Ukraine-Konflikt

Wie der Westen die Kampfhandlungen sofort beenden könnte

Ein meiner Arbeit gegenüber kritisch eingestellter Leser hat mir in einem Kommentar eine gute Frage gestellt: Wie könnte der Westen die Kampfhandlungen in der Ukraine beenden? Das wäre sehr einfach.

In einem Kommentar zu einem meiner Artikel hat mir ein Leser, der meiner Arbeit gegenüber offenbar sehr kritisch eingestellt ist, eine einfache Frage gestellt. Ich zitiere den Kommentar in voller Länge, um zu zeigen, dass er offenbar ein Kritiker meiner Arbeit ist (Rechtschreibfehler wie im Original):

„Herr Roper, sagen Sie uns doch mal was „der Westen“ ihrer Meinung nach tun sollte? Auf dem Zaun sitzen und zuschauen wie Putin der Ukraine eine Lektion erteilt? Dabei natürlich auch alle Grenzen zumachen, so dass die Ukrainern auch nicht weglaufen können? Dann Polen und den Rest des Ostens aus der NATO werfen so dass friedliche russische Marschflugkörper den dortigen Nazis auch mal ein bisschen einheizen können? Und Russland danach endlich mal wieder gute, wahrhaftig demokratische Regierungen dort einsetzen kann? Nach Jaruselski ist da ja alles den Bach runtergegangen. Und wenn dann die freundliche Rote Armee an der Oder steht könnte sie natürlich auch eben mal die deutsche Diktatur befreien. Würde ihnen dass gefallen? Wenn nicht, dann sagen Sie uns doch einfach mal wie ihre Wunsch-Weltordnung aussehen würde.“

Kurz zusammengefasst, ohne all die unsachlichen Formulierungen, lautet die Frage also: Was kann der Westen meiner Meinung nach tun, um die Kampfhandlungen in der Ukraine sofort zu beenden?

Die Frage ist sehr einfach zu beantworten. Der Westen könnte, wenn er am Frieden interessiert ist, die Kampfhandlungen heute noch beenden. Und zwar ohne jede Verringerung seiner eigenen Sicherheit.

Was will Russland?

Russland hat dem Westen Mitte Dezember schriftliche Vertragsvorschläge für gegenseitige Sicherheitsgarantien vorgelegt, die im Grunde nur drei Kernforderungen enthalten haben:

  1. Die Ukraine muss ein neutraler Staat bleiben, ohne russische oder NATO-Waffen und -truppen
  2. Die NATO hält sich wieder an die NATO-Russland-Grundakte von 1997, die übrigens immer noch gültig ist
  3. Alle Atomwaffen der USA und Russland werden aus Europa zurückgezogen

Alle diese Punkte sollten gegenseitiger Kontrollen unterliegen. Das mag nur meine Meinung sein, aber ich finde diese Forderungen vernünftig.

Der Westen hat es bekanntlich abgelehnt, über diese Themen auch nur zu verhandeln. Die Antwort der USA auf die russischen Vorschläge finden Sie hier, die Antwort der NATO finden Sie hier und die Antwort Russlands auf diese Antworten finden Sie hier.

Russland fühlt sich bedroht

Die USA und die NATO haben stattdessen in den letzten Jahren die Flughäfen und Häfen der Ukraine auf NATO-Standard umgebaut und tausende NATO-Soldaten in der Ukraine stationiert. Das geschah unter dem Deckmantel der Ausbildung der ukrainischen Armee, aber man hätte ukrainische Soldaten auch in den NATO-Ländern ausbilden können. Das waren bereits verdeckte NATO-Basen in der Ukraine. Das war – nebenbei gesagt – auch ein Verstoß gegen das Minsker Abkommen, denn in Punkt 10 des Minsker Abkommens heißt es unmissverständlich:

„Abzug aller ausländischen bewaffneten Formationen, Militärtechnik und ebenfalls von Söldnern vom Territorium der Ukraine unter Beobachtung der OSZE.“

Das gilt auch für NATO-Soldaten.

Wenn die USA in der Ukraine Raketen aufstellen, können die Moskau in fünf Minuten erreichen. Dadurch fühlt Russland sich bedroht. Selbst wenn die USA heute nicht vorhätten, in der Ukraine Raketen aufzustellen, haben nicht einmal angeboten, rechtsverbindlich zu versprechen, dass sie das auch in Zukunft nicht tun werden. Sie haben sich die Möglichkeit der Stationierung von Atomraketen in der Ukraine bewusst offen gehalten.

Man muss sich daran erinnern, dass die USA wegen sowjetischer Raketen auf Kuba einen Atomkrieg riskiert haben. Die Gefahr, die von gegnerischen Atomraketen unweit der eigenen Grenze ausgeht, bestreiten die USA also nicht. Warum aber erkennen sie nicht an, dass das, was sie bei sich nicht wollen, andere vor ihrer Haustür auch nicht wollen? Das ist die Schlüsselfrage, die zu dem Konflikt geführt hat, den wir gerade erleben.

Man mag die NATO für einen Friedensengel halten, aber man muss auch akzeptieren, dass andere das anders sehen könnten. Kriege sind in der Geschichte oft ausgebrochen, weil ein Land Sicherheitsbedenken eines anderen Landes nicht ernst genommen hat. Und genau das ist jetzt auch passiert: NATO und USA haben Russlands Sorgen ignoriert und Russland sah keine andere Möglichkeit mehr, als seine Sicherheit gewaltsam zu sichern.

Man kann das natürlich verurteilen, aber es wäre zu verhindern gewesen, wenn man der Westen es hätte verhindern wollen, schließlich hat Russland seit Dezember, als es seine Vorschläge unterbreitet hat, offen erklärt, dass das Ignorieren von Russlands Sorgen eine „militärtechnische Antwort“ zur Folge haben würde.

Was der Westen nun tun könnte

Wenn es dem Westen wirklich um Frieden ginge, könnte er immer noch sofort auf zumindest eine russische Forderung eingehen, um die Feindseligkeiten umgehend zu beenden: Der Westen könnte offiziell verkünden und schriftlich garantieren, dass er die Ukraine nicht in EU und NATO aufnimmt, dass die Ukraine ein neutrales Land wird und dass der Westen alle Waffenlieferungen an die Ukraine einstellt. Der Westen könnte sich unter diesen Umständen mit an den Verhandlungstisch setzen und Kiew klar machen, dass weitere Kämpfe sinnlos sind und Russland garantieren, dass der Donbass nicht mehr von Kiew beschossen wird und dass die Ukraine ein neutrales Land bleibt.

Das würde die Kampfhandlungen sofort beenden, das hat Putin sogar schon dem französischen Präsidenten mitgeteilt.

Aber der Westen tut das nicht.

Und die Balten?

Viele fragen, warum Russland bei der Ukraine nun so heftig reagiert, während die Balten-Staaten schon NATO-Mitglieder sind. Die würden doch die gleiche potenzielle Gefahr darstellen, wie die Ukraine.

Das stimmt, nur kann man die Zeit nicht zurückdrehen, denn die sind schon in der NATO. Russland akzeptiert diese Realitäten, will aber keine weiteren solchen Fälle akzeptieren.

Aber es kommt noch etwas anderes hinzu: Dass Russland die Wiedereinhaltung der NATO-Russland-Grundakte fordert, ist kein Zufall. In dem Vertrag steht nämlich, dass die NATO keine Truppen dauerhaft in den nach der deutschen Wiedervereinigung der NATO beigetretenen Mitgliedern stationiert. Dazu gehören auch (Atom-)Raketen. Würde die NATO sich an diesen (immer noch gültigen) Vertrag halten, gäbe es kein Problem, die NATO hat den Vertrag aber mit der Stationierung von NATO-Truppen in Osteuropa und im Baltikum offen gebrochen, weshalb Russland ausdrücklich seine Wiedereinhaltung fordert.

Außerdem habe ich zitiert, dass die Russen als dritte Forderung den Abzug aller amerikanischen und russischen Atomwaffen aus Europa gefordert haben. Die genaue Formulierung war, dass Russland gefordert hat, dass kein Staat Atomwaffen außerhalb seines eigenen Staatsgebiets aufstellen soll. Russland hat sich darüber hinaus – und zwar de facto einseitig – bereit erklärt, alle seine Atomwaffen hinter den Ural zurückzuziehen, ohne anderen Staaten vorschreiben zu wollen, wo sie ihre Atomwaffen auf ihrem eigenen Gebiet aufstellen dürfen.

Russland will ein Atomwaffen-freies Europa, eine Forderung, die ich persönlich sehr vernünftig finde.

Fazit

Wenn der Westen es wollte, könnten die Feindseligkeiten in der Ukraine heute Abend beendet sein. Er müsste nur ein bisschen Rücksicht auf die Sicherheitsbedenken Russlands nehmen.

Der Westen tut aber das Gegenteil und feuert Kiew an, den Widerstand fortzusetzen und liefert mehr Waffen, als Ukrainer in die Hände nehmen können.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

91 Antworten

  1. Oje – da hat ein skandinavisch imaginäres Haustierchen provoziert – und bekommt eine konkrete Antwort – mit der ES unter Garantie nicht gerechnet hat…

    Sehr gut Herr Röper – den Wind aus den Segeln genommen, zumindest rhetorisch… 😉👍👍

    Ob der „westen“ auf sowas eingeht? – natürlich nicht… 😤

    1. Ich bin über Ihre Positionen zum russischen Überfall auf die Ukraine einigermaßen entsetzt, dies umso mehr, weil ich Ihr Buch „Corona Inside“ gelesen und sie darin als einen an der Wahrheit interessierten Journalisten erlebt habe.

      Was Sie hingegen jetzt schreiben grenzt an Propaganda, wenn es nicht schon solche ist.

      Ja, die Ukraine sollte vorzugsweise weder in die Nato, noch in die EU. Jedenfalls bis zum Überfall der Russen klang das für mich plausibel und man hätte es vertraglich absichern sollen.

      Nach dem Einmarsch hingegen kann man nur sagen, dass Putin bewiesen hat, dass die Ukrainer mit ihrem Beitrittswunsch richtig lagen.

      Und man sollte vielleicht noch einige andere Fakten anerkennen.
      Zuvorderst, dass die Ukraine völkerrechtlich ein souveräner Staat ist. Und das der Einmarsch in dieses Land ein rechtswidriger Angriffskrieg ist.
      Daran ändert auch Putins erfundener Genozid oder ein vermeintlicher ukrainischenr Angriff auf Separatisten im Donbas nichts (der zudem vermutlich auch noch rechtmäßig wäre, denn die Separatisten selbst handeln rechtswidrig). Mich erinnert das eher an den „Sender Gleiwitz“. Überhaupt scheint Putin ziemlich weite Teile seines Drehbuchs beim Hitler abgeguckt zu haben.

      Am Rande darf man vielleicht auch noch erwähnen, dass es jedem souveränen Staat freisteht, sich seine Bündnisse selbst auszusuchen.

      Zu guter letzt Ihr Raketenargument:

      Putin hat mit Nordostpreußen eine schöne Abschussrampe vor unserer Haustüre.
      Wie sollen wir damit umgehen? Einmarschieren? Gerade aus deutscher Sicht lässt sich gewiss eine blumige historische Begründung a la Putin herbeireden.

      Ich kann verstehen, dass sie als jemand, der in Russland lebt, keine Kritik an Russland üben können. Aber man muss nicht die Propaganda des Kremels stützen.

      Putin hat sich selbst ins aus geschossen und ich muss ehrlich sagen, ich habe mich in ihm getäuscht. Das er kein „lupenreiner Demokrat“ ist, war mir klar, dass er aber wieder den in Europa längst als Geschichte angesehenen Angriffskrieg wiedereinführt? Das hätte ich für ausgeschlossen gehalten.

      1. ?????

        Ichx nix va’stähn – sein Ausslända…

        Ich habe kein Buch gesschrieben – und auch keine Lust auf deine Propagandaschau im Auftrage…

        …und nun gehe hin und belästige eines deiner MSM-Schäfchen… 🐏🐏🐏🙄

        1. Das tut mir Leid, eigentlich war mein Kommentar nicht als Antwort auf Ihren Kommentar gedacht, sondern als eigenständiger Kommentar zum Artikel.

          Warum Sie mich persönlich angreifen, habe ich nicht verstanden, aber Ihre sachlichen Argumente sind natürlich absolut nachvollziehbar.

          Vielen Dank für Ihre kluge, sachliche und hintersinnige Antwort!

      2. Lieber Hannes123,

        zu ihren Kommentar:

        1) man hatte doch jahrelang Zeit, diese Neutralitaet unter Dach und Fach zu bringen, warum ist
        es denn nicht passiert?
        Die einfache Antwort: nach den inszenierten Putsch 2014 und der İnstallation einer US-und Nato affinen Regierung war dieses doch gar nicht gewollt, ganz in Gegenteil. Was haben denn die US-Militaerberater, sowie Nato-Truppen in der Ukraine zu suchen, wenn man „neutral“ sein möchte?

        2) ja, ein souveraener Staat wie es so schön heißt.
        Praktisch war und ist die Ukraine seit 2014 nie ein „souveraener“ Staat gewesen, genauso wie übrigens Deutschland nach 1945.
        Auch ist ihre Behauptung, daß sich nun jeder Staat sein „Bündnispartner“ aussuchen könne,
        so nicht ganz richtig. Wer etwas weiterliest, der wird feststellen, daß es weiter in den entsprechenden Vertrag sinngemaeß heißt: „solange es nicht die Sicherheitsinteressen eines anderen Staates beintraechtigt“.
        Ja und das die Ukraine bei einen Beitritt zur Nato die „Sicherheitsinteressen“ Russlands verletzen könnte, insbesondere wenn dort US-Atomraketen stationiert werden, ist wohl kaum von der Hand zu weisen.

        3) Das schon seit 2014 in den beiden Volksrepubliken quasi ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung in dieser Region stattfindet und tatgtaeglich dort auch Menschen sterben, haben
        sie ganz verschwiegen, auch die immer nationalistisch werdende Gesetzgebung in Kiew incl. „Rassengesetz“ und andere Benachteiligungen der Menschen in diesen Gebiet.
        Außerdem sollte doch gerade das Minsker-Abkommen dieses Problem lösen, also warum hat Kiew denn nicht einmal ein Punkt des Abkommens umgesetzt?

        4) mit „Nordostpreußen“ meinen sie wohl das ehemalige Gebiet um Königsberg.
        Nun, auch dieses waere doch von den Vorschlag Russlands, quasi Europa zur „Atomwaffenfreie Zone“ zu machen, auch betroffen oder nicht?
        Bis vor kurzen hat diese „Bedrohung“ doch auch niemanden interessiert oder wurde Königsberg erst gestern von den Russen eingenommen?

        Sİe haben insofern recht, daß man nicht jede Propaganda „stützen“ sollte, aber man sollte schon
        bei den Tatsachen bleiben und nicht wiederum auf die westliche Propaganda hereinfallen und sich
        beide Seiten anhören.

        PS: wenn sich Putin ein „Beispiel“ an die Wehrmacht 1939 genommen haette, dann waere die Ukraine schon laengst Geschichte…

      3. Die UN hat nun aber so entschieden das die einzelnen Volker ein Selbstbestimmungsrecht haben. „Der Grundsatz des Selbstbestimmungsrechts soll den Völkern, deren nationale Gemeinschaft durch außenpolitische Ereignisse zerrissen wurde, erneut das Recht bestätigt, über ihren politischen Status und damit über ihre staatliche Einheit entscheiden zu können.“ https://www.sozialpakt.info/selbstbestimmungsrecht-der-voelker-3181/.
        Niemand hat sich aufgeregt als die Ukraine sich von Russland losgesagt hat und ihr eigens Ding gemacht hat. Beim Donbas regen sich alle auf! Können sie das erklären? Das Minsker Abkommen sollte dazuführen das die beiden Teilrepubliken in die Ukraine integriert werden. Nach acht Jahren würde jedes Gericht akzeptieren das dieses Abkommen gescheitert ist. Deshalb hat Russland Donezk und Luhansk gemäß der UN Sozialcharta anerkannt und mit ihnen ein militärisches Abkommen geschlossen. Die Ukraine wurde gewarnt. Aber anstatt die feindseligen Handlungen einzustellen erhöhte sie diese. Seit dem interveniert die russische Armee in der Ukraine. Sie sehen also, völkerrechtlich ist alles tutto!
        Und nun erklären Sie doch bitte mal den Jugoslawien-, Afghanistan-,Irak-, Libyen-, Syrienkrieg völkerrechtlich! Für uns im Westen ist Doppelmoral schon zum Selbstverständnis geworden!
        Übrigens, sofern die USA überhaupt jemals vorgehabt hätte der Ukraine beizustehen hätte sie das ganz einfach mit dem Kampf gegen den russischen Terror rechtfertigen können. Genau so rechtfertigt sie seit dem 9/11 jeden ihrer Kriege!

      4. >“Und man sollte vielleicht noch einige andere Fakten anerkennen.“
        >“Daran ändert auch Putins erfundener Genozid oder ein vermeintlicher ukrainischenr Angriff auf Separatisten im Donbas nichts“
        > „Überhaupt scheint Putin ziemlich weite Teile seines Drehbuchs beim Hitler abgeguckt zu haben.“

        8 Jahre lang „vermeindlich“ den Donbas angegriffen??

        Wenn man soetwas von jemandem liest, der sich auf „Fakten“ bezieht, und dann absolute Uninformiertheit demonstrieren… großartig!

        Bitte noch ein bisschen mehr recherchieren gehen, und dann viell. mit wirklichen „Fakten“ wiederkehren.

        1. Zum Beispiel diese Fakten:

          Für jeden Scharfschützen, der währen der Maidan-Protesten auf Polizei und Demonstranten geschossen hat, 50.000 US-Dollar.

          Bei den Einsatzbesprechungen mit den Scharfschützen sei auch ein gewisser Christopher Brian beteiligt gewesen, der den Georgiern als ehemaliger US-Militär vorgestellt wurde.

          https://www.heise.de/tp/features/Immer-erdrueckendere-Beweise-zu-Maidan-Scharfschuetzen-Einsatz-im-Februar-2014-3970907.html

      5. In welchem Sinne ist die Ukraine „souverän“? Ich sehe sie als „failed state“ in vollständiger Abhängigkeit der NATO (US-Imperium) – übrigens ähnlich wie die EU-Staaten, insbesondere Deutschland, zwar nicht gerade „failed“ im ökonomischen Sinne, aber jedenfalls Vasallenstaaten, deren Politik stets zu Gunsten des Imperiums ausgerichtet ist – selbst dann, wenn die Auswirkungen dieser Politik den ureigensten Interessen dieser Staaten klar zuwider laufen.

        Ich bin über die Invasion der Ukraine durch Russland ebenso unglücklich, wie Sie es offenbar sind, aber ich sehe die Hauptschuld an dieser beklagenswerten Entwicklung in den globalen strategischen Interessen der USA, welche die Existenz einer von fanatischen Faschisten beherrschten Ukraine eiskalt und gnadenlos als Hebel gegen Russland ansetzen – seit mehr als 8 Jahren – ohne dabei auch nur einen einzigen Gedanken an die ukrainische Bevölkerung zu verschwenden!

        Nach 8 Jahren dauernder diplomatischer Aktivitäten Russlands zur Entschärfung dieser Krise, in denen die russischen Interessen niemals auch nur diskutiert wurden, sondern von der „westlichen Wertegemeinschaft“ ganz bewusst als Stillhaltetaktik missbraucht wurden, um fleißig die „Asow-Brigaden“ etc. weiter und weiter aufzurüsten, sehe ich keine Möglichkeit für weitere diplomatische Aktivitäten von Russlands Seite.

        Die ungeschminkte Brutalität, mit welcher „die Führungsmacht des Westens“ ihre geostrategischen Interessen gegen Russland stur und ohne Rücksicht auf Millionen von Menschen immer weiter treibt macht mich fassungslos.

        Und fassungslos macht mich auch das derzeit kultivierte Geifern gegen Russland z.B. in der Deutschen Bevölkerung. Es kommt mir vor, als hätten diese Leute ein Jahrzehnt verpennt und würden erst jetzt durch die Propaganda-Tröten der westlichen MSM aufgeweckt und gegen die „pöhsen Russen“ in Stellung gebracht.

        Vielleicht hat auch die Pandemie-Inszenierung mit dem zugehörigen Maßnahmen-Zirkus zu einer entsprechenden Gehirnerweichung geführt. Würde mich nicht wundern!

      6. Lieber Hannes123,

        ohne Dich anzugreifen, was auch immer das heißen mag, muss man da mal ein paar ernste Worte sagen.
        Die Arbeit, die Herr Röper hier all die Jahre leistet, ist bemerkenswert, so sieht Journalismus aus. Als normaler Quotendeutscher bist Du da nicht daran gewöhnt, wie Journalismus geht, d.h. Du kennst nicht den Unterschied zwischen Meinung und Nachricht, und zwischen Historie und Propaganda. Das tut mir ernstlich leid, aber erwachen musst Du selber. Alle von Herrn Röper veröffentlichten Statements anderer oder zeitliche Zusammenhänge waren bisher ordentlich mit Quellen belegt. So auch diesmal, nur wurde ihm diesmal eine eigene Einschätzung abverlangt, die im Rahmen einer Meinungsäusserung steht. Wie er zu seiner Einschätzung kommt, hat er ja auch belegt mit Quellen. Also entweder hast Du ein Aufmerksamkeitsdefizit und liest die Quellen nicht nach, oder Du bist nicht willens, Arbeit anderer, Qualen anderer, Lebensentwürfe anderer zu erkennen und dem Rest der Leute die wachen Auges durchs Leben gehen und nicht wie in Stalingrad 1943 oder Berlin 1945 enden wollen, ein dermassen ignorantes Subjekt, der hier nur rumtrollt oder um die Kurve wieder zu bekommen, sich mal jetzt zusammenreißt, erstmal 20 Jahre Vorgeschichte Ukraine nachliesst, dann überlegt ob zwei leere fliegende Bierbüchsen mit zwei Triebwerken dran 35mm Stahl eines Gebäudes längs und quer durchschlagen können in 348m Höhe, wodurch das Fundament zerstört wird, oder mal überlegt, ob man auf ein fahrendes Ziel 4 mal in 6 Sekunden von 3 Seiten aus als Einzelschütze einen tödlichen Kopftreffer von schräg unten erzielt, obwohl man im 6. Stock eines Gebäudes ist, oder ob man willens und fähig ist, zu erkennen, dass genau diese Leute die das zu verantworten haben als widerlichstes Kartell aller Zeiten schon sehr lange ihr Unwesen in der Ukraine treiben und übrigens auch hier in Deutschland.

        Und weil dann gleich der Einwand kommt, stelle ich Dir auch gleich meine Antwort parat: Nur weil ich Fotos habe, auf denen Bigfoot nicht mit drauf ist, heisst das nicht, dass er nicht existiert.
        Trotzdem freundliche Grüsse.

      7. Zitat: „Putins erfundener Genozid “

        Wären Sie wohl bitte so freundlich, mir und vielleicht auch anderen hier zu erklären, was nach Ihrem Verständnis ein Genozid ist, bzw. in wiefern sich dieser vom völkerrechtlich definierten Genozid unterscheidet und wieso Putin einen solchen erfunden haben soll!?

      8. @Hannes123

        Wow, da weiß man erst gar nicht, was man sagen soll, bei so viel Meinung & so wenig echtes Wissen um Russland, die Ukraine & die realen Geschehnisse der letzten Jahre.

        Vom angeblichen „Genozid“ in der Ostukraine über die Wahnidee, Russland würde nach Westeuropa einmarschieren wollen und der nicht leisesten Ahnung, dass ECHTE Nazis in der Regierung der Ukraine sitzen & seit Jahren ihr Unwesen tatsächlich mit den russischen „Untermenschen“ treiben…

        Wenn Sie denken, dass Russland besser beraten wäre, zu warten, dass die USA ihren Militär & Marinestützpunkt in der Ukraine eröffnet & die Atomwaffen ganz dicht an Russland sind, müssen Sie intellektuell wohl doch ziemlich unbewaffnet sein…..

        Das Einzige, was man Russland vorwerfen könnte, wäre nicht schon früher für Ordnung gesorgt zu haben!
        Spätestens als die Außenminister der EU frecherweise auf dem Maidan auftraten……

      9. Mir scheint Sie selbst sind der Propaganda auf den Leim gegangen, unserer westlichen…. die jetzt auch möglichst alle anderen Medien mundtot machen möchte um die Meinungshoheit nicht zu verlieren. Macht sie das eigentlich nicht stutzig? Ich würde es mal mit selbstständigen denken versuchen, aber dazu sollte man sich beide Seiten anhören können und danach erst seine Meinung bilden.
        Und nebenbei erwähnt in der Ostukraine herrscht seit 8 Jahren Krieg und gem. OSZE sind über 14000 Menschen getötet worden, davon 80% Zivilisten. Zur Vorgeschichte dieses Konflikts kann ich Ihnen übrigens Herrn Röpers Buch Ukraine Krise 2014 empfehlen.

      10. Putins erfundener Völkermord?

        https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord

        Ein Völkermord oder Genozid ist seit der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 ein Straftatbestand im Völkerstrafrecht, der durch die Absicht gekennzeichnet ist, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“; er unterliegt nicht der Verjährung. Die auf Raphael Lemkin zurückgehende rechtliche Definition dient auch in der Wissenschaft als Definition des Begriffs Völkermord.

        Völkermord wird oft als besonders negativ bewertet und etwa als „Verbrechen der Verbrechen“ (englisch „crime of crimes“)[1] oder „das schlimmste Verbrechen im Völkerstrafrecht“[2] umschrieben. Seit dem Beschluss durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1948 wurde die Bestrafung für Völkermord in verschiedenen nationalen Rechtsordnungen ausdrücklich verankert.

        Man beachte: „Eine nationale Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören“

        Genau das ist im Donbass durch die Ukrainische Armee passiert.

    2. Tja, lieber Herr Röper! Nun bieten Sie mal endlich einem kritischen User ein wenig kleine Öffentlichkeit an und Sie würden denken: Hier reiche ich mal ’nen kleinen Finger. Und dann kommt einer, und nimmt die ganze Hand!

    3. Immer schön die Wahrheit sagen, Herr Röper 😉.
      Außer den von ihnen genannten 3 Punkten fordert Putin noch die Anerkennung der DPR, und der LPR als selbständige Republiken sowie der Krim als Teil Russlands. Das sind Stöckchen über die der Westen nie springen wird und es auch gar nicht will. Ganz im Gegenteil, in den USA knallt es auch, aber das sind die Sektkorken. Endlich ist Europa gespalten, die Europäer bauen auf eigene Kosten Flüssiggasterminals um das Dreckgas zu importieren. Außerdem ist die europäische und die russische Wirtschaft massiv geschädigt.

      1. Stimmt wirklich alles was Sie sagen! Und am besten weiß das Putin selbst. Was sie da schreiben ist aber die Schuld der Menschen welche in den EU Mitgliedstaaten Wahlrecht genießen. Die haben dafür gesorgt das die EU derartige Entscheidungen trifft.
        Ich habe die letzten Jahre sehr viel Kritik an dem gehört was Putin tut. Ich höre fast nie, wie er es hätte besser machen können. Wenn mal was kommt sind es in der Regel Vorschläge die Russland schon mehrfach, ergebnislos versucht hat.
        Können Sie hier mal was konstruktives beisteuern?

        1. >“Was sie da schreiben ist aber die Schuld der Menschen welche in den EU Mitgliedstaaten Wahlrecht genießen.“

          Da kann ich nicht ganz beipflichten.

          Die Rochaden in div. Regierungen, sind dem WEF (und seinen YGL-Marionetten) zuzuschreiben,
          und nicht dem Wähler. Diese hatten darauf letztendlich überhaupt keinen Einfluss.

          1. Ich glaube ich verstehe was Sie meinen. Und natürlich gibt es verschiedene Ebenen der Macht. Natürlich steht der WEF da mit ganz oben. Aber das entbindet doch den einzelnen Bürger nicht der persönlichen Verantwortung. Man kann alle korrumpieren. Nicht nur Politiker! Es reicht eben nicht aller vier Jahre mal seine Tipps abzugeben oder das Problem mittels multiple choice zu lösen.
            Es wäre halt sehr wichtig sich ausgesprochen genau darüber zu informieren wer diese Leute sind die mich beherrschen sollen. Woher kommen die, wessen Interessen vertreten die und woher haben die eigentlich den ganzen Support?? Und in dieser Frage ist nicht wählen eben auch keine Lösung. Wenn nur noch die Vasallen wählen… .
            „Letztlich hatten die Wähler darauf überhaupt keinen Einfluss!“ Aber vorher schon! Vor allem die nicht Wähler

          2. So z.B. v.d.Lügen in Brüssel… – oder aktuell ein interner parlamentarischer Putsch in Rumänien – nun kommandiert ein yankee-höriger Militär als Premier den Staat… – usw… 😤

      2. Warum sollte man die Republiken nicht anerkennen? Das hat der Westen mit dem Kosovo & der ukrainischen Naziregierung doch auf sofort gemacht….. Über die Krim muss man nicht mehr reden…..die war, ist & wird IMMER russisch bleiben.

        Sie wollen kein „Drecksgas“? O.k., dann sollten Sie es lassen….. Und die Wirtschaft – in der EU – hat sich selber geschädigt!
        Was da mit Russland wird, muss man abwarten…aber die Musik spielt zukünftig in Asien….China & Indien sind ein Markt mit mehr als 3 Mrd. Menschen…….da kommt es auf die 500 Mio. Europäer nicht an…..

  2. Dem, was Thomas Röper vorschlägt, ist nichts hinzuzufügen. Es ist ja auch nicht neu. Offensichtlich ist aber die Langzeitstrategie des Westens eine völlig andere.
    Damit müssen wir uns abfinden.

    Ein Interessanter Kommentar zur Lage von Ex-Botschafter Craig Murray ist bei den NDS zu finden.

  3. Leider ist die Meinung des Fragestellers in Deutschland weit verbreitet. Eins muss man dem Mainstream lassen, die Arbeit ist Perfekt, wenn auch mehr wie abartig. Wenn man solchen Leuten eine ganz einfache Frage stellt: Wo wart ihr die letzten acht Jahre als der Donbass immer und immer wieder beschossen wurde? Eine Antwort bekommt man meistens nicht, man wird nur angesehen wie ein Außerirdischer!!!

  4. Ich persönlich würde fragen: wo waren Sie, Herr Kommentator, die letzten Jahre, nein Jahrzehnte und stellten diese Fragen an die Amis, die Saudis und sonst wen. Auf ein mal ist unser Land voll Friedenstauben und Pazifisten. Scheinheilige Doppelmoral wie immer. Überraschen tut mich das nicht. Aber ansonsten bleibt alles beim alten. Hier sind alle Nazis. Nicht gut. Dort sind auch Nazis, aber Putin ist halt der böse…

  5. Das heutige ‚Manifest‘ von Kanzler Scholz (heute 01.03.22) zeigt, dass die Einstellung der Kämpfe auch technisch unrealistisch wäre: „Bundeskanzler Scholz hat den russischen Präsidenten Putin erneut aufgerufen, den Angriff auf die Ukraine zu stoppen. … ruft den russischen Präsidenten Putin auf, den Angriff auf die Ukraine zu beenden. Putin müsse unverzüglich alle Kampfhandlungen einstellen, seine Truppen abziehen und zum Dialog zurückkehren, sagte Scholz nach einem Gespräch mit Luxemburgs Premierminister Bettel. … Zudem Scholz kündigte eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland an.“ – – – Es würden also die Kämpfe eingestellt, russ. Armee beginnt den Rückzug und die Sanktionen bleiben. Dann sitzt also Russland hinter einer siegreichen (slawa!) Ukraine und vor geschlossener Moskauer Börse?? Ja, und dann darf der ‚Westen‘ vorschlagen, wann ihm der Dialog passend beginnt? – Somit würde sich nach Vorstellungen dieses seltsam herumirrenden Bundeskanzlers die völlige Desillusionierung einer kopflosen deutschen Reichsregierung um den 09.11.1918 perfekt wiederholen: die hatten damals auch keine Logik, nur den ‚Scholz-Plan‘! Petitesse dabei: der Reichskanzler hatte seinen Zusammenbruch der Nerven und verpasste mit 36 Stunden Morphium-Schlaf sein eigenes Reichsende. Seinen ‚deutschen‘ Zusammenbruch (wenn beim Militär die Nerven versagen) hatte auch der Generalstabs-Chef von Moltke (‚Majestät, wir haben den Krieg verloren!‘) am 09. September 1914. Nach den eigenen Vorstellungen von Olaf Scholz hätte also Deutsches Reich den Krieg in Nordfrankreich schon nach 5 Wochen beenden müssen, aber Russen lt. Scholz schon nach 5 Tagen? Lieber Herr Scholz: „Im sinnlosen Durchhalten und unehrenhaften Schlussmachen waren Deutschland noch immer uneinholbarer Waldmeister!“

    1. Würde ich insgesamt zustimmen. Allerdings diese Vergleiche mit der Geschichte, gerne genommen 1914 oder 1939 sind ziemlich fehl am Platz da in damaligen geschichtlichen Vorgängen sehr sehr geframt und propagandistisch verdreht sind.
      1914 zb. wurde der deutschen Öffentlichkeit eingeprügelt das das Deutsche Reich der Kriegstreiber war. Erst ein Christopher Clark hat in dieses Narrativ ein großes Loch geschlagen, wobei tatsächlich klar ist das das Deutsche Reich nur zu einem geringsten Teil auch nur mitschuldig war.
      Ebensowenig sind irgendwelche „Zitate“ zu irgendetwas tauglich.

      1. Klarstellung. (1) Auch ich stimme Ihnen zu. Aber ich ziehe überhaupt keine Vergleiche zu Zusammenhängen größerer Tragweite, sondern begrenze mich auf rein episodische ‚Kleine Geschichte‘. Also: wie verhielten sich politisch Verantwortliche (im Sinne: operativ Gestaltende) in einer ähnliche Lage und wie beeinflusste dies die Lage und wie ging sie dann aus? (2) Ich beziehe mich auf Klett-Cotta, Autor: Rainer F. Schmidt ‚Kaiserdämmerung – Berlin, London, Paris, St. Petersburg und der Weg in den Untergang‘ (3) ein Scholz-Zitat ist immer tauglich, wenn mir darin eine ziemliche Dusseligkeit auffiele! Ich lebe in diesem Land, bekomme aber in der Mediokratie nur Zitate von ihm, um zu beurteilen, ob man bleiben oder schnellst verschwinden sollte. Meine persönliche Lage erlaubt mir diese Überlegung. „Und das ist gut so!“

        1. „Also: wie verhielten sich politisch Verantwortliche (im Sinne: operativ Gestaltende) in einer ähnliche Lage und wie beeinflusste dies die Lage und wie ging sie dann aus?“
          Wie gesagt: Allerdings diese Vergleiche mit der Geschichte, gerne genommen 1914 oder 1939 sind ziemlich fehl am Platz da in damaligen geschichtlichen Vorgängen sehr sehr geframt und propagandistisch verdreht sind. Auch diese Episoden. Und man kann kaum einen Autor ausnehmen.

          Und das scholz, naja, die ganze Regierung besteht aus unfähigen Kriminellen. Was soll man von einer Besatzungsverwaltung auch anders erwarten.

  6. Zu Diplomatie gehört Glaubwürdigkeit. In der sog. ‚Mobilmachungskrise‘ (Juli 1914) wusste das Berliner Außenamt durch einen ‚leak‘ in der russischen Botschaft in London, dass der britische Außenminister Grey notorisch lügt und täuscht. Was aber Grey nicht wusste, dass man es weiß. Mit Herrn ‚Außenminister‘ Steinmeier, titular: Freiherrn von und zu der Kyiv, weiß Moskau permanent, dass Deutschland lügt und täuscht! Da muss man sich keine Mühe machen und auf das Wunder eines ‚leaks‘ warten!

  7. Der Westen erntet den Sturm, denn er hat jahrelang Wind gesät. Dieser Kommentar ist in einer Wats Ap Gruppe auf vollkommenes Unverständnis gestoßen. Die Menschen kennen nicht die Hintergründe. Auch wird hier Angst geschürt, dass Putin danach weiter nach Westen vorrückt. In den Medien wird nicht erzählt, was Russland will. Da wird nur gesagt, dass Russland der Nato vorschreiben will, wen sie in die NATO aufnehmen will. Von Sicherheitsinteressen aus russischer Sicht wird nichts erzählt.
    Die Vorschläge Russlands würden auch die EU viel sicherer machen, da die russischen Atombomben auch ein paar tausend Kilometer weiter nach Osten verlagert werden. Die EU wäre somit nicht mehr direktes Angriffsziel. Aber unsere Politiker arbeiten nun einmal nicht für das Volk, dass sie eigentlich vertreten sollen.
    Genauso ist es mit der Abschaltung vom SWIFT. Egon W. Kreutzer bringt es in einem Beitrag auf dem Punkt. Russland vom SWIFT abzuschalten ist wie eine Atombombe. Jedoch nicht gegen Russland sondern gegen die EU. Ich gehe da sogar noch einen Schritt weiter. Russland vom SWIFT abzuschalten wird die EU auseinanderbrechen lassen.
    Den Krieg zu beenden wäre für die NATO ein leichtes, würde unsere Sicherheit erhöhen, Militärisch und auch Energetisch. Aber wir gießen nur noch mehr Öl ins Feuer. Deutschland wird jetzt für eine halbe Milliarde € Waffen in die Ukraine liefern. Abgesehen davon, dass diese Lieferung wahrscheinlich von Russland abgefangen wird, wird sie den Krieg nur verlängern und für noch mehr Opfer sorgen, wenn diese die Ukrainer wirklich erreicht. 500 Millionen zum Fenster rausgeschmissen.

    1. Die folgenden Worte sind vom Goldfasan Göring an „seinen“ Psychologen im Gefängnis. Sie werden eientlich Julius Cäsar zugeschrieben, scheinen aber von ihm zu stammen und es hat sich bis heute nicht geändert und ist aktueller als auch schon. Dies hüben wie drüben (dort vielleicht noch viel mehr).

      …Later in the conversation, Gilbert recorded Goering’s observations that the common people can always be manipulated into supporting and fighting wars by their political leaders:

      We got around to the subject of war again and I said that, contrary to his attitude, I did not think that the common people are very thankful for leaders who bring them war and destruction.

      „Why, of course, the people don’t want war,“ Goering shrugged. „Why would some poor slob on a farm want to risk his life in a war when the best that he can get out of it is to come back to his farm in one piece. Naturally, the common people don’t want war; neither in Russia nor in England nor in America, nor for that matter in Germany. That is understood. But, after all, it is the leaders of the country who determine the policy and it is always a simple matter to drag the people along, whether it is a democracy or a fascist dictatorship or a Parliament or a Communist dictatorship.“

      „There is one difference,“ I pointed out. „In a democracy the people have some say in the matter through their elected representatives, and in the United States only Congress can declare wars.“

      „Oh, that is all well and good, but, voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked and denounce the pacifists for lack of patriotism and exposing the country to danger. It works the same way in any country.“

      Quelle xxzz://www.mit.edu/people/fuller/peace/war_goering.html

      „mit“ mit steht für Massachusets instiute for technology

  8. Sehr richtig! Wobei die werten Damen und Herren Abgeordneten begeistert aufstanden und Ovationen gaben, als der Präsident der Ukraine von der Video-Leinwand her stolz ankündigte: „Wir wollen gleichberechtigtes Mitglied der EU sein!“ – Vielen Abgeordneten fielen unendlich ein Stein vom Herzen: ‚unter soviel Armenhäusern Osteuropas endlich wieder mal ein potenter Netto-Zahler unter’m Horizont!‘

  9. Ich bin über Ihre Positionen zum russischen Überfall auf die Ukraine einigermaßen entsetzt, dies umso mehr, weil ich Ihr Buch „Corona Inside“ gelesen und sie darin als einen an der Wahrheit interessierten Journalisten erlebt habe.

    Was Sie hingegen jetzt schreiben grenzt an Propaganda, wenn es nicht schon solche ist.

    Ja, die Ukraine sollte vorzugsweise weder in die Nato, noch in die EU. Jedenfalls bis zum Überfall der Russen klang das für mich plausibel und man hätte es vertraglich absichern sollen.

    Nach dem Einmarsch hingegen kann man nur sagen, dass Putin bewiesen hat, dass die Ukrainer mit ihrem Beitrittswunsch richtig lagen.

    Und man sollte vielleicht noch einige andere Fakten anerkennen.
    Zuvorderst, dass die Ukraine völkerrechtlich ein souveräner Staat ist. Und das der Einmarsch in dieses Land ein rechtswidriger Angriffskrieg ist.
    Daran ändert auch Putins erfundener Genozid oder ein vermeintlicher ukrainischenr Angriff auf Separatisten im Donbas nichts (der zudem vermutlich auch noch rechtmäßig wäre, denn die Separatisten selbst handeln rechtswidrig). Mich erinnert das eher an den „Sender Gleiwitz“. Überhaupt scheint Putin ziemlich weite Teile seines Drehbuchs beim Hitler abgeguckt zu haben.

    Am Rande darf man vielleicht auch noch erwähnen, dass es jedem souveränen Staat freisteht, sich seine Bündnisse selbst auszusuchen.

    Zu guter letzt Ihr Raketenargument:

    Putin hat mit Nordostpreußen eine schöne Abschussrampe vor unserer Haustüre.
    Wie sollen wir damit umgehen? Einmarschieren? Gerade aus deutscher Sicht lässt sich gewiss eine blumige historische Begründung a la Putin herbeireden.

    Ich kann verstehen, dass sie als jemand, der in Russland lebt, keine Kritik an Russland üben können. Aber man muss nicht die Propaganda des Kremels stützen.

    Putin hat sich selbst ins aus geschossen und ich muss ehrlich sagen, ich habe mich in ihm getäuscht. Das er kein „lupenreiner Demokrat“ ist, war mir klar, dass er aber wieder den in Europa längst als Geschichte angesehenen Angriffskrieg wiedereinführt? Das hätte ich für ausgeschlossen gehalten.

  10. Mal ganz nuechtern betrachtet. Die Donbass-Republiken haben sich einseitig als „unabhaengig“ vom urkrainischen Zentralstaat erklaert. Bis zum heutigen Tag hat dies, bis auf Russland, kein anderer Staat der Erde anerkannt. Ergo gehoeren Donetsk und Luhansk bis heute zum Bestand der Ukraine als voelkerrechtliches Subjekt. Im hoechsten Masse beklagenswert bleibt jedoch, dass sich die ukrainische Fuehrung sich nicht versteht, diesen Inner-ukrainischen Konflikt auf diplomatischem Weg beizulegen. Waren und sind – die mittlerweilen russischen Buerger – der Regionen Donetsk und Luhansk nur die „scape goats“, die „nur“ die Rolle des Ausloeser des Interessenkonflikts zwischen Russland und – mittlerweile – der uebrigen Welt und darueber hinaus, darstellen? Hierfuer spricht allerdings Russlands Kriegsziel, naemlich die voellige Demilitarisierung der Ukraine sowie die totale Entnazifizierung der ukrainischen Gesellschaft. Die Kalamitaeten der Donbass-Republiken sind demgegenueber, so mein Eindruck, voellig in den Hintergrund geraten.

    Wohlgemerkt, ich bin ein unbedingter Sympathisant von Russland, seiner Kultur und Geschichte. Nicht nur geografisch, sondern auch kulturell steht mir Russland nahe. Im Gegensatz zu den USA, die ich mehrfach bereist habe, wo ich auch beruflich taetig war und ich meine, mir daher ein gew. Urteil anmassen zu koennen. Bereits nach meinem ersten Besuch vor rd. 30 Jahren war ich zu dem Ergebnis gelangt, in diesem Land nicht leben zu wollen.

    Demgegenueber bin ich gegenwaertig mit dem ausgegebenen Ziel der „besonderen“ militaerischen Massnahmen nicht gluecklich, weil sie meiner – unmassgeblichen – Meinung nach Russland eher schaden als nutzen. Jeder zusaetzliche Tag der russischen „Intervention“ vermehrt den angerichteten Schaden. Wenn nicht schon bereits ein Paria, wird die „road to perdition“ fast schon stuendlich immer steiler. Ich moechte das nicht; denn Russland hat ein solches Schicksal nicht verdient!

    Ich hoffe nur, dass sich schlussendlich T. Roepers Mutmassung bestaetigt, dass Russland Informationen erhalten hat, die am Ende die Vorgehensweise der russischen Streitkraefte zweifelsfrei rechtfertigen koennen.

  11. Sehr geehrter Herr Röper, bitte veröffentlichen Sie noch einmal den Vertragsentwurf, den Russland vor Weihnachten den USA übersandt hat. In original englischer Sprache ist er im Netz schwer zu finden. All die Kritiker, die jetzt in allen Foren und auf so vielen Seiten entsetzt sind, schweigen einfach darauf. Er beweist ganz genau, dass Russland Sicherheitsbedenken damit klar formuliert und dem Westen auch umfänglich bekannt waren. Fragt man dann nach einer Einschätzung dazu, kommt immer die gleiche Mainstream-Leier und darauf wird fast nie eingegangen. Ein großer Teil der Menschen kennt diesen Vertragsentwurf nicht einmal, der ihn kennt und ignoriert, weiß ganz genau, warum er das tut. Wenn jetzt der Westen Waffen in die Ukraine liefert, zeigt es doch nur, dass er nicht einen Millimeter an Frieden und Sicherheit in Europa interessiert ist. Als die USA den INF-Vertrag einseitig kündigten, war schon lange klar, wohin die „Reise“ geht. Auch dazu tiefes Schweigen der so aufrechten Demokraten und angeblichen Friedenstauben.

  12. Veroníka Naidenova: ENT-NAZI-FIZIERUNG – HINTERGRÜNDE DER MILITÄRISCHEN AKTION IN DER UKRAINE
    pdf-Datei zum Herunterladen: 52 Seiten und 26,6 MegaBytes – Stand 28. Februar 2022

    INHALTSVERZEICHNIS
    01 Staatlicher Nationalsozialismus, Verfolgung und Ermordung von Russischsprachigen

    01.1 Die ukrainische Armee bombardiert seit acht Jahren Städte in der VRD und der VRL, die Zivilbevölkerung wird getötet.

    01.2 In den Jahren 2014-2021 tötete das ukrainische Militär mehr als 150 Kinder in der VRD und VRL und verwundete noch mehr.

    01.3 Russischsprachige Menschen wurden im „Gewerkschaftshaus“ absichtlich verbrannt (Odessa 02.05.2014). Es gibt keine Ermittlungen zu der Gräueltat.

    01.4 Ukrainische Militäreinheiten und Freiwillige foltern, entführen und vergewaltigen auf dem Gebiet der VRD und VRL.

    01.5 In der Ukraine verprügelt man für die russische Sprache.

    01.6 Entlassung wegen der russischen Sprache, Verweigerung von Arbeitsplätzen.

    01.7 Ukrainische Behörden legitimieren Verfolgung.

    01.8 Die ukrainischen Behörden betrachten die Bewohner von VRD und VRL als „Abschaum“.

    01.9 Faschistische Organisationen existieren offiziell in der Ukraine.

    01.10 Der Nazismus in der Ukraine wird auf staatlicher Ebene unterstützt.

    02 Die Ukraine wurde auf einen militärischen Angriff auf Russland vorbereitet, einschließlich der Möglichkeit eines Atomschlags.

    02.1 Die Ukraine hatte die Möglichkeit und den Wunsch, eigene Atomwaffen zu bauen und gegen Russland einzusetzen.

    02.2 Das Ausland pumpt die Ukraine mit Waffen voll, auch für offensive Operationen, nicht für die Landesverteidigung. Seit 2016 werden tödliche Waffen an die Ukraine geliefert.

    03 Die Ukrainer werden dazu manipuliert, Russland zu hassen. Der Westen braucht sie für politische, wirtschaftliche, kulturelle und militärische (NATO) Vorstöße an unseren Grenzen und schwächt den Staat.

    03.1 Ukrainische Politiker schüren offiziell den Hass auf Russland und treiben die Ukrainer in Richtung Krieg. Sie versuchen, die Weltgemeinschaft in den Konflikt hineinzuziehen.

    03.2 Ukrainische Journalisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens hetzen die Ukrainer aggressiv gegen die Russen auf.

    03.3 Die Ukraine führt mit direkter Unterstützung und Finanzierung durch die USA einen aktiven Informationskrieg gegen den Donbass und Russland. Ab Dezember 2019 wird in der Ukraine ein Netz von Zentren für informationspsychologische Operationen (IPOSOs) eingerichtet.

    04 Westliche Politiker entwickeln absichtlich Nazi-Bewegungen in der Ukraine, um Hass gegen Russen zu schüren und eine direkte militärische Bedrohung zu schaffen. Der Westen verurteilt zwar Russland, ignoriert aber nicht nur den Faschismus in der Ukraine, sondern unterstützt ihn sogar finanziell, um den Hass auf Russen zu schüren.

    04.1 Ausländische Politiker und Militärs nehmen offen Kontakt zu ukrainischen Nazis auf, unterstützen sie mit Waffen und Ausbildung: „Mirotvorets“.

    04.2 Der Westen finanziert offen Nichtregierungsorganisationen in der Ukraine, um den Hass auf die Russen zu schüren.

    04.3 Der Nationalsozialismus in der Ukraine löst bei westlich denkenden Menschen Angst aus.

    05 Im Gegensatz zu den ukrainischen Chauvinisten arbeitet die russische Armee gerade an militärischen Objekten des Widerstands zum Schutz der Zivilbevölkerung.

    05.1 Der Vormarsch der russischen Truppen verläuft friedlich, ganz im Gegensatz zu den Aktionen der Luftwaffe in der VRD und VRL. Es gibt keine echten Berichte über negative Aktionen der russischen Streitkräfte. Das ukrainische Militär kapituliert massenhaft, da es die Nazi-Ambitionen der Führung nicht teilt.

    05.2 Mangelnder Konsens in der ukrainischen Gesellschaft über die Verantwortlichen für die derzeitige Situation

    05.3 Im Netz werden absichtlich Fälschungen über die Aktionen des russischen Militärs verbreitet.

    05.4 Ukrainische Elite flieht aus dem Land.

    06 Anhang: Geschichte von Stepan Bandera und die Rehabilitierung des Faschismus in der Ukraine durch die Behörden, einschließlich Wolodymyr Selenskyj

    06.1 Stepan Bandera wurde von den polnischen Behörden wegen der Morde zu lebenslanger Haft verurteilt und ist bis heute nicht rehabilitiert worden (d.h. er gilt als Verbrecher).

    06.2 Während der deutschen Besatzung terrorisierten Stepan Bandera und seine Anhänger, die mit Nazi-Deutschland kollaborierten, die Bevölkerung. Vor allem Polen und Juden wurden getötet.

    06.3 Nach dem Krieg lebte Stepan Bandera in München und arbeitete mit britischen Spezialdiensten zusammen.

    06.4 Für die Polen ist Stepan Bandera ein Symbol der Unterdrückung und Zerstörung ihres Volkes, was den Westen jedoch nicht daran hindert, die Sympathie der ukrainischen Behörden für ihn nicht zu bemerken.

    06.5 Die ukrainischen Behörden und Wolodymyr Selenskyj persönlich verherrlichen den Nazi-Bandera. Sie errichten Denkmäler für ihn. Sie lassen Paraden zu seinen Ehren zu, bei denen die Teilnehmer dazu aufrufen, Russen zu töten.

    1. Haste ne Quelle als Link? Am besten auch mit russischem Original zur Archivieren.
      Danke.

      „Der Vormarsch der russischen Truppen verläuft friedlich, ganz im Gegensatz zu den Aktionen der Luftwaffe in der VRD und VRL. Es gibt keine echten Berichte über negative Aktionen der russischen Streitkräfte. Das ukrainische Militär kapituliert massenhaft, da es die Nazi-Ambitionen der Führung nicht teilt.“

      Mir poppen seit einigen Tagen immer wieder Webcam Videos aus der Ukraine in den Browser, aus Kiev, Lwiw etc., also nicht direkt von der Grenze. Ich habe krampfhaft nach Kriegshandlungen gesucht, aber nix gefunden.

      Die westliche Propagandaprese berichtet das Gegenteil.

    2. Ein kleiner Beitrag zu Ihrer o.g. Auflistung: ÖRR Panorama Polit-Magazin 2014 https://youtu.be/H-FndJuMTnU
      Falls Links hier nicht erlaubt sind: youtube ARD | Panorama 2014 | Kiew: Welche Rolle spielen die Faschisten?
      Es gibt auch Dokus über das Massaker in Odessa, über die Bombardierungen im Donbass. Aber wie man schon an den Klicks an dem o.g. Clip sehen kann, interessiert es offenbar kaum jemanden. Dabei müsste es doch jeden Deutschen gruseln wenn er/sie so etwas sieht.

      Ähnlicher Russen-Hass spielt sich übrigens in den Baltenstaaten ab. Auch darüber gibt es Dokumentationen der ÖRR-Sender. Eindeutige Diskriminierung, aber der Westen drückt beide Augen zu und schwups haben wir drei Mitgliedsstaaten mehr in der EU gehabt.

  13. Und auch diesen Artikel würde ich gerne als PDF herunterladen und in mein Archiv schieben. Allerdings ist das entsprechende WordPress-Plugin nicht installiert (geht mit 4-5 Klicks, habe ich gestern auf meiner HP auch gemacht).

    So kann man das nur als hässliches html archivieren.

    Ansonsten ist den Ausführungen dieses Artikels nichts (inhaltliches) hinzuzufügen.

  14. In diesen „Antworten“ an die Russen steht das selbe inhaltsleere, vor Ideologie triefende Gesülze drin, wie man es auch aus den MSM kennt, unfassbar bei der Wichtigkeit solcher Verhandlungen! Als Diplomat würde ich mir jedenfalls schwer veralbert vorkommen, wenn ich solche Antworten auf ernstgemeinte Vorschläge bekäme.

    Die vielzitierte Kuba-Krise war ,soweit ich mich dunkel erinnere, außerdem auch nur eine Reaktion auf amerikanische Zündelei, auch damals ging es, meine ich, ursprünglich um Raketenstationierungen in der Nähe der damals sowjetischen Grenzen.

  15. Die einen mögen benoten: Ukraine-Krise, andere sagen Russland-Krise. Aber NATO-Krise ist doch auch sehr schön gesagt, ohne zu lügen? Es gibt zwei revisionistische Kriegsziele: Und weil Revision, ist es logisch nicht die Ukraine als Ziel! Westen will den wirtschaftlichen und politischen, den karthagischen Ruin Moskaus (als Revision der unverfrorenen Ablösung Jelzins durch Putin) und Moskau will NATO raus aus Osteuropa (als Revision einer so nicht genehmigten egomanen Sicherheits-Doktrin), und weil NATO sich durch Wortbruch inzwischen gründlich diskreditiert hat. Allein aus der Tatsache, dass der Nuklear-Schirm ein konventionelles Eingreifen nicht erlaubt, muss dies den Westen nun schier zur Weißglut treiben. Ich weiß das, ich hab‘ auch genug Prügel eingesteckt, wenn ich mich auf allzufernen Hinterhöfen rumtrieb. Nennt man: hie Strategische Überdehnung, dort Blaue Flecken.
    [nochmals oben zu user ‚klext‘ und der Erlaubtheit historischen Vergleichs 1914/2022] Wenn ich einen größeren Vergleich zu Sommer 1914 doch wagen darf: Ja, nach Stand der Geschichtswissenschaft ist (war) Deutschland 1914 der (kontextlose) Kriegstreiber. Jedoch wider alle Absicht, mehr mit unsteter Politik, schlechter Diplomatie, blödester Entscheidungen und (ultima vez) PANIK! – summa: technisch und tragisch, der Kriegstreiber im Sinne Versailles. Es gab aber auch strategische Kriegstreiber, die Entente cordiale und einen operativen Kriegstreiber, nämlich die seit 1912 revolutionäre Beschleunigung russischer Fähigkeiten zur Mobilmachung auf 50% der Zeit deutscher Planung. (was ihnen närrischerweise aber in fog-of-war selbst nichts einbrachte, siehe Tannenberg) – Aber das Entscheidende, was 1914 mit dem 24.02.22 logisch verknüpfen ließe: Es gab schon 1914 ‚ganz schön viel Jelzin‘! Deutschland wurde 1914 von Frankreich, Britain und Russia in die ungünstigere Position des ‚Kriegserklärers‘ gedrängt. Ebenso wie jetzt 2022 Russland denklogisch in ähnlichen Kategorien ‚präventiver Bereinigung‘ eines europäischen ‚Sicherheitssystems notorischen Wortbruchs‘ gedrängt worden ist. Oder um es mal ganz perfide umzudrehen: „Washington und Brüssel (aner)kennen nur die Sprache der Gewalt!“ und Ukraine ist dazu der Prügel! Allerdings im Sinne Roosevelt’sche Stick … war es leider schon weit zu spät (’speak softly and carry a big stick; you will go far.‘) … Also bringen historische Vergleiche durchaus gewissen Ertrag. … [so, nun darf ‚Hannes123sagt‘ wieder sehr entsetzt sein]

  16. Wirklich gut hat Corbett die denkbaren Sichten – gerade die kontroversen! – dargestellt.

    https://uncutnews.ch/the-corbett-report-die-ukraine-krise-was-sie-wissen-muessen/

    Ich denke, dass er dabei viele der Überlegungen eingepreist hat, die „wenn – dann“-Lösungen lassen sich dazu denken. Am Ende beschreibt er das echte Problem:

    Was ist das Interesse des „kleinen Mannes“, wo immer er auch lebt? Er sieht die akrobatischen Übungen der Teilnehmer an Klaus Schwabs NWO mit berechtigtem Zeifel und muss sich fragen, was davon ihn betrifft. Und da sieht es bei jeder Lösung für ihn dumm aus: er ist der einzige, der immer der Gelackte ist.

    Aber man kann nichts tun! Außer in seine Glaskugel schauen. Die meine nenne ich liebevoll „Klausi“, und sie erinnert mich an Cyber Polygon, jene ÜBUNG, die vor ein paar Monaten in weiser Voraussicht unter massiver Beteiligung der Sberbank durchgeführt worden ist. Und so bin ich gespannt, wie nach Event201 die Generalprobe dieses Mal laufen wird. Für das erste hatten wir ein Laborvirus, für das zweite genügt womöglich der Boykott, für den die ehemals neutrale Schweiz ihren Status opfert.

    Das einzige, was unglaubwürdig gewesen sein wird, ist auch dieses Mal, dass es dann wieder mal habe wissen können. Njet.

  17. Hallo Thomas,
    habe gestern Gerüchte gehört, dass Hacker Naftogas oder ähnliches angegriffen und geknackt haben, bei dem belastendes Material über Joe und Hunter Biden, sowie Verstrickungen von Obama ans Licht gekommen ist.
    Hast Du dazu was gehört, bzw. kannst Du was dazu sagen?

    Vielen Dank vorab!

    1. Ich habe auch eine Bitte an den Herr Thomas Röper.

      Bitte, übersetzen Sie für die deutschen Leser die auf YouTube veröffentlichte Videos, die von einem FachArzt (Narkologie) über „seltsame, aber eindeutige Gesten und Mimik“ des ukrainischen Präsidenten professionell , aus medizinischer Sicht (!) kommentiert wurde. Vielleicht gibt es hier unter den Lesern die deutsche Mediziner, die „das Problem“ des ukrainischen Präsidenten visuell ohne begleitende Übersetzung gleich erkennen und feststellen können.

      https://youtu.be/-yV8IK8CCV4

      oder:

      https://youtu.be/y16o2agow5Q

      Von mir:
      einen riesengroßen herzlichen Dank, Herr Röper für Ihre ausgezeichnete und vor allem faire journalistische Arbeit!

      1. Das ist wie mit den Puffs. Die machen Milliarden weil keiner hingeht. Verstehen Sie den Wink?:))

        Da muss man weder Russisch noch Ukraninisch können und auch das zweite Video nicht anschauen, denn es reicht das allererste Standbild um daraus schliessen zu können, das Vlodomir ab und zu in die andinische Kalkgrube steigen könnte und dort vermutlich mehrere 24 Stunden (am Stück) abhängt.

        Näme mich wunder wie die west ÖR solche Bilder hinbiegen würden, denn in der Ukraine kann es keine Nazis geben, weil Vlodomir ja jüdischer Abstammung ist. … und der Zitronenfalter faltet ja auch nur Zitronen und die Banane ist krumm, damit dem Bananenbieger die Arbeit nicht ausgeht.

  18. Selenskij betont in seiner Ansprache zum EUParlament in Strasbourg: „Ukraine kämpfe um Freiheit und das Leben! Und wir wollen (darin) gleichberechtigtes Mitglied sein!“ – Muss ich daraus schlussfolgern: 27 Staaten kämpfen um ihre Freiheit und das Leben?

  19. Hallo Thomas,
    ich hätte mal eine Frage, wenn es diese „Missionscamps“ mit mehreren tausend Nato-Soldaten gibt, wo sind die gerade bzw. was passiert gerade mit denen während des Einmarsches? Sind die vorher abgezogen? Ich habe dazu nämlich noch keinen Ton in irgendwelchen Medien gehört..

    Spasibo

  20. Ein Gedankenspiel „Erfolgreich durch russisches Modell?
    Auch, wenn man einen großen Teil der jetzigen Informationen im ÖR mit höchster Vorsicht konsumieren sollte, fällt doch eine Sache immer mehr auf. Der Westen sanktioniert sich selber in einer Art und Weise, die eigentlich früher undenkbar war. Kopiert man jetzt das unfreiwillige russische Modell und zwing die eigene Wirtschaft zum Umbau? Schneidet man sich selber von der eurasischen Platte und einem großen Teil Asien ab, um dem eigenen wirtschaftlichen Untergang zu entgehen? Zwingt man damit zum Umstieg auf alternative Energiequellen in viel kürzerer Zeit? Corona hat doch gezeigt, wie schnell man bestimmte Bereiche zeitlich gestrafft in den Fokus rücken kann. Ein Bill Gates weiß doch, warum er in Atomreaktoren investiert und warum diese plötzlich grün geworden sind. Warum wir E-Autos brauchen, die könnten wir damit selber betreiben. Was würde das bedeuten? Für die nächsten 10 Jahre wohl eine unglaublich triste Zeit. Arbeitslosigkeit, Verarmung, Firmeninsolvenzen, soziale Unruhen usw. usw. Eine Zuwanderung, die das noch verschärfen würde und den Markt für Arbeit lohntechnisch nach unten katapultiert. Wir würden wieder konkurrenzfähig zu China und anderen. Ich habe nie an den „The Great Reset“ geklaubt, aber so langsam denke ich darüber mehr und mehr nach. Russland hat durch die Sanktionen selbst ein geändertes Wirtschaftssystem aufbauen müssen. In der Landwirtschaft zB. muss das wohl sehr erfolgreich sein. Kopieren wir jetzt indirekt diesen Weg. Wie gesagt, ein reines Gedankenspiel und erhebt sichern nicht den Anspruch auf eine tiefgreifende Analyse oder wirtschaftlichen Kenntnissen.

    1. Also was ich bei Ihren durchaus richtigen Ausführungen nicht verstehe ist, wieso sie in Sachen „The Great Reset“ von „glauben“ sprechen? Gehören Sie evtl. zu den Menschen, die schlicht nicht wissen, das Klaus Schwab ein gleichnamiges Buch geschrieben hat, welches quasi das Handbuch zu selbigem ist?
      Ein ähnliches Phänomen kennen wir ja auch von z.B. Brzezińskis Handbuch zum Ukraine-Konflikt.

  21. NEWs: Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hat Russland mit einem Zusammenbruch der dortigen Wirtschaft gedroht. „Wir werden einen vollständigen wirtschaftlichen und finanziellen Krieg gegen Russland führen“, sagte Le Maire am Dienstag dem Sender France Info. Er wolle keinen Zweifel an der Entschlossenheit der Europäer (sic!) lassen. Die beschlossenen Sanktionen seien von unbestreitbarer Effizienz. „Wir werden den Zusammenfall der russischen Wirtschaft bewirken.“ – – – Wäre das eine offizielle Kriegserklärung seitens Frankreichs?

    1. Das s.g. Einfrieren dieser Gelder, also den russischen Devisen die Sie hier ansprechen? kommt einer Beschlagnahmung oder auf deutsch: Diebstahl gleich und bedeutet m.M.n. nichts anderes als einen kriegerischen Akt. Also eine weitere Eskalation. Da der Verlust dieser Gelder, oder die Unmöglichkeit darauf zugreifen zu können, unter den aktuellen und noch zu erwartenden Umständen für Russland von existenzieller Bedeutung ist, hat dieser kriminelle Vorgang durchaus das Potenzial einer gewaltigen Eskalation. Und ich meine mächtig gewaltig!

  22. Zitat: „Putins erfundener Genozid “

    Wären Sie wohl bitte so freundlich, mir und vielleicht auch anderen hier zu erklären, was nach Ihrem Verständnis ein Genozid ist, bzw. in wiefern sich dieser vom völkerrechtlich definierten Genozid unterscheidet und wieso Putin einen solchen erfunden haben soll!?

  23. Wenn dieser Blog gegenüber russischen Staatsmedien und der russischen Regierung genauso kritisch wäre, wie er es gegenüber westlichen Medien und Regierungen ist, wie lange hätte er wohl in ihrer so unkritisch und wohlwollend betrachteten Wahlheimat Bestand – um nicht zu sagen, wie lange hätten Sie persönlich noch Bestand? Was Sie hier betreiben, ist das Mainstream made for Russia? Was genau macht einen zum Experten für Osteuropa (Experte für was eigentlich, Geschichte, Wirtschaft, Sicherheitspolitik oder mehr allgemein?) – allein die Tatsache, dass man dort lebt, die Sprache spricht und Medien konsumiert und übersetzt kann es ja nicht sein – würde mich ja zum Experten für Westeuropa machen?

    1. Aktuell Tschechien – du brauchst nur einen prorussischen Kommentar/Artikel „liken“ – und wirst mit 3 Jahren Knast bestraft… – und nun vergleiche deinen Kommentar mit der Realität… 🙄

    2. just-me:
      immer dieser kategorische Imperativ, furchtbar. Was Journalismus ist weißt Du hoffentlich, also die Wiedergabe von Fakten und NICHT von Meinungen. Nur weil das seit 1945 mit Lizenzen und Genehmigungen der amerikanischen Besatzungsmacht in Deutschland anders “ Framed“ wurde, bleibt es dabei, was Journalismus ist. Und was ist besser, als vor Ort zu sein, um Stimmung und Fakten vor Ort mit der Welt zu teilen.
      Das ist hier nicht das Wahrheitsministerium für das Herr Röper schreibt, dazu müsste er für eines der lizensierten MSM schreiben, tut er aber nicht und das ist gut so.
      Vorschlag: Schreib doch von Deutschland aus Deine Artikel über alles was wichtig ist im Kamerun. Die notwendigen Fakten kannst Du dann ja bei Google oder Wikipedia (am besten von Felix K.) finden. Nenn Dich dann Experte für was auch immer, kein Problem und der Rest kommt dann schon über Rezensionen, was andere über Deine Arbeit denken. Ansonsten Viel Glück und …. friedlich bleiben.

  24. Der Westen will den Konflikt nicht beilegen. Der hat auch vorher schon an der Grenze zu Russland Konfliktherde aufgebaut und einen Waffengang forciert, z.B. in Georgien und Usbekistan. Die Russen haben sich auf die Provokationen nur nicht eingelassen.
    Usbekistan ist ein führender Verbündeter der USA auf dem Territorium der Sowjetunion. Und das ist eine Provokation.

    Der Iran ist auch von Verbündeten der USA eingekreist. Scholl-Latour war wohl der letzte, der den Mut hatte, zu sagen, daß sich der Iran zu Recht bedroht fühle und allen Grund habe, sich atomar zu bewaffnen.

    Ein anderer Konfliktherd der USA ist Syrien. Der läuft allerdings unterm Radar. Der Verbündete des Irans soll ausgeschaltet werden.

    Als die USA den Irak angriffen, der Krieg war „illegal“, war es den Parteien verboten, übers Öl zu sprechen. Die durfen Öl nicht mal erwähnen.

    Die USA haben wirklich sehr viele mulimische Staaten überfallen und immer war Erdöl in der Gegend.

    Für mich begann der Konflikt bezeichnent mit dem Westen da, als Medwedew und Putin den „Kampf gegen die Mafia“ ausgerufen haben und Chodorkowskij verhafteten.
    Chodorkowski stilisierte sich selbst als Mann des Westens. Er versuchte, US-Unternehmen an Yukos zu beteiligen. Und da lag der Hase im Pfeffer. Hätte Medwedew tatenlos zugeschaut, wäre nichts passiert. Aber ihm wurde Steuerhinterziehung vorgeworfen. Mittlerweile sogar ein Mord.
    Genau beim Öl begann die Kampagne des Westens gegen Russland. Plötzlich galten Medwedew und Putin als Diktatoren und man war sich nicht zu schade, die Bande der ewig gestrigen Kommunisten, Pussy Riots Überfall auf eine Kirche und andere seltsame Gestalten als Demokraten zu bezeichnen. Die Oligarchen Russlands wurden zu „Freiheitskämpfern“. Ja, ja.
    Die wollten Parteien Gründen und die asozialste der Parteien bekam nun ausgerechnet die Unterstützung des Dissidenten Wladmimir Bukowki. (Die EU-Verschwörung) Alles Warnen vor dem Mann half nichts, man wollte hier einfach den kommunistische Gespenst an der Wand sehen.
    Die lupenreinen „Freiheitskämpfer“ werden von der Tagesschow auch jetzt wieder zu Demokraten stilisiert.

    Mit der Wieder- Verstaatlichung der Ölindustrie und Chodorkowkij drehte sich der Wind im Westen gegen Russland.

    Und die USA haben bisher alle Bestrebungen unterminiert, oft mit einem Regime-Change, oft mit einem an den Haaren herbeigezogenen Kriegsgrund, solche Verstaatlichungen zu verhindern. Für die US-Eliten ist die Verstaatlichung der Ölindustrie Kommunismus.

  25. „Wie Aggressor Russland die Kampfhandlungen sofort beenden könnte“

    In dem sie sich zurückziehen. Es ist Putin-Russland, die den Krieg startete, die souveräne Ukraine angriff und dort alles zubombt. Die Verantwortung liegt zu 100 Prozent bei Putin-Russland. Das Regime in Moskau muss abdanken!

    1. Anti-Anti-Spiegel:
      es tut mir sehr leid, dass Du erst vor 1 Woche aufgetaut wurdest, es hat sich aber sehr viel getan in der Zeit, als du eingefroren warst. Übrigens, die Friedhöfe sind voll mit Leuten, die zu 100% Bescheid wussten und sich dann im Gleichschritt für ihre Regierung aus Zentraleuropa ins Feuer begaben. Glaubst du im Ernst, dass es nochmal 27 Mio.Tote Russen geben wird, die wegen dem Wahnsinn von einigen wenigen untergehen. Krieg beginnt übrigens nicht, wenn der erste Schuss fällt… denk noch mal ein bisschen nach bevor Dein Wahrheitometer auf 100% geht. Überall mal lesen, hören, vergleichen, selber denken ist da ein guter Weg. Viel Glück …. und friedlich bleiben.

    2. Anti-Anti-Spiegel:

      souveräne Ukraine? Woher kommt die Erkenntnis? So souverän wie Deutschland mit Atlantikbrücke, German Marshall Fund, ect. ? Souverän ist der , der niemanden fragen muss. Die Ukraine ist so souverän wie meine 9 Jährige Tochter.

      1. Ich stimme Ihnen zu.
        Mittlerweile sollte jedem in Deutschland klar sein, dass wir nur ein Vasallenstaat der USA sind.
        So demütigend, wie der schäfrige Joe sich gegenüber unserem Scholzomat verhalten hat hätten sich frühere US Präsidenten nicht verhalten.
        Da lief so etwas hinter verschlossenen Türen ab.
        Oder beizeiten boten unseren Kanzler der USA die Stirn.
        Es liegt vielleicht auch an der Inkopentenz unserer Politiker, dass diese uns so in der Welt vertreten oder lächerlich machen.

  26. Der Brunnen geht so oft zum Brunnen bis er bricht. Der Westen hat wohl irgendwann einmal angefangen zu glauben, er könne sich alles erlauben. Jetzt ist das vorbei. Und das wird wohl auch so bleiben. Da kann der Westen insgesamt jetzt nur noch heulen. Die Idioten haben ausgeschissen. Ab jetzt steht Russland auf Augenhöhe mit den USA und wird solche Spielchen wohl nie wieder akzeptieren. Es wird wohl noch etwas dauern, bis der Westen und insbesondere Deutschland das verstehen werden. Hoffentlich stoppt Putin auch noch den weg in den Faschismus, den der Westen überall in den Schubladen liegen hat.
    Ich hoffe nur noch, dass das nicht eine Show ist um die ganze Welt in ein totalitäres System zu verwandeln, sondern, dass Russland aufräumt.

      1. just-me:

        mit dem Westen ist es wie mit Krebs der schon metastasiert, er ist überall. Wenn Du weisst, wie unser Geldsystem funktioniert, dann weisst Du wo der Westen ist, überall. Wo also hin? Weltraum vertrag ich nicht, zu viel Strahlung, bin ja kein Amerikaner, der die Strahlung aushält, zumindest die bis zum Mond.

  27. Ich glaube die Fragestellung „Wie der Westen die Kampfhandlungen sofort beenden könnte“
    könnte man auch ganz anders beantworten.
    Das was Sie in ihren Artikel skizzieren ist der zweite Schritt. Der erste Schritt ist , dass der Westen akzeptiert, dass die Ukraine den Krieg verloren hat.
    Das bedeutet, dass man keine Waffen mehr in die Ukraine liefert. Statt sich lächerlich zu machen mit kindischen Demonstrationen und Worthülsenbekenntnissen sollten man vielmehr mit Nachdruck auf die Ukraine einwirken, dass diese ehrenvoll kapituliert.
    Denn was derzeit passiert – hieran trägt der Westen eine große Mitschuld.
    Ich gehe soweit das ich Provokant folgende These aufstelle:
    An den Händen des Westen klebt Blut !!!!
    Man fordert indirekt Zivilisten sich für einen Staat zu opfern, der wirtschaftlich und militärisch am Ende ist.
    Ich möchte hinzufügen für sein Land zu sterben/ opfern ist nichts verwerfliches, doch nicht in einer Situation in der die Gegenseite jeden der kapituliert oder der ein Zivilist ist garantiert das diesem nichts geschieht.

  28. Genau so wäre es zu machen. Danke. Es wird aber nicht so gemacht, obwohl doch eine neutrale Pufferzone nicht nur die russische Sicherheit erhöht, sondern auch die deutsche. Die Global Leaders in der deutschen Regierung interessieren sich aber nicht dafür. Nun muss man wissen, dass auch Putin diesem Club angehört, auch er belässt die Oligarchen, auch er spielt Plandemie und was mich schon vor Jahren erstaunt hat, auch er nimmt am weltweiten Geoengineering teil. Ist eine gedankliche Arbeitshypothese, alle Oligarchen dieser Welt konnten sich darauf einigen beim nächsten globalen Niedergang ihre Macht zu behalten, so abwegig? Macht es nicht stutzig, dass Russland dem US Militär den gesamten benötigten Sprit verkauft, obwohl es doch gerade von dieser Seite seit vielen Jahren so sehr gedisst und sanktioniert wird? Kommt der Krieg nicht genau zur rechten Zeit? – wo das C-Narrativ durch die Weltbevölkerungen zunehmend unter Druck geraten ist?

    https://www.euro.who.int/de/countries/russian-federation/news/news/2014/05/who-and-russian-federation-sign-country-cooperation-strategy
    Am 18. Mai 2014 besiegelten die Russische Föderation und die WHO ihre Länder-Kooperationsstrategie, welche die fachliche Zusammenarbeit und Unterstützung für nationale Gesundheitskonzepte, -strategien und -aktionspläne sowie damit verknüpfte Aktivitäten im Sinne von „Gesundheit 2020“ auf mittlere Sicht festlegt. Die Strategie wird bis 2020 die Grundlage der Zusammenarbeit bilden.

    Wo man auch hinschaut, immer hängen alle mit drin, so dass ich das ganze eher für ein makaberes Theater halten möchte. Für mich sieht das aus, als ob diese Bande bereits dabei ist die Beute aufzuteilen und nun gegenseitig konkurierend um Positionen feilscht. Es soll also alles bereits gelaufen sein, die WHO wird Weltregierung, die Kriege halten uns auf Trab, der Geoengineering-Klimawandel gibt den background und Plandemien sorgen für die Auslieferung der eigenen Seele.

    Ja, der über 8jährige Krieg in der Ukraine ist real und bestialisch, aber lasst euch doch nicht verarschen, das war alles genauso geplant. Jetzt wissen wir auch endlich warum vorwiegend junge Männer im kriegsdiensttauglichen Alter nach Mitteleuropa angelockt werden, mit unseren volkseigenen Tunten, Gutmenschen und der bunten Wehr lässt sich doch nichts anfangen. Das Ukraine-Theater wird jetzt immer weitergehen, bis 2030 und vielleicht noch darüber hinaus – wenn es passt, wenn nicht, wird es durch „Klimawandel-Katastrophen“ einfach wieder ausgeblendet. Das läuft ja nicht weg.

    Ich vermisse bei all den Kommentaren, die ich lese, die bewusste Erkenntnis, dass wir es mit einer weltumspannenden Mafia-Bande zu tuen haben. Die werden sich irgendwann gegenseitig auffressen, aber erst nachdem die Völker komplett abgefrühstückt worden sind, es sei denn die Aufgewachten würden endlich mal aufwachen.

    1. Haben die sich schon alle geeinigt? Eine sehr interessante Sichtweise. Hat Macron Putin zu verstehen gegeben „jetzt darfst Du, wir machen dann ein großes mediales Theater, aber ansonsten halten wir die Füße still“. Jeder bekommt was vom Kuchen? Rettung des kranken Werte- und Wirtschaftssystems im Westen durch Selbstisolierung und Aufgabe globaler Handels- und Wirtschaftsverbindungen? Und Russland? Und China? Man baut keine neue Seidenstraße bis Europa unter dieser Prämisse, es sei denn man plante schon vorher, die am neuen eisernen Vorhang enden zu lassen. Das ganz andere Giganten im Hintergrund die Fäden ziehen, ist sicher vielen klar. Nur die möglichen Verbindungen richtig einzuordnen ist für viele ein Problem (mich eingeschlossen). Nehmen wir nur mal BRICS, um das es in letzter Zeit ruhiger wurde. Was für eine Menge an Menschen, was für ein gigantischer Markt. Ein übersättigter Westen verzichtet doch nicht darauf. Selbst, wenn die es den wahren Player dieser Erde ziemlich egal sein kann/ist, wo sie die Sahne abschöpfen können, es muss aber noch Sahne da sein. Es nützt denen doch nichts nur die „Bank“ zu wechseln. Es kann aber auch sein, dass ich Sie falsch verstanden habe. Mein Oberstübchen fühlt sich zZ. wie eine Zentrifuge an. Kein Gedanke hält mal still und bringt „Erleuchtung“. Denken kann echt anstrengend sein.

      1. Sehr geehrter Herr ustdigital, stellen wir uns nicht alle stets automatisch die Frage „warum?“ . Warum zielt auf Kausalzusammenhänge, Ursache – Wirkung. Es ist nicht möglich systemische Komplexe kausal zu beschreiben. Es würde ein undurchsichtiges Geflecht aus Beziehungsvectoren entstehen, die den Durchblick eher verstellen als dass sie ihn gewinnen lassen. Ich sage damit keinesfalls aus, dass ich etwa den Durchblick gefunden hätte. Ich möchte gerne darüber diskutieren und meine Erkenntnisse absichern bzw neue hinzu gewinnen. Wie kann das gelingen?

        Schauen wir uns dazu ein Schachspiel an, es könnte auch ein Go-Spiel sein, auf jeden Fall aber kein Glücksspiel.

        Auch wenn Sie Anfänger wären und Ihnen ein Meister gegenüber sitzt, hätten Sie die selbe Transparenz zum Spiel, vorausgesetzt sie machen sich gerade und schauen von oben auf den „frame“, nämlich das gesamte Schachbrett. Sollten Sie stark kurzsichtig sein, werden Sie sich ganz tief über das Brett beugen müssen und damit automatisch den Überblick verlieren. Schauen wir also von ganz oben auf ein Brett und begreifen wir die Figuren als manifestierte Beziehungsknoten, die sich gegenseitig verstärken, oder behindern, sich neutralisieren, oder dominieren können. Die Königs-Spielfiguren symbolisieren auf unserer Seite das, was uns das wichtigste ist und unbedingt geschützt werden muss, während der ‚gegnerische‘ König das darstellt, was wir uns alle wünschen und was es zu erringen gilt. Die ‚gegnerischen‘ Figuren stellen in unserer Simulation das ‚Schicksal‘ dar, das, was unserem gemeinsamen Wunsch entgegensteht, immer wieder Probleme bereitet und sogar droht, das für uns lebenswichtigste, nämlich unsere Königs-Spielfigur, bewegungsunfähig zu machen.

        Von hier können wir schon einiges feststellen. Alles, was wir wollen und uns entgegensteht, steht auf dem selben Brett. Außerdem ist all das, was gegen unseren Wunsch agieren kann, allerhöchstens gleich stark, kräftemäßig ein Spiegel unserer eigenen Fähigkeiten.

        Daraus ergeben sich systemische Fragen:
        ° Was ist uns allen das lebenswichtigste?
        ° Was ist unser aller Wunsch?
        ° Wer, oder was steht dem entgegen?
        ° Welche Subframes (Felder) gehören eigentlich zu dem Gesamt-frame (Schachbrett)?

        Wie Sie hieraus schon erkennen können ist die Frage, ob und wie Absprachen getroffen wurden, oder unter welchen Motiven, zunächst mal komplett irrelevant. Die dritte Frage beinhaltet zum ersten mal eine einfache Bewertung. Es ist relativ einfach zu bewerten, ob das, was unsere Regierung verlauten lässt, dem Frieden dient, wenn uns das aller lebenswichtigste der Frieden sein soll. Falls Sie zu der Erkenntnis kommen, dass unsere Regierung nicht das Ihnen lebenswichtigste verfolgt hat, bedeutet dies, sie spielt nicht auf Ihrer Seite, sondern gegen das, was sie unbedingt schützen wollen.

        Es ist nur eine Verbildlichung, wie das Schachspiel ja selber nur eine Projektion darstellt, denn man kann auch ohne Figuren und Brett spielen. Selbstverständlich sollte es nicht soweit gehen Persönlichkeiten als Figuren zu betrachten. Durch diese Verbildlichung kommt wie von selbst der Gedanke, dass das, was wir derzeit sehen, nur ein typisches Manöver ist.

        In der Schachsprache würde der Verlauf in etwa so lauten: Mit der Plandemie wurde das Zentrum besetzt, worauf die Bevölkerung gegen gezogen hat (Spaziergänge und sogenannten Alternativmedien, ich sage lieber mit Jounalismus), zwei Bauernzüge, die sich gegenseitig decken. Außerdem wurde die weisungsuntergeordnete Richterschaft entwickelt (Springer c3), worauf sich mutige Anwälte anschickten dagegen vorzugehen, Springer f6 mit Druck auf das Zentrum, worauf dieser Springer gefesselt wurde (Läufer g5), mit allerhand Schikane und Gesetzlosigkeiten im Richtersaal.

        Es ist kein Regelverstoß nach unserer Simulation, denn sie machen das, weil sie es machen können. Und alles, was Menschen können, gehört zum Regelwerk. Sie sehen aber auch, die kriminellen Übergriffe von Schlägern in Uniform wird in dieser Simulation nicht betrachtet, da sie weder eine strategische, noch eine taktische Bedeutung bekommen haben.

        Nun ist das Zentrum festgelegt, was die Gegenseite außerordentlich nervt. Es wird von der Gegenseite ein Angriff auf die Bauernkettenbasis vorbereitet, das Verbot der Alternativen Medien. Dieser Bauer steht aber gut gedeckt!, man kommt nicht weiter. Da fängt auf einmal ein Angriff auf den Königsflügel an (h4), der Ukrainekrieg, der schon 8 lange Jahre in der Pipe wartete, erstmals veröffentlicht von Dr. Ganser 2014. Ein typisches Schachmotiv, in der Realität ist es die Eröffnung einer zweiten Angstfront. Meine Bewertung: Der Angriff erfolgte zu früh! Fehler!!

        Diese hektischen Kriegs-Zurufe unserer Regierung soll die Bevölkerung animieren, das, was sie am meisten schützen wollen, hier die Königsfigur, per Rochade in vermeintliche Sicherheit zu bringen, wegzuschließen, eigentlich keine so schlechte Idee – aber doch sicher nicht auf die Brettseite des Angriffs, denn nur das ist zur Zeit möglich.
        Hier wird uns nun die Simulation wegweisend. Man kann ja auch in entgegengesetzter Richtung rochieren. Dazu müssen aber erstmal weitere Figuren (Kräfte, Argumente, Taten) entwickelt werden. Weitere systemische Fragen tauchen auf:

        ° Welche Kräfte/Argumente stehen der Bevölkerung noch zur Verfügung?
        ° Wo müssen sie positioniert werden um optimale Wirkkraft zu entfalten?
        ° Wo und wie werden wir das absichern, was für uns lebensnotwendig ist?

        So einfach ist Schach und – Sie sind nicht allein, Herr ustdigital.

        1. Ich spiele sehr gerne Schach, bin aber ein fürchterlich schlechter Spieler. Mein Gegner, ein Computer versaut mir schon seit vielen Monaten so manches Mal den Abend. Aber mal im Ernst, glauben sie wirklich, dass die falsch informierte und politisch schlecht aus/gebildete Masse diese Zusammenhänge verstehen kann oder auch verstehen will? Eine emotional handelnde Gruppe und wir Menschen handeln zum größten Teil als eine solche, werden immer genau darüber angreifbar bleiben. Ich verstehe durchaus, was Sie damit vermitteln wollen, aber damit überfordern Sie die „Schafe“ mit deren so „banalen“ Vorstellungen vom Glück und einer angeblich verhandelbarer Gerechtigkeit. Das ist gut für den Humanismus und gleichzeitig eine Katastrophe für Logik und Verstand. Die Wichtung überlasse ich aber gerne den Philosophen. Dazu ist mein Horizont etwas suboptimal ausgelegt. Ergo: Theoretisch wäre es logisch, all diese Zusammenhänge erkennen zu können und/um die nötigen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Praktisch haben wir aber kaum eine Chance. All das, was uns zu fühlenden Menschen macht, verhindert gleichzeitig unsere emotionslose Betrachtungsweise vorhandener Zusammenhänge. Davon lebt Propaganda, Framing und ideologische Manipulation. Für den größten Teil der Menschen spielt es keine Rolle wie groß und mächtig die Aasgeier sind, Hauptsache das eigene kleine Reich bleibt unberührt. Rückt die Gefahr näher, melden sich plötzlich die Sensoren und schalten auf Alarm. Waren es hunderttausende Tote im Irak, traurig, aber „sehr weit weg“. Jetzt klingelt die Gefahr schon an der eigenen Haustür, für die Ukrainer, Russland, Europa und der Welt, keine Spur von Logik, kein Erkenntnisgewinn, vollständige Verweigerung einer ganz banalen Lösung. Tust Du mir nichts, tue ich Dir nichts. Meine Hoffnung hält sich wirklich in Grenzen.

          1. Da haben Sie bedauerlicherweise Recht. Es ist nun mal für eine relativ kleine Gruppe Oligarchen viel einfacher sich auf eine Jagdtatik zu verständigen, als für die Träger einer Gesellschaft sich auf ein strategisches Ziel zu einigen. Jedoch ist der Anfang passiert. Auch heute sind wieder abertausende in ganz Europa auf die Strasse gegangen. Es werden immer mehr. Dürfen wir zuversichtlich sein? Wenn wir die Fehler ausnützen, dann ganz bestimmt.

            Es wird Zeit die Virusthese zu hinterfragen.

            Wir müssen uns nicht um den Ukraine-Krieg kümmern. Gehen Sie beruhigt davon aus, dass Oligarchen Pantoffelhelden sind, durch die Bank. Sie werden nicht mal in die Nähe eines Atomkrieges, oder einer echten Pandemie gehen. Wäre ja auch schade um das viele schöne Geld.

            Wir müssen schauen, dass wir im Zentrum mehr Druck machen. Das ist z.B. das Geld.

            Wir sollten Möglichkeiten schaffen, dass beispielsweise die Pflegekräfte freiberuflich werden und von Krankenhäusern gebucht werden müssen. Das wäre eine schön entwickelte Figur auf unserem Schachbrett, denn, man mag es kaum annehmen, aber auch unsere Politiker und sogar unsere Oligarchen haben Eltern, die alt geworden sind und Pflege benötigen. Kann man das für unethisch halten? Ganz bestimmt nicht, denn es wird ja keine Pflege verweigert. Nur müssten jene, die mal eben 100 Milliarden für das Militär ausgeben wollen, einen Bruchteil davon an die Pflegekräfte bezahlen. Ich denke dabei an 32,00 € pro Fachleistungsstunde, wobei 25,00 € an die Pflegekraft ausgezahlt wird, was summa summarum bei einem 160 Stunden Monat knapp 4000,00 € pro Monat wäre, wovon zwar ein gehöriger Batzen wieder der Krankenversicherung zufällt, aber der fette Batzen Arbeitslosenversicherung doch zurückbehalten werden kann, denn arbeitslos können Pflegekräfte in diesem Jahrhundert wohl kaum werden. Netto alleinstehend kämen ca 2800,00 € dabei heraus und damit wäre der Pflegenotstand erledigt. Verstehen Sie, das Zentrum muss angegriffen werden. Der Ukrainekrieg beschäftigt die Background-Player, nicht den Normalo-Bürger, das muss verdeutlicht und rigoros ausgenutzt werden. Was glauben Sie wie schnell dann wieder Frieden in der Ukraine einkehren wird.

  29. Ob „der Westen“ überhaupt daran interessiert ist, den Konflikt zu lösen?
    Ein paar Thesen:
    1. Der Krieg ist ein Mittel, um den Rüstungsetat kräftig ansteigen zu lassen (wie in Deutschland jüngst geschehen)
    2. Der Krieg befeuert die Rüstungsexporte (jetzt sollen sogar Flugabwehrsystem an die Ukraine geliefert werden)
    3. Der Krieg ist ein Mittel, um die Lebenshaltungskosten zu steigern (Warum muss Benzin teurer werden, wenn das doch aus Saudi-Arabien kommt?)
    4. Der Krieg stärkt die eigene Propaganda (Siehst Du, wir haben es immer gesagt: Der Russe ist aggressiv!)
    5. Der Krieg findet in der Ukraine statt, nicht in Westeuropa (Was soll’s, wenn sie krepieren. Gibt dann wenigstens noch ein paar nette Bilder zum Ausschlachten)
    6. Der Krieg ist ein Auflagnsteiugerungsmittel (Mehrseitige Berichte über Gräuel machen sich immer gut)
    7. Der Krieg ist ein virtueller Krieg (im Westen). Er findet hier großteils im Internet und in den Medien statt. Mnchmal hat man das Gefühl, es fehle nur noch die Meldung: „Die oberste Heeresleitung gibt bekannt…“ und man ist an den 2. Weltkrieg erinnert
    8. Der Krieg schürt Ängste und macht die Bevölkerung noch gefügiger, als es sie schon durch Corona wurde.
    9. Der Krieg bereitet die nächste Diskussion vor: Klima! Mit einer total gefügig gemachten Bevölkerung kann man alles anstellen, und sei es das Durchwinken von „Klimarettungspaketen“
    10. Der Krieg in der Ukraine lenkt von eigenen Missständen ab (u.a. Wirtschafts- und Coronapolitik, Afghanistan, Mali, Jemen)

    Sicher gibt es noch mehr. Aber da reicht mir erstmal.

  30. Herr Röper,

    Sie pochen auf die Grundakte, dann sollten Sie auch lesen: „Verzicht auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander oder gegen irgendeinen anderen Staat, seine Souveränität, territoriale Unversehrtheit oder politische Unabhängigkeit in einer Weise, die mit der Charta der Vereinten Nationen oder der in der Schlussakte von Helsinki enthaltenen Erklärung über die Prinzipien, die die Beziehungen der Teilnehmerstaaten leiten, unvereinbar ist“.

    Angriffe gewisser Kräfte auf das Gebiet Donbass DARF NICHT Grund für einen Krieg sein; dafür gibt es Gerichte, die tätig sein müssen. Und sollten diese versagen, dann gehen Sie einen eigenen Rechtsweg. Ich wäre einverstanden, würden Sie schreiben, dass Russland aber auch der Westen schwere politische Fehler zu Beginn der Ukraine Krise gemacht haben. Putin aber im Glanzlicht erscheinen zu lassen, das hat für mich ein gewisses G’schmäckle.

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