Der Spiegel mal wieder

Warum die aktuelle Spiegel-Titelstory reine Desinformation ist

Die Spiegel-Titelstory der kommenden Woche handelt von der Inflation und der kommenden Verarmung in Deutschland. Allerdings werden die Gründe und mögliche Lösungen für die dramatische Entwicklung verschwiegen.

Als ich diesen Spiegel-Artikel zum ersten Mal gelesen habe, habe ich nicht bemerkt, dass das die Titelstory der kommenden Woche sein soll. Ich habe mir einfach gedacht, dass ich nur selten einen derartig dummen und fachlich inkompetenten Artikel gelesen habe. Daher wollte ich nicht auf ihn eingehen, aber als ich gesehen habe, dass er die Titelstory der kommenden Woche ist, konnte ich mir eine Einordnung nicht verkneifen.

Titelbild / DER SPIEGEL 27/2022 / Printtitel / Cover

Die Spiegel-Titelstory trägt die Überschrift „Erst Inflation, dann Rezession – Was passiert in Deutschland, wenn der Wohlstand drastisch schwindet?“ und handelt von der Inflation, die gerade erst beginnt und die zwangsläufig zur Verarmung breiter Teile der deutschen und europäischen Bevölkerung führen wird.

Die kommende Verarmung

Ich habe schon mehrmals (zum Beispiel hier) darauf hingewiesen, dass in der EU und in Deutschland eine massive Verarmung droht. Das berichtet nun auch der Spiegel in seiner Titelstory. Als Situationsbeschreibung beginnt der Spiegel mit der Vorstellung des aktuellen Armutsberichts 2022 und der Spiegel schreibt:

„Seit der Wiedervereinigung habe es nicht mehr so viele arme Menschen in Deutschland gegeben, so Schneider. 13,8 Millionen seien es im Jahr 2021 gewesen. Nie hätten mehr Kinder und Alte im geeinten Deutschland in Armut leben müssen. Nie sei die Armutsquote so rasant gestiegen wie 2020 und 2021.
Auch unter den Berufstätigen gebe es immer mehr Menschen, die nicht genug Geld für ein Leben mit gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe hätten. Besonders unter den Selbstständigen habe es noch nie einen so prägnanten Anstieg gegeben, so Schneider.
Und die Zahlen, auf die sich Schneider bezieht, stammen aus dem Jahr 2021. Damals spielten Inflation und steigende Energiekosten noch eine viel kleinere Rolle. Wie wird die Lage erst in diesem Herbst werden, wenn die Nachzahlungen für Strom und Gas in die Briefkästen flattern? Am unteren Rand der Gesellschaft werde dann »schlichte Verzweiflung« herrschen, aber auch in Teilen der Mittelschicht würden diese Nachzahlungen »reinschlagen«, glaubt Schneider.“

Einer der Hauptgründe für die prekäre Lage ist der Mangel an Energieträgern und die entsprechend hohen Energiepreise, das hat auch der Spiegel erkannt. Über die mögliche weitere Entwicklung schreibt der Spiegel:

„Sollte im zweiten Halbjahr – also von Juli an – kein russisches Gas mehr zur Verfügung stehen, könnte Deutschlands Wirtschaftsleistung um 12,7 Prozent einbrechen, hat eine aktuelle Untersuchung des Prognos-Instituts im Auftrag der bayerischen Wirtschaft ergeben. Deutschland würde dann »in eine tiefe Rezession gleiten«, fürchtet Prognos-Chefvolkswirt Michael Böhmer. »Insgesamt wären rechnerisch etwa 5,6 Millionen Arbeitsplätze von den Folgen betroffen«, sagt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft.“

Und das dürfte längst nicht alles sein, denn wenn fast sechs Millionen Menschen quasi über Nacht arbeitslos werden, dann fällt sehr viel Kaufkraft weg, was andere Branchen und Arbeitsplätze in Gefahr bringen wird. Ein solcher Dammbruch könnte – wie 1929 – zu einer Kettenreaktion führen, die die ganze Wirtschaft in den Abgrund reißen kann.

Lösungsvorschläge? Fehlanzeige

Der Spiegel erwähnt Russland in dem Artikel als angeblich Hauptschuldigen an der Gaskrise erstaunlich selten. Stattdessen ist der Artikel so aufgebaut, dass der Leser das Gefühl bekommt, die kommende Katastrophe sei quasi wie eine Naturkatastrophe, die mehr oder weniger unerwartet vom Himmel gefallen ist und gegen die auch die Regierung machtlos ist.

Um das zu unterstreichen ergeht sich der Spiegel nach der Beschreibung der kommenden Armut in Deutschland ellenlang in Beschreibungen dessen, wie die Regierung über Konzepte streitet, die aber alle letztlich nichts an der Inflation und ihren Folgen ändern können. Der Leser wird so sehr mit dem Klein-Klein des Berliner Parteienzankes eingelullt, dass er die eigentlichen Probleme gar nicht erkennen kann. Das gilt umso mehr, weil viele Leser Artikel nur konsumieren. Sie lesen nicht aufmerksam, machen zwischendurch keine Pausen, um über das Gelesene nachzudenken. Und die meisten Menschen verstehen leider nichts (oder zu wenig) von wirtschaftlichen Zusammenhängen, weshalb man sie mit so einem Artikel von den eigentlichen Problemen ablenken kann.

Nach der Lektüre des Artikels hat der durchschnittliche Spiegel-Leser den Eindruck, dass die kommende Katastrophe wie eine Naturgewalt über Deutschland gekommen ist und es kaum eine Möglichkeit gibt, sie abzuwenden. Offenbar sollen die Leser auf die zwangsläufig kommende massive Verarmung ganzer Schichten der Gesellschaft vorbereitet werden. Und es wird ihnen eingebläut, dass die Regierung zwar tut, was sie kann, aber sie ist auch machtlos. Das sind die Kernaussagen der Spiegel-Titelstory.

Ich will auf die Spiegel-Titelstory nicht allzu intensiv eingehen, denn sie ist zwar sehr lang, enthält aber in der Sache keinerlei Informationen. Die Regierung könnte die Verarmung nämlich sehr wohl noch verhindern, oder zumindest stark abschwächen. Nur davon erfährt der Spiegel-Leser nichts.

Die wahren Probleme

Die zentralen Probleme, die zu der Situation geführt haben, kann man aufzählen. Da wären zunächst einmal der extrem hohe Preis für Energieträger. Das ist ein hausgemachtes Problem und – noch wichtiger – es ließe sich morgen lösen. Die Regierung könnte die Preise für Strom und Heizung morgen wieder auf das Niveau von vor Corona senken, wenn der politische Wille vorhanden wäre. Damit wären zwar nicht alle Probleme gelöst, aber das größte und zentralste Problem wäre gelöst.

Ein weiteres Problem sind die zerbrochenen Lieferketten. Das Problem kann Deutschland nicht alleine lösen. Aber auch das Problem ist hausgemacht und deutsche Regierungen der Vergangenheit hätten es verhindern können. Dafür ist es nun zwar zu spät, aber man könnte Maßnahmen treffen, um das Problem für die Zukunft in den Griff zu bekommen.

Auch das dritte große Problem ist hausgemacht. Dabei geht es um die steigenden Lebensmittelpreise. Die hängen zum Teil mit den ersten beiden Problemen zusammen, haben aber auch eine eigene Komponente, auf die deutsche Regierungen der Vergangenheit hätten einwirken können.

Das vierte Problem ist die systemische Inflation, die ebenfalls hausgemacht ist, und gegen die man nun nur wenig tun kann.

Gehen wir die Probleme der Reihe nach durch und schauen uns an, ob sie für die Bundesregierung lösbar wären.

Die Energiepreise

Über die Gründe für die Energiekrise in Europa habe ich oft berichtet, aber zum Verständnis fasse ich sie hier noch einmal kurz zusammen.

Erstens: Der Winter 2020/2021 war kalt, weshalb viel Gas verbraucht wurde. Pipelines und Tanker reichen nicht aus, um im Winter genug Gas nach Europa zu bringen, weshalb die Gasspeicher normalerweise im Sommer aufgefüllt werden. Das ist in 2021 ausgeblieben und während die Gasspeicher normalerweise zu Beginn der Heizsaison zu fast 100 Prozent gefüllt sind, waren es im Herbst 2021 nur knapp 75 Prozent.

Zweitens: Die Energiewende hat zu einem zu großen Anteil von Windenergie am Strommix geführt. Da der Sommer 2021 aber außergewöhnlich windstill war, fehlte die Windkraft und es wurde unter anderem Gas zur Stromerzeugung genutzt, das eigentlich in die Speicher hätte geleitet werden müssen.

Drittens: Der Wunsch vieler europäischer Politiker, russisches Gas durch vor allem amerikanisches Flüssiggas zu ersetzen, hat dazu geführt, dass in Europa nun Gas fehlt. Der Grund: In Asien waren die Gaspreise im letzten Sommer noch höher als in Europa und die fest eingeplanten amerikanischen Tanker sind nach Asien gefahren, anstatt nach Europa.

Viertens: Die Reform des Gasmarktes der letzten EU-Kommission hat den Handel mit Gas an den Börsen freigegeben. Dadurch wurde Gas zu einem Spekulationsobjekt. Während Gazprom sein Gas gemäß langfristiger Verträge für 230 bis 300 Dollar nach Europa liefert, ist es für die Importeure ein gutes Geschäft, das Gas an der Börse für 1.000 und mehr Euro weiterzuverkaufen und diese Spekulationsgewinne in Höhe von mehreren hundert Prozent in die eigene Tasche zu stecken.

Fünftens: Seit Beginn der russischen Intervention in der Ukraine will die Politik möglichst schnell auf russisches Gas verzichten. Nord Stream 2 wurde beerdigt, Nord Stream 1 kann aufgrund kanadischer Sanktionen nicht mehr gewartet werden und liefert daher nun viel weniger Gas (Details dazu können Sie hier nachlesen). Weil Polen kein russisches Gas mehr will, fließt schon seit einem halben Jahr praktisch kein Gas mehr durch die Jamal-Pipeline, die durch Weißrussland führt. Und die Ukraine hat den Gastransit durch ihre Pipeline Mitte Mai ebenfalls reduziert.

All das hat zu einer Verknappung von russischem Gas geführt und dass Flüssiggas das russische Gas nicht ersetzen kann, weiß nicht nur jeder Fachmann, sondern das erleben wir gerade live und in Farbe.

Die Lösung der Energiekrise

Es wäre ganz einfach, das Problem mit der Energie morgen zu lösen. Als erste Maßnahme müssten zumindest Teile der Reform des Gasmarktes in der EU zurückgenommen werden. Vor der Reform war der Weiterverkauf von Gas in Europa de facto verboten. Die Importeure haben das Gas gemäß langfristiger Verträge zu einem stabilen Preis eingekauft, der bei 200 bis 300 Dollar pro tausend Kubikmeter lag. Heute darf Gas weiterverkauft werden und an der europäischen Börse kostet es weit über 1.000 Dollar, also mehr als das Vierfache.

Das ließe sich morgen abstellen und der Preis würde wieder sinken. Wenn dann auch noch echter Druck auf Kanada gemacht würde, damit es die Gasverdichterturbinen von Nord Stream 1 zurückgibt, die dort gewartet und von Kanada nicht zurückgegeben werden, dann könnte Nord Stream 1 schon sehr bald wieder mit voller Leistung laufen. Wenn man dann noch Nord Stream 2 freigibt, wären die meisten Probleme der europäischen und vor allem der deutschen Gasversorgung gelöst. Es wäre genug Gas vorhanden und es würde wieder so viel (oder besser wenig) kosten, wie vor zwei Jahren.

Das jedoch ist von der Politik nicht gewollt. Wäre Deutschland eine echte Demokratie und wäre die EU eine demokratische Organisation, müssten die Regierungen die Wähler fragen: Wollt Ihr all die Probleme, wie Inflation, Arbeitslosigkeit und Verarmung in Kauf nehmen, um Russland (vielleicht ein bisschen) zu schaden? Wenn die Menschen das mehrheitlich ganz toll finden, dann wäre nichts dagegen zu sagen. Aber aus irgendeinem Grund werden die Menschen in den ach so vorbildlichen Demokratien Europas bei dieser für Millionen von Menschen – ohne Übertreibung – existenziellen Frage nicht gefragt.

Hinzu kommt, dass Russland unter dem halbherzigen Gasboykott noch nicht einmal leidet. Aufgrund der derzeit hohen Preise (die die vorherige EU-Kommission mit der Gasreform ermöglicht hat) verdient Russland derzeit mehr Geld am Gasexport nach Europa, obwohl es weniger Gas exportiert. Die EU schadet mit ihrer Energie-Politik den Menschen in der EU, aber nicht den Russen oder der russischen Regierung.

Aber all das erwähnt der Spiegel in seiner Titelstory mit keinem Wort.

Die Lieferketten

Auch die Zerstörung der Lieferketten ist ein hausgemachtes Problem, wie ich immer wieder berichtet habe. Es wird zwar immer behauptet, daran wäre Covid-19 schuld, aber das ist nicht wahr. Die Krise bei den Lieferketten haben ganz eindeutig die Corona-Maßnahmen (und nicht Covid-19 selbst) verursacht, denn der Grund für die Probleme der Wirtschaft waren die Lockdowns, die die Wirtschaft und damit die Produktion abgewürgt haben. Wenn Dinge nicht produziert werden, fehlen sie, und die Lieferketten bekommen ein Problem.

Wenn Politik und Medien davon sprechen, dass sie Billionen in die Hand nehmen mussten, um der Wirtschaft zu helfen, die Einbußen zu kompensieren, die durch die Covid-19-Pandemie entstanden sind, dann ist das gelogen. Die Einbußen der Wirtschaft sind wegen der Corona-Maßnahmen entstanden, nicht wegen der Pandemie.

Dass die Pandemie schuld ist, könnte man behaupten, wenn die Corona-Maßnahmen (wie Lockdown, Einschränkungen für symptomlose und ungeimpfte Menschen, etc.) tatsächlich nachweislich etwas gebracht hätten. Die Kritiker der Maßnahmen, die sogenannten Querdenker, haben schon 2020 gewarnt, dass die Maßnahmen enormen Schaden anrichten, dabei aber kaum einen Effekt haben. Das hat der gerade erst veröffentlichte Bericht des Sachverständigenausschusses klar bestätigt, wie Sie ab Seite 12 des Berichtes nachlesen können.

Die Regierungen haben den wirtschaftlichen Schaden selbst verursacht, obwohl sie genau vor diesen Folgen ihrer Maßnahmen gewarnt wurden. Mit Unwissenheit können sie sich nicht rausreden.

Das Problem lässt sich zwar nicht mehr rückgängig machen und die EU ist auch machtlos, wenn zum Beispiel die USA oder China weiterhin Lockdowns beschließen, aber die EU-Kommission kann zumindest innerhalb der EU dafür sorgen, dass sich so etwas nicht wiederholt. Und auch die deutsche Regierung könnte darauf einwirken.

Die Lebensmittelkrise

Die Lebensmittelkrise hängt mit den hohen Energiepreisen und den gestörten Lieferketten zusammen. Da beide Probleme, wie gesehen, hausgemacht sind, gilt das auch für die Krise bei den Lebensmitteln, die eine Folge der anderen beiden Krisen ist.

Die höheren Preise für Lebensmittel sind für die meisten Europäer (bisher) nur ein Ärgernis, in armen Ländern führen sie jedoch dazu, dass Menschen sich kein oder nicht mehr genug Essen leisten können. Schon im Sommer 2021 hat die Welternährungsorganisation FAO gemeldet, dass 2021 70 bis 161 Millionen Menschen mehr unter Hunger leiden, als ein Jahr zuvor. Die Corona-Maßnahmen haben also weltweit allein beim Hunger zu mehr Kollateralschäden geführt, als sie eventuell Menschen vor dem Virus gerettet haben.

Ein weiterer Baustein der Situation auf den Lebensmittelmärkten ist die Frage der Düngemittel. Wenn es weniger Düngemittel gibt, gehen die Ernteerträge zurück. Darüber hat der Spiegel zum Beispiel am 21. Januar unter der Überschrift „Düngemittelknappheit – Welternährungsorganisation befürchtet weltweit großflächige Ernteausfälle“ berichtet. Der Spiegel schob die Knappheit an Düngemitteln auf die hohen Energiepreise, denn die Herstellung von Düngemitteln ist energieintensiv, weshalb viele europäische Düngemittelfabriken die Produktion eingestellt haben, weil Energie entweder zu teuer oder nicht ausreichend vorhanden ist.

Das war im Januar, heute ist die Situation bekanntermaßen bereits wesentlich dramatischer. Und schon damals hat der Spiegel verschwiegen, dass der Mangel an Düngemitteln zu einem Großteil von den Staaten des Westens selbst verursacht wurde. Weißrussland ist einer der weltweit führenden Düngemittelproduzenten und der Westen hat die weißrussische Düngemittelindustrie schon 2020 unter Sanktionen gestellt. Damit hat der Westen die Situation auf dem Düngemittelmarkt ohne Not verschärft. Oder anders gesagt: Dem Westen ist es wichtiger, Lukaschenko zu bekämpfen, als den weltweiten Hunger.

Inzwischen hat die EU auch Düngemittel aus Russland unter Sanktionen gestellt. Russland und Weißrussland machen zusammen aber über 40 Prozent der weltweiten Düngemittelproduktion aus. Die Lebensmittelkrise, die wir jetzt erleben, ist ein Witz im Vergleich zu dem, was 2023 auf uns zukommt, wenn aufgrund der westlichen Sanktionen und der weiter explodierenden Energiepreise bei der nächsten Aussaat über die Hälfte der weltweiten Düngemittel fehlen, weil sie entweder unter westlichen Sanktionen stehen, oder wegen der hohen Energiepreise nicht produziert werden können.

Auch diese Krise ließe sich also fast über Nacht lösen, indem erstens (siehe Energiekrise) die Energiekosten gesenkt werden, damit europäische und andere Düngemittelfabriken wieder die Arbeit aufnehmen können, und indem die Sanktionen gegen weißrussische und russische Düngemittel wieder aufgehoben werden. Aber auch dazu sind die europäischen und deutschen Politiker nicht bereit.

Und auch davon, wie leicht dieses Problem zu lösen wäre, erfährt der Spiegel-Leser in der Titelstory kein Wort.

Die systemische Inflation

Politiker im Westen haben seit der Finanzkrise 2008 bei allen Krisen nur noch eine „Lösung“: Geld drucken. Alle wirtschaftlichen Probleme, die seit 2008 aufgetreten sind, hat der Westen bekämpft, indem er immer mehr Geld gedruckt hat. Dabei weiß jeder aus der Schule, dass Gelddrucken zwangsläufig zu Inflation führt.

Bis 2020 ist diese Inflation nicht in der Realwirtschaft angekommen, denn die gedruckten – oder besser gesagt, virtuell erschaffenen – Euros und Dollar haben die Realwirtschaft nicht erreicht, sondern sind in das Finanzsystem geflossen, wo schon seit Jahren eine hohe Inflation herrscht. Die war während Corona besonders deutlich zu sehen, denn obwohl wir in der größten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten waren, sind die Börsenkurse explodiert. Der Grund dafür ist schlicht und einfach, dass viel zu viel Geld im System ist.

Mit Corona ist die Inflation auch bei den Menschen angekommen, denn die Staaten des Westens haben Billionen von Dollar in Form von Corona-Hilfen unter das Volk gebracht, um die durch die Lockdowns selbst geschaffenen Probleme abzufedern. Darin liegt einer der Gründe für die Inflation und zumindest in den USA ist die Inflation schon 2021 genau aus diesem Grund spürbar gestiegen.

Die Spiegel-Titelstory wurde offensichtlich von wirtschaftspolitischen Analphabeten geschrieben, denn um die Inflation und die Verarmung zu bekämpfen, pumpt die Bundesregierung noch mehr Geld in den Wirtschaftskreislauf, was der Spiegel aber nicht kritisiert. Die Bundesregierung versucht, das Feuer mit Benzin zu löschen. Der Spiegel listet die Kosten sogar auf (Erhöhung des Grundfreibetrags 3,1 Mrd., Abschaffung der EEG-Umlage 6,6 Mrd., 9-Euro-Ticket 2,5 Mrd., Tankrabatt 3,2 Mrd.). Dabei vergisst der Spiegel noch die 100 Milliarden für die Bundeswehr.

Ja, es würde vielen armen Menschen weh tun, wenn es all diese Maßnahmen nicht gäbe, aber auf Pump finanziert vergrößern sie das Problem, anstatt es zu lösen. Wie wäre es stattdessen mit einer Umlage, einer Sondervermögenssteuer in Höhe von einem Prozent auf alle Vermögen über zum Beispiel 10 Millionen Euro? Damit ließen sich soziale Maßnahmen finanzieren, ohne Geld drucken zu müssen.

Da der Spiegel jedoch nie im Leben Systemkritik wagen würde, spricht er die hausgemachte systemische Inflation als Grund für die aktuelle Inflation in seiner Titelstory nicht einmal an.

Demokratie?

Eine perfekte Staatsform gibt es nicht und auch keine perfekte Demokratie. Da jede Regierung jedoch für die Menschen in ihrem Land verantwortlich ist (und von denen ja auch gewählt wird), ist eine Staatsform für mich dann demokratisch, wenn die Regierung dafür sorgt, dass es den Menschen im Land immer besser (oder zumindest nicht schlechter) geht, wenn die Regierung Entscheidungen umsetzt, die die Mehrheit der Menschen möchte und wenn dabei Minderheiten nicht unterdrückt oder diskriminiert werden.

Aber kann man von Demokratie reden, wenn die Regierung Maßnahmen ergreift, die die Menschen in dem Land massenhaft in die Verarmung treiben? Wenn das zur Erreichung übergeordneter Ziele notwendig sein sollte, dann müsste eine demokratische Regierung die Menschen im Land zumindest fragen, ob ihnen diese übergeordneten Ziele so wichtig sind, dass sie bereit sind, dafür zu verarmen.

Die Mitglieder der Bundesregierung schwören in ihrem Amtseid „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.“ Sie tun aktuell aber das exakte Gegenteil davon, wie wir täglich erleben. Es wird seine Gründe haben, dass ein Verstoß gegen den Amtseid nicht als Meineid, also als Straftat, gilt.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

104 Antworten

  1. Es ist wirklich erschreckend wie die Volksverräter mit Absicht das Land gegen die Wand fahren und eine massenhafte Verarmung in Kauf nehmen.
    Und da kommt der Gutverdiener und Pleitegeier Lindner um die Ecke, faselt von Gürtel enger schnallen und von in der derzeitigen Lage von der Reaktivierung der Schuldenbremse (die ohnehin nichts in einer Verfassung zu suchen hätte) ab 2023. Das ist der Wahnsinn.

      1. Lösung ? : Von UNTEN nach OBEN die Wahnsinnigen mit „Idiotie“zu bekämpfen. !
        Im Ergebnis: Man nimmt den Wahnsinnigen die Zeit, die „leitragenden Idioten“ in Massen „um die Ecke zu bringen“.

        Wie: Indem man das massenhaft unter die Leute bringt, was noch nicht verboten und unter Strafe gestellt ist in der Demokratur.

        Solange das Gesetz nicht geändert wird ( Sozialgesetzbücher)
        Noch ist es nicht verboten, jedem der ca.5 Millionen SGB II & SGB XII Empfänger, welchen der Staat die tatsächlichen Wohn- Wohnnebenkosten und Heizung bezahlt zu bitten, ab sofort die eigene Hygiene sowie die der Kinder besonders ans Herz zu legen. Etwas früher aufzustehen und die Badewanne voll laufen zu lassen. Keine „Katzenwäsche“ der Kinder mehr zu dulden. Fingernägel sauber zu schrubben bis sie glänzen.
        Straom zu sparen, indem man nicht die Waschmaschine anwirft, sondern mehr mit der Hand wäscht. Oft die Wohnung lüftet zur Verhinderung von Schimmelbildung. Natürlich die Gesundheit der Kinder schützen, indem die Wohnung trotzdem warm gehalten wird….

        Nun ja…. Jedem weiteren Mitbewohner der BRD steht es ja auch gut an alles das zu tun, was man den anderen so rät.

        Mal zurück zu dem „nacktem Wahnsinn“…

        Völlig bescheuert ist es auch, wenn man die Wahnsinnigen solange wüten lässt, bis man selbst wahnsinnig geworden ist.

      2. Bin mal gespannt wann wir aufhören zu meckern und zu schimpfen. Bringt nix. Die niederländischen Bauern machen vor wie’s geht. Aber ich hege wenig Hoffnung…. der deutsche Bürger-Feigling friert sich in Nibelungentreue für die NATO lieber den Hintern ab als mal selbst aktiv zu werden.
        Diese ganzen Analysen sind sehr gut und wichtig. Wann fangen wir aber endlich an darüber zu reden, wie wir die kommenden Probleme in den Griff kriegen wollen? Aber so lange uns einer wie Habeck permanent anlügt, wird keiner eine Grundlage für eine ernsthafte Diskussion finden.
        Kein Gas, kein Öl, kein Wind, wenig Sonne, die EU reitet uns systematisch immer weiter in die Scheiße, die NATO konzentriert all seine Kraft darauf, seine Kriegsgegner neu zu definieren, trotz drohender Lebensmittel-, Energie-, Arbeitsmarkt- und Finanz-Krise konzentriert man all seine Tätigkeit darauf, mehr Waffen in die Ukraine zu liefern…. wo gibt’s einen bewaffneten Widerstand? Wie lange schauen wir dumm-Deutschen uns diese Tragödie noch weiter an? Die ganze Welt lacht uns seit einem Dreivierteljahr aus, wo bleibt der deutsche Stolz??

        1. Leider wird Herr Putin nicht den Gashahn zu drehen, dass obwohl er den Deutschen damit einen gut gemeinten Tritt in den trägen Hintern verabreichen würde.
          Bei uns würde sich ganz schnell etwas ändern, frieren, keine Mahlzeit kochen können, per Hand mit kalten Wasser die Wäsche waschen müssen , etc etc .
          Aber nein, ihm ist sein Ruf im Ausland wichtiger, dieses ,obwohl er seinen freundlich gesinnten Staaten im Voraus alles erklären könnte.
          Wären wir Russen, er hätte schon lange gehandelt!
          Ein offener Brief an Präsident Putin, ob das helfen würde?
          Wir allein schaffen keine Änderung zum Guten, dafür ist das deutsche Volk zu verdummt!

          1. @Serpin

            Ich muss echt grinsen…der Hr. Putin soll nun für die Deutschen die Kartoffeln aus dem Feuer holen weil die selber wieder einmal nicht in der Lage sind, sich um ihre ureigensten Angelegenheiten zu kümmern?

            Sorry aber ich finde, Deutschland & seine Bevölkerung hat es absolut verdient, so richtig mit der Schnau**e im Dreck zu liegen – & NEIN, nicht weil die Russen uns etwas „antun“ sondern weil mindestens 80 % völlig verblödet sind & alles mitmachen & auch noch die Russen & ihre Regierung beschimpfen bis zum gehtnichtmehr…..

            Wohlstandsverwahrloste brauchen genau das & vor allem müssen sie dann von alleine wieder aufstehen, die Ärmel hochkrempeln & eventuell mall ihr Sozialverhalten gegenüber anderen Völkern& Nationen überdenken….. Diese Veränderung kann nur von Innen kommen, sonst geht das wieder schief!

          2. Putin sieht die „Goldene Milliarde“ als Gegner und die „Zone B“, das sind die anderen 7 Milliarden, als Partner. Nun sind viele Länder in Zone B in neokolonialistischen Abhängigkeiten zur „Goldenen Milliarde“ verankert, wenn auch dank der neuen Akteure aus Zone B nicht mehr so fest wie früher. Und auch diese neuen Akteure haben immer noch bedeutenden Handel mit der „Goldenen Milliarde“.

            Wenn er der EU nun das Gas abdreht, und er kann noch einiges mehr „abdrehen“, würde das so schon angeschlagene System EU einen Kollaps erleiden, als Abnehmer und Lieferant für viele Länder in Zone B ausfallen, mit katastrophalen Folgen für viele Freunde und die ganze Weltwirtschaft. Und die NATO könnte das einzige nutzen, was sie dann noch hat, die Atomraketen, die Gefahr wäre jedenfalls erhöht.

            Und wenn nicht, hätte er zwischen russischer Westgrenze und Atlantik ein riesiges Krisengebiet unter der Herrschaft unberechenbarer Mutanten. In der EU entwickelt sich so schon alles krisenhaft, auf Dauer schaltet sie sich als Faktor der Weltpolitik selber aus. Die Sorge Rußlands und Chinas ist doch, daß es dabei – und bei den Wutanfällen der Verlierer – zu viele Scherben gibt.

      1. Richtig, sobald die Menschen hungern, werden sie rauben, plündern und morden, um zu überleben. Es wird viel Blut fließen in Deutschland und danach wird die „Demokratie“ weggespült sein und von der digitalen Diktatur abgelöst werden.
        Der großen verblödeten Masse wird das sowieso egal sein, denn die neuen Herrscher werden den Verblödeten rudimentär zumindest das liefern, was Peter Sloterdijk herzerfrischend so beschrieben hat:
        „Schrumpfung des Wunschhorizontes auf Verdauen, Sichherrichten, Vögeln und Herumfahren“.
        Bon voyage!

      2. Selbst dann (wenn sie hungern) werden das viele Leute ertragen, da man ihnen mit großem Erfolg weißmacht, die Gründe dafür kämen von außen – „der Russe ist schuld“. Und dieser Prozess der planmäßigen Verdummung und Manipulation ist ja nicht zuende, er geht mit großer Konsequenz weiter, Tag für Tag. Wenn politische Dummheit&Verbohrtheit, verbunden mit einem gerüttelt Maß an krimineller Energie, das Tagesgeschäft bestimmen. kann es keinen Lichtstreif am Horizont mehr geben. Genau in dieser Lage befinden wir uns jetzt. Man wird eher die letzten kritischen Stimmen ersticken als Fehler einzugestehen und eine Kehrtwende einzuschlagen.

        Bei „Telepolis“ habe ich kurz vor der BTW postuliert, dass es mit einer rotgrünen Koalition in Deutschland nur noch bergab gehen werde und wurde dafür sofort gesperrt. Ich habe das keineswegs mutwillig getan und leider(!) in furchtbarer Weise Recht behalten. Als ich jetzt wieder einmal darauf hinwies, dass die krasse Fehlentwicklung einzig der deutschen Politik anzulasten sei, wurde ich gleich wieder gesperrt (Dauersperre angedroht!) und mir „Trollerei“ vorgeworfen. Soviel zur Meinungsfreiheit und Kritikfähigkeit in diesem Land.
        Sie ist inzwischen bei Null, auch wenn wir, d.h. einige Zeitgenossen immer noch tapfer den Mund aufmachen.

        1. Nach ungezählten Accountsperrungen seitens Telepolis/Heise boykottiere ich Heise vollständig.

          Die können mich mal kreuzweise.

          Doch es freut mich, immer mehr alte und vertraute Teilnehmer aus dem Telepolisforum hier wieder zu sehen.

          1. Da schließe ich mich an, Karl an deine fundierten Kommentare bei telepolis erinnere ich noch gut. Telepolis habe ich nach der x-ten Accountsperrung für reine sachliche Meinungsäußerung aufgegeben. Leider inzwischen auch ein reines Propagandamedium.

          2. So ist es, und ich habe das der ‚Redaktion Telepolis‘ vorausgesagt (wurde interessanterweise nicht gesperrt). TP hat inzwischen viele seiner besten Forenten verloren, man möchte sagen: weiter so!

        2. @karl.dalheimer
          „Soviel zur Meinungsfreiheit und Kritikfähigkeit in diesem Land“

          Kann mich noch an Ihre Kommentare erinnern. Mein TP-Account wurde vor Wochen unter einen konstruiertem Vorwand gesperrt. Alles, was dem Mainstream widerspricht, wurde zur Trollerei umgemünzt. Finstere Zeiten.

          1. Endgültig gesperrt? Ich meine mich zu erinnern, dass auch Ihre comments von Sachlichkeit lebten, und nicht von Beleidigungen und Provokation (diese bleiben bei TP gerne ungeschoren).

            Ich frage mich, welche mediale Lücke TP überhaupt füllen will. Oder geht es nur noch um die Anzahl der posts, die für die finanzielle Verwertung der Seite von Interesse sind? Da lobe ich mir diese Seite, die NDS, aber auch antikrieg.com, wo auch ein fleißiger Einzelkämpfer sitzt. Hoffentlich bleiben sie uns lange erhalten!

    1. Die Armut ist gewollt…

      Frau 69J alt, hat eine niedrige Rente, obwohl sie 38J gearbeitet hat und musst die Grundsicherung beantragen…Also HartzI Satz!
      Ihre Kinder erwachsen und in ganz Deutschland durch Heirat verteilt.
      Nun sitzt sie da, erhielt ihre erste Auszahlung de rGrundsicherung.
      Wohnungskosten werden teilweise übernommen, 53 € zahlt sie mtl zu.
      Am Ende der Aufrechnung erhält sie vom Staat 446€ mt. OK dachte sie sich, am Monatsende kommt ja noch die Rente.
      Falsch gedacht, die wird ihr komplett angerechnet, was heißt , der Staat rechnet ihre Rente als Einkommen an, also ab!
      Der Clou an de rSache, Einkommen wird normalerweise anteilig abgezogen( die ersten 100€ erhält sie, vom Rest 20%!
      Wieder hat sie falsch gedacht, die Rente ist zwar erarbeitet, aber dann doch kein Einkommen, die wird zu 100% abgezogen.So bleibt sie bis zu ihrem Tod HartzIV Empfängerin, ohne Chance jemals wieder davon weg zu kommen.
      Kinder aufgezogen, lange genug gearbeitet(Sekretärin), alles für die Katz,.
      Der Staat bestiehlt die Bürger so lange, bis sie auf der Straße landen.
      Scholz antwortete, wir tun was wir können, aber müssen auch damit rechnen, dass Menschen auf de r Strecke bleiben.(natürlich woher nehmen, man hat ja gerade Militärkosten, Diäten erhöht, und das drastisch)
      Der Richter hielt sich an die Gesetze, was OK ist, aber wohl gefühlt hatte er sich nach der Urteilsverkündung, nicht, was gut zu erkennen war!
      Ein Saustaat, gepaart mit verdummten, aber alles wissenden Bevölkerung…
      Weg hier, so schnell es geht, dachte sich auch die Frau und zog zu ihrem Sohn, Richtung Südafrika!

      1. Es freut mich, dass es für die Frau ein Happy End gab:
        „so schnell es geht, dachte sich auch die Frau und zog zu ihrem Sohn, Richtung Südafrika“.

        Leider haben die wenigsten solcher Schicksale einen solch glücklichen Ausgang sondern müssen bis an ihr Lebensende in dieser materiellen Versklavung bleiben.

    2. @ transatlantifa sagte……..

      „“““ Es ist wirklich erschreckend wie die Volksverräter mit Absicht das Land gegen die Wand fahren und eine massenhafte Verarmung in Kauf nehmen.
      Und da kommt der Gutverdiener und Pleitegeier Lindner um die Ecke, faselt von Gürtel enger schnallen und von in der derzeitigen Lage von der Reaktivierung der Schuldenbremse (die ohnehin nichts in einer Verfassung zu suchen hätte) ab 2023. Das ist der Wahnsinn. „“““

      Ja…. es ist tatsächlich erschreckend, was unsere DE – Politiker uns Bürgern zumuten. 😕😕😕

      Gaskrise: Der Wirtschaftskrieg schlägt voll auf Deutschland zurück – 03. Juli 2022

      Nach dem Hilferuf des größten deutschen Gasimporteurs “Uniper” fürchtet die Bundesregierung eine Kettenreaktion. Offenbar ist Berlin doch nicht so gut auf die Gaskrise vorbereitet wie behauptet.

      Die Gaskrise in Deutschland nimmt bedrohliche Ausmaße an. Nach dem Hilferuf des größten deutschen Gasimporteurs “Uniper” fürchtet die Bundesregierung eine Kettenreaktion.

      Wirtschaftsminister Robert Habeck warnte vor einer möglichen “Preisexplosion” bei den Stadtwerken. Niemand wisse, ob Russlands Präsident Wladimir Putin die Gaslieferungen nach Deutschland wirklich stoppe.

      Man habe es vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine mit “einer quasi wirtschaftskriegerischen Auseinandersetzung” zu tun, empörte sich Habeck bei einer Veranstaltung der “Zeit”.

      Die Empörung wirkt allerdings reichlich deplatziert. Schließlich hatte Habeck bisher immer behauptet, er sei auf alle Evantualitäten vorbereitet. Seit seinem ersten Arbeitstag habe er sich auf eine Gaskrise vorbereitet.

      Offenbar hat er den Ernstfall dann aber doch nicht eingeplant.

      Putin werde brav weiter das Gas nach Deutschland liefern, so die naive Annahme in Berlin.
      Und wenn die Gasspeicher im Herbst voll sein würden, wäre man nicht mehr erpressbar.

      Das hat Habeck so oft und so laut hinausposaunt, dass er geradezu als Einladung verstanden werden konnte, den Gaszufluß schon früher zu kappen.

      Genau das ist nun bei Nordstream 1 passiert.

      Doch nicht etwa Putin hat den Wirtschaftskrieg begonnen – der Westen war es…………

      Hier mehr….
      https://lostineu.eu/gaskrise-der-wirtschaftskrieg-schlaegt-auf-deutschland-zurueck/

      https://lostineu.eu/gaskrise-der-wirtschaftskrieg-schlaegt-auf-deutschland-zurueck/

  2. Empfehle zum Thema folgendes Podcast (Gespräch zw. Tom Luongo u. Alistair Crooke) um die Hintergünde der antizipierten schweren Finanz- u. Bankenkrise besser zu verstehen – auch sonst ist der Blog von Tom Luongo was Finanzen/Währung/Wirtschaftspolitik/Makroökonomie betrifft m.M.n. einer der besten.

    (Englisch, ca. 1h, 10 min):
    > https://tomluongo.me/2022/06/30/podcast-111-alistair-crooke-end-hubris-europe/

    Gut möglich, dass es demnächst (wenn die Leitzinsen in den USA massiv erhöht werden und eine Geldflucht in Richtung USA) den EUR-Währungsraum und die Europäische Union zereissen wird.

    Wer Zeit hat kann sich noch das Video bei Duran zur globalen kathastrophalen westl./europäischen Wirtschaftspolitik ansehen bzw anhören.
    (life, Englisch, 2h 40 min):
    > https://www.youtube.com/watch?v=KZILytTwcEA

    1. Viele Bürger stecken recht tief in einem finanziellen Dilemma, incl Zukunftangst.Ich glaube nicht, dass sie verstehen wollen, vielleicht keinen Nerv mehr dazu haben,Erklärungen zu dem Ist-Zustand nicht auch noch auf sich nehmen zu können, zumal sie nicht mehr dazu fähig sind, sich damit auseinander zu setzen.Bald stellt sich schon die Frage, wie viele Bürger haben sich von ihrem PC trennen müssen?

  3. Ich frage mich jeden Tag was geht mich / uns die Kokaine an. Und die „Forderungen“ von Elendskij Malnyk und Klitschkos finde ich anmaßend und frech Jeder normale Mensch würde um Waffen bitten. Ich sehe vor allem nicht ein warum ich für die Kokaine diese hohen Strom und Gas und Oel Preise zahlen soll und trotzdem zusätzlich an allem sparen soll. Zusätzlich steigen die Lebebsmittelpreise täglich und sind schon im Schnitt bei Plus 15% bis 20%. Die Rentner bekommen jetzt + 5% nach Abzug der KV und Pflegeversicherung bleiben nur noch 3% uebrig. Wir geraten wegen der unfähigen Politdarstellern in einen gewaltigen Schlamassel. Und dann wollen die noch mehr Sanktionen die auch auf uns zurück fallen werden

    1. Sehen Sie Zelenskij einfach als beauftragten Eintreiber von Steuern, Abgaben und Pfründen an. Der leert die öffentlichen Kassen für Gates und Blackrock, und wir füllen sie durch Zahlung unserer immer höheren Rechnungen wieder auf.

    2. Die Politdarstelllen sind nicht unfähig, sie versorgen sich regelmässig durch Diätenerhöhungen…
      Gleichzeitig zocken sie die Menschen ab und die meckern….Wie viele Jahre noch, eh sie nachdenken?

  4. Die Inflation – Option oder Fluch!
    Wer sich mit dem Thema Geld wirklich ERNSTHAFT beschäftigt, so wie dies z.B. auch Prof. Dr. Dieter Suhr, als Rechtsgelehrter und Mitglied des bayrischen Verfassungsgerichtes gemacht hat s.a. https://www.dieter-suhr.info wird wie viele andere zuvor und nicht zuletzt John Maynard Keynes zu ganz erstaunlichen Erkenntnissen kommen können.
    Suhr hat als erster vom juristischen Standpunkt aus nachgewiesen, dass beim Tausch Geld gegen Ware und Ware gegen Geld eine erhebliche Assymetrie drohen kann und zwar zu Lasten desjenigen, welcher tendenziell mehr Geld hat als er ausgeben kann.
    Bereits Aristoteles hat sich offensichtlich mit diesem Thema beschäftigt, denn er empfahl ein Knochenteil welches schnell verweste und stank als Geld zu benutzen. – Thomas Morus benutzte in seinem Barataria Kartoffeln als Geld und auch die Bibel hat beim Geld ganz klare und für den heutigen Geld-Intellektiker ganz eigenartige Argumente und Ansichten.
    Doch Worum geht es?
    Jeder Produzent weiß, dass produzierte Waren möglichst schnell verkauft werden müssen, da sie permanente Kosten verursachen, wie Lagerhaltung, Versicherung, Bewachung, usw. usw. und zuletzt auch noch verrotten… Das Spektrum der Haltbarkeit und Aktualität geht vom schnell verderbenden Salat bis zu haltbareren Wirtschaftsgütern, die aber ggf. auch veralten usw. – Wir haben also auf der Warenseiten nach Fertigstellung permanente Kosten. Auch für ein veraltetes Modell bekomme ich nicht mehr den vollen Kaufpreis, habe also Kosten.
    Ganz anders sieht es für denjenigen aus, der im Besitz des Geldes ist. Vor allem wenn, wie zuletzt, die Inflationsrate bei NULL oder sogar negativ ist.
    Somit hat der GELD-Besitzer tendenziell einen grundsätzlichen Vorteil gegenüber demjenigen der sein Geld investiert hat und arbeitet. Das Geld, welches dem Warenstrom ENTGEGEN läuft „ist ein unreeller Konkurrent zur Ware“ (R.Steiner) Um also den Kreislauf der notwendig zwischen Geld und Ware besteht ins „Gleichgewicht“ zu bringen braucht es eine adäquate „Ausgleichsabgabe auf Liquidität“ (Suhr) – Diese kann nun einerseits durch Inflation oder aber auch durch andere Techniken, wie z.B. „Tabellengeld“ oder „Stempelgeld“ (bitte selber googeln) bewirkt werden. Die Inflation ist hierbei mit dem Makel behaftet, dass die Preise steigen.
    Wenn aber jedermann weiß, dass mit einer konstanten Inflationsrate zu rechnen ist, so kann diese überall, z.B. bei Krediten und Lohnverhandlungen ANTIZIPIERT und somit auf Dauer NEUTRALISIERT werden. Dies führt nebenbei zu einer Verstetigung der Konjunktur! – kann somit also einen für ALLE positiven Aspekt haben.
    Problematisch hingegen sind natürlich jegliche SCHWANKUNGEN, denn sie lassen sich nicht antizipieren und somit besteht das Risiko echten Verlustes… –
    Doch es besteht ein weiterer Grund für eine derartige „Ausgleichsabgabe auf Liquidität“ – und der besteht darin, dass diese Kosten für den Geldbesitzer gleichzeitig im Allgemeinen für das Geld eine UMLAUFSICHERUNG darstellen.
    Die Ökonomie ist eine Wissenschaft des und der Kreisläufe. Wenn diese nicht adäquat geschlossen werden kommt es zu Verwerfungen und irgendeiner macht dann VERLUSTE. Im Falle derjenigen, die tendenziell mehr Geld haben als sie für den täglichen Bedarf benötigen führt das dazu, dass dieses Geld „einfach liegenbleibt“ (gehortet wird) und dadurch nicht auf dem Markt zur Nachfrage erscheint. Folge: DER MARKT WIRD NICHT GERÄUMT! Es kommt zu Warenüberhang und entsprechendem überproportionalem Kostendruck mit schlußendlich Nachlässen, Defiziten, Pleiten usw. Vor der Geldschwemme war dies lange Zeit der Fall…
    Wenn also von Inflation gesprochen wird so ist z.B. eine jährliche Inflationsrate zwischen 4 – 5% durchaus in der Lage diese Verstetigung der Konjunktur zu bewirken.
    Die aktuellen Sprünge aber sind, da sie politisch ideologisch und damit nicht wirtschaftlich bewirkt sind ggf. nur noch schwer antizipier- und damit neutralisierbar.
    Zudem wirken sich ALLE Preiserhöhungen über den Transmissionsmechanismus der relativen Preise (Schumpeter) auf ALLE Waren und Dienstleistungen – je nach direktem und indirektem Verbrauch aus.
    Der Schachzug der USA durch den inszenierten Ukraine-Krieg, SIC! Deutschland und Europa dazu zu zwingen seine Energie-Rohstoffe nur noch aus US-Dominierten Quellen zu beziehen gibt diesen die Möglichkeit die Wettbewerbsfähigkeit Europas und Deutschlands beliebig mittels der Preisschraube abzuschöpfen und damit bis zur Verelendung zu reduzieren. Solche Zufälle wie „ein Brand“ lassen sich im Zweifel ja auch „arrangieren“ –
    Festzuhalten wäre, dass eine geringe und stetige Inflation für ALLE und gerade die ärmeren besser wäre als gar keine Inflation!
    Ein weiterer Nebeneffekt: Wenn die Kosten der Geldhaltung bei denjenigen, die tendenziell mehr haben, als sie ausgeben können, steigen und zwar ÜBER die geringe Quote für High-Speed-Banking – dann wird dieser Spuk von heute auf morgen von selbst verschwinden. Ich vermute, dass die Rentabilität von High-Speed-Banking usw. bei ca 2% liegt. (wobei noch zu berücksichtigen wäre dass es sich um ein Nullsummenspiel handelt!) Würde also die Inflation deutlich über diese 2 % auf z.B. 4-5 % steigen, so wäre Schicht im Schacht und viele Spekulationen und Blasen wären nicht mehr rentabel.
    Das nur mal so als erste Andeutungen….
    s.a.
    https://sffo.de/sffo/aufsatz.html#Geld

    1. „schlieslich war nicht umsonst, in allen Religionen, der Zins verboten“ Zitat Volker Pispers
      Wenn die Arbeit, also die Wertschöpfung, höher steuerlich belastet ist als Finanzgeschäfte, die praktisch nur das Geld vermehren soll, kann das auf Dauer nicht lange funktionieren.
      dazu passend:
      http://www.nachdenkseiten.de/?p=85425
      Eigentlich sollte jedem klar sein, das unser Schuldgeldsytem nur denjenigen reicher macht, der das Geld im Überfluss hat. Es macht ja noch nicht mal den reicher, der es Drucken darf.

  5. Innerhalb DEREN Systems ist die Krise für uns nicht mehr lösbar. Infolge allgemeiner Verarmung wie auch Deindustrialisierung infolge sehr ungünstiger Kostenstruktur ist immer weniger zu holen, und gleichzeitig will die Kleptokratie immer mehr. Anstatt auf Steuern in irrsinniger Höhe, die zunächst an den Staat gingen, haben sie sich auf künstliche Verknappung, die zu Mangel und hohen Preisen führt verlegt und dazu auf phantasievolle Kostenbelastungen, die ohne den Umweg über den Staat direkt an sie geht. Muster dafür sind die vielen Positionen auf der Stromrechnung, und dazu ist da unsichtbar noch der ganze Emissionshandel drin.

    Währenddessen verteilen sie „wegen Klimakrise“, „Bankenrettung“, „Corona“, „Ukraine“ Billionen unter sich, als Vorwände gelten „Impfstoffe“, „Tests“, Waffen „wegen Ukraine“ und ein extrem ineffizientes, umweltschädliches Energiesystem mit hohen Rassourcenverbrauch als Maschinerie, die über unnötig hohe Kosten eben entsprechende Umsätze und Gewinne generiert.

    Da so ein System im Sinne einer Volkswirtschaft nicht funktionieren kann, drucken sie das fehlende Geld einfach, was als Entwertung des Geldes der Normalbürger auch den Effekt einer Steuer hat. Ihre eigenen Vermögen werden so ebenfalls entwertet, also müssen sie schneller wachsen als die Inflation und das tun sie. Aber nur wenn das – nun ja – Schneeballsystem immer weiter gesteigert wird.

    Big Tech, Big Pharma, Big Agro, Blackrock und die mehrstelligen Milliardäre werden jedenfalls bei all dem rapide reicher. Bis die „Reise nach Jerusalem“ auch bei denen ankommt.

    Der Irrtum ist, wir hätten noch eine Volkswirtschaft mit einer „Deutschland AG“, die ihre Betriebe vor so was schützen will. Das ist nicht der Fall. Siemens ist symptomatisch. Außer Namen und Sitz des Stammhauses ist an Siemens kaum noch etwas deutsch, gehört Blackrock und kleineren Ähnlichen, sie verlieren einen Markt nach dem anderen, entlassen ununterbrochen, haben sinkenden Umsatz, aber immer höheren Gewinn.

    Die Russen, Chinesen, Inder, die dieses System im Kern nicht mitmachen, werden bald die absoluten Könige sein.

    1. Das ist zwar im Kern richtig – aber kein alleiniges Problem der Verursachung durch Blackrock und die genannten Bigs et al. Und was Kleptokratie betrifft – davor ist ja z.B. Russland nun wahrlich nicht gefeit!
      Ein Hauptgrund der Geldentwertung ist m.E. das absurde Waren-Überangebot, mit dem die Märkte geflutet wurden. Zeugs ohne wirkliche Wertschöpfung, Möbel zum Wegwerfen beim nächsten Umzug oder Wechsel der Einrichtungsmode. Technische Geräte mit Sollbruchstellen, die nach 2 Jahren Keiner mehr repariert, Klamotten billigst aus Bangladesh, manchmal nur für ein- oder zweimaligen Gebrauch. Weil unter dem Diktat der Arbeitsplätze alles notfalls verramscht werden muss. Das dabei verbrannte Geld wird eben nachgedruckt. Autos, die 20 Jahre und länger halten könnten, werden unter fadenscheinigen Umwelt-Begründungen lange vor Ende der Laufzeit abgewrackt oder (Gottseidank!!) in Drittländer verschoben. Et al – etc. etc. Reisen waren in der Nachkriegszeit kostbar, und man gönnte sie sich, um sich mal mit etwas Besonderem zu belohnen. Heute sind sie Konsumware ohne Nachhaltigkeit – Bettenruinen, nicht fertig gebaut, sind auf den Kanaren oder in Griechenland Zeugnis. Die Realität gehobenen Lebensstandards z.B. in der Individual-Mobilität bildeten in finanzgesunder Zeit in Deutschland der Käfer oder Kadett, in Frankreich die Ente oder der R4 ab. Die Ärmeren fuhren, ohne zu leiden, hier Kreidler oder Zündapp Mokicks und auf der anderen Seite des Rheins Velosolex. Und ansonsten in beiden Ländern Bahn, von der auch kleinere Orte auf dem Land noch bedient wurden. Graf Alexander von Schönburg-Glauchau sagte einmal: „Meine Familie hatte eigentlich immer Geldknappheit. Es reichte für die Ausbildung der Kinder, und um das Stammhaus zu erhalten. Wir arbeiteten selbstverständlich auf den Ländereien mit. Dadurch sind die heute schönen alten Möbel noch da – weil wir einfach kein Geld für neue hatten.“

      1. „Und was Kleptokratie betrifft – davor ist ja z.B. Russland nun wahrlich nicht gefeit!“ Woher haben sie das? Aus der sich ewig wiederholenden westlichen Presse? Wenn man sich die nackten Zahlen ansieht, spricht eigentlich alles dagegen dass Russland eine Kleptokratie ist bzw. ein Problem damit hat – wobei man natürlich sagen muss dass auch Russland bestimmt nicht perfekt und fehlerfrei ist. Die heutige westliche Art und Weise zu „wirtschaften“ hingegen, weist da schon eher darauf hin dass – einmal mehr – eigentlich wir diejenigen sind die ein zunehmendes und massiveres Problem damit haben.

    2. @John M.
      Tefffender Kommentar. Ihre sachlichen Beiträge heben sich wohltuend von den häufig abfälligen oder pauschalen Äußerungen hier.
      Ich stimme Ihnen zu. Allerdings glaube ich, dass die auf Gewinn ausgerichteten Unternehmen, egal wo sie ihren Hauptsitz haben, so tief in das kapitalistische System verstrickt sind, dass auch eine Regierung mit eigenem Programm, wie in China, sie nicht wird retten können.
      Das System in seiner jetzigen Form wird nicht mehr lange bestehen. Die große Frage ist, wie es danach weitergehen wird. Auf Einsicht bei der breiten Masse hoffe ich nicht, auch nicht nach dem selbst verschuldeten Crash.

    3. Ein sehr guter Kommentar. Das frage ich mich schon so lange: Warum kommt aus der deutschen Wirtschaft kaum Protest gegen die idiotischen und zerstörerischen Entscheidungen der Politik? Denke auch, daß es mit der Auflösung der „Deutschland AG“ zu tun hat und der Verhökerung an angelsächsische Heuschrecken.

  6. Die Inflation – Option oder Fluch! Wer sich mit dem Thema Geld wirklich ERNSTHAFT beschäftigt, so wie dies z.B. auch Prof. Dr. Dieter Suhr, als Rechtsgelehrter und Mitglied des bayrischen Verfassungsgerichtes gemacht hat s.a. https://www.dieter-suhr.info wird wie viele andere zuvor und nicht zuletzt John Maynard Keynes zu ganz erstaunlichen Erkenntnissen kommen können. Suhr hat als erster vom juristischen Standpunkt aus nachgewiesen, dass beim Tausch Geld gegen Ware und Ware gegen Geld eine erhebliche Assymetrie drohen kann und zwar zu Lasten desjenigen, welcher tendenziell mehr Geld hat als er ausgeben kann. Bereits Aristoteles hat sich offensichtlich mit diesem Thema beschäftigt, denn er empfahl ein Knochenteil welches schnell verweste und stank als Geld zu benutzen. – Thomas Morus benutzte in seinem Barataria Kartoffeln als Geld und auch die Bibel hat beim Geld ganz klare und für den heutigen Geld-Intellektiker ganz eigenartige Argumente und Ansichten. Doch Worum geht es? Jeder Produzent weiß, dass produzierte Waren möglichst schnell verkauft werden müssen, da sie permanente Kosten verursachen, wie Lagerhaltung, Versicherung, Bewachung, usw. usw. und zuletzt auch noch verrotten… Das Spektrum der Haltbarkeit und Aktualität geht vom schnell verderbenden Salat bis zu haltbareren Wirtschaftsgütern, die aber ggf. auch veralten usw. – Wir haben also auf der Warenseiten nach Fertigstellung permanente Kosten. Auch für ein veraltetes Modell bekomme ich nicht mehr den vollen Kaufpreis, habe also Kosten. Ganz anders sieht es für denjenigen aus, der im Besitz des Geldes ist. Vor allem wenn, wie zuletzt, die Inflationsrate bei NULL oder sogar negativ ist. Somit hat der GELD-Besitzer tendenziell einen grundsätzlichen Vorteil gegenüber demjenigen der sein Geld investiert hat und arbeitet. Das Geld, welches dem Warenstrom ENTGEGEN läuft „ist ein unreeller Konkurrent zur Ware“ (R.Steiner) Um also den Kreislauf der notwendig zwischen Geld und Ware besteht ins „Gleichgewicht“ zu bringen braucht es eine adäquate „Ausgleichsabgabe auf Liquidität“ (Suhr) – Diese kann nun einerseits durch Inflation oder aber auch durch andere Techniken, wie z.B. „Tabellengeld“ oder „Stempelgeld“ (bitte selber googeln) bewirkt werden. Die Inflation ist hierbei mit dem Makel behaftet, dass die Preise steigen. Wenn aber jedermann weiß, dass mit einer konstanten Inflationsrate zu rechnen ist, so kann diese überall, z.B. bei Krediten und Lohnverhandlungen ANTIZIPIERT und somit auf Dauer NEUTRALISIERT werden. Dies führt nebenbei zu einer Verstetigung der Konjunktur! – kann somit also einen für ALLE positiven Aspekt haben. Problematisch hingegen sind natürlich jegliche SCHWANKUNGEN, denn sie lassen sich nicht antizipieren und somit besteht das Risiko echten Verlustes… – Doch es besteht ein weiterer Grund für eine derartige „Ausgleichsabgabe auf Liquidität“ – und der besteht darin, dass diese Kosten für den Geldbesitzer gleichzeitig im Allgemeinen für das Geld eine UMLAUFSICHERUNG darstellen. Die Ökonomie ist eine Wissenschaft des und der Kreisläufe. Wenn diese nicht adäquat geschlossen werden kommt es zu Verwerfungen und irgendeiner macht dann VERLUSTE. Im Falle derjenigen, die tendenziell mehr Geld haben als sie für den täglichen Bedarf benötigen führt das dazu, dass dieses Geld „einfach liegenbleibt“ (gehortet wird) und dadurch nicht auf dem Markt zur Nachfrage erscheint. Folge: DER MARKT WIRD NICHT GERÄUMT! Es kommt zu Warenüberhang und entsprechendem überproportionalem Kostendruck mit schlußendlich Nachlässen, Defiziten, Pleiten usw. Vor der Geldschwemme war dies lange Zeit der Fall… Wenn also von Inflation gesprochen wird so ist z.B. eine jährliche Inflationsrate zwischen 4 – 5% durchaus in der Lage diese Verstetigung der Konjunktur zu bewirken. Die aktuellen Sprünge aber sind, da sie politisch ideologisch und damit nicht wirtschaftlich bewirkt sind ggf. nur noch schwer antizipier- und damit neutralisierbar. Zudem wirken sich ALLE Preiserhöhungen über den Transmissionsmechanismus der relativen Preise (Schumpeter) auf ALLE Waren und Dienstleistungen – je nach direktem und indirektem Verbrauch aus. Der Schachzug der USA durch den inszenierten Ukraine-Krieg, SIC! Deutschland und Europa dazu zu zwingen seine Energie-Rohstoffe nur noch aus US-Dominierten Quellen zu beziehen gibt diesen die Möglichkeit die Wettbewerbsfähigkeit Europas und Deutschlands beliebig mittels der Preisschraube abzuschöpfen und damit bis zur Verelendung zu reduzieren. Solche Zufälle wie „ein Brand“ lassen sich im Zweifel ja auch „arrangieren“ – Festzuhalten wäre, dass eine geringe und stetige Inflation für ALLE und gerade die ärmeren besser wäre als gar keine Inflation! Ein weiterer Nebeneffekt: Wenn die Kosten der Geldhaltung bei denjenigen, die tendenziell mehr haben, als sie ausgeben können, steigen und zwar ÜBER die geringe Quote für High-Speed-Banking – dann wird dieser Spuk von heute auf morgen von selbst verschwinden. Ich vermute, dass die Rentabilität von High-Speed-Banking usw. bei ca 2% liegt. (wobei noch zu berücksichtigen wäre dass es sich um ein Nullsummenspiel handelt!) Würde also die Inflation deutlich über diese 2 % auf z.B. 4-5 % steigen, so wäre Schicht im Schacht und viele Spekulationen und Blasen wären nicht mehr rentabel. Das nur mal so als erste Andeutungen…

    1. Sicherlich haben Sie viel zu sagen gehabt. Leider konnte und wollte ich mir Ihren Text wg. nahezu Unlesbarkeit nach wenigen Zeilen nicht mehr durchlesen, da es mir zu Anstrengend wurde.
      Ab und zu einen Absatz einzufügen erhöht die Lesbarkeit ungemein.

      Auch wenn Sie der Meinung seien sollten, das der Fluss beim Schreiben nicht unterbrochen werden sollte (gibts ja schon mal), bricht es wohl niemandem einen Zacken aus der Krone, nach dem Schreiben eines so langen Textes, diesen anschließend in ein etwas besser lesbares Format zu bringen.
      Schade um die Arbeit…

  7. Es ist erschreckend, wie sich die Vergangenheit auf die Zukunft spiegeln lässt. Man kann inzwischen davon ausgehen, dass genau das gewollt ist, denn mit der illegalen Änderung des Infektionsschutzgesetzes wurde der Weg für die Wiederholung bereitet. Wie die aussehen wird, zeigt die Vergangenheit. Was daran illegal gewesen sein soll? Merkel hat die Wahl von Kemmerich rückgängig gemacht und einen Ministerpräsidenten wählen lassen, der als Dankeschön der Änderung des Grundgesetzes zugestimmt hat. Da der erzwungene Rücktritt von Kemmerich illegal war, sind auch alle Änderungen illegal, die mit diesen illegalen Merkel Konstrukt durchgesetzt wurden. Doch scheint es niemanden zu interessieren, das unser parlamentarisches System seit 2 Jahren illegitim ist. Merkel hat ganz offen ein neues Ermächtigungsgesetz geschaffen, was die Zukunft in die Vergangenheit führen wird.

    1. —> WerWieWasWarum

      „Doch scheint es niemanden zu interessieren, das unser parlamentarisches System seit 2 Jahren illegitim ist.“

      Das ganze BRD-Konstrukt ist seit spätestens 1990 illegitim, nicht erst seit 2 Jahren und wenn man tiefer gräbt, ist „Deutschland“ bereits seit 1919 illegitim! Daß alle Wahlen seit 1956 ungültig sind, fällt dabei gar nicht mehr ins Gewicht.

        1. an Paco:

          Ja, mache ich gezwungener Massen auch so. Braucht aber viel Zeit und die Bereitschaft, den Artikel von Th. Röpers jedesmal neu aufzurufen, den Suchbegriff (eigenen Nick-Namen) einzugeben und dann alles, was darunter steht, zu prüfen.
          Lohnt sich aber nur, wenn man sich die Anzahl der Kommentare pro Artikel notiert hat und sieht, dass wieder welche dazugekommen sind. Ob dann eine Antwort auf einen eigenen Kommentar dabei ist, muss man selber prüfen.
          Bei Artikeln, welche 2 – 3 Tage zurückliegen, ist’s dann wirklich echt mühsam.
          Zu Beginn habe ich, steinzeitmässig, sogar noch handgeschriebene Notiz-Zettel, mit Artikel-Titel (bei welchen ich selbst kommentiert habe) und Anzahl Kommentare (hat sich die Anzahl erhöht) gemacht.

          Damit habe ich aber aufgehört. Also mit dem Zettel für länger zurückliegende Artikel. Für die neuen Artikel (nicht älter als 2-3 Tage, notiere ich mir noch immer die Anzahl Kommentare.

          Den Vorschlag von Pollewetzer umzusetzen, fände ich echt erleichternd.

          Mich nervt auch, dass ich Schreibfehler von mir nicht nachträglich korrigieren kann.
          Ich schreibe halt gerne möglichst fehlerfrei. Und auch wenn ich mein Geschreibsel nochmals durchlese, passiert mir das hin und wieder. Scheiss-Editor.

          Thomas Röper kennt doch sicher jemanden, der ihm bei einer „Modernisierung“ der Kommentar-Funktion zur Seite springen kann.

          Wäre mir der Kanal nicht so wertvoll, hätte ich wohl schon lange aufgegeben.

          Wie machen das andere Kommentatoren hier?

          Mist, jetzt muss ich mir schon wieder einen Zettel machen . . .😒

          🌺

          1. #Aletheia 1957, das die Korrektur NICHT möglich ist, ist möglicherweise der Ehrlichkeit von Thomas gemünzt. In Foren habe ich erlebt, das Kommentare komplett verändert wurden- DAS ist hier eben nicht möglich.
            Auch ich muß IMMER korrekturlesen. In meinem alten Laptop schleichen sich sich schon mal Unterlassungen/ Fehler ein, dieweil die Tasten nicht mehr so wollen; wie ich.LOL.
            Aber ich muss mein Laptop auch ein wenig verteidigen (augenzwinkern), denn es ist auch möglich, das die ‚Trolle‘ einfach mal Buchstaben verschwinden lassen.

            1. an Karl aus Oberschlesien:

              Ja, das mit der Ehrlichkeit (Kommentare verändern oder gar löschen) ist für mich OK, eigentlich sogar die bessere Variante. Das zwingt mich, meine Zeilen genau durchzulesen, bevor ich sie absende. Die Durchsucherei mit begleitender Zettel-Wirtschaft ist aber wirklich zeitraubend.
              🌺

            1. an Lumi:

              Danke für’s Loben.
              Gell, dieses Plugin müsste ich mir selber zu eigen machen? Falls dem so ist, muss ich passen. Wie schon oben, in einem Kommentar an Pollewetzer gesagt:

              „Ich bin zu alt für den Scheiss.“ 🥀

              Danke aber trotzdem für den Tipp. Die Jüngeren, Flexibleren werden froh sein und sich das drauf schaffen.

              Falls es eine Anregung für Th. Röper ist: hoffen wir mal, dass er das liest und umsetzt. Wäre wirklich ein 🎁.

              🌺

          2. Die nachträgliche Korrekturmöglichkeit stört mich auch etwas…
            Insgesamt ist die Kommentiererei hier etwas umständlich.

            Nun wollte ich auf diesen Kommentar antworten, also Klick auf „zum Antworten angemeldet sein“, damit ich selbiges kann…
            Dazu muss ich aber dann wiederum ganz runter scrollen und den Kommentar auf den ich antworten wollte, auch wieder finden.

            Viel Zeit vergeht da manchmal.

            Am Notebook habe ich das gleiche Problem wie Karl aus Oberschlesien… es ist schon etwas älter als zehn Jahre und manche Tasten machen was sie wollen.

            Folglich überlege ich mir sehr genau, ob ich einen Kommentar wirklich auch schreiben muss 😉 .

          1. an Karl aus Oberschlesien:

            Das mit dem Lesezeichen vom Browser kann ich nicht anwenden. Ich habe es mir angeschaut. Bin aber zu doof, die Anwendung zu kapieren. Noch schlimmer: ich will es auch gar nicht lernen.
            Zitat aus Lethal Weapon: „Ich bin zu alt für den Scheiss“. 😉

            Dann halt doch lieber die Zettel-Wirtschaft.

            🌺

  8. >(Erhöhung des Grundfreibetrags 3,1 Mrd., Abschaffung der EG-Umlage 6,6 Mrd., 9-Euro-Ticket 2,5 Mrd., Tankrabatt 3,2 Mrd.). Dabei vergisst der Spiegel noch die 100 Milliarden für die Bundeswehr.<

    Das sind Peanuts. BRDs Bund/Länder/Gemeinden geben inklusive Sozialversicherungen ca 1,8 Bio Euro p.a. aus. Das BIP beträgt 3,6 Bio. Die paar o.a. Euro haben null Effekt.

    Natürlich wären in einem Bevölkerungswohlorientierten Land Löhne, Renten und Sozilahilfen anständig zu erhöhen um weitere Verarmung zu vermeiden. Wie man das z.B. auch in 1970ern gemacht hat. Da stiegen Löhne/Renten zweistellig, pro Jahr!

    Passiert das nicht, krachen doch ganze Wirtschaftsbereiche zusammen, nämlich alles was außerhalb der Grundversorgung Wohnen inkl. Energie/Essen/Trinken liegt. Für mehr reicht es dann nämlich bei 50% der Bevölkerung nicht.

    Was aber möglicherweise heutzutage von hiesiger Politik billigend in Kauf genommen wird oder gar aktiv gewollt.

    Und natürlich müsste die Geldmenge gebremst werden. Schon vor 2-3 Jahren. Zinsen rauf, gerade für Notenbankgeld und nicht nur Dispokreditaufnehmer. Stopp aller EZB-Anleihenkaufprogramme und deren Derivate; auch das scheint nicht wirklich gewollt. Unsere Bundesbanker wissen das, ist aber halt im Würgegriff der EZB.

    Sehr spannende irrationale Zeiten.

  9. Das mit der „Inflation“, also den akuten Preissteigerungen ist SEHR komplex. Jetzt die Zinsen erhöhen ist kontraproduktiv. Zinserhöhungen machen Investitionen unattraktiv und erhöhen den Druck auf Unternehmen Kosten zu drücken. Die übliche Folge ist Arbeitslosigkeit, abflauende bis zusammen krachende Konjunktur. Damit erzwingt man eine reduzierte Nachfrage, was dann die Preise unter druck setzt.
    Das funktioniert ganz ordentlich, WENN es sich um eine „normale“ Inflation handelt, also starke Lohnsteigerungen in der Vergangenheit die Lohnstückkosten erhöht haben, was in er Folge die Preise erhöhen. Bei ausreichender Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer diese steigenden Preise wiederum zu Lohnsteigerungen führen.

    Aktuell handelt es sich um externe Preisfaktoren, etwa in höheren Preisen für Energie. Wenn hier die Politik abwartet oder gar die Konjunktur etwa über steigende Zinsen abwürgt, dann verbaut man sich selbst die Möglichkeit das Problem zu beseitigen. Etwa in dem man Investiert und den Energiebedarf reduziert oder alternative Energiequellen erschließt. Wenn die Konjunktur zusammenbricht, fehlen die Mittel um die Probleme zu beseitigen. Die aufblühende Wirtschaft in Griechenland nach 2009 lässt sich bis heute nicht blicken.
    Insofern stimmen mich die Meldungen aus Russland die Sanktionen mit Investitionen (und Krediten) begegnen zu wollen optimistisch. Das ist der richtige Weg um das Angebot an preiswerten zu erhöhen.

  10. Ist zwar ales mal wieder richtig, aber da diesen „Spiegel“-Müll sowieso nur noch gehirngewaschene Impf- und Boosterlinge lesen ist diese Aufklärung für sowieso schon Aufgeklärte leider nutzlos🤷

  11. „Die Spiegel-Titelstory wurde offensichtlich von wirtschaftspolitischen Analphabeten geschrieben, “

    Nein, die Spiegel-Titelstory wurde WIE FAST IMMER von Kriminellen geschrieben!

  12. Probleme werden meiner Meinung nach gemacht, um das Volk zu provozieren. Siehe „Verteidigungsministerum schafft neue Stukturen für Inlandseinsätze der Bundeswehr“. Bei RT.DE nachzulesen. Der „Katastrophenschutz“ ist nur das Mäntelchen, welches drumgehangen wird.

  13. Das ist weder dumm noch kriminell, sondern das NARRATIV. Und zwar eines, das lange schon vorbereitet und gelehrt wird.

    Das ‚Naturgesetz‘ oder besser: DOGMA ist der Kapitalismus, der sich in einem grünen Haus zum Feudalismus transformiert. Das grüne Haus ist die Agenda 21.

    Kapitalisten sind vieles, aber nicht dumm. Sie wissen schon lange, dass ihr Modell aus Betrug und Ausbeutung sich irgendwann selbst zerlegen würde und sie haben das stets offen dokumentiert. Sie wissen, dass dann die Menschen sie als wahre Ursache der Zerstörung erkennen und vernichten würden.

    Also musste man von sich ablenken und einen anderen Feind finden. Der war schnell auszumachen: man fand ihn in denen, die dem Kapitalismus gefährlich werden würden. Der Feind ist der Mensch – auch das sprach Alexander King, einer der Gründer des Club of Rome, offen aus. Daraufhin wurden die statistischen Nachweise dieser Schuld mit dem rührigen Maurice Strong und seinem Schützling Klaus Schwab bei der UN als Agenda 21 implementiert.

    Die Rolle von Schwab war stets die des Maklers: er hatte Anfang der 70er die Konzerne zu überzeugen, dass es so nicht ewig weitergehen könne und man daher eine neue Karriere als Planetentreuhander zusammen mit der UN anstreben und vorbereiten müsse. Das war nicht einfach, und es ist sein Verdienst, den Oligarchen das Problem und den Lösungsweg zu vermitteln, den man gemeinsam beschreiten müsse.

    Ein wesentlicher Meilenstein war noch die Beseitigung der Sowjetunion mit Hilfe von Gorbatschow. Nun schien der Weg frei und man konnte das Finale mit dem neoliberalismus einleiten. Man war frei, alles war nun möglich, lüge, betrug, Bereicherung ohne Regulierung, Frauen mit Eiern und Männer mit Gebärmutter, die Kinder erzog man im glauben, dass es die Alten sind , die ihnen die Zukunft versauen. Und es gelang.

    Heute ist Ernte, und es ist beinahe zum Gähnen, wie artige Medien die Gläubigen – selbst voranschreitend -in den Abgrund führen mit der Behauptung, es sei unvermeidlich und im Grunde ja auch gut, wenn die alten ‚Umweltsäue‘, die man auch Vulnerabel nennt und davor minderwertig, in grosser Zahl aufhören, den Planeten zu verseuchen. Ja selbst wenn man es selbst nicht überlebt, ist man doch Märtyrer für das hehre Ziel.

    Das NARRATIV ist zäh und für viele das, wofür sie leben. Wenn es weg wäre, käme das einer gründlicheren Vernichtung gleich als der physische Tod. Daher werden sie es bis zum letzten Schuss vereidigen … wieder mal.

    1. Das NARRATIV ist die echte Pandemie, und es verseucht seit vielen Jahrzehnten die Köpfe.

      Dabei sind deutsche Menschen ein besonderer Unsicherheitsfaktor, weil sie die einzigen sind, die das schon einmal erlebt haben und im aufwachen und wiedererkennen das alte und das neue narrativ platzen lassen können. Hebamme könnte dabei gerade Russland sein mit dem aufrichtigen Wunsch der Entnazifizierung.

      Aber: es muss schlimmer kommen, damit es besser werden kann.

      Die Lügen des Narrativs entlarven ist nur der Anfang. Es gilt, das Muster zu begreifen, das der ewigen Schuld, des Hasses auf die eigenen Vorfahren anstelle all der tatsächlichen Betreiber. Die Vorfahren waren Verführte, das ist ihre Schuld gewesen. So wie heute wieder.

      Nur wer die Mechanismen begreift, kann sich davon befreien.

    2. @ some1

      sehr guter Kommentar! Ich unterstreiche das sofort.. ALLES! wünschte mir aber, dass mehr Aufklärung betrieben wird in D und in der ganzen EU. Ich habe da schon einmal ein paar Kommentare eingefügt, wie man das bewerkstelligen könnte.
      Es muss eindeutig mehr Information in die Köpfe der Bevölkerung kommen. Erst dann wird sich was ändern. Das angesprochene NARRATIV mus aufgeweicht werden, hinterfragt werden, mit Fakten, Widerlegungen der Lügen, die hier auf Kosten der gesamten EU verbreitet werden und natürlich das Aufzeigen der (momentan noch) relativ einfachen Lösungen. Alles in der jeweiligen Landessprache. .. da würden die Geheimdienste heißlaufen! Wer verbreitet diese Informatioenen? Woher kommen die? Da würden Spionagesatelliten benutzt werden um zu recherchieren, wer diese Infos in die Hauptstädte gebracht hätte und verteilt hätte. Die würden da mehr Logistik aufwarten als zur Bekämpfung des IS im Inlandsgeheimdienst…

      Schnipsel QR-Codes mit Links zu den jeweiligen Informationen (nicht viel, so 1 Widerlegung pro Schnipsel) –> wie bei Glückskeksen! Das wäre geil…
      Frankreich, Spanien, Italien, Portugal… vor allem die Länder, die es noch härter trifft, als die Deutschen. Da ist Zündstoff drinnen. Die Leute würden sich wehren und auf die Barrikaden gehen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist!
      Das kann aber nicht aus der EU organisiert werden, da das wirklich krass strafbar wäre und zudem wäre hier jeder „tot“, der auch nur in die Nähe eines solchen Vorhabens käme… Enteignung, Veruteilung wg. staatsfeindlicher Maßnahmen, inklusive der damit verbundenen persönlichen Nachteile –> die würden warscheinlich auch die Familien in Sippenhaft nehmen (habe ich schonmal erlebt). Aber ich bin mir sicher, es würde funktionieren. Es muss aber von jemandem organisiert werden, der sich noch besser mit den Methoden so einer Maßnahme auskennt, als der im Film „Staatsfeind Nr.1“. Moderne Geschwister Scholl´s eben (ohne deren Ende). Das ist mein Traum!

  14. Hier etwas welches ein anderes und sehr gravierenderes Problem anspricht, nähmlich die eben gemeldete Tatsache das ukrainische Kopfabschneider mit „westlichen Waffen“ nun, wie von mir und vielen Anderen vor einigen schon Tagen angekündigt, unschuldige Frauen und Kinder damit in „Russland“ ermorden!
    Aus meinem ganzem Herzen kommen folgende Sätze:
    „Ein großer Schiß auf das absolut unfähige russische Militär sein Terretorium und seine Mitmenschen zu beschützen!“
    Ein noch größerer Schiß auf die Verkaufte Seelen von Putin und allen anderen Verasagern und Verrätern die ihn umgeben!“
    Und den aller größten Schiß gebe ich auf all die Medien und Kommentare die, die heute ermordeten Leben in der russischen Stadt Belogrod versuchen werden als Kolateralschäden, nicht so schlim und man darf weiterhin nicht die „Partner“ im Westen verärgern indem man ihre Zombiemarionetten in der Kokaine die solche Befehle (weiter)geben, endlich von diesem Planeten löscht.
    Während die US- geführten Kopfabschneider einen Vernichtungskrieg gegen alles Slawische führt, kommen die Versager aus Russland mit einer erbährmlichen Nummer ala „Sondereinsatz“ daher und nun bezahlen dieses Komplettversagen unschuldige Frauen und Kinder in Russland :-((
    Bravo Putin!
    Bravo russisches Militär!
    Die ganze Welt weiss wo die Köpfe und Verantwortlichen dafür in der Ukraine sitzen und was mit ihnen geschehen „muss“ um diesen Planeten etwas sicherer zu machen und die ganze Welt weiss wo in Europa und in den USA die Verantwortlichen Sitzen die nach der Auslöschung ihrer selbsterschaffenen Zombies in der Ukraine als nächste ins Visier genommen werden „MÜSSEN“!
    Aber hey, das ist ja nur ein Traum eines realitätsfremden Empathen und macht euch keine Sorgen, Russland und seine möchtegern Führer und „Entnazifizierer“ werden natürlich dafür sorgen das Massenmörder wie Selensky, Melnik, Klitschkos usw. uns auch weiterhin jede zweite Minute aus den westlichen Medien anlachen und für mehr Geld und mehr Militaria anbetteln werden, schließlich sind das doch die Partner Russlands! Nicht wahr??
    LG an alle!

    1. an Boban Rovcanin:

      Lieber Boban.
      Ich habe verstanden, was du schreibst. Aber komm‘ mal einen Moment lang raus aus deinen, zwar berechtigten, wütenden und traurigen Gefühlen.

      Welche Strategie hätte V. Putin verfolgen sollen, anstelle der jetzt Angewendeten?

      Er hatte nur 2 weitere Alternativen:

      1. Gar nichts machen und die NATO samt ukrainischer Regierung und EU einfach gewähren lassen.

      2. Wie die USA, wenn sie Krieg führen, mit Mann und Maus in die gesamte Ukraine einmarschieren, alles niedermachen, zerbomben und zerstören.

      Was also, hätte er tun sollen?

      Ja, es gibt unschuldige Opfer. Viele Opfer. Wie in jedem Krieg. Hüben und Drüben. Und ja, jedes ist eines zu viel.

      Aber die wahren Verbrecher, die Lieferanten und die Anwender der Waffen sind nun mal die NATO, die EU und die ukrainische Regierung.
      🌺

      1. Es geht nicht darum dass er etwas tut, sondern wie und was das russische Militär macht!
        Es gibt keine Entschuldigung für die Opfer in Russland sondern nur mehr als berechtigte Kritik an der Art des russischen Vorgehens.
        Ich war einer der seit 8 Jahren gefordert hat das die Ostukrainer beschütz werden „müssen“!!
        Aber das was die Russen abliefern ist momentan mehr Verrat am eigenen Volk als Schutz und ja, nach 2 durchgemachten Kriegen trage ich den Schmerz darüber was mit unschuldigen Zivilisten geschieht mein lebenlang in mir, Gott sei Dank!
        LG an alle!

        1. an Boban Rovcanin:

          Jetzt habe ich 2 konkrete Fragen:

          1. Mögen Sie mir schreiben, welche 2 Kriege Sie selbst durchgemacht haben? Ich gehe mal davon aus, dass zumindest der 1. WK nicht dabei ist.

          2. Warum danken Sie Gott für den lebenslangen Schmerz, welchen Sie in sich tragen? Das verstehe ich nicht. Ein Leben lang seelischen Schmerz zu verspüren, zu hadern, evtl. zu hassen, kann nicht in irgendeines Gottes Sinn sein.

          Bitte bedenken Sie auch, dass V. Putin nicht allmächtig ist und viele Dinge gegeneinander abwägen muss.
          Er kann leider auch nicht jedes Leben auf russischem Boden beschützen. Obschon ich mir ziemlich sicher bin, dass er das täte, wenn er es könnte.

          Und auch das russische Militär macht Fehler. Aber es lernt sehr schnell daraus. So zumindest mein Eindruck. Dazu kommt, dass in den militärischen Führung-Etagen einige ja den Hut nehmen mussten.

          Ich gehe auch davon aus, dass Russland vor 8 Jahren noch gar nicht in der Lage gewesen wäre, die Ostukraine militärisch zu beschützen.

          Und glauben Sie mir, ich weiss auch, was leidvolle Erfahrungen sind. Ich hatte zwar das grosse Glück, keinen Krieg erleben zu müssen. Aber ich habe im Laufe meines Lebens ein paar happige Schicksalsschläge serviert bekommen. 7 Stück an der Zahl.

          Der 1. war mit 6 Stunden alt, als ich im Krankenhaus, durch einen Fehler der Krankenschwester, 3. Grades am Gesäss verbrannt wurde.
          Der letzte (von 7), im Alter von 32 Jahren, als ich durch die Fehlmanipulation eines Arztes einen Pneumo-Thorax erlitt. Trotzdem bin ich mittlerweile ein zufriedener, glücklicher Mensch und fühle mich vom Schicksal privilegiert.
          Weil ich an mir gearbeitet habe und herausgefunden habe, was ich in meinem Leben verändern muss, damit diese „Prüfungen“ ein Ende finden. Und damit waren sie beendet.
          Seit mehr als 30 Jahren geht es mir gut. Abgesehen von dem normalen, üblichen Scheiss, mit dem sich jeder von uns herum schlagen muss.

          Ich sende Ihnen ganz viele, liebe, aufrichtige Grüsse aus der schönen, leider mittlerweile nicht mehr neutralen Schweiz.
          🌺💙🌺

          1. Hallo Aletheia,
            wer so nett fragt hat auch eine Antwort verdient.
            Zu den zwei Kriegen kann ich dir den 30 Jährigen Krieg als Ersten nennen ;-))
            Nein, Spaß bei Seite und so alt bin ich auch nicht.
            Obwohl ich seit meinem 6 Lebensjahr in Deutschland lebe (seit 1972), bin ich 1991 freiwillig zur jugoslawischen Volksarmee gegangen um den am Horizont aufkommenden Krieg und dem damit verbundenem Elend für alle betroffenen Menschen aufzuhalten und nicht um zu Töten oder den Helden zu spielen. Ich bin am 24.12.1990 in die Kaserne gegangen und diente bis zum 22.12.1991, was auch der Tag der Volksarmee in Jugoslawien war. Obwohl der sogenannte „Bürgerkrieg“ in voller Fahrt war, habe ich an diesem Tag die Voklsarmee verlassen da ich weder jemanden töten, noch selbst getötet werden wollte in einem Krieg der nachweislich von globalen Mächten lange vorbereitet, finanziert und eigentlich auch von diesen und nicht von den damals in Jugoslawien installierten Politmarionetten geführt wurde. Da ich schon 25 Jahre alt war und einige Erlebnise beim Militär mir die Augen geöffnet haben dass ich als Einzelner nichts, aber auch gar nichts positives am Krieg ändern konnte, hatte ich mich entschloßen die Volksarmme nach meiner regulären Dienstzeit zu verlassen was mir auch mit vielen Schwierigkeiten bis hin zu einer Nahtoderfahrung gelungen ist. Dir mehr darüber zu erzählen ist auf diesem Weg nicht möglich da zu zeitaufwendig und am falschen Platz. Nur so viel, zu 100% geschieht prinzipiel das Gleiche momentan und seit spätestens 2014 in der Ukraine.
            Den zweiten Krieg den ich durchmachen musste war natürlich der Überfall der NATO- Faschisten auf Jugoslawien 1999.
            Meine gesamte Familie lebt seit 1987 bei Belgrad und ca. 2 Km Luftlinie vom größten Militärflughafen in Serbien. Zu dieser Zeit war ich seit einem Jahr verheiratet (nebenbei und bis heute mit einer US Amerikanerin) und meine Frau war zum Beginn der Bombardierung im 5 Monat schwanger was es mir unmöglich machte wieder nach Jugoslawien zu gehen und zu versuchen das Land und die Menschen zu verteidigen.
            Auch darüber könnte ich dir noch vieles erzählen, wie z. B. was „in einem Menschen vorgeht der ganz kurz davor steht amok zu laufen aber lassen wir das.
            Zu dem Schmerz in meiner Brust der seit meiner Kindheit im Einklang mit meiner wachsenden Empathie einhergeht, kann ich dir sagen dass wahre Empathie bedeutet sich in den anderen Menschen „hereinzufühlen“ und mit ihm zu fühlen was im Umkehrschluss bedeutet dass ich auch den Schmerz mitfühle, ob ich will oder nicht. Dieses Einfühlen begann schon mit ca. 12- 13 Jahren alls ich die Gräul in Vietnam und Palestina anfing warzunehmen und mit dem steigendem Alter und dem Befassen mit diesen und vielen anderen Themen wurde mir immer klarer vor Augen wer und was der Mensch ist, nähmlich das brutalste und unempathischste Tier auf diesem Planeten!
            Zum Schluß kann ich dir nur versichern dass alles was wir vor Augen haben auch so von den Herren und mitlerweilen Besitzern dieses Planeten und allem Leben auf ihm „Geplant“ ist und fast nichts mehr dem Zufall überlassen wird denn wenn es eine Droge auf diesem Planeten gibt die die Menscheheit und vielleicht das gesammte Leben auslöschen wird, ist es die Droge „Macht“ an der die Menschheit verenden wird.
            Die „Machtjunkies“ beherrschen diesen Planeten anscheinend so lange wie es den Menschen gibt und dies führt uns auch vor Augen dass es für dieses Problem nie eine politische, kriegerische, religiöse oder ähnliche Lösung geben kann, sondern nur evolutionäre in der die Menschen sich innerlich weiterentwicklen was auch die größte Angst der Herrschenden auf diesem Planeten ist und weshalb sie uns im Dauer- Angstzustand halten müssen damit wir uns nie weiterentwickeln dürfen und sie ihre Sucht bedienen können.
            Was Putin und sein Militär tun und zu was sie im Stande sein sollten möchte ich hier nicht besprechen denn drausen ruft das gute Wetter und ein kaltes, sehr kaltes Bier mit einem guten Freund 😉
            LG an alle!

  15. [1] ‘Gashandel’ mittels ‘Börse’
    Wer erklärt mir, wie das funktioniert en detail und inkl. dem ‘Vorher’?

    [2] Gemäß dieser Tabelle, https://agsi.gie.eu/, habe ich nicht den Eindruck, dass die Vorräte an Gas in allen Ländern Europas bedrohlich niedrig sind. PT 100%, PL 97% ,GB 94%, DK 80%, FR 63%, DE 61%. Um ‘unteren’ Ende: YU (HR) 31%, BG 35%, SE 39%.

    Der Auflistung historischer Stände entnehme ich, dass die Speicher in DE in einem Monat (Juni ‘22) um gut 10% aufgefüllt wurden. Wenn dieser Trend anhält, sollten die Speicher zum Herbstbeginn bei etwa 90% liegen. Da kann ich keine große Verknappung feststellen. Das Gegenteil dürfte aber eventuell bei dem Staaten der Fall sein, deren Vorräte z.Z. unter 50% liegen.

    Falls meine Betrachtung korrekt sein sollte, dann könnten finsterere Motive hinter der im Öffentlichen behaupteten Gasknappheit stecken.

    1. Sie werden gefüllt nur zu welchem Preis?
      Sie werden gefüllt weil das politisch verordnet wurde, koste es was es wolle. Der Preis steigt weiter weil man die politische Weisung nicht ignorieren kann sonst ist man raus.
      Wenn 50 Länder gemeinsam einem Ziel nachjagen und etwas begrenztes nachfragen steigt der Preis.
      Man kann mehr produzieren und damit den Preis reduzieren aber das Mehr kann nicht transportiert (Schiff oder Pipeline) werden also verteuert sich der Transport. Preis bleibt gleich oder steigt weiter.
      Und wie lange genau reicht das Gas wenn Alle plötzlich darauf zugreifen und nichts mehr nachkommt weil die Wirtschaft ihren Anteil braucht und wegen ungünstigen Wetter zusätzliche Haushalte dazu kommen?

      1. @bleibtmirvomleib — „Sie werden gefüllt nur zu welchem Preis?“

        Damit kann ich, vorbehaltlich einer Prüfung in Bezug auf die Preise, einen höheren Preis für die Endabnehmer erklären, aber keine Knappheit an Gas.

        Diese Knappheit könnte dann eher auftreten „wegen ungünstigen Wetter“; i.e. lange anhaltende Kaltwetterperioden unter den üblicherweise zu erwartenden Temperaturen. Das leuchtet mir aber auch nur dann ein, wenn ein klimatisches Jahrhundertereignis eintritt.

        Mir geht es um die Darstellung, dass zu wenig Energieträger (hier: Gas) in Europa (ex Osteuropa = nur RU!) vorgehalten würden / vorhanden seien.

        1. Wenn Russland alle Öl und Gasquellen schließt, alle Arbeiten einstellt die den Transport betreffen fließt genau wie viel noch in den Markt?
          Die Karte mit den Pipelines sieht toll aus, nur achtet man weder auf technische Parameter (Gaszusammensetzung, Wartungszustand) noch darauf das viele Stränge viel zu klein sind und oft nur eine Fließrichtung kennen. Früher stellte man fest wir brauchen eine Leitung von A nach B, wurde sich mit Russland einig, Russland baute allein oder mit Anderen und lieferte.
          Dann kamen die Markt -Alleswisser und zwischen Moskau und dem Rest kamen Staaten, Regionalverwaltungen, x Marktteilnehmer und obendrauf weitere Interessen jeder Prägung.
          Wobei aus den alten Wirtschaftsbeziehungen die Pipelines noch immer überwiegend russisch sind oder eine Mischung mit anderen. Den russischen Anteil enteignen ? Kann man machen nur wer kauft etwas wo nichts durchfließt? Der Anfang liegt ja in Russland.

          Umleiten des Anfangs dauert Zeit die man nicht hat.
          Der der Öl und Gas hat hat nicht die Leitung. Neubau, Umbau, Schiffbau braucht Zeit die man nicht hat.
          Die Saudis u.a. haben zwar das Produkt wovon sie auch mehr bereitstellen könnten nur tun sie es nicht weil ihnen der hohe Preis ja selbst gefällt. Oder weil sie jetzt denen etwas heimzahlen wollen die jetzt nach Öl und Gas schreien. Man hat sie benutzt und dachte man könne sie einfach ausspucken und nun spucken sie uns aus.

          Gas ist nicht gleich Gas. Das alte Gemisch passte zum Leitungssystem, das Neue weniger. Anpassungen sind nötig. Aktuell lief die Anpassung H- Gas zu L- Gas bis hin zum Endverbraucher z.B. NW Deutschlands, Niederlande.
          Das angebliche politische Projekt NS1 und 2 sollte durch Direktverbindung die alten, oft schlecht gewarteten und zu kleinen Stränge quer durch Europa entlasten und gleichzeitig die wachsende Industrienachfrage sichern.
          Wer will schon dort investieren wo eine Pipeline aus dem letzten Loch pfeift?
          Man kann einer Verknappung begegnen aber nicht ratz fatz alle anderen Probleme lösen.
          Was aus einem großen Loch kommt passt eben nicht durch ein Nadelöhr.

          Wer anfängt zu enteignen erzeugt eine Kettenreaktion. Welche Bank, welcher Aktionär oder welche Firma lässt sich ungestraft etwas wegnehmen?
          Aber alle anderen Länder studieren sehr genau wie es trotzdem getan wird und werden dem Vorbild folgen. Sie enteignen zur Sicherheit im eigenen Land weil sie eh schon übers Ohr gehauen wurden. Sie wollen mit zuverlässigen Leuten/Staaten handeln.
          Anteil erhöhen um nicht enteignet zu werden?
          Ab welchem Anteil rechnet es sich dann nicht mehr?
          Anteil nicht erhöhen und mit Krieg antworten dann ist alles weg.

    2. Nur sind das erstens die Notreserven, die eigentlich gar nicht angetastet werden, weil das Gas durch die Pipelines normalerweise ja ständig massenhaft weiter fließt (wenn wir kompetente Politiker hätten).

      Das ist aber nicht der Fall! Im Gegenteil alle Pipelines sollen sogar endgültig still gelegt werden. Ohne wirklichen Ersatz! Flüssiggas -und das wurde von Anfang an von allen echten Experten gesagt – IST KEIN AUSWEG! (nicht bezahlbar, und es existieren keine Terminals).

      Zweitens sind 61% im Sommer viel zu wenig, das Gas wird ja auch in viel höhrem Ausmaß von der Chemischen und petrochemischen Industrie gebraucht. BAYER Leverkusen kann demnächst den Laden komplett dicht machen, weil das Gas (die Notreserven!) für warme Wohnungen gebraucht wird.

      Herr laß Hirn regnen! (bitte bitte bitte auch für „Hinweis“)

  16. Hallo alle zusammen, bin neu hier und möchte mich gerne diesem Forum anschließen.

    Auch wenn ich nicht mit Herrn Röper unbedingt in allem einer Meinung bin möchte ich doch hervorheben dass er mir mit seine Artikeln sehr hilft mir eine objektive Sichtweise
    auf die aktuellen geopolitisch/ökonomisch determinierten Entwicklungen, insbesondere des Westens zu verschaffen. Der mediale Mainstream der sog. „ westlichen Wertedemokratie“ ist nicht zu ertragen, da diese fast ausschließlich auf bewusstem Lügen, Halbwahrheiten und Kriegspropaganda besteht. Ich werde mich ab und an mit einem Kommentar äußern, insbesondere im Hinblick auf die Vergangenheit.
    Wer die Vergangenheit ignoriert ist leider dazu verdammt sie wiederholen zu müssen.
    Diesmal leider nicht als Farce.

    1. Ja, herzlich willkommen auch von meiner Seite!

      Vielleicht haben Sie ja die Zeit eines von Herrn Röpers Büchern zu lesen. Das eine, wie das andere sind voll von Dingen, die wir hier in der EU-Blase nicht erfahren hatten. Aussagen, Handlungen, Hilfen sowie Ansichten Russlands auf die „freie“ Welt und natürlich der Bezug zu verschiedenen Kriegen (keine Rechtfertigung). Aber einfach Darstellungen, die eine zweite Meinung zulassen.

      Ich kannte Herr Röper nicht, war aber schon länger mit der Entwicklung der EU unzufrieden, weil bestimmte Maßnahmen so gar nicht in wirtschaftswissenschaftliche Bezugsgrößen passten. Die Warheit dahinter existiert leider nicht im Sinne Gut vs. Böse. Es ist nicht immer klar, wer aus welchen Gründen wie handelt. Leider geht es oft um Geopolitik und die kennte kein Erbarmen, kein Schmerz und kein Freund. Dazu kommen noch verschiedene Layer von Interessensgruppen, wie NGO´s, Familienclans, welche Geld nicht mehr sonderlich interessiert und die den Focus auf eine vermeintlich „bessere Welt“ legen, sowie die Herren der Presse die wiederum von Staaten selbst, oder Thinktanks wie Bellingcat und co. strategisch ausgerichtet werden. Also ein illusteres Sammelsurium an Interessensgruppen, die alle unterschiedliche Ziele verfolgen, aber doch eines eint: Russland, sowie alle nicht „demokratisch“ gehandelten Länder sind für diese Gruppen nicht greifbar. Aus diesem Grund wird immer darüber nachgedacht, wie man solche Länder „demokratisieren“ kann und damit auch über die Scheinheiligkeit der geschaffenen Liberalisierung auch gleich über die eingesetzten Politiker ein solches Land seiner Rohstoffe, sowie im erweiterten Sinn auch der freien Entscheidungsmöglichkeit beraubt…

      So geschehen über geziehlte Investitionen des Westens in die Ukraine. Aber hierfür empfehle ich Ihnen lieber wieder das Buch „Die Ukraine Krise von 2014 bis zur Eskalation“. Nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie vielleicht nur 10 Seiten pro Tag, denn es ist sehr komprimiert und strotzt nur so vor Namen, Fakten und Zusammenhängen. Ich selbst habe es am Anfang nur grob gelesen, um es dann später noch einmal genauer zu betrachten.

      Später habe ich mit Mitarbeitern gesprochen, die z.T. aus Russland stammen, oder Familie in der Ukraine haben. Man sagt(e) ja nicht umsonst „Brudervolk“. Einer, ich will Ihn mal Olek nennen, hat mir gesagt, dass diese Geschichte (mit der Bombardierung der Osturkraine aus dem eigenen Volk heruas seit 2014) viele kennen, es aber aus Angst für sich behalten. Seit dem kann ich wenigstens mit einem kleinen Teil darüber offener sprechen. Viele Deutschrussen, oder Russen, die nach Deutschland immigriert sind, trauen sich nicht mehr, Ihre Herkunft offen zu zeigen. Das ist sehr traurig, denn selbst wenn der russische Präsident Putin hier Fehler begangen hätte, was hat das mit der hier lebenden Bevölkerung zu tun, die oftmals eher noch zu uns gehalten haben, als dass Sie in Rusland Putin unterstützt hätten? Jetzt sind Sie alle für Ihn und ich kann es gut nachvollziehen. Das ist eine widerliche „Cancle Culture“-Demagogie, der ich mich offen widersetze. Auch gerne in der Diskussion, denn viele Personen haben überhaupt kein Hintergrundwissen, scheuen sich aber auch den Blick nach drüben zu wagen, der immanent wichtig ist, um entscheiden zu können, ob und wer gerade etwas subjektiv betrachtet falsch macht.

      Also nur zu. Ich kann nur jedem raten, sich zu informieren. Denn welche Demokratie würde Sender, Internet, Twitter und co. bewusst sperren oder filtern.. ich dachte in einer Demokratie kann man das ab, das der mündige Bürger erkennt, oder zumindest recherchieren kann, wer hier eher die Wahrheit sagt und wer zum Selbstzweck eher nicht. Das ist für mich gelebte Basisdemokratie! Aber ist uns schon länger abhanden gekommen (leider)!

  17. „,dann müsste eine demokratische Regierung die Menschen im Land zumindest fragen, “

    Vergangenes Jahr, also 2021, wurden die Bürger Deutschlands per Wahl gefragt und wenn sie aufmerksam und kritisch die Regierungszeit von Frau Merkel bewertet hätten, dann wäre eine Ampel vielleicht nicht zustande gekommen, aber wie der Volksmund sagt: „Dummheit schützt vor Schaden nicht.“

    1. Eine Wahl ist keine Befragung und keine Abstimmung!

      Bei einer Wahl wird dem Wähler zugemutet, aus ein paar wenigen verschwommen Paketen, die von professionellen Werbeagenturen positiv dargestellt werden, eine auszuwählen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass keines dieser krass falsch dargestellten Pakete eine Mehrheit erzielt, sodass Koalitionen gebildet werden müssen, worauf der Wähler keinen Einfluss hat und seine Stimme Pakete in die Regierung hievt, die ihm möglicherweise zuwider sind und die er mit taktischem Wählen verhindern wollte (Beispiel: AfD-Anhänger, die widerwillig FDP gewählt haben, um wenigstens eine grüne Regierungsbeteiligung zu verhindern).

      Und als Gipfel der Frechheit wird dem Wahlvolk dann hinterher noch erzählt, es sei für alles, was dieses Gremium macht, verantwortlich und habe genau das gewollt, auch wenn vorher noch kein Mensch wissen konnte, dass das kommen wird.

      Lass Dir so einen Mist nicht einreden. Es ist schon schlimm genug, wie es ist. Man muss sich nicht auch noch Asche aufs Haupt schütten.

      Natürlich sind Volksbefragungen nicht erwünscht. Das Ausmaß und die Aggressivität der Propaganda müssten drastisch steigen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Aber ich denke, es wäre möglich, es wäre nur sehr teuer.

  18. Inflation heißt ja wörtlich Aufblähung. Aber meist wird es synonym mit Teuerung benutzt, so auch hier. Das ist irreführend, denn die Teuerung ist nur ein Symptom, wie auch hier im Artikel richtig festgestellt. Eine der Ursachen der Teuerung ist die Inflation, nämlich die Aufblähung der Geldmenge.

    Man versteht besser, was passiert, wenn man das Wort Inflation als Aufblähung der Geldmenge gebraucht. Die Inflation = Aufblähung der Geldmenge hat zunächst eine Teuerung der Anlagewerte und Spekulationswerte gezeitigt (Börse, gewisse Immobilien, sogar Bitcoin) – und leistet nun auch einen Beitrag zur Teuerung der Verbraucherpreise.

    1. » Das Konzept der Teuerungsberechnung über einen Warenkorb, ist vor allem aber aus einem ganz anderen Grund problematisch: Sie stellt die Wirkung in den Vordergrund, nicht die eigentliche Ursache! … Somit bleibt festzuhalten, dass man sich bei der Berechnung der offiziellen Inflationsrate lediglich auf Symptome (Preissteigerung) konzentriert, während die eigentliche Ursache völlig ausgeblendet wird. (Oder konnten Sie den Massenmedien schon einmal entnehmen, dass die Ausweitung der Geldmenge seit Jahren auf einem neuen Hoch angelangt sei…?) … [österreichische Schule, Rothbard, von Mises] … In der Gegenwart lässt sich das Geldmengenaggregat M3 adäquat als Messfaktor für die tatsächliche Inflationsentwicklung hernehmen, welche im Euroraum im Juli 2008 bei 10,3 (!) Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitrau lag. Die klassische Art der Inflationsmessung gelangt also zu deutlich höheren Werten, als die amtliche Statistik. Die klassische Inflationsdefinition ist in ihrer klaren Ursachenbenennung der Mainstream-Variante eindeutig überlegen. «

      https://www.florian-sollfrank.de/artikel/die-richtige-inflationsdefinition-entscheidet-%C3%BCber-langfristigen-kaufkrafterhalt/

  19. Es mögen viele Faktoren eine Rolle spielen, die zu diesem Fiasko geführt haben, für mich bleibt aber das marode Finanz- und Überschulungssystem der Hauptgrund. Den ersten Warnschuss hat man 2008 zwar vernommen, aber so gut wie nichts dagegen unternommen. Die Politik wollte nicht, die Banken auch nicht und das Großkapital hat sich einen Dreck darum geschert, was den Ausgang angeht. Milliarden inflationär gedrucktes Geld wurden den Banken in den Rachen geschoben, um Investitionen anzutreiben, um damit weiteres Wachstum zu generieren. Pusteblume, es hat nichts genutzt Es wurde weiter mit diesem Geld gezockt und das bürokratische Supermonster der Staat war nicht in der Lage oder Willens etwas daran zu ändern. Als Rettung kam dann die Idee der Negativzinsen. Ich bin kein Finanzexperte, aber man hat wohl damit dem System den Todesstoß versetzt. Egal ob im privaten oder wirtschaftlichen Bereich, Investitionen brauchen Planungssicherheit. Die einzigen, die wohl überproportional von der lockeren Geldpolitik profitiert haben, waren wohl die Zombiefirmen, die es hätte, schon lange nicht mehr geben dürfte. Um die Banken zu schützen, hat man dann das Insolvenzrecht schnell mal außer Kraft gesetzt. Es wird viel von einer Energie- und Versorgungskrise gesprochen. Das Drama wird nach meiner persönlichen Meinung erst richtig beginnen, wenn eine Bank nach der anderen in Schwierigkeiten kommt. Dann geht es an die Enteignung des Bürgers. Was jetzt politisch und medial versucht wird, ist die Umkehr von Ursache und Wirkung. Die Ansätze dazu waren schon unter Corona vorhanden, wenn nicht Corona genau dafür sein „Unwesen“ treiben sollte. Der Ukrainekrieg spielt jetzt den Totengräbern in die Karten. So lange wie möglich am Laufen halten und dabei noch absahnen was geht. Die USA sind tief gespalten und eigentlich vollkommen pleite. Die EU verliert im internationalen Spiel der Geostrategen immer mehr an Bedeutung und hat keinen Plan B. Die Briten sind immer noch stocksauer das man ihnen den großen Finanzplatz weggenommen hat und werden außerdem den Teufel tun den Untergang der EU aufzuhalten. China hat wohl auch gemerkt, dass Export gut, aber die Einbindung in ein marodes westliches Finanzsystem sie mit in den Abgrund reißen kann. Die Immobilienkrise in China ist noch nicht durch, aber die haben wohl viel schneller und sehr radikal reagiert. Und Russland? Der Donbass mag eine Motivation gewesen sein, aber die Bedrohung der eigenen Sicherheit hatte wohl oberste Priorität. Besonders, wenn man es mit einem angeschlagenen Gegner zu tun hat. Auch Russland weiß, dass das globale Finanzsystem kurz vor dem Kollaps steht und es verwundert nicht, dass der Abbruch aller Beziehungen zum Westen auch unter eigenen Schmerzen in Kauf genommen wird.

  20. „…Das jedoch ist von der Politik nicht gewollt. Wäre Deutschland eine echte Demokratie und wäre die EU eine demokratische Organisation, müssten die Regierungen die Wähler fragen: Wollt Ihr all die Probleme, wie Inflation, Arbeitslosigkeit und Verarmung in Kauf nehmen, um Russland (vielleicht ein bisschen) zu schaden? Wenn die Menschen das mehrheitlich ganz toll finden, dann wäre nichts dagegen zu sagen. …“

    Ja, lieber Thomas Röper, das wäre dann aber eine direkte Demokratie und die ist in Deutschland und Europa erst recht nicht gewollt. Hauptargument (sinngemäß): Das Volk ist zu blöde dafür!

    Z.B. zu kapieren, das die geostrategischen Interessen der USA immer das Wichtigste im ganzen Universum sind und sie zur Not dafür auch verrecken müssen.

    Etwas übertrieben? Also ich habe noch kein wirklich stimmiges Argument gegen direkte Demokratie gehört, nur obige Labereien. Wir haben ja auch wirklich einen Ausbund an Sachkenntnis bei den Ministern! Da ist z.B. ein Autor von Kindermärchen – Büchern als Wirtschaftsminister. Also wenn das nicht pure Kompetenz ist!

    Wir haben aber eigentlich schon seit mindestens 25 Jahren Bundesregierungen, die ähnlich inkompetente Politik machen (schon Schröder war die pure Katastrophe!) nur früher wurde das durch stabile Weltpolitische Lage abgefedert, da konnten sich die Dilettanten in Bonn und später Berlin noch solch katastrophele Fehler leisten, ohne das gleich die ganze Volkswirtschaft abstürzt.

    Es gab auch noch eine gewisse „Grundvernunft“, die verhinderte, das man es sich mit dem im ganzen 20. Jahrhundert zuverlässigsten Energielieferanten – Russland – mutwillig verscherzt hat. Alles in allem kann ich seit vielen Jahren keine Fachkompetenzen mehr bei Politikern erkennen.

    Aber genau die soll doch angeblich gerade durch unser (Fake) Demokratie-Modell der repräsentativen (Schein) Demokratie immer bestens gewährleistet sein! Das Selbe gilt auch für die anderen westlichen (Schein) Demokratien. Auch in den USA wird seit vielen Jahren Politik gegen die Interessen des Volkes gemacht.

    Das Argument gegen direkte Demokratien (sachgerechte Entscheidungen) war also auch immer falsch. Nie waren wirtschafts-politische Entscheidungen so wenig sachgerecht wie heute. Schlechter wie unsere Hanseln kann man es eigentlich kaum noch machen.

  21. Eigentlich ist es mir wurscht wie es den Bunderepublikanern geht, denn sie haben diese Situationen gutgeheissen, eine Minderheit hat die Vollstrecker gewaehlt und die Mehrheit unterstuetzt diese durch Stillschweigen nach Kraeften. Was aber fuer mich am geilsten ist, sind die Kommentare in allen Medien die das Thema Verarmung aufgreifen. Da werden Hunderte Vorschlaege unterbreitet wie man die Zukunft ueberlebt. Das faengt bei Holzspaltetipps an und endet bei heissen Steinen in den Betten der Kinder die (logisch) nur jeden 2. Abend das Gesicht waschen. Es ist wirklich ein stolzes Voelkchen, das sich noch nicht mal an den relativen Wohlstand von vor 3 Monaten zurueck erinnern kann und sich stattdessen im Wald mit dem Nachbarn ums Fallholz streitet. Uebrigens,-in Libyen gibts grade eine kleine Revolution und die Regierung wackelt. In Sued-Korea ist eine Regierungschefin zum Teufel gejagt worden. Weitere Infos zu Voelkchen wo sogar die Frauen Eier in der Hose haben siehe Auslandspresse. Und noch was. Die Verbrecher die jetzt an der Macht sind, wurden nur von einem kleinen Teil der Bevoelkerung in die Macht gehoben. Also gilt es die, die nicht dabei waren weiter aufzuklaeren aber auch zu radikalisieren. Damit der Knueppel im Wald nach anderen Gesichtspunkten ausgesucht wird.

    1. Was ich nicht verstehe, Gasprom hat Langfristverträge mit uns abgeschlossen, 230 bis 300$ pro 1000 Kubikmeter. Jetzt kann Russland wegen höherer Preise weniger verkaufen und trotzdem mehr verdienen. Wie kommen die höheren Preise zustande?

      1. Viele Länder ließen ihre Verträge einfach auslaufen weil man ihnen Ersatz versprach und da kein Ersatz da ist wird jetzt gejammert damit Andere die hohen Rechnungen übernehmen.

      2. Tja … es gab sichere Verträge mit den Polen, die wollen ja nu kein Gas mehr .. freie Kapazität mit dem Weltmarkt. Übrigens wird die Jarmal Pipeline nicht mehr genutzt, nicht weil die Polen kein Gas wollen. Die Polen haben einfach mal Gasprom auf dem polnischen Gebiet enteignet, damit gibt es für den polnischen Abschnitt einen neuen Eigner und den beliefert Gasprom jetzt nachvollziehbar nicht mehr.
        Es gab auch Verträge mit Deutschland. Der deutschen GaspromTochter ging es ähnlich wie in Polen, enteignet und dann von Russland aus als Geschäftspartner abgewählt. Damit Gas frei für den Freien Markt. Ebenso laufen durch die Ukraine weniger Gasmengen, weil die Ukraine einen Einspeisungspunkt nicht mehr akzeptiert und NS1 hat 100 Mio m³ weniger am Tag.
        Länder wie das Baltikum, Polen, Bulgarien müssen sich ja irgendwie mit Gas versorgen, dass die Russen ihnen nicht mehr liefern. Dieses Gas kommt dann naaaa…. aus Russland, muss durch Russland dann also zu marktgerechten Preisen auf dem Weltmarkt aufgekauft werden, damit Dritte es kaufen und dann mit weiteren Aufschlag in die Länder mit Bedarf schicken können.
        Und ist der Handel noch so klein… bringt er mehr als Schulden ein … für Russland derzeit einen in den Vorjahren ungekannten Aussenhandelsüberschuss.

        Dieser Satz “ Die Regierung könnte die Preise für Strom und Heizung morgen wieder auf das Niveau von vor Corona senken, wenn der politische Wille vorhanden wäre.“ kann dann allerdings unter Ulk verbucht werden. Die langfristigen Vorzugspreise, die Europa einmal besass wird es wohl nie wieder bekommen. Dazu ist das Verhältnis zu zerrüttet.

      3. Na ganz einfach es gibt auf Drängen der EU eine Börse für Gas und das treibt die Preise wer Gas braucht kauft zu jedem Preis. Deutschland hat ja seit Februar das billige Gas billig an Polen und an die Kokaine verkauft und jetzt luegt uns dieser Kinderbuchschreiber jeden Tag an.

  22. @Aletheia 1957
    Von der technischen Seite gesehen haben Sie recht. Ich erinnere mich an Zeiten vor rund 25 Jahren (noch kein Internet; irgendwas mit mailbox Netzen), wo sehr anspruchsvoll diskutiert wurde und man sich die Diskussionsstränge glaube ich sogar graphisch ansehen konnte, samt Verzweigungen. Keine Software von der Stange, sondern durch engagierte Programmierer kundenorientiert gebastelt.
    Bloß: das würde heute viel Zeit + Geld kosten. mfG! 🙂

  23. Diese Regierungen in der BRD arbeiten eindeutig nicht für uns Deutsche. Normal wäre, sich auf die Wirtschaftskraft zu konzentrieren, um für mehr Wohlstand der Deutschen zu sorgen. Was hier seit der Weimarer Republik gehörig falsch läuft, ist die nebenher laufende Ideologie, die seit 1990 total perfide daherkommt. Da werden Menschen angegriffen und z.T. sozial vernichtet, wenn sie das Falsche denken. Ich habe einmal einen Vortrag zum gewollten und organisierten Bildungsrückbau gehalten, die Zuhörer waren schockiert, mit welcher Bösartigkeit der Bildungsrückgang herbeiorganisiert wird. Immer in kleinen Schritten, wie wir es von den Feinden gewohnt sind.

    1. Ja, so ist das. Ging meiner Erinnerung nach so Anfang der 80er los als man in den Schulen die Messlatten niedriger legte und die Sinnhaftigkeit von Zensuren zu diskutieren begann. Dann diese dumme und völlig überflüssige „Rechtschreibreform“, die die Dummheit unterstützt uswusf.

  24. Beim Tankrabatt werden im Prinzip nur Steuererhöhungen zurückgegeben. Wir haben überall beinahe täglich steigende CO2-Abgaben. Das 9-Euro-Ticket bringt Geld in die Kassen der verschuldeten staatlichen Bahn. Die deutschen Steuereinnahmen könnten dieses Jahr ein Rekordniveau erreichen. Die Reichen besteuern ist eher der übliche Senf, der die Reichen aus dem Lande treibt.
    Das mit der EZB ist natürlich korrekt.

  25. Das Energieproblem kann man ohne das Feuern von Scholz und Baerbock niemals lösen. Eine Entschuldigung bei Putin und das sofortige beenden der Ukraine Förderung, vor allem mit Waffen wäre fällig. Die Ukraine ist ein faschistischer Mörder und Folterstaat. Den Opfern des Krieges zu helfen, auch den russischen Opfern im Donbass wäre hilfreich. Oscar-Preisträger Nikita Mikhalkov muss man gehört haben! https://www.youtube.com/watch?v=60DvsgvbDa4

  26. …wenn der dumme brd – Pöbel weniger Geld hat, fliegt er halt nicht jedes Jahr 2 mal nach Antalya… ..so bleibt er daheim und kann auch unter den Windmühlen spazieren gehen.. ..auch zwischen den Glasflächen auf den ehemalige Äckern und Wiesen, kann er sich erholen, da ist es schön warm..?. ..SIE wollen es SO !!..🤣😈

  27. Herr Röper, Sie haben das Wichtigste vergessen !

    Die Menschen gleuben, in 2 Jahren ist es ausgestanden, dann haben wir wieder genügend Flüssiggas aus Amerika. Heizen und Strom werden zwar etwas teurer, so what ?

    Mit einem 3 Mal so hohen Gas-Preis ist in Europa keine Düngemittelproduktion mehr möglich, dito keine Papierproduktion mehr und keine Poduktion von Glas, Keramik und Porzellan. Chemie ohne Chlor geht genau so wenig wie Kaffee ohne Bohnen, dur wenn der Strompreis doppelt so hoch ist, geht Elektrolyse nicht mehr, damit ist chemische Industrie in Europa nicht mehr möglich. Aluminiumverhüttung und Elektrostahl geht auch nicht mehr, weil auf dem Weltmarkt nicht zu verkaufen zu den Preisen. Verbrennerautos in 13 Jahren verboten.

    Von was wollen/sollen wir dann eigentlich noch leben ?

    1. Die EU belegt jetzt schon die schlechtesten Plätze der Welt bei den Energiepreisen. Beim Strom gemeinsam mit Inselrepubliken wie Bermuda, wo sie teure Kleinanlagen haben. Die BRD ist negative Weltspitze.

      Dank moderner neuer Kraftwerke liegt Äthiopien unter 0,01 € pro kw/h. Sie bauen 13 neue Industrieparks im ganzen Land, wollen in fünf Jahren Industrieland sein, und in Addis Abeba entstehen mehr neue Hochhäuser als in der ganzen BRD zusammen. Seit Jahren höchstes Wirtschaftswachstum der Welt.

      https://www.electricrate.com/data-center/electricity-prices-by-country/

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