Versprochen und gebrochen

USA wollen weniger Öl in die EU liefern

Um die EU zu härteren Sanktionen gegen Russland zu bewegen, haben die USA unter anderem versprochen, der EU amerikanische Öl zu verkaufen. Das wird wohl doch nichts.

Den USA war das Hemd schon immer näher als die Hose, weshalb es kaum verwundern kann, dass die USA die Mengen an Öl, die sie der EU für die Annahme des Boykotts von russischem Öl versprochen haben, nicht liefern werden. In den USA ist die Inflation das innenpolitische Thema Nummer eins und dabei vor allem die Benzinpreise, die in den USA noch nie so hoch waren, wie heute. Das setzt die US-Regierung unter Druck, darauf irgendwie zu reagieren, weshalb in den USA darüber gesprochen wird, weniger Öl zu exportieren, um die inländischen Preise zu stabilisieren. Das weniger exportierte Öl wird nicht nur der EU fehlen, es wird auch auf den Weltmärkten fehlen und die Ölpreise weiter steigen lassen.

Diese für die Menschen in Europa nicht ganz unwichtige Information war nur eine Randnotiz in dem Bericht des USA-Korrespondenten in den russischen Abendnachrichten vom 23. Juni. Ich habe den Korrespondentenbericht daher übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Biden nimmt Urlaub von der Realität

Als „ineffektiven Trick“ bezeichnete McConnell, der Führer der Republikaner im Senat, Bidens Vorschlag für eines „Benzinurlaubs“ in den USA. Der Kongress zeigte sich auch unbeeindruckt von dem neuen Begriff des Weißen Hauses, das von „Putins Preiserhöhung“ spricht. Das gilt umso mehr, als Biden zwar Putin beschuldigt hat, aber dennoch unzufrieden mit den US-amerikanischen Kraftstoffunternehmen war. Seiner Ansicht nach sind 700 neue Bohrlöcher pro Woche ein langsames Fördertempo inmitten der Benzinpreiskrise. US-Senatoren beschweren sich bei der Federal Trade Commission und fordern eine Untersuchung. Ein Bericht unseres USA-Korrespondenten.

Die Benzinpreise in den USA sind auf einem historischen Höchststand und das ist ein Grund für Biden, sich mit einer Rede an die Nation zu wenden. Ein Grund, um sich von jeder Verantwortung freizusprechen.

„Putin hat die Ukraine überfallen. Putin ist mit einer 100.000-Mann-Armee in die Ukraine einmarschiert. Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine sind die Benzinpreise in den USA um fast 2 Dollar pro Gallone gestiegen. Aber es geht nicht nur um Putins Einmarsch in die Ukraine. Die Vereinigten Staaten und der Rest der freien Welt können Putin nicht damit durchkommen lassen“, sagte Biden.

Biden nennt Putins Namen in seiner kurzen Rede 12 Mal. Das Weiße Haus scheute nicht davor zurück, sie auf seiner Seite als „Putins Preiserhöhungs-Rede“ zu bezeichnen. Nur klingt der neue Begriff nicht überzeugend.

Die undurchdachten Sanktionen haben den Preis für eine Gallone auf 5 Dollar steigen lassen und schaden den USA, aber das kann Washington nicht zugeben. Also wieder Putin.

„Seit Putin die Truppen aufgestockt hat, zahlen unsere Bürger 2 Dollar pro Gallone mehr. Natürlich stehen auch andere Länder vor diesem Problem. Wenn Sie heute nach Großbritannien fahren würden, würden Sie 7,71 Dollar pro Gallone bezahlen. In Frankreich wären es 8,49 Dollar. In Kanada wären es 6 Dollar. In Singapur würden Sie über 9 Dollar pro Gallone bezahlen. Es passiert also überall auf der Welt“, behauptet die US-Energieministerin Jennifer Granholm.

Jennifer Granholm trifft sich heute im Weißen Haus mit den sieben großen US-Ölgesellschaften. Sie werden darüber nachdenken, wie sie die Preise senken können. Bemerkenswert ist, dass Biden nicht an den Gesprächen teilnehmen wird, obwohl er am Vortag in einer Ansprache an die Nation eine Steuerbefreiung für die Produzenten von Benzin und Diesel vorgeschlagen hatte.

„Die Aussetzung der Steuer für Kraftstoffe ist ein weiteres Beispiel für das Versagen der Regierung in einer Frage, die für das amerikanische Volk von grundlegender Bedeutung ist. Es wird ein weiterer Trick vorgeschlagen, ein weiterer Werbegag, von dem sie wissen, dass er im Kongress nicht durchkommen wird. Der Präsident weiß das. Die Demokraten wissen das“, sagte der Kongressabgeordnete John Thune.

Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, deutete in einer Erklärung an, dass sie Bidens Vorschlag nicht unterstützen würde. Das Aussetzen der Kraftstoffsteuer – das Geld wird für den Bau und die Reparatur von Amerikas Autobahnen verwendet – für ein paar Monate ist nichts weiter als eine Spielerei. So nannte Obama die Maßnahme vor 15 Jahren.

„Präsident Obama nannte es eine Spielerei, denn jeder Wirtschaftswissenschaftler, ob Republikaner oder Demokrat, wird Ihnen sagen, dass es eine Spielerei ist. Das Hauptproblem der steigenden Benzinpreise wird dadurch nicht gelöst“, so die Journalisten.

Ein Sammelsurium von Ungereimtheiten nennt das Wallstreet Journal Bidens Energiepolitik. Die Zeitungsleute bezeichnen den Steuer-Urlaub für Kraftstoffe als Urlaub von der Realität. Allen Kritikern, einschließlich der Republikaner im Kongress, hat Biden einmal mehr seine eigene These in Erinnerung gerufen: Freiheit und Demokratie müssen bezahlt werden.

„Die Verteidigung der Freiheit, die Verteidigung der Demokratie kann nicht ohne einen Preis für das amerikanische Volk und die gesamte freie Welt erfolgen. Wir haben die russischen Öllieferungen an die USA unterbrochen. Und unsere Partner in Europa haben das Gleiche getan, obwohl sie wissen, dass die Benzinpreise steigen werden. An alle Republikaner im Kongress, die mich jetzt für die hohen Benzinpreise in Amerika kritisieren: Sagen Sie jetzt, dass es falsch war, die Ukraine zu unterstützen? Wollen Sie damit sagen, dass wir lieber niedrige Benzinpreise in Amerika haben wollen, aber Putins eiserne Faust in Europa? Das glaube ich nicht“, sagte Biden.

Solche hochtrabenden Reden hört man in geschlossenen Sitzungen im Weißen Haus nicht, behaupten die Zeitungen. Die Regierung fordert die europäischen Partner auf, mit ihrer Ölknappheit irgendwie selbst klarzukommen. Die Vereinigten Staaten werden die Ausfuhren nach Übersee begrenzen, um den Inlandsmarkt zu stabilisieren.

„Die Regierung Biden hat den europäischen Verbündeten Hilfe in Form von verstärkten Lieferungen aus den USA versprochen. Wenn das Weiße Haus die Ausfuhren verbietet oder auch nur einschränkt, wird die Öl-Menge auf den Weltmärkten zurückgehen, was die Verbündeten in eine Zwickmühle bringen und zu höheren Preisen führen wird. Und das wiederum würde weitere Gewinne in Putins Kassen spülen, die dank der weltweit steigenden Öl- und Gaspreise trotz der Sanktionen bereits gut gefüllt sind“, schreiben amerikanische Journalisten.

Wenn man ihre Pläne für das nächste Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs betrachtet, hören die Amerikaner nicht auf, sich selbst ins Knie zu schießen. Nach Angaben eines Sprechers der Biden-Administration werden sie sich in Deutschland treffen, um zu erörtern, wie man noch Druck auf Russland ausüben kann.

„Der Preis, den wir zu zahlen riskieren, wenn Putin seinen Willen durchsetzt und militärische Gewalt gegen einen unabhängigen demokratischen Staat in Europa einsetzt, wird viel höher sein als der Preis, den wir heute für die Unterstützung der Ukraine zahlen“, wärmte sich NATO-Generalsekretär Stoltenberg für den Gipfel in Madrid auf.

Der NATO-Generalsekretär bereitet sich auf den NATO-Gipfel in Spanien vor, bei dem auch Biden anwesend sein wird. Das Weiße Haus hat eine Entscheidung über eine neue Truppenstationierung in Europa angekündigt und Russland als direkte Bedrohung für die NATO bezeichnet.

Der Wunsch des Weißen Hauses, die Ukraine mit noch mehr Waffen vollzupumpen, passt in diese Logik. Eine weitere Lieferung im Wert von 500 Millionen Dollar könnte mehrere Raketenwerfer und Munition umfassen. Während Biden Kiew aufpumpt, sinkt seine Zustimmungsrate die vierte Woche in Folge. Nur 36 Prozent der Amerikaner sind mit der Arbeit des Präsidenten einverstanden.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

57 Antworten

  1. Was ist der Unterschied zwischen Bidens und Trumps Partei? Die Republikaner kämpfen dafür, dass die Amerikaner einen besseren Lebensstandard haben als alle anderen. Die Demokraten tun alles dafür, dass alle anderen schlechtere Lebensbedingungen haben als die Amerikaner.

    1. Wer eine gute Analyse der derzeitigen Situation haben möchte, der lese sich das neue Interview mit J.Baud durch.

      https://overton-magazin.de/krass-konkret/die-besessenheit-der-usa-eine-engere-zusammenarbeit-zwischen-europa-und-russland-zu-verhindern/

      Jacques Baud ist Schweizer Oberst, hat für die NATO und OSZE in der Ukraine gearbeitet und findet trotzdem klare, realistische Worte:
      „In Europa liegt unser Verständnis des Problems hinter dem der USA zurück. Wir sind nicht in der Lage, die Situation in Ruhe zu diskutieren. In den französischsprachigen Medien ist es unmöglich, einen alternativen Blick auf die Probleme zu werfen, ohne als „Putins Agent“ bezeichnet zu werden. Dies ist nicht nur eine intellektuelle Frage, sondern vor allem ein Problem für die Ukraine. Indem sie die von der ukrainischen Propaganda vorgeschlagene Sichtweise bestätigten, haben unsere Medien die Ukraine zu einer Strategie gedrängt, die sehr viele Menschenleben kostet und zur Zerstörung des Landes führt. Unsere Medien sind der Meinung, dass diese Strategie Wladimir Putin schwäche und dass man diesen Weg weitergehen solle. Doch die Amerikaner scheinen erkannt zu haben, dass dies eine Sackgasse ist, denn Joe Biden erklärte, dass die Militärhilfe für die Ukraine lediglich dazu diene, die Verhandlungsposition der Ukraine zu stärken.“

      Absolut lesenswert ist dieser Artikel zum Ukrainekrieg von Ihm: https://corona-transition.org/jacques-baud-die-militarische-lage-in-der-ukraine

    2. Das trifft die Lage!

      Es trifft sich auch mit der Eigenschaft Deutscher „Bürger“, Nachteile für eine andere Bevölkerungsgruppe höher zu bewerten als Vorteile für diejenige Bevölkerungsschicht, der man selber angehört.

      Die bekannten Neiddebatten zählen hier dazu.

    3. Das stimmt nicht. Die Demokraten bezeichnen alles, was zwischen New York und San Francisco liegt als „fly over land“. Wie die Menschen da leben interessiert sie nicht. Dass die Republikaner für einen besseren Lebensstandard kämpfen, ist bestenfalls der Fall, wenn es um ihren eigenen Lebensstandard geht. Auch bei den Republikanern handelt es sich um eine Gruppe von Oligarchen, die nur ihre eigenen Taschen füllen.
      Wir hören bei Thomas oft etwas von Soros und seinen Einfluss. Über die Koch Brüder erfahren wir nichts. Auch sie sind Milliardäre, die über ihre Stiftungen Einfluss ausüben, aber eine andere Agenda verfolgen.

    4. Wenn Du „Amerikaner“ durch „amerikanische /Eliten/“ ersetzt, stimmt es.
      Die beiden Potentaten haben unterschiedliche Methoden,
      aber die gleichen Auftraggeber und Nutznießer.
      Der Unterschied liegt nur im Stil.

  2. Ich sage nur soviel:

    1. Schulmassaker von Uvalde –> Neun Polizisten hätten den 18-jährigen Amokläufer früher stoppen können. Stattdessen warteten sie mehr als 70 Minuten auf Verstärkung.

    Reaktion der USA

    2. Das Oberste Gericht der USA hat das Tragen von Schusswaffen in der Öffentlichkeit als Grundrecht der Bürger eingestuft. Es annullierte damit ein Gesetz im Bundesstaat New York.

    1. Witzig in Deutschland die strengsten Waffengesetze der Welt und täglich werden Menschen erschossen oder erstochen nur wird hier nicht so berichtet darüber wie ueber Morde in den U SA

      1. Die Tschechen haben das lockerste Waffenrecht in der EU, die interessiert die sogenannte „europäische Feuerwaffenrichtlinie“ einen feuchten Kehricht. Jeder tschechische Bürger hat das verfassungsmäßig verbriefte Recht, Schußwaffen zu erwerben, zu führen und sich damit zu verteidigen. Die EU-Kopfeten kotzen. Wie hoch ist wohl die Kriminalitätsrate in Tschechien innerhalb der EU? Es muß wohl doch eine ganze Menge mit der Mentalität und Bildung der Amis zu tun haben…
        Wer sind wohl die (illegalen) Waffenträger in Deutschland?

    2. Und wie heißt es immer so schön in der NRA-Werbung?

      „NRA: ‚Only Thing That Stops A Bad Guy With A Gun Is A Good Guy With A Gun'“

      Da waren wohl keine „good guys“ unter den Polizisten; deshalb müssen wohl alle Zivilisten bewaffnet werden, damit sie die Arbeit der Cops erledigen können…….

      1. Genau: Ein Buschfeuer „stoppt“ man am besten durch ein „Gegenfeuer“. Hinterher ist zwar auch alles im A…h, aber, vielleicht hat man den eigenen A…h für’s Erste gerettet.

  3. Das Fracking Öl, das die Amerikaner zu Hauf produzieren ist Leichtöl …. damit können weder die amerikanischen noch die europäischen Raffinerien was anfangen…. deswegen wird es schon irgendwo nach Afrika oder Asien in den Export gehen. An den Benzin und Dieselpreisen wird das aber nix ändern. Maximal kommen die Treibstoffe daraus dann zu den Weltmarkpreisen nach Europa oder in die USA zurück.

    1. Selbst wenn es hier raffiniert werden könnte, es ist 5 mal so teuer wie russisches Öl. Das bedeutet dann trotzdem ein Aus für die hiesige Industrie, die davon abhängig ist, selbst wenn es ausreichend geliefert würde. Da gibts auf alles (Plastik, Benzin, Diesel, Kerosin uva) Mondpreise. Besonders günstig in Zeiten zurück gehender Real Einkommen 😀

    2. Das ist nicht so schlimm, dann geht nur die Durchsatzleistung einer Raffinerie in JaTo runter, wenn alles nur noch im oberen Teil der Destillationskolonne stattfindet. Es sind ja gerade die leichten Schnitte, die in Rede stehen, Benzin und Diesel, da drüber kommen eigentlich nur noch die Gase Propan und Butan, sowie Penthan.

      Umgekehrt ist schlimmer, wenn das Rohöl zu viel Schwefel enthält oder zu viel Bitumen, wofür die Raffinerie nicht ausgelegt ist.

  4. „Wollen Sie damit sagen, dass wir lieber niedrige Benzinpreise in Amerika haben wollen, aber Putins eiserne Faust in Europa?“ Lieber Putins eiserne Faust als Bidens verlogene Fresse! Ps. Ich bin Europäer Mist(er) Biden – im Gegensatz zu dir und deiner mistigen Entourage!

    1. Was du und ich sind, spielt keine Rolle.
      Unsere Politkaste besteht halt aus Atlantikern. Die werden ALLES tun, ihren Herrschaften aus Nordamerika zu gefallen.
      Auch Europa komplett vernichten, nur um den Amis noch ein Weilchen länger das Gefühl zu geben, dass sich die ganze Welt nach ihren Vorstellungen zu richten hat.

  5. Biden versteht nicht, warum und des er unpopulär ist, er versteht nicht, warum der Mineralölpreis steigt, Biden versteht nicht, warum es eine Nahrungsmittelknappheit in der Welt gibt, dabei hat er doch alles gemacht, was man Ihm gesagt hat. Biden ist froh, wenn er trotz aller Demez seinen eigenen Namen noch weiss.

    Die wichtigen Besprechungen finden unter Ausschluss des Präsidenten statt, der würde nur Fragen stellen und die Antworten erstens nicht verstehen und zweiten hätte er sie gleich wieder vergessen, Biden darf nur das Ergebnis der Konferenzen vom Teleprompter abgelesen, der Weltöffentlichkeit verkünden.

    Dem Deep-State ist Biden vollkommen wurscht, wenn er bei seiner galoppierend fortschreitenden Demenz überhaupt noch lebend das Ende seiner Amtszeit erreicht, ist an eine erneute Kandidatur nicht zu denken. Unpopularität ist deshalb vollkommen egal. Er wird im Fall vom Weissen Haus direkt in eine geschlossene Klapse für schwer Demente umsiedeln. Bis dahin wird er nur noch repräsentative Aufgaben wie in GB die Queen wahrnehmen und alle hoffen, dass er das mit Teleprompter noch schaffen wird. Vielleicht ist er in der Endphase seiner Präsidentschaft auch nicht mehr präsentabel.

    Was hat die Curie eigentlich in der Vergangenheit mit Päpsten gemacht, die nicht mehr präsentabel waren? Vergiftet? Jedenfalls gibt es meines Wissens nach keine Geschichten von hoch dementen Päpsten, die nur noch dummes Zeug von sich gegeben haben. Ich habe nur mal bei Peyrefitte gelesen, dass man dem Kardinalskollegium Ältesten das Mikrofon abgestellt hat, als es galt nach einem Konklave einen neuen Papst zu benennen, weil alle befürchteten, dass er den Namen seines Bettgefährten in die Welt hinaus tröten würde.

  6. Wenn die Amis ihre Zusagen gegenüber Europa jetzt schon zumindest teilweise brechen, da bin ich ja mal gespannt, wie unsere Oberschlauen in Brüssel reagieren, falls Trump in gut 2 Jahren tatsächlich wieder Präsident werden sollte. Ja, diese Möglichkeit ist durchaus real. Dann wird es wieder heissen: „Amerika first“. Und Europa? Naja, schauen wir mal…
    Dann wird es interessant. Die einigermaßen guten Beziehungen zu Russland hat die EU völlig zerstört, die zu China wird die EU auf Anweisung aus dem Weissen Haus sicherlich auch noch einfrieren.
    Und mit Trump kann die EU auch nichts anfangen, ganz abgesehen davon, daß sich Trump einen Sch….dreck für Europa interessieren wird.
    Was wird dann mit der EU, „so ganz allein“? Bin ja echt gespannt auf die laaangen Gesicher von V.d.Leyen, Baerbock und Konsorten. Aber ich vermute mal, diese Situation wäre der Anfang vom Ende der EU, denn dann würden sicherlich die gegenseitigen Schuldzuweisungen richtig losgehen.
    Mich wundert bloß, daß dieses Szenario keiner in der EU auf dem Schirm hat…

    1. Die wissen, dass Trump (oder auch DeSantis) in 2 Jahren nicht gewinnt. Auf die Wahlmaschinen, die „2000 Mules“, und wenn die anderen Stricke reißen den Voter News Service (der die Stimmen zählt) ist Verlass…

    2. Doch, die Eiserne Lady hatte die Achillesferse der EU schon vor Jahrzehnten im Visier:
      „Das Problem des EU-Sozialismus ist, dass ihm irgendwann das Geld der Deutschen ausgeht.“ (Margaret Thatcher)

  7. „Putins Einmarsch in die Ukraine.“
    „Putin hat die Ukraine überfallen.“
    „Wollen Sie damit sagen, dass wir lieber niedrige Benzinpreise in Amerika haben wollen, aber Putins eiserne Faust in Europa?“
    „Seit Putin die Truppen aufgestockt hat, zahlen unsere Bürger 2 Dollar pro Gallone mehr.“
    „Und das wiederum würde weitere Gewinne in Putins Kassen spülen, die dank … der Sanktionen bereits gut gefüllt sind“
    „Die Vereinigten Staaten und der Rest der freien Welt können Putin nicht damit durchkommen lassen“

    Putin reitet auf Bären, hat eine eiserne Faust, überfällt ganze Länder, erhöht in den USA die Benzinpreise, und seine Kassen erst. Das ist Macht, das ist Kraft.

    „Putin der Unterhosenmörder“
    – Navalnyj

  8. Ein von Biden unterschriebener Vertrag ist genau so viel Wert wie ein Stück gebrauchtes Klopapier in der gleichen Größe — Beides Papier mit Sch… drauf, der keinen (und vor allem nicht die USA selbst) interessiert.

    Aber die EU macht natürlich weiter „Führer befiehl, wir folgen“.

  9. Das Thema ist doch eigentlich klar. Jeder neue US-Präsident wird in milliardenschweren Kampagnen zur Reinkarnation von Jesus hochgejazzt und kann in der Folge nur enttäuschen.

    Nur wirklich neue Inhalte gibt es halt selten. Ist wie bei uns, nur das hierzulange nicht ganz so arg übertrieben wird und wenn schon gescheitert wird, Andere immer mitverantwortlich sind.

      1. Stop, damit würdest du ja unterstellen das der Opa Herr seiner Sinne wäre!
        Kann keine Treppe stolperfrei aufsteigen, kein Fahrrad fahren, gibt Geistern die Hand und bekommt panik vor dem Osterhasen… der soll fähig sein Wahlen zu manipulieren?
        Sorry….. :-))

  10. Die Begrenzung der Öl-Exporte der Amis haben nichts mit dem heimischen Öl zu tun. Das in den USA geförderte Öl können sie selbst kaum verwerten.

    Die Raffinerien in den USA sind auf ganz andere Sorten Öl ausgelegt, als sie im Boden haben. Ihr Öl ist zu „sauber.“ Was sie brauchen ist dreckiges Öl, wie das aus Teersand geförderte Öl aus Kanada oder solches wie aus Venezuela, weshalb die Amis dort seit Monaten auf Knien herumkriechen und betteln, und zwar auf eine Weise, die unter der Würde eines jeden Obdachlosen wäre.

  11. Was dieser demente Greis da von sich gibt ist brandgefährlich. Es ist psychologische Kriegsvorbereitung gegen Russland. Das amerikanische Volk soll aufgehetzt werden und auf einen heißen Konflikt vorbereitet werden. Ich denke die Amis sind blöde genug um wirklich einen heißen Krieg in Europa starten zu lassen. Was Ihnen allerdings eine nukleare Wüste in Mitteleuropa bringt, daraus werde ich einfach nicht schlau.

    1. Öl ist nicht gleich Öl. Es gibt Raffinerien (z.B. in Louisiana oder auch in Schwedt), die nur eine bestimmte Ölsorte verarbeiten können. Dieses Öl gibt es nur in Venezuela, im Iran und …….in Russland.

      Dumm, wenn man die alle gleichzeitig sanktioniert; deshalb hat man m.W. auch mit Venezuela Ausnahmegenehmigungen ausgehandelt

  12. ….lese diese Überschrift – und breche sofort in lautstarkes Lachen aus…..!

    Warum?

    Na das war doch klar, daß olle yankee nicht „wie vereinbart“ liefert… – Hauptsache Geschäftsbeziehungen zerstört, Unfrieden gestiftet, Krieg provoziert….. etc…..p.p. ……… 😎😎

  13. Ging wohl schief der Plan B. Plan A war die Aufrüstung der Ukraine, damit diese für uns gegen Russland kämpft. Ging schief, weil Putin eingegriffen hat. Also hat man den Westen schrittweise mit Sanktionspaketen von Russland abgekoppelt. Jetzt müssen es die europäischen NATO-Länder richten und gegen Russland ins Feld ziehen. Gestern ist man mit dem Notfallplan Gas in die Kriegswirtschaft übergegangen. Die Blockade Kaliningrads provoziert einen kompletten Gasstopp. Und wenn erstmal alles eingestellt ist, kann es los gehen. Vermutlich in den nächsten Monaten. Der direkte Krieg kommt. Deswegen die 100 Mrd. für die Bundeswehr, deswegen die begrenzte Anzahl an russischen Soldaten in der Ukraine, deswegen die Sanktionen. Diese waren schon vorbereitet. Man hatte fertige Listen in der Schublade. Man wusste, dass man Russland damit nicht nachhaltig schädigen kann, es ging nur um die Abkopplung des Westens, damit ein direkter Krieg möglich wird.

  14. Bin ich froh dass wir uns aus der Abhängigkeit Russlands befreit haben.
    Auf einen Partner, der jahrzehntelang brav seinen vertraglichen Vereinbarungen nachgekommen ist, kann man sich nun wirklich in keinster Weise verlassen.
    Da lob ich mir die Scharfsinnigkeit und Weitsicht unserer Politiker.
    Jetzt machen wir unsere Energiegeschäfte endlich mit unseren zuverlässigen besten Freunden.
    Naja, die paar Anfangsschwierigketen….
    Wir haben auch noch viele andere Möglichkeiten: Katar…
    Leute, ein bisschen verzichten, ein bisschen leiden, fest an unsere Werte glauben, und vor allen die Entscheidungen unserer Politgenies mit ihren göttlichen Eingebungen nur ja nicht in Zweifel ziehen.

  15. Hören wir doch noch einmal zu und sehen wir genau hin !

    https://www.youtube.com/watch?v=eYVHQX7Oe54&t=8s

    Einen Beitrag schaffen wir noch.

    https://twitter.com/Davierfc1/status/1539366156917739520/photo/1

    So so Russland hat also Syrien

    „1980 folgte ein Freundschafts- und Kooperationsvertrag zwischen Syrien und der Sowjetunion. Im Artikel 5 ist der militärische Beistand im Fall eines Angriffs durch andere Staaten festgelegt.“
    Der unter Jelzin ruhte und 2006 wieder aktiviert wurde. Wobei die Syrer nie ohne Russen waren.
    Können USA, FR oder GB vergleichbares aufweisen oder haben die 3 Länder Syrien angegriffen?

    und Libyen mit einem barbarischen Krieg überzogen?

    „Friedliche Proteste wandelten sich schnell in eine bewaffnete Rebellion, die, im Gegen­satz zu Syrien, von einer NATO-geführten Allianz mit Luft­angriffen unter­stützt wurde. Im Zuge eines dieser Angriffe wurde Gaddafi im Oktober 2011 getötet. Die deutsche Bundes­regierung erntete damals heftige Kritik für ihre Ent­scheidung, sich im UN-Sicher­heits­rat zu ent­halten und nicht an dem Einsatz zu beteiligen. Bundes­kanzlerin Angela Merkel betonte zu dieser Zeit, dass die Beseitigung des Führers ohne anschließenden Plan für das Land keine Konflikt­lösung sei. Damit sollte sie Recht behalten: Der Tod Gaddafis stürzte Libyen ins Chaos.“

    https://frieden-sichern.dgvn.de/konflikte-brennpunkte/libyen

    „Lediglich die USA und Frankreich haben in ihren Stellungnahmen nach Verabschiedung der Resolution erklärt, dass der Sicherheitsrat
    mit Resolution 1970 die Schutzverantwortung übernommen habe.13“

    https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/publications/PDFs/Zeitschrift_VN/VN_2011/Heft_3_2011/Geiss_Kashgar_beitrag_3-11_7-6-2011.pdf

    Wusste gar nicht das Russland in der NATO ist.

    Jetzt sind die Amis total irre geworden. Man hat sich ja schon daran gewöhnt das die die Welt nur bis zu nächsten Uferwelle kennen aber das sie nicht einmal wissen wo sie bomben?

  16. Das US Argument gegen NS2 war ja immer die Abhängigkeit Europas von Russland. Die Energielieferungen haben 50 Jahre ohne Probleme funktioniert. Nun sind wir in Europa abhängig geworden auch von den USA und was machen die wenn es eng wird? Dann liefern die einfach nix mehr und scheissen auf Europa. Europa braucht endlich eine eigne Politik, die seinen Kerninteressen ganz natürlich und mit voller Berechtigung Rechnung trägt. Alles andere ist Pissen in den Wind!

  17. Dieser ganze Krieg fußt auf der Nichteinhaltung der 1991 gegebenen Zusage, dass die NATO sich nicht über die Grenzen Deutschlands nach Osten ausdehnen werde.

    Und er fußt darauf, dass der irre Präsidentenberater von Jimmy Carter mit Namen Zbigniew Brzezinski den Plan hatte über die Ukraine Russland zu erobern.

    Dazu braucht die USA reichlich blöde, indoktrinierte Politiker (sog. Transatlantiker) in unserem Land und auch in der EU, die nicht ihren Völkern, sondern den USA dienen.

    Gerade diese Sorte haben wir in der Mehrheit im Bundestag und in der EU !!

    Obwohl es sich immer deutlicher zeigt, dass weder die Waffenlieferungen noch die Sanktionen Russland in seinem Fortschritt aufhalten, bleiben diese durch und durch verblödeten Politiker bei ihrem jetzigen Kurs.

    Ein Kurs, der Russland nicht besonders schadet, aber der uns ganz gewaltig treffen wird !!

    Mit diesen BLÖD-POLITIKER werden wir an den Rand des Ruins gefahren und zwar ganz besonders in wirtschaftlicher Richtung.

    Es wird nun höchste Zeit auf die Strassen zu gehen und diesem SELBSTMÖRDERISCHEN und auch MENSCHENMÖRDERISCHEN Treiben ein Ende zu setzen !!

  18. WÜTENDE BELGIER DEMONSTRIEREN GEGEN INFLATION, NATO UND WAFFENLIEFERUNGEN

    https://ansage.org/wuetende-belgier-demonstrieren-gegen-inflation-nato-und-waffenlieferungen/#comment-23508

    Von deutschen Medien praktisch völlig ignoriert, haben am Montag dieser Woche in Brüssel 70.000 bis 80.000 Menschen demonstriert – formal gegen das belgische Lohnnormgesetz und für mehr Kaufkraft, im Rahmen eines nationalen Aktionstages.

    Tatsächlich ging es jedoch um mehr – nämlich um ein wütendes, deutliches Zeichen des Protests an die Adresse der EU-Kommission und auch der belgischen Regierung, die über eine längst maßlos ausgeuferte „Solidarität mit der Ukraine“ und antirussische Sanktionen die Nöte und Sorgen der eigenen Bevölkerung immer mehr vergisst.

    Während Europa immer mehr Geld für Waffen, für Klimaschutz, für Entwicklungshilfe und für die Stützung von Pleitestaaten vernichtet, geraten die unter anhaltender Inflation leidenden Bürger immer mehr unter die Räder.

    Diesbezüglich nehmen sich Franzosen, Deutsche und auch Belgier nicht viel. …UNBEDINGT ALLES LESEN !!

  19. Warum sollten sie auch irgendwas liefern?
    Das Ziel ist längst erreicht, man hat die EU zu den Sanktionen verpflichtet und die werden sich dran halten bis sie so arm dran sind wie die Ukraine.

    Es ist doch auch völlig normal. Dieses Verhalten entspricht exakt dem Kurs und der Politik der USA. Man ist grundsätzlich an nichts gebunden, macht als „gods chosen country“ was man will und erkennt Verträge nur so lange an wie sie einem nützlich sind.
    Nebenbei betreibt man noch weltweit offen Spionage und sabotiert Wirtschaft und Konkurrenz – America first!

    Wer mit solchen Ländern Geschäfte macht braucht sich nicht zu wundern. Wer uns solchen Ländern ausliefert der ist per Definition ein Verräter.

  20. Wir sollen verzichten und die USA beziehen weiterhin Öl aus Russland !?!?

    Wird die EU gerade am Nasenring der USA durch die Manege geführt …und Dumm-Deutschland macht bei dieser ,,Show“ auch noch mit ? I

    Irgendwie passt es …die Spritzen haben ihre Wirkung nicht verfehlt …die Hirne sind angegriffen.

  21. Was in den ganzen Kommentaren komplett untergegangen ist, Bidens Aussage:
    „Putin hat die Ukraine überfallen. Putin ist mit einer 100.000-Mann-Armee in die Ukraine einmarschiert….“
    Der ukrainische Komiker behauptet das die Ukraine 1 Mio. Mann unter Waffen hat.
    Also führt Putin einen „Angriffskrieg“ mit 10 facher Unterlegenheit? Und ist an allem Schuld, weil er in der Lage ist es durchzusetzen?
    Der Westen ist sich nicht zu blöde Putin zu einer Gottheit zu erheben. Und wie heißt es… gegen Götter kann man nicht gewinnen.

  22. EU will Schutz von Minderheiten und die Ukraine zeigt wie das geht ….. Bomben auf die russische Minderheit, Sprache, Kultur verbieten und am besten alles Russische auslöschen.

    Jetzt kommt zusammen, was zusammen gehört.

    Freu mich schon, wenn die ukrainischen Nationalisten mit den Schwulen, Trans etc. zusammen sitzen und über ihre Werte reden, das wird lustig !!

    1. Die Odessa Verteidiger veröffentlichten mal 2 Videos von einen aus den eigenen Reihen bei einer Unterhaltung unter 4 Augen. Nur warum man sich dafür entkleiden muss erschloss sich mir nicht. Die Reaktionen der Kommentar Schreiber darauf deuteten nicht auf Wortgewalt sondern auf etwas Anderes hin.

  23. Ich find’s ja gut, wenn die Amis sich mal wieder nicht an Vereinbarungen halten.
    Diesmal sollten sie aber Nägel mit Köpfen machen und GAR NICHTS mehr liefern, am besten morgen schon!
    Vielleicht setzt ja dann doch bei dem ein oder anderen der Verstand wieder ein, wenn’s kein Benzin mehr gibt.

  24. „Beware of old men, they haven’t got anything to lose.“ (Peter Scholl-Latour)

    Beware of old overstretched empires – for the same reasons:
    Before they die, they try to take as many peoples as possible with them to the grave.

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