉

          1. DAS ändert aber nichts an der Tatsache, das ich Politikern die Pest an den Hals wünsche- ALLEN zur Zeit.
            Danke, das sie mich verstanden haben. Nur, das System besteht aus Parteien, und Parteien aus `Personal‘.
            Mal abgesehen von der Fremdbestimmung. Aber auch die funktioniert (nur) mit Vasallen und Kollaborateuren.
            Und wieder bin ich bei Politikern- seltsam.

    2. RU hat aber schon vor Wochen angekündigt, beim Angriff auf militärische Ziele keine Rücksicht darauf zu nehmen, ob sich dort gerade EU-Politiker herumtreiben. Das dürfte für Waffenlieferungen erst recht gelten. Ich gehe davon aus, dass alles, was nicht in den Kofferraum eines PKW passt, nach Passieren der ukrainischen Grenze zerstört wird. Bzw. schon die Lieferwege, also Straßen und Bahnverbindungen. Dann können die Panzer, Haubitzen etc. ja aus eigener Kraft die 1000 km ins Kriegsgebiet bewältigen … wenn ihnen ein Heer an Tanklastern folgt – und alle wären die ganze Zeit legitime militärische Ziele.
      Fiel Fergnügen! ;-

      1. Aus Russland kommen einige der besten Schachspieler der Welt.

        Das NATO-Gesocks möchte Waffensysteme in die Ukraine liefern. Geht aber nicht. Wäre angeblich als feindliche Handlung zu offensichtlich. Politikerscheiß halt. Also nur an die Grenze. Und dann. Per LKW oder Bahn Richtung Osten. Ca. 1000 km.

        Da hat’s aber etliche Brücken dazwischen. Einige von ihnen sollen jetzt schon nicht mehr so ganz intakt sein. Ich sehe da ein größeres Problem auf die UK-Logistiker zukommen.

        Selensky und Co schicken angeblich schon den Volkssturm in die Schützengräben. Also Kinder und Alte. Was für Verbrecher, wenn das so stimmt.

        Interessante Web-Seite: https://www.moonofalabama.org/
        Kannte ich bisher noch nicht.

    3. In als „Humanitäre Hilfslieferungen“ getarnte LKWs dürfte man aber nur leichte Waffen liefern können. Panzer unmöglich, Artillerie Geschütze -unmöglich, höchstens vielleicht leichte FLAK-Abwehr-Geschütze. Ausreichend Munition wäre dann die nächste Frage.

  5. Es gibt noch 2 wesentliche andere Hinderungsgründe dafür, dass keine deutschen Panzer an die Ukraine geliefert werden können:

    1. Die Panzer sind noch nicht mit Sitzen für schwangere Panzerfahrnde ausgestattet.

    2. Die Panzer müssen noch auf E-Motoren umgerüstet werden und es muss dafür gesorgt werden, dass sie in der Ukraine auch mit 100% Ökostrom wieder aufgeladen werden können.

    1. Anstelle der Reaktivpanzerung gibt’s in Zukunft Solarpanels und hinten dran einen Anhänger für die Akkus. Der „Lade“schütze hat in den Solarpanzern der grünen Kriegszukunft also gleich 2 Aufgaben.

  6. Ich weiß, wo ein kleiner Teil der Kohle hin ist. Die Bundeswehr hat einige Tausend Spuckschutz-Tischaufsteller in den letzten zwei Jahren gekauft. Ist natürlich auch wichtig, da Viren ja bekanntlich nach China zurückkehren, sobald sie dank den kleinen Acrylglas-Scheiben keinen Wirt mehr finden. Vielleicht kann man die ja nach Kiew schicken. Die schützen genau so gut auch gegen Bombensplitter und Giftgas.

  7. Der Gepard wurde vor über 10 Jahren bei der BW ausgemustert. Die 50 angebotenen Modelle stehen privatwirtschatlich bei KMW (Krauss-Maffei-Wegmann). Die Munition wurde von Oerlikon (Schweiz) hergestellt. Historisch bedingt, weil die schon bei der Entwicklung in den 1960ern beteiligt waren. Oerlikon gehört heute zu Rheinmetall Air Defence. Schweiz will aber nichts liefern. Eigentlich war Brasilien mit 300.000 Schuss im Gespräch, die haben oder hatten den Gepard auch. Anscheinend gibt es noch keine Einigung (wird, wenn, am Preis liegen). Oder man „vertuscht“….

    Leopard2 nach Slowenien, wäre für die ein tolles Geschäft. Aber wer zahlt Munition, Instandhaltung usw.? Möglicherwese hat da mal einer im BMVg nachgerechnet…
    aber mir ist es recht. Bin für keinerlei Waffenlieferungen in Konfliktgebiete. Wenn man erst mit dem Feuer spielt und sich dann selbst nicht ausreichend verteidigen kann, muss man halt irgendwie „Frieden“ schließen, und nicht rumbetteln.

    Dass die BW insgesamt kaum einsatzfähiges Material hat, ist hingegen ein Gerücht und liegt schlicht an bestimmten Standards.

    https://www.instandhaltung.de/praxisanwendung/panzer-instandsetzung-wo-die-autos-ketten-haben-293.html

    .

    1. @ Nordwind….
      ……..die Brasilianer wollen vor allem Bares sehen, keine Versprechungen.

      Die Schweiz hat von 400 Leopard, deren 200 eingelagert……… Aber wen wir die an die Ukraine liefern ist hier der Teufel los.
      Ich kann mir nicht vorstellen das das durchginge. Darum ist auch gar nichts davon zu vernehmen, nirgends, null, never.
      Erstaunt mich fast ein wenig….. denn nun sind sogar Linke plötzlich Waffennarren.

      Einen Leopard zu verschrotten kostet ca. 50ooo Franken. Die sind langsam am Ende ihrer Karriere, wurden hier aber sehr gut gepflegt.
      Wir kaufen dann T-14 von den Russen….(((-: hoffe ich.
      Sie an die Ukraine zu verkaufen wäre eigentlich ganz praktisch……… aber die haben eh kein Geld.
      Und die 200 verfügen noch nicht über reaktive Panzerelemente, Minenschutz usw.

  8. Weil es Deutschland nicht kann, aber die Politik immer noch der Meinung ist, sie hätten es mit der Wehrmacht zu tun. Der Konflikt in der Ukraine zieht der NATO die Hosen runter und man muss sich fragen, wohin die ganzen Milliarden in den letzten Jahrzehnten versickert sind. Über 46 Milliarden Euro Jahr für Jahr und obwohl unzählige Standorte aufgelöst wurden und es die Wehrpflicht nicht mehr gibt, kommen sie damit nicht aus und können noch nicht einmal ihren Auftrag erfüllen. Die unzähligen Berater sind das Geld nicht wert, denn Geld ausgeben für Schrott, nur damit eine unfähige Verteidigung rauskommt hätten wir auch ohne Berater hinbekommen.

    Wie bekommt man eigentlich einen Berater Job? Ich schleif die Bundeswehr in 4 Jahren auf ein ernst zunehmendes Niveau. Es hört sich immer blöd an, das man meint es besser zu können. Aber mal ehrlich, wer könnte es nicht besser machen? Viel schlechter geht es schließlich nicht mehr. Doch es ist besser, wenn Deutschland diese Möglichkeiten nicht mehr hat, da unsere Politik damit nicht umgehen kann. Sie würden damit nur die Kriege der USA führen. Solange die EU nicht Souverän ist und solange die Interessen der USA wichtiger als die der EU sind, ist es besser so wie es jetzt ist. Die USA haben die militärische Macht und die EU muss sich erpressen lassen, damit wir unter dem Schirm der USA einen auf dicke Hose machen können … auch wenn es nur am Kindertisch ist.
    Danke Uschi.

    1. Das mit den 46 Milliarden erstaunte mich auch immer.

      Wir Schweizer geben mickrige 5 Milliarden aus, sind aber recht gut gerüstet.
      In der Spitzenzeit stand der Wehretat etwa bei 12 Milliarden…… für 850ooo Wehrmänner.
      13.2% der Bevölkerung konnten in den 80-igern mobilisiert werden.

      Und unsere Sachen waren super gepflegt……… Unbrauchbares sah ich nie.

      Die Truppe in Deutschland, die braucht vor allem einen neuen Geist.

      Die haben eine Tapferkeitsmedaille eingeführt…… aber nicht das eiserne Kreuz, nein so ein Ding über das alle lachen. Das war für mich so ein Detail, mit dem ich die Krankheit der Bundeswehr miterlebte.

      Das EK war viel älter wie nur der WK-II. Traditionen sind wichtig……. stattdessen führen sie Gender ein.

      Es ist nicht das Geld, mit den 100 Milliarden von Scholz wird nichts besser.

  9. Mir hat mal ein Bundeswehrsoldat erzählt, wieviele Tausend er noch nebenbei kassiert. Zum Beispiel hat er noch eine Wohnung, die er untervermietet. Diese Wohnung braucht er nicht, aber die Bundeswehr zahlt ihm trotzdem die Miete. Es gab noch mehr solcher Tricks. Und selbstverständlich will er mit 40 Jahren und einer stattlichen Pension in Rente gehen.

    1. Ja, aber die korrekte Bezeichnung ist Leopard*in*es 3 und es wird das Gefährt, um der Geschlechtergerechtigkeit Genüge zu tun in min. 2 Ausführungen geben, nämlich mit und ohne Rohr. Außerdem sind verschiedene Tarnanstriche vorgesehen. Von normal Bundeswehrcamouflage, über Wüsten- Beach- und Wohlfühltarn bis hin zu Regenbogeneinhornanstrich. Mehr Details kann ich aufgrund der höchsten Geheimhaltungsstufe erst später preisgeben.

      1. Nee, das ist das geleakte Bild des Prototyps für eine*n AI-gesteuerte*n Kampfroboter*in mit dem Decknamen „Terminatrix“. Er fährt dank Handaufzug völlig energieunabhängig und emissionsfrei bis zu 450 Meter weit, ist umweltfreundlich aus recycelten PET-Flaschen gefertigt, zu 77% recyclebar und feuert bis zu 123 Wattebällchen bzw. bis zu vier Pfund Propagandabroschüren pro Minute, die jeden Gegner dazu bringen, die eigene Gewaltbereitschaft zu hinterfragen, völlig verunsichert aufzugeben und die darin angegebene (kostenlose!) Hotline anzurufen, wo das Verteidigungsministerium in sieben Sprachen Wege für den Ausstieg aus der Aggressionsspirale anbietet.
        Die Herstellungskosten wurden erstmalig dem vom Bundesrechnungshof als „sinnvoll“ angesehenen Budgetrahmen angepasst.
        Es wurde in jahrelanger Kooperation von Verteidigungsministerinnen (ohne *) mit Psycholog*inn*en entwickelt und in mehreren Feldversuchen sehr vielversprechend getestet. Bereits 2099 soll er in Serie gehen und die Wehrfähigkeit der Bundeswehr nach Schätzung unabhängiger Experten um 77% erhöhen.

    2. Reingefallen! DAS ist schon der Leo 21 +. Von den Grünlingen/innen mitgestaltet:
      Munition wird zur Gewichtseinsparung durch eine Luftpumpe ersetzt- zum Abschuss von Wattebällchen. Ganz neues Prinzip- totlachen des Gegners.
      Der Einstieg ist für ‚vollschlanke‘ Söldner/innen konzipiert- auch schwangerengerechte/ innen. Das Klo ist im hinteren Teil, vor den Wattebällchen; liegend zu benutzen. Na ja, daran wird noch gearbeitet. Möglicherweise wird es extern montiert- dient auch zur verwirrung des Gegeners.
      Antrieb durch 4Mann/innen an jedem Rad; auch Bremser/innen(aussen) genannt.
      Die Farbe grün ist ‚Tarnung‘ (Erlkönig). Die wird später regenbogenfarbig.

      Alles geheim. Nur den Russen schon bekannt.LOL.

      1. Genau mein Humor! :-)))

        >>Reingefallen! DAS ist schon der Leo 21 +. Von den Grünlingen/innen mitgestaltet

        Na gut, jetzt haben Sie es aus mir herausgekitzelt. Also: intern ist man schon länger der Auffassung, dass unser Kriegsgerät nicht immer durch solch martialische Bezeichnungen, wie Leopard, Puma etc. negativ auffallen sollte. Aus diesem Grund werden die nächsten Generationen dieser Menschenschredder zumindest mit friedlicheren Namen bedacht. Für den Leo 3/21+ wird derzeit zwischen Chinchilla 1 und Goldhamster 2025 entschieden. Mein Vorschlag „Bärbock“ kam leider nicht in die engere Auswahl, weil der ja auch von männlichen Soldatinnen bestiegen werden würde und das fand man irgendwie unpassend.

        >>Der Einstieg ist für ‚vollschlanke‘ Söldner/innen konzipiert

        Das ist richtig. Das Konzept sieht vor, dass zum Einsteigen die gesamte obere Wannenhälfte mittels hydraulischer Gasdruckfedern angehoben wird.

        >>Das Klo ist im hinteren Teil, vor den Wattebällchen; liegend zu benutzen. Na ja, daran wird noch gearbeitet. Möglicherweise wird es extern montiert

        Aktuell wird die Erkervariante, á la Burgklo, beidseitig vom Fahrzeug präferiert. Zusätzlich soll es am Heck noch eine kleine Einbauküche geben, die, wenn man sie umklappt, noch eine Einmänninchilloutlounge ergibt.
        Aber mehr verrate ich jetzt wirklich nicht.

          1. Drei Aborts, aussen montiert, sind nicht das Problem, nur die (BE)Nutzung. Was eine Verdoppelung der Mannschaft/ innen ( und aussen) erfordert. Was wiederum ‚Wehrkraftzersetzung‘ ist- IST. Da sich der Fuhrpark halbiert; mangels Personal/ innen (und aussen).Nicht vergessen die Söldner/ innen ( und aussen!) sind auf 250.000 begrenzt. Ausfälle von Gebehrenden/ innen (und aussen), nicht Schwangeren/ innen (aussen?), sind da zu berücksichtigen.
            LOL.

  10. Das viele-viele „Geld“ – ja wohin geht das denn? – ganz einfach…:

    Als Allererste halten erst mal die Besatzer von Deutschland die Hände auf – oder meint ihr, die bezahlen auch nur einen einigen Cent für Kost und Logis in „D“ – geschweigen denn in all ihren anderen besetzten Territorien??

    Falls dann noch was übrig bleibt… kriegts die korrupte Militär-„Führung“ in die Finger…

    Aber was brauchen eigene „Armee“ – haben doch großes „Beschützer“ – die beschützen euch doch laut ihren „Aussagen“………………… – vor einem zu großen und zu schweren Portemonnaie – könnte ja eventuell Rückenprobleme verursachen….. 😝😝

    ….das römische Reich läßt grüßen… – immer und immer wieder…

    1. Richtig – aber auch die vielen Berater verdienen sich ein goldenes Näschen, wie immer & die NGOs & Faktenchecker…

      Alles wie gehabt. Genau so läuft es auch immer wenn es um Naturkatastrophen geht – das Maul wird weit aufgerissen, Jahre später kann man eventuell lesen, dass von den Mrd. Hilfen – egal in welcher Form – fast nichts angekommen ist… Vielfach sind es nur PR-Gags!

    2. naja Trump wollte ja zwischenzeitlich das ganze Militär aus Deutschland abziehen….und gleichzeitig hat er gefordert, Deutschland müsse sein Militäretat erhöhen….damit hätte er es faktisch auch schon erhöht gehabt… ich mochte Trump damals nicht…bin wohl damals noch auf die ganze Basherei reingefallen…wenn man sieht wer jetzt die Fäden zieht wünsche ich ihn mir zurück….

      1. Trump war definitiv das kleinere Übel – und so vehement, wie die Dunkelmafia dort im Hintergrund immer wieder ein persönliches Treffen von Putin und Trump verhindert haben – die wußten damals schon, was kommen soll…

  11. Na ja, wenn für so etwas:
    https://www.sueddeutsche.de/panorama/bekleidung-bundeswehr-fuehrt-umstands-uniform-ein-1.3928113?msclkid=aa3c1afdce9811eca7046e059e3db791
    bereits 650 000 Goldmarkeuros draufgehen und man bedenkt, dass auch so etwas:
    https://www.24hamburg.de/niedersachsen/bundeswehr-im-gender-wahn-panzerkommandant-wird-abgeschafft-zr-90899667.html?msclkid=50e3f1bdce9811ec92bbacde1ea27a13
    nicht über die Bühne geht, ohne ein paar Silberlinge zu verschlingen und man dann noch all die Beraterhonorare, Sonderzahlungen für Auslandseinsätze (und von denen gibt es mehr, als man gemeinhin denkt), Segelschiffsreparaturdesaster usw. usf. hinzurechnet, dann bleibt für die eigentliche Ausrüstung unter dem Strich tatsächlich nicht viel mehr als ein Taschengeld übrig.
    Aber man muss eben Prioritäten setzen. Die Truppe hat zwar nix zum kämpfen, dafür spricht man sich korrekt an und ist bestens für Schwangerschaften gerüstet. Ist ja auch was wert.

    1. Der Panzer war VOR der großen Halle geparkt. Die russischen Soldaten sind gleich hinten in die Halle rein und haben all die NATO-Waffen dafür bekommen. Die Javelins konnten sie dann auch gleich ausprobieren…

  12. Ich bin Schweizer…….

    bei uns haben wir die RUAG, einen der grössten Munitionshersteller Europas. Die haben mehrere Europäer aufgekauft, z. B. Hirtenberger.
    Qualitätsmässig sie die super….. unsere militärischen GP-11 und GP-90 haben Matchstandard.
    Wir schiessen auf 300 m….. weniger ist hier nur Spass, mit der Pistole schoss man bis in die 80-iger auf 50m….. Heute auf 25.

    Die könnten schnell liefern, aber sie dürfen nicht.

    Unsere Sozis haben über Jahrzehnte bei jedem Rüstungsexport immer Probleme gemacht. Wenn zum Beispiel die Pilatus-Werke ihren sehr erfolgreichen Turboprop irgendwohin liefern wollten, gabs endlose Diskussionen ob man das dürfe, denn es gab einige 3.-Weltstaaten die einfach 1-2 Bomben unter dessen Tragflächen hängten.
    Solche Bomben nutzen fast nichts, aber die Linken machten daraus Kampfparolen um jeglichen Rüstungsexport vollständig zu verbieten.

    Nun würden die Sozis gerne liefern, können es aber vor ihrem Wählern nicht verantworten.
    Würden sie liefern, warten herbe Verluste bei den nächsten Wahlen. Die sind nun heillos in ihrem eigenen Anti-Armee Getue verfangen.

    Bravo, so sind die Sozi-Idioten wenigstens mal für etwas gut.

    Unser Bundesrat würde liefern, das sind alles Unfaller ……die vor allem mit der EU-Schmusen möchten.

    Wobei, Bundesrat Maurer den würde ich da noch rausnehmen.
    Den kenne ich übrigens, ich war in seiner ……Rdf Kp.-II/6.
    Er war 5 Jahre lang mein Kommandant. Und ja, er war ein sehr fähiger Kommandant.

    Munition an Lager, ich nehme an wir haben noch Unmengen….. denn die Oerlikon Drillingsflab benutzte vermutlich die selben 35 mm Geschosse.

    Die Schweiz hadert immer mit dem Wehretat. Darum gibts bei uns noch Munitionsbestände die aus dem WK-II stammen. Da diese Silber-Oxid Zünder haben, sind die fast unbegrenzt haltbar.

    Ich kenne einen Pensionär der ist Chemiker und war für die Qualitätskontrolle in der Zünderherstellung der Munitionsfabrik Wimmis zuständig.
    Dort wurden pro Tag immer 300 Gramm Silberoxid hergestellt. Nur 300 Gramm Chargen, das Zeug war derart explosiv das man sonst die Arbeiter baulich nicht mehr hätte schützen können.

    Die Russen benutzen auch korrosive Zünder, deren Munition kann man nach 80 Jahren problemlos verschiessen.
    Nur die Waffen rosten dann superschnell…….. aber darum haben die ja alle Läufe innen hartverchromt…(((-:

    Tja, die können nicht liefern…… auch wenn sie unsere Neutralität einfach über Bord geworfen haben.

    Langsam merken die Schweizer nämlich das wir einen groben Fehler gemacht haben…. und wenn wir erst mal im Winter einen kalten Arsch haben, wird auch der Verstand gekühlt.

    Bin gespannt was dann los sein wird. Die SVP wir 40% erreichen.

  13. Es handelt sich hier um eine perfide Kampfstrategie der Bundesregierung. Da hat auch schon Monty Python vor gewarnt. Deutschland versucht mit seinem Handeln zu erreichen, dass sich die Russen totlachen. 5000 Helme waren schon eine Warnung, und das was jetzt kommt ist noch besser. Die Schildbürger waren Anfänger. Unsere Regierung zeigt aktiv dass sie noch dümmer sein kann. Aber Vorsicht, es besteht die Gefahr von Kollateralschäden. Nicht das sich die Amis auch totlachen.

    1. bzgl der 5.000 Helme.
      Vor ein paar Jahren geb es bei der BW mal eine Rückrufaktion. Eine mir bekannte BW-Offizier(in) fluchte damals, die ausgerechnet sie einen der 5.000 zurückgerufenen hatte (Chargennr-identifikation) und jetzt extra in die Einheit muss um ihn zu tauschen….
      Nachtigal ick höhr Dir trapsen….
      XD

  14. Ich bin dafür den deutschen Waffen/Panzern Namen von neoliberalen PolitikerInnen zu geben – z.B. Merkel-Panzer – statt Tiernamen!

    Ich bin für Frieden und deshalb gegen jede Form neoliberaler (profitorientierter), insbesondere imperialistischer (expansiver) und damit menschenfeindlicher/kriegslüsterner Politik! Das bedeutet auch, das ich gegen die Waffenlieferungen in die Ukraine bin!

    Zitat Jean Jaurès: „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“

  15. Es sind wohl zwei wichtige Aspekte, die hier greifen:
    1. Ein amputiertes Restdeutschland ohne faktische Souveränität versus drei Siegermächte. Einen Friedensvertrag gibt es bekanntlich nicht und die UN-Feindstaatenklausel ist weiterhin gültig. D.h. ein (außenpolitisch und militärisch) allein nicht handlungsfähiges Staatsgebilde namens „BRD“ würde sich aktiv gegen eine der Siegermächte stellen. Kann man sich nicht leisten. Die NGO’s EU und NATO werden im Zweifel in bestimmten Lagen nicht „schützen“ und sind daher wertlos bis gefährlich.
    2. Die ungeheure Korruption, welche Sie, Herr Röper, treffend benannt haben. Kein einziges ehrgeiziges Wehrprojekt wurde bisher zu 100% zu den veranschlagten Kosten, geschweige denn vollumfänglich effektiv realisiert. Man erinnere sich an die Ergebnisse der vielzitierten Weiberwirtschaft im Verteidigungsministerium: Eine nicht einmal bedingt abwehrbereite Bundeswehr. Die enge NATO-Bindung (dazu noch voreilig gehorsam praktiziert) lässt zudem ein „nationales“ Handeln gar nicht zu.
    Daher sind alle vollmundigen Postulate zum Ukraine-Krieg, egal von welchem BRD-„Politiker“ auch immer, lediglich Theaterdonner.
    Aber der Unterhaltungswert ist unbestreitbar!

    1. Aber, immerhin sind die Kampfpanzer nun LGBT, Querflöten- und Schwangerengerecht umgebaut, jede Kampfbrigade führt jetzt mobile Kitas mit und auch für die wenig verbliebenen „männlichen“ Soldaten werden jetzt auch Tampons in Kingsize- Größe in der bequemen 10 er Packung mit Ritterkreuzemblem bereitgehalten, wa?

    2. Ich stimme dem zu, aber es gibt vier Siegermächte – nicht drei.

      Ich kann das alles überhaupt nicht einordnen und frage mich, ob das überhaupt irgendjemand kann. Die Sowjetunion gibt es nicht mehr und es ist unklar, ob Russland irgendwie alleine die Siegerfunktion übernommen hat (aber mit welcher Begründung?) oder ob das alle ehemaligen Sowjetrepubliken getan haben. In dem Fall wäre auch die Ukraine eine Siegermacht und der Botschafter führt sich zuweilen so auf, als ob er das genau so sieht.

  16. Nicht nur mangelnde Munition machen bunzeldeutsche Panzerlieferungen nutzlos, es ist auch der Spritmangel. Die Panzer sollten, wenn sie denn doch noch geliefert werden, wenigstens so viel Sprit an Bord haben, dass sie entladen werden können. Aber möglicher Weise werden diese Transporte wohl schon wenige Meter hinter der Grenze die russische Abwehr zu spüren bekommen!

  17. Vielleicht liefert man auch erst mal mit Absicht „alten Schrott“, den Rußland dennoch wohl oder übel zerstören muss. Und wenn dann Russlands Marschflugkörper- und Langstreckenartillerievorräte erschöpft sind und die Produktionskapazitäten durch die Sanktionen gestört sind (Technologieembargos), dann kommen moderne NATO Waffen, vorzugsweise gleich mit entsprechend geschulten NATO Besatzungen.

  18. Könnte es nicht auch im Westen Gegenbewegungen geben? Was ist mit dem Beschluss des UNO Sicherheitsrats vom vergangenen Freitag und der Gruppe der Freunde zur Verteidigung der UN-Charta, dazu gehören Russland und China?

  19. „Ist das die Inkompetenz, die in Berlin herrscht? Oder ist Scholz doch vernünftiger, als man meinen könnte, wenn man seine Reden hört? Blockiert Scholz bewusst Waffenlieferungen, indem er nur die Waffensysteme anbietet, die er gar nicht liefern kann?

    Ich würde mich freuen, wenn es so wäre. “

    Dann freuen Sie sich!

    Natürlich kann man niemandem wirklich in den Kopf blicken, aber mit einer realistischen Weltsicht, etwas Erfahrung und Gespür geht das Gedankenlesen wenigstens ein bisschen 😉

    Ich sehe starke Hinweise darauf, dass die Bundesregierung gegenüber Russland den Hund spielt, der bellt, aber nicht beißt (allenfalls ein bisschen zwickt). Dafür wird natürlich sehr laut gebellt, auch wenn Scholz persönlich sich auch da eher etwas zurückhält, und das lautstarke Kläffen Kötern überlässt, die nicht einmal der Regierung angehören: Hofreiter, Strack-Zimmermann, Merz.

    Ich bin seit 20 Jahren aus dem Mainstream raus und da das ein Prozess ist, der immer weitergeht, bin ich mittlerweile sehr weit raus. SEHR weit. Ich mache mir also keinerlei Illusionen über BRD-Politiker, aber ich kann sie mittlerweile mit etwas Altersmilde betrachten. Sie sind – nicht nur jetzt, aber jetzt ganz besonders – in einer außerordentlich schwierigen Lage (in die sie sich natürlich höchst freiwillig gebracht haben, niemand wird gezwungen, Politiker zu werden. Aber wenn man einer ist, muss man sich den Gegebenheiten anpassen).

    Das Erste, was mir eklatant aufgefallen ist, war diese Witznummer mit den Helmen. Ich vermute, das ist auch hier thematisiert worden. Viele alternative Beobachter haben darüber gespöttelt, weil es so Rosa-Einhorn-mäßig ist aber ich habe damals schon gedacht: Verdammt. Das ist klug. Helme sind Militärausrüstung, aber keine Waffen.

    Damit sind sie leider nicht durchgekommen. Jetzt probieren sie es mit Panzern ohne Munition und anderen Tricks. Das ist die gleiche Vorgehensweise.

    Ich denke, es ist ein Signal an die russische Regierung, die selbstverständlich über die wahre Natur der BRD Bescheid weiß, auch wenn ihre Vertreter auf dem diplomatischen Parkett gegenüber deutschen Politikern so tun, als ob sie es mit einem souveränen Staat zu tun hätten. Das tun sogar die Amerikaner fast immer, obwohl sie ab und zu sehr subtile Hinweise darauf geben, zuletzt die Einladung (!) nach Ramstein. Auch Erdogan hat vor vielen Jahren mal etwas fallenlassen. Ich habe leider vergessen, was es war, aber ich erinnere mich noch, dass es klar darauf hingedeutet hat, dass er es weiß. Das hat aber kaum jemand gemerkt.

    Möglicherweise hat auch Putin mal eine subtile Andeutung gemacht, aber auch wenn nicht – er weiß es. Und ich hoffe, dass er die Botschaft versteht.

    1. Putin hat mal – sinngemäß – gesagt, ihm sei sehr wohl bewusst, das es nur sehr wenige, wirklich unabhängige Staaten gibt. Er hat dann als Beispiele: die USA, Russland und China genannt (keinen einzigen Europäischen Staat – nicht mal die Schweiz).

  20. Die Bundeswehr wurde konsequent auf Effizienz getrimmt.
    Effizienz heißt, dass alles was dem Profit der Rüstungsindustrie im Wege steht, nicht gebraucht wird. Das Gerät muss also gar nicht funktionieren. Es langt völlig, wenn von jedem Typ ein paar Demonstrationsstücke für Verkaufsveranstaltungen einsatzfähig sind.
    Der Steuerzahler finanziert die Entwicklung, die Erprobung und Demonstration durch die Truppe für Verkaufszwecke und ansonsten sind die Steuermilliarden des Rüstungsetats dafür da, möglichst leistungsbefreit auf den Konten der Industrie zu landen.
    Auch hat sich die Bundeswehr inzwischen darauf spezialisiert Konflikte im Ausland zu schüren was sich dann wieder positiv auf die Rüstungsindustrie und den Export auswirkt.
    Man könnte jetzt der Ukraine also nur die wenigen Stücke an Kampfkatzen liefern die zu Demonstrationszwecken noch funktionieren. Der Rest steht in Lagern und kommt da auch nicht so schnell wieder raus, da man ganz konsequent alle Instandhaltungsstrukturen abgeschafft hat.
    Mal abgesehen von den berechtigten Bedenken schwere Waffen zu liefern, die es auch mal gegeben hat, kann die Bundesregierung auch objektiv nicht liefern, da das Meiste was man mal teuer gekauft hat, kaputt im Schuppen steht.

    1. „Die Bundeswehr wurde konsequent auf Effizienz getrimmt.“

      Diese Aussage und alles was folgt kann ich zu 100% unterschreiben und ich war ein einige Jahre in dem Laden unterwegs.
      Aber das soll jetzt alles besser werden, wie schon die letzten… 20 Jahre?
      Geld war nie das Problem und wird darum auch keins lösen.

  21. Heute Morgen am Schweizerradio: Der ‚Chef‘ der FDP will Leopards im Ringtausch anbieten,was die Neutralität nicht verletzen würde und der der SVP will diese Leopards wieder auf Vordermann bringen, weil die Schweiz nicht auf Kampfpanzer verzichten könne. Die Blödheit dieser Leute kennt keine Grenzen!

    1. Vor allem, wie will man das ganze Zeug über die Grenzen bringen, ohne das es abgefangen wird? So n Panzer ist nicht gerade unauffällig (schon gar nicht, wenn da ganze Kolonnen unterwegs sind!). Die Bahnlinien gehen ja auch nicht mehr.

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