Spiel mit dem Feuer

Was es mit dem Beschuss der Krim auf sich haben dürfte

In letzter Zeit beschießt die Ukraine anscheinend immer wieder die Krim, was Russland allerdings bisher bestreitet. Was sind die Fakten und welche möglichen Erklärungen gibt es für die Vorgänge?

Am 9. August gab es auf einem russischen Militärstützpunkt eine schwere Explosion. Russland spricht von einem Unfall beim Hantieren mit Munition, das offizielle Kiew hält sich bedeckt, westliche Medien gehen von einem ukrainischen Angriff aus. Der Spiegel zum Beispiel schrieb am 12. August einen Artikel darüber, dessen erster Absatz wie folgt lautete:

„Die Ukraine hat im Süden des Landes einen aufsehenerregenden militärischen Erfolg erzielt. Das Ziel des Angriffs: Der russische Militärstützpunkt auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim. Dort hatte es am Dienstag nahe dem bei Touristen beliebten Kurort Saki gewaltige Explosionen gegeben.“

Ich bin sicher, dass die Ukraine die Krim angegriffen hat. Die Frage ist also, warum Russland von einem Unfall spricht.

Die Parallelen zur Versenkung der „Moskva“

Die „Moskva“, das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte, ist am 14. April 2022 gesunken. Auch damals haben westliche Medien einen ukrainischen Erfolg gemeldet, Kiew hat sich bedeckt gehalten und Moskau hat von einem Unfall beim Umgang mit Munition gesprochen. Wir sehen also sehr auffällige Parallelen zu der Explosion am 9. August auf der Krim.

Bei der „Moskva“ sind sich, wenn ich mich im Internet umschaue und Experten-Analysen lese, eigentlich alle einig, dass das Schiff angegriffen und versenkt wurde. Allerdings wird das kaum mit den primitiven Raketen der ukrainischen Streitkräfte erreicht worden sein, vielmehr deutet alles auf moderne Raketen aus NATO-Staaten hin, die möglicherweise auch noch von einem amerikanischen Beobachtungsflugzeug ins Ziel gelenkt worden sind.

Trotzdem bleibt Russland bei seiner Version. Der Grund dürfte sein, dass Russland keinen heißen Krieg mit der NATO möchte. Wenn meine These der Wahrheit entspricht und Russland sie so verkünden würde, wäre das de facto der Beginn der heißen Phase des Dritten Weltkrieges, denn es würde bedeuten, dass NATO-Staaten ein russisches Kriegsschiff versenkt haben.

So erkläre ich mir auch den Vorfall von letzter Woche auf der Krim, denn die einzige Waffe, mit der die Ukraine die russische Militärbasis meines Wissen erreichen kann, sind amerikanische HIMARS-Raketen, und zwar die Version mit 300 Kilometer Reichweite. Das Problem dabei ist aber, dass die USA der Ukraine die 300-Kilometer-Raketen offiziell nicht geliefert haben. Im Donbass hingegen, wo ich bekanntlich gerade fast einen Monat gewesen bin, sind sich alle Offiziellen, mit denen ich sprechen konnte, hinter vorgehaltener Hand sicher, dass die Ukraine diese Raketen längst hat und einsetzt.

Das Problem daran ist, dass die HIMARS ein sehr komplexes System sind, das ukrainische Soldaten kaum ohne amerikanische „Freiwillige“ bedienen können, und dass gemeldet wurde, dass Washington jedes Ziel, dass die Ukraine mit den HIMARS angreift, absegnen muss und dass die USA der Ukraine Zieldaten in Echtzeit zur Verfügung stellen. Wenn man diese Informationen zusammenfügt, würde das bedeuten, dass die Ukraine den russischen Stützpunkt auf der Krim mit Einverständnis und Hilfe der USA mit Waffen beschossen hat, die die USA offiziell gar nicht geliefert haben.

Das wäre wieder eine unbestreitbare und offene Kriegsbeteiligung der USA. Wenn meine These auch hier stimmt, würde Russland, wenn es das melden würde, verkünden, bereits im Krieg mit den USA zu sein. Also verkündet Russland (bisher) stoisch, dass seine Soldaten seit einigen Monaten zu doof sind, Munitionskisten zu schleppen, und dabei neuerdings eigene Flaggschiffe und Stützpunkte in die Luft sprengen. Das gilt allerdings nur für russische Soldaten auf der Krim und im Schwarzen Meer, die sich in Reichweite der NATO-Waffen befinden, die die Ukraine bekommen hat. Im Fernen Osten zum Beispiel passiert so etwas nicht.

Ich hatte in letzter Zeit viel mit russischen Soldaten zu tun und weiß aus eigenem Erleben, dass die hervorragend mit Munition umgehen können…

Wie gesagt, das ist nur eine These von mir, aber in meinen Augen ist das die logischste Erklärung, wie auch weitere Hintergrundinformationen zeigen, die ich Ihnen nicht verschweigen möchte.

Offizielle Erklärungen der USA

Am 9. August stand die Pressesprecherin des Weißen Hauses der Presse Rede und Antwort. Die russische Nachrichtenagentur TASS zitierte daraus wie folgt:

„Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karin Jean-Pierre, weigerte sich am Dienstag zu klären, ob die US-Regierung mögliche Angriffe Kiews auf die Krim ablehnt.
Bei einer Pressekonferenz wurde sie gefragt, ob Washington die Krim als „legitimes Ziel“ für Angriffe der Ukraine mit von den USA bereitgestellten Waffen betrachte. „Wir unterstützen die Bemühungen der Ukraine, ihre Souveränität und die Integrität ihres Territoriums zu verteidigen. Die Kämpfe finden im Osten und Südwesten des Landes statt, und sie sind noch lange nicht vorbei“, so die Sprecherin. Sie schloss nicht aus, dass sich die Kämpfe in die Länge ziehen könnten.
Dann wurde sie erneut gebeten, auf eine Frage zur Krim zu antworten, da das Pentagon zuvor gefordert hatte, dass Kiew russisches Territorium nicht mit US-Waffen angreift. „Ich habe in dieser Angelegenheit nichts weiter für Sie. Ich habe Ihnen gesagt, dass wir die Ukraine weiterhin unterstützen werden“, wiederholte Jean-Pierre.“

Die USA sehen die Krim als ukrainisch an. Wenn man der Logik der zitierten Aussage folgt, hat die US-Regierung nichts gegen ukrainische Angriffe auf die Krim, weil das nach dieser Logik keine Angriffe auf russisches Gebiet sind. Allerdings sieht Russland das anders und wer keinen Dritten Weltkrieg oder gar Atomkrieg riskieren möchte, sollte das berücksichtigen. Oder ist Krim-Frage es wert, das Ende der Menschheit zu riskieren?

Allerdings hat ein Korrespondent des US-Staatssenders Voice of America am 12. August unter Berufung auf das Pentagon erklärt, die USA hätten der Ukraine keine Waffen gelliefert, die in der Lage seien, den Stützpunkt auf der Krim anzugreifen. Demnach gebe es keinerlei Hinweise darauf, dass der russische Stützpunkt von einer Rakete angegriffen worden sein könnte.

Vorherige Angriffe auf die Krim

Am 31. Juli gab es einen Drohnenangriff auf den Stab der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol auf der Krim, bei dem fünf Menschen verletzt wurden. Die Meldungen darüber waren ausgesprochen dünn, es könnte sich also auch um eine zivile, mit Sprengstoff beladene Drohne und nicht um eine militärische Drohne gehandelt haben.

Das war nur eine von mehreren Meldungen über Angriffe auf die Krim, wobei man bei vielen Meldungen nicht einmal weiß, ob es sich um abgewehrte Angriffe oder Falschmeldungen handelt. Manche Meldungen über mögliche Raketen, die über der Krim gesehen wurden, wurden nicht offiziell bestätigt und sind nur in sozialen Netzwerken zu sehen gewesen. Und bekanntlich ist nicht alles, was in sozialen Netzwerken zu finden ist, auch wahr.

Die Krimbrücke

Ukrainische Militärs sagen offen, dass das „Ziel Nummer 1“ für sie die neue Krimbrücke ist. Ein Angriff auf die Brücke würde sicher eine sehr heftige russische Reaktion auslösen, zumal man dort keine russischen Soldaten mit Munitionskisten mehr vorschieben könnte. Das wäre ein Angriff, der sich kaum mehr als Unfall darstellen ließe.

Der ukrainische Abgeordnete Alexej Gontscharenko, Mitglied der Fraktion von Poroschenkos Partei, hat am 11. August auf Telegram erklärt, zusammen mit dem britischen Verteidigungsminister Ben Wallace schon im Juni einen Plan zur Zerstörung der Krimbrücke besprochen zu haben. Alleine solche Gespräche unter aktiver Teilnahme des NATO-Staates Großbritannien wären eine weitere direkte Kriegsbeteiligung der NATO.

Offenbar sind gewisse Leute im Westen bereit, Russland auch in einen heißen Krieg mit der NATO zu zwingen. Man kann nur hoffen, dass Russland weiterhin besonnen reagiert.

Was kommt im August?

Am 23. August habe ich in einer Analyse die Entwicklungen zusammengefasst und die Befürchtung geäußert, dass es im August zu einer massiven militärischen Eskalation in der Ukraine kommen könnte. Der Grund waren Äußerungen verschiedener russischer Offizieller – bis hin zu Präsident Putin -, die klar gesagt haben, dass ukrainische Angriffe auf Ziele in Russland eine rote Linie seien, deren Überschreitung (O-Ton Putin) „eine Tragödie für das ukrainische Volk“ bedeuten würde.

Alle Äußerungen deuteten darauf hin, dass Russland zunächst das Gebiet Donezk komplett befreien möchte, danach aber als nächstes Ziel die Frontlinie 300 Kilometer weiterschieben will, um russische und russisch besiedelte Gebiete aus der Reichweite der 300-Kilometer-Raketen der HIMARS zu bringen. Die USA kennen diese russischen Erklärungen, denn sie wurden öffentlich ausgesprochen.

Sollten die USA der Ukraine tatsächlich bereits die 300-Kilometer-HIMARS-Raketen geliefert haben und sollten die bereits zum Einsatz gekommen sein und zum Beispiel gegen die Krim eingesetzt worden sein, dann würde das ins Bild passen. Die USA sprechen sich – so wie der gesamte Westen und das Marionetten-Regime in Kiew – gegen Verhandlungen mit Russland und damit gegen ein Ende der Kampfhandlungen aus. Für die USA gibt es keinen sichereren Weg, eine weitere Verlängerung und sogar Eskalation der Kämpfe zu erreichen, als der Ukraine diese Raketen zu liefern und ihr auch deren Einsatz zu erlauben. Man würde Russland damit dazu zwingen, tiefer in die Ukraine einzurücken, was eine weitere Eskalation bedeuten würde.

Die USA kämpfen tatsächlich bis zum letzten Ukrainer gegen Russland und sind offensichtlich bereit, das noch sehr lange zu tun. Die USA haben Russland erfolgreich in einen Stellvertreterkrieg gezwungen. Nun muss dieser Stellvertreterkrieg aus Sicht der USA so lange wie möglich dauern, um Russland zu schwächen. Das war immer das Ziel von Stellvertreterkriegen und die aktuellen Meldungen zeigen, dass es wieder nur darum geht.


Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

212 Antworten

  1. Der heiße Krieg ist doch schon längst in vollem Gange – nur wartet dieser werteloseste westen aller Zeiten auf ein einzig Wort seitens Russlands – um ihn auch endlich publik machen zu können und gleich wieder Russland in die Schuhe zu schieben…: „Ja der Russe hat doch gesagt…..“ 😤😤

    1. Was ist eigentlich aus den hochrangigen Nato-Offizieren geworden, die in den unterirdischen Gängen des Asow-Stahlwerks saßen? Wurden die festgenommen? Man hat gar nichts mehr davon gehört. Die wären doch prima für einen Gefangenenaustausch geeignet.

      1. Wahrscheinlich ist auch genau das passiert — genau wie bei Moskva und Krim-Beschuss wollte Russland nicht, dass die Verwicklung der NATO-Terroristen bekannt wird, weil sonst eine weitere Eskalation unausweichlich wäre.
        Die NATO will natürlich auch nicht, dass das bekannt wird (wenn auch aus anderen Gründen – die NATO würde nichts lieber sehen als einen direkten Krieg, aber sie will nicht, dass bekannt wird, dass die NATO dafür verantwortlich ist, sie will lieber das Lügenmärchen vom bösen Russen aufrecht erhalten).
        Also treffen sich beide Seiten, vereinbaren Geheimhaltung, und machen so schnell wie möglich einen Austausch, damit die NATO-Terroristen nicht mehr auf anderen Wegen auffliegen können.

    2. Eines muss man den Ukrainer ja lassen, uns gerade den Deutschen, beschäftigen sie schon recht lange. Keine Lügen kann so gro sein, dass sie nicht zu Debatten führen wird.
      Und keine ukrainische Ohrfeige gegenüber den Russen, kann derartig frech genug sein, die Russland zum entgültigen handeln bringt.
      Brücke kaputt, ab dann erst kommt man ins Grübeln
      Gas/Öl Versorgung für Deutschland, auch da nicht
      Es fällt zunehmend schwerer das russische Handeln noch verstehen zu können. Den eventuelllen 3.WK verhindern und dafür immer wieder einstecken
      Das kann nur bedeuten Russland ist dem esten militärisch unterlegen…
      Was bedeutet man muss seine Politik dementsprechend anpassen..

  2. Wir sollten abwarten, bis „fred_61“ uns wieder mit insider-infos versorgt. Der Typ ist kompetenter als Noam Chomsky, Ray McGovern und Dima zusammen und wird uns allen, vor allem Thomas Röper, klar machen, wie wenig Ahnung wir alle haben.

    1. Da will ich dich doch nicht enttäuschen!
      Die New York Times will mit einen namentlich nicht genannten „Offiziellen“ der ukrainischen Regierung gesprochen haben, der behauptet, dass die benutzte Waffe eine Eigenentwicklung sein soll.

      „The official would not disclose the type of weapon used in the attack, saying only that ‚a device exclusively of Ukrainian manufacture was used.‘“

      https://www.nytimes.com/live/2022/08/09/world/ukraine-russia-news-war?smid=url-share#ukraine-claims-a-rare-attack-in-crimea

      Kann natürlich Humbug sein, ist aber zumindest erwähnenswert.

      1. Dieser „Offizielle“ sprach auch von einer weiteren ukrainischen Eigenentwicklung:
        Schwer bewaffnete Brieftauben um die russische Lufthoheit zu brechen!

        Kann natürlich Humbug sein, ist aber zumindest erwähnenswert.

        1. Grld

          „… Schwer bewaffnete Brieftauben …“

          Wenn sie von „uns“, und die Ukraine gehörte ja urplötzlich zu „uns“, kommen, sind das definitiv schwer bewaffnete Friedenstauben! Wir, also somit auch die Ukraine, sind schließlich die Guten.
          Kleiner Wermutstropfen: ein anderer geheimer, offiziell außenstehender Insider hat inoffiziell öffentlich berichtet, dass die Russen bereits Falken dahingehend abrichten, diese armen, kleinen Friedensbömbchen zu schlagen und über ukrainischen Stellungen wieder abzuwerfen.
          Voll fies, diese Russen.

              1. Bei der Bösartigkeit, die gerade die USA in letzter Zeit zeigt überall Konflikte loszutreten (siehe auch China) ist es sehr wahrscheinlich, das sie den Ukrainern doch die 300km Raketen geliefert haben, weil die USA unbedingt um jeden Preis einen großen Krieg in Europa haben wollen.
                Man kann den Russen also nur auf Knien dankbar sein, das sie so besonnen auf den „Schulhofschläger USA“ reagieren, der keine Gelegenheit zur Provokation mehr ausläßt.

                Die USA wollen diesen Krieg in ganz Europa auf jeden Fall, wer das nicht sieht, ist einfach verblendet oder selbst so böswillig wie die Antideutsche Regierung in Berlin.

                1. „Die USA wollen diesen Krieg in ganz Europa auf jeden Fall, wer das nicht sieht, ist einfach verblendet oder selbst so böswillig wie die Antideutsche Regierung in Berlin.“

                  Manche sagen, dass die Russen genau das auch wollen. Wenn ich mal User John Magufuli zitieren darf:
                  „Eine Entnazifizierung Europas, nicht nur der Ukraine, steht durchaus zur Debatte“ (11. August 2022 um 22:05 Uhr) https://www.anti-spiegel.ru/2022/besuch-im-von-der-ukraine-bombardierten-gefaengnis-jelenovka/

                2. „Manche sagen, dass die Russen genau das auch wollen.“

                  Unlogisch, die Russen haben mit Putin seit 2 Jahrzehnten friedliche Koexistenz angeboten. Siehe Friedensrede Putins vor dem Deutschen Parlament. Die ausgestreckte Hand zur Versöhnung wurde ausgeschlagen, indem die NATO bis vor die Tür Russlans ausgeweitet wurde. Von den USA habe ich mein ganzes über 60 jähriges Leben lang nur Provozierende Feindseeligkeit und Kriegsgeschrei in alle Richtungen erlebt.

                  An den Taten (Früchten) sollt ihr sie erkennen. Und die sehen ziemlich schlimm bei den USA aus. Ein völkerrechtswidriger Krieg nach dem anderen.

          1. Die Offiziellen sagen immerhin etwas Plausibles, das man sich „ziemlich sicher“ zusammenreimen kann. Die „selber entwickelte Wunderwaffe“ dagegen zirkuliert nur in zwielichtigen Postillen wie der New York Times. Es sind wohl die Reichsflugscheiben aus Neuschwabenland, die die Bruderschaft der Schwarzen Sonne irgendwie besorgen oder nachbauen kann.

            1. Ich halte es auch nicht für wahrscheinlich. Aber wenn man schon Infos zu dem Thema zusammenträgt, kann man das zumindest registrieren. Meinetwegen unter „jemand hat gehört, dass jemand gesagt hat, er hätte etwas gehört“.

              1. Also ohne Sie wäre es ja fast ein bissel einseitig hier im Forum.
                Erstaunlich wie viel Zeit man hier für Kommentare verbringt, die hier seit langem keiner mehr glaubt.
                Ich bin auch nicht Ihrer Meinung, lese Ihre Ergüsse trotzdem, mal sehen wer näher an der Wahrheit liegt.

                MfG an alle, Wiwahn

          2. @fred61

            Danke für diesen Beitrag – es zeigt immer wieder, dass das logische Denkvermögen doch sehr eingeschränkt ist!
            Offizielle, die in einem persönlichen Gespräch mit Hr. Röper etwas sagen aber von ihm nicht namentlich erwähnt werden ist etwas ganz anderes als StillePostSpiele, bei denen der URSPRUNG der Aussage, die durch das Spiel auch noch völlig verfremdet wurde – wenn nicht sogar ganz bewußt anders weitergegeben wird – als ultimative Wahrheit verkündet wird….

      2. Ich habe auch mit einem namentlich nicht genannten „Offiziellen“ gesprochen, der gesagt hat, Hitler als alter Russenhasser war das persönlich.

        Solche Artikel sind so wertvoll wie ein kleines Steak!

      3. @fred_61    15.8  19:23
        „Fragen stellen ist hier nicht gerne gesehen, ich merk‘ das schon“

        Doch!
        Fragen sind für eine Diskussion wichtig und erwünscht, WENN:
        1) Der Leser von der Ehrlichkeit des Fragenden ausgehen kann und nicht befürchten muss einer Stänkerei aufzusitzen.
        2) Nicht dieselben, bereits beantworteten Fragen im Schleifensystem immer wieder aufgewärmt werden.
        3) Der Fragesteller seinerseits bereit ist, an ihn gestellte Fragen konkret zu beantworten, ohne ausweichender Schwurbelei.

  3. Die Dinger haben wohl einen Gefechtskopf von 200 kg, fliegen 3 Mach und kommen nahezu senkrecht runter.
    Wir haben da 3 vergleichsweise bescheidene Löcher, das wären 3 Raketen, und niemand hat sie gehört oder gesehen … jedenfalls habe ich davon noch nix gelesen …

    1. Dann sind sie zu schnell, als daß man sie hören oder sehen könnte. Die kommen ja geräuschlos, da sie schneller als der Schall sind, und der Schallknall kommt beim Einschlag. Groß sind sie nicht, und wenn sie nah genug sind, daß man sie sehen könnte, 3000 km/h oder so.

        1. Was für eine Rakete war das? In Lviv sind auch Marschflugkörper benutzt worden, die fliegen unterschallschnell. Wahrscheinlich war es das. Ein Überschallknall ist nämlich auch nicht zu hören.
          Außerdem dürfte es einen Unterschied machen, von wo die Rakete kommt. Wenn sie deinen Standort vor dem Einschlag überfliegt wird es anders sein, als wenn sie aus der entgegengesetzten Richtung kommt.

          1. Wenn es sich um einen Marschflugkörper gehandelt hat, dann war es kein solcher ukrainischer Produktion, sondern einer aus dem sogenannten Westen, sehr wahrscheinlich aus dem perfiden Albion oder den Vereinigten Unrechtsstaat von Adipositas.

    1. Raketen bei dem Angriff auf den Militärflughafen auf der Krim kann man eigentlich ausschließen. Hätte man kommen gesehen und (hier Granaten ebenfalls) gehört. Es waren zu diesem Zeitpunkt sehr viele Gäste am Strand.

      Es ist gerade Urlaubssaison auf der Krim und viel los. Es sind auch viele Fremde da.
      Also ich tendiere auch zu einem Sabotageakt
      und halte die drei Punkte für möglich, aber Punkt 3 ist auch mein Favorit (4 und 5 ist Quatsch)
      https://cont.ws/@Anton1993/2350881

      1. Direkte Aktion der DRG auf dem Gelände des Stützpunkts mit dem Anbringen von Sprengsätzen mit aufeinanderfolgenden Zeitpunkten für die Inszenierung von „Ankünften“.

      2. Aktionen durch örtliche Stellen zur Anbringung von IEDs in der Nähe von „Hotshot“-Tanks mit demselben Zeitplan.

      3. Abfeuern von großkalibriger (über 12 mm) Scharfschützengewehr-Brandmunition aus großer Entfernung auf das Treibstoffdepot. Barrett-Gewehre in verschiedenen Modifikationen kamen unter Poroschenko nach Vereinbarungen mit der Erich-Prinz-Akademie in die Ukraine.

      Die Frage der Ausführenden wäre interessant. Mal sehen, ob man davon was hört, da die Ausführung zu 99% von der Krim aus statt fand, muß das Personal auch auf der Insel sein oder gewesen sein.

      Leider gibt es auch so ein paar Löcher in der russischen Presse wie, die genaue Ursache des Untergangs der „Moskwa“, NATO-Offiziere im Stahlwerk …
      Auch würde ich gerne mehr über deren Geheimabsprachen wissen, aber dann wären sie nicht mehr geheim. Das es die geben muß, dass zeigt sich aber schon
      an ein paar Merkwürdigkeiten…

      Das Russland bei seiner eigentlich unhaltbaren Position „Moskwa“ und Flughafen Krim bleibt, zeigt wie wenig Russland möchte, dass dieser Krieg wirklich eskaliert. Die Ukraine hat kaum Möglichkeiten noch weiter zu erhöhen. Wen wollen die noch einziehen.

      Russland kämpft mit 15 bis 20% seiner Truppen dort. Sie könnten leicht verdoppeln und sind immer noch weit von einer Mobilmachung entfernt.

      1. „Raketen bei dem Angriff auf den Militärflughafen auf der Krim kann man eigentlich ausschließen. Hätte man kommen gesehen und (hier Granaten ebenfalls) gehört“

        Bei mehrfacher Überschallgeschwindigkeit muss das alles nicht gegeben sein. Dann hörst du die Rakete nicht ankommen. Und wenn du sie hörst, ist auch schon das Geräusch der Detonationen da.

          1. Das Blöde is nur, die Dinger, die da 300 km weit fliegen, sind nicht solche lächerlichen Feuerwerkskörper sondern richtige taktische Raketen, also sowas wie die Toschka-U, die die Russen dem Vernehmen nach reihenweise vom Himmel holen – die fliegt übrigens auch 3 Mach.

            Die Schallgeschwindigkeit beträgt rund 334 m/s oder etwa 1200 Km/h.
            Und nun schenken wir uns die tatsächliche Flugbahn, nehmen 3 Mach und die 250 oder 300 km, und der Rest is noch nich mal Mathematik sondern einfaches Rechnen … (ich weiß allerdings nicht, ob das heute noch gelehrt wird).

            Na gut, vielleicht sollte man doch noch erwähnen, daß die Flugbahn, von anderen neckischen Kleinigkeiten abgesehen, ne Parabel, die tatsächliche Strecke also erheblich länger als die 300 km ist …… und natürlich is alles möglich …

            1. „Das Blöde is nur, die Dinger, die da 300 km weit fliegen, sind nicht solche lächerlichen Feuerwerkskörper sondern richtige taktische Raketen,….“
              😀 Da wären wir aber jetzt ohne dich wirklich nicht drauf gekommen, danke für den Hinweis, man lernt halt nie aus, was? 😀

      2. Lassen wir mal den Grünling unter Dir beiseite …ansonsten volle Zustimmung.
        Schade, die Raketen hätte Herr Röper selber ausschließen können, ….

        Zum Scharfschützengewehr …. hier kann man sicher aus 3km schießen, aber irgendwie bin ich doch eher bei kombinierter Kommandoaktion.

        Die Krimbrücke ist tiefgestaffelt mit verschiedenen Systemen geschützt, ich kann mir nicht vorstellen, dass da Raketen auf andere Krimziele einfach mal so dran vorbeifliegen, auch wenn es die andere Seite ist.

        1. Dieser Russische Artikelschreiber sagt ja selber, es gibt keine genauen Hintergrundinformationen.

          Aber wenn du weißt, wo die Munitionsdepots sind und diese mit sowas zur Detonation bringen kannst, ist für mich plausible, aber bin kein Militärexperte….

      3. Kann es sein, dass es einen Zusammenhang mit den einsetzenden Futtermaisexporten zusammenhängt?

        Kampfschwimmer, NavySeals und wie sie noch alle heißen. „Im Fahrwasserschatten“ der beteiligten Zivil- Schiffe, Beginn der Aktion.
        Ich denke, dass auch die ukrainische Armee hier über entsprechendes Personal verfügt. Dabei kann die Annäherung solcher Spezialisten auch von exterritorialen Gebiet der Ukraine erfolgt sein. Es kommen Schiffe aus Richtung der Ukraine und bewegen sich in Richtung der Ukraine oder Rumänien, Moldawien.

        Für mich ist das die logischte Variante. Urlauber am Strand. Radarsysteme etc. Kinder auf dem Militärgelände weisen daraufhin, dass Russland hier mit keinem Angriff gerechnet hat.
        Es ergeben sich ohnehin verstärkt Aktionen der Ukraine von Einzelnen und kleinen Gruppen, die auch andere
        Depots zerlegen.

      4. Kleine Ergänzung:
        Nordöstlich der Startbahn befindet sich ein ausgedehnter aber systematisch bewirtschafteter FRIEDHOF – wer also ECHT-Daten von diesem Friedhof hat, könnte ggf. nachprüfen, ob dort in letzter Zeit viele neue Gräber eingerichtet wurden!??
        Wenn es wirklich zwischen 60 – und 100 neuen Gräbern sein sollten, so sollte das auf jeden Fall auffallen!

  4. Unterm Strich heißt das: Die NATO, sprich die USA, testen mal wieder, wie weit sie bei Russland gehen können. Eigentlich nichts neues, außer, dass jetzt konkret einzelne Objekte angegriffen resp. neutralisiert werden.

    Das wird sicher so weiter gehen, bis die Russen dem Treiben Einhalt gebieten, denn irgendwelche Grenzen kennen die USAmerikaner doch nicht wirklich, Eskalation ist doch Trumpf 🙁

    1. Bisher hat Selenski zweimal vom Einsatz selber kreierter Wunderwaffen gesprochen. Beidesmal war die Ukraine Statist.
      Einmal war es die Moskwa, dann jetzt der Flugplatz. Der Möglichkeiten, wie es gelaufen ist, gibt es viele, die kleinen Krater die auf den Fotos waren sahen eher nach kleineren Granaten aus, das spräche wieder für ein Kommandounternehmen…

      Wie dem auch sei, ich sehe keine Eskalation im August aus heutiger Sicht. Dem Gebelle von Medwedjew höre ich nicht mehr zu und ansonsten machen die Russen einfach so langsam aber sicher ihren Job und minimieren die eigenen Verluste.

      Laut Moskauer Forum Armee 2022 machen die 4 Su57 in der Ukraine einen guten Job übrigens….

      1. Medwedjew ist mir auch nicht unbedingt vertrauenswürdig, wird wohl auch seinen Grund gehabt haben, dass er seinen Posten als Regierungschef verloren hat. Richtig negativ ist er mir das erste Mal als Zero Corona Hradliner aufgefallen.

        „Laut Moskauer Forum Armee 2022 machen die 4 Su57 in der Ukraine einen guten Job übrigens …“
        Hatte ich vorhin auch gerade gelesen. Aber gut was sollen sie auch sonst sagen, da erwarte ich keine negativen Schlagzeilen während eines Einsatzes. Die Su57 soll ja schon in Syrien im Einsatz gewesen sein, sodass es da wohl eine gewisse Kampferfahrung gibt …

      2. „Wie dem auch sei, ich sehe keine Eskalation im August aus heutiger Sicht…“

        Seh ich anders. Wenn die Ukrainer weiter auf das Atomkraftwerk feuern, wird Russland sogar gezwungen sein sehr massiv einzugreifen. Ebenso sieht es bei der Krim aus (ich glaube auch nicht, das das ein Unfall war!).

        Wenn Kiew entschlossen ist, weiter zu provozieren wird es zu einem massiven Angriff kommen, das ist für mich sicher (weil ihnen gar nichts anderes übrig bleibt).

  5. Wenn die Ukraine Russland beschießt, soll es offenbar Nato-Truppen geben:

    Kriegsgefangener: Kommando hatte Pläne über Angriffskrieg gegen Russland und den Donbass

    Ukrainische Soldaten wurden von ihrem Kommando darauf vorbereitet, die im Donez-Kohlebasin befindlichen Volksrepubliken Donezk und Lugansk anzugreifen und sogar einen Krieg mit Russland zu beginnen. So lautet die Aussage eines gefangenen Soldaten der 53. Mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Wadim Agafonow, hier zitiert von RIA Nowosti:

    „Bei den Offizieren war über eine schnelle Offensive im Donbass die Rede. Es hieß, wir sollten uns nicht erst von den Russen angreifen lassen, sondern einen plötzlichen Angriff starten. Und dass wir die Gebiete des Donbass einnehmen und möglicherweise noch weiter gehen müssen. Dies wurde oft von den politischen Offizieren gesagt sowie von den oberen Befehlsrängen. Und manchmal wurde diese Information auch an die Soldaten weitergegeben.“

    Er erklärte mit Verweis auf ukrainische Kommandeure, Kiew sei von dessen westlichen Partnern für den Fall einer Offensive im Donbass Hilfe mit Waffenlieferungen zugesichert worden. Truppen seien ebenfalls versprochen worden, falls die ukrainische Armee „gegen Russland vorgeht“:

    „Irgendwelche Einheiten kamen zu den Militärstandorten – ich weiß nicht, ob sie vom SBU waren –, führten Propaganda durch, brachten alle möglichen Broschüren mit, wie blutrünstig die russische Welt doch sei, dass wir Russen töten müssen, dass die Ukraine eine geeinte Nation sei. So etwas wie eine faschistische Ideologie war schon da.“

    „Sie sagten, wir sollten Russland angreifen, dieses Imperium des Bösen zerschlagen und unser Land zurückerobern.“

    Quelle: RT-Liveticker

  6. Nach meinem Empfinden ist das Vorgehen von Wladimir Putin und seiner Regierung
    sehr diplomatisch und überlegt.
    Die Gegenseite provoziert bis aufs Äußerste um zu erreichen, daß Russland der Geduldsfaden reißt.
    Damit hätten sie genau das, was sie schon immer geplant haben: Einen „Heißen Krieg“ in Europa.

  7. Mindestens die Hälfte der nach Unkraine gelieferten HIMARS-Raketensysteme wurden bereits vernichtet. Die Lieferung von HIMARS-Raketen hat in den vergangenen Wochen stark abgenommen – entweder sind die westl. Vorräte erschöpft oder die Produktion kommt nicht nach, oder der politische Wille ist bereits am wanken – egal. Jedenfalls hat jetzt die RF einen „wunderbaren“ Vorwand mindestens bis zur ganzen Länge des Dnjeperflusses (und darüber hinaus: Odessa) vorzurücken, was nach der Eroberung der stark befestigten ukr. Stellungen in Donetsk militärtechnisch für die russ. Truppen ohne große Mühe (offene Flächen, keine stark befestigten ukr. Stellungen, mittlerweile stark dezimierte ukr. Truppen, mittlerweile zum großen Teil zu einer Reservistenarmee umfunktioniert) zu erreichen ist. Vermutlich besteht dieser Plan seit geraumer Zeit, unabhängig von den paar HIMARS-Raketen, die die Ukraine noch einsetzen kann.
    Beim zu erwartenden Ausbruch der Wirtschaftskrise in EU u. USA wird man die Ukraine wie eine heiße Kartoffel fallen lassen – die Waffenlieferungen und Geldtransferst in die Ukraine (mindestens 5-6 Milliarden USD/Monat) werden versiegen und die Ukraine zu einem „Failed State“, mit mehr als ungewissser Zukunft.

    1. Die Ukraine ist Pleite und braucht ihre Schulden erst einmal nicht bedienen. Einer der Größten Gläubiger ist Black Rock … das nicht gut, weil der viel Einfluss hat und sein Geld wieder will….
      Ich erinnere mich da unwillkürlich an den Einstieg der USA in den 1.WK nachdem England und Frankreich der Zahlungsausfall drohte und Morgan Stanley seine Felle davon schwimmen sah …

    2. Hi maningi,

      für die HIMARS und den dazu gehörigen „Freiwilligen“ könnte es demnächst richtig ungemütlich werden.

      Wie oskarwagenrecht im overton-magazin im Forum über drei Kommentare hinweg mit Verlinkung zu amerikanischen, russischen und chinesischen Artikel unter mauerte. Sehr lesenswert! Link zum Artikel:

      https://overton-magazin.de/krass-konkret/allein-das-gegnerische-lager-ist-fuer-den-krieg-verantwortlich/

      Ich zitiere Oskar:

      „Gut informierten Quellen im Iran zufolge „ist der Kauf von Drohnen durch eine Supermacht wie Russland ein wichtiges Indiz für die Qualität und die Entwicklung der iranischen Industrie, der es gelungen ist, die fortschrittlichsten Drohnen wie die Shahid 129 zu produzieren, die mehr als 24 Stunden lang fliegen können. Das ist es, was Russland angezogen hat, insbesondere für den Einsatz in seinem Krieg in der Ukraine“.

      Die iranische Shahed 129 ist ein Äquivalent zur US-amerikanischen MQ-1 Predator. Er verfügt über eine Infrarot- und Tagesoptik, einen Laserdesignator zur präzisen Zielerfassung und kann vier präzisionsgelenkte Bomben tragen. Sie hat eine Reichweite von 1.500 Kilometern und damit deutlich mehr als aktuelle russische Drohnen. Seit 2014 werden diese Drohnen vom Iran in Syrien eingesetzt, so dass Russland bereits über einige direkte Erfahrungen mit ihrer Leistungsfähigkeit auf dem Schlachtfeld verfügen wird.

      Ich bin mir allerdings sicher, dass der Iran mehrere Jahre brauchen wird, um 1.000 dieser Drohnen zu liefern. Aber das spielt vielleicht keine Rolle. Ein paar Dutzend werden vorerst ausreichen, um die gesamte 2.000 Kilometer lange Frontlinie in der Ukraine kontinuierlich in der erforderlichen Tiefe abzudecken.

      Der Einsatz solcher Drohnen in größerer Stückzahl dürfte die Flugabwehr der Ukrainer noch weiter schwächen und das auffinden und vernichten von weit hinter der Front operierende Systeme wie HIMARS erheblich erleichtern.“

      Wer mehr dazu lesen will, suche den „oskar“ dort im Forum, es ist aber nicht gleich sein erster Kommentar. Er ist dort ein „Vielschreiber“. Auch die verlinkten Artikel sind sehr interessant und mit DeepL leicht zu übersetzen.

      1. Genauso wie die Bayraktar TB-2 ihre Wirkung im Stellungskrieg mit etablierter Flugabwehr der Russen verloren hat, wird auch die Shahed 129 wenig effektiv sein. Ist nur meine Privatmeinung, aber wir werden sehen.

      2. Hi Mangel

        Kann mich daran erinnern, dass vor Jahren die Iraner eine US-(Predator?)Drohne über der Hormuz-Meeresenge abgeschossen haben, die im Radarschatten eines US-Aufklärungsflugezuges operierte. Dabei erfasste die iranische Drohne auch die genaue Anzahl der Besatzung des US-Aufklärers und gab diese bekannt (es gab dazu kein Dementi der USA). Wurde damals (wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht) von Elijah J. Magnier berichtet, der vor Tagen auch über den Drohnen-Deal geschrieben hat. Ohne Zweifel verfügen die Iraner über technisch hochentwickelte Drohnen, die auch für Russland sehr interessant sein dürften. Und eine gute Gelegenheit für den Iran für technologischen Transfer/Zusammenarbeit mit der RF. Beide Staaten sind ja strategische Partnerschaft eingegangen.

  8. Wenn die Berliner Berufsmunitionsentferner beim kontrollierten und fachgerechtem Umgang mit Munition, halb Berlin abfackeln, dann traue ich den Russen auch zu, ihre U-Boote in der Wüste zu versenken.

  9. Wenn man sich die Sateliten-Bilder der Zerstörung des Luftwaffen-Stützpunktes anschaut sieht man folgendes: Um die Flugzeug Stellungen sind Schutzwälle herum gezogen um bei einem versehentlich explodierenden Etwas (wenn mal einen Russischen Soldaten was aus den Händen Rutschen sollte) keine Folge-Schäden zu erzeugen. Es sind aber sehr viele Flugzeuge zerstört worden. Es sind mindestens 4 Riesige Einschlags Krater zu sehen die an eine 250kg WWII Bombenkrater erinnern. HIMARS wird als eine Raktete mit „geringere Durchschlagskraft“ sprich deren Sprenkopf ist zu klein für eine solche >10 Durchmesser Krater Erzeugung . Es wurden zwei Gebäude Exakt in der Mitte getroffen. Das sieht nach einen Hoch-Präzisions-Schlag mit ziemlich großen Raketen-Sprengköpfen aus. Ob das eine neue Guided MLRS Boden-Boden Raketen GMLRS-ER war mit 150km Reichweite, oder auch irgendwas Luft-Boden Raketen mäßiges. Denke nicht das Kiew solche Hochpräzisions Waffen mit einer so hohen Reichweite und solcher Sprengkraft im Einsatz hätte. Man beachte das einer der Krater mitten in einem der Flugzeug Stellplätze ist. Also so von wegen hat Munition getroffen die dann den Krater verursacht hätte. Da ist was großes eingeschlagen und wer weiß woher das kam. Daher ist Moskau auch so schmal-lippig…

  10. Kein Waffenexperte bringt HIMARS auf der Krim ins Spiel, auch nicht bei der Moskwa (dort waren es ukrainische Neptun-Raketen).

    Die Russen machen HIMARS auch für die Explosion beim Gefängnis in Oleniwka verantwortlich und zeigten angebliche Wrackteile, Experten hingegen schließen einen HIMARS-Angriff aus, da ein Krater fehlt und die Beschädigungen zu wenig massiv sind für HIMARS. Alles deutet auf eine False-Flag der Russen hin, über 50 Gefangene kaltblütig ermordet!
    https://www.puls24.at/news/politik/cnn-recherche-kriegsgefangenenlager-oleniwka-nicht-von-ukraine-bombardiert/272679

    Krim, es ist unklar, was dort passiert ist. Auffällig ist, dass es keine Videoaufnahmen gab, die Raketen im Flug zeigten. Haben die Russen riesige Munitionsdepots in der Nähe der Flugzeuge aufgebaut? Mit Dronen gezielt diese Munitionsdepot angreifen ist ne Möglichkeit, das würde auch die fehlenden Videoaufnahmen zeigen. Hat Russland kein Luftabwehrsstem? Moskwa, Krim. Auf der Krim sieht man Videos mit Flugabwehrattrappen, das hilft nicht.

    1. entschuldige du bist ein Trottel eine Splitter Granate im Gefaengnis die ueber dem Boden zuendet macht keinen Krater und eine Explosiv Granate macht einen Trichter und haette das Dach vollständig abgesprengt. Das Dach ist aber bis auf das Loch noch da. Du hast keine Ahnung von nichts!! Ich war beim Militär und kenne die bombardieren Städte aus dem WK II aus eigener Anschauung

      1. Himars nutzt den gleichen Gefechtskopf für verschiedene Einsatzszenarien. Es gibt drei Modi: Aufschlagzündung, verzögerte Zündung und Abstandszündung. D.h. es geht in jedem Fall die gleiche Sprengladung hoch.

        1. Die Experten müssten aber eigentlich auch das wissen, was ich geschrieben habe. Bei einer Abstandszündung z.B. gäbe es keinen Krater. Trotzdem scheint das Schadensbild im Gebäude nicht so ganz zu einer M31-Rakete zu passen. Zu wenig Schaden durch Schrapnell, zu wenig Schaden durch die Detonation.

        2. Nein, Sie zitieren CNN, die so alle bekannten US-Lügengeschichten veröffentlicht hatten (von der Brutkastenlüge bis zu dem nie gefundenen irakischen Massenvernichtungswaffen und dem von Powell hochgehaltenem Fläschen in der UNO). Um mal die vielen anderen Falschmeldungen nicht bemühen zu müssen (Lybien-, Irak-, Syrien-Krieg, Afghanistan etc.).

        3. Die dort dabei waren sagen was anderes als die Experten die 7000 km entfernt es waren Schrappnelle und auch die Verletzungen durch Schrappnelle verursacht. Die Splitter die Ärzte rausholen.
          Eben deshalb keinerlei Krater

          1. Also ich bin voll bei Thomas … im Gefängnis haben die Russen kaltblütig 50 Gefangene ermordet auf der Krim haben sie kaltblütig 20 Flugzeuge kaputt gemacht … ich nun werden wir dann bitte wieder seriös … also ohne Thomas, der als Superexperte eigentlich gar keine Expertenmeinungen zitieren muss .. was los? schwächelst etwa? 😉

          2. Gibt es Autopsieberichte? Oder andere Berichte, die darauf eingehen, wieviele Fragmente gefunden wurden und vor allem wo sie gefunden wurden? Wäre doch eine gute Gelegenheit, das alles haarklein auseinanderzunehmen und den Ukrainern aufs Brot zu schmieren.

              1. Doch, die wissen das bestimmt. Wenn allerdings so eine Geheimniskrämerei um die Ergebnisse gemacht wird, glauben’s halt auch nur die, die es auch glauben wollen. Aber vielleicht kommen die Beweise ja auch beim „Internationalen Kriegsverbrechertribunal“ auf den Tisch.

                1. @fred61

                  Was glauben Sie eigentlich, wie lange eine Autopsie dauert? Und das auch noch bei so vielen Toten….
                  Eine Autopsie wird gemacht wenn die Todesursache unbekannt ist – das ist sie hier wohl nicht!

                  Zumal ausreichend Teile der Tötungswaffe überall am Tatort verteilt sind…..

                2. @GMT

                  „Eine Autopsie wird gemacht wenn die Todesursache unbekannt ist – das ist sie hier wohl nicht!“

                  Na dann ist ja alles klar. Fall abgehakt.

                  „Zumal ausreichend Teile der Tötungswaffe überall am Tatort verteilt sind…..“

                  Ich habe nur ein paar Splitter aufgereiht auf einer Holzbank gesehen.

                3. @fred_61;

                  Mal ehrlich gesagt:
                  İst es nicht einerlei, ob nun von russischer Seite eine Autopsie veröffentlicht
                  wird oder nicht?
                  Von Seiten Kiews und der „internationalen Gemeinschaft“ würde eine
                  durchgeführte Autopsie von russischer Seite entweder medial „verschwiegen“
                  werden oder man stellt sie einfach als „russische Faelschung“ dar.
                  Was ist z.B eigentlich mit den Toten von „Massaker in Butscha“, wo man
                  doch auch eine Untersuchung/Autopsie durchführen wollte und man davon
                  gar nichts mehr hört, nachdem es tagelang durch die Gazetten ging…?

                  Wir haben doch alle gesehen, nehmen wir nur mal das AKW in Saporischschja, wie einfach man Meldungen „umdrehen“ oder gleich ganz verschweigen kann,
                  insbesondere wenn man vorher die entsprechend berichtenden Medien „verbietet“.
                  Haben sie z.B schon in deutschen Medien gelesen, daß auch ein Wasserkraftwerk in der Naehe des AKWs, welches u.a auch für die Kühlung
                  des AKWs in Saporischschja nötig ist, von ukrainischer Seite beschossen wurde und zur Zeit von den 6 Generatoren nur noch drei in Betrieb sind?

                4. @ egal1966

                  „Was ist z.B eigentlich mit den Toten von „Massaker in Butscha“, wo man
                  doch auch eine Untersuchung/Autopsie durchführen wollte und man davon
                  gar nichts mehr hört, nachdem es tagelang durch die Gazetten ging…?“

                  Im September soll es einen ersten Bericht geben. Es gab auch schon diverse Pressekonferenzen von der UN zu dem Thema. Hier ist die Lage außerdem ungleich komplexer, da verschiedene Dinge an verschiedenen Orten passiert sind.
                  In Olenivka hingegen ist der Ort des Verbrechens ein kleines Gebäude und die Kräfte dort sind sich ja schon ziemlich sicher, was im Detail passiert ist.

              2. Sie haben offensichtlich etwas falsch verstanden! Die Russen stellen nur absurde Falschbehauptungen bezüglich ihrer eigenen Fähigkeiten auf, um den Ausbruch des Dritten Weltkriegs zu verhindern, aber kognitiv minderbegabte ukrainische Ultranationalisten verstehen das natürlich absichtsvoll falsch.

    2. @Sonderegger

      „Die Russen machen HIMARS auch für die Explosion beim Gefängnis in Oleniwka verantwortlich und zeigten angebliche Wrackteile, Experten hingegen schließen einen HIMARS-Angriff aus, da ein Krater fehlt und die Beschädigungen zu wenig massiv sind für HIMARS. Alles deutet auf eine False-Flag der Russen hin, über 50 Gefangene kaltblütig ermordet!“

      Experten die nicht dabei waren und nichts gesehen haben (es sind dort nie welche aus dem Westen gesehen worden) klar, die müssen es natürlich wissen 😀
      Es gibt einen 1-2 Namen für solche „Experten“ > Wichtigtuer oder auch Schwätzer.

      Es ergibt überhaupt keinen Sinn, das die Russen ihr eigenes Gefängnis weg rasieren. Die Asow-Leute waren sehr wertvolle Zeugen, die gerade entscheidende Details über die Ukrainische Militär-Struktur und Pläne ausgeplaudert haben. Dann killen sie die mitten in den Vernehmungen?

      Für die Ukraine sehe ich aber eine ganze Menge Gründe (mindestens jedoch 3!) die Gefangenen schnellst möglich auszulöschen. Entweder können sie nicht denken oder sie sind viel zu verhetzt um überhaupt damit anzufangen.

      1. „Es ergibt überhaupt keinen Sinn, das die Russen ihr eigenes Gefängnis weg rasieren. Die Asow-Leute waren sehr wertvolle Zeugen …“

        Soweit „bekannt“, wurden die ASOW-Leute „auf besonderen Wunsch“ Kiew’s in gerade diesem Gefängnis deportiert. Kiew musste also schon recht schwere Argumente aufgefahren haben, dass sich die DNR bzw. RF auf diesen faulen „Deal“ eingelassen haben. Wenn das also stimmen sollte, war Kiew bekannt, wo sich die Gefangenen befanden, die man gegebenenfalls wieder befreien oder alternativ ausradieren könnte …

        Anstelle der DNR oder RF hätte ich derart wichtige Gefangene weit ins Hinterland deportiert – insofern ist mir diese Gefängnis schon etwas rätselhaft. Andererseits hätten die DNR bzw. RF über diesen „faulen Deal“ zumindest ein Faustpfand zum Eintauschen von Gefangenen in der Ukraine, die dort angesichts der extremen Russophobie mit Sicherheit schwer misshandelt werden. Die DNR und RF hingegen legen keinen Wert darauf, ethisch-moralisch mit der Ukraine gleichgestellt zu werden, sonst würden sie sich in ihrer militärischen Befreiungsmisson selber Lügen strafen …

        Also – den Bildern und Zeugenaussagen kann man mehr Vertrauen schenken als dass man hier eine False-Flage-Operation der Russen unterstellen kann. Und dann zeugen die Bilder von den Gebäuden und Opfern davon, dass die Ukraine „effektv“ so viel wie möglich ASOW-Gefangene töten wollten – damit haben die USA, die NATO und die Ukra-Faschisten bekanntlich ohnehin keine Skrupel. Diese „Effektivität“ kann man am besten mit Splitterbomben u.ä. erreichen. Ich verstehe daher nicht, was es diesbezüglich noch für krumme Diskussionen geben muss 🙁

  11. Russland spricht von einem Unfall, weil sie keine Schwäche zeigen wollen, der Verlust der Moskva und jetzt der Angriff auf die Krim lässt die russische Armee sehr schlecht aussehen. Man belügt lieber das eigene Volk, dass alles nach Plan läuft bei der „militärischen Spezieloperation“, obwohl schon lange klar ist, dass es schlecht läuft. Aus der 3-Tage-Operation wurden Monate.

    1. Russland spricht von einem Unfall, weil sie keine direkte Konfontation mit der NATO zu diesem Zeitpunkt will. Die russische Bevölkerung (höchster Zuspruch zum Krieg seid dem 24.02. in der RF) würde sonst einen Gegenschlag auf die NATO fordern.

      Russland bevorzugt noch Diplomatie.

      Viel mehr nimmt man in Russland der russ. Armee übel, dass der Donbas noch beschossen werden kann. Thomas, du solltest mal anfangen dich breiter zu informieren. Wenn du kein russisch kannst, DeepL hilft dir.

          1. Quitsch, Quatsch, Qum … läuft schlecht für die Russen ..die Ostfront bricht gerade zusammen. Aus Pisky, Marienka und Adejewka beginnt die ukrainische Armee ihre Offensive und stößt links und rechts an Donezk ins russische Herzland vor!
            Tja Thomas, ausser Dir sagt das keiner, gut das hier bist … wir würden sonst alle dumm sterben.,…

        1. Propaganda betreibt jeder Staat! Laut unseren Propaganda-Medien erleidet die russische Armee angeblich fortwährend Rückschläge, aber die Ukraine fordert trotzdem immerzu neue Waffen, was sich offenkundig widerspricht.

          Die deutschen Propaganda-Medien verschweigen auch Bidens Amtsunfähigkeit aufgrund seines beeinträchtigten seelischen Gesundheitszustands und seine Korruption sowie jene seines Sohnes.

    2. du hat alles nur keine ahnung. was wäre gewesen putin hätte gesagt,wir wurden von einer amerikanischen langstreckenrakte getroffen ,wäre die logik direkter krieg mit den usa und der nato ist das in deinem sinne,du troll?,.

  12. Wenn der Beschuss der Krim auf Kosten der USA geht und wenn die USA sich darauf verlassen können, dass Russland so etwas einfach schluckt, um einer direkten Konfrontation mit der Nato aus dem Weg zu gehen, dann würde das bedeuten, dass die USA einen Freibrief haben, russisches Territorium anzugreifen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Putin so etwas hinnimmt.

    1. … das nächste Ziel wäre dann wohl die
      berühmte Brücke. Verstehe auch nicht,
      dass immer noch Beschüsse des AKW
      Saporischschja gemeldet werden. Was
      ist mit der Luftabwehr? Und warum
      werden die Stellungen nicht ausgemacht
      und zerstört? Selbst wenn sich diese
      feige verschanzen. Riskiert man lieber
      einen Supergau oder führt man uns an
      der Nase herum?

      1. Die wechseln natürlich sofort nach dem Beschuss den Standort. Deshalb sind Haubitzen so beliebt, weil sie beweglicher sind, als ein Artillerie-Geschütz (noch dazu als Mehrfach-Raketenwerfer!).

        1. Lieber Aktakul,
          bitte bitte nicht 😉
          Haubitzen sind erst einmal Geschütze der Artillerie, die in einem Winkel zwiwschen 0 und 90 Grad feuern können. Das unterscheidet sie von einer Kanone, die im maximalen Winkel von 40 Grad schiesst.
          Es gibt sowohl gezogene Haubitzen als auf welche auf eigenständigen Fahrwerk. Die Panzerhaubitze 2000 ist auf eigenen Fahrwerk, früher hiessen diese Geräte im Warschauer Pakt SFL (Selbstfahrlafetten).

          Ein mehrfach Raketenwerfer wiederum hat weder was mit Kanonen noch mit Haubitzen zu tun. Diese sind nun meist auch auf einer Selbstfahrlafette montiert und beweglich. Es bleiben aber Werfer, keine Haubitzen und keine Kanonen.

          Erinnert mich an die Diskussion mit klex, der Geschosse durch Panzer verschiessen lassen wollte und dies mit einem Haufen Fachtermini ausführte, obwohl Geschosse halt für gezogene Langwaffen sind … Pistole … Kugel, Langwaffe … Geschoss, Panzer … Granate … aber naja

  13. Vielleicht bin ich etwas emotional und ungeduldig, ich würde die Satelliten von Musk (Kommunikation) und die der Ammis (Führung der Geschosse)abschiessen bzw unbrauchbar machen. Wie man so schön sagt irgendwann ist genug. Oder um einen Zahn zuzulegen tatsächlich Entscheidungszentren Kalibrieren, gewarnt wurde genug. Ich habe wiedermal den Eindruck das zu lange gewartet wird. Was wirklich passiert ist wissen Russen und Ammis genau. Putin hat ja schon im Februar gesagt das er es bereuht bzw das es ihm leid tut das nichts in 2015 etc passiert ist damals war sicher die wirtschaftliche Stärke Russlands nicht da, aber die Stäke der Ukraine gewiss schwach. Die Donezker wollten damals schon weitergehen. Eigemtlich schade .

    1. Hi jegl,

      habe das gleiche schon zu einem Großteil oben „maningi“ geschrieben. Die Russen kaufen gerade Drohnen dem Iran ab. Dafür bekommt der Iran garantiert irgendetwas was der Russe hat, aber Iran nicht. Wenn es dich interessiert, gehe dort in das Forum.

      Wie oskarwagenrecht im overton-magazin im Forum über drei Kommentare hinweg mit Verlinkung zu amerikanischen, russischen und chinesischen Artikel unter mauerte. Sehr lesenswert! Link zum Artikel:

      https://overton-magazin.de/krass-konkret/allein-das-gegnerische-lager-ist-fuer-den-krieg-verantwortlich/

      Ich zitiere Oskar:

      „Gut informierten Quellen im Iran zufolge „ist der Kauf von Drohnen durch eine Supermacht wie Russland ein wichtiges Indiz für die Qualität und die Entwicklung der iranischen Industrie, der es gelungen ist, die fortschrittlichsten Drohnen wie die Shahid 129 zu produzieren, die mehr als 24 Stunden lang fliegen können. Das ist es, was Russland angezogen hat, insbesondere für den Einsatz in seinem Krieg in der Ukraine“.

      Die iranische Shahed 129 ist ein Äquivalent zur US-amerikanischen MQ-1 Predator. Er verfügt über eine Infrarot- und Tagesoptik, einen Laserdesignator zur präzisen Zielerfassung und kann vier präzisionsgelenkte Bomben tragen. Sie hat eine Reichweite von 1.500 Kilometern und damit deutlich mehr als aktuelle russische Drohnen. Seit 2014 werden diese Drohnen vom Iran in Syrien eingesetzt, so dass Russland bereits über einige direkte Erfahrungen mit ihrer Leistungsfähigkeit auf dem Schlachtfeld verfügen wird.

      Ich bin mir allerdings sicher, dass der Iran mehrere Jahre brauchen wird, um 1.000 dieser Drohnen zu liefern. Aber das spielt vielleicht keine Rolle. Ein paar Dutzend werden vorerst ausreichen, um die gesamte 2.000 Kilometer lange Frontlinie in der Ukraine kontinuierlich in der erforderlichen Tiefe abzudecken.

      Der Einsatz solcher Drohnen in größerer Stückzahl dürfte die Flugabwehr der Ukrainer noch weiter schwächen und das auffinden und vernichten von weit hinter der Front operierende Systeme wie HIMARS erheblich erleichtern.“

      Wer mehr dazu lesen will, suche den „oskar“ dort im Forum, es ist aber nicht gleich sein erster Kommentar. Er ist dort ein „Vielschreiber“. Auch die verlinkten Artikel sind sehr interessant und mit DeepL leicht zu übersetzen.

  14. Die Russen haben eigentlich die weltbesten Abwehrsysteme, sind die auf der Krim nicht stationiert?

    Was auch immer passiert ist, Russland sollte schon zurückschlagen, in Kiew.

    Zudem sollte Russland seine gesamte Ausrüstung dezentralisieren, dann kann so etwas nicht passieren. Dann erwischt es nur ein Flugzeug und mehr nicht.

        1. Über 1300…
          Bleib locker.
          Viel wertvoller und eigentlich nicht zu ersetzen sind die Piloten. Ein guter Kampfpilot ist man erst bei der heutigen Technik nach 6 bis 8 Jahren.
          Und wieviel Piloten hat die Ukraine noch?

            1. Sie schaffen auf jeden Fall mehr als 2200 Javelin im Jahr an eigenen Panzerabwehrwaffen herzustellen und zu einem besseren Stückpreis.

              Aber Nico, du weißt ja selber, der Gewinner ist der militärisch-technische Komplex auch bei einer Niederlage.

          1. „Über 1300…
            Bleib locker.“

            Mag sein, die Verluste entsprechen aber diversen Jahresproduktionen und so ein paar Monate haben wir wohl noch vor uns. Vor allem perspektivisch, denn undenkbar erscheint, dass die NATO jetzt noch einen Krieg verliert.

            Man investiert derzeit viel in Europa, vom frieren bis zum langfristigen Verlust der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit. Da kann man nicht easy-peasy raus wie aus Afghanistan.

            1. @Schneise

              Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, das die NATO eine Chance gegen Russland hat. Grund: weit überlegene Waffentechnik (und damit kannst auch mehrfach quantitative Überlegenheit ausgleichen).

              Russland ist offensiv (Hypersonics) und defensiv (S-350 – S550) in der Luftabwehr weit überlegen. Kann dir jeder Stratege sagen: Offensive und gleichzeitig Defensive Unterlegenheit ist der sichere Untergang, weil der Angreifer angreifen kann ohne das man sich bei unterlegener Defensive wehren kann. Gleichzeitig können Angreifer mit überlegener Defensive sich aber gegen die unterlegene Offensive viel wirksamer verteidigen.

              1. „Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, das die NATO eine Chance gegen Russland hat. Grund: weit überlegene Waffentechnik (und damit kannst auch mehrfach quantitative Überlegenheit ausgleichen).“

                Aha, schön und gut. Wenn die Russen irgendwann die Ukraine, auch jetzt nicht gerade das High-Tech Land, geschafft haben, können wir ja mal schauen was noch so übrig ist.

                Die Ukraine hat übrigens maximal 40 Mill. Einwohner, Europa und die USA doch ein paar mehr. Ich habe so den Eindruck, etwas überlegene Waffentechnik (T-72?) allein wird an dieser Stelle nicht ausreichen. Aber vielleicht täuscht es doch etwas, weil die Russen in der Ukraine eigentlich nur ein Manöver unter realistischen Bedingungen fahren.

                Übrigens sind die Luftabwehrsysteme der Russen tatsächlich sehr interessant, wenn sie denn wie gewollt funktionieren und (wichtig!) sie lange genug überleben. Dann müsste die NATO doch tatsächlich mal wieder richtig auf dem Boden kämpfen und dies sieht selten so glorreich aus wie man es von Hollywood gewohnt ist.

                Ansonsten, es ist nur ein guter Rat, man sollte seinen Gegner nicht unterschätzen. Erst recht nicht, wenn er wirtschaftlich Kreise um einen fahren könnte, über weit mehr Einwohner und Budget verfügt.

                Man könnte natürlich annehmen, dass der Wohlstandsmensch kein Bock aufs Kämpfen hat, dem ist wohl auch so. Doch wenn ich das recht verfolge, die Medien haben die öffentliche Meinung fest im Griff. Da werden sich genügend Menschen auch im Krieg verheizen lassen und noch viel mehr werden dies unterstützen. Ist zwar bitter, doch leider realistisch.

                Zumal, als ganz wesentlicher Punkt. Die atomare Kriegsführung ist dort als letzte Eskalationsstufe beidseitig nicht wegzudiskutieren. Also IM Krieg, dann also nicht mehr abwendbar. Das braucht die komplette Nordhalbkugel aber mal so gar nicht.

                1. Ich bin KEIN Troll. Aber warum sollten russische Luftabwehrsystem ausgerechnet gegen die qualitativ und vor allem quantitativ mächtige NATO funktionieren.
                  Die versagen doch schon bei „leichten“ Waffen im Dritte Welt Land Ukraine und in Syrien gegen den Zwergstaat Israel.
                  Oder irre mich mich da ?

                2. @Logik Fan

                  „Ich bin KEIN Troll. Aber warum sollten russische Luftabwehrsystem ausgerechnet gegen die qualitativ und vor allem quantitativ mächtige NATO funktionieren.“

                  Weil sie bis zu 20 Ziele gleichzeitig anvisieren und vernichten können. Die Zeiten der qualitativen Überlegenheit der NATO-Raketen sind auch lang vorbei. Heute ist es genau umgekehrt.
                  Putin und Schoigu haben selbst mal gesagt: „In der Ukraine haben wir nicht mal angefangen“
                  Heißt: Wenn sie so Krieg führen würden wie die USA (mit allem drauf hauen, was da ist und zuerst alles aus der Luft platt bomben ohne Rücksicht auf Zivilisten) hätte Russland diesen Krieg schon nach 2 Wochen entschieden gehabt.

                  (sie wollten eben keine 500.000 Toten Zivilisten wie im Irak)

                3. @ Aktakul

                  Warum glaubst du das so uneingeschränkt? Fakten, die dagegen sprechen, sind z.B. die fehlenden russischen Flugzeugoperationen im ukrainischen Hinterland. Alles, was sie dort machen, ist Marschflugkörper und ballistische Raketen von ihrem eigenen Territorium aus zu verschießen oder von Schiffen im Schwarzen Meer. Flugzeuge und Helikopter agieren nur vor oder direkt an der Front, nicht darüber hinaus.
                  Offenbar haben die Russen ein größeres Problem mit der ukrainischen Flugabwehr, als ihnen lieb sein kann. Denn welchen Grund kann es in diesem Punkte geben, „nicht mal anzufangen“?

  15. Im Weltbild von Herrn Röper ist das eine sehr logische und nachvollziehbare Deutung der Ereignisse: Russland stellt sich selbst lieber als doof dar, als einen dritten Weltkrieg zu riskieren. Und Schuld ist wie in allen Fällen die Nato. Die Welt kann so einfach sein.

      1. Das stimmt, hier ist man immer superschlau, aber niemals schuld an irgendwas. Das ist sogar noch einfacher. Schöne Grüße an Marcel, der den 3.Weltkrieg wohl nicht mehr abwarten mag.

    1. @marcelwegner

      Warum sollte die Kreml-Propaganda -auch die in einer Radikalform wie sie von jemand wie Röper für den aussenrechten Flügel der AFD & für die Reichsbürger in Deutschland in Umlauf gebracht wird- anders sein als die westliche…? Propaganda ist Propaganda. Dennoch: die „Opferrolle“ des Volkes und der Nation ist eines der Kernelemente einer faschistisch-rechtsnationalistischen Propaganda -nicht der Propaganda ganz allg. und an sich. Die Elemente „Volk & Nation als Opfer von dunklen ausländischen Mächten“ und „Kulturelle Bedrohung von aussen“ sind in der eigenen Propaganda charakteristisch für faschistisch-rechtsnationalistische Syteme wie das heutige Russland. Sie finden diese beiden Elemente: „Volk als Opfer“ und „Bedrohung der nationalen Kultur“ nicht in der Propaganda der Sowjetunion. Auch nicht in der heutigen deutschen Propaganda. In der deutschen Propaganda dreht sich das Narrativ in erster Linie darum, den Russen in die Knie zu zwingen. Aber nicht aus einer NAZI-Ideologie heraus wie in Russland. Im deutschen Propaganda-Narrativ gegenüber Russland ist das Element: „Deutsches Volk als Opfer einer jüdischbolschewistischen Weltverschwörung“ nicht mehr vorhanden. Aber in Russland ist en voque, auf Rossija 1 -also auf dem Hauptsender des Kreml-Regimes- westliche Bürger als Insenkten, Parasiten und Seuchenviren darzustellen, die angeblich die „höherentwickelte“ russische Kultur und das ganze Volk bedrohen. Letzteres ist auch verständlich, denn der Chau­vi­nis­mus gehört zur rechten Nazi-Ideologie.

      1. „Dennoch: die „Opferrolle“ des Volkes und der Nation ist eines der Kernemente einer faschistisch-rechtsnationalistischen Propaganda -nicht der Propaganda ganz allg. und an sich.“

        Du meinst also diese ominöse Abhängigkeit der Deutschen? Mehr Opferrolle geht ja eigentlich nicht, nicht nur Opfer, sondern gleich noch abhängig.

        Ansonsten darf hier jeder immer gerne die Nazi-Karte ziehen, darum sind auch Deine Einlassungen nicht zu beanstanden. Ich bleibe aber dabei, dass dies Quark ist. Der immer gleiche Quark, mit dem überall und schon immer die Leute aufgehetzt haben. Die Nazis haben das nicht erfunden. Selbst wenn Figuren wie Du nichts anderes kennen und nichts anderes gelernt haben. Dies dient nur dazu, sich vom Gleichen distanzieren und gleichzeitig exakt das Gleiche in die Tat umsetzen zu können.

        Guten Morgen!

      2. @chapman
        Antikommunismus, Religiosität, Aberglaube und der Hang zum Mystischen gehört auch zwingend zum Faschismus. Wie die DUMME Unterscheidung zwischen (jüdisch / angelsächsischen) raffendem Finanzkapital und dem produktiven (deutschen) Kapital.
        Flachgeister wie Wolff, Krall und Sinn … sind ja die Stars der rechten Szene. Dabei besitzt der an mythische, dunkle Mächte glaubende „Geldsystem Erfinder“ Wolff weniger VWL Grundlagen als die meisten Büro Lehrlinge im zweiten Lehrjahr.
        Zur Ukraine Situation informiere ich mich nur aus russlandfreundlichen Medien. Warum die so auf Rechtsaussen setzen, verstehe ich nicht ???
        Ich verstehe auch nicht, warum Putin parasitären Feudaladel positiv erwähnt, aber sich nicht positiv zu Lenin oder Stalin äussert.

        1. @Logik Fan

          Wer hier solchen Unsinn absondert, zeigt ganz deutlich, dass er nicht mal die Definition von Logik kennt!

          Wer so eindimensional unterwegs ist & dabei nur „rechts&links“ kennt als ideologische Verblendung, zeigt doch sehr schön, dass er selber genau das ist, was er anderen vorwirft!

          1. Dieser „Unsinn“ hat mir vor ca. 40 Jahren viele Erfolge gebracht. Stichworte : Elite Uni Marburg, politische Soziologie, Prof. Dr. Reinhard Kühnl …
            Eigentlich finde ich Ihre Kommentare sehr informativ. Daher sollten Sie Ihren beleidigenden Hass zügeln.
            Ich habe hier keinen aus dem Forum kritisiert. Im Gegenteil : Ich freue mich, dass es hier auch einen wissenschaftlich ausgebildeten Blogger wie Herrn @chapman gibt. Musste erstmal seine ganzen Kommentare lesen.

            1. @logik fan
              Seltsam, dass @GMT so gegen ein authentisch linkes Statement ausschlägt, hätte ich nicht erwartet. In der Wirklichkeit ist es ja so, dass es Platzhalterparteien (Die Linke, früher Die Ģrünen) gibt, die keine wesentlich andere Funktion haben, den unzufriedene Leute zu binden, ihnen linke Positionen vorzugaukelnen, um sie dann zu verraten. Wenn dann aber ein wirklich Linker, oder ein linkes Argument (kann sogar von der AFD kommen) auftritt, schlagen sie drauf.
              Von Kühnl stammt doch auch die Definition des Faschismus: „Bürgerliche Herrschaft ohne bürgerliche Rechte“ ?

              1. Platzhalterlinke ist ein super gutes Wort. Aktuell git es ein paar Videos bei Caleb Maupin über die künstliche / syntetische / CIA / antisowjetische / antikommunistische …bzw. PRO kapitalistische Linke und deren Focus auf liberale Randgruppen Themen.
                Es gab auch bereits vor der CIA sprich dem WK2 dieses Aufbauen von Pseudo Linken Gewerkschaften (also GELBEN), Gruppen, Parteien … Dies hing mit den wirtschaftlichen Problemen der USA plus Europa zu dieser Zeit und dem kontinuierlichen grossen Wirtschaftlichen Wachstum in der UDSSR zusammen.
                Interessant, dass damals in USA und UK die Erfolge der UDSSR ganz offen publiziert und diskutiert wurden.

      3. In russischen Staatsmedien werden weder US-Amerikaner noch Angehörige anderer Völker des sogenannten Westens als Insekten, Bakterien oder Viren dargestellt, einen Opfermythos praktizieren die Regierungen Polens und der Ukraine und einen chauvinistischen Charakter trägt die Staatsideologie der USA, der sogenannte Amerikanischer Exzeptionalismus.

      4. @ chapman:
        „Aber in Russland ist en voque, auf Rossija 1 -also auf dem Hauptsender des Kreml-Regimes- westliche Bürger als Insenkten, Parasiten und Seuchenviren darzustellen, die angeblich die „höherentwickelte“ russische Kultur und das ganze Volk bedrohen.“

        hierzu hätte ich gerne einen link

  16. Ich denke, unter dem Strich wird das Russland nicht aufhalten. Sie werden den Angriff, falls es einer war, analysieren und ihre Abwehr verbessern.
    Auf die türkischen Drohnen, Musks Satelliten und Himars haben sie sich auch eingestellt.

  17. Mir ist das zu christlich. Linke Wange und rechte Wange. Die Russen mögen nicht solche Verbrecher sein wie die westlichen Pendants. Aber sie sind doch auch nicht blöd und lassen sich einfach was wegsprengen ohne sich zu wehren. Das kann ich nicht glauben. Was soll das Ziel dahinter sein. Zumindest würde man dann erwarten, dass sie die Abschussstellen in Schutt und Asche legen würden. Irgendwas finde ich da nicht plausibel.

    1. Das US-Staatsvolk ist ja auch durch Politische Korrektheit, Identitätspolitik, Adipositas, grassierendem Missbrauch legaler und illegaler Drogen und wachsender Bildungs- und Einkommensarmut sowohl geistig als auch physisch nicht mehr wehrtüchtig, wie es einmal in den 1950er und 1960er Jahren gewesen ist.

      Repräsentanten des Tiefen Staates der USA mit der Geisteshaltung eines LeMay oder Power sind in den USA ebenfalls rar geworden.

  18. Grndsätzlich müsste es ja möglich sein, UMFANGREICHE aktuelle Luftbilder von der Luftwaffenbasis auf der Ukraine zu bekommen, denn derartige Bilder werden als Service angeboten. Einige wenige Bilder kursieren auch im Netz aber ich habe noch keine Umfassenden gefunden und witzigerweise auch noch keine umfassende Diskussion eines Spezialisten. Was indessen zu sehen war, sind:
    – halbe Flugzeuge in den Erdwällen
    – einige Tiefe Krater teilweise auch dort wo eigentlich NICHTS war!?
    – ein völlig ausradiertes Gebäude oben links neben den Flugzeugen
    – ein ggf. ebenfalls getroffenes Gebäude unterhalb der Rollbahn
    – weiterhin ist das Life-Explosionsbild dermaßen breit, dass imho nicht von einer „Kettenreaktion“ gesprochen
    werden kann zumindest nicht innerhalb der Erdwälle…
    – das Trefferbild ist relativ genau,, sodaß nicht wirklich von „Zufallstreffern“ gesprochen werden kann.
    – Betrachten wir auch das Gebäude südlich der Rollbahn, so scheint dieses noch zu stehen, aber dennoch durch einen Durschlag von innen her ziemlich „zerrüttet“ worden zu sein.
    – das Unternehmen war also offensichtlich minutiös geplant…
    Es ist klar, dass wenn ein hochexplosiver Spezialsprengsatz von wenigen KG (1-2 kg) , sowie er auf Explosiv-Stoffe trifft, diese zur Detonation bringt, was zu einem erheblichen Krater führen kann. Wie groß kann aber ein Krater sein, der von solch einer „kleinen“ Ladung (max 2 KG) bewirkt wird. – Hier wäre nun ein Experte gefragt
    Bedeutsam ist auch, dass ein entsprechender programmierter Drohnen!Schwarm! der aus unmittelbarer Nähe gestartet würde auch von der aktuellen russischen Luftabwehr nur schwer zu orten und zu bekämpfen wäre, zumal direkt am Flugplatz keinerlei Luftabwehr zu stehen scheint. Auf dieses Defizit scheint man wohl gebaut zu haben…
    Dies scheint mir persönlich im Rückblick auf den Angriff auf Sebastopol am wahrscheinlichsten.
    Eine andere Möglichkeit wäre natürlich auch eine Rakete mit einem Mehrfach-Sprengkopf, wobei die einzelnen Teile auch noch zielgenau gesteuert gewesen sein müssten.
    Was die allgemeine Sicherheit dieses Flugplatzes betrifft, so sind eben folgende Defizite zu verzeichnen:
    – Keine wirklichen Shelter – d.h. von oben gegen einfache Einwirkungen und Sicht geschützte Flugzeug-Unterstände
    – Keine Flugabwehr direkt vor Ort? zumindest ein Pantsir hätte ggf. genügt…?
    – Keine Befestigten Bereitschafts-Räume /Unterstände … – Womöglich war alles noch so, wie es die Deutschen seinerzeit verlassen hatten…?
    Für mich persönlich ist die größte Wahrscheinlichkeit ein Drohnenschwarm was aber hinsichtlich des Schadensbildes mit der maximalen Brisanz kleinerer Sprengkörper wie diese von einer mittleren Drohne (max 2-3 kg) abgestimmt werden müsste.
    P

      1. Auf dieser russischen Seite wird über etwas anderes spekuliert. Siehe oben mein Kommentar zu „dave“

        https://cont.ws/@Anton1993/2350881

        z.B. mein Favorit:

        3. Abfeuern von großkalibriger (über 12 mm) Scharfschützengewehr-Brandmunition aus großer Entfernung auf das Treibstoffdepot. Barrett-Gewehre in verschiedenen Modifikationen kamen unter Poroschenko nach Vereinbarungen mit der Erich-Prinz-Akademie in die Ukraine.

    1. „– das Trefferbild ist relativ genau,, sodaß nicht wirklich von „Zufallstreffern“ gesprochen werden kann.“

      Sagen wir mal es sind Treffer, das sind sie am Ende immer. Ob auch etwas getroffen wurde, steht auf einem anderen Blatt.
      Wobei die Satellitenfotos etwas unplausibel sind. Ich beziehe mich jetzt mal auf das mit den vielen zerstörten Flugzeugen in ihren Sheltern, welche Form der Kettenreaktion soll dies bewirkt haben? Haben die dort Dominoday mit Munition gespielt? Beschuss mit Brandmunition scheidet da schon allein wegen der Erdwälle wohl aus.

      Ein Drohnenangriff scheint danach am wahrscheinlichsten zu sein und dazu braucht es nur einen Kommandotrupp oder ein paar Bastler. Wäre auch unangenehm so etwas auf dem eigenen Staatsgebiet zu haben, da sucht man doch gern andere Sündenböcke, zumindest offiziell.

        1. Also ich möchte hier nicht behaupten zu wissen was passiert ist. Ich finde den Ansatz von Thomas aber ganz gut. Dort sind die Munitionslager hochgegangen, daher diese Krater. Vielleicht ist dabei auch einiges durch die Luft geflogen und hat dabei auch noch diverse Flugzeuge zerstört.

          Der Punkt auf den ich hinaus wollte, selbst bei der größten Schlamperei fliegt nicht alles gleichzeitig in die Luft. Hier lügen die Russen also ganz bewusst.

          Und andererseits, wenn es HIMARS waren, wäre die russische Luftabwehr schwächer als gedacht, selbst wenn es um solche Langstreckenangriffe geht, wo wohl kaum eine Salve Grad-Raketen zur Ablenkung zeitgleich abgeschossen wurde.

          Und ich weiß sehr wohl, „mal eben“ eine Rakete abfangen ist nicht so einfach. Doch wir reden hier auch von Abwehrsystemen, die ein paar Hundert Kilometer Reichweite haben und angeblich zig Ziele gleichzeitig bekämpfen können, schön wäre es gewesen.

    1. Die paar Meter hätte man auch mit günstigeren Waffen überbrücken können. Inzwischen scheinen die Ukrainer aber wirklich nur noch HIMARS zu verschießen, nobel (zumindest waffentechnisch) geht die Ukraine zugrunde.

  19. O.K. man ist sich also allgemein sicher, dass man nichts genaues weiß.

    Und diese HIMARS sind offensichtlich ein Politikum, können alles zwischen Riesenkrater und Barackenfeuer, mit kleinem Loch im Dach, tolle Sache.

    Ich bin aber etwas enttäuscht von unserer PHz2000, von der liest man so gar nichts. Die ist auch genau und verschießt ebenfalls allerlei recht weit. Aber gut, die HIMARS haben halt eine symbolische Bedeutung.

    1. davon konnte 2/3 die hohe Schussfrequenz nicht ab und nun melden sie fehler. 100 Schuss sind laut Hersteller schon sehr intensiv … auch sone Manöverkonstruktion, die für den Krieg nix taugt ….

      1. Das würde ich nicht so schwarz sehen, Rohre aus denen Granaten kommen sind doch eine deutsche Kernkompetenz. Obwohl gut, zwei Weltkriege verkackt, eventuell handelt es sich hier nur um einen Fall von Selbstüberschätzung. 😉

          1. Am Rohr liegt es also nicht, es ist feuerbereit. 😉

            Den Bericht kannte ich nicht, in so fern, vielen Dank. Doch es ist ein offenes Geheimnis, das dieses Sammelsurium an Waffen, welches nun in der Ukraine zu Einsatz kommt ein logistischer Alptraum ist. Ich war ein paar Jahre bei der Bunten-Wehr und weiß das dies selbst im Frieden bei massig Budget schon eine Herausforderung ist. Bei deutschen Waffen im Ausland kann ich mir denken woran es so alles hängt.

            Andere sind aber auch nicht besser, wahrscheinlich nicht einmal die Russen.

  20. Was ich nicht verstehe, heute liest man, dass das AKW wieder über eine Stunde lang beschossen wurde. Kann man in der langen Zeit nicht herausfinden, woher es beschossen wird und dann die Stellungen dort ausschalten?!

    1. Schau mal wie Deine Post alle so beginnen …. Was ich nicht verstehe… , Das Problem ist … und ..und ..und … Wenn es keine so direkte Fragestellung ist, ergibt sich die Fragestellung aus dem meist kurzen Satz.
      Das kann hier niemand aufarbeiten. Magst Du Dir bitte einen Psychologen suchen?

  21. Odysse veröffentlich gerade aus einer Rede Putins (INTERNATIONAL MILITARY – TECHNICAL FORUM „ARMY – 2022) „Unsere Waffentechnologie ist der des Westens deutlich überlegen“ – was natürlich gewisse Erwartungen befördert.

      1. nicht unbedingt, denkt man an die Pfuscharbeit bei den Boeings, zeigt das eine generelle Schwachstelle bei den amerikanischen privaten Produktionen: Einsparungen aus Kostengründen zur Gewinnmaximierung bei den Waffenlieferanten. Also viel machen mit großer Show, aber nur vordergründig gut, bei ernsthaftem Einsatz dann schnell schrottreif.
        Immerhin haben die USA in den letzten 20 Jahren keinen Krieg mehr geführt, allenfalls was bombardiert und zerstört, aber die Gegner waren immer relativ schwach. Aus dieser Überheblichkeit „Wir sind die Weltherrscher“ kann schnell Schlamperei resultieren, wenn Gwinnmaximierun gilt und ein „brauchen wir doch sowieso nicht“ im Hinterkopf ist.

    1. @Der Hausfreund

      Nun ja, wenn man überlegene Waffen hat, muss man diese ja nicht für jede Kleinigkeit nutzen da diese auch ins Geld gehen. Aber ein gezielter Schlag in den Kiewer „Führerbunker“ würde m.E. ein Zeichen setzen.

      Genau da können Zweifel aufkommen. Haben die Russen tatsächlich die Waffen, die die Amerikaner stets vorgeben, das die Russen diese haben, während die Russen sich immer noch in diesem Mythos sonnen.

      Die Frage ist also, haben die Russen also tatsächlich etwas in der Hand ?

      1. „Genau da können Zweifel aufkommen. Haben die Russen tatsächlich die Waffen, die die Amerikaner stets vorgeben, das die Russen diese haben, während die Russen sich immer noch in diesem Mythos sonnen.“

        Interessanter Punkt. Die Frage ist tatsächlich, inwieweit die russische Seite eigene Verluste in Kauf nimmt, um so eine Art soften Krieg zu führen. Einen Krieg, in den man bewusst eingetreten ist. Und obwohl die Intention war schnell vorzugehen, das hat anfangs auch gut funktioniert, nur der Durchbruch ist nicht gelungen.

        Ich vermute mal den Klassiker, Wunderwaffen sind ein Mythos, die schlicht der Aufrechterhaltung der Moral dienen und alles aus der Giftküche kann man realistisch gesehen überhaupt nicht einsetzen.

      2. Ich warte eigentlihc immer noch auf einen gezhielten Warnschlag auf die kritischen Gebäude in Lvov, wohin sich die militärische und geheimdinstliche Führung der USA und GB hin verzogen haben. Die Satellitenbilder davon (u.a.) hat Roskosmos ja vor einigen Wochen veröffentlhct.

  22. Auf der einen Seite ist es natürlich richtig von Russland, eine weitere Eskalation zu verhindern, indem man die NATO-Kriegsverbrechen abstreitet — aber auf der anderen Seite muss man aufpassen, was die NATO (und vor allem diejenigen, die der dementen Marionette im Weissen Haus die Befehle geben) daraus lernt.
    Wenn die NATO lange genug merkt, dass ihre Verbrechen ignoriert werden, fliegt auch eine Atombombe auf Moskau und das Umfeld von Killery Clinton erwartet, dass Russland dann einen Unfall in einem AKW vortäuscht.

    1. @Stop Bush and Clinton

      Witzig ist doch eigentlich immer, wie viele Menschen die Show nicht als Show erkennen!

      Öffentlich wird immer nur, was öffentlich werden soll!
      Gauben Sie tatsächlich, dass es hinter den Kulissen genau so zugeht & öffentlich nur Wahrheit verkündet wird?

      Aber ist doch schön wenn man mit der Show so beschäftigt ist, dass man keine Zeit hat sich um die Show hinter der Show zu beschäftigen – die könnte die Menschen verunsichern?

      1. Oh, man, ich kann das bekloppte Gequatsche von der Show nicht ertragen! Spätestens wenn wir im 3D-Liverollenspiel angekommen sind (ob Krieg oder kalter Winter-Hunger-Games, … oder …), werden wir ein großes Klatschkonzert -> Applaus vernehmen, weil der Vorhang fällt !?! Wer sich solchen geistigen Dünnfluß ausdenkt ist eigentlich geistig noch weniger bemittelt als die „politischen“ Panikmacher und ihre Strippenzieher, aber gehört wahrscheinlich nach umgekehrter Proportionalitätslogik zur ganz geheimen Superspitze. Und schon ist das große Geheimnis gelüftet.

  23. ,,Der Grund dürfte sein, dass Russland keinen heißen Krieg mit der NATO möchte. Wenn meine These der Wahrheit entspricht und Russland sie so verkünden würde, wäre das de facto der Beginn der heißen Phase des Dritten Weltkrieges, denn es würde bedeuten, dass NATO-Staaten ein russisches Kriegsschiff versenkt haben.“

    Das ist doch Mumpitz. Man will einfach nicht eingestehen, dass die Ukrainer ein Flaggschiff erwischt haben und die angeblich bestens geschützte Krim-Halbinsel.

    1. „Das ist doch Mumpitz. Man will einfach nicht eingestehen, dass die Ukrainer ein Flaggschiff erwischt haben und die angeblich bestens geschützte Krim-Halbinsel.“

      Auch hier, was sollte man sonst sagen? Die Ukrainer stehen nur wegen der extremen Unterstützung der NATO überhaupt noch, ganz speziell im Bereich Aufklärung. Die NATO ist schon längst aktive Kriegspartei, selbst wenn man sie verschämt „Britischer Geheimdienst“ nennt. Meinst Du denn es entspannt die Lage, wenn man die Dinge beim Namen nennt?

  24. Die HIMARS werden nicht nur von Amerikanern (außer Dienst gestellten und damit nicht mehr offiielle Armeeangehörige) bedient, sondern die Zeilauswahl nebst Koordinaten werden nicht von ukrainischenn Militärs, sondern von diesen ausgewhält. Wude bei MIA ausführlch berichtet, gibt dazu sogar einen Beitrag in der WP.

    Vorige Woche las ich eine Meldung (vergessen wo) der zufolge Nato-Obere über einen Einsatz von strategishen Atomwaffen „nachdenken“, als Erstschlag. Wie immer bei solchen Meldungen sind diese ein „Testlauf“ zur Eruierung der Meinung der Entscheidungsträger und of und wie stark der Protest widerhalllt. Bislang war es immer so, dass nach solchen „Überlegungen“ früher oder später deren Realisierung erfolgte, jedenfalls dann, wenn nicht im „Blätterwald“ einhelliger massiver Protest kam. Der fehlt bislang gänzlich.

    Dabei muss man noch sehen, dass sowohl auf US und britischer Seite ein direktes Eingreifen der NATO starke Befürworter hat, nur die Festland-NATO-Länder wollen das vermeiden (klar, sie bekämen den meisten Dreck ab)

    Als kritische Eskalation kommt übrigens noch der westliche Plan, Ostsee und Zugang zu St. Petersburg (und natürlich auch Kalingrad) zu sperren.

  25. Ergänzung zum Angriff auf die Krim Fliegerhorst bei Saki:
    Ich habe mir nochmals den Fliegerhorst mit der aktuellen Karte von
    https://militarymaps.info/ya – angesehen – die Karte der Russischen Armee??
    Nordöstlich der Startbahn befindet sich ein ausgedehnter aber systematisch bewirtschafteter FRIEDHOF – wer also ECHT-Daten von diesem Friedhof hat, könnte ggf. nachprüfen, ob dort in letzter Zeit viele neue Gräber eingerichtet wurden!?? (Ich gehe mal davon aus das die o.g. Karte einigermaßen aktuelle ist)
    Am östlichen Rand dieses Friedhofes findet sich eine beeindruckende Reihe neuer Gräber, was auffällt, da diese Gräber frisch aufgeworfen und noch nicht mit Steinplatten überdeckt sind.
    Ich habe gerade mal nachgezählt! – Es sind dort in einer Reihe ca 50 neue Gräber eingerichtet worden, wo bis jetzt nur der Erdhügel zu sehen ist. Russische Gräber scheinen, wie griechisch-orthodoxe anschließend von einer Steinplatte überdeckt zu werden…. Der Vergleich zu den übrigen Gräbern ist sehr eindeutig! – Es sind also in letzter Zeit 50- 60 Personen dieses Standortes gefallen und haben dort ihr Heldengrab gefunden! Somit hätten wir ggf. zumindest einen indirekten Beweis für die Opfer gefunden!

  26. ich meine fred_61 ist der Relotius, Relotius hat aus 1000 km Entfernung vom Mississippi die Schiffe vorbeiziehen sehen und die vom Spiegel die seine Berichte gelesen haben, haben das auch geglaubt wie Sonderegger

  27. Auch heute wieder Explosionen auf der Krim! Wieder ein „Unfall“? Es wird ungemütlich auf der Krim, wann folgt die Brücke?

    +++ 08:52 Moskau bestätigt Feuer auf Militärbasis – Video soll Explosionen zeigen +++
    Die russische Regierung bestätigt, dass auf einer Militärbasis auf der Halbinsel Krim ein Brand ausgebrochen und danach Munition explodiert sei. Das Feuer sei gegen 5:15 Uhr (MESZ) in einem provisorischen Munitionslager des Stützpunkts im Bezirk Dschankoj im Norden der von Russland annektierten Halbinsel ausgebrochen, heißt es in einer von den russischen Nachrichtenagenturen veröffentlichten Erklärung des Verteidigungsministeriums in Moskau. Nach Angaben des Gouverneurs der Krim wurden zwei Zivilisten verletzt. Der ukrainische Regierungsberater Anton Gerashchenko veröffentlich auf Twitter ein Video, das mehrere Explosionen auf dem Gelände des Munitionslagers bei Dschankoj zeigen soll. Die Aufnahmen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigen.

    https://www.n-tv.de/politik/08-52-Moskau-bestaetigt-Feuer-auf-Militaerbasis-Video-soll-Explosionen-zeigen–article23143824.html

    1. Solange die Russen solche Vorfälle auf Unfälle schieben (berechtigt oder nicht, ist hier egal), solange sind sie nicht offiziell mit der Ukraine im Krieg. Damit hört es aber dann auf, wenn sich diese Art der Vorfälle häufen, oder wichtige zivile Infrastruktur beschädigt wird, wo halt keine Munition oder ähnlich explosives lagert ist.

      Falls Russland dann offiziell in den Krieg eintritt, bekommen wir in D, als Waffenlieferant und Nato Logistik-Drehscheibe inkl. vieler Kommando-Zentren, auch unseren Teil ab. Das kann kein normaler Mensch wollen!

      1. das habe ich dem troll sonderegger oben auch gesagt. wie gesat habe 1991 in sarajewo gesehen was krieg ist mir brauche solcher idioten gar nichts erzählen.bei dem fred und dem sondereeger habe ich das gefühl,die beschwören eine mobilmachung,wie vor dem ersten weltkrieg.

  28. Gehen wir theoretisch mal davon aus, dass die Krim tatsächlich angegriffen wurde, und zwar von Leuten mit Mitteln und Methoden, über die die Ukraine selber nicht (mehr) verfügt, so können diese Ressourcen nur von den USA und der NATO kommen. Was und wie’s genau passiert ist, tut dann nichts mehr zur Sache – die USA und die NATO befinden sich ganz unübersehbar im Krieg mit Russland und schieben zum Schein und Schutz der eigenen Kräfte (Soldaten) die Ukraine nur noch vor. Es bedarf dafür nun unbedingt ganz klarer Beweise (z.B. gefangenes westliches Militär in größerer Anzahl) und Filmaufnahmen von der Militärtechnik usw.. Diese Beweise belegen dann, dass die USA und die NATO einen unerklärten Krieg führen und damit klar gegen’s Völkerrecht verstoßen. Das tun se zwar schon lange, aber mit den Beweisen lassen sie sich festnageln …

    So – zum Einen kann man ja immer mal wieder testen, wie weit man die rote Line überschreiten kann und wie die RF darauf reagiert. Zum Anderen kann die RF ja auch mal einen ganz besonderen Skat aus dem Ärmel ziehen und eine Aktion in den USA starten, die die USA der RF nur äußerst schwer nachweisen kann, d.h. es könnten absolut die selben (konventionellen) Mittel und Methoden zum Einsatz gelangen, über die die USA tatsächlich verfügen. Das wären dann z.B. hoch effektive Sabotageakte, die die USA außerordentlich schwer erschüttern und ihnen für lange Zeit die Kraft nimmt. Es gibt aber auch sehr subtile und für die heutige Zeit noch völlig unkonventionelle Mittel und Methoden – die USA müssen sich nicht aufs hohe Ross setzen und sich als diesbezüglich als unangreifbar hinstellen. Die meisten denken da immer an einen Atomschlag, aber es gibt tatsächlich noch etwas viel Besseres … 😉

    1. @dr. listemann

      Man kann sicher davon ausgehen, dass zumindest die Leute, die das tun von den USA & Co. bezahlt werden dafür.

      Für Ukrainer, die ja auch russisch sprechen, ist es natürlich wesentlich einfacher auf der Krim – gerne auch als Urlauber oder ‚Überläufer‘ getarnt, Sabotageakte auszuführen. Sie fallen da nicht auf.
      In den USA könnten das nur Leute arrangieren, die Nativespeaker sind…alles, was dort auch nur einen russisch klingenden Namen oder Stammbaum hat, lebt ziemlich gefährlich….

  29. „aber es gibt tatsächlich noch etwas viel Besseres“

    Oh ja, und damit sollte die RF endlich ein Zeichen direkt im Land der Kriegsverbrecher und Terroristen setzen!

    Was anderes verstehen die einfach nicht.

  30. DIe offizielle russische Lesart ist wohl nun „Sabotage“. Ob das stimmt, kann natürlich nicht beurteilt werden, aber damit ist 2erlei erreicht: 1) die NATO bzw. USA sind aus dem Kontra-Schlag-Fokus herausgenonnen, und 2) HIMARS sind nicht beteiligt.

    Bemerkenswert für mich ist dabei dass ebenso heute eine Meldung über eine Sabotageaktion gegen ein Atomkraftwerk auf russischen Boden erschienen ist.
    ( Ukraine hat den Betrieb des russischen Atomkraftwerks gestört – Moskau
    Von Kiew entsandte Agenten haben nach Angaben von Sicherheitsbeamten die Arbeit des Kernkraftwerks Kursk gestört )
    Quelle RT.Com

  31. Die Erklärung klingt auf den ersten Blick logisch. Entscheidend ist aber, was hätte Russland davon? Wäre es nicht klüger, die Welt zu informieren? Es gibt ja schließlich nicht nur den Westen.

    Schon nach dem Untergang der Moskwa hätte man doch gezielte Fragen oder Fakten schaffen können, auf die die Ukraine oder die USA hätten Stellung beziehen müssen. Ganz nach dem Motto „Herzlichen Glückwunsch, Ukraine. Ihr habt unser Flaggschiff versenkt. Nun wüssten wir gerne, mit welchen Waffen, denn Eure können es nicht gewesen sein“.

    Man hätte gleich den Vorwurf in den Raum stellen können, das die NATO in den Krieg eingreift. Russland könnte weiterhin von Gegenschlägen absehen und stattdessen zählen und aufzeigen, das hier Amerika beteiligt ist, denn … irgendwann wird man ragieren müssen. Und dann? Es wird heißen, jetzt greift Russland die NATO an. Darum es wichtig aufzuzeigen, wie weit die NATO bereits in den Krieg eingreift. Irgendjemand wird zuhören.

  32. „Irgendjemand wird zuhören.“

    Da ich immer für die Wahrheit und Offenheit bin, finde ich diese Idee uneingeschränkt gut. Nun ja, andererseits bekommen es die russischen Stellen kaum raus überhaupt über ein versenktes Schiff zu berichten.

    Was wohl auch daran liegt, dass eine von Erfolg zu Erfolg eilende Ukraine als Gegenpol etwas ungünstig wäre. Das sind halt Gesetzmäßigkeiten des Krieges, die Lüge ist Pflicht wo Menschen zum Abschlachten irgendwohin geschickt werden, sonst könnte man dieses komplette Konzept vergessen.

  33. Dass es sich hier um die Einwirkung einer Waffe handelt, erscheint mir offensichtlich. Aber eine Rakete? Dagegen spricht die hochentwickelte russische Luftabwehr und die Tatsache, dass niemand auf der Krim einen solchen Raketeneinschlag beobachtet hat. Die einzig logische Schlussfolgerung: Die USA setzen eine bisher unbekannte Technologie ein. Ich tippe auf einen Laser oder ähnliches, der aus dem Erdobit abgefeuert wird. Oder sie haben Waffen mit einem anderen unbekannten Wirkprinzip, das vielleicht auf Antimaterie basiert.

      1. Der Troll Fred glaubt es sei ein Überschallmarschflugkörper gewesen, was durchaus sehr plausibel erscheint, weil die USA sicherlich über solche verfügen und diese im Rahmen ihrer verdeckten Operation en einsetzen.

      1. Die Entwicklung von Laserwaffen hat durchaus ihren „Reiz“: teures Zeug, aber effizient / billig gegen Massenangriffe (Drohnen z.B.). Zum Stand der Dinge ist mir nichts bekannt, weshalb ich bei den bekannten Anschlägen (zB KKW Kursk / Strommasten) eher auf primitive / schwer zu verhindernde Sabotage tippe.

        1. Laserwaffen sind sehr energieintensiv und technisch aufwendig. Die US-Amerikaner haben, wenn sie tatsächlich an welchen forschen, wie auch im Falle der Entwicklung und dem Bau von Kernwaffen, wahrscheinlich wieder von importiertem kognitiven Kapital profitiert und zu diesem Zweck an einem einschlägigen Projekt beteiligte japanische Wissenschaftler und Ingenieure rekrutiert.

  34. Ganz nebenbei

    Als durch und durch Zivilist finde ich die Entwicklung der „modernen“ Militärtechnik gruslig. Wenn beispielsweise junge Kerle (Kerlinnen?) zwischen Kaffee und Sandwich quasi als Computerspiel Leute irgendwo auf der Welt totschießen oder autonome Roboter sich auf den Weg machen … 🙁

      1. „Für die Mord-Piloten der US Drohnen ist es ein Schreibtischjob.“

        So scheint es zwar, doch mir kommen leichte Zweifel. Aus irgendeinem Grunde brennen sich Grausamkeiten gegen Menschen oder Tiere im Gewissen oder sonstwo des Täters ein. Sowas kann man nicht für immer ausschalten, es kommt selbst 70 Jahre später wieder hoch und ich vermute, daß damit auch die vielen Suizide amerikanischer Soldaten zusammenhängen – Gottes Mühlen mahlen langsam.

    1. …Danke für den Link…!

      Sieht in der Tat eher nach Sprengstoffanschlägen von
      ukrainischen Saboteuren aus! Allerdings „gefällt“ mir
      diese mögliche Variante auch nicht besser, weil es so
      aussieht, als ob es immer noch möglich ist, dass diese
      ukrainischen Kanalratten sich auf der Krim bis zu solchen
      sensiblen militärischen Zielen heranschleichen können…!!?

      1. Sabotage konnte lange vorbereitet werden, materiell und personell, ist billig und erfolgversprechend (fällt mir sofort ein Dutzend Möglichkeiten ein). Zwischen Russen und Ukrainern gibt es seit Ewigkeiten viele enge Beziehungen, da dürfte die Rekrutierung kein Problem sein – leider Gottes.

  35. Selbst auf die Gefahr mich zu wiederholen, kann ich die (leider)
    immer noch vorherschende „Strategie“ Russlands immer erst zu
    reagieren, wenn der Feind bereits zugeschlagen hat, einfach nicht
    nachvollziehen…!!!?
    Insbesondere die Vorgehensweise, ukrainische Zivilisten militärtaktisch
    immer noch zu „schonen“, während der Donbass und Lugansk immer noch (!!)
    weiter fortwährend munter beschossen und vor allem ZIVILISTEN
    grundlos ermordet werden, will mir einfach nicht in den Kopf!!?
    Wäre es nicht weit wirksamer, endlich einmal auch KIEW und die
    nähere, westliche Umgebung vollumfänglich und MASSIV zu
    bombardieren, um auch den ukrainischen Regierungs-Ratten
    die möglichen Folgen etwa eines Angriffs auf die Krim-Brücke
    drastisch vor Augen zu führen…!?! Will man wirklich erst
    abwarten , bis das Atomkraftwerk Saporoschje, oder die
    Krim-Brücke, noch dazu mit US-Raketen angegriffen bzw.
    vielleicht sogar ernsthaft beschädigt werden…???!!!??
    Meines Wissens gab es noch überhaupt keine Bombardierungen
    seitens Russland; soweit ich weiß auch nicht militärischer Ziele!?

    Alternativ könnte man vorsorglich Tschernobyl wieder besetzen
    und den Sakopharg derart „präparieren“, dass man dem Westen
    unmissverständlich und massiv droht diesen sofort in die Luft zu
    jagen, sollte in Saporoschje durch Angriffe mit US-Raketen eine
    atomar kritische Situation geschaffen werden…!!!!!

    Eins steht jedenfalls fest:

    Dass dieses geisteskranke Drecksschwein Selenski keinerlei
    Hemmungen hat, auch ein Atomkraftwerk mit US-Raketen
    im US-Auftrag zu beschiessen, sollte doch nun wirklich
    Beweis genug sein…!!

  36. Nachtrag:

    Heute, 20.08. 2022 (oder Gestern?), war die Krim erneut
    das Ziel von Angriffen der urkrainischen Schwerverbrecher
    im US-Söldner-Auftrag…!
    Ich bin weiß Gott kein Freund der Israelis, aber die konsequente
    Vorgehensweise im Fall von Angriffen SOFORT den Angriffsort
    massiv anzugreifen und zu bombardieren, ist offenbar sehr
    effektiv!? Warum in drei Teufels Namen geschieht dies nicht
    auch von russischer Seite um die Krim, Saporoschje und vor
    allem natürlich auch die Krim-Brücke zu schützen!
    Wenn der Sinnspruch „Angriff ist die beste Verteidigung“ jemals
    einen Sinn ergab, so doch wohl bei der bisherigen, feigen und
    völkerrechtswidrigen Mord- und Totschlagsstrategie der im
    US-Auftrag agierenden Ukraine-Ratten, die vor allem UKRAINISCHE
    ZIVILISTEN angreifen und völlig grundlos ermorden…!!

Schreibe einen Kommentar