Asowtsal 2.0?

Ukrainische Kämpfer halten Zivilisten im Chemiefabrik Asot fest

Im Donbass droht sich zu wiederholen, was wir bereits in Mariupol mit Asowstal gesehen haben. Dieses Mal ist den westlichen Medien das jedoch keine großen Artikel wert.

Wir erinnern uns an Asowstal, wo sich über 2.500 Asow-Kämpfer in den Kellern unter dem Stahlwerk verschanzt hatten und über 100 Zivilisten gegen deren Willen als menschliche Schutzschilde festgehalten haben. Die westlichen Medien haben es zwar anders dargestellt und die russische Armee beschuldigt, die Zivilisten nicht herauszulassen, aber als die Menschen die Geiselhaft endlich verlassen duften, haben sie sehr deutlich gesagt, was wirklich passiert ist.

Die Geschichte wiederholt sich gerade in der Stadt Sewerodonezk. Dort gibt es eine Chemiefabrik namens Asot, in der sich ukrainische Nationalisten verschanzt haben und hunderte Zivilisten als menschliche Schutzschilde festhalten. Der Spiegel hat darüber am 3. Juni in einem recht kurzen Artikel berichtet und geschrieben:

„In der umkämpften Stadt Sjewjerodonezk in der Ostukraine verstecken sich nach übereinstimmenden ukrainischen und russischen Angaben Zivilisten in Bunkern unter einer Chemiefabrik. Die ukrainische Verwaltung des fast an Russland verlorenen Gebiets Luhansk sprach am Donnerstag von etwa 800 Menschen in der Fabrik Asot (Stickstoff). »Das sind Einheimische, die gebeten wurden, die Stadt zu verlassen, die sich aber geweigert haben. Auch Kinder sind dort, aber nicht sehr viele«, sagte Gouverneur Serhij Hajdaj dem US-Sender CNN.“

Der Spiegel ist wie immer so freundlich, nur die Erklärungen der Ukraine zu zitieren. Die russische Version ist nämlich eine andere: Die ukrainischen Kämpfer halten die Menschen dort gegen ihren Willen fest und lassen sie nicht abziehen. Das Ganze ist eine Wiederholung der Geschichte von Asowstal, als der Spiegel ebenfalls nur die Ukraine zitiert hat.

Da sich wohl kaum ein Zivilist mit Kindern weigern würde, eine umkämpfte Stadt zu verlassen, dürften wir demnächst das gleiche erleben, wie bei Asowstal: Die Zivilisten werden bitter auf die ukrainischen Streitkräfte schimpfen, weil die sie nicht aus den Kellern einer Industrieanlage gelassen haben, sondern als menschliche Schutzschilde missbraucht haben.

Als Kontrast zu dem Informationsvakuum der deutschen Medien über Asot habe ich einen Bericht des russischen Fernsehens vom 11. Juni darüber übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Ukrainische Kämpfer, die sich im Asot-Werk in Sewerodonezk aufhalten, fordern, dass sie mit den Zivilisten als Geiseln in das benachbarte Lyssytschansk gebracht werden, so eine Quelle aus den Sicherheitsdiensten der LNR. Alle Fluchtwege aus dem Unternehmen sind abgeschnitten.

Ihm zufolge gibt es jetzt etwa 300 Kämpfer in Asot. Sie sind in Verhandlungen getreten und haben die Bedingung gestellt, nach Lyssytschansk zu gehen. „Damit sind wir natürlich nicht einverstanden“, zitiert RIA seine Quelle.

Mehr als tausend Zivilisten, darunter Mitarbeiter des Werks, ihre Familien und Bewohner der benachbarten Stadtteile von Sewerodonezk, befinden sich in den Bunkern des Werks, sagte er.

Man stehe in Verbindung mit den Kämpfern und die Verhandlungen werden offenbar fortgesetzt, fügte ein Sprecher der Streitkräfte hinzu.

Zuvor hatte der Botschafter der LNR in Russland, Rodion Miroshnyk, erklärt, dass 300 bis 400 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im Asot-Werk in Sewerodonezk blockiert seien. Es wurde Kontakt zu ihnen aufgenommen und es laufen Verhandlungen über ihren Abzug in Kriegsgefangenschaft sowie über die Evakuierung der Zivilisten, die sich vor dem Beschuss in den Bunkern versteckt hatten. Zu den Forderungen der Militanten nach einem Korridor für den Abzug mit den Geiseln nach Lyssytschansk sagte Miroshnyk, dass man „darüber nicht einmal sprechen werde.“

Ende der Übersetzung

Das ist genau die Taktik der russischen Armee, die ich schon einige Male beschrieben habe. Die Russen haben aus Mariupol gelernt, dass die ukrainischen Streitkräfte keinerlei Hemmungen haben, Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen und sind dazu übergegangen, Städte nicht militärisch zu erobern, sondern sie abzuriegeln und abzuwarten, bis den ukrainischen Kämpfern Vorräte und Moral ausgehen und sie sich am Ende ergeben.

Diese Taktik der russischen Armee nimmt zwar deutlich mehr Zeit in Anspruch, sie rettet aber Menschenleben, sowohl der russischen und ukrainischen Soldaten, als auch der Zivilisten. Genau das scheint in Asot nun funktioniert zu haben, denn in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni wurde gemeldet, dass die ersten Zivilisten das Gelände des Chemiewerks verlasen und sich auf die russische Seite in Sicherheit bringen. Der Vollständigkeit halber übersetze ich auch die Meldung des russischen Nachrichtenportals Gazeta darüber.

Beginn der Übersetzung:

Die Zivilisten haben begonnen, das Gelände des Asot-Werks in Sewerodonezk zu verlassen. Das berichtete Rodion Miroshnyk, der Botschafter der Volksrepublik Lugansk in Russland, in seinem Telegrammkanal.

„Die Zivilisten haben begonnen, durch das zweite Tor der Chemiefabrik Asot zu kommen. Dieses Tor wird nicht von den Militanten kontrolliert“, schrieb der Botschafter und fügte hinzu, dass die Menschen, die das Gelände der Anlage verlassen, an einen sicheren Ort gebracht werden.

Er schätzte, dass die dort verbliebenen ukrainischen Verbände, die mehrere Gebäude rund um das erste Torhaus halten, „mehrere hundert Zivilisten“ im Inneren festhalten.

„Wenn sich der Ring um die Kämpfer verkleinert, können die Zivilisten ihre Schutzräume verlassen. Die verbündeten Streitkräfte stellen Fahrzeuge für ihre Evakuierung bereit“, fasste er zusammen.

Ende der Übersetzung


Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

31 Antworten

    1. Zivilisten sind alle Menschen die weder zum Militär gehören und keine Waffen tragen oder kämpfen. Die Verwandschaft oder politische Ansichten spielen dabei keine Rolle. Ausserdem können Sie auch nicht davon ausgehen, dass Familienangehörige die gleichen Ansichten haben, auch wenn man das des Friedens willen nicht unbedingt offen zeigt.

    2. Eine neue Generation von in den USA ausgebildeten Extremisten
      kämpft gegen Russland – Juni 12, 2022

      US-Behörden haben direkt und indirekt Nazis und Ultranationalisten im In- und Ausland ausgebildet und befähigt, die Russen in der Ukraine zu bekämpfen.

      Dieses Programm folgt der Blaupause, die von westlichen Geheimdiensten in Afghanistan
      und Syrien erstellt wurde.

      Ab 1978 (nicht ’79, wie viele glauben) beschloss die Regierung von Jimmy Carter, “die Russen in die afghanische Falle zu locken”,

      wie es der nationale Sicherheitsberater des Präsidenten, Zbigniew Brzezinski, ausdrückte.

      Die US-Geheimdienste forderten ihre britischen Kollegen auf, Netze von afghanischen Kämpfern zu aktivieren.

      Neue Generationen von Extremisten schlossen sich dem Kampf an. Hilfe, Waffen und Ausbildung strömten nach Afghanistan. Nach der sowjetischen Invasion im Dezember 1979 nahm die Unterstützung zu………..

      Die milliardenschwere CIA-Operation zur Bewaffnung und Ausbildung der so genannten Freiheitskämpfer oder afghanischen Mudschaheddin wurde als Operation Cyclone bekannt.

      In den 2010er Jahren wiederholten die aufeinanderfolgenden Regierungen das Muster und starteten die Operation Timber Sycamore in einem gescheiterten Versuch,

      Bashar al-Assad in Syrien zu stürzen, und davor die Operation Mermaid Dawn in einem erfolgreichen Versuch, Muammar Gaddafi zu entfernen und Libyen zu destabilisieren.

      Heute bilden die CIA, US-Spezialeinheiten und andere Regierungsstellen reguläre Einheiten
      in der Ukraine aus.

      Mit Unterstützung der USA werden rechtsextreme Elemente dieser Einheiten für paramilitärische Einheiten und Banden der Nazis ausgebildet und rekrutiert…………….

      Hier die vollständige Übersetzung des Textes …… der Originaltext ist vom 31. Mai 2022
      https://uncutnews.ch/eine-neue-generation-von-in-den-usa-ausgebildeten-extremisten-kaempft-gegen-russland/

      1. Scholz-HiWis polieren Sankt Selenskyjs Scheinheiligen-Schein – 12. Juni 2022

        Der Ukrainer nutzt den Krieg und die Faschisten, um sich an der Macht zu halten.

        Preisfrage:
        Wann lief die letzte 20-Uhr-Tagesschau ohne Beitrag über Ukraines Präsidenten Selenskyj – albern kostümiert in NATO-Oliv, Waffen und Geld fordernd?

        „Selenskyj“ im Suchfeld auf tagesschau.de ergibt für die letzten drei Monate mehr als 1 400 Treffer.

        Tagesschau.de listet darunter mehr als 500-mal Selenskyj-Videos: Heldenverehrung für einen ferngesteuerten Gewaltherrscher,

        der den Kriegszustand zur Festigung der eigenen Position verlängert und dafür täglich hunderte Menschenleben opfert.

        Hingegen verschwieg die Tagesschau den weltweit beachteten Rat des einstigen
        US-Außenministers Henry Kissinger, Selenskyj solle zur Vermeidung einer gesamteuropäischen Katastrophe

        freiwillig Territorium an Russland abtreten und Frieden schließen.

        Kissingers Realismus passte der giftgrün-linientreuen ARD-aktuell-Redaktion ersichtlich nicht in den Propagandakram.

        Selenskyj ist US-Präsident Bidens Büttel in Europa, vor dem sich die hiesigen Regierungschefs untertänigst zu verneigen haben.

        Warum sie buckeln, anstatt sich an ihren mutigen lateinamerikanischen Kollegen ein Beispiel zu nehmen, könnte vielleicht der US-Geheimdienst NSA näher erklären.

        Er hört schließlich ungehindert und flächendeckend bei uns ab, Ex-Kanzlerin Merkel kann’s bezeugen.

        Politiker erpressen gehört zu den leichteren Formen der US-Regierungskriminalität.

        Selenskyj erfüllt das Interesse des US-geführten militärisch-industriellen Komplexes
        an einem langen Krieg.

        Schließlich verbraucht die Ukraine derzeit in drei Monaten

        „das Äquivalent von mindestens zwei Jahresproduktionen der gesamten westlichen Rüstungsindustrie.“

        Alastair Crooke, vormals britischer Diplomat, Vermittler mehrerer Waffenstillstandsabkommen in Nahost,

        verweist auf den übergeordneten geopolitischen Hintergrund:……..

        „Die Fixierung auf die Ukraine ist im Grunde nur ein Deckmantel, der über die Realitäten einer in Auflösung begriffenen globalen Ordnung gelegt wird.

        Erst, seit er den Kriegsfürsten von Washingtons Gnaden spielen darf,

        genießt der Showman Selenskyj die intensive Zuwendung seiner westeuropäischen Kollegen.

        Davor hatten sie und ihre Medien ihn als Wichtigtuer abgetan. Noch ein Jahr nach seinem Amtsantritt kommentierte ARD-aktuell-Korrespondent Demian von Osten:

        „Anders will er sein – und macht große Versprechungen …

        ‚Ich bin bereit, das Sterben unserer Soldaten um jeden Preis zu stoppen!‘ … Der in Paris vereinbarte Waffenstillstand hat (aber) nicht geklappt. Wie schon oft zuvor.“………..

        Vollständiger Text hier………
        https://publikumskonferenz.de/blog/2022/06/12/scholz-hiwis-polieren-sankt-selenskyjs-scheinheiligen-schein/

  1. Natürlich wird sich das in Asowstal auch in Asot wiederholen , vielleicht nicht in gleicher Form , aber ähnlich , das gilt aber auch für andere Städte , wo sich die Ukrainische Armee schon vor langer Zeit eingegraben hat , also geht die Strategie der Belagerung wieder los , Versorgung abschneiden und warten bis Sie aufgeben , das es so kommt , dürfte wohl Keiner bezweifeln ! Ob Nazi-Regiment oder reguläre Truppen dürfte dabei keine Rolle spielen , Russische Soldaten werden dort nicht sinnlos verheizt , dann dauert es halt etwas länger , am Ergebnis ändert sich ja nichts !

  2. Der Unterschied scheint zu sein, dass es sich im Asowstal um ein Nazibataillon handelte (Aswo), in Asot um das reguläre ukrainische Militär. Es mögen ja die Soldaten ebenfalls nationalistisch geprägt sein, doch genaugenommen ist es imer noch eine andere Qualität. Wenn das offizielle Militär Menschen, die sie eigentlich schützen sollten, als Geiseln nehmen, dann wird das von den Geiseln, die ja nicht blind sind, außer, sie sind so verblendet, dass sie die Geiselnahme sogar noch begrüßen, die Ukraine noch stärker verurteilt, als im Fall von Asowstal. Dann werden selbst russophobe Menschen schweigen. Sie werden – ob sie wollen oder nicht – die Russen als Befreier akzeptieren. Wenn – und das scheint offensichtlich zu sein – dieses Drama demnächst ebenfalls beendet sein wird, werden westliche Medien wieder massenhaft Fake-News verbreiten müssen, die ihr Narrativ bestätigen. Doch eines ist klar: Lügen haben kurze Beine. Und jede Lüge kommt eines Tages ans Licht und wird entlarvt. Denkt nur mal an die Brutkastenlüge und die angeblichen Massenvernichtungswaffen.

  3. Was war denn jetzt eigentlich in Asowstal im Keller?
    Da waren sich ja die Leute hier einig, dass da ganz krasse Sachen oder Personen sind. Gibt es dazu Infos? Müsste ja jetzt alles geräumt sein.

    1. Das würde mich auch mal interessieren.Wurden da nicht Personen genannt,die dort absolut nicht’s zu suchen haben. Von Militärs und Laboranten wurde erzählt und was stimmt denn nun ?

        1. Es gibt in einigen Telegrammkanälen Infos, dass einige Wagen (2PKW) mit abgedunkelten Scheiben Asow verlassen haben. Ebenso gibt es den offizielen Bericht, dass der Kommandant des Asow Batallions in einem Panzerwagen abtransportiert wurde. Da passen auch paar andere mit rein….
          Nein offiziell gibt es erst einmal nichts, auch zu PIT 1 gibt es offiziell keine neuen Informationen. Ebenso gibbt es keine Informationen über die Identität der Leichen des mit Sprengfallen versehenen Kühllasters …. es bleibt also genug Raum für Spekulationen ^^
          Was so halboffiziell ist , sind Cartier, Cloutier (der wurde in der NATO ja auch nachbesetzt) und dieser britische Oberst…

      1. rabunsel

        Och ich bin recht zuversichtlich, dass da etwas mehr bei rauskommt. Und nein, ich hab keine Beweise oder zuverlässige Quellen oder wenigstens Jemand, der den Schwager eines Freundes kennt, der die Schwester eines Kollegen etwas hat sagen hören. (Brauchen unsere MSM neuerdings auch alles nicht mehr.) Ist nur so ein Bauchgefühl. (Gut, könnte auch ein Virus sein.)
        Von daher darf ich Sie sicher gern zitieren: „Nur Geduld.“

    2. Drei ausländische Söldner wurden gerade von der Justiz der VR Donetsk zum Tode verurteilt, als irreguläre Kämpfer, wegen Kriegsverbrechen. Zwei davon Briten. Die britische Außenministerin meinte, das sei nicht rechtens, sie seien Kriegsgefangene. Was nun bedeuten würde, daß Britannien sich dort im Krieg befindet. Die gleiche Außenministerin erkennt übrigens auch die Souveränität Rußlands über Rostov am Don nicht an.

  4. Gerade gelesen:
    Die letzte Brücke zwischen Severodonetsk und Lisichansk wurde zerstört

    Es wird berichtet, dass die Proletarski-Brücke, die letzte Verbindung der Sewerodonezker Garnison mit dem Rücken und der letzte Rückzugsweg, zerstört wurde. Jetzt sind die Soldaten der Streitkräfte der Ukraine, die im Azot-Werk und in anderen Teilen der Stadt verbleiben, von der Möglichkeit abgeschnitten, sich nach Lysichansk zurückzuziehen, das von Kiew kontrolliert wird.

    Wer genau die Brücke gesprengt hat, wird nicht berichtet. Dies könnte sowohl von den Streitkräften der Russischen Föderation erfolgen, um die ukrainische Gruppierung am Ostufer des Seversky Donets endgültig zu blockieren, als auch von ukrainischer Seite, um die Offensive der russischen Armee sowohl durch die Zerstörung des Übergangs als auch durch „ Screening von Arbeitskräften im Industriegebiet.

    Zuvor hatte russische Artillerie andere Brücken über den Seversky Donets zerstört und damit die Versorgungsroute für die Streitkräfte der Ukraine unterbrochen.

  5. Richtigstellung: wochenlang haben Elendskij und Co behauptet dass 1000 Zivilisten in Mariupol bei den Asow Nazis in den Bunkern sitzen. Am Ende alles gelogen es waren nur rund 150 Frauen Kinder alte Männer

  6. Ganz euphorisch berichtet das BILD-Machwerk:

    „Der Ukraine ist nach eigenen Angaben ein blutiger Schlag gegen die gefürchteten Söldner der Gruppe Wagner gelungen. Bei dem Granatenangriff sollen – je nach Meldung – zwischen 22 („Newsweek“) und bis zu 300 („The Sun“) Kämpfer getötet worden sein.“

    Ist da was drann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Wagner in einem von allen Seiten offenem Stadion einnistet.

  7. Ich weiß nicht, ob diese Methode wirklich humaner und menschlebenschonender ist. Die Soldaten auszuhungern, bedeutet auch die Zivilisten auszuhungern. Schwer zu glauben, dass die ukrainischen Soldaten ihre Vorräte eher den Zivilisten geben, als sie für sich selbst zubehalten. Bleibt nur zu hoffen, dass die Soldaten vorher aufgeben.

    1. Deswegen lassen sie die ja auch immer zuerst raus. Das Problem für die Nazis dürfte sein, das sie selbst u.U. (wie schon geschehen) als Kriegsverbrecher zum Tod verurteilt werden, wenn – nachdem sie sich ergeben haben, was nur eine Frage der Zeit sein dürfte -festgestellt wird, das sie die Zivilisten haben verhungern lassen.
      Die verschanzten Nazis dort wissen ja auch nicht, was die Russische Armee genau über die Zivilisten weiss.

      Wie gesagt, dürfte nach der Gefangennahme auch ihr eigenes Leben verwirkt sein, wenn festgestellt wird, das sie Zivilisten gequält oder verhungern haben lassen. Also müssen sie ihre Vorräte auch teilen, deswegen lassen sie sie lieber raus.

    2. Es ist garantiert wesentlich humaner als, Menschen mit bunkerbrechender Munition zu beschießen. Hungern muss auch niemand, man kann sich ja rechtzeitig ergeben bevor die Konserven zur Neige gehen.

  8. Der deutsche Erste Kanal behauptet dreist: Gestern hat die RUSSISCHE ARMEE Donezk beschossen!

    „Von diesem Markt in der ostukrainischen Stadt Donezk ist nur noch wenig übrig. Berichten zufolge hat ein russischer Angriff drei Menschen getötet und mehrere verletzt.“😡

Schreibe einen Kommentar