Das Pentagon erklärte, die ukrainischen Streitkräfte hätten während der Gegenoffensive die größten Verluste in Minenfeldern erlitten

Dabei erklärte General Mark Milley, Vorsitzender der Stabschefs des US-Militärs, es sei noch zu früh, um die Gegenoffensive zu bewerten und sie als gescheitert zu bezeichnen

WASHINGTON, 18. Juli. /TASS/: Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte während der Gegenoffensive sind hauptsächlich auf Minenfelder zurückzuführen. Das erklärte am Dienstag General Mark Milley, Vorsitzender der Stabschefs der US-Streitkräfte.

„Die Verluste, die die Ukrainer bei dieser Offensive erleiden, sind weniger auf die russische Luftwaffe als auf Minenfelder zurückzuführen“, sagte Milley auf einer Pressekonferenz des Pentagon im Anschluss an eine reguläre Sitzung einer vom Westen eingerichteten multilateralen Kontaktgruppe, die die Lieferung von Waffen und militärischer Ausrüstung an Kiew koordiniert. Die Sitzung fand per Videoübertragung statt.

„Es geht also um Minenfelder. Das Problem, das jetzt gelöst werden muss, sind die Minenfelder, nicht die Luftwaffe“, sagte der General mit Blick auf den Mangel an Kampfflugzeugen in Kiew. Milley zufolge versorgt der Westen die Ukraine aktiv mit Minenräumgeräten und ähnlichem, um sicherzustellen, dass Kiew die Gegenoffensive führen kann. „Ich bin sicher, dass sie das erreichen können. Vor allem, wenn sie die Taktik und die Fähigkeiten anwenden, die ihnen beigebracht wurden, und diese Operationen auch nachts durchführen, was die Russen der Möglichkeit beraubt, Luftstreitkräfte einzusetzen“, so der US-Militärkommandeur.

Es sei noch zu früh, die Gegenoffensive zu bewerten und sie als gescheitert zu bezeichnen. „Meiner Meinung nach ist sie noch lange nicht gescheitert. Ich denke, es ist zu früh, um derartige Schlussfolgerungen zu ziehen“, sagte Milley. „Ich denke, es stehen noch viele Kampfhandlungen bevor. Und ich wiederhole, was ich bereits gesagt habe: Es wird eine lange, komplizierte und blutige Angelegenheit werden. Wir werden sehen, wie die Konfrontation zwischen den Ukrainern und den Russen ausgehen wird“, fügte er hinzu.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

14 Antworten

  1. Eiweiweiwei…. – wie man plötzlich alles umkrempelt – aus Angst, keiner kauft mehr den teuren Militärschrott bei Eingestehen des Versagens…. – Profit ist schließlich wichtiger als Wahrheit und/oder Menschenleben…..

    Karl Marx und „Das Kapital“ lassen grüßen….. 😝😝

    1. Habe gerade die Pressekonferenz des amerikanischen Militärs gesehen, ich müsste kotzen ist noch milde ausgedrückt. Für mich zeigen die Gesichter der beiden Gestalten dort was anderes als was sie erzählen. Fast die gesamte westliche Presse hat total an einer Kirsche.

  2. Vollkommen egal worauf die Verluste zurückzuführen sind.
    Die Ukraine scheitert, das ist Fakt.
    Jetzt müssen die Minenfelder herhalten.
    Die genialen Weststrategen hatten mehr als ein Monat gebraucht um das zu bemerken?
    Was lernt man den so in West Point? Lügen und betrügen wie Pompeo stolz von sich gab?

  3. Nein, es sind keine Lancet-Drohnen, es ist keine Artillerie, es sind keine Kampfhubschrauber und die Infanterie auch nicht. Es sind nur die Minenfelder und die blöden Ukrainer machen nicht, was ihnen beigebracht wurde. Ist halt blöd, dass die Russen effektive Entminungsgeräte haben – aber die NATO nicht.

  4. In der Nacht muss man die Mienenfelder räumen . Da schlafen die Russen . Könnte von Baerbock sein .
    Aber die Russen sind naiv . Sie arbeiten nicht vorausschauent . Sie hinten den Ereignissen hinterher . Siehe Schutz der Krimbrücke , Zerstörung der Marine , der Rüstungsfirmen und den Kopf .

  5. ….“Dabei erklärte General Mark Milley, Vorsitzender der Stabschefs des US-Militärs, es sei noch zu früh, um die Gegenoffensive zu bewerten und sie als gescheitert zu bezeichnen !!“… ….hahahahahaha….. ….hahahahahah…. …dazu, muss man nichts mehr kommentieren !!… ….Wann kommt die Nächste ??..🤣😈

  6. IN der NACH! Sollen die letzten Ukrainer die letzten oder auch erst die Ersten Minenfelder räumen!? – Als ob Russland nicht auch über aktive Wärme-Beobachtungsgeräte verfügen würde, genauso wie die aktuellen Leopard usw. auch… -Und wenn die Ukrainer das halt OHNE den Schutz von dichten Nebelschwaden versuchen, die Vielleicht einen gewissen Schutz bieten könnten, dann haben sie eben Pech gehabt…!??
    Dem DENKFÄHIGEN Zeitgenossen ist bei solchen Bemerkungen sofort klar, dass es einem US-General nicht darum geht, den Ukrainern und der Ukraine wirklich zu helfen, sondern ihnen weitere Versprechungen, Visionen und Halluzinationen unterzujubeln bis buchstäblich die gesamte Ukraine nicht nur physisch, sondern auch sozial, menschlich und gesellschaftlich buchstäblich VERWÜSTET IST! – Denn eine ETHISCH moralisch verwüstete Ukraine wäre das sicherste Bollwerk für eine weitere Kontaktaufnahme zwischen Europa und nicht nur Russland, sondern dem GESAMTEN OSTEN! – aber eben ÜBER Russland! – und OHNE die Kontrolle der USA! Und wenn die USA so weitermachen, dann wird eben irgendwann eintreten, was für alle US-Strategen der absolute Horror ist: Die USA werden zur BEST gemiedenen Insel und dem schlimmsten Armenhaus der Welt werden!
    DAHER gibt es nur EINE Lösung für eine gedeihliche Entwicklung und EVOLUTION der Weltgemeinschaft:
    Die Systematische und permanente ENTFLECHTUNG von Wirtschaft, Staat und Kultur, wie dies auch in Russland NOCH MEHR in die Wege gesetzt werden müsste! – Und zwar als eine Weiterentwicklung der Gewaltenteilung als Prinzip der Diversifizierung von Macht und systematischen Macht-Kontrolle! – Da weiterhin das HAUPTProblem weltweit, die Teilhabe ALLER an einer gerechten Nutzung auf Augenhöhe der/aller Ressourcen der Erde und deren Erträge bzw. RENTEN IST, besteht eine wichtige Aufgabe darin diese sauber abzuschöpfen und auf Pro-Kopf Basis wiederum zu verteilen. Auf diese Weise zahlt jeder, der eine Ressource durchschnittlich beansprucht und nutzt KEINE Rente, wer diese WENIGER Nutzt (ein Paradies für Erfinder!) weniger oder gar nichts und wer übermäßig nutzt eben übermäßige „Rentengebühren“ und verschafft somit alternativen Ländern zumindest ein Grundeinkommen. Und damit wird sich auch das Thema „Entwicklungshilfe“ quasi über Nacht von selbst lösen!
    s.a.:
    http://fragen-der-freiheit.de/hefte/257.html
    Bzw. der Aufsatz: „Wieviel Erde braucht der Mensch“
    P

    1. Wir brauchen Freiheit für das Geistesleben, Fairness und Brüderlichkeit für das Wirtschaftsleben und Gleichheit für das Staats- und Rechtsleben.

      Ohne Russland wird es keinen Frieden in Europa geben. Wenn Deutschland und Russland zusammen arbeiten, scheitern die Weltherrschaftspläne der Angloamerikaner.

  7. > und diese Operationen auch nachts durchführen, was die Russen der Möglichkeit beraubt, Luftstreitkräfte einzusetzen <

    Gestern brachte RT ein Video, wie sich eine ganze Gruppe Ukros ergibt – gefilmt per Nachtsichtgerät. Ich vermute stark, auch russische Luftstreitkräfte verfügen über Nachtsichtgeräte.
    Aber OK, die Banderas können gerne in einer Nacht 2-3 Brigaden mit 50 Panzern am Stück in die Schlacht werfen – ob der Rekord von 39 in 24 Stunden verschrotteten Panzern gebrochen werden kann?

  8. Verluste sind es wohl.
    Und nicht ’nur‘ Soldaten, die allzuschnell als namen- und gesichtslose Verfügungsmasse betrachtet werden, sondern dort sterben Väter, Brüder, Söhne, Ehemänner und Freunde.
    Wie bei den Russen auch.
    Schuld daran sind diejeniegen, die sich den Anträgen Russland auf eine gute gemeinsame Sicherheitsarchitektur verweigert haben.

    1. „…. dort sterben Väter, Brüder, Söhne, Ehemänner und Freunde.“

      Vor einem Jahr gab es mal in ukrainischen Städten häufiger Flashmobs von Frauen, die von den Behörden Auskunft über das Schicksal ihrer „Väter, Brüder, Söhne, Ehemänner und Freunde“ forderten, von denen sie nichts mehr gehört hatten. Mich wundert, daß sich da nicht mehr tut inzwischen – oder hört man hier einfach nichts darüber? Weiß jemand mehr?

  9. Verluste sind es wohl.
    Und nicht ’nur‘ Soldaten, die allzuschnell als namen- und gesichtslose Verfügungsmasse betrachtet werden, sondern dort sterben Väter, Brüder, Söhne, Ehemänner und Freunde.
    Wie bei den Russen auch.
    Schuld daran sind diejeniegen, die sich den Anträgen Russland auf eine gute gemeinsame Sicherheitsarchitektur verweigert haben.

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