Ukraine-Konflikt

Wie die USA die Friedensverhandlungen sabotieren

Ich weise immer wieder darauf hin, dass die USA keinerlei Interesse an einem Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine haben. Hier werde ich aufzeigen, warum das so ist.

Um den Ukraine-Konflikt zu verstehen, müssen wir uns zuerst seine Vorgeschichte anschauen. Erst danach gehe ich darauf ein, warum und wie die USA russisch-ukrainischen Verhandlungen über eine friedliche Lösung sabotieren.

Die Vorgeschichte

Der Konflikt begann mit dem Maidan, der ein von den USA unterstützter Putsch, ein Regimechange war. Nach dem Maidan sind nationalistische, ja neonazistische Regierungen in der Ukraine an die Macht gekommen, die einen Krieg gegen die ethnisch russische Bevölkerung im Donbass vom Zaun gebrochen haben. Details dazu können Sie in meinem Buch über die Ukraine-Krise nachlesen, von dem bereits eine ergänzte und überarbeitete Auflage im Druck ist.

Das Minsker Abkommen, das den Weg zum Frieden schon im Jahre 2015 ermöglichen sollte, hat Kiew in keinem Punkt umgesetzt, sondern den Krieg gegen die – angeblich – eigenen Landsleute im Donbass fortgesetzt. Russland hat acht Jahre zähneknirschend, aber geduldig versucht, eine Lösung auf dem Verhandlungswege zu erreichen. Die russische Geduld ging ihrem Ende entgegen, als auch Deutschland und Frankreich Ende 2021 die Umsetzung des Minsker Abkommens offen abgelehnt haben.

Da die USA die Ukraine immer offensiver in die NATO gezogen und weil die NATO unter dem Deckmantel von Ausbildungsmissionen Militärbasen in der Ukraine errichtet hat, hat Russland im Dezember 2021 ultimativ gegenseitige Sicherheitsgarantien von den USA und der NATO gefordert. Die USA und die NATO haben das Ende Januar abgelehnt. Als der ukrainische Präsident Selensky auf der Münchner Sicherheitskonferenz dann auch noch die Entwicklung eigener Atomwaffen angekündigt hat, war für Russland das Maß voll.

Nur Tage nach Selenskys Ankündigung, eigene Atomwaffen entwickeln zu wollen, hat Präsident Putin die Donbass-Republiken als selbständige Staaten anerkannt und mit ihnen Beistandsverträge geschlossen. Er endete seine Rede an die Nation zu dem Thema mit einer eindringlichen Warnung an Kiew, die Provokationen endlich einzustellen:

„Und von denen, die in Kiew die Macht übernommen haben und halten, fordern wir die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten. Andernfalls wird die Verantwortung für die mögliche Fortsetzung des Blutvergießens ausschließlich auf dem Gewissen des Regimes lasten, das das Gebiet der Ukraine regiert.“

Kiew hat danach den Beschuss des Donbass massiv erhöht, woraufhin Russland am 24. Februar militärisch eingeschritten ist. Aber Russland hat sofort auf Verhandlungen gesetzt und gehofft, dass Kiew den Ernst der Lage nun erkannt hat und zu ernsthaften Verhandlungen bereit ist. Schon vier Tage nach Beginn der Operation hat Russland seine Truppen ein erstes Mal gestoppt, als es nach dem Beginn von Verhandlungen aussah.

Aber Kiew ist vollständig von den USA abhängig und die haben kein Interesse an Verhandlungen. Warum das so ist und wie die USA die Verhandlungen sabotieren, schauen wir uns nun an.

Die USA sabotieren die Verhandlungen

Russland hat direkt nach Beginn der Operation das Gespräch mit Kiew gesucht, denn für Russland war das militärische Eingreifen die letzte Option, nachdem alle vorherigen Verhandlungsversuche von Kiew und dem Westen abgelehnt worden waren. Russland hatte wahrscheinlich – wenn auch naiv – darauf gehofft, dass Kiew nach einigen Tagen verstehen würde, dass Russland es ernst meint und dass Kiew endlich zu Verhandlungen bereit sein würde.

Aber das Gegenteil ist geschehen. In Kiew treffen noch immer die USA die Entscheidungen, was man daran erkennt, dass Kiew bei den Verhandlungen am 29. März in Istanbul endlich angefangen hat, ernsthaft über Frieden zu verhandeln, danach aber aus den USA keinerlei Rückhalt für Kiews Vorschläge gekommen ist. So hat Kiew seine eigenen Vorschläge inzwischen de facto wieder kassiert.

Der wichtigste Vorschlag Kiews betraf den NATO-Beitritt der Ukraine. Kiew hatte angeboten, dass die Ukraine sich eine Neutralität in die Verfassung schreibt und keinem Militärbündnis beitreten wird. Im Gegenzug hat die Ukraine Sicherheitsgarantien gefordert, die denen des Artikel 5 der NATO entsprechen sollten. Das bedeutet, dass die Garantieländer die Ukraine bei einem Angriff eines anderen Landes militärisch unterstützen. Als mögliche Garantieländer wurden die ständigen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates (also die USA, China, Frankreich, Großbritannien und auch Russland) sowie anderes Länder wie Israel, Deutschland, Polen, Kanada und die Türkei genannt.

Während einige der Staaten, die als Garanten auftrete sollten, zum Beispiel Frankreich und Italien ihre grundsätzliche Bereitschaft dazu gezeigt haben, haben sich die USA dazu immer nur ausweichend geäußert, was im Klartext bedeutet, dass sie diese Lösung ablehnen. Wenn Reporter US-Außenminister Blinke danach fragen, dann ist er sehr ausweichend, was vor einigen Tagen zum Beispiel so klang:

„Wir stehen auf allen Ebenen in ständigem Kontakt mit unseren ukrainischen Partnern und erörtern unter anderem, ob es eine Möglichkeit für eine Verhandlungslösung gibt, <…> was getan werden kann, um sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt, dass die Ukraine sich weiter verteidigen und eine russische Aggression verhindern kann. Ich werde nicht ins Detail gehen, was das beinhalten könnte, aber eine Reihe von Ländern diskutieren genau dies mit der Ukraine“

Eine solche Verhandlungslösung wäre für die USA eine geopolitische Niederlage, denn sie wollen die NATO – und damit den eigenen Machtbereich – weiter ausbauen. Daher verlängern die USA die Kämpfe in der Ukraine lieber, anstatt auf die mögliche NATO-Mitgliedschaft der Ukraine zu verzichten.

Die USA kämpfen bis zum letzten ukrainischen Soldaten

Die USA haben ganz generell kein Interesse an einem Ende der Kämpfe, denn die geben den USA den Vorwand, immer härtere Sanktionen gegen Russland zu fordern und die anti-russische mediale und politische Kampagne weiter zu steigern. Das ist genau das, was die USA seit Jahren wollen und was sie nun endlich bekommen haben. Den USA kamen die Ereignisse von Butscha daher gerade recht, denn sie haben den Vorwand geliefert, alle Verhandlungen erst einmal abzubrechen und die Sanktionen gegen Russland noch einmal zu verschärfen.

Putin sagte mal, dass die USA „bis zum letzten Blutstropfen des letzten ukrainischen Soldaten“ gegen Russland kämpfen würden. Und genau das ist nun eingetreten, denn die USA liefern massenhaft Waffen, aber setzen keinen einzigen eigenen Soldaten ein. Stattdessen verlängern sie die Kämpfe, bei denen in erster Linie ukrainische Soldaten und Zivilisten sterben.

Für die USA läuft alles nach Plan, denn sie haben Russland eine Zwickmühle gebaut, in der es nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hatte. Und nun haben die USA Russland da, wo sie es haben wollten: Nämlich in einem teuren Stellvertreterkrieg. Das ist für die USA ein altbewährtes Mittel, nur leider verschweigen die westlichen Medien geopolitische Zusammenhänge so sehr, dass sie sogar die Geschichte umschreiben, wie dieses Beispiel zeigt.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

79 Antworten

  1. Dazu paßt das hier – hätte kaum mehr zu hoffen gewagt, daß es im „eu-parlament“ doch noch vernünftige Leute gibt…:
    https://rtde.site/kurzclips/video/135772-eu-politik-verlangert-ukraine-krieg/

    …und damit das nicht nur als einseitige Berichterstattung runtergemacht werden kann – hier auch noch einmal…:
    https://uncutnews.ch/eu-abgeordneter-haelt-zum-heuchlerischen-verhalten-der-eu-das-macht-mich-sowas-von-krank/

    Da bleibt halt doch noch ein klein Fünkchen Hoffnung – daß die „dollar-gezeichneten“ noch nicht alle/s beherrschen…

  2. Ich habe den Text (unten) zu einem Lawrow Video gesehen. Wenn der Text dazu stimmt, dann frage ich mich echt was da auf uns zu kommt:

    Man könnte den Eindruck gewinnen, dass sich die Russen wie naive Schulkinder haben verarschen lassen. Für ein Volk bei dem „Nudeln über die Ohren hängen“ (sowas wie 1. April nur das ganze Jahr) eine lästige Gewohnheit ist macht es mich fassungslos, wenn die Politiker den Ukrainern wirklich geglaubt haben sollen.

    Es ist wie ich schon mehrfach schrieb: die Russen können nicht erwarten, dass sich die Ukraine an irgend einen Vertrag halten wird. Ausser sie werden dazu gezwungen. Und danach sieht es im Moment nicht aus.

    Text:
    „Лавров понял, что его переиграли.

    Если перевести с дипломатического этот спич, то будет примерно так:

    «Мы согласовали вариант договора, вывели войска, а нас обманули‼️ Нас обвинили в резне в Буче, мы получили новые санкции.
    А ведь там подпись целого Арахамии стояла. Мы думали это что-то значит‼️»

    Вот так вот, работаешь министром почти 20 лет, а потом тебя Арахамия переигрывает

    1. @Freeswiss

      Schade, dass Sie NICHT die Originalquelle angegeben haben….ich habe mir das mal übersetzt & komme zu dem Schluß, dass es sich um eine Interpretation eines Journalisten(?) handelt.

      Lawrow ist Außenminister der RF – er ist kein Militär, der mit der MP zu Verhandlungen erscheint.
      „Jourrnalisten“ sind KEINE Analysten – ich glaub, das hat Putin auch mal öffentlich zu der Ami-Moderatorin gesagt…. & es ist wohl eine Tatsache….
      Natürlich muss AUCH verhandelt werden, das heißt aber nicht, dass ausschließlich dieser Aktion nicht auch etwas anderes passiert…

      Die meisten haben gar nicht verstanden, wie komplex alles tatsächlich ist & es nie darum geht, dass eine ODER das andere zu tun – sondern sowohl als auch!

      Also, lasst Euch doch nicht pausenlos von der Propaganda der meist geistig schlicht ausgestatteten Schreiberlinge vorführen….

    2. Im Text steht: “ Und nun haben die USA Russland da, wo sie es haben wollten: Nämlich in einem teuren Stellvertreterkrieg. „.
      Es wird leider immer noch übersehen, dass dieser Konflikt nicht mit Russland und der Ukraine enden wird.
      Wir (vor allem Deutschland aus strategischen Gründen) sind längst für die nächste Stufe verplant.
      Man will diesen Krieg und man will ihn auf europäischem Boden und man wird ihn bekommen!

      1. Es wird allerhöchste Zeit, dass Deutschland sich eigene Atomwaffen anschafft. Man sieht ja jetzt, wie es Staaten ergeht, die nicht über nukleare Schlagkraft verfügen und blöd genug sind sich stattdessen auf Sicherheitsgarantien anderer Staaten zu verlassen.

        1. Eigene Atomwaffen waren und sind immer eine gute Versicherung gegen eine US-Aussenpolitik.
          Warum sollte sich DE davor schützen wollen? Die sind doch schon hier bzw waren nie weg.

            1. Denkst du ernsthaft Russland würde Deutschland angreifen wollen?
              dann nenn mit bitte nur ein Grund warum?
              Hier gibt es nichts was Russland gern hätte.
              Weder Reccoursen noch Platz, das hat Ru selber zur genüge.

            2. Sie sollten sich mal belesen, es gab einen Grund weshalb DE KEINE Atomwaffen haben durfte….dann gibt es noch den Atomwaffensperrvertrag…. was glauben Sie denn weshalb man mit Nordkorea so einen Tanz aufführt wenn es so normal wäre, dass jedes Land Atomwaffen haben darf?!

              Im Übrigen will ich Sie nur mal daran erinnern, dass Russland wohl wenige Kriege gen Westen angezettelt hat – umgekehrt sieht das anders aus – aber der Punkt ist, dass die USA bisher die Einzigen sind, die tatsächlich in verbrecherischer Art & Weise Atombomben eingesetzt haben, ach ja & Napalm, Unranangereicherte Munition uswusf….

        2. Wir haben doch die Bomben der „atomaren Teilhabe“. Der Abwurf der Bomben auf Deutschland wird regelmäßig geübt. Wohin auch sonst? Die Panavia Tornado, die sie abwerfen sollen, sind eine Entwicklung aus der Zeit des Kanzlers Kiesinger (NSDAP/CDU), die DDR hatte damals Ulbricht. Die kommen niemals durch die russische Luftabwehr, können aber einen Streifen in Ostdeutschland durch Abwurf einer Kette von Atombomben für die Russen unpassierbar machen.

  3. Hm…Russen = gut, Westen = böse. Hört sich wie das Negativ der westlichen Berichterstattung an.
    Nato-Osterweiterung = böse, weil von Baker und Genscher ausgeschlossen –> stimmt.

    Aber halt mal, warum wollen denn alle diese ehemaligen „Sowjet-Kolonien“ in die Nato und die EU?
    Kann es was damit zu tun haben, dass die Russen nach 1945 in den Ostblock-Staaten ein Schreckensregime errichten haben, in dem die Menschen ideologisch nicht frei waren und wirtschaftlich gelitten haben?
    War das in Westeuropa auch der Fall? –> Nein. Eher das Gegenteil. Man durfte zunächst seine Meinung offen kund tun und die wirtschaftliche Situation war rosig.
    Gut, das mag heute anders sein, aber zunächst haben die USA eine Atmosphäre der Zuneigung und Begeisterung in Europe geschaffen. Das haben die Russen nicht, eher das Gegenteil.
    Das sollte man auch mal betrachten, wenn man sich über die heutige Haltung Europas wundert.

    1. „Kann es was damit zu tun haben, dass die Russen nach 1945 in den Ostblock-Staaten ein Schreckensregime errichten haben, in dem die Menschen ideologisch nicht frei waren und wirtschaftlich gelitten haben?“

      Nun ja, als junger Mensch mit antikommunistischer Gesinnung (Wessi) bin ich da hingereist, um zu sehen, wie es bei denen ist. Nach kurzer Zeit mußte ich mir eingestehen, daß es mir bei denen sehr viel besser gefiel als in der BRD. Von Büchen (BRD) nach Schwanheide (DDR) – ich war immer froh, wieder auf der richtigen Seite der Grenze zu sein. Das gilt auch für die anderen sozialistischen Länder, bis hin zur VR China.

      Aus heutiger Sicht: Die DDR wie auch die VR China hatten ein Ausmaß an Wohlstand und Freiheit, das aus heutiger Sicht (EU) utopisch wirkt.

      1. Ähm, ich bin in der DDR aufgewachsen und….nein.
        Keine Ahnung, wo und wann Du da warst, aber der Westen vor 1989 war mit Sicherheit freier und wirtschaftlich attraktiver als der Osten. Ansonsten hätte es die ganzen Aufstände in den Ostblock-Staaten nicht gegeben.

        1. Der „Westen“ war mit Sicherheit unfreier, aber auch wirtschaftlich attraktiver. War. Aus heutiger Sicht ist der Wohlstand der DDR etwas, was sich kaum noch jemand vorstellen kann.

        2. @SDV
          Was Sie hier erzählen ist einfach nur Westpropaganda!
          Die „Aufstände“ in Ostblock-Staaten waren wohl orchestriert – angefangen in Polen, dann die Gorbi-Puppe, die offensichtlich aus profilneurotischen Gründen weiter machte….

          Nach 1989 wollten sicher Ostblockländer in die EU – aber nur aus „geschenktes Geld ist geil“-Gründen – es war vom Westen gewollt, dass wer in die EU wollte auch in die NATO MUSSTE!
          Die EU = NATOd.

          Ansonsten kann ich nur ‚erzählen: Ich habe die Hälfte meines Lebens in der DDR verbracht & die andere im wiedervereinigten DE…..
          Ich war damals auch neugierig auf den Westen & hatte gehört, wie „frei“ man dort ist….
          Ich bin neugierig geblieben & habe festgestellt, dass der Westen mehr Schein als Sein war & ist…..
          Schon vor der Wiedervereinigung habe ich im Westen gearbeitet & war nach kurzer Zeit desillusioniert – meine Gedanken waren: “ Die können nur durch Betrug so „reich“ geworden sein, mit Intelligenz & echter Arbeit, wären die nie in diese „Machtposition“ gekommen“

          Ich habe mehr als 30 Jahre Azubis ausgebildet & konnte damals schon sehen, dass es riesige qualitative Unterschiede zu Gunsten des Ostens gab……inzwischen hat man sich auch diesbezüglich dem Westen angeglichen & ist auf einem Niveau weit unter der Teppichkante – aber o.k. dafür haben viele Menschen alles was die Welt & ein echtes Leben nicht braucht…..

          Und um ehrlich zu sein, im Osten habe ich IMMER meine Meinung gesagt – das wurde uns in der Schule genau so gelehrt – da hab ich mir sicher mal ’ne Beule geholt oder einen blauen Fleck, was aber meist an der Art & Weise lag, wie es vorgetragen wurde. Glücklicherweise hatte ich immer Menschen in der Nähe, die sich die Mühe gaben, mich darauf hinzuweisen…..

          Ich würde jederzeit wieder dahin zurück gehen…..es gibt Dinge im Leben, die sind einfach nicht käuflich & jeder hat nur EIN Leben……

          1. Nach wie vor bin ich der Meinung: von
            Polen bis Berlin waren es die ersten Maidan- Farbenrevolutionen, mit einem stillschweigenden, bestochenen Gorbatschow!

            Bestimmt hat er nach dem „Berliner Frühling“ nicht, wie erwartet, gehandelt und wurde deshalb von den USA durch Jelzin ersetzt

            1. Mag sein aber Gorbatschow ist eigentlich Derjenige, der verantwortlich ist, dass die Amis sich seit 89 so aufführen können.
              Nicht umsonst haben die NATOd-Truppen schon 89 ihr Manöver als Nuklearkrieg auf deutschem Boden geübt…so dass selbst DE das Manöver unter Protest verlassen hat.
              Gorbatschow hat nicht nur die sow. Betriebe zur Plünderung durch Komsomolzen ( siehe Timoshenko & Chordorchowski & Co.) freigegeben sondern auch zugelassen, dass die USA DE weiter als Besatzungsmacht hat….
              Das Einzige, was Gorbatschow vielleicht nicht wollte, war dass die SU aufgeteilt wird – er hat ja in baltischen Ländern Panzer fahren lassen…. Das hat den Amis sicher nicht gefallen….. Jelzin war eine Marionette, hat aber mit Putin wenigstens – wenn auch fast zu spät – was gerettet….

        3. Was ist Wohlstand?
          Dach über dem Kopf, voller Bauch, eine Arbeit die die ersten beiden Punkte möglich machen und vllt etwas mehr.
          Und die Realität?
          Statt der SED huldigen wir einer Ersatzmannschaft. Die müssen ihre Lügen nur erst unter den Fraktionen verteilen ehe das Volk belogen wird.
          Welchen Unterschied gibt es zwischen den Taten der Stasi und dem BND? Vielleicht die neuen technischen Möglichkeiten mehr nicht.

          Das soziale Miteinander war real nicht wie heute wo man schon „Freunde“ hat wenn ein paar Tasten klappern. Und bei Meinungsverschiedenheiten reicht ein Tastendruck und weg ist scheinbar das Problem. Ist es eben nicht wir haben nur neue Wörter dafür.
          Ah ja, die Freiheit, oft gefordert nie erreicht. Die die sie damals forderten können Freiheit nicht nicht bezahlen und die Anderen wollen noch freier sein als man ihnen heute zugesteht. Also was denn nun?

          Und warum wollen die ehemaligen Ostblockländer alle in EU und NATO? Das frage ich mich auch angesichts der auswanderungswilligen Bevölkerungen und importierten Politikern in den Ländern. Scheint nicht sonderlich attraktiv zu sein. Und irgendwie fühlen sich die Menschen im Umfeld der schleichenden Kolonialisierung durch Landnahme für Stützpunkte nicht sonderlich frei, glücklich und zufrieden. Woran das wohl liegt?

          Für einige mag der Wohlstand und der Traum von Freiheit Wirklichkeit geworden sein, bei den allermeisten ist fürs träumen kein Platz weil sie täglich darum kämpfen müssen die erstgenannten 2 Punkte zu schaffen, Dach über dem Kopf und einen vollen Magen.

          Ja es war nicht alles perfekt in der DDR aber für das was wir hatten haben unsere Eltern schwer arbeiten müssen, ohne 30 Tage Urlaub, Zeit für Auszeiten, Kindererziehung, großer Freiheit u.s.w.
          Die „Klugen und Woken“ von heute landen nicht erst nach 40 Jahren in ihr erschaffenes Nest sondern schon nach 10 oder 20 Jahren und werden dann merken das ihr Nest große Löcher hat weil die nächsten „Klugen und Woken“ sie bereits ausgemustert haben. Dann wird ihnen klar das sie nur scheinbar klug waren.

        4. @SDV ich bin absolut Ihrer Meinung und auch in der DDR geboren. Ich danke Gott jeden Morgen, das es Gorbatschow gab und ich in Freiheit leben darf! Leider macht das hier aber keinen Sinn. Hier geht es nicht um Diskussion, sondern um die Verbreitung von Kremlpropaganda! Ich kann nur jeden der Kremlpropaganda verbreitet bitten nach Russland auszuwandern. Nicht das Putin euch noch bei uns befreien will.

        5. Ich bin auch in der DDR aufgewachsen und habe sogar einen Persilschein (eigene Stasiakte , allerdings sehr dünn) . Mich hat kein Russe drangsaliert so wie die heutigen Westpolitiker. Zu DDR-Zeiten war ich freier als heute. Früher konnte ich noch nach den Seekarten von Marco Polo reisen , heute nirgends mehr wohin. Und bald werde ich mir die ganzen schönen Westwaren nicht mehr leisten können.

            1. Da kann man mal sehen was du für ein Niveau hast. Du willst Ossi sein?
              Hast doch keine Ahnung. Nach den Karten von Marco Polo reisen heißt in der DDR , man kann nur nach Osten fahren. Bist erst nach 1990 geboren?

              1. … dann sind Sie wirklich in einer anderen DDR, vermutlich im Tal der Ahnungslosen. Nach den Karten (Seekarten gibt es ja nicht) von Marco Polo wäre ich gern gereist, aber der war ja dort, wo kein DDR-Bürger hinkam. Russland hat er nie betreten.

                Ich möchte auch nicht von Ihnen geduzt werden. Ich kenne Sie nicht und möchte Sie auch nicht kennenlernen!

                1. @Mooses
                  autsch – eine intellektuelle Bankrotterklärung, die Sie hier bringen…. Entweder sind Sie gar nicht in der DDR aufgewachsen oder Sie gehörten damals schon zu denen, die dachten, die Tauben würden von alleine in den Mund fliegen & Nichtswissen macht auch nichts…..

        6. Ich habe auch die Hälfte meines Lebens in der DDR verbracht und ja, wirtschaftlich attraktiver war die BRD damals mit Sicherheit, allerdings war dieser Wohlstand schon damals auf Pump erworben und Sie sollten nicht vergessen, welcher Teil DL Reparationen leistete und welcher nicht. Freiheit- immer wieder gern gebraucht, aber denken Sie mal an das Berufsverbot Anfang der 70-er im Westteil des Landes, die Betroffenen fühlten sich sicher weniger frei. Und die BRD ist ja nur ein kleiner Teil des Westens, da gibt es auch viele wirtschaftlich schwächere Staaten, von der sozialen Komponente ganz zu schweigen.

    2. „Hm…Russen = gut, Westen = böse. “

      Die Welt kann man nicht in Schwarz und Weiß einteilen. Es gibt eine Menge Grautöne dazwischen.

      Nahezu jede Diskussion hinsichtlich der NATO-Osterweiterung endet letztendlich mit der Begründung, dass die ehemaligen Ostblockstaaten sich dem Einfluss Russlands entziehen wollten und daher dem Westen in Form der NATO angeschlossen haben. Wir leben ja in einer freien Welt, in der jede Nation frei entscheiden darf, oder? Grundsätzlich klingt diese Argumentation schlüssig, doch sie unterschlägt zwei Aspekte:

      1. Vollständige (Wahl-)Freiheit ist eine Illusion. Wären alle Länder/Gesellschaften frei, dann müsste man auch dem Iran zugestehen sich atomare Waffen zuzulegen.

      2. Wurde der Wille der Bevölkerung der jeweiligen NATO-Staaten berücksichtigt?* Im Falle des Assoziierungsabkommens der Ukraine mit Europa hatten die Niederländer sich dagegen aufgelehnt und eine Volksabstimmung durchgeführt. Mittels juristischer Tricks wurde der Wille dieser Abstimmung nicht berücksichtigt. Einerseits wurde behauptet, dass die Abstimmung für das niederländische Parlament nicht bindend sei. Andererseits wurde argumentiert, dass der Wille von ein paar Hunderttausend Personen nicht das Schicksal von Millionen bestimmen dürfe.

      Der Wille der Bevölkerung wurde noch nie wirklich berücksichtigt und wird. Unsere „Eliten“ verhalten sich wie Kinder, denen man erst beibringen muss, dass sie bei einem Brettspiel nur einmal Würfeln dürfen und nicht so oft bis das Ergebnis stimmt.
      Dieses Spielchen konnte man beim Brexit schön verfolgen. Wäre es nach den „Eliten“ gegangen, dann hätten sie die Briten so lange abstimmen lassen, bis das Ergebnis ihren Wünschen entsprochen hätte.

    3. Sie machen hier ein weites Feld auf, wo es keine einfachen und kurzen Antworten gibt. Unser Kollege @Humml kann da sicher einiges Kompetentes beitragen, denn er verfügt über ein gutes historisches und auch volkswirtschaftliches Wissen.
      Lassen Sie mich 3 Aspekte ansprechen:
      1.) Die NATO-Affinität vieler postsowjetischer Länder.
      Hier möchte ich Zweifel anmelden, ob wirklich die jeweiligen VÖLKER mit breiter Mehrheit dahinterstanden und -stehen, wenn die Propaganda der neu herrschenden prowestlichen Eliten nicht so stark und dauerhaft auf die einfachen Leute eingeprasselt wäre bzw. wenn warnende und skeptische Stimmen mehr und stärker hätten zur Geltung finden können. Ich erinnere mich noch an die DDR während und nach der politischen Wende. Da gab es einen runden Tisch, verschiedene Bewegungen und neue Parteien, die SED musste sich neu formieren usw. Das würde ich als demokratischen Aufbruch durchaus benennen. Aber schon Anfang 1990 hieß es dann sehr schnell nicht mehr „Wir sind das Volk“ sondern die etablierten Altparteien des Westens mit ihrer Medienmacht propagierten stark und wirksam „Wir sind ein Volk“ und es könne doch nur einen Weg geben, nämlich den des Anschlusses an BRD incl. NATO-Mitgliedschaft. Mahnende Stimmen hatten doch da medienmäßig nicht den Hauch einer Chance und damit waren die Volksmassen letztlich in ihrer Entscheidung bei Wahlen eben doch nicht wirklich frei. Also das was man jetzt Orban in Ungarn vorwirft, er drücke insbesondere durch seine Medienpolitik der Opposition förmlich die Luft ab, hat man selber praktiziert und das nicht nur in der DDR sondern genauso auch in allen anderen postsowjetischen Ländern. Und aus der heutigen Sicht betrachtet, bin ich mir sicher, dass auch damals schon die USA und solche Typen wie Soros fleißig im Hintergrund mitgewerkelt haben, um ihre Einflusszone auszudehnen.
      2.) Die Wirtschaftskraft des sozialistischen Systems sowjetischer Mach-art.
      Ja unterm Strich konnten die sozialistischen Volkswirtschaften nicht die hohen BIPs (um mal einen typischen Parameter zu nennen) erarbeiten wie die marktwirtschaftlich orientierten Volkswirtschaften insbesondere in USA , GB und BRD. Der sozialistische Wettbewerb konnte nicht den Innovations- u. Rationalisierungsdruck entwickeln, wie die Konkurrenz im Kapitalismus, obwohl auch diese durch fortschreitende Konzentrationsprozesse mehr und mehr eingeschränkt wurde. Wieder bezogen auf die DDR: sie war gewiss kein armes Entwicklungsland á la dritte Welt, aber es gab bei nicht wenigen Produkten doch zum Teil er-hebliche Mangelwirtschaft. Diese führte wiederum vielfach zum Erblühen eines Handels „unterm Tisch“ bzw. eines nicht geringen Schwarzmarktes, was für diejenigen, die nicht an der Quelle sassen, den Mangel noch verstärkte, was wiederum mehr und mehr zu Unmut und Protest führte. Man muss aber auch betrachten aus welch einem Kriegselend doch ein beachtlicher Aufbau gelungen ist. Wenn ich daran denke, was alles an Infrastruktur wieder aufgebaut wurde, bevor ich 1962 geboren wurde. Das darf man auf keinen Fall gering schätzen, wenn man nicht ungerecht urteilen möchte. Und die Sowjetunion als großer Bruder hatte doch selbst immense menschliche und materielle Kriegsverluste zu beklagen, sicher um ein Vielfaches mehr als die USA, die der BRD mit dem Marshallplan gleich zu Beginn kräftig unter die Arme greifen konnte. Und es darf auch nicht vergessen werden, dass die DDR und sicher auch andere sozialistische Bruderländer, einfach um an Devisen zu kommen, sich für den Westen im großen Stil zum „billigen Jakob“ machen mussten, in dem sie für geringes Geld Waren produzierten, die dann mit hohem Gewinn für die dortigen Konzerne vermarktet wurden.
      So haben die herrschenden Eliten mit Hilfe ihrer Polit- u. Medien-organe, also durch Propaganda und wirtschaftliche Ungerechtigkeit vor und nach der Wende für eine maßgebliche Eindämmung der Entwick-lung der sozialistischen Länder gesorgt bzw. nach der Wende haben sie in weiten Teilen gleich selbst die Macht in diesen Ländern übernommen durch ihnen hörige hiesige Parteien und Medien und andere Interessenverbände.
      3.) Meinungsfreiheit und Demokratie.
      Oberflächlich betrachtet schien und scheint der Westen da besser dazustehen. Es gibt verschiedene Parteien, die auch in gewissen Fragen programmatische Unterschiede hatten. Zum Beispiel war die CDU unter Adenauer bis Kohl gesellschaftspolitisch konservativer als z.B. die SPD und erst recht die Grünen. Aber die Grenzen der sogenannten freiheitlich-demokratischen Grundordnung durften nicht angetastet werden. Sozialistische Ideen waren und sind Tabu und wer sie dennoch äußert, wird auch im Westen hart verfolgt (Verbot der KPD, Radikalenerlass). Okay: Gefängnis drohte wohl nicht, wenn man selber gewaltlos agierte. Oder denken wir nur daran, wie die Altparteien über den sogenannten Verfassungsschutz die AfD versuchen einzudämmen. In der DDR gab es auch verschiedene Parteien (CDU, LDPD u.a.). Die waren sicher viel leiser als westdeutsche Oppositionsparteien, aber ich denke schon, dass diese zumindest im Hintergrund, durchaus versucht haben, ihre Punkte zur Geltung zu bringen. Aber auch hier galt: am sozialistischen System durfte nicht gerüttelt werden. Also Forderungen nach Reprivatisierungen waren sicher von der herrschenden SED nicht gerne gelitten. In diesem Punkt kann ich also keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Systemen feststellen. Oder anders gesagt: wenn man in westlichen Demokratien Wahlen und Regierungswechsel lobt, dann ist es selbstverständlich, dass das Wesentliche dieser Länder, nämlich das Privateigentum an Produktionsmitteln nicht angetastet wird. Dieses Prinzip, also die herrschende Produktionsweise in der materiellen Produktion nicht anzutasten, will man aber Ländern wie Russland, Weißrussland, Kuba, Venezuela usw. nicht zugestehen, denn hier wird dieses Beharrungsprinzip dann als undemokratisch diskreditiert, wobei dabei stets unerwähnt bleibt, dass Regierungswechsel in diesen Ländern immer auf eine radikale Änderung der Produktionsweise und damit der wirklichen Machtverhältnisse hinauslaufen, was bei den demokratischen Wahlen in den eigenen Ländern seltenst passiert und wenn doch, wird es durch US-gesteuerte Putsche gerne und schnell wieder einkassiert.

      ZUSAMMENFASSUNG
      Thomas Röper hat richtig herausgearbeitet, dass der Primäraggressor im Ukrainekonflikt die herrschen Eliten in den USA sind. Sie wollen ihren letztlich wirtschaftlichen Einfluss weit nach Osteuropa ausdehnen indem sie die Ukraine in die NATO ziehen. Deshalb üben sie Druck auf ihre Marionettenregierung (z.Z. Selenskji) aus, bei den Friedensverhandlungen mit Russland signifikant auf die Bremse zu treten, damit Russland in diesem Krieg weiter personell und wirtschaftlich geschwächt wird und im günstigsten Fall über diese Ent-wicklung ein Regimechange (Farbrevolution) hin zu einer US-hörigen Regierung gelingt. Russland bleibt nichts anderes übrig als mit einer Gegen-Aggression zu reagieren, indem es in der Ukraine Krieg führt, um dessen Regierung zu zwingen Neutralität in die Verfassung aufzunehmen und nicht mit Massenvernichtungswaffen aufzurüsten.

      Putin und die Partei „Geeintes Russland“ haben mit Sicherheit auch von Anfang an erkannt, dass der Sozialismus á la Lenin, Stalin bis Antonow keine tragfähige Basis für sein Land ist. Soweit ich das von außen beurteilen kann, strebt er einen behutsamen Übergang zu einer kontrollierten Marktwirtschaft an, mit einem hohen Anteil an Betrieben der Großwirtschaft, wo der Staat Mehrheitseigner ist. Er will aber auch nicht, dass Russland wirtschaftlich und politisch letztlich auch nur ein Vasall der USA wird. Er möchte Beziehungen auf Augenhöhe. Die USA aber wollen ihren Status als einzige Supermacht der Welt um keinen Preis verlieren. Das ist der Kern des Konfliktes. Viele kleinere Länder des ehemaligen Ostblocks, genauer gesagt, ihre herrschenden Eliten, versprechen sich ein fetteres Leben als Vasall der USA, was aus ihrer Sicht irgendwie nachvollziehbar sein könnte. Die Frage ist, ob es auch für ihre Völker der langfristig friedvollere und mit mehr Wohlstand ver-bundene Weg sein wird. Ich glaube das nicht. Wenn die wirtschaftliche, politische und militärische Bedrängung aufhören würde, kann der, ich nenne es jetzt mal staatskapitalistische Weg Russlands unter Putin lang-fristig erfolgreicher sein, als der Weg klassischer marktwirtschaftlich orientierter Länder an der Seite der USA, insbesondere dann, wenn diese ihre Rolle als Supermacht in absehbarer Zeit verlieren, wie manche Experten es ja prognostizieren. Dann werden dort auch Demokratie und Meinungsfreiheit wieder mehr aufblühen, aber Leute wie Soros und Consorten müssen immer konsequent eingedämmt werden, weil das letztlich antidemokratische Kräfte sind, richtgehende Wölfe im Schafs-pelz.

      1. Vielen Dank für Deinen sehr gut geschriebenen Beitrag.

        Mich ärgert, dass die Art, wie die USA Dominanz erhalten, wohlbekannt und kein Geheimnis. Daraus folgt aber gar nichts. Deren Methoden funktionieren. Ob es (bzgl. der geographischen Entfernung der USA) andere gäbe, wenn das Ziel die Dominanz bleibt?

        Ich frage mich auch, ob das Ziel „Dominanz“ notwendig für die USA ist oder ob ein Verzicht darauf deren Untergang bedeuten würde. Ob die US-Strategen dies als Worst Case befürchten…

        Asterix – „Der Seher“. Wer kennt diesen? Der Seher ist wie die personifizierte USA.

        1. Danke für das Kompliment!

          Asterix – „Der Seher“ kannte ich nicht, habe gerade den Wikipediaartikel dazu gelesen. Der Hochstapler, der immer den eigenen Vorteil sucht und sich die Leichtgläubigkeit und Hoffnung auf schnellen Wohlstand der Leute zu Nutze zu machen weiss. Da ist, bezogen auf die USA, was dran, keine Frage.

          Das Streben nach und der Erhalt von Dominanz (Weltmacht) scheint mir in der DNA der Eliten der USA zu liegen und sie werden wohl bereit sein die Mittel und Methoden konventioneller Kriegsführung (incl. Propaganda-, Info-, Space- u. Cyberkrieg) bis ins letzte auszuschöpfen. Wahrscheinlich sind sie auch bereit biologische Waffen einzusetzen, wenn das Risiko für sie selbst kalkulierbar bleibt. Nuklearwaffen werden sie wohl nicht zur Anwendung bringen.

          Ob es vor einer echten Multipolarität in der Welt noch eine Phase der Dominanz einer anderen Macht geben muss oder wird (China?), vermag ich nicht vorherzusagen – zu viele Faktoren können z.Z. nicht wirklich genau genug eingeschätzt werden, z.B. wie sich die USA innenpolitisch entwickeln werden, welche bahnbrechenden wissenschaftlich-technischen Entwicklungen noch auf die Menschen zukommen werden und von wem diese kreiiert werden (hier könnten wohl US-Firmen oder den USA nahestehende Firmen in der Vorhand sein) u.a.m.

    4. Ich weiß ja nicht, ob man im Westen seine Meinung frei kund tun durfte. Man konnte vielleicht sagen, Kohl ist blöd, aber wenn man das System als solches in Frage gestellt hat, drohten Berufsverbot und andere Repressalien. Mit der sogenannten Meinungsfreiheit war es nie weit her im Westen. Während ich in der DDR gewohnt war immer wirklich meine Meinung sagen zu können, stieß ich nach der Wende sehr schnell an Grenzen und musste lernen, dass man zu mindestens sehr harte finanzielle Einschränkungen hinnehmen muss, wenn man offen seine Meinung kund tut. Und nun habe ich eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung bekommen, nur weil ich einen Artikel von unserem Thomas Röper über den Kauf der türkischen Drohnen auf FB geteilt habe.

      Zum Verhältnis zu den sowjetischen Soldaten kann ich nur sagen, dass sie uns mit aller Freundlichkeit begegnet sind. Wir als normale Bevölkerung sind in deren Läden einkaufen gegangen, da gab es ganz besondere Sachen. Und die Kinder bekamen von ihnen oft etwas geschenkt. Ich habe später bei Treffen, die wir über unsere Betriebe abhielten, gedolmetscht und es waren jedes Mal sehr herzliche und fröhliche Treffen. Da war nichts gespielt. Wir haben so sehr miteinander gelacht und uns gefreut, das war einfach nur schön. Diese Menschen haben eine Herzlichkeit, die man auf der Welt suchen kann. Bei meinem Studium in Moskau konnte ich das in Reinkultur erleben.

      1. @Cornelia

        Vielen Dank, das kann man unterschreiben….

        P.S. wegen der Anzeige zur „Volksverhetzung“ – machen Sie sich keine Sorgen – dann nennt man wohl psychologische Kriegsführung & soll Sie nur einschüchtern!… Es wird nichts bei rauskommen…..aber der Verursacher scheint ein Soziopath zu sein & will Sie nur in Angst & Schrecken versetzen!

        1. @Cornelia
          Es war sicher nicht immer nur ein gutes Verhältnis zwischen DDR’lern und den Freunden. Ich erinnere mich auch an einige unschöne Dinge, Fluchten von CA Angehörigen, Zerstörung von Naturflächen oder alkoholbedingte Streitigkeiten. Aber Sie haben Recht, im Großen und Ganzen war eine Akzeptanz und ein Nebeneinander gegeben. Die DDR wurde und wird nach dem Niedergang als ‚Unrechtsstaat‘ bezeichnet. Das sehe ich ein wenig anders, und wenn ich mir die aktuelle Kriegspropaganda anschaue und anhöre, kann ich mir gut vorstellen, wie sich dieses Narrativ gebildet hat. Wo stehen wir jetzt, Zensur ausländischer Medien und Ihr Bsp.(Anzeige) zeigt auch ein heuchlerisches Denunziantentum. Und für mich zeigt sich jetzt so langsam, was einen ‚Unrechtsstaat‘ ist.

          1. @Nudelholz

            Noch 2012 gab es aus der „Abteilung“ bundespolitische Bildung noch einen „Aufsatz“, wonach die DDR NICHT als ‚Unrechtsstaat‘ bezeichnet werden kann – auch wenn es ( wie wohl in JEDEM Staat) Unrecht gab…es war ein Narrativ, dass von Außen eingeflößt wurde….
            Was genau ein „Unrechtsstaat“ sein soll, kann gar keiner erklären wenn er nicht in die Lage kommen will, sich selber als Bürger eines Unrechtsstaates zu disqualifizieren – denn es wären garantiert alle.

        2. Nun, ich lass mich von solchen Idioten nicht einschüchtern. Ich sage und schreibe, was isch denke. Habe das immer so gemacht und werde mir das auf meine alten Tage nicht abgewöhnen.

      2. Ich habe nichts persönlich gegen Russland, und war auch schon zu West-Zeiten in Moskau. Aber die Russen-Armee in der DDR waren nicht unbedingt fein. Mein Heimatdorf klemmte zu DDR-Zeiten als Hinderniss zwischen 2 russischen Militärgebieten. Das unser Dorf im Weg war, wurde uns immer wieder deutlich gemacht. Regelmäßige Tiefflüge mit MIGs über unser Dorf, so tief das manchmal ein Schornsteinkopf gestreift wurde. Oft drohten die Flieger nach solchen Aktionen ab zu stürzen, und torkelten nur mühsam davon.
        Desweiteren schlug öfters mal eine Granate oder ähnliches im Dorf ein. Angeblich bei Manövern „aus versehen“ daneben geschossen. Komisch das diese Versehen immer in unser Dorf einschlugen, und nicht in den Wäldern und Wiesen davor.

    5. „Man durfte zunächst seine Meinung offen kund tun und die wirtschaftliche Situation war rosig.“: und das das bei uns heute nicht mehr so ist, dass sind die Russen schuld?
      Klar sind die schuld! Die Doktrin: „Keep the US in, keep the Russians out and keep the Germans down“ ist immer noch das oberste Ziel, mal für uns mit Zuckerbrot, mal mit Peitsche.

    6. @SDV

      „Aber halt mal, warum wollen denn alle diese ehemaligen „Sowjet-Kolonien“ in die Nato und die EU?“

      schauen Sie sich an wie rechtsradikal diese staaten heute sind. an vorderster front versuchen polen, baltikum und ukraine gerade ganz europa für WWIII zu mobilisieren. das sind aber regierungen, die dem faschismus fröhnen. also genau US und UK klientel. dummerweise scheinen deutschland und frankreich nicht zu merken, dass sie gerade dabei sind die EU für NATO (also USA) und die ehemaligen „Sowjet-Kolonien“ zu verhökern. europa verrät sich selbst, nicht für „eine Atmosphäre der Zuneigung und Begeisterung“ sondern für faschisten, die seit über 20 jahren in US aussenpolitik das sagen haben und bis heute als „neocons“ verharmlost werden.

      europa wird gerade aufgegeben wie die 2. spanische republik. als die fiel war der gesamte kontinent faschistisch.

  4. Die USA haben nur ein Ziel und das betreiben sie seit Jahrzehnten. Nun haben sie es erreicht: KRIEG zwischen Russland und den europäischen Staaten via Ukraine/Sanktionen. Friedensverhandlungen gefährden dieses Ziel der USA, deshalb torpedieren sie solche Bestrebungen mit allen Mitteln.
    Auf Jahrzehnte hinaus wird ein vertrauensvolles, friedliches und konstruktives Verhältnis in Europa unmöglich sein. Lachender Sieger ist die skrupelloseste Nation der Erde.

  5. Was gibt es da noch zu verhandeln? Rußland führt seine Militäraktion zu Ende und der Rest der ehemaligen Ukraine unterzeichnet die (vermutlich großzügige) Kapitulationsurkunde. Punkt.

    1. Aber was ist das Ende? Dauerhafte Besatzung der gesamten Ukraine kann Russland nicht wollen und ist wahrscheinlich auch unrealistisch. Bei Abzug werden aber sofort neue Nazi-Bataillone gegründet, „russische Kollaborateure“ ermordet und das dann auch noch den Russen angehängt! Es bleibt eigentlich nur die Aufteilung mit der Möglichkeit die Westukraine sofort anzugreifen wenn die USA wieder versuchen dort Atomwaffen zu stationieren.

    2. @Hausfreund
      Die Militäroperation wird so schnell nicht zu Ende sein, Russland ist noch lange nicht am Ziel. Meiner Meinung nach ist das eigentliche Ziel die USA als Weltpolizisten zu entmachten. Russland hat in der UA doch nur die dritte Garnitur aufgefahren, alte Technik und auf konventionelle Kriegsführung ausgelegte Strategien. Die richtige, Kriegsmaschinerie zeigt vermutlich in eine ganz andere Richtung, Thermobare, Hyperschall und Stealth Waffen sind in anderer angedachter Verwendung. Russland braucht nur noch etwas Zeit. Die EU zerreibt sich gerade selber in der UA, und verpulvert dort wirkungslos Geld, Human- und Waffenpotential, die USA verpulvern ihre Finanzen und riskieren Chaos im eigenen Land. China stachelt weiter mit Taiwan gegen die USA, und wartet nur darauf das die USA die Nerven verlieren. Vermutlich ist eine Koalition schon länger damit befasst, genau dieses Szenario abzuspielen. Warten wir mal ab, in ein paar Jahren wird man die eigentlichen Interessen kennen.

  6. Mal ’ne allgemeine Frage in die Runde:

    Bei meinem ersten Kommentar hatte ich Absätze verwendet, die bei der Vorschau plötzlich verschwunden sind. Muss ich hier html-Tags nutzen?

  7. „Der Konflikt begann mit dem Maidan, der ein von den USA unterstützter Putsch, ein Regimechange war.“

    Falsch! Der Konflikt begann schon mit der US-inszenierten „orangen Revolution“ 2004!
    Er wurde mit dem Maidan nur erstmalig richtig gewalttätig!

  8. Das Schockierende in der jetzigen Situation ist doch nicht das Verhalten der USA, das war berechenbar, denn so agieren sie ja seit Jahrzehnten in der ganzen Welt. Jetzt putschen sie übrigens schon wieder in Pakistan und immer läuft alles nur auf Destabilisierung und Chaos hinaus und immer nur unter dem Gedanken, dass sich in diesen Situationen kurzfristig richtig gut Geld verdienen lässt. Was danach kommt, shit happens, who cares?

    Wütend, geschockt und enttäuscht bin ich nur noch über unsere eigene Regierung, über Europa, die freiwillig und Asow-Fähnchen schwenkend in den eigenen Untergang laufen. Na wenigstens sind jetzt die Griechen sauer und empfinden es als Schande, dass so ein Asow-Typ in ihrem Parlament reden durfte.

    Es macht mich nur noch traurig, dass in Europa kein eigener Wille, keine entscheidende Kraft da ist, sich dem unvermeidlichen Untergang entgegenzustellen. Es scheint uns nur noch die Hoffnung zu bleiben, dass das System in den USA schnell kippt, naja zumindest medial kocht da ja jetzt einiges hoch, sei es Corinna und Impfstoffe, sei es das Engagement der Biden-Familie in der Ukraine, sei es der Schwachsinn mit LGBTQ hinter dem sich Pädophile mit der Legalisierung ihrer kranken Neigungen verstecken usw.. Wenn die USA jetzt für zwei, drei Jahre außenpolitisch Ruhe geben würden, wäre der Welt sehr geholfen.

    Aber ich befürchte, dass die Situation, je aussichtsloser sie für den Deep State wird, je schneller in den 3. Weltkrieg führen könnte.

    1. @Anni R.

      Da verstehe ich Sie nicht….
      Sie halten die USA für berechenbar & sind schockiert über die dt. Regierung? Und glauben, dass Europa ( Sie meinen sicher die EU!) keinen eigenen Willen hat?

      Das ist doch seit mindestens 2 Jahrzehnten zu sehen ohne, dass man politisch sehr interessert sein muss.

      Es ist ein Naturgesetz, dass es immer zwei Pole geben muss um in Balance zu bleiben!
      Der „Westen“ hat immer daraufhin gearbeitet, das zu zerstören – sicher aus natürlicher Dummheit aber auch Gier & Machtgeilheit einer kleinen Clique, die aber sehr mächtig weil hochintrigant & bösartig, ist.

      Das ist der Fehler in der Matrix der Menschheit – glücklicherweise hat die Natur es so eingerichtet, dass ausstirbt, was die natürliche Evolution im Weg steht…. Die Natur wird gewinnen – aber ich vermute, es wird für diesen Planeten das Beste sein, wenn diese Spezies sich selber ausrottet…. Die Natur ist einfach intelligenter & wird dieses Experiment überleben.

      1. Nein, das habe ich nicht. Aber, dass es in Deutschland soweit kommt, dass wir uns wirklich sehenden Auges selbst zerstören und die Masse dazu schweigt, hatte ich in dem Ausmaß nicht erwartet. Das ist ja der Punkt, der mich schockiert, dass die Verblödung so fortgeschritten ist, dass alle glauben, sich noch mit der Diskussion über Gut und Böse, schwenke ich die russische oder ukrainische Flagge aufhalten zu können. Das ist alles für den Ar……!!!! Der wirkliche Feind bleibt dabei immer ungenannt.

  9. Kann es sein das Die USA-Regierung , Selenski, Putin, Scholz und Andere nur Schachfiguren sind welche gesteuert werden, wie bei uns die Medien ?

    Die Schweiz hat direkte Demokratie. Wer regiert in einer gesteuerten Demokratie ? die Reichsten ?

    1. @heziegl
      Natürlich sind das nur Marionetten & nützliche Idioten für eine Clique, die tatsächlich die Macht an sich gerissen hat….
      Die Schweiz ist auch nur oberflächlich betrachtet eine direkte Demokratie – denn die Medien schieben die Menschen in die gewünschte Richtung der Mächtigen….

      Nur unwichtige Entscheidungen lassen das Bild erscheinen, dass das Volk auch in der Schweiz selber entscheiden dürfte.

  10. „Wenn meine Söhne keinen Krieg wollten, gäbe es keinen“ Zitat von Gustle Rothschild, anno 1830!
    Bei Wikipedia: “ Es wird keinen Krieg geben, meine Söhne geben dafür kein Geld“!
    Egal, wie man es nimmt, Rothschild hat seinen Reichtum, bzw. seine Weltmacht, seit der Französischen Revolution mit dem Kriegselend, durch die Finanzierung aller Kriegsteilnehmer, erschaffen.
    Soweit ich gehört habe, unterliegt die russische Staatsbank noch nicht dem Diktat der Rothschildfaschisten!

  11. SANKTIONEN, KRIEG UND FRIEDEN: WO IST DER KÖNIGSWEG?

    https://ansage.org/sanktionen-krieg-und-frieden-wo-ist-der-koenigsweg/#comment-15967

    Der einzige Weg, den der Westen derzeit öffentlich sichtbar beschreitet, besteht in Sanktionen, von denen wir hoffen, sie mögen die Russen so unter Druck setzen, dass sie die herrschende Nomenklatura mit Putin an der Spitze zum Teufel jagen. Diese Hoffnung ist naiv.

    Soweit man in der Nachkriegszeit zurückblickt, haben Sanktionen noch nie ihr Ziel erreicht. In Kuba, Kuwait, Nordkorea, Iran, Venezuela wurde jeweils über Jahre, teils Jahrzehnte versucht, die nationalen Ökonomien vom internationalen Markt abzuschneiden und zentralen Figuren die Privilegien zu kürzen.

    Unter internationalem Markt versteht der narzisstische Westen aber im Grunde immer nur sein eigenes bis zum Tellerrand reichendes Blickfeld…… Dahinter aber ist auch noch Welt.

    Nur ein Friedensvertrag schafft Abhilfe

    Sanktionen zu unterlassen ist hingegen auch keine Option. Diese müssen jedoch als Druckmittel für eine Verhandlungslösung verstanden werden, und nicht als Revolutionskatalysator.

    Man kann es drehen und wenden, wie man will – das einzig Sinnvolle bleibt ein Friedensvertrag unter kalkuliertem Druck, der am Verhandlungstisch ausgearbeitet wird.

    Ein Vertrag, in dem die Neutralität und Atomwaffenfreiheit einer Nachkriegsukraine vertraglich verankert werden, durch den der Donbas autonom, die Krim russisch werden und dieser Kompromiss von allen Beteiligten zuhause als Sieg verkauft werden kann. …ALLES LESEN !!

  12. HEIL SCHOLZ !! – MÜSSEN WIR JETZT UNSERE RUSSISCHEN FREUNDE IM KELLER VERSTECKEN WIE EINST IM 3. REICH ??

    Wer den US.gesteuerten NAZIS in der Ukraine Waffen liefert ist ganz klar auch ein NAZI !!

    KEINE DER ALTPARTEIEN SIND FÜR MICH JEMALS MEHR WÄHLBAR!

    1. @sting

      „KEINE DER ALTPARTEIEN SIND FÜR MICH JEMALS MEHR WÄHLBAR!“

      Das sehe ich auch so. Ich bin mein Leben lang immer wählen gegangen. Am 15.05.2022 sind Wahlen in NRW. Ich werde auch dieses Mal zur Wahlurne gehen, aber den Wahlzettel komplett durchstreichen.

  13. Russland tritt aus dem UN-Menschenrechtsrat aus

    Man bringt die Formel schon den Kindern und der Jugend bei:

    Wenn Amerikaner im Krieg töten – ist es „Demokratie“.

    Wenn Russland im Krieg tötet – ist es „böse Aggression“.

    Man braucht eigentlich über diese Entscheidung der UN nicht weiter nachdenken – nur die US-Strategie seit 1946 ist entscheidend: „Der Russe – ewiger Feind“.

    Neu ist nur die Methode des neuen Kalten Krieges – ohne das sich die USA diesmal die Hände schmutzig machen oder ihr Gewissen belasten:

    Man hetzt zwei Staaten gegeneinander auf – schaut zu und kassiert beide durch sanktionierte Verelendung.

    Doch diesmal wird Russland der Untergang der Amis, das ist sicher zu 100 % !!!

    Wie war das mit dem Haifisch? Wenn die Beute zu groß ist erstickt er…

    1. @sting

      Ich hoffe, Sie haben Recht. Ich wünsche der amerikanischen Bevölkerung keinen Krieg. Aber das die USA auf ein normales Maß zurechtgestutzt werden, ist mehr als überfällig.

  14. Ich lese gerade ein Buch von Peter Haisenko: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert: Die perfiden Strategien des British Empire: Ein freies Wort zu einer Zeit mit Nachwirkungen“

    So gesehen: „every day the same shit“ und das seit einer Ewigkeit …

  15. Hat den im Ernst wirklich irgendein denkender Mensch erwartet, dass die USA ein echtes Interesse an einer Befriedung des Ukrainekonflikts interessiert sind ? Die USA haben ein Kerninteresse daran, dass die militärische Auseinandersetzung zwischen UK und RU so lange wie möglich fortgesetzt wird. Die UK ist dabei für die USA nur ein „Fleckchen Erde“, völlig unbedeutend, aber dennoch geostrategisch so bedeutend, weil RU sich daran „militärisch abarbeiten soll“. Ein jahrelanger Abnutzungskrieg ist dabei der feuchte Traum eines jeden US-Politikers. Eine „Afghanisierung“ des Konflikts in der Ukraine wäre für die Yankees quasi gleichzusetzen mit einem „Superorgasmus“ der über das Weiße Haus, dem Repräsentatnetenaus bis hin zum Pentagon, den dortigen Herrschenden eine langanhaltendes Lächeln auf ihren Fratzen zaubern würde.

    Für RU, wie auch für die UK, wäre ein jahrelanger Konflikt ein Desaster, menschlich wie auch ökonomisch. Am letzteren ist die USA natürlich besonders interessiert.

    Und die eigentliche Schande in der gegenwärtigen Situation ist dabei besonders D. und die EU. Sie müssten / sollten nicht die „Sprech- und Handlungspuppen“ der USA spielen und die Forderungen/Wünsche der USA „eins zu eins“ umsetzten, D. und die EU solten alles daran setzten, dass ein Verhandlungsdialog zwischen UK und RU in Gang gesetzt wird, welche ausschließlich das Ziel einer Befriedung des Konflikts verfolgt.

    Aber gegenwärtig kommt es mir so vor, als ob „D. einer Irrenanstalt mit Freigang gleichkommt“ und wir uns in D. und EU masochistisch gerne selber ins Knie f*cken und die USA grinsend am Rande stehen und dabei den irrationalen Handlungen unserer Regierung und „Vollpfosten“ der EU genüsslich zu sehen.

  16. Fehlerhafte Analyse. Deutschland als Führungsstaat der EU und Vasallenstaat der USA, die den militärischen Arm der EU stellt, hat ein primäres Interesse, dass die USA ihren militärischen Focus nicht nach Asien verlegen, sondern sich auf die Verteidigung der EU konzentrieren. Da kommt Putins Invasion gerade recht.

    Langfristiges Ziel ist natürlich Russland wie Deutschland in einen US-Vasallenstaat umzuwandeln. Russland wird regiert vom Geheimdienst, der auch den Präsidenten stellt, und den mit Putin verbündeten Oligarchen. Da Putin niemals von seinem Ziel einer russischen Großmacht abgehen wird (multipolare Welt blabla) muss er innenpolitisch desavouiert werden. Ein erfolgloser Krieg gegen ein „Brudervolk“, der Verlust der Ukraine ans westliche Lager, und die Wirtschaftskrise in Russland ausgelöst durch Kriegskosten und Sanktionen, werden hierfür gute Dienste tun.

    Die deutsche Regierung hat richtig erkannt, dass hier kurzfristige Wirtschaftsinteressen der langfristigen Planung geopfert werden müssen. Deutschlands Position als EU-Führungsmacht und sein Wert als US-Vasall werden weiter steigen, wenn es wirtschaftlich und militärisch den Schutz der EU vor Russland gewährleistet und die USA damit entlastet. Hier muss gut abgewogen werden, zwischen militärischen und politischen Interessen.

    Es wäre dumm, den Bezug von Rohstoffen aus Russland gänzlichen einzustellen. Schließlich wird für Aufrüstung eine starke Wirtschaft benötigt. Habeck scheint das erkannt zuhaben.

    1. @Mercy

      Was ist das?
      DE als „Führungsstaat“ der EUß
      Die EU ist lediglich die Fortsetzung des 2.WK, nur mit anderen Mitteln….
      Russland wird auch nicht vom Geheimdienst regiert, nur weil Putin da mal kurze Zeit – inzwischen als Zivilist
      (er hat schon nach seiner Rückkehr in die SU/RF seinen Geheimdienst quittiert!) Direktor war..
      Und nein, RF will nicht „Großmacht“ sein sondern in der Multipolaren Welt soll es darum gehen, dass alle gleich ihre Interessen vorbringen können, Geschäfte in gegenseitigem Interesse machen können ohne dass da ein irrer Sherriff mit dem Colt rumfuchtelt….

      DE- Regierung hat nicht „kurzfristige“ Wirtschaftsinteressen für langfristige getauscht sondern hat DE dem sicheren Elend ausgeliefert!
      Die EU braucht gar keinen Schutz VOR Russland – denn die haben gar nicht das Interesse daran – die wollen in guter Nachbarschaft mit denen leben! Wann ist Russland denn das letzte mal gen Westen gezogen um sich deren Völker zu unterwerfen?

      DE hat nur ein neues Zeitalter eingeläutet für das deutsche Volk – es wird in spätestens 20 Jahren keinen Sozialstaat mehr geben, es wird unter den Ottos&Lieschen Müllers nur noch das Recht des Stärkeren geben & ansonsten den Feudalismus – außer ein paar Auserwählte – & davon werden die wenigsten aus der rotgrünen Bubble sein – dürfen im Elfenbeinturm als Dienstpersonal arbeiten….alles nur nützliche Idioten….

      Habeck mag aus dem Kuhstall zu kommen…..allerdings ist er nicht entwicklungsfähig…

    2. „Die deutsche Regierung hat richtig erkannt, dass hier kurzfristige Wirtschaftsinteressen der langfristigen Planung geopfert werden müssen.“

      Die haben überhaupt nichts erkannt und denken nie langfristig, nur immer in legislativen Perioden.

      „Deutschlands Position als EU-Führungsmacht und sein Wert als US-Vasall werden weiter steigen, wenn es wirtschaftlich und militärisch den Schutz der EU vor Russland gewährleistet und die USA damit entlastet.“

      Deutschland besitzt schon lange keine Führungsrolle mehr in der EU. Dieses Land war einmal sehr in/mit seiner Vermittlerrolle angesehen, das ist lange vorbei. Da könnte man so einige Länder in der EU fragen, was sie von dieser angeblichen Führungsrolle Deutschlands halten. Deutschland soll den militärischen Schutz vor Russland gewährleisten, um die USA zu entlasten? Soll wohl heißen, mehr Geld für Rüstung, weil den Amerikaner selber die Rüstungsausgaben über den Kopf wachsen.

  17. Ich sehe das ganz genau so.
    Für die US-Regierung läuft es gut. Europa wird wirtschaftlich abgehängt. Die US-NGO EU läßt einen eisernen Vorhang herunter und die EU-Staaten ohrfeigen sich buchstäblich selbst mit ihren Sanktionen.
    Was hier greift ist eine Art Stockholm-Syndrom. Die Vasallen der USA kasteien sich selbst. Aber der Geiselnehmer lacht sich insFäustchen und macht weiter Geschäfte mit Russland.

  18. Häufig ist im Moment zu lesen, dass es auch darum geht, Westeuropa auszuplündern und wirtschaftlich zu vernichten. Die wirtschaftliche Konkurrenz Westeuropas soll ausgeschaltet werden. Deshalb fordern wohl die USA auch immer wieder, dass die EU kein russisches Gas mehr importieren soll. Und mit der v d Leyen haben sie ja die richtige Marionette in der EU-Kommission.

  19. klar haben die USA kein Interesse an einem Ende des Ukraine-Krieges. Erstmal ist es ein Milliarden-Waffen-Geschäft für die USA. 1) werden Waffen direkt an die Ukraine verkauft. 2) viele Länder liefern ältere Waffen in die Ukraine. Diese Waffen werden dann durch neue Waffen(käufe) aus den USA ersetzt.
    Nebeneffekt, der alte Feind Russland wird durch den Krieg militärisch geschwächt.
    Zudem wird das ganze zu einem riesen Medien-Spektakel, das die Begründung für Embargos liefert. Also möglichst wirtschaftliche Schwächung Russlands.

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