Großbritannien

Wie in Russland über die Thronbesteigung von Charles berichtet wird

Obwohl es eigentlich viel wichtigere Themen gibt, beherrscht der Tod der britischen Königin und die Thronbesteigung ihres Nachfolgers die Schlagzeilen.

Da der Tod der britischen Königin und die Thronbesteigung ihres Nachfolgers die Schlagzeilen in Deutschland die Schlagzeilen beherrscht, will ich zeigen, wie in Russland darüber berichtet wird. Dazu sei gesagt, dass das Thema in Russland weit weniger Aufmerksamkeit findet als im Westen. In Russland schaut man mit einer gewissen Belustigung auf die Tatsache, dass einige westliche „Demokratien“ keine gewählten Staatsoberhäupter haben, sondern ihnen Familien nach Regeln vorstehen, die teilweise aus dem Mittelalter stammen.

Dem wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens waren die Ereignisse in Großbritannien einen Kommentar wert, den man im deutschen Fernsehen kaum gesendet hätte. Ich habe den Kommentar übersetzt. Zum Verständnis sei hinzugefügt, dass die britischen Könige, die auf Englisch Charles hießen, in russischen Geschichtsbüchern Karl heißen.

Beginn der Übersetzung:

Karl III. und sein schweres Erbe

Großbritannien hat einen neuen König. Es ist Karl III. In Russland ist er besser bekannt als Prinz Charles. Zumindest in den letzten 70 Jahren haben wir den Thronfolger Prinz Charles genannt. Und jetzt wurde aus Charles plötzlich Karl. Tatsächlich hat Charles seinen Namen nicht geändert. So wie er in auf Englisch Charles war, so ist er Charles geblieben. Aber sein offizieller Thronname ist jetzt Karl III. Wir sind daran gewöhnt, sie Karl zu nennen. Im 17. Jahrhundert gab es Karl I., er wurde durch enthauptet. Sein Sohn Karl II. hatte mehr Glück, regierte 25 Jahre lang und überlebte die Pest und den großen Brand in London. Er starb eines natürlichen Todes. Im Englischen wurden diese beiden Karls jedoch Charles genannt. Deshalb nennen wir den neuen König der Briten der Einfachheit halber auch Karl.

Seine Majestät Karl III. ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte Großbritanniens und Oberster Herrscher der Kirche von England, außerdem ist er Feldmarschall, Admiral der Marine und Generalleutnant der Luftwaffe. Karl III. hat nicht einen Tag im Krieg gekämpft, wurde aber in Großbritannien und im Ausland mit den höchsten Orden geehrt. Er war bekannt für seine Liebe zur Natur und zur Gartenarbeit. Daher trägt er, neben anderen Auszeichnungen, die Ehrenmedaille der Royal Horticultural Society. Seine Bemühungen um den Naturschutz wurden belohnt, indem ein bisher unbekannter Hochlandfrosch in Afrika nach ihm benannt wurde – Hyloscirtus princecharlesi. Na und? Er ist doch niedlich.

Der frischgebackene Königs war kein guter Schüler. Er wurde mit einem mittelmäßigen Schulabschluss an der Universität Cambridge aufgenommen, wo er 1970 den Bachelor of Arts erwarb. Und später bekam der Prinz, ohne am Unterricht oder an Prüfungen teilzunehmen, von Cambridge höflich den Grad eines Master of Arts verliehen. Alexander Puschkin hat es treffend so formuliert: „Harte Arbeit war ihm zu hart.“

Der Butler von Prinzessin Diana, Paul Burrell, verriet interessante Details über das Leben des heutigen Königs, als er noch Prinz war. Er berichtete auch, dass die Schnürsenkel von Charles jeden Tag gebügelt werden und zwei Lakaien den Prinzen jeden Morgen anziehen.

Wie auch immer, das Erbe Karls III. ist ein schwieriges Erbe. Die britische Monarchie ist im Niedergang und Großbritannien selbst ist nicht im Aufstieg. Prinz Harry, Sohn von Karl III., hat den Lebensstil der königlichen Familie als buchstäblich „parasitär“ bezeichnet, eine extravagante Mulattin aus Kalifornien geheiratet und will nichts mit seiner Vergangenheit zu tun haben. Seine verstorbene Oma selbst entzog ihm offiziell alle Privilegien und das Recht, die königliche Familie zu vertreten. Der jüngere Bruder des neuen Königs, Prinz Andrew, hat eine ebenso bewegte Geschichte. In Amerika wird gegen ihn wegen Pädophilie ermittelt, er trieb seine Mutter, die Königin, zur Verzweiflung und sie hat auch ihm Rechte und Rente entzogen.

Die Funktion von Karl III. ist repräsentativ. Und ohne jegliche Verantwortung. Alles macht der Premierminister. Der König verliest im Parlament die vom Premierminister verfassten Reden. Der Premierminister kann den Monarchen absichtlich täuschen, ihn in die Irre führen, und niemand wird bestraft. Nun, so ist das System dort. Hier nennen wir zwei Beispiele.

Das Jahr 2002. Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair ist im Sommer zu Gast beim damaligen US-Präsidenten Bush Jr. auf dessen Ranch in Texas. Sie beschließen heimlich und unter verlogenen Vorwänden, den Irak anzugreifen. Noch ist nichts bekannt, aber zurück in England schreibt Blair einen Brief an Bush mit einem wortwörtlichen Treueschwur: „Ich werde mit Ihnen sein, was auch immer geschieht.“ Das heißt, die Loyalität gegenüber dem amerikanischen Präsidenten Bush hat Priorität. „Egal, was auch immer geschieht.“ Haben Sie das gehört? Im März des darauffolgenden Jahres haben sie den Irak gemeinsam angegriffen. In der Folge starben im Irak eine halbe Million Menschen, der Staatschef Saddam Hussein wurde gehängt, und der IS entstand.

Beide Gründe, warum die USA und Großbritannien die Aggression vorantrieben, wurden nicht bestätigt. Im Irak wurden keine Massenvernichtungswaffen gefunden und es wurde keine Verbindung zwischen Hussein und der Al-Qaida festgestellt. Eine spätere Untersuchungskommission über das irakische Abenteuer unter dem Vorsitz von Sir John Chilcote kam zu dem Schluss, dass es keinen wirklichen Grund für den Krieg gegeben hat. Das ist weich formuliert, aber im Kern bedeutet es, dass Premierminister Tony Blair nicht nur das Volk und die Armee, sondern auch Königin Elisabeth II. persönlich getäuscht hat. Immerhin waren es seine Worte, die die Oma sechs Monate nach Beginn der Irak-Invasion im Parlament vorgelesen hat: „Meine Regierung wird die Politik des Wiederaufbaus Afghanistans und des Iraks fortsetzen, um den Nahen Osten zu befrieden und die Ursachen von Konflikten und Extremismus zu beseitigen.“ Heute, fast zwanzig Jahre später, ist uns alles über Afghanistan und den Irak und über die verbrecherischen und sinnlosen anglo-britischen Kriege dort klar.

Ein weiterer Fall, in dem Königin Elisabeth direkt und absichtlich von einem jüngeren Premierminister getäuscht wurde. Boris Johnson hat das Staatsoberhaupt dazu gebracht, das Parlament unter Vorspiegelung falscher Tatsachen auszusetzen. Diese Tatsache wurde später durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs bestätigt. Oma hat mit ihrer Entscheidung das englische Parlament ausgeschaltet, Boris hat einen taktischen Sieg errungen und wurde dann des Betrugs für schuldig befunden, aber er kam trocken wieder aus dem Wasser. Und Elisabeth II. war in einer seltsamen Lage.

Karl III. erbte auch den Ruf der rassistischen Familie, der er nun vorsteht. Die mulattische Ehefrau von Prinz Harry hat Oprah Winfrey in einem Interview erzählt, wie sie während ihrer Schwangerschaft von Verwandten des Königshauses besorgt gefragt wurde, welche Hautfarbe das zukünftige Kind haben könnte. Meghans Interview löste seinerzeit einen großen Skandal aus.

Doch man muss der verstorbenen Königin Elisabeth anrechnen, dass sie standhaft blieb. Natürlich war es nie leicht, wenn sie an diese Chronik erinnert wurde. Im Alter von zehn Jahren hat Elizabeth vor Kameras noch den Hitlergruß gezeigt. (Anm. d. Übers.: Das ist wahr, allerdings werden diese Bilder im Westen praktisch nie gezeigt) Sie hat sich die Geste nicht selbst ausgedacht, sondern sie hat sie von den Erwachsenen in der Familie übernommen. Und Elizabeths Onkel Edward, Herzog von Windsor, war im Oktober 1937 auf Einladung Hitlers in Deutschland. Nun, wohl nicht nur zum Spaß, oder? Der Ehemann von Königin Elisabeth II., Herzog Philip, verhielt sich diskreter, aber seine drei Schwestern Margaret, Cecilia und Sophia waren eng mit dem Reich verbunden. Die Ehemänner von ihnen allen bekleideten hohe Ämter bei Hitler.

Es war also nie leicht für die Königin. Während ihre monarchischen Vorgänger in einer Atmosphäre heiliger Ehrfurcht und hinter einem Schleier der Geheimhaltung lebten, gehören zu ihrem Zeitalter das Fernsehen, die britische Boulevardpresse und das Internet. Unter solchen Umständen ist es zum Beispiel viel schwieriger, Verdächtigungen im Zusammenhang mit dem Autounfall von Prinzessin Diana auszuräumen. Sie starb, weil der Fahrer der Prinzessin betrunken war? Das ist die offizielle Geschichte, nicht wahr? Nicht jeder glaubt daran. Das hat Spuren hinterlassen. Immerhin hat Diana verhindert, dass der zukünftige Charles III. seine langjährige Geliebte Camilla Parker Bowles heiratet.

In Großbritannien herrscht 10 Tage lang Trauer. Karl III. beschloss, das Ende der Trauertage nicht abzuwarten, und beeilte sich, den Thron zu besteigen. Schließlich hat er am längsten gewartet. Das Archaische geht weiter. Es ist die Aufgabe von Karl III., das Archaische irgendwie lebendig scheinen zu lassen.

Ein weiterer wertvoller Aktivposten von Karl III. ist die frischgebackene Premierministerin Liz Truss. Gewählt von den 80.000 Konservativen. Das ist mal ein System! Nun regieren zwei Neulinge.

Scherz beiseite, genauer hat es der altgediente britische Politiker, Margaret Thatchers Nachfolger als Premierminister, John Major formuliert. Vor ein paar Jahren stellte er eine Diagnose. In einer Vorlesung für Juristen sagte Major: „Wir sind keine Großmacht mehr. Wir werden nie wieder eine sein. In einer Welt mit fast 8 Milliarden Menschen machen die Briten weniger als ein Prozent aus. Wenn wir so weitermachen, wird unsere gesamte Politik verabscheuungswürdig und niemand wird unserem Wort als Nation Glauben schenken. Wir müssen die Idee des ‚britischen Exzeptionalismus‘ aufgeben. Es ist ein Hirngespinst, das in die Köpfe derer eingedrungen ist, die nicht wissen, wie sehr sich die Welt verändert hat.“

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

80 Antworten

  1. Wieder ein Beispiel dafür, dass es oft interessanter ist, russischen Medien zu lauschen als deutschen, bei denen sich gehässige Propaganda und Herzschmalz die Tür in die Hand geben. Ein Zeichen, was man vom Publikum hält.
    Peinlich, dieses Theater un eine Tote, auch wenn ich sie nicht mal unsympathisch fand. Man sollte sie in Frieden ruhen lassen. Wenn man sie mit dem Regierungsgedöns wie Blair, Johnson, Truss etc. vergleicht, wirkt sie tatsächlich adelig.

  2. Das alte britische Königshaus steht nun mal für nationale Tradition, sollen die Briten selber damit klarkommen und nicht noch neidische Gehässigkeiten von außen über den Touristenmagneten gegossen werden. Dafür gäbe es in Rußland bessere Gelegenheiten, bei der massakrierten Zarenfamilie beispielsweise, der reanimierten Staatsreligion oder dem ähnlich zelebrierten identitätstiftenden Großen Vaterländischen… Wie gesagt: Stoff für russische Disputationen.
    Ansonsten fragen sich vermutlich viele, was es mit Blackout auf sich hatte, welchen Sinn er hatte.

  3. Ich komme jetzt gerade mal ein bischen ins Grübeln.
    Hier steht, daß die Royals eng verbandelt mit dem Postkarenmaler waren.
    Wie ist es da möglich, daß dieser London bombadiert hat?
    Ich meine ich bombadiere ja auch nicht das Haus meiner Freunde.
    Mag jetzt sein, daß ich etwas naiv bin, aber irgendwie schon seltsam das Ganze.
    Da stellt sich dann schon so die ein oder ander Frage über Machtverhältnisse.

    1. Och ist doch eigentlich ganz einfach…Kennedy fand Hitler auch toll bis …. & dann hat man DE besetzt….

      Herrn Epstein fanden auch alle Prominente & „wichtigen“ Leute toll bis…. so ist es doch immer bei profilneurotischen & Möchtegern-Wichtigen Leuten… wer selber nicht ganz wichtig ist, kann es über Leute werden, die man kennt oder mit denen man sich zeigt…. Dreht sich der Wind, hat man ein Problem…. Ist man reich genug kann man solche Problemchen einfach unter den Tisch fallen lassen bis auch das unwichtig wird….

      1. Ich bin einfach nicht in der Lage so schlecht zu denken wie diese Leute sind.
        Deshalb habe ich es „instinktiv“ Zeit meines Lebens abgelehnt, über bestimmte Leute in bestimmte
        Kreise zu gelangen. Ich wurde dafür oft belächelt………. Ich durfte dafür aber oft dabei zusehen,
        was passiert, wenn sich der Wind dreht. Da habe dann ich gelächelt.

        1. „wenn sich der Wind dreht“ – das konnte der Ostdeutsche 1989 / 90 fasziniert beobachten. Da war ein simpler Arbeitskollege plötzlich Minister, ein anderer in der Staatskanzlei; wobei man sich natürlich nicht mehr kannte. Und gefühlte 99% kämpften im unerschrockenen Widerstand gegen die böse SED Führung (Mitgliederzahl übrigens 2,3 Mio; richtig erinnert). Inzwischen interessiert das niemand mehr ernstlich; die Kinder gähnen nur noch verstohlen.

        2. Ja, ‚Evamaria‘,
          Sie sprechen mir aus der Seele.
          In jüngeren Jahren kannte ich so einige sehr schlimme Finger. Darunter auch vom Schlimmsten.
          Doch fast alle hatten Charakter, will sagen ; Dies und Jenes kann man machen, doch es gibt Grenzen.
          Dieser Scholz und Kohl und Fischer und Merz und die Roth, Lambrecht und überhaupt alle grünen Politweiber, wenn ich allein an das Sektsauffoto in Kiew denke wird mir schlecht,
          sind absolut charakterlos und genau jetzt wird sich zeigen, was diese Kreaturen wirklich sind.
          Genau das kommt jetzt.
          Der Moment für die AfD, einzige Partei tut mir Leid ist aber so.
          Ein wichtiger Brief an diese ist morgen unterwegs, da die von allein wie Blind sind, na mal sehen ob da was kommt………

        3. @Evamaria

          Ich weiß nicht ob man diese Leute als “ schlecht“ bezeichnen kann – eigentlich sind die doch ganz arme Schweine! Wer sich nur über andere, vermeintlich Wichtige, Reiche & Schöne definieren kann, hat gar kein eigenes Leben! Welch eine Verschwendung.

          Ich freue mich immer wenn ich Leute treffe, die authentisch einfach sie selber sind. Die könnten nicht mit den Wölfen heulen oder gegen ihre innere Überzeugung handeln oder sich gar irgendwie „einschleimen“….

          Ist das ein schweres Leben? Hm…es ist manchmal nicht ganz einfach, führt aber oft dazu, dass man sich selber hinterfragt & über viele Dinge nachdenkt & wenn man dann für sich entschieden hat, dass mit einem selber alles in Ordnung ist, kann man über „blaue Flecken & Beulen“, die man sich da so holte, lächeln & hat seinen Weg gefunden….

          1. Stimmt, seinen eigenen Weg finden und gehen (ohne Abhängigkeiten von diversen Kreisen) war
            immer mein Ziel im Leben. Selbstbestimmt eben……..
            Diese Menschen mögen zwar oft reich sein und einen bestimmten, ihnen zu gedachten Status, haben,
            aber eines sind sie nicht, nämlich selbstbestimmt.

            1. Manchmal bin ich nicht ganz sicher ob Charakter & Persönlichkeit vielleicht angeboren sind oder man das einfach „erlernen“ könnte…….ich tendiere dazu, dass Ersteres zutrifft – deshalb gibt es nicht Viele davon…

                1. @GMT
                  Ersteres trifft zu.
                  Entweder man hat Charakter und Persönlichkeit, oder eben nicht.

                  @ Der Hausfreund
                  Ich hatte ein ziemlich unbequemes Leben, da ich immer die „blöden Fragen“ gestellt
                  habe, die keiner hören wollte und es gewagt habe auf Missstände hinzuweisen.
                  Der Großteil der Menschen will das alles einfach gar nicht wissen.
                  Mir ist das mittlerweile egal. Dann sollen sie eben dumm sterben. 😀

    2. @Evamaria, das ehrt Sie, dass Sie nicht das Haus Ihrer Freunde bombardieren, ein solches Ansinnen Ihnen offenbar dem Grunde nach fremd ist.

      Ich habe irgendwo gelesen, dass der Tod von 3.000 (+/-) Menschen in Kauf genommen wurde dafür, dass sukzessive eine neue Weltordnung geschaffen werden sollte.
      Aber das ist eine Verschwörungstheorie und wäre eine solche geblieben, wenn nicht das Zeitalter des Internet es möglich machte, mehrere Theorien zwecks Unterhaltung feilzuhalten:
      es kommt einfach darauf an, für welche Ebene = (Spiele)Theorie sich Spieler finden lassen … und das ist dann die ‚Wahrheit‘ und auch die Antwort auf ‚Machtverhältnisse‘.

    3. Evamaria.
      „Ich meine ich bombadiere ja auch nicht das Haus meiner Freunde.
      Mag jetzt sein, daß ich etwas naiv bin, aber irgendwie schon seltsam das Ganze.“

      Seltsam nur, wenn mensch die allgemeine Geschichtspropaganda glaubt.
      Wenn nicht, dann ahnt oder weiß er (oder sie), dass der europäische Adel es war, der den Menschen aus Gründen des Machterhalts oder dessen Rückgewinnung den 1. und den 2. Weltkrieg beschert hat.
      Der Pöbel war und ist den meisten Adeligen egal und schon immer egal gewesen.
      Die Menschen waren immer nur Kanonenfutter.
      Ich empfehle dazu das Buch ‚Hitlers heimliche Helfer‘, es ist recht neu und den einen oder anderen Wikipediaartikel zu diesem Thema.
      Und mal ‚Wettin‘ googln.

    4. Auch die US-Führungsetage war eng mit dem Postkartenmaler verbunden – eine der Geldquellen seines Regimes war die Union Banking Corporation, unter Prescott Bush (Vater von George Bush, Großvater von George W. Bush).
      Die „Rassenlehre“, die heute den Nazis zugeschrieben wird, haben sie in Wirklichkeit von Harvard und Yale übernommen.
      Die (auch von US/UK-Eliten zugewiesene) Aufgabe des Postkartenmalers war, durch den Krieg alle möglichen kontinentaleuropäischen Konkurrenten (vor allem Russland) auszuschalten, und durch seinen übertriebenen Nationalismus in der Zeit nach ihm jede Form von Nationalismus zu verteufeln, um damit die EU zu ermöglichen.
      Auch Saddam Hussein war, als er noch Krieg gegen den Iran geführt hat, ein „Freund“ der westlichen „Eliten“. Wer seine Aufgabe erfüllt hat, ist für diese „Freunde“ nicht mehr wichtig.
      Die werden sich auch nicht dagegen stellen, wenn ihr jetziger bester Freund Selenskij irgendwann von den Ukrainern gelyncht wird – warum auch? Sie werden damit einen Zeugen los, der zu viel weiss.

    5. @Evamaria

      Schachzug des lachenden dritten aus Galizien- wie heute in der Ukraine, ihrem verlorenen Paradies.

      Ukraine, für ca. 400 Jahre Gebiet der Khasaren, bis die RUS sie besiegt hat. Deshalb der Hass auf Russland

      Die heutige Bedeutung des Gebietes  Galizien (mit Kern Ukraine) und der Versuch der Khasaren, der wahren NAZIS (INTER-National-Zionisten, sonst würden die Nationalsozialisten ja NAOS heißen), es mit Hilfe von gehirngewaschenen Ukrainer (die ich als Opfer sehe), das Gebiet zurück zu erobern.

      Erkennen Sie die Parallelen zum deutschen Volk (die für mich ebenso gehirngewaschene  Opfer waren)?

      Wozu musste Hitler das
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ha%E2%80%99avara-Abkommen unterzeichnen?
      🤔

    6. Geschichte ist nicht Ihre Stärke?
      Alle Königshäuser des ersten Weltkriegs waren miteinander verwandt. Der deutsche Kaiser z.B. war der Neffe des englischen Königs. Sie haben sich auf den Tod bekämpft.
      London wurde erst bombardiert, nachdem die RAF deutsche zivile Ziele angegriffen hatte.

      1. Das ist mir klar. Ich habe des Kaisers Fluchtburg besucht und ihn mir bei seinem täglichen Training, dem Holzhacken, vorgestellt. Haus Doorn ist ein sehr schönes Anwesen in den damals noch neutralen Niederlanden.

        Meine Frage haben Sie natürlich nicht beantworten können. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.🤪🤑

    7. @Evamaria
      „Wie ist es da möglich, daß dieser London bombadiert hat?
      Ich meine ich bombadiere ja auch nicht das Haus meiner Freunde.“

      Sie müssen persönliche Intentionen von Staatlichen Interessen trennen, bzw. sie separat betrachten. Daß diese „Leute“ privat den Österreicher ganz toll fanden, bedeutet nicht gleichzeitig daß sie als Staatsperson nicht gegen ihn vorgehen würden.

      Merke: „Staaten haben keine Freunde, Staaten haben Interessen“ …

      … auch ein Bauer der seine Lieblingskuh ganz toll und lieb findet, hat kein Problem damit sie irgendwann zum Schlachthof zu bringen …

    8. 1938 haben der Premierminister der britischen Majestät und der Postkartenmaler gemeinsam die Tschechoslowakei geschlachtet, Mussolini und Daladier waren auch dabei.

      Vorher schon, in Spanien, waren alle westlichen Werte, darunter Hitler, auf der Seite von Franco. Später, 1939, hat Churchill Mussolini angeschrieben, daß der doch bitte auf seiner Seite in den Krieg eintrete.

      Man muß aber sagen, daß Hitler bis 1938 recht zivil und geradezu harmlos war, im Vergleich zu den Zuständen in gewissen Südstaaten und Kolonien der „westlichen Demokratien“. Was später kam, wußte noch keiner.

      1. Zivil und geradezu harmlos würde ich die Machtergreifung 1933 nun nicht nennen.
        Auch in den Jahren zuvor waren die Methoden der entsprechenden Parteigenossen und ihrer Schlägertrupps nicht gerade zimperlich.
        Es kam sogar zu Verboten des nsdap Schlägertrupps, die auch auf Intervention eines gewissen Adelsprösslings, der damalige Kronprinz Wilhelm wieder aufgehoben wurden und diese Aufhebung machte die Machtergreifung letztendlich möglich.
        Im Parteiprogramm der Partei wurde übrigens von von 1920 an die Judenverfolgung propagiert und durch die Schlägertrupps auch praktiziert.

        1. Wenn Sie einmal richtig lesen:
          „geradezu harmlos war, im Vergleich zu“
          Franzosen haben Köpfe abgeschnitten, Briten Giftgas verwendet, um Terror zu verbreiten. Ziel waren verdächtige Zivilisten, Oppositionelle, Aufständische, da wurde im Zweifel kein großer Unterschied gemacht. Und in den USA gab es die Jim Crow-Gesetze, Schwarze konnten für alles und jedes gehängt werden, oder ganz ohne Gesetz gelyncht.

          1. Ich denke, die Zustände in den jeweiligen Ländern können nicht miteinander verglichen und auch durch nichts rechtfertigt werden.
            Die Christen, besonders die humanistisch geprägten deutschen Christen wussten es besser und handelten trotzdem verbrecherisch.

            Bei den Deutschen kam hinzu, dass sie gegen die Mitglieder der eigenen Gesellschaft vorgingen.

    9. Netzfund (Das erklärt so einiges, wie ich finde)

      Wie das britische Königshaus zu seinem Namen kam

      Die deutsche Herrschaft auf dem britischen Thron begann mit dem Haus Hannover ( die Welfen ) im Jahre 1714, welches sich mit dem Kurfürsten von Hannover als Georg I. auf dem Thron etablierte ( Personalunion Kurfürstentum Hannover und Großbritannien ). Diese Dynastie wurde durch seine direkte Nachfahrin Königin Victoria fortgesetzt.Durch ihre Heirat mit dem deutschen Prinzen Albert von Sachsen-Coburg-Gotha wurde dann der Grundstein für das Haus Sachsen-Coburg-Gotha auf dem britischen Thron gelegt. Nachdem die Königin 1901 gestorben war, bestieg diese Dynastie ( die Nachfahren trugen den Namen Sachsen-Goburg und Gotha ) den Thron. Im Jahre 1917 legten König George I. und alle seine britischen Verwandten ihre deutschen Adelstitel und Namen ab oder anglisierten diese ( Battenberg/ Mountbatten ). Sämtliche deutschen Wurzel wurde gekappt, weil die Königsfamilie ein „Zeichen der Solidarität und des britischen Patriotismus“ aussenden und ihre „Britishness“ betonen wollte. Das Kind wurde mit dem Bade ausgeschüttet.

      Somit entstand die Dynastie „Windsor“, benannt nach dem berühmten Schloss. Tatsächlich aber existiert diese Dynastie erst seit 1917. Die Frage lautet also: War es ein kluger Schachzug, eine neue Dynastie zu schaffen? Das Haus Sachsen-Coburg-Gotha ( mit großem dynastischen Einfluss in ganz Europa in sämtliche Hochadelsfamilien hinein ) lässt sich auf das 14.Jahrhundert zurückverfolgen. Meiner Meinung nach war das eine fatale und unsinnige Entscheidung, die eigentlich wie ein schwarzer Fleck auf Großbritannien mit seiner langen monarchistischen Geschichte lastet. Große Dynastien, das Haus Plantagenet, das Haus Lancaster, das Haus York, das Haus Stuart, das Haus Tudor, das gekappte Haus Hannover ( mit den Kapetingern und Reginaren das noch älteste existierende Hochadelsgeschlecht Europas seit dem 8. Jahrhundert! ), das gekappte Haus Sachsen-Coburg-Gotha ( seit 1347 nachweisbar ) und dann eben die Kunstdynastie „Windsor“ seit 1917.

      Es wurde somit eine lange dynastische europäische Tradition in einem Land gekappt, dass doch immer so stolz auf seine Geschichte, seine Traditionen ist. Die dynastischen Beziehungen der hocharistokratischen Familien Europas untereinander waren ja immer gegeben, um durch Heiratspolitik politische Interessen umzusetzen. Was wäre nur geschehen, wenn Dynastien, welche international miteinander verflochten waren jedesmal bei einem militärischen Konflikt, Streit oder gar Krieg ihre Wurzeln vollständig gekappt und sich eine eigene Kunstdynastie geschaffen hätten ( die Wittelsbacher, die Wettiner, die Welfen, die Hohenzollern, die Bourbonen, die Habsburger, die Savoyer, Schleswig-Holstein-Glücksburg-Sonderburg/ Oldenburg, die Oranier, das Haus Braganza, die Hohenzollern, das Haus Baden, die Romanows…)? Das Bekenntnis zu einem Land, Patriotismus, Solidarität mit diesem und seiner Bevölkerung drückt sich eben nicht darin aus, dass man seinen Namen vollkommen ablegt oder vortäuscht, es handle sich um einen einheimischen Namen, sondern in Denken, Handeln, Wort und Tat.

      Das Haus Windsor ist im Grunde genommen ein Widerspruch in sich selbst: Einerseits will man Teil der großen historischen und dynastischen Tradition sein, beruft sich auf diese, sieht diese als wesentlichen Bestandteil der Identität, andererseits kappt man seine Wurzeln völlig und wird dadurch entwurzelt, also traditionslos. Wenn dieses abschreckende Beispiel schon früher Schule gemacht hätte, wäre unsere Geschichte vollkommen anders verlaufen und Dynastien als Träger von Kultur, Geschichte, Traditionen, Gewährleister von Kontinuität über Jahrhunderte hinweg, wären bedeutungslos geworden. Doch exakt an diese „Tradition“ des Wurzelkappens knüpft nun der neue König an.

      Er, der Inbegriff westlicher Islamophilie und Islamromantisierung, Islamidealisierung, wird den Prozess der Selbstzerstörung als Katalysator im bereits zutiefst islamisierten Großbritannien nur noch beschleunigen.

      1. Beatrixe von Storch (AfD) stammt aus dem Hause Schleswig Holstein-Glücksburg-Sonderburg/Oldenburg. Ihr Großvater war Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, Reichsminister für Finanzen bis zum 23.5.1945.
        Ich finde das nicht schlimm, weil die 12 Jahre des 3. Reiches nur verteufelt, aber nicht ehrlich aufgearbeitet wurden/werden, leider auch nicht von der AfD. Ich finde das genauso dumm und primitiv wie die Namensänderung der „Windsors“.
        Das 3. Reich machte Politik für uns Deutsche, wie es eine Regierung tun sollte, sie muß für ihr Volk arbeiten. Das tun die brD/dDR-Regierungen seit 1945 nicht, weil sie nicht souverän sind. Diese Zeit 1933-1945 hatte Stärken und Schwächen, die zu betrachten wären, wäre das System ein ehrliches.
        Zum Thema der russischen Nachrichten. Ich finde es beschämend, daß die Russen bis heute immer wieder auf Hitlerdeutschland einhämmern. Im Großer Vaterländischer Krieg, der keiner war, weil Millionen Russen an der Seite der verlogenen Angloamerikaner für die globale Geldelite sterben mußten, gingen sie auf Raubzug, der sie nach 1945 zur Industriemacht führte. Diese Armee unter Stalin mordete, stahl und raubte unter der besiegten Zivilbevölkerung und ließ den iranischen Staatsschatz 1945 mitgehen.
        Wer hat ein Interesse an all den Lügen und Vertuschungen? Doch nicht etwa die globale Geldelite, die auch Besitzer der Medien ist???
        Und warum sagt man in Putins Rußland den Menschen nicht die Wahrheit?

      2. Wenn man weiter auf alle Thronfolger in Europa und Russland nachforscht, kommt noch mehr Verständnis auch jetzigere Situation. Wer weiß, dass Nikolaus der zweiter war Kusen vom Georg den fünften. Sogar Wikipedia in diesem Fall ausnahmeweiser bringt weiter. Russland wurde nicht von russischen Zaren regiert.
        „Nikolaus Alexandrowitsch Romanow wurde am 18. Mai 1868[2] im Alexanderpalast von Zarskoje Selo geboren. Er war der älteste Sohn von Zarewitsch Alexander, des späteren Zaren Alexander III., und dessen Gemahlin Maria Fjodorowna (geborene Dagmar von Dänemark). Per Geburt erhielt Nikolaus den traditionellen Titel eines „Großfürsten von Russland“ (russ. Weliki Knjas).

        Als Mitglied des Herrscherhauses Romanow-Holstein-Gottorp bestanden, wie im 19. Jahrhundert üblich, Verwandtschaftsverhältnisse zu zahlreichen europäischen Fürstenhäusern. Väterlicherseits war Nikolaus ein Enkel des regierenden russischen Zaren Alexander II. und Marija Alexandrowna (geborene Marie von Hessen-Darmstadt), mütterlicherseits war er ein Nachkomme des dänischen Königs Christian IX. und Louises von Hessen. Die alljährlich stattfindenden Besuche bei den Großeltern an den dänischen Königshöfen von Fredensborg und Bernstorff waren regelmäßige Familientreffen mit den deutschen, britischen, griechischen und dänischen Verwandten. Aufgrund seiner vornehmlich deutschen, daneben russischen und dänischen Herkunft war Nikolaus ein Cousin des britischen Königs Georg V., des norwegischen Königs Haakon VII., des dänischen Königs Christian X. sowie des griechischen Königs Konstantin I. Außerdem war er ein Neffe dritten Grades des Deutschen Kaisers Wilhelm II.“

    10. Es waren eben noch mehr die gegen Hitler in England waren und nach der Kriegserklärung, von der er überrascht war, war es eben der Feind. Und in Frankreich wurde auch das brit. Expeditionskorps besiegt. Mein Vater war damals noch am Strand von Dünkirchen dabei.

  4. Diana‘ s Tod hat die Heirat des Charles III. mit der gebärunfähigen Camilla verhindert?
    Wann? Wie?

    Wollte mich ja künftig jedweden Kommentierungen enthalten, aber g e r a d e die Genealogien – nicht nur die der Königshäuser – sind super interessant.
    Wohlan jedem, der sich für die seine interessiert und entsprechend Zeit investiert.

    Zum Schluss:
    >>Familie bildet die kleinste Zelle des Faschismus‘ >> wird Fritz Teufel zitiert; eigenartigerweise ist die Zuordnung des Zitates nicht mehr zu ergooglen.
    Wie auch immer: ich stimme ihm zu.

      1. @Salander,
        den ersten Teil der Frage beantworte ich mit einem kurzen, knappen *Ja*, da dies schließlich auch mein Mitwirken, bzw. sporadisches Kommentieren innerhalb dieses blogs glaubwürdig flankiert.
        Ich nehme an, dass Sie mir zustimmen?

        Der zweite Teil Ihrer Frage hat es nun wirklich in sich:
        was meinen Sie denn genau mit Gemeinschaftssinn?
        Aufgrund der Erfahrungen meiner (Ur)-Ahnen mit Faschismus ist mir ein Gemeinschaftssinn, wie er auch aktuell in Sachen Covid19, Klimawandel, künstlich herbeigeführter ‚Energiekrise‘, etc., eingefordert wird, schlichtweg zuwider:
        Gemeinschaftssinn = Volksgemeinschaft = Volkskörper?
        Mein lieber Scholli, äh Salander.

        Zerstörte Familien im Innen, die im Außen Harmonie u Geschlossenheit, vielleicht sogar diesen überstrapazierten Begriff *Liebe* proklamieren, während die Oberhäupter der Familien in Puffs so richtige Liebe – also, ich meine hier den wirklich befriedigenden/die dem Säugetier Mensch noch im Reptilienhirn verankerten Trieb – ausleben u dafür bezahlen?

        (Haus)Frauen, die in den Sechzigern den Kohlenmann hier und dort mittels Einsatz ihres damaligen Werts = mit ihrem Körper bezahlten?
        Nun gut. Ich bin ja nicht so: vielleicht war das ja Liebe.
        Liebe für den Wohlerhalt der Familie, weil der Mann seine Kriegserlebnisse mit der wöchentlichen Lohntüte versoff?

        Setzen Sie ‚zerstörte Familien‘ sowie ‚zerstörten Gemeinschaftssinn‘ in der Tat gleich mit Anti-Faschismus?
        Die Soldaten der RF reißen sich gerade ‚an der Front‘ den Arsch auf in der Hoffnung, diese verlogenen, korrupten Ex-Khasarer zu ‚entnazifizieren‘ im Sinne g e l e b t e n Anti-Faschismus‘, der mit der jetzigen ‚Antifa‘ aber so gar nichts zu tun hat!

        (Sorry wg des Ausrufungszeichens – musste sein, damit man mich besser hört- und im Nachgang besser versteht).

    1. „Ähnlich las sich auch der Sozialforscher Max Horkheimer, der in seinem Essay Autorität und Familie drei Jahre später von der Familie als „Keimzelle des Faschismus“ sprach.“

      https://www.zeit.de/kultur/2019-08/kapitalismuskritik-kindererziehung-familie-abschaffung-kommunismus/seite-2

      Fritz Teufel nutze zwar dieses Zitat als Rechtfertigung für das neue Selbstverständnis der Nachkriegsjugend (antiautoritäre Erziehung) um sich von den Täter Eltern abzugrenzen aber inhaltlich steht es eher zu den Kehrseiten Industrialisierung und der Zerstörung der Familie bzw. des durch Kriege/ Religion bestimmte Familienbild. Während In den reicheren Schichten Kinder entlang autoritären Strukturen immer noch Kinder waren, waren Kinder des „Pöbels“ eben nur Arbeitskräfte und späteres Kanonenfutter.

      1. Ich danke Ihnen, @bleibtmirvomleib, für den Hinweis auf Horkheimer nebst Artikelempfehlung.
        >>Fritz Teufel nutzte zwar … usw.>>
        Die ‚Nutzung‘ durch Teufel läuft nach meiner Lesart den Kehrseiten keinesfalls zuwider, sondern findet nahezu eine Manifestierung als Ursachenbestimmung.

        In den Sechziger – besonders ab den Siebziger Jahren – nahm die Soziologie als eine der gesellschaftsbildenden Schulen noch den Platz ein, der ihr zugessen war: der Bildung, der Entfaltung geistiger Potenziale.
        Damit war dann Ende der Siebziger, spätestens Anfang der Achtziger schon wieder Schluss – diese zu bedauernde Tatsache wird auch nicht durch diverse Veröffentlichungen eines Herrn Precht wieder wettgemacht.
        Ein Bezug zu früheren Soziologen, Feldversuchen, etc. ist schlichtweg entweder nicht mehr gegeben, oder aber … als Absicht ins Gegenteil verkehrt worden.
        Nicht wirklich erstaunenswert und auch nicht neu.
        Wollte dies der Abrundung halber in Erinnerung rufen.

    2. „Familie bildet die kleinste Zelle des Faschismus“

      Oder sie bildet die kleinste Zelle des Kommunismus, des Antiafschismus, der Demokratie, der Religion usw.
      Es kommt eben immer darauf an, was in einer Familie gelebt und gelehrt wird.

    1. @Albert,

      nu ja, nu ja.
      Siehe meine Antwort an den user Salander … und für Sie noch eins drauf:
      ekelhaft, diese subtile ‚Freundlichkeit‘, die einem viel tiefer liegenden Affekt geschuldet sein mag.
      Wie auch immer: ‚Beileidsbekundungen‘, ‚Liebe‘, ‚Familie/n‘, ‚Zusammengehörigkeit‘ blablabla … fott domit:).

  5. Hallo,
    sehr geehrter Herr Röper,
    auch Ihre Lückenfüller sind aufschlußreich, doch bitte ich Sie inständigst darum uns über die vom ‚Westen‘ berichteten ‚Geländegewinne‘ der Ukraine in Kenntnis zu setzen, falls Sie Zugang zu den entsprechenden Quellen haben.
    Ein überführter Prinz of Toilette, der mit Minderjährigen rumgemacht hat, ist nur dann wichtig wenn er verurteilt ist.
    Wer die Macht hat eine Prinzessin Diana mit unvergleichlich höherer Beliebtheit als das Reptil ermorden zu lassen ist natürlich in der Lage alle Anderen ebenfalls verschwinden zu lassen. Das steht außer Frage.
    Man vergleiche die die Blumenberge für Diana und die Sträußchen für die K…n, das allein genügt.
    Das mußte ich einfach mal loswerden, tut mir Leid für die Royalisten– kotau………

    1. Hallo altermann,

      Diana stammt vom konvertierten Jacob IV ab und ließ sich dummerweise nach der Scheidung von Karl III mit dem Moslem Dodi Al-Fayed ein. Das hat dem Mossad wohl nicht gefallen.

      Sie war außerdem mit Churchill und acht verschiedenen US-Präsidenten verwandt, darunter George Washington und Franklin D. Roosevelt.

      Noch Fragen?😉

      1. @Salander

        Das Problem war, daß bei einer Legalisierung der Beziehung von Diana und Dodi, dieser automatisch zum „Geheimnisträger“ … „mutiert“ … wäre und in die intimsten Geheimnisse der Britischen Politik eingeweiht …

        Die Frage ob die Britischen Geheimdienste und deren Queen das zugelassen hätten, mag sich jeder der sich über das Ableben von Diana Gedanken macht, selber beantworten …

        Was nun die „Verwandschaftsverhältnisse“ betrifft, gibt es auf YT eine aufschlussreiche Doku der BBC, die beleuchtet daß alle jemals in den USA zum Präsidenten gewählten Personen einer einzigen Familienlinie entspringen, die … oh Wunder … auf das Britische Königshaus zurück geht. Die Doku ist sehr zu empfehlen.

  6. 😀Der Ehemann von Königin Elisabeth II., Herzog Philip, verhielt sich diskreter…

    Ich bin ja ein heimlicher BATTENBERG vs. MOUNTBATTEN Fan. Prinz Philipps wahre Größe zeigte sich m.M.n. durch seinen trockenen Humor bzw. seine Respektlosigkeit. Das könnte an seinen russischen Genen liegen.

    Beispielsweise sagte er gegenüber britischen Studenten in China: „Wenn Sie länger hier bleiben, werden Sie alle Schlitzaugen bekommen“, oder in Papua-Neuguinea: „Sie haben es also geschafft, nicht verspeist zu werden?“ Aboriginies in Australien fragte er, „ob sie noch mit Speeren aufeinander werfen würden.“

    Auch seine Aussagen gegenüber Staatsoberhäuptern oder Regierungschefs wurden gelegentlich als despektierlich betrachtet; so bemerkte er gegenüber dem Präsidenten von Nigeria mit Verweis auf dessen folkloristisch-landesübliche Kleidung: „Sie sehen aus, als wollten Sie gleich ins Bett gehen.“

    Während der Hannover-Messe 1997 begrüßte er Bundeskanzler Helmut Kohl mit den Worten: „Guten Tag, Herr Reichskanzler!“

    Auch Putins Antwort auf Netanjahus damalige Drohung, Syrien bombardieren zu wollen fand ich köstlich:

    „Viel Spaß“

    Ich lach mich jedesmal schlapp, wenn ich – wie jetzt gerade- daran denke.🤣🤣🤣

  7. Charly III führt die Traditionen der englischen Königshäuser konsequent weiter … bringt sein wunderschön junges Weib um die Ecke und macht seine häßlich alte Konkubine zur „Königin“ … scheisst auf sein Karma.

  8. Beruhigend zu lesen, dass saudumme Artikel auch in Russland möglich sind.

    Charles und vor ihm Philipp sind gewaltige Befurworter und Unterstützer von ‚Umweltschutz‘ und der Tatsache, dass Konzerne die Welt anders zurichten sollen.

    Philipp (damals Prasident des WWF), sprach sich beim WEF bereits 1986 klar für die enge Zusammenarbeit von Konzernen und Naturschutzunternehmen aus.

    1992 war auch Charles dort anwesend und bemerkte, dass ‚Business‘ einzigartig gut pisitioniert sei, die Führung zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass die Dinge getan werden.

    2020 verkündete er, das Ausmass des Reset sei vollkommen unkalkuluetbar, aber sein Fortschritt solle beschleunigt werden mit einem Marshallplan für Mensch, Natur und Planeten.

    Die Konigsfamilie ist wie die niederländische ein langjähriger Sponsor der WEF Mission. Darüber hinaus ist Sie in allen wirlich elitären Verbänden wie der Pilgrims Society, den Bilderbergern und dem WWF vertreten. Die Macht ist keine offizielle mehr, dafür ist sie im Kreis derer, die Strategien koordinieren und erarbeiten, ganz vorne mit dabei. Das war sie im Übrigen auch schon im letzten Jahrhundert.

    1. ich stimme Ihnen zu. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, nur, weil die Königlichen nicht mehr offiziell in der Regierung vertreten sind, sie keine Macht mehr hätten. Wenn jemand das Parlament jedes Jahr mit einer Rede eröffnet, die den Ton vorgibt, dann gibt er/sie damit auch die großen Linien vor. Man wird wohl kaum etwas verlesen, mit was man nicht einverstanden ist. Und wer garantiert dass die Eröffnungsrede vom Premierminister allein verfasst ist? Warum hätten da die Königlichen kein Mitspracherecht?
      Außerdem haben die Königlichen einen großen Teil des Volks hinter sich durch geschickt arrangierte öffentliche Auftritte. Alle ihre Auftritte sind meist von einer Werbeagentur bis ins kleinste Detail geplant um ein gewisses Bild zu vermitteln. Es ist wie Kino: Szenario, Regisseur, Statisten und Kamera. Und der Film wird unmittelbar in den Nachrichten gezeigt.

  9. Karl I hat wenigstens seinen Kopf für die gute Sache einsetzen können.
    Bei Karl III überfällt einen aber nur noch der morbiede Charme einstiger Größe und alles für das Karl I einst (unfreiwillig) gestorben ist, nämlich das niemand im Gefängnis einsitzen muss, nur um der Willkür des Despoten zu gefallen, zu ignorieren und in den Wind zu schreiben.
    Solle Assange nicht unverzüglich freigelassen werden, so wird wohl bald wieder ein edler Kopf gebraucht werden die Dinge an ihren rechten Platz zu befördern.

  10. Was viel interessanter ist: Was ist in der Ukraine los?
    Wieso hauen russische Truppen unter Zurücklassung von viel Material vor den Selenskys ab?????????
    Was ist los? Da herrscht Roaring Silence seit Tagen!

    1. Die „Ramstein-Offensive“. Da sind Söldner aus den USA und aus Polen, viele und sehr kampfstark. Deshalb sind die Russen zurückgewichen. Die Söldner haben aber umständehalber keine Luftunterstützung. Die Russen beherrschen den Luftraum, deshalb bekommen die Söldner bei ihren mehr oder weniger ungedeckten Vormarsch ziemlich auf die Mütze.

      Was bei der Sache herauskommt, wird man erst in einigen Tagen sagen können. Schon jetzt festzuhalten ist, daß eine offene Konfrontation NATO gegen Rußland damit noch nähergerückt ist.

  11. Irgendwie gefällt mir diese humorunterlegte russische Einschätzung. Karl Nr.3 macht auf dem Foto den Eindruck, als hat er viel zu lang warten müssen. Endlich kann er auf dem „Superhobel“ sitzen und glänzen wie nie zuvor. Ist das nicht geil, so ein Mittelalterspektakel? :-))

    1. 1714 wurde doch ein Welfe aus Hannover als George I König von England. Die Dynastie der Stuarts war ausgestorben. Und 1840 heiratete Prinz Albert aus dem Hause Sachsen-Gotha seine Cousine Königin Viktoria. Also das engl. Königshaus ist ziemlich deutsch., auch noch durch Prinz Phillip wieder aufgefrischt.
      Und trotzdem waren sie sich spinnefeind. Auch Zar Nikolaus von Russland war ein Cousin Kaiser Wilhelms und der war Enkel von Queen Viktoria. Trotzdem brachten sie sich, ihre Völker, in fürchterliche Kriege.

  12. Also – die Briten hatten u.a. Jahre lang Indien besetzt und dadurch auch einen Hauch der dortigen Kultur in der westlichen Welt verbreitet. Ein derartiges „Verdienst“ ist die (für sie selber) wohl besser vermiedene Verbreitung einer Philosphie, die tief in die Psyche der Briten und der gesamten anderen westlichen Welt blicken lässt – ich kenne keine bessere Philosophie, denn alle anderen sind jünger als diese Jahrtausende alte und immer mal wieder neu zusammengereimt …

    Worum geht es ? Es geht um die Feststellung, warum-wer-was-wann macht, d.h. um philosophisch-psychologische Grundlagen, mit denen erkennbar ist, warum Menschen einr Monarchie (oder Diktatur) anhängen oder eine Demokratie (o.ä.) bevorzugen, warum das Fußvolk wie tickt, hinterherläuft oder wählt (und später enttäuscht ist), welche Protagonisten zur Führung einer rundum glückvollen Gesellschaft wirklich fähig sind und welche nicht und warum …

    Das Alles will ich hier nicht weiter auswalzen, denn ein Selbststudium ist für jeden selber außerordentlich aufschlussreich und erhellend. Und man sollte dabei immer im Hinterkopf haben: „Jeder Heilige hat eine Vergangenheit, jeder Sünder eine Zukunft“ 😉

  13. ….also… …diesen Mann auf dem Bild, mit seinem gütigen Gesicht, würde ich an der Haustür sofort einen Staubsauger und die Tupperware – Schüsseln abkaufen… …der sieht so fedrausenwürdig aus ??…🤣🙈😈

      1. ….diese Masche, mit dem Verkaufen von „Demokratie, Tupperware, Freiheit, Staubsauger, Menschenrechte, Hollywood usw…“, funktioniert nicht mehr… …in den jetzigen „Bewegungen“, geht sie unter, MIT dem „Westen“ !!!🤣🙈😈

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