Zündeln bis der Arzt kommt

Will Polen um jeden Preis ein Krieg zwischen NATO und Russland?

Dass der Westen auf die russische Militäroperation mit Sanktionen reagieren würde, überrascht nicht. Was überrascht ist der unbedingte Wille der polnischen Regierung zur militärischen Eskalation.

Polen ist traditionell einer der radikalsten Vertreter der anti-russischen Front in Europa. Das ist nicht neu. Neu ist, dass die polnische Regierung in ihrer Radikalität offenbar sogar den Selbsterhaltungstrieb über Bord geworfen hat.

Dass der kollektive Westen mit Schaum vorm Mund auf die russische Militäroperation in der Ukraine reagieren würde, war zu erwarten. Zu erwarten waren auch harte Sanktionen, die so weit gehen, dass sie den Westen – genauer gesagt die EU – härter treffen, als Russland. Die EU ist ein Vasall der USA und wird in vorauseilendem Gehorsam untergehen, indem sie die von den USA geforderten Sanktionen auch zum eigenen Schaden umsetzt. Dieser Kamikaze-Kurs war zu erwarten.

Selbstmörderische Sanktionen

Strommangel und kalte Heizungen wegen Gasmangel kann man irgendwie überstehen. Man kann sogar die Rationierung von Lebensmitteln irgendwie überleben, denn wie die EU die nächste Saat ausbringen und die nächste Ernte einfahren will, wenn sie keine Düngemittel aus Russland und Weißrussland, die den Weltmarkt beherrschen, einführen kann, bleibt eines der vielen Geheimnisse der Brüsseler Ideologen.

Aber wie man einen Krieg zwischen der NATO und Russland, der sich zwangsläufig zu einem Atomkrieg auswachsen würde, überstehen möchte, das ist ein Geheimnis, dessen Auflösung nur die polnische Regierung kennt.

Polen und die Mig-29

Polen hat von Anfang an gefordert, der Ukraine seine alten Mig-29-Jäger übergeben zu dürfen. Das Problem dabei: Es gibt in der Ukraine keine funktionierenden Militärflugplätze mehr, wo man die Maschinen landen könnte. Und das russische Verteidigungsministerium hat sofort gewarnt, sollten ukrainische Kampfflugzeuge von NATO-Flughäfen starten, dann wäre das eine Einmischung in den Konflikt und diese Flughäfen würden von Russland bombardiert.

Also hat Polen vorgeschlagen, die Jäger auf den US-Stützpunkt Rammstein zu bringen, damit die USA sie irgendwie an die Ukraine überstellen können. Die USA haben jedoch dankend abgelehnt und auf die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen NATO und Russland hingewiesen.

Damit aber nicht genug, denn Polen wirft die Frage der Mig-29 immer wieder auf. Inzwischen reagieren die USA nur noch genervt. Die US-Botschafterin bei der NATO sagte nun zu dem Wunsch Polens, die Mig-29 auf eigene Faust an die Ukraine zu liefern:

„Das ist eine souveräne Entscheidung Polens. Und wir haben deutlich gemacht, dass Warschau das selbst entscheiden kann. (…) Die Vereinigten Staaten waren der Meinung, dass diese Entscheidung nicht akzeptabel war. Wir hatten viele Fragen, die nicht so einfach beantwortet werden konnten, z. B. in Bezug auf Piloten, Treibstoff und logistische Fragen, wie die Flugzeuge von Polen in die Ukraine gebracht werden können.“

Im Klartext: Die Polen spielen mit dem Feuer und wenn sie das selbst entscheiden, müssen sie mit den Folgen einer etwaigen russischen Reaktion (zum Beispiel einem Angriff auf einen polnischen Militärflughafen) selbst klar kommen. Die USA wären darüber wahrscheinlich nicht einmal unglücklich, denn russische Raketen auf Polen wären ein mediales Geschenk für die USA. Aber die USA haben deutlich gesagt, dass sie damit nichts zu tun haben und damit haben sie auch klar gesagt, dass kein Bündnisfall wäre.

Bodentruppen in die Ukraine

Aber in Polen hat man immer neue Ideen, wie man die NATO doch noch in einen Krieg mit Russland treiben kann. Der stellvertretende polnische Ministerpräident und heimliche Machthaber in der polnischen Regierung Jarosław Kaczyński hat nun den Vorschlag gemacht, „NATO-Friedenstruppen“ in die Ukraine zu schicken. Er meint, das wäre es, was die Ukraine und die ganze demokratische Welt brauche. Kein Scherz, das hat er so gesagt.

Es ist völlig klar, dass eine solche „Friedenstruppe“ der NATO, die in die Ukraine einrückt, von Russland direkt hinter der Grenze weggebombt würde. Ein russischer Militäranalyst sprach bei der Zahl von 10.000 „bewaffneten NATO-Friedenssoldaten“ von 10.000 „Selbstmordattentätern“, die sich quasi mit Hilfe russischer Bomben selbst in die Luft jagen würden.

Ich frage mich: Ist die polnische Regierung so dumm, dass sie einen Zusammenstoß von NATO und Russland – und damit einen Atomkrieg – riskiert, ohne es zu bemerken? Oder – was schlimmer wäre – will sie den großen Krieg unbedingt?


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

76 Antworten

  1. Allein die Überschrift kann man mit einem klaren „JA“ beantworten… – die pollonischen Nazi’s sind absolut blind, denken big brother stehe zu seinen „versprechungen“….. das Erwachen wird ihnen mit Sicherheit nicht gefallen – falls es noch eines geben sollte… 😤

    1. Ja, aber es ist nur die reGIERung. Fast alle polnischen „Normalmenschen“ Die ich kenne würden sich lieber mit Russland vertragen. Viele zweifeln sogar an der NATO-Propaganda.

    2. “ und damit haben sie auch klar gesagt, dass kein Bündnisfall wäre.“: ist wohl nicht so schwer zu verstehen!
      Die Polen zündeln, die Briten reizen im Schwarzen Meer (Fake-Telefonat mit brit. Verteidigungsminister), beide Länder liegen in Europa. So könnte man aus einem konventionellen Krieg zwischen RF und UKR (läuft zur Zeit) einen konventionellen Krieg RF und EU auf europäischem Boden bekommen. Davon träumt man in Übersee und sie machen daraus nicht mal ein Geheimnis.
      Für uns in D kann es egal sein, ob nuklear oder konventionell, wir werden so oder so zermalmt.

      1. Nun, ich finde, wir sollten nicht warten, bis wir zermalmt werden, werte Foristinnen und Foristen. Das ist passiv – und ja, „Passiv“ können wir alle. Auch hier Richtiges schreiben. Aber ich halte es da mit Karl Marx, der das als KlassenKAMPF bezeichnet hat und mich erschrickt diese simple Gültigkeit. Kampf kann nicht passiv sein und solange dieses menschenverachtende Verbrechergesindel meint, mit uns machen zu können, was es will…
        Wir alle wissen, wer die Brandstifter sind: Es sind die Regierungen dieser verlogenen „westlichen Wertegemeinschaft“, mit ihren willfährigen Handlangen, ihren Massenverblödungsmedien. Es ist der Profit um jeden Preis, der nun mal über Leichen geht. Das ist nicht neu, das wusste schon Karl Liebknecht: „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“. In D haben wir ebensolche Ampel-Brandstifter, die den Verbrechern der NATO, angeführt der Regierung und des militärisch-industriellen Komplexes der USA weiterhin in den Allerwertesten kriechen.
        Lasst uns nicht tatenlos passiv sein. Wir haben nichts mehr zu verlieren. Wann RAFfen wir uns endlich auf??

        1. Nun ich sehe erwartungsvoll den ersten medialen Erwähnungen der „Gruppe Meikel“ entgegen.
          hopp hopp Meikel schreite er mit beispielhaften Taten voran.. vom Sofa aus bin ich auch der Held der Alles kann und von Anderen fordert

      2. Perfekt formuliert…!

        Landräuberei war schon immer DAS Steckenpferd Polens, bis zu seinem Untergang. Und nach seiner Neugründung auf fremden Territorium 1919 wieder. Offenbar ist der Traum von „Groß-Polen“ (Sie nennen sogar die deutschen Gebiete unter ihrer Verwaltung so) nicht aus dem polnischen Selbstverständnis heraus zu bekommen. Inzwischen wird dort sogar über einen „polnischen Anspruch“ auf das von Russland verwaltete Gebiet von Kalliningrad (Königsberg) diskutiert. Ganz änlich wie bei den Diskusionen um den Versailler „Vertrag“, bei denen Polen Gebiete beanspruchte in denen ein polnischer Kriegsherr im Mittelalter 2 Wochen lang herrschte, bevor er zurück geschlagen wurde. Oder das Gebiet um Leipzig…, WEIL dort vor 2.000 Jahren nachweislich Slaven siedelten u.v.a.m (Quelle: G.Schulze Ronhoff: „Der Krieg, der viele Väter hatte“ in dem wiederum verschiedene Nationalbibliotheken zitiert sind, Geo Epoche).
        Ich glaube, dass Polen tatsächlich den Krieg will. Warum kann ich mir nicht erklären. Fehleinschätzungen, der militärischen Stärke Russlands, Größenwahn, Russenhass… Wer weiß das schon. Wo ich mir jedoch ziemlich sicher bin, ist, dass dieses Mal von Polen…, wenn überhaupt etwas, nicht viel übrig bleiben wird, das zu bewohnen wert wäre.

    3. Es sind immer nur Regierungen ! Die Menschen der Länder kommen klar miteinander , sie haben nichts von Kriegen sie sind die Leittragenden ! Es geht NUR um Politische und Wirtschaftliche Interessen die durch Kriege herbeigeführt werden ! Demokratie – Menschenrechte das sind Worte hinter die Sie sich immer verstecken ! Typisches Beispiel : Habeck macht Verträge mit “ Schurkenstaaten “ wo Menschenrechte und Demokratie noch NIE eine Thema waren !

    4. Vlad, spätestens seit 1938 wissen wir, dass Polen ein besonders treuer Diensthund des Commonwealth war, in Aussicht auf ein Leckerli wurde der schon mal rapiad und wunderte sich nur als er ohne Hilfe der Einflüsterer von dem Angefallenen einfach überrollt wurde. Was Neu ist das man daraus nichts lernte, leider, und auch noch heute dieser treudoofe Pincher IST. Da scheint schon etwas Honig um Maul zu reichen, dass der Pawlowsche Effekt eintritt. Tja was hilft da? Gut zureden, Kastrieren, einschläfern? Ich hab da auch keine Ahnung…
      Oder aber der Scholz spielt ein falsches Spiel und es gibt wieder Geheimabsprachen mit Russland um dann endlich den direkten Landweg für die friedlichen Handelsbeziehungen nutzen zu können….

  2. Ja, Polen ist antirussisch, wie ich bei mehreren Besuchen dort feststellen konnte. Es wird den Kleinen praktisch mit der Muttermilch eingegeben. Trotzdem sollte man zwischen dem Volk und dem Regime unterscheiden. Polen sind lernfähig, das Regime ist bösartig. Eine der „falschesten“ Entscheidungen, das Land unter diesen Vorzeichen in die Nato aufzunehmen. Man hätte ihm Neutralität anbieten müssen, und nichts anderes. Aber gewisse Verbrecher unter den Westpolitikern wollten ja gerade diesen ewigen Störenfried unweit der russischen Grenze. Mithin ist Polen bei weitem nicht allenschuldig.

  3. Meiner Meinung nach gibt es im Westen viele Kräfte, die den unabwendbaren Zerfall dieser dekadenten Gesellschaft spüren und deshalb im Sterben bereit sind, Alles und Jeden mit in den Abgrund zu reißen. Nur so sind solche selbstmörderischen Forderungen oder Pläne wie jetzt in Polen, aber auch bei uns (siehe zB. BlackRock-Systemling Merz) zu erklären. Hier agieren mörderische Kriegstreiber, die sich im Untergang die Erlösung von ihrer eigenen Verkommenheit erhoffen.

    1. @ reiwesti

      Tja, wie reagiert der Wertewesten nun, nachdem man von deutscher Seite Waffen an die Ukraine für den Einsatz gegen Russland liefert und damit sich nicht nur als „unfreundlicher“, sondern feindlicher Staat offenbart hat? Und das russische Gas ist dann entrussischt, wenn es durch die Ukraine und nicht die Ostsee fließt, oder wie? Ich kann dem ohnehin schon lange nicht mehr geistig folgen. Die Vorgehensweise der Herrscher über das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, die eigene Machtstellung zu wahren, indem man andere Länder sowie deren Beziehungen untereinander zerstört um relativ gesehen weiter seine Macht missbrauchen und über andere bestimmen zu können ist abartig und auch nicht bleibend. Der Bogen wurde überspannt. Es werden all diejenigen, die zuvor unter den Gängelungen gelitten haben sich nach und nach abwenden und dadurch kommt eine eigene Dynamik in Gang. Wiederum diejenigen, die zerstörerisch unterwegs sind versuchen in ihrem Abgang/Untergang noch andere mitzunehmen. Ich erinnere an A.H., der kurz vor seinem gewählten Ende noch Dietrich Bonhoeffer und weitere Menschen des Widerstandes, die übrigens ihr Leben auch im Ersuchen einer Unterstützung im Ausland riskiert haben, umbringen ließ. Es ist eben auch ein Kampf auf geistiger Ebene.

      1. Ich stimme mit Ihren beiden treffenden Beobachtungen völlig überein.

        So viel Dummheit, Gier und Bösartigkeit. Die guten Menschen im Irak, in Syrien, im Jemen und jetzt in der Ukraine, um nur einige der aktuellen Konflikte zu nennen, sind unsäglichem Elend ausgesetzt, Millionen wurden getötet, aber gegen die Verantwortlichen wurden keine Sanktionen verhängt.

        Die Masse vergisst schnell und empört sich über alles, was ihr gerade untergejubelt wird. Die einfachen Menschen in der Ukraine werden derzeit als unwissende Schachfiguren in einem größeren geopolitischen Konflikt benutzt, sie verlieren am meisten, aber letztlich verlieren wir alle, da dies das Schlimmste in jedem zum Vorschein bringt. All dies hätte verhindert werden können, aber Russland wurde ständig provoziert und über die rote Linie geschoben, vor der es den Westen seit 30 Jahren gewarnt hatte.

        Es gibt Parteien, die von Krieg und Konflikten leben und immer einen Weg finden werden, vom Elend anderer zu profitieren. Diese unsichtbaren Kräfte sind das wahrhaft Böse in all dem, sie lähmen uns mit einem ständigen Barrage von Desinformation und Angst, hetzen uns gegeneinander auf. Solange wir nicht aufwachen und erkennen, dass wir alle, ohne Ausnahme, verarscht werden, sind wir dazu verdammt, dies immer wieder zu wiederholen.

        In der Tat ist es im Wesentlichen ein spiritueller Krieg. Doch sie sind wenige, wir sind viele… Ich denke, es ist an der Zeit.

    2. Wie klein ist eure Welt???? Weder auf der einen noch auf der anderen Seite sind pauschal Idioten unterwegs. Ihr haltet euch echt für die Könige und alle, die eine andere Meinung haben, können nur Schwachmaten sein. Natürlich geht auch den Polen der Arsch auf Grundeis, wenn die Ukraine an Russland fällt, weil sie dann unmittelbar ein Grenze zum zweiten-Gröfaz haben. Und das macht Niemandem Freude….

      1. Unsere Welt ist sehr beengt. China, Indien, ansonsten Eurasien, Afrika, Lateinamerika. Die halben USA dazu. Das ist NICHTS. Der Rest der Welt – nur 8 Milliarden. Die Teutonen, die an den Endsieg glauben, sind 1% von 80Millionen, also 800000. Viel mehr als 8 Milliarden.

      2. Gegenfrage, wie klein ist denn deine Welt? Polen war schon mal der Anfang eines Weltkriegs. Und ja, hier sind nur noch willfährige Vasallen ohne jegliches Rückgrat unterwegs. Das zu leugnen, grenzt entweder an Dummheit oder an dem unbedingten Willen zur Selbstzerstörung…

    3. In Polen ist es angeblich z.T. schon ziemlich krass. Ein polnischer Kollege zeigte mir mal ein Video: Ein Opa dort hat Geburtstag, was passiert? Da fährt eine Truppe seiner Freunde und Bekannten in Nazi-Uniform mit SS-Abzeichen, aufmontiertem Maschinengewehr auf entsprechenden Motorrädern vor, tritt dem Opa das Tor ein – und Opa und alle finden das toll.
      Immer noch kriegstraumatisiert, nichts aus der Geschichte der deutschen Vernichtungslager dort gelernt oder einfach nur selten bescheuert? Angeblich (!) gibt es dort einige Regionen extrem nationalistisch angehauchter Bevölkerungsteile, angeblich (!) überlegte man sich dort im schlesischen / oberschlesischen Steinkohlenrevier die Ortsnamen wieder deutsch zu machen und sich unabhängig erklären zu wollen. Propaganda? Ich kann es nicht nachprüfen, fand das jedenfalls sehr befremdlich, was man mir von dort erzählte.

  4. Vor der ersten polnischen Teilung 1772 war Lwów (Lemberg) über 300 Jahre polnisch gewesen. Ich denke Polen rechnet sich hier etwas aus. Es könnte sogar sein, dass es im russischen Interesse wäre, wenn die Westukraine unter seinen Anrainerstaaten aufgeteilt würde. Zumindest ist das eine Perspektive die man nicht auslassen sollte.

    1. Das schreibe ich an anderer Stelle schon länger. Man sollte die Ukraine aufteilen.
      Die Gegend hiess damals übrigens „Klein Russland“ und der Süd-Osten der Ukraine „Süd Russland“. Man sollte zumindest Süd-Ost-Russland den Russen zurück geben und mit dem Rest soll sich Polen herumschlagen.

      Ich weiss leider aus sehr zuverlässiger Quelle (ich selbst) dass die Polen sich schon seit 2008 militärisch auf was vorbereiten. Es war dann auch bald mal klar wofür die viele hochpreisige Scharfschützen Munition war… und all der Rest.

      Es war erstaunlich wie unterschiedlich die höhe der Position die Reaktion beeinflusste auf die Frage „was sind die Russen eigentlich für welche?“. Je höher die Position je mehr Hass war herauszuhören.

  5. uncut-news schreibt übrigens, daß wohl ungewöhnlich viele hochrangige Militärs von Scharfschützen erschossen wurden, was durch amerikanische Hilfe (mit der auch geprahlt wird) plausibel erscheint.

  6. Ich finde, die Fortsetzung der europäischen nationalistischen Bestrebungen bringt nur weiteres Leid hervor. Irgednwelche Grenzen wieder erneut verschieben zu wollen, nur weil da mal irgendein Territorium zum Zeitpunkt X zu dem eigenen Staatengebilde gehörte, ist Nonsens. Akzeptieren wir die gegebene Sittuation. Man stelle sich mal vor, Deutschland würde mit Polen einen Krieg anfangen, um Westpreußen, Ostpreußen, Danzig und Schlesien zurückzugewinnen. Oder gar mit Litauen um das Memelgebiet. Und wie ist es mit Elsass-Lothringen? Undenkbar? Ich weiß nicht so recht, wenn man die deutshce Bevölkerung fragen würde, gäbe es sicher einen nicht vernachlässigbaren Anteil, der das befürworten würde.
    Lassen wir besser die Finger davon und versuchen, in Europa so wenig wie möglich kriegerische Auseinandersetzugnen zu führen. Der Krieg in der Ukraine sollte so schnell es geht beendet werden udn ich plädiere – auch zum Vorteil der Ukraine – für eine konsequente Neutralität der Ukraine mit einer moderaten Nationalitätenpolitik. Dann hat die Ukraine auch etwas davon und kann gedeihen. In der NATO ist sie bloß Kanonenfutter für die Globalstrategen in Washington.

    1. Sag das mal denen in Israel, das werden sie nicht gern hören.

      Ähm, was? Zitat: „Lassen wir besser die Finger davon und versuchen, in Europa so wenig wie möglich kriegerische Auseinandersetzugnen zu führen.“

      Wenn woanders gekriegt wird ists egal? Du weisst schon wer es ist der ständig den Rest der Welt bombardiert oder angreift?

    2. „…
      Lassen wir besser die Finger davon und versuchen, in Europa so wenig wie möglich kriegerische Auseinandersetzugnen zu führen.
      …“

      Friedlicher Handel zwischen Lissabon und Wladiwostok wurde doch dankend abgelehnt von unseren Damen und Herren und Diversen Politikdarsteller/innen.

    3. Aber beruft sich Putin bei seiner Sonderoperation in der Ukraine nicht genau auf diese historischen Staatsgebilde, wenn er Teile der Ukraine (z.B. die Krim) wieder zurück holen will?

  7. „Aber die USA haben deutlich gesagt, dass sie damit nichts zu tun haben und damit haben sie auch klar gesagt, dass kein Bündnisfall wäre.“ Das ist die momentane Position der Regierung Biden, aber diese Position wird von vielen einflussreichen Leuten in den USA als „zu gemäßigt“ eingestuft. Es gibt im Pentagon und im Kongress nicht Wenige, die offenbar glauben, die USA könnten einen atomaren Schlagabtausch mit Russland ohne größere Schäden überstehen. Vielleicht haben die Amerikaner „Wunderwaffen“ in der Hinterhand, die nach ihrer Überzeugung so gut sind, dass sie alle anfliegenden russischen Raketen abfangen können. Man weiß nie, was in den Köpfen größenwahnsinniger US-Militärs vorgeht. Wenn der Ernstfall einträte, dass die Russen polnische Militärflugplätze bombardieren, würde die Stimmung in den USA unberechenbar. Die Falken und die ihnen an den Lippen hängenden Massenmedien würden sich vor Kriegslüsternheit nicht mehr einkriegen, und ob Biden stark genug wäre, ihrem Druck standzuhalten, wage ich mal zu bezweifeln.

    1. Bisher waren die Polnischen Vorschläge wohl noch ein Ausloten der Möglichkeiten. Akut wird es dann werden, wenn sie davon sprechen die polnischen Minderheiten schützen zu müssen.
      Es gäbe ein Szenario bei dem Polen eingreift, ohne Beteiligung der NATO. Es gäbe, rein theoretisch, sogar ein Szenario bei dem Russland, unter der Hand, dem sogar zustimmt.
      Um so länger der russische Feldzug andauert, um so schwieriger wird es die Westukraine zu besetzen. Und noch schwieriger wäre es, aus russischer Sicht, dort einen dauerhaften Frieden zu etablieren. Zudem wäre Russland mit einem Schlag die nationalistischen Gruppen los, die dort ihren Ursprung haben.

      1. Ja, da scheint etwas dran zu sein. Gerüchte und Indizien sagen: In der Ukraine entstehen drei Gebiete. Die VR Cherson hat bereits Flagge und Nationalhymne, es ist von einem Referendum die Rede. Weiter von Volksrepubliken Odessa, Zaporoshe, Charkov. Die bis zu sechs Volksrepubliken bilden Neurußland. Dann gibt es das Zentrum, Kiew. Wird entnazifiziert. Rest ungeklärt: Kann eine Föderation mit Neurußland bilden oder separat werden.

        Als Drittes „Mini-Banderastan“: Nicht entnazifizierbar. Bandera, OUN, UPA, SS Galizien sind dort volkstümlich. Die russische Armee zeigt keinerlei Ambitionen, in das Gebiet westlich der Linie Shitomir-Vinnitsa vorrücken zu wollen. Rund um das Gebiet östlich davon bilden die russischen Truppen eine Art Kessel, der nach Westen offen ist, so daß Armee und SS-Verbände nach Westen frei abziehen können, wenn sie erst wollen.

        Diese Westukrainer können schon das allzu russifizierte und orthodoxe Zentrum nicht leiden, von russischen Osten gar nicht zu reden – und umgekehrt. Der Westen war immer separatistisch gesinnt, der Osten ist es nur umständehalber geworden.

        These: Wenn die EU zustimmt, dort keine Raketen zu stationieren, kann sie die Westukraine als Protektorat haben. Durch Annahme der Beute legitimiert sie die Aufteilung der Ukraine. In Rußland will keiner dieses Faschistengebiet haben, und die wollen erst recht nicht. Die einander spinnefeinden Teile der Ukraine wären getrennt.

        These: Polen kläfft keinen Krieg mit Rußland herbei, sondern bereitet propagandistisch einen Militäreinsatz „zur Rettung der Westukraine vor den Russen“ vor. Scheint ein abgekartetes Spiel zu sein – man macht Lärm, da man keinesfalls zugeben kann, eine von den Russen angeboten Beute anzunehmen.

        – Wikipedia:
        „Die Massaker in Wolhynien und Ostgalizien stehen im direkten Zusammenhang mit der nationalistischen Politik der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und ihres militärischen Armes, der UPA, welche die Eliminierung der nicht-ukrainischen Bevölkerung zugunsten eines zukünftigen rein ukrainischen Staates anstrebte. … Bei den Massakern wurden annähernd 100.000 Polen von ukrainischen Nationalisten ermordet.“

        Polen bekäme alte Gebiete zurück und „alte neue Freunde“. Die EU hätte es mit einer Unmenge militanter Nazis und Gangster zu tun, die sie selber mit schweren Waffen versorgt hat. Aus Putins Sicht wäre ein polnischer Einmarsch nicht ohne Reize. Nicht fein, aber besser als das, was Herr Röper auf dem Bild oben andeutet.

        1. Wenn ich mir die Karte

          https://politros.com/22212132-chto_proizoshlo_na_ukraine_23_marta_nochnie_ohotniki_razoruzhayut_vsu_natsionalisti_izoliruyut_chernigov

          so anschaue, sieht es doch so aus.

          Aber wie gesagt, russische Planungen sind flexibel.

          Und ich erinnere mich noch, so 14 Tage vor der Fußball-WM 2018 wurde Putin gefragt, was geschähe, wenn Kiew den Donbaß-Konflikt. eskaliere. Und die Antwort war schon damals, das hätte ernste Konsequenzen für die Staatlichkeit der Ukraine.
          Da haben wohl einige geschluckt oder waren aufmerksam oder überrascht, und fragten dann 1 Tag später nochmals bei Peskow nach, und der meinte, es sei so wie der Präsident gesagt habe, dies hätte ernste Konsequenzen für die Staatlichkeit der Ukraine. Punkt.

          Und wie gesagt: Was die Staatlichkeit der Ukraine anbelangt, können wir z.Z. nur spekulieren, und ich werde mich hüten, hier auch noch meinen Senf dazu zu geben …

          1. Wenn ich unrecht habe, bekommen wir einen durch die Polen ausgelösten III. Weltkrieg mit Atom. Wenn ich recht habe, bekommen wir eine neue Aufführung des Großen Staatentheaters.

    2. Die USA lassen am liebsten andere für ihre Interessen kämpfen. Auch ohne NATO-Bündnisfall können sie weiter Waffen nach schieben. So war das ja ohnehin auch mit der Ukraine vorgesehen. Die Ukraine hätte dann ohne NATO-Mitgliedschaft mit der schmutzigen Bombe drohen können, die Krim erobern sollen und die NATO hätte keinen atomaren Gegenschlag zu fürchten gehabt.

      1. Die simple Rechnung, genau. Wenn zwei sich streiten….
        Die USA lassen diesmal andere für ihre ureigenen Interessen sich auf dem Feld der Ehre gegenseitig abschlachten und verbluten. Das Ziel ist eindeutig: Russland nicht nur zu destabilisieren, sondern „am langen Arm verrecken zu lassen“, um es mal salopp zu schreiben. Eigene Finger blutig hauen? Nö, da genügen doch die Waffenexporte.
        Und so ganz nebenbei trieft der größte aller NATO-Verbrecher geradezu vor edelster Gesinnug.

  8. Lach das ganze macht sogar Sinn, denn in der Ukraine gibt es eine Provinz die mal zu Polen gehört hat Lemberg oder auch Lviv ist die Hauptstadt dort. Die Provinz gehörte von 1918-1939 zu Polen und die Polen spekulieren darauf sich diese wieder anzueignen. Vorher war Lemberg seit 1772 teil der KUK Monarchie und davor polnisch, also eigentlich polnisches Stammland. So wie ich das sehe ist geplant die Ukraine aufzuteilen Russland wird die Ganze Ukraine besetzen bis auf den Polnischen und den Ungarischen Teil. Den werden dann Polen bzw Ungarn im Handstreich besetzen und man wird so tun als hätten sie das Land vor den Russen gerettet. Russland wird sich nachdem es seine Vorhaben durchgeführt hat aus der Ukraine zurückziehen, der russische Teil der Ukraine wird sich abspalten und vermutlich mit der Donbass Region eine politische Einheit bilden. Irgendwann in der Zukunft wird sich die dann Russland angliedern. Der restliche Teil der Ukraine wird dreigeteilt in Ukraine und die beiden Provinze Transkarpartien und Galizien. Die jeweils in der Zukunft zu Ungarn und Polen gehören werden. So sehe ich das und so macht das Vorgehen der Russischen Armee auch Sinn, denn Normalerweise macht man wenn man einen Krieg beginnt die Grenzen des angegriffenen Staates dicht, damit kein Nachschub hereinkommt. Die Polnischen Mig 29 wolletn überigens nicht die Polen liefern, sondern die Amis wollten das die Polen die liefern, allerdings waren die Polen zu schlau und haben den Braten gerochen, deswegen haben sie angeboten die Mig 29 nach Ramstein zu liefern, damit die Ukraine von dort Luftangriffe gegen die Russen fliegen kann.

  9. Den Polen wird genau 3 mal ein „helles Licht“ in ihren mit Stroh gefüllten Köpfen aufgehn: Zum Ersten Mal – zum Einzigen Mal – und zum Letzten Mal. Der 4 Weltkrieg findet wie Albert Einstein einst sagte mit Knüppel und Steinen statt. Dumm nur das die naiven Deutschen mittlerweile viele viele wichtige Dinge aus Polen beziehen. Auch viele wichtige und grosse Amazon Auslieferungs- und Rücksendelager sind mittlerweile un Polen.
    So sicher wie das Amen in der Kirche wird die Nato dann in den Krieg mit Russland hineingezogen: Ave Selenskyj
    Morituri te salutant !
    Im Mai juni juli beginnt der wirtschaftliche Tod der EU. Im August die Invasion durch Väterchen Russland. Oktober/November kommen Onkelchen Frost und Mütterchen Hunger. Dann wird es 3 Tage lang SEHR dunkel werden.
    Ich darf auch hier wieder auf das Lied der Lied der Linde hinweisen. Vollständig hat es 33 Strophen.

  10. Polen will sein Intermarium. Ein polnisches Reich, das von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reicht.
    In Friedenzeiten kann man so etwas nicht erreichen, also versucht Polen alles erdenkliche um einen Flächenbrand auszulösen. Polen hat erst versucht die gesamte Ukraine in ihr Intermarium-Projekt reinzuholen, was anscheinend auch in einigen rechtsextremen Bewegungen in der Ukraine auf Sympathien genossen hat. Denn es gab professionell produzierte Werbefilmchen von ukrainischen Rechtsextremen für das Intermarium. Die ukrainischen Rechtsextremen sind schon merkwürdige Leutchen, wenn die sich für ein großpolnisches Reich stark gemacht haben.

    Merkwürdig ist auch, dass die baltischen Staaten bei einer Union unter polnischer Herrschaft noch zögerlich sind und bisher fast nur paar Visegrad-Länder offen dafür sind.
    Das kann man z.B. an der Unterstützung der weißrussischen Opposition beobachten. Denn wie es aussieht sind die Polen mit Tichanowskaja nicht zufrieden bzw. einverstanden. Deswegen hält sie sich im Baltikum auf.

    Da ich nicht glaube, dass die Russen bis in das Hornissennest Westukraine gehen, ist ein Auseinanderbrechen und eine Aufteilung der Ukraine möglich. Also zumindest kann ich keine Anhaltspunkte oder Hinweise darauf sehen, dass die Russen in die Westukraine marschieren wollen.
    Paar einzelne Luftschläge in Lwiw usw. sind keine Anhaltspunkte dafür.
    Demzufolge ist mein Gefühl, dass die Russen darauf spekulieren oder es gar insgeheim befürworten, wenn Polen sich einen Teil der Westukraine holt und Ungarn die Oblaste Transkarpatien und Iwano-Frankiwsk. Man wird dann zwar öffentlichkeitswirksam auf empört spielen, aber freuen, wenn das Probleme um Westukraine auf andere ausgelagert wird.
    Wichtigstes Ziel für die Russen ist ohnehin die Ukraine zu einem Zwerg-Binnenstaat zu machen.

    Ich hoffe mal sehr, dass die Russen nicht in die Westukraine gehen und stattdessen die Westukraine sich selber überlassen.

  11. „Aber die USA haben deutlich gesagt, dass sie damit nichts zu tun haben und damit haben sie auch klar gesagt, dass kein Bündnisfall wäre.“ Das sagt die Regierung Biden heute. Aber die hysterische Stimmung, die derzeit in den USA herrscht und weiter geschürt wird, kann zu heute noch nicht absehbaren politischen Umschwüngen führen. Niemand weiß, ob die Regierung Biden nicht einknickt, wenn sie von den Falken und den ihnen dienstbaren Massenmedien unter Druck gesetzt wird, den Bündnisfall auszurufen. Die Hybris der USA ist nach oben offen, vielleicht gibt es im Pentagon hochrangige Leute, die glauben, dank überlegender Waffentechnik einen atomaren Schlagabtausch mit Russland weitgehend unbeschadet überstehen zu können. Was in einem solchen Fall mit Europa passieren würde, kann man sich ausmalen. Aber aus US-Sicht greift für den Fall ja das bewährte Motto: „Fuck the EU“.

  12. Die polnischen Verantwortlichen benehmen sich erneut wie der unbeliebte Klassenkamerad, der sich erlauben kann allen auf die Nerven zu gehen, weil er den Schulhofschläger in seinem Rücken wähnt.
    Aber es gibt immer einen stärkeren. Polen hat nichts aus der eigenen Geschichte gelernt. Ausser, dass wie immer alle anderen an der eigenen Misere schuld sind.

  13. Ich habe eine andere Theorie. Die Ukraine, die ein bunter Flickenteppich an russischen, polnischen, rumänischen und natürlich russischen Gebieten ist, steht offenbar kurz vor der überfälligen Auflösung. Polen will ein Stück vom Kuchen abhaben, nämlich seine an die Sowjetunion verlorenen Gebiete jenseits der Curzon-Linie und positioniert sich entsprechend.

    Wenn es wirklich in der Westukraine einmarschiert, wird es bestimmt in (geheimer) Absprache mit den Russen geschehen. Diese werden in Kürze die Besatzungsmacht darstellen und die Auflösung der Ukraine organisieren. Den Westen wollen sie nicht, also könnte dieser (wieder) an Ungarn, Rumänien und Polen gehen. Ressentiments hin oder her, aber wenn Territorium lockt, wird Polen nicht nein sagen.

    Gegenleistung wäre natürlich Neutralität dieser Staaten und Austritt aus der NATO. Diese offenbart gerade sowieso für die Weltöffentlichkeit, wofür sie seit Anbeginn existiert: Als Blitzableiter für die USA, damit statt dieser Europa im Ernstfall den ersten Schuß abkriegt. Und sicher nicht, damit die USA irgendwen schützen. Das tun sie niemals.

    1. „… NATO. Diese offenbart gerade sowieso für die Weltöffentlichkeit, wofür sie seit Anbeginn existiert“

      Nicht erst jetzt, bereits der erste NATO Generalsekretär Lord Ismay äußerte ganz klar die Ziele der NATO: „Keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“

  14. Die Polen wittern Geld vom reichen Freund aus Übersee. So wie es aussieht, werden diese in Zukunft die „Verteidiger“ des eisernen Vorhangs sein. Basen, militärische Investitionen usw. usw. Das ist sogar in Deutschland damals ein wirtschaftlicher Faktor gewesen. Jetzt bläst man verstärkt in das Kriegshorn, um Onkel Sam die Loyalität verstärkt zu beweisen, um darauf zu hoffen, dass dieser seine verschuldete Schatulle öffnet und Segen über Polen bzw. bestimmten Interessengruppierungen bringt. Sollte es wirklich so sein das die Polen als NATO Mitglied einen Krieg mit Russland wollen hilft so oder so nur noch die Klapse.

  15. Polen wurde im 2. Weltkrieg von Russland und Deutschland zerlegt und geriet dann, zusätzlich nach gewaltsamer Verlegung und Einkürzung der ehemals polnischen Gebiete unter stalinistische Herrschaft.
    Polnische Ressentiments gegen Russland sind daher nicht verwunderlich.

    1. Hitler hat von der SU ein Veto bekommen bezüglich Einmarsches in die ehemals russischen Gebiete, die Polen im Zuge der Interventionskriege erobert hatte. Diese wurden von der SU erst besetzt, nachdem Polen infolge Kapitulation keinen Staat mehr hatte. Heute gehören diese Gebiete zu Belarus und zur Ukruine. Keine polnische Regierung seitdem hat jemals Ansprüche auf Rückgabe ihrer ehemaligen Eroberungen angemeldet.

      In der SU war man konkret über Hitlers Eroberungspläne im Osten informiert, über Spione. Die SU hat darauf versucht, ein Bündnis mit UK und Frankreich gegen Hitler zu schließen. Erst nachdem das gescheitert ist, da die nicht wollten, sah man sich genötigt, die Gefahr „andersherum“ wenigstens zeitweise zu entschärfen.

      1. @ John Magufuli

        Es denken immer alle Parteien von sich, sie wären die Guten, schon immer gewesen und sie würden es auch in Zukunft sein.
        Aber es zählt nicht nur die Absicht, sondern auch das Ergebnis.

      1. Ist bloß nicht einseitig.
        Und ja, das verkraftet kaum einer.
        Nützt aber nichts.
        Fakt ist, dass auch die Sowjets nicht als Befreier Polens kamen, sondern als Eroberer.
        Und so werden sie auch von den Polen gesehen.
        Eine feindselige Ablehnung eines Landes, wie zum Beispiel Russlands oder Deutschlands hat immer historische Wurzeln. Einiges mag unberechtigt sein, aber von nichts kommt nichts.
        Wobei aber eingeräumt werden muss: Nazideutschland hat angefangen und sehr Übles in Gang gesetzt.

        1. In Brest haben sie letztes Jahr rührend den letzten Tag Fieden (vor dem deutschen Ostfeldzug) nachgestellt, mit sowjetischen Uniformen, alten Autos und Passanten in der sowjetischen Mode von damals. Überall in Belarus gibt es Gedenkstätten für die Rotarmisten und Partisanen. Dort waren die Sowjets Befreier von der polnischen Herrschaft und später von Hitlers Neuem Europa.

          In den polnisch-ukrainischen Gebieten war und ist man eher auf Seiten Hitlers. Nach Beginn des Ostfeldzuges haben OUN / UPA (Banderafaschisten) allein in Wolhynien 100000 Polen umgebracht, auch als Rache für deren frühere Fremdherrschaft. Und alle Roten. Und alle Juden, die die Nazis ihnen übrig ließen, auch als Rache für die sowjetische Fremdherrschaft.

          Die Juden waren tatsächlich eher auf Seiten Stalins, allein deshalb, da die andere Seite aus krassen Antisemiten bestand. Auch die frühere polnische Regierung war sehr antisemitisch. So blieb in Banderastan kaum einer übrig, der die Sowjets als Befreier sah.

          Die Sache ist doch kompleer, als Sie glauben.

          1. Die Geschichte ist sogar noch viel komplexer als Sie und ich mitsamt allen Foristen zusammen glauben.
            Und ihre Darstellung kann dem einzelnen Menschen, ob Russe oder Pole oder Ukrainer oder Deutscher nur selten wirklich gerecht werden.

            Aber es gibt eine sehr gute Vereinfachung dieser Angelegenheit:
            Wer seinen Nachbarn mit welchen Mitteln auch immer drangsaliert, wird diesen kaum zu guten Zusammenarbeit bewegen können.
            Diese ist aber wesentlich für ein gutes Miteinander, das wiederum die Voraussetzung für ein gutes Leben aller Beteiligten ist.

            1. Was erwarten Sie? Von einem Internetkommentar? Ich habe einige Meter Bücher zu dem Thema, die passen hier nicht rein. Alle Sichtweisen, auch Naziliteratur. Es ist SEHR viel komplexer, schon allein das, was ich weiß.

              In der Geschichtsschreibung geht es nicht darum, einzelnen Menschen gerecht zu werden. Kaum einer hat etwas hinterlassen, das einem heute die Möglichkeit dazu gäbe.

              Das Vorkriegspolen hat mit seinen Ambitionen als Großmacht, seinem Antisemitismus und seiner Polonisierungspolitik Deutsche, Juden, Ukrainer, Russen und weitere drangsaliert. Die VR Polen war sehr freundlich. Das heutige Polen hat u.a. Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Rußland, die Ukraine (€-Maidan, Putsch) und Belarus (Umsturzversuch) drangsaliert. Und was? Ein großes Volk. Besser, nach Ausgleich zu suchen, als ewig darauf herumzureiten und Feinschaft zu pflegen.

              Noch ist Polen nicht verloren

              1. @John Magufuli

                „Was erwarten Sie?“
                Die Menschen mögen zur Besinnung kommen und daran denken, welch eine Zerstörung kriegerische Handlungen anrichten und es dabei nur Verlierer gibt.

                „In der Geschichtsschreibung geht es nicht darum, einzelnen Menschen gerecht zu werden.“
                Doch, das fordere ich schon.
                Mit der Beschreibung der Folgen eines Krieges, auch der langfristigen, für alle beteiligten Lebewesen, für Wirtschaft, Kultur und das menschliche Miteinander ist es möglich, auch dem einzelnen Menschen, ja den Menschen überhaupt gerecht zu werden.

                Sie schreiben über die Drangsalierungen der Polen.
                In der Zeit vor dem 2. Weltkrieg gab es in ganz Europa und den angrenzenden Gebieten Unruhen aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage.
                Und viele politische Gruppierungen versuchten sich die Not der Menschen zunutze zu machen. Auch indem sie Gewalt ausübten oder ausüben ließen.
                Das war und ist auch heute keinesfalls etwas Polenspezifisches.

                „Besser, nach Ausgleich zu suchen, als ewig darauf herumzureiten und Feinschaft zu pflegen.“
                Immer und jederzeit 🙂

                1. Es war eine Zeit, in der Geopolitiker auf dem Schreibtisch beliebig neue Grenzen gezogen haben. Erst haben sie Afrika aufgeteilt, dann die Randgebiete Chinas, dann Europa – Versailles, Trianon, Interventionskriege gegen Sowjetrußland.

                  Dann haben Hitler, Daladier, Chamberlain und Mussolini mit der Schlachtung der Tschechoslowakei begonnen (Münchner Abkommen), deren Rest hat Hitler mit Ungarn und Polen aufgeteilt. Ja, auch Polen hat sich ein Stück einverleibt, bevor es selber an die Reihe kam.

                  Die SU hat sich teils 20 Jahre zuvor verlorene Gebiete zurückgeholt und teils Geopolitik betrieben, die nicht den Prinzipien sozialistischer Außenpolitik entsprach, aber angesichts des Verhaltens der anderen Mächte als Notwendigkeit angesehen wurde. Man wollte Deutschland und seinen faschistischen Verbündeten keine Gebiete überlassen, die eine Truppenaufstellung allzu nahe an Leningrad, Minsk und Kiew ermöglicht hätte.

                  Moral und Nutzen möchte ich hier dahingestellt lassen. Man hatte offenbar die Durchschlagskraft von Hitlers Panzerverbänden unterschätzt, die dann doch Kiew etc überrannt haben bis hin nach Stalingrad.

                  Gegen Kriegsende hat Roosevelt Stalins Wunsch nach einer Zone von Pufferstaaten, die pro-sowjetisch oder wenigstens neutral sein sollten, sehr gut einsehen können und bereitwillig zugestanden. Auch das war Geopolitik und hatte mit Sozialismus und Weltrevolution nichts zu tun.

  16. Die Aufspaltungstheorie ist durchaus möglich. Ich glaube, wenn das passiert, wird das intern zwischen den Ländern wie Polen mit Russland fixiert. Russland wird sich nur mit entsprechenden Verträgen einverstanden erklären, in denen jede Kleinigkeit festgehalten wird. Wie das dann nach außen kommuniziert wir, steht auf einem anderen Blatt. Der Komiker Selenski könnte auch schon in Lwiw sein, denn er gibt seine Betteleien immer aus irgendeinem Kellerloch zum Besten. Ich glaube nicht, aus Kiew. Kann sein Boxer aus Kiew mit der weichgekloppten Birne auch gleich mit dahin entsorgt werden und in Kiew könnte ein Neuanfang gemacht werden. Die Frage ist auch, warum Biden ausgerechnet in Europa die Polen besucht… Warten wir es ab, was da läuft.

    1. Zelenskij ist nachweislich nicht in Kiew. Die Premiers Polens, Sloweniens und Tschechiens sind in Przemysl in einen Zug „nach Kiew“ gestiegen, haben sich mit Ze getroffen und sind wieder zurückgefahren. In der Zeit hätte das ein chinesischer Hochgeschwindigkeitszug nach Kiew und zurück schaffen können. Ein ukruinischer nicht mal in Friedenszeiten. Es gibt weitere Gründe, die sagen, daß die „Reise“ ein Fake war.

      Da sie sich mit Ze getroffen haben, aber nachweislich nicht in Kiew, kann der nicht dort sein.

  17. Mein Kenntnisstand war bisher, daß das Angebot der MIG´s von polnischer Seite ein von den USA gestreutes und befeuertes Märchen sind, wogegen die Polen sich aufs heftigste wehren!
    Und was die Friedenstruppen betrifft, so sind es auch immer nur einzelne Personen, die sich hervorheben und einen solchen Unfug fordern.
    Klar, für unsere Medien ist das immer wieder ein gefundenes Fressen.
    „Hanebüchen“ ist der neue Renner! Um so blöder man den Lesern kommt, desto besser verkaufen sich die Zeitungen.
    Damit dürfte aber auch bald Schluß sein, da erste Länder schon vermelden, kein Papier mehr zum abdrucken dieser Gehirnkrätze zu haben.

  18. Die polnische Regierung findet alles gut was gegen Russland geht, das war schon vor dem Ukraine Krieg der Fall. Stalin hat während des 2. Weltkriegs(1940) polnische gefangen genommene Offiziere in Katyn ermorden lassen. Der Anschlag von 2010 in Katyn, wo die komplette polnische Elite ermordet wurde geht laut den Polen auch auf die Kappe der russischen Föderation(ich glaube es waren die Amis). Von daher ist die Haltung der polnischen Regierung was Russland angeht keine Überraschung. Die wollen die militärische Auseinandersetzung mit Russland.

  19. “ Ist die polnische Regierung so dumm, dass sie einen Zusammenstoß von NATO
    und Russland – und damit einen Atomkrieg – riskiert, ohne es zu bemerken?“

    Die polnischen Machthaber erwägen anscheinend die „bewährte Methode“ Exil-
    Regierung? Dass Johnson ihnen einen Platz bereitstellt, daran hätte ich keine
    Zweifel.

    Seit über 100 Jahren ist nun Polen ein Unruhestifter und Aggressor in Europa. Ob
    der Krieg um 1920 gegen Russland oder das rassistische Verhalten gegenüber
    Minderheiten. Eigentlich dürfte die Ukraine auf Polen nicht gut zu sprechen sein.
    Hinzu kamen ab den 1920er Jahren faschistische Großmacht-Phantasien unter
    Pilsudskis. So manch einer träumte von einen Polen, das bis zum Rhein reicht.
    Die Geschichte ist bekannt. Die „Regierung“ ging stiften und das Volk zahlte die
    Rechnung.

    Daraus gelernt hat man offenbar nichts. Nationalisten sind wieder an der Macht
    und verbieten gar eine ergebnisoffene Geschichtsforschung. Die Zeit der Auf-
    klärung ging an Polen vorbei. Mir fallen keine nennensweren Künstler, Musiker,
    Forscher oder Philosophen ein. Das Land steckt mental noch im tiefsten Mittel-
    alter.

    Allerdings musste ich feststellen, dass auch wir uns (in DE) mit annähernd
    Lichtgeschwindigkeit zurück ins Mittelalter stürzen: Der Ablasshandel wurde
    wieder eingeführt (CO2-Steuer), ebenso die Inquisition und Aberglaube. Moral
    ersetzt zubehmend Wissen, Vernunft und Recht. Der Absolutismus steht wieder
    vor der Tür. Mit einen kleinen Unterschied: Die Länderfürsten sind nicht mehr die
    Herrscher, sondern nur noch sehr gut bezahlte Statthalter, der lange Arm der
    Stiftungen und Konzernen, die sich ihrer Konkurrenz entledigt haben.

  20. Nichts dazu gelernt muss man feststellen !

    Die Polen haben auch restlos alles getan, um den deutschen Überfall zu provozieren. Deutsche Flugzeuge von und nach Königsberg mussten weit auf die Ostsee hinaus fliegen, weil Sie von Polen aus beschossen wurden.

    Statt polnisch sprechende Flüchtlinge aufzunehmen und sich, wie Ungarn, nach Möglichkeit aus dem Krieg rauszuhalten und eine neutrale Position einzunehmen, muss Polen den Provokateur geben. Bis 1990 wäre bei einem WK 3 Deutschland das Schlachtfeld gewesen, wo alles kaputt geht, heute wäre es Polen !

  21. „Und das russische Verteidigungsministerium hat sofort gewarnt, sollten ukrainische Kampfflugzeuge von NATO-Flughäfen starten, dann wäre das eine Einmischung in den Konflikt und diese Flughäfen würden von Russland bombardiert.“

    Das bringen die russischen Pussies doch ohnehin nicht.
    Wäre ohnehin mal anzuraten, Drohungen auch mal wahr machen, denn erntet man nicht so viel Lachen.

    1. Wie war das doch mal? Der Truppenübungsplatz Jaworowski wurde mit hochpräzisen Hyperschallwaffen zerstört. Das Flugzeug, das diese Rakete startete musste nicht einmal den Luftraum der RF verlassen. Den dortigen Söldnern ist das Lachen vergangen. Aber Sie, „Die Schneise“, können ja ruhig weiter lachen.

  22. Hatten wir ja schon mal. Die Großmachtfantasien der polnischen Politik haben letztlich auch den 2. Weltkrieg ausgelöst. Die ständige Schikane gegen die deutsche Bevölkerung und der Beschuss von z. B. Bromberg hatten das deutsche Reich veranlasst, zurück zu schießen. Als Mitglied der europäischen Union hat sich Polen immer nur die Sahnestückchen raus geschnitten und sich daran bereichert. Dann wollen die auch noch Reparationszahlungen von Deutschland, halten aber immer noch ein drittel Deutschlands besetzt. Also diese Politik dort ist wirklich zum kotzen (genauso wie die Deutsche derzeit). Ich kenne viele polnische Menschen die sind in Ordnung.
    Hoffentlich gibt es dieses mal keinen Krieg, ich bete dafür.

    1. Polen hält wohl noch einige Exponate der früheren „Deutsche Luftfahrtsammlung Berlin” zurück bzw. was von denen übrig geblieben ist, wie es in einer Folge der Reihe „Geheimnisvolle Orte” heißt.

  23. RUBEL FÜR GAS: HABECK SPRICHT VON VERTRAGSBRUCH

    https://ansage.org/rubel-fuer-gas-habeck-spricht-von-vertragsbruch/#comment-14609

    Der russische Präsident Wladimir Putin kündigte gestern an, daß sein Land seinen in langen Jahren erworbenen Ruf als zuverlässiger Energielieferant nicht aufs Spiel setzen wolle, weswegen es hinsichtlich der Gaslieferungen aus Russland bei den vereinbarten Preisen und Liefermengen bleiben werde.

    Bundesklima- und Wirtschaftsminister Habeck spricht von einem „Vertragsbruch” seitens Putins. „Vertrag“ und „Vertragsbruch“ sind zwei äußerst drollige Wörter in diesen Zeiten. Besonders, wenn sie aus dem Munde eines deutschen Politikers kommen.

    Was ist Vertragstreue?

    Von Politikern gebrochene Versprechen gibt es hundertfach, einseitig gekündigte Verträge auf internationaler Ebene ebenso, so daß also der Vorwuf eines Vertragsbruchs gerade aus dem Munde eines Politikers ein äußerst merkwürdiges Geschmäckchen hinterläßt.

    Das Minsker Abkommen wurde gebrochen, Waffenstillstandsverträge werden laufend gebrochen – und angesichts dessen „Vertragsbruchs“ für ein schwerwiegendes Argument gegen die Umstellung des Zahlungsverkehrs im Energiehandel mit Russland von Dollar auf Rubel zu halten, heißt eigentlich nichts anderes, als daß man diesen Vorwurf für opportun hält und deshalb die Historie von Vertragsbrüchen unbeachtet läßt.

    Der ABM-Vertrag, ein 1972 geschlossener Rüstungskontrollvertrag zwischen der Sowjetunion und den USA, wurde 2001 einseitig von den USA gekündigt. Zu der Zeit lief die NATO-Osterweiterung bereits, Polen, Tschechien und Ungarn waren zwei Jahre vorher NATO-Mitglieder geworden.

    Im Jahr 2018 lagen dann die Rüstungsausgaben der USA und der NATO-Länder insgesamt beim 15-fachen dessen, was Russland für Rüstung ausgegeben hat.

    Die Entdollarisierung der Weltwirtschaft ist außerdem angelaufen.

    Man kann zu keinem anderen Schluß kommen, als daß die Amerikaner mit dem, was sie für ihre Regierung halten sollen, ganz übel dran sind. Infolgedessen müssten eigentlich auch die „die Menschen“ in Europa sich allmählich fragen, wessen Interessen ihre Regierungen tatsächlich vertreten – und ob man in einem Bündnis mit den Deep-State-USA zum eigenen „Freund“ die Russen als Feind unbedingt noch gebraucht hat. ..UNBEDINGT ALLES LESEN !!

    1. Ich habe Verträge, die wegen EU-Rechts von DM auf € umgestellt werden mußten, und die haben welche, die wegen russischer Gesetze von € auf Rubel umgestellt werden müssen. In diesem Falle bleibt der vertragliche Preis in € erhalten, aber die Zahlung muß wertgleich in Rubel erfolgen.

      Wertgleich – es entsteht also gar kein Schaden. Es sei denn, der € ist eine Schrottwährung, die international nur eingeschränkt verwendbar ist und die keiner haben will, um dafür die nötigen guten Rubel herauszugeben. Genau das hat der Bundesklimaminister damit eingestanden.

  24. Václav Klaus: Eine realistische Sicht auf die tragische Situation in der Ukraine

    https://unser-mitteleuropa.com/vaclav-klaus-eine-realistische-sicht-auf-die-tragische-situation-in-der-ukraine/#comment-44526

    Der folgende Leitartikel des ehemaligen tschechischen Präsidenten Václav Klaus wurde der Visegrád Post vom Václav-Klaus-Institut zur Veröffentlichung zugesandt.

    Das Leid von Hunderttausenden von Zivilisten, aber auch von Soldaten (nicht alle Berufssoldaten), die enormen materiellen Schäden, die nicht nur die Orte betreffen werden, die als Schauplatz der laufenden Kämpfe dienen, plus die kolossalen Folgen der Abwanderung einer Masse von Flüchtlingen – all das ist noch nicht abzuschätzen.

    Wir haben keinen Grund zu versuchen, all dies jetzt, zu Beginn dieses tragischen Prozesses, zu quantifizieren. Was wir jetzt tun müssen, ist, zu einem sofortigen Waffenstillstand und einer Waffenruhe aufzurufen und die Protagonisten zu drängen, ihre Bereitschaft zu zeigen, intelligente Kompromisse zu akzeptieren, sofern sie ernsthaften Vorschlägen entsprechen. ….UNBEDINGT ALLES LESEN !!

  25. Preisgekrönter Journalist: „Putin steht zwischen uns und der Neuen Weltordnung“.

    https://uncutnews.ch/preisgekroenter-journalist-putin-steht-zwischen-uns-und-der-neuen-weltordnung/

    Putin will nichts mit der kommenden Weltregierung zu tun haben. Dieser Mann steht zwischen uns und der Neuen Weltordnung, sagte die Journalistin Lara Logan in der Stew Peters Show.

    Lara Logan ist eine südafrikanische Fernseh- und Radiojournalistin und Kriegsberichterstatterin. Zwischen 2002 und 2018 war sie Korrespondentin für CBS News. Im Jahr 2019 wechselte sie zur Sinclair Broadcast Group, einem konservativen Medienunternehmen. Im Januar 2020 wechselte sie zu Fox Nation, einem von Fox News betriebenen Abonnement-Streaming-Dienst.

    Der russische Präsident sagt seit 15 Jahren, dass er eine weitere NATO-Erweiterung nicht dulden wird. Er hat auch deutlich gemacht, dass er die Biolabors in der Ukraine nicht akzeptiert, die mit Hunter Biden, dem Sohn von Präsident Joe Biden, in Verbindung stehen.

    Sie nennen uns Verschwörungstheoretiker, aber auf dem Weltwirtschaftsforum und bei der UNO dürfen sie darüber reden, seufzte Logan. Sie dürfen über digitale Gesundheitspässe sprechen, aber wenn wir das Thema ansprechen, sind wir Verschwörungstheoretiker. „Ich habe es satt“, sagte der Journalist.

    Logan wies darauf hin, dass die meisten Menschen keine Ahnung haben, was Präsident Zelenski in den letzten Jahren getan hat. Wenn Sie in den Donbass, nach Odessa oder Luhansk fahren, werden Sie Massengräber finden. Im Osten der Ukraine gibt es überall Massengräber. Daran sei Zelensky schuld, sagte sie.

    „Zelensky und die ukrainischen Militärs und Paramilitärs haben diese Menschen unter die Erde gebracht“, betonte Logan. In Odessa wurden die Menschen in ein Gebäude gezwungen, das dann in Brand gesetzt wurde. Die Menschen, die aus den Fenstern sprangen, wurden von unseren Bewaffneten zu Tode geprügelt und erschossen. Wir finanzieren, bewaffnen und unterstützen Nazis in der Ukraine, sagte sie.

    „Die Leute, die uns in Bezug auf die Ukraine, Russland und Corona belügen, haben eine Biowaffe eingesetzt, an der immer noch Menschen sterben“, sagte der Kriegsjournalist, der jahrelang für CBS gearbeitet hat. „Corona bricht zusammen, Hunter Biden wird angeklagt werden. …ALLES LESEN !!!

  26. Polen ist unfähig, sich selbst zu verwalten. Was sollen 2 Millionen von denen hier, nochmal 2 Millionen in England und Irland. Ich habe einen Atlas, in dem steht, daß Polen deutsche Gebiete verwaltet, also gehören sie den Polen nicht. Warum sollten wir darauf verzichten bei den Miet- und Grundstückspreisen. Eine Rückgabe würde die Preise bei uns wieder normalisieren.

    1. Deutschland hat mit den Ostverträgen auf jeglichen Anspruch auf die ehemaligen Ostgebiete verzichtet. Und dabei bleibt es auch. Punkt.
      Im übrigen sollte man hier nicht unflätig gegen Polen hetzten. Das gehört sich einfach nicht.
      Was die vielen Millionen von Menschen angeht die, um Arbeit zu finden, ihr Land verlassen müssen, so ist das ein allgemeines Problem das die EU mit ihrem Neoliberalismus schafft.

      1. Wer hat verzichtet? Meine Familie nicht. Warum soll es dabei bleiben? Nichts ist ewig. Wenn die hier Arbeit finden, nehmen sie diese den Einheimischen und drücken die Löhne, womit sie den Konzernen zu Riesengewinnen verhelfen. Wo sind die Linken? Ich hetze nicht, sondern beobachte. Fakten wollen Leute wie Sie nicht wahrnehmen, wenns nicht ins rosa Weltbild paßt.

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