Russische Propaganda?

Wollen die USA Russland als Staat zerschlagen?

In Russland wird berichtet, dass die USA - und damit der Westen - nichts weniger planen, als die Zerschlagung Russlands als Staat. Ist das wahr, oder ist das russische Propaganda?

In Russland heißt es, dass der US-geführte Westen – nichts weniger plant, als Russland als Staat zu vernichten und das Land in viele kleinere Staaten, die dann für die USA leicht zu dominieren sind, zu zerteilen. Der Grund sind demnach die gigantischen Bodenschätze Russlands, die die USA unter ihre Kontrolle bekommen wollen.

Die US-Regierung verkündet allerdings, dass sie nicht einmal einen Regimechange in Russland als Ziel hat. Dass das unglaubwürdig ist, sieht man schon daran, dass die USA und die EU gleichzeitig verkünden, dass es mit der derzeitigen, von Putin geführten, Regierung keine Rückkehr zu einer normalen Zusammenarbeit geben könne.

Davon, dass der US-geführte Westen Russland als Staat zerschlagen will, hört man in westlichen Medien hingegen nichts. Daher stellt sich die Frage, ob es sich bei solchen Behauptungen um die gefürchtete russische Propaganda handelt. Der Frage gehen wir jetzt nach.

Die Commission on Security and Cooperation in Europe

Die 1976 vom US-amerikanischen Kongress gegründete Kommission über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (Commission on Security and Cooperation in Europe, CSCE) schreibt über sich selbst:

„Die Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, auch bekannt als U.S. Helsinki Commission, ist eine unabhängige Kommission der US-Bundesregierung.“

Diese Formulierung übernimmt zum Beispiel auch Wikipedia, nur stellt sich die Frage, wie eine von der US-Regierung gegründete und finanzierte Kommission „unabhängig“ sein kann. Diese Frage stellt sich umso mehr, wenn man sich ihre Zusammensetzung anschaut: Die Kommission setzt sich aus jeweils neun Mitgliedern des US-Senats und des US-Repräsentantenhauses sowie jeweils einem Delegierten des amerikanischen Außenministeriums, des Pentagon und des US-Wirtschaftsministeriums zusammen.

Von Unabhängigkeit kann also keine Rede sein, im Gegenteil. Die CSCE wurde von der US-Regierung gegründet, wird von ihr finanziert und von ihr geführt. Die CSCE ist nichts anderes als eine Behörde der US-Regierung. Daher sollte man das, was dort getan und besprochen wird, sehr ernst nehmen.

„Russlands barbarische Kriege“

Am 23. Juni fand eine Online-Konferenz der CSCE statt, die den Titel „Russland dekolonisieren“ trug. Ich übersetze hier den vollständige Ankündigung der Veranstaltung:

„Russlands barbarischer Krieg gegen die Ukraine – und davor gegen Syrien, Libyen, Georgien und Tschetschenien – hat der ganzen Welt den bösartigen imperialen Charakter der Russischen Föderation vor Augen geführt. Die Aggression der Russischen Föderation ist auch der Auslöser für eine längst überfällige Diskussion über das russische Imperium im Innern, angesichts der Herrschaft Moskaus über viele einheimische nicht-russische Nationen und des brutalen Ausmaßes, mit dem der Kreml deren nationale Selbstdarstellung und Selbstbestimmung unterdrückt hat.
Derzeit werden ernsthafte und kontroverse Diskussionen über die Abrechnung mit Russlands grundlegendem Imperialismus und die Notwendigkeit einer „Dekolonialisierung“ Russlands geführt, damit das Land zu einem lebensfähigen Akteur der europäischen Sicherheit und Stabilität werden kann. Als Nachfolgestaat der Sowjetunion, die ihre koloniale Agenda in eine anti-imperiale und anti-kapitalistische Nomenklatur getarnt hat, muss Russland für seine konsequenten und oft brutalen imperialen Tendenzen erst noch eine angemessene Prüfung erfahren.“

Schon an diesen Formulierungen sehen wir, dass von Unabhängigkeit der CSCE keine Rede sein kann, vielmehr benutzt sie die härtesten Propaganda-Formulierungen der US-Regierung, die nicht einmal deren Vertreter öffentlich benutzen. Bevor wir auf die Veranstaltung über die „Dekolonisierung“ Russlands kommen, wollen kurz der Wahrheit die Ehre geben.

Amerikanische Propaganda-Lügen

Schon der erste Satz der Ankündigung ist voller Lügen und soll nur die gewollte Stimmung erzeugen. Russland hat „barbarische Kriege gegen Syrien, Libyen, Georgien und Tschetschenien“ geführt?

Der Krieg in Syrien wurde nicht von Russland losgetreten, der Krieg in Syrien wurde von den USA eröffnet. Wenn Sie neu auf dem Anti-Spiegel sein sollten und davon noch nie gehört haben, dann empfehle ich Ihnen dringend, sich in diesem Artikel über die CIA-Operation Timber Sycamore zu informieren, die der Auslöser des Syrien-Krieges war. Russland hat erst Jahre später und auf Einladung der syrischen Regierung in den Krieg eingegriffen und dabei nicht etwa gegen Syrien Krieg geführt, sondern den IS in Syrien bekämpft und weitgehend besiegt.

Dass Russland einen „barbarischen Krieg gegen Libyen“ geführt haben soll, ist ebenfalls gelogen, wie sogar Tagesschau-Zuschauer wissen. Den Krieg in Libyen – und damit das heutige Chaos in dem Land – haben die NATO-Staaten ausgelöst, auch wenn sich die westlichen Medien bemühen, über diesen Zusammenhang hinwegzutäuschen. Aber dass Russland Krieg gegen Libyen geführt haben soll, das habe ich nicht einmal in den propagandistischsten deutschen Medien gelesen. Aber die „unabhängige“ CSCE behauptet das, und zwar aus einem einfachen Grund: um von der Rolle der USA bei der Zerstörung Libyens abzulenken.

Dass Russland einen „barbarischen Krieg gegen Georgien“ geführt haben soll, berichten allerdings auch die westlichen Medien. Aber das ist gelogen, denn der Abschlussbericht des Europarates über den Kaukasuskrieg von 2008 kommt eindeutig zu dem Schluss, dass es Georgien war, das den Krieg unter Bruch des Völkerrechts angefangen und Zivilisten bombardiert hat. Die russische Armee war erst über 24 Stunden später vor Ort und hat die georgische Armee dann zurückgeschlagen, wobei der Europarat festgestellt hat, dass Russland das Völkerrecht dabei nicht gebrochen hat. Die – ebenfalls angeblich unabhängigen – westlichen Qualitätsmedien verheimlichen ihren Lesern diesen Bericht des Europarates seit über zehn Jahren und verbreiten stattdessen weiterhin die Lüge von der russischen Aggression. Alle Details dazu finden Sie hier.

Und auch zu dem Tschetschenienkrieg von vor 20 Jahren liegen die Dinge etwas anders, als es die westlichen Medien verbreiten. Es waren keineswegs die Tschetschenen, die für ihre Unabhängigkeit gekämpft haben, sondern es waren eingesickerte arabische Salafisten, die dort – Zitat der Rebellen damals – „einen islamischen Staat, ein Kalifat“ errichten wollten. Der „Islamische Staat“ – der im Westen erst ab 2012 bekannt wurde – war in Russland bereits seit 1994 ein Thema.

Russland hat den Krieg gewonnen, weil der Anführer der Tschetschenen Putin eine Generalamnestie für alle Tschetschenen vorgeschlagen hat, die auf Seiten der Islamisten kämpften. Putin ging darauf ein und danach liefen praktisch alle Tschetschenen von den arabischen Islamisten auf die russische Seite über. Die eingesickerten arabischen Salafisten hatten jeden Rückhalt im Land verloren und wurden besiegt.

So viel zu den von Russland angeblich geführten „barbarischen Kriegen

„Unterdrückung brutalen Ausmaßes“

Kommen wir zurück zu der Online-Konferenz der CSCE. Die CSCE behauptet, Russland sei ein Kolonialstaat, der seine kolonisierten Völker in einem „brutalen Ausmaß“ unterdrückt. Ist das so?

Russlands Zaren haben die Gebiete östlich des Ural tatsächlich kolonisiert. Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied in der Art und Weise der Kolonisierung, denn während der Westen die Gebiete, die er kolonisiert hat, brutal ausgebeutet und nicht selten die einheimischen Völker entweder abgeschlachtet oder auf andere Kontinente in die Sklaverei verkauft hat, ist in Russland nicht eine Ethnie, nicht eine Volksgruppe verschwunden. Und es wurde auch kein Volk unter brutalem Zwang in „Reservate“ umgesiedelt, in denen die Ureinwohner zum Beispiel der USA bis heute ein Dasein in Armut fristen.

In den von Russland damals kolonisierten Gebieten lebten Nomadenvölker, die mit den Russen angefangen haben, Handel zu treiben, weshalb die Kolonisierung friedlich vor sich gegangen ist. Indianerkriege, wie in den Amerikas, oder Aufstände der einheimischen Afrikaner gegen ihre europäischen Kolonialherren, oder Vorgänge wie die Opiumkriege der Briten in China hat es weder während noch nach der Kolonisierung der heute russischen Gebiete östlich des Ural gegeben.

Die Sowjetunion hat dann begonnen, den Nomaden „die Zivilisation“ zu bringen, die meisten der Nomadenvölker wurden sesshaft und alphabetisiert. Aber es gibt auch Volksgruppen, die auch im modernen Russland bis heute an ihren Traditionen festhalten und weiterhin mit riesigen Rentierherden durch die Wildnis ziehen.

Es ist auch keine einzige Sprache der Ureinwohner verlorengegangen. Dafür, dass die Ureinwohner auch nach dem Beginn ihrer Sesshaftigkeit ihre Sprachen, Kulturen und Traditionen beibehalten konnten, hat die Sowjetunion gesorgt, die ihre Parteizeitungen und die kommunistische Propaganda im Land verbreiten wollte. Um möglichst alle Sowjetbürger zu erreichen, hat sie das in den weit über hundert Sprachen getan, die in der Sowjetunion gesprochen wurden. So sind alle Sprachen bis heute erhalten geblieben.

Und entgegen den Behauptungen des CSCE wird in Russland auch heute keine Ethnie unterdrückt, im Gegenteil. Die russische Regierung sieht Russland als „multi-ethnisches“ Land, das seine Kraft gerade aus dieser Vielfalt der Völker schöpft. Daher gibt es in Russland über hundert offizielle regionale Amtssprachen, die in den jeweiligen Regionen auch in der Schule unterrichtet werden, damit diese Vielfalt an Kulturen und Traditionen in Russland erhalten bleibt.

Die größte staatliche russische Medienholding sendet ihre Radio- und Fernsehsendungen in Russland in über 50 Sprachen, um diese Vielfalt auch weiterhin zu erhalten, Details dazu finden Sie hier.

„Russland dekolonisieren“

Wer Russland kennt, der weiß all das. Aber das CSCE kann die Wahrheit natürlich nicht erzählen, es will ja die Legende des Unterdrückungsstaates Russland aufrecht erhalten, um einen Vorwand für die anti-russische Politik zu haben.

Daher wird die geforderte „Dekolonisierung“ Russlands mit der „brutalen“ Unterdrückung gerechtfertigt, unter der vielen Ethnien in Russland angeblich leiden. Wer Russland kennt, der weiß, dass es oft gerade die kleinen Volksgruppen sind, die die größten Patrioten des russischen Staates sind, denn sie wissen, dass die Zugehörigkeit zum großen russischen Staat der Garant für Wohlstand und Stabilität ist.

Das gilt übrigens ganz besonders, für das – laut westlicher Propaganda – so geschundene tschetschenische Volk. Die Tschetschenen sehen Putin und Russland im Rückblick als Retter Tschetscheniens vor der islamistischen Unterdrückung an. Genau aus diesem Grund sind bei den russischen Militäreinsätzen in Syrien und der Ukraine auch besonders viele Tschetschenen als Freiwillige dabei.

In den 1990er Jahren gab es Tendenzen, Russland als Staat zu zerlegen, Tschetschenien ist nur das bekannteste Beispiel. Es waren aber auch in anderen Landesteilen solche Tendenzen erkennbar, so wurde Ende der 1990er Jahre zum Beispiel die Ausrufung der „Republik Ural“ ins Auge gefasst, sogar das eigene Geld war schon gedruckt.

Es war Putin, der diesen Bestrebungen ein Ende gesetzt, was die USA sehr geärgert hat, denn dort freute man sich schon darauf, mit kleinen, bettelarmen und neu gegründeten Staaten, die auf reichen Bodenschätzen sitzen würden, Verträge über den Abbau der Bodenschätze abzuschließen. Die Idee der USA, Russland zu zerschlagen, ist also nicht neu.

Wen man dekolonisieren sollte…

Um auf die Eingangsfrage dieses Artikels zurückzukommen: Ist es russische Propaganda, wenn in Russland gesagt wird, die USA wollten Russland als Staat zerschlagen? Wie wir sehen, ist das keine russische Propaganda, sondern im Gegenteil eine alte Idee der USA. Und wie die aktuelle Konferenz des von der US-Regierung gegründeten, finanzierten und kontrollierten CSCE zeigt, haben die USA diese Idee nie aufgegeben.

Bleibt noch eine Frage: Wie würden die USA wohl reagieren, wenn Russland und China die „Dekolonisierung“ der USA und die Rückgabe des Landes an die amerikanischen Ureinwohner fordern würden? Im Gegensatz zu den USA hat Russland seinen Ureinwohnern kein Land weggenommen, hat sie nicht brutal in karge Reservate gesperrt oder gar ganze Ethnien kurzerhand abgeschlachtet.

Vielleicht sollten die USA bei sich selbst anfangen, wenn sie historische Ungerechtigkeiten wiedergutmachen und jemanden dekolonisieren wollen? Oder würden die USA sich eventuell dagegen wehren, wenn andere Staaten sie ganz offen und mit allen Mitteln als Staat zerschlagen wollen…?


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

150 Antworten

  1. Russland zu zerschlagen – in Stücke zu reißen, um es leichter ausplündern zu können – ist mitnichten eine Verschwörungstheorie – das ist bittere Realität seit mindestens 200 Jahren – davor warnen wir schon Zeit unseres wissenden Lebens – und Russland sollte sehr stark aufpassen, daß dieser feuchte Traum „westlicher colon“ nicht wahr wird!

    1. Die Welt dreht sich weiter und wie!!
      Finnland, Schweden kommen in die Nato…
      Tja Erdogan, auf den ist immer Verlass.Anfangs ziert er sich ein bisschen, so lange bis er bekommt, was er wollte..
      Erfolgreich ist diese/seine Methode immer gewesen.
      Putin und Erdogan werden nie Freunde, wie auch bei einer solch falschen falschen Schlange, er passt zu denen!

      1. Tsts! Die imperialen Relikte kümmern sich um keine Bevölkerungen! Sie begehen jedes Verbrechen, das Nutzen verspricht und nennen es „regelbasiertes“ Vorgehen.
        Es wäre höchste Zeit, diesen stinkenden Pfuhl auszutrocknen, aus dem stets aufs Neue das Unglück der Völker heraus kriecht!

    2. Das war schon immer ihr Ziel , wie viele haben sich da die Zähne ausgebissen und werden es weiter ! Eins ist auch klar die Amis und ihre Helfershelfer werden nicht aufgeben ! Dieses Imperium müsste sich wie alle Imperien zerlegen ( auflösen ) !

  2. Ich glaube die Taktik der Globalisten zu kennen. Sie schüren in den von der UdSSR losgelösten Republiken den Nationalismus, um sie in Konflikte mit Rußland zu treiben. Das taten sie in Tschetschenien, dann in Georgien, in der Ukraine und jetzt im Baltikum. Warum gegen Rußland? Weil Putin den Rubel mit Gold unterlegt und somit gegen die sogen. Weltwährung, den Dollar, agiert. Das tat schon der Bösewicht AH, das tat Hussein, der Schah mußte weg, weil er das Öl verstaatlichte. Jaja, die US-Gangster werden dann schon mal sehr persönlich, wie auch bei Gadaffi. Die Rache ist schrecklich, wie wir mit uns Deutschen sehen. Es geht immer nur um Geld, und nie um Demokratie, Menschenrechte oder Gerechtigkeit. Von Völkerrecht haben diese Banditen noch nie etwas gehört, sonst hätten sie vor 100 Jahren nicht die Welt mit dem Lineal unter sich aufgeteilt. Kurden, Pashtunen und auch wir Deutschen sind in mehrere Länder aufgeteilt. Jetzt quetschten sie durch ihre Kriege auch noch Kontinentfremde in unser amputiertes Land.

    1. Versuche des Aufspaltens gibt es seit mehr als 100 Jahren. Wer in eine Suchmaschine die Worte
      wladiwostok us-armee
      eintippt, erhält als Suchtreffer Bilder und Textbelege für den Einmarsch westlicher Armeen bereits seit 1918.

    2. @ Grete

      das erzähle ich immer gerne auf Parties und achte darauf, ob jemand mehr weiss als der durchschnittliche Nachrichtenspecht. Ist mir nur 2 Mal passiert, dann wurden es aber auch richtig interessante Gespräche! Einer war international am Automarkt tätig und der andere wohl einfach gebildet. Aber man merkt wirklich, dass die eigentlichen Details der Auseinandersetzungen dieser Länder hier nicht publiziert werden und auch sonst niemand das hinterfragt. Aus vielerlei Hinsicht lautet die Antwort dann: Warum auch? Mein Einkaufsmarkt liegt um die Ecke und mein Lohn bekomme ich auch pünktlich. Die Steuern ärgern mich und morgen könnte es regnen. Das ist der Horizont. Weiter geht es nicht.
      Nach einem solchen Diskurs bleiben die meisten ruhig und nicken nur noch interessiert zu. Aber ich mache das trotzdem immer wieder, da ich hoffe, dass der ein oder andere vielleicht später noch einmal darauf zurückkommt. Momentan müssten ja sowieoso überall ??? hochkommen, denn der Supermarkt um die Ecke hat 20% teurere Preise, der Lohn ist oft gleichgeblieben und die Steuern werden auch nicht weniger (mal ganz von den Renten abgesehen, die nicht im selben Maß, wie die Inflation steigen) und Russland ist weit weg, nocht nicht pleite, wie propagiert und die USA sind sogar noch weiter weg… Da stehen uns wirklich unruhige Zeiten im Raum, wenn der Ottonormalbürger aus seinem Hamsterrad aussteigt und sagt „I mog nimma“.

      1. Dieses , bezeichne ich dann oft Spiel ! Bekomme dann meistens ( wenn man “ sie “ in die Enge getrieben hat ) die “ Antwort “ , was willst Du ? Uns geht es doch gut ! Da ist dann der I- Horizont erreicht . Ist auch kein Wunder über 70 Jahre systematische Gehirnwäsche , ab Erziehung vom selbstständigen Denken !

  3. Die Methode des Empire war immer die, gewachsene funktionierende Strukturen zu zerschlagen um Nazionen draus zu machen. Früher vor allem durch physischen Krieg, neuzeitlich vermehrt auch durch psychischen.

    Diesen Weg haben seinerzeit auch das Zaren-, das Osmanische und das Deutsche Reich genommen, alle heute verlacht und verteufelt, damit man nur ja nicht auf den Gedanken verfällt, sich die Bedingungen all dieser vermeintlich so altmodischen autoritären Reiche näher anzusehen und festzustellen, dass sie den Nazionen an menschengerechtigkeit weit überlegen waren.

  4. Irgend eine dieser Ami-Regierungshexen sagte im Vorjahr in einem Interview ganz öffentlich:

    „Es ist ungerecht, dass Russland so viele Rohstoffe besitzt“!

    Das sagt eigentlich alles über diese Affen aus.

    1. Als hätten sie nicht selbst genug Rohstoffe gehabt … once upon a time.
      Wenn man halt alles rausballert und kein Maß mehr kennt, dann bleibt nix mehr übrig.

      Ich finde es ungerecht dass diese kleptokratischen Amero-Europäer einen so schönen Kontinenten haben, mit dessen Bodenschätzen sie nicht vermochten umzugehen.

    2. Mußt nicht gleich die armen Hexen beleidigen 😀 „Imperiums-Nutten“ ist passender und entspricht auch eher ihrer Geisteshaltung die Knechtschaft anderer zu wollen, auf deren Kosten sie gerne leben.

    3. Der Meinung sind auch die Amerikaner wenn es ums Öl geht. Warum hat so ein armer Wüstenstaat wie Saudi Arabien derartig viel Öl ? Das würde doch der aserwählten nation zustehen.

    4. Meiner Erinnerung nach war das die frühere Sicherheitsberaterin Condoleeza Rice. –

      Deutlich: Zbigniew Brzezinski: die Ukraine sei der Dreh- und Angelpunkt ist, um Russland zu destabilisieren mit dem Ziel, das Land in die westliche Herrschaft einzugliedern und seine Ressourcen ausplündern zu können.“

  5. Das Verhältnis der russischen / sowjetischen Staatsmacht gegenüber einzelnen Völkern / Nationalitäten war beileibe nicht immer so ungetrübt wie hier pauschal geschildert wird, schon vor Stalin und das dürfte auch heute noch für Animositäten sorgen respektive eine besondere Sensibilität, um den Laden zusammenzuhalten.

    1. Sensibilität oder strukturelle Gewalt!

      Wenn ich mich an so manchen Kommentar hier auf diesem Forum erinnere, ist die Zufriedenheit so einiger Floristen mit ihren jetzigen „Herren“ auch nicht die beste.

    2. Die UdSSR und auch das Russische Zarenreich waren im Gegensatz zur brutal unter Zuhilfenahme der Sklaverei, Ausrottung oder Verdrängung der indigenen Volksgruppen und brutale Expansionskriege geschaffenen Patchwork-Nation USA eben keine Völkergefängnisse, sondern zumeist moderat repressiv Minderheiten gegenüber.

  6. „… wenn andere Staaten sie ganz offen und mit allen Mitteln als Staat zerschlagen wollen…?“

    Das ist doch mal ´ne supercoole Idee. Weg mit dem Dreck und die Briten auch gleich noch um Wales, Schottland und Nordirland erleichtern. Dann sind diese Piraten endlich wieder auf sich selbst geworfen und können sich, Ratten gleich im zu engen Gehege selbst auffressen.
    Der Welt würde es ohne diese Anglo-Amis jedenfalls besser gehen.

    1. @Bornaer
      Dann wäre es nicht mehr „Groß“ Britannien, sondern nur noch Britannien.
      Aus der EU sind sie auch raus und der große Bruder jensteits des Atlantiks pfeift ebenfalls
      aus dem letzten Loch.

      Ich finde das eine schöne Idee 🙂
      Die Iren und Schotten höchstwahrscheinlich auch.

    2. @ Bornaer

      (Niveau runter). Ich muss es einfach tun. Es passt einfach zu gut:

      Meine Großmutter hatte eine Insel.

      Keine mit der man prahlen könnte.
      Man konnte sie in einer Stunde umhergehen.

      Aber dennoch war es,
      es war trotzdem ein Paradies für uns.

      Während des Sommers,
      besuchten wir sie

      und entdeckten der Ort
      war verseucht mit Ratten!

      Einst kamen sie auf ein Fischerboot
      und ernährten sich an Kokosnüssen.

      Also wie wird man die Ratten los? Hmm?

      Meine Großmutter zeigte es mir.

      Wir begruben ein Ölfass
      und öffnetet den Deckel,

      dann wurde eine Kokusnuss
      an dem Deckel als Köder gebunden.

      Und die Ratten würden
      für die Kokosnüsse ankriechen und…

      …sie würden
      in das Fass fallen.

      Und nach einem Monat,
      hat man all die Ratten gefangen.

      Aber was tut man dann?

      Wirft man das Fass ins Meer?

      Es verbrennen? Nein.

      Man lässt es einfach da.

      Und sie fangen an hungrig zu werden.

      Und eine nach der anderen…

      …beginnen sie einander aufzufressen

      bis nur noch zwei übrig sind.
      Die zwei Überlebenden.

      Und dann was?
      Sie töten? Nein.

      Man nimmt sie und lässt sie
      bei den Bäumen frei.

      Aber jetzt essen sie
      keine Kokosnüsse mehr.

      Jetzt essen sie nur noch Ratte.

      Man hat ihre Natur geändert.

      So, die Assoziazionen überlasse ich gerne jedem von euch (wer hier wen ersetzt meine ich). (Niveau wieder hoch)

    3. Nicht immer gleich das Kind mit dem Bad ausschütten.

      Angloamerikanischen Finanz- und Polit-Eliten. Ebenso wie die sogenannten Eliten der übrigen Welt. Die kleinen Leute haben andere Interessen.

      Aber wehe wenn ein Kleiner Leut mal zu einem Elite-Menschen wird. Eventuell kann man ihn dann nicht mehr von den anderen Elite-Menschen unterscheiden. So nach dem Motte „Reichtum verdirbt den Charakter“.

  7. Jo. Aber was mir zu diesem Riesenreich immer einfällt, sind drei Sachen: eins der letzten Videos von Scholl-Latour, in dem er über russische Demografie und Nationalitätenkonflikte sprach. Als zweites die Geschichte, wonach der Zar eine Kosakentruppe gen Osten geschickt hat, die viel entdeckte und in Anspruch nahm und schließlich irgendwo bei Wladiwostok ankam, dort einem einheimischen Fürsten zum Sieg verhalf und von diesem eine Urkunde bekam, wonach der Zar 100 Jahre lang über die vom Kosakentrupp eroberten Gebiete herrschen durfte. Und als letztes: Groß-Tatarien. Wer danach googelt, wird sich wundern.
    Es gibt dort so viel zu entdecken, und als Gastgeber sind die Russen nun wirklich großartig. Aber nein, wir wollen erst einmal wissen, wie die Russen so bei Hyperschall drauf sind. Da gibts natürlich was auf die Ohren. Kanjeschno.

  8. „Wie wir sehen, ist das keine russische Propaganda, sondern…“ Lach… Dabei ist Herr Röper, dem wir viele ungewöhnliche Einblicke in russische Denkweisen verdanken, integrales Instrumentarium russischer Propaganda, jedenfalls des Teils, der auf den deutschsprachigen Raum zielt. Mein Eindruck. Die Endung der URL seiner deutschsprachigen Website auf .ru ist wie der Schatten des russischen Macht-, Kontroll- und Propagandaapparates, die hinter allem steht, was uns Herr Röper täglich dankenswerterweise auftischt, und der sich – bei aller redlichen Mühe, die man sich hier gibt – nicht wegleugnen lässt. Im Übrigen war selbstverständlich auch Russland, nämlich spätestens seit dem 16. Jh., brutale koloniale Macht – die anderen Kolonialmächten in nichts nachstand.

    1. @Kutusow 1800

      Oh, erinnern wir uns an das Mittelalter, die Abschaffung der Autokratie in Russland! Warum schreiben Sie das? Als ob es in anderen Ländern seit dem 16. Jahrhundert Frieden und Wohlstand gäbe!

    2. „Entscheidend ist die Wirtschaft, ihr Idioten“. Das soll ein USA-Professor für Geopolitik einer Absolventenklasse entgegnet haben. Scott Ritter, US-Marine und UN-Waffeninspekteur im Irak, hat die militärische und wirtschaftliche Lage gestern zahlenstark präsentiert, einerseits Rußland und BRICS, andererseits NATO/EU und Ukraine. Indiens Premier Modi war auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg und gestern bei den G7. In St. Petersburg hat er die Verfünfzigfachung des Bezugs russischen Erdöls mitgeteilt und die grandiose Warentransportlinie von St. Petersburg über den Iran bis Indien vorgestellt. Bei den G7 dagegen war Indien wie Südafrika kein Bekenntnis zu Sanktionen gegen Rußland abzuringen.
      Ich sage das nur, weil Sie die Domain-Endung von Thomas Röper derart umtreibt. Ich bin rein zufällig auf anti-spiegel.ru gestoßen. Die Mehrzahl der Beiträge hat mir die Augen für große Entwicklungen in der Welt geöffnet. Keine Ahnung, ob der russische Geheimdienst dahinter steckt. Jedenfalls – die Informationen und Analysen decken sich mit darauf folgenden Ereignissen in der Welt.
      Die Wahl von Kutusow gefällt mir dagegen sehr. Ein genialer Heerführer wie später Schukow.
      Übrigens – die Quintessenz von Scott Ritter lautete: game over.

      1. ….sehr guter Beitrag… …die Idee, der US Neocons, vor über 40 Jahren entwickelt, dass „China die Weltfabrik für und wird beliefert mit Russischen Rohstoffen“ und WIR kassieren den Profit, ging halt total schief… …China ist die Fabrik der Welt, Indien und Andere Länder folgen, haben sich industriealisiert, Türkei, Brasilien, Iran usw… …und im US – Reich, verschwanden nicht nur Firmen, sondern ganze Industriezweige.. …siehe „Rost – Belt“ in USA oder in der brd Ruhrgebiet, Eisen Stahl, Feinmechanik, Elektronik, Machinenbau nur noch Reste.. ..nur noch die Autoles, funktionieren, aber nicht mehr lange.. ..Scott Ritter und alle anderen Analysten in dieser Beziehung, haben vollkommen Recht… „Ofen aus“, sagte man früher in Deutschland !!😎

    3. „Dabei ist Herr Röper, dem wir viele ungewöhnliche Einblicke in russische Denkweisen verdanken, integrales Instrumentarium russischer Propaganda, …“

      @Kutusow1800: Alle Achtung, wie lange haben Sie an diesem Satz gefeilt?

      1. Die „russischen Denkweisen“ und das „Instrumentarium russischer Propaganda“ von @ Kutusow1800 haben schon so einen speziellen Anruch. Das hat weniger mit Rußland und den Russen zu tun als mit dem „jüdischen Denken“, das dem der „Arier“ grundsätzlich fremd sei. Ich lese gerade „Der Stürmer“ als Digitalisat, und die Ähnlichkeit von Kutusow1800 zu diesen „arischen“ Denkweisen ist mir sofort aufgestoßen.

    4. Wissen Sie was, erzaehlen Sie doch keinen Schwachsinn. Meine e-mail-Adresse hat den Domaen. ru. Bin ich in ihren Augen also auch ein Kreml-Propagandist, nur weil ich es zum Prinzip mache, dass ich es fuer unanstaendig halten wuerde, ueber meinen Gastgeber, also den russischen Staat, herzuziehen?

    5. @kutu

      da hatten wir den 30-jährigen Krieg der Christenbrut in dem was heute Deutschland ist, der zusammen mit der Pest (die sie selbst ausgebracht haben) fast die ganze Landbevölkerung dahin raffte. Auch da hätte ich lieber in Russland gelebt.
      Mal abgesehen davon, das wir da überall in Europa finstersten Feudalismus hatten. Speziell aber im Westen hat er sich bis heute – etwas raffinierter getarnt als (pseudo)“Demokratie“ – sie tun heute so, als hätte der Bürger was zu sagen. Man kann sagen was man will, kreativ war der Adel beim Machterhalt immer!

    6. @ Kutusow 1800

      Hier ist es in der Ausgabe patriotischer US-amerikanischer Propaganda, die auf den englischsprachigen Raum zielt. Falls Sie es etwas schärfer mögen und Englisch können.

      The US Government’s Plan to Partition Russia Into Small States
      Guest Post by Paul Craig Roberts
      June 27, 2022
      https://www.theburningplatform.com/2022/06/27/the-us-governments-plan-to-partition-russia-into-small-states/#more-272818

      Paul Craig Roberts war Vizeminister der Regierung Ronald Reagan.

    7. @ Kutusow1800

      Du bist doch selbst nichts anderes als integraler Bestandteil „wertewestlicher“ Hasspropaganda gegen Russland. Mehr als pauschales Blabla, Weglass- und Lügengeschwafel wie von den „Qualitätsmedien“ verbreitet, kommt in deinen Kommentaren doch nicht. Also heul leise!

    8. Herr Röper ist ein unabhängiger Medienschaffer und im Gegensatz zu Boris Reitschuster eben kein Agent einer fremden Macht. Russland war als Kolonialmacht übrigens eher vergleichbar mit Dänemark als mit Großbritannien, Frankreich, Spanien und Portugal.

  9. „Die Kommission für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, auch bekannt als U.S. Helsinki Commission, ist eine unabhängige Kommission der US-Bundesregierung.“

    „…stellt sich die Frage, wie eine von der US-Regierung gegründete und finanzierte Kommission „unabhängig“ sein kann.“

    Da haben wir es mit einem Übersetzungsproblem zu tun. Im Original:

    „The Commission on Security and Cooperation in Europe, also known as the U.S. Helsinki Commission, is an independent commission of the U.S. Federal Government.“

    „U.S. Federal Government“ ist der Bund, die Gesamtheit der Behörden und Institutionen des Bundes, der Union. Im Unterschied zu „State“, Staat, was die Bundesstaaten sind und zu „Administration“, was die Regierung des US-Präsidenten ist. Von der Regierung Biden ist die CSCE unabhängig, da ihre Mitglieder ja von den Häusern des Kongresses bestellt werden, also den Senatoren und Repräsentanten. Diese werden gesondert gewählt und haben mit der Wahl des Präsidenten nichts zu tun.

  10. ….die US – Albright (Tante von dem brd – NATO – GRUENEN Fischer), hat ja schon mal vor über 20 Jahren gesagt sinngemäss.. ..“…es ist historisch ungerecht, dass Russland Sibirien alleine besitzt..“. ..oder so ähnlich, ist die kolportierte Aussage.. ..DAS ZIEL wollen die Engländer seit mindestens 100 Jahren erreichen, ist alles historisch belegbar !!.. …die Russischen Politiker, wissen es worum es geht.. ..siehe ihre Aussagen seit dem 24.02.22.. ..die Schlagworte der „Globalisten“, „Demokratie, Freiheit, Menschenrechte“, sind Propagandaschlagwörter, welche bisher ja ziemlich erfolgreich, weltweit eingesetzt wurden.. …aber, diese Schlagwörter verblassen weltweit.. ..nur der Dumme, umerzogene Pöbel in den EU – NATO – Kolonien, glaubt noch daran, durch die tägliche Propagandaberieselung !!.. …könnte der LETZTE Kampf, der „Globalisten“ werden.. .siehe auch Warnungen von US – Republikanern !!😎😈

  11. Der Westen bzw. die Oligarchen des Westens nutzen Russland, damit im Westen eine Transformation stattfinden kann. Nur durch Angst lassen die Menschen das mit sich machen. Nun wurde das Werbeverbot für Abtreibungen aufgehoben, Homosexualität ist das eigentlich normale. Das Normale ist nicht mehr das Normale. Als nächstes werden flächendeckend Euthanasie Programme im Westen „angeboten“. Alles das hat nur ein Ziel, die Zahl der Menschen zu reduzieren, es sollen weniger Kinder geboren werden, stattdessen sollen die bereits existierenden Menschen, durch Flüchtlingsströme, verteilet werden. Dass diese Verteilung nichts bringen wird, wurde bereits mathematisch bewiesen, aber mit Logik kann man Ideologen nicht kommen. Diese Agenda ist von den US-Oligarchen orchestriert und alle politischen Parteien in den westlichen Parlamenten hängen irgendwie an ihren Fäden und die Medien wurden gekauft, wozu auch die Industrie gehört. Denn wem gehört die Industrie? So spielt das eine das andere in die Hände.

    Ich vermute daher, dass der Westen Russland nicht zerschlagen will, sie benutzten Russland. Hätten sie eine Zerschlagung gewollt, dann wäre das unter Jelzin sehr viel einfacherer gewesen. Es macht also keinen Sinn einen Feind erst so groß werden zu lassen. Aber seltsamerweise wurde es Putin „gestattet“ Russland wieder zu einem Big-Player zu machen, genau zu dem Zeitpunkt, wo die Umweltbewegungen sich ihre Kindersoldaten herangezogen haben. Die USA hätten es also sehr viel leicht haben können, da Putin nicht immer so fest im Sattel gesessen hat. Es muss also einen anderen Grund geben und bei der Einbeziehung der Fakten die mir bekannt sind, komme ich zu der Schlussfolgerung, dass sie die Pandemie und Russland dazu benutzen, um im Westen die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen zu transformieren, mit dem Ziel, das die Zahl der Menschen abnimmt und die es trotzdem noch gibt nicht nur unter einer totalen Kontrolle zu halten, sondern auch noch zu verdummen, damit sie ihren Knast auch noch schön finden. So kann jeder in seiner kleinen Box möglichst wenig anrichten, was auch immer man darunter verstehen will. Ihnen ist es also zunächst wichtig diesen Umbruch im Westen durchziehen, in der Hoffnung oder Annahme, dass der Rest der Welt die Vorteile erkennen wird. Damit meine ich nicht, dass die Bevölkerung die Vorteile erkennen wird, weil es diese Vorteile nicht gibt, sondern, das die Regierungen erkennen, dass ein Mensch in einer Box viel einfacher zu regieren ist, als ein Mensch, der frei in seinem Handeln ist.

    Speziell die USA verfolgen, also nicht die Oligarchen, dabei noch langfristig das Ziel einen Konflikt mit China zu führen, dazu muss Russland beschäftigt und somit geschwächt werden. Dabei muss man die Interessen der Oligarchen und die von strategischen Machtinteressen der Länder trennen. Die Oligarchen ziehen ihre Fäden, um ihre Ziele zu erreichen, sie nehme zwar Einfluss auf die Politik, aber was die Politik sonst so macht und was für Ziele sie sonst, neben den Zielen der Oligarchen, verfolgen, ist ihnen egal. Sie wollen schließlich die Welt nicht regieren, sie wollen die Welt transformieren. Da sie der Meinung sind, das nur so der Planet und vielleicht sogar die Menschheit zu retten ist, sie dabei aber ihren elitären Status nicht verlieren. Dass es auch andere Möglichkeiten gibt, kommt ihnen dabei nicht in den Sinn. Von Ideologen, die zwangsläufig durch ihren Erfolg auch noch einen ausgeprägten Narzissmus haben, kann nichts anderes erwartet werden. Sie meinen Gott spielen zu können und ganz offensichtlich können sie das auch. Sie sind sogar der Meinung etwas Gutes zu tun. Es kommt ihnen dabei gelegen, dass sie den Preis dafür nicht bezahlen müssen.

    1. „Der Westen bzw. die Oligarchen des Westens nutzen Russland, damit im Westen eine Transformation
      stattfinden kann. Nur durch Angst lassen die Menschen das mit sich machen.“

      Das ist im Grunde auch meine Lesart, die Zielgruppe ist immer die eigene Bevölkerung. „Moral“ ist zum Beispiel ein unbestimmter abstrakter Begriff, der gut mit den Propagandabegriffen wie „westliche Werte oder Regelsystem“ harmoniert, weil sie inhaltslose Spiegel von Vorstellungen sind, aber gleichzeitig Ankerpunkte für das Modell westlicher Selbstzeichnung, die unser aller Weltanschauung bestimmen soll.

      Immer etwas Gutes zu wollen und eine mentale Landkarte von einem Kulturgefälle zu anderen zu zeichnen mit uns an der Spitze, weil „alle Menschen leben wollen wie wir“, was zum Beispiel eine zentrale Parole zum Arabischen Frühling wurde.

      Mehr hat der Westen nicht, es ist die mächtigste über Jahrzehnte kultivierte Waffe, der Nexus von der alle Vorstellungen ausgehen wie Freiheit, Wohlstand, Demokratie, Selbstbestimmung, Zukunft, weil moralische Überlegenheit über andere eine Legitimität von „Rechtsbruchvorstellung“ gegen andere suggeriert, wenn Veränderungsbestrebungen von unseren Idealen und Handlungen ausgehen, selbst wenn sie das Völkerrecht diskredidieren oder brechen, weil Letzteres im Zweifel kein Hindernis sein darf.

      1. „ausgehen wie Freiheit, Wohlstand, Demokratie, Selbstbestimmung, Zukunft, weil moralische Überlegenheit über andere“
        Das schlimme dabei ist, das diese ehrwerten Ziele nur noch ein Mittel zum Zweck sind und kompeltt ihre Wertigkeit verloren haben, sie haben jeden davon verraten und buchstäblich verkauft. Die genannten Punkte sind eigentlich universell auf jede Gesellschaft umsetzbar, selbst die autoritärsten Regime sind in einer gewissen Weise demokratisch. Selbst in Nordkorea wird es Mehrheitsentscheidungen geben, auch wenn ich von dem Land nicht viel weiß.
        Jedenfalls hat hier eine kleine Gruppe die Jugend mit ihrem Gift verblendet, die nun sehenden Auges in den Untergang rennen, obwohl sie ihn eigentlich verhindern wollen, nur damit die Gesellschaft für die Transformation reif genug ist und sie sich selbst das Leben zur Hölle machen.

    2. @WerWieWasWarum

      „Ich vermute daher, dass der Westen Russland nicht zerschlagen will, sie benutzten Russland. Hätten sie eine Zerschlagung gewollt, dann wäre das unter Jelzin sehr viel einfacherer gewesen. Es macht also keinen Sinn einen Feind erst so groß werden zu lassen. Aber seltsamerweise wurde es Putin „gestattet“ Russland wieder zu einem Big-Player zu machen, …..“

      Ich glaube, hier irren Sie sich…
      Unter Jelzin lief es für die USA bestens…. man war in allen Ministerien, hat Gesetze geschrieben & Schulbücher, hatte gar die Schlüssel zum „Atomkoffer“….. Man wollte es nicht zu offensichtlich machen, außerdem haben die entsprechenden Oligarchen ihren Beitrag geleistet, die Rohstoffe den Amis so zu überlassen, dass für den russ. Staat nichts übrige bliebn.

      Wer da mit Putin auf die Bühne trat, wußte man nicht! Jelzin hatte ja im Sommer 99 mehrere neue Premiers….
      Putin war für den Westen ein unbeschriebenes Blatt, zu kurz die Zeit als FSB-Direktor & davor „kannte man ihn höchsten aus St. Petersburg – kurz nach der Wende & da hatte man mit dem Überleben zu tun….

      Erst 2004 als Putin den Oligarchen die Daumenschrauben anlegte, wurde er für die USA gefährlich. Da hatte Putin allerdings schon das Volk hinter sich & da wäre das alles nicht mehr gegangen…… Die Amis mögen Mr. Heimtücke sein & intrigant aber suizidal veranlagt sind die erst mal nicht, da opfern die lieber andere.

      1. Hätten sie es gewollt, dann wäre eine Marionette anstelle von Putin ins Amt gekommen, sie hatten die Möglichkeiten dazu. Da also Putin (vermutlich) nicht ihr Mann gewesen ist, wäre er erst gar nicht dorthin gekommen, wo er die Möglichkeit hatte ins Amt zu kommen. Es ist die Aufgabe einer Schattenregierung genau das zu verhindern und wie wir in der Ukraine sehen, können die Amis Regierungen bestimmen, wenn sie denn wollen. Daher ist Putin entweder einer von ihnen oder aber, er wurde gezielt zugelassen, damit wieder ein eiserner Vorhang entsteht und die Blöcke sich trennen. Putin wollte aber in die EU und in die NATO, das war natürlich genau das, was sie nicht wollte, also eine Katastrophe für ihre Pläne, also brauchte Putin eine Gehirnwäsche in Form von Sanktionen, was, wie man sieht, auch wunderbar geklappt hat. Putin war also kein Unfall, er ist auch nicht von den USA eingesetzt worden, man hat es laufen lassen und ist inzwischen überrascht, wie schnell, wie weit und wie geheim Putin Russland nach vorne gebracht hat. Aber sie haben ihren Trumpf in Form der Tech-Waffe, denn auch die russische Gesellschaft hat sich mit US Technologie digitalisiert, somit bleiben sie ganz ruhig, sie können schließlich jederzeit den Stecker ziehen.

        1. Es gab mal eine Riesenexplosion an der Jarmal-Pipeline, und bei der Ursachenforschung kam heraus, dass der Chefeinkäufer für Chips vom französischen Geheimdienst umgedreht und an die CIA weitergereicht worden war. Alle Chips hatten Fehler, und im Ernstfall hätte so ziemlich alles schief gehen können. Das bezeugen – stolz in die Kamera sprechend – die Köpfe dieser CIA-Operation. Der Film ist von Dirk Pohlmann und heißt „Täuschung – die Methode Reagan“.
          Es würde mich nicht wundern, wenn die Russen danach nicht Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hätten, um für kritische Infrastruktur einen anderen Weg gefunden hätten, was Chips angeht. Das bitte ich zu bedenken.

      2. …ist eigentlich die Grösste Krux der Geschichte der letzten 100 ? Jahre, wie Putin Präsident wurde.. …ausgerechnet einer der übelsten Oligarchen Russlands, Boris Beresowski, „hievte nach eigenen Angaben“, Wladimir Putin an die Macht ??…😎😈

        1. Beresowski war damals sehr mächtig, so eine Art Staat im Staate. Nach der „Rußlandkrise“ 1998 waren verschiedene Seiten zu dem Schluß gekommen, daß Jelzin weg muß. Putin war weitgehend unbekannt und wurde installiert, vermutlich als Mann patriotischer Kreise aus KGB, Militär, Miliz. Jelzin macht Putin zum Premier und Nachfolgekandidaten und tritt zurück, dann wird er geschont, oder die harte Tour, wenn nicht.

          Damals sind seltsame Dinge passiert wie die gesprengten Wohnblocks, wo ich immer noch an False Flag durch FSB glaube als wahrscheinlichste Variante. Aber wer hat damals im FSB was kontrolliert? Man weiß es nicht, die sind ja geheim. Aufgeklärt wurde es nie. Es war eine gruselige Zeit.

          Einige Jahre später habe ich oft die „Stimme Rußlands“ gehört. Keinerlei Kritik über Jelzin, auch sonst nichts, der war eine „Unperson“. Zu seinem Tod höfliche Reden. Einige Wochen später fingen sie bei der „Stimme Rußlands“ an, über Jelzin zu schimpfen und zu spotzen, die Schonung war offenbar nur zu Lebzeiten gültig.

          1. Was auch immer passiert ist damals….. Ob es die „Russland-Krise 98“ war oder durch den Jugoslawien-Krieg etwas bei Jelzin ausgelöst wurde – keine Ahnung.
            Jelzin hat ja im Sommer 99 dann ein Premier-Roulette veranstaltet, keiner war länger als 6 Wochen im Amt(?) bevor Putin „kam“, der den Job eigentlich nicht wollte.

            Allerdings war Putin wohl Derjenige, der im Sommer 99 für die Landung der Fallschirmjäger in Jugoslawien sorgte & die NATO da ziemlich erfolgreich verärgerte….. ob die Aktion an Jelzin vorbei organisiert wurde – keine Ahnung. War aber wohl beeindruckend.
            Hupert Seipel hat da in seinem Buch – „Innenansichten der Macht“ – einiges geschrieben….. übrigens auch, dass Beresowski in einem Brief an Putin mitteilen ließ, dass er gerne wieder nach Russland zurück wollte – Abramowitsch als Überbringer desselben hat ihn leider verspätet abgegeben…

          2. …wieso diese „Fehleinschätzung“ der Oligarchen damals kam, wird man leider nie erfahren, weil sich die Hauptfigur ja „selbst“ um die Ecke gebracht hat ?.. …wird eines der Rätsel der Geschichte bleiben..😈

        2. @York

          Nun gut, es war Beresowski selber, der dieses Gerücht in die Welt setzte – eventuell auch um seine Profilneurose zu pflegen.
          Soweit bekannt, ist er – in welchem Namen auch immer – nach Spanien gereist, wo Putin mit seiner Familie Urlaub machte , um ihm dort mitzuteilen, dass er als Premier ( vom wem ist nicht bekannt) vorgeschlagen wurde.
          Putin bat um Bedenkzeit & wollte diesen Job erst nicht.

          1. …da haben sie schon Recht.. …aber interessant wäre, ihren Worten nach, WER ist/sind DIE „in welchen Namen auch immer“… ..nach dem damaligen Ablauf, war Beresowski ja „NUR der Bote“ ???😎

    3. —> WerWieWasWarum

      Du sagst ziemlich genau das, worauf ich in einigen anderen Kommentaren in Form von 2 Videolinks hingewiesen hatte. Da dein Kommentar diese nicht erwähnt, nehme ich mal an, du kennst sie nicht. Besagte Videos bestätigen jedenfalls deine Aussagen:
      bitchute.com/video/SJeOutaFKknK/
      youtube.com/watch?v=5oMnHWnUgRk

  12. Ist ja alles wahr und richtig was Röper schreibt, es gibt nur ein Problem! Und jetzt muss ich sogar mal den deutschen Staatsfunk und die deutsche Lügenpresse „In Schutz“ nehmen, denn: Die Mitläufer-Impflinge WOLLEN diesen diesen ganzen Schwachsinn glauben. Es interessiert sie nicht, dass es logisch konsistentere Gegenthesen zu diesem Bullshit gibt, denn das ist UNBEQUEM! Deshalb stehen sie auch für die 4. Giftspritze beim IZ an! Sie WOLLEN auf Staatslinie bleiben, egal ob das alles erstunken und erlogen ist oder nicht, dafür lassen sie sich sogar genetisch vergiften!

  13. Es mag zur Zeit defätistisch / unpassend / utopisch klingen, doch so vollkommen verrückt ist die Sezession großer zentralistischer Staaten in meinen Augen garnicht, Trennung also in kleinere, autonome Einheiten / Gebiete / Länder. Mögliche Kandidaten fallen einem schon in Europa zur Genüge ein.
    Die Verwaltung würde kleiner und effizienter, kundenorientierter, man hätte die Herrschaften schneller am Schlips, Bildung wäre näher am Bedarf u.v.a. Selbst der Bedarf an großen Kriegen sinkt deutlich. (Eine interessante Lektüre: Rothbard, Für eine neue Freiheit 2.)

      1. @Paco
        Legen wir los, jeder in seinem Umfeld. 🙂

        Die freiheitliche (klassisch liberale) Gesellschaftsphilosophie ist jedoch kein
        politisches Programm, es gibt dafür keine Partei, keine Revolution mit genauen
        Vorschriften für die Zukunft, außer der generellen Einsicht, daß die staatliche
        Macht über Menschen durchweg zurückgedrängt / überwunden werden muß,
        weil gesellschaftliche Übel wesentlich durch sie verursacht sind ist (man schaue
        sich einfach mal unvoreingenommen um).

        Dessen Lakeien / Propagandisten: Priester / Intellektuelle / Experten / Wissenschaftler
        haben seit Urzeiten ganze Scheunen gefüllt mit Argumenten, warum zuviel Freiheit und
        fehlende Steuer von Übel seien und ins Chaos führen: Straßen, Zeitzonen, Schule, Polizei,
        Gerichte, Korruption, Verbrecher, Gefangenendilemma, Kriege pipapo. Diese Dinge
        werden ausführlich in dem angegebenen Buch (1973!) durchdekliniert. Weiter möchte
        ich bei der Hitze nicht abschweifen. mfG!

      1. Alfred Ploetz war ein Sozialist und Eugeniker, der aus Westpommern stammte Er träumte vom glücklichen Zusammenleben von Germanen auf einer Insel. Er hat es auch ausprobiert und war dann ernüchtert der Ansicht, man müsse Germanen erst genetisch optimieren, bevor man ein germanisches Paradies schaffen könne. Kurz dachte er ans Einkreuzen von jüdischen Eigenschaften, gelangte durch Hitler dann aber zur ‚Einsicht‘, dass es bei Reinrassigkeit zu belassen sei, trotz seiner schlechten Erfahrungen. Er gilt als der Begründer der Eugenik und der Rassehygiene in Deutschland und war Mitglied im international federation of eugenics organizations, das der amerikanische Eugeniker Charles Davenport, der für die Rockefellers arbeitete, gegründet hat.

        Grete, Sie haben, wie Sie immer wieder betonen, ein wenig zufrieden stellendes Leben. Sind Sie wirklich der Meinung, dass Menschen, die ihrer Rasse angehören, Sie nicht nur glücklich gemacht hätten, sondern Ihnen jene Ordnung geboten hätten , von der Sie träumen?

        1. „Alfred Ploetz war ein Sozialist und Eugeniker, der aus Westpommern stammte Er träumte vom glücklichen Zusammenleben von Germanen auf einer Insel. Er hat es auch ausprobiert und war dann ernüchtert der Ansicht, man müsse Germanen erst genetisch optimieren, bevor man ein germanisches Paradies schaffen könne. “

          Na, dann würde er ja gut in die heutige Zeit passen, passiert ja gerade mit den Giftspritzen🤦

    1. Das ist zum einen ein sehr … theoretischer Gedankengang, der Historie ignoriert. Zum anderen haben Sie das Gefangenendilemma: wer dann doch nicht mitmacht, gewinnt.

      Der Augenschein lässt mich eher annehmen, dass alte Machtbereiche zerlegt und derweil neue geschaffen werden in Regionen, die niemand beachtet.

  14. „Aber dass Russland Krieg gegen Libyen geführt haben soll, das habe ich nicht einmal in den propagandistischsten deutschen Medien gelesen.“
    Doch Thomas, in letzter Zeit wurde dass immer wieder im TV behauptet. Es wurde von Experten erzählt, dass die USA den bösen Diktator vertrieben hat und Russland dann schnell die entstandene Demokratie verstörteum davon zu profitieren. Es scheint genug blöde zu geben, die auch das noch glauben. Ich musste den TV ausmachen.

    1. Nach dem Sturz Gaddafis und seiner gewaltsamen Ermordung im Zuge der im Modus eines illegalen Angriffskrieges durchgeführten offenen Regimewechseloperation der NATO zerfiel der libysche Staat und Russland begann den fortschrittlichsten Rebellenführer Haftar zu unterstützen, dessen Hauptzielsetzung darin besteht die Staatlichkeit seines Heimatlandes und die Errungenschaften (umfangreiches Sozialversicherungswesen, qualitativ hochwertige Infrastruktur ect.) des Gaddafi-Regimes wiederherzustellen.

  15. Lustig (bevor ich zu Ende lese) der Text unter „Russlands barbarische Kriege“ des Propaganda-Instituts CSCE liest sich wie eine exakte Beschreibung der US-Politik. Man muß nur überall „Russland“ durch „USA“ ersetzen und schon stimmt alles, was da steht 😀

    1. Das ist lustig, das ist nämlich mit heutigen Ukraine-Nachrichten ganz genauso. Die unterstellen den Russen immer genau das, was die Ukrainer in Wirklichkeit machen.

      „…russische Raketenangriffe auf zivile Einrichtungen/ohne Rücksicht auf Zivilisten/gezielte Zerstörung von Einrichtungen und Vernichtung von Menschen…“ – da weiß ich als Medienkonsument, aha, so gehen also die Ukrainer vor.

      (Und dass es so ist, kann man sich an drei Fingern abzählen, denn wer zerstört in einer Stadt Infrastruktur, die er dauerhaft zu halten gedenkt? Wer geht rücksichtslos gegen Zivilisten vor und bringt diese gegen sich auf, die künftig in seinem Gebiet leben werden? Schon eher die, die dort herausgeworfen werden und die die Einheimischen eh schon lange als Kakerlaken und Ähnliches sehen. Für wie blöd halten uns unsere Schweinemedien eigentlich?

      „…Russen verweigern Entgegennahme von Gefallenen/lassen ihre Toten unter freiem Himmel auf ukrainischem Boden verrotten…“

      So handelt die heutige russische Armee nicht (bei der Roten Armee mag es teilweise so gewesen sein). Es sind die Ukrainer, die den Status Gefallener lieber offen lassen, um keine Todesnachrichten überbringen zu müssen, die wahre Zahl der Gefallenen zu verschleiern und nicht zuletzt Entschädigungszahlungen zu vermeiden. Zumindest war das bis vor kurzem so, als sich das Ukro-Regime entschloss, eine neue Strategie zu versuchen und plötzlich (wohl ausnahmsweise wahrheitsgemäß) von Hunderten Toten täglich zu reden begann.

      „…Lage in russisch besetzten Gebieten katastrophal, Folter an der Tagesordnung, Hunger, keine Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser…“

      Ich denke mir, dass die Russen durchaus robust vorgehen, um versteckte Ukronazis (soweit sie sich mit ihren kriminellen Satanisten- und Nazi-Tatoos nicht gleich entlarven) und Geheimdienstler zu enttarnen. Es ist bitter nötig, wie mehrere Sprengstoffanschläge auf Repräsentanten der neuen Macht in den letzten Tagen belegen. An auch nur annähernd vergleichbaren Horror wie die Folterkeller der Ukronazis glaube ich nicht.

      Die Lebensmittelverteilungen durch Russen und LDVR konnte jeder mit eigenen Augen vielfach sehen. Unsere Wertemedien beschreiben die Zustände, als die Ukrainer noch da waren.

      Die ersten Maßnahmen in Mariupol, neben der Entminung, waren die Eröffnung von Schulen, öffentlichen Einrichtungen und des ÖPNV. Perfides Pack, diese Russen, so locken sie die Zivilisten in die Todesfalle, wo sie ja alle Ukrainer bis zum letzten zu vernichten planen… 😀

  16. Ich wäre sofort dafür, die USA zu „Dekolonialisieren“.
    Alaska geht zurück an Russland (der Kaufpreis von damals wird 1:1 zurückerstattet).
    Hawaii geht zurück an seine Ureinwohner.
    Die Militärbasen auf dem Gebiet anderer Länder gehen an die entsprechenden Länder zurück, die dort stationierten Waffen werden unter russischer Aufsicht vernichtet und die dort stationierten Kriegsverbrecher verhaftet.
    Die restlichen Staaten werden unabhängige Länder, wobei die gefährlichsten Staaten in kleinere Länder zerschlagen werden.

      1. Ein gefährlicher Staat ist einer, der immer noch zu viel Macht hat, wenn er ein eigentsändiges Land ist.
        Ich habe da insbesondere an Kalifornien gedacht.
        Es ist nicht gut, wenn Google und Apple (und damit nunmal leider 99,999% der Smartphones weltweit) aus dem gleichen Land kontrolliert werden, und damit einem Land die Möglichkeit geben, die ganze Welt zu überwachen. Ich würde also irgendwo auf dem kleinen Stück zwischen Mountain View und Cupertino die Grenze zwischen den 2 neuen Ländern ziehen.
        Zerschlagen stelle ich mir einfach als Ziehen von Grenzlinien vor – ähnlich wie es die Kolonialherren damals in Afrika gemacht haben, nur dass es einen guten Grund gibt, Kalifornien zu teilen während die in Afrika gezogenen Grenzen unsinnig sind und von Anfang an unbegründet waren.

  17. Dass Amis Kriminelle und Psychopathen sind, weiß ja jeder. Anstatt zu jammern, sollte man sich aber fragen, wie man diese Pläne vereiteln kann.

    Wichtig ist vor allem, die übliche Masche zu unterbinden, wonach die USA kleine unzufriedene Gruppen vor Ort suchen, dann finanzieren, radikalisieren und gegen die Regierung aufstacheln. Das geschieht in der Regel über die NED, USAID und ähnliche Organisationen, sowie natürlich Soros.

    Russland sollte deshalb einfach alle US-Organisationen als Terrororganisationen oder kriminelle Vereinigungen einstufen und somit jeglichen Kontakt damit unter harte Strafe stellen. Russland hat zwar schon ein paar Gesetze dieser Art, aber nicht strikt genug.

    Paradoxerweise helfen wohl die Sanktionen, denn so können Westler nicht mehr nach Russland reisen und auch die Finanzierung von Separatisten ist sehr viel schwieriger geworden wegen der Swift-Geschichte.

    Russland muss zudem auf die Aktivitäten westlicher Botschaften achten. Botschaften werden häufig für gewisse Aktionen genutzt. Auch hier dürfte die gegenseitige Ausweisung von Diplomaten geholfen haben.

    Ich denke mal, dass Russland eher den Planeten aufspaltet als dass es selbst aufgespalten wird.

    1. @Nico
      „Russland muss zudem auf die Aktivitäten westlicher Botschaften achten. Botschaften werden häufig für gewisse Aktionen genutzt.“

      Genau – deshalb heißt es ja nicht umsonst:
      „Warum gibt es in den USA keinen Regime-Change? Weil es keine US-Botschaft dort gibt!“

  18. Ich habe diese ‚man müsste mal‘-Ideen so satt. Jene Konsumhaltung, die alles besser weiss, Lösungen einzukaufen statt anzufertigen gewöhnt ist. Die Zeiten sind vorbei, und das ist auch gut so.

    1. „Ich habe diese ‚man müsste mal‘-Ideen so satt.“

      LOL. Ich nenne es das Sollte-Universum. „Die Bundesregierung sollte …“ oder „Putin sollte …“ oder am besten einfach nur „Man sollte ….“

      Weder Putin noch Scholz noch das NATO-Oberkommando werden unsere Kommentare lesen, um sich Rat zu holen.

      Ich habe es aber weniger satt, als dass ich es mit Bedauern sehe. Die Menschen, die das tun, sind ohnmächtig. Oder anders ausgedrückt: Sie bewegen sich im Bereich ihrer Ohnmacht. Das ist nicht gut. Man kommt nur zu Ergebnissen, wenn man sich im Bereich seiner Macht bewegt. Dieser Bereich ist winzig klein und wenn man das realisiert, ist es erst einmal niederschmetternd. Aber der Bereich ist nicht null und er lässt sich auch erweitern – zumindest ein bisschen.

      Ein schönes Beispiel für eine solche Erweiterung ist unser Thomas Röper. Er ist immer noch ein weitgehend machtloser Mensch, hat aber durch den Aufbau dieses Blogs und seine unermüdliche Arbeit daran seinen Machtbereich ein kleines bisschen dahingehend ausgedehnt, dass er anderen Informationen liefern kann, die zu ihrer Meinungsbildung beitragen. Daran erkennt man, dass die Ausweitung des eigenen Machtbereichs sich nicht hex-hex mit einem Zauberstab bewerkstelligen lässt, sondern dass man etwas dafür tun muss, oder auf etwas verzichten muss (Freizeit) oder beides. Das ist übrigens eine Grundlage aus der Magie. Magie ist die Lehre von der Macht, die Wörter haben wahrscheinlich sogar den gleichen Stamm.

      Und es muss in DER Reihenfolge geschehen: Also nicht einfach im Bereich seiner Ohnmacht – im Sollte-Universum rumhopsen – sondern den Bereich ERST erweitern und DANN darin rumhopsen.

      Und falls eine Erweiterung nicht möglich ist, dann eben nicht. Das muss keineswegs jeder tun. Ein bisschen Macht haben wir alle. Es ist nur sinnvoll, den Bereich zu kennen und sich innerhalb dieses Bereiches zu bewegen. Aber ich nehme es keinem übel, wenn er es nicht tut. Es ist nur ein Tipp für diejenigen, denen er eventuell hilft.

      1. @Nuada

        Sehr nett geschrieben aber Hr. Röper geht es definitiv NICHT um Macht!

        Ich nehme ihm ab, dass er authentisch ist & aus einem Gerechtigkeitssinn heraus Aufklärung versucht!
        Das natürlich alle mit dem Hintergrund, beide Systeme zu kennen ( wie übrigens die ex-DDR-Bürger auch!) & da sehr gut vergleichen & vieles nachvollziehen kann.

        Aber mit „Macht“ hat das nichts zu tun – es geht um Reichweite & sicher die Hoffnung, dass Menschen sich die Mühe machen, zu verstehen!

        1. Ich glaube, ich habe mich schon unmissverständlich ausgedrückt:

          „… seinen Machtbereich ein kleines bisschen dahingehend ausgedehnt, dass er anderen Informationen liefern kann, die zu ihrer Meinungsbildung beitragen. “

          Mit dem Machtbereich meine ich den Bereich, in dem wir etwas bewirken können – das muss nicht sicher klappen, das kann sogar sehr unwahrscheinlich sein, nur eben nicht unmöglich. Und wir haben alle einen Machtbereich, das ist nichts Verwerfliches.

          „Man sollte…“-Vorschläge hingegen befinden sich im Bereich der Ohnmacht und sind unmöglich.

          1. @Nuada.

            „Die Menschen, die das tun, sind ohnmächtig. Oder anders ausgedrückt: Sie bewegen sich im Bereich ihrer Ohnmacht. Das ist nicht gut. Man kommt nur zu Ergebnissen, wenn man sich im Bereich seiner Macht bewegt. Dieser Bereich ist winzig klein und wenn man das realisiert, ist es erst einmal niederschmetternd. “

            Nein, er ist eigentlich riesig, nur ist es nicht die „Macht“ jetzt mal eben in 2 Monaten die Verhältnisse umzukrempeln. Geistige Macht kann alles. So lange wir uns als „ohnmächtig“ (oder fast ohnmächtig) ansehen, sind wir es auch, das steht fest.

            Wir sind, was wir von uns glauben zu sein.

            1. Ich kenne diese Haltung und ich bin sogar geneigt, sie für zutreffend zu halten. Aber geistige Macht funktioniert nicht damit, dass man einfach hinsitzt, ganz fest an sie glaubt, die Augen zukneift und sich etwas wünscht. Wenn das so einfach wäre, dann hätten Sie doch bestimmt schon einiges geändert.

              Es gibt (möglicherweise) Methoden dazu, aber die sind uns unbekannt. Ich versuche, sie zu entdecken. Ich glaube, es ist ein enormer seelischer Kraftakt, fordert viel und muss mit ganz kleinen Schritten begonnen werden.

          2. —> Nuada

            Also für mich zumindest war durchaus verständlich, was du mit „Macht“ gemeint hast.
            Manchmal deucht es mich, Menschen WOLLEN andere mißverstehen – ich bin mir nur noch nicht ganz sicher, WARUM. Eine Vermutung habe ich allerdings.

        2. Im Nachhinein ist mir noch eingefallen, wo das Missverständnis liegen könnte. Sie haben mit „Macht“ die Macht über andere Menschen bzw. die Vergewaltigung ihres Willens gemeint. Das gibt es wirklich und manche streben das auch an. Auch sehr erfolgreich. Die Lehre von DIESER Form von Macht wird landläufig als schwarze Magie bezeichnet.

          Ich habe mit keinem Wort ausgedrückt, dass es Herrn Röper um diese Art von Macht gehen könnte. Aber natürlich geht es ihm mit seinem Blog und seinen Büchern darum, den Lauf der Dinge in seinem Sinne zu verändern, auch wenn es nur ein kleines bisschen ist.

          Um was denn sonst?

          1. @Nuada
            war nicht böse gemeint.
            Aber dieses Wort „Macht“ wurde & wird gerne missbraucht, vielleicht fiel es mir nur deshalb auf.

            Aufklärung & Bildung – so sehe ich zumindest diesen Blog hier, der eben seine Berechtigung durch die Lügen des Westens hat.
            Hr. Röper stellt ja nur die Tatsachen & veröffentlichten „Berichte“ einander gegenüber.
            Das Angebot, die Unterschiede zu erkennen & damit auch die Manipulation kann man annehmen, muss es aber nicht.

      2. Röper versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen und das Ergebnis bekannt zu machen. Das ist ein innerer Antrieb. Grundsätzlich sein zu müssen, ist eine deutsche Kerneigenschaft – eigentlich mal gewesen.

        Amy Buller war eine englische Bildungsbeauftragte, die im letzten Jahrhundert häufig in Deutschland war, auch nach der Machtübernahme, bis ca. 1937. Sie befragte viele Deutsche zum Umgang mit der neuen Situation. Was soe am meisten fassungslos machte, war, wie man ausgerechnet die kritischen Deutschen dazu bringen konnte, den Mund zu halten, nicht mehr ‚grundsätzlich‘ den Dingen auf den Grund zu gehen. Sie hat ein wenig bekanntes Buch darüber geschrieben: Darkness over Germany.

  19. Ich glaube, sie begreifen es wirklich nicht. Ich meine, die amerikanische Führung, die kann es sich wahrscheinlich tatsächlich nicht vorstellen, dass man ohne Unterdrückung etwas erreichen kann. Das wundert, denn das ist so einfach und dennoch kommen die nicht dazu. Warum, meinen die, ist Russland so groß? Russland braucht eigentlich keinem in dieser Welt etwas zu beweisen, denn ihre Größe ist selbst schon der beste Beweis. Und all die Bodenschätze, Menschen uns., das alles ist schon die Folge und nicht die Ursache. Russland ist gerade deswegen so groß, dass sie die Unterdrückung nicht zu dem Hauptinstrument ihrer Politik gemacht hat. Und sie bleibt solange groß, bis sie die Unterdrückung nicht zu dem Hauptinstrument ihrer Politik macht. Es geht hier nicht um kleinere Schwankungen und vorübergehende Perioden, – denn es gab natürlich alles in der langen Geschichte – es geht ums Prinzip. Kein einziger Volk will unterdrückt leben, und wenn Russland diese Politik grundsätzlich betrieben hätte, dann hätte jeder Volk jede Stunde der Schwäche genutzt, um sich vom Diktat zu befreien. Als Ergebnis wäre Russland nicht so groß und nicht so reich an Bodenschätzen und nicht so fähig, autark zu leben. Das ist doch wie zwei mal zwei, was soll man da lange überlegen? Und doch können die Amerikaner es nicht begreifen! Klar, mit Streit kann man viel erreichen, und zwar schnell, obschon auch mit viel Stress und enormer Anstrengung… doch nicht dauerhaft. Wenn ein Vertrag ohne beidseitige Zustimmung geschlossen wurde, dann lebt er nicht lange. Die Amerikaner haben genug Geld und Einfluss, alles ihr Bestreben besteht darin, das alles zu sichern, es geht denen also gerade um Dauerhaftigkeit. Und da unternehmen die alles mögliche (man muss schon zugeben, dass diese Menschen sehr gute Unternehmer sind), doch nicht das einzig nötige – leben und leben lassen, wie es im Deutsch gesagt wird… na ja, mal schauen, vielleicht begreifen sie es doch irgendwann mal…

    1. Hallo Eva, die Antwort ist simpel und heißt „Neid“. Gibt es auch bei uns in Deutschland… meist bei Nachbarn und zwischen Russland und den USA ist es leider genau das Selbe nur das Ganze * 10^49 und leider gibt es dann auch eine Menge Kollateralschäden, die wir ja gerade spüren. Also ja du hast recht und nein das Problem wird es immer wieder geben.
      Wenn du in der Geschichte recherchierst, dann wirst du feststellen (vor allem in China, weil auch immer schön groß), dass Länder die keinen „starken“ Führer hatten (also Leute immer ärmer und Militär schlecht bezahlt und ausgerüstet) entweder irgendwann von anderen Ländern angegriffen wurden, oder (noch schlimmer) von den eigenen Leuten angegriffen wurden und das Land dann eine Spaltung erfahren hat. Längeren Frieden konnte man immer nur mit einem starken Militär und einem gewissen Wohlstand sichern. Aber in Amerika ist der Wohlstand auf Talfahrt, in Europa auch, also macht man, was Jahrtausende erprobt war, man fängt an mit den Säbeln zu rasseln und den jeweilig anderen zu beschuldigen, weil sonst (Gott verhüte) müsste man ja zugeben, dass man selbst an der Misere schuld ist und dann kam damals ganz schnell eben auch mal der Henker dazu ;O) also lieber die anderen weiter beschuldigen.. ist ja so einfach!

  20. „Russlands barbarische Kriege“

    Die Ankündigung der CSCE Veranstaltung ist Agi Prop vom Feinsten. Mir ist erstmal der Mund offen gestanden. So eine Chuzpe muss man erst einmal hinlegen. Dennoch, ich hätte einen minimalen Verbesserungsvorschalg: Einfach „Russland“ gegen „United States of America“ auswechseln 😉

  21. Diese westlichen korrupten kriminellen Politmarionetten leiden alle unter „verordnetem Gedächtnisschwund der USA“, Geschichtsblindheit, incl der gekauften „Qualitätsmedien“ Wissenschaftler und sonstigen Institutionen – Vasallen des Deepstate 🤮😡

    Wie sagte einst George Orwell – Zitat

    „Um die Lügen der Gegenwart durchzusetzen, ist es notwendig, die Wahrheiten der Vergangenheit auszulöschen.“

    Präsident Putin hat jedoch weder die Geschichte vergessen, noch die Hintergründe ! Ich wünsche Präsident Putin und Russland alles Liebe möge es weiterhin wachsen und gedeihen 🤍💙♥️

  22. Mir kommen direkt zwei zentrale Probleme bei dieser Idee von einer Dekolonialisierung Russland in den Sinn:

    Russland wurde in den vergangenen Jahren gewissermaßen bereits entkolonialisiert durch Putin. Der Kreml bezeichnete die ohnehin erwarteten westlichen Sanktionen gelassen als seine „Unabhängigkeitssteuer“ (Lavrov). Die feucht-fetten Jelzin-Jahre sind für den Westen vorbei.

    Erkennen die Entscheidungsträger in Moskau eine unmittelbare Bedrohung zum Erhalt von Staat und Staatlichkeit ihres Landes, dann sind sie legitimiert, Vernichtungswaffen einzusetzen. In dieser Frage ist Russlands Staatsspitze bei weitem nicht mit liberalen Befugnissen wie ihre Kollegen in den USA mit ihrem Erstschlagrecht.

    Das erklärt manches zum Niveau dieser Brabbelgruppe, die von ihren moralischen Imperativen schwärmt. Einer der Teilnehmer veröffentlichte auch sein erstes Buch mit dem Titel „American Kleptocracy“ (schmunzel).

  23. Herr Roeper hat in einem Nebensaz erwaehnt, dass gerade die kleineren Gebiete die groessten russischen Patrioten sind. Ich komme gerade von einer 14-taegigen Urlaubsreise aus Dagestan zurueck (die oestliche Nachbarsrepubik von Tschetschenien, gelegen am kaspischen Meer, 90% Muslime, davon rund 50% orthodox, 14 Amtssprachen, Verkehrssprache russisch (das alle sprechen, wenn manchmal auch hoerbar mit Akzent, aber wer bin ich, um das zu kritisieren…) und das merkt man auf Schritt und Tritt, dass sich die Bewohner Dagestans wohl fuehlen im russischen Staatenbund und die Verbundenheit mit den anderen russischen Staatsvoelkern auch pflegen – gestern ging gerade ein 3-taegiges Tanz-und Gesangsfest zu Ende, in dem alle kaukasischen Teilgebiete und Republiken teilnahmen und das gut besucht war (wobei die Sicherheitsvorkehrungen sehr sichtbar waren, aber sehr freundlich und entspannt durchgefuehrt wurden).

      1. Ja und Nein. Aber wirklich exklusiv sind die Messer und Schwerter aus dem Silberschmiedebergdorf Kubatschi. Кубачи. Ich hatte die Gelegenheit, einem der Meister ueber die Schulter zu schauen (wortwoertlich). Mir wurde erklaert, dass an so einem grossen Zierschwert verschiedene Meister bis zu 18 Monate arbeiten. Von dem her sind die Preise (ich glaube umgerechnet 2000-3000 Euronen) meiner Meinung nach gerechtfertigt. Ich selber habe mir zwei Silberpokale, Einzelstuecke, erworben. Aber es gibt natuerlich auch kleinere Messer. Solche Sachen haben uebrigens einen hohen Wiederverkaufswert, also sicher nicht rausgeschmissenes Geld.

        1. Freut mich: mal nicht der chinesische Touristenkitsch. (Ich könnte mir ein Teeservice mit Samowar vorstellen; welchen trinkt man eigentlich dort?) Überhaupt – eine aufregende Landschaft! 🙂

  24. Russland hat sehr viele wichtige Rohstoffe,. Davon sind die fossilen Energieträger nur einer. Wichtig dabei ist, das der „Westen“ kaum noch über Rohstoffe verfügt, bzw. diese nur mit enormen Kosten darunter darunter auch Umweltkosten gewinnen kann. Das bedeutet, das Russland am Anfang der Wertschöpfungskette sitzt und wesentlich entscheiden kann, wie hoch die Preise des Endproduktes sind. Dabei ist ein starkes einheitliches Russland natürlich fehl am Platz.

  25. Nuja, so was braucht man auch nur für den Krieg. Wäre so richtig Frieden, bräuchte man auch keine Nationen mehr. Und genau deshalb machen vor allem die USA und ihre Vasallen mit ihrem räuberischen Verhalten so ein starkes Russland notwendig.

  26. Wer das erstmals 1997 erschienene Buch „The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives“ (deutscher Titel „Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft“) vom US-Top-Geostrategen und bekannten Russlandhasser Zbigniew Brzeziński gelesen hat, der stellt sich nicht mehr die Frage „Wollen die USA Russland als Staat zerschlagen?“. Mehr noch: Der weiß, dass die seit dem Maidan-Putsch vom 20.02.2014 existierende Ukraine-Krise nach geostrategischer Vorlage des Brzeziński der Hebel der USA ist, der Russland zu Fall bringen soll.

    Wer aber darüber hinaus auch das Kapitel „Die Ukraine“ im Buch „Countdown Weltkrieg 3.0“ (das im Mai 2015 erstmals gedruckt wurde) von Stephan Berndt gelesen hat, der weiß, dass die Vorhersagen des 1926 in Südafrika verstorbenen burischen Sehers Niclaas van Rensburg perfekt auf das seit dem obigen Datum ablaufende Geschehen in der Ukraine passt. Nun, die nahe liegende Schlussfolgerung auf diese Tatsache lautet, dass es höchstwahrscheinlich in den Hundstagen 2022 zum Ausbruch dieses WK III kommen werden wird. Denn das ist die Jahreszeit in der dieser Waffengang nach der überwältigenden Mehrheit der Seher- und Prophetenstimmen urplötzlich starten soll.

    1. „Wer das erstmals 1997 erschienene Buch „The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives“ (deutscher Titel „Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft“) vom US-Top-Geostrategen und bekannten Russlandhasser Zbigniew Brzeziński gelesen hat, der stellt sich nicht mehr die Frage „Wollen die USA Russland als Staat zerschlagen?“. Mehr noch: Der weiß, dass die seit dem Maidan-Putsch vom 20.02.2014 existierende Ukraine-Krise nach geostrategischer Vorlage des Brzeziński der Hebel der USA ist, der Russland zu Fall bringen soll. ..“

      Ja, altbekannt. Gerade deswegen herrscht im Westen ja diese unglaubliche Anti-Russland Hysterie von den USA ausgehend. Putin hat Ihnen gerade ihr Hebelchen zerbrochen.

      Das hätte vlt. noch mit einem Boris Jelzin funktioniert. Aber Gott sei Dank sind die Geo-Strategen der USA in den heutigen Zeiten nur noch harmlose Stümper, die hilflos einem Brzeziński hinterher hecheln, aber außer maßloser Arroganz allen anderen Nationen gegenüber eigentlich nichts auf die Kette kriegen. Und das ist unser Glück!

  27. Nach dem WK II hätten die USA die Chance gehabt, wie Sir Winston feststellte. „Wir haben das falschen Schwein geschlachtet!“ und wollte die Sowjetunion in einemtreich gleich mit liquidieren, die USA wollten aber nicht mitmachen.

    Heute besteht diese Option nicht mehr, China wird nicht stillhalten um sich anschliessend allein dm Rest der Welt gegenüber zu sehen. Ausserdem haben die USA heute nicht mehr fast die ganze weltweite industrielle Produktion in Händen, wo das mal war, ist heute der Rost-Gürtel der USA, siehe Detroit. Materialschlachten können die USA sich mit niemandem mehr liefern, die industrielle Produktionskapazität hat man nach China ausgelagert. Der Westen stösst jetzt schon, mit dem Ukraine-Krieg, an seine industriellen Produktionsgrenzen, die Waffenvorräte in Europa langten ja nicht einmal, um Gaddaffi von der Macht zu bomben.

  28. Kurzer Schlussatz zu dem obigen Kontext:

    „In Russland heißt es, dass der US-geführte Westen – nichts weniger plant, als Russland als Staat zu vernichten und das Land in viele kleinere Staaten, die dann für die USA leicht zu dominieren sind, zu zerteilen. Der Grund sind demnach die gigantischen Bodenschätze Russlands, die die USA unter ihre Kontrolle bekommen wollen.“

    … gehört zu den Doomsdayprotokollen, denn ist die Integrität Russlands gefährdet, geht bei uns allen mit Überschallgeschwindigkeit das Licht für sehr lange Zeit aus… es sei denn, man kommt in den Himmel! ;O)
    –> 2014 beschleunigtes Fertigstellungsverfahren ab 2016 fertiggestellt, 2018 offiziell vorgestellt und bis 2021 wurden alle Trägerraketen mit der neuen Technik ausgestattet. Ist bekannt unter dem Namen „Sarmat“… das sollte solche feuchten Träume für längere Zeit mit genug Tempotaschentücher ausstatten!

  29. Wie ich die Meldung darüber beim „Feindsender“ (RT) gelesen habe hatte ich auch den Gedanken, dass da die USA ein mindestens genauso passendes Ziel wären. Ich denke die EU wäre ebenfalls ein lohnendes Ziel.

  30. lieber Herr Röper,

    sie haben sich viel Mühe gemacht und sicher ist das für viele hilfreich.
    Jedoch ich meine, es ist letztlich nicht relevant, ob man Russland mag oder nicht mag oder ob man in Russland oder im Westen oder im Rest der Welt lebt. Logik ist immer Logik (das ist ja das schöne daran). Jedes Imperium (oder heute jeder Hegemon – also bei uns bisher die USA) wird immer versuchen dem Rest seinen Willen aufzuzwingen. Und wenn der Rest das nicht freiwillig tut, ist eine Zerschlagung (divide et impera) doch logisch und wurde in der Geschichte schon ewig vollzogen…..
    Analoges gilt jedoch auch umgekehrt. Sollte der Westen verlieren, so wird der Block und eventuell auch deren größte Staaten sprich die USA oder auch die EU vermutlich nicht in der Form erhalten bleiben, wie wir sie heute kennen. „Die Ratten werden das sinkende Schiff verlassen“ – je nachdem welches sinkt. Das muß Russland noch nicht mal wollen, das ist der Lauf der Geschichte. Das römische Reich zerfiel, ebenso wie das britische Empire und viele andere.
    Und es wird auch in der amerikanischen herrschenden Klasse Leute geben, die Russland nicht als Staat zerschlagen wollen. Auch hier ein Beispiel aus der Geschichte, ja Rom zerfiel – doch mit ihm zerfiel römisches Recht, römische Strassen und anderes und wir bekamen 1500 Jahre finsterstes Mittelalter – das vermutlich noch nicht mal die Goten oder Germanen wollten. Auf uns heute übersetzt, ohne Russland als Staat werden die heutigen Lieferkettenprobleme, die Probleme im nahen Osten oder in Afrika und anderes uns erscheinen wie purer Sonnenschein.

    1. @fox.mulder
      Abschweifend: das mit dem „finsteren Mittelalter“ habe ich auch lange Zeit so geschluckt, bin mir aber inzwischen nicht mehr so ganz sicher für ein solches Pauschalurteil.

      1. ja kann sein. Doch nur mal so, die Römer hatten Fussbodenheizung, wir haben die vor ca. 100 Jahren „neu erfunden.
        Von anderen Dingen, Rechten und Freiheiten nicht zu reden. Das ganze Konzept der Demokratie ist griechisch usw.

  31. Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein… sagte jemand vor 77 Jahren…
    „Wenn der Krieg für Westeuropa verloren geht, wird auch Westeuropa verloren sein. Es ist nicht notwendig, auf die Grundlagen, die Europa zu seinem primitivsten Weiterleben braucht, Rücksicht zu nehmen. Europa hat sich als unfähig erwiesen. Intelligenten Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika gehört die Zukunft. Was nach dem Krieg übrigbliebt, sind ohnehin nur noch Schwachköpfe; denn die Klugen sind längst gegangen.“

    1. In Affrika und Lateinamerika ist sicher nicht die Intelligenz beheimatet, die uns überlegen ist, in Asien schon eher. Nichtzu vergessen: in Deppenland sind schlicht mehr als 90 % schlicht schwachsinnig.

      1. Das haben die Römer von den Barbaren auch geglaubt. Und sehen Sie heute in den Spiegel 😛

        Zeit schreitet fort, sie bleibt nicht bei den germanischen Barbaren stehen. Die Vergangenheit gehörte ihnen, die Zukunft deutlich nicht.

  32. Leicht OT:

    https://www.heise.de/tp/features/Gegneranalyse-und-Zentrum-Liberale-Moderne-Die-Presse-als-Feind-7155940.html?seite=all

    „Gegneranalyse“ und Zentrum Liberale Moderne: Die Presse als Feind?

    Zitat:
    „Das Projekt „Gegneranalyse“ wird sich nun weitere Seiten vornehmen. Das Online-Portal Anti-Spiegel etwa. Oder das Onlineportal Rubikon etwa, über dessen Krise auch Telepolis berichtet hatte, weil es mit der Auflösung des Redaktionsbeirats und einer öffentlichen Erklärung einen Grund zur Berichterstattung gab.“

    Es wird spannend!

  33. Ja und wenn sie nicht gestorben sind, malen sie noch heute Karten bunt an und nennen diese Tätigkeit „Geopolitik“.

    Afghanistan ist nicht einmal ein Jahr her, schon hat man jede Gelegenheit zu lernen verdaddelt.

    Dabei dürfte klar sein was wirklich passiert, wenn mehrere Seiten ihre eigene New World Order planen. Die Geschichtsbücher sind voll damit.

  34. Das Russische Imperium ist auch nicht nur mit Borschtsch und Balalaika entstanden. Es gibt jedoch einige Unterschiede zur Entstehung der USA oder zum Kolonialreich der Briten. Das russische Imperium befindet sich auf einer geschlossenen Landfläche was automatisch dafür sorgt, dass man sich auf lange Sicht gesehen immer mit einander arrangieren muss. Jedenfalls ist das etwas ganz anderes, als wenn man von England aus, auf dem Seeweg ein Weltreich beherrschen will. Das zweite ist der Zar. Im Feudalismus gab es keine großen Auseinandersetzung verschiedener Volksgruppen. Es gab für Angehörige von Volksgruppen unterschiedliche Rechte, aber alle sind Untertanen des gleichen Herrschers. Kriege die angeblich die Völker gegeneinander führen gibt es erst mit den Nationalstaaten. Wenn man so will, war Russland nie ein Nationalstaat, weil es vom Zarentum direkt in den Kommunismus gewechselt ist.

    In Nordamerika ging es eben nicht nur um Teesteuern bei der Unabhängigkeit. Georg III hatte Gesetze erlassen zum Schutz von Indianergebieten aber den Zugriff darauf wollten sich die Kolonisten nicht nehmen lassen.

    Die Aufteilung Russlands ist ursprünglich eine deutsche Idee die einige Zeit vor dem 1. Weltkrieg aufkam und dann 1918 von der OHL umgesetzt wurde.
    Das was wir heute erleben ist eigentlich nur eine Neuauflage dieser Idee unter US-Regie.

    Dazu hier einmal zwei Links.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Faustschlag
    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Auf-dem-Weg-zum-Dritten-Weltkrieg/Die-Ukraine-ist-eine-Erfindung-der-OHL/posting-40316669/show/

  35. https://www.youtube.com/watch?v=gpxlLaDA_c4

    Schöne Zusammenfassung und wenn man dann hört warum der Irak heute in Trümmern liegt… einfach nur Abschaum.

    Man muß sich nur die Wortmeldungen bei dieser kürzlichen Plauderei ansehen. Rein „zufällig“ hat man schon eine Medien Hexe für Dagastan am Start.
    Aber neu ist dieser Sumpf nicht. Dauert sicher auch nicht lange bis irgendwo auch wieder die berüchtigten deutschen Stiftungen mitmischen. Scharren sicher schon mit den Hufen.

  36. „Wollen die USA Russland als Staat zerschlagen?“

    Das ist eine sehr schwierige Frage. Es gibt bestimmt Leute, die sich in den USA aufhalten und die das wollen, aber wahrscheinlich gibt es auch Leute, die sich in der Russischen Föderation aufhalten und die das wollen. In einer multiethnischen Föderation wäre es ein Wunder, wenn das niemand wollte. Ich bin nicht einmal sicher, ob es gut oder schlecht für die ethnischen Russen wäre, aber zum Glück muss ich das nicht entscheiden.

    Natürlich ist es eine undiplomatische Anmaßung, bei der OSZE solche Überlegungen anzustellen. Für einen echten Plan der USA halte ich es aber eher nicht, schon gar nicht für einen militärischen. Der würde dann vielleicht doch etwas weniger öffentlich besprochen. Aber es kann schon sein, dass diverse NGOs im Namen von „Freiheit und Demokratie“ Separatisten unterstützen oder andere unzufriedene Gruppierungen aufbauen, die ihnen als Kulisse aus „friedliche Demonstranten“ dienen. Das ist der bekannte modus operandi.

    Aber ich glaube, das weiß man in Russland schon lang.

    1. Es ist nicht die OSZE (engl.: OSCE), sondern die Commission on Security and Cooperation in Europe, CSCE, der USA.

      In den USA haben Rußland und Putin bei Christlich-Konservativen, Libertarians und der Basis der Republikaner („Trumpianer“) ein hohes Ansehen. Das „Failed and Corrupted System“ (Zitat Trump) und der Wahlbetrüger Biden als dessen Gallionsfigur dagegen keineswegs. Nichts gegen die USA.

  37. Die DDR war äußerst erfolgreich, selbstbewusst und den Amis nicht hörig – also mußte sie verschwinden … Russland ebenso, also zündeln die Cowboys überall wo es nur geht bis endlich … die Panzer wieder rollen. Ob dabei ein Maffiosi zum armen Opfer stilisiert wird, egal Haupsache die Kugeln fliegen.

  38. @Thomas Röper
    „[…] der Westen [hat] die Gebiete, die er kolonisiert hat, brutal ausgebeutet und nicht selten die einheimischen Völker entweder abgeschlachtet oder auf andere Kontinente in die Sklaverei verkauft […]“
    Wie jede Geschichte ist auch die des „westlichen“ Kolonialismus vielgestaltig (z.B. Egon Flaig, Weltgeschichte der Sklaverei). Dabei vergißt man beispielsweise gern die mohammedanischen Sklavengesellschaften, welche nicht von schlechten Eltern waren / sind. Zweitens spielt Deutschland hier eine durchaus positive Sonderrolle (s. Bruce Gilley, Verteidigung des deutschen Kolonialismus), was von den tonangebenden Masochisten gern verschwiegen wird.

  39. Die anglo-amerikanische Machtachse ist seit 300 Jahren der größte und brachialste Schläger auf dem „Schulhof“ Erde, den die Menscheit jemals gesehen hat. Mehrere Genozide. Den gesamten Planeten mit Kriegen und Ausbeutung überzogen wie keine andere Macht zuvor und das charakteristische, was diese Machtachse schlimmer und bösartiger macht als alles andere:
    Diese sog. „Elite“ kennt keinen Kompromiss oder Kooperation auf Augenhöge. Sie akzeptieren nur und ausschließlich die absolute Unterwerfung. Immer nach dem Motto: „The Winner takes it all!“

    Aus Sicht dieser wahnhaften Elite ist das auch nachvollziehbar. Würden sie sich auf Kooperation einlassen und dem Gegenüber die gleichen Rechte einräumen wie sich selbst, wären sie ruckzuck raus aus dem Spiel auf der eurasischen Platte und würden zu Bittstellern. Diese Doktrin gilt seit mindestens 120 Jahren. (Helford Makinders Heartlandtheorie). George Freidman/Stratfor bestätigte diese geostrategische Agenda nochmals in 2014 öffentlich. Was man in den Thinktanks dort aber jüngst offenbar nicht bedacht hat:

    Das, was vor 120 Jahren Deutschland war, ist heute China und bei all den Bemühungen Deutschland von Russland zu spalten und Russland vom Westen zu isolieren, hat man eine viel mächtigere Achse als Russland-Deutschland, nämlich Russland-China, direkt zusammengebracht. Ein phantastischer Erfolg dieser Geostrategen. Aber wie heißt es so schön: „Gier frisst Hirn“ und bei all der Gier auf die Ressourcen Russlands, hat man diese Kombination offenkundig unterschätzt.

    Sollten Russland und China ab jetzt sehr eng kooperieren und ggf. da noch Indien dazu kommen, ist der Westen bald isoliert und die Achse Russland-China hat das Potenzial der dominierende Machtfaktor des 21 Jahrhunderts zu werden.
    Es dürfte spannend werden zu sehen, welchen kranken Scheiss man sich in der anglo-amerikanischen Elite noch einfallen lässt, um das zu verhindern. Skrupel kennen diese Kreie auf jeden Fall nicht.

    1. …völlig Richtige Darstellung des „Angloamerikanischen Imperiums“.. …sie haben es Richtig erwähnt, Russland und China, sowie Alle, welche sich zu BRICS und SCO orientieren.. …warum machen Russland und China, sowie die OVKS – Staaten, seit Jahren gemeinsame Militärübungen ??.. ..US – Senator Richard Blake äusserte sich sinngemäss.. „…wenn die Neocons die US – Politik weiter bestimmen, wird es auf eine atomare Auseinandersetzung hinauslaufen..“.. …auch Scott Ritter meint, „Game over“… …heute hat die NATO ihr Visier, endlich fallenlassen… …Schweden und Finnland, neutrale Länder, wurden durch Marionetten an die Angloamerikaner verkauft.. …der Russische Politiker Andrej Klimov, Mitglied im Förderationsrat für „Schutz der staatlichen Souveränität“, sagte.. „Russland ist eine so mächtige militärische und politische Macht, dass all diese Staaten im globalen strategischen Sinne keine Rolle spielen“… 😎

  40. 🤣… dass die Zerschlagung der Sowjetunion/Russlands weder Hirngespinst noch Verschwörungstheorie ist weiss doch jeder aufgeklärte selbst denkende Mensch und war mit Jelzins Beginn und Ende dessen Amtszeit gut zu beobachten. Unter Jelzin war Russland im „Unwertewesten“ ein sehr geschätzter Freund und Handelspartner, die Bevölkerung selbst litt aber unter zunehmender Verarmung… kein Wunder denn westliche Konzerne saßen auf den Rohstoffquellen Russlands ebenso wie auf den Rohstoffquellen im nahen und mittleren Osten, Afrikas und Südamerikas und plünderten sie nach allen Regeln der Kunst und der Erlös floss ins Ausland ab.
    In den ersten Jahren nachdem Jelzin „abgesägt“ und durch Putin ersetzt wurde war der Westen noch der Meinung es ginge so weiter wie unter Jelzin, als Putin aber begann die von Jelzin ermöglichte Plünderung Russlands rückgängig zu machen und die „Heuschrecken des Westens“ wieder des Landes zu verweisen, kühlte sich deren Laune schlagartig ab und der „Kalte Krieg“ wurde fluchs wieder hoch gefahren.
    Das die russophobe Propaganda aber im Unwertewesten bis tief in die Bevölkerung hinein trägt, ist bei der Wohlstandsverblödung des Westens allerdings nicht verwunderlich, das selbstständige Denken & Hinterfragen der Medien und Politik wurde den Menschen des Westens erfolgreich aberzogen, weshalb solch offensichtliche Lügen wie im Fall Syrien oder Libyen nicht erkannt werden bzw den Bürger des Wertewestens gar nicht mehr interessieren…die große Mehrheit der Deutschen und der Europäer glaubt heute immer noch felsenfest daran, dass der Marshallplan ein Akt der Gnade war, die wissen auch nicht um den vom Westen im Fall Kosovo/Jugoslawien geschaffenen Präzedenzfall, nach diesem die Abspaltung von Krim & Donbass von der Ukraine durch das Völkerrecht gedeckt und keine Anektion Russlands sind.

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