Russische Werte

Wie junge Familien in Russland gefördert werden

Ich war sehr überrascht, als ich erfahren habe, wie umfangreich Familien in Russland gefördert werden. In Deutschland können Eltern davon nur träumen.

Die deutsche Regierung propagiert LGBT und den Gender-Wahnsinn und deutsche Medien raten vom Kinderkriegen ab, weil ein Kind angeblich den CO2-Ausstoß erhöht. Stattdessen setzen Politik und Medien in Deutschland auf massive Einwanderung aus Afrika und Asien, um das demografische Problem zu lösen, wobei die meist moslemischen Einwanderer anschließend oft mehr CO2-produzierende Kinder bekommen, als deutsche Familien haben möchten.

Russland hingegen setzt auf traditionelle Werte, wie die klassische Familie. Dazu hat die russische Regierung in den letzten Jahren die Familienförderung massiv erhöht, was mir gar nicht bewusst war. Darauf hat mich erst meine neue Reinigungshilfe gebracht, die ich mir wegen meines Arbeitspensums notgedrungen zulegen musste. Die Frau arbeitet in einem Bürgeramt in Petersburg und hat mir erzählt, wie massiv Mütter – und damit Kinder – in Russland gefördert werden. Als mich das interessiert hat, hat sie mir eine Zusammenstellung der Förderprogramme ausgedruckt, die anderthalb DIN-A-4-Seiten umfasst. Darüber werde ich nun berichten, wobei ich ausdrücklich darauf hinweise, dass die Auflistung nicht vollständig ist, es handelt sich nur um die wichtigstenProgramme der russischen Regierung zur Familienförderung.

Infos zum Verständnis

Zum Verständnis muss ich zwei Informationen vorausschicken. Erstens teilen sich die Förderprogramme in Programme des Bundes (Russland ist, wie Deutschland, ein Bundesstaat) und in Förderprogramme der Regionen (in Deutschland wären das die Bundesländer) auf. Jede russische Region fügt den Bundesprogrammen eigene Programme hinzu, ich werde hier über die Gesamtförderung aus beiden Programmen in meiner Wahlheimat St. Petersburg berichten, die Zahlen weichen in anderen Regionen Russland davon ab.

Die zweite Information ist, dass die allermeisten Russen nicht zur Miete wohnen. In den 1990er Jahren konnte jeder Russe die Wohnung, in der er wohnte, für eine kleine Bearbeitungsgebühr privatisieren, daher gibt es in jeder russischen Familie eine oder mehrere schuldenfreie Eigentumswohnungen. Wenn Kinder ausziehen, dann hilft oft die ganze Familie dabei, das Eigenkapital für den Kauf einer Wohnung auf Hypothek zusammenzukratzen. Wohneigentum ist den Russen sehr wichtig, daher leben die allermeisten Russen mietfrei.

Außerdem will ich bei dieser Gelegenheit noch einmal erklären, dass der Lebensstandard in Russland nicht schlechter ist als in Deutschland, obwohl die Gehälter in Russland viel geringer sind. Der Grund ist, dass die Gehälter in Deutschland brutto angegeben werden, in Russland hingegen netto. Und da die meisten Russen keine Mietkosten haben und auch andere Festkosten (Telefon, Internet, ÖPNV, Benzin, Wohnnebenkosten, etc.) in Russland viel niedriger sind als in Deutschland, bleibt dem durchschnittlichen Russen nach Abzug aller Festkosten und Abgaben ungefähr der gleiche Betrag zum Leben, wie dem durchschnittlichen Deutschen.

Ausreißer nach oben und nach unten gibt es in beiden Ländern, ich rede vom durchschnittlichen Einwohner der beiden Länder, wie ich in diversen Artikel über bereits erklärt habe. Beispiele zu den Themen Rente, Preise für Internet und Mobilfunk und Lebensstandard in Russland generell finden Sie in den verlinkten Artikeln.

Familienförderung in Russland

In Russland ist die Förderung von Familien vom Alter des Kindes abhängig, außerdem gibt es zweckgebundene Förderungen. All diesen Förderungen liegen verschiedene Programme zugrunde, ich kann hier nicht alles aufzählen und beschränke mich auf die wichtigsten.

Generell ist der Kinderschutz in Russland ein großes Thema. Wenn man sein Kind in seiner Eigentumswohnung anmeldet, darf diese Wohnung danach zum Beispiel nur verkaufen, wenn man nachweist, dass man sofort eine gleichwertige oder bessere Wohnung kauft. Die Lebensbedingungen eines Kindes dürfen nicht verschlechtert werden, man darf also zum Beispiel keine Dreizimmerwohnung gegen eine Einzimmerwohnung eintauschen.

Wer in russischen Wohngebieten spazieren geht, der stellt fest, dass es an jeder Ecke Kinderspielplätze gibt. Russland ist generell sehr kinderfreundlich. Viele Restaurants und praktisch alle Einkaufszentren haben Spielzimmer, wo Kinder spielen können, während die Eltern einkaufen oder in Ruhe essen. In Einkaufszentren gibt es in dem Spielzimmer auch immer eine Betreuerin, damit die Kinder beaufsichtigt sind. Ich habe neulich sogar auf einem Flughafen ein solches Spielzimmer gesehen. Der Flughafen hat also darauf verzichtet, die Fläche an ein Restaurant oder Geschäft zu vermieten und stattdessen ein Spielzimmer eingerichtet.

In Russland wird viel mehr gebaut als in Deutschland. Daher gibt es in Russland keine Wohnungsnot, man findet problemlos innerhalb von drei Tagen eine Wohnung zur Miete und kann umgehend einziehen. Der Bauboom hat dazu geführt, dass in den letzten Jahren in russischen Städten ganze Stadtteile neu entstanden sind.

Die Baufirmen, die so einen Stadtteil planen und bauen, haben dabei soziale Auflagen zu beachten. Vor jedem Hochhaus sind Kinderspielplätze und vor allem muss in Laufreichweite ein Kindergarten, eine Schule und ein Krankenhaus gebaut werden. Eltern haben einen Anspruch auf einen kostenlosen Kitaplatz und weil Kitas überall gebaut werden müssen, gibt es auch keinerlei Probleme, Plätze zu bekommen. Lediglich in einigen älteren Stadtteilen gibt es Probleme, aber dort muss der Stadt bei einem Mangel an Plätzen eben einen normalerweise teuren Kitaplatz in einem privaten Kindergarten bezahlen.

Und ja, in russischen Städten wohnen die Menschen meist in Hochhäusern, was in Deutschland unpopulär ist. Aber andere Länder, andere Sitten, Einfamilienhäuser sind in russischen Städten die große Ausnahme. Dafür hat aber jede Familie (meistens die Eltern oder Großeltern) aus Sowjetzeiten noch eine Datscha, also ein Häuschen auf dem Lande, wo die Kinder den Sommer oft bei den Großeltern verbringen, während die Eltern arbeiten.

Mutterkapital

In Russland wurde als eine der ersten Familienförderungen schon vor über zehn Jahren das Mutterkapital eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Einmalzahlung bei der Geburt eines Kindes. Diese Geld bekommt man auf gesondertes Konto ausbezahlt und darf es nur zweckgebunden ausgeben. Es kann nur für die Bedürfnisse des Kindes ausgegeben werden. Man kann es aber auch als Eigenkapital bei einem Immobilienkauf verwenden, bei dem eine junge Familie auch noch staatlich geförderte Hypotheken bekommt. Da Wohnungen in Russland wesentlich billiger sind als in Deutschland, ist das eine echte Hilfe. Selbst in der Millionenstadt St. Petersburg bekommt man eine Zweizimmerwohnung in mittlerer Lage schon für unter 150.000 Euro.

In Petersburg setzt sich das Mutterkapital aus mehreren Komponenten zusammen, die sich auf insgesamt über 23.000 Euro summieren, wobei es beim ersten Kind etwas weniger ist. Bei den Wohnungspreisen in Petersburg ist dieses Summe schon fast das von Banken benötigte Eigenkapital für eine Zweizimmerwohnung. In diesem Artikel gehe ich bei der Umrechnung vom aktuellen Rubelkurs von 60 Rubel für den Euro aus und rechne die Summen zum besseren Verständnis sofort in Euro um.

In Petersburg gibt es außerdem noch ein Programm, das „Landkapital“ genannt wird und etwas über 6.500 Euro beträgt. Das Geld ist zweckgebunden für den Kauf eines Grundstücks oder Häuschens auf dem Land, also einer Datscha. Es reicht zwar nicht für eine Datscha in Stadtnähe, aber es ist – wie bei der Wohnung – eine große Hilfe. Es gehört für viele Russen zur Kultur dazu, das Wochenende auf der Datscha zu verbringen und viele fahren dafür am Freitagabend auch ein paar hundert Kilometer weit aufs Land, wo die Preise sehr niedrig sind und man der eigenen Datscha mit der Summe schon einen großen Schritt näher kommt.

Dass es auch in Russland Mutterschutz vor und nach der Geburt mit (zumindest beschränkter) Lohnfortzahlung gibt, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber.

„Kindergeld“

Was man in Deutschland Kindergeld nennt, gibt es in Russland in der Form nicht. Dafür gibt es, abhängig vom Alter des Kindes, verschiedene Programme für verschiedene Altersgruppen. Die pauschale Summe, die man für jedes minderjährige Kind bekommt, liegt bei etwa 125 Euro pro Monat.

Dazu kommen in den ersten 18 Lebensmonaten des Kindes noch 75 Euro monatlich. Danach gibt es bis zum 7. Lebensjahr nur 20 Euro pro Monat zusätzlich zu den 125 Euro. Ab dem 7. Lebensjahr, also für Schulkinder, ändert sich die Summe wieder, ab dem 7. Lebensjahr kommen zu dem Grundbetrag etwas über 250 Euro hinzu.

Zu diesen Unterstützungsprogrammen kommen sehr viele andere hinzu, zum Beispiel bekommen junge Eltern, die noch studieren, monatlich nochmal 125 Euro obendrauf. Wenn eine junge Mutter ihr Kind im Alter von 20 bis 24 Jahren bekommt, bekommt sie bei der Geburt des Kindes nochmal knapp 1.000 Euro zusätzlich. Kinderreiche Familien werden besonders gefördert, so gibt es für das dritte Kind beispielsweise etwa 215 Euro monatlich zusätzlich zu den anderen Leistungen, außerdem bekommt eine kinderreiche Mutter (ab drei Kindern) für sich noch einmal zusätzlich knapp 60 Euro monatlich.

Für Soldatenfamilien gibt es noch weitere Unterstützungsprogramme, die über diese Summen hinausgehen. Außerdem muss sich eine Soldatenfamilie nie um ihre Wohnung sorgen, die wird vom Staat gestellt, und wer als Berufssoldat in Rente geht, bekommt zum Rentenbeginn eine Eigentumswohnung geschenkt.

Wenn man behindert ist oder ein behindertes Kind hat, bekommt man weitere Unterstützung. Für ein behindertes Kind gibt es 125 Euro zusätzliche Unterstützung, gleiches gilt, wenn behinderte Eltern ein gesundes Kind großziehen. Wenn beide Eltern und das Kind behindert sind, gibt es noch mal 175 Euro obendrauf und wenn das Kind so schwer behindert ist, dass „besondere Bedürfnisse“ hat, wie es im Gesetz heißt, gibt es für das Kind noch 300 Euro dazu.

Wenn ich von „behindert“ spreche, dann meine ich damit das gleiche, was auch in Deutschland unter Behinderungen verstanden wird. Eine Behinderung bedeutet nicht zwangsläufig, dass man im Rollstuhl sitzt. Wie in Deutschland auch, gibt es viele Menschen, die eine körperliche Behinderung haben, die man ihnen gar nicht anmerkt.

Außerdem gibt es weitere zusätzliche Zahlungen für Kinder, die an schweren Krankheiten leiden, die sich je nach Krankheit unterscheiden. Ich will nur zwei Beispiele nennen. HIV-positive Kinder bekommen zusätzlich 125 Euro monatlich, Kinder mit Zöliakie (eine durch Glutenunverträglichkeit verursachte Autimmunkrankheit) bekommen 215 Euro pro Monat zusätzlich.

Waisenkinder

Russische Kinderheime und Waisenhäuser haben zu Recht keinen guten Ruf, denn sie waren lange extrem unterfinanziert. Das hat sich zwar inzwischen gebessert, aber es ist in Russland bis heute ein Stigma, wenn jemand in einem Kinderheim oder Waisenhaus aufgewachsen ist.

Der russische Staat tut viel, um für diese Kinder Familien zu finden. Daher gibt es diverse monatliche Zahlungen zusätzlich, wenn man ein Kind aus einem Waisenhaus als Pflegekind aufnimmt oder es adoptiert. In dem Fall gibt es auch Einmalzahlungen für die nötigen ersten Anschaffungen für das Kind und solche Familien bekommen einen gesonderten jährlichen Zuschuss für Urlaubsreisen.

Da Wohneigentum für Russen so wichtig ist, bekommen Waisenkinder zu ihrem 18. Geburtstag vom Staat eine Eigentumswohnung als Starthilfe ins Leben überschrieben. Diese Wohnung dürfen sie bis zu ihrem 25. Lebensjahr nicht verkaufen. Natürlich handelt es sich dabei nur um kleine Einzimmerwohnungen in abgelegener Lage und meist sind diese Wohnungen auch renovierungsbedürftig, aber die jungen Erwachsenen haben erst einmal ein Dach über dem Kopf.

Sichtbare Ergebnisse

Wie gesagt war das nur ein Überblick über die Förderungen von Kindern und Familien in Russland, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die meisten dieser Programme gibt es erst seit wenigen Jahren, weshalb ich davon auch nichts wusste. Aber es erklärt, warum sich das Aussehen von jungen Müttern in den letzten Jahren sehr verändert hat. Früher haben Eltern oft die Kleidung ihrer Kinder an Freunde und Verwandte mit kleinen Kinder weitergegeben, wenn die Kinder herausgewachsen waren. Gleiches galt für Kinderwagen und so weiter.

In den letzten Jahren hat sich das geändert. Ohne dass ich mir darüber Gedanken gemacht habe, ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass junge Mütter auffällig gepflegt und gut gekleidet sind, gleiches gilt für Kinder, und ich habe schon lange keinen alten Kinderwagen mehr gesehen. Auf den Spielplätzen parken nur moderne Modelle. Nun weiß ich, woran das liegt, denn diese Programme erlauben es jungen Eltern, sich weniger finanzielle Sorgen zu machen, wenn sie ein Kind bekommen.

Zuschüsse zu Urlaubsreisen

Übrigens gibt es seit neuestem auch Cashback-Programme von mehreren hundert Euro für Familien, wenn sie im Sommer zu Beispiel einen Badeurlaub am Schwarzen Meer machen oder das Kind in ein Sommerferienlager schicken. Das läuft allerdings nicht unter der Rubrik Familienförderung, sondern das fällt unter Programme des russischen Staates, um den Tourismus zu fördern, denn Russland ist dabei, seine Naturschätze touristisch zu erschließen, wobei großen Wert auf Umweltschutz und ökologischen Tourismus gelegt wird. Damit sich diese Investitionen in die neuen Reiseziele lohnen, zahlt der Staat den Urlaubern, vor allem jungen Familien, Zuschüsse zu ihrem Jahresurlaub.

Da die Sommerferien in Russland vom 1. Juni bis zum 1. September, also volle drei Monate dauern, erklärt sich, warum in Russland die Datscha und der Sommer bei den Großeltern so eine wichtige Rolle spielt, und warum Ferienlager für Kinder so gefragt sind. Das Angebot an Ferienlagern mit allen möglichen unterschiedlichen Themenschwerpunkten ist schier unbegrenzt. Daher gibt es auch dafür staatliche Zuschüsse.

Ferienlager haben Themenschwerpunkte und es gibt in vielen Ferienlagern täglich ein paar Stunden Unterricht, was sehr hilfreich ist, wenn ein Kind in einem Schulfach Probleme hat. Außerdem gibt es Lager, die auf Sprachkurse spezialisiert sind, es gibt Lager für alle möglichen Sportarten und natürlich, Russland ist ein großes und weites Land, auch Lager in der Natur, bei denen die Kinder die Schätze der Natur kennenlernen und ganz automatisch für den Umweltschutz sensibilisiert werden.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

119 Antworten

  1. Wer nun gegen Deutschland hetzt sollte doch mal Hand aufs Herz ehrlich hinterfragen, ob er nicht zu jenen gehörte, die Kohl wegen dessen „Herdprämie“ damals verspottet haben.

    Wie man sich bettet so liegt man. Es war der Zug nach links, der ins Nirgendwo abgebogen ist. Diesbezüglich vor allem die fehlende nationale Identität und der Feminismus.

    1. Was Nigerianer über die Zustände in Nigeria schreiben, ist noch ganz anders. Wenn man genauer liest: Das sind Patrioten, die wollen das ändern und Nigeria an die Spitze bringen. Das ist noch ein langer Weg, aber sie sind dabei.

  2. Kürzlich habe ich einen Fernsehbericht gesehen, wo sich ein mehrfacher indischer Dollar-Milliardär brüstete einem jungen Ehepaar Geld zu schenken (umgerechnet 600 Euro) damit sie heiraten und eine Familie gründen konnten. Der Kommentator sagte, daß die 600 Euro für den Beschenkten, soviel wie eine ganzer Jahreslohn ist. Das Ehepaar war überglücklich und würde dem Milliardär ein leben lang ergeben und dankbar sein. Das ist doch eine schöne Geschichte. Zum Glück gibt es noch so hilfsbereite Menschen. Vielleicht kommt das im Zuge der Geldentwertung auch in Deutschland. Jeder erhält 60000 (angenommener Jahreslohn) Euro mit das er sich dann Klopapier, Bier, Briketts (5Kg), Wodka natürlich …

    1. Ne, hoffentlich gibt es wirklich mal einen echten „Rechtsruck“. Dann spielen wir in Deutschland mit jedem der dem Deutschen Volk Schaden zugefügt hat, ob nun selber Deutscher oder Importierter mal zehnkleinenegerlein, danach kann man dann wirklich Schilder hochhalten #wir haben Platz.

          1. Der Fehler ist doch in diesen kleinkarierten links/rechts-Kategorien zu denken: Ich bin bzw. halte mich z.B. für links, sogar sehr links. Das Problem: Diejenigen die sich heute „links“ nennen, sind es eigentlich gar nicht – das sind für mich definitiv keine Linken mehr! Wahre Linke fahren eine Sozialpolitik wie im obenstehenden Beitrag beschrieben. Heute gibt es nur noch neoliberalen Einheitsbrei – von sogenannt links bis sogenannt rechts. Und für alle die glauben die AfD sei eine Alternative: Ist sie nicht! Die ist im Kern genauso neoliberal und Systempartei wie alle anderen! Das Gekeife der etablierten Altparteien gegen die AfD ist nichts weiter als eine dämliche Show!

            1. @pingoballino

              Tja, sehe ich anders. Das sind Linke. Linke betreiben Progression um der Progression willen. Jede linke Generation hat halt nur ein anderes Thema, gestern Arbeiter, heute eben Klima oder Gender. Linke wollen starken Staat und vertrauen wenig auf freien Willen. Nach meiner Wahrnehmung war auch Hitler links, jedenfalls niemals reaktionär. Aber ohne diesbezüglich streiten zu wollen, die Leute die man als echt rechts bezeichnen könnte, die haben es auch nicht so mit Freiheit. Die fordern ebenfalls einen starken Staat, nur eben völkisch interpretiert. Eigentlich ist das der einzige Unterschied.

              Im Grunde paßt jemand wie ich gar nicht in diese Schubladen. Ich bin zwar eher wertkonservativ, aber überall dort liberal wo Dritte nicht betroffen sind, was Menschen in ihren vier Wänden machen interessiert mich einen feuchten Kehrricht. Ich will nur nicht für andere in Haftung genommen werden. Ich wünsche mir einen Staat so stark wie gerade nötig, so schwach wie nur eben möglich, auch nur soviel Gesetze und Regeln wie nötig, so wenig wie nur eben möglich. Darüber hinaus ist mein Idealstaat von unten nach oben organisiert, dss Geld bleibt eher in der Kommune, die Steuern niedrig, der Staat an sich möglichst arm.

              Generall glaube ich nicht, daß eine Partei die Misere beheben kann in die uns Parteien gebracht haben, wie brauchen nicht neue Parteien, sondern eindeutig weniger und vor allem Parteien phne durchdringenden gesellschaftlichen Einfluß. Eine weiter Umverteilungspartei braucht jedenfals kein Mensch. Davon gibt es mehr als genug. Das ist eines der Kernprobleme in einer Demokratie. Wenn jeder wählen darf, auch jene die von Transferleistungen leben, dann gewinnt nur der, der Umverteilung garantiert. Deswegen arbeiten die Nettozahler in Deutschland heute monatelang für andere. Im Grunde ist das auch eine moderne Form von Sklaverei, die nur funktioniert durch Konsumkitt und Medienbeschallung. Wenn ein Drittel des Einkommens für die Miete drauf geht, dann schreien die Linken Enteignung, aber das die Raubritter mindestens ein Drittel vom Arbeitsertrag klauen und verschleudern, das scheint keine Rolle zu spielen.

              1. Na da stimmen wir doch überein: Ich bin ebenfalls gesellschaftsliberal aber nicht wirtschafts- oder „neoliberal“ – das ist ein riesiger Unterschied. Für die exorbitanten Gewinne der Konzerne und Aktieninhaber arbeiten wir alle, dann müssen diese Gewinne letztendlich auch wieder allen zugute kommen, sonst gerät das System in Schieflage – genauso wie wir das derzeit im Westen sehen können! Zum Punkt Umverteilung: Wenn man uns über Steuern immer mehr aus den Taschen zieht, gleichzeitig aber Sozialsysteme kaputtgespart werden die letztendlich uns zugute kommen und wundersamerweise aber die Zahl der Multimillionäre/Milliardäre und deren Besitz explosionsartig wächst – selbst in Krisenzeiten, was glaubst Du wo dann unser Steuergeld letztendlich so ungefähr hinfliesst…? Oder kurz zusammengefasst: Wie im Artikel beschrieben baut Russland seine Sozialleistungen aus, während wir alles runterfahren und zusammensparen… Was hat wohl mehr Zukunft? Wie Gysi mal gesagt hat: „Wenn sie das Problem erkennen wollen, müssen sie nach oben und nicht links, rechts oder nach unten schauen.“

                1. @pingoballino

                  Es sind die Steuern, gerade auf Einkommen und Lebenskosten.
                  Mit diesen Steuern wächst der Staat. Im Rathaus meiner Gemeinde arbeiteten in den 80ern nich 5 Leute. nun bin ich hierhin zurückgekehrt, jetzt sind es über 30.
                  Wobei Arbeit ja das falsche Wort ist. Die meisten Menschen sind vielleicht Einkommensempfänger, nur arbeitet kaum noch einer dafür. Die echte Arbeit hat man ja audsgelagert um den Quatsch mit Billigimporten weiter verkaufen zu können, sonst wäre die Blase ja eh schon längst geplatzt. 😉

                  Wäre rein hypothetisch der Staat ärmer und von der Kommune her organisiert, dann wäre die Infiltration der Macht durch Reichtum so auch nicht möglich. Bei den Germanen oder den Indianern da gab es keinen Oberboss. Nehmen wir aber mal an, die germanischen Clans oder indianischen Stämme hätten bei aller Selbstständigkeit ein übergreifendes Milizsystem gehabt, dann hätte jeder für sich wurschteln können, Rom oder die Europäer hätten aber dennoch keine Chance gehabt.

                  Wenn Demokratie übrigens überhaupt eine reelle Chance haben sol, dann nur mit der freiwilligen Akzeptanz von Hierarchie. Es gibt in der Natur keine Herde, die völlig ohne Hierarchie funktioniert, gab auch keine menschlichen Klankulturen die ohne funktionierten. Menschen sind nicht gleich, auch nicht gleich leistungsfähig. Wo der Brückenbauer sich demokratisch rechtfertigen muß, da nimmt man besser ein Boot über den Fluß. Und wenn Transferempfänger gleichberechtigt mit den Leistungsträgern und Nettozahlern entscheiden, da ist Demokratie langfristig zum Schweitern verurteilt.

                  Demokratie heißt Volksherrschaft, nicht Herrschaft der Mehrheit. Letzters ist nichts anderes als Tyrannei von Vielen über den Einen, was auch nicht besser ist als Tyrannei von Einem über viele.

            2. Solange die AfD der EINZIGE Stachel im Fleisch der Regierung ist wird sie gewählt. Und wenn sie (wie jede andere Partei vor ihr) so groß ist das sie unterwandert und auf linie ist, dann wird der nächste Stachel gewählt.
              Ich hab mir auch mal gesagt „AfD ist keine Alternative, wenn sie die Regierung stellt ist sie genau so korrumpiert und unterwandert“ aber darum geht es nicht, es geht darum heute zu tun was man tun kann um der aktuellen Regierung eine Opposition entgegen zu setzen.

              1. @jsm36

                Wenn man wirklich grundlegend etwas ändern will, dann muß die Macht von Parteien so weit wie möglich beschnitten werden. Das gilt auch für eine hypothetisch regierende AfD.

                Nur noch Direktmandate, keine unselbstständigen Nebeneinkünfte für Abgeordnete. Keine Bestellung von Richtern oder Rundfunkräten nach Parteibuch.

                In Art. 21 GG steht: „Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.“

                Dieser Satz ist schon falsch. An meiner Willensbildung muß niemand mitwirken, die Parteien haben den Willen des Volkes umzusetzen, nicht diesen zu bilden.

                Für meine Kritik an genau diesem Artikel habe ich schon in der Schule einen Tadel hinnehmen müssen. Nicht nur die Existenz einer politischen Polizei ist falsch, es sollte auch keine Bundeszentrale für politische Bildung geben.

                Aber da kann man sich den Mund fusselig reden, solange ein Wahlsystem jene bevorzugt die Transferleistungen versprechen wird der Staat immer weiter wachsen, immer tiefer ins Leben der Menschen eindringen, beschneiden die Menschen ihre Freiheit immer weiter selber.

                Freiheit muß für den anderen verteidigt werden. Wer gestern noch Freiheitseinschränkungen für andere bejubelt hat, der darf sich nicht wundern, wenn heute oder morgen er selber dran ist. Klingt einfach, bekommt man in die Köpfe aber nicht rein.

        1. @ Steffen 1717

          „Der nächste Bundeskanzler ist ein Grüner.“
          Die*der nächste Bundeskanzler*in ist ein*e Grün*in, wenn schon. Aber so braun brauchen wir es ganz sicher nicht wieder.

  3. „… die Kohl wegen dessen „Herdprämie“ damals verspottet haben.“

    @Majestyk: Ich zumindest habe Kohl weder verspottet noch gewählt. Frage insofern beantwortet?

    Zu Kohl fällt mir spontan allerdings sein Vergleich von Gorbatschow mit Göbbels 🙁 Solche Menschen wie Kohl sind für mich daher einfach unseriös und nicht ernst zu nehmen. „Herdprämie“ hin oder her!

      1. „Kohl hat wenigstens noch für sein Volk gearbeitet und seinen Amtseid erfüllt.“

        @DenkerUwe: Wie man das von außen so in weiten Teilen beobachten konnte. Aber die Arbeit erfolgte mit unseriösen Methoden (z.B. Spendenaffäre), was letztlich Deutschland Merkel als Kanzlerin einbrachte. Sumpf, Affären, nein auf so einem Boden kann nichts gutes gedeihen 🙁

        Was ich hier von Russland höre und lese, mag ich kaum glauben. Denn im Grunde ist es zu gut um wahr zu sein. Russland hat viele Fehler gemacht aber sie scheinen darus zu lernen und das zählt. Zum Thema Kinder und abnehmende Bevölkerung, soll ja der alte Adenauer gesagt haben, als er erfuhr, dass es immer weniger Kinder geboren werden: „Ach, die Deutschen haben immer noch Kinder bekommen“. Zwischen dieser gesitigen Einstellung und dem was Russland bzw. dessen Regierung tut, denkt und sagt, liegen für mich Welten!

        1. @F.Stegner

          Zwischen dem was ich in Deutschland täglich erlebe und der Berichterstattung in den Medien liegen für mich auch Welten.

          Adenauer wird gerne verunglimpft. Vermutlich ist der aber der am meisten unterschätzte Politiker den Deutschland jemals hatte. Mit Bayern Meister werden kann fast jeder, mit dem Absteiger Kaiserlslautern aufsteigen und Meister werden, das ist nahezu unwiederholbar.

          Man kann aber bei jedem der schafft ein Haar in der Suppe finden. Eine abnehmende Bevölkerung ist aber auch nur dann ein Problem, wenn man eines daraus macht.

          1. Oh, bei Adenauer kann ich nicht nur ein Haar, sondern ein ganzes Büschel in der „Suppe“ finden, bei den Ambitionen, die er so hatte, z.B. geplantes Staatsfernsehen (was damals noch das Verfassungericht verhinderte), Atombomben für Deutschland, Entgegenwirken einer möglichen Wiedervereinigung Deutschlands (einfach mal seine Statements von damals anhören) etc. pp.

            BTW, Adenauer habe ich nur in’s Spiel gebracht, da Sie mit Kohl anfingen, dachte, da gehe ich gleich mal an den Anfang 😉

            1. @F.Stegner

              https://www.youtube.com/watch?v=d0R8UrwpGz8

              Falls Sie es an der anderern Stelle überlesen haben, aktuell wie nie.

              Aber jemanden der noch immer der DDR hinterher trauert wird man nicht von seiner Anschaung abbringen. Denken Sie was Sie wollen, Adenauer war der richtige Mann zur richtigen Zeit.

              Im Grunde sind Sie und die Mehrheit hier im Forum auf der einen Seite und Leute wie ich auf der anderen Seite der Beweis dafür, daß nicht nur Ethnie entscheidet, sondern auch Prägung. Wer die DDR vermißt und Menschen wie ich, wir werden nie zusammenwachsen. Das ist kein Angriff, sondern einfach nur eine Feststellung. Wir hätten uns nie wiedervereinigen dürfen, wir verwenden zwar dieselbe Sprache, reden aber immer aneinander vorbei und nie miteinander. Sie vermissen Ihre DDR, ich mein West Germany, davon ist nämlich nichts mehr erkennbar.

              1. „Aber jemanden der noch immer der DDR hinterher trauert …“

                @Majestyk: Das ist eine schamlose Unterstellung ;-(
                Aber auf der Basis ist dann leider keine sachliche Diskussion möglich, schade!

                BTW, Hab‘ mal kurz Ihren Video-Vorschlag angeklickt. Alles was „Wessis“ in der Politik schlecht finden bezeichnen viele als „Sozialismus“ oder gar „Kommunismus“. Das ist leider eine Ideologische Verbrämung. Auf dem ganzen Planeten hat es noch _nie_ Kommunismus gegeben. Nur weil das vielleicht einige Führer so bezeichneten, war das noch lange kein Kommunismus. Nicht einmal die UdSSR hat dies von ihrer Staatsformbehauptet.

                Und was viele heute als sozialistische Tendenzen oder so ähnlich bezeichnen, hat mit Sozialismus rein gar nichts zu tun. Ich bezeichne es als eine Refeudalisierung, wie dies mittlerweile auch einige Soziologen tuen. Man kann da aber auch viele andere Bezeichnungen finden wie Totalitarismus, Diktatur oder, oder …, aber ganz bestimmt nicht als Sozialismus!

                1. @F.Stegner

                  Sozialismus ist und war schon immer Feudalismus. Nur mit Ideologietreuen statt Adligen an der Spitze.

                  Es heißt Freiheit statt Sozialismus, nicht Freiheit und…

                  Wer für sein Brot selber sorgt braucht keinen Sozialismus, wer dies nicht tut sollte seinen Appetit einschränken. Und in Ländern mit echter Marktwirtschaft funktioniert das auch. Aber eben genau die Marktwirtschaft und das Leistungsprinzip wurden zusammen mit Demokratie, Rechtsstaat und Föderalismus von linken Volksverrätern abgeschafft. Und jetzt können Sie zusammen mit der Hexe wie Runpelstilzchen herumspringen, genauso funktioniert die Welt. Wo die Steuern niedrig und der Staat schwach ist, da sind die Menschen frei. Und nur dort. Alles andere läuft irgendwann auf Leviathan heraus und der läßt für einzelne Individuen keine Luft zum atmen mehr übrig.

                  Ihr seid es, die den Superreichen in die Hände spielt mit Eurem woken Unsinn, nicht ich.

                  Ich bin erwachsen, ich bezeichne den Staat nicht als Vater.

                2. „Sozialismus ist und war schon immer Feudalismus. Nur mit Ideologietreuen statt Adligen an der Spitze.“

                  Ein interessanter Blickwinkel, der mir so einiges erklärlicher bei unseren westdeutschen Mitbürgern macht, den ich aber nicht teile. Als Überlegung möchte ich Ihnen da mal nur mitgeben: Halten Sie den die BRD bzw. die Bürger in Deutschland für wirklich (noch) frei in ihren Handlungen? Ich jedenfalls nicht!

                3. P.S.: Und da wir schon Ost/West hier in die Diskussion eingebracht haben: Ich habe mich in mein dreizig Jahren DDR wesentlich freier gefühlt, auch und insbesondere was das „Gequengele“ des Staates in meine Privatspähre betrifft!

                4. @F.Stegner

                  Unten kann ich nicht antworten, daher hier.

                  Auf einer rein persönlichen Ebene fühle ich mich noch frei, was aber damit zu tun hat, daß ich mich selber von vielen Dingen befreit habe. Ist aber ein Leben mit starkem Verzicht, der mich nicht stört, aber nicht für jedermann geeignet ist.

                  Die BRD an sich ist mittlerweile ein sehr unfreier Staat. Außenpolitisch souverän war die BRD vor 1990 natürlich ebenfalls nicht, nur war das Leben innerhalb des Staates sehr frei. Ich glaube meine Generation und die davor hat eine unglaubliche Freiheit genossen, ohne Mangel zu kennen.

                  Ich bin oft in Thüringen, mag die Mitteldeutschen, aber politisch liegen wir oft quer. Eines verkennen die Menschen, der absolute Überfluß trat erst mit der Globalisiserung NACH 1990 ein. Vorher kannte man auf dem Land auch im Westen viele Luxusgüter nicht. Urlaubsflüge waren auch nicht für jedermann. Die ersten Avocados etc. habe ich auch erts nach der Wende kennengelernt. Das Konstrukt hei0t zwar BRD, aber es endete nicht nur die DDR, sondern auch Westdeutschland. Warum so vieles schief gelaufen ist, würde hier den Kommentar sprengen, vieles liegt auch im Dunkeln.

                  Eines sollten Sie vielleicht mal bedenken, auch Ihre DDR hätte sich gewandelt. Die wäre nicht so geblieben wie sie war, die hätte sich in der globalisierten Welt anpassen müssen, genau wie z.B. Vietnam, die hätte ebenfalls die Digitalisierung erfahren, die auf sozialer Ebene unglaublich viel zerstört hat, bei potentiellem Nutzen, aber auch vielen Risiken.

                  Auf RT habe ich eine Weile mit einem ehemaligen DDR Grenzsoldaten geschrieben, der nach der Wende nach Rußland ausgewandert ist, weil er eben den Kapitalismus nicht wollte. Wir sind beide nachher zu der Erkenntnis gekommen, daß er in Rußland nun in einer freien Marktwirtschaft lebt, während sich die BRD inzwischen stark sozialistisch anfühlt. Schauen Sie sich mal die Bürokratie an, den Verfassungsschutz, die Blockflötenparteien, die Jugeninstrumentalisierung.

                  Ihre DDR war ja definitiv noch ein Nationalstaat, ein sehr deutscher Sozialismus. Was wir jetzt erleben mit aller Gleichmacherei und indirekter Umverteilung (es ist ja keine direkte Enteignung, es läuft über Steuern und Abgaben) das ist Sozialismus pur, nur profitiert die arbeitende Bevölkerung nicht davon, der indigene Teil eh nicht, der soll ja weg.

                  Wissen Sie ich mag den Sozialismus nicht, wie viele Ideolgien, dennoch könnte es sein, daß ich Sie als Person mag. Mir macht das nichts, wenn andere Menschen andere Sichtweisen haben, nehmen Sie es also nicht persönlich. Wir diskutieren, wir machen hier keine Politik.

                  In meiner Jugend wurde bei uns viel debattiert, hinterher wurde trotzdem Karten gespielt und gelacht. Das sind zwei paar Schuhe.

                5. @Majestyk Sie sprechen von Freiheit und Leistungsbereitschaft. Es gibt aber keiner Freiheit der heutigen Menschen von diesem begrenzten Planeten. Sie sind auch bei höchster Leistungsbereitschaft nicht in der Lage, die Oberfläche der Erde nennenswert zu vergrößern – stimmen Sie mir zu? Vor einiger Zeit lass ich einen Artikel, vermutlich im Spektrum der Wissenschaft, der folgende Simulation beschreibt:
                  * alle ‚Agenten‘ fangen mit einem identischen Besitz (Kontostand) an
                  * zufällig gewählte Agenten „handeln“ als Paar miteinander
                  * jeder Handel ist ein bischen unfair, sagen wir 5% des Transaktionsbetrags – der exakte Faktor ist für das Ergebnis nach langer Zeit unerheblich
                  * es wird durch Zufall bestimmt, wer im jeweiligen Handel beginnt
                  * der Transaktionsbetrag wird durch den Besitz des Ärmeren bestimmt
                  Unter diesen Voraussetzungen gehört nach einiger Zeit fast allen fast nichts, und einem fast alles. Ich will Leistung, kriminelle Energie und Vetternwirtschaft in der Realität nicht kleinreden – sie beschleunigen den Prozess, aber auch unter völligen Zufallsidioten ergibt sich eine stabile Umverteilung von Arm nach Reich.

                  Bis hierher habe ich den Artikel nachgerechnet. Wenn Sie wollen, können Sie die 90 Zeilen C++-Code haben, und es selbst probieren. Die Autoren haben dann alle gängigen Steuern und Umverteilungsmaßnahmen simuliert, und festgestellt, dass nur eine Besitzsteuer die völlige Verarmung der Mehrheit verhindern kann.
                  Mit anderen Worten: in der „Reinen Marktwirtschaft“, die Sie anpreisen, ist ein Kapital- und Boden-basierter Feudalismus vorprogrammiert. Wenn Sie mit einem Erbe von 10 hoch -9 vom Erbe des Reichsten geboren werden, können Sie strampeln bis an Ihr Lebensende – ein guter Deal von Ihm*innen mit einem Mittelreichen überwiegt all Ihre Leistungen. Und normalerweise ist er in der Realität gegenüber Ihnen auch noch im Informationsvorteil.
                  Was passiert, wenn aller Boden nur wenigen „gehört“, kann man im Detail z.B. in der ‚Natürlichen Wirtschaftsordnung‘ von Silvio Gesell nachlesen.
                  Gehen wir 100? Jahre in die Zukunft: Aller Boden gehört jetzt „dem Monet“. Selbstverständlich ist im Gesetz verankert und wird polizeilich brutal durchgesetzt, das freie Preisgestaltung auch bei Mieten und Pachten gilt. Ihr Uhruhrenkel wird geboren und braucht jetzt Platz für eine Wiege…

          2. @Majestyk

            Zitat: „Adenauer wird gerne verunglimpft….“

            Erstaunlich – da hatte man in 1/2 Kommentaren sich über einen Linken aufgeregt, der als 18-jähriger für 6 Monate NSDAP-Mitglied war ( der war auch kein ranghoher Politiker in der DDR) & hält einen Adenauer, der ebenfalls & sogar älter & länger NSDAP-Mitglied war sogar Bundeskanzler wurde – und hat da selber sogar keine Probleme?

            Inwiefern wurde Adenauer denn verunglimpft?

            1. @GMT: Danke 🙂

              Adenauer, das ist mein Eindruck, wird von etlichen Westdeutschen glorifiziert. Doch wenn man mal genau auf seine Schaffenzeit schaut, insbesondere die Nachkriegszeit, bin ich ganz sicher, dass er heute genauso totalitär agieren würde, wie die aktuelle Regierung 🙁

        2. Wenn jetzt einer darauf kommt, das auch Orban eine solche Kinder-und Familienfreundliche Politik betreibt, werden skrupellose Geistesgrößen wie V.d.L., Baley, Timmermans, Verhofstad ihn als Putinisten bezeichnen.

        3. „Was ich hier von Rußland höre“, ergänzt meine Sicht auf die jüngere Vergangenheit. Rußland hat sich vom Kommunismus bekehrt (!), also einfach abgewendet und ist ein normales Land geworden. Es hat den Warschauer Pakt aufgelöst und damit die NATO überflüssig gemacht. Weil diese den Schritt nicht mit vollzogen hat, ist die NATO aus einem Verteidigungs- zu einem US-NATO-Kriegsbündnis geworden. Der Nordatlantik reicht jetzt bis ins Südchinesische Meer. Rußland ist umzingelt.
          Ich empfehle die Rede des „CDU-Vorsitzenden“ Wladimir Putin auf dem St. Petersburger Wirtschaftskongress.
          Ihr Bezug auf Adenauer und die Rente ist nicht ganz korrekt: Er lehnte die Kinderzahl bei der Rentenberechnung ab. Und das war sein größter Fehler. Vorsätzlich Kinderlose schmarotzen die Kinder anderer Leute.
          Die nächsten Ereignisse: Ich erwarte keinen Atomschlag. Das digitale ZentrallBankGeld wird bringen, was Johannes vor 1900 Jahren vorausgesagt hat: „Man wird weder kaufen, noch verkaufen können.“ Wer dem System nicht gefällt. Das könnte mit der Bankkarte zwar auch halbwegs funktionieren, aber die „Quäliten“ werden sich mit halben Sachen bestimmt nicht zufrieden geben.

  4. Aktuell gibt es in Deutschland 6 Millionen Frauen und 6 Millionen Männer (ich sage dazu mal autochthone) zwischen 20 und 30 Jahren, die in den nächsten 10 Jahren vielleicht ein Kind, vielleicht auch zwei Kinder bekommen werden. Dem gegenüber stehen pro Geburt fünf Kinder muslimischer Zuwanderer. Das sind nur ungefähre Zahlen zeigen aber ganz deutlich wohin die Reise geht. Schon jetzt können Sie in vielen Innenstädten „Deutsche“ mit der Lupe suchen. Von zehn Passanten sind 6 keine autochthone Deutsche und in den meisten Fällen Söhne und Töchter des einzig wahren Gottes. Hinkommen dann die ganzen stark pigmentierten Menschen, die sich natürlich auch vermehren wollen. Vielleicht sollten Sie doch mal Urlaub machen.

  5. @F.Stegner

    Wenn Sie Ende der 90er Kohl nicht gewählt haben, dann indirekt den Anderen und damit grün, inklusive doppelter Staatsbürgerschaft, Zerschlagung der Deutschland AG, Atomausstieg. Und zumindest hat sich Talfahrt mit Schröder/ Fischer beschleunigt, ergo haben Sie nicht mal aus taktischen Gründen mitgebremst. Meine Frage ist damit beantwortet, nur fürchte ich, daß Sie mich immer noch nicht verstanden haben.

    Verbale Entgleisungen, ob nun echt oder nur interpretiert sind völlig unbedeutend. Sich darüber zu echauffieren war schon politische Korrektheit, damals hat das angefangen, deswegen gibt es heute mancherorts kein Zigeunerschnitzel mehr. Nur begreift kaum einer, daß es Meinungsfreiheit entweder absolut gibt oder letztendlich gar nicht mehr.

    1. „Wenn Sie Ende der 90er Kohl nicht gewählt haben, dann indirekt den Anderen und damit grün, …“

      @Majestyk: Nein ich habe zur damaligen Zeit noch die „roten Socken“ gewählt. Nicht weil ich sie in der Regierung sehen wollte, aber weil sie damals noch eine gute Oppositionsarbeit gemacht haben. Leider ist das heute nicht mehr der Fall. Über Josef Fischer möchte ich hier gar nichts sagen, da müsste sonst der Herr Röper den Beitrag löschen ;-(

      „Verbale Entgleisungen, ob nun echt oder nur interpretiert sind völlig unbedeutend. …“
      Für mich nicht, da sie eine bestimmte Geisteshaltung offenbaren. Wie z.B. erst kürzlich Biden gegen Putin. Aber noch wichtiger sehe ich den Umgang mit solchen „Entgleisungen“, wie sie es nennen. Im Falle von Kohl hat er anschließend einfach frech gelogen vor dem Bundestag, als er dort Stellung zu seinem „Newsweek“ Interview genommen hat 🙁

      1. @F.Stegner

        Und mit wem haben die Roten damals koaliert? Die haben das übrigens auch vor der Wahl genauso angekündigt. Ergo haben Sie indirekt wen genau gewählt?
        Trösten Sie sich, Sie sind nicht alleine. Nur sollte man dann auch zu sich selber ehrlich sein und zugeben, daß man in der Jugend eben oft dazu neigt aus einer Emotion oder Prägung heraus im Grunde unvernünftige Entscheidungen zu treffen. Weswegen es vermutlich besser wäre, die Leute würden eher später wahlberechtigt als früher.
        Und nein, die SPD hat seitdem Sie ihren eigenen Kanzler Schmidt mit entsorgt hat keine vernünftige Politik mehr betrieben und selbst der war als Elder Statesman besser, denn als Staatslenker. So ehrlich sollte man heute schon sein. Strauß hat das in den 80ern schon gut erkannt, die SPD machte damals bereits Politik gegen die eigene Stammwählerschaft. Der Arbeitgeber hat vielleicht abweichende Interessen, aber er ist nicht der Feind des Arbeiters. Es braucht beide, genau wie man zwei Beine braucht um zu gehen.

        Mir wird hier keiner zustimmen, aber Empörungskultur ist das wichtigste Steuerungselement um Massen zu mobilisieren, im Grunde schon immer.

        Und nein, Kohl hat nicht alles richtig gemacht, sondern ziemlich viel falsch und die CDU ist schon länger ebenfalls komplett unwählbar. Die „Herdprämie“, die wäre aber ein guter und richtiger Ansatz gewesen. Aber wären Feministen keine Gesellschaftsfeinde und würden wirklich die Interessen von Frauen und eben auch Familien vertreten, dann hätten diese Chargen in den 70ern nicht sagen sollen, wie brauchen mehr Frauen in Chefsesseln, sie hätten sagen müssen, die Mutter ist wichtiger als der Manager.

        1. „Und mit wem haben die Roten damals koaliert?“

          Die haben mit niemandem im Bund koaliert, da sie im Bund noch _nie_ in der Regierung waren!

          Wenn Sie da Berlin oder Brandenburg im Hinterkopf haben, ich komme nicht aus Berlin oder Brandeburg und hab‘ daher dort auch noch nie gewählt 😉

  6. Das Problem an der Sache ist ja, daß selbst wenn aus den Söhnen und Töchter des einzige wahren Gottes nach 20 Jahren gute Deutsche werden sollten (ich rede hier von Assimilation und nicht von Integration), diese Menschen niemals ihre Identität und Kultur aufgeben werden, weil Sie ja von ihren eigenen Leuten nicht als NAZI bezeichnet werden wollen. Am Besten haben es da noch die, denen man ihre ausländische Herkunft ansieht. Aber was macht einer wie mich, der blond und blauäugig ist? Der ist natürlich sofort ein NAZI, weil man ihm nicht ansieht, daß er eigentlich kein Deutscher ist. Dann doch lieber kein Deutscher. Es gibt wie gesagt keine eigenständige deutsche Kultur und die Deutschen werden auch bald aussterben. So ist das halt.

      1. Bitte keine Traktate aus dem Geiste der Dampfnudelmysti. Sie haben die Möglichkeit Belege vorzulegen, daß es eine eigenständige deutsche Kultur gibt. Also bitte seien sie so nett und erklären Sie sich.

        1. Sie ticken wohl nicht richtig. Als ob ich mich von Ihnen auf Ihr Niveau runterziehen lasse. Sie fallen doch mit Ihrer Impertinenz und fehlendem Anstand nicht nur mir auf, was in einem solchen Forum schon was heißen will. Ich werde den Teufel tun und Sie dadurch aufwerten, daß ich Ihre Spielchen mitspielen. Wenn sich hier mal einer erklären müßte, dann eindeutig Sie.
          Falls Sie wirklich in Deutschland leben sollten, bestätigt mich dies in all meinen Wahrnehmungen.

          1. …. Ich meine mit 70 – 80 % muslimische Bevölkerung in Deutschland bis 2050 und dem deutschen Herrenmenschen an der Spitze der Hierarchie, nebst diversen Funktionären, lässt sich einiges machen. Denken Sie nur an die ganzen Geschäfte die man da mit der muslimischen Welt machen kann. Die lieben sogar Goethe. Was wollen Sie eigentlich?

            1. Die deutsche Kultur, ob es sich dabei nun die Literatur von Goethe oder die Musik von Beethoven handelt, interessiert niemanden in der islamischen Welt und die ungläubige Machtelite Deutschlands wird entweder zum Islam konvertieren müssen oder entmachtet werden.

              1. Mit der sogenannten klassischen Musik sicherlich nicht (liebdäugeln) aber für Goethe (Westöstlicher Divan lesen!) der natürlich falsch interpretiert wird, sicherlich schon. Natürlich für den Endsieg.

              2. Wenn ich sehe,wie die islamische Welt (Katar,Bahrain usw.) nur noch statt Allah dem Gott des Mammon verfällt,so ist die Kluft von arm und reich nicht an eine bestimmte Religion geknüpft.Die Unterdrückung der Unterschicht als „gottgewollt“ zu verkünden,vermisse ich noch in unserer multibekloppten Gesellschaft.

            2. Aha, haben Sie also auch eine Glaskugel und können mir für den 8. April 2048 die Niedschlagswahrscheinlichkeit vorhersagen?
              Ich finde es ja immer erstaunlich wie sehr viele über Massenmedien schimpfen, aber im Grunde die komplette eigene Argumentation mit Zahlen und Zitaten aus Massenmedien aufbauen.
              Wenn Chebli Ihre Schwester ist, dann ist Klabauterbach Ihr Bruder, der weiß auch jetzt schon, wann im September die Grippesaison beginnt.

                1. Der „Deutsche“ an sich beschreibt sich rein örtlich zum einem durch den deutschen Sprachraum sowie durch geschichtliche Grenzziehung. Da sind wir denn beim Deutschen Reich und ziehen die Gebiete die durch verlorenen Kriege weg sind einfach mal ab. Letztendlich, um den Deutschen geografisch zu beschreiben, sind wir bei der aktuellen Grenzziehung BRD. Rein von der Definition her ist erst einmal jeder deutsch, der in diesen Grenzen lebt und einen deutschen Pass vorweisen kann. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ethnische Russen in Bruchmühlbach Miesau handelt oder um türkische und kurdische Ethnien im Ruhrpott. Wenn sich Deutschland mal wieder ausdehnen sollte und Österreich, das Sudetenland und Pommern wieder in staatlichen Grenzen vereinnahmt, dann wohnen da auch Deutsche.
                  Sie driften jetzt in der Definition in die Ideologie ab, die dann in echte und unechte Deutsche unterscheidet, in Deutsche, die es Wert sind und welche, die es eventuell nicht sind. Das hat aber nichts mit der Definition des Deutschen an sich zu tun sondern unterliegt wie gesagt einer ideologischen Einteilung.
                  Kultur zusammengemoppst oder zusammengeklaut … das geht gar nicht. Kultur ist die Gesamtheit der Lebensformen der Gesellschaft. Sicherlich, wer von deutscher Kultur spricht, der denkt in erster Linie an die Zeiten der Aufklärung, an Goethe, Schiller Beethoven. Das entspricht aber nicht der Definition. Kultur ist mehr, umfasst die Gesamtheit des gesellschaftlichen Zusammenlebens, inclusive eben auch industrielle Produktion etc. Wenn die Ägypter ihre CheopsPyriamiden als Kulturgut erhalten, weil sie eben so uralt sind, sind es in Deutschland uralte Zechen, alte Fabrikhallen, Parks von Linne etc, die als Kulturgut zumindest hier und da erhalten gehören. Die Konsequenz dieser Definition schließt nun leider auch ein, dass der von Muslimen in Deutschland praktizierte Ramadan erst einmal zum derzeitigen Kulturgut gehört. Er wird von Personen mit deutschen Pass ausgeführt, das Ritual findet auf deutschen Boden statt. Fertig. Selbst wenn ein Schafsbock hier rituell geschlachtet wird, ist es Bestandteil der deutschen Kultur, eben aus den oben genannten Gründen.
                  Es findet statt, es findet hier statt, es findet mit und durch deutsche Staatsbürger statt. Punkt.
                  Nun spielt da die Ideologie rein und dann beginnt man in werte und unwerte Kultur zu unterscheiden. Dies ist für den Kulturbegriff nicht wichtig, eventuell hilft es dabei den Gesprächspartner einzuschätzen.
                  Geklaute Kultur … wenn Sie das obige verstanden haben, dann verstehen Sie auch, das dass nicht geht. Niemand ist ins kurdische Gebiet gefahren und hat da 5000 Menschen geklaut um hier die kurdische Kultur als Bestandteil der derzeitigen deutschen Kultur zu etablieren. Die Leute sind von alleine gekommen, haben ihre Sitten und Gebräuche mitgebracht und damit werden diese automatisch zu einem Teil der derzeitigen deutschen Kultur. man kann das gut finden oder nicht…
                  Es gibt vielleicht einen Teil der deutschen Kultur, die sich auf Schiller, Dürer oder wen auch immer bezieht … die Kultur eines Staates und einer Nation verändert sich mit der Zeit und niemand hält sie auf. Vor allem löscht das, was Bestandteil einer Kultur war niemand aus, nur weil man deren Vertreter vernichtet…

                2. @zehnkleinenegerlein

                  Ich bin Ihnen gar nichts schuldig.

                  Erklären Sie erst einmal aus welcher Kultur Sie stammen, wo Sie leben und warum Sie meinen derat provokativ diskutieren zu müssen. Suchen Sie sich zum Stöcken werfen jemand anders, ich lasse mich nicht triggern, mir ist Ihr Verhalten zu infantil.

                3. @hector2
                  Sie bauen in Ihre Definition eine Art Zirkelschluss oder Trugschluss ein: …rein örtlich… deutschen Sprachraum…
                  Wenn man zulässt, dass die deutsche Sprache verschwindet, gibt es auch keinen deutschen Sprachraum mehr. Damit wird alles Gefasel von den Dingen die in diesem Raum passieren, und deswegen angeblich deutsch sind, hinfällig.
                  Gegenseitige Beeinflussung von Kulturen gab es immer schon – im Guten wie im Schlechten.
                  Nach meiner Definition ist jene/jener deutsch, die/der deutsch sein will. Will sie/er die Sprache nicht lernen, erübrigt sich die Frage aus meiner Sicht. Wer in den DACH-Raum kommt, aber z.B. Türke bleiben will, ist ein Invasor – vorläufig friedlich oder nicht.
                  Es ist ein Unterschied, ob jemand kulturelle Errungenschaften aus seinem Ursprungsgebiet hierher mit nimmt, und das Gute erhalten will, oder die Kultur des Ziellandes ablehnt.

        2. Keine Sorge, man wird keine finden..
          Das sieht in Frankreich, Spanien . Italien,vor allem Russland , ganz anders aus!
          Aber der Deutsche wird, würde er die Länder erleben, vor lauter Neid platzen!

        3. Keine Sorge, man wird keine finden..
          Das sieht in Frankreich, Spanien . Italien,vor allem Russland , ganz anders aus!
          Aber der Deutsche wird, würde er die Länder erleben, vor lauter Neid platzen

  7. Titel einer Buchveröffentlichung des us-amerikanischen Literaturprofessors Walter B. Michaels aus dem Jahr 2007:

    „Das Problem mit der Vielfalt: Wie wir lernten, Identität zu lieben und soziale Ungleichheit zu ignorieren

    Indem wir „Vielfalt“ feiern, ignorieren wir die immer größer werdende wirtschaftliche Kluft in unserer Gesellschaft zwischen Arm und Reich, sodass Vielfalt eine falsche Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit
    geschaffen hat und wir wieder Gleichheit über Vielfalt betonen müssen.“

    All die in medialen Diskursen von meinugssteuernden Nischenakteuren umworbenen ideologischen
    Vorstellungen des sogenannten „links-liberalen Spektrums“, die sich mit Formen unseres Zusammenlebens beschäftigen, verfolgen Eliteinteressen.

    Zum Einen ist es interessant ist, dass Akteure der Wissenschaft den Mythos um Diversity bereits 2007 entlarvten und dabei seine eigentliche Funktion aufdeckten, während diese Diversity-Welle Deutschland dann erst zehn Jahre später erreichte, obwohl sie bereits ausgelutscht war.

    Eine prominente Lesbe aus Australien formulierte es vor wenigen Jahren anders: Politiker und Wirtschaftsgrößen würden sich mit ihr und ihrer Bewegung gerne ablichten lassen, aber sobald Einkommensfragen angesprochen werden würden, folge das große Schweigen.

    Es bedeutet offenbar, dass der westliche Liberalismus dem Großteil seiner Bewohner keine monetären Verheißungen mehr anbieten kann, aber zur Umerziehung des stetig anwachsenden Proletariats ins Ideele abdriften muss. Unsere Eliten erklären uns schon länger, dass es doch ganz cool ist, wenn man kein Eigenheim hat, aber eine Mietwohnung bezieht oder gleich in einer WG lebt. Dass wir Rollenmodelle sind, wenn wir auf Fleisch verzichten und uns dafür mit Bohnen begnügen. Ein Auto ist ohnehin von gestern, wir bekommen (irgendwann) etliche Zugverbindungen und Fahrradwege gebaut oder mieten uns einen Wagen. Die Träume der Mittelschicht sind irgendwie von gestern. Klima und Krieg beschleunigen diesen Abstieg, ähm Verzeihung, Sprung in die neue Moderne enorm und sie sind uns durchaus willkommen.

    Eine homogene Gesellschaft mit einem Bewusstsein von nationaler Identität, die schichtübergreifend untereinander Solidarität mit ihrern Mitbürgern empfindet, könnte Schwierigkeiten bei einer wachsenden Ungleichheit bereiten. Eine heterogene Gesellschaft könnte wiederum über Einwanderung Abhilfe schaffen, sodass neue Gruppenrivalitäten und Verteilungskämpfe auftreten und ein Nebel entsteht um diejenigen, die profitieren. „Liberalismus“ ist das Hochwertwort, das in den vergangenen zehn Jahren am meisten beworben und hofiert wurde und nicht etwa die „soziale Gerechtigkeit“. So läuft das Geschäft.

    1. Warum kein Pragmatismus?

      Wenn ich die Zutaten aller Gerichte einer Woche in einer Kantine zusammen rühre, wird sicher nichts geniessbares draus.

      Wenn ich deswegen eine Woche lang nur eine Zutat zulasse, auch nicht.

      Es kommt darauf an, die passenden Zutaten zur rechten Zeit am rechten Ort zusammen zu setzen.

      Russland ist absolut multikulturell, aber dort machen sie nicht den Fehler, zusammen zu zwingen, was nicht zusammen passt. Die jeweiligen Kulturen leben für sich und werden durch das Dach der russischen Föderation verbunden.

      Da diese Föderation deren Kulturen respektiert und keine benachteiligt, lieben die Kulturen auch die Föderation und bezeichnen sich als Russen auch dann, wenn sie das ethnisch gar nicht sind. Russe als ethnie ist mein ich sogar eine russische Minderheit?

      Im Westen hingegen regiert die grosse Gleichmachung und das muss schief gehen. Die Gleichmachung erfolgt unter dem Anspruch, Kulturen auszulöschen und zu ersetzen. Das Ergebnis ist entsprechend …

  8. Gratis dazu gibt es die „UMMA“ (also der Gottesstaat der Muslime, der den Nationalstaat negiert) bessere Bedingungen für Klaus Schwabs Traum kann es nicht geben. Man muß nur ein bisschen an der Auslegung herumschrauben und funktionierts. Für Protestanten ist das ja dank Bildersturm sowieso kein Problem. Was wollen Sie mir also von deutscher Kultur erzählen?

  9. Einger Irrlichter hier im Forum behaupten, daß ich Deutsche oder Muslime nicht mag (hassen). Das ist natürlich Blödsinn. Ich habe viele muslimische und deutsche Freunde. Sie sind mir intellektuell einfach nicht gewachsen! Sonst würden Sie nicht so ein Stuß reden.

  10. Also jetzt machen Sie sich mal Gedanken über Ihre Kultur und schreiben Sie was nettes darüber. Das interessiert sich auch anderen Deutschen, die gerne wissen würden, was deutsche Kultur ist.

  11. Vielleicht haben Sie meinen Kommentar gelesen, in welchem ich über die Vorgehensweise schrieb, wie man die Deutschen am Besten an ihrem Ehrgefühl packen kann. Man muß sie natürlich gut kennen. Vor allem muß man wissen, worauf sie am meisten stolz sind und das muß man dann durch Belege und Beweise ins Lächerliche ziehen. Nichts ist für einen Deutschen schlimmer als in aller Öffentlichkeit nicht ernst genommen zu werden und ins Lächerliche gezogen zu werden. Da wird er plötzlich zum Tier. Er möchte nämlich weiter „Wenn bei Capri die Rote Sonne im Meer versinkt“ singen und sich an die wirtschaftlichen Erfolge ergötzen … und das auf Kosten anderer. Übrigens stand Rudi Schuricke auf der Gottbegnadeten-Liste des Reichministerium für Aufklärung und Propaganda.

    1. Ihre Methoden gab es hier schon mal.

      Sie wecken kein Ehrgefühl, sondern dressieren zu Hass , damals auf Juden und Russen, während Sie versuchen, Angst vor und Hass auf Muslime zu schüren.

      Goebbels soll ein sehr intelligenter Mann gewesen sein. Schade, dass er tot ist. Er hätte vielleicht Ihren Ansprüchen genügt.

  12. Herr Röper kann doch bestimmt auch was von der Kommunalka (коммуналка) berichten, soll ja in St. Petersburg noch viele davon geben. Und wie und warum Menschen leben. Netterweise hätte man auch hier schreiben können, wie viel dort ein Durchschnittsarbeiter bekommt, nach heutigem Kurs vermutlich ca. 1000 € Brutto?
    Bzgl. den Hochhäusern: die werden deswegen gebaut, weil der Landerwerb dadurch billiger ist und so den Gewinnt maximiert. Des Weiteren gibt es dort keine unterirdischen Garagen und der ÖPNV ist auch dürftig, zumindest dort, wo ich war. Das mit den Kinderspielplätzen kann ich ebenso nicht bestätigen. Es gibt genau so viele wie hier in der Bananenrepublik.

    1. @prian1984

      Herr Röper erklärt lieber den Leuten was in dem Land schlecht ist, in dem er selber seit 15 Jahren nicht mehr lebt und vermutlich auch nicht mehr leben will. Das nennt sich dann Widerstand, aus der Ferne heraus über das Geburtsland urteilen. Hat die Dietrich auch gemacht, während Sie in Hollywood jeden Drehpartner vernascht und in Saus und Braus gelebt hat. Da konnte Sie eicht nach dem Krieg den eigenen Heiligenschein polieren. Macht sicher viel Spaß und scheint auch einträglich zu sein, Spieglein Spieglein an der Wand zu spielen, so einträglich, daß man immerhin auf den Job des Unternemensberaters und die vielen Vorstandsposten verzichten kann.

      In einem Punkt muß ich Ihnen aber ganz entscheiden widersprechen. Deutschland als Bananenrepublik zu bezeichnen ist eine Beleidigung für jede anständige Bananenrepublik.

      Ich halte Deutschland heute für völlig verkorkst, nur bezweifel ich, daß es irgendwo anders so viel entscheidend besser ist und vor allem bleiben wird. Deutschland ist auch verkorkst weil es zwei Kriege verlor aus welchen Gründen auch immer, aber auch aufgrund eines dekadenten Zeitgeistes. Zumindest letzterer weht aber überall. An manchen Stellen heftiger und eher, aber irgendwann erreicht der Sturm auch den letzten globalen Winkel.

    2. @prian1984
      Soll geben? Wissen Sie es oder nicht? Auch die Einkommensverhältnisse können Sie nur als Gerücht angeben?

      Hochhäuser werden in JEDER Großstadt gebaut – das hat nichts mit „billigen Landerwerb zu tun sondern tatsächlich mit städtischem Bau.
      Um St. Petersburg herum sind viele Einfamilienhäuser, sehr schön gebaut, großzügig & mit ausreichendem Garten…alles sehr sauber & gepflegt….Übrigens St. Petersburg ist auch sauber & gepflegt – solche Städte habe ich in DE schon lange nicht mehr gesehen!
      Der ÖPNV ist mindestens dem dt. ebenbürtig wenn nicht sogar ordentlicher!
      Also, vor 5 Jahren waren da viele & moderne Spielplätze zu sehen & die wurden auch gut genutzt……

    3. Schwer vorstellbar, daß der ÖPNV irgendwo noch schlechter sein soll als in Hamburg und Umland. Ich bin froh, daß ich den HVV seit vier Jahren nicht mehr benutzen mußte. Wenn man das mit dem Stand vergleicht, den wir vor 50 Jahren hatten – selbst die modernisierten Waggons aus der Kaiserzeit (Umbauwagen), die damals noch im Einsatz waren, waren besser als diese Krücken, die sie einem heute zumuten.

      1. das mit dem ÖPNV ist wirklich gut…in St. Peterburg ein wahrer Traum, allein vom betrachten. Paläste sind das. Und nix mit vollgesiffter Graffitti. Da willste gar nicht mehr nach oben….

  13. Fuck LGBT!

    Passt hier eigentlich nicht rein, aber ich hab keinen aktuellen Beitrag zum Ukraine Krieg gefunden. Bei I Pet Goat 2, den Film kennen sicher viele hier, gibt es doch dieses Mädchen dass sich den Panzern entgegenstellt. Was fast niemandem aufgefallen ist, sie hat auf der rechten Wange ein Strahlenwarnhinweis durchgestrichen, aber in den Farben der Ukraine(Blau, Gelb), anstatt Schwarz Gelb. Für mich ein weiterer Hinweis dass Putin doch zu den Great Reset Fritzen gehört und der Ukraine Konflikt ein Fake Konflikt ist, den man nutzt um die Agenda 21 voranzubringen.
    Minute 3:48
    https://www.youtube.com/watch?v=65xLByzT1l0&ab_channel=TheCGBros

    1. Ich kannte den Film nicht. Technisch, so weit ich es beurteilen kann, hervorragend gemacht.

      1.) ich habe nichts verstanden; oder soll man eh nicht unbedingt was verstehen müssen?
      2) was hat das mit Putin und den great reset zu tun?

      Danke für eine kurze Erklärung.

      1. Zu 1: Jede Sekunde, jede Szene hat eine Bedeutung/Botschaft. Als Beispiel wird da die Zerstörung von Notre Dame gezeigt und zwar schockierend genau. Dabei ist der Film von 2012. Es gibt jede Menge Analyse Videos zu dem Film. Einfach mal bei YT suchen.
        Zu2: Naja die Frage ob Putin mit den NWO/Great Reset Psychopathen gemeinsame Sache macht und der Ukraine Konflikt dementsprechend ein Fake Konflikt ist, ist halt noch nicht vom Tisch.

  14. Um Deutschland und seine Bevölkerung besser zu verstehen, empfehle ich noch das vom Hallenser Psychotherapeuten, Psychoanalytiker und Psychiater Dr. med. Hans-Joachim Maaz neu herausgegebene Buch

    – Hans-Joachim Maaz – Angstgesellschaft

    zu lesen! Darin geht Dr. med. Hans-Joachim Maaz auch auf diese neuen Phänomene wie LGBT und Genderismus ein, er sieht darin eine psychodynamische Abwehrreaktionen einer Frühstörung der Protagonisten!

    1. Zu ergänzen wäre noch: Dr. med. Hans-Joachim Maaz spricht hierbei von Normopathie und Normopathen. Der Normopath erklärt das Abstruse, das Irrationale und das Unnatürliche zur Normalität! Siehe auch hier:

      – Hans-Joachim Maaz – Das falsche Leben, Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft
      – Hans-Joachim Maaz – Die narzisstische Gesellschaft, Ein Psychogramm
      – Hans-Joachim Maaz – Der Gefühlsstau, Psychogramm einer Gesellschaft, Beck’sche Reihe Band 1821
      – Hans-Joachim Maaz – Das gespaltene Land, Ein Psychogramm

  15. Nun das klingt auf den ersten Blick ja alles sehr schön!
    Bei genauerem hinsehen befürchte ich eine art Interpolation des alten sowjet-Staates! Das ist ja verständlich, denn man kannte ja bisher nichts anderes!
    Aus ordnungspolitischer Sicht sollte aber:
    1.) Das Problem der Bodenrente gelöst werden!
    2.) Grundsätzlich an auch eine Kinderrente gedacht werden! Und zwar bundesweit! Dabei sollten alle diejenigen, welche keine oder weniger als 3 Kinder haben entsprechend belastet werden!
    3.) Und schließlich wurde das Thema Schule und hier besonders FREIE Schule noch überhaupt nicht angesprochen und ich fürchte damit sieht es aktuell grundsätzlich GAR NICHT GUT aus in Russland!???
    Ziel muss es auf jeden Fall sein, die freie Eigeninitiative im Rahmen der Verfassung zu fördern und zwar derart, dass der Staat möglichst stark entlastet wird!
    Haben Sie darüber auch schon einmal nachgedacht lieber Thomas Röper?
    s.a.
    http://www.sffo.de
    Fragen-der-freiheit.de

    1. @Pollewetzer

      Na ja, auch in der SU war nicht alles nur schlecht. Schon damals wurde für die Kinder viel getan.

      Ich kann ihre Punkte nicht recht nachvollziehen.
      Ich finde, die Förderungen sehr gut – ob sie perfekt sind? wie wohl das wenigste – aber es ist sehr gut, dass man drauf achtet, dass es Sachbezogen ist, dass die Kinder, für die es bestimmt ist, auch tatsächlich etwas davon haben….

      Wenn Russland nicht auch die Schule vom Westen übernommen hat, muss man sich weniger Sorgen machen….Die Russen machen ihr Abitur schon immer in der 11. Klasse & deren Bildung war auch sehr gut…

  16. Hallo Herr Röper, können sie noch eine Quelle dafür nennen, welche Deutschen Medien raten „vom Kinderkriegen ab, weil ein Kind angeblich den CO2-Ausstoß erhöht.“
    VG Propavel

    1. Ja, kennen Sie denn neuerdings unsere guten deutschen Lügenpressen nicht mehr?

      „Wir sollten alle aufhören, Kinder zu bekommen, das ist egoistisch.“ (Bento)

      „Ein Kind in Deutschland ist aufgrund seines großen Konsums natürlich viel klimaschädlicher als ein Kind, das jetzt in Kenia oder Tansania aufwächst“ (WDR)

      „Der Verzicht auf Kinder spart massiv CO2
      Die Studie, auf die in der aktuellen Diskussion immer wieder verwiesen wird, ist die der Autoren Seth Wynes und Kimberly Nicholas. Sie haben in unterschiedlichen Szenarien untersucht, durch welche Maßnahmen sich besonders viele CO2-Emissionen verhindern lassen. … Der Verzicht auf ein Kind könnte demnach 58,6 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr einsparen. Zum Vergleich: Bei einem Leben ohne Auto kommt die Studie auf ein Einsparpotenzial von 2,4 Tonnen pro Jahr.“
      https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/wie-klimaschaedlich-sind-kinder-wirklich/

      1. “ Der Verzicht auf ein Kind könnte demnach 58,6 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr einsparen.“

        Atmen ist schädlich für die Umwelt und Deinen mitmenschlichen Plem-Plem!
        Vermeide Kinder und das Atmen im Land der Plem-Plems wird weniger.

        So würde ich eine breit gefahrene Kampagne überschreiben.

        Allerdings haben sie mit einem Recht und womöglich steht das hinter den Plem-Plem-Aktivitäten: Wir haben eine weltweite Überbevölkerung deswegen, weil diese bereits zwei Planeten brauchen, was die nachwachsenden Ressourcen anbelangt. Hinzu kommt die fortschreitende Zerstörung der Natur, um irgendwelche Infrastrukturen entstehen zu lassen, um wiederum mit ihrer Hilfe noch mehr Schrott zu produzieren.

        Wenn man aber das Problem angehen will, weil MUSS, dann braucht man keine Plem-Plem-„Lösungen“, schon gar keine inhumanen. Und man muß es weltweit machen. Die Rede ist von einer konsequenten Ein-Kind-Politik über die nächsten 50 Jahre, ohne die Fehler von China zu wiederholen und MIT großen Anreizen (neben harter Bestrafung für die, die das Gesetz nicht einhalten). Während man das macht, werden die Länder abgeschottet, die da nicht mitmachen wollen, sprich: Grenze weitgehend dicht fürs Auswandern bzw. EInwandern.

        Warum wird derart die Welt ins Chaos gestürzt? Weil die Plem-Plems auf drastische Populationsreduzierung aus sind. Es sind aber eben Plem-Plem-„Lösungen“, zu was besserem sind sie nicht in der Lage.

  17. „Die deutsche Regierung propagiert LGBT und den Gender-Wahnsinn und deutsche Medien raten vom Kinderkriegen ab, weil ein Kind angeblich den CO2“

    Stimmt schon, die atmen das aus. Aber irgendwie ist das CO2 bzw. der Kohlenstoff ja auch in das Kind rein gekommen. Und wer im Biologie Unterricht aufgepasst hat, der weiß, wie Kohlenstoff in den Körper kommt.

    Jeder Mensch bindet sogar, wie jedes andere Lebewesen auch, CO2, denn trotz ausgeatmetem CO2 bleibt ja noch Kohlenstoff zurück.

    Wer aber doof ist, der versteht das nicht.

    1. Entschuldige, aber es ist völlig 10t-rangig, ob höhere Wesen CO2 ausatmen oder nicht. Das in Ordnung und hat mit Umweltzerstörung Null zu tun. Denn ansonsten müsste man alle Tiere und alle Menschen vernichten, wollte man diesen Eintrag in die Natur verhindern. Doch dann stürzen auch alle Pflanzen und damit würde auf Dauer der Sauerstoff verschwinden und die Erde für erdgewohnte Lebewesen unbewohnbar. Mars lässt grüßen. Aber erstens wird das nicht passieren und zweitens wird der Mensch zur Vernunft kommen.

    2. Na ja, Tiere inkl. Menschen verwandeln vereinfacht gesagt Sauerstoff in Kohlendioxid (was die Gase betrifft), Pflanzen unter dem Strich andersherum. Insofern ist es schon sinnvoll, die pflanzliche Seite zu fördern und die tierische in Grenzen zu halten. Aber dazu braucht man keine Menschen zu vermeiden, wäre sinnvoller, Vegetarier zu werden und so Millionen Kühe zu vermeiden, die auch noch Methan abgeben.

  18. Ich würde auch gerne nach Russland auswandern, Angebote wie das hier beschriebene sind äußerst attraktiv. Konnte mich bisher noch nicht ganz entschließen, aber wer weiß, eventuell ganz bald.

    1. @ Kutusow1800
      Es gibt noch ein paar andere Dinge, um die Realität dieser Situation zu verstehen. Zunächst müssen wir uns ansehen, wer die Hauptbegünstigten dieser Zahlungen sind. Von Anfang an war klar, daß die fruchtbarsten Gruppen der Gesellschaft den Großteil dieses Geldes erhalten würden. Zigeuner, Muslime aus dem Nordkaukasus und neu aufgenommene Bürger aus Zentralasien. Wer zahlt in das Budget ein, aus dem dieses Geld kommt? Ethnische Russen zahlen in den Staatshaushalt ein.
      Angebote sind immer langfristig zu verstehen. Überlegen Sie gut, wem Sie vertrauen! Thomas Röper, meine Wenigkeit, sollten nicht der Hauptgrund sein.

  19. @Aufgemerkt

    Deshalb brachte ich auch die „UMMA“ ins Spiel. Unsere Meisterdenker erkennen den Zusammenhang zwischen Gloabalisierung und UMMA nicht. Sie kapieren nicht einmal was eine politische Religion ist und das gepaart mit dem Gottesstaatgedanke (UMMA) …. und warum sich der Wertewesten seit den 70er Jahren der islamischen Welt öffnet und ihm in den Allerwertesten kriecht. Mit Rassismus hat das nichts zu tun.

    1. Die Vermischung von Piranhas und Goldfischen im selben Becken hat folgenden Zweck:

      1. Goldfische werden aufgefressen, Piranhas sterben aber später dann mit, weils nix mehr zum Fressen gibt. Ziel erreicht!

      2. BEWAFFNETE Goldfische stoßen auf Piranhas, das Gemetzel ist groß, im Becken sind später nur noch wenige beider Arten. Ziel erreicht!

      So geht der Plem-Plem an die Reduzierung der Erdbevölkerung heran und er hat da weder Skrupel noch einen besseren, humaneren Plan.

  20. Danke Thomas – für diese wichtigen Informationen zur Familien-Förderung, die zeigen, wie Kinder als Nachfolgegenerationen nicht zur reinen Ausgabenbelastung degradiert oder religiös als Allah-gewollt „produziert“ werden. Die Angst, die finanzielle Existenz einer Familie zu gefährden, ist dort sehr gering. Die meisten Kommentare setzen sich aber kaum mit der Ernsthaftigkeit dieser Familie-Förderung und seiner Wirksamkeit aus. Es gab auch in einem Teil von Deutschland Zeiten, da war die Angst vorm Kinder-Kriegen, Verlust des Arbeitsplatzes, Karriere-Verlust etc. so gering, dass weltweit einer der besten sinnvollen Geburten-Raten zu verzeichnen war. Da waren Mann wie Frau gleichberechtigt und geachtet. Kindergrippe- und Kindergarten-Plätze bereitzustellen, war kein privates Vergnügen, sondern staatlich wie betrieblich gewollt. Kinder trafen sich mehrheitlich in Ferienlagern, konnten sich gegenseitig kennenlernen. Hohes Bildungsniveau, anstatt wachsender Analphabetismus – scheiß Zeiten liegen hinter uns!

    1. @Kommandant
      Sie spielen auf die DDR an? Deren Kinderfreundlichkeit kann ich aus reicher Erfahrung bestätigen.
      Ansonsten wieder ein Danke an Herrn Röper für die interessanten Informationen!

  21. Ist auf dem Titelfoto die russische Familie Mustermann abgebildet?

    Grund für die staatliche Zuwendung für den Familiennachwuchs war der massive Bevölkerungsrückgang. Russland drohte zum „Raum ohne Volk“ zu werden.

    Im wertesten aller Westen herrscht jedoch der Neoliberalismus.
    Entweder wird hier die Arbeit in Billiglohnländer exportiert oder man importiert die billigen Arbeitskräfte.
    Die Emanzipation hat sich vor allem für die Unternehmen bezahlt gemacht.
    Noch in den 80’zigern konnte ein Facharbeiter eine fünfköpfige Familie mit einer 38 Arbeits-Studen-Woche gut ernähren.
    Jetzt müssen Mann und Frau voll arbeiten gehen und haben dann ab dem 1. Kind ein hohes Armutsrisiko. Zeit für die Kinder, Erziehung und Familienleben bleibt auf der Strecke.
    Emazipation halte ich für sehr wichtig, aber man muss dabei auch mal nachrechnen.
    Ökonomisch haben dabei jedenfalls nur die Unternehmer profitiert.

  22. ….die brd macht noch mehr für die Kinder, als Russland… …die brd, hat seit 2015, mindestens 1 Mio. Kinder importiert (jedes Jahr kommen Hunderttausend ? dazu).. …diese Kinder, bekommen in der brd eine hervorragende Bildung und alles, um später als „Fachkräfte“ die „brd – Rest – Industrie“, am Laufen zu halten ??..🙈😈

  23. Ja, in Irrschland sah es schon mal besser aus. Rein emotional kann ich mich noch an gute Zeiten erinnern. Doch die Änderungen dieser Qualität hin zu einer Anhäufung von „Missständen“ kam nicht über Nacht. Und hat aus meiner Sicht auch nichts mit den Charakteren bestimmter politischer Ansager oder deren Kollegen zu tun. Die fehlende Souveränität war die Behinderung von Beginn an. Aber nicht nur das. Warum die politische Auslese permanent und konsequent die inkompetenten Karrieristen nach oben gespült hat ist ein Rätsel, dass nicht jeder lösen kann. Ja, weil die im Hintergrund, die „Herrschenden“ das so eingefädelt haben. Aber warum? ‚Weil das ganz ganz alte Pläne sind, die hier umgesetzt werden.‘ Woher kommen diese Pläne und warum sollte aus jedem blöden Plan Realität werden? Warum ausgerechnet aus diesem Plan der Zerstörung der Zivilisation (vorerst der westlichen)? Woher diese Macht? Wie kann erklärt werden, dass ein paar Tausend Subjekten so viele Ressourcen zur Verfügung stehen, dass sie relativ entspannt daran arbeiten, sich alle Schaltstellen der Welt unter den Nagel zu reißen. Medien, Regierungen, Geheimdienste, NGO-Truppen, Militär (Nato), „Wissenschaft“, Kultur (Hollywood, Disney), Technologie (Google…), das meiste über die Finanzen (Blackrock, Vangaard, Statestreet). Wie kommt es systemisch zu dieser Allmacht? Was ist das Gesetz? Was ist das „Böse“? Die Banalität des Parasitären. Das Böse ist der systemische Nährboden dafür, dass die Arbeitserträge aller Arbeitenden (in der Gesamtheit) legal (nicht legitim) gesetzmäßig bis zum Exzess an jene umgeleitet werden können, die über ausreichend Besitz verfügen. Geld und Boden. Dieser Strom der Umverteilung hat mittlerweile die Kraft eines Magnetsturmes, der den Arbeitenden in der Gesamtheit immer schneller und immer mehr buchstäblich aus den Händen reißt, ohne dass sie etwas dagegen unternehmen können. Die Marionetten wegputschen, ändert an diesem Mechanismus nichts. Das begünstigt weiterhin nicht die Arbeitenden. Momentan sieht es so aus, als ob jeder noch die Freiheit hat, zu entscheiden, dass bestimmte Gruppen oder Elemente keinen Zugriff mehr auf ihre Erträge haben sollen, aber nicht, dass der Abfluss um ein Gramm vermindert würde. Eliten können ausgetauscht werden, aber der Mechanismus, der systemisch wirksame Diebstahl bleibt. Wie kann das geändert werden? Was muss geschehen, dass alle Arbeitenden in ihrer Gesamtheit 100% ihrer Erträge für den freien Tausch zur Verfügung haben. Der Staat ist nur die Drehscheibe, die diesen Abfluss organisiert und durchsetzt. Gäbe es ihn nicht, würde er noch mal erfunden werden. Er dient dem Mechanismus, erklärt ihn jedoch nicht.

    Das ist ein systemisches ökonomisches Problem, das alle politischen, religiösen, ideologischen, psychologischen, pädagogischen Probleme determiniert. Wer nicht widerspruchsfrei erkennen kann, wie es seit Jahrhunderten zu dieser gegenüber heute erst zaghaft erscheinenden, später zu dieser erkennbar monströsen Umverteilung von Arbeitseinkommen hin zu parasitär agierenden Eliten kommt, kann am Verlauf der Geschichte nichts ändern. Woher kommt diese exponentielle Umverteilung? Wirtschaftliche Sklaverei und Demokratie passen nicht in einen Satz.
    Wirtschaftliche Sklaverei behindert beim Denken, beim Lernen, beim Erholen, macht anfällig für jegliche Spaltung, Entsolidarisierung, erzeugt Sorge, Angst bis Panik und lässt Unvernunft gedeihen.
    Es geht um die systemische Ursache für den Aufstieg des Parasitären hin zur Weltmacht.
    Und komme mir keiner mit dem Privateigentum an Produktionsmitteln. Der hat die Rede von W.P. in St. Petersburg nicht zur Kenntnis genommen.

    1. ….Sehr gute Beschreibung, des „Ist – Zustandes“ des „Angloamerikanischen Reiches“, wie es soweit kommen konnte… …aber jetzt, ist dieses „Reich“ global gesehen, am Ende… …St. Petersburg hat es gezeigt.. …Eurasien, Russland, China, Indien, Pakistan, Iran usw… werden eine Wirtschaftszone OHNE die Angelsachesn (kommen noch mehr dazu…) !!😈

  24. Kutusow1800 sagt:
    „Ich würde auch gerne nach Russland auswandern, Angebote wie das hier beschriebene sind äußerst attraktiv. Konnte mich bisher noch nicht ganz entschließen, aber wer weiß, eventuell ganz bald.“

    Bevor Sie bei diese Programme bei Ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen, sollten Sie sich dringend erkundigen, ob die überhaupt für Einwanderer gelten oder vielleicht nur für Russen.

    Ich glaube nicht, dass in jedem Land der Welt Programme zur Familienförderung (sowie andere Sozialprogramme) auch für Ausländer gelten. Das kommt uns nur so selbstverständlich vor, weil es bei uns so ist und bereits der Gedanke an Familienförderung nur für Deutsche als Todsünde gilt.

    Für mich persönlich ist das ohne Interesse, ich wandere nicht aus und ich bekomme allenfalls noch Enkelkinder, aber keine Kinder mehr. Aber es würde mich ganz grundsätzlich interessieren, wie das in Russland geregelt ist.

  25. Randbemerkungen

    Was die umfangreiche Familien- und Kinderförderung in der Rußländischen Förderation angeht, so spielt neben der, sagen wir mal, verbreiteten konservativen Mentalität natürlich auch strategisches Kalkül bezüglich der Demographie eine Rolle. Wobei ich (hoffentlich nur zusätzliche) staatliche Eingriffe / Subventionen generell mißtrauisch beäuge. Aus heutiger Sicht war übrigens das Kinderkriegen (2 – 3) eine normale Angelegenheit, viele Studentinnen waren zum (erfolgreichen) Ende des Studiums längst Mütter und mit 25 wurden junge Frauen in der Klinik bereits als „Spätgebärende“ problematisiert.

    Was das Auftragen bereits genutzter Kleidung / Kinderwagen u.ä. angeht, sehe ich im familiären Umfeld bis heute kein Problem. Es zählt nur die Qualität und das passende Äußere. Die russischen Frauen ticken da wohl etwas anders (nettes Beispiel: Frau Alina Lipp auffällig geschminkt mit Stahlhelm.) Geld wird eher in die Hand genommen für erstklassige Mountainbike Räder, Wander- oder Sportausrüstung für Jungs z.B.

  26. Echt beeindruckend.
    Da sieht man wieder das man bei uns ganz offensichtilch KEIN Interesse daran hat die „Biodeutschen“ zu erhalten.

    Ich frage mich aber ob diese ganze „Umverteilung“ wirklich nötig ist.
    Für die ganzen Programme und Förderungen braucht es ja Beamte, Demokratie, Behörden usw.
    Könnte man den Menschen die man fördern will nicht einfach weniger Steuern abnehmen?
    Dann müsste man das Geld nicht hin und her schieben…

    Aber vermutlich machen die Russen auch das Geld hin- und herschieben viel effizienter als wir.

    1. @jsm36

      Was ist denn tiefer Staat anderes als Sozialismus? Beides funktioniert nicht ohne einander. Ohne Umverteilung kein bürokratischer Überbau, ohne diesen keine Umverteilung. Es ist der Sozialismus und auch seine Tochter Feminismus. Schauen Sie mal auf dem Bau wer dort arbeitet, dann gehene Sie zu einer X-beliebigen Behörde, wer dort die Arbeit der Arbeitenden überwacht.
      Gleichzeitig werden die Kinder ab der Wiege in staatliche Hände abgegeben, die Alten werden endgelagert, die Hausarbeit erledigen polnische Putzfrauen und wenn ein arbeitender Mann mal ein Flötenspiel genießen will, dann bei der tschechischen oder ukrainischen Zwangsprostituierten.
      Achtung Satire, aber wenn Sie genau hinsehen, dann erkennen Sie einen wahren Kern.

      Was ja die Linksintellektuellen nicht erkennen wollen, der einstige Osten macht den Quatsch ja nicht mehr mit, der einstige Westen mutiert aber immer mehr zum sozialistischen „Paradies“.
      Geliefert wie bestellt und jetzt wundern sich viele die das Wort Nation hassen, daß Sie ohne Nation nicht Souverän sein können, daß ohne Marktwirtschaft und Leistungsprinzip Arbeitsleistung keinen Wert mehr hat. Und ohne Traditionen und Werte gibt es auch keine Familien, haben Kinder keine Chance mehr auf eine werteorientierte Erziehung, die sie zu selbstständiger Lebensweise befähigt.

  27. Die Russen wollen als Vielvölker.Nation definitiv das Kommende, was schon längst begonnen hat, überleben und sie sind da wohl ziemlich gut darin, sich entsprechend vorzubereiten. Man kann viel lernen von den Russen, davon bin ich überzeugt. Heilige sind es wohl eher weniger, aber so unheilig sind sie auch nicht. Bei China und Indien und weitere große Nationen dürfte es ähnlich bestellt sein.

    Nur Europa hat den Weg des Suizids gewählt, aber daran ist auch der Schuld, der die Giftspritze bereitstellt: Der US-Amerikaner. Der sitzt neben Dir auf der Autobahnbrücke und ruft Dir zu, wenn Du als Europäer noch dastehst und Dich zu überwinden versuchst, zu springen: „Also Du solltest das machen, ich kann Dich auch schupsen, wenn es Dir hilft. Du wirst fast nichts spüren, wenn Du unten aufschlägst.“

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