USA

Waffenlieferungen und Drohungen an Russland: Die politische Woche in den USA

Wie immer erfährt man im russischen Fernsehen deutlich mehr über die politischen Ereignisse in den USA, als in deutschen Medien.

Fast jede Woche übersetze ich den Bericht des russischen USA-Korrespondenten, der sonntags im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens ausgestrahlt wird, weil man dort immer Details aus den USA erfährt, über die deutsche Medien nicht berichten. So auch dieses Mal.

Beginn der Übersetzung:

Biden hat mit Trumps Hilfe seine Umfragewerte verbessert

Nancy Pelosi, die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, ist wieder einmal in Rage geraten. Bei einem Treffen der G7-Parlamentarier forderte die 82-jährige Amerikanerin ihre Kollegen auf, die Ukraine zu unterstützen und Russland Schmerzen zufügen:

„Wir brauchen signifikante militärische Unterstützung für die Ukraine, humanitäre und wirtschaftliche Hilfe und Sanktionen, Sanktionen, Sanktionen, die Russland Schmerzen zufügen.“

Pelosi ist eine dreiste Provokateurin und Kriegshetzerin. Ein Beispiel ist ihre jüngste Reise nach Taiwan, die die Lage in der Region erheblich verschärft hat. Aus den USA gibt es immer viel zu melden, von der letzten Woche berichtet unser Korrespondent.

Elisabeth II. hat in ihrem langen Leben 13 amerikanische Präsidenten getroffen. Der erste war Harry Truman, der letzte Joe Biden. Gemeinsam mit seiner Frau Jill ist Biden nach London geflogen, um sich persönlich von der britischen Königin zu verabschieden. Der Besuch der Abschiedszeremonie wird nur kurz sein, aber er verändert den Terminkalender des Präsidenten. Wegen der Beerdigung in Westminster Abbey wird Joe Biden einen Tag später vor der UNO sprechen. Auch das erste Treffen mit Liz Truss am Rande der UNO wurde verschoben. Was die Generalversammlung selbst anbelangt, so haben Bidens Mitarbeiter laut Politico wochenlang an seiner Rede gearbeitet. Das Hauptthema ist nicht schwer zu erraten. Politico schreibt:

„Bidens Mitarbeiter meinen, dass die kürzlichen Siege Kiews beweisen, dass es für Europa wichtig bleibt, der Ukraine zu helfen. Der Präsident, so meinen sie, wird das von der Bühne der UNO hämmern und den Kontinent auffordern, Durchhaltevermögen zu zeigen während die USA Milliarden an Hilfen und Waffen für den ukrainischen Widerstand schicken.“

Der Gesamtbetrag der US-Militärhilfe für die Ukraine beläuft sich in dieser Woche auf fast 16 Milliarden Dollar. Das 21. Paket ist prall gefüllt. John Kirby, der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, sagte:

„Es handelt sich um ein 600-Millionen-Dollar-Paket, das Munition für HIMARS-Systeme, Zehntausende von Artilleriegeschossen, Ausrüstung zur Bekämpfung unbemannter Luftfahrzeuge und Minenräumgeräte sowie Kleinwaffen und Munition umfasst. Wir werden der Ukraine weiterhin wichtige Fähigkeiten zur Verfügung stellen, um ihre Bedürfnisse auf dem Schlachtfeld zu erfüllen.“

Auch weitere Lieferungen stehen an. Das US-Haushaltsjahr neigt sich dem Ende zu, aber die Waffen, die Selensky so sehr inspirieren, so berichtet das Pentagon, werden weiter fließen. General Pat Ryder, Sprecher des Pentagon, erklärte:

„Nach unseren Informationen sollen innerhalb der nächsten zwei Monate zwei NASAMS-Systeme ausgeliefert werden. Diese Verteidigungssysteme werden auch weiterhin dazu beitragen, die Ukraine zu verteidigen – gegen feindliche Bedrohungen aus der Luft, einschließlich Flugzeuge, Drohnen und Raketen.“

Kiew hat also die Mindestaufgabe erfüllt, unwichtig, zu welchem Preis. Es gab die Gegenoffensive? Es gab sie. Also werden weiterhin Waffen geliefert. Die amerikanischen Fernsehsender berichteten eine Woche lang über die Erfolge der ukrainischen Streitkräfte, aber als es nichts mehr zu berichten gab, wurde klar, dass man das Thema nicht fallenlassen durfte. Die Erfahrung zeigte den Ausweg. Die CBS-Sendung „60 Minutes“ hat so groß berichtet, dass die Kämpfe bei Kupjansk fast schon als neue Kubakrise dargestellt wurden.

„Nach den Erfolgen der Ukrainer auf dem Schlachtfeld fühlt sich Wladimir Putin zunehmend unwohl und in die Enge getrieben. Was würden Sie ihm sagen, wenn er sich entschließen würde, chemische oder nukleare Waffen einzusetzen?“, fragte der CBS-Journalist Präsident Biden.

„Tu es nicht! Tu es nicht! Tu es nicht! Es würde die Situation in diesem Krieg in einem Ausmaß verändern, wie man es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr kennt“, antwortete Biden.

„Was wären die Konsequenzen? Wie würden die USA reagieren?“

„Es gäbe Folgen. Russland würde ein noch größerer Paria in der Welt werden, als es irgendwann mal gewesen ist. Und je nach dem Ausmaß ihres Handelns werden wir entscheiden, wie wir reagieren werden.“

Natürlich verschweigt Biden Hiroshima und Nagasaki, wo die USA als erstes und einziges Land bei zwei Atombombenangriffen Hunderttausende Zivilisten getötet haben. Das Gerede über den Tag des Jüngsten Gerichts ist aber auch ein guter Weg, um von den wahren Problemen abzulenken. Und in der Ukraine gibt es immer mehr davon. Foreign Affairs berichtet unter Berufung auf eigene Quellen in Washington, dass Amerika nicht mehr in der Lage ist, im bisherigen Umfang Waffen zu liefern. Das Arsenal des Pentagons schrumpft unweigerlich. The Hill versucht, die Folgen zu berechnen. Die Ergebnisse sind nicht erfreulich: „Amerika steuert auf eine geopolitische Katastrophe zu“, lautet die Überschrift des Artikels des Politikwissenschaftlers William Moloney. Die Überschrift sagt im Grunde schon alles, aber es lohnt sich, den Text zu entschlüsseln. In dem Artikel heißt es:

„Die USA sind in einen weiteren Konflikt verwickelt, der langwierig wird und sie schon auf eine harte Probe stellen würde, selbst wenn sie sich – wie früher – wirtschaftlicher Stabilität rühmen könnten. Allerdings befindet sich die Wirtschaft des Landes in letzter Zeit in einem traurigen Zustand. Aufgrund des wachsenden Drucks von außen und interner Konflikte, die kaum in nächster Zeit gelöst werden, stehen Amerika, das einst zu Recht den Titel der letzten Hoffnung der Menschheit für sich beansprucht hat, vor schwarzen Tagen.“

Einer dieser Tage war letzte Woche, als Biden im Weißen Haus zu einer Party geladen hatte. Es sollte der erste Monat des Anti-Inflationsgesetzes gefeiert werden, das die Inflation allerdings keineswegs beseitigt hat, im Gegenteil.

Auf den Anzeigetafeln der amerikanischen Wirtschaft leuchten alle Schlüsselindikatoren rot. Der Dow-Jones-Index ist um fast vier Prozent, der S&P 500 um 4,3 Prozent und der Nasdaq um mehr als fünf Prozent gefallen. Das hat es seit Juni 2020 nicht mehr gegeben. Im Juni 2020 war der Höhepunkt der Pandemie.

„Präsident Biden ist der beste Freund der Inflation. Die Inflation liebt Präsident Biden wie der Teufel die Sünde“, sagte Senator John Kennedy.

Wer nicht sündigt, kann auch keine Buße tun. Die Fed versucht einen Weg heraus zu finden, aber außer immer wieder am Leitzins zu drehen, weiß sie nicht, was sie tun soll. Inzwischen gibt es immer mehr unheilvolle Parallelen. Die Hypothekenzinsen in den USA sind auf dem höchsten Stand seit 2008, dem Jahr der Großen Rezession.

Fox News Moderator Sean Hannity kommentierte die Bilder von der Party im Weißen Haus so:

„Die entscheidenden Zwischenwahlen sind nur noch 55 Tage entfernt und die Demokraten haben jeglichen Bezug zur Realität verloren. Gestern haben wir Ihnen die verheerenden neue Wirtschaftszahlen gezeigt. Die Inflation ist gestiegen. Die Kerninflation ist gestiegen. Die Preise für Lebensmittel, Miete, Energie sind gestiegen, aber nichts wird das Weiße Haus aufhalten: Sie machen Party, lächeln, schlagen die Fäusten auf den Tisch, klopfen Nancy Pelosi auf die Schulter und James Taylor unterhält die Menge mit einem Lied über Drogensucht und Selbstmord.“

Allerdings hatten nicht alle Spaß. Vizepräsidentin Kamala Harris zum Beispiel war offensichtlich nicht sehr glücklich mit ihren neuen Nachbarn. Busse brachten Migranten aus Texas nach Washington und setzten sie vor dem Haus der Vizepräsidentin ab. Das war die zweite Lieferung innerhalb einer Woche. Der republikanische Gouverneur von Texas, Gregg Abbott, und der Gouverneur von Florida, Ron Desantis, bescherten den Demokraten eine Art Flashmob der Souveränität. Illegale Einwanderer, die die Grenze zu diesen Staaten überquert haben, werden in Busse und sogar Flugzeuge verfrachtet und ins Landesinnere geschickt, wie zum Beispiel unter die Fenster von Kamala Harris. Dort fragen Reporter, ob es schwer gewesen sei, die Grenze zu überqueren, und sie antworteten, es sei kein Problem gewesen.

Das ist eine doppelte Demütigung für Harris, da Biden sie mit der Bekämpfung der illegalen Einwanderung betraut hat. Es ist ihre „Erfolgsgeschichte“.

„Die Grenze ist sicher, aber wir haben von der vorherigen Regierung ein kaputtes Einwanderungssystem geerbt“, sagt Harris auf die Frage eines Reporters.

„Zwei Millionen Menschen haben die Grenze überquert. Sind Sie sicher, das alles in Ordnung ist?“, fragt der Reporter ungläubig.

„Unsere Grenze ist gesichert, das ist das Wichtigste für jedes Land.“

So sieht die sichere Grenze in Arizona aus, wo die Illegalen einfach über den Zaun klettern. Und dies sind Aufnahmen von Nachtsichtgeräten in Texas. Eine Gruppe von 500 Migranten überquert die südliche US-Grenze. 100 wurden sogar von Gouverneur Abbott in seine Residenz gebracht. Mehrere tausend sind bereits nach Washington und New York gegangen. Inzwischen hat sich ihnen eine Gruppe aus Florida angeschlossen. Illegale Venezolaner wurden auf dem Luftweg in das wohlhabende Massachusetts, in den Inselort Martha’s Vineyard, gebracht. Die amerikanische Elite macht dort gerne Urlaub.

Nachdem nur fünfzig Venezolaner eingetroffen waren, wurde in Martha’s Vineyard der Ausnahmezustand ausgerufen. Und dann schickten sie die ungebetenen Gäste in die Cape Cod Air Base. Gouverneur Desantis, der den Flug bezahlt hatte, hat jedoch offensichtlich nicht sein letztes Geld ausgegeben. Florida ist kein armer Staat. Die steifen Reichen von Massachusetts müssen also mit mehr Flügen aus dem Süden rechnen. Alles in allem werden sie sich sowohl an Trumps Mauer als auch an ihn selbst erinnern, ob sie wollen oder nicht.

Diese Woche hat der ehemalige Chef des Weißen Hauses den Einsatz erneut erhöht. Er war bei dem konservativen Radiomoderator Hugh Hewitt zu Gast. Natürlich hat er über die Durchsuchungen in Mar-a-Lago gesprochen. Die Demokraten haben natürlich sofort Anklänge an die Erstürmung des Kapitols und die unmittelbare Gefahr eines neuen Bürgerkriegs vernommen. Das heißt aber nicht, dass Biden nicht auch davon profitiert. Indem er das Land mit Trump in Angst und Schrecken versetzt, konnte er seine Umfragewerte von 33 Prozent im Juli auf jetzt 42 Prozent steigern. Nun fragen sich die USA, wie den Demokraten das bei den Wahlen helfen könnte.

Die Geschichte der Umfragen von Gallup zeigt, dass die Parteigänger des Präsidenten, wenn er Zustimmungswerte von unter 50 Prozent hatte, im Repräsentantenhaus bei Zwischenwahlen durchschnittlich 37 Sitze verloren haben. Bei einer Zustimmungsrate von über 50 Prozent würden sie nur 14 Sitze verlieren. Aber selbst das wäre für die Demokraten angesichts ihrer knappen Mehrheit kritisch. Und Biden ist von diesen Zahlen weit entfernt.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

27 Antworten

  1. Die logistischen Erfahrungen aus der Präsidentenwahl werden den Dems sicher auch bei den Walen zum Repräsentantenhaus die Mehrheit sichern, wenn „vergessene“ Kisten mit Stimmzetteln ab 10 p.m. plötzlich wieder auftauchen.

  2. Also langsam wird es wirklich lächerlich. Wo sind denn die roten Linien des Kreml? Das insgesamt 21 Waffenpaket wurde jetzt geschnürt, Rosneft enteignet und keine Gegenreaktion? Ich glaube Putin hat zu hoch gepokert.
    Die Spezialoperation ist definitiv verloren, um jetzt noch zu gewinnen müsste Putin die halbe Armee in die Ukraine schicken.

      1. Das mit den Verlusten denke ich mir. Der Krieg ist definitiv im Rahmen der SWO (Spezialoperation) verloren. Allerdings wird Russland bestimmt keine Atomaren Erstschläge durchführen. Das wird erst passieren nachdem die Russen die Ukraine verlassen haben und der Westen angreift. Spannend bleibt natürlich was mit der Krim passiert.

        1. Seid ihr absichtlich so kurzsichtig oder engagiert um Unruhe hier rein zu bringen? Sorry, aber wirkt ein wenig so.

          Lese ständig, dass Putin verliert weil er Kiew nicht in die Steinzeit bombt… Zu hoch gepokert? Wer hat das Pokerspiel denn angefangen? Wer das bessere Blatt hat, wird am Ende festgestellt und nicht mittendrin.
          Ich für meinen Teil bin froh und rechne es ihm hoch an, dass er die ganze Macht Russlands nicht mal im Ansatz eingesetzt hat, denn das hätte unzählige zivile Opfer zur Folge.

          Zum Glück seid ihr nicht in solchen Machtpositionen!

          1. @Homelander hast mir meine Antwort vorweggenommen 😉
            Abgerechnet wird zum Schluß, das war schon immer so und das wird so bleiben. Russlands rote Linien sind ebenso bekannt wie seine Geduld.
            Was wird aus den Unterstützern von Kiews mit Waffen, wenn die ökonomische Grundlage völlig zusammenbricht? Und irgendwie sind wir ja auf den besten Weg dazu.
            Ich würde es mit der Empfehlung von Scott Ritter halten … Er sagte als Deutscher würde er sich nicht Sorgen um den Krieg in der Ukraine machen, als Deutscher würde er sich Sorgen um sich und Deutschland machen. Was ist im nächsten Winter, habe ich einen Job, existiert meine Firma noch, ist sie noch in der Lage zu arbeiten, kann ich meine Wohnung mein Haus heizen, kann ich meine Familie ernähren?
            Die spannende Frage ist also nicht: Was wird aus der Krim, die spannende Frage ist eher: Was wird aus Deutschland (und seinen Trollen) ?

      2. @Derek007

        Da bin ich unschlüssig und lasse deine Meinung im Raum stehen.

        Was aber sichtbar wird, wie furchtbar eilig es die EU und die Amerikaner haben, einen totalen Krieg vom Zaun zu brechen. Zumindest bei einer Seite läuft die Zeit davon. Der Winter kommt und Woche für Woche geht es der EU schlechter. Es sieht nach Strategie aus dass Russland sich zurückhält. Sicherlich ist es nicht einfach „einfach“ nichts zu tun. Aber es bleibt bestehen dass Amerika es dringend nötig hat das der Krieg eskaliert und dass die Zeit nicht für die EU und Amerika tickt.

        Ich hoffe inständig dass da keiner die Nerven verliert. Bislang habe ich das Gefühl das Russland den kühleren Kopf bewahrt.

  3. @Derek007, und was ich höre:
    1) russischen Territorium ist jeden Tag beschossen. Unter anderem gibt es jetzt Aussagen, dass sogar HIMARS für Beschuss von Waluiki verwendet waren.
    2) etwas gleichzeitig russichen Botschafter in den USA warnt vor „Überquerrung rusichen roten Linien“ und Lieferung der Munition mit Reichweite über 100 km. Erinnert ihr euch noch, dass früher „rote Linie“ Beschuss russischen Territorium mit NATO-Waffen war?
    Also, scheint so zu sein, dass NATO und die USA pockern hoch und sogar viel zu hoch ohne Rücksicht auf WWIII. Putin ist so überrascht, dass er MUSS zurückrudeln sonnst WWIII.

    1. @Sergey

      So sieht es aus. Die Russen können nur zurückweichen, soweit es noch möglich ist, weil die bekloppten USA die Vernichtung allen Lebens auf der Erde riskieren. Laut einigen Foristen hier, kann es denen wohl gar nicht schnell genug gehen.

      Wenn ihr sterben wollt, dann macht das mit euch aus, aber fordert nicht die totale Eskalation, ihr Irren.

      1. Der Kleinkrieg, wie er läuft, ist ideal. Das Potential des Gegners wird jeden Tag weiter zermahlen und zermürbt. Und wenn der Feind Gemetzel mit vollem Einsatz wünscht (wie bei Charkov), weicht man eben zurückt und und schreddert möglichst viel von dem, was da aus der Deckung kommt. Gerade schmeißt der Feind ordentlich was ins Gefecht. Wie lange kann der das durchhalten?

    2. 1) Das ist für mich keine Überraschung. Alles wird von GB und USA koordiniert.
      2)Genau das ist die Amerikanische Strategie. Sie wissen, dass Russland nichts machen kann gegen Sie. Nur ein direkter Angriff auf Russland würde einen Atomkrieg auslösen. So ist die Militärdoktrin Russlands.

      1. “ Sie wissen, dass Russland nichts machen kann gegen Sie. “ Ja Überheblichkeit war schon immer ein Markenzeichen der amerikanischen Politik. Wie heisst es im Artikel:
        „Auf den Anzeigetafeln der amerikanischen Wirtschaft leuchten alle Schlüsselindikatoren rot. Der Dow-Jones-Index ist um fast vier Prozent, der S&P 500 um 4,3 Prozent und der Nasdaq um mehr als fünf Prozent gefallen. Das hat es seit Juni 2020 nicht mehr gegeben. Im Juni 2020 war der Höhepunkt der Pandemie.“
        Gar nicht erwähnt wird, dass weltweit die Dollarreserven zurück gefahren werden und der Dollar zurück ins rekordverschuldete Amerika strömt. Fraglich, wovon die USA später die Aufstockung der militärischen Arsenale bezahlen wollen, wenn niemand mehr Dollaranleihen kauft.
        Nicht erwähnt wird, dass sich die USA und ihre (munipulierten) Freunde weltweit in immer weitere Isolation begeben. Nur noch 58 Staaten stimmten für eine Verurteilung der RF im Ukraine Krieg.
        Nicht erwähnt wird, dass sich Saudi Arabie und der Nahe Osten gen Russland und China orientiert und damit den USA und ihren Verbündeten die gesamte energetische Basis entgleitet …
        Immer mit der Ruhe. Es kostet Menschenleben aber diese Kosten sind wesentlich billiger als wenn die USA weiterhin als Weltgendarm ihre Agenda durchziehen würden. Sie können es derzeit einfach nicht mehr 😉

        1. Genau!
          Ich denke aber auch das hintenrum ganz andere „Spielchen“ laufen von denen wir und auch die Presse keine Kenntnis haben.
          Die Russen werden den USA irgendwie begreiflich machen MÜSSEN dass eine weitere Eskalation eben nicht zu einem Krieg zwischen NATO und der RF in Europa führt. Viel mehr sollte man den Falken in den USA klar machen das es dann einen sofortigen Schlag gegen die USA direkt geben könnte. U-Boote vor Alaska sowie der Ost- und Westküste sind ja real.

          Nur dieser eine Punkt kann m.M.n. die kriegsgeilen Idioten in den USA evtl. noch abhalten……..aber mit viel Glück bricht die USA bereits vorher intern zusammen……

  4. “ Was würden Sie ihm sagen, wenn er sich entschließen würde, chemische oder nukleare Waffen einzusetzen?“: da wird wohl das Schockerlebniss vorbereitet, damit der Westen endlich in die Stiefel steigt.
    So ala 9/11 mit den Russen, ob das funktioniert?
    Mit der verblödeten amerikanischen Bevölkerung bestimmt, aber mit Russland? Da habe ich meine Zweifel!

  5. In USA dürfte es doch weitgehend egal sein welcher Soziopath auf dem Präsidententhron sitzt.
    Die Oligarchie ist immer am Steuerrad.
    Die Herrschaft der potenten fianziellen Eliten wird mit dem Wort Demokratie, das in ihrem Sinne interpretiert wird, legitimiert. Feudalismus seit der Unabhängigkeit, ähnlich wie es davor war….

    Wer das Geld hat, hat die Macht.
    Wer die Macht hat, hat das Recht…(erinnern Sie sich, Frau? Roth).

  6. Was mir nach dem lesen der ersten Zeilen spontan aufgefallen ist: Scheinbar sind es in den USA vor allem die Politiker, die aufgrund ihres Alters bereits mit einem Bein im Sarg stehen, die ums verrecken provozieren und eskalieren müssen..? Ist es nur Altersdummheit, sind es völlig irre ideologisierte ehemalige Kommunisten- bzw. Russenhasser oder sind das dermassen Narzissten, dass sie mit ihrem bevorstehenden „ins Gras beissen“ auch gleich die ganze Welt mitreissen wollen? Ich habe für diesen kranken und irrationalen Hass und diese Idiotie schlicht und einfach keine Erklärung…

  7. Leute, Ihr diskutiert hier Sachen…

    Russland hat seine Strategie schon vor Monaten ordentlich definiert und verfolgt diese ohne nach links, oder nach rechts zu schauen. Anders als wir in Deutschland, oder der Westen im Allgemeinen, halten die sich an Absprachen…

    Was den militärischen Erfolg anbelangt sieht es meiner Meinung nach so aus:

    Die Russen haben nun 6 Monate Druck gemacht. Es ist klar, dass das nicht ohn Abnutzungserscheinungen vonstatten geht. Die Leute sind zwar gut, aber keine emotionlose Maschine. Da geschehen bestimmt Dinge, die der ein, oder andere vielleicht sein ganzes Leben nicht mehr aus seinem Kopf bekommen wird.
    Dann ,so habe ich es aus den russ. Medienmitteilungen extrahieren können, laufen dort wohl Operationsgebundene „Verträge“, die 6 Monate dauern. Wer sich erinnert, der kann, nach dem er den Kriegsbeginn mit einkalkuliert hat erkennen, dass nun eine Rotation des Militärapparates anstand. Erfahrenes aber abgenutztes Militär wird gegen unerfahrenere Leute ausgetauscht.
    Klar gibt es da Reibereien und Unvorsichtigkeiten. Die kosten im Krieg leider Leben und Territorium (wie bereits gesehen). Aber wer glaubt, dass Russland immer nur Territorium gutmacht und nie verliert, der ist warlich kein guter Stratege. Sowas gibt es nicht! Auch zu einer ordentlichen Schlägerei vor der Kneipentüre gehört, dass man selbt mal eins drauf bekommt. Ist halt so! Wer das nicht kann, der muss das Maul halten.
    Andererseits wird es eine Anpassung an neues „westliches“ Gerät geben müssen. Auch das ist klar. So weitermachen, wie bisher geht nicht.
    Zuguterletzt wird man sich nun eingraben und befestigte Stellungen aufbauen, die einen vor dem nahenden Winter schützen sollen. Das gilt für beide Seiten. Auf grunddessen hat das russische Militär auch die Infrastruktur, wie Staudämme und oder Stromerzeugende Objekte der Ukraine angegriffen. Das soll den Winter für die Faschisten beim Militär und die „Berater“ aus dem Westen härter machen. Das Volk soll endlich zum nachdenken gezwungen werden. Selensky soll selbst abgesetzt werden. Das wäre das beste Ergebnis für die Russen. Aber das kann dauern… 3,4 5, Jahre, oder auch mehr. Die Russen sind darin gut, jemanden ganz langsam ausbluten zu lassen und dann zu sagen: Haben wir euch doch gesagt! Danach gibt es Friedensverhandlungen, aber erst danach und ob dann die USA oder der Westen in diese Friedensverhandlungen eingebunden werden steht auch nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Schröder wird es schon ahnen. Ein guter Mann!

    Also lehnt euch zurück und wartet ab. Ist das Beste, was Ihr tun könnt! Russland geht es nicht schlecht. Im Gegenteil. Im Osten wird es bald mehr Möglichkeiten geben, sich zu verwirklichen, als hier in der EU und das alles ohne die Kontrollwut, die wir hier so gewohnt sind. Dort ist zwar für Faule die Hölle auf Erden, aber für Leute, die umtriebig sind, die ein gutes Produkt haben und die hart arbeiten können, für die ist es da sehr schön!

  8. PS: den Satz von Frau Pelosi: „Wir brauchen signifikante militärische Unterstützung für die Ukraine, humanitäre und wirtschaftliche Hilfe und Sanktionen, Sanktionen, Sanktionen, die Russland Schmerzen zufügen.“

    .. habe ich doch in D sehen können und zwar in N-TV. Aber in den Onlinemedien war er danach nicht zu finden, sondern nur die Lobhudelei, welche die beiden Schnattertaschen von Pelosi und Baerbock zum Besten geben durften und darauf hatte ich schon vorher in einem Artikel Bezug genommen…

  9. Russland agiert eher leise, anstatt es wie die großmäuligen Amis an die große Glocke zu hängen.
    Z. B. jammern die Ukrainer erheblich über die neuen iranischen Drohen, die Russland jetzt einsetzt und wohl schon ziemlichen Schaden anrichten.

    Die vermeintlichen Erfolge der Ukraine gehen mit x Tausend Toten und Verstümmelten einher, das wird auch langfristig teuer für die Ukraine.

    Ich weiß aber auch nicht, wie man das Ziel der Entnazifizierung erreichen soll. Wenn einer ganzen Generation das Gehirn gewaschen wurde, wie soll man daran etwas ändern? Vielleicht ist das der Grund für den russischen Schongang. Die Hoffnung, dass die Leute durch den direkten Kontakt mit Russen erkennen, dass sie von Soros und den USA belogen wurden.

    Die Drohungen der USA sind albern. Russland tut, was auch immer zu tun ist, egal, was andere sagen. Der Westen kennt die Atomdoktrin Russlands, kann also gut abschätzen, wann es gefährlich wird.

  10. Was würden Sie ihm sagen, wenn er sich entschließen würde, chemische oder nukleare Waffen einzusetzen?“, fragte der CBS-Journalist Präsident Biden.

    Der komplette westliche Mainstream scheint in einer Hand zu sein, egal Zeitungen , Talk-shows, Nachrichten(eingefärbt) etc. pp.
    Immer hinführende , einengende Fragen zum Ziele der Eskalation und Stigmatisierung Russlands.
    Da kommt keine Stimme der Vernunft, der De-Eskalation , der Diplomatie. Die Medien wollen den totalen Krieg -zum Kotzen. Nebeneffekt: Europa verarmt. Ältere/Schwache werden over the top darunter leiden -dank unfreier Medien.

  11. Putin hat Teilmobilmachung angekündigt. In seine Ansprache hat er die Hälfte der Zeit über NATO und Westen gesprochen. In DE-Medien ist darüber kein Wort! Stattdessen, die Rede ist, dass er „als Antwort auf Erfolge ukrainischen Armee“ so hart handelt…

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