Cui bono?

Wer profitiert eigentlich von dem Krieg in der Ukraine?

Jeder Kriminalist weiß, dass eine zentrale Frage bei der Suche nach einem Schuldigen die Frage des Motivs ist. Also kann man diese Frage auch mal im Bezug auf die Ukraine stellen: Wer profitiert eigentlich von dem Krieg?

Wieder einmal hat Andrej Schitow, ein Analyst der TASS, dessen Analysen ich sehr schätze und von denen ich schon einige übersetzt habe, eine Analyse veröffentlicht. Dieses Mal geht es um die Frage, wer eigentlich vom Krieg in der Ukraine profitiert und wie immer beruft sich Schitow, der viele Jahre in den USA gearbeitet hat, auf amerikanische Quellen. Daher habe ich seine Analyse übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Wer von Stellvertreterkriegen profitiert: Wer den bewaffneten Konflikt in der Ukraine warum verlängert

„Es ist für jeden offensichtlich, wer davon profitiert. Wer davon profitiert, der hat es natürlich getan“, sagte der russische Präsident Wladimir Putin nach den Bombenanschlägen auf die Nord-Stream-Gaspipelines im September. „Den Angelsachsen reichen die Sanktionen nicht, sie sind zu Sabotage übergegangen“, um die europäische Energieinfrastruktur zu zerstören, erklärte der russische Staatschef.

Der lateinische Ausspruch, den er auf Russisch zitierte – fecit, cui prodest („getan von dem, dem es nützt“) – ist seit alten, vorchristlichen Zeiten bekannt. Schon im alten Rom ließen sich Juristen bei der Untersuchung von Verbrechen von diesem Grundsatz leiten. Und heutzutage hilft er, die Logik der Ereignisse im totalen hybriden Krieg nachzuvollziehen, der von denselben Angelsachsen, also den USA, Großbritannien und ihren engsten „Freunden und Verbündeten“, gegen Russland entfesselt wurde. Der Einfachheit halber werden sie oft einfach als der kollektive Westen bezeichnet, aber in Wirklichkeit ist derselbe Grundsatz – cui prodest oder, wie er manchmal formuliert wird, cui bono – auch eine Erinnerung daran, dass, wie das russische Sprichwort sagt, Freundschaft Freundschaft, aber Tabak Tabak ist. (Anm. d. Übers.: Die deutsche Entsprechung des russischen Sprichwortes ist „Beim Geld hört die Freundschaft auf“)

„Am Krieg verdienen“

Vor einigen Tagen veröffentlichte die europäische Ausgabe der amerikanischen Zeitung Politico einen Artikel darüber, dass man das auch in der Alten Welt immer deutlicher versteht. „Europa wirft den USA Kriegsprofite vor“, lautete die Überschrift. (Anm. d. Übers.: Weil das in der Tat ein sensationeller Artikel war, habe ich ihn übersetzt, Sie finden ihn hier)

Im Prinzip ist es natürlich nur ein halber Schritt von der Behauptung, jemand verdiene am Krieg, zu der Frage, durch wessen Schuld die bewaffnete Konfrontation in der Ukraine verlängert wird. Der Zeitung zufolge sind „europäische Spitzenbeamte wütend auf die Regierung von Joe Biden und werfen den Amerikanern vor, mit dem Krieg ein Vermögen zu verdienen, während die EU-Länder leiden.“ „Tatsache ist, wenn man es nüchtern betrachtet, dass die USA das Land sind, das am meisten von diesem Krieg profitiert, weil sie mehr Gas zu höheren Preisen verkaufen und weil sie mehr Waffen verkaufen“, so ein hoher EU-Offizieller gegenüber Politico.

Auf dem jüngsten G20-Gipfel in Bali hätten die Staats- und Regierungschefs der EU übrigens versucht, sich bei Biden persönlich über die überhöhten Kosten für Gas aus Übersee zu beschweren, was ihnen aber nicht gelungen sei, weil „dem amerikanischen Präsidenten das Problem einfach nicht bewusst zu sein schien.“ Ob er sich des Problems wirklich nicht bewusst ist, bleibt unklar, aber die Europäer hat das Vorgehen sicher nicht erfreut. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat öffentlich darauf hingewiesen, dass er die Preise für amerikanisches Gas für „unfreundlich“ hält; der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck hat Washington zu mehr „Solidarität“ mit den Verbündeten aufgerufen, um deren Kosten zu senken; der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton hat daran erinnert, dass „die USA uns ihr Gas mit einem Multiplikatoreffekt von vier verkaufen, wenn es den Atlantik überquert“, und hinzugefügt: „Natürlich sind die Amerikaner unsere Verbündeten … aber wenn etwas schief läuft, muss man es auch unter Verbündeten sagen.“

Mal sehen, ob Macron das in Washington erreicht, wo er gerade zu einem Staatsbesuch, also einem besonders ehrenvollen, eingetroffen ist. (Anm. d. Übers.: Ein offizieller Staatsbesuch findet mit allen Ehren statt und hat diplomatisch und politisch wesentlich mehr Gewicht, als ein einfacher „Arbeitsbesuch“, der diplomatisch und politisch nicht so hoch angesiedelt ist.)

„Totaler Panikmodus“

Warum die Europäer so durchdrehen, ist klar. Laut der Zeitung ist „billigere Energie auch für amerikanische Unternehmen schnell zu einem großen Wettbewerbsvorteil geworden. Die Unternehmen planen neue Investitionen in den USA oder verlagern sogar ihre bestehenden Produktionen von Europa in amerikanische Fabriken.“ Eine entsprechende Ankündigung des multinationalen Chemiekonzerns Solvay, „die jüngste in einer Reihe solcher Ankündigungen wichtiger EU-Industriekonzerne“, wird als Bestätigung angeführt. Im Übrigen hatte das belgische Unternehmen Solvay im Frühjahr angekündigt, seine Aktivitäten und Investitionen in Russland im Zuge der Ukraine-Krise einzustellen; nun stellt sich heraus, dass es sich in die USA umorientiert.

Und es geht nicht nur um amerikanisches Gas, das für amerikanische Verbraucher relativ billig und für ausländische Verbraucher sehr teuer ist. Nach Angaben von Politico „ist Brüssel erst in Panik geraten“, nachdem Washington das neue Gesetz zur Verringerung der Inflation (Inflation Reduction Act) vorgestellt hatte, das ein Paket von protektionistischen Subventionen und Steuererleichterungen für „grüne“ Unternehmen und Industrien in den USA im Wert von 369 Milliarden Dollar enthält!

In den USA gilt dieses Gesetz, das Biden im August dieses Jahres im Vorfeld der Zwischenwahlen zum Kongress im November unterzeichnet hat, als großer politischer Erfolg des Weißen Hauses und des Präsidenten persönlich im Kampf gegen den Klimawandel. Aber der Hinweis auf die panische Reaktion darauf in Europa ist keine Übertreibung; dort werden sogar die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen in Frage gestellt. „Der Inflation Reduction Act hat alles verändert“, sagte ein EU-Diplomat. „Ist Washington noch unser Verbündeter oder nicht?“

In der Öffentlichkeit äußern sich Offizielle vorsichtiger, aber nicht weniger besorgt. „Der Inflation Reduction Act ist sehr besorgniserregend“, sagte die niederländische Außenhandelsministerin Lise Schreinemacher. „Die möglichen Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft sind sehr groß.“

„Die USA verfolgen eine innenpolitische Agenda“, sagte der Europaabgeordnete Tonino Picula, der als „Beauftragter des Europäischen Parlaments für die transatlantischen Beziehungen“ bezeichnet wird, „die bedauerlicherweise protektionistisch ist und die Verbündeten der USA diskriminiert.“

Wie man in Moskau sagen würde: Wie jetzt, haben die es endlich begriffen? Nun, besser spät als nie.

Der Chef der EU-Diplomatie, Josep Borrell, äußerte sich gegenüber Politico direkt zu der Situation und forderte Washington auf, auf die Befürchtungen der Europäer einzugehen. „Die Amerikaner – unsere Freunde – treffen Entscheidungen, die wirtschaftliche Auswirkungen auf uns haben“, betonte er. Mich erinnert das an ein anderes Sprichwort aus der Antike: „Plato ist mein Freund, aber die Wahrheit ist wertvoller.“

Natürlich geht es mir nicht darum, Borrell mit Sokrates zu vergleichen, sondern ich will sagen, dass die Europäer wirklich verärgert sind. Der eingangs erwähnte hochrangige EU-Funktionär sagte: „Wir sind wirklich an einem historischen Punkt angelangt. Amerika muss erkennen, dass sich die öffentliche Meinung in vielen EU-Ländern ändert.“

Begründete Ängste?

Es ist jedoch an der Zeit, sich dem für uns wichtigsten, dem ukrainischen Thema zuzuwenden. Nach Angaben von Politico „wächst hinter den Kulissen auch die Verärgerung über das Geld, das in den amerikanischen Verteidigungssektor fließt.“

Wie die Zeitung erinnert, haben die USA seit Beginn der Kämpfe Waffen und militärische Ausrüstung im Wert von über 15,2 Milliarden Dollar an die Ukraine geliefert; niemand kommt ihnen in dieser Hinsicht nahe. Für die EU belaufen sich die Schätzungen für dieselben Lieferungen laut Borrell auf etwa acht Milliarden Euro.

In was für ein Feuer all diese Waffen geworfen werden, können wir im Fernsehen sehen. Und die amerikanische Zeitung zitiert einen „hochrangigen Offiziellen aus einer europäischen Hauptstadt“, der darauf hinweist, dass „die Wiederbeschaffung einiger hochentwickelter Waffen aufgrund von Problemen in der Lieferkette und bei der Herstellung von Chips „Jahre“ dauern könnte.“ Der Zeitung zufolge „verstärkt dies die Ängste, dass die US-Rüstungsindustrie noch mehr von diesem Konflikt profitieren könnte.“ Man beachte übrigens das Wort „Ängste“ (fears)! Ich habe sie auch…

Der Preis der Mahnungen

Ein europäischer Diplomat hat wohl versucht, Washington über Politico mitzuteilen, dass die USA angesichts ihrer Rüstungseinnahmen den Gaspreis für ihre Verbündeten hätten senken können. „Es ist optisch nicht gut, den Eindruck zu erwecken, dass der beste Verbündete in Wirklichkeit riesige Profite aus Ihren Problemen zieht“, warnte er.

Aber Russland kennt den Wert solcher Mahnungen aus der Fabel von der Katze Waska, die „hört, aber frisst“. Und das Pentagon, so die amerikanische Zeitung, „arbeitet bereits an einem Fahrplan zur Beschleunigung der Waffenverkäufe“ – als Reaktion auf die „gestiegene Nachfrage“, wie es heißt. Auch der Nationale Sicherheitsrat des Weißen Hauses erklärte den Journalisten, dass der Markt die Preise bestimme und die Regierung in Washington nichts damit zu tun habe.

Die Moral dieser Fabel ist, wie wir uns alle erinnern, dass die Schandtaten nicht aufhören werden, wenn nicht endlich jemand „Macht ausübt“, also ihnen mit Gewalt ein Ende setzt. Und das versucht Russland ja auch zu tun. Und zwar nicht aus Profitgier: Wer daran zweifelt, den verweise ich auf das jüngste Treffen Putins mit den Müttern von Soldaten, die an der Militäroperation teilnehmen. Das bestätigen im übrigen auch die amerikanischen Medien. In letzter Zeit haben sie mit offensichtlicher Freude darüber geklatscht, dass Russland von den Ereignissen in der Ukraine nicht profitiert. Und was folgt nun daraus, wenn wir von dem uralten und unantastbaren Prinzip cui bono ausgehen?

„Langfristige Strategie“

Aber die Angelsachsen machen im Großen und Ganzen keinen Hehl daraus, dass sie es für äußerst profitabel halten, gegen Russland Krieg zu führen – nicht nur auf fremde Kosten, wie oben beschrieben, sondern vor allem mit fremden Händen, „bis zum letzten Ukrainer“. Es wurde schon viel darüber geschrieben, aber das Thema weckt weiterhin Interesse.

Neulich stellte ein britischer Forscher in einem von Johnson’s Russia List abgedruckten Kommentar erneut die Frage, „ob es in der Ukraine einen Stellvertreterkrieg (proxy war)“ zwischen der NATO und Russland gebe, da Biden das seiner Meinung nach seinerzeit verneint habe und das offizielle Kiew diese These sogar als ein „Narrativ der russischen Propaganda“ betrachte. Das englische Wort „proxy“ hat viele Bedeutungen, ursprünglich bedeutete es Vermittler oder Stellvertreter. Ein „proxy war“ ist ein Krieg mit fremden Händen, ein klassisches Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit war die Organisation des bewaffneten Widerstands gegen die sowjetischen Truppen in Afghanistan durch westliche Geheimdienste in den Jahren 1979 bis 1989.

Jetzt wird derselbe Begriff verwendet, um die Ereignisse in der Ukraine zu beschreiben – und, wie Briton anmerkt, „keineswegs nur von Kritikern der US-Politik.“ Das bestätigen auch die Aussagen des ehemaligen Beraters des US-Außenministeriums und prominenten Politikwissenschaftlers Eliot Cohen, des pensionierten Vier-Sterne-Generals Philip Breedlove, des ehemaligen Befehlshabers der Gemeinsamen Streitkräfte der NATO in Europa, und des ehemaligen Verteidigungsministers und ehemaligen CIA-Direktors Leon Panetta. Letzterer sagte beispielsweise in Bezug auf die ukrainischen Ereignisse: „Hier sind wir in einen Konflikt verwickelt. Das ist ein Stellvertreterkrieg mit Russland, ob wir es zugeben oder nicht.“

Im Prinzip ist es natürlich nicht nötig, nach Beweisen die Einmischung der USA in der Ukraine zu suchen. Es genügt, an die ganz offizielle Erklärung des derzeitigen Pentagon-Chefs Lloyd Austin zu den Zielen Washingtons in der Auseinandersetzung mit Moskau zu erinnern. Er begann mit der banalen These der Unterstützung der ukrainischen „Souveränität“, fügte dann aber hinzu: „Wir wollen, dass Russland so weit geschwächt wird, dass es nicht mehr in der Lage ist, solche Dinge zu tun, wie es sie beim Einmarsch in die Ukraine getan hat.“ Der New York Times zufolge „schimpfte“ Biden damals über seinen Minister, weil er zu offen war, aber seinen Worten wurde nicht widersprochen und hinter den Kulissen „bestätigten Offizielle, dass das tatsächlich die langfristige Strategie ist.“

„Dort, und nicht hier bei uns“

Außerdem wurde der Satz von Austin in einem bestimmten Kontext geäußert. Wie der Autor in Erinnerung ruft, veröffentlichte die RAND Corporation, ein strategischer Think Tank, der fast vollständig von der US-Regierung finanziert wird und größtenteils im Auftrag des Pentagon arbeitet, im Jahr 2019 einen Bericht darüber, wie man Russland „überfordern und aus dem Gleichgewicht bringen“ kann; als eine der Schlüsselstrategien, die auf die „größte externe Verwundbarkeit“ Russlands abzielt, wurde „tödliche Hilfe für die Ukraine“ bezeichnet. Und während des Amtsenthebungsverfahrens gegen den republikanischen Präsidenten Donald Trump 2020 erklärte der einflussreiche demokratische Kongressabgeordnete Adam Schiff: „Die USA helfen der Ukraine und ihrer Bevölkerung, damit wir dort gegen Russland kämpfen können, und nicht hier gegen Russland kämpfen müssen.“

Und das ist keineswegs eine einsame oder gar isolierte Meinung im Capitol Hill. Ein anderer demokratischer Kongressabgeordneter, Seth Moulton, erklärte in einem Interview mit dem konservativen Sender Fox News: „Letztendlich müssen wir uns bewusst werden, dass wir uns im Krieg befinden. Und nicht nur in einem Krieg zur Unterstützung der Ukrainer. Wir befinden uns im Grunde genommen – wenn auch teilweise durch fremde Hände (through a proxy) – im Krieg mit Russland. Und es ist wichtig, dass wir gewinnen.“

Der Republikaner Dan Crenshaw, ein einäugiger Veteran der US Navy Special Forces, der einen Bezirk von Texas im Unterhaus des Kongresses vertritt, twitterte: Die Hilfe für Kiew sei gerechtfertigt, denn „in die Zerstörung der militärischen Macht des Feindes zu investieren, ohne einen einzigen amerikanischen Soldaten zu verlieren, ist meiner Meinung nach eine gute Idee.“ Das war die Antwort auf Trumps Parteifreunde, die das Prinzip „America First“ vertreten.

Schließlich äußerte sich auch der prominente republikanische Senator Lindsey Graham zu diesem Thema: „Solange wir der Ukraine mit den nötigen Waffen helfen und sie wirtschaftlich unterstützen, wird sie bis zum letzten Mann kämpfen.“ Der Autor des Artikels weist zu Recht darauf hin, dass das im Grunde nichts anderes ist als die von vielen bestrittene These, dass die USA beabsichtigen, „bis zum letzten Ukrainer“ zu kämpfen.

Es bleibt noch hinzuzufügen, dass alle genannten Abgeordneten auch im neuen US-Kongress weiterarbeiten werden. Die Zeit wird zeigen, welche Stimmung im Unterhaus, wo die neue republikanische Mehrheitsfraktion hauptsächlich aus Trump-Anhängern bestehen wird, vorherrschen wird.

Standardwerkzeug

Jedenfalls ist es auch erwähnenswert, dass schon die Praxis, Stellvertreterkriege zu führen, ein Standardinstrument der amerikanischen Außenpolitik ist. Daran erinnerte Anfang November ein neuer Bericht des Brennan Center for Justice der New York University mit dem Titel „Secret War: How the U.S. Uses Partnerships and Proxy Forces to Wage War Under the Radar“ (Geheimer Krieg: Wie die USA Partnerschaften und Stellvertreter bei der Kriegführung nutzen, um unter dem Radar zu bleiben)

„Afghanistan, Irak, möglicherweise Libyen. Wenn man den Durchschnittsamerikaner fragt, wo die USA in den letzten zwei Jahrzehnten gekämpft haben, wird die Antwort wahrscheinlich diese kurze Liste sein“, heißt es in der Einleitung des Berichts. „Aber die Liste ist falsch: Sie lässt mindestens 17 andere Länder aus, in denen die USA mit Bodentruppen, Stellvertretern oder Luftangriffen in bewaffnete Konflikte verwickelt waren.“

Laut seinem Profil ist das Brennan Centers eine juristische Organisation. Der 39-seitige Bericht befasst sich mit den rechtlichen Mechanismen, die es den Streitkräften ermöglichen, all diese subversive Arbeit in einer Weise durchzuführen, dass sie nicht einmal die Aufmerksamkeit der eigenen Abgeordneten, geschweige denn der amerikanischen Öffentlichkeit auf sich zieht. In der US-Gesetzgebung ist das vor allem die so genannte Section 333 (10 U.S.C. §333), die als Rechtsgrundlage für militärische Kooperationsprogramme („train and equip“) dient. Mitte 2018 hatten die USA mit mehr als 50 Ländern, darunter die Ukraine sowie Georgien, Kasachstan, Tadschikistan und Usbekistan, solche Programme. Für Kiew wurden auch andere Projekte genehmigt, darunter die 2015 vom Kongress genehmigte Sicherheitsunterstützungsinitiative für die Ukraine.

Ich möchte gleich klarstellen, dass in dem Bericht kein besonderer Schwerpunkt auf die Ukraine und andere postsowjetische Staaten gelegt wird; die Beispiele für verdeckte Operationen des US-Militärs und Geheimdienste stammen hauptsächlich aus den Erfahrungen afrikanischer Länder, darunter Somalia, Kamerun und Niger. Ich konnte keine vollständige Liste der 17 Staaten finden, die in der Einleitung erwähnt werden.

Das Spiel mit dem Feuer

Das unterstreicht jedoch nur ein weiteres Mal die Tatsache, dass das Dokument nicht auf das aktuelle Geschehen zugeschnitten und keineswegs für ein internationales Publikum politisiert ist. Sein Pathos und seine wichtigste Schlussfolgerung ist, dass die US-Regierung in ihrem eigenen nationalen Interesse Lücken und Schlupflöcher in den Gesetzen schließen sollten, die zu ernsthaften Problemen führen könnten, einschließlich der Provokation bewaffneter Konflikte und des Todes von US-Soldaten im Ausland.

Besonders gefährlich ist laut der Studie die sogenannte Section 1202 des US National Defence Authorisation Act, die ursprünglich 2018 verabschiedet wurde, aber seitdem beibehalten und erweitert wurde und nun bis 2025 in Kraft bleiben soll. Im Wesentlichen geht es darum, dass der US-Verteidigungsminister bis zu 15 Millionen Dollar pro Jahr ausgeben darf, um „ausländische Streitkräfte, irreguläre Kräfte, Gruppen oder Einzelpersonen“ zu unterstützen, die von US-Spezialkräften in „irregulären Kriegseinsätzen“ eingesetzt werden. Die Verfasserin des Berichts erklärt, dass sich diese Operationen nicht gegen bestimmte Terrorgruppen richten, wie in einem ähnlichen Abschnitt des Gesetzes, aus dem die Vorschrift übernommen wurde, sondern gegen ganze Staaten – und zwar „sowohl gegen Schurkenstaaten wie Iran oder Nordkorea als auch gegen beinahe gleichstarke Gegner (near-peers) wie Russland und China.“ Mit anderen Worten, die Sektion „könnte im Prinzip für einen Konflikt niedriger Intensität mit mächtigen, sogar nuklear bewaffneten Staaten genutzt werden“, heißt es in dem Dokument.

Es handelt sich um eine Art „Catch-1202“, fast wie in Joseph Hellers berühmtem Antikriegsroman („Catch-22“). Wenn man das amerikanische Gesetz umsetzt, das angeblich die Sicherheit stärken soll, kann man in einen atomaren Konflikt geraten. Wie man sagt, beißen die Autorin der Studie und ich uns auf unsere Zungen. So Gott will, wird die Studie die Schöpfer der Washingtoner Politik dazu bringen, zweimal darüber nachzudenken, mit welchem Feuer sie spielen, wenn sie versuchen, die militärische Flamme zu entfachen – selbst wenn das durch fremde Hände geschieht.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

133 Antworten

  1. Es wäre schon längst an der Zeit für die europäischen Sklaven den „Spartacus“ zu machen… – doch hab ich da wenig Hoffnung…

    Ergo wird das yankee die halbe Welt in den Abgrund reißen – um sich daran zu gesunden… – weil keiner ernsthaft den Versuch unternimmt, daran was zu ändern.

    Blöd nur wie immer – die Zeche bezahlen die normalen Bürger… 😤😤

    1. Ohooo, des Problems Lösung liegt nicht am Fehlen eines Spartacus. Der existierte schon seit der neuen Zeitrechnung im neuen Jahrtausend, genau schon einen ganzen Tag.

      Des Spartacus Fußvolk in 2022/23 – ( „Die ZechezahlendenOttoNormalos“) müssen nicht mal sich aus dem Bett- oder Sofa- erheben, sondern nur bereit sein, jeder für sich selbst, die kleine Zeche zu zahlen, dann am Tage mindestens 3 mal zu baden, ihre Wohnungen ins grelle Licht zu tauchen…alle gleichzeitig die Heizöfen einzuschalten ….

      Und rums… ist das „Reich der Narren“ besiegt.

      https://www.windy.com/ru/-%D0%9F%D0%BE%D0%BA%D0%B0%D0%B7%D0%B0%D1%82%D1%8C—%D0%B4%D0%BE%D0%B1%D0%B0%D0%B2%D0%B8%D1%82%D1%8C-%D1%81%D0%BB%D0%BE%D0%B8/overlays?temp,2022120106,50.689,45.896,4,m:fj0aikX

      Am Weihnachtsbaume…. die Lichtlein brannten…. nun sehn sie alle, wie sie sich verannten…

    2. @Vlad

      Dachte es mir heute wieder (bevor ich hier überhaupt online ging). Die Europäer opfern für ein an sich für sie völlig unbedeutendes Land, das nicht mal Mitglied ist, ihre gesamte EU-Wirtschaft – und niemandem fällt was dabei auf 😀

        1. https://www.leftbrainwave.com/2022/11/the-coming-european-economic-apocalypse.html#TOC2

          Der Inder Dr. Seshadri Kumar hat auf seinen Block die umfangreichste, mit Datensätzen belegte Analyse zur Situation weltweit, ausgelöst durch die Sanktionen, erstellt. Der Name des Artikels ist „Die kommende europäische Wirtschaftsapokalypse“. Man kann den Artikel auf der Seite vom installiertenn Translater auf deutsch sich übersetzen lassen. Die Masse an verwendeten Daten und die verständliche Sprache machen diese Analyse für den normalen Menschen zu einer echten Wissensbereicherung. Ich habe dies noch nie so gut präsentiert zu lesen bekommen. Ein echter Tipp auch für Leute, die sich mit dem Thema schon befasst haben.

          Da er Inder ist, ist eine recht propagandafreie Analyse entstanden mit einem Blickwinkel aus der südlichen Halbkugel auf die Ereignisse im Norden und deren Auswirkungen jetzt und in der nächsten Zukunft weltweit.

          Eine Ergänzung dazu bietet noch der Artikel „Der globale Süden bringt ein neues bahnbrechendes Zahlungssystem hervor“ von Pepe Escobar auf The Saker.
          https://thesaker.is/the-global-south-births-a-new-game-changing-payment-system/

    3. Der Ukrainekrieg für Dummies – 29. November 2022 / von Maren Müller

      Als vor vielen Jahren die Welt noch „gut“ war und man sich von den Ängsten des Kalten Krieges ein wenig distanzieren konnte, rückten andere Dinge wieder in den Diskussionsvordergrund.

      So kam es in einer kleinen privaten Runde zum Thema Religion zu folgender Aussage, die mir über die Jahre hinweg immer wieder ins Gedächtnis zurückkehrte – nicht zuletzt, wenn der eine oder andere in- oder ausländische Politiker seine Religion zum Gegenstand einer Diskussion machte:

      Kein Wunder, dass das Christentum so ein Verkaufsschlager ist.

      Es versorgt seine Kunden mit kindlich einfachen Universalantworten auf jede nur denkbare Frage und reduziert darüber hinaus (wenn man so will) die gesamte erfahrbare Realität auf die Komplexität eines Groschenromans. Einfach nur genial………………….

      Was wir sehen, sind emotional aufgeputschte Versatzstücke der eigentlichen Nachrichten, dramatische Bilder, leidende Menschen.

      Doch geht man auch nur ein wenig auf emotionalen Abstand und versucht, wirkliche Fakten aus den Nachrichten zu ziehen, stößt man schnell auf eine sehr oberflächliche Aneinanderreihung von sich sehr stark ähnelnden,

      wenig aussagekräftigen Behauptungen, die immer wieder die selben Worthülsen verwenden.

      Nicht selten unterfüttert man dies dann noch mit wohlbekannten (mittlerweile nur noch aus der Schule bekannten) Begriffen aus dem Kalten Krieg,

      welche schon damals eigentlich nur absurd waren. Doch damals hatte die NATO und der „Westen“ ja noch einen Gegner.

      Schauen wir doch mal genauer hin: Der Donbass und seine Separatisten

      Man muss schon Glück haben, wenn in irgendeiner politischen Diskussionsrunde oder auch
      in den Nachrichten erwähnt wird, dass es den Donbass als Region gibt, in dem auch Menschen mit eigenem Willen leben.

      Das ist keineswegs selbstverständlich, denn es führt ja ausschließlich Russland Krieg gegen die Ukrainer.

      Man würde sich wünschen, dass ein Reporter der dem Namen seiner Profession alle Ehre macht, einem unserer Politiker mal die Frage stellen würde, was denn im Donbass VOR dem 24. Februar 2022 geschah?

      Denn aus irgendeinem Grund fällt über die Geschichte des Donbass vor diesem Datum nahezu kein Wort mehr,

      außer man erwähnt, dass da „Separatisten“ am Werk seien und auch die Krim von Russland besetzt worden sei. Hintergrundwissen ist nämlich ungewünscht.

      Wollen die Katalanen von Madrid weg, die Schotten von London oder gar die Taiwanesen von Bejing, dann ist das alles der freie und demokratische Willen der dortigen Bevölkerung.

      Und gerade in Taiwan setzen sich die USA und der Westen aktuell besonders stark für diese Unabhängigkeitsbestrebungen ein.

      Dass die mehrheitlich ethnisch-russische Bevölkerung im Donbass sich gegen die im Rahmen des Putsches auf dem Maidan an die Macht gekommene Regierung

      und deren anti-russischen Maßnahmen und Gesetze (ja, davon hört man bei uns auch wenig) wandte und als autonome Gebiete innerhalb der Ukraine (wer hätte es gedacht?). unabhängig werden wollten,

      ist jedoch nicht der freie demokratische Willen der dortigen Bevölkerung?

      Was die dortige Bevölkerung ab 2014 erlebte, sieht man hierzulande nicht oft, oder will es nicht (mehr) sehen: …………………..

      Vollständiger Artikel…
      https://publikumskonferenz.de/blog/2022/11/29/der-ukrainekrieg-fuer-dummies/

  2. Ob Rüstung, ob Impfung, ob Ausbeutung, ob Enteignung, ob Umweltzerstörung, ob Geld scheffeln mit Klima, man kann die wohl in einen Sack stecken!

    Untersuchung zeigen, dass eine weltweite Schattenregierung die „gewählten“ Regierungen und öffentliche Gesundheitsinstitutionen infiltriert und ein globales Impfstoffregime aufgebaut hat

    https://uncutnews.ch/untersuchung-zeigen-dass-eine-weltweite-schattenregierung-die-gewaehlten-regierungen-und-oeffentliche-gesundheitsinstitutionen-infiltriert-und-ein-globales-impfstoffregime-aufgebaut-hat/

  3. @„Vor einigen Tagen veröffentlichte die europäische Ausgabe der amerikanischen Zeitung Politico einen Artikel darüber, dass man das auch in der Alten Welt immer deutlicher versteht. „Europa wirft den USA Kriegsprofite vor“, lautete die Überschrift.“

    Das ist irgendwo in der Mitte zwischen den unabhängigen Medien und dem richtigen Mainstream – doch breit wird darüber noch nicht geredet. Jeder könnte was dazu tun, dass das Thema an möglichst vielen Orten diskutiert wird, statt verschwiegen zu werden.

    Wieviel Auflage hat EU-Politico eigentlich? Im Wikipedia-Artikel über die Wochenzeitung wird es nicht verraten.

        1. Wo auch immer, weit verbreitet scheint die Zeitung nicht zu sein. Ob ein Erwachen stattfindet?

          „… die Niederlande heben ihre Sanktionen gegen Russland auf, um Gaslieferungen zu erhalten, die die potenziellen wirtschaftlichen und menschlichen Katastrophen des kommenden Winters abmildern sollen. Die Niederlande könnten ein politisches Erwachen auslösen, damit andere Länder das Gleiche tun …“

          https://uncutnews.ch/die-grosse-luege-weltweite-energieknappheit-und-mehrere-krisen-alle-erfunden-zur-zerstoerung-der-westlichen-zivilisation-gedacht/

          Einige Aussagen wirken nicht so plausibel, diese schon:

          „… Wir sitzen weiter auf unseren Sofas und schauen uns die Mainstream-Nachrichten an – die ewige Lügenmaschine. Wir sind durch den Krieg in der Ukraine königlich abgelenkt. Die Medien erzählen uns sogar tagein tagaus, dass Putin der Bösewicht ist. Dass mehr Waffen von den NATO-Ländern an die Ukraine geliefert werden müssen und dass Präsident Zelenskyy mehr Haushaltsunterstützung erhalten muss. Putin ist für all die Katastrophen verantwortlich, die über uns hereinbrechen. … Zelenskys Ukraine hat bereits Waffen und „Budgethilfe“ im Gegenwert von fast 100 Milliarden US-Dollar erhalten, hauptsächlich aus den USA und der EU. Aber Zelenskyy ist nicht zufrieden. Er schreit nach mehr. …“

          Ungeschickt formuliert -Putin wird im Westen für etliche Katastrophen verantwortlich gemacht – und MSM verpasst die übliche Gehirnwäsche. Irgendwelche Armbinden in Katar und Ähnliches Zeug. Ich schaue es übrigens längst nicht mehr, meine Frau schon.

          „… Viele merkwürdige Dinge geschehen gleichzeitig. Zur Verwirrung. Aber auch, um die ruchlose Agenda 2030 – den Großen Reset – … schneller umzusetzen. …“

      1. — Wikipedia, Axel Springer SE

        Pro-amerikanische redaktionelle Tendenz und angenommene Verbindungen zu US-Geheimdiensten

        … verbreiten die Axel Springer SE und ihre Tochtergesellschaften eine stark pro-amerikanische Sichtweise, in der Kritik an der US-Außenpolitik weitgehend fehlt.[38]

        In einem Interview mit The Nation behaupteten zwei ehemalige CIA-Offiziere, dass Axel Springer 7 Millionen Dollar von der CIA erhalten habe, um mit seinem Verlag amerikanische geopolitische Interessen zu unterstützen.[39] Springer habe angeblich zugestimmt und begonnen, die redaktionelle Ausrichtung auf die Unterstützung der US-Außenpolitik auszurichten. Obwohl keine schlüssigen Beweise aufgetaucht sind, hält Kruip die Behauptungen der CIA-Offiziere für glaubwürdig, da Springer laut seiner eigenen Autobiografie bei der Gründung des Verlags kein Geld hatte und es daher unwahrscheinlich war, dass er den rasanten Aufstieg des Verlags ohne „Geld von außen“ finanzieren konnte. [38]

        Ab 2021 nennt die Axel Springer SE auf ihrer eigenen Website die „Solidarität mit den libertären Werten der Vereinigten Staaten von Amerika“ als eines ihrer Kernprinzipien,[40] viele Wissenschaftler und unabhängige Beobachter unterstellen dem Verlag und seinen Tochtergesellschaften bis heute eine „Unterwerfung unter amerikanische geopolitische Interessen“,[38][41][42][43][44] laut Foreign Policy hat die Axel Springer SE „eine jahrzehntelange Geschichte der Beugung journalistischer Ethik für rechte Zwecke“[45].

        https://en.wikipedia.org/wiki/Axel_Springer_SE#Pro-American_editorial_bias_and_alleged_ties_to_US_intelligence_agencies

        Da Wikipedia selber – also – unter Kollegen sollten die das ja wissen können. Einen Eintrag bei BAFIN hat die Axel Springer SE nicht. Bei BAFIN kann man feststellen, daß diese großen „deutschen“ Konzerne eigentlich alle irgendwie Black Rock gehören, und Ähnlichen, teils auch Golf-Arabern und Chinesen. Nach dem, was bekannt ist, ist bei der Axel Springer SE hauptsächlich der Sitz in Berlin deutsch.

        Drei Sitze in Deutschland (Frankfurt/M, München und Merz) hat Black Rock allerdings auch.

    1. Mehr zum Thema:

      „Hoher EU-Beamter: „Nüchtern betrachtet sind die USA das Land, das am meisten vom Krieg in der Ukraine profitiert““

      https://www.xing.com/communities/posts/hoher-eu-beamter-nuechtern-betrachtet-sind-die-usa-das-land-das-am-meisten-vom-krieg-in-der-ukraine-profitiert-1025068423

      „… Eine fremde Macht, die SO mit uns umspringt, kann unmöglich als „Freunde“ verklärt werden. Es ist eine skrupellose Kolonialmacht, die uns ausplündern möchte und zum Teufel gejagt gehört – wie fast der gesamte Rest der Welt die Amis hinauskomplimentiert. Selbst mit einem Dutzend Flugzeugträger können die nicht die GESAMTE Welt erobern – gerade mal 4-5% der Weltbevölkerung. …“

      „… Selbst ausgesprochene Transatlantiker wie Tonino Picula, der Beauftragte des EU-Parlaments für die transatlantischen Beziehungen, zeigen sich frustriert vom Agieren Washingtons:
      “Die USA verfolgen eine innenpolitische Agenda, die bedauerlicherweise protektionistisch ist und die Verbündeten der USA diskriminiert.“ …“

    1. Dabei beruht die Grüne Ideologie neben dem Green-Tech-Lobby auf ollen Kamellen des Clubs of Rome – wo alte Malthus-Theorien eingeflossen sind:

      https://www.xing.com/communities/posts/der-club-of-rome-und-der-aufstieg-der-predictive-modelling-mafia-1025065012

      Dass so etwas beinahe die Weltherrschaft eroberte, sollte wirklich Angst machen. Und die benutzen gemogelte Prognosemodelle, die bei Epidemien reichlich daneben lagen – dennoch wird jede Zahl zur Offenbarung verklärt.

  4. Jede Kritik am US-Imperialismus stößt auf taube Ohren, sowohl westliche Politiker und Medien haben nämlich das „Privileg“ ungeprüft alles ignorieren zu dürfen, das ihnen nicht in den Kram passt.

    Wenn z.B. so gut wie alle seriösen Historiker feststellen, dass der Begriff „Holodomor“ von ukrainischen Nazi-Kollaborateuren in den USA und Kanada erfunden wurde, dann hindert es die deutschen Politiker nicht den „Holodomor“ als Genozid einzuordnen.

    Und wenn die CIA die banderistische Bewegung für ihre Regime-Changes benutzt obwohl sie sie gleichzeitig als terroristisch einstuft, wieso sollten dann die westlichen Politiker Probleme damit haben zu behaupten, die Banderisten wären keine Nazis.

        1. Interessanter Ansatz, doch ich würde eher der Spur des Geldes folgen:

          https://www.xing.com/communities/posts/was-passiert-mit-den-milliarden-von-eu-und-usa-in-der-ukraine-1025068435

          „… Die Ukraine wird mit zig Milliarden von der EU und den USA versorgt. Das Geld soll angeblich einerseits für Waffenkäufe und andererseits für alle Arten von Hilfe dienen. Für die Ukraine gedachte Waffen tauchen mittlerweile nicht nur in europäischen Ländern auf, sondern auch im Nahen Osten und in Lateinamerika. Das Thema Korruption, von dem die Ukraine wie kaum jemand sonst geplagt ist, taucht nun auch im Zusammenhang mit dem bankrotten Crypto-Unternehmen FTX wieder auf. …“

          „… Die republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene hat geschworen, „unsere Regierung zur Rechenschaft zu ziehen“, weil sie US-Steuergelder für das korrupte Kiewer Regime ausgibt. Andere Mitglieder des US-Kongresses fordern seit Monaten Prüfungen …“

  5. Es macht einfach so viel Spass, das Geld das man andern Leuten stiehlt auszugeben.
    Das wird auch weiterhin so bleiben. Aber sehr bald nur noch in den
    Staaten die W. Putin zu den „bösartigen“ zählt. Die können sich dann gegenseitig
    bestehlen und ausrauben. Stichwort: Multipolare Weltordnung

    EU will Russlands eingefrorenes Vermögen zu Geld machen
    EU-Gesetzgeber suchen nach legalen Wegen, um russische Vermögenswerte, die im Zuge westlicher Sanktionen gegen Moskau eingefroren wurden, zu beschlagnahmen und zur Unterstützung der Ukraine zu verwenden. Laut Brüssel sollen die Mittel in den Wiederaufbau des Landes fließen.

    https://test.rtde.me/europa/155960-eu-will-russlands-eingefrorenes-vermoegen/

    1. Das ist wohl ein Witz: „suchen nach legalen Wegen“

      Ist da noch eine Art Restscham vorhanden. Falls es kein passendes Gesetz dafür gibt, macht man halt schnell eines. Und schon ist es legal. So ganz nach dem alten Motto: Legal, illegal, scheißegal.

      Wir müssen diese Verbrecher oder Irren so schnell als möglich loswerden.

  6. Man könnte noch ergänzen, dass die USA, anders als offenbar Deutschland, der Ukraine die Waffen nicht schenkt, sondern verleast: Was nicht unbeschädigt zurückgegeben wird, muss die Ukraine bezahlen.

    Und das die kein Geld mehr hat, bezahlt wohl am Ende Deutschland. Direkt oder mit dem Umweg über Brüssel.

    Wenn die USA also großherzig verkünden, „der Ukraine“ ein weiteres Hilfspaket über 10 Milliarden Dollar zukommen zu lassen, dann meinen sie eigentlich, dass sie noch ein Waffenpaket für 10 Milliarden Dollar verkauft haben.

    1. Geld wollen die USA wahrscheinlich gar nicht. Die Ukraine kann auch mit dem fruchtbaren Ackerland bezahlen. Das ist in den zukünftigen Nahrungsmittelkrisen viel mehr Wert als irgendwelche Dollars.

  7. Die NATO befindet sich nicht im Krieg mit Russland. Aber einzelne Länder liefern ihre Waffen an die Ukraine, um Russen zu töten. Aber wenn Russland zu Recht damit beginnt, eines dieser Länder vom Antlitz der Erde zu löschen, wird es sich sofort an die NATO wenden, um Hilfe zu erhalten. Die NATO befindet sich im Krieg mit Russland?

      1. Und Frankreich? Am populärsten ist die Erinnerung an die historische Anekdote, als angeblich Wilhelm Keitel, der die bedingungslose Kapitulation des Dritten Reiches unterzeichnete (und früher, 1940, die Kapitulation Frankreichs akzeptierte), überrascht über die bei diesem Ereignis anwesenden Franzosen fragte: „Wie? Und diese haben uns auch gewonnen?“

    1. @ Kamak

      Die NATO ist ein Freund Rußlands. Also nicht die ganze, aber das stärkste europäische NATO-Land Türkiye, das für nächstes Jahr eine SOZ-Vollmitgliedschaft anstrebt und Hub für russisches Gas werden will.

      Der Präsident Erdogan sagte, die EU sein an ihren Energieproblemen selber schuld, und hat volles Verständnis für die russische Sonderoperation in der Ukraine geäußert.

      Im übrigen hat der türkische Innenminister sich geweigert, die US-Kondolenz wegen des Terroranschlages in Istanbul entgegenzunehmen, da die USA für diesen Anschlag Verantwortung trügen.

      „Länder vom Antlitz der Erde zu löschen“ – also, so „westlich“ sind die Russen nicht. Aber wenn hier ein paar russische Raketen kommen, zur Warnung, ohne großen Schaden, wird Erdogan denen was pfeifen von wegen NATO-Fall und deshalb einen Weltkrieg.

      1. Es ist nicht üblich, darüber zu sprechen, aber die Russen sind anders, nicht wie vor 40 Jahren. Die Freundschaft der Völker der Welt und die Liebe endeten mit dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Ende der Perestroika. Die Türken sind Partner, haben aber ein Messer hinter dem Rücken. Dies war in der gesamten Geschichte Russlands bekannt, so dass sie in der heutigen Situation Geschäftskameraden sind.

  8. Man sollte sich endlich einmal von der Vorstellung verabschieden, dass es auf diesen Ebenen der Geschehnisse um Geld und Profit geht. Jene die da agieren haben auf rund 95% aller Geldmittel Zugriff, die auf der Murmel rum schwirren. Denen geht es nicht um Geld. Das ist nur das Mittel, mit dem man die Gier seiner ausführenden Lakaien befriedigt. Im Grunde geht es blank um die Durchsetzung bestimmter Agenden.

    1. Einer, der 200 Milliarden besitzt (wie Gates oder Musk), hätte sie nicht gehabt, hätte er bei 100 Milliarden festgestellt, es sei genug. Oder bei 50 oder 10. Solchen Typen ist einfach nie genug – und jetzt scheinen die zu meinen, besonders viel kassieren zu können, wenn man in die Klimaindustrie investiert sowie sich einer totalitären Klima-Lobbyreligion bedient. Dass die erzeugte Verarmung breiter Massen den Ast absägt, auf dem der Westen sitzt, scheint die nicht zu kümmern. Vermutlich vertrauen die auf die Macht von ein paar Spenden an die Medien.

      Es scheint aber auch welche zu geben, die an düstere malthusianische Ideologie glauben – ein Artikel dazu ein paar Postings darüber verlinkt.

  9. „Natürlich sind die Amerikaner unsere Verbündeten … aber wenn etwas schief läuft, muss man es auch unter Verbündeten sagen.“
    wer sowas sagt, der ist naiv, doof, oder wie die Grünen eben verblendet.

    Die Amerikaner waren nie wirklich unsere Freunde, Ihnen ging es nur ums Geschäft. Immer! Das war im Übrigen aber auch mit allen anderen Siegermächten so.
    Seit die EU gegründet wurde, ist diese den Amis ein Dorn im Auge. Aus diesem Grund hat ja Stratforgründer Friedman 2015 nicht umsonst gesagt, dass es für die Amis immer nur einzelne Staaten gibt und nicht „DIE EU“.

    Ich denke, dass es den Amis nicht ganz ungelegen kommt, die EU zu zersplittern, denn dann haben Sie einen wirtschaftlichen Feind weniger. Geschwächt haben die uns ja damals schon bewusst, als Sie Gaddafi wegdemokratisiert haben. Die wussten, was mit den ganzen Flüchtligen dort passieren wurde. Das war eine BEWUSSTE ENTSCHEIDUNG und keine freundschaftliche Hilfe. Unsere Wirtschaftsmacht war denen schon immer zu komplex, dazu mit den ganzen Sozialstrukturen. Das war den Amerikanern nicht zu vermitteln. Was die nicht besitzen können, das zerstören sie dann halt. Sorry, but no sorry, eben. Dazu paast Röpers Übersetzung ganz gut, denn dort macht man ja auch den Unterschied zwischen „Frreunden und Tabak!

    Will sagen, dass wir, egal wie es läuft, die ganz große Arschkarte gezogen haben.. dienend in den Ruin führen eben! Jetzt, wo die Katze mit dem RAF-Akt, dann eben auch ganz offiziell. Die Ultras der „last christmas generation“, bilden ja auch bald sowas wie eine RAF und dann gehen hier bald in touristischen Knotenpunkten und oder wirtschaftlich interessanten Punkten wieder hexagonale oder octagonale Liebespakete in die Luft. Ein Schelm, wer da an die brandneuen LNG-Terminals denkt… hey, vielleicht bekommen Sie bald die Westwaffen auch noch über Amazon zum Schnäppchenpreis an die Haustüre von Mama und oder Papa geliefert, jenachdem welcher Gender gerade die Türe öffnet, der freundliche Postbote liefert bestimmt 4 Wochen zu spät, weil keiner da war, das Paket auszuliefern. Ist ja nicht in der Work-Life-Balance 5 Tage die Woche zu arbeiten. Aber wenn die erste Überraschung mit etwas Druck sich öffnet, dann wird auch der letzte Postboot verstehen, dass man die Paket vorsichtig handhaben sollte, wenn „vorsichtig, zerbrechtlich“ darauf steht, oder das „Oben“-Zeichen auch für was gut sein könnte… ;O)
    Spätestens nächstes Jahr wird es hier und da krachen. Da bin ich mir fast sicher!

    Was die Amis darüber denken werden? Na, Borell dürfte es ja noch parat haben, denn er war ja zu Nulands aufschlussreichem Kommentar über die EU auch in Amt und Würden…. sagte Sie nicht damals schon sowas Ähnliches, wie: Fuck the EU?

    Ach und da fällt mir noch so ein Spruch von Dr. Merkel ein:“Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht!“ War wahrscheinlich auch für Sie ein „eye-opener“. Gelle?

    Weinen könnt ich, weinen!

  10. Cui bono?
    Die Frage ist wohl eher rhetorisch zu sehen.

    Die Deindustrialisierung West Europas ist von den USA klar beabsichtigt und war auch einer der wichtigsten Gründe diesen perversen Proxikrieg mit Russland zu provozieren bei dem neben den Ukrainern, Deutschland und die EU die klaren Verlierer sein werden.
    Anders kann die USA auch nicht die Produktion wieder ins eigene Land zurück holen, China Paroli bieten und versuchen, das eigene hochverschuldete Finanzsystem irgendwie noch retten zu können.

    Die Frage ist doch eher, wie eine verlogene Politik in Deutschland und der EU weiterhin so tun kann die Interessen der Bürger zu vertreten, während die Bürger längst wissen, dass ihre exorbitant erhöhten Strom und Gasrechnungen fast ausschließlich in den Taschen der US-Multis fließen.
    Da kommt die Springer Presse zu Hilfe und schreibt in ihrem US-Ableger Politico mal ein paar Artikel die so klingen als wären die Politclowns in D. und EU auf ihrer Seite und als ob sie sich bei Onkel Sam jetzt aber mal so richtig beschweren würden.

    Insofern ist dieser Artikel hier irreführend und verharmlosend.
    Es ist nicht so, dass das einzig Verwerfliche der USA darin besteht an diesem Krieg zu verdienen.
    Die USA hat diesen Krieg planmäßig und bewusst herbeigeführt aus den selben niederträchtigen Gründen mit denen schon immer Krieg betrieben wurde. Und irgendwelche Illusionen, dass das europäische Führungspersonal dies nicht vorher genau wusste bzw. jetzt irgendetwas noch dagegen unternehmen wird um der Verelendung großer Teile der EU Bevölkerung entgegen zu wirken, kann man getrost vergessen.

    1. Da läuft noch was anderes. Denn auch die USA werden in Zuge des New Green Deals deindustrialisiert.
      Es gab und gibt Leute, die wollen die westliche Industriekultur als Ganzes zerstören. Zum Wohle des Planeten. Und solche Fanatiker schreckt nichts. Die gehen über Leichen. Zahl egal. Hauptsache nicht ihre.

  11. „Schließlich äußerte sich auch der prominente republikanische Senator Lindsey Graham zu diesem Thema: „Solange wir der Ukraine mit den nötigen Waffen helfen und sie wirtschaftlich unterstützen, wird sie bis zum letzten Mann kämpfen.““

    Ein Land gegen ein anderes in Stellung bringen, einen Krieg durch Verhandlungsverweigerung in Gang zu setzen und die Menschen dort dann ‚bis zum letzten Mann‘ kämpfen zu lassen nennt sich Genozid.

  12. Robert der kleine Rauhaardackel, hat gebellt. „Solidarischer“ sollte die USA mit Europa sein?! Wow, was für ein scharfe Attacke. Dieser Köder ist das lächerlichste, was Deutschland je politisch aufgeboten hat. Dabei hätte er schon weit vor über einem halben Jahr hier oder auf der Straße anderen Menschen zuhören müssen. Das hat jeder normal denkende Mensch ihm vorhersagen können, das sein Herrchen (die USA), den Spieß umdrehen wird, und ihm als Köder gegen das Bein pinkeln wird. Es wird sogar noch besser. Der kleine Robi wird der USA am Ende noch ganz tief in den Allerwertesten kriechen müssen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Aber jetzt wieder husch-husch ins Körbchen.

  13. Borell: „..„Es ist optisch nicht gut, den Eindruck zu erwecken, dass der beste Verbündete in Wirklichkeit riesige Profite aus Ihren Problemen zieht“, warnte er….“

    So spricht ein Sklave von seinem Herrn, weil er sich nicht traut, die ganze Wahrheit zu sagen. „Es ist optisch nicht gut…“ schon klar! Aber nur optisch sonst ist alles in bester Ordnung 😀

    Man könnte am Boden liegen vor lachen über diese Witzfigur (und die anderen US-Hofschranzen, die „EU spielen“) Nur Borell sticht aus diesem EU-Hühner Haufen, was Einfältigkeit angeht, nochmal extra raus, da kann höchstens noch Ursel von den Laien mithalten.

  14. ,,,,wenn man es mal richtig betrachtet ??.. ..die EU – Vasallen, bezahlen bis ihnen die Schwarte kracht !!.. …ein grosser Teil der noch vorhandenen Industrie, wird niedergehen !!.. …aber die „Neuen Fachkräfte“, werden es wieder aufbauen ??.. …“bis zum letzten Ukrainer..“.. …wenn man die Videos so anschaut, machen unsere Russischen Freunde, „Ganze Arbeit“ bei der „Denazifizierung“ der Ukraine !!.. …Wladimir Putin, hatte Recht, als er im Februar sinngemäss sagte, „…hätten wir es später gemacht, hätte es mehr Opfer gekostet !!“…
    ..mir tun nur die Russischen Soldaten und Zivilisten im Donbass leid, welche bisher gestorben sind !!.. …habe deshalb wieder für den Donbass gespendet, bei Iwana Steinigk „Aktionsbündnis „Zukunft Donbass“ e.V. !!😎😈

    1. „mir tun nur die Russischen Soldaten und Zivilisten im Donbass leid, welche bisher gestorben sind !!

      Es macht mich auch wütend, dass wir diesen NATO-Krieg durch die Steuern finanzieren 🤮. Es graust mich , wenn ich daran denke, dass ich/wir dadurch persönlich für die Tötung der russischen Soldaten und Zivilisten aus Donbass verantwortlich bin.

      1. …dem brd – Normalo, geht es doch am Ar..h vorbei !!.. …Hauptsache, „..vielleicht können wir nächstes Jahr wieder in Urlaub fliegen… …oh, der Italiener ist noch nicht teurer geworden usw….“ !!😈

  15. Was sagt eigentlich Thomas dazu, dass Russland die Pläne zur Einführung eines weltweiten Impasses um Reisen zu können etc. unterstützt?Schon merkwürdig wie sich Russland hinter den Kulissen gar nicht so anders positioniert als die anderen Länder der G20.

        1. @Albert

          Wer die Äußerungen Russlands aufmerksam liest, kommt NICHT zu den Schluß, dass RF den Pandemie’fond“ tatsächlich aktiv unterstützt.
          Man hat lediglich pauschale Absichtserklärungen abgegeben.

  16. Wer profitiert?

    Das ist eine riesige Nebelwolke, die die wahren Initiatoren und ihre Motive und Ziele verschleiert.

    Ockham’s Rasiermesser angesetzt legt den Nucleus frei. Und das ist die sich im Besitz der Zionisten befindende Privatbank FED und deren Privatwährung Dollar – seit dem 23.12.1913.

    Dessen Wert gilt es zu erhalten. Und dafür wird ALLES getan.

    Der Dollar ist der Saftstrom, der alles bis in die kleinste Verästelung ernährt.

    1. Es gibt von „TrauKeinemPromi“ seit einem halben Jahr eine umfassende Analyse über die Profiteure.
      Ich habe das auch bereits wiederholt angemerkt. Scheint aber weder Herrn Röper noch die Kommentatoren hier zu interessieren, da es offensichtlich nicht in ihr Weltbild passt, obwohl alles schlüssig und belegt ist – zum Großteil von den Akteuren selbst.

      Insofern sind sie (Röper und Kommentatoren) keinen Deut besser als der „woke“ Teil der Michels und des Mainstreams. Vielleicht ist Herrn Röper aber auch das Eisen zu heiß, um es anzufassen… – ist denkbar.

      Jedenfalls beseitigt dieses Video sämtliche Unklarheiten bzgl. der Profiteure und Strippenzieher.

  17. Die Frage, wer von den Pipeline-Sprengungen profitiert, ist nicht so einfach zu beantworten. Die Frage, wer vom Nordstream Aus profitiert, ist sehr einfach zu beantworten: Die USA. Aber die Sprengung hat den USA ja keinen zusätzlichen Nutzen gebracht. Der Nutzen für die USA war ja bereits entstanden, als Europa sich entschlossen hat, Russland zu sanktionieren – was zur Folge hat, dass die europäische Industrie von russischen Gas auf amerikanisches Gas umsteigen musste. Und die zweite Folge – die schleichende Deindustrialisierung Deutschlands – ist ja auch im amerikanschen Interesse.

    Aber die Sprengung? Welchen zusätzlichen Nutzen hätte die Sprengung den USA bescheren können? Man kann argumentieren, dass mit der Sprengung endgültige Tatsachen geschaffen wurden, womit dann auch ausgeschlossen werde, dass nach dem Ukraine-Krieg es wieder zu einer Einigung zw. Deutschland und Russland kommen könne und die Pipelinse wieder eröffnet werden könnten. Das Argument hat aber einen Haken: Es stimmt nicht. Die Pipelines sind zwar beschädigt, können aber repariert werden. Es ist also alles andere als ausgeschlossen, dass durch diese Pipelines nach dem Krieg vielleicht doch noch russisches Gas nach Deutschland fliesst. Die Kosten für die Reperatur sind überschaubar.

    Wer profitiert also von der Sprengung? Gucken wir uns mal die Lage Russlands an und die Interessen, welche sich aus dieser Lage ergeben: Russland hat sich in einem Krieg verheddert, der so nicht geplant war. Es sollte ein schneller und kurzer Militärschlag werden, der Fakten schafft und danach hätte sich der empörte Westen recht schnell wieder beruhigt und wäre zum business as usual zurückgekehrt. Wie bei der Krim halt.

    Russland hat sich aber doppelt verschätzt. Es hat seine eigene militärische. Stärke völlig überschätzt und die Unterstützung des Westens für die Ukraine unterschätzt. Jetzt sitzt man in der sprichwörtlichen Scheisse, oder im ukrainischen Schlamm. Was könnte Russland tun, um diesen Krieg doch noch zu seinen Gunsten zu entscheiden?

    Nun, man müsste vor allem die Unterstützung der Ukraine durch den Westen wegbekommen. Wenn es gelänge, ein tiefes Misstrauen zw. Deutschland und den USA zu erzeugen, dann könnte das gelingen. Um diese Strategie zu verfolgen, muß man vor allem um Deutschland werben. Das hat man ja auch schon in der Vergangenheit getan – mit einigem Erfolg. Man hat rechte Parteien in Europa gesponsert und ist Bündnisse eingegangen. Diejenigen Medien, welche die russische Erzählung in Europa verbreiten haben immer die Aufgabe gehabt, zu erzählen, dass es Deutschland mit Russland doch viel besser gehen könnte als mit den USA. Dieses Medim, also der Anti-Spiegel gehört da ganz vorne mit dazu. Und diese Erzählung war erfolgreich – sie hat verfangen.

    Könnte man Deutschland aus der West-Allianz herausbrechen, dann hätte Russland gewonnen. So einfach wäre es – und doch so schwierig. Wenn man sich dieses zentrale Interesse Moskaus vor Augen führt, erkennt man plötzlich, dass Russland ein Profiteur der Sprengung sein könnte. Nämlich dann, wenn es gelingen könnte, durch die Sprengung Misstrauen zw. Deutschland und den USA zu erzeugen.

    Die USA wären in diesem Fall sogar die grössten Geschädigten. Ihre Strategie der Schwächung Europas und Russlands würde nicht aufgehen. Käme es zu einer Einigung zw. Russland und Deutschland, dann wäre die US-Hegemonie über Europa beendet. Und Europa wäre plötzlich ökonomisch autark.

    Die zweite Frage – wer profitiert vom Krieg – ist viel leichter zu beantworten: Die USA. Die USA wollten diesen Krieg, davon dürfen wir ausgehen. Hatte die USA aber auch die Mitte, diesen Krieg zu erzwingen? Die Antwort auf diese Frage ist Nein. Die USA hatten zwar die nationalistischen Unabhängigkeitskräfte in der Ukraine gefördert, mit dem Ziel, daraus einen Konflikt mit Russland zu machen um ein europäisch-russisches Zusammenwachsen zu verhindern, aber die Entscheidung zum Krieg wurde letztlich in Moskau getroffen und nicht in Washington. Putin hat erkannt, dass ein Russland ohne Ukraine keine Weltmacht sein kann und er wollte auf den Status Russlands als Hegemonialmacht in einer multipolaren Welt nicht verzichten. In einer Art Grössenwahn hat Putin geglaubt, er könne die Sache in 3 Tagen erledigen. Das war ein fataler Irrtum.

    Um russische Sicherheitsinteressen ist es nicht gegangen. Russland ist als grösste Nuklearmacht militärisch unantastbar – genauso wie die USA auch. Niemals hätte die Nato Russland angegriffen – diese russische Erzählung ist einfach nur absurd. Es ging immer um die Rolle Russlands in der zukünftigen multipolaren Welt. Jetzt muß Russland die Erfahrung machen, dass es keine Großmacht ist. Russland kann sich diese Position nicht nuklear erpressen. Ein Land, welches das doppelte BIP der Schweiz hat, kann kein Pol sein.

    Zusammen mit Europa könnte Russland aber Großmacht sein. Dafür hätte es aber eine andere Strategie benötigt. Mit dieser aggressiven Strategie wird Russland scheitern. Ein Land, welches Hegemonialmacht sein will, muß attraktiv sein. Es muß eine Sehnsucht in den angrenzenden Ländern geben, nach diesem Land. Russland hat das Gegenteil erreicht

    1. „könnte man Deutschland aus der West-Allianz herausbrechen, dann hätte Russland gewonnen. So einfach wäre es –“

      Wie denn? Putin hat es mit fast allen möglichen und unmöglichen Mitteln versucht. Leider ohne Erfolg! Wir sind immer noch so abhängig, dass es kracht und der Rest ist einfach nur ignorant oder gekauft und oder beides! Bis auf die Grünen, das sind Fanatiker. Die gehen für Ihre Ideale sogar in den Tod!

      Und:“Zusammen mit Europa könnte Russland aber Großmacht sein. “

      Du schreibst, was ich schon seit langem weiß. Aber genauso weiß ich, dass das nur über die wirtschaftliche „Leiche“ der USA gehen wird, oder einen Atomkrieg. Die werden uns nie ziehen lassen. NIE! Und die Garanten dafür sind bei uns in Silos vergraben an Orten, die für uns unzugänglich sind und dann auch noch vor kurzem geupdated. Hoffe nur mit Windows, dann wäre die Möglichkeit da, dass diese Bomben kurz nach dem Start zu Ihrem Hern und Meister zurückfliegen, um sich dort ein weiteres Update abzuholen. Ich meine, es könnte ja sein, ist genauso warscheinlich, wie das diese zugegebenermaßen sehr tolle Warscheinlichkeit eintrifft, dass sich Deutschland und dann Europa wirtschaftlich mit Russland zusammentut. Wäre ja logisch, aber relativ unwarscheinlich. Mein Vater würde sagen: Träum weiter!

      1. Die USA könnten diesen Zusammenschluss gar nicht verhindern. Tatsächlich sind es die russischen Großmachtträume, welchen diesen Zusammenschluss im Wege stehen. Ohne Nuklearwaffen wäre Russland nämlich nicht von seine Großmachtwahn befallen und schon längst europäisch eingehegt.

        Der Deutsche Großmachtwahn musste militärisch die totale Niederlage erfahren, damit der Grundstein für die europäische Einhegung Deutschlands geschaffen werden konnte.

        Eine totale militärische Niederlage Russlands kann es nicht geben – da stehen die russischen Atomwaffen dazwischen. So absurd das ist, aber diese russischen Atomwaffen stehen einer gedeihlichen prosperierende Zukunft Russlands mit Europa im Weg. Sie schaden Russland mehr als sie nützen, weil sie die Utopie einer russischen Großmacht erzeugen, welche aber an der Realität scheitert: Ein Land mit dem BIP Italiens kann keine Weltmacht sein.

        Wir können nur hoffen, dass diese Großmachtträume möglichst ohne großen Bumms geheilt werden. Dann wird es zu diese Zusammenwachsen kommen – es gibt einfach viel zu viele gemeinsame Interessen, als dass es denkbar wäre, dass es nicht dazu kommt.

        1. Sie schreiben es doch selber: Was sollen die Russen von Leuten wollen, die über deren „Großmachtphantasien“ phantasieren und sie „europäisch einhegen“ wollen? Das sind Feinde. Ironischerweise gerade in einer Situation, in der international auf die Russen gehofft wird, daß sie den westlichen Block, besonders die EU „einhegen“.

          Der „deutsche Größenwahn“ kommt gern „europäisch“ daher, das tat er schon beim letzten Mal. Das „Europäertum“, „europaische Völkerfamilie“, „einiges Europa“, „Europäische Wirtschaftsgemeinschaft“ sind Kernbegriffe der NS-Ideologie ab 1940. Daitz, Funk, Hallstein, Megerle, Ribbentrop, Quisling, Goebbels und der Führer selber haben genau so geredet.

          Das wissen Sie vielleicht gar nicht, aber nur weil Deutschland und die EU ihre Vergangenheit völlig umgeschrieben haben, heißt das nicht, daß es der Außenwelt nicht mehr bekannt sei.

          China, Indien, Pakistan, Bangladesch, Türkiye, Iran, Afrika, Brasilien, überall wird Rußland als Freund und verläßlicher Partner gesehen und Lawrow hat Anweisung gegeben, daß sich die Diplomatie besonders um diese Länder kümmern soll.

          In Afrika, besonders Mali, Burkina Faso und Centrafrique, werden die Russen „Brudervolk“ genannt. Es gibt Demonstrationen und Umzüge mit russischen Fahnen. Die EU, dort vertreten durch Frankreich, wird des Terrorismus und des Genozides beschuldigt. Dort haben sich übrigens Freiwillige gemeldet, um im Donbass gegen den gemeinsamen Feind, die Neokolonialisten-Neonazis, zu kämpfen.

          Auch mental sind die Russen als Eurasier den Afrikanern viel näher als „Europa“. Die russische Ideologie – Eurasismus, Russische Welt – ist dem panafrikanischen Nationalismus zum Verwechseln ähnlich.

          1. Ich bin kein Feind Russlands. Ich bin einer derjenigen, die in einem friedlichen Zusammenwachsten Europas und Russland eine gute Option sehen.

            Ich sehe Russlands Zukunft als starker europäischer Partner, der auf Augenhöhe mit Berlin, Paris und Warschau/Kiev am Tisch sitzt. Um das zu erreichen, muß aber die absurde Idee von russischen Großreich entsorgt werden. Die Verfolgung dieser absurden Idee ermöglicht es den USA einen dauerhaften Spaltkeil zwischen Russland und Europa zu treiben. Die USA müssen nur den ukrainischen Nationalismus befeuern und schon ist Russland im Zugzwang: Ohne Ukraine ist der Traum vom russischen Großreich gestorben – das weiss Putin und deshalb hat er sich zu diesem Irrsinn hinreissen lassen.

            Selbst wenn der Plan geklappt hätte und die Militäroperation ähnlich erfolgreich verlaufen wäre wie bei der Krimaktion, wäre dieses Vorhaben trotzdem völlig idiotisch gewesen. Der ukrainische Nationalismus ist nämlich keine amerikanische Erfindung, welche auf hypnotische Weise in die Köpfe der Ukrainer gepflanzt wurde. Die Idee der ukrainischen Eigenstaatlichkeit ist völlig unabhängig vom amerikanischen Input entstanden und leben auch völlig unabhängig von den USA weiter.

            Wie hätte denn die Ent-Ukrainisierung der Ukraine vonstatten gehen sollen? Die Krim war eine absolute Ausnahmesituation. Die Krim war immer schon mit Abstand jene Region, die am meisten russophil war. Das kann man gut anhand der Zahlen von 1991 sehen, wo die Ukraine über ihre Eigenständigkeit abgestimmt hat. Auf der Krim war die Zustimmung mit 54% mit Abstand am geringsten. Sogar im Donbass gab es mind. 80% Zustimmung für die ukrainische Eigenstaatlichkeit. Im Westen waren es durchwegs deutlich mehr als 90% Zustimmung.

            Wie hätte Russland vorgehen sollen? Öffentliche Satansaustreibungen veranstalten? Oder hätte man Genesungslager in Sibirien gebaut, für alle von diesem Wahn des Ukrainismus befallenen Ukrainer?

            Dieser Plan war von Anfang an nur verrückt und hat den USA in die Hände gespielt. Die USA haben alle ihre Ziele erreicht: Die Schwächung Russlands, die Schwächung Deutschlands, die Spaltung Europas und Russlands, die Absicherung der US-Hegemonie über Europa.

            Solovyev hat es eigentlich damals völlig richtig erkannt, als er gesagt hat, dass diese Idee das grösste denkbare Verbrechen wäre. Die einzige sinnvolle Möglichkeit wäre, Russland so attraktiv zu machen, dass Weissrussland, die Ukraine, der Kaukasus usw. mit freudiger Erwartung diesen russsichen Raum beitreten wollen:

            https://www.youtube.com/watch?v=wTbEEG_GZfU

            Das wäre die einzige gute und erfolgversprechende Strategie für Russland gewesen. Solovyev wusste es damals und er weiss es auch noch heute, aber er darf diese Wahrheit nicht mehr aussprechen. Aber sie ist dokumentiert, auf youtube.

            1. Rußland hatte vor 20 Jahren auf die „europäische“ Option gesetzt, „Lissabon-Wladiwostok“. Das war ein Fehler und ist Gott sei Dank nichts geworden. Nun hat es sich für die eurasische und afrikanische Option entschieden.

              Das ist eine Entscheidung für die „Neue Ära“ der multipolaren Ordnung von SOZ und BRICS+ und gegen das Ancien Régime von EU und USA. Angetrieben wurde das durch die EU, durch 15 Jahre offene Feindseligkeit. Ökonomisch durch die Sanktionen, militärisch durch die Bedrohung durch die NATO, besonders seit den Putsch in Kiew 2014.

              Die maßlosen Sanktionen 2022 haben weltweit zu Problemen mit Dünger und Kraftstoff geführt. Die Blockade der russischen Lieferungen hat Mangel zur Folge und hohe Preise bei jeder Herkunft. Dazu weitere Handelsstörungen. Das hat nun Indien, Afrika und viele weitere in das neu entstehende „chinesisch-russische“ Handelssystem getrieben.

              Das entscheidende geopolitische Ereignis dieser Tage ist, daß Südafrika seinen Sitz in BRICS an ganz Afrika abtreten möchte. Ein Repräsentationsmodus wird ausgearbeitet. Bangui in Centrafrique wird BRICS-Sitz für ganz Zentralafrika. Weitere werden folgen.

              Hier wird das (und alles sonst) schlicht nicht zur Kenntnis genommen. Bei den G20 wollte Südafrika seinen Platz an die Afrikanische Union abtreten, das wurde von den „Westländern“ dort völlig ignoriert und übergangen.

              Rußland hat nun eine sehr nahe Beziehung zur Nr. 1 der Welt, China, aber auch zur künftigen Nr. 2, Indien, und orientiert sich nach Südasien, Nahost und Afrika. Selber ist es zentrale Macht der „Neuen Ära“.

              Aus deren Sicht ist die EU kein Partner, sondern eine niedergehende Macht und ein Krisenherd, der eingedämmt gehört. Die einzelnen Länder können sich nach Auflösung der EU dem neuen System anschließen, oder isoliert bleiben.

              Die Ukraine ist Katalysator dieser Verschiebungen, ansonsten nur ein lokales Problem. Es scheint, daß Sie – zumindest vor dem Putsch – nie dort waren. „Ukrainer I“ = alle Bürger der Ukrainischen SSR / der „Ukraine 1991“. „Ukrainer II“: „ethnischer“ oder gar „arischer“ Ukrainer. Die „Ukrainer II“ sind nur eine Minderheit, und die „Ukrainer I“ haben keinen Willen zu einem gemeinsamen Staat mehr.

              Also wird es von Charkov bis Odessa Referenden geben, sie werden sich vermutlich Rußland anschließen. Die Westukraine evtl. Polen, Ungarn, Rumänien. Die „Kiewer Ukraine“ wird neutral oder Teil von SOZ, EAWU, vielleicht des Unionsstaates mit Rußland, das wird sich zeigen.

              1. Sie sind auf meine zentrale Frage nicht eingegangen: Deshab versuche ich es nochmal:

                Was glauben Sie, wie stellt sich Russland die Errichtung dieser neuen Weltordnung vor? Wie will man die Ukraine de-ukrainisieren? Soll das mit Ent-Satanisierungslagern geschehen? Welchen Plan, glauben Sie, haben die Verantwortlichen denn gehabt?

        2. @Laszo

          „Tatsächlich sind es die russischen Großmachtträume, welchen diesen Zusammenschluss im Wege stehen. Ohne Nuklearwaffen wäre Russland nämlich nicht von seine Großmachtwahn befallen und“

          Die angeblichen „Großmachtsträume“ können Sie seriös belegen?

          Im Kommentar ist ziemlich viel Unsinn verarbeitet….

    2. „In einer Art Grössenwahn hat Putin geglaubt, er könne die Sache in 3 Tagen erledigen. Das war ein fataler Irrtum.“

      Woher wollen Sie das wissen? Weil unsere Lügenpressen so was als „Putins gescheiterten Plan“ verkauft haben? Für die Russen läuft es genau, wie es soll. Der Plan sieht alle Eventualitäten vor, und es läuft gut*. Wenn Sie weder die Strategie noch die Hintergründe verstehen, ist das Ihr Problem und nicht das der russischen Regierung.

      „Zusammen mit Europa könnte Russland aber Großmacht…“

      Rußland ist eine Großmacht. Mit Indien und China einer der Großen Drei Eurasiens, der SOZ. ASEAN und Afrika schließen sich an. Und der beste Teil Europas, Türkiye und Belarus. Lateinamerika ist auch dabei.

      Mit dem EU-Europa wollen die Russen nichts mehr zu tun haben. Die Beziehungen werden auf unabsehbare Zeit als für tot angesehen. Neue kommen erst nach einer grundlegenden Änderung der politischen Verhältnisse hier, insbesondere Auflösung der EU, in Frage. Das wurde mehrfach sehr deutlich zum Ausdruck gebracht.

      Sind Sie taub? Oder wollen Sie nicht verstehen, oder nicht glauben? Aus welcher Blase beziehen Sie eigentlich Ihre Informationen? Bitte entschuldigen Sie diese wenig höflichen Fragen, aber die stellen sich wirklich.

      * Man hätte sich weniger Schießerei gewünscht, aber man muß im Kriege den Feind nehmen, wie er ist. Als Feind wurde übrigens die EU benannt, nicht die Ukraine.

      1. Ich bin da deutlich optimistischer als Sie, was eine gedeihliche gemeinsame Zukunft Europas mit Russland betrifft. Und ich kann meinen Optimismus auch begründen:

        1. Die Russen sind kulturell Europäer und keine Asiaten. Die russischen Eliten haben ihre Villen in London und am Comer See und nicht in Peking und Shanghai. Und es sind immer die Eliten, die den Weg eines Landes bestimmen – egal ob der Staat demokratisch oder autokratisch organisiert ist.

        2. Russland benötigt einen starken Partner um sein Reich zusammen zu halten. Russland ist militärisch von Aussen unangreifbar, weil Nuklearmacht – das ist richtig. Aber die Gefahr für Russland kommt nicht von Aussen sondern von den inneren Fliehkräften, die sich in einem so großen Land mit unterschiedlchen Völkern quasi automatisch entwickeln. Und gegen Unabhängigkeitsbestrebungen schützen keine Atombomben. Russland ist zum ökonomischen Erfolg verdammt um das Land vereint zu halten. Nur wenn es gelingt, auch den entlegenen Osten am Wohlstand teilhaben zu lassen, hat Russland eine Zukunft.

        3. Russland muß sich also strategische Partner suchen, um das Ziel der ökonomischen Prosperität zu erreichen. China ist eine Möglichkeit – da haben Sie Recht. Aber die chinesische Karte ist viel weniger attraktiv für Russland, als Sie in Ihrer Naivität glauben. Peking sieht in Russland eine billige Rohstoffkolonie. Und Peking wird jede Gelegenheit nutzen, die sich bietet, um sich den Osten Russlands einzuverlaiben, auch über Unterstützung von Unabhängigkeitsbestreben. Russland wäre schlecht beraten, wenn es China erlauben würde, im Osten massiv zu investieren.

        4. Die Option Europa ist aus ökonomischer und geostrategischer Sicht für Russland besser als die chinesische Option. Europa hat durch seine Geschichte bewiesen, dass es fähig ist, ehemalige Hegemonialreiche partnerschaftlich einzuhegen – siehe Deutschland nach dem 3. Reich. Europa kann Moskau glaubwürdig einen Platz am Tisch auf Augenhöhe mit Berlin und Paris anbieten. Das beweisst die europäische Geschichte. In Peking wird Moskau niemals gleichberechtigt sein – das wäre eine naive Annahme. Ökonomisch könnte Russland enorm vom Deutschen Know-How profitieren, während Deutschland durch Russland Rohstoffunabhängig würde. Das sind zuviele gemeinsame Interessen, dass es denkbar wäre, dass diese Interessen nicht verwirklicht würden.

        1. @“Die Option Europa ist aus ökonomischer und geostrategischer Sicht für Russland besser als die chinesische Option“

          Wieso sollten die Russen wählen müssen – weil Weisse zusammen halten sollten oder wie? Derzeit kooperiert Russland genauso mit China wie mit Indien und auch dem Iran – sehr unterschiedliche Länder.

          Immer wieder aktuell:

          https://www.xing.com/communities/posts/der-europaeische-garten-oder-borrells-eurozentrismus-1024989682

          1. Russland wäre ganz schlecht beraten, wenn es China erlauben würde, sich im russischen Osten einzukaufen. Und China wird genau diese Strategie verfolgen. Es wird versuchen, sich Sibirien unter den Nagel zu reissen. Der Osten Russlands ist so dünn besiedelt, dass es ein leichtes für China wäre, die dortige Bevölkerung durch massive wirtschaftliche Investitionen für sich zu gewinnen. Das passiert ja schon jetzt und wird von Russland mit Recht sehr argwöhnisch beobachtet.

            Wie ich schon geschrieben habe: Russland ist militärisch nicht angreifbar, aber gegen Flieh- und Zerfallskräfte von Innen helfen keine Atombomben. Russland hat allen Grund sich vor China zu fürchten und keinen Grund sich vor der Nato zu fürchten. Und die russischen Eliten wissen das ganz genau. Sie sind im Moment beleidigt, weil wir Ihnen das Großmachtsgehabe nicht durchgehen lassen wollen. Aber auf lange Sicht siegt immer die Vernunft, auch wenn es jetzt so ganz und gar nicht danach auszusehen scheint.

            1. TOURISMUS
              Russisch ist in Hainan die zweitwichtigste Sprache nach Chinesisch

              Für Ausländer ist Hainan eine erstaunliche Insel. Dort hören sie hauptsächlich chinesische und russische Sprache. Dies ist eine Folge der Expansion des Inlandstourismus in den letzten anderthalb Jahrzehnten.

              Strand zur Gesundheit … Charterflüge zwischen Novosibirsk und Sanya (einem Ferienort in Hainan) … tägliche Flüge über Peking … das Meer, die Sonne und der Sand … die beiden beliebtesten Buchten der Insel, Dadonghai und Yalong Wan, befinden.

              Russische Touristen, die selbst in den beliebten arabischen Ländern an einen Urlaub im europäischen Stil gewöhnt sind, wissen sehr wohl, daß China einen anderen Tourismusstil pflegt. In Hainan zum Beispiel, so Alexander Smirnov, Direktor des Reiseunternehmens Plot, bietet der russische Markt nur gute und hochklassige Hotels – vier und fünf Sterne.

              Was die traditionelle chinesische Medizin betrifft, so sind die Verfahren in den Kliniken auf der Insel hauptsächlich auf die Genesung ausgerichtet. Aber es gibt Kliniken in Hainan, in denen moderne medizinische Behandlungen angeboten werden.

              – Die Behandlung in guten Zentren ist teuer (zusätzlich zu Flug und Unterkunft kostet eine Behandlung durchschnittlich 1000$), – sagt Yana Efremenko, Geschäftsführerin des Tourismusunternehmens „Plot“. – Aber effektiv, wenn man die wachsende Beliebtheit des Gesundheitstourismus und das Feedback unserer Touristen betrachtet.

              22. JULI 2010
              Русский язык на Хайнане второй после китайского
              https://altapress.ru/turizm/story/russkiy-yazik-na-haynane-vtoroy-posle-kitayskogo-54453

              Hainan, Sanya, Dadonghai – ein Traum. So was gibt es in Europa gar nicht. Dort haben auch alle reichen Chinesen ihre Villen, in denen die großen Geschäfte abgeschlossen werden. Da können die Russen nicht fern bleiben. Und ihre Villen, Yachten und Aktiva sind dort vor den Arisierungen der EU sicher.

              Ich habe mein Fahrrad in Sanya gekauft, ein Wuyang PA-13. Das ist nun 33 Jahre her. Fährt immer noch sehr gut, Made in China. Damals war es dort bescheidener. Wunderschön.

        2. 1.: „Kulturelle Europäer“ gibt es nicht. Europa ist teils das Ende Eurasiens und teils abgesondert. Sibirier, Türken oder Chinesen sind uns doch mental weniger fremd als Briten oder Spanier. Viele sehen das entschieden anders herum, Deutschland ist da zwischen die Stühle geraten.

          Nach dem allfälligen Ende der EU wird es doch so sein, daß man mit jedem Land der Welt lieber zu tun haben wollen wird als mit den anderen Ehemaligen, denen der gleiche Geist und Gefängnisgeruch der EU anhaftet.

          2.: Die EU (plus Atlantiker) ist es, die die Einheit Rußlands zerstören will. Initiierung des Terrorismus im Kaukasus, Versuche der Entfremdung oder Abtrennung von Belarus, Ukraine, Kasachstan. Diese Länder gehören alle zu Rußland. Russkij, nicht Rossija ist gemeint, also das Volk, nicht der Staat RF. Pläne der Zerlegung Rußlands in über 30 Teilstaaten, wie von der CSCE.

          3.: Das ist unlogisch. Durch unser Geld für deren Rohstoffe machen wir „Putin“ reich, deshalb Sanktionen, und die Chinesen bekommen sie aus einer billigen Kolonie? Die zahlen gut und sind solide Kunden. Ansonsten hat China Rußland noch nie Gebiete abgenommen, es war stets andersrum. Aber da hat man sich längst in aller Form und Freundschaft über die geltende Grenze geeinigt. Investieren und sich ansiedeln können Chinesen dort wie alle anderen Nachbarn und Freunde der SOZ-Familie auch, im Rahmen der Regeln.

          4.: Technologisch ist Indien heute der EU über und China ist Spitze. Gegen die schäbige und giftige EU mit ihren 450 Mio Einwohnern steht die SOZ-Familie mit ihren aufstrebenden 4,5 Milliarden. Und das assozierte Afrika mit 1,3 Milliarden und dem größten unausgeschöpften Potential der Welt. Die Russen wären ja doof. Dort können sie einer der Großen sein, und dann sollen sie sich hier an diese niedergehende Ruine hängen?

        3. @Laszo
          1. Die Leute, die ihre Villen am Comer See oder in London haben, sind nun wahrlich nicht die Eliten Russlands…..

          2. Russland hat über Jahrhunderte mehr als 190 Ethnien in seinem Land & die sind unglaublich gut zusammengewachsen & betrachten sich als ‚Russländer“ – irgendwie ziemlich anders als der Völkermischmasch in anderen Ländern, wo ständig die Ethnien & auch die vom gleichen Volk aus anderen Gründen gegeneinander aufgehetzt werden.

          3. Was Peking in Russland sieht – da beschreiben Sie lediglich, was der Westen vorplappert…..Weshalb sollte sich China den Osten Russlands einverleiben wollen?

          4. Sorry , aber wer schon die EU mit Europa gleichsetzt , hat verloren…..& dann noch zu behaupten, dass „Europa“ Russland einen gleichberechtigten Platz am Tisch anbieten will/könnte ist irgendwie auf einer merkwürdigen Schiene…. Russland ist kein Bittsteller – weder in der EU noch in China….. Sie haben nicht verstanden, dass China & Russland auf gleichberechtigte Partnerschaft Wert legt!?

        4. In vielem richtig, für Russland muss es aber keine Entscheidung zwischen China oder Europa geben. Die „Ukraine“ zu so einer vernichtenden Entscheidung gezwungen. Russland wird kaum so einen unsouveränen Weg gehen und sowohl zu China als auch zu Europa gute Beziehungen suchen. Natürlich nicht so jeder Art China oder jeder Art Europa. Gewisse zivilisatorische Grundsätze und Gepflogenheiten sind einzuhalten.
          Offenbar haben nicht alle in Europa eine gleichlautende Hoffnung aufgeben, wie die jüngsten Äußerungen von Macron zeigen. Es gibt allerdings einen gordischen Knoten, und daran hängt es im Moment und es wird wirtschaftlich und zivilisatorisch so lange bergab gehen bis dieser aufgelöst ist.

    3. „Wer profitiert also von der Sprengung?“

      DAS liegt doch nun wirklich auf der Hand! Man sollte die Aussagen der Grünfaschisten nicht so einfach NUR als Spinnerei abtun. „Wir planen, eine Pipeline in die Luft zu jagen!“ war keineswegs eine verrückte Aussage der Neubauer, sondern Ausdruck ihres Geltungsbedürfnisses, dem sie in ihrem pubertären Angebertum Ausdruck verliehen hat. Sie war möglicherweise an den Vorgesprächen beteiligt, die auf eine solche Aktion abzielten, um die Forderung der Demonstranten „Öffnet Nordstream2“ ins Leere laufen und obsolet werden zu lassen.

      1. „Robert hat gestern gesagt, dass er sehr stolz auf diese Partei ist, und dem kann ich mich zu 100 Prozent anschließen. Ich habe noch nie so viel Unterstützung von allen Ebenen (…) für unsere Außen- und Sicherheitspolitik bekommen.

        Egal, wo wir unterwegs sind, (…) egal ob im europäischen Ausland (…) oder auch in der Nachbarschaft, Georgien, Moldau und wo auch immer, das Lob richtet sich insbesondere an natürlich Annalena. Sie macht eine hervorragende Arbeit. Sie wird geschätzt von allen, von allen.

        … und als Robert dann der Nord-Stream-2-Pipeline endlich den Garaus gemacht hat, hatte ich am nächsten Morgen beim Betreten des Aufzugs ein High five von meinen polnischen Kollegen … dass polnische Kollegen, inklusive der PiS, uns feiern, uns Grüne in Deutschland feiern.

        Uns sagen: Vielen Dank, ihr habt es endlich verstanden. Ihr macht das möglich, was 16 Jahre zuvor nicht möglich gemacht wurde, auch dafür ganz herzlichen Dank an diese Bundesregierung, an Robert und Annalena.“

        — EU-Abgeordnete Viola von Cramon-Taubadel, Bündnis 90/Die Grünen, 16.10.2022, Bonn

        Es folgte längerer Applaus der Delegierten im Saal. Habeck hatte tags zuvor in seiner Rede zum Parteitagsbeschluss „Sichere Energieversorgung für den Winter“ die Worte „Nord Stream“ nicht einmal verwendet.

        Grünen-Parteitag: Hat Robert Habeck der Nord-Stream-2-Pipeline „endlich den Garaus gemacht“?
        17 Okt. 2022
        https://pressefreiheit.rtde.live/inland/151781-grunen-parteitag-hat-robert-habeck/

        1. @John Magufuli

          ich komme immer wieder zu dem Schluß, daß Deutschland zwar ein Irrenhaus ist und die Zentrale in Berlin ihr Unwesen treibt. Dennoch gibt es in Form der Grünen Diplom-Idioten immer noch eine Steigerung, denn sie verkörpern die absolut hoffnungslosen Fälle, denen mit Medikamenten nicht mehr zu helfen ist und die man getrost aufgeben kann.

    4. @Laszlo Lukacs

      „Zusammen mit Europa könnte Russland aber Großmacht sein. Dafür hätte es aber eine andere Strategie benötigt. Mit dieser aggressiven Strategie wird Russland scheitern. Ein Land, welches Hegemonialmacht sein will, muß attraktiv sein. Es muß eine Sehnsucht in den angrenzenden Ländern geben, nach diesem Land. Russland hat das Gegenteil erreicht“

      Wo hat man diesen Bullshit her? Das kann doch unmöglich selbst erdacht sein?!

      1. Rußland ist doch eine Großmacht. Es wird weltweit so wahrgenommen, und dahinter steht auch Realität. Im Unterschied zur Türkei, die erst eine Mittelmacht ist.

        Also mit dem „gescheiterten Angriffskrieg“, dem „schwachen, versagenden Militär“, dem „irren und größenwahnsinnigen Despoten“ und der „Wirtschaftskraft von Italien“ fragt man sich doch, wie die EU beim Kräftemessen in einen derart desolaten Zustand geraten konnte. Die reden hier über nichts als Rußland, alles dreht sich um Rußland, aber es ist keine Großmacht. Aha.

        Die EU war eine Großmacht, aber immer, wenn sie sich als Großmacht spreizt, geht es schief. Das ist ein „Thermometer“, das anzeigt, daß sie eigentlich keine Großmacht mehr ist.

    5. #Laszlo, ‚Deutschland‘ schon mal gar nicht! Deutschland, das Deutsche Reich, ist seit 1918 handlungsunfähig- mangels Organisaton.
      Bei der Treuhand BRvonD beisst Putin auf das Granit der VSAmis. Der länderfressende Moloch VSA hat den Daumen auf ihrer Kolonie (definiere Kolonie?!); erst einmal bis 2099.
      ALLES, was die Politiker, Vasallen und Kollaborateure der Treuhand BRvonD, äussern, ist auf dem Mist der Angelsachsen entstanden! Für Deutsche bedeutungslos!!!

  18. „Cui bono“ ist ganz grundsätzlich schon eine sinnvolle Herangehensweise bei Analysen.

    Leider ist sie aber mit zwei Fallen versehen, die gewaltig auf den Holzweg führen. Und das ist dann ein Holzweg, von dem man fast nicht mehr runterkommt, weil man ja sicher ist, sorgfältig analysiert zu haben.

    Die erste Falle ist, dass man nicht alle und/oder die falschen Akteure auf der Auswahlliste hat. Ich fürchte, das ist immer der Fall, wenn man Länder als Akteure nimmt und so tut, als ob das Personen wären, was häufig auch sprachlich zum Ausdruck kommt „Die USA wollen… „, „Russland denkt…“ usw. Jeder weiß, dass das Quatsch ist, redet aber trotzdem so. Die Welt ist längst nicht mehr so geartet – wenn sie es denn jemals war – dass Länder die machtvollsten Subjekte sind, während alle anderen – inkl. Multimilliardäre brave Untertanen ohne Eigeninteressen sind, deren einziges Sinnen und Trachten danach steht, dem Land Vorteile zu verschaffen, dessen Staatsbürgerschaft sie haben oder in dem sie wohnen. Das ist sehr naiv. Nicht einmal für Politiker gilt das, das sind sehr häufig Verräter, aber es gilt garantiert nicht für ihre Strippenzieher. Ich glaube, dass es gar nicht sinnvoll ist, bei der Cui-bono-Frage auch nur ein einziges Land auf die Verdächtigenliste zu setzen.

    Die zweite Falle ist, dass es sehr unterschiedliche Vorstellungen von Profit gibt. Ab einem gewissen Grad an Reichtum wird Geld uninteressant. Ich bin recht sicher, die einflussreichen Oligarchen haben diesen Punkt längst überschritten. Da kommen andere Wünsche auf, zum Beispiel das Ausleben von Größenwahn, aber auch noch anderes.

    Darüber hinaus haben die meisten Leute keine Ahnung, wie solche gigantischen Vermögen verdient werden. Ganz sicher nicht mit dem Verkauf von Waren – sei es Gas oder Impfstoff – sondern mit Kauf und Verkauf von ganzen Konzernen und mit Spekulationen auf einer Ebene, zu der wir keinen Zugang haben. Es können also sogar finanzielle Profite aus diesem Krieg gezogen werden, die wir gar nicht als Profite wahrnehmen. Aber dass es um finanzielle Profite geht, glaube ich nicht. Die werden mitgenommen, aber die Beweggründe sind ideologischer Natur.

    Ich argwöhne, die Corona-Maßnahmen haben nicht den gewünschten Niedergang der westlichen Volkswirtschaften gebracht und eine Wiederholung der Maßnahmen ist schwer möglich, die Leute glauben den Scheiß nicht mehr. Also Plan B. Dass da wirklich ein Krieg ist, können auch Querdenker nicht „leugnen“. Und wenn das auch nicht reicht, dann weiten sie ihn so aus, DASS es reicht.

    Ich kenne die Geisteshaltung dieser Leute. Die geben nicht auf.

    1. Der letzte Satz könnte missverständlich sein. Die geben schon hin und wieder eine bestimmte Strategie auf. Aber dann greifen sie zu einer anderen. Das Ziel geben sie nicht auf. Und das Ziel ist ziemlich klar World Governance. Aber garantiert nicht im Gewand der USA. Möglicherweise im Gewand Chinas, aber ich tippe eher auf die UNO.

    2. #Nuada, „„Cui bono“ ist ganz grundsätzlich schon eine sinnvolle Herangehensweise bei Analysen.

      Leider ist sie aber mit zwei Fallen versehen, die gewaltig auf den Holzweg führen. Und das ist dann ein Holzweg, von dem man fast nicht mehr runterkommt, weil man ja sicher ist, sorgfältig analysiert zu haben……… „.
      Aber nur wenn sie das, wem nutzt es, mit einem Ausrufungszeichen versehen. So lange es mit einem Fragezeichen versehen ist, ist es schon sinnvoll.

  19. Es gibt von „TrauKeinemPromi“ seit einem halben Jahr eine umfassende Analyse über die Profiteure.
    Ich habe das auch bereits wiederholt angemerkt. Scheint aber weder Herrn Röper noch die Kommentatoren hier zu interessieren, da es offensichtlich nicht in ihr Weltbild passt, obwohl alles schlüssig und belegt ist – zum Großteil von den Akteuren selbst.

    Insofern sind sie (Röper und Kommentatoren) keinen Deut besser als der „woke“ Teil der Michels und des Mainstreams. Vielleicht ist Herrn Röper aber auch das Eisen zu heiß, um es anzufassen… – ist denkbar.

    Jedenfalls beseitigt dieses Video sämtliche Unklarheiten bzgl. der Profiteure und Strippenzieher.

    http://www.youtube.com/watch?v=5oMnHWnUgRk&t=4466s

    1. Sie wissen nur, worüber hier diskutiert wird, lieber Albert, Sie wissen nicht, wer Ihrem Link gefolgt ist oder wer anderweitig tiefer gräbt. Die Expresszeitung und ihr Kanal ist ebenfalls interessant, geht aber in manchen Teilen verständlicherweise etwas verhaltener vor. In einem Vorwort schreiben sie: „Man kann die Wahrheit auch sagen, ohne sie auszusprechen.“ Achten Sie auf so etwas und üben Sie diese Kunst.

      Die Zahl der stillen Leser ist sehr viel größer als die der Kommentatoren und Themen haben auch ihren Platz. Welche Themen hier Platz haben, liegt bei Herrn Röper. Die rechtliche Verantwortung für die Seite auch und ich kenne die russische Gesetzgebung nicht. Es ist ja schon schwierig, bei der heimischen Gesetzgebung einzuschätzen, was gerade noch geht und was nicht geht. Das Letzte, was ich will, ist, Herrn Röper zu schaden.

      Er wirkt so sympathisch und seine Übersetzungen sind von ungeheurem Wert. Man kann daraus entnehmen, wie die Propaganda in Russland aussieht und aus der Reaktion der Kommentatoren lassen sich sogar vorsichtige Schlüsse ziehen, welche Emotionen sie bei Russen auslösen SOLLEN und wahrscheinlich auch auslösen. Das zusammen mit dem Wissen aus anderen Quellen trägt schon zu einem klareren Bild bei. Aber es sind noch viele Fragen offen.

      1. Eher würde ich im Westen flächendeckende Propaganda verorten. Mir scheint, Russland ist heute weniger autoritär als die einstige Sowjetunion – dafür hat der Westen die einstige Meinungsfreiheit weitestgehend aufgegeben. Wer kritisch wird, wird gleich „Querdenker“, „rechtsextrem“, „Putin-Troll“, „Mullah-Troll“ und ähnlich. Gestern Abend lief beim Surfen die Glotze, die Vox-Nachrichten – angeblich würden Querdenker irgendwelche „rechtsextreme“ Inhalte kleinen Kindern beibringen. Welche genau, wird nicht verraten – bloß mit Dreck werfen in der Hoffnung, dass etwas hängen bleibt. ÖRR ist stellenweise noch schlimmer – dabei ist der Mainstream längst auf dem Level der Tiefpunkte der mir noch bekannten Ostblock-Propaganda.

        1. Selbstverständlich gibt es auch im Westen flächendeckende Propaganda. Aber die kann ich auch ohne Herrn Röpers Hilfe beobachten und mache das auch schon seit über 15 Jahren – zeitweise sehr intensiv.

          Russland hatte ich in der ganzen Zeit kaum bis gar nicht im Auge. Auch in der Mainstream-Propaganda spielte es keine große Rolle. Zumindest nicht über das übliche Demokratie- und Menschenrechtsgequatsche gegenüber Putin hinaus, das jetzt auch Katar trifft. Deshalb gehe ich jedoch nicht davon aus, dass die Gefahr eines Krieges mit Katar besteht. Und so habe ich das bislang auch gegenüber Russland gehalten. Wir hatten mit Klima, Corona, Umvolkung u.v.m. wahrhaftig genug andere Sorgen.

          Das hat sich drastisch geändert. Auf einmal wird es wichtig, Russland näher anzusehen. Denn wer auch immer an was schuld ist: FALLS mir und meiner Familie eine Atombombe – oder sonst eine Bombe – auf den Kopf fällt, dann wird das eine russische sein. Natürlich lässt sich das nicht beeinflussen, aber ich will trotzdem wissen, wie wahrscheinlich das ist.

          Dass eine kriegführende Nation keine Propaganda betreibt, ist ausgeschlossen, das tun die meisten sogar in Friedenszeiten – wahrscheinlich alle. Und ich finde, dass die Beobachtung der Propagandatätigkeit eines der zuverlässigsten Anzeichen ist, an denen man kommende Entwicklungen ablesen kann.

          1. Keine Sorge -NATO siegt an allen Fronten:

            https://www.xing.com/communities/posts/empfehlungen-des-atlantic-council-1025068048

            „… Erfolg. Das ist das potenzielle Ergebnis, auf das sich die Vereinigten Staaten, die Ukraine, verbündete und Partnerregierungen sowie Akteure des Privatsektors jetzt vorbereiten müssen. Die Gegenoffensiven der Ukraine, unterstützt durch die erweiterte und beschleunigte Unterstützung der USA und der Alliierten, drängen die russischen Streitkräfte weiterhin aus dem ukrainischen Territorium …“

            Erfolg der USA vor allem, zumindest hier ehrlich. Wenn man den langen Erfolgstext zum Ende scrollt – dazu hat jemand was allgemein über westliche Kriege geschrieben.

            Soll ich annehmen, dass besiegtes Russland den klimaneutralen Ukraine-Wiederaufbau durch neu eingeführte CO2-Abgabe strikt nach Fridays-Empfehlungen sowie eine Fleischsteuer finanzieren muss?

          2. @Nuada
            Woher wollen Sie „wissen“, dass es eine russische Atombombe ist? In DE liegen ausreichend davon rum auch wenn sie nicht Eigentum DE sind!
            Im Übrigen ist es zu spät wenn die A-Bombe auf Sie fällt. Dann ist es auch egal vom wem sie kam….

            1. Ich wollte damit ausdrücken, dass derzeit die Gefahr eines Krieges gegen Russland besteht – was ja wohl leider nicht zu leugnen ist. Und weiter, dass ich mich für russische Propaganda interessiere, um ungefähr einen Eindruck zu bekommen, wie realistisch diese Gefahr ist. Natürlich interessiere ich mich aus dem gleichen Grund auch für westliche Propaganda, aber die ist mir alles andere als neu und naturgemäß sprachlich viel einfacher zugänglich.

              1. Wir sind im Krieg mit Rußland. Deutschland schießt von der Ukraine aus auf Russen und auf russisches Territorium. Das einzige ist, daß die Russen bisher davon Abstand genommen haben, nach hier zurückzuschießen.

                Das werden sie aber tun, wenn von der EU weitere Rote Linien überschritten werden. Die Warnungen sind da sehr deutlich. Deutschland wäre Ziel erster Wahl. Kein Nachbar, keine Atommacht, giftig, aber schwaches Militär.

                Mit Atom müssen Sie nicht rechnen. Alle sind sich einig, daß das ein europäischer Krieg ist und der auf Europa begrenzt gehört. Es ist zunächst mit einigen Raketenschwärmen zur Warnung zu rechnen, Stromversorgung und Zentralstellwerke der DB.

                Wenn das nicht verstanden wird, völliger Blackout, wie kürzlich in der Ukraine. Auch durch Cyberangriffe denkbar. Die Systeme sind hier weit „überzüchteter“ und anfälliger als in der Ukraine.

                So eine Warnung wäre wünschenswert. Das Problem ist, daß die Deutschen glauben, von der Ukraine aus auf Russen ballern zu können, wie sie wollen, da sie selber unantastbar seien, und dabei eine Rote Linie nach der anderen übermangeln.

                So ein paar Raketenschwärme hätten eine heilsame und abkühlende Wirkung, die weitere Eskalationen unterbinden würde. Das wäre auch für unsere Sicherheit auf Dauer sehr hilfreich.

          3. „Denn wer auch immer an was schuld ist: FALLS mir und meiner Familie eine Atombombe – oder sonst eine Bombe – auf den Kopf fällt, dann wird das eine russische sein.„

            Sagen wie es mal so, es könnte dann eine russische Bombe gewesen sein, aber ob es wirklich eine russische war können wir nicht wissen. Wenn aber die Tagesschau sag es war eine russische Bombe dann war es eine russische Bombe und dann können alle weiteren Schritte eingeleitet werden die nötig sind um den Great-Reset mit Hilfe des inszenierten 3. Weltkrieg umzusetzen.

      2. Noch zum Thema, was man wo sagen darf oder nicht – ich zitiere mich selbst aus einem TE-Thread (falls die es durchlassen):

        ——

        @„Ganz ehrlich – das klingt für mich wie ein Titel, den man noch vor einem Jahr ausschließlich in einer Sendung wie „Tichys Einblick Talk“ oder „Talk im Hangar-7“ gehört hätte.“

        Wieso, als Verbündeter Russlands gehört jetzt Iran zu den Bösen – da darf man sogar ein islamisches Land kritisieren.

        Die NachDenkSeiten bringen heute ein Interview mit einer ukrainischen Menschenrechtlerin, die aus dem Land fliehen musste – sie bezeichnet die heutige Ukraine als „totale Diktatur“. Ob man davon im ÖRR oder in TE hören kann?

        ——

        Das NachDenkSeiten-Interview habe ich hier bereits verlinkt. Es geht um diesen TE-Artikel:

        https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/bei-illner-siegen-frauenrechte-ueber-kopftuch-mullahs-und-deutsches-buckeln/

        „… Gestern war der Titel der Sendung bei Maybrit Illner: „Heuchler oder Helfer – kuscht der Westen vor dem Iran?“ …“

        Ich verstehe übrigens das Bedürfnis nicht, ÖRR-Propagandasendungen nachzuplappern – wie hörig muss man sein, wenn man von diesem TV-Schund nicht komplett loslassen kann? Im Ostblock hat uns nicht interessiert, wer was in der Propaganda-Glotze erzählt – höchstens wenn in den Nachrichten drastische Preiserhöhungen verkündet wurden.

      3. @Nuada
        Danke für diese Einschätzung.

        Ich hatte diese Möglichkeit im vorletzten Satz meines Kommentars in Betracht gezogen und hätte natürlich auch Verständnis dafür, wenn es der Grund für die (scheinbare) Nichtbeachtung dieser Zusammenhänge ist.

    2. Ich schrieb hier bereits mal – für Videos habe ich nicht genug Zeit und Datentraffic, Texte lese ich oft.

      Ganz bestimmt darf man in Russland die Rechtslage des Banderastans kritisieren (in Kiev würde ich es aber lassen):

      „Ukrainische Menschenrechtlerin Larissa Schessler: „Alle haben Angst““

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=91091

      „… Man hört nichts mehr von der Opposition in der Ukraine. Was ist aus ihr geworden?

      Die Opposition in der Ukraine ist heute physisch und politisch vernichtet. Alle Organisationen und Oppositionellen und alle Medien, die oppositionelle Meinungen verbreiteten, wurden zum Schweigen gebracht. Noch vor dem Februar 2022 wurden alle Informationskanäle geschlossen, über welche die Opposition ihre Informationen verbreitet hat. Fünf Fernsehkanäle und einige Medienhäuser wurden aufgrund von Beschlüssen der Werchownaja Rada und des ukrainischen Sicherheitsrates geschlossen. Auch Internetportale und andere Medien wurden geschlossen. Das widersprach der Verfassung und den Gesetzen. In der Ukraine gibt es heute kein freies Wort. Es gibt keine Freiheit für politische Organisationen. Es wurde eine totale Diktatur errichtet. …“

      Also eine „Demokratie“ nach WESTLICHEN Maßstäben…

      „… Strafverfahren wegen Forderung nach Föderalisierung … Was war der Grund, dass Sie nach Russland übergesiedelt sind? Welchen Status haben Sie heute in Russland?

      Ich habe die Ukraine im Mai 2014 verlassen. Ich war Koordinator des Anti-Maidan in der Stadt Nikolajew. Gegen mich wurde ein Strafverfahren eröffnet. Wir forderten den föderalen Status der südöstlichen Regionen der Ukraine. Aber niemand wollte damals den Südosten von der Ukraine abspalten. …“

      Stattdessen wurde die Benutzung russischer Sprache praktisch verboten – ohne dass wer im Westen deswegen irgendwelche Armbinden trug, die während der WM so angesagt sind.

  20. UKRAINE BESCHWERT SICH ÜBER DIE ZERSTÖRUNG DER INFRASTRUKTUR DURCH RUSSLAND

    NATO-Sprecher Jamie Shea sagte 1999 zur Bombardierung Jugoslawiens:

    https://www.wsws.org/de/articles/1999/06/shea-j22.html

    Auf die Zerstörung Infrastruktur (Elektrizität, Wasser, usw.) ist ein wichtiger Teil in diesem Krieg, weil er auch die Arbeit der Regierung verhindert.

    Wenn Ministerpräsident Milošević Frieden will muß er auf unsere Forderungen eingehen !!

    Es war eine wohlwollende Darstellung eines Menschen, dessen tägliches Brot es ist, den Medien über die Bombardierungen zu berichten, die ein kleines Balkanland verwüsteten und Tausende von Zivilpersonen töteten, darunter selbst die Flüchtlinge aus dem Kosovo, die sie doch angeblich schützen sollten.

    WARUM GEHT DIE UKRAINE NICHT AUF DIE FORDERUNGEN RUSSLANDS EIN ??

    1. Weil einige ukrainische Entscheider dafür bezahlt werden es nicht zu tun.
      Russland und die Ukraine in voller Ausdehnung hätten in guter Nachbarschaft leben können.

      Eine amerikanische Militärbase in der Nachbarschaft von Russland wird nicht geduldet und das ist und war bekannt.
      Fazit:
      Sämtliches nationalistisches Blabla ist genau das: nämlich blabla und nichts dahinter.
      Heil Ukraine?
      Wer das wirklich so meint hätte auf andere Weise agiert anstatt seine Bürger, sein Volk, in einen Krieg zu ziehen.

      1. „Sämtliches nationalistisches Blabla ist genau das: nämlich blabla und nichts dahinter.
        Heil Ukraine?“

        Ja. Viel eher „Ukraine verrecke!“

        Diese ganze Nummer mit der Nazi-Symbolik ist eine einzige bitterböse Show. Man erkennt das unzweifelhaft an der Politik und , aber es wirkt auch unecht. Die Frage ist, wozu dieses Schmierentheater dient. Natürlich ist man dabei auf Spekulationen angewiesen.

        Auf jeden Fall bringt es Ukrainer mit einer Neigung zu Vaterlandsliebe/Nationalismus dazu, sehr todesmutig zu sein und entsprechend effektiv aus dem Genpool zu verschwinden. Auf Russen hingegen wirkt diese Kostümierung als Trigger für Emotionen, die mit dem „Großen Vaterländischen Krieg“ zu tun haben.

        1. Unecht? Wenn man eigene Fotos twittert und per Zufall rauskommt, dass darauf gewisse Symbole mit dabei sind?

          https://www.xing.com/communities/posts/traegt-der-ukrainische-armeechef-ein-hakenkreuz-am-armband-was-bedeutet-das-symbol-1024918189

          „… Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, Walerij Saluschnyj, veröffentlicht ein Foto, auf dem offenbar ein Hakenkreuz zu erkennen ist … Begleitet hat Saluschnyj seine eindeutige Kampfansage an Russland mit einem authentischen Foto von sich selbst in Uniform und einer Schutzweste. An seiner rechter Hand trägt er dabei ein Armband mit einer Art Charms. Was ist daran so heikel? Nun kann man beim genaueren Betrachten entdecken, dass auf einem der Charms offenbar ein Hakenkreuz abgebildet ist. Viele Twitter-Nutzer haben inzwischen ihre Kritik daran geäußert und forderten Aufklärung. …“

        2. „Auf Russen hingegen wirkt diese Kostümierung als Trigger für Emotionen, die mit dem „Großen Vaterländischen Krieg“ zu tun haben.“

          Und als Vorbereitung für eine Fortsetzung des „Großen Vaterländischen Kriegs“, aber ob das funktionieren wird. Weiterhin werden bei dieser Kostümierung die verwendeten Symbole in irgend einer Form verändert sie wirken deplatziert, es kommt mir so vor als hätte man die Symbole gestohlen.

          1. Es ist keine „Kostümierung“, es sind Nazis. Leider ist hier über die NS-Zeit, besonders ab 1940, kaum etwas bekannt. Die Vergangenheit wurde durch eine Geschichtsfälschung von grandiosen Ausmaßen ersetzt. Deshalb erkennen viele Deutsche echte Nazis, echte Naziideologie und echte Nazisymbolik nicht, wenn sie ihnen begegnen.

            Diese Symbole gab es in einer ungeheuren Vielfalt. Ganz besonders die „esoterischen“ Varianten der SS, in deren Tradition Einheiten wie „Azov“ stehen. Dazu kamen die ausländischen Naziparteien in Hitlers „Einigem Europa“ und die „nichtgermanischen“ Verbände der SS, die ihre eigenen hatten. Teils Varianten des Nazi-Fundus, teils auch besondere.

            Die Nazisymbole von Zelenskijs „Ukraine“ lassen sich meist als Kopien von Originalen identifizieren. Die mir so nicht bekannten können auch Originale sein, unmöglich, da alle zu kennen, oder ähnliche Neuschöpfungen, die gab es bei den Nazis damals ja auch ständig.

            Tataren und weitere Moslems unter den ukrainischen Nazis benutzen auch Symbole dieser Tradition:

            „Osttürkischer Waffen-Verband der SS“
            „Die Einsatzgruppe D des SD hatte ab Januar 1942 bereits begonnen, Krimtataren in Schutzmannschafts-Hundertschaften, später -Bataillonen anzuwerben und einzusetzen. Sie sollte mal „Ostmuselmanische SS-Division“, dann aber Turkmuselmanische Division oder „Division Neu-Turkistan“ heißen.
            Als erste Einheit mit Unterstützung des Großmuftis von Jerusalem Mohammed Amin al-Husseini wurde dann das Ostmuselmanische SS-Regiment 1, mit Stab und drei Bataillonen, zunächst in Poniatova, als Stamm für die künftige Division aufgestellt.“

            https://de.metapedia.org/wiki/Ostt%C3%BCrkischer_Waffen-Verband_der_SS

        3. Es ist nicht nur Nazisymbolik. Die wäre auch egal, die Hitlernostalgiker mit Führerbildern und Hakenkreuzen sind gewöhnlich harmlos. Es sind Naziideologie und Nazirealität, die das Problem sind.

          Auch „Emotionen“ sind bedeutungslos. Gerade wegen ihrer „Emotionalisierung“ bei wirrem oder falschem Informationsgehalt ist die Propaganda des „Imperiums der Lügen“ ja weitgehend zusammengebrochen. Es geht um Realität, harte Fakten, gute Gründe.

          Leider gibt die EU, darunter Deutschland mit seinen ununterbrochenen Kriegen und Grausamkeiten seit 1999, ein abscheuliches Bild und stellt einen ständigen Krisenherd und eine Gefahr für Rußland und die Welt dar. Das sind harte Tatsachen.

          1. @„ Es sind Naziideologie und Nazirealität, die das Problem sind.“

            Sorgen sollten allerdings auch „Öko“-Ideologien mit anderen Zeichen bereiten – die sich global durchsetzen könnten:

            „… „Nachhaltige Landwirtschaft“ mit „Netto-Null-Treibhausgasemissionen“ ist eine Orwellsche Doppeldeutigkeit. Für einen Außenstehenden der UN-Linguistik klingen die Worte zu gut. Was in Wirklichkeit gefördert wird, ist die radikalste Zerstörung der Landwirtschaft weltweit unter dem Namen „nachhaltige Landwirtschaft“. …“

            Klingt anders, doch Folgen wären durchaus verheerend – auf Sri Lanka haben westliche Bio-Experimente bereits eine Hungerskatastrophe verursacht:

            https://www.xing.com/communities/posts/der-club-of-rome-und-der-aufstieg-der-predictive-modelling-mafia-1025065012

            Das Banderastan macht voll auf diese Öko/Klima-Kiste.

  21. Kiew beschloss 2019, Minsk II nicht umzusetzen und bereitete sich auf Krieg mit Russland vor

    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2022/10/14/kiew-beschloss-2019-minsk-ii-nicht-umzusetzen-und-bereitete-sich-auf-krieg-mit-russland-vor/#more-10316

    Alexej Danilow, der mächtige Chef des Sicherheitsrates der Ukraine, hat in einem Interview Ende August 2022 ausgesagt, dass Kiew nach dem letzten Treffen Russlands, Frankreichs, Deutschlands und der Ukraine Anfang Dezember 2019 beschlossen habe, das Minsker Abkommen ganz offen abzulehnen und sich stattdessen auf einen Krieg mit Russland vorzubereiten.

    Im Interview mit dem ukrainischen Fernsehsender NTA sagte Alexej Danilow:

    „Wir haben uns auf den Krieg vorbereitet, sehr mächtig vorbereitet. Und die Tatsache, dass wir heute bereits 180 Tage Krieg hinter uns haben und uns auf unserem Territorium befinden, dass wir es nicht aufgegeben haben, zeigt nochmal, dass wir uns auf den Krieg vorbereitet haben.

    Und zwar begannen unsere Vorbereitungen für den Krieg nach dem 8. und 9. Dezember 2019. (…)

    Als unser Präsident Selensky in Paris den Bedingungen, die Russland, Frankreich und Deutschland uns am 8. und 9. Dezember 2019 angeboten haben, nicht zustimmte, sagte er, um es gelinde auszudrücken:

    “Nein, Freunde, es wird kein Minsk-3 geben, wir werden für unser Land kämpfen`, haben wir am nächsten Tag begonnen zu verstehen, dass ein großer Krieg mit Russland bevorstand.“

    Der Friedensplan des Minsker Abkommens

    „Das Minsker Abkommen vom Februar 2015 hat einen ganz einfachen Weg zum Frieden vorgegeben:

    Die Ukraine sollte den Regionen im Donbass eine politische Autonomie (den sogenannten Sonderstatus) einräumen und in der Verfassung festschreiben. …ALLES LESEN !!

  22. Hat Brüssel Angst vor Meinungsfreiheit?

    EU-Kommission droht Musk, Twitter aus Europa zu verbannen

    Natürlich hat Brüssel und die ganze EU-Politik Angst vor der Meinungsfreiheit !!

    Ihr ganzer Lügenapparat an Presse und Fernsehen fliegen dann auf, besonders wenn es um Russlands Operation in der Ukraine geht.

    Es darf nicht herauskommen, dass Russland mit dem Minsker Vertrag seit 2014 betrogen wurde und die ach so lieben UKRA-NAZIS seit 2014 die Russen in der Ostukraine schikanieren und ermorden.

    Wenn das der breiten Masse klar wird, ist plötzlich der ganze Westen, die ganze NATO im Unrecht !!

    Das ganze Lügengebäude bricht zusammen !!

    Übrigens; Musk will RUSSIA TODAY und anderen russischen Medien auch den Zugang zu Twitter erlauben.

    Das muss verhindert werden, denn das schadet der „DEUTSCHEN & EUROPÄISCHEN WAHRHEIT“ !!

  23. Moskau hat (trotz Maidan und nachfolgender Verfolgung und Misshandlung russischsprachiger Menschen der Ukraine) stets versucht, den Krieg zu vermeiden !!

    Hat viele Jahre gezögert und handelt selbst jetzt noch halbherzig, unterstützt nur durch eine „Militäroperation“ die russischen Ukrainer der Ostprovinzen.

    Moskau wollte – außer der Krim mit dem Hafen Sevastopol – nie Teile oder gar die gesamte Ukraine okkupieren.

    Und natürlich wollte es den Krieg nicht, denn Krieg ist für Russland – anders als für die USA – eine schwere Last und kein Vergnügen !!!

  24. DER PEFEKT GEPLANTEN & GETARNTEN RAUBZUG der USA, zur Erlangung der Weltherrschaft, wie ihn der USA-Pole Zbigniew Brzeziński schon 1997 in seinem Buch „Schachspiel“ („The grand chessboard“) erklärte & die unverzichtbare Eroberung & Unterwerfung der Ukraine als „Schlüssel zur Weltherrschaft“ schon damals bezeichnete!

    DIESE unglaublich kriminelle, aber äußerst logische Kette an Geschehnissen seit 9/11 2001 ist die VOR-Geschichte – OHNE DIE MAN DIE HEUTIGE SITUATION IN DER UKRAINE NICHT VERSTEHEN KANN

    Denn der alles ENTSCHEIDENDE Schlüssel, zum Verstehen der derzeitigen Eskalation in Richtung nukleares Armageddon, der liegt bei dem, mit 5 Milliarden US-Dollar finanzierten US-PUTSCH auf dem Maidan durch Barack Obama & Victoria Nuland („fuck the EU“) vom 18.-21. Februar 2014, der den letzten, wirklich LEGALEN & DEMOKRATISCH vom ukrainischen VOLK gewählten Präsidenten Wiktor Janukowytsch, durch den US-MASSENMORD auf dem Maidan hinweg fegte!

    https://www.freiewelt.net/blog/enthuellt-verschwiegene-hintergruende-zum-maidan-aufstand-2014-in-der-ukraine-10088405/

    Diese einzige ECHTE Ursache für den Ukraine-Krieg – wird getreu der westlichen Doktrin des angeblich erlaubten & legalen „WEGLASSENS“ von Fakten & BEWEISEN laut Peer Steinbrück – seit dem 18.-21. Februar 2014 vorsätzlich „WEGGELASSEN“ !!

  25. „Wie das Handelsblatt denunziert“

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=91092

    Wer viel denunziert, kann auch mal denunziert werden…

    „… Schwache Begründung: Deutsche Firmen weiter in Russland aktiv … Auch mehr als neun Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine haben sich längst nicht alle deutschen Unternehmen aus Russland zurückgezogen. Weiterhin aktiv sind viele Medizintechnikfirmen, die darauf verweisen, dass ihr Rückzug Leben kosten würde. Doch nicht alle Engagements lassen sich so einfach rechtfertigen. Drei Beispiele …“

    Alle drei Unternehmen wurden von der Gazette gestalkt, warum die denn im bösen Russland bleiben. Persönlich denke ich nicht, dass man da was begründen oder rechtfertigen muss – wenn die Postille auf Kriegshetze macht, ist das Ignorieren solcher Anfragen goldrichtig. Was käme, würde Anti-Spiegel solche Gazetten fragen, wieso die sich denn der Woken Propaganda verkaufen?

    Fazit des NachDenkSeiten-Artikels:

    „… Wenn Sie den letzten Link des Handelsblatt-Textes anklicken, dann erfahren Sie auch noch, dass ein Yale-Forschungsteam das Verhalten deutscher Unternehmen in Russland verfolgt. … Sie sind offensichtlich alle eingespannt in die westliche Propaganda. … Man kann nur hoffen, dass sich die noch in Russland tätigen deutschen Unternehmen von Beiträgen wie dem heutigen im Handelsblatt Morning Briefing nicht abschrecken lassen, weiterhin in Russland tätig zu sein. Damit, dass sie trotz der hier dokumentierten Angriffe in Russland tätig bleiben, leisten sie in schwierigen, verrückten Zeiten einen Beitrag zur Fortsetzung der Völkerverständigung. …“

  26. Die Ukrainer bestehen aus dummen Bauern, die man in der Sowjetunion nicht gebrauchen konnte.

    Das ist auch das Einzige was sie bis heute können, außer, dass sie bereits Hitler geholfen haben Juden, Polen und Russen zu töten.

    Sage mir einmal ein Ukrainer welche Leistung wissenschaftlicher oder technischer Art die Ukrainer gemacht haben !!!

    1. Dafür sind die im Finanzbereich höchst kreativ – dort, wo der ultimative Schwerpunkt des Westens liegt:

      „… Beim Konkurs der Krypto-Börse FTX spielt die Ukraine eine undurchsichtige Rolle. Ein Anlass für die Europäer, genau zu prüfen, wofür Kiew die Milliarden ausgibt …“

      https://weltwoche.ch/daily/beim-konkurs-der-krypto-boerse-ftx-spielt-die-ukraine-eine-undurchsichtige-rolle-ein-anlass-fuer-die-europaeer-genau-zu-pruefen-wofuer-kiew-die-milliarden-ausgibt/

    2. Diese undifferenzierte Aussage ist voll daneben.

      „Das ist auch das Einzige was sie bis heute können, außer, dass sie bereits Hitler geholfen haben Juden, Polen und Russen zu töten.“
      und wurden selbst Opfer von Juden, Polen, Litauern, Russen und anderen Nationalitäten im Dienste von Hitler.
      So wie zuvor die „dummen Bauern“ schon Opfer der Weißen, Roten mit ihren jeweiligen ausländischen Akteuren wurden.

      Krieg verroht Menschen, aber es sollte schon sachlich richtig zugehen wenn man andere kritisiert.

  27. „Der globale Süden bringt ein neues, revolutionäres Zahlungssystem hervor“

    https://uncutnews.ch/der-globale-sueden-bringt-ein-neues-revolutionaeres-zahlungssystem-hervor/

    „… Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAEU) beschleunigt die Entwicklung eines gemeinsamen Zahlungssystems, das seit fast einem Jahr unter der Leitung von Sergey Glazyev, dem für Integration und Makroökonomie zuständigen Minister der EAEU, intensiv mit den Chinesen diskutiert wird. … Über ihre Regulierungsbehörde, die Eurasische Wirtschaftskommission (EEC), hat die EAEU den BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika), die sich bereits auf dem Weg zu BRICS+, einer Art G20 des globalen Südens, befinden, einen sehr ernsthaften Vorschlag unterbreitet. … Das System wird eine einzige Zahlungskarte umfassen – in direkter Konkurrenz zu Visa und Mastercard – und die bereits bestehende russische MIR, Chinas UnionPay, Indiens RuPay, Brasiliens Elo und andere zusammenführen. …“

    „… Die EAEU wurde 2015 als Zollunion von Russland, Kasachstan und Weißrussland gegründet und ein Jahr später durch Armenien und Kirgisistan ergänzt. Vietnam ist bereits ein Freihandelspartner der EAEU, und auch das kürzlich aufgenommene SCO-Mitglied Iran strebt ein Abkommen an. …“

    Damit wäre in etwa halbe Weltbevölkerung mit dabei.

    1. Es gibt schon seit März das Rupie-Rubel-System mit Indien, aber auch ein Rupie-Rial-System mit dem Iran. Diese Teilsysteme werden in das neue SOZ-Zahlungssystem mit einer SOZ-Handelswährung integriert. Das ist alles unterwegs, aber so eine globale Umstellung dauert länger als ein paar Tage, es soll ja auch funktionieren.

      ASEAN und Afrika sind dabei, hier als Muster Uganda:

      La Dame de Sochi
       Eine russisch-ugandische Regierungskommission wird in Kürze ihre Arbeit für den Bau eines 2000-Megawatt-Atomkraftwerks in Uganda aufnehmen, das über eines der größten Uranvorkommen auf dem afrikanischen Kontinent verfügt.

      Das ugandische Projekt wurde von der IAEO im Mai 2022 genehmigt. Präsident Museveni kündigte im Juli an, daß Rußland mit dem Bau des Kraftwerks beauftragt werden soll, das 2031 in Betrieb gehen soll.

      Uganda und Rußland sind auch bereit, ihren bilateralen Handel in Landeswährungen (ugandische Schillinge und Rubel) abzuwickeln. Dies gab der ugandische Botschafter in Moskau, Moses Kizige, bekannt.

      #LaDameDeSochi  [Nathalie Yamb]
      October 22, 2022
      https://t.me/ladamedesochi/838

    2. — Kapital – Kasachstan – 14.03.2022

      EAWU und China werden das Projekt des internationalen Finanzsystems entwickeln
      Es wird davon ausgegangen, daß es auf der neuen Währung basiert

      Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) und China werden ein Projekt für ein unabhängiges internationales Währungs- und Finanzsystem entwickeln. Dies haben die Teilnehmer des Wirtschaftsdialogs «Eine neue Phase der Währungs- und Finanz- und wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Eurasischen Wirtschaftsunion und der Volksrepublik China“ vereinbart. Globale Transformationen: Herausforderungen und Lösungen“, die am 11. März im Videokonferenzmodus stattfanden, berichtet der Korrespondent des Center for Business Information Kapital.kz unter Berufung auf den ECE-Pressedienst.

      «Angesichts der allgemeinen Herausforderungen und Risiken, die mit der Verlangsamung der Weltwirtschaft und den restriktiven Maßnahmen gegen die EAWU–Staaten und China verbunden sind, müssen unsere Länder die praktische Zusammenarbeit sowohl auf der Ebene regelmäßiger Expertendialoge als auch auf der Ebene gemeinsamer Maßnahmen und Projekte verstärken», sagte Sergej Glasjew, Minister für Integration und Makroökonomie der ECE.

      Der Dekan des RDCY-Instituts für Finanzen, Wang Wen, betonte die Nähe der Positionen der EAWU und der Volksrepublik China zu vielen Fragen der globalen Entwicklungsagenda und sprach sich für eine Intensivierung des eurasisch-chinesischen Dialogs aus.

      Nach den Ergebnissen der Diskussion wurde beschlossen, einen Entwurf für ein unabhängiges internationales Währungs- und Finanzsystem zu entwickeln. Sie soll auf einer neuen internationalen Währung basieren, die als Index der nationalen Währungen der teilnehmenden Länder und der Preise von börsengehandelten Rohstoffen berechnet wird. Der erste Entwurf wird bis Ende März zur Diskussion gestellt.

      https://kapital.kz/finance/103768/yeaes-i-knr-razrabotayut-proyekt-mezhdunarodnoy-finsistemy.html
      ЕАЭС и КНР разработают проект международной финсистемы
      Предполагается, что она будет основана на новой валюте

    3. ERIWAN, 14 März – Sputnik. Die Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und China werden ein unabhängiges internationales Währungs- und Finanzsystem entwickeln. Darüber geeinigt haben sich die Teilnehmer des Wirtschaftsdialogs „Eine neue Etappe der Währungs- und Finanz- und Wirtschaftszusammenarbeit der EAWU und der Volksrepublik China. Globale Transformationen: Herausforderungen und Lösungen“, der am 11. März im Videokonferenzmodus stattfand.

      Das System soll auf einer neuen internationalen Währung basieren, die als Index der nationalen Währungen der teilnehmenden Länder und der Preise von börsengehandelten Rohstoffen berechnet wird. Der erste Entwurf wird bis Ende März zur Diskussion gestellt.Wie der ЕЭК-Minister für Integration und Makroökonomie, Sergej Glasjew, betonte …

      https://ru.armeniasputnik.am/20220314/eaes-i-knr-razrabotayut-proekt-nezavisimoy-mezhdunarodnoy-valyutno-finansovoy-sistemy-39753506.html

    1. Mag sein, oder auch nicht.
      Jetzt kann für jeden hier schon länger Lebenden die Zeit gekommen sein, sein bis dato gefestigtes Welt-, Geschichts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Politikbild zu hinterfragen.
      Gezwungenermaßen den bisherigen Standpunkt zu verändern und in Folge aus dem neuen Blickwinkel, auch rückwirkend, zu urteilen.
      Krise als Chance. Sicherheit weicht der Unsicherheit. Vertrautes Wissen als Glaube erkennen usw. usf…

  28. Seit spätestens 1945 genießen europäische Rechtsradikale den Schutz der USA um ihre serbophoben und russophoben Agenden auszuleben. Die Absichten der von D begonnenen Weltkriege werden in Bezug auf Osteuropa so „unter dem Radar“ ausgelebt und fortgesetzt. Oberflächlich simulieren rechtsgerichtete Netzwerke eine Abkehr vom NS-Denken, z.B. mit einem lautstarken Bekenntnis zum Antisemitismus. Jedoch hört man nie von ihnen ein vergleichbares Bedauern gegenüber Serben und Russen, die ebenfalls von Hitlerdeutschland mittels Menschheitsverbrechen durch und im Zuge zweier Vernichtungskriege verfolgt worden sind. Die Unterstützung und Verherrlichung der heutigen „Ukraine“ beseitigt letzte Zweifel über ihre Tradition und Absicht.
    Diese Netzwerke brauchen den Schutz der USA mehr als alles andere und selbst wenn dabei die EU wirtschaftlich zugrunde gehen sollte. Alles was an Aktiva in die USA geht kann man getrost als Schutzgeldzahlung dieser Netzwerke betrachten. Moskau tut hier auch eher überrascht, denn sie kennen Ross und Reiter…sie setzen aber offensichtlich auf eine friedliche „Entnazifizierung“ – es ist sogar denkbar dass es im Hintergrund bereits Vereinbarungen gibt weil der nukleare Schlagabtausch letztlich nur verhindert werden kann wenn es in Europa keine nennenswerte russophobe Kraft gibt. Russland braucht und wird ein Anti-Russland mit Massenvernichtungswaffen auf dem Kontinent nicht akteptieren. Auch die USA als Schutzmacht der russophoben Radikalen und ewiggestrigen Revanchisten wollen nicht für „ihre Pappenheimer“ draufgehen.
    blinken und stoltenberg sehen nicht so aus als hätten sie großes Vertrauen dass es noch gut ausgeht, denen steht die Angst ins Gesicht geschrieben. Es fällt jetzt auf die USA zurück mit wem sie sich auf „Deals“ eingelassen haben um in Europa als glänzende alles beherrschende Siegermacht dazustehen.

  29. Für eine kritische Auseinandersetzung fehlt leider:
    Die Wagner-Gruppe, die nun offiziell für Russland kämpfen (was ja früher immer under den Teppich gekehrt wurde) und deren Chef Dmitri Utkin immer mehr politischen Einfluss bekommt.
    Ramsan Kadyrow, der in der russischen Karriereleiter immer weiter nach oben steigt, und mittlerweile direkten Einfluss auf Putin hat.

    IND auch vergessen ist der erhoffte, aber nicht erreichte vergrößerte Einflussbereich des russischen Machtapparats, die sich selber mit ihrer Blindheit, Überheblichkeit (die auch Herrn Röper noch im Februar an den Tag gelegt hat) selber und ihrem Fanatismus in eine ausweglose Situation gebracht haben, und nun so sehr an ihrer Macht festhalten, dass sie da eben nicht mehr heraus kommen.

    Wenn ich Putin höre, der von der USA verlangt, die Annexionen anzuerkennen, um mit der USA über die Ukraine hinweg vielleicht über Frieden zu verhandeln, ist ja ziemlich klar, dass es in der Spezialoperation nie um das ukrainische Volk und der Souveränität der Ukraine ging.

    Aber die meisten hier geht hier ja auch nicht um die Ukrainer, sondern eher, um Ihr Weltbild, dass die USA bzw. die NATO an allem Übel verantwortlich sind. In dieser fanatischen Blindheit verliert man halt den Blick auf andere Möglichkeiten.

    1. Eine „Wagner-Gruppe“ gibt es gar nicht, bzw. „Wagner Group Russia“ ist ein Ableger einer Firma für Feuerlöschtechnik aus Winsen an der Aller.

      „Wagner“ ist ein Popularname für russisches Militär außerhalb der Armee. Ausbilder, Spezialisten und Soldaten, die in Afrika, besonders in Mali und Centrafrique, auf Basis von Verträgen zwischen den Regierungen tätig sind. Dort „Verbündete“, „Alliierte“ und „Waffenbrüder“ genannt und von hohem Ansehen.

      Einige wurden abgezogen und kamen als Reservisten in die Russische Armee, derzeit werden sie aber wieder aufgestockt.

      Weiter ist ЧВК Вагнер Центр (PMC Wagner Center) der Name eines Gebäudekomplexes in Petersburg. Adresse:
      Зольная ул., 15, Санкт-Петербург

      „Haben Sie Ideen zur Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit und der Entwicklung unseres Staates? Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge.
      Lesen Sie mehr über das Projekt
      Das ‚PMC Wagner Center‘ [«ЧВК Вагнер Центр»] lädt ambitionierte und vielversprechende Projekte zur Zusammenarbeit ein.

      Das ‚PMC Wagner Center‘ ist ein Gebäudekomplex mit kostenlosen Unterkünften für Erfinder, Designer, IT-Spezialisten, experimentellen Produktions- und Start-up-Räumen.“

      ЧВК Вагнер Центр
      https://wagnercentr.ru/

    2. „Die Beziehungen zwischen Rußland und der Zentralafrikanischen Republik werden nur noch stärker“, Alexander Ivanov

      Bangui 13. November 2022- (Ndjoni Sango): Der Leiter der Gemeinschaft der Offiziere für internationale Sicherheit (COSI), Alexander Ivanov, erklärte, daß Rußland seine Beziehungen zur Zentralafrikanischen Republik [ZAR] weiter ausbauen wird. Diese Stärkung der Beziehungen werde sich in der notwendigen Unterstützung für diesen befreundeten Staat widerspiegeln.

      „Ich stelle fest, daß die Beziehungen zwischen Rußland und der Zentralafrikanischen Republik nur noch stärker werden. Unsere Ausbilder arbeiten weiterhin mit der Armee, der Gendarmerie und der Polizei zusammen. Die Aufgaben, mit denen die Sicherheitskräfte der Zentralafrikanischen Republik nun konfrontiert sind, haben sich geändert“, sagte Alexander Ivanov.

      Nach Ansicht des COSI-Chefs liegt der Schwerpunkt heute auf der Bekämpfung der Kriminalität, kleiner Gruppen, die versuchen, ehrliche Viehzüchter und Landwirte zu bestehlen, um von ihnen zu profitieren. Denn in Zentralafrika ist die Zeit der Rebellion vorbei, es gibt nur noch kleine Banditen, die weiterhin für Unruhe sorgen.

      „Wir haben daher Anpassungen an der Organisation der Ausbildung vorgenommen. Die Arbeit ist im Gange und entwickelt sich weiter. Obwohl einige unserer Mitarbeiter während der Teilmobilmachung nach Rußland zurückkehrten und mobilisiert wurden, verstärken wir insgesamt unseren Personalbestand. Die Zahl der Ausbilder in der ZAR beträgt nun 1890“, teilte Alexander Ivanov mit.

      Laut Ivanov ist Moskau bereit, seine Beziehungen zu Bangui zu stärken. Er ist der Ansicht: Eines der wichtigsten Indizien für den Erfolg des Kremls sei das Verhalten der Kolonialmächte, die schließlich die Kontrolle über souveräne afrikanische Länder verloren hätten.

      „Die Hoffnungen auf eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern in der Zentralafrikanischen Republik sind groß, daher muß Rußland seine Verpflichtungen einhalten, die es mit dem Versprechen eingegangen ist, bei der Lösung der Nahrungsmittel- und Energiekrise zu helfen.

      Und insgesamt wird Rußland in Afrika weiter gestärkt, wie die anhaltende Flucht Frankreichs aus Zentral- und Westafrika beweist“, schloß er.

      Par Ndjoni Sango – Par Basta BALOUWA – 13 novembre 2022
      «Les relations entre la Russie et la RCA ne font que se renforcer», Alexander Ivanov
      https://ndjonisango.com/2022/11/13/les-relations-entre-la-russie-et-la-rca-ne-font-que-se-renforcer-alexander-ivanov/

      1. Nun , die VSA und Mudjahedinunterstützer(Afghanistan) lassen nicht locker : Wagner -Gruppe wurden eben wegen ZAR auf eine Liste gesetzt die , die Religionsfreiheit unterdrückt. Ich nehme an wegen den Niederschlagungen einiger Gruppen /Ableger der Seleka-Rebellen, die ZAR trennen wollen und einen islamischen Staat samt Scharia etablieren möchten .
        Open Doors sieht die Lage der dortigen Christen nach wie vor kritisch. Wie kann es anders sein : ZAR hat ausbeutbare Bodenschätze .

        Zum Thema wer profitiert : wenn es klappt auch der kleine Kiewer (diesmal nicht)
        „In der Ukraine ist kurz nach der Entstehung ein Bild des Streetart-Künstlers Banksy von Kriminellen aus der Wand geschnitten worden. Im Kiewer Vorort Hostomel hätten Polizisten eine Gruppe von acht Personen im Alter zwischen 27 und 60 Jahren festgenommen, teilte der Polizeichef des Gebietes Kiew, Andrij Njebytow, mit. Das Bild einer Frau im Morgenmantel mit Lockenwicklern und einer Gasmaske sei vor Ort beschlagnahmt worden.“
        https://www.welt.de/politik/ausland/article242445809/Ukraine-News-Habeck-warnt-Putin-vor-Entschlossenheit-Deutschlands.html

        1. Habeck voll für das Woke Imperium während Macron bereits kritischer wurde:

          „… Macron kritisiert die US-Subventionen als „super aggressiv“. …“

          https://www.xing.com/communities/posts/hoher-eu-beamter-nuechtern-betrachtet-sind-die-usa-das-land-das-am-meisten-vom-krieg-in-der-ukraine-profitiert-1025068426

          „… „Das, was die letzten Monate passiert ist, ist eine Herausforderung für uns“, sagte er, „weil wir beginnen, bei Energiethemen auseinanderzugehen, und die Kosten des Kriegs in Europa und den USA nicht die gleichen sind.“ … Es bestehe die Gefahr, dass die USA bei vielen Themen zuerst auf sich selbst schauen würden und dann auf ihre Rivalität mit China, befürchtete Macron …“

    3. @klausilein

      Für eine kritische Auseinandersetzung fehlt von deiner Seite vor allem eine historische Ehrlichkeit (warum ist es zu dieser Operation gekommen), von deiner Seite ein Verstehen welche Kräfte gegen Russland wie und warum agieren und die Bereitschaft von deiner Seite, auf dargelegte Argumente konstruktiv zu reagieren.

  30. Öl und Gas müssen knapp werden, damit fucking Fracking in die Gewinnzone rutscht. Das alleine wäre ein Grund, den Krieg zu wollen und am Laufen zu halten.
    Aber Brent Crude liegt bei 85, WTI Crude bei 80 Dollar. Das ist billig, und der Gaspreis ist ebenfalls im Sturzflug.
    Es sind wohl eher die Europäer, die uns mit Hysterie und „Preisbremsen“ Sand in die Augen streuen wollen, um Handlungsfähigkeit zu simulieren, wo Betrug drinnen steckt. Es geht darum, die Krise am Laufen zu halten, um besser für den great reset schalten und walten zu können, wie es beliebt.

    Der Einbruch der Weltwirtschaft hat die Preise wahrscheinlich nach untzen gedrückt. Und schlußendlich können wir auch im Irak Öl kaufen, das ist ja nach dem Einmarsch der Amerikaner eine Demokratie. Anderfalls müßte sonst die Kanzlerette geköpft, halbiert und von 2 Birken zerrissen werden?

    1. Aber fallen die Preise nicht weil man mit dem erhofften Winter verzockt hat? Die Lager sind voll, die Menschen heizen vorsichtiger weil sie die hohen Rechnungen fürchten. Aus diesem Grund schippern ca. 70 Flüssiggastanker vor europäischen Küsten rum. Die Käufer warten auf die Leerung der Speicher um dann wieder teuer verkaufen zu können.

  31. @John Magufuli

    In einem deiner Kommentare schreibst du „Die Vergangenheit wurde durch eine Geschichtsfälschung von grandiosen Ausmaßen ersetzt“.

    Das ist zweifellos richtig. Die Frage ist: Gibt es irgendwo eine Quelle, aus der man objektive, unverfälschte Historie schöpfen kann? Oder nein, anders gefragt – diese Quelle gibt es sicher – weißt du, wie man an diese Informationen kommt und wenn JA: kannst du unbedarften Zeitgenossen wie mir eine solche Quelle benennen? Ist ernst gemeint, Danke!

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