Deutliche Warnungen

Ukrainischer Angriff erwartet: Evakuierung von Cherson

Die russischen Behörden in Cherson und das russische Verteidigungsministerium geben deutliche Warnungen vor einem bevorstehenden ukrainischen Angriff auf Cherson aus. Den Zivilisten wird dringend die Evakuierung empfohlen.

In Cherson scheint sich ein schwerer ukrainischer Angriff anzukündigen. Schon seit fast zwei Wochen wird den Zivilisten empfohlen, das Gebiet zu verlassen und sich in die angrenzenden russischen Gebiete auf der Krim, in Rostov und anderen Regionen zu begeben. Dazu wurde vor zehn Tagen eigens eine Hotline eingerichtet. Den Menschen wird in Russland Wohnraum und finanzielle garantiert.

Die Evakuierung

Inzwischen werden die Aufforderungen zur Evakuierung dringlicher. Sogar der stellvertretende Gouverneur der Region, Kirill Stremuosow, den ich bei meiner Reise nach Cherson persönlich gut kennengelernt habe und der bisher immer Optimismus verbreitet hat, hat auf Telegram nun deutliche Worte gefunden, um die Menschen zum Verlassen des Gebietes aufzufordern.

Die Evakuierung wird unter anderem dadurch erschwert, dass alle Brücken über die Flüsse zerstört sind, wie ich bei meinem Besuch der Region vor einigen Wochen selbst gesehen habe. Die Flüsse muss mit Fähren oder über Pontonbrücken überquert werden, wobei diese Flussquerungen regelmäßig von der Ukraine mit Artilleriebeschossen werden, was diese Querungen gefährlich macht, wie ich bei meiner Reise selbst erlebt habe.

Auch die Staumauer des Kachowka-Wasserkraftwerkes wird immer wieder beschossen. Ich habe das Kraftwerk im Sommer besucht, als es noch unbeschädigt war, und ich habe es bei meiner letzten Reise nach Cherson wieder gesehen. Die Staumauer, die auch als Straße fungiert, ist bereits sehr schwer beschädigt und für den Verkehr gesperrt. Bei weiterem Beschuss ist zu befürchten, dass die Staumauer bricht und eine Flutwelle die Ortschaften und Städte darunter überflutet.

Russland kompensiert finanzielle Verluste von Zivilisten

Offensichtlich wird ein ukrainischer Angriff mit massivem Einsatz von Artillerie und Raketen erwartet, die die NATO geliefert haben. Russland hat den Menschen, deren Wohnungen und Häuser zerstört werden, bereits zugesichert, ihnen neue Wohnungen und Häuser in anderen Regionen Russlands als Eigentum zur Kompensierung der Verluste zu übergeben. Von Freunden weiß ich aus erster Hand, dass die dafür garantierten Summen sich auf den Preis pro Quadratmeter beziehen, wobei die Summen ziemlich großzügig sind und sogar in der teuren Millionenmetropole St. Petersburg für den Kauf von Wohnungen ausreichen.

Wie sehr Russland die Evakuierung der Zivilbevölkerung forciert und ihre finanziellen Verluste bis hin zum Ersatz verlorener Immobilien kompensiert, ist besonders bemerkenswert, wenn man sich daran erinnert, wie Kiew die Evakuierung von Städten wie Mariupol verhindert hat, um die dortigen Zivilisten als Geiseln zu nehmen und als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen. Offenbar befürchtet die russische Seite, dass die ukrainische Armee nach Cherson vordringen könnte, weshalb die Stadt evakuiert wird, um bei möglichen Häuserkämpfen keine Zivilisten zu gefährden. Die Stadt soll offiziellen Verlautbarungen zufolge auf jeden Fall gehalten werden und russische Kommentatoren sprechen schon von einem möglichen Stalingrad 2.0.

Der russische Sicherheitsrat tritt zusammen

Darauf, dass sich in der Region etwas „zusammenbraut“ deutet auch die Tatsache hin, dass am 18.Oktober gemeldet wurde, dass der russische Sicherheitsrat am 19. Oktober unter Vorsitz von Präsident Putin zusammenkommt. Die letzte Sitzung des kompletten Sicherheitsrates fand im Mai statt, normalerweise berät Putin sich wöchentlich nur mit den Vollmitgliedern des Rates, nicht mit dem ganzen Gremium.

Auch der neue Oberkommandierende der russischen Truppen im Konfliktgebiet, General Sergej Wladimirowitsch Surowikin, hat sich zu Wort gemeldet. Auf der Internetseite des russischen Verteidigungsministeriums wurde ein kurzes Interview mit ihm veröffentlicht, in dem er die Lage im Gebiet Cherson als „angespannt“ bezeichnet und die Zivilbevölkerung zur Evakuierung aufruft. Ich habe das Interview übersetzt, wobei ich darauf hinweise, dass man seine Formulierungen aufmerksam lesen sollte, denn er spricht zum Beispiel von der „NATO-Führung der ukrainischen Streitkräfte“ spricht.

Beginn der Übersetzung:

Frage: Guten Tag, Sergej Wladimirowitsch. Auf Beschluss des Verteidigungsministers der Russischen Föderation sind Sie zum Kommandeur der Gemeinsamen Truppengruppe im Bereich der Militäroperation ernannt worden. Viele russische Bürger sind heute besorgt über die Situation.

Surowikin: Insgesamt kann man die Lage im Gebiet der Militäroperation als angespannt bezeichnen.

Der Gegner lässt nicht von seinen Versuchen ab, die Stellungen der russischen Truppen anzugreifen. Das betrifft in erster Linie die Gebiete Kupjansk, Krasno-Limansky und Nikolajewo-Kriwoj Rog. Der Gegner ist das kriminelle Regime, das die Bürger der Ukraine in den Tod treibt. Die Ukrainer und wir sind ein Volk und wir wünschen uns eines: dass die Ukraine unabhängig vom Westen und von der NATO und freundlich zu Russland ist.

Das ukrainische Regime versucht, unsere Verteidigungslinien zu durchbrechen. Zu diesem Zweck zieht die ukrainische Armee alle verfügbaren Reserven an die Front. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die Territorialverteidigung, die nicht vollständig ausgebildet ist. (Anm. d. Übers.: Die ukrainische Territorialverteidigung besteht aus zwangsrekrutierten Zivilisten ohne militärische Ausbildung)

Die ukrainische Führung verurteilt sie sogar zur Vernichtung. Diese Einheiten haben in der Regel eine niedrige Moral. Um sie an der Flucht von der Front zu hindern, setzt die ukrainische Regierung nationalistische Sperrtruppen ein, die jeden erschießen, der versucht, das Schlachtfeld zu verlassen.

Täglich gibt es zwischen 600 und 1.000 Tote und Verwundete.

Unsere Strategie ist anders. Der Oberbefehlshaber hat sich bereits dazu geäußert. Wir streben kein hohes Tempo beim Vorrücken an, wir sorgen uns um jeden einzelnen Soldaten und „zermahlen“ den vorrückenden Feind methodisch. Dadurch werden nicht nur unsere eigenen Verluste minimiert, sondern auch die Zahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung erheblich verringert.

Die Gemeinsame Streitkräftegruppe unternimmt derzeit Schritte, um die Kampfkraft und die zahlenmäßige Stärke ihrer Verbände und militärischen Einheiten zu erhöhen, zusätzliche Reserven zu schaffen und Verteidigungslinien und -stellungen entlang der gesamten Kontaktlinie auszurüsten.

Wir greifen militärische Einrichtungen und Infrastrukturen weiterhin mit Hochpräzisionswaffen an, was die Kampfkraft der ukrainischen Truppen beeinträchtigt.

Frage: Sergej Wladimirowitsch, Sie sind nicht nur zum Befehlshaber der Gemeinsamen Streitkräftegruppe im Bereich der Militäroperation ernannt worden, sondern Sie bleiben auch Oberbefehlshaber der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte. Wie würden Sie die Effektivität der russischen Luftfahrt- und Luftverteidigungskräfte einschätzen?

Surowikin: Die Militäroperation hat die Effektivität unserer Luftwaffe und Luftverteidigung, die wir im Einsatz haben, unter Beweis gestellt.

Während des Einsatzes flogen die Besatzungen der operativ-taktischen, der Heeres- und der Langstreckenflieger mehr als 34.000 Einsätze. Sie setzten mehr als 7.000 Lenkwaffen ein. Die neuesten Kinzhal-Hyperschallraketen haben sich bei der Bekämpfung von Zielen bewährt. Keines der gegnerischen Luftabwehrsysteme kann dieser Rakete Widerstand leisten. Die strategischen Marschflugkörper, die aus der Luft abgefeuert werden, haben ebenfalls die höchste Genauigkeit.

In Bezug auf die Qualität im Kampfeinsatz möchte ich die Su-57 hervorheben, ein Multifunktionsflugzeug der fünften Generation. Mit einer breiten Palette von Waffen löst es bei jedem Flug die Aufgabe, Luft- und Bodenziele zu bekämpfen.

Mehr als 8.000 Einsätze wurden von unbemannten Flugzeugen durchgeführt und mehr als 600 Ziele der ukrainischen Armee wurden von Kampfdrohnen zerstört.

Frage: Vor einigen Tagen gab der amtierende Gouverneur der Region Cherson, Wladimir Saldo, bekannt, dass die Behörden beschlossen haben, den Einwohnern der Region die Möglichkeit zu geben, zur Erholung oder zum Studium in andere Gebiete der Russischen Föderation zu reisen. Das gilt zunächst einmal für das rechte Ufer. Das Oberhaupt der Region erklärte, diese Maßnahmen seien ergriffen worden, um die Sicherheit der Bürger vor dem Hintergrund des immer häufigeren Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte zu gewährleisten. Wie können Sie diese Entscheidung kommentieren?

Surowikin: Die Situation in diesem Bereich ist schwierig. Der Feind hat es auf die Infrastruktur und Wohngebäude in Cherson abgesehen. Die Antonov-Brücke und der Damm des Wasserkraftwerks Kachowka wurden durch HIMARS-Raketenangriffe beschädigt und der Verkehr über sie eingestellt.

Infolgedessen gibt es in der Stadt Schwierigkeiten bei der Lieferung von Lebensmitteln und gewisse Probleme bei der Wasser- und Stromversorgung. All das erschwert nicht nur das Leben der Stadtbewohner erheblich, sondern stellt auch eine direkte Bedrohung für ihr Leben dar.

Die NATO-Führung der ukrainischen Streitkräfte fordert seit langem, dass das Kiewer Regime offensive Operationen in Richtung Cherson durchführt, ohne Rücksicht auf Verluste – sowohl bei den ukrainischen Streitkräften selbst als auch unter der Zivilbevölkerung.

Wir haben Informationen, dass das Kiewer Regime in der Region Cherson verbotene Kriegsmethoden anwenden könnte, dass Kiew einen massiven Raketenangriff auf den Staudamm des Wasserkraftwerks Kachowka und einen massiven Raketen- und Artillerieangriff auf die Stadt vorbereitet, ohne bei den Zielen wählerisch zu sein.

Diese Aktionen könnten zur Zerstörung der Infrastruktur des wichtigen Industriezentrums und zu schweren Opfern unter der Zivilbevölkerung führen.

Unter diesen Umständen ist es unsere oberste Priorität, das Leben und die Gesundheit der Zivilbevölkerung zu schützen. Daher wird die russische Armee in erster Linie für die sichere, bereits im Rahmen des von der russischen Regierung vorbereiteten Umsiedlungsprogramms angekündigte, Ausreise der Bevölkerung sorgen.

Unsere weiteren Pläne und Aktionen in Bezug auf die Stadt Cherson selbst werden von der sich entwickelnden militärisch-taktischen Situation abhängen.

Ich wiederhole: Die ist schon heute sehr schwierig.

Auf jeden Fall werden wir, wie ich bereits gesagt habe, von der Notwendigkeit ausgehen, die Leben von Zivilisten und unseren Soldaten so weit wie möglich zu schützen. Wir werden bedacht und zur richtigen Zeit handeln, ohne schwierige Entscheidungen auszuschließen.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

172 Antworten

  1. Letztes Mal gab es zuerst einen Angriff um Cherson (abgewehrt), dann um Charkiv (die Ukraine feierte Geländegewinne). Ich vermute, auch diesmal könnte dem einen noch ein weiterer im Nordosten folgen – was die Russen vermutlich via Satellit gut sehen.

    1. Zusammengefasst: „Schluss mit Lustig“
      Surowikin stehen nun mal ganz andere Waffen zur Verfügung die in die Fläche arbeiten als Atomare Kriegsführung.

      Unser Freund Ivan Rodionov hat das mal im Kommentar zusammengefasst in seinem Video
      Halber Krieg
      https://odysee.com/@InfraRotMedien:0/halberkrieg:8?r=5wMsZyJYN5Y8bbQ2Me651cAyWZurMACY&fbclid=IwAR0aW07o1TgdkkhS8J4IOVoXSECZTkEsi6pCyLe1ah0W1x_GWxdQU44eft4

      Weitere Kommentare unnötig ….

      1. Halber Krieg
        October 15th, 2022
        2.925 Aufrufe

        Im übrigen sollte jeder den das Thema Russland/Ukraine in Verbindung Wahrheit den Kanal abonnieren. Wer Ivan nicht kennt, dem sei gesagt, dass er selbst als „Boss“ von RT-DE massgeblich daran beteiligt, den Sender so groß werden zu lassen, dass er gefählich wurde für das Lügenimperium EU/Berlin.

        1. 09:36 Uhr/19.10.2022
          https://de.rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg-kiew-andert/

          Gebiet Cherson meldet Aufmarsch und Zusammenzug von Kriegsgerät ukrainischer Truppen

          Letzter Absatz des Artikels und Interviews hier auf ANTI-SPIEGEL :
          „Auf jeden Fall werden wir, wie ich bereits gesagt habe, von der Notwendigkeit ausgehen, die Leben von Zivilisten und unseren Soldaten so weit wie möglich zu schützen. Wir werden bedacht und zur richtigen Zeit handeln, ohne schwierige Entscheidungen auszuschließen.“

          Wer nun aus eigenem Wissen- oder auch aufgrund des Videos von Ivan Rodionov – die Aussage von Surowikin über „schwierige Entscheidungen“ einzuordnen weiss, der denkt an das was unweigerlich wird folgen müssen. Dann wird folgen müssen, wenn trotz aller Warnungen die NATO den Ukrainern den Befehl geben, es tatsächlich zu tun..

          Wenn nun nach Kirill Stremoussow’s Angaben nun mehrere Zehntausend „Soldaten“ zusammengezogen wurden und tatsächlich die vorab dem Angriff stattfindenden massiven Artilleriebeschuss loslegt zum Niederhalten der russischen Stellungen, dann wird wohl genau das passieren, auf das man in Brüssel und Berlin wartet.

          Surowikin wird den Einsatz der Waffen befehlen, welche mit einem Schlag zehntausende von Lungen wird platzen lassen. Das wird man dann als „Massenvernichtungswaffen“ PR-mäßig auszuschlachten versuchen.

          Für mich persönlich bleibt neben der Trauer um die Wehrpflichtigen Ukrainer eigentlich dann nur noch die Genugtung darüber, dass es wohl zuerst die Truppen wird treffen die aufgestellt wurden, das letzte Aufgebot der Wehrpflichigen Richtung Feind zu treiben.

          Bleibt mal noch zu hoffen, dass die Russen noch weitere Waffen besitzen als die, die ich kenne (oder Alternativstrategie anwendet) und es so Surowikin möglich sein wird, sich aus den Fängen der Nato auf anderem Wege zu befreien, als das letzte Aufgebot an Ukrainer ……

          1. Also bitte. Massaker sind keine „schwierige“, sondern eine unmögliche Entscheidung. „Schwierig“ ist die zeitweise Aufgabe russischen Gebietes (zu dem Cherson seit dem Referendum gehört), um größeren Gemetzeln auszuweichen, oder alternativ verlustreiche Kämpfe, um Objekte zu verteidigen, die man nicht aufgeben kann.

            „Schwierig“ ist die Entscheidung zu gezielten Raketenschlägen in die EU, wenn „Unsere“ es so weitertreiben und alle roten Linien überschreiten. Surovikin hat offen von der „NATO-Führung der ukrainischen Streitkräfte“ gesprochen. Es wäre an der Zeit, dem Feind zu antworten, statt den ukrainischen Volkssturm, den der vorschickt, dahinzuschlachten.

            1. „Unmöglich“ ist- oder wäre es – aus Sicht (nach meiner Meinung), wenn Surowikin seine – sich übrigens auch selbstgestellte Aufgabe – ( siehe letzter Absatz Artikel) entzieht durch Leichtfertigkeit, eben das Leben von Zivilisten und VOR ALLEM der EIGENEN Soldaten so weit wie möglich zu schützen. Leichtfertig dann, würde er vorhandene Waffen NICHT einsetzen die garantieren, dass die EIGENEN Soldaten am Leben bleiben, weil es keine FEINDSOLDATEN mehr im näheren Umfeld gibt.

              Die Zuständigkeit von Surowikin, gezielte Raketenschläge in die NATU-EU zu führen, ist wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu verneinen. Insoweit erübrigt sich auch eine Alternativbetrachtung wie von John Magufuli ausgeführt.

              Solange man in der Region Cherson auch weiterhin die erfolgreiche Eindämmung der Streitkräfte der Ukraine in Richtung Cherson verkünden kann, wie gerade wieder vom stellvertretenden Gouverneur der Region Cherson, Kirill Stremousov erklärt, https://tass.ru/politika/16097003 ( 19. Oktober, 13:18, aktualisiert 19 Oktober, 14:13 Militäroperation in der Ukraine ) wird man sicher auch nicht zu den ganz großen „Wummen“ greifen.

              Im übrigen sage ich mal etwas, was vielleicht sogar als vermessen angesehen werden kann, dieses auch nur zu überlegen.

              Das die Infrastruktur immer noch so weit intakt ist, dass tatsächlich von den Grenzen Polens und Rumäniens können solche großen Waffensysteme wie Panzer usw. bis an die Front herangekarrt werden, kann sehr wohl gewollt sein, wenn man sich das Ergebnis anschaut, dass tatsächlich sich nun sogar schon die Magazine in ganz Europa leeren. In welchem Krieg hat man schon die Gelegenheit, dass einem dermaßen viel Feindesmaterial vor den „Hochsitz“ gestellt wird, welches man kann mit „stinknormaler Artillerie , quasi auf Sicht in Schrottberge verwandeln.

              1. Das mit dem „Hochsitz“ wird wohl richtig sein. Und auch das Sortiment „besserer“ Waffen wie HIMARS, M777, Caesar hat den Nutzen, daß sie kompromittiert werden. Die Russen lernen sie im Gefecht kennen und bekommen Übung, sie abzuwehren und zu jagen, was sich als sehr wertvoll erweisen kann, wenn der Krieg sich auf EU-Gebiet ausweitet.

                Ob das geschieht: Die Warnungen sind mehr als deutlich, es liegt an den EU-Ländern. Bundeswehr und BND sind offen bekannt in den Krieg eingetreten und am Beschuss russischer Soldaten und Zivilisten, russischen Staatsgebiets beteiligt.

                Über eine allfällige Antwort wird natürlich nicht von Suvorikin, sondern auf höchster Ebene entschieden. Denkbar wäre zunächst ein Gruß per Hyperschall, der keinen großen Schaden anrichtet, aber vorführt, was passieren kann. Ein heilsamer Schock, um Blutdurst und Raserei der Deutschen ein wenig zu dämpfen. Schwierige Entscheidung, ab welchem Punkt es ratsamer ist, das zu tun als es nicht zu tun.

                Hier gibt es Millionen, die irrsinnig sind vor Mordlust. Die sind es, die den Russen ukrainische Muschiks durch Nazis vor die Kanonen treiben lassen. Die sind die eigentlich Schuldigen.

                Surowikin wird den Einsatz der Waffen befehlen, welche mit einem Schlag zehntausende von Lungen wird platzen lassen.

                Nein. Kein Russe liebt es, diesen Volkssturm abzuschlachten, Männer, die für den Putsch und den Krieg meist gar nichts können und an die Front gezwungen wurden. Schlimm genug, wie die schon durch normale Waffen niedergemäht werden.

                Ratsamer ist es, gezielt die Nazis und NATO-Söldner zu erlegen, dann bricht die Kampfmoral meist zusammen. Besser, die Muschiks einzusammeln, zusammenzuflicken und irgendwann wohlgenährt ihren Familien zurückzugeben.

                1. John Magufuli:
                  Hier gibt es Millionen, die irrsinnig sind vor Mordlust.

                  Das ist Unfug.
                  Wo sind die Massen auf den Straßen, die das Niedermetzeln der Russen fordern?
                  Manipulierte Umfragen genügen da nicht und das Gesabbel in den Mainstreammedien ebenso wenig.

                2. @ atlantik

                  Ich habe keineswegs von der Mehrheit gesprochen. Bereits 5% wären Millionen. Sie sind jedenfalls sehr zahlreich. Sie werden nicht lange brauchen, jemanden zu finden, der Sie mit den gleichen Lügen traktiert wie „Spiegel“ oder „Tagesschau“ und ungehalten wird, wenn Sie nicht so tun, als würden Sie das glauben.

                  Warum sollten die auf die Straße gehen und fordern? Ihre Regierung tut doch alles, was sie wünschen. Seit 1999 ein Krieg nach dem anderen, 2014 Putsch und Umsturz in der Ukraine, 2022 Krieg gegen die Russen. Dazu Verbrannte Erde in Afghanistan, Sahel-Genozid, Kopfabschneiderei in Syrien, ohne erkennbaren Sinn, rein zur Befriedigung der Mordlust.

                3. @ ne, John Magufuli ich will ihnen ihr gutes Herz nicht nehmen. Mögen sie recht behalten in Bezug auf ihre weiteren Ausführungen.

                  Natürlich haben sie recht wenn sie sagen:
                  Nein. Kein Russe liebt es, diesen Volkssturm abzuschlachten…

                  Doch sicher lieben die Russen den Volkssturm nicht so viel, dass sie diesen erlauben würden, ihre eigenen Soldaten zu massakrieren. Insoweit werden sie wohl zustimmen, dass dem Befehlshaber seitens dem Oberbefehlshaber sicherlich die Befugnis eingeräumt wurde, die Waffen auf reginaler Ebene einzusetzen, die das Überleben der eigenen Soldaten sicherstellen.

                  Wer weiß, was diese NATO-Idioten sich noch alles einfallen lassen.

                4. @ Petry

                  Schon im ehrlichen Kampf mit gewöhnlichen Waffen sind die ukrainischen Verluste erschreckend und die russischen nur 1/10 so hoch. Das liegt teils an der Überlegenheit der russischen Militärs und Waffen und teils an der Rücksichtslosigkeit, mit der die Faschisten ihr Kanonenfutter verheizen.

                  Ich weiß ja nicht, welche Vernichtungswaffe Sie da im Sinne haben, aber so was tut man nicht und so was haben die Russen nicht nötig. Schon gar nicht, wo sie es jetzt weniger mit harten Nazis und Söldnern und mehr mit Volkssturm zu tun haben.

                  Ansonsten gibt es auch den Krieg neben dem Krieg (Geopolitik) und die Zeit nach dem Krieg.

                  Für das Imperium der Lügen ist das egal, die lügen sich ihre „russische Grausamkeit“ nach Belieben zurecht. In der zivilisierteren Welt, Indien, Afrika, China, Rußland selber, hätte man aber für derartige Massaker keinerlei Verständnis.

                  Und in der Ukraine könnten die Russen den Krieg gewinnen durch Auslöschung des Gegners, den Frieden würden sie aber verlieren.

    2. Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 56 – 19.10.2022

      So gelassen, wie die Bundesregierung mit Terroranschlägen auf deutsche Infrastruktur umgeht, hat es den Anschein, dass man wie einst einst Merkel gegen das “Abhören” nunmehr auch gegen das “Pipelinesprengen unter Freunden” einfach nichts machen kann.

      Und nicht einmal sagen darf, ob und wie man gedenkt, den Anschlag zu ermitteln und den Tätern auf die Spur zu kommen………….

      Schön mal wieder von ihm hören, dem guten alten “Staatswohl”, dem es gesundheitlich ja ziemlich gut zu gehen scheint,

      wenn es den Verlust wichtiger Versorgungsadern so locker hinnehmen kann. Und es seiner Gesundheit sogar für zuträglich hält, sich um mögliche Ursachen keinen Gedanken zu machen oder Auskünfte zu geben……………..

      Die Schweden waren als direkte Anrainer zuerst am Tatort, wollen aber “unter Freunden” nicht verraten, was ihre Taucher dort möglicherweise ans Spuren gefunden haben.

      Dass es der Ausweis eines russischen Matrosen war, ist immerhin ausgeschlossen, denn das wäre sofort gemeldet worden.

      Die deutsche Bundespolizei ist nach knapp zwei Wochen dann auch mal gemütlich zur Besichtigung des Tatorts aufgebrochen, was dann immerhin eine Eilmeldung der “Tagessschau” wert war –

      allerdings nur, weil man keine passende Tauchausrüstung dabei hatte und unverrichteter Dinge wieder abzog.

      Auch Profis können ja mal vergessen, dass die Ostsee 70 Meter tief ist und wenn sie es für das “Staatswohl” tun, um so besser…………..

      Es fragt sich allerdings, um welchen Staat und sein Wohl und Wehe es hier eigentlich geht.

      Nehmen wir mal an, die amerikanischen “Freunde”, denen deutsche Energieversorgung aus Russland seit über 50 Jahren ein Dorn im Auge ist –

      siehe dazu “Der unverziehene Strang nach Osten” (Spiegel, 12/1982) – haben ihre britischen, polnischen und skandinavischen Vasallen angespitzt, die Nordstream-Pipelines zu sprengen.

      Die deutschen Dienste lässt man bei dieser Operation außen vor, erinnert sie dann aber an ihr Schweigegebot und lässt sie auch nicht selbst ermitteln………….

      Weiter mit Herrn Broeckers Satire…
      https://www.broeckers.com/2022/10/19/notizen-vom-ende-der-unipolaren-welt-56/

  2. „Die neuesten Kinzhal-Hyperschallraketen haben sich bei der Bekämpfung von Zielen bewährt. Keines der gegnerischen Luftabwehrsysteme kann dieser Rakete Widerstand leisten. Die strategischen Marschflugkörper, die aus der Luft abgefeuert werden, haben ebenfalls die höchste Genauigkeit.“

    Das ist auch der Grund, warum die NATO – Staaten sich wünschen sollten niemals in einen offenen Krieg gegen Russland zu geraten. Sie hätten nicht den Hauch einer Chance zu gewinnen. Raketen und Marschflugkörper dieser Art sind nicht aufzuhalten (es gibt ja mehrere Typen mit unterschiedlichen Reichweiten davon, bis hin zur SARMAT-Interkontinentalrakete die fast 20.000 Km weit fliegen kann – USA über den Nordpol in 7Min).

    Die können jederzeit überall einschlagen, ohne Gegenwehr-Möglichkeit. Zusätzlich hat Russland die besten Defensiv-Systeme der Welt . Das ist eine vernichtende Überlegenheit. Schon eine rein offensive Überlegenheit ist sehr gefährlich, aber wenn auch die Defensive noch viel besser ist, ist jeder Gegner quasi wehrlos.

    Putin sagte nach den ersten 2 Monaten Ukraine Krieg „wir haben noch nicht mal angefangen“. Jetzt hat er nur ein kleines bischen angefangen und die halbe Ukraine hat schon keinen Strom mehr. Deutsche Politiker sollten sich das gut ansehen! (so könnte Deutschland in ein paar Jahren dann aussehen).

    1. In Dunkeldummdeutschland wird ja immer so getan als wäre Russland auf dem Stand der 80er und ist der NATO hoffnungslos unterlegen…
      Die Kommentatorenpappnasen bei Spiegel etc. pp. scheinen davon überzeugt zu sein.

      1. Warum hat man das nicht schon vor 6 Monaten getan? Strategischer Fehler der Russen? Oder ist dieser Konflikt ein abgekartetes Spiel als Teil des Great Resets? Oder als Ablenkung vom Great Reset?

        1. Weil Russland nicht wie die NATO Krieg führt, sondern die Zivilbevölkerung möglichst schont.
          Deshalb hatte man ja auch schon im März ein Friedensabkommen ausgehandelt, das die Angelsachsen dann torpediert haben.

          1. Sorry aber das ist militärisch gesehen lächerlich. Sollte das wirklich die Strategie gewesen sein so ist sie gescheitert. Meiner Meinung nach ist das Ziel oder Strategie beider Parteien ein möglichst langer Krieg incl. möglicher Ausweitung.

            1. Naja wie soll man Krieg führen? Wie die Amis mit Luftwaffe und Raketen das komplette Land ohne kleinste Rücksicht auf Verluste (Zivilisten) absolut in Schutt und Asche legen und danach erst Bodentruppen schicken, um sich dann selbst auf die Schulter zu klopfen „Wir haben gewonnen“ ?
              Gilt das als erfolgreich?

              1. Nein, nicht alles in Schutt und Asche legen, aber wenigstens die Infrastruktur zerstören um den Nato-Nachschub zu verhindern. Das hat man ja offensichtlich immer noch nicht geschafft. Ganz im Gegenteil, jetzt wird Cherson evakuiert(lach).. Von wo kommt denn der Beschuss? Aus Kiew? Nochmal, auch wenn ich mich wiederhole, wie kann es sein dass immer noch Nato-Waffen an die Front gelangen??? Der Krieg hätte nach 2 Wochen vorbei sein müssen, wäre es ein echter Konflikt. Aber scheinbar ist eine Ende der Krieges nicht gewollt, von beiden Seiten nicht.

    2. Leider wahr. In meinem Umkreis denken die meisten Leute, Russland wurde noch mit T-34er kämpfen. Die haben noch nie was von Kinshal, Sarmat, Poseidon, den James Cook Vorfall, Belgorod etc. gehört. Die glauben tatsächlich, die Waffen der NATO und der Bundeswehr (insbesondere IRIS und LEO) wären den Russen haushoch überlegen. Meiner Meinung ist beim Westen zu viel Hollywood im Spiel. Es sind wirklich wenige, die informiert sind. Typische Staatsfernsehzuschauer.

  3. Die russische Strategie habe ich von Anfang an nicht verstanden, dabei habe ich wirklich versucht einen Sinn darin zu erkennen. Das sie Zivilisten schonen wollen und dafür eigene Soldaten opfern, kaufe ich ihnen nicht ab. Im Moment gehe ich davon aus, das sie auf den Winter warten, aber ich habe mich diesbezüglich schon öfter geirrt, die Strategie ist einfach nicht nachvollziehbar. Wenn man so eine „Militäraktion“ macht, dann macht man sie so, dass sie auch gewonnen wird. Aber bei den Russen habe ich den Eindruck, dass sie gar nicht gewinnen wollen, vielleicht um das westliche System zu destabilisieren. In dieser Beziehung sind sie auf einen guten Weg, soweit scheint der Plan also aufzugehen, auch wenn ich diese hellseherische Gabe schon bemerkenswert finde, schließlich war nicht klar, dass die Grünen für diesen Job in die Regierung kommen, andere Parteien hätten das vielleicht nicht so Konsequent an die Wand gefahren. Aber dieses rumgeeiere in der Ukraine ist so Nerv tötend. Umso länger dieser Konflikt dauert, umso instabiler wird die Heimatfront, die Stimmung kann jederzeit kippen, deshalb verstehe ich das nicht.
    So einen Krieg führt man mit Plattmachen und anschließend nachsehen was noch steht und ob es noch eine Bedrohung ist. Hätten sie also gleich massiv die Infrastruktur angegriffen, wäre der Krieg vermutlich schon vorbei. Ohne Trinkwasser, Treibstoff und Strom lässt sich kein moderner Krieg führen, aber selbst die Regierung ist kein Primärziel, obwohl normalerweise der Schlange zuerst der Kopf abgetrennt wird.

    1. @werwiewaswarum
      „Die russische Strategie habe ich von Anfang an nicht verstanden, dabei habe ich wirklich versucht einen Sinn darin zu erkennen. Das sie Zivilisten schonen wollen und dafür eigene Soldaten opfern, kaufe ich ihnen nicht ab.“

      Übersetzung nicht gelesen? Letzteres soll gerade mit dieser Strategie vermieden werden

      „Wir streben kein hohes Tempo beim Vorrücken an, wir sorgen uns um jeden einzelnen Soldaten und „zermahlen“ den vorrückenden Feind methodisch. Dadurch werden nicht nur unsere eigenen Verluste minimiert, sondern auch die Zahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung erheblich verringert.“

      Ging ja auch auf bisher, die Ukrainer haben fast 10-mal so viele Gefallene.

      1. Das bringt nichts, die Ukraine kann jetzt endlos Kräfte nachschicken, notfalls sind es fremde Soldaten in ukrainischen Uniformen, es war zu erwarten, dass der Westen nicht nur Waffen schickt, sondern auch Söldner. Hätten sie gleich in den ersten Tagen dem Feind die Möglichkeit zur Mobilmachung genommen, in dem sie die Regierung und die Stromversorgung ausgeschalten, hätte sich der ukrainische Widerstand nicht koordinieren können. Zu diesem Zeitpunkt gab es die westlichen Waffen noch nicht, sie hatten die totale Luftüberlegenheit, als sie die Luftwaffe der Ukraine zerstört haben. Das ist jetzt mit den Boden Luft Systemen aus dem Westen vorbei. Sie hätten also zunächst Kiew so besetzen müssen, dass die Regierung festgesetzt wird, dann hätte der Westen keinen Ansprechpartner mehr gehabt und es hätte niemanden gegeben der nach Waffen und Geld bettelt. Sie haben aber der Schlange nicht den Kopf abgetrennt. Jetzt hat die Ukraine die Möglichkeit sich zu wehren, sie konnten 1 Millionen Soldaten rekrutieren und haben moderne Waffen aus dem Westen bekommen. Das wäre alles nicht möglich gewesen, wenn sie in der ersten Angriffswelle die Flughäfen und das Stromnetz zerstört, die Atomkraftwerke besetzt und vor allem Kiew, insbesondere die Regierung, ausgeschaltet hätten. Schon wäre dem Feind die Fähigkeit genommen sich gegen den Krieg zu rüsten und ihn zu organisieren. Daher verstehe ich die Strategie nicht. Man greift keinen Feind von der Seite an, sondern schaltet seine Führung aus. Ab da können dann nämlich nur noch vereinzelte Generäle o.ä. die Führung übernehmen. Der Widerstand ist dann nur noch sehr begrenzt möglich, es fehlt vor allem die Kommunikation, Starlink gab es da noch nicht und ohne Strom läuft da auch nichts. Hätte der Westen etwas machen wollen, so hätten sie erst einmal einen Kontakt zu einem militärischen Stellvertreter aufbauen müssen und das wäre in einem solch großen Land schwierig gewesen. Russland hätte ganz bequem das Land besetzen können. Daher habe ich den Eindruck, dass Russland den Krieg gar nicht gewinnen will, er nutzt ihn, um den Westen zu schwächen. Der pumpt jetzt Geld und Waffen in diesen Krieg, was ihn zunehmend schwächt, weil nach den alten Waffen kommen nun moderne Systeme. Der Westen blutet zunehmend aus, weil die Systeme so schnell nicht ersetzt werden können. Somit sind die Grünen für Putin vielleicht ein Geschenk, da sie eine „Führungsrolle“ übernommen haben. Sie haben sich mit der Energieblockade selbst ein Bein gestellt. Sieht man den Konflikt also nicht nur auf die Ukraine begrenzt, sondern zwischen Westen und Osten, ist der Osten dabei die westliche Wirtschaft in der EU zu pulverisieren. Was wiederum die USA freut, da nun die EU Firmen zu ihnen kommen. Damit sie in Zukunft einen Wirtschaftskrieg gegen China führen können. Baerbock fängt damit schon an und will Sanktionen gegen China und das, obwohl fast 90% der Güter des täglichen Bedarfs von dort kommen.

        1. „die Ukraine kann jetzt endlos Kräfte nachschicken, notfalls sind es fremde Soldaten in ukrainischen Uniformen, es war zu erwarten, dass der Westen nicht nur Waffen schickt, sondern auch Söldner“

          Dazu schrieb Express.at kürzlich – von den ersten 7000 Söldnern sind schnell 1/3 gefallen und weitere 1/3 geflohen, worauf den neu verpflichteten 30-60 Tsd. EUR pro… Monat bezahlt werden müssen. Viel Geld ist ja nicht pro Nase, in der kurzen Lebenszeit…

          https://www.xing.com/communities/posts/an-der-front-fuer-selenskyj-soeldner-erhalten-bereits-30-punkt-000-euro-pro-monat-1024932505

    2. Nu ja, da können sich Russen wie auch Ukrainer ja richtig glücklich schätzen, daß da nicht solche Cowboys das Sagen haben, die ihre militärische Bildung West Point, den sog. „freien Medien“ oder gar Hollywood und „dem Netz“ verdanken.
      Er sollte sich mal ein paar „uralte“ sowjetische Spielfilme über den letzten großen Krieg zu Gemüte führen. Die sind um Größenordnungen besser, als jedes amerikanische oder sonstige Machwerk zu diesem Thema …
      Aber er eröffnet mit seinen Einlassungen natürlich tiefe Einblicke in das Seelenleben eines „liberal konditionierten Demokraten“ – man war da über die letzten 30 Jahre offenbar überaus erfolgreich …

      1. Und wie es der Teufel will: Martjanow hat da gerade einen Tipp für alle Experten bereit gestellt: [https://smoothiex12.blogspot.com/2022/10/ill-just-leave-it-here.html]
        Aber es gibt da noch einige, die besser und wichtiger sind für seelische verkommene Liberale …

    3. „Die russische Strategie habe ich von Anfang an nicht verstanden,“

      Ich auch nicht, allerdings mit dem Unterschied, dass ich es nicht einmal versucht habe. Darüber hinaus gehe ich stark davon aus, dass das überhaupt nicht möglich ist und sich daher jeder, der meint, die Strategie zu verstehen, auf dem Holzweg befindet. Wenn man nur dieses Interview nimmt (aber auch Politikeraussagen) – das kann doch auch die ukrainische Militärführung lesen.

      Der sagt doch nicht die Wahrheit über die Strategie, das wäre ja Hochverrat. Außerdem sagt in einem Krieg NIE, NIE, NIEMALS irgendjemand „Unsere Waffen sind scheiße, leider hat der Gegner viel besseres Zeugs“ oder etwas wie „Wir haben es verbockt, unsere Strategie ist nicht aufgegangen“.

      Das kommt aber zwangsläufig auf mindestens einer Seite immer vor, doch selbst wenn es so ist, wird das immer anders erklärt und zwar so, dass man selber gut und der Gegner gleichermaßen schwachsinnig wie bösartig dasteht. Das sind die Grundregeln des Krieges, an die sich alle halten. Es kann durchaus so sein, dass das hin und wieder sogar der Wahrheit entspricht, aber die Rhetorik ist identisch, wenn es unwahr ist. Daher kann man rein gar nichts daraus schließen.

      „In dieser Beziehung sind sie auf einen guten Weg, soweit scheint der Plan also aufzugehen, auch wenn ich diese hellseherische Gabe schon bemerkenswert finde, schließlich war nicht klar, dass die Grünen für diesen Job in die Regierung kommen“

      Dafür braucht es nicht viel hellseherische Gabe. Sogar ich habe seit Februar 2019 gewusst, dass die Grünen mit Sicherheit in die nächste Regierung kommen. Herr Soros hat damals in einem Interview in der WELT seinen klaren Wunsch nach einer grünen Regierungsbeteiligung in Deutschland ausgedrückt, sonst sei die EU verloren. Und dass die bundesdeutsche Politschickeria dem guten Herrn Soros einen Herzenswunsch abschlägt? Eher friert die Hölle zu.

      Ich habe sogar lange vermutet, dass es eine Bundeskanzlerin Baerbock geben wird. Das hat nicht ganz geklappt, aber der Scholz stört die Agenda ja nicht. groß, der Laschet hätte sie auch nicht gestört. Insofern war das egal. Die Regierungsbildung hängt NICHT vom Wahlergebnis ab, bzw. nur insofern, dass beteiligte Parteien mindestens 5% haben müssen, das stand bei den Grünen nie im Zweifel. Dann kann man immer etwas zusammenwürfeln, das für eine Mehrheit reicht und wo die Grünen dabei sind.

      1. Noch ergänzend zu der „Hellseherei“: Nachdem ich das Interview mit Herrn Soros zu einem Zeitpunkt gelesen hatte, als eine grüne Regierungsbeteiligung noch etwas abwegig erschien, habe ich die Geschehnisse beobachtet. Das Klima wurde extrem in den Vordergrund gerückt. Das hilft den Grünen. Und als dann der eigentliche Wahlkampf begann, wurde Annalena Baerbock wie Wonderwoman präsentiert. Es war richtig auffällig, wie das gepusht wurde.

        1. Ja, den Eindruck konnte man bekommen…Eigentlich inzwischen auch so, dass es von vornherein ein abgekartetes Spiel war…Baerbock zur AM zu machen….deshalb war die auch so unbeeindruckt von den „Enthüllungen“ zu ihren Lebenslauffälschungen usw…..

          1. Seit Woodrow Wilson,bzw.seit 1932, bestimmt eine gewisse Elite,wer in den USA Präsident wird.-In der BRD ist es genau so.-Die wurden nicht gewählt,sondern für ihre Rolle auserkoren.-Mr. Seehofer sagte es einst im O-Ton einer TV-Sendung,wie das abläuft.

    4. hi, ging mir genau so. aber was haben wir jetzt? in europa gehen in ein paar monaten die lichter aus. die arsenale der nato sind leer? waffen und muni muessen jetzt nachproduziert werden welche industrie soll das machen? der bevoeékerung gehen langsam die augen auf, wer freund und feind ist ns1-2 .wenn man denn dollar knackt, ist alles vorbei. das ist die waffe, die noch da ist.

      lg

    5. WerWieWasWarum sagt: 19. Oktober 2022 um 03:07 Uhr

      Da meint also WWWW er verstehe die russische Operationsart (Operation ist die richtige Ebene) nicht. Aber bewerten kann er sie schon.
      Er kann also etwas bewerten was er nicht versteht.
      Ganz schön surreal.

      Weil die USA ihre Kriege mit plattmachen und damit Kriegsverbrechen führen muß das nicht jeder andere Staat auch so machen. Aber auch das wird WWWW nicht verstehen.

      Es fragt sich überhaupt was er versteht.

    6. an WerWieWasWarum:

      Das klingt fast, wie das Verhalten der meisten Politiker und Experten:

      „Versteht nichts, kann aber alles erklären!“

      Sie schlagen dieselbe Strategie vor, welche die US-Regierung jeweils anwendet, wenn sie mal wieder andere Staaten in die Steinzeit zurück bombt, um ihnen so zu helfen, den Vorteil westlicher Werte zu erkennen und ihnen die Einführung der Demokratie angedeihen lassen.

      Ergebnis: die Bevölkerung dieser Staaten verachten und hassen die USA dafür. So generiert man Terroristen.

      Glauben Sie im Ernst, dass sich Russland an dieser Vorgehensweise ein Beispiel nehmen sollte?
      Glauben Sie wirklich, dass Russland nichts aus dem Versagen der USA/NATO gelernt hat?

      Oder glauben Sie insgeheim, dass W. Putin zu den Schosshündchen von K. Schwab und dessen Hintermännern zugehörig ist?

      Haben Sie auch nur eine einzige Rede von W. Putin gesehen und gehört? Haben Sie gesehen, welche Mimik, Gestik und Körpersprache dieser Mann zeigt? Haben Sie gemerkt, dass er tut was er sagt?
      Gemerkt, dass Sie hier einem echten Staatsmann bei der Arbeit zusehen?

      ______________________________________
      Wer nur einen Hammer hat, sieht überall Nägel.

      Seit 24.02.2022 sehen wir dieselbe Strategie Russlands. Die Taktiken wurden teilweise als Fehler erkannt und entsprechend angepasst.

      Seit 24.02.2022 sehen wir dieselbe Strategie der USA/NATO/EU und der Ukraine: die einzige Taktik lautet
      „noch mehr vom selben“; noch mehr Sanktionen, Waffen, Fake-News, Hass und Hetze gegen Russland, Attentate gegen russisches Eigentum, Eskalation, Gewalt etc. Sie glauben fest daran: „Das wird schon werden, wir sind die Guten. Und das Gute siegt am Ende immer!“

      🌺

      1. Hallo Aletheia

        „…Sie schlagen dieselbe Strategie vor, welche die US-Regierung jeweils anwendet, wenn sie mal wieder andere Staaten in die Steinzeit zurück bombt, um ihnen so zu helfen, den Vorteil westlicher Werte zu erkennen und ihnen die Einführung der Demokratie angedeihen lassen.

        Ergebnis: die Bevölkerung dieser Staaten verachten und hassen die USA dafür. So generiert man Terroristen….“

        Ja, ich habe mich als Jugendlicher und junger Erwachsener oft gefragt, warum die USA eigentlich überall so bis aufs Messer gehasst werden (die Araber nennen sie überall „Amerikanische Teufel“), weil ja bei uns – per US-gelenkter Dauerpropaganda- die Amis immer als „Wurzel alles Guten im Universum“ dargestellt wurden und werden. Hollywood hat auch eine große Rolle gespielt. Es gibt wahrscheinlich kein Land das filmisch so oft „die Welt“ oder gar „das ganze Universum“ gerettet (oder gerettetet 😀 ) hat. Am US-Wesen soll das Universum genesen!

        Tja, bis man – als etwas Älterer – dann die andere Seite erfährt und feststellt, das man sein ganzes Leben belogen worden ist. Nichts von all dem stimmte jemals. Schwer sich daran zu gewöhnen. In Propaganda sind die USA wohl tatsächlich ungeschlagener Welt-Meister (leider nur da und im Kanonen bauen). Ich kenne einige Bücher und Publikationen von viel früher zu dem Thema aus den USA, da steckt bei denen richtig viel wissenschaftliche Akribie dahinter, wie man Leute am effektivsten mit allen möglichen Täuschungen und Erzählungen hinters Licht führt. Deswegen ist Psycho-Folter (Zuckerbrot und Peitsche /Guter Bulle-Böser Bulle) auch zu ihrem Markenzeichen in Guantanamo geworden. Früher nannte man es „seelische Grausamkeit“. Die Amerikaner sind ein sehr grausames Volk, das aber erstklassig lügen kann. Deshalb haben sie ihr Imperium der Millionen Lügen aufbauen können.

        Die USA waren immer das Land der Lügner und Betrüger und ihr Imperium ist folgerichtig ein „Lügen-Imperium“.

          1. Ja, das geht Hand in Hand, Folterer wie die USA müssen lügen, um ihre Verbrechen zu verdecken. Deshalb sitzt Julian Assange im Knast, aber die Folter-Verbrecher der US-Army laufen frei herum (geht nur mit Lügen, Lügen, Lügen, was das Zeug hält).

    7. Die russische Strategie liegt da wie ein offenes Buch. Eindrucksvoll. Ein echter Gerassimov, in der Tradition von Sun Zi. Dazu gehört allerdings auch das Überraschungsmoment, sich anders verhalten, als der Gegner es erwartet. Daß manche Wendungen von niemandem vorausgeahnt werden, gehört zum System.

      Nun haben wir seit 8 Monaten eine kleinere Schießerei im Gebiet Donbass, und der Gegner ist völlig fertig, hat einen sozioökonomischen und geopolitischen Totalschaden und seine Arsenale an geeigneten Waffen von den Russen schreddern lassen. Als hätten sie einen Weltkrieg verloren und keine mindere Schießerei.

    8. „die Strategie ist einfach nicht nachvollziehbar.“

      Von Anfang an nicht. Scheinbar geht es nur darum den Krieg in die Länge zu ziehen incl. möglicher Ausweitung. Das würde darauf hin deuten dass es sich um ein abgekartetes Spiel handelt, als Teil des Great Resets…

  4. Das hier is übrigens a niedlich: [https://www.rt.com/news/564920-tories-poll-johnson-truss/]

    gedeepLt:

    „Tories wollen Boris Johnson zurück – Umfrage

    Der ehemalige britische Premierminister ist laut einer YouGov-Umfrage der beliebteste Kandidat für die Nachfolge der zunehmend unbeliebten Liz Truss.
    …“

    Dem Westen gehen offenbar überall die Optionen aus …

    1. Ich halte von Johnson spätestens seit er im März den Friedensvertrag zwischen Russland und der Ukraine gestoppt hat überhaupt nichts mehr – aber im Vergleich zu Truss ist er wahrscheinlich wirklich das kleinere Übel. Immerhin hat er früher als der Rest des Westens bei Covid-1984 gelockert.

  5. https://t.me/niemeyeroffiziell

    Warnung an Deutschland:

    Habeck und Co. brüsten sich damit, Nordstream Pipelines „gestoppt“ zu haben. Die Generalbundesanwaltschaft untersucht die Sprengung öffentlicher Infrastruktur als Terrorakt. Diese Terroristen müssen sofort verhaftet werden! Ich habe dieses Video der Grünen soeben dem Büro von Außenminister Lavrov als Beweismaterial zur Verfügung gestellt und angeregt, eine Verurteilung der BRD-Terroristen durch die UNO zu erwirken. Der Treppenwitz der Geschichte ist jedoch, daß diese unterbelichtete Grüne sich noch darüber freut, von den polnischen Kollegen ein „High Five“ bekommen zu haben. Vermutlich sind das dieselben Diplomaten, die Frau Baerbock die Rechnung für den Nazi-Terror präsentieren. Als nächstes kommt die Völkerballerin auf die Idee, beides miteinander zu verrechnen. Dann trampeln aber Alle auf den Gräbern der Opfer des Holocaust herum!

    1. Man ist doch schon dabei die Geschichte umzumogeln – Russland ist allein Schuld am II.WK – und Hitler wird bald als „Held“ gefeiert… – die Basis dafür wurde schon im „eu-parlament“ gelegt – öffentlich auf Anregung der pollischken…

    2. @Salander

      „….Vermutlich sind das dieselben Diplomaten, die Frau Baerbock die Rechnung für den Nazi-Terror präsentieren. Als nächstes kommt die Völkerballerin auf die Idee, beides miteinander zu verrechnen. …“

      Wieso verrechnen? Deutschland muss jetzt wohl Polen Reparationen für den 2.WK bezahlen, sonst gibts kein Gas – darauf läufts hinaus. Also das geistige Pantoffeltierchen Bärbock hat nicht realisiert: das Deutschland als Ersatz für billiges russisches Erdgas nun das garantiert teuerste Gas aller Zeiten bekommt.

      So viele Schulden können die gar nicht aufnehmen 😀

  6. Seit wann halten sich Nazi’s an Recht, Gesetz und internationale Gepflogenheiten??

    Für die gibt es nur die Realität der verbrannten Erde…

    Und genau das setzt diese ukri-Mafia auch 1 zu 1 um…

    …die werden NIE andere Menschen zu 100% akzeptieren – nur ihre eigene krude Diktatur – die Geschichte ist seit Jahrtausenden voll mit Beispielen dafür.

    1. @VladTepes

      Nazis lassen nur den einen Grundsatz gelten, Wer nicht für mich ist, ist gegen mich, die Nazis akzeptieren unpolitische Personen nicht, um von den Nazis akzeptiert zu werden muss man sich öffentlich als Gegner der Feinde der Nazis bekennen.

      Russische Künstler, die sich nicht deutlich von Putin distanzieren, werden boykottiert, so entblödete sich der Münchner Bürgermeister Dieter Reiter nicht den Russischen Chefdirigent der Münchener Philharmoniker, als „Freund von Putin“ zu brandmarken und zu entlassen.

      Unsere Politiker passen sich leider immer mehr den Nazis an.

      1. Nee aber du bist genau die Mischung aus naiv, uninformiert und leicht dämlich die eigentlich jedem jegliche Diskussion mit dir verbieten müsste..
        Schon der Beitrag mit dem Vergleich von Russen und den Amis im Irak zeigt was für ne Geistesleuchte am Werk ist…
        Mal die Pudelmuetze ausziehen, Frischluft an die Knallbirne lassen! 🙂

  7. Ich möchte – sinngemäß – Lenin zitieren:

    „Wenn man einen Krieg führt, muss man ihn richtig führen. Jede Halbherzigkeit bei der Führungsspitze führt zu unnötigen Verlusten der eigenen Armee und Kampfkraft.“

    Mehr gibt es z.Zt. nicht dazu zu sagen.

    Ein letzter Hinweis:
    Die russische Armee hat bis jetzt – so meine Informationen – rund 10.000 tote Soldaten zu beklagen. Dazu mehrere tausend schwer verwundete.
    Die Amis haben im Irakkrieg 4896 Tote verzeichnet. Das sagt eigentlich alles.

    1. @Putinchen

      Haben Sie sich den Irak angeschaut NACHDEM die Amis den „akuten Krieg“ hinter sich hatten? Und gefällt Ihnen das Ergebnis?

      Ein Land in Schutt & Asche zu bomben kann jeder Idiot! Und wie ist die Motivation der USA dort & wie die Russlands in der Ukraine?

      Hört doch auf, mit der Gleichmacherei & wieso ist die USA da ein Vorbild?

          1. Einzige Antwort an dich – obwohl es nicht verlohnt…:
            Mit einem anderen „nick“ und anderem Sermon hättest du vielleicht eine Chance gehabt nicht gleich enttarnt zu werden…
            …aber so wie hier wieder – eben nicht. 😤😴😴

          2. Kapierst du den Unterschied der Kriegsführung nicht?
            Die Amis haben mit Bombenteppichen alles plattgewalzt BEVOR „boots on the ground“ waren! Logisch dass die da wenig Soldaten verlieren.
            Jetzt guck dir mal an wieviel Iraker draufgegangen sind.

            Mann mann mann wie unglaublich dämlich kann man sein? Das gibts doch garnicht!

      1. Ich gebe nur das wieder was in Russland diskutiert wird. Und ob jeder Idiot alles in Schutt und Asche bomben kann, weiß ich nicht, aber jeder militärische Idiot kann seine Truppen sinnlos verheizen.
        Beispiel gefällig:
        Nach dem Gefangenenaustausch, es kamen 55 russische Kriegsgefangene frei, was ohne Wenn und Aber zu begrüßen ist, bei dem auch Faschisten frei kamen (ging wohl nicht anders), durfte der koksende Zenlensky mit diesen Typen an der Front posieren. 50 km entfernt von den russischen Truppen. Warum konnte er das? Weil die russische Armee auf Anfrage von Zenlensky eine Feuerpause von 24 Std. zugesichert hat.
        In welchem Krieg kann sich ein Terrorist 50 km von der Frontlinie lächelnd mit seinen Faschistenfreunde zeigen ohne weggebomt zu werden?
        All das kommt in der russischen Bevölkerung gar nicht gut an, wie man in einem Video von Rodionow hören kann.
        Und nach dem Terrorakt an der Krimbrücke wird halbherzig Vergeltung geübt. Bürger aus dem Donbass kommentierten die Raketeneinschläge in Kiew mit den Worten: „jetzt wissen die endlich mal wie es uns seit 8 Jahren geht. Nur das ist alles viel zu wenig solange dieser Faschist Zelensky täglich seinen Videoscheiß absondern darf.“
        Also, ich halte die USA absolut nicht für ein Vorbild, nur hoffe ich, das die russische Armee siegreich aus dem Krieg gegen den Wertewesten hervorgeht. Aber ich will nicht verhehlen, dass mir langsam der Glaube daran schwindet.
        Und um Ihre erste Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten: Gefällt es Ihnen, dass schon jetzt 10.000 russische Soldaten gefallen sind? Aus humanitären Gründen der Kriegsführung? Wenn Sie das mit „JA“ beantworten, dann entschuldige ich mich für mein Statement und sage Lenin spinnt.

        1. So so.
          Nu ja – es gibt auch russische Idioten und es is vielleicht besser, daß das „Hirnchen“ sich dorthin verflüchtigt, als uns hier mit solchem offensichtliche Schwachsinn zu foltern …

            1. Och nöö.
              Allein schon die irakische Armee und die SKU da auf einem Niveau zu sehen, denn das ist ja die Voraussetzung für eine Sinnhaftigkeit des ganzen Gelabers, ist ja schon dermaßen blöd, da brauchen wir von Verschiedenheit in der Art und Weise Krieg zu führen, der Kriegsphilosophie gar nicht anzufangen … andere nicht ganz unbedeutende Nebensächlichkeiten wollen wir da gar nicht erst erwähnen, zumal die hier schon x-mal erwähnt wurden …

              Ich meine, ich sehe mich auch außer Stande, einem Affen das 1×1 beizubringen, da müssen einfach Klügere ran …

              Übrigens gibt’s es eigentlich schon Zahlen für durch das Militär der RF bzw. der DNR,LNR zu Tode gekommene Zivilisten?

              1. Verkehr mit Panzern und Raketen ist gefährlicher als mit Autos. Opfer unter Zivilisten sind nicht zu vermeiden. Die kann man bei den Russen aber einzeln zählen statt in „Megatoten an Kollateralschäden“.

        2. In Russland gibt auch viel NGOs, die für Desinformation bezahlt werden. Es gibt auch russische Elite, die sich wert. Bevor Sie versuchen sich da orientieren, wäre empfehlenswert nicht geprüfte Sachen nicht weiter zu verbreiten.
          Einige Russen sagen, Moskauer melken Hühner und haben höhe Erträge!

    2. „Die Amis haben im Irakkrieg 4896 Tote verzeichnet. Das sagt eigentlich alles.“
      Man unterscheidet beim Blutvergießen zwischen Eigenblut und Fremdblut.

      „Die russische Armee hat bis jetzt – so meine Informationen – rund 10.000 tote Soldaten zu beklagen. Dazu mehrere tausend schwer verwundete.“

      Es dürften gar wesentlich mehr sein.
      Das hat die ukrainische Armee bei den Vorstößen in Charkiv, Zaporoshje (AKW) und der Region Cherson Mitte/Ende August in 2 Wochen erledigt. Das war übrigens nicht nur Eigenblut, sondern jede Menge (Söldner-)Fremdblut.

      Wenn man einen sportlichen Vergleich zu den Angriffkriegen der NATO ziehen möchte:
      Der Eingeblutfluss wurde auf Kosten des Fremdblutflusses auf ein Minimum optimiert. Soweit sind die Ausführungen richtig.
      Was die Gesamtopferzahlen angeht sieht das Ganze im Falle der NATO-Krieg nicht so rosig aus. Aber das waren ja alles „Muselmänner“, Moslems, und die zählen ja per se als Untermenschen, nicht wahr?

      Man sollte auch beachten, dass, im Gegensatz zu den USA, Russland keinen Krieg gegen Menschen führt, sondern gegen Faschisten. Erst vergangene Woche hat so ein Schreiberling der NY-Times erst losgelassen, dass die russischen Waffen nicht effizient seien, weil sie nicht genügend Menschen töten. Das läßt deutliche Rückschlüsse auf die Geisteshaltung dieser Zyniker zu.

    3. @Putinchen

      „…Die Amis haben im Irakkrieg 4896 Tote verzeichnet. Das sagt eigentlich alles….“
      (aber fast eine Million toter Zivilisten).

      Ne, das sagt nur was darüber aus, wie die Amis Krieg führen, nämlich hauptsächlich gegen Zivilisten, wie in Vietnam. Logisch das man wenige eigene Verluste hat, wenn man, bevor die Infanterie eingesetzt wird, alles aus der Luft so platt bombt, das in den noch stehenden Ruinen höchstens ein paar Heckenschützen überlebt haben, die dann für die wenigen Verluste sorgen.

      1. @Aktukal:

        Ich möchte betonen, dass die Kriegsführung der Amis menschenverachtend war und ist. Der Imperialismus führt die Kriege so wie wir es aus der Vergangenheit/Gegenwart kennen. Was erwarten denn die meisten Kommentatoren hier: das Russland gewinnt, oder? Ich auch. Es ist nicht die „rote Armee“, nein, es ist eine kapitalistische Armee. Putin ist kein Sozialist/Kommunist, sondern eine Staatsoberhaupt der sein Land – Gott sei Dank – gegen alle äußeren Einflüsse schützt.
        Es ist aber nicht zielführend, sollten hier die Kommentatoren der Ansicht sein,… Hauptsache der Ami verliert. Koste es was es wolle. Die Soldaten UND die Zivilisten müssen so gut es geht geschützt werden. Das heißt für mich, Russland muss endlich das zeigen wozu dieses Land fähig ist. Alles andere ist Wasser auf die Mühlen der imperialistischen Staaten. Ob China im sich anbahnenden Konflikt um Taiwan ähnlich human vorgehen wird? Ich denke nicht.

        1. @Putinchen

          Ja, manche sind etwas hysterisch (aber so lange sie auch auf meiner Seite sind – egal! psychologische Feinheiten sind hier irrelevant). Es ist aber auch meine Ansicht, das die USA diesen Krieg verlieren müssen (und werden), weil sie – bzw. ihr Wirtschafts-und Gesellschaftssystem ein Krebsgeschwür für die ganze Welt sind. Überall, wo sie sich politisch durchsetzen, steht am Ende Elend, Armut und Hunger für fast alle und geradezu perverser Reichtum für einige sehr Wenige. Das kann nicht die Zukunft der Menschheit sein.

          Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende (und der käme mit absoluter Sicherheit, wenn die USA ihre unsäglichen Weltbeherrschungspläne verwirklichen könnten).

          1. @Aktakulan:
            Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu. Warum ich hier von einigen Idioten angegriffen werde, mag jeder selbst beantworten. Ich hoffe inständig, dass die russ. Armee siegreich aus dem Krieg gegen die faschistische Ukraine hervorgeht, warum ich hier missverstanden werde? Idioten scheinen das zu sein.

    4. Man kann kein Omelett machen, ohne Eier zu zerschlagen. In der Tat hat Putins Vorgehen etwas halbherziges, fast schon unernstes. Welchen Vorteil hat es bspw. die (Teil-)Mobilmachung bis zum letzten Moment heraus zu zögern? Das überlege ich mir doch vorher, ob ich diesen Schritt gehen will, und wenn ja, dann mache ich das zum günstigsten Zeitpunkt und nicht erst auf den letzten Drücker.

  8. Die Russen haben Geld und Zeit.

    Faellt mir nur noch ein Witz zu ein: Amerika hat es gut, Bob Hope, Stevie Wonder, Jonny Cash. Deutschland: No Hope, no Wonder, no Cash.

    Übersetzt: Keine Hoffnung, kein Wunder, kein Geld. Und bald kein Strom.

        1. Ok, dann außerhalb des Themas noch einen (ist mein ältester, ca 60 Jahre alt).

          Hetzt ein Dackel durch die Wüste
          Schaut links, schaut rechts,
          Hetzt weiter,
          Schaut wieder links und rechts, schüttelt verzweifelt den Kopf,
          Hetzt weiter,
          Seine Augen füllen sich langsam mit Tränen.
          Und dann die große Verzweiflung: „Wenn jetzt nicht bald ein Baum auftaucht passiert ein Unglück“

          Schönen Tag trotz der Umstände.

      1. Von der Krim ist man weit weg. Ich vermute, man gibt im Notfall das rechte nördliche Ufer des Dnepir auf. Wenn die Brücken alle weg sind, ist eine Überquerung schwierig. Die feindliche Front und die ukrainische Infrastruktur kann man bequem aus der Ferne erlegen, und wenn der Strom ganz weg ist, nützt auch Starlink nicht viel. Das Gemetzel geht erst noch los.

  9. Natürlich könnten die Russen die Ukraine in sehr kurzer Zeit Platt machen. Aber dann müsste der Russe auch alles offen legen was er so kann.
    Dieses langsame Vorgehen hat auch seine Vorteile. Deutschland hat noch für 2 Tage Munition und so wird es die gesamte Nato ergehen. Die Nato wird keinen Krieg beginnen den was die Rüstungsindustrie so von sich gibt ist wenig erfreulich.
    Man kann nicht erwarten dass Russische Kommandeure alles von sich geben was ihre Streitkräfte so alles können.
    Die Russische Rüstungsindustrie ist im Kriegsmodus und produziert Waffen und Munition auf Teufel komm raus.

    1. „Aber dann müsste der Russe auch alles offen legen was er so kann.“ – Genau Das scheint mir auch der Hauptgrund für das scheinbar „zögerliche“ verhalten zu sein. Man sollte niemals einen Gegner unterschätzen, was der Westen in seinem Hochmut allerdings tut. Als Napoleon und später die deutschen Faschisten in Russland eingefallen waren, sah’s in der ersten Zeit für die Russen gleichermaßen „schlecht“ aus, und sicherlich hat man aus späterer Sicht auch mal strategische Fehler gemacht – dennoch muß sozusagen die Zeitqualität stimmen, um einen Erfolg einzufahren, und wer damals den tatsächlichen Sieg davontrug, ist hinreichend bekannt.

        1. Genau! Am besten mit den neuen Drohnen aus ukrainischer Fertigung. Die sollen ja 1000 km können und 75kg Detonationsware ins Ziel bringen…
          Aber vorsicht! Man sollte Selensky vorher darüber aufklären, dass er keine, ich wiederhole KEINE Kraftwerke in Moskau angreift, denn die gehören nämlich seit der Übernahme von UNIPER zu Deutschland, also zu den „Guten“… ;O)

      1. @ThirdEye

        wie die Russen diesen Krieg bei der qualitativen Überlegenheit noch verlieren sollen ist mir schleierhaft. Sie haben im Grunde die NATO jetzt schon besiegt, weil die nix mehr haben. Gut Ding will gut Weile haben 😀

        Durch das langsame Vorgehen haben sie viele Verluste vermieden, während die Ukraine mit ihrer Dumbo-Strategie „auf sie mit Gebrüll“ fast das 10-fache an Soldaten und Material verloren haben. Ich finde das war eine sehr erfolgreiche Strategie. Obendrein haben sie auch noch große Gebiete der Ukraine angegliedert, während die Amateure von der NATO in die Röhre gucken und keine Waffen mehr haben. Also wenn das alles keine Erfolge für sie sind….

        1. Hätten sie Kiev und die Ukraine im Blitzkrieg genommen, hätten sie das Marionettenregime der EU durch ein eigenes ersetzen müssen. Den ganzen Ärger mit der Besatzung überlassen sie großzügig Zelenskij, die Kosten der EU. Die machen sich dort mit Zwangsrekrutierungen, „Filtrierungen“ etc. gründlich unbeliebt. Die gleichen Ukrainer, die vor acht Monaten geschimpft hätten über eine russische Besatzung, sind heute oft eher froh, wenn die Russen diese Nazis endlich verjagen.

          1. „…Die gleichen Ukrainer, die vor acht Monaten geschimpft hätten über eine russische Besatzung, sind heute oft eher froh, wenn die Russen diese Nazis endlich verjagen….“

            Ja, das Schimpfen der Ukrainischen Einwohner, war immer BEVOR die Ukrainischen „Soldaten“ (Terroristen ist der richtige Ausdruck) kamen und sie durch völlig willkürliche Erschießungen „gefiltert“ wurden. Sie wurden mit äußerster Brutalität aus ihrer Propaganda-Blase vertrieben, so was würde ich nicht mal Scholz oder Habeck wünschen. Obwohl die wirklich mal erleben sollten, was ihre „Helden der Demokratie“ da wirklich mit den ukrainischen Zivilisten abziehen.

          2. @John: nicht zu vergessen der wohl ins Auge gefasste Guerilliakrieg, wenn russische Truppen von jetzt auf gleich die komplette Ukraine besetzt hätten. Nicht umsonst haben die USA etc. astronomische Mengen an Javelins & Co in das Land gepumpt. Passt schon so, wie es derzeit ist und auch die aufgehetztesten Ukrainer/-innen werden irgendwann erkennen, in welcher Knochenmühle sie gelandet sind. Irgendwo hab ich mal den Spruch gehört : „Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen gründlich“
            Als hineingeborener „Wertewessi“ kann ich nichts für den widersinnigen Überfluss, den diese unnatürliche Wirtschaftsordnung erzeugt. Aber ich sitze mit Sicherheit mit guten Leuten am Lagerfeuer, wenn alles untergeht und jede/r sich selbst der/die nächste ist.
            Hoffnung habe ich schon lange begraben !
            Mein Traum-Favourit : irgendwo im Nirgendwo : Flintenuschi geht die Muffe und sie fragt hektisch nach Klopapier.
            Und wir so: „kannste haben, aber musst Katjuscha tanzen !“

    2. Nachtrag: Eine amerikanische Nationalsportart ist das „American Football“ – patriotisch, athletisch, trickreich und nur in einer spezialisierten Gemeinschaft zu gewinnen – nicht umsonst „Schach auf dem Rasen“ genannt und mit dem europäischen Soccer nicht zu vergeichen. Ich beobchte die Russen schon längere Zeit, sehe einen geruhsamen tapsigen Bär, den man jetzt geweckt hat und dem man nun nicht mehr direkt begegnen solle, weil man das nicht überleben würde. Sowohl das Bild vom Football als auch das vom Bären lassen einen kleinen Eindruck davon erkennen, wie das „Spiel“ ausgehen wird – die Russen haben noch eine ganze Mänge Asse im Ärmel.

  10. „Bei weiterem Beschuss ist zu befürchten, dass die Staumauer bricht und eine Flutwelle die Ortschaften und Städte darunter überflutet. “

    Schön dass mal jemand hinguggt. Eine Beschädigung des Djepr-Dams bei Zaporosschje wäre zwar wesentlich verherender, aber es gab auch immer wieder Vorstöße auf den unteren Djepr-Dam.
    Die Absenkung des Wasserspeigels im aufgestauten See hätte verherende Auswirkungen auf das Kernkraftwerk und natürlich – wie in dem Artikel erwähnt – auf die Region Cherson.

    Der Kühlteich am Kernkraftwerk ist essentiell für den Betrieb des Kraftwerks und natürlich auch die Tatsache, dass sich in diesem auch Wasser befindet.

    Etwas nordwestlich des Dams gibt es noch ein Pumpspeicherwek. Auch das ist ein potenzielles Angriffziel.

  11. Hallo…erstmal ein Dank an Herr’n Röper für sein unermüdliches Berichten!…zum Thema,…mir stellt sich seit einiger Zeit die Frage warum die russischen Streitkräfte nicht in der Lage sind,dass vorstoßen der Ukrainischen Horden zu stoppen.In der Region legt kein Huhn ein Ei,ohne des es jemanden entgeht!Die dichte an Aufklärungssatelliten dürfte mitlerweile über der Ukraine sehr hoch sein.Allein nur die Wärmespuren,Handysignale…Jede Seite weiss genau wo,wer sitzt…es werden Präzisionsschläge mit „Raketen“getätigt gegen Infrastruktur…mann will die Bevölkerung von Cherson vor schlägen der Ukrainischen Horden schützen,…wären die nicht besser geschützt indem mann die Bedrohung selber ausschaltet?…geziehlte Schläge gegen die Ukrainischen Truppen in der Region!?…für mich sieht es gerade nach Aufgabe der gesetzten Ziele aus!Sicher,wir kennen die „Strategie“Russland nicht…nur läßt sich,wie gesagt,nichts positives erkennen…

    1. Das denke ich nicht. Das wird eine Abwehrschlacht zur Aufreibung der Ukr-Armee. In der Zwischenzeit werden Waffen, Munition und Personal aufgefüllt. Meiner Meinung nach beginnt die russische Offensive nach den Zwischenwahlen in den USA.

    2. Es ist eine Propagandaschlacht für Bidens Midterm-Wahlkampf und für die Sponsoren Zelenskijs, denen hin und wieder „Erfolge“ gezeigt werden müssen, egal welche Verluste sie bedeuten.

      Eins dieser letzten Aufgebote wird wohl dadurch zur „Entscheidungsschlacht“, weil der Punkt erreicht ist, wo Militär und Regime einfach zusammenfallen.

  12. Mit dem Abzug der Zifilisten bekommt die russische Armee freies Schuss und Bombenfeld.
    Das dürfte als Stalingrad der Ukrainischen Armee in die Kriegsgeschichte eingehen.
    Das ist die Stunde der Russischen Artillerie entlang der Kampflinien.
    Das Ukrainische Hinterland wurde in den letzten Tagen vorbereitet.
    Zum entsprechenden zeitpunkt wenn die Ukrainische Armee zur umfassenden Angriff
    startet,erledigt die Luftwaffe und die Raketenartillerie den Rest.
    Die Ukrainischen Soldaten stehen vor dem Tor der Hölle, NICHT zu beneiden.
    Ferdammt das ist eben der Krieg, den man nur als allerletztes letztes Mittel einsetzen
    und niemals fahrlässig provozieren sollte.

    1. Mögliches Szenario vom Sofageneral auf dem Sofa:

      1. Die Russen machen Charkiv zu einem stark gesicherten Brückenkopf.
      2. Ab einem gewissen zeitlichen Punkt wird dann Mykolaiw angegriffen
      3. Neuer Brückenkopf
      4. Angriff auf Odessa
      5. Korridor zu Transnistrien ist hergestellt…

      PS: in Charkiv geht auch noch was (bald).

  13. Ich habe so meine Zweifel, ob es wirklich zu einer großen Offensive kommt.
    – Dafür spricht, dass UKR nur mehr ein paar Tage Zeit hat, der große Regen soll am Freitag beginnen, der Boden wird dann matschig.

    – Es gab schon kleinere Angriffe, die wurden alle schon im Ansatz beendet, die Ukrainer kamen nicht einmal bis zur Verteidigungslinie der Russen.
    – 2 Truppenteile sollen einen Angriffsbefehl verweigert haben.
    Tatsächlich befinden sich zwischen den Ukrainern und Cherson mind. 30 – 40km offene Fläche; die Verluste des Angreifers wären größer als je zuvor.
    – Die bisherigen hohen Verluste der UKR: Berichte sprechen von 60.000 Mann vor Cherson, andere halten das für stark übertrieben, die Zahl soll von einem einzigen Telegram Ch. stammen um Panik zu schüren;

    das sagt sehr viel über den Zustand der ukr. Armee aus:
    https://t.me/cheburashkas_war_room/9751
    – Gerüchte besagen, RU möchte aus Cherson eine riesige Festung mit 100.000 Mann Truppenstärke machen; da stören natürlich Zivilisten. Da bisherige Aufrufe zur Evakuierung nicht viel gefruchtet haben, könnte man den Druck so erhöhen.

  14. Wenn das „Schlachfeld“ zuvor nahezu „geräumt“ (evakuiert) ist, bedaure ich die einberufenen ukrainischen Wehrpflichtigen (Reservisten), denen von den Faschisten der Rückweg abgeschnitten wird. Eine „humane“ Taktik wäre es daher, wenn die Russen zunächst nicht direkt den Frontgegner vernichten, sondern nur „beschäftigen“ aber die hinter ihnen lauernden Faschisten – und diese dann aber ohne Rücksicht …

    Wenn der Rückweg für die „Bedauernswerten“ frei ist, würde ich dann die Front vor mich gen Westen herschieben. Viele Jahre später (sozusagen in der Geschichtsschreibung) wird man verstehen, dass damit die Verluste unter den Ukrainern, die nicht freiwillig gegen die Russen gezogen sind, gering gehalten wurden. Mit den Ukrafaschisten und der NATO allerdings wird bzw. wurde kurzer Prozess gemacht, denn sie sind ganz bewusst in den Krieg gezogen und müssen sich dann eben auch dem Risiko, selber drauf zu gehen, stellen.

      1. Übersetzung funktioniert auch im Firefox entweder mit Linksklick auf Übersetzungstool,oder mit Rechts-Klick auf: auf deutsch übersetzen.-Oft geht das auch schon automatisch.-Und auch den „Fratzebuch“-Container aktivieren,sonst liest der Feind mit.

  15. Man munkelt in anderen alternativen Medien davon, dass eine der Dämme des Flusses von den Ukrainern gesprengt werden soll, was zu einer massiven Flutwelle flussabwärts führen würde. Um tausende Flutopfer zu vermeiden, wird Cherson evakuiert. Das is vermutlich eher darum geht, als um eine erneute Offensive, wird auch in dem Interview angedeutet. Nur so ein Gedanke.

    1. @Niemand

      warum immer „entweder oder“?
      Es wird wohl eher ein „sowohl als auch“ sein. Also die Ukros schießen ihren Staudamm und das AKW kaputt und folgen damit dem Deutschen Irrsinn der Grünen Geistes Akrobaten, die eigene Energieversorgung mutwillig zu sabotieren verbunden mit einem russischen Großangriff (der in gewisser Weise – es gibt ständige Angriffe mit Lenkwaffen – längst im Gang ist)

    2. Wäre das AKW durch die Flutwellen in totaler Gefahr? Gibt es dazu sinnvolle Beiträge im Netz? Vielleicht kennt hier ein Kommentator ja solche und kann wenigstens einen Link setzen, worum gebeten wird.

  16. Berichte ueber alles und jedes mit anschliessender ellenlanger Diskussion ueber Brain-Washing, MSM und warum Russland so zaghaft im Krieg agiert und 10.000 seiner jungen Soldaten toeten laesst, die Krim-Bruecke ohne Konsequenzen sprengen laesst, eines seiner besten Schiffe versenken laesst etc.pp. OHNE entsprechende Reaktion. Was ist der Grund fragen nicht nur ich, sondern viele russlandfreundliche User, welchen zum Teil groesster Spott wegen ihrer Sorgen zuteil wird. Gehen wir zu den Quellen. Gleichgeschaltete Medien (AFP, Reuter, AP, bis hin zu Springer, Bertelsmann etc.pp. gehoeren und werden betrieben von jenen Leuten deren Ideologie man nicht nennen darf. Die US-Regierungstruppe war bei jedem Praesidenten und ist auch bei Biden vollkommen in der Hand der Leute mit der gleichen Ideologie. Der militaerisch-industrielle Komplex ebenso. APAC ist der lange Arm von B’nai B’rith und spendet Milliarden um den Praesidenten, die Parlamentsmitglieder in der Hand zu haben. Auch den zukuenftigen Praesidenten und die zukuenftigen Parlamentsmitglieder. Alle gehoeren zu der Ideologengruppe in der auch Blinken und Nuland und alle Berater die von ihnen in die Ukraine geschickt werden gehoeren. Das ist grob umrahmt der eine Part, dem als Ableger all die Fussabtreter dieser Ideologengruppe in der EU angehoeren. Der zweite Part kommt Israel zu, welches mit Kriegsmaterial und Satelittenbildern hilft, russische Soldaten zu toeten. Auch auf dieses Tun folgt von Russland keine Reaktion und weil Russland still haelt erlaubt sich Isreal weiterhin Syrien zu bombardieren und im gemeinsam mit dem kleinen Bruder USA den gesamten Nahen Osten auszurauben. Der dritte Part kommt Russland selbst zu, welches auf der Basis seiner, der Ideologiegruppe zugehoerigen, Oligarchen es scheinbar nicht zulaesst einen von Israel geschuetzten “Bruder” (wer einem Ideologen etwas tut bekommt es mit allen zu tun) und ihre Mit-Ideologen in Kiev und Umgebung zu schaedigen. Oft sogar sind diese Oligarschen in der Ukraine geboren oder deren Eltern stammen von dort. Was die einzelnen Oligarchen fuer Israel tun um 10.000e Russen in Israel unterzubringen und zu versorgen und was sie mit Millionenbetraegen tun um die Grundschuld der Deutschen immer frisch zu halten kann jeder selbst nachlesen. Es “kaempfen” also in der Ukraine 3 Parteien der selben Ideologie um einen Platz auf der Weltkarte zu erobern, von denen die eine Seite durch ihren Sprecher sagen laesst, das werde der Platz fuer das neue Israel, die andere Seite sagt, das werde eine demokratisch regierte Pufferzone gegen den Osten und der Osten sagt, dass das Gebiet entnazifiziert werden soll. In der Ukraine wird ein riesen Geschaeft gemacht, das ist klar.
    Von dem Ideologenclub der immer und an jedem Krieg verdient. Aber es werden auch 10.000e, wenn nicht 100.000e junger Maenner getoetet, die eigentlich die Zukunft ihres Landes durch Arbeit und (mit ihren Frauen) Kinderkriegen sichern sollen. Wenn ich lediglich 100.000 junge Russen rechne die z.B. jeder 2 Kinder zeugen wuerden, dann sind 200.000 Kinder, also eine groessere Stadt vernichtet worden. Ich bin auf die endgueltigen Zahlen gespannt. Aber trotzdem ist festzustellen, jedenfalls fuer mich, dass in einem ideologisch-ideologischen Krieg die geteoetet werden, die nichts mit dieser Ideologie zu tun haben. Es werden wieder einmal ! 100.000 Goy vernichtet und dabei noch Milliarden verdient. Wenn das nicht G’tt Wille ist.

    1. Vor einigen Jahren gab es mal eine Doku um den Zustand des Jordans,der nur noch als kleines Rinnsal im toten Meer mündet.-Das tote Meer ist in absehbarer Zeit dann nur noch eine salzige Wüste.-Der Grundwasserspiegel ist in den angrenzenden Ländern des Jordans bereits erschreckend abgesunken.-Geht der Wasserklau so weiter,wächst da bald nix mehr…..Analog Menorah-Center.-Mehr sog i net.

  17. 11 Minuten her, Quelle: Kommersant
    Putin kündigt die Verhängung des Kriegsrechts in den Regionen DNR, LNR, Cherson und Saporischschja an
    Präsident Wladimir Putin erklärte auf einer Sitzung des Sicherheitsrates, dass er einen Erlass zur Verhängung des Kriegsrechts in vier an Russland angegliederten Regionen – den Volksrepubliken Donezk und Luhansk sowie den Regionen Saporischschja und Cherson – unterzeichnet habe. Es wurde nicht angegeben, für wie lange das Kriegsrecht verhängt wurde. Diese Entscheidung wurde aufgrund der terroristischen Bedrohungen aus der Ukraine getroffen. Das Dekret wurde nun dem Föderationsrat zur Genehmigung vorgelegt.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    1. Joho, das und noch einiges mehr steht alles hier:

      [http://kremlin.ru/events/president/news/69636]

      „Sitzung des Sicherheitsrats

      Der Präsident hielt eine Sitzung des Sicherheitsrates der Russischen Föderation per Videokonferenz ab.
      19. Oktober 2022 14:45 Moskauer Gebiet, Nowo-Ogaryovo

      In diesem Zusammenhang möchte ich Sie daran erinnern, dass in der Volksrepublik Donezk, der Volksrepublik Lugansk sowie in den Regionen Cherson und Saporischschja das Kriegsrecht in Kraft war, bevor sie sich Russland anschlossen. Und jetzt müssen wir dieses Regime im Rahmen der russischen Gesetzgebung formalisieren. Deshalb habe ich eine Durchführungsverordnung über die Einführung des Kriegsrechts in diesen vier Regionen der Russischen Föderation unterzeichnet. Es wird sofort dem Föderationsrat zur Genehmigung vorgelegt. Auch die Staatsduma wurde über die Entscheidung informiert.

      …“

    1. Vielleicht ist es eine Falle. Russland zeigt Schwäche und dann schnappt die Falle mit dem größten Überraschungsmoment zu. Lässt sich nur schwer umsetzen wenn der Feind auf die US-Aufklärung zugreifen darf.

  18. man sollte auch mal aufklären: ist Strom und die Herstellung zivile Infrastruktur ? Nein denn Strom braucht man für das Internet, den Satelittenempfang, Telefon Laptops, teils für die Luftabwehr, für den Waffen Transport per Schiene, auf den Luftwaffenstützpunkten und zur Herstellung von Waffen, alles militärisch

    ich schreibe das weil es im Westen immer in den MSM heißt das wären Kriegsverbrechen die Stromversorgung zu zerstören

    1. Das Militär ist heutzutage darauf vorbereitet ohne „landline“ operieren zu können, mittels Generatoren, Satellitenkomunikation usf.
      Völkerechtlich ist es durchaus umstritten, ob der Beschuss von Kraftwerken oder auch Brücken zu rechtfertigen ist. Hier ist wohl zu beachten, welcher hauptsächlichen Nutzung, zivil od. militärisch, ein Objekt dient.
      Meine große Sorge ist vor allem, dass Russland mit dem Drohnenkrieg eine Eskalation heraufbeschwört, die nach hinten losgehen könnte. Man beachte, dass ein Schwarm weitreichender „Kamikazedrohnen“ zu starten weder teuer noch technisch anspruchsvoll ist und diese Fluggeräte locker den Kreml erreichen können …

        1. Die Angriffe gibt es ja nun. Es kommt fast nichts durch, wegen der größeren Entfernung ist die Reaktionszeit zum Abfangen der Raketen ausreichend. Bei Belgorod sind den Faschisten ein paar Angriffe per Hubschrauber gelungen. Zur Krim-Brücke kam keine Rakete durch, am Ende ist es ihnen gelungen, durch einen Anschlag zwei Fahrbahnen zu beschädigen. Die sollen noch diesen Monat wieder frei sein.

  19. „Um sie an der Flucht von der Front zu hindern, setzt die ukrainische Regierung nationalistische Sperrtruppen ein, die jeden erschießen, der versucht, das Schlachtfeld zu verlassen.“

    Gut, dass die russische Seite das weiss — beste Taktik: die Sperrtruppen wegballern, und damit den Zwangsrekrutierten die Flucht ermöglichen. Das schützt sowohl die Zwangsrekrutierten als auch diejenigen, auf die sie schiessen würden, wenn sie nicht fliehen.

  20. Wenn der russische Bär über seinen weißrussichen Kumpel noch ne zweite Front im Norden aufmacht, dann wurde der Spieß herumgedreht. Ich erwarte das, egal was der Bär gewitzt verlauten läßt. Wenn ich in seinem Pelz steckte, würde ich es wahrscheinlich tun, da es auch die wohl einzige Option ist, um Kiew den Garaus zu machen, und das wiederum ist die einzige Chance auf Beilegung des Konflikts. Der Ukranazi ist dann tot oder mußte Asyl in Washington anmelden (damit meint es die gesamte Sippschaft).

  21. RT meldet „Russische Truppen schlagen alle Angriffe der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Cherson zurück“.
    Hoffe die Meldung kommt nicht zu früh…

    Allerdings schreibt auch RT, dass noch mit einem großen Anschlag gegen die Zivilbevölkerung bei Cherson gerechnet werden muss.


    Nach Angaben der Anwohner in der Ortschaft Gawrilowka im Gebiet Cherson bringen ukrainische Truppen derzeit Flussminen vom Typ JARM in die Gegend. Die ukrainischen Streitkräfte könnten diese Minen flussabwärts in Richtung des Kaсhowka-Wasserkraftwerks treiben lassen, um den Damm dort zu sprengen und dann das Flussbett in Richtung Cherson zu überfluten.

    Auf solche Weise können die ukrainischen Soldaten die russischen Pontonbrücken sowie die gesamte Logistik zerstören, indem sie die Lieferung von Lebensmitteln, Medikamenten, Treib- und Schmierstoffen stören. Die Ortschaften Olgowka, Nikolajewka, Lwowo, Iwanowka, Nowotjaginka, Tokarewka, Ponjatowka, Nikolskoje, Sadowoje, Pridneprowskoje, Antonowka sowie der Küstenteil von Cherson befinden sich direkt im Überflutungsgebiet. Derzeit wird die Zivilbevölkerung auf das linke Ufer von Cherson und in andere russische Gebieten verlegt.

    1. @“Nach Angaben der Anwohner in der Ortschaft Gawrilowka im Gebiet Cherson bringen ukrainische Truppen derzeit Flussminen vom Typ JARM in die Gegend. Die ukrainischen Streitkräfte könnten diese Minen flussabwärts in Richtung des Kaсhowka-Wasserkraftwerks treiben lassen, um den Damm dort zu sprengen und dann das Flussbett in Richtung Cherson zu überfluten.“

      Fragwürdige Kriegsführung, über die im Westen leider nicht berichtet wird – so wie über Napalm im Vietnam. Ende der 1960er Jahre hatte der Westen noch freie Medien, heute nicht mehr.

      Bei Gelegenheit – ein hochrangiger US-Diplomat meint, den Krieg hätte es nicht gegeben, hätte die Ukraine Minsk II umgesetzt:

      https://www.xing.com/communities/posts/ehemaliger-us-botschafter-in-moskau-der-krieg-haette-verhindert-werden-koennen-wenn-ukraine-minsk-ii-1024941301

      „… je länger der Krieg andauert, desto schwieriger wird es sein, die völlige Zerstörung der Ukraine zu verhindern …“

      Mich wundert, dass so viele Leute in Polen und Manche in Deutschland den Krieg ständig anheizen – wo es leicht passieren könnte, dass auch diese Länder zerstört werden. Die Wirtschaft wird im westlichen Wirtschaftskrieg ohnehin ruiniert.

      1. Den Kriegsverbrechern ist es nie um die Ukraine gegangen. Ziel ist, dass Russland und Westeuropa sich gegenseitig bekämpfen bis nichts mehr übrig ist und WARshington D.C. wieder als einzige ernstzunehmende Grossmacht da steht.
        China ist da natürlich auch noch im Weg – deshalb versuchen die gleichen Kriegsverbrecher, China in einen Krieg mit Taiwan, Japan und Südkorea zu verwickeln (die Angebliche Freiheit von Taiwan ist auch hier nur ein Vorwand).

  22. Ich finde die Diskussion hier sehr beeindruckend. Die meisten Beiträge bewegen sich auf einem intellektuellen und argumentativen Niveau, wie man es nur selten auf irgendwelchen politischen Plattformen findet. Auch Trolle haben hier keine epidemische Ausbreitung. Nur in einigen Fällen bedauere ich es, wenn Diskutanten, die auf hohem Niveau die argumentativen Klingen kreuzen, dann, statt voneinander zu lernen, sich hinreißen lassen zu verbalen Schmähformen, mit denen sie ihr Licht unter den Scheffel schieben, was sie gar nicht nötig hätten.

    So nun möchte ich zur Sache doch noch an einen – recht simplen, aber mitunter vernachlässigten – Aspekt erinnern.

    Bei der Beurteilung der – uns nicht bekannten – russischen Strategie spielt immer die Frage eine Rolle, ob Russland sich selbst die Hände gebunden hat, um die Glauwürdigkeit seines programmatischen Selbstverständnisses, die ukrainische Bevölkerung sei nicht der Feind, nicht zu beschädigen. –

    Aber wir können eigentlich nicht beurteilen, ob diese Rechnung aufgeht oder auf einer – die brutale Realität eines Krieges verkennenden – Illusion beruht. Woher rührt meine Skepsis? Sie beruht auf der – m. E. – von allen gewussten, aber nicht immer genügend berücksichtigten Tatsache, dass innerhalb des Herrschaftsgebiets des Kiewer Regimes seit langem eine Art Kriegsrecht herrscht, dass seit 8 Monaten noch einmal dramatisch verschärft wurde.

    Wir haben es ja de facto mit einer Herrschaftsclique zu tun, die im Auftrag eines Fremdstaats die eigene Bevölkerung in ein – großenteils unausgebildetes – Söldnerheer trasformiert und als Kanonenfutter verheizt. Der Staatsterror nach innen – inklusive Kontrolle, Überwachung, brutaler Ausschaltung jedlicher Opposition – hat ja offensichtlich ein Ausmaß erreicht, dass es für Außenstehende fast unmöglich macht, sich zuverlässige Informationen zu beschaffen, was die ukrainische Bevölkerung über diesen mit Terrormethoden geführten Krieg denkt, ob ihr die russische Form der Kriegsführung als schonende, symbolische Geste, als ein Werben um Gemeinschaftlichkeit bewusst wird oder von ihr nur als Schwäche gedeutet wird. Sehen sie Russland nun nur als Feind oder rezipieren sie auch Russlands Appelle und Beschwörungen der Gemeinsamheit? Who knows?

    Um die gebremste russische Strategie beurteilen zu können, müssten wir über diesen Aspekt halbwegs zuverlässige Informationen haben. Aber die Ukraine ist de facto ein großer, durch staatliche Repression und Terror abgedichteter Kerker, aus dem nichts nach außen dringt. Und die – nicht wehrfähigen – Flüchtlinge wissen auch, dass sie für ihre Aufnahme in Länder des „Wertewestens“ mit einem Loyalitätstribut zahlen müssen. M.a.W.: alles, was wir über die kollektive Seelenlage und die Einstellung der ukrainischen Bevölkerung zu den Managers des Staatsapparats erfahren, ist aufgrund der politischen Situation und der herrschenden Machtverhältnisse systematisch verzerrt.
    mfG

      1. ….doch… …aber erts, nachdem die Kiewer – NATO – Banderisten, entweder vertrieben ooooder ??.. …vorher, besteht Lebensgefahr für Alle, welche sich dem Terrorregime in Kiew seit 2014 nicht unterordnen !!.. …der User vorher, hat es doch beschrieben !!.. …ist doch alles bekannt, seit 2014.. …angefangen mit dem Massenmord auf dem Maidan, dem Massenmord in Odessa… und bis heute, die Beschiessung der Donbass – und jetzt befreiten Gebiete !!.. …die Verbündeten, sollten möglichs VIELE Banderisten, für die EU übriglassen, hoffen ich und Andere !!..😈

      2. Einreise in die Ukraine ist faktisch nur über die totalitären, abgeschotteten Diktaturen der EU möglich. Für die Einreise in die EU ist von Petersburg aus sowohl mit der Eisenbahn als auch per Flugzeug der kürzeste Weg über die Türkei.

        In der EU droht Röper eine Verhaftung nach den gleichen Vorwürfen wie bei Alina Lipp: Drei Jahre Gefängnis und Arisierung des Vermögens. Oder er würden den Assange machen, oder er würde geulfkottet.

        In der Ukraine würde ihm Verhaftung drohen wegen Bereisung der „vorübergehend besetzten“, also der von Rußland befreiten Gebiete und aus weiteren Gründen. Außerdem steht Röper auf der Todesliste von „Myrotworez“, einer Naziseite, die laut Wikipedia von der ukrainischen Regierung und der NATO betrieben wird. Auf der Liste steht auch Darja Dugina, Journalistin, eine Bekannte von Röper und Lipp, als „liquidiert“.

        https://myrotvorets.center/1603691-uber-das-zentrum-myrotworez-seine-aufgaben-und-ziele-im-informationskrieg/

        „Ja, in die West-Ukraine wird Röper wohl nicht gehen, um uns die Wahrheit zu berichten. Da kann man nix machen.“

        1. Erstaunlicherweise gibt es sogar einen Wikipedia-Artikel über Mirotworez – das Wissen über dunkle Seiten der Ukraine ist da, es wird nur aktuell ganz wenig darüber geredet – während die Propaganda-Beschallung andauert:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Mirotworez

          „… Am 14. April 2015 wurden die Euromaidan-Gegner Oles Busyna und Oleh Kalaschnikow von einem Autor mit dem Pseudonym „404“ unter dem Reiter „Fegefeuer“ auf Mirotworez eingetragen. Diese Einträge beinhalteten Beschreibungen und die vollständigen Adressen der beiden Oppositionellen. Im Fall von Busyna war auch eine Handynummer aufgelistet. Kurz darauf klagte Kalaschnikow über Todesdrohungen, die er in Folge der Veröffentlichung erhalten habe. … Am Abend des 15. sowie am Mittag des 16. April wurden die Regierungskritiker vor ihren jeweiligen Wohnhäusern in Kiew niedergeschossen … Kurz nach den Morden wurden auf dem Twitter-Account des Mirotworez folgende Nachrichten verfasst:
          # „Für den erfolgreichen Abschluss des ihm gestellten Auftrags wurde dem Agenten ‚404‘ heute ein außerordentlicher Titel vergeben sowie ein wertvolles Geschenk ausgehändigt.“
          # „Agent ‚404‘ hat sich erneut ausgezeichnet. Für den erfolgreichen Abschluss des heutigen Kampf-Auftrages erhält er einen kurzzeitigen Urlaub.“ …“

          Brisanter geht es wohl kaum, oder? Eine Diktatur, die amtliche Todeslisten unterhält (mittlerweile werden die Listen von einer Behörde gepflegt, die direkt Selensky untersteht).

          1. Rasches und entschlossenes internationales Handeln ist erforderlich, um die Schließung des
            Zentrums für Desinformationsbekämpfung (Center for Countering Disinformation – CCD) zu
            erzwingen, das dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat (NSDC) der Ukraine
            unterstellt ist. Die am 14. Juli 2022 vom CCD verbreitete Schwarze Liste, auf der mehr als 70
            prominente Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Militärs und andere Fachleute aus 22
            Ländern als „Kreml-Propagandisten“ aufgeführt sind, ist eine Abschußliste, die eine ernste
            Bedrohung für die persönliche Sicherheit der darin aufgeführten Personen darstellt.
            Executive Intelligence Review hat inzwischen herausgefunden, daß mindestens vier der vom
            CCD genannten Personen auch auf der Liste der „zu eliminierenden Kriminellen“ stehen, die
            von der bekennend faschistischen „Mirotworez“-Bande in der Ukraine veröffentlicht wird …

            https://schillerinstitute.com/wp-content/uploads/2022/09/Dossier_Schwarze_Liste-1.pdf?x67618&x67618

    1. @Kaiser41A

      „alles, was wir über die kollektive Seelenlage und die Einstellung der ukrainischen Bevölkerung zu den Managers des Staatsapparats erfahren, ist aufgrund der politischen Situation und der herrschenden Machtverhältnisse systematisch verzerrt.“

      So ist es wohl. Als TH. Röper im Donbass unterwegs war, berichtete er von Leuten, die NICHT mit den Journalisten reden wollten & war dann beim Referendum erstaunt, dass doch rd. 80 % dem Beitritt zur RF zustimmten. ER hielt es für eine „Wende nachdem die Ukros die Zivilisten beschossen hätten“.
      Kann sein, muss aber nicht.
      Jacque Baud als Ex-Natoberater & Ausbilder in der Ukraine seit 2014 – hatte im Interview im März 2022 ausdrücklich davon berichtet, wie die Nazis schon 2014 eine fanatische Naziherrschaft in diesen gerade pro-russischen Regionen über die Verwaltungen aufbauten. Es kann sich jeder ausrechnen wie das über 8 Jahre ausgeweitet wurde. ES ist daher eher verständlich, dass die EW NICHTS sagen oder sich auch nur so verhalten als würden sie zur RF stehen – besonders nach Butcha…..

      Ansonsten zu ihrem Kommentar – ich denke nicht, dass es eine Finte war&ist, dass RF die Zivilisten in der Ukraine schont – es ist deren Ernst! Durchaus möglich, dass viele das nicht verstehen weil „wir“ einfach westlichwertlos konditioniert sind & bei aller Skepsis & logischen Widersprüchen nicht verhindern können, dass wir im Westen sozialisiert wurden…..

    2. „Ich finde die Diskussion hier sehr beeindruckend. … statt voneinander zu lernen, sich hinreißen lassen zu verbalen Schmähformen, mit denen sie ihr Licht unter den Scheffel schieben, was sie gar nicht nötig hätten.“

      Ich möchte mich gerne anschließen. Es gibt Menschen die äußern ihre Bedenken – wie Wiewerwowas oder Putinchen – die ich nachvollziehen kann und dann gibt es die Schlauen, die sehr weise und schlau sind und alles erklären können. Für mich erschließt sich die Taktik der Russen nicht. Aber, denn das ist gut so, würde sich mir die Taktik, wie bei den Schlauen erschließen, dann blickt natürlich die Gegenseite es auch.

      Und dann kommen die „Werte-Westen-Hasser“ – und gegen die muss ich mich mal wenden, die irgendwo sitzen – was habe ich hier schon gehört, Portugal, Bulgarien, Rumänien, Paraguay – und sich wünschen , dass der Werte-Westen mal so richtig einen vor den Latz bekommt. Ich meine, Herr Röber ist ja nett, aber es ist schon komisch, wenn ein Mensch in St. Petersburg hockt und mich aufklärt, was in BW, Bayern, Berlin usw. nicht richtig läuft.

      Ich lebe hier in Deutschland, Sachsen, Leipzig und erfahre vieles, dass es zu ändern gibt. Aber diese Diskussionen, wo sich hier Forenmitglied argumentativ um die besten strategischen Positonen streiten, andersdenkenden die Dinge um die Ohren hauen, wo sie meinen zu wissen wo es lang geht, finde ich „überspringenswert“ = uninteressant.

      Keiner weiß wie es ausgeht, im Sinne eines Gewinners oder Verlierers. Schon zu hoffen, dass der Russe oder der Werte-Westen gewinnt, entlarvt die Sofageneräle, die irgendwo sitzen. Ob jetzt Sofagenreal pro Russland oder pro Werte-Westen. Es ist vollig egal, verlieren tun die Jungs vor Ort. Fand ich ne schöne Rechnung, wenn 100 junge Soldaten sterben, dann fehlen bei 2 potentiellen Kindern 200 Jugendliche, die meine Zukunft sichern.

      Ich würde mich auch freuen, wenn die Russen mal mit so einer Kischal einen Flugzeugträger versenken würden. Ich bin dann Sieger und wie geht es weiter, wenn der andere – vorerst Verlierer – reagiert.

      Ich gehöre zu denen, die mehr heute denn morgen wünschen, dass sofort Schluss ist. Ich will keinen Sieger, weil ich nämlich vielleicht demnächst auf dem Schlachtfeld hocke. Das mal so ein Hinweis an die im Fernen sitzenden Sofaargumentiergeneräle.

      Kommt aus eurem Sofa raus und geht auf die Straße. Es gab mal Foristen, die das ansprachen. Da gab es die Sofageneräle, die sofort sagten, das bringt nichts. Sofageneräle ob west oder ost sind zum Kotzen. Einer hat mal geschrieben, dass er in einer Pakistanischen Zeitung gelesen hat, dass in Leipzig 2-3.000 Menschen auf die Straße für Frieden und Freiheit gegangen sind. Lebt der General in Pakistan? Seit einem 3/4 Jahr gibt es an mehreren Wochentagen Spaziergänge für den Frieden. Montags sind wir von 50 jetzt bei durchschnittlich 2.200 Teilnehmern. Stell dir vor, jeder geht abends für den Frieden Spazieren, dann gewinnt Ost und West.

      Irgendwas für den Kampfstopp läuft inzwischen in jeder Stadt.

  23. Vielleicht wäre hilfreich, würde Russland offen ansprechen, dass der Westen für US-Hegemonie kämpft, die er aufgeben sollte? Insbesondere die Gesellschaften Westeuropas sollten sich überlegen, ob wir wirklich für die US-Weltherrschaft uns ruinieren wollen?

    https://www.xing.com/communities/posts/krieg-in-der-ukraine-warum-sich-der-westen-so-schwertut-kompromisse-einzugehen-1024936810

    „… Es ist ein Krieg zwischen Russland und dem Westen, vielleicht sogar ein Krieg zwischen dem Westen einerseits und dem Osten und globalen Süden andererseits auf ukrainischem Boden. Es geht um die globale Hegemonie, es geht darum, ob der Westen seine Globalhegemonie noch einmal sichern kann oder die Staatenwelt multipolar strukturiert wird …“

    Die übrigen Länder scheinen zunehmend diese US-Globalhegemonie satt zu haben – die ein Herr Fukuyama (aus den USA) schon mal als „Ende der Geschichte“ siegreich verkündete.

    1. Wenn ich bereits das Ende der westlichen Hegemonie anspreche – dem Westen blüht ein zweiter Krieg, diesmal in Afrika:

      „Mali droht Frankreich mit „Selbstverteidigung““

      https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/mali-droht-frankreich-in-sahel-krise-mit-selbstverteidigung-18398877.html

      „… Malis Übergangsregierung hat ihren Ton gegenüber Frankreich nochmals verschärft. Sie werde von ihrem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch machen, wenn Frankreich weiterhin die Souveränität und nationale Sicherheit des westafrikanischen Landes untergrabe, drohte der malische Außenminister Abdoulaye Diop während eines Treffens des UN-Sicherheitsrats am Dienstag in New York … Er wiederholte Vorwürfe, Frankreich verletze den malischen Luftraum und liefere Waffen an islamistische Terroristen. Zudem forderte er eine Sondersitzung des Sicherheitsrats, um „Beweise für die Heuchelei Frankreichs, für Spionageakte und Destabilisierungsmaßnahmen ans Licht zu bringen“. …“

      Laut unabhängigen Medien geht es in Mali darum, dass Frankreich dort Uran fördert. Ich lese seit Monaten, dass man dort Frankreich satt hat und lieber Russland als Schutzmacht hätte – vor ein paar Tagen gab es doch im Anti-Spiegel einen Artikel über die schwindende Macht des Westens in Afrika?

      1. ERMITTLUNGEN ZUM MASSENGRAB IN GOSSI:
        Moskau unterstützt Bamako-Mali und fordert Paris heraus.

        „Wir unterstützen die Entscheidung der malischen Behörden, die Umstände dieses Verbrechens gründlich zu untersuchen“. Diese Äußerungen stammen vom russischen Außenminister.

        In einer Erklärung, die vorgestern Montag veröffentlicht wurde, unterstützt Moskau die Entscheidung Malis, die Umstände der jüngsten Entdeckung von Massengräbern zu untersuchen, und erwartet von Frankreich, daß es eine Untersuchung der Morde an malischen Staatsbürgern erleichtert. „Wir unterstützen die Entscheidung der malischen Behörden, die Umstände dieses Verbrechens gründlich zu untersuchen. Wir hoffen, daß die Verantwortlichen identifiziert und gerecht bestraft werden. Wir hoffen auch, daß Paris die Bemühungen um eine Untersuchung des Verschwindens und der Ermordung malischer Staatsbürger wirklich erleichtern wird“, erklärte das russische Außenministerium.

        Das Ministerium betonte, daß „die französischen Medien sowie einige europäische Beamte dazu neigen, die Schuld auf andere zu schieben“. „Es ist anzunehmen, daß einige versucht sein werden, falsche Geschichten in den Medien zu verbreiten, die gegen die malischen Truppen gerichtet sind, deren Leistungen, das Land von der terroristischen Bedrohung zu befreien, Paris insofern irritieren, als Frankreich sich während seiner langjährigen Präsenz in Mali als unfähig erwiesen hat, dasselbe zu tun“, heißt es in der Erklärung weiter.

        Zur Erinnerung: Das Massengrab wurde in der Nähe des ehemaligen französischen Militärstützpunkts Gossi in Mali entdeckt. Laut dem russischen Außenministerium bringen die Medien des Landes Berichte über nicht identifizierte Leichen mit vermißten malischen Hirten und französischen Soldaten in Verbindung, die zuvor verdächtigt worden waren, sie entführt zu haben. Das Schicksal dieser Personen ist nach wie vor unbekannt.

        Correspondance particulière – 27.4.2022
        ENQUETES SUR LE CHARNIER A GOSSI : Moscou soutient Bamako-Mali et interpelle Paris
        https://mbabefo.com/enquetes-sur-le-charnier-a-gossi-moscou-soutient-bamako-mali-et-interpelle-paris/

      2. FRANKREICHS UNTERSTÜTZUNG FÜR DSCHIHADISTEN:
        MALI VERÖFFENTLICHT BEWEISE UND RUFT DIE UNO AN. …

        Mali ruft die Vereinten Nationen an und beschuldigt Frankreich, Terroristen mit Informationen und Waffen zu versorgen.

        Laut Jeune Afrique wandte sich Mali am 16. August 2022 mit einem Schreiben des Außenministers an den UN-Sicherheitsrat, zunächst wegen wiederholter Verletzungen seines Luftraums durch Frankreich. Diese Anzeige war von den französischen Behörden bereits zurückgewiesen worden.

        Zweitens beschuldigte Bamako Paris, Informationen an bewaffnete Gruppen weitergegeben zu haben. Und schließlich behauptet die von Assimi Goïta geführte Exekutive, sie verfüge über Beweise dafür, daß Paris Waffen und Munition an die genannten Gruppen geliefert habe. Abdoulaye Diop fordert daher eine Dringlichkeitssitzung zur Sicherheitslage in Mali.

        Die diplomatischen Beziehungen zwischen Bamako und Paris sind nicht im besten Zustand. Dies hängt unter anderem mit den von Frankreich erhobenen, von Mali jedoch zurückgewiesenen Vorwürfen zusammen, daß sich russische Söldner auf malischem Territorium aufhalten. Diese Spannungen führten unter anderem zum Abzug der französischen Barkhane-Truppe aus Mali, wobei das letzte Kontingent am 15. August 2022 malischen Boden verlassen hat.

        Par Bamada.net 17/08/2022 – Source : Afrique sur 7
        SOUTIEN DE LA FRANCE AUX DJIHADISTES : LE MALI SORT DES PREUVES ET SAISIT L’ONU
        http://bamada.net/soutien-de-la-france-aux-djihadistes-le-mali-sort-des-preuves-et-saisit-lonu

      3. Senegalesischer Präsident ruft Afrika und die internationale Gemeinschaft auf, Mali angesichts des Terrorismus zu unterstützen

        Der senegalesische Präsident Macky Sall forderte am Montag nach einem mehrstündigen offiziellen Besuch in Bamako Afrika und die internationale Gemeinschaft auf, Mali in seinem harten Kampf gegen den Terrorismus zu unterstützen.

        Für den senegalesischen Präsidenten, der vor der Presse sprach, „verdient Mali“ eine solche „Unterstützung“, die umso notwendiger sei, als der Terrorismus „eine Geißel ist, die globale Antworten erfordert“.

        Mali ist ein Land, das viel gelitten hat und weiter leidet, aber widerstandsfähig ist“, so der amtierende Präsident der Afrikanischen Union (AU) …

        Source: Agence de presse Xinhua – 16 août 2022
        Le président sénégalais appelle l’Afrique et la communauté internationale à soutenir le Mali face au terrorisme
        https://maliactu.net/le-president-senegalais-appelle-lafrique-et-la-communaute-internationale-a-soutenir-le-mali-face-au-terrorisme/

    2. @Hannibalmurkle

      Das macht doch die RF die ganze Zeit! Die Bevölkerungen im Wertloswesten sind einfach mit billigem „Wohlstand“ & Bildungsmisere sediert worden….. Das ist wie Drogenabhängigkeit….wenn die Westler nicht mit dem ganzen Gesicht im Dreck liegen, werden die sich nicht bewegen…..

  24. Noch ein Artikel aus den Medien über die Geopolitik:

    https://www.xing.com/communities/posts/die-welt-zwischen-usa-und-china-westeuropa-aussen-vor-1024941316

    „… Zwischen China und den USA geht es um die Weltmacht-Rolle, andere wie Russland oder gar die EU sind nicht in dieser Liga – die UN sind schon seit dem Völkerbund eine überflüssige, einflusslose Einrichtung …“

    Immerhin würde eine Niederlage des Westens in der Ukraine dessen Hegemonie endgültig beenden – sollte Russland Probleme bekommen, wird dieses Ende vertagt. Dass 10% der Weltbevölkerung ewig die ganze Welt beherrschen, glaube ich nicht – die technische Überlegenheit des Westens bröckelt längst, insbesondere in der linksgrünen Bildungsmisere. Tatsächlich führt mittlerweile Südostasien bei internationalen Patenten.

    „… dem historischen Fehler des Euro folgte die Verwahrlosung der politisch-kulturellen und wirtschaftlich-technischen Infrastruktur des Landes, nicht erst durch Merkel, aber unter ihr ganz besonders, die jetzt von der Ampel auf die Spitze getrieben wird. Diese verändert unter ihrer grünen Politik Deutschland nicht, sondern bringt es zum Erliegen. …“

    Oft lese ich über Deindustrialisierung und Ruin. Nach Kaufkraft hat derzeit Deutschland 4,8 Billionen BIP, Russland 4,4 Billionen – wenn es so weiter geht, fällt Deutschland in den nächsten Jahren hinter Russland zurück. (Weiter kommen Indonesien, Brasilien, Großbritannien, Frankreich, Türkei, Italien.)

  25. Die NachDenkSeiten verlinken in den heutigen Link-Tipps diesen Artikel über Bandera – der immer noch „Held der Ukraine“ bleiben darf:

    https://globalbridge.ch/stepan-bandera-trotz-allem-noch-immer-offizieller-held-der-ukraine/

    Alles Sachen, die im Westen zwar grundsätzlich bekannt sind, dennoch im aktuellen medialen Mainstream komplett ausgeblendet werden – gut, dass wenigstens einige der unabhängigen Medien das Bild zurecht rücken.

    1. Eine Ergänzung – der Globalbridge-Artikel zitiert einen tschechischen Juristen, der im offenen Brief schreibt, unter welchen Bedingungen sein Land der Ukraine helfen sollte – egal, auf welche Art:

      „… Wenn die Ukraine etwas von mir will, dann will ich, dass Volodymyr Selenskyj vor die Kamera tritt und als Präsident der Ukraine Stepan Bandera hochoffiziell zum Verbrecher erklärt. Ich will, dass alle Straßen in der Ukraine, die nach ihm benannt sind, umbenannt werden. Ich will, dass alle Briefmarken mit seinem Konterfei eingezogen werden. Ich will, dass seine Verherrlichung in der Ukraine genauso kriminalisiert wird wie die Verherrlichung von Adolf Hitler und des Nationalsozialismus. …“

      Die übelsten Erfahrungen mit Bandera hat Polen gemacht – im Westen liest man praktisch nie über polnische Zweifel am Krieg. Ich habe nur über eine große Demo in Prag gelesen, wo das Ende des Wirtschaftskriegs gefordert wurde – die Demonstranten forderten auch, dass die blau-gelbe Fahne vom Nationalmuseum am oberen Ende des Venzelsplatzes entfernt wird. (Ich kann mir gut vorstellen, viele Leute empfinden sie ähnlich inakzeptabel wie die Fahnen der Woken Herren*Banderas – der mit dem Größten Vegetarier aller Zeiten an der Spitze, die anstelle von CO2 die Welt vor was anderem „retten“ wollten).
      Könnte Anti-Spiegel mehr über den Widerstand in Osteuropa gegen den Woken Krieg berichten? Insbesondere würde mich Polen interessieren, wo Kriegseifer besonders groß ist, wie auch die US-Hörigkeit. (Glaubt man in Polen, alle Pipelines behalten zu dürfen, wenn man irgendwann den USA nichts mehr nützt? Da hat Deutschland gewisse Erfahrungen…)

  26. Es ist schon interessant was man hier so lesen kann, aus positiver und negativer Sicht.

    Mein Stand ist aktuell, dass Russland sich vom Gebiet westlich des Dnjepr zurückziehen werden wird und die Mittel fehlen, dies zu verhindern. Die Frage ist nun nur, wäre dies ein militärischer Erfolg für die Ukrainer? So etwas scheint hier im Kommentarbereich ein dehnbarer Begriff zu sein.

    Ich finde es kann den Russen auch egal sein. Momentan reicht es seitens Russlands nicht einmal für einen Vorstoß über flaches Land im Donbass, geschweige denn für die Verteidigung eben dieses Gebiets. Wozu also von Odessa träumen?

    Kann also ohnehin kein militärischer Erfolg der Ukrainer werden, die Russen gruppieren sich (völlig verlustfrei, wie immer) einfach nur in den rückwärtigen Raum zurück. Es wird also ein großer militärischer Erfolg Russlands werden, wie immer.

    Und dann ist hoffentlich endlich Winterpause, nächstes Jahr sehen wir dann auch auf welcher Seite tiefer geschlafen wurde.

    Wer hier Ironie gefunden hat darf sich glücklich schätzen.

  27. Ach ja, mal als kurzen Kommentar zur Teilmobilisierung. 300.000 Mann sollten es da werden, richtig?
    Wird nicht reichen, nur mal so als nonchalante Prognose vom Sofageneral zum kommenden Verlauf bis Mitte 2023.

    Reicht aber vielleicht für die ein oder andere Offensive. Um den Krieg zu gewinnen müssten also nur noch die Ukraine und vor allem die NATO aus internen Gründen komplett wegklappen (vor lachen vielleicht?).

    Russland/Putin will hier offensichtlich nicht gewinnen, oder er braucht erst ausreichend Verluste an Land um die nächste Stufe zu zünden. Menschen scheinen nicht das Problem zu sein. Hier grassieren aktuell 10.000 Tote in der russischen Armee, netter Witz, der wirklich nur von waschechten Sofagenerälen stammen kann.

    1. Kann man schon so machen, man sollte den Fanatikern dabei aber auch nicht das Feld überlassen, wäre unverantwortlich.

      Dies ist übrigens in Kriegen immer so. Die Mehrheit glaubt hüben wie drüben, er müsste unbedingt gewonnen werden. Eigentlich ist nämlich jeder ernsthafte Krieg „total“, bis zu dieser Erkenntnis müssen wir uns nun nur noch mühsam hineskalieren. Wegen reiner Bocklosigkeit sind Parteien jedenfalls nur selten zur Vernunft gekommen.

  28. Im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) wurde heute (21.10.22) wieder mit einer perfiden Verdrehungskampagne begonnen.
    https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/liveblog-ukraine-krieg-russland-warnung-zerstoerung-staudamm-cherson-katastrophe-100.html

    Die Wahrheit über diese Lügen des MDR ist:
    Offensichtlich wollen die Faschisten in Kiew den Staudamm mit amerikanischer Billigung ausfluten lassen, um den Russischen Verbänden und Zivilisten den Evakuierungsweg in den westlichen Teil von Cherson abzuschneiden um gleichzeitig zu behaupten, die Russen hätten den Staudamm gesprengt. Hier läuft gemäß des Pentagonchefs Austin (Er hatte an Selenskyj Anweisungen zu Cherson erteilt) dieselbe Masche ab wie mit der hinterhältigen Zerstörung von NS2/1 und Krimbrücke – die man aus der Logik der Sache nicht den Russen in die Schuhe schieben kann. Offenbar gehen jetzt aus den USA bestialische Befehle an Selenskyj (Die wollen für die vielen Dollar Erfolge sehen) um zivile Strukturen so in Kampfhandlungen einzubinden, um einen massiven Gegenschlag der Nato gegen Russland zu begründen.

    Das perfide an sich ist, dass diese Provinzmedien der ARD, der MDR nun kriegshetzerische Vorarbeit liefert, indem Fakenews verbreitet, und die Bevölkerung weiter gegen Russland aufgehetzt wird. (Tränendrüsen-Taktik)

    Dieser MDR ist in der Vergangenheit öfter dadurch aufgefallen, dass bevorstehende Gewaltakte der Selenskyj-Faschisten schon vorsorglich den Russen zugeschrieben wurden, als diese Handlungen noch gar nicht stattfanden.

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