Ukraine-"Hilfe"

Wieviel Geld des Westens im ukrainischen Korruptionssumpf versinkt

In diesen Tagen machen westliche "Hilfsprogramme" für die Ukraine Schlagzeilen. Schauen wir uns die "Hilfen für den ukrainischen Staatshaushalt" einmal genauer an.

Die Ukraine ist eines der korruptesten Länder der Welt, was niemand bestreitet und was sogar Transparency International bestätigt, die die Ukraine auf ihrem Index aktuell auf Platz 122 von 180 Ländern führt. Die Korruption in der Ukraine hat das Niveau afrikanischer Staaten, denn sie steht auf einer Stufe mit Swasiland und ist eingerahmt von Ländern wie Gabun, Niger und Sambia. Dass die Ukraine so eingestuft wird, ist bemerkenswert, weil Transparency vom Westen finanziert wird und westliche und pro-westliche Staaten immer sehr positiv darstellt, aber selbst Transparency kann die Lage in der Ukraine nicht schönreden. Informationen über die Finanzierung von Transparency International und wie deren Index zu Stande kommt, finden Sie hier.

Wie korrupt die Ukraine vor allem nach dem Maidan geworden ist, habe ich schon 2018 aufgezeigt. Zu dem Zeitpunkt hatte alleine die EU der Ukraine bereits über elf Milliarden Euro überwiesen, aber der einzige Erfolg dieser Zahlungen war, dass die Wirtschaftsleistung der Ukraine sich seit dem Maidan halbiert hatte und die Gehälter um 70 Prozent gefallen waren. Die Maidan-Ukraine war und ist ein Korruptionssumpf, in dem die vom Westen überwiesenen Gelder ohne jede Kontrolle in den Taschen von (nicht nur ukrainischen) Oligarchen verschwinden.

Das stört aber niemanden, denn seit der russischen Intervention fließen die Gelder aus dem Westen erst so richtig, was wir uns nun einmal genauer anschauen werden. Dabei ist es wichtig, einen Unterschied zu machen, denn die Ukraine bekommt erstens Hilfen für ihren Staatshaushalt, um ihre laufenden Kosten zu decken, und zweitens Militärhilfe in Form von Waffen und Geld. Wir können aufgrund der zweitstelligen Milliardensummen alleine für die ukrainische Armee davon ausgehen, dass der Westen die ukrainische Armee vollständig finanziert, daher schauen wir und hier nur die Hilfen für den ukrainischen Staatshaushalt an.

Der ukrainische Staatshaushalt

Die ukrainischen Staatshausgaben betragen per August 2022 im laufenden Jahr etwa 1,45 Billionen Griwna, was grob umgerechnet etwa 40 Milliarden Euro entspricht. Darin sind die Ausgaben für das ukrainische Militär, die heute großzügig vom Westen übernommen werden, schon enthalten. Die restlichen laufenden Kosten des ukrainischen Staatshaushaltes für Renten, Gehälter von Beamten und so weiter betragen also deutlich unter 40 Milliarden Euro.

Hinzu kommt, dass die Ukraine trotz des Krieges natürlich immer noch Einnahmen aus Steuern und Abgaben hat, die sich auf etwa eine Billiarde Griwna, also etwa 26 Milliarden Euro, belaufen. Das Haushaltsdefizit der Ukraine beträgt demnach per August 2022 etwa eine halbe Billion Griwna, also etwa 13 Milliarden Euro. Das sind etwa 1,5 Milliarden Euro pro Monat.

Die westlichen Hilfen für den ukrainischen Staatshaushalt sind mehr als großzügig, denn ein Abgeordneter des ukrainischen Parlaments hat auf Telegram verkündet, dass die Ukraine seit dem Beginn der russischen Intervention bereits 752,3 Milliarden Griwna, umgerechnet fast 21 Milliarden Euro, aus dem Westen bekommen hat. Die Hilfen des Westens für den ukrainischen Staatshaushalt übersteigen das Defizit um mehr als sieben Milliarden Euro, aber niemand fragt, wohin das Geld gegangen ist.

Die nimmersatte Ukraine

Damit aber nicht genug, denn der ukrainische Premierminister Denis Schmygal tingelt in diesen Tagen durch den Westen und verkündet, das Haushaltsdefizit der Ukraine betrage fünf Milliarden Euro (oder Dollar) monatlich. Das wären in acht Monaten 40 Milliarden, was bedeuten würde, dass die gesamten Ausgaben des ukrainischen Haushalts vom Westen übernommen werden, wobei die Ukraine ja aber auch noch Einnahmen hat. Der Premierminister lügt also ganz offensichtlich und setzt die Zahl viel zu hoch an, was weder die westlichen Politiker noch die westlichen Medien berichten oder gar kritisieren.

Noch gieriger ist Oleg Ustenko, wirtschaftlicher Berater von Präsident Selensky, der allen Ernstes behauptet, das Haushaltsdefizit der Ukraine betrage schon neun Milliarden Dollar pro Monat und könne sich bis zum Jahresende auf 50 Milliarden summieren. Es ist klar, dass diese Summen und Erklärungen ukrainischer Offizieller für das westliche Publikum gedacht sind, um die Zahlungen aus dem Westen weiter in die Höhe zu treiben.

Aber niemand im Westen fragt, wohin all das Geld eigentlich geht, denn ganz offensichtlich bekommt die Ukraine aus dem Westen weit mehr Geld überwiesen, als sie tatsächlich für den Staatshaushalt ausgibt. Die Frage ist: Wer macht sich da gerade die Taschen voll?


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

106 Antworten

  1. Die Frage ganz am Ende des Artikels hat vor einem Jahr sogar die Bundeszentrale für Politische Bildung beantwortet – den aktuellen westlichen Medien scheint diese Bildung zu fehlen:

    https://www.bpb.de/themen/europa/ukraine/342240/dokumentation-offshore-geschaefte-selenskyj-und-kolomojskyj-in-den-pandora-papers/

    „Dokumentation: Offshore-Geschäfte: Selenskyj und Kolomojskyj in den Pandora-Papers“

    „… Am 25.04.2019 beurkundete Jurij Asarow ein Dokument mit dem Inhalt, dass „Maltex“ beabsichtige, weiter Dividenden an Selenskij bzw. dessen Ehefrau zu zahlen, obwohl diese nicht mehr Anteilseigner waren. In der Einkommensdeklaration des Ehepaares für das Jahr 2020 wurden diese Beteiligungen nicht angegeben, hier tauchen lediglich Beteiligungen der Ehefrau an Unternehmen auf Zypern, in Belize und Italien auf. …“

    „… Den Pandora-Papers zufolge besitzt Sehij Shefir in einem teuren Stadtteil Londons zwei Wohnungen im Gesamtwert von rund 3,8 Mio. Pfund, die über eine der Offshore-Firmen erworben wurden. Auch Andrij Jakowlew soll eine Wohnung im Wert von rund 2 Mio. Pfund in London besitzen. …“

    Und so weiter…

  2. ….na dann paßt dieser pseudo-„staat“ prima zur eu-Kommission von v.d.Lügen… – korrupt bis ins Mark…

    Wie sagt man so schön…?!?

    „gleich und gleich gesellet sich gar zu gerne“ … 😝😝

    1. Wir lassen es zu !! Nicht jammern +Zahlen + ! Hat irgendeiner gehört das sich eine Partei gegen die Korruption gestellt hat ?? Wer mehr Korrupt ist Deutschland ,Ukraine , EU ? Sie sind alle Korrupt !! Der eine mehr , der Andere weniger !

    2. Wieso werden diese (unsere!) Gelder von „Elenski“ und Oligarchen nicht auch einfach eingefroren (wie die Russischen) und später dann entweder zurückgezahlt oder für den wirklichen Wiederaubau der Ukraine verwendet?
      Diese Schmierfinke in der Ukraine bereichern sich doch nur auf unsere Kosten!!!

  3. „Die Ukraine ist eines der korruptesten Länder der Welt, was niemand bestreitet und was sogar Transparency International bestätigt, die die Ukraine auf ihrem Index aktuell auf Platz 122 von 180 Ländern führt.“

    Russland ist übrigens auf Platz 136 von 180 🙂

            1. @Nuri

              Wenn ich sehe, wie Amnesty I. oder Greenpeace (zwei ehemals von mir sehr geschätzte Institutionen!) über Staats-und Umweltverbrechen im Westen großzügig hinwegsehen (siehe auch das lange eisige Schweigen über Julian Assange von AI), würde ich fragen: welche Personen haben das wie und wo genau ermittelt. Wer finanziert Transparency Int. wirklich?

              Transparency Int. wäre also beileibe nicht die erste NGO, die wegen Parteilichkeit auffällt. Der Korrupteste Staat der Welt ist zweifellos die USA, weil der Staat dort völlig in der Hand der Rüstungs-und Finanzindustrie ist. Das ist z.B. auch in Russland völlig anders. Putin hat seine Oligarchen entweder eingebuchtet oder enteignet (so wie es sich gehört).

                1. Wenn keine Argumente mehr da sind kommen Verschwörungsmythen?

                  Alte Menschen sterben nun mal öfters: Diese Tage ist Dietrich Mateschitz gestorben (Red Bull Eigner). War bestimmt auch Putin gell?

          1. Habt ihr Ober-Intelligenzbolzen euch auch mal informiert, wer diese „Transparency International“ überhaupt ist? Wer die betreibt, wer die bezahlt, wer denen ein Podium gibt?
            Mann Mann Mann, peinlicher geht’s wohl nimmer, oder?
            Wie grenzdebil seid ihr eigentlich?

      1. Ich denke mal durch mehr westlichen Einfluss wird die Korruption in der Ukraine nachlassen. Es ist auch bezeichnend dass in der Ukraine die Bekämpfer der Korruption an der Macht sind, während sie in Russland in der Opposition sind und in Straflager gesteckt werden oder ins Ausland fliehen.

        1. Das ist definitiv falsch. Durch den westlichen Einfluss hat die Korruption in der Ukraine erst so richtig begonnen.

          Beweis: Vor dem Maidan-Putsch der USA war die Ukraine ein relativ wohlhabendes Land, heute ist sie das Armenhaus Europas und zwar war sie das schon lange vor dem Krieg. Seit dem vom Westen organisierten und finanzierten Staatsstreich ist der Ukrainische Staat zum Selbstbedienungsladen für die Oligarchen des Landes geworden (auch Selenski ist inzwischen Milliardär – von seinem Präsidenten – Gehalt ist er das bestimmt nicht geworden!)

    1. Die Liste von „Transparency International“ ist eigenartig. Auf den ersten Blick scheint es, als ginge es von Platz 1 (ein EU-Land), dem korruptesten Land der Welt, bis Platz 180 (Südsudan), dem am wenigsten korrupten.

      In der EU hat die Korruption bei „Bankenrettung“, „Klima“, „Corona“, „Ukraine“, „Gaskrise“ oder „Fördermittel“ jeweils Ausmaße dreistelliger Milliardenbeträge. Im Südsudan erreicht die Korruption bei weitem nicht einmal das Niveau von von der Leyens „Beraterverträgen“, so viel haben die überhaupt nicht, und was es nicht gibt, kann keiner stehlen.

      Bei näherer Betrachtung ist die Liste aber nicht stimmig. Und bei noch näherer Betrachtung, das Personal, Gründer, Förderer, stellt man fest, daß „Transparancy International“ eine Veranstaltung der korruptesten Kreise der Welt ist.

      1. Es gibt unterschiedliche Arten von Korruption — und die Liste sieht sich wohl nur eine davon an.

        Wenn man unter Korruption nur die Korruption auf der untersten Ebene versteht, könnte die Liste stimmen: Die Form von Korruption, dass man z.B. ohne FFP2-Maske im Supermarkt erwischt wird, die Polizei kommt und man das Problem „löst“, indem man dem Polizisten einen Geldschein in die Hand drückt, der danach alles „vergisst“, anstatt diesen Schwerverbrecher vor Gericht zu stellen und ihm eine 5-Stellige Geldstrafe und mehrmonatige Haft aufzudrücken ist in den „Vorzeigedemokratien“ tatsächlich nicht gewollt (weil damit den korrupten Verbrechern auf den höheren Ebenen einiges entgeht), und deshalb selten.

        Dass z.B. Russland in dieser Hinsicht „korrupter“ ist, glaube ich sofort.

        Auch die „direkte/offene“ Korruption auf der obserten Ebene (Milliardär gibt einem Politiker Geld, daraufhin bekommt sein Konzern einen Großauftrag von der reGIERung) ist in den Ländern, die die Liste anführen, eher selten – dafür ist die indirekte Korruption (Milliardär finanziert eine NGO, die NGO unterstützt einen Politiker, der Politiker „unterstützt die Ziele der NGO“ durch einen Großeinkauf bei dem Milliardär) umso häufiger.

        Wenn man ganz gezielt nur diese 2 Arten von Korruption sucht, kännte man in Etwa auf die Liste kommen, wie sie ist.

        Wenn man aber „Beraterverträge“, „Fördermittel“, NGOs usw. einbezieht und sich auf die Korruption in der höchsten Ebene beschränkt, sind ganz klar die Anführer der Liste die korruptesten Länder der Welt.

        1. Vielen Dank für Ihre guten und intelligenten Beispiele.
          Selbst erlebtes und sogar häufiges Beispiel : Ein etwas wohlhabender Mann wollte seiner Tochter das Abitur ermöglichen, in den Lehrer besticht. Der Lehrer hatte (ist generell so) sehr viel Angst, dass er beim Erwischtwerden seine Pensionsansprüche und erst recht seine gute Lehrervergütung verliert.
          Selbst 100.000 wären viel zu wenig.
          Der Mann hatte aber der Schule mal paar Surfbretter und später mal Ski Ausrüstung geschenkt. Ergebnis : Die Geamtsumme lag unter 8.000 Euro, die Tochter bekam sogar in zwei Fächern die benötigten Noten, die Spenden waren zum Teil steuerlich abziehbar und die Lokalpresse berichtete, dass Herr Musterman mal wieder sein gutes Herz für sozial benachteiligte Kinder gezeigt hatte. Tatsächlich konnten an den Ski Klassenfahrten zum ersten Mal Kinder aus ärmeren Elternhäusern teilnehmen.

          1. Das habe ich persönlich (damals noch in Deutschland) in der umgekehrten Richtung erlebt.
            Meine Schule hat einen „Förderverein“ gegründet, mit dem die Eltern durch Mitgliedsbeiträge die maroden Finanzen der Schule in Ordnung bringen sollten.
            Die meisten Eltern sind beigetreten – meine Eltern haben gesagt, dass sie schon mehr als genug Steuern bezahlen und die Schule lieber besser mit ihrem Geld haushalten sollte, als mehr Geld zu fordern (sicher eine berechtigte Forderung, die Schule hat sehr oft Geld verschwendet, z.B. mit der Neuausstattung eines Computerraums mit Computern, die ich schon damals zu weniger als dem halben Preis zusammenbauen konnte). Mein Vater hat der Schule einen Antwortbrief geschrieben, in dem er Beispiele für die Verschwendung aufgeführt hat.
            Seitdem habe ich bei einigen Lehrern immer schlechtere mündliche Noten bekommen (die schriftlichen sind aber genau gleich geblieben – liegt also eher nicht daran, dass zufällig zur gleichen Zeit Themen gekommen sind, die mir nicht gelegen haben).

        1. sag mal hast du deinen geist weggeboostert? wo ist den die kohle in der ukraine geblieben? der durchschnittsverdiener geht n dort mit 450 euro nach hause. seit 2014 ist nichts gravierendes geschehen.wie stellen sich die clowns eigentlich die rückzahlung vor?

          1. @reiner

            Bei den Schulden wahrscheinlich gar nicht. Wenn Selenski das ganze überleben sollte, setzt der sich mitsamt seiner gestohlenen Milliarde in irgendein Südsee-Steuerparadies zum Cocktails schlürfen ab (und hofft das der FSB oder seine „Freunde“ vom Banderas-Nazi „Parlament“ ihn nie finden!).

            Die werden alle mit dem geklauten Geld aus der Ukraine abhauen. Motto: „Nach uns die Sintflut“.

        2. Was ist glaubwürdiger? Wenn ein bekannter Lügner etwas sagt, das seinen eigenen Interessen entspricht, oder wenn ein bekannter Lügner etwas sagt, obwohl es gegen seine eigenen Interessen geht?

          Wahrscheinlich lügt der Bericht sowohl über Russland (das deutlich weniger korrupt ist) als auch über die Ukraine (die noch korrupter ist).

    2. Wenn der Westen von Korruption faselt, geh ich immer laut lachend in die Rückenlage … na gut, fast.
      Und „transpiranti intornäschänel“ – das kann ich nich mal aussprechen …

      Vielleicht sollte man dem hakenbekreuzten Ferkelchen das Schild „Füttern verboten“ umhängen …

      1. Viele Arten westlicher Korruption werden nicht erfasst wie etwa die Beschäftigung der Green-Tech-Lobbyisten aus verschiedenen NGOs auf Steuerzahler-Kosten. Noch übler – das politische Ergebnis, im Wertewesten wird absolut alles den Green-Tech-Gewinnen untergeordnet – der gekaperte Staat dient fast nur noch dazu, die Green-Tech-Oligarchen zu füttern. Neben der nie satten Politkaste und dem Hegemon westlich des Atlantiks.

        Während in den anderen Ländern Korruption hier und da etwas wegnimmt, im Westen soll sie nach Großer Transformation jegliches Geld den Profiteuren zuschustern – offiziell heißt es aber nicht Korruption, sondern „Weltrettung“.

        Bei Gelegenheit: https://www.xing.com/communities/posts/endet-jetzt-der-triumphzug-der-gruenen-1024950076

        1. Wenn man die Liste von Transparency Int. liest könnte man teilweise wirklich schreiend vor Lachen am Boden liegen >> USA 27/180 (der Witz des Jahrhunderts!). Gott sei dank, sind die nicht parteiisch! 😀

    3. @Nuri

      Ja, nach völlig veralteten Zahlen aus der Jelzin – Zeit. Wie sollte Transparency denn an reale Zahlen aus Russland gekommen sein? Haben die Wahrsager? Russland wird völlig abgeschottet und dann will man genauestens wissen, wer wo mit welcher Summe korrumpiert wurde? Lachhaft 😀

      Bei der Ukraine ist das eine völlig andere Nummer, da hat man jede Menge Zahlen auch aus der Zeit vor dem Maidan (wo es der Ukraine noch sehr gut ging!). Bei Russland war die Entwicklung genau umgekehrt, vom Hungerleider zum wohlhabenden Staat heute. Alles andere sind grüne Hirngespinste.

    4. „weil Transparency vom Westen finanziert wird und westliche und pro-westliche Staaten immer sehr positiv darstellt“

      Russlands Platz auf der Liste könnte auch damit zu tun haben und ist im Übrigen unrelevant, da es nicht durch den Westen (also auch Deutschland) finanziell unterhalten wird.

      Aber natürlich kann das auch der tatsächliche Platz sein. Herr Putin selbst spricht die Korruption dort an.

    1. Sie scheinen nicht gerade in anständigen Kreisen zu verkehren.

      Ich habe noch nie jemanden getroffen, der darüber lacht, wenn im Osten – oder sonst irgendwo – Züge entgleisen oder Brücken einstürzen. Nicht einmal dann, wenn keine Menschen zu Schaden kommen, geschweige denn , wenn es dabei Todesfälle gibt.

      Aber da Sie gern über tote und verletzte Menschen lachen, wenn diese in einem Land leben, das Ihnen missliebig ist, haben Sie ja vielleicht doch den für Sie passenden Umgang.

      1. Ja, das ist schon komisch, diese Sorte Deutscher. Begierig bei jeder Soldateska dabei, mit der der „Westen“ über andere Länder herfällt, sprengen Brücken, beschießen Züge, vernichten ganze Städte wie Raqqa, und dann jubeln sie nicht, sondern tun, als ob sie nichts dafür könnten, oder nicht wüßten, oder schieben es auf andere in ihrer Soldateska.

      2. Nuada sagt:
        27. Oktober 2022 um 16:58 Uhr
        Sie scheinen nicht gerade in anständigen Kreisen zu verkehren.

        Ich habe noch nie jemanden getroffen, der darüber lacht, wenn im Osten – oder sonst irgendwo – Züge entgleisen oder Brücken einstürzen.

        Ihr Profilbild paßt sie kleines Licht.
        Als die Krimbrücke angrgiffen wurde, feierte man im Westen und in der Ukraine zu Putins 70 jährigen Geburtstag, im Hintergrund die kaputte Krimbrücke.
        Claudia Roth reist rum und beschimpft ein ganzes Land mit „Fuck Russia“.
        Im sogenannten Komedie-TV in Deutschland macht man sich sogar lustig über Behinderte, sie Troll.
        https://youtu.be/quzx2_Zs080

      3. Wenn sie nicht mal mitbekommen wie ganze Gruppen und Menschen im deutschen TV immer mal wieder beschimpft und niedergemacht werden, wird es die Geschichte und eine Mehrheit ihnen, irgendwann wieder einmal beibringen müßen.
        Kennen ja die Deutschen (Köterrasse) und ihre unzähligen verlorenen Kriege, beginnend im Mittelalter.

      4. Sie scheinen nicht gerade in anständigen Kreisen zu verkehren.

        Ich habe noch nie jemanden getroffen, der darüber lacht, wenn im Osten – oder sonst irgendwo – Züge entgleisen oder Brücken einstürzen.

        Sie sind einfach nur blöd oder naiv oder einfach nur ein Lügner?
        Allein auf Youtube Politikkanäle liest man da Kommentare von Deutschen, erkennt man genau den Mainstream und den Hass auf die Russen und zwar 1zu1.
        Als ob das neu wäre, dass Deutsche im Internet sich benehmen und keine Ausländer beschimpfen würden…
        Gerade im Internet lassen die sich aus, weil die denken sie sind anonym.
        Da wird über Juden geschimpft, Moslems, Schwule etc.

    2. @Smuglianka

      Die haben kein Geld mehr in den USA, weil sie alles den Rüstungs-Oligarchen in den Rachen werfen. Solche Brücken müssen regelmäßig gewartet werden, weil der Stahlbeton im Laufe der Zeit durch Nässe verrottet (Eisenträger rosten usw). Die ganze Infrastruktur ist am absaufen.

      Die Auswanderer-Konzerne nach Nordamerika aus Deutschland werden sich wundern!

  4. Bitte den Absatz
    „Der ukrainische Staatshaushalt“
    korrigieren:

    „Die ukrainischen Staatshausgaben betragen per August 2022 im laufenden Jahr etwa 1,45 Billionen Griwna, was grob umgerechnet etwa 40 Milliarden Euro entspricht.

    Hinzu kommt, dass die Ukraine trotz des Krieges natürlich immer noch Einnahmen aus Steuern und Abgaben hat, die sich auf etwa eine Billiarde Griwna, also etwa 26 Milliarden Euro, belaufen. …“

    Hier sind sicherlich eine BILLION Griwna Staatseinnahmen gemeint, wären sonst 26.000 Milliarden (26 Billionen) Euro.

    Ansonsten danke für die Darstellung.

    Hinweis für alle, die versuchen, den Links weiter zu folgen und irgendwann auf
    „Diese Seite konnte nicht gefunden werden“ stoßen:
    Die Adresse „anti-spiegel.ru/blog/…“ in „anti-spiegel.ru/2018/…“ ändern, dann sollte es klappen, ggf. statt 2018 andere Jahreszahlen ausprobieren.

  5. Immer noch 14 Plätze vor Russland auf Platz 136…? Ziemlich enttäuschend. Aber mit dem Westgeld wird die Kokaine es schon hinkriegen, in der echten Oberliga mit Ländern wie Russland, Dschibuti, Mali, Angola mitzuspielen.

    1. Ja, in malischen Zeitungen kann man lesen, wie entschieden die Regierung die Korruption angeht. Die ist dem Umfang nach gering, so viel gibt es dort gar nicht zu stehlen, aber eben doch eine Beleidigung der Bürger und ihrer Rechte. Die Kokaine hätte ich auf Platz 2, direkt hinter dem korruptesten Land der Welt, der BRD erwartet, aber die Liste stimmt nicht.

        1. Ich lese dort fünf regelmäßig und eine aus Niger, die auch viel über Mali berichtet. Sie sind anders als hier. Die Auslandsmeldungen sind eine exzellente Auswahl an Relevanz und Breite. Von Mainstream wie Le Monde und BBC über deutlich bessere westliche Zeitungen bis zu ausgezeichneten Artikeln von Afrikanern und Arabern.

          Und über Mali selber eben die gegnerischen Ansichten, die es dort gibt. Die stehen durchaus nebeneinander in der selben Zeitung. Manche halten die Leistungen der Regierung für unzureichend, fürchten, sie sei selber korrupt und halten ihre Optionen für falsch. Andere haben Aufbruchstimmung und sind begeistert von dem, was schon geschafft wurde.

      1. @John,

        Ich an Ihrer Stelle würde bei der RV die Rente kündigen und in die RF gehen. Medwedew hat doch solchen Deutschland-Hassern wie Sie ein warmes Plätzchen angeboten. Sie könnten ja Ihre Qualen unter dem hiesigen Regime schnell beenden. Die Hand aufhalten und Geld von deutschen Verbrechern, Lügnern, Wahlfälschern, Mördern usw nehmen…? Sie haben als alter weisser deutscher Mann nur noch Ihren Dachschaden, aber keine Selbstachtung, keine Würde.

        1. Ein Anwurf aus dem Psycho-Handbuch Ihrer Trollfirma, wie schön.
          Die Russen, die in Jelzins Zeiten ihr Land für einen Saustall hielten und den Liberalismus für eine Art anthropologischer Katastrophe, waren ja auch keine Rußlandhasser. Die Geschichte hat ihnen Recht gegeben, sie sind Patrioten. So ähnlich wird das hier auch kommen. Und Sie sind eben ein Extremist der reaktionärsten Sorte, dessen Uhr fast abgelaufen ist.

        2. Was für ein Blödsinn! Die Leute verlassen scharenweise das „Land“ falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist…
          Mit *diesem* Deutschland will einfach keiner mehr etwas zu tun haben, jetzt wo es langsam totalitär wird natürlich erst recht nicht.
          Anderswo ist es besser: die Menschen freundlicher, entspannter (und schöner)..

          Wer sein Leben lang in Deutschland gearbeitet hat, hat selbstverständlich seinen gottverdammten Anspruch auf seine Rente. Hat doch nichts mit Hand aufhalten zu tun.

  6. Billig. Dafür bekamen „wir“ einen Putsch, ein faschistisches Quislingsregime, ein Land zum Ausplündern und dann als Schlachtfeld und die Ukrainer zum Verheizen im Krieg dazu. Oder zum „Filtrieren“, „unsere Jungs“ dort sollen ja auch etwas Spaß haben. Natürlich finden sich nur Schurken, um dort für die EU die „Regierung“ zu spielen, und die nehmen von den Geldern ihren Anteil.

    Das ist aber auch so vorgesehen. Die können ja schlecht unter Empfänger „Nazis & Gangster“ schreiben und als Verwendungszweck „Durchsetzung von Naziherrschaft, Lieferung von Kanonenfutter“. Also schreiben sie eben „Hilfsgelder“.

    1. Das entspricht exakt dem Geschäftsmodell, wobei natürlich Selenskij und seinen Komparsen genauso wie jedem anderen Warlord in der dritten Welt, der Bürgerkrieg gegen Rohstoffe verkauft, eine gewisse Erfolgsprämie zustehen. Ich würde mich sogar gegen das Wort Korruption verwahren wollen. Es ist doch eher echter Unternehmergeist der dahinter steckt. Das Fell des letzten Ukrainers sollte doch auch nicht gänzlich ohne Gage über die Bühne gehen. Einen gewissen Preis sollte das doch haben. Es kostet doch nichts. Jedenfalls ist es nicht das Geld derjenigen die die Schecks ausstellen, das hier verprasst wird.

  7. Um vom Westen „unterstützt“ zu werden, stellt der Westen Bedingungen, und nur wer diese Bedingungen erfüllt, wird vom Westen unterstützt.

    Diese Bedingungen werde beschönigend als „westliche Werte“ bezeichnet, tatsächlich bedeuten sie, dass der „unterstützte“ Staat sich dem Westen, das heißt den USA, total unterzuordnen hat.

    Den meisten Europäern ist nicht bewusst, dass auch sie die Unterstützung der USA mit völliger Unterordnung bezahlen, so haben die Europäer gar keine Chance bei UNO-Abstimmungen anders abzustimmen als die USA es vorschreiben.

    Und wenn die USA zum Beispiel das Abkommen mit dem Iran einseitig aufkündigt, dann hütet sich Deutschland davor Geschäfte mit dem Iran zu machen, wenn die USA beschließen dass das Schweizer Unternehmens Allseas den Bau an der Pipeline für Nord Stream 2 einzustellen hat, dann stellt Allseas den Bau ein und bricht damit einen Vertrag, weil die USA offen verkündete, andernfalls Allseas zu ruinieren.

    Wen wundert es daher, dass die Ukraine eine Marionette der USA ist, wenn sogar Staaten wie Deutschland Marionetten der USA sind.

    1. Sanktionen werden ja auch „Steuer auf Souveränität“ genannt. Rußland und der Iran haben sich Souveränität geleistet, die Steuer eben zahlen müssen und sind in den letzten 20 Jahren zu ungeahntem Wohlstand und Stärke gekommen. Deutschland hat seine Souveränität an die EU und „multilaterale Institutionen“ verkauft, und das war ein sehr schlechtes Geschäft.

    2. @Henio

      „…Den meisten Europäern ist nicht bewusst, dass auch sie die Unterstützung der USA mit völliger Unterordnung bezahlen, so haben die Europäer gar keine Chance bei UNO-Abstimmungen anders abzustimmen als die USA es vorschreiben….“

      Das Traurige daran ist, das sie diese Unterstützung seit über 30 Jahren nicht mehr brauchen. Es gab und gibt keinen „Feind im Osten“ (mehr). Die USA haben Russland mutwillig zum Feind hoch gehypt, weil ihre völlig überzüchtete Rüstungsindustrie Geld braucht.

      Und: angesichts der Bündnisse und der daraus zwangsläufig folgenden Interessenkonflikte ist jede NAMENTLICHE Abstimmung in der UNO sowieso eine Farce (was im Protokoll auch gar nicht vorgesehen war!)

    3. @henio
      Man braucht sich auch nur mal mit den internationalen Zollvorschriften zu befassen. Diese sind ausschließlich auf die Bedürfnisse der US-Wirtschaft und nach deren politischer Ideologie (weltweite Kontrolle z. B. über Technologien, Rohstoffe und deren Förderung und Vertrieb) ausgelegt. Kein Freihandels/Präferenzabkommen zwischen Ländern und Regionen darf ohne Genehmigung und Einbeziehung des Sonderstatus der USA-Zollhandelsvorschriften abgeschlossen werden. Wobei die USA sich dort sogar herausnehmen, über die „Freihandelsfähigkeit“ von Produkten der „souveränen“ Länder zu entscheiden. Sind US-Waren direkt betroffen, wird es richtig kompliziert. Zollfachleute können ein Lied über diesen Irrsinn singen! Über die Entscheidung, welches widerspenstige Land im Fall des Falles „demokratiegebombt“ wird, weil es sich dem Dollardiktat, Zolldiktat oder auch nur den weltweit gefälligst umzusetzenden Sanktionen des USA-Westens nicht unterordnen will, brauchen wir nicht reden. Da muss man sich nur die Geschichte der US-“ humanitären Interventionen“ und Proxykriege betrachten.
      Ein Auslöser des jetzigen Konfliktes war übrigens auch das Freihandelsabkommen zwischen Russland und der Ukraine, welches durch Regelungen im Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine in relevanten Teilen gebrochen wurde. Das wird geflissentlich von der westlichen Propagandamedienbildung völlig verschwiegen. Aber es lohnt sich, das aufzurollen. Auch darum wurde das Assozierungsabkommen unter Janukowitsch nämlich ausgesetzt und Nachverhandlungen gefordert. Nix mit „weil es Russland nicht in den Kram passte“, sondern es war der Bruch von mehreren bereits vorher von der Ukraine und Russland nach internationalem Recht abgeschlossenen Verträgen. Die EU aber so: „Entweder so wie von uns vorgegeben oder garnicht!“ Was ist das? Die offene Aufforderung zum Vertragsbruch mit einem anderen Partner! Und da das mehrere mit Russland geschlossene Verträge betraf, sollte sich Russland trotzdem weiter an die Gültigkeit anderer Verträge nachher noch gebunden fühlen? Mit Sicherheit nicht! Im Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der RF z. B. steht eben nicht nur die Anerkennung der Souveränität der Grenzen, sondern auch die Verpflichtung, keine Verträge und Bündnisse mit Dritten einzugehen, die gegen die Interessen des jeweils anderen gerichtet sind. Russland hat sich bis 2014 gegenüber der Ukraine daran gehalten, obwohl die ukrainischen Oligarchenregierungen bereits mehrfach gegen Verträge und Verpflichtungen verstoßen hatten.
      Einen Tag vor dem Maidanputsch hatte Steinmeier übrigens Janukowitsch verlogenerweise doch die Möglichkeit von Nachbesserungen im Assoziierungsabkommen in Aussicht gestellt. Obwohl er vielleicht sogar wusste, dass er diese Aussage nicht mehr umsetzen müssen würde – zumindestens weiß er auch heute noch, wo die Konfliktpunkte im Assoziierungsabkommen gelegen haben. Doch dazu muss er heute keine Stellung mehr beziehen. Politische Korruption nach Lehrbuch! Denn noch bevor es zu vernünftigen, aber den USA-Möchtegernweltbeherrschern nicht in den Kram passenden Verhandlungen kommen konnte, wurde von Seiten der westlich unterstützten Ukra-Faschisten gewaltsam das Parlament gestürmt und „demokratische“ Tatsachen unter dem Symbol von Wolfsangel und Sonnenrad geschaffen.
      Die westlichen „Demokratien“ stehen in ihrem selbst generierten Korruptionsindex nur deswegen so gut da, da dort die Korruption gesetzlich legalisiert (Lobbyismus), Scheindemokratie durch „Repräsentation“ des Volkes seitens gesteuerter Politmarionetten und Doppelstandards per anpassbaren „Recht“ zu Instrumenten des Machtsystems erhoben worden sind.

  8. Aus einem TE-Artikel zum Kulturimperialismus:

    „… Für Borrell ist es eine dringende Aufgabe, sich um den Dschungel zu kümmern. Er sorgt sich, dass die politischen und kulturellen Werte der EU außerhalb der entwickelten Welt auf wenig Gegenliebe stoßen. „Ich glaube, dass der Rest der Welt immer mehr nicht bereit ist, unserem Modellexport zu folgen“, sagte er an anderer Stelle. …“

    https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/der-kulturimperialismus-der-eu/

    Anscheinend ist Russland nicht bereit, das westliche Modell der Selbstbedienung der Politkaste, die wiederum Green-Tech-Oligarchen bedient, zu importieren – dafür soll aus der Tasche mit „Green Deals“ der letzte Cent gezogen werden.

  9. Das Thema hatten wir vor einigen Tagen:
    “ Al-Mayadeen-Kolumnist: Aufstellung von US-Truppen in Rumänien eröffnet den Dritten Weltkrieg
    26 Okt. 2022 17:17 Uhr

    Die „Screaming Eagles“ haben einen großen Krieg auf ihren Flügeln nach Europa gebracht, meint ein arabischer Kolumnist. Die Stationierung dieser US-Militäreinheit in Rumänien markiere den Beginn des Dritten Weltkriegs, den die Vereinigten Staaten seit langem geplant hätten. “
    https://rtde.live/europa/152572-dritter-weltkrieg-mit-aufstellung-us/

  10. In einer privaten Oligarchenherrschaft, einer Plutokratie, ist die Einführung von Korruption nahezu eine Plicht, eine Existenzgrundlage. Von der legalen Korruption redet übriges kaum ein Bürger.

  11. Nutzlose Gespräche über Geld, das ohnehin nichts mehr wert ist.

    Die Oligarchen reissen sich dafür noch unter den Nagel, was geht. Und das was geht, sind dieses Mal nicht mehr nur Firmen, sondern Länder. Da die ihnen ohnehin schon gehören, spielt man noch ein wenig in der Ukraine. Danach gibt es dann Oligarchenkommunismus.

    Die neue Währung wird es nur für diese Feudalkommunisten geben, you will own social credit, nicht umtauschbar für Greti und Pleti.

    China führt das grade ein. Netterweise haben sie dort eine Studie bei dem University College of London beauftragt, die dem Plebs eine sog. managed anonymity für Kleinbeträge „gewährt“. Ob das für Röpers Zigaretten reichen wird?

    1. So lange man in Geschäften noch damit einkaufen kann, ist es was wert. Wenn dann irgendwann 1 Million Euro Scheine auftauchen, die gerade für einen Kanten Brot reichen, dann ist es (fast) nichts mehr Wert.

      „Die Oligarchen reissen sich dafür noch unter den Nagel, was geht.“

      Deswegen ist es noch was wert. Das Geld wird jetzt nach und nach in feste Werte umgewandelt und dann gehts los mit der richtigen Inflation. Bei den Summen, die das obere 1% im Besitz hat ist das nicht so einfach, das umzuwandeln. So viel Gold und freie Immobilien gibts nicht mehr.

      UU will Musk deshalb Twitter und Instagramm kaufen, da hat er schon mal einen dicken Batzen „in Sicherheit“ gebracht.

  12. OT. Ich poste hier mal einen Kommentar, der mir auf yt bei dem aktuellen Tacheles-Video mehrfach geshadowbanned wurde, was mich sehr geärgert hat. Mir geht es nicht darum, dem Thomas oder Putin ans Bein zu pinkeln, sondern um die übergeordnete Perspektive, u.a. um die suboptimalen Handlungsweisen von Putin, und wie man sie schlüssig erklären könnte.

    Hier der Kommentar, nochmal bisschen entschärft:

    ab 12:54 „russische Dummheit“: Sorry, aber die Story kaufe ich nicht, und da habe ich auch bei Thomas den Eindruck, er möchte das nicht sehen. Die Story von dem plötzlichen Aufkommen der ukrainischen Kräfte an der Front mit einem Verhältnis von teilweise 9:1 Überlegenheit, von dem die russischen Dienste nichts wissen konnten, weil das sind ja nur so wenige, das merkt man ja kaum, gab ja auch kaum erkennbare monatelange Vorbereitungen, die ist komplett unglaubwürdig. Leute wie Kadyrow und Strelkin haben schon vor Monaten vor der heutigen Situation gewarnt, daß die ukrainischen Kräfte durch schiere Masse die russischen Linien überrennen würden, aber die russische Führung hat da ganz aufmerksam weggehört. So ein konzentriertes Weghören ist immer ein Zeichen, daß es im Hintergrund einen ganz anderen Plan gibt.

    Vordergründig dient diese russische Schwächephase mMn erst mal der Mobilisierung der russischen Bevölkerung, man möchte wohl die Bevölkerung als Ganzes auf einen großen vaterländischen Krieg einschwören, dazu gehört natürlich auch erst mal der dramatische Rückzug, sonst könnte man dem russischen Volk ja keine existentielle Bedrohung vermitteln.

    Auf einer höheren Ebene sehe ich Putin mittlerweile auch nur noch als Spielfigur in einem großen Hegelschen-Dialektik-Spiel. Putin ist der sympathische Televerkäufer, der nette, vernünftige, der Good Cop, in einem Spiel, in dem uns wohl das nächste Finanzsystem verkauft werden soll. Damit dieser Verkaufsprozeß gut läuft, müssen vor allem die westlichen Staaten erst mal so richtig an die Wand gefahren werden. Die Leute sollen ja nach dem neuen System lechzen. Ganz im Sinne der Hegelschen Dialektik wird man den Leuten ein ganz schreckliches System vorstellen, mit eingebautem Social Credit, wer nicht pariert, kann auch Geld in rechtmässigem Besitz nicht mehr ausgeben. Die Leute werden ein positives System fordern, am Ende wird es auf ein mittelmässiges System hinauslaufen, das den Eliten immer noch genug Kontroll- und Mnaipulationsmöglichkeiten bieten wird, z.B. „ethisches“ Geld, in diesem System entscheiden dann AIs (von BillGates und ElonMusk) über die „Ethik“, die Bürger werden gar nicht kapieren, wie sie über den Tisch gezogen werden. Gibt mittlerweile in Insiderkreisen den Begriff Socialist AI bzw. AI Socialism.

    Nochmal zu dem absolut suboptimalen Handeln Putins und der russischen Führung:
    Was wäre denn gewesen, wenn nicht nur 100.000, sondern sagen wir mal 300.000 russische Soldaten den etwa 900.000 ukrainischen und ausländischen Söldnern gegenüber gestanden hätten? Um die 300.000 russischen Soldaten wären auch im Rahmen der selbst auferlegten Beschränkung der SMO „zulässig“ gewesen. Die ukrainischen Angreifer wären in in einem großen Blutbad niedergemetzelt worden, nicht schön, aber der Schwachsinn wäre jetzt schon vorbei, und man würde gezwungenermassen verhandeln und würde sogar über die Wiederaufnahme der Gas-Lieferungen sprechen können und müssen. Eine derartiges Szenario läge aber gar nicht im Interesse der westlichen Eliten, die wollen ja hier transformieren und enteignen bis zum bitteren Ende. In diesem Sinne arbeitet Putin mit seiner ineffizienten und verschleppenden Ukrainepolitik also den westlichen Resettern zu.

    Ich teile da auch nicht die Ansicht von Thomas, daß die NATO immer so weitermachen wird. Nach einer verheerenden Niederlage, bei der z.B. auch die ganzen ausländischen Söldner in der Ukraine eliminiert oder gefangengenommen worden wäre, würde die NATO am Rande der Auflösung stehen. Es ist mMn eher so, daß dieses dauernde Zögern und Zaudern die NATO sogar noch anstachelt, aus Sicht der NATO läuft es immer noch ganz gut, die würden auch 2 Millionen Ukrainer opfern, wenn sie damit die 100.000 erfahrenen russischen Soldaten an der Frontlinie eliminieren könnten.

    Spielfiguren wie Trump kann man ähnlich betrachten, immer wenn es darauf ankam, kam von Trump auch nur halbherziges Zeug, alleine der Impfschwachsinn war schon ein Verbrechen, Operation Wall-Street oder Warp-Street oder so. Man hätte auch z.B. in der Wahlnacht die ganzen Mules verhaften können, das hätte zumindest einen öffentlichkeitswirksamen Effekt gehabt, auch wenn diese Verbrecher dann am nächsten Tag von den üblichen korrupten Richtern wieder freigelassen worden wären. Mein Eindruck von Figuren wie Putin und Trump geht immer mehr in die Richtung, immer dann, wenn es wirklich effektiv werden könnte, ziehen sie zurück.

    1. Vielleicht musste man den Rückzug bei Charkiv schlucken, um die früher ausgeschlossene Mobilisierung durchzuführen – jetzt wäre es aber an der Zeit, die vier neue Regionen entschlossen zu verteidigen, bis der Westen vernünftig wird und den Stellvertreterkrieg beendet. Sich dem Westen auszuliefern, ist keine Option – etliche Staaten Osteuropas werden wie Kolonien behandelt:

      „… In der Vergangenheit haben zahlreiche Studien die Aufmerksamkeit auf den neokolonialistischen Wunsch der EU gelenkt, ihre Werte den neueren osteuropäischen Mitgliedstaaten aufzuerlegen. Ian Klinke zufolge haben solche Studien „die neokolonialen Untertöne hervorgehoben, die in der gesamten EU-Osterweiterung nachhallen, insbesondere durch die ideologisch gefärbten Ziele der ‚Europäisierung‘, ‚Modernisierung‘ und ‚Liberalisierung‘ eines Raums, der als wirtschaftlich und politisch minderwertig galt“ …“

      https://www.xing.com/communities/posts/der-kulturimperialismus-der-eu-1024965493

      1. Als ob der Westen Gründe hätte, überheblich zu sein – ist es die vermeintliche „Demokratie“?

        „… Augenscheinlich ist hier im Paragrafen 130 Absatz 5 des StGB eine verklausulierte Norm geschaffen worden, die in dem herrschenden gesellschaftspolitischen Klima zu unerträglichen Urteilen führen könnte, weil diese Strafbestimmung in ihrer Auslegung einen überaus weiten Ermessensspielraum für Staatsanwaltschaft und Gerichte bietet. Im Klartext bedeutet das nämlich: Wer sich in einer Weise öffentlich äußert, die unerwünscht ist und von der Obrigkeit missbilligt wird, kann (womöglich) streng bestraft werden. Das ist unmissverständlich ein weiterer Schritt zur Einschränkung von Grundrechten, insbesondere der Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Freiheit der Wissenschaft …“

        https://www.xing.com/communities/posts/volksverhetzung-eine-verschaerfung-der-strafbestimmung-1024965475

        „… Angeblich ist Volksverhetzung nicht gegeben, wenn jemand zu Hass gegen Russland aufstachelt und wenn das öffentlich gebilligt wird. Das wird nicht verfolgt, weil sich die ideologisierten und indoktrinierten Strafverfolgungsbehörden moralisch im Recht wähnen, wenn sie das Gesetz hier ignorieren. Derartige Straftaten werden von den weisungsgebundenen Staatsanwälten gar nicht erst zur Anklage gebracht, so dass es von vornherein zu keiner Gerichtsentscheidung kommen kann. Andererseits soll angeklagt werden, wer von der verordneten Meinung, Russland sei „das Reich des Bösen“, abweicht …“

        Weil die Länder Osteuropas minderwertig seien, wie weiter oben zitiert? Noch ein Zitat aus dem ersten Artikel:

        „… Jeder, der die europäische Politik verfolgt, weiß, dass Borrell nicht wirklich „Europa“ meinte, als er von seinem Zaubergarten sprach – und auch nicht die EU-Mitgliedstaaten. Der „Garten“ geht für Menschen wie Borrell nicht über Westeuropa hinaus, während der Dschungel die neueren EU-Mitgliedstaaten in Mittel- und Osteuropa umfasst … Seit dem Ende des Kalten Krieges hat die EU – in den Worten des ungarischen politischen Theoretikers Márton Békés – einen „imperialistischen Blick“ auf die Länder Mittel- und Osteuropas gerichtet. Die EU-Oligarchie und ihre Anhänger betrachten die europäischen Gesellschaften, die früher von der Sowjetunion kolonisiert wurden, als kulturell und moralisch rückständig – und als Länder, die ständig der paternalistischen Intervention Brüssels bedürfen …“

    2. @ ibmhal56789

      Die Russen führen nur eine kleinere Operation durch. Dabei sollen die eigenen Kräfte geschont und die des Gegners verausgabt und zermahlen werden. Bei größeren Angriffen zieht man sich besser zurück und dezimiert die Angreifer, wenn sie schlecht geschützt im Vormarsch sind.

      Auf solche Angriffe einzugehen, wie der Gegner es wünscht, wäre sehr schädlich. Auch auf dessen Eskalationsversuche und Provokationen gehen die Russen gewöhnlich nicht ein. Wenn, dann werden sie als Anlaß genommen, einen schon vorgesehenen, gut geplanten Schlag auszuteilen.

      Die EU führt einen Krieg ohne Plan und ohne realistische Ziele, verliert viel Geld, Material und Söldner, und schädigt sich massiv durch ihre eigenen Sanktionen. Sie hat – mittels ihrer Marionetten – 80% der Ukraine zu unterhalten.

      „…aber der Schwachsinn wäre jetzt schon vorbei, und man würde gezwungenermassen verhandeln und würde sogar über die Wiederaufnahme der Gas-Lieferungen sprechen können und müssen.“

      Da gibt es nichts zu verhandeln. Die können das Gas bestellen, wenn sie wollen. Eine NS2, Jamal, zwei Leitungen in der Ukraine und Türk-Balkan-Stream stehen jederzeit zur Verfügung.

      Um zu bestellen, müßten sie aber nach ihrer ganzen monströsen Haßpropaganda vor dem „Despoten“ zu Kreuze kriechen. Dafür können sie frühestens einen Dreh finden, wenn es vorbei ist.

      Zweck einer Belagerung ist, den Gegner von seiner Versorgung abzuschneiden. Dies ist wohl der erste Fall der in der Geschichte, daß ein Gegner so dumm ist, seine eigene Belagerung selber zu besorgen. In der EU geht bereits der Streit los um die knappen Reserven und über Auswege. Aus Sicht der Russen kann das noch ewig so weiter gehen, die sehen einfach zu und warten, bis die Weiße Fahne kommt.

  13. Die Korruption in der Ukraine (und sonst wo auf der Welt) ist sicher ein Problem. Als weit größeres Problem sollte man aber das Gelddrucken ansehen. Die Währungen sind ja alle fiat-Währungen, deren Wert am Vertauen in die Zahlungsfähigkeit einer Volkswirtschaft gemessen wird. In den letzten Jahren wird mit den Milliarden förmlich so um sich geworfen (ESM, TCM, Hilfsfonds, Staatsfinanzierung, Coronafonds, Bankenrettungen, Uniperrettung, etc.). Man hat damit viel erkauft und manipuliert: Politiker, niedrigen Ölpreis, niedrige Rohstoffpreise, etc. Mittlerweile ist aber das Vertrauen in die Volkswirtschaften stark gesunken und die Überschuldung hat zugenommen, was man an fallenden Wechselkursen, dem Zins-Spread und der gestiegenen Inflation sehen kann. Irgendwann wird man mit dem Gelddrucken aufhören müssen wegen der Inflation. Der Energiepreis wird dann die Welt neu ordnen.

    Der Geldtransfer in die Ukraine hat hauptsächlich damit zu tun, dass man das Land so schnell wie möglich in die westliche Sphäre integrieren will, koste was es wolle, wegen der geostrategischen Bedeutung wegen der zentralen Lage auf der eurasichen Platte. Die paar Milliarden dafür spielen dabei weniger eine Rolle, weil man sowieso mit einer Geldentwertung rechnet. Die Nachfolgewährung, das digitale Zentralbankgeld (CBDC) steht schon in den Startlöchern – und zwar weltweit.
    Die Cowboys haben außerdem mit der Ukraine eine sog. Land-Loan-Vertrag abgeschlossen. D.h. die Ukraine wird jeden Cent des geliehenen Geldes, mit dem sie dann die angebotenen Waffen gekauft hat, zurückzahlen müssen. Da ist die wahre Abhängigkeit. Die Sowjetunion hatte angeblich auch einen Land-Loan-Vertrag mit den Cowboys nach dem 2.Weltkrieg und musste dafür bis 1970 zahlen (leider keine Quelle dafür, weil Aussagen eines Bekannten).

  14. Betrifft Land Loan Vertrag mit Stalin: Als die USA nach dem WK II die Gelder eintreiben wollte, sagte Stalin zu den USA „euren Schrott könnt ihr in Sibirien abholen“ aber die späteren Regierungen haben bezahlt selbst Putin noch hat gezahlt den Rest.

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