Politisches Tauziehen

Was die Türkei für ihre Zustimmung zum NATO-Beitritt von Schweden und Finnland fordert

Der Streit der NATO mit der Türkei über den NATO-Beitritt von Schweden und Finnland zum westlichen Militärblock macht Schlagzeilen. Aber was fordert die Türkei eigentlich?

Da es in deutschen Medien meist nur kurze und unvollständige Artikel darüber gibt, was die Türkei von den NATO-Beitrittskandidaten Schweden und Finnland fordert, habe ich einen Artikel der russischen Nachrichtenagentur TASS übersetzt, der alle türkischen Forderungen und die Hintergründe auflistet.

Beginn der Übersetzung:

Feilschen um Sicherheit: Warum die Türkei die NATO-Erweiterung blockiert

Ankara ist bereit, den Beitritt Schwedens und Finnlands zum Bündnis zu unterstützen, aber nur zu seinen eigenen Bedingungen

Finnland und Schweden können der NATO nicht ohne die Zustimmung der Türkei beitreten. Ankara ist nicht grundsätzlich gegen die Erweiterung des Bündnisses, fordert aber, dass auch seine Interessen berücksichtigt werden.

Wie die DPA am 18. Mai berichtete, hat die Türkei die Aufnahme von Gesprächen in der NATO über den Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO blockiert. Die skandinavischen Länder sind einen Schritt davon entfernt, Teil des Militärblocks zu werden. Sie haben bereits förmliche Anträge auf Mitgliedschaft gestellt. Stockholm und Helsinki blieben lange Zeit neutral. Nach dem Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine beschlossen sie jedoch, dem Nordatlantischen Bündnis beizutreten. Die Länder waren der Meinung, dass dieser Schritt ihre Sicherheit erhöhen würde. Es wurde erwartet, dass sie der NATO so bald wie möglich beitreten würden. Im Winter sagte der Chef der Organisation, Jens Stoltenberg, dass Finnland und Schweden fast über Nacht aufgenommen werden würden. Tatsächlich ist die Zustimmung aller Mitgliedsstaaten des Militärblocks erforderlich.

Die Türkei ist das einzige NATO-Land, das sich offen gegen den Beitritt von Stockholm und Helsinki ausspricht. Ankara verlangt von den Kandidaten, dass sie ihre Unterstützung für die kurdischen Strukturen in der Türkei, im Irak und in Syrien, die die türkische Regierung als terroristisch einstufen, zurückziehen und das einseitige Waffenembargo gegen die Türkei aufheben.

Der Widerstand Ankaras

Bereits am 13. Mai erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, dass Ankara die Möglichkeit eines NATO-Beitritts von Stockholm und Helsinki nicht positiv sieht. Ihm zufolge sind „die skandinavischen Länder ein Gästehaus für terroristische Organisationen“, insbesondere für Mitglieder der Arbeiterpartei Kurdistans, die in der Türkei verboten ist.

Darüber hinaus sagte Erdogan, dass Finnland und Schweden sich geweigert haben, mehr als 30 Verdächtige, die Mitglieder von Terrororganisationen sind, an die Türkei auszuliefern.

„Es gibt Meldungen, dass sie uns Terroristen nicht ausliefern. Wir werden nicht zustimmen, dass diese beiden Länder der NATO beitreten“, betonte der türkische Präsident.

Ihm zufolge gibt es sogar in den Parlamenten von Schweden und Finnland „Unterstützer des Terrorismus.“

Um den NATO-Prozess in Gang zu bringen, hat Ankara Stockholm und Helsinki aufgefordert, ihre Beziehungen zur Arbeiterpartei Kurdistans zu überprüfen und die Organisation zu verbieten. Die türkische Regierung betont, dass ihre nationale Sicherheit auf dem Spiel stehe.

„Es ist empörend und inakzeptabel, dass unsere Verbündeten und Freunde diese Terrororganisation (Arbeiterpartei Kurdistans) unterstützen“, sagte der türkische Außenminister Mevlut Çavuşoğlu. „Und wegen unseres Kampfes gegen diese Terrororganisation wurden uns Beschränkungen für die Lieferung von Verteidigungsgütern auferlegt, von denen wir einige aus Ländern importierten, die der NATO beitreten wollen.“

Schweden und Finnland gehören tatsächlich zu den Ländern, die seit 2019 ein Waffenembargo gegen die Türkei erlassen haben. Die Beschränkungen wurden eingeführt, nachdem die Türkei im Oktober 2019 die Operation „Friedensquelle“ im Norden Syriens gestartet hatte. Das türkische Militär, das von lokalen Gruppen unterstützt wird, hat nach Angaben Ankaras insbesondere kurdische Einheiten und PKK-Kämpfer aus den Grenzgebieten vertrieben. Damals wurde das Vorgehen der Türkei vom US-Kongress (sowohl von den Republikanern als auch von den Demokraten) und von der Europäischen Union verurteilt, die auf den großen Beitrag der kurdischen Milizen der SNC (Kräfte des Demokratischen Syriens) bei der Bekämpfung der Kämpfer des IS hingewiesen haben.

„Diese beiden Länder (Finnland und Schweden – Anm. TASS) unterstützen offen die PKK und die SNC, die Terrororganisationen sind, die jeden Tag unsere Soldaten angreifen“, fügte Çavuşoğlu hinzu.

Die Reaktionen der Verbündeten

Nach Angaben der europäischen Presse kam die Haltung der Türkei für die Allianz überraschend. Die Organisation begann sich zu fragen, ob Ankara die NATO-Erweiterung wirklich blockieren würde oder ob Präsident Erdogan im Gegenzug für die Ratifizierung irgendwelche Forderungen stellen würde. Bislang sind alle Seiten offen für Gespräche, die aber bisher zu nichts geführt haben.

Die schwedische Außenministerin Ann Linde erklärte, sie hoffe, ihren türkischen Amtskollegen hinsichtlich des NATO-Beitritts des Königreichs umstimmen zu können.

„Sie (die türkischen Vertreter – Anm. TASS) glauben, dass im Prinzip alle Kurden im Nordosten Syriens derselben Organisation angehören. Wir sehen das nicht so, die USA sehen das nicht so und so weiter“.

Auch der finnische Präsident Sauli Niinistö erklärte sich bereit, über die Vorwürfe Erdogans gegen Helsinki, die Arbeiterpartei Kurdistans zu unterstützen, zu sprechen.

Bemerkenswert ist die Position der USA, die die Situation mit Zurückhaltung und sogar Optimismus kommentieren.

Laut der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, ist Washington zuversichtlich, dass die Allianz einen Konsens finden wird. Ähnlich äußerte sich auch US-Außenminister Anthony Blinken, der kürzlich ein weiteres Treffen mit Mevlüt Çavuşoğlu hatte. Jake Sullivan, der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, zeigte sich ebenfalls zuversichtlich, dass die Bedenken der Türkei gegenüber der NATO-Erweiterung ausgeräumt werden können. Schließlich erklärte US-Präsident Joe Biden selbst, er glaube, dass „wir es schaffen werden.“

In der NATO scheint die Stimmung ähnlich zu sein. Der Leiter der Organisation glaubt nicht, dass die Entscheidung Ankaras, Schweden und Finnland zu blockieren, endgültig und unwiderruflich ist.

„Die Türkei ist ein wichtiges NATO-Land. Die Türkei hat nicht die Absicht, den Beitritt Schwedens und Finnlands zu blockieren, sie hat lediglich ihre Bedenken geäußert“, betonte der Chef der Allianz, Jens Stoltenberg.

Nach Angaben von Erdogans Sprecher Ibrahim Kalın schließt Ankara die Tür zu Schweden und Finnland nicht endgültig.

„Die NATO-Mitgliedschaft ist immer ein Prozess“, sagte Calyn und bezog sich dabei auf Gespräche mit Vertretern der nordischen Länder. „Wir werden sehen, wie es läuft.“

Was die Türkei will

Die Türkei kann die Mitgliedschaft Schwedens und Finnlands in der NATO immer noch billigen, schrieb die türkische Zeitung Sabah. Das würde jedoch wahrscheinlich nur zu Ankaras Bedingungen geschehen.

Nach Angaben der Zeitung hat die türkische Regierung eine Liste mit zehn Forderungen erstellt. Die Erfüllung dieser Bedingungen könnte Helsinki und Stockholm den Weg für einen NATO-Beitritt ebnen.

Angeblich fordert Ankara insbesondere:

  • Die Positionierungen zur PKK, die von der Türkei als terroristisch eingestuft wird;
  • Die Verhinderung der Teilnahme Personen mit Verbindungen zu terroristischen Strukturen an Veranstaltungen in ihren Parlamenten;
  • Die Einstellung der materiellen Unterstützung für die so genannten Volksselbstverteidigungskräfte in Syrien, die Ankara mit der PKK in Verbindung bringt;
  • Die Beschleunigung der Auslieferung von mit Terroristen in Verbindung stehenden Personen an die Türkei;
  • Die Beendigung der Kontakte mit Vertretern kurdischer Gruppen, die in Irak und Syrien operieren;
  • Den Abbruch der Verbindungen zu flüchtigen und gesuchten Vertretern der FETO (einer fethullahistischen Terrororganisation);
  • Keine Schritte gegen die nationale Sicherheit der Türkei zu unternehmen;
  • Die Herstellung regelmäßiger Kontakte und Zusammenarbeit in Fragen der Terrorismusbekämpfung;
  • Die Sperrung der Bankkonten von Personen und Organisationen, die mit terroristischen Organisationen in Verbindung stehen;
  • Die Verhinderung der Tätigkeit anti-türkischer NGOs auf ihren Hoheitsgebieten.

Ankara merkt an, dass Schweden und Finnland, wenn sie ihre Haltung „in der Frage der Unterstützung von Terrororganisationen“ nicht überdenken, bei der Vorbereitung auf die NATO-Mitgliedschaft nur „Zeit verlieren.“

Bloomberg schrieb seinerseits, dass die Türkei für die Genehmigung des Beitritts von Ländern zur NATO erwartet, in das Programm für die Produktion von F-35-Kampfjets aufgenommen zu werden.

Zuvor hatte Washington Ankara wegen des Kaufs russischer S-400-Flugabwehrraketensysteme aus dem Programm für die Produktion von F-35-Kampfjets der fünften Generation ausgeschlossen.

Zuvor hatte Washington Ankara wegen des Kaufs russischer S-400-Flugabwehrraketensysteme aus dem Programm für die fünfte Generation von Jagdbombern F-35 ausgeschlossen.

Die Erfüllung der Bedingungen

Ibrahim Kalın sagte am 18. Mai, dass eine Aufnahme Schwedens und Finnlands in die NATO erst dann möglich sei, wenn sie die Sicherheitserwartungen Ankaras erfüllen.

„Der Sprecher des Präsidenten übermittelte seinen Kollegen den Standpunkt der Türkei. Er betonte, dass der [NATO-Beitritts-]Prozess nicht vorankommen wird, solange die Erwartungen der Türkei nicht erfüllt sind“, so NTV.

Erdogan selbst forderte die Vertreter Schwedens und Finnlands erneut auf, keine Zeit mit einem Besuch in Ankara zu verlieren, um ihn davon zu überzeugen, sie beim NATO-Beitritt zu unterstützen.

„Die NATO ist eine Sicherheitsorganisation, also werden wir nicht zu einer Organisation Ja sagen, der es selbst an Sicherheit mangelt“, sagte der Präsident auf einer Sitzung der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung, deren Vorsitzender er ist, im Parlament.

Dennoch reisen schwedischen und finnischen Diplomaten am kommenden Montag nach Ankara. Nach Angaben der Zeitung Türkiye hat die türkische Seite ein so genanntes skandinavisches Dossier für sie vorbereitet. Dem Papier zufolge wird es fünf Forderungen enthalten, ohne die Stockholm und Helsinki der NATO nicht beitreten werden. Dazu gehören die Auslieferung von Mitgliedern der „terroristischen“ PKK und der FETO, die Anerkennung des SNC als Terroristen, die Beendigung der Unterstützung für Vertreter der Fethullah-Anhänger, die Schließung aller Organisationen, die mit Strukturen in Verbindung stehen, die mit Terroristen in der Türkei in Verbindung stehen, und die Bereitstellung entsprechender Garantien.

Der stellvertretende türkische Außenminister Sedat Onal wird die Diplomaten empfangen und ihnen die Forderungen Ankaras darlegen. Die Zeitung stellt fest, dass die türkische Regierung diese Forderungen nicht aufgeben wird, auch wenn die skandinavischen Diplomaten Ankara mehrmals besuchen müssen.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

189 Antworten

  1. Diese türkei ist doch nur in der nato – weil der Bosporus momentan zu „ihrem“ Hoheitsgebiet gehört – und deshalb kann sie im Spiel der permanenten Erpressungen mitspielen… – ansonsten wären die in absoluter Bedeutungslosigkeit versunken…..

    Sowie Erdogan mal wieder gedenkt, auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu können… – wir warten auf den überfälligen Fehltritt… 😝

    1. Also ich find’s gut. Könnte der Türkei sicher ’ne Menge ankreiden, aber nicht gerade, dass sie die NATO-Erweiterung ein wenig ausbremst. Vielleicht kommen ja noch ein paar andere Länder auf den Geschmack Forderungen zu stellen 😉

      1. ERdogan weiß sehr gut seine Chancen zu nutzen, auch wenn es eher nach Erpressung aus sieht.
        Aber da der Ami, sowie Schweden und Finnland unbedingt in die Nato aufgenommen werden wollen, wird man genug Mittel finden, die Erdogans Einstellungen sehr schnell ändern.
        Er spielt mit der Nato Katz und Maus, die Skandinavier wollen natürlich durch Nato-Kriege auch Gewinne machen, also werden demnächst alle Interessen bedient werden!

      2. @F.Stegner:
        „Kroatiens Präsident Zoran Milanović ist einer der letzten mutigen Politiker Europas. Nicht nur sprach sich das Staatsoberhaupt immer wieder gegen die Corona-Zwangsmaßnahmen in seinem Land und in Resteuropa aus, auch die NATO-Kriegstreiberei ist ihm ein Dorn im Auge – und das, obwohl Kroatien selbst Mitglied des transatlantischen Verteidigungsbündnisses ist.

        Kroatiens Präsident will Aufnahme blockieren“

        1. Der kroatische Staatschef ist mir persönlich suspekt, denn der derselbe Zoran Milanovic hatte auch dereinst das Ergebnis eines Plebiszits in Kroatien als Ausdruck der Homophobie beschimpft, weil sich die Mehrheit seines Volkes für die Festschreibung der Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau und damit gegen die Öffnung der Ehe für homoerotisch veranlagte Männer- und Frauenpaare bzw. die Einführung der sogenannten gleichgeschlechtlichen Ehe aussprach.

        2. Wie bereits von einem anderen Forenschreiber angesprochen, Milanović ist eine suspekte Figur. Ähnlich wie bei Erdokhan geht es auch hier weniger um Grundsatzfragen oder echte Friedensbemühungen, sondern darum für die Zustimmung etwas herauszuschlagen. Eigentlich ist es Erpressung, was so ja nur funktioniert, weil das Gesamtgebilde nicht ehrlich aufgebaut ist. Die Osterweiterungen waren nicht nur von der Außenwirkung her falsch, sondern auch von der Mentalität her passen West- und Osteuropa nur bedingt zusammen. Sowohl NATO als auch EU haben mehr als einen Konstruktionsfehler.

      3. Es mag ja sein, dass ihnen der Nebeneffekt der Ausbremsung gefällt, aber das ist doch nur Zufall.
        Erdogan will . . . . Er sucht die geplante Nato-Erweiterung für seine Zwecke auszunutzen. Geschäftsmodell: Erpressung. Hat doch bei der Merkel und den „Flüchtlingen“ ja schon mal gut geklappt.

        Allen anderen Ländern traue ich Forderungen zu ihrem Vorteil zu. Aber nicht Deutschland.
        Ich sag nur: Nibelungen

        1. Erdogan „Erpressung“ vorzuwerfen ist einfach nur billig! Was machen denn die USA? Ihre Machtinteressen durchsetzen. Und das ist keine „Erpressung“?

          Es ist doch einfach nur albern, durch und durch mafiösen Strukturen mit dem Paten USA an der Spitze, der einen Seite „Erpressung“ vorzuwerfen“. Jeder versucht seine Interessen durchzusetzen ohne Rücksicht auf die Anderen. OK, nicht jeder, manche haben nur noch den Status des Laufburschens, wie die EU oder insbesondere Deutschland 🙁

            1. Ja, klar. Ich find‘ es nur recht einseitig, wenn man oft Erdogan „Erpressung“ vorwirft. Da könnte man ja auch Russland „Erpressung“ vorwerfen, so nach dem Motto: Wir [Russland] wollen Sicherheitsgarantien oder wir werden militärtechnische Aktionen ergreifen 😉

              Ich möchte nicht wissen, oder vielleicht doch, welche „Erpressungen“ seitens der USA es gegeben hat, dass Schweden in die NATO eintritt. Dass Schwedens Regierung schon des öfteren von den USA erpresst wurde ist, denke ich, sicher bekannt.

    2. Die geostrategische Lage ist für Türkei und Deutsche jeweils Last und Vorzug: beide können nicht ’nicht‘ mitspielen. Während sich Deutschland seit 1990 immer mehr zum Sklaven angloamerikanischer Interessen abrichten ließ, hat die Türkei geschickter agiert und versucht, ihre Interessen zu waren. Ein gefährliches Spiel, bei dem man viel falsch machen kann – immer wieder. Die Alternative ist jedoch die Preisgabe eigener Interessen.

      Im übrigen tanzt auch Russland auf vielen Hochzeiten – mit dem gleichen Motiv. So versichert Russland derzeit die WHO der Zustimmung, was auch nicht unmittelbar verstehbar ist. Viele sähen es lieber, Russland würde stattdessen austreten. Aber dann würden sie die Möglichkeit preisgeben, dort eine Stimme zu haben. Die Nagelprobe wird dann der pandemievertrag sein.

    1. Schweden ganz sicher! Da hat die Regierung nicht wirklich was zu sagen. Machen die eine, dem Sicherheitsapperat Schwedens nicht genehme Politik, setzt sich dieser über die Politik hinweg. Da haben wir doch schon genügend Beispiele in der Vergangenheit gesehen, z.B.: „Whisky on the Rocks“ da war die Presse wirklich noch kreativ 😉

    2. Die PKK ist praktisch das Gleiche wie „Rechter Sektor“, Boko Haram, IS oder al Qaida – eine dieser vielen von EU- und NATO-Ländern organisierten Terrororganisationen. Vor der syrischen PKK, die – wie die al Qaida-artigen – ständig ihren Namen ändert, sind viele Kurden aus Syrien in die Türkei geflohen. Die Kutden meinten, die PKK sei genauso schlimm wie der IS. Was nicht verwunderlich ist, beide haben die gleichen Führungsoffiziere aus westlichen „Sicherheitskreisen“.

      Die Seele von Finnland und Schweden ist längst an den Satan verkauft. Beides sind EU-Länder und beide waren Teil von 20 Jahren Massenmord, Vertreibung und Verwüstung in Afghanistan.

      1. Eine sehr treffende Einschätzung!

        Wer weiss heute noch, wie die Kurden beim Vertrag von Sevres über den Tisch gezogen wurden – von den westlichen Siegern? Dass sie seit 100 Jahren auf 4 Länder verteilt sind uns sich höchst unterschiedlich entwickelt haben? Dass das auch innerhalb der Türkei so ist? Und dass PKK alles andere als eine Interessenvertretung ‚der Kurden‘ ist?

        Die angelsächsische Krake ist unbestreitbar ein Genie immer schon gewesen, Chaos und politische Minenfelder zu hinterlassen. Scheint, sie holt gerade zum ‚Endsieg‘ aus.

      2. „Die PKK ist praktisch das Gleiche …“

        Nö. Die PKK, die noch lange nicht alle Kurden repräsentiert ist anders als jene islamischen Gruppierungen eine sozialistische Terrororganisation, wie auch die Fatah oder die FLN. Und wie alle sozialistischen Terrororganisationen wurde auch die PKK während des Kalten Krieges von Moskau unterstützt, siehe auch RAF, Rote Brigaden oder Action directe. Aus dem Kalten Krieg erklärt sich auch die Tatsache, daß die Türkei einst die Nähe zum westlichen Bündnis suchte. Für die Entstehung der PKK als Reaktion auf Unterdrückung war die Türkei selber verantwortlich, die Einschätzung, daß die PKK nach wie vor eine Terrororganisation ist, die ist richtig. Jene Gruppen verpuppen sich nur und wählen nun eben andere Methoden als bewaffneten Kampf. Besser macht es diese linken Brüder aber nicht.

  2. Ganz sicher wird es einen Kompromiss geben und mit großen scheinheiligen Wortgirlanden werden dann in Wahrheit die Kurden verraten und verkauft für eine verbrecherische Politik.

    Erdogan ist ein cleverer Spieler und natürlich nutzt er diese Chance. Der humanitätsbesoffene Westen, in Wirklichkeit ein dekadenter Dreckhaufen ohne jede Würde und Moral, wird von dem cleveren türkischen Realpolitiker mal wieder vorgeführt als das was er eben ist: ein dekadenter Sch…ßdreckhaufen.
    Man kann erahnen, in welchem Maß Erdogan die EU ausschlachten würde, käme es irgendwann mal doch zu einer Aufnahme der Türkei. Fast möchte man es sich wünschen, das materielle Abschlachten zu erleben!

    1. So wird das wohl laufen, paar Kurden ans Messer, Bestimmungen etwas ändern, bißchen Waffen und Geld. Zustimmung, Aufnahme – und alles wieder retoure. Auch die Russen haben das Schlitzohr auf dem Kieker …

        1. Hallo @some1!

          Sie haben vollkommen recht:
          Bezüglich der politisch / historischen Gemengelage von Levante / Nahost
          und speziell des kurdischen Themas ist mein Durchlick leider gleich null.
          Trotzdem fiel mir Herr Erdoğan in den letzten Jahren immer wieder als
          vollkommen prinzipienloser / hinterfotziger Politiker auf … Pleonasmus 🙂

          1. Erdogan ist ausschließlich daran zu messen, inwieweit er die Interessen seines Landes zu waren weiß. Es ist nicht sein Job, Deutschland zu gefallen oder den Russen zu helfen, sondern im Treibsand der angloamerikanischen Kolonialisierungsgruppe nicht unterzugehen.

            1. @some1
              Was sind die Interessen der Türkei / türkischen Bevölkerung und nimmt Herr Erdoğan diese wahr?
              Ich weiß es nicht, habe nur leise Zweifel anhand des Lirakurses meinetwegen oder der (für mich) sehr türkisch zentrierten Innenpolitik oder des expanisven Außenkurses.

              1. Ehrlich? Ich bin Deutscher und nicht der Vormund der Türkei. Welche Regierung die wollen und welche nicht können die sehr gut selbst regeln, wie sie in der Vergangenheit immer wieder bewiesen haben.

                Mich macht misstrauisch, wenn Deutsche medial auf andere Länder gehetzt werden bezogen auf vermeintliche Ethnien wie Ukrainer oder Kurden. Und ich frage mich, warum?

                Denn in Medien geht es darum, Stimmung zu machen bei Leuten wie Ihnen und mir, die politisch keinen Einfluss haben. Dann fällt mir ein, dass Türken und Deutsche vor Ca. einem Jahrhundert so erfolgreich zusammen gearbeitet haben, dass das Empire einen Weltkrieg inszenieren musste, und dass ein Thema, das den Westen eigentlich nicht das mindesten angeht, so schön von den eigenen Missständen ablenkt.. Und dann denke ich: ach so.

        2. @ some1
          Erdogan sagt zwar PKK, meint aber die Kurden als Ganzes. Sie waren ihm und den Türken schon immer ein Dorn im Auge.

          Die ehrenwerten Engländer haben die Kurden nach dem 1. KW betrogen. Erst haben sie ihnen Kurdistan versprochen. Dann aber aufgrund machtpolitischer Überlegungen den Arabern das Land zugesprochen.

          Ja, auf die englische Machtelite ist Verlass. Die verstehen ihr Geschäft schon seit über 100 Jahren herrvorragend. Jetzt halt als angloamerikanische Machtelite.

            1. Ich denke nicht mal primär. Der wahre Grund wird wohl eher sein, dass die Türkei bei einem sich über alle Kurdengebiete bildenden Staat Kurdistan sehr viel schönes Öl verliefen würde. Ebenso auch Syrien und der Irak.

              Darum sind die Kurden „Terroristen“ und das schöne Öl bleibt bei „uns“.

              Da fällt mir ein, wir (das Volk) könnten doch z.B. auch ein paar Leute (Politiker, Banker, Globalisten, Manager, …) zu Terroristen erklären und sie dann . . . . äh, umerziehen.

              1. @ Krambambuli – natürlich, letztlich geht es immer nur ums Geld. Auch die USA wollen den russischen Staat nur deshalb zerstören, um die riesigen Rohstoffvorkommen versilbern zu können.

          1. Absatz 2 und 3 ist richtig, da sind Ressentiments grundgelegt worden, die bis heute wirken.

            Wo Sie Ihren Glauben an Erdogans Rassismus hernehmen, verstehe ich hingegen nicht. Ich habe immer wieder Kontakt zu türkischen Kurden gehabt. Gut dort integrierte Menschen mit unterschiedlicher politischer Meinung, die sie auch sehr gut und eigenständig begründen können.

            PKK ist ein Versuch gewesen, Missstände der Kurden für einen kurdischen Sozialismus zu nutzen. Inzwischen ist die Zustimmung der Kurden zur PKK allerdings gesunken, da unter anderem Erdogan ein paar der früheen ethnischen Diskriminierungen abgeschafft hat.

            Die PKK ist sozialistisch und ebenso woke wie genderbeflissen und reitet wie die ukrainischen Nationalisten den Westgaul, der ihre Dienste freudig für Propaganda und als Kanonenfutter für seine Zwecke nutzt.

            Ich habe weder bei den Ukrainern noch bei den Kurden vor, an einer westlichen Missionsagenda für Globalfaschismus teilzunehmen.

            1. sehr gut beobachtet. Nachdem die Kurden sich nur schon mehrfach von den Amis verar***en ließen & trotzdem immer wieder für die „irgendwelche Kastanien aus dem Feuer holen wollen“, sind sie nicht mehr ernst zu nehmen als „Vertreter des kurdischen Volkes“.

          2. @Krambambuli

            hm.. Das „Kurdenproblem“ gibt es schon länger als Erdogan & nein, DIE Türken – wen auch immer man damit meint, haben eher weniger Probleme mit den Kurden als mit diesen „Organisationen“, die eben NICHT die Kurden vertreten. Da ist es fast wie es überall ist.

      1. Nun die meisten Deutschen waren in den 30ern sicher auch „anständige Menschen“. Die haben NSDAP gewählt und sich zu diesem Zeitpunkt Auschwitz-Birkenau wahrscheinlich noch nicht einmal vorstellen können …

        1. Nicht mal ein Drittel hatte NSDAP gewählt. Hätten SPD, Liberale und Christdemokraten Hitler nicht an die Macht gehievt, wäre es mit dem Führer nichts geworden. Und unter den NSDAP-Wählern gab es nur wenige, die so was wie „Barbarossa“, Auschwitz und Belsen im Sinne hatten. Heute sind die Deutschen viel mehr Nazi als bei den Wahlen 1932, denn sie wissen, was sie tun; sie wissen, daß es so was schon einmal gab und wie es geendet hat.

            1. antideutsch und Neonazismus ist nur oberflächlich was verschiedenes. Beide Antideutsche und Neonazis wollen eigentlich das Selbe. Die Neonazis belügen die Leute nur wesentlich geschickter, indem sie die glühenden Patrioten markieren.

              Du siehst es an den Antideutschen Grünen, zwischen denen und der Nazi-Junta in der Ukraine passt ideologisch heute kein Blatt Papier mehr, bis hin zu offenen Unterstützung der Kriegsverbrecher der Asow-Bande, die foltern und morden, aber für die Antideutschen Grünen „Helden der Ukraine“ sind (original Nazi-Jargon!).

          1. Der doch gravierende Unterschied besteht allerdings darin, daß uns heute nicht KZ, Gestapo-Folterkeller oder das Fallbeil drohen. Das sollte man trotz allem nicht übersehen. Andernfalls würde es auch hier, auf dieser Plattform, verdammt „still“ werden.
            An dieser ethischen Katastrophe, die da über den Westen „hereingebrochen“ ist, ändert es freilich nichts …

            1. …nein – heutzutage wirst du nicht so einfach „ermordet“ – man ruiniert dich, nimmt dir Stück für Stück die Lebensbasis… – das Ende ist jedoch gleich – der Tod… – damals schnell – heute schleichend und damit noch grausamer…

              1. Übrigens: Die ersten KZ’s gab es bereits 1933. Das berühmte Lied von den Moorsoldaten ist eine Schöpfung von Insassen eines solchen in dieser Zeit.
                Und die Kommunisten sowie ein Teil der SPD-Abgeordneten konnten über das Ermächtigungsgesetz schon nicht mehr abstimmen. Und nur 94 verbliebene der SPD-Fraktion stimmten dagegen.
                Ich vermute mal, das die SPD heute an diese Fehlleistung nicht gern erinnert werden will …

        2. Apropos Auschwitz, dazu muß ich mal an folgendes erinnern:
          Jahrzehntelang wurde den Deutschen und anderen erzählt, 4 Millionen Tote seien in Auschwitz ermordet worden, was dort bis 1990 allen Besuchern auf großen Tafeln verkündet wurde. Die meisten Deutschen glauben das ja bis heute noch. Die Tafeln mit der Todeszahl wurden allerdings nach der Auflösung der Sowjetunion und dem Wegfall totaler kommunistischer Kontrolle entfernt, die Polen mußten sich offenbar nicht mehr an die sowjetischen Propagandazahlen halten. 1992 wurden dann neue Tafeln installiert, auf denen – oh Wunder – nur noch von 1,5 Millionen Toten die Rede war! Kein Wort der Entschuldigung beim deutschen Volk, das bis dahin in verlogenster Weise für den angeblichen Tod von 2,5 Millionen Menschen verantwortlich gemacht worden war. Und keine Rückzahlung der von einer ebenso verlogenen BRD gezahlten „Wiedergutmachungsgelder“. Bis dato wurden mindestens 90 Milliarden € uns Deutschen aus dem Kreuz geleiert.
          Aber das beliebige Jonglieren mit Zahlen setzte sich noch fort:
          Zeitgleich mit der im Auschwitz-Gelände angezeigten neuen, reduzierten Totenzahl veröffentlichte Franciszek Piper, erst Mitarbeiter und dann Leiter der historischen Forschungsabteilung des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau, seine Studie über die Opferzahl des Lagers, in welcher er die Zahl der nach Auschwitz Deportierten mit 1,3 Millionen bezifferte, von denen 1,1 Millionen umgekommen seien! Das heißt, die auf Schildern im Auschwitzgelände den zigtausenden Besuchern angezeigte, von 4 Millionen auf 1,5 runterkorrigierte Zahl von Auschwitz-Toten war tatsächlich um 200.000 höher als die Zahl der Häftlinge, die ebenso laut Piper überhaupt nach Auschwitz gelangt waren!
          Aber auch diese vom Auschwitz-Propagandisten Piper verkündete Zahl angeblicher Opfer ist zu einem großen Teil fiktiv und beruht einzig auf Behauptungen einer polnischen Historikerin. Auschwitz war auch eine Durchgangsstation, viele dorthin Deportierte wurden in andere Arbeitslager überführt; Piper und andere bestreiten die Anzahl dieser weiterverschickten Personen und behaupten, diese seien in Auschwitz umgekommen. Beweise dafür legen sie nicht vor.
          Dann gibt es noch die Auschwitz-Sterbebücher, welche die Russen Jahrzehnte nach Kriegsende freigaben…

          1. Die Russen hatten 45 Jahre Zeit in Ausschwitz zu forschen und zur Wahrheitsfindung beizutragen. Über das Thema selber zu debattieren ist aus juristischen Gründen nicht ungefährlich. Aber die Rolle der SU muß man kritisch ebenso hinterfragen, wie jene der westlichen Siegermächte. Und seit mehr als 20 Jahren regiert Putin in Moskau, hat man jemals kritische Töne darüber gehört, daß auch Stalin in Polen eingefallen ist, ebenso in Finnland? Und wenn man dann schonmal vom Isborsk-Klub gehört hat und von Thesen und wie positiv dort die Rolle Stalins gewertet wird, dann steht der neue Kalte Krieg plötzlich in einem anderen Licht da.

            1. @Majestyk

              Sie haben keine „kritischen Töne aus Moskau zu Stalin“ gehört?
              Eventuell liegt es einfach daran, dass Sie sich noch nie dafür interessiert haben?
              Putin hat sehr wohl sehr viel dazu gesagt. Es wurden auch offizielle Dokumente aus der zeit freigegeben.

              Weshalb Stalin in Polen einmarschiert ist oder weshalb in Finnland – dazu gibt es auch haufenweise Literatur – die Westpropaganda kennen Sie ja zur Genüge – haben die aber sicher auch nie hinterfragt….

              Vielleicht könnten Sie mal Original-Zitate darüber bringen wie in diesem Klub „die Rolle Stalins“ – zu welcher Zeit & in welchem Zusammenhang – so positiv waren.
              Immer nur diesen Klatsch&Tratsch zu verbreiten OHNE konkrete Angaben zur Sache zu machen, ist recht einfältig.
              P.S. Das hat mit dem „neuen(?) kalten Krieg “ nun so gar nichts zu tun.

            2. Moin @Majestyk und danke für Ihren Einwurf!

              Schon in der Antike wußte man um die staatstragende Bedeutung geschichtlicher Erzählungen für das gemeine Volk und jeder Intellektuelle in diesem Metier (Forscher, Institutsangestellter, Lehrer) kennt seinen Parteiauftrag (DDR Sprech).

              Es gibt durchaus auch gründliche, ehrliche, arbeitsame Leute, die sich durch die Archive quälen. (Beispiel: Stefan Scheil, der aber nicht nach einem längeren Südsee – Urlaub aussieht – sorry.)

              Speziell in Rußland gab es während des SU – Zusammenbruchs gute Möglichkeiten und für uns einige wichtige Bücher. Ohne die Leser hier zu langweilen, aber die Erzählung vom hinterhältigen Überfall auf die Sowjetunion hat deutlich mehr Facetten und Väterchen Stalin – ist zwar nicht mein Bier – gehört wohl ordentlich beerdigt, und Schluß.

              1. @Der Hausfreund

                Moin, moin,

                Stalin ist im Grunde auch nicht mein Bier, ich halte es eh für absurd heute lebenden Menschen historische Ereignisse vorzuwerfen. Aber solange dies in Foren so üblich ist, zumindest immer dann wenn es paßt und genehm erscheint, solange braucht es auch immer mindestens einen der den Selbstgerechten den Spiegel vorhält.

                Natürlich gibt es noch zahlreiche gute Historiker, die deutschen werden aber schnell als Revisionisten abgestempelt, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Die Briten waren diesbezüglich bis vor ein paar Jahren etwas freier und konnten mit zahlreichen Mythen aufräumen. Nur solange die etablierten Medien solche Leute ignorieren, erreicht deren Arbeit nicht die breite Masse.

                Nichts genaues weiß man eh meist nicht, sowohl die historischen als auch die aktuellen Ereignisse sind differenzierter als es auf den ersten Blick scheint, ich lasse mich weder von Westmedien, noch von prorussischen Medien mobilisieren, bedeutet natürlich zwischen den Stühlen zu sitezn. Aber ich bin eben kein Kombattand, sondern nur Beobachter. So oder so, Europa wird sowohl kulturell als auch ökonomisch verlieren und sich zurück entwickeln, das ist kaum noch umzukehren, nur waren dies weder allein irgendwelche Eliten, noch fremde Mächte, die Menschen haben zu großen Teilen mitgewirkt und sei es nur durch unterlassen.

                Ich finde es übrigens schon sehr erstaunlich, wie hier im Forum mancher Heiligenschein poliert wird und welchen Ton man gegen jegliche abweichende Meinung anschlägt. Ist auch nicht besser als in prowestlichen Foren. Aber anscheinend findet die Mehrheit hier nichts dabei. Sie gehören zur rühmlichen Ausnahme, ich vermute viele andere trauen sich erst gar nicht aus der Deckung mal etwas differenzierter zu kommentierten. Gebrüll und Beschimpfungen sind aber auch eine Methode Meinungspluralität zu unterdrücken.

          2. @@gert

            Sie haben doch tatsächlich einen an der Klatsche!

            Wer soll sich bei den Deutschen entschuldigen, dass die „NUR“ 1,5 Mio. Menschen in Auschwitz ermordet haben?

            Mein Großvater war in Auschwitz, hat überlebt – aber seine Berichte über diese Zeit kann keiner von uns vergessen…. & ihre Kommentare dazu sind billigster Nazi-Abklatsch!

      2. @ John Magufuli

        Es geht nicht um Kurden. Allen, Türkei, Syrien, Irak, sind die Kurden scheiß egal.

        Es geht, wie so oft schon, nur ums Öl. Würden die Kurdengebiete zu einem eigenen Staat, würden die Genannten viel Öl verlieren. Daher, wehret den Anfängen. Alles Terroristen. Und Terroristen bekämpfen ist ja schließlich was Gutes. Oder?

    2. Wer ein bisschen in der Welt herumgekommen ist, der weiß das Leben in diesem von dir so verachteten Europa sehr zu schätzen. Stimmt, die Politik ist verlogen. Stimmt, die meisten Menschen hier sind ahnungslos. Ist das ein Grund, so verächtlich und hasserfüllt zu sein?
      Klingt nicht nach Durchblick, sondern blinder Wut über dieeigene Hilflosigkeit. Aber ein Neuanfang mit Hass ist nicht das, was ich mir vorstelle.

      1. Lass doch einfach das „blinder“ vor der Wut weg. Und Hass ist was völlig anderes.

        Wut ist ein mächtiges Gefühl, das man als Kraft zu Veränderung nutzen sollte und durchaus nicht schlecht ist.
        Wut läßt Raum zum Denken als Grundlage von Handlungen zu positiven (hoffentlich) Veränderungen.

        Hass läßt keinen Raum mehr zum Denken. Ist nur noch die Grundlage zu blindwütiger Zerstörung.

      2. Stimmt!!! Woanders ist es eventuell noch schlechter. Kann man sich mit zufriedengeben.

        Aber wenn man sich anschaut, dass wir schon mal auf einem viel besseren Weg waren (Soziale Marktwirtschaft), dann ist der aktuelle Zustand und die drohende Zukunft nur noch zum heulen.

      3. @ Zeitzeuge
        „Stimmt, die meisten Menschen hier sind ahnungslos.“

        Warum wohl? Wenn wir eine Journaillie hätten, die ihre Pflicht erfüllt, als KONTROLLE der Regierung wären „die Menschen“ wohl weit weniger ahnungslos. Nur die großen Verlagshäuser haben das Geld Korrespondenten in aller Herren Länder zu schicken.

        Ahnungslos werden die Menschen nur mit einer Journaillie, die sich vorwiegend (wie die Deutsche) als Claqueure oder sogar Antreiber der Regierung zu immer noch radikalerer Politik versteht. Das öffentliche intellektuell-kritische Gegengewicht zur Regierung, das ein Spiegel vor langer Zeit tatsächlich mal war! (kann man sich heute kaum noch vorstellen) das fällt heute komplett aus. Auch weil die anderen auch nicht besser sind (bei der TAZ siehts auch ähnlich böse aus).

        Wenn der Spiegel sich heute in „der Stürmer“ umbenennen, würden sich viele nur denken „na endlich sagen sie einmal die Wahrheit“

  3. Erdogan führt in Nordsyrien seit Jahren einen völkerrechtswidrigen Krieg. Sind alle Kurden zu Terroristen erklärt, dann kann man ihnen auch ihr Land weg nehmen. Jetzt wo alle in die Ukraine schauen und Russland dort beschäftigt ist, ist es günstig, in Nordsyrien weiter zu machen.

    1. hörma Amigo:
      ich kann dieses „völkerrechtswidrig“ schlicht nicht mehr ertragen. „Völkerrechtswidrig“ wird immer dann bemüht, wenn jemand anders als der Westen kriegerische Handlungen führt. Solange der Ami, Franzos, Dummdeutsche oder andere EU-Lobotomierte, AUKUS- und was weiß ich was für westlich finanzierte Terroristen Krieg führen, dreht es sich ja stets um „demokratische Maßnahme“ oder „Friedensmission“.
      Vollständig am Völkerrecht vorbeigehende Invasions- und Vernichtungskriege wie sie der Scheiß-Ami in Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen und VIELEN ANDEREN LÄNDERN ohne Rücksicht auf irgendjemand außer dem Ami selbst geführt haben, werden nicht als „völkerrechtswidrig“ bezeichnet. „Völkerrechtswidrig“ ist grundsätzlich nur Iran, Russland, Venezuela, Nordkorea, Kuba…. Die Liste ist nicht lang aber prominent.

      Mircutux: seien Sie froh das ich nicht der webmaster bin. Ich würde Sie nicht nur aus diesem Forum wegzensieren, sondern Ihre IP-Adresse auf Lebenszeit sperren. Gehen Sie zur BILD-Zeitung und erzählen Sie denen, wie „völkerrechtswidrig“ Erdolf und die Russen sind. Die klopfen Ihnen auch bestimmt ganz doll auf die Schulter.

    2. Ich denke, das war sein großer Fehler.

      Hätte Putin erklärt, dass Russland ab jetzt einen Krieg gegen den Terror führt, wäre wahrscheinlich alles gut gewesen.

      Von den USA lernen, heißt von den Besten lernen!

      1. „Von den USA lernen, heißt von den Besten lernen!“

        Außer in Propaganda sind die USA nirgends wirklich gut und schon gar nicht die Besten.

        Technik? Alles aus Europa geklaut (inklusive Raumfahrt).
        Export? Fast NULL
        Strategie? Lausig (überall krasse Fehleinschätzungen der Lage, siehe Afghanistan).
        Demokratie? Nicht vorhanden (sagen sogar die renommiertesten Universitäten des Landes).

        Ich könnte noch viele weitere Punkte anführen, in denen die USA BESTENFALLS Mittelmaß ist.

        Die Zeiten, in denen die USA in irgendwas „die Besten“ waren, sind sehr lange vorbei. Heute sind sie nur noch ein dekadenter, abnorm verschuldeter, untergehender Großstaat, ohne eine wirtschaftliche Perspektive (die haben sie sich gerade mit ihrer infantilen „alles Böse kommt aus dem Osten“ -Strategie selbst geraubt).

    1. Wenn Sie lesen könnten, wären Sie jetzt einen Schritt weiter. Sie können mir ja Ihre Mail-Adresse geben, dann lese ich Ihnen den Beitrag vor und schicke ihn Ihnen als mp3. Setzt natürlich voraus dass Sie ihn auch inhaltlich verstehen…

    2. Beide Länder hatten eine erstklssige Waffenindustrie, Valmet (staatliche Metallwerke) z.B. ist berühmt. Vor einiger Zeit habe ich im Internet nachgeschaut, was aus der traditionsreichen schwedischen Schienenfahrzeugindustrie geworden ist, Dutzende berühmter Hersteller. Alles weg, Schweden baut so viele Loks und Waggons wie die Zentralafrikanische Republik, nämlich gar keine. Was von den Firmen noch übrig ist, ist heute im Waffenbau.

  4. Anders formuliert: Wie viele Kurden müssen sterben, weil die NATO wachsen will?

    Schon pervers, dass die Weltverbesserer in Berlin und Brüssel die illegalen Angriffskriege der Türkei, die Kriegsverbrechen Erdogans und den Genozid an den Kurden kommentarlos akzeptieren, während sie – angeblich um Völker- und Menschenrechten Gewicht zu verleihen – den dritten Weltkrieg – vorerst als Wirtschaftskrieg – starten, um Putin für einen – angeblich – illegalen Angriffskrieg* zu bestrafen.

    Bislang hat keine unabhängige international Organisation, kein internationaler Gerichtshof den Konflikt in der Ukraine untersucht und bewertet. Putin beruft sich – ebenso wie wir – auf Artikel 51. Das mag Quatsch sein oder eine solide Argumentation, entscheiden muss das eine unabhänige Institution, nicht BILD und SPIEGEL.

      1. Hmm, da ist wohl was dran. Ich habe jetzt keine starke Meinung zu denen, aber sie eher so als Freiheitskämpfer im Vierländereck gesehen, die halt seit 100 Jahren von allen Seiten verarscht werden. Ein Mix von Karl May Romantic mit modernerem Frauenbild (kämpfen mit) ergibt eher eine positive Grundeinstellung. Aber kann natürlich genauso verzerrt sein wie die Darstellung von Assov.

  5. Das ist doch mal richtiger Hot Shit, den die Türken da abziehen. Keine materiellen, nur politische Forderungen? Das wäre doch ein weiterer Sargnagel für den Westen im arabischen Raum. Wenn die Kurden jetzt komplett hingehängt werden für die NATO-Strategie der Osterweiterung, nachdem sie ihre Leute für den “Kampf der Amis gegen den IS“ in Syrien und Irak geopfert haben. Was wird aus der finanziellen Unterstützung der Kurden vor Ort, wenn Schweden und Finnland da zustimmen würden? Das ganze Geld muss sich wohl auch neue Wege suchen. Das kommt halt dabei heraus, wenn man Krieg an allen Fronten anfängt, die Welt ist groß und Interessen überschneiden sich.

    Nebenbei wird noch das Asylrecht in Europa ausgehöhlt. Aber wer fragt da heute noch nach, Asyl ist ja eh nur ein rechtsstaatlich eingefärbtes Deckmäntelchen für illegale Zuwanderung.

    Und oben drauf gibt es noch den Persilschein für das Ausschalten jeglicher Opposition in der Türkei und Embargos sollen zurückgenommen werden. Ein Hoch auf die Integrität des Westens!

    Also die Türken pokern hoch, aber auch hier wird deutlich, dass der Westen nicht mehr auf Langzeitstrategie setzt, sondern nur noch Kurzstrecke läuft, wenn er meint, für die türkischen Forderungen gibt es eine diplomatische Lösung. Na mal schauen, ob das nicht zum Bumerang für die Amis im Nahen Osten wird. Und der Preis könnte echt zu hoch sein, wenn man jetzt der Presse vernimmt, dass Finnland und Schweden zwar der NATO beitreten, aber keine Atomwaffen und keine NATO-Stützpunkte in ihrem Land wollen.

    Vielleicht täuschen die Schweden und Finnland aber auch nur vor, auf Linie zu sein und alles für den NATO Beitritt zu tun, aber eigentlich wissen sie ganz genau, dass es für sie der leichtere und einzig sanktionslose Weg wäre, wenn die Türken ihnen den NATO Beitritt verwehren würden.

    Aber ich frage mich andererseits auch, ob das Ganze nicht doch auch vorteilhaft für Russland und China im Nahen Osten sein könnte, dass die Türken jetzt solche Forderungen stellen und vielleicht sogar damit durchkommen. Zumindest wäre es in Bezug auf Geld ein weiterer Beweis, dass das Bankensystem des Westens nicht mehr sicher für “jedermann“ ist. We will see!

    1. Ich sehe das ähnlich.
      Andererseits – wer sagt uns denn dass es die EU und die NATO nächstes Jahr überhaupt noch gibt? So gelassen wie Putin auf diese 2 Nato-Beitrittsgesuche reagiert hat, kriegt man unweigerlich das Gefühl, dass die Russen im Kopf und in ihren Plänen schon längst viel weiter sind. Vielleicht spielt das in deren Plänen überhaupt keine Rolle mehr…

      1. Ich denke, Putin weiss einfach, dass Schweden und Finnland schon lange „unoffizielle NATO-Mitglieder“ sind, die immer auf der Seite der US-Terroristen stehen.
        Außerdem sind beides EU-Mitglieder, und die EU betreibt sowieso die gleiche Außenpolitik wie die NATO (nur noch eine Zeitfrage, bis eine EU-Mitgliedschaft automatisch eine NATO-Mitgliedschaft beinhaltet).
        Effektiv ändert sich nichts, es wird nur formalisiert, was schon lange faktisch so ist.
        Ich bin natürlich trotzdem gegen den NATO-Beitritt dieser Länder (und wenn es nur ist, weil sie (noch) keine Mitgliedsgebühren bezahlen) — aber ich kann verstehen, warum sich Putin nicht weiter darüber aufregt.

        1. Aber was macht Putin wenn dort Natosoldaten, Stützpunkte und Abschussbasen (getarnt als Flugabwehrbatterie) stationiert werden. Und als mögliches letztes Szenario auch Atombomben. Da fällt mir noch ein auch diese Bio-Labore, was dann??

    2. Ich vermute, Erdogan spekuliert darauf, dass jetzt von beiden Seiten Angebote kommen, die sich überbieten.
      NATO: „Stimmt für die NATO-Erweiterung und wir erklären die PKK zu Terroristen!“
      Russland: „Blockiert das und Ihr bekommt ein S-400-Abwehrsystem! Gratis-Ansichtsmodell!“
      NATO: „Stimmt dafür und wir werfen eine Atombombe auf die Kurdengebiete!“
      Russland: „Na gut, 2 S-400-Systeme!“
      NATO: „Wir stationieren 10 Atombomben in der Türkei und geben Euch die Kontrolle darüber!“
      Russland: „3 S-400-Systeme und eine million barrel Öl!“
      NATO: „Wir geben Euch auch noch den Bauplan für Atombomben und ein paar F-35-Bomber, die sie Abwerfen können!“
      usw…

      1. So ein Quark! Die NATO, sprich die USA brauchen keine Zuistimmung von irgendwem. Wenn die irgendwo einmarschieren oder eine Atombombe werfen wollen, dann bilden sie halt eine Koalition der „Willigen“, kennen wir doch alles schon.

        Das ganze Geschachere ist doch nur für die Unterhaltung des dummen Volkes 🙁 Aber wenn da für den einen oder anderen noch was abfällt, wird das natürlich gern mitgenommen …

    3. @ Anni R.

      „…Vielleicht täuschen die Schweden und Finnland aber auch nur vor, auf Linie zu sein und alles für den NATO Beitritt zu tun, aber eigentlich wissen sie ganz genau, dass es für sie der leichtere und einzig sanktionslose Weg wäre, wenn die Türken ihnen den NATO Beitritt verwehren würden. …“

      Bei den Finnen – vielleicht – aber für die ist es jetzt zu spät, ab morgen bekommen sie kein russisches Gas mehr. Und das in Finnland!

      Bei den Schweden ist die US-Hörigkeit echt, so absolut US-linientreu sie sich im Fall Julian Assange verhalten haben (siehe auch die frei erfundene Vergewaltigungs-Anklage samt Inhaftierung Assanges). Auch sonst haben sich die Schweden sehr mit anti-russischen/pro-NATO Statements sehr hervor getan.

      Auch in Schweden wurde heimlich eine US-Statthalter-Regierung installiert, nachdem damals Olof Palme auf offener Straße erschossen wurde, was meines Wissens nach nie aufgeklärt wurde. Stinkt gewaltig nach CIA oder?

      1. @Aktakul: Ich stimme Ihnen zu, die Schweden sind für mich auch nicht so ganz zu verstehen. Ich mein, sie haben in der Pandemie völlig gegen den Strom gehandelt, in dem Bereich schien es noch möglich, aber ansonsten folgen sie sehr der US Agenda und ja, dass die Vergewaltigungsanklage gegen Assange von der schwedischen Justiz unterstützt bzw. umgesetzt wurde, fand ich auch erschreckend. Aber ich denke, das zeigt ja vielleicht auch, dass es noch verschiedene Lager in Schweden gibt. Die gefakte Anklage in Schweden wurde sicher von wenigen, einem kleinen Kreis von CIA und schwedischem Geheimdienst eingefädelt und dann hatte das “offizielle“ Schweden mehr oder weniger keine Wahl mehr, als den Scheiß mitzuspielen. Und ja, Olof Palme ist ein sehr trauriges Beispiel dafür, was die USA und ihre Vasallen bereit sind zu tun, um jegliche europäische Bereitschaft Russland die Hand auszustrecken, im Keim zu ersticken. Bei der Pandemie war das Gesundheitswesen maßgebend, da war es noch möglich, sich gegen die Agenda zu stellen. Also was ist das Fazit? Wo ein Wille, da ein Weg, egal in welche Richtung?

        Vielleicht macht es ja doch den Unterschied aus, nur Helfershelfer zu sein für eine Agenda, die außerhalb Schwedens bzw. im eigenen Land “friedlich, gesetzeskonform“ umgesetzt wird, zu einer Agenda, die Schweden direkt zur Kriegspartei bzw. Angriffsziel machen würde. Wir werden es nie erfahren, wir können uns nur unseren Reim darauf machen.

        Ja und die Finnen, ich glaube, die Rolle, die ihnen jetzt zugeschrieben wird, mögen sie absolut nicht. Na dann schauen wir mal, was herauskommen wird, wenn die beiden Delegationen in Ankara waren.

        1. @Anni R.

          Schweden war bei Corona ein Sonderfall (habe ich mal im Rubikon oder NDS gelesen, weiss es nicht mehr), weil die bei der Bargeld-Abschaffung in Europa schon die Vorreiter-Rolle machen. Und was die Bargeld-Abschaffung bedeutet, wissen wir ja, vor allem angesichts der Tatsache, das wie wir gesehen haben unser Geld auf der Bank keineswegs sicher ist, Stichwort: Enteignung per Knopfdruck oder „programmiertes Geld“ 😀 (ist also noch viel mehr, als „nur“ der absolut gläserne Bürger!)

          1. @Aktakul: Sie meinen, weil Schweden in der Agenda Bargeldabschaffung führend agiert, hat man ihnen “erlaubt“, in der Pandemie-Strategie eine Sonderrolle einzunehmen? Interessanter Gedanke. Naja, wenn man noch mit einbezieht, dass sich mehrere tausend Schweden freiwillig schon einen Chip haben einsetzen lassen, für das bargeldlose bezahlen, zum Türöffnen und was noch für nen Mist, ist das sicher nicht abwegig. Aber ändert ja nichts daran, dass dieser Sonderweg vom schwedischen Staatsepidemilogen Tegnell so durchgesetzt werden konnte, trotz Widerstand auf politischer Ebene. Aber natürlich kann ich auch nicht sagen, was konkret der Grund war, dass man Schweden diesen Sonderweg hat durchgehen lassen. Vielleicht hat man einfach gewusst, dass man die Schweden noch brauchen wird.

            1. @Anni R.
              Ja, das Schweden besser durch die Pandämie gekommen ist, trotz weitgehendem fehlen von Zwangsmaßnahmen, hat man ja medial recht geschickt vor den Schlafenden verborgen, kaum jemand, mit dem ich mal übers Thema geredet habe wusste überhaupt davon, das die einen Sonderweg gegangen sind.

          2. Stimmt, aber ich denke es hat auch damit zu tun, dass Schweden eine Vorreiter-Rolle bei der gefährlichen Impfung gegen die Vogelgrippe-Panikdemie hatte.
            Die Bevölkerung hat durch die vielen Nebenwirkungen das Vertrauen in Impfungen verloren, und die NWO-Terroristen wollten nicht riskieren, dass trotz Panikmache nur eine 20% Impfquote o.ä. erreicht wird — deshalb haben sie die lockerere Handhabung der Panikdemie als „kleineres Übel“ zugelassen.

            1. Bei Schweden konnte die WHO-Bande das Risiko eingehen, weil Schweden für seine Größe sehr wenig Einwohner hat. Da macht der Unterschied zwischen 20% und 80% vielleicht gerade mal so +/- 5 oder 6 Millionen EW aus.

            2. @Stop Bush and Clinton
              Die Corona-Impfquote in Schweden beträgt 77%, d.h. genau so hoch wie in Deutschland. Die schwedische Bevölkerung hat das Vertrauen in die Impfung daher nur im selben Maße verloren, wie die deutsche.

              ourworldindata. org/covid-vaccinations?country=OWID_WRL

  6. https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/bvg22-029.html

    Besuch des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts in den USA

    Pressemitteilung Nr. 29/2022 vom 11. April 2022

    Vom 28. bis 31. März 2022 besuchte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Stephan Harbarth die USA. Programmpunkte waren u. a. ein Gedankenaustausch mit dem Chief Justice des U.S. Supreme Court John G. Roberts und eine Begegnung mit Justice Stephen G. Breyer. Präsident Harbarth führte darüber hinaus zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Justiz, Rechtspflege und Wissenschaft.

    1. Harbarth wird wohl seine offizielle Vergatterung bekommen haben, um der neue Roland Freisler zu werden. Noch 1 Jahr und das BVG wird wieder Volksgerichtshof heißen und aufrechte Deutsche werden wieder ohne Gürtel oder Hosenträger vor ihm stehen und sich anschreien lassen müssen.

  7. Für mich macht das den Eindruck von vorgeschoben, schließlich müssen sie Gründe finden, weshalb sie einen Beitritt nicht zustimmen. Und da Schweden und Finnland Menschen nicht ausliefern werden, können sie ziemlich sicher sein, das die Verhandlungen zu keinen Erfolg führen.
    Natürlich kann ich auch falsch liegen, aber ich habe im Moment noch den Eindruck, dass damit ein Atomkrieg verhindert werden soll. Weshalb ich dieser Meinung bin? Weil die Blockade gerade von denen kommt, die bislang gute Beziehungen zu Russland hatten. Sie verfügen also über ganz andere Informationsquellen und eine weitere NATO Erweiterung direkt an die russische Grenze wird eine rote Linie sein, die eine sehr massive und endgültige Reaktion bedeutet. Da sich die Türkei auch auf diesem Planeten befindet und sie ein Veto Recht haben, nutzen sie es, um ihr eigenes Rücken Ende aus der Schlinge zu ziehen. Als NATO Mitglied, mit der größten Armee in Europa, wären sie nämlich mittendrin.

    1. „Und da Schweden und Finnland Menschen nicht ausliefern werden, können sie ziemlich sicher sein, das die Verhandlungen zu keinen Erfolg führen.“

      Das glaube ich eher auch nicht. Aber alle Politiker benehmen sich bei Verhandlungen wie Teppichhändler, erst recht tut das selbstverständlich ein Türke. Dem ist schon klar, dass ihm nicht alle Forderungen erfüllt werden, deshalb hat er natürlich absichtlich welche reingepackt, auf die er dann bei einem Kompromiss großzügig verzichten kann. Das mit der Auslieferung könnte dazugehören.

    2. „Und da Schweden und Finnland Menschen nicht ausliefern werden…“ – da bin ich mir überhaupt nicht mehr sicher. Die NATO-U-Boote in der finnischen Regierung, allen voran Niinistö, haben lange auf diesen Moment hingearbeitet und gerade in den letzten Wochen so ziemlich jedes vorher gemachte Versprechen bezüglich dieser äusserst schwerwiegenden Entscheidung gebrochen. Warum sollten gerade die also jetzt kurz vor dem Ziel wegen solch sentimentaler Menschenrechtsfragen zurückstecken? Wenn die NATO Mitgliedschaft nicht anders zu erreichen ist wird man sicher einen Weg finden, eine Auslieferung zu ermöglichen.

  8. Das uns ausgerechnet Erdowahn einmal vor dem 3. Weltkrieg rettet hätte ich nie gedacht. Und bei der Delegation, die nach Ankara kommt, wird sie der STELVERTRETENE Außenminister empfangen. Mehr Zurückweisung geht nicht. Ich weiß nicht, ob es sich hier um einen taktisch genialen Zug von Erdowahn handelt, oder er das wirklich nur aus Egozentrischen Gründen macht. Im Ergebnis jedoch wird Russland nicht dazu gezwungen in Norwegen und Finnland einzumaschieren um auch dort die Stationierung von Atomwaffen zu verhindern. Ich bin auf jeden Fall Gespannt, ob Erdowahn einknicken wird.

    1. Russland holt sich eine blutige Nase beim Einmarschieren in die Ukraine -da werden sie sich bestimmt nicht gleichzeitig Finnland geben wollen, warum sollten sie in Norwegen einmarschieren?

        1. Da ist wohl mehr der Wunsch der Vater des Gedanken:-) In der Ostukraine wird aufgeräumt und sich so positioniert, dass der Ami keine Atomwaffen mehr nahe Kiew platzieren kann, danach ist Ruhe im Karton!

          1. Und sobald der Ami-Verbrecher weiß, er kriegt da seine Atombomben eh nicht rein, endet auch die Unterstützung für die Kiewer Faschisten und die Lage dort normalisiert sich wieder. Die Lügenpresse hier verliert ab diesem Zeitpunkt kein Wort mehr darüber!

      1. Da ist wohl mehr der Wunsch der Vater des Gedanken:-) In der Ostukraine wird aufgeräumt und sich so positioniert, dass der Ami keine Atomwaffen mehr nahe Kiew platzieren kann, danach ist Ruhe im Karton!

      2. @NURI
        „Russland holt sich eine blutige Nase beim Einmarschieren in die Ukraine “

        Wovon träumen sie eigentlich nachts so? Der Krieg in der Ukraine ist schon in den ersten Tagen gewonnen worden. Russland hat absolute Lufthoheit und die militärische Infrastruktur der Ukrainischen „Armee“ ist völlig zerstört. Waffenlieferungen aus dem Westen kommen nicht mehr an, weil das Schienennetz zerstört ist und Russland hat nicht mal ein Zehntel seiner Armee in der Ukraine im Einsatz.

        Russland ist jetzt nur noch da, um die Ukraine von den ganzen Nazi -Radikalinskis zu säubern, die das Land verpestet haben, was nicht ganz einfach ist, weil die Ukraine ein recht großes Land ist (das ist alles!).

        Aber ich wollte sie in ihren „Der Stürmer“ – Traumtänzereien nicht stören. Schlafen sie ruhig weiter.

        1. Wurde sensationell nach wenigen Tagen gewonnen 😀 und seit Monaten kehren sie sozusagen nur noch raus. Erinnert mich irgendwie an den schwarzen Ritter aus „Ritter der Kokosnuss“

          1. Wieso sensationell? Die Ukrainische Armee mit ihren veralteten Waffen hatte von Anfang an nicht den Hauch einer Chance (siehe Totschka U – Uralt Raketen die auf Charkow abgeschossen wurde).

            Der Krieg ist längst faktisch gewonnen (die Asow-Bande im Azovstal hätte sich sonst kaum kleinmütig ergeben). Die Russen haben nur einen kleinen Bruchteil ihrer Armee dafür gebraucht. Naja aber „der Stürmer“ braucht halt seine Märchen, wie die der Frau aus Mariupol.

  9. Nach außen ist es eine Verhandlung über den Beitritt zweier Staaten in ein ethisch hochstehendes Verteidigungsbündnis.
    In Wirklichkeit ist es ein krimineller, egoistischer, gefährlicher Kuhhand.

    1. @Albert: interessantes Video. Nehmen wir einmal an, dass eine bestimmte Gruppierung die Weltherrschaft anstrebt, dann passt das alles wunderbar!
      Frage ist dann nur noch, wie viele % davon haben sie bereits erreicht? Viel zu 100% fehlen da nicht mehr.
      Ob sich die Goyim weiterhin so am Nasenring durch die Manege ziehen lassen, wird sich bald zeigen.

    2. Danke für den Link.

      Hier ist noch eine Lageeinschätzung vom 3. März 2022 aus The Times of Israel: Corona, Russland, Ukraine und am Rande – halbwegs passend zu diesem Artikel – auch Istanbul, alles im Licht alter Prophezeiungen.

      https://blogs.timesofisrael.com/current-events-in-ukraine-the-vilna-gaon-on-moshiach/

      Für uns ist eine solche Betrachtungsweise sehr ungewöhnlich und dürfte auf die meisten einfach nur komplett verrückt wirken, aber es ist immerhin ein ganz normales Mainstream-Medium.

    3. Sag ich ja, lediglich den Götzen oder Schäfer wechseln kann nicht die Lösung sein.
      Oder um es mit Sherlock Holmes zu sagen: „Wenn Du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.“

    4. Im Prinzip bestätigt Tillman Knechtl nur das, was ich auch schon von den beiden Historikern Antony C. Sutton und Carroll Quigley gehört hatte! Dasselbe habe ich auch schon von Dr. John Coleman gehört, siehe auch hier:

      Deutsch:
      – John Coleman – Die Hierarchie der Verschwörer, Das Komitee der 300
      – John Coleman – Das Tavistock Institut, Auftrag: Manipulation
      – John Coleman – Der „Club Of Rome“, Die größte Denkfabrik der Neuen Weltordnung

      Englisch:
      – John Coleman – Conspirators‘ Hierarchy: The Story of the Committee of 300
      – John Coleman – What You Should Know About the United States Constitution
      – John Coleman – Diplomacy By Deception
      – John Coleman – One World Order: Socialist Dictatorship

      Dr. John Coleman spricht aber auch von einer englischen Verschwörung gegen die USA!

  10. Zu dem NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands, möchte ich auf folgende Erkenntnisse aus der Klinischen Psychologie zurückgreifen: Selbstschädigendes Verhalten gilt in der Psychiatrie und Psychoanalyse als ein zutiefst psycho-pathologisches Zeichen! Vornehmlich findet man dieses Syndrom bei der Borderline-Störung, diese definiert sich wie folgt:

    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs ist eine psychische Erkrankung. Typisch für sie sind Impulsivität, instabile, aber intensive zwischenmenschliche Beziehungen, rasche Stimmungswechsel und ein schwankendes Selbstbild aufgrund von gestörter Selbstwahrnehmung. Hinzu kommen oft selbstschädigendes Verhalten, Gefühle innerer Leere, Dissoziationserlebnisse und Angst vor dem Verlassenwerden. Symptome der BPS können durch Situationen ausgelöst werden, die andere als normal empfinden.

    Bei dieser Persönlichkeitsstörung sind bestimmte Vorgänge in den Bereichen Gefühle, Denken und Handeln beeinträchtigt. Dies führt zu problematischen und teilweise paradox wirkenden Verhaltensweisen in sozialen Beziehungen und sich selbst gegenüber. Dadurch führt die Erkrankung oft zu erheblichen Belastungen und kann sowohl die Lebensqualität der Betroffenen als auch ihrer Bezugspersonen stark reduzieren.

    Die BPS wird häufig von weiteren psychischen Störungsbildern begleitet. Häufige zusätzliche Störungsbilder sind z. B. Depressionen, die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), Essstörungen, andere Persönlichkeitsstörungen und Substanzmissbrauch.

    Ergänzend dazu gehört noch: Riskantes Verhalten
    Es gibt jedoch auch ein indirektes Verhalten, das in das selbstschädigende Verhalten mit einspielt. Hierzu gehören Aktionen wie: Schnelles Autofahren, Klettern ohne Seil, Balancieren über große Höhen, riskanter Sex, Kleptomanie usw.. Es wird also in Kauf genommen, durch Unfälle Verletzungen zu erleiden, die bis in den Tod führen können bzw. durch auffälliges Verhalten, die soziale Situation zu schädigen. Dazu kann man auch die Bereitschaft zählen, unbedingt einem umstrittenen und hochkriminellen Militärbündnis beizutreten, welches einen Weltkrieg oder gar Atomkrieg heraufbeschwören möchte!

    Es scheint so, als könnten nicht nur Individuen daran erkranken, sondern auch ganze Gesellschaften, Nationen, Völker wie wir im Moment erleben können!

    1. „…Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs ist eine psychische Erkrankung. Typisch für sie sind Impulsivität, instabile, aber intensive zwischenmenschliche Beziehungen, rasche Stimmungswechsel und ein schwankendes Selbstbild aufgrund von gestörter Selbstwahrnehmung. Hinzu kommen oft selbstschädigendes Verhalten, Gefühle innerer Leere, Dissoziationserlebnisse und Angst vor dem Verlassenwerden. Symptome der BPS können durch Situationen ausgelöst werden, die andere als normal empfinden.

      Bei dieser Persönlichkeitsstörung sind bestimmte Vorgänge in den Bereichen Gefühle, Denken und Handeln beeinträchtigt. Dies führt zu problematischen und teilweise paradox wirkenden Verhaltensweisen in sozialen Beziehungen und sich selbst gegenüber. Dadurch führt die Erkrankung oft zu erheblichen Belastungen und kann sowohl die Lebensqualität der Betroffenen als auch ihrer Bezugspersonen stark reduzieren. …“

      Im Volksmund früher „galoppierende Hysterie“ genannt. Diese Personen neigen dazu komplett die Kontrolle über sich und ihre Emotionen zu verlieren. Ja, das ist insgesamt tatsächlich der Zustand in dem sich die USA und der von ihnen kontrollierte Westen (vorwiegend der Hühnerhaufen EU) befinden.

  11. Übrigens ein kleines, jedoch recht interessantes Detail:
    https://vz.ru/news/2022/5/19/1159175.html

    „Грузия поименно назвала западных недоброжелателей
    19 мая 2022, 13:26
    Текст: Дмитрий Александров,
    Тбилиси
    …“

    Georgien benannte westliche Störer (i.S.v. „Agenten“)
    19 Mai 2022, 13:26
    Text: Dmitriy Aleksandrov,
    Tiflis

    Die georgische Vizepremierministerin Tea Tsulukiani nannte eine kleine Gruppe westlicher Politiker, die sich direkt in die inneren Angelegenheiten ihres Landes einmischen und „so tun, als seien sie Europa und der Westen“, berichtet der Korrespondent der Zeitung VZGLYAD in Tiflis.

    „In Wirklichkeit lassen sie sich von engstirnigen Parteiinteressen leiten, zusammen mit der Vereinigten Nationalen Bewegung (der Partei des ehemaligen Präsidenten Micheil Saakaschwili), die darauf abzielt, die Regierung zu stürzen. Es gibt 10-11 von ihnen“, sagte sie dem Sender Imedi.

    Der stellvertretende Premierminister nannte einige dieser Politiker, die „bereit sind, die Mitglieder der Regierung und des Parlaments von Georgien und das georgische Volk zu brüskieren“.

    Laut Thea Tsulukiani gehören zu dieser Gruppe der ehemalige US-Botschafter in Georgien Ian Kelly, die deutsche Europaabgeordnete Viola von Kramon und die polnische Europaabgeordnete Anna Fotiga.

    „Viola von Cramon scheint in ihrem Wahlkreis in Deutschland nichts zu suchen zu haben, sie ist in Georgien Politikerin geworden und mischt sich in unsere Angelegenheiten ein. Sie zeigt mit dem Finger auf eine Person und zeigt mit dem Finger auf eine andere Person und meint, sie hätte das Recht dazu. Ian Kelly, der Georgien nicht mochte, als er Botschafter war, schikaniert heute täglich die georgische Regierung und Bevölkerung. Als ob wir Schüler der Klasse Null wären. Es gibt also eine so kleine Gruppe, und die „Nationalisten“ versuchen, uns davon zu überzeugen, dass dies Europa ist. Das ist nicht wahr“, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident.

    Thea Tsulukiani schlug vor, dass sich diese westlichen Kritiker „beruhigen“ sollten.
    „Sie sprechen mit einem souveränen Staat“, betonte sie.
    „Wir haben wahre Freunde. Die Liste ist lang. Keiner von ihnen wird es zulassen, mit dem Finger auf ein Mitglied der Regierung oder des georgischen Parlaments zu zeigen oder das georgische Volk zu beleidigen“, so Tea Tsulukiani.
    …“

    Diese Viola von Cramon, (https://de.wikipedia.org/wiki/Viola_von_Cramon-Taubadel) ist mir
    vor nicht allzu langer Zeit aufgefallen, als sie offenbar in ähnlicher Mission auf dem Balkan unterwegs war.

    Das ist eine echte europäische Herrenmenschin – so eine Art Außendienstmitarbeiter des transatlantisch-imperialen Establishments der EU.

    Dieser Dame heiligste Pflicht ist es, den Wilden Kultur beizubringen, sie zum wahren Glauben zu bekehren, sie zu „demokratisieren“ – will heißen – sie zu unterwerfen.

  12. Kann man in verschiedene Richtungen deuten.
    Klar ist, Erdokhan will den größtmöglichen Preis für seine Zustimmung rausschlagen, im Prinzip legitim, aber auch nichts anderes als Interessenpolitik. Theoretisch möglich ist aber auch, daß die NATO auf die Art einen Verhandlungsspielraum schafft à la Schweden ja, Finnland nein.
    Im Grunde ist Diplomatie ja auch wie Pferdehandel und bekanntlich ist Pferdehändlern nie zu trauen. Mich beschleicht aber immer mehr das Gefühl, daß wir gerade einem Theaterstück beiwohnen, hat was von Inszenierung, nur eben mit Blutopfern.

    1. Dieses unwirklich Gefühl einer Inszenierung habe ich auch ganz stark.

      „Theoretisch möglich ist aber auch, daß die NATO auf die Art einen Verhandlungsspielraum schafft à la Schweden ja, Finnland nein.“

      Das ist natürlich auch möglich, aber aller Wahrscheinlichkeit nach andersrum. Das türkische Problem besteht vor allem mit Schweden und das ohnehin schon angespannte Verhältnis ist eskaliert, weil die Außenministerin (die übrigens genau wie Annalena Baerbock „feministische Außenpolitik“ macht, was auch immer das ist) zu allem Überfluss auch noch über Frauenfeindlichkeit in der Türkei geätzt hat. Von Finnland kommen eher versöhnlichere Töne, außerdem ist es für die NATO aufgrund der langen Grenze zu Russland vermutlich auch die wesentlich attraktivere Beute.

      1. @Nuada

        Feminismus, auch so eine gesellschaftszersetzende Ideologie, vielleicht sogar die schlimmste von allen.
        Schaut man sich mal Finnland und Skandinavien an, dann wird schnell klar, Frauen auf Entscheidungspositionen sind tendenziell fügsamer und entscheiden eher etwas emotionaler, statt rationaler.

        Warum Schweden als Zuflucht gepriesen wird ist mir eh ein Rätsel, in so einem extrem feministischen Land in dem ungeschützer Geschlechtsverkehr schon als Vergewaltigung gewertet wird, wollte ich nicht leben. Kein Wunder, daß die bei Corona legerer verfuhren, die sind doch bezüglich Personenendaten und Bargeldabschaffung schon viel weiter als wir, da mußte man nicht so viel kaputt machen.

        Was den NATO Beitritt dieser Staaten angeht, eigentlich nicht überraschend, Kooperation gibt es schon länger, auch bei den großen Übungen wie Cold Response. Nur jetzt kann man dies der eigenen Bevölkerung als notwendigen Schritt verkaufen. Auch wieder ein Beispiel, wo der inszenierte herbeigeführte Krieg eher nach innen als nach außen wirkt. Ich glaube nach wie vor nicht, daß man die Ukraine destabilisiert und aufgerüstet hat um Rußland tatsächlich zu überfallen, sondern in erster Linie zur reinen Provokation, um die Russen so lange zu trietzen bis sie zuschlagen. Jetzt kann der Westen wie einst Pontius Pilatus seine Hände in Unschuld waschen.

        Was mich auch stutzig macht ist die Inszenierung bei der Nahrungsmittelknappheit. Gab es so in 45 Jahren Kalter Krieg nicht einmal. So überspitzt auch nur in Deutschland, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

        1. Energieknappheit, Nahrungsmittelknappheit, massenhaftes Geldrausschmeißen, Nachwirkungen der Lockdowns und anhaltende Invasionsströme – keineswegs nur aus der Ukraine, sondern auch von den etwas dunkleren Völkerschaften, die garantiert nicht wieder gehen. Und wenn uns das immer noch nicht umbringt, dann muss es eben ein Atomkrieg richten.

          Im Ernst, so kommt es mir vor.

          Dass der Feminismus in Skandinavien noch wesentlich aggressiver ist als bei uns, fällt mir in den skandinavischen Krimis auf, die ich eigentlich gern lese. Manchmal ist aber die feministische und antirassistische Erziehung dermaßen penetrant, dass es den Spaß verdirbt. Englische Erzeugnisse sind aber genauso schlimm.

          Viel machen können wir leider nicht.

          1. Manchmal denke ich mir, vielleicht ist es eben genau das was man will, Versorgungsknappheit und Unruhen, deswegen auch diese ganzen Schikanemaßnahmen, die ja im Grunde nicht logisch erklärbar sind, dann hat in ein paar Jahren die Bevölkerung dermaßen die Schnauze voll, daß man wieder einen Heilsbringer präsentiert, jedenfalls ein deutlich autoritäreres Regime.
            Könnte auf den ersten Blick jener ominöse Great Reset sein, falls aber Suworow Recht hatte, dann ist der Great Reset nicht ein kapitalistischer Feudalimus, der sich als Kommunismus tarnt, sondern es ist der Kommunismus, ausgelöst von Leuten die sich als Kapitalisten tarnen.
            Die Sache mit der hybriden Kriegsführung ist erstens gar nicht so neu, zweitens funktioniert sie in beide Richtungen. Also ich bin in Westdeutschland geboren, meine Fahne war auch Schwarz-Rot-Gold, wenn ich mich so umsehe, dann erkenne ich nur noch wenig, was an eine freiheitlich-demokratische Grundordnung oder an freie Marktwirtschaft erinnert.
            Im Grunde könnte der Fall des Eisernen Vorhangs auch nur ein Täuschungsmanöver gewesen sein. Eigentlich destabilisiert keine Elite, gleich wie korrupt sie ist, derart ihren eigenen Herrschaftsbereich und ihre eigene Bevölkerung, es sei denn sie ist entweder wahnsinnig oder verfolgt fremde Interessen.

            „Viel machen können wir leider nicht.“

            Vielleicht ist aber auch das etwas, das man uns einreden will. Ich denke wenn normale Durchschnittsmenschen miteinander reden, dann dient das bereits der Wahrheitssuche. Zumindest wird man dadurch nicht dümmer. Insofern schadet es nichts alles kritisch zu hinterfragen und sei es nur um sicherzugehen, daß man selber nicht völlig den Verstand verloren hat. Immerhin scheinen viele Menschen noch immer so weiterzuleben, als würde alles seinen gewohnten Gang nehmen.

      1. Finnland wird massiv klar gemacht, das sein neutraler Status unumgänglich ist. Finde ich gut, weil es sonst einen weiteren potentiellen Konfliktherd gibt. Russland würde mit Sicherheit militärisch darauf reagieren, weil seine Geduld mit dem Westen faktisch am Ende ist.

        1. Ich verstehe das gut, dass es Genugtuung verschafft, wenn die NATO auf die Fresse bekommt, aber eigentlich ist es gar nicht wirklich die NATO. Für diese Herrschaften langt die Heizung und das Essen immer.

          Ich gehe allerdings davon aus, dass Finnland trotzdem der NATO beitritt, wenn Erdogan ein
          Deal angeboten wird, bei dem er sein Gesicht wahren kann. Und das dürfte möglich sein.

          1. Eigentlich weniger die NATO und mehr die USA, deren verlängerter Arm sie ist. Die NATO vertritt NUR US -Interessen mit Kriegen in Europa.

            Als Reaktion könnte ich mir vorstellen, das dann SARMATS in Venezuela oder Kuba aufgestellt werden, dann haben die USA mit Vorwarnzeiten von ca 80 Sek. ein echtes Problem, ihre eigenen Raketen rechtzeitig abzuschießen.

            1. PS: auf jeden Fall wird es dazu kommen, wenn die USA dort Atomwaffen aufstellen und/oder anfangen, dort Nato – Stützpunkte und Truppen zu massieren. Gar nichts wird passieren, wenn Finnland nur formal der NATO beitritt (außer das sie halt frieren müssen).

  13. Eben gelesen: Schröder ist jetzt doch von seinem Posten bei Rosneft zurückgetreten (Ich dachte, der wäre bei Gazprom gewesen, aber ist eigentlich egal). Klar kann man jetzt über ihn herziehen, mich stört das Geschimpfe nicht, aber eigentlich ist mir der Charakter von Schröder egal. Ich habe nicht vor, ihn zu heiraten.

    Viel interessanter finde ich den Augenöffner, welchen Druck das System aufbauen kann. Ganz offensichtlich wollte er das nämlich lange Zeit nicht! Ich erinnere mich noch lebhaft an Josua Kimmich („Asche auf mein Haupt, dass ich ein Impfgegner war“) und Xavier Naidoo („Asche auf mein Haupt, dass ich ein Verschwörungstheoretiker war“). Aber der Fußballer ist ein unbedarfter Junge und der Sänger kommt mir trotz etwas reiferem Alter auch ein bisschen wie ein Sensibelchen vor – Schröder geht auf die 80 zu, ist ein ausgekochter alter Sturkopf und finanziell komplett unabhängig von den Medien.

    Trotzdem haben sie auch ihn gekriegt. Das System ist nicht harmlos.

    1. Echter Widerstand geht nur unter dem Radar des Systems und Prominente sind das eindeutig nicht. Die Promis, die gegen die Giftspritze waren, haben alle ihre Jobs verloren, bis hin zu der allseits so beliebten Nena (Auftrittsverbot).

    2. @Nuada

      bei Gazprom ist Schröder a noch…den Rosneft-Posten hatte er ja noch nicht so lange….

      Aber richtig, es ist nicht zu verstehen, dass er sich da hat nötigen lassen……zumal man ihn trotzdem hier nicht in Ruhe lassen wird….

  14. Wenn Rußland es nicht zulassen will, daß vor seiner Haustür auf einmal ein ehemaliges Anhängsel NATO Mitglied wird, inklusive Truppen- und Raketenstationierungen dann ist dies für mich nachvollziehbar. Immerhin würden die USA dies auch nicht hinnehmen, wenn dies umgekehrt zum Beispiel in Mexiko geschehen würde.

    Wenn nun Schweden und Finnland in die NATO wollen und wahrscheinlich auch aufgenommen werden, dann mag das ja politisch eher unklug sein, aber steht dies souveränen Staaten nicht völlig frei? Finnland ist diesbezüglich sicher sehr problematisch, allein aufgrund der gemeinsamen Grenze, aber inwieweit würde ein NATO-Mitglied Schweden russiche Interessen mehr bedrohen als z.B. ein NATO Mitglied Norwegen oder Dänemark?

    Vielleicht sollten alle Seiten mal die Luft anhalten und aufhören zu hyperventilieren, im allgemeinen entschleunigt dies die Atmung.

    1. Die letzten Äußerungen des Kremls zeigen schon eher in Richtung „Luft anhalten“. Die haben offenbar gemerkt, dass sie eh nichts gegen die beiden neuen Nato-Mitglieder machen können. Ob das auch als Kollateralschaden der militärischen Sonderoperation mit eingeplant war?

  15. Die Forderungen gegen Finnland und Schweden könnte Erdogan auch zum Teil an unsere Bundesregierung schicken. Die Türken spielen da eindeutig ein Spielchen. Obs nun Schotter, Land oder paar geile Wummen sind, das ist schwer zu sagen. Die Situation ist auch eine Andere als damals. Jetzt gehts den Türken um ihr eigenes Land. Deren Interesse ist bis heute ihr Großreich wieder herzustellen. Das sie jetzt als Spielball der Geostrategen genutzt werden, um den Russen in den Arsch zu treten das wird Ihnen selber nicht so schmecken. Denn sie haben davon selber nichts. Die Türken sehen die NATO eher als Goldesel an und die USA hat den Deal akzeptiert damit sie ihre Interessen im Nahen Osten durchsetzen kann. Deswegen pochen die Türken auch so vorwurfsvoll den Nato Patnern auf dieses Sicherheitsbündnis entgegen. Weil es für sie selber nur ein Zweckbündnis ist und die Anderen ihre Forderungen sowieso nicht einhalten können. Denn irgendwo muss erwähnt werden, dass diese Kurden usw. in höheren Ämtern sind. 🙂

    1. Die NATO sollte ja eigentlich auch nur ein Zweckbündnis sein, kein ideologisches wie z.Zt. Offiziell gilt sie immer noch als „Verteidigungsbündnis“ (auch wenn das angesichts ihrer zahlreichen Invasionen recht lächerlich ist).
      Ich denke die Türken wollen es sich mit Russland nicht verderben (sie haben ja auch schon deren S-400 LA-System gekauft.

  16. Und noch mehr feministische Außenpolitik:

    Estlands Regierungschefin Kaja Kallas drängt auf einen militärischen Sieg über Russland statt auf einen Friedensvertrag. Und sieht die Ostsee dank Finnland und Schweden jetzt als »Nato-Meer«.

    (Spiegel-Artikel, den Rest kann ich nicht lesen, der kostet Geld)

    Nato-Meer! Ich glaube, es hackt!

  17. Die Türkei ist völkerrechtswidrig im Nordirak einmarschiert, wo sie unbarmherzig wütet. Die dortigen Kurden haben sich durch besondere Tapferkeit im Kampf gegen den IS ausgezeichnet und verblüffend demokratische Verwaltungsstruktureh etabliert. U.a. ist mir die volle Emanzipation der Frauen aufgefallen.
    Nun wird gerade ein Blutbad auch unter der Zivilbevölkerung dort von den Türken angerichtet.
    Die kurdischen Kämpfer sind sicherlich auch keine Chorknaben. Dennoch habe ich große Sympathien mit ihnen und kann das Vorgehen Erdogans dort nur verabscheuen.
    Wie will man in der Ukraine gegen angebliche Kriegsverbrechen vorgehen, wenn man dies den Türken im Irak durchgehen läßt?

  18. Finnland mit seiner langen Grenze zur Russischen Föderation ist strategisch wichtig. Ich kann nicht erkennen, dass nach erfolgreicher jahrzehntelanger Neutralität selbst im Angesicht einer kommunistischen Bedrohung nun Finnland für Russland ein Invasionsziel darstellt.
    Umgekehrt werden nun NATO Interessen bedient und Finnland in einen möglichen 3. Weltkrieg hineingezogen, den wir unterschwellig ja schon haben. Das kann eigentlich nicht im Interesse Finnlands sein. Die NATO schickt nun Truppen dorthin und wird die Russen auch dort provozieren, militärisch beschäftigen. Es drohen bewaffnete Konflikte im Grenzgebiet, die dann den NATO Beistandspakt auslösen.
    Das ist weder im finnischen noch im europäischen Interesse. Nutznießer wieder einmal die USA………..

    1. Stimmt @mfey!

      Ich denke, daß Rußland inzwischen nicht mehr so lange rumsülzen wird,
      sondern klare Ansagen vermittelt: Diese und jene militärstrategische
      Aktivität wird so und so beantwortet.

      Und, ganz nebenbei, überall da oben schaltet man sich inzwischen lustvoll
      von der russischen Strom-, Öl- und Gasversorgung ab (es gibt schließlich
      für die Zukunft amerikanische Versprechungen!), wobei Moskau kaum noch
      mit den lukrativen / langfristigen Bestellungen aus China / Indien usw.
      nachkommt. (Getreide, Düngermittel: keine Ahnung)

  19. Ich bezweifle, dass die Schweden und Finnen aus ureigenstem Interesse ihre „Sicherheit“ zu erhöhen beabsichtigen, und bin mir ziemlich sicher, dass sie dazu hinter verschlossenen Türen von den Ami’s genötigt wurden (Thema „Economic Hit Man“), wie z.B. mit der Androhung von Sanktionen und der Herauslösung aus dem SWIFT-System. Mehr noch – sie werden so weit gehen, und ihr bisheriges Engagement für die Kurden einstellen, so dass Erdogan wieder mit seiner altbekannten Erpresser-Masche durchkommt.

    Erdogan selber sieht sich offensichtlich als eigentlicher Nachkomme von Mustafa Kemal Atatürk, der den türkischen Nationalstaat zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Ergebnis einer Zerfledderung des osmanischen Reiches durch die Briten und Franzosen gründete – so ist seine Härte und sein Lavieren irgendwie zu verstehen. Aber als solcher sollte er sich gerade von den Briten und den USA generell nicht zu Etwas nötigen lassen, denn deren Hinterhältigkeit ist den Türken nur allzu gut bekannt (siehe Putsch 2016).

    Dass Erdogan jetzt seine „Kurden-Frage“ in die Waagschale wirft, obgleich er mit den Russen ein eigentlich friedvolles Verhältnis pflegt, ist m.E. ein sehr verhängnisvoller Schachzug, denn wenn die Schweden und Finnen jetzt unter dem o.a. US-amerikanischen Druck nachgeben, muss er nun selber deren NATO-Beitritt zustimmen, um nicht unglaubwürdig zu werden. Außerdem ködern ihn die Ami’s jetzt mit der Lieferung von Jagdflugzeugen (F-16/F-35). Das wird für Erdogan nicht gut enden, denn er wird jetzt sein Gesicht verlieren …

    Die Türkei, die bisher von der EU und den USA immer wieder mal ins Gesicht getreten wurde, sollte aus der NATO generell austreten. Ihre Mitgliedschaft hat weder was mit „Nordatlantik“ zu tun, noch mit wirklichen Selbstschutz-Notwendigkeiten und schon gar nicht etwas mit einer uneingeschränkten nationalen Selbstbestimmung: Der Westen verarscht die Türkei, die er nur als NATO-Vasall am Schwarzen Meer und im nahen Osten braucht, weiterhin. Aber selbst, wenn die USA gegen die Türkei solche Intrigen, wie gegenüber dem Irak, Lybien und in Syrien, spinnen sollten, so wäre eine eigenständige Türkei des heutigen Formats dem gegenüber nicht anfällig. Vielleicht sollte Erdogan mal über eine völlige Unabhängigkeit nachdenken 😉

    1. @dr.listerman

      Stimme ihnen völlig zu. Finnland und Schweden waren, sind und wurden nie von Russland irgendwie auch nur ansatzweise bedroht/gefährdet/angefeindet. So das eine NATO-Mitgliedschaft für diese Staaten absolut keinen Sinn macht.

      Diese Mitgliedschaft macht nur für die USA einen Sinn, deren Werkzeug die NATO ist. Die USA können dann (als NATO verkleidet) an der langen Grenze Finnlands zu Russland schön viele neue Raketen und Truppen zum späteren Einmarsch aufstellen. Auch diese Idee hatte vor ihnen schon Adolf Hitler, der die Finnen (allerdings später erfolglos) für seinen geplanten Einfall in Russland auf genau die selbe Weise zu instrumentalisieren versuchte.

      Die eigentliche Bedrohungen für den Frieden – insbesondere auch Finnlands – kamen immer aus dem Westen. Die 2 Weltkriege wurden alle vom Westen aus angezettelt und wenns einen 3. gibt siehts ganz genauso aus. Hinter diesen ganzen furchtbaren Kriegen stand immer als Hauptursache die USA+Vasallen (Briten etc).

      Also sich dann zum Verbündeten des weltweiten Hauptkriegstreibers seit über 100 Jahren zu machen, ist im Grunde nationaler Suizid, den die Finnen nun begehen. Aber heute ist es ja Ehrgeiz aller westlichen Polit-Hofschranzen der USA geworden, alle Fehler des 20. Jahrhunderts zu wiederholen.

  20. Gäbe es Frieden in der Welt wenn alle Länder der der NATO angehören würden? Nein, allein schon deshalb
    nicht, weil die USA die Führungsrolle beanspruchen werden, und dieses würde der Rest des Bündnisses nicht
    Akzeptieren. Russland in der NATO geht auch nicht,weil die USA ihr wichtigstes Feindbild dann nicht mehr
    hätten. Ohne Krieg kann Amerika nicht leben. Dieses aggressive Kriegsbündnis hat seit dem Ende der UDSSR
    keine Existenzberechtigung mehr. Imperialismus ist amerikanische Staatsdoktrin, was quasi den Rest der
    Welt zu Feinden erklärt. Amerika ist die Geißel der Menschheit.

  21. Es ist ja schön, dass Erdogan den ach so politisch korrekten Nordmännern eine Kröte zum schlucken gibt. Aber es gibt vielleicht auch noch andere Gründe. Vielleicht möchten die Tuerken ja doch die F-35, oder vielleicht wollen sie die USA dazu bringen, die Demilitarisierung der umstrittenen griechischen Inseln durchzusetzen. Es kann auch sein, dass sich Erdogan bei Putin Pluspunkte holen möchte, um nach dem Zerfall Europas einen Ehrenplatz in der neuen multipolaren Weltordnung zu erhalten.

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