Eskalation

Weitere Angriffe von ukrainischem Gebiet auf Transnistrien

Unbemerkt von den westlichen Medien gehen Angriffe von ukrainischem Gebiet weiter und ein ukrainischer Präsidentenberater droht offen mit Krieg.

Es gibt Themen, die finden in westlichen Medien nicht statt. Das gilt zum Beispiel für all die allzu offenen Äußerungen des wichtigsten Beraters des ukrainischen Präsidenten Selensky. Dabei handelt es sich um Alexej Arestowytsch, dessen Namen man sich merken sollte, Details finden Sie hier.

Arestowytsch sagte ganz offen, dass die Ukraine jederzeit bereit ist, den Krieg auf Transnistrien auszudehnen. Da dort seit 1992 russische Friedenstruppen stationiert sind, wäre das für Russland eine sehr unangenehme Situation, denn die russischen Truppen dort wären faktisch von der Versorgung abgeschnitten. Russland müsste sie entweder dort im Stich lassen, oder seine Strategie in der Ukraine massiv ändern, um den Soldaten dort zur Hilfe zu kommen.

Westliche Medien haben zwar kürzlich über eine Explosion in Transnistrien berichtet, aber davon, dass es seitdem ständig zu neuen Explosionen und Überflügen bewaffneter ukrainischer Drohnen kommt, hört man in westlichen Medien nichts.

Dafür hat das russische Fernsehen berichtet und ich habe den Bericht übersetzt. Bevor wir zu der Übersetzung kommen, will ich jedoch noch einmal daran erinnern, worum es in der Region geht, weil das vielleicht nicht allen Lesern bewusst ist.

Moldawien und Transistrien

Moldawien ist ein kleines Land mit einer kurzen, aber schwierigen Geschichte. Das Land liegt zwischen der Ukraine und Rumänien und ist eine ehemalige Sowjetrepublik, in der es nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einen Bürgerkrieg gegeben hat. Seitdem ist das Land geteilt und besteht aus dem völkerrechtlich anerkannten Moldawien und der abtrünnigen Republik Transnistrien. Der Bürgerkrieg konnte seinerzeit durch ein Abkommen zwischen Moldawien und Russland beendet werden und seit nun fast 20 Jahren sichern russische Friedenstruppen die ehemalige Frontlinie.

Moldawien ist vergleichbar mit der Ukraine, denn es ist ein Vielvölkerstaat, in dem die dominierenden Moldawier, die oft auch als Rumänen bezeichnet werden, die Sprachen der anderen Minderheiten diskriminieren. Obwohl zum Beispiel Russisch weitverbreitet ist und vor allem in den Städten und im Geschäftsleben genutzt wird, hat es nicht den Status eine landesweiten Amtssprache. Genau diese ethnischen Probleme waren seinerzeit der Grund für den Bürgerkrieg.

Moldawien hat sich in die Verfassung geschrieben, ein neutraler Staat zu sein. Jedoch hat Ende 2020 die pro-westliche, in den USA ausgebildete und eng mit George Soros verbundene Politikerin Maia Sandu die Präsidentschaftswahlen in Moldawien knapp gewonnen. Danach hat sie mit umstrittenen politischen Manövern 2021 auch die Regierung ausgetauscht und führt das Land seit Sommer 2021 konsequent in Richtung Westen.

Nach ihrer kompletten Machtübernahme hat sie im Sommer 2021 offen eine „Säuberung“ der Justiz des Landes angekündigt, was im Westen allerdings positiv und als Maßnahme im Kampf gegen Korruption dargestellt wurde. In Wahrheit ging es um eine politische Säuberung, denn Sandu möchte den Westkurs ihres Landes festschreiben und dessen Gegner, die die Neutralität des Landes erhalten wollen, entfernen. So hat Sandu auch davon gesprochen, für die anstehenden Reformen Unterstützung der USA zu brauchen und die USA schon kurz darauf als wichtigen strategischen Partner bezeichnet.

Schon im Januar gab es Hinweise auf eine Verschärfung der Lage in der Region, darüber finden Sie hier Details.

Nun kommen wir zu der Übersetzung des Berichts aus dem Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens vom Sonntagabend über die aktuelle Lage in Transnistrien.

Beginn der Übersetzung:

Transnistrien: Moldawien verschärft die Blockade

Offiziell gilt für Transnistrien die „rote“ Terrorismusbedrohungsstufe. Erst am Donnerstag wurde eine von der Ukraine aus gestartete Drohne mit Sprengstoff über dem Gebiet der Republik neutralisiert. Am Freitagabend ereigneten sich vier Explosionen in der Nähe des Dorfes Voronkovo, nahe der ukrainischen Grenze. Ein Bericht aus Transnistrien.

Der Ort der Explosionen ist abgesperrt. Das Gebiet darf nicht betreten werden. Hinter der Absperrung befindet sich eine Militäreinheit, auf die in den letzten zwei Tagen mehrere Terroranschläge verübt wurden. Eine weitere Provokation durch die ukrainischen Geheimdienste.

Ihre Drohnen sind jede Nacht am Himmel über Voronkovo zu sehen. Das kleine Dorf im Norden von Transnistrien ist Grenzgebiet. Es sind etwa zehn Kilometer über die Felder bis zur Region Odessa. Von dort aus wurde die funkgesteuerte Drohne gestartet, nach deren Überflug es in der Nähe der Militäreinheit zu Explosionen kam.

Hier befand sich früher ein sowjetischer Flugplatz. Er wurde noch vor dem Weltkrieg gebaut und während des Zweiten Weltkriegs war ein Jagdregiment in der Nähe von Woronkowo stationiert. Allerdings findet hier kein Flugbetrieb mehr statt und die Landebahn ist umgepflügt. Aber die westlichen Kuratoren der Ukraine haben hier ihre eigenen Pläne.

Die aggressive Stimmung des Nachbarn ist vom Aussichtsturm aus deutlich zu erkennen. Nachdem die offizielle Grenze zu Transnistrien geschlossen wurde, verstärken die ukrainischen Grenzsoldaten ihre Stellungen an der Kontaktlinie. Sandsäcke werden zu den Betonblöcken getragen, um die Schießstände einzurichten.

Der Grenzübergang Kuchurgan. Keine Menschen oder Autos. Bis zum ukrainischen Territorium sind es 200 Meter. Hinter der Barriere befindet sich ein neutraler Streifen – die Brücke über den Liman. Die Ukrainer haben sie vermint.

Die einzige Eisenbahnbrücke wurde bereits gesprengt. Es ist nicht mehr möglich, Odessa von Tiraspol aus mit dem Zug zu erreichen. Die Ukraine verteidigt sich mit terroristischen Angriffen gegen das benachbarte Transnistrien.

„Unser Volk hat bereits einen Krieg hinter sich und zwar 1992. Wir wissen, was Verluste sind und wir werden den Frieden in unserem Land bis zum Ende bewahren“, sagte Präsident Vadim Krasnoselsky.

Nach dem gescheiterten Sabotageakt in Majak – dem zweiten innerhalb einer Woche, bei dem eine mit Sprengstoff bestückte Drohne das gesamte Funkzentrum ausschalten sollte – gab es aus Kiew Aufrufe, einen Krieg zu entfesseln: „Wir haben auch unverheilte Wunden. Und sobald Ihr uns im Frieden oder im Krieg braucht, werden wir Euch immer zu Hilfe kommen“, sagte der ukrainische Politiker Alexej Arestovytsch an die Adresse Moldawiens.

Das ist ein Appell an das offizielle Chişinău, wo Maia Sandu jeden zweiten Tag europäische Politiker empfängt. Charles Michel, der Vorsitzende des Europäischen Rates, reicht Moldawien, das die Terroranschläge in Transnistrien nicht bemerkt hat, eine helfende Hand: „Wir planen, die Unterstützung für Moldawien deutlich zu erhöhen. Wir stellen zusätzliche Ausrüstung für Ihre Streitkräfte bereit.“

Für ihre Entscheidung für ihren pro-europäischen Kurs erwartet Sandu auch zusätzliche militärische Unterstützung aus dem benachbarten Rumänien, wo gerade NATO-Manöver begonnen haben.

„Wir haben einen ungelösten Konflikt. Es gibt eine Friedenstruppe. Es ist klar, dass die Friedenstruppen Frieden und Sicherheit in vollem Umfang gewährleisten. Warum braucht die Republik Moldawien militärische Unterstützung? Gegen wen? Transnistrien bedroht weder die Republik Moldawien noch die Ukraine“, so Vitaliy Ignatyev, der moldawisch-transnistrische Außenminister.

Ausländische Offiziere erscheinen nun an der moldawisch-transnistrischen Grenze. Offiziell, um den Strom der ukrainischen Flüchtlinge zu kontrollieren. Inoffiziell patrouillieren rumänische Grenzbeamte schon seit langem gleichberechtigt mit moldawischen Grenzbeamten an der Demarkationslinie.

„Die Republik Moldawien hat sich ihre Verbündeten ausgesucht, das muss man endlich verstehen und festhalten. Nun, sie haben sich selbst diese Richtung ausgesucht, bitte schön, kein Problem. Aber wir haben uns nicht für diese Richtung entschieden, Transnistrien hat eine andere Richtung, unsere Meinung muss respektiert werden“, meint Vadim Krasnoselsky.

Die Republik Moldawien erkennt die Richtung Transnistriens nicht an und verschärft ihre Blockade. An den Kontrollpunkten werden Hunderte von Tonnen Fracht beschlagnahmt. Die Einfuhren von Medikamenten sind um 70 Prozent zurückgegangen, ebenso wie die Einfuhr von Rohstoffen für das große Stahlwerk.

„Das Werk hat gegen nichts verstoßen, es hat hauptsächlich für den europäischen Markt gearbeitet. Jeden Monat erhält die Republik Moldawien 10 bis 12 Millionen Dollar für Dienstleistungen und den Verkauf von Rohstoffen“, sagte Sergej Kornev, Generaldirektor der moldawischen Stahlwerke.

Ohne das Geld zu berücksichtigen, hat Moldawien eine Umweltgenehmigung nicht erteilt, was eine dramatische Änderung der Gesetzgebung darstellt. In der Zwischenzeit hat der europäische Markt einen wichtigen Lieferanten verloren.

Das Herzstück des Werks, der riesige Stahlofen, wird abgeschaltet. In der Haupthalle ist es ungewöhnlich dunkel und still. Die Arbeiten ruhen, was sich seit vier Monaten hinzieht.

Sie waren mit der Produktion um 30 Prozent im Rückstand, es wurde nur lokaler Schrott verarbeitet. Nach langen Verhandlungen kehrten sie zur normalen Arbeit zurück. Die Republik Moldawien stellte die Genehmigung jedoch nur für einen Monat aus.

Der Export, von dem Transnistrien zu leben versucht, hängt auch von den Beziehungen zu Chişinău ab. Unter der heißen Mai-Sonne blühen die Apfelplantagen. Das ist die größte Plantage der Republik: neun verschiedene Sorten und fast 4.000 Tonnen Ernte. Alles für den russischen Markt, zu dem das aber transportieren muss. Und niemand weiß, wie. Die Logistik ist jetzt fast fünfmal so teuer, der Weg ist länger – durch den Norden der Republik Moldawien. Aber dort ist für Lastwagen mit Waren für Russland kaum ein Durchkommen.

Das ist die ehemalige Kornkammer der Sowjetunion. Alle diese Felder waren staatliche Betriebe. Schon jetzt hält sich Transnistrien nur dank seiner Landwirte über Wasser. Der gesamte Reichtum des Landes befindet sich auf dem lokalen Markt. Hier findet man auch alle aktuellen Nachrichten. „Alle sind besorgt, aber wir halten durch. Wir hoffen, dass Russland uns anerkennen wird und alles gut wird. Unsere Kinder sind dort, also sind wir nur mit Russland“, sagen die Einheimischen.

Hier haben sie ihre eigene Währung, eigene Pässe und Nummernschilder. Die drei Amtssprachen sind Moldawisch, Russisch und Ukrainisch. Aber die russische Flagge ist genauso häufig zu sehen, wie die transnistrische. Und auch wenn es keine gemeinsame Grenze gibt, so gibt es doch eine gemeinsame Vergangenheit, deren Erinnerung hier sorgfältig bewahrt wird.

„Man kann den 9. Mai nicht abschaffen. Der 9. Mai ist in unseren Herzen, in unseren Köpfen, in unserer Erziehung, in unserer Geschichte, er kann nicht abgeschafft werden. Wir werden das St.-Georgs-Band als ein Symbol des Sieges verteilen, das ist eine Frage des Prinzip. Auch die Geschichte Transnistriens ist untrennbar mit dem St. Georgs-Band verbunden“, so Krasnoselsky. Genauso wie die Geschichte Transnistriens untrennbar mit der Geschichte Russlands verbunden ist.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

36 Antworten

  1. Natürlich möchte Selenskyj den Krieg auf dieses Gebiet ausweiten. Dabei geht es ganz sicher nicht um die militärische Bedeutung dieses kleinen Landes. Für ihn und die Ukraine wäre es wichtig, Russland zum Eingreifen zu zwingen, um propagandistisch die angeblich aggressive Expansionspolitik Russlands ausschlachten zu können.

      1. Die Zuhälter des Krieges – 29. April 2022

        Dieselbe unverantwortliche Clique, die für die militärischen Fiaskos
        im Nahen Osten verantwortlich war,

        schürt nun einen selbstmörderischen Krieg gegen Russland.

        Sie sind Zuhälter des Krieges, Marionetten des Pentagon, ein Staat im Staate und jene Verteidigungsvertragspartner, die ihre Denkfabriken verschwenderisch finanzieren —

        das Project for the New American Century, das American Enterprise Institute, die Foreign Policy Initiative, das Institute for the Study of War, den Atlantic Council und das Brookings Institute.

        Wie einen mutierten Stamm einer antibiotikaresistenten Bakterie kann man auch sie nicht besiegen.

        Es ist unerheblich, wie falsch sie liegen, wie absurd ihre Theorien sind, wie oft sie lügen oder andere Kulturen und Gesellschaften als unzivilisiert verunglimpfen oder wie viele mörderische Militärinterventionen schiefgehen.

        Dieselbe Ansammlung bellizistischer Experten, von Spezialisten für Außenpolitik und von Regierungsvertretern drückt sich Jahr für Jahr, Debakel für Debakel süffisant vor der Verantwortung für die militärischen Fiaskos, die sie orchestriert………..

        https://www.rubikon.news/artikel/die-zuhalter-des-krieges

        1. Der wahre Aggressor – 07. Mai 2022

          Im Rubikon-Exklusivgespräch diskutieren der Publizist Mathias Bröckers und der Ökonom Christian Kreiß mit Walter van Rossum darüber, wer wirklich für die Eskalation im Ukraine-Krieg verantwortlich ist.

          Wer geglaubt hat, mit Corona hätte der schamlose Gesinnungsjournalismus den Zenit seines Könnens überschritten, der irrt. Taschenfeldherren und Profiheuchler diktieren die Wahrnehmung des Geschehens.

          Der stellvertretende Chefredakteur der ZEIT ruft nach Atomwaffen.

          Man fragt sich allmählich, ob diese Herrschaften überhaupt noch ahnen, wovon Sie reden.

          Mit ihren — atomar bestückbaren — Hyperschallraketen ist die militärische Übermacht Russlands bedrückend.

          Wer die Ukraine weiter aufrüstet, will mit Sicherheit nicht die Ukraine beschützen……..

          Hier entlang
          https://www.rubikon.news/artikel/der-wahre-aggressor

        2. Den deutschen Politikern ist nichts mehr peinlich, vom Bückling bishin zu Baerbocks Treffen mit
          Außenminister Lawrow !
          Das wurde nur noch durch deutsche Lobeshymnen getopt, Annalena kann es..!!!!
          Man möchte sich nur verkriechen!

      2. Melnik hat selten recht, aber hier liegt er wohl nicht falsch. Oder würde jemand ernsthaft behaupten, dass dies ein Konflikt zwischen Rußland und der Ukraine ist? Es ist ein typischer Stellvertreterkrieg, viele Jahre lang sorgfältig vorbereitet von den USA mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Vasallen. Die Ukraine ist nur Rammbock, ein Werkzeug. Der Westen liefert Waffen und verhängt Tausende Sanktionen, die Rußland „ruinieren“ sollen.

        Auf der anderen Seite hat Rußland nicht weniger ambitionierte Ziele gegen den Westen: die unipolare Weltordnung, die arrogante permanent jedes Recht missachtende Willkürherrschaft der USA, die der ganzen Welt stinkt, soll endlich beendet werden. Und die USA haben sich mit einem Mittel ihrer Herrschaft und der Basis ihres Reichtums angreifbar gemacht: mit der Dollar-Vorherrschaft (und ihrem kleinen Bruder, dem Euro). Da ist der Hebel anzusetzen, und da wird er konsequent angesetzt.

        Wann ein Weltkrieg begann, erkennt man erst in der Historie. Kein Mensch dachte bei der Kriegserklärung an Serbien 1914 oder beim deutsch-sowjetischen Angriff auf Polen 1939 an einen Weltkrieg. Damit ein solcher überhaupt entstehen kann, muss aber der Wille dazu auf beiden Seiten vorhanden sein, Interessen und Konflikte müssen sich soweit zugespitzt haben, in einem großen Ringen mit ihren verbündeten Gegner abrechnen zu können. Diese Einstellung kann aus kühlem Kalkül resultieren wie bei den Angloamerikanern oder aus einer verzweifelten Lage wie öfters bei ihren Gegnern.

        Die unbedingte Entschlossenheit zur unbeschränkten Eskalation zur Niederringung des Gegners war jedenfalls in beiden Situationen auf beiden Seiten vorhanden. Leider scheint das auch heute wieder der Fall zu sein. Warum es wieder so weit kommen musste, ist unverständlich. Wieso konnte der Westen die ausgestreckte Hand des kapitalistischen, zumindest halbwegs demokratischen Rußland nicht ergreifen? Die ultimative Systemfrage ** aus Sowjetzeiten gab es so nicht mehr. Mir fällt nur eine Antwort ein: ein Militärbündnis wie die NATO (rein defensiv! *BRÜLL*) lässt sich nicht einfach überflüssig machen oder gar abschaffen, da hängt zuviel dran. Es sucht sich neue (alte) Aufgaben. Eine Zeit lang war das der Islamismus/Terrorismus, aber Rußland, das unermesslich reiche, hat man nie ganz aus den Augen verloren…

        ** Treppenwitz der Geschichte: die Sowjetunion als System (und alle, die diesem Vorbild folgten) musste bis aufs Blut bekämpft werden vor allem deshalb, weil es private und staatliche Eigentumsrechte missachtete. Heute enteignen ausgerechnet die Gralshüter dieser heiligen Rechte. Und die Rhetorik ist ganz ähnlich: damals mussten Kulaken und Kapitalisten (weil reiche Ausbeuter und Diebe) niemandem leid tun, heute sind es Oligarchen (weil reiche Ausbeuter und Diebe) . Geschichte wiederholt sich als Farce…

    1. Vielleicht flüstern so manche Politiker Selensky viele Dinge ins Ohr. Russland soll niemals als Gewinner den Platz verlassen, man wird den Krieg so lange am Leben erhalten, bis man glaubt Russland liegt am Boden.
      Größenwahn!-So ganz im Sinne Deutschlands(Baerbock, Habeck, Schlz, Lindner)
      ——————————————————–

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=83756#h02

      Worum es bei schweren Waffen wirklich geht
      Die deutsche Bundesregierung will der Ukraine noch mehr schwere Waffen liefern: Nach Angaben von Verteidigungsministerin Lambrecht soll Kiew sieben Panzerhaubitzen erhalten. Doch was geschieht mit dem Kriegsgerät?
      Folgt man den Freunden der Aufrüstung, zu denen wir nun wohl auch Kanzler Scholz zählen dürfen, so geht es bei den schweren Waffen um die Verteidigung der Ukraine. Ohne die Lieferungen aus dem Westen wäre das Land Russland hilflos ausgeliefert, heißt es.
      Doch das ist offenbar nicht die ganze Wahrheit. Die Ukraine plant nämlich nicht nur die Verteidigung, sondern auch den Angriff. Zitat aus der “Welt”: „Eine ukrainische Gegenoffensive dürfte nach Einschätzungen aus dem Umfeld von Präsident Wolodymyr Selenskyj erst Mitte Juni erfolgen. Dann werde die Ukraine hoffentlich mehr Waffen aus dem Ausland erhalten haben, sagt Präsidentenberater Olexij Arestowytsch. Ein früherer Zeitpunkt sei unwahrscheinlich.“
      Die Waffen, die Deutschland, die USA und 28 weitere Nato-Partner liefern, sollen also eine ukrainische Gegenoffensive ermöglichen! Das hätten Scholz, Lambrecht & Co. ja vielleicht auch mal sagen können. Es würde manches erklären.

  2. Sehr schöner Bericht über die Lage in Transnistrien.
    Was mich aber viel mehr interessieren würde wäre die Frage, warum die russische Front und Vormarsch gegen die Ukraine nur so langsam voran kommt!?? Wenn durch meinen Garten ein schützengraben

    1. Langsam, der Grund scheint Rücksicht zu sein!!!Und dafür zahlen russische Soldaten mit ihrem Leben.
      Irgend etwas stimmt in Russland nicht, wer schwächelt?
      Schon jetzt posaunt man in der Ukraine heraus, dass sie einen Großangriff gegen Russland im Juni vor nehmen werden.(ha ha)
      Sie treiben Russland vor sich her, da dieses Land….ja was, man weiß Russland nicht mehr einzuschätzen, kann nur Hoffen das der Plan des Präsidenten auf geht!.

  3. Plötzlich ein Schützengraben verläuft , wie man das immer wieder in Videos sehen kann, dann ist es doch reiner Selbstmord weiterhin dort wohnen zu bleiben….!
    Sind doch Menschen dort wirklich so stur dann noch dort zu bleiben? Denn sonst hätte die russische Armee doch alle Mitte etwas großflächiger und damit schneller vorzustoßen!? So macht sie sich doch nur unglaubwürdig!??
    Gibt es dazu keine kritischen oder andere Berichte als gerade nur von der Pressestelle der russischen Armee?

    1. Glaubt man der russischen Führung, dann läuft doch alles nach Plan. Oder haben Sie erwartet, dass die Ukrainer russische Fahnen schwenkend den Befreiern entgegenlaufen?

      1. „Glaubt man der russischen Führung, dann läuft doch alles nach Plan.“

        Wer glaubt denn schon der russischen Führung? Letzte Reste an Glaubwürdigkeit gehen ja aktuell durch den Kamin.

        Alles läuft nach Plan, klar meiner Einhornherde geht es auch blendend. 🙂

    2. „Plötzlich ein Schützengraben verläuft , wie man das immer wieder in Videos sehen kann, dann ist es doch reiner Selbstmord weiterhin dort wohnen zu bleiben….!
      Sind doch Menschen dort wirklich so stur dann noch dort zu bleiben?“

      In der Tat ist in der russischen Mentalität tief verwurzelt, sich nicht so leicht von der eigenen Scholle zu trennen. Bei denen bedeutet Heimat noch etwas. Es mag auch eine Rolle spielen, dass in der Vergangenheit (WKII, aber nicht nur) Flucht strikt unterbunden wurde. Es sind aber auch Hunderttausende Menschen evakuiert worden aus den beiden Volksrepubliken.

      Die vielen Millionen Ukrainer, die in den Westen „geflüchtet“ sind (bei uns soll man es ja „vertrieben“ nennen, eine von vielen faustdicken Lügen), sehe ich da schon in deutlichem Kontrast. Deren Heimatliebe scheint, trotz martialischer Nazi-Sprüche, nicht gar so ausgeprägt zu sein. Oder warum gehe ich nach Polen oder Deutschland, wenn es im eigenen Land vollkommen friedliche, ungefährdete Regionen gibt? Zwei Gründe: a) meine Familie sind Nazis, die ich zu Recht als extrem bedroht ansehe b) ich verlasse das Armenhaus Europas, um zu bleiben. Oder eine Mischung aus beidem.

      Es ist interessant: die Ukraine hatte ja eigentlich einen vielversprechenden Start in die Unabhängigkeit. Stark industrialisiert, nicht ohne Rohstoffe, mit den weltgrößten Schwarzerdeböden gesegnet, dazu noch vom Westen mit Geld UND von Rußland mit billigen Rohstoffen gepäppelt, liegt sie heute bei einem Drittel des BIPs Rußlands. Wo ist das viele Geld hin, all die Reichtümer? Man muß die Milliardenvermögen der Oligarchen einmal zusammenrechnen, dann hat man einen Teil der Antwort. Das, was man Rußland sicher nicht zu Unrecht gern vorhält, hat die Ukraine in potenziertem Ausmaß. Es müßte das Vermögen ukrainischer Oligarchen beschlagnahmt und dem Wiederaufbau zugeführt werden!

      Im übrigen sind mir zehn ukrainische Flüchtlinge lieber als ein einziger kulturfremder Musel aus Syrien oder Afghanistan. Die integrieren sich nachgewiesenermaßen, statt über 80jährige Omis oder unter 16jährige Kinder zu vergewaltigen. Zumal wenn sie weiblich sind und/oder Kinder haben. Menschen statt Orks, bitte gerne mehr davon!

      „Denn sonst hätte die russische Armee doch alle Mitte etwas großflächiger und damit schneller vorzustoßen!? So macht sie sich doch nur unglaubwürdig!??“

      Die russische Armee hat diese Mittel. Wenn sie es trotzdem langsam tun, ist das wohlerwogen. Zum einen liegt Rußland ein schonender Umgang mit Zivilisten in diesem Konflikt extrem am Herzen. Es sind ja Volksgenossen. Noch viel wichtiger scheint mir aber, dass Rußland das Tempo bewusst langsam hält, weil es den parallel stattfindenden Entwicklungen die nötige Zeit geben will.

      Irgendwo las ich einmal, die Russen würden die NATO-Arsenale gern zerstört sehen, könnten diese aber nicht dort angreifen, wo sie derzeit gelagert sind (also auf NATO-Gebiet). Was läge näher, als auf eine Zustellung durch die NATO zu warten? Wäre es schlau, den Konflikt mit einem Rumms zu beenden, oder ihn noch etwas hinzuziehen, um so viele NATO-Bestände wie möglich zu vernichten? Gleichzeitig könnte man den Gegner noch ein bissel täuschen zur vermeintlichen eigenen Schwäche.

      Die Amis haben vor, glaube, vier Jahren, verschiedene Kriegsszenarien bei der Denkfabrik RAND durchspielen lassen. Alle endeten mit einer vernichtenden Niederlage gegen die Russen. Und da waren Hyperschallwaffen noch gar nicht berücksichtigt. Man ging da eher von verrostetem Material und dauerbesoffenen Russen aus…

      Um Glaubwürdigkeit im Imperium der Lügen muss sich die russische Armee wohl keine Sorgen machen.

      Als ich vor Jahren in die USA gereist bin, musste ich einen Wisch unterzeichnen, auf dem u.a .stand, das ich kein Mitglied der NSDAP gewesen bin. Geboren 1968. Aber die Amis behalten sich das vor, weil sie ganz dolle Aninazis sind. Das sind die Bedingungen für die visafreie Eínreise Deutscher: Man kann direkt am Flughafen zurückgewiesen werden und verpflichtet sich, dagegen keinen Einspruch zu erheben. Bei Ukrainern war es wohl nicht ganz so streng.

      Ordentliche Informationen gibt es, aber nicht aus Musterländla Deutschland. Selbst ehemals kritische Medien haben sich weitgehend gleichgeschaltet, wie Tichy, Compact oder Junge Freiheit. Wir waren halt schon immer Musterschüler; die deutsche Propagandafront steht. Traurig. Aus der Schweiz, die ihre über 200jährige Neutralität gerade aufgegeben hat, können Sie immerhin noch etwas finden. Auch in den USA, die eine Gleichschaltung einfach nicht gewohnt sind, lassen sich noch echte Informationen finden. Auch Medien aus Indien oder anderen Ländern, die nicht direkt Konfliktpartei sind, bieten echte Informationen.

      Mir persönlich sind Anti-Spiegel.ru und test.rtde.life objektiv genug. Für noch etwas detailliertere Infos nah am Schlachtgeschehen könnte ich southfront.org und thesaker.is empfehlen. Beide englisch, aber natürlich über entsprechende Translatoren in deutsch lesbar.

      Keine der Quellen ist aber so glaubwürdig wie die Pressestelle der russischen Armee. Die verbreiten keine Propganda, sondern abgesicherte Fakten. Wenn die Ukruine inzwischen fast 3.000 Panzer verloren hat, dann ist das wirklich so, auch wenn die Ukro-Nazis oder ihre West-Nazi-Verbündeten was anderes sagen.

      Russkije nje prodajut!!

  4. Man sollte doch meinen das die voll mit der Verteidigung des eigenen Landes ausgelastet wären. (gelinde gesagt)
    Aber offenbar hat man für weitere, eigene Kriege immer noch Luft…

    Und dann gibts immer noch Leute die meinen man müsste der ukrainischen Regierung mit Waffen „helfen“.
    Ganz großer Zirkus!

    1. „Und dann gibts immer noch Leute die meinen man müsste der ukrainischen Regierung mit Waffen „helfen“.“

      Dafür gab es in Wuppertal doch gestern Eier als „Zustimmung“. Als ich das gesehen habe, hat sich ein Gefühl der inneren Zufriedenheit in mir breit gemacht. Gerne mehr solcher Zustimmungen für unsere Kriegsbefürworter.

    2. >> Man sollte doch meinen das die voll mit der Verteidigung des eigenen Landes ausgelastet wären.

      Gerade wenn man ausgelastet ist, wäre es doch erstrebenswert, wenn man etwas entlastet würde. Durch eine zweite Front beispielsweise. Und die müssten sie nicht mal selber beackern, denn das wäre dann ein Krieg gegen Georgien. Und um den anzuzetteln brauchts – wie man sieht – nicht viele Resourcen: ein paar Saboteure mit Sprengstoff, ein paar Drohnen und gaaanz viel Propaganda. Theoretisch wäre es das Beste, wenn in dem Fall die Russen die ganze Südukraine einnehmen (was die nebenbei zum Binnenland machen würde), um eine direkte Verbindung nach Transdingsda zu erhalten. Allerdings müsste Russland dafür dann tatsächlich ein paar Einheiten mehr in die Waagschale werfen (genug haben sie ja noch). Aber das werden sie unbedingt vermeiden wollen. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass, wenn die Russen einen Großteil ihrer Streitkräfte auf dem Schlachtfeld haben, die Amis diese Gelegenheit nutzen werden und – ob direkt oder indirekt – noch aktiver ins Geschehen eingreifen würden. Etwas verzwickt die Situation aber den Russen wird bestimmt auch dafür eine Lösung einfallen.

      1. „Theoretisch wäre es das Beste, wenn in dem Fall die Russen die ganze Südukraine einnehmen (was die nebenbei zum Binnenland machen würde), um eine direkte Verbindung nach Transdingsda zu erhalten.“

        Nicht nur theoretisch, ganz praktisch wäre es hilfreich wenn die russische Armee überhaupt irgendwo mal wieder etwas einnimmt. Damit man auch wieder ernst genommen wird.

        Und keine Angst, die Amis werden schon nicht eingreifen, die schicken erstmal Westeuropa vor, und davor muss man auch keine Angst haben, die haben nämlich auch keinen Bock drauf. Die haben Bock auf Sanktionen und man sieht es doch, sie wirken. Russland liegt darnieder.

        Aber wenn alle Seiten die Ukraine unbedingt gewinnen lassen wollen, dann nur zu.

        1. Ehrlich, man weiß nicht mehr was man von der russischen Kriegsführung halten soll, vielleicht psychologisch gar nicht schlecht, man lullt die Ukraine mit dem Schneckentempo ein, sie überschätzen sich selbst und dann schlägt man zu!! (laienhafte Vorstellung, ich weiß)

  5. Die Transatlantiker wollen wohl eine 2. Front eröffnen. Möglichst großen Schaden für Russland anrichten. Hauptsache es wird gekämpft.

    Mann, ihr Strategen in Moskau, ihr müsst das Nest ausräuchern wo das alles herkommt. Einzelne dieser Verbrecher herauspicken. Mal hier, mal da, mal dort. Bis die übrigen verstanden haben, dass wenn sie so weiter machen, sie irgendwann in nächster Zeit selber dran sind. Und ich bin mir ganz sicher, keiner von denen will den Heldentod fürs Vaterland oder was auch immer sterben.

  6. „Eine weitere Provokation durch die ukrainischen Geheimdienste.“ – Wenn das so klar ist, warum legt Russland keine Beweise dafür vor? So ist das lediglich die Behauptung eines Kriegsteilnehmers über die Gegenseite.

    1. „Wenn das so klar ist, warum legt Russland keine Beweise dafür vor?”

      Wem bzw. wo sollte Russland denn Beweise vorlegen?
      Wie kommen Sie wohl darauf, dass Russland diese Beweise nicht längst vorgelegt hat?

    2. Wozu sollte Russland irgendwem irgendwas vorlegen. Sie rollen gerade langsam aber stetig die Front auf. Sie sind am Drücker. USNATO stellt, egal was von Russland kommt, sowieso alles als Propaganda hin und erzählen ihre eigenen Geschichten.

      Falls irgendwer die in Transnistrien stationierten russischen Truppen angreifen würde, werden sie diese sicher nicht im Stich lassen.

      1. Wie sollte Russland diese nicht im Stich lassen?
        Gibt es dabei nicht diegleichen Probleme wie es praktisch laufen, wenn die Ukraine die dortige Grenze verbarrikadiert und vermint und auch Moldawien seine Grenze zu Transnistrien schließt?

  7. Maia Sandu hat gefordert, dass die russischen Friedenstruppen Transnistrien verlassen sollten. Es gibt dazu wohl eine entsprechende UN-Resolution.

    Was würde dies wohl ändern?

    Und wie sollte es praktisch laufen, wenn die Ukraine die dortige Grenze verbarrikadiert und vermint und auch Moldawien seine Grenze zu Transnistrien schließt?

    https://gol.rtde.tech/inland/

  8. Die Westler sind sowas von dogmatisch. Sie akzeptieren nur ihre eigene Meinung, und die ist die Meinung der US-amerikanischen „Elite“. Alles andere ist vom Teufel. Nur die allerheilgste Ihro Gnaden Majestät Herr Biden von und zu Korruption und Demenz hat Recht. Alle anderen haben Unrecht. Insbesondere die Mächte der Achse des Bösen, wie China, Venezuela, Cuba und natürlich Russland und Weißrussland. Die haben nie Recht. Und sie müssen sanktioniert werden. Unbedingt.
    Und wenn irgendwo in der Welt das US-Miliotär eingreift und flächendeckend Städte dem Erdboden gleichmacht, dann ist das gerechtfertigt, weil die USA direkt nach Gott kommen. Wer weiß, so manche dort scheinen eher zu meinen, dass sie noch vor Gott kommen. Dieser Dogmatismus ist schlimmer als jeder Dogmatismus des real existierenden Sozialismus der Vergangenheit. Das ist den Herrschaften Biden, Macron, Scholz, Baerbock, und auch Selenskij und Sandu in ihr Stammbuch geschrieben. Ich gebe zu, was ich denke, ist diesen A…löchern egal. Doch was diese A…löcher denken, ist mir mindestens genauso egal, weil ich mit dogmatischen A…löchern nichts anfangen kann, die sind mir sowas von zuwider, die können sich meinetwegen komplett auf den Mars verzhiehen und dort ihre Machtgelüste ausleben. Am besten nehmen sie dann Soros, Gates, Schwab und Co. gleich mit. Wir sollten den Herrschaften ausreichend Wasser und Sauerstoff für 1 Jahr zur Verfügung stellen. Mal sehen, wie lange sie dort durchhalten, bei mittleren -63°C.

  9. Soweit wie ich informiert bin, beruhte die Invasionsentscheidung auf einem falschen Lagebild, hervorgerufen durch den FSB Chef, der sich die vorbereitenden Geheimdienstmittel (= Bestechungsgelder für die ukrainischen Lokalfürsten) in die eigene Tasche gesteckt haben soll. Das ist für Russland leider typisch und gegen diese Art von Misswirtschaft ist auch ein Präsident wie Putin machtlos. Um das Blatt im Donbass zu wenden, braucht er 600 000 bis 800 000 Mann, denn das notwendige Kräfteverhältnis bei einem eingegrabenen Gegner ist 1:5. Das wäre die gesamte russische Armee, daher kommt Putin nicht darum herum, mobil zu machen, einen Kompromiss mit Zelenskij zu finden oder die grosse Bombe zu werfen. Es steht ausser Frage, dass Russland diesen Krieg gewinnen k a n n, aber wenn die USA jetzt unvorsichtig werden und direkt in den Konflikt eingreifen, liefern sie Putin einen Grund für die allgemeine Mobilmachung.

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