Desinformation

Der Spiegel und der von Russland angebotene Weihnachts-Waffenstillstand

Russland hat zum orthodoxen Weihnachtsfest eine 36-stündige Feuerpause angeboten, was die Ukraine abgelehnt hat. Der Spiegel nutzt das für seine Desinformation.

Der russische Präsident Putin hat zum orthodoxen Weihnachtsfest eine Feuerpause angekündigt, die von 12.00 Uhr am 6. Januar bis 24.00 Uhr am 7. Januar gelten sollte. In der Mitteilung des Kreml hieß es:

„Angesichts der großen Zahl orthodoxer Bürger, die in den Konfliktgebieten leben, fordern wir die ukrainische Seite auf, einen Waffenstillstand zu erklären und ihnen den Besuch der Gottesdienste an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag zu ermöglichen.“

Kiew hat die vorgeschlagene Feuerpause umgehend abgelehnt und eine Fortsetzung der Kampfhandlungen angekündigt. Ob Russland sich an die Feuerpause gehalten hätte, oder ob das eine russische Finte war, werden wir nicht erfahren, denn Kiew hat den Vorschlag abgelehnt und zum angekündigten Beginn der Feuerpause demonstrativ heftigen Beschuss auf zivile Ziele in der Stadt Donezk gestartet.

Was der Spiegel berichtet

Der Spiegel hat am 7. Januar einen Artikel mit der Überschrift „Krieg in der Ukraine – Weihnachts-Waffenruhe hält nicht – London meldet »Kämpfe auf Routinelevel«“ veröffentlicht. Schon die Überschrift ist irreführend, denn dass die Waffenruhe nicht halten würde, war allen klar, nachdem Kiew offen verkündet hat, sich nicht daran halten zu wollen. Eine korrekte Überschrift hätte zum Beispiel lauten können: „Kiew lehnt Weihnachts-Waffenruhe ab – Kämpfe gehen unvermindert weiter“

Aber wie die Überschrift zeigt, will der Spiegel seine Leser ja nicht informieren, sondern desinformieren, weshalb die Einleitung des Spiegel-Artikels konsequenterweise lautete:

„Eigentlich hatte Putin versprochen, über das orthodoxe Weihnachtsfest die Waffen schweigen zu lassen. Davon ist nach britischen Angaben allerdings nichts zu merken. Im Brennpunkt ist die Stadt Kreminna in der Region Luhansk.“

Die Formulierungen sind nach den besten Regeln des Handbuchs für Kriegspropaganda gewählt, denn mit der Formulierung „eigentlich hatte Putin versprochen…“ wird dem Spiegel-Leser, der ohnehin meint, dass Putin die Ausgeburt des Bösen schlechthin ist, suggeriert, Putin habe habe die Waffenruhe versprochen und sein Versprechen nicht gehalten und einfach weiter kämpfen lassen. Es war jedoch umgekehrt: Kiew hat die Waffenruhe abgelehnt und das auch zu Beginn der von Russland einseitig verkündeten Waffenruhe mit seinem schweren Beschuss unmissverständlich demonstriert.

Man kann ja, wie der Spiegel, der Meinung sein, Russland und Putin seien böse und an allem schuld. Aber warum desinformiert man die eigenen Leser, wenn man doch angeblich auf der Seite der Wahrheit steht? Der Spiegel hätte stattdessen einen Artikel schreiben können, in dem er seinen Lesern erklärt, warum es eine gute und verständliche Entscheidung von Kiew war, die von Putin angebotene Weihnachts-Waffenruhe anzulehnen. Stattdessen stellt der Spiegel es durch seine Formulierungen so dar, als sei es Putin, der das Versprechen und die Waffenruhe gebrochen habe.

Britische Angaben

Der Spiegel beruft sich in seinem Artikel auf „britische Angaben“, anstatt auf weitgehend übereinstimmende Angaben aus Moskau und Kiew, die beide die Fortsetzung der Kämpfe melden, nachdem Kiew den Vorschlag für die Weihnachts-Waffenruhe abgelehnt hat.

Dass der Spiegel sich überhaupt noch auf britische Angaben beruft, ist übrigens ziemlich abenteuerlich. Der Spiegel beruft sich seit Beginn der russischen Intervention fast täglich in mindestens einem Artikel auf Angaben vom britischen Geheimdienst oder vom britischen Verteidigungsministerium. Das Problem dabei ist, dass diese „britischen Angaben“ sich von Anfang an alle als falsch herausgestellt haben. Seit dem Frühjahr melden die Briten unaufhörlich, dass Russland die Munition, die Raketen und überhaupt alles ausgeht. Da es ausgeschlossen ist, dass die russische Armee ihren immer stärker werden Beschuss auf die ukrainische Energieversorgung mit Wattebäuschchen durchführt, kann man – auch in Spiegel-Artikeln – jeden Tag beobachten, was die „britischen Angaben“ wert sind.

Der geschickte Propaganda-Trick des Spiegel

Es ist ein beliebtes Mittel der Spiegel-Redaktion, die Wahrheit am Ende eines Artikels – möglichst kurz – zu erwähnen, damit der Spiegel behaupten kann: „Wir haben ja berichtet“

So auch hier. Der Artikel umfasst sechs Absätze, einen Tweet des britischen Verteidigungsministeriums und eine Karte über den Frontverlauf. Es ist also kein kurzer Artikel.

In den ersten fünf Absätzen wird dem Leser weiter der Eindruck vermittelt, Russland halte sich nicht an die Feuerpause. Erst im sechsten Absatz erfährt man in einem kurzen Satz die Wahrheit. Der letzte Absatz des Spiegel-Artikels lautet:

„Die Ukraine hatte die Feuerpause als Propagandatrick und Heuchelei der russischen Angreifer abgelehnt. Die orthodoxen Kirchen der Ukraine feiern Weihnachten traditionell erst am 7. Januar.“

Aber viele Leser werden diesen Absatz gar nicht entdecken, denn nach dem fünften Absatz kommt ein Verweis auf „Mehr zum Thema“ mit drei hervorgehobenen Artikeln. Das ist in der Regel das Zeichen dafür, dass ein Artikel zu ende ist. Die meisten Leser werden nicht weiter scrollen und daher sehen die meisten Spiegel-Leser den letzten Absatz nicht einmal, was ich hier anhand von Screenshots aufzeigen werde.

So sieht es aus, wenn man den fünften Absatz liest.

Die meisten Leser dürften den Eindruck haben, der Artikel sei zu ende und werden nicht weiter scrollen, um den letzten Absatz zu finden.


In meinem neuen Buch „„Putins Plan – Mit Europa und den USA endet die Welt nicht – Wie das westliche System gerade selbst zerstört ““ gehe ich der der Frage, worum es in dem Endkampf der Systeme - den wir gerade erleben - wirklich geht. Wir erleben nichts weniger als den Kampf zweier Systeme, in dem Vladimir Putin der Welt eine Alternative zum neoliberalen Globalismus anbietet. Wurden die Bürger im Westen gefragt, ob sie all das wollen, ob sie zu Gunsten des neoliberalen Globalismus auf ihren Wohlstand und ihre Freiheiten verzichten wollen?

Das Buch ist aktuell erschienen und ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar.

Hier geht es zum neuen Buch

Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

37 Antworten

  1. Eins muß man den Herrschaften ja lassen, sie haben es mitlerweile zu einer
    wahren Meisterschaft im lügen und verbiegen der Wahrheit geschafft.
    Was mich jedoch interessiert ist:
    Was machen die eigentlich, wenn der ganze Spektakel rum ist?
    Ich hab da schon so eine Idee…………
    Keiner war dabei und niemand hat von nix gewusst.

    1. @Evamaria

      Es gehört keine Meisterschaft dazu mit Lügen durchzukommen, wenn man einem eine gleichgeschaltete Presse zur Verfügung steht.

      Wenn der Bürger keine anderen Informationen zur Verfügung hat – Medien wie die Nachdenkseiten oder der Anti-Spiegel zählen wegen zu geringer Reichweite nicht – dann glaubt er eben jeden Mist.

      Wenn der ganze Spektakel rum ist, dann werden die Medien einfach behaupten, dass sie und ihre Politiker es von Anfang an so vorhergesagt haben und dass man nicht auf sie gehört hat, das beste Beispiel für so ein Vorgehen ist der „Vorwurf“, Angela Merkel hätte auf die Leute hören sollen, die sie vor einer zu großen Abhängigkeit von Russland gewarnt haben.

      1. Ich wage hier mal ganz einfach zu widersprechen 🙂

        Wohl 95 % dessen, was Henio sagt, kann man- nein, muss ich unterschreiben, weil man nun mal weiss, was in der Vergangenheit und Gegenwart los ist, bezogen auf den Faktor Wahrheit beim Staatsfunk und sonstigen Massenmedien. Soweit so gut.

        Doch schon in Bezug auf die Reichweite der Alternativen in der Vergangenheit, täuscht sich Henio mehr, als man in der Gegenwart es sollte für möglich halten ( Den Begriff gewaltig, will ich nicht benutzen, weil er klingt so, als wenn man den Kommentar abwerten will. Und dies ist ganz sicher nicht meine Absicht. )

        Nun. Man befasse sich mit den (wirklichen) Gründen, warum man die russischen Medien verbannte seitens der EU – im speziellen im deutschsprachigen Raum. Hervorzuheben ist Österreich, was sogar eine Verlinkung nicht nur als strafrechtlich relevant deklariert, sondern auch strafrechtlich verfolgt.

        Den tatsächlichen Grund kennen nun mal alle, die RT-Deutsch und Sputnik kennen. Eben die erreichte Reichweite. 🙂

        Momentan befinden wir uns in einer Phase , die ist zwischen Gegenwart und Zukunft einzuordnen, wobei nun mal der Begriff Vergangenheit schon aus Gewohnheit mit Geschichte assoziiert wird. Doch dies trifft hier nicht zu. Der Begriff, „Gerade erlebt“ passt wohl besser zum Ergründen dessen, was zu prognostizieren ist, denkt man an den Medien-Konsument.

        Insoweit widerspreche ich sogar entschieden gegen die Feststellung von Henio:
        (Zitat):“Es gehört keine Meisterschaft dazu mit Lügen durchzukommen, wenn man einem eine gleichgeschaltete Presse zur Verfügung steht.“

        Für die (ganz nahe) Zukunft, wird das nicht mehr gelten. !

        Ich rechne mit einer ganz sanften Reaktion der Russen auf die „Panzergeschichten“ der Deutschen-Franzosen und wahrscheinlich der Polen. Wahrscheinlich nicht mal der knallharte Abbruch der Dilomatischen Beziehungen, sondern mal den Abzug sämtlicher Diplomaten. Dies , Ohne grosse Angabe von Gründen….

        Berichten wird der Straatsfunk müssen.

        Und egal was er sagt, die Leute sind Coronageschärft…. Sie finden selbst die Informationen… dort, wo man es ihnen verbietet, sich zu informieren.

        So, lasse ich das mal stehen…

          1. Ja. Jedoch mal weiter denken 🙂

            Es gibt ja 2 Denkwege.

            Der eine, welche Reaktionen in der Zukunft aus geopolitischer Sicht gesehen ( Benennen wir hier nur mal die 120 Staaten, welche die letzte russsiche Anti-Nazi Resolution der UN unterschrieben…) .

            Der andere eben ihrer, eben den, der sich auf nationaler Ebene bewegt….

            Wills mal ..nöööö ..sags mal wie der VladTepes es wohl sagen würde 🙂 _
            Das, was die Deutschen Dorftrottel, die sich sagar dafür bedanken, dass ihnen die Gasversorgung unterm Arsch weggebomt wird, die gerne frieren um den russchischen Präsidenten zu ärgern…undsoweiterundsofort….sagen- oder nicht sagen….
            Also, was die denken, geht der Restwelt, neben den 49 „AffenimKäfig-Staaten“ sowas am Arsch vorbei… das glaubt man nicht….

    2. Zitat Evamaria…:
      „Eins muß man den Herrschaften ja lassen, sie haben es mitlerweile zu einer
      wahren Meisterschaft im lügen und verbiegen der Wahrheit geschafft.“

      ….was wunderts – nach historischem Vorbild – nur noch gesteigert in der „Effektivität“ aufgrund der heutigen Möglichkeiten…

      1. „„Eigentlich hatte Putin versprochen, über das orthodoxe Weihnachtsfest die Waffen schweigen zu lassen. Davon ist nach britischen Angaben allerdings nichts zu merken. Im Brennpunkt ist die Stadt Kreminna in der Region Luhansk.““

        Ich glaube der Spiegel fährt hier zweigleisig. Für die dummen Schafe ist es einfach so, dass es halt weiter Kampfhandlungen gibt. Für die, die sich etwas mit dem Konflikt beschäftigen, ist klar, dass Kreminna das gebiet ist, wo die Ukraine seit Wochen versucht in die Offensive zu kommen und mit fehlgeschlagenen Offensivhandlungen glänzt. Also steht da doch eindeutig: Die Ukraine hält sich nicht an die Waffenruhe 🙂

        Zum britischen Geheimdienst, der hat sich ja nun auf eine russische Offensive beidseitig entlang des Siverskiy Donets River Anfang Januar festgelegt. Ich bin ja fast mehr für den Beginn der Offensive im Süden mit nachfolgen der anderen Frontabschnitte. Mal schauen, ob der britische Geheimdienst diesmal richtig liegt.

  2. Wer jetzt noch nicht gemerkt hat, wie verlogen die Propaganda um den Ukrainekrieg ist, der merkt nichts mehr. Selbst wenn man ausschließlich „Qualitätsmedien“ konsumiert, sollte einem doch einiges rund um Weihnachten aufgefallen sein. Zumindest wenn der eigene IQ noch knapp über Körpertemperatur liegt, und die Allgemeinbildung nicht am Kühlschrank aufhört.

    Da waren als erstes die Meldungen über die „Befürchtungen“ Selenskis, Putin könnte „trotz des Weihnachtsfestes weiter schießen lassen“. Wann kamen diese Meldungen? Richtig!: In den Tagen vor dem 24. Dezember! Das war also schon so offensichtlich Propaganda für das westliche Publikum, daß es wehtat! Denn WANN feiern Ukrainer und Russen Weihnachten? Am 7. Januar! Also waren der 24. und 25 Dezember in der Ukraine ein ganz normales Wochenende! Natürlich gibt es da keine Feuerpause „wegen der Feiertage“! Denn wann andere Kulturen irgendwas feiern, ist dafür irrelevant.

    Und jetzt die Bestätigung zum echten, also dem orthodoxen Weihnachtsfest: Russland verkündet eine Waffenruhe aus Anlaß des Festes – und Kiew, das zuvor die Lügenpropaganda um das falsche Weihnachtsfest abgezogen hatte, geht nicht etwa darauf ein, sondern lehnt umgehend ab und beschießt auch noch demonstrativ zivile Ziele in Donezk: AN WEIHNACHTEN!

    Also wer das jetzt nicht merkt, dem ist nicht zu helfen.

    1. Ich kenne etliche, denen nicht mehr zu helfen ist. Mit denen braucht man auch nicht diskutieren. Die Propaganda hat sich so eingebrannt, da ist bei einer normalen Diskussion nichts mehr zu machen. Denen kannst du auch sagen, lest euch doch einfach mal die Originalunterlagen durch. Selbst das verweigern sie und sind zu 100% davon überzeugt, was Spiegel und Tagesschau verbreiten. Als ob bei denen durch die Spritze in der Birne etwas umgepolt wurde, so dass kein rationales denken mehr möglich ist.

  3. Dass Schnorrlensky die Waffenruhe ablehnte, kann man in vielen Medien lesen.
    Oft manipuliert der „Spiegel“:

    „Kein totes Mädchen gefunden: Rückruf einer Flüchtlingsgeschichte“

    https://www.heise.de/tp/features/Kein-totes-Maedchen-gefunden-Rueckruf-einer-Fluechtlingsgeschichte-7450657.html

    „… An den EU-Außengrenzen sterben regelmäßig Menschen. Aber nicht jeder Bericht hält einer genauen Recherche stand. Und in solchen Fällen gibt es mitunter ein größeres Nachspiel. … Nachdem vor wenigen Wochen Spiegel Online vier Artikel über das Schicksal einer Flüchtlingsgruppe auf einer Insel im Grenzfluss Evros zur Überprüfung vom Netz genommen hatte, sind diese nun endgültig zurückgerufen worden. …“

    „… Ins Rollen kam die Angelegenheit durch einen Telepolis vorliegenden Brief von Immigrationsminister Notis Mitarachi an den Chefredakteur des Spiegel, Steffen Klusmann. Mitarachi schildert in dem Schreiben vom 19. September, wie sein Ministerium durch eine Untersuchung zum Schluss kam, dass die Spiegel-Stories nicht korrekt seien. …“

    1. Oft manipuliert der „Spiegel“ zum Klima. Während ein Herr Putin in seiner Valdai-Rede was vom Klima brabbelte (das, womit Russlands Feinde Billionen machen möchten), gibt es Hinweise, dass die Erwärmung wieder in eine Abkühlung-Phase übergeht:

      „Der Nordatlantik kühlt ab und bremst den Klimawandel, so eine Studie in „Nature““

      https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/klima-durchblick/studie-nature-nordatlantik-klimawandel/

      „… Eine Studie von anerkannten Wissenschaftlern in der führenden Fachzeitschrift „Nature“ behauptet: Der Nordatlantik kühlt sich ab und bremst den Anstieg des Klimawandels. Erstaunlich: Dies findet in deutschen Medien nicht statt – dafür wohlwollende Berichterstattung über Klima-Klebereien. …“

      „… Es sind klimawissenschaftliche Schwergewichte, die kürzlich im „Nature“-Journal „climate and atmospheric science“ Aufsehen erregten. Katja Matthes, Direktorin des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel, Johann Jungclaus vom Max-Planck Institut für Meteorologie in Hamburg und Nour-Eddine Omrani vom norwegischen Bjerknes centre for climate research, veröffentlichten eine Untersuchung, die zeigt, dass wir vor einer Abschwächung der Nordatlantischen Oszillation, einer Abkühlung des Nordatlantiks und damit verbunden einer globalen Temperaturentwicklung wie zwischen 1950 und 1970 stehen (so die Autoren in ihrer Zusammenfassung). Die Grafik zeigt den Rückgang der Temperaturen des Nordatlantiks bis 2040. …“

      Schlechte Nachrichten für WEF und BlackRock…

      „… Erstaunlich ist, dass bislang nicht eine einzige deutsche Tageszeitung über diese Mut machende Botschaft berichtet hat. Dagegen erhalten der apokalyptische Wahn der mit amerikanischen Stiftungsgeldern finanzierten „letzten Generation“ breiten Raum und wohlwollende Richter. …“

      Zumindest gibt TE zu, Klimapanik wird weitgehend aus den USA finanziert.

      „… Die Erwärmung der Jahre 1980 bis 2015 war massgeblich von der warmen Phase des Atlantiks geprägt. Wir können abschätzen, dass ein bedeutender Teil der Erwärmung diesem natürlichen Zyklus zuzuschreiben ist. Dieser Zeitraum wird aber u.a. zugrundegelegt um Temperaturprognosen in die Zukunft vorzunehmen. Die Modelle schlagen aber den natürlichen Erwärmungsbeitrag dem CO2-Effekt zu. Dieser falsch berechnete, höhere CO2-Effekt wird in die Zukunft fortgeschrieben. Modelle, die die natürlichen zyklischen Einflüsse nicht berücksichtigen – und das können die Modelle noch nicht – kommen so zu viel zu starken Erwärmungsprognosen. …“

      Die restliche Erwärmung kommt vermutlich von anderen natürlichen Zyklen; immerhin steigen die Weltmeere seit über 20.000 Jahren.

        1. Wenn es nur nach der Naturwissenschaft ginge, würde Mut machen, dass wir nicht Billionen für Dekarbonisierung ausgeben müssen. Da aber Vereine wie BlackRock und WEF obendrauf diese Billionen fest eingeplant haben, spielt Naturwissenschaft keine Rolle – die wollen abkassieren, bis die zerschlagen werden. Der aktuelle Krieg wird stellvertretend dafür geführt, dass die globale Macht zum Abkassieren bekommen.

  4. Das die „mehr zum Thema“ Blöcke am Ende eines Artikels stehen, ist so nicht richtig. Teilweise gibt es ja auch mehrere pro Artikel. Es ist allerdings trotzdem geschickt (und willentlich so) aufgebaut, um die Leser in eine emotionale Richtung zu lenken.

    Der häufigste Trick auf spiegel.de ist meiner Meinung nach bereits die Manipulation mittels Bilder, Titel und Kurztext, denn die wenigsten Leser werden überhaupt auf die Artikel klicken.

    Der zweithäufigste Trick ist, sich auf Mutmaßungen zu verlassen… z.B. „angeblich wurde XXX angedroht“. Damit ist der Spiegel schon seit Jahren nicht mehr besser als das Rentner-Kaffeekranz Niveau. Es sind also alles nur noch Kolumnen, keine recherchierten Artikel mehr. Ganz trivial ausgedrückt also nur noch das Abschreiben der Hausaufgaben direkt vor der Abgabe.

    Der Dritte Trick ist dann die – im Artikel hier benannte – Technik der verzögerten Darstellung von relevanten Details oder dem Unterschlagen ganzer Teile des Sachverhalts.

    Und Gott bewahre, dass spiegel.de die Artikel in einen Gesamtkontext steckt (man also das Gefühl bekäme, jemand hätte mehr getan als Reuters nachzuplappern), oder gar eine Gegenüberstellung zweier Meinungen präsentiert. Das wäre ja Journalismus… vielleicht sogar mit Hochschul-Niveau. Da dies aber keiner will, wird der Spiegel halt zur Re-Tweet Platform.

    1. Gut erklärt.
      Es gibt mittlerweile keine Deutsches Medium mehr, wo es nicht so läuft.
      Die sind mitlerweile bei einem Niveau angelangt, daß es einem nur noch gruselt.
      Von Rechtschreib-, Grammatik- und Flüchtigkeitsfehlern, möchte ich erst gar nicht anfangen.

      1. “ Es gibt mittlerweile keine Deutsches Medium mehr, wo es nicht so läuft.“

        OH je oh je, kanns nachfühlen, nachdem man den eigenen Text noch mal las… Man sucht die Korrekturtaste… 🙂

        Bei mir ganz schlimm, wenn man beim schreiben in englisch aus Polen angerufen wird und dann im deutschen etwas schreiben will- oder sogar muss- um den Faden nicht zu verlieren, bezogen aufs Telefonat.

        Da gabs dann schon die dollsten Ergebnisse… 🙂

  5. Russland bzw. die Russische Führung wollte diesen ganzen Krieg nicht, hat sich aber widerwillig angesichts der militärischen Entwicklung NATO/Ukraine von Satans Stellvertreter auf Erden zu einem Militäreinsatz provozieren lassen.

    Da nun wieder herauszukommen ist schwer, und die vorgeschlagene Weihnachts-Feuerpause hätte letztlich nichts genützt oder bewirkt.
    Ob die Ukraine so eine Feuerpause für eine militärische Konsolidierung hätte nutzen können, weiß ich nicht. Da die Ukro-Regierung dies vehement ablehnte, muss ich folgern, dass sie sich eher Nachteile dadurch ausgerechnet hat.

    Solange die Truppen-und Materialverluste der Ukros kontinuierlich durch „wertewestliche“ Söldner – und Waffenlieferungen ausgeglichen werden – koste es was es wolle – kann das Organisierte Ukro-Verbrechen lustig weiter auf Russische Zivilisten schießen. Die Existenz der Ukro-Horror-Regierung hängt ja „auf Gedeih und Verderb“ vom Weiterbestehen des Kriegszustands ab. Sobald dieser Konflikt – z.B. von den USA – für beendet erklärt würde (sonst kann das ja niemand!), zerfiele die ganze Selenskij-Truppe samt ihrer Nazi-„Exekutive“ vor den staunenden Augen der Welt zu braunem Dreck.

    1. „Sobald dieser Konflikt – z.B. von den USA – für beendet erklärt würde (sonst kann das ja niemand!),…“
      Die Zeiten sind vorbei. Wenn die USA der meinung sind, dass der Konflikt beendet werden sol, können sie sich an Moskau wenden und mal nachfragen, zu welchen Bedingungen.

  6. „Lieutenant-General Jonathon Riley: Putin ist noch lange nicht fertig“

    https://uncutnews.ch/lieutenant-general-jonathon-riley-putin-ist-noch-lange-nicht-fertig/

    „… Wie üblich überschlagen sich die Mainstream-Medien zu Neujahr mit Behauptungen über den bevorstehenden Zusammenbruch Russlands und das Ende von Putin. Sie mögen natürlich recht haben, vorwiegend angesichts der schlechten Leistungen des russischen Militärs auf dem Schlachtfeld und der enormen Kosten in Form von Todesopfern. Putin ist jedoch noch nicht am Ende, weder auf taktischer Ebene in diesem aktuellen Krieg, darüber hinaus in Bezug auf die langfristige Strategie. …“

    „… Verschiedene Indikatoren deuten darauf hin, dass die Russen einen schnellen Sieg nicht für möglich halten; ein langes Zermürben, bei dem die Zermürbung zu ihren Gunsten ausfällt, ist für sie jedoch eine respektable Vorgehensweise. Was sind diese Indikatoren? Erstens ist der Boden für die Jahreszeit ungewöhnlich weich, da der Winter bisher mild war, was schwere Panzermanöver unwahrscheinlich, wenn nicht gar unmöglich macht – ganz zu schweigen davon, dass das orthodoxe Weihnachtsfest erst am 12. Januar endet. Zweitens werden durch die Fertigstellung schwerer russischer Verteidigungslinien entlang fast der gesamten Front die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, reguläre Truppen für andere Operationen freigesetzt und die ukrainischen Kräfte an der Front gebunden. Die russischen Truppen können sich daher an einem oder mehreren Punkten sammeln und so entscheidende Kräfteverhältnisse für den künftigen Angriff schaffen. …“

    Wokeness-Fall ab dem 13. Januar? So lange kann man sich noch gedulden…

    „… Vier kürzlich gestartete Satelliten erweisen sich für sie als äußerst nützlich, denn sie liefern die Zieldaten für die Angriffe auf ukrainische Energiequellen, Luftabwehrsysteme und Drohnenstartplätze. Die russischen Drohnenangriffe, Artillerie- und Raketenangriffe nehmen zu und könnten angesichts der Schwächung der ukrainischen Luftabwehr durch strategische schwere Bomber ergänzt werden. Sollte das Patriot-System zum Einsatz kommen, halten die Russen eine Kombination aus Satellitenabdeckung und Hyperschallraketen für ausreichend, um dieser Bedrohung zu begegnen. …“

    Im letzten Bergkarabach-Krieg haben sich Kamikaze-Drohnen als sehr wirksam erwiesen.

    „… Nimmt die NATO etwas davon ernst? Ich würde vermuten, dass zumindest die Polen dies tun. Die Verteidigungsausgaben wurden auf 3 Prozent des BIP erhöht; ein Gesetz zur Landesverteidigung hat die Größe der Armee verdoppelt, zusammen mit dem Kauf von schweren Panzern aus den USA; 250.000 Bürger wurden zur Einberufung gewarnt, darunter etwa 100.000 ältere Männer mit Fähigkeiten wie Lokführer, IT-Spezialisten, Ingenieure und Verwaltungsangestellte, von denen man annimmt, dass sie beim Wiederaufbau der ukrainischen Infrastruktur eingesetzt werden sollen. …“

    Vielleicht bloß Galizien-Infrastruktur? Die Sicherung dieser drei Oblasti (Woiwodschaften) wäre demnach keine Legende – hoffentlich schafft Russland, es so zu machen, dass es zum keinen Clash mit Polen kommt. Beide Länder werden später Ukro-Partisanen abwehren müssen – früher oder später werden auch Polen von den Rest-Banderas bekämpft.

    1. @Hanni

      gibt viel bessere Artikel in uncut, der von dir zitierte Artikel besteht eigentlich z.gr.T. aus Labereien, Vermutungen, Mutmaßungen und Infantilitäten wie

      „…Sie mögen natürlich recht haben, vorwiegend angesichts der schlechten Leistungen des russischen Militärs auf dem Schlachtfeld und der enormen Kosten in Form von Todesopfern. …“

      Da kann man eigentlich mit dem Lesen schon aufhören. Die Russen haben gegen die stärkste Armee Europas zusätzlich aufgeblasen mit Waffen bis zum „geht-nicht-mehr“ mit 100.000 gegen 400.000 Mann gekämpft. Dazu noch mit stark angezogener Handbremse, weil sie die Zivilisten schonen wollten.

      Trotzdem haben sie auf Anhieb fast 25% des Landes erobert. Also für mich sieht das wie eine äußerst respektable Leistung aus, zu der westliche Armeen so niemals in der Lage waren.

      Die bomben erst mal aus der Luft alles platt mit Hunderttausenden Toten – ohne Rücksicht auf Zivilisten – und selbst dann müssen sie noch Monate lang weiter kämpfen, weil sie nicht alle erwischt haben – siehe Irak. Das war ein riesen Trauerspiel der Briten und Amis.

  7. Geschichtsunterricht muss nicht trocken sein:

    „Der Niedergang des Imperiums: Parallelen zwischen den U.S.A. und Rom“

    https://uncutnews.ch/der-niedergang-des-imperiums-parallelen-zwischen-den-u-s-a-und-rom-teil-i/

    „… Rom erreichte den Höhepunkt seiner militärischen Macht um das Jahr 107, als Trajan die Eroberung Dakiens (das Gebiet des heutigen Rumäniens) abschloss. Mit der Eroberung Dakiens erreichte das Imperium seinen Höhepunkt, aber ich würde behaupten, dass es in fast allen anderen Bereichen seinen Höhepunkt bereits überschritten hatte. … Die USA erreichten ihren relativen und in gewisser Weise auch ihren absoluten Höhepunkt bereits in den 1950er-Jahren. Im Jahr 1950 produzierte dieses Land 50 % des weltweiten BSP und 80 % der Fahrzeuge. Jetzt sind es etwa 21 % des Welt-BSP und 5 % der Fahrzeuge. Es besaß zwei Drittel der weltweiten Goldreserven, heute ist es im Besitz eines Viertels.…“

    Nach der Kaufkraft dürfte es höchstens 1/6 des weltweiten BIP sein.

    „… Es war mit großem Abstand der weltweit größte Gläubiger, während es jetzt mit großem Abstand der größte Schuldner ist. Das Einkommen des durchschnittlichen Amerikaners war bei Weitem das höchste in der Welt; heute liegt es etwa an achter Stelle, und es sinkt weiter ab. …“

    Dann noch Westeuropa – gerade eben füllte Last Generation die Hälfte der TV-Nachrichten eines Privatsenders (die andere Hälfte – Lukaschenko samt Mobilisierung, einer FDP-Waffenlobbyistin und Melnyk, der sogar Kriegsschiffe begehrt – als ob die Türkei welche durchlassen würde).

    „… nicht nur die USA, auch die westliche Zivilisation ist im Niedergang begriffen. Im Jahr 1910 kontrollierte Europa fast die ganze Welt – politisch, finanziell und militärisch. Jetzt wird es zu einem Disneyland mit echten Gebäuden und einem Streichelzoo für die Chinesen. Es ist sogar noch weiter auf dem absteigenden Ast als die Vereinigten Staaten. …“

    Solange kein Chinese mich streicheln will… Das Geschäftsmodell funktioniert aber ohne des Luftverkehrs nicht – mit den Zügen oder Fahrrädern dauert es aus China zu lange.

    „… Rom hatte viele positive Aspekte – wie die meisten anderen Zivilisationen auch. Aber es gab auch vieles, was ich an Rom missbillige, z. B. seinen Antikommerzialismus, seinen Militarismus und, nach Cäsar, seine zentralisierte und zunehmend totalitäre Regierung. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob der Zusammenbruch der USA nicht vielleicht eine gute Sache ist. …“

    Der Woke Westen wird zunehmend totalitär. Weiter folgt ein umfassender Vergleich – u.a. über die Bedeutung der Kriegsführung beim Regieren.

  8. Dieses ganze Theater muss man nicht mit dem Krieg verbinden sondern es gehört in den politischen Kontext und der kirchlichen Auseinandersetzung ums goldene Kalb.
    Betrachtet man die Spaltungen innerhalb der Gläubigen so ist Glauben zweitrangig. Es geht um Besitzstände, irdische natürlich, Land, Kirchen und Klöster und um ein großes Wohlwollen für das zukünftige füllen der Kassen.
    Diesbezüglich sind durchaus Vergleiche zu Russlands Auferstehung der Kirchen erlaubt. Würden in Russland moderne Fabriken so schnell entstehen wie Kirchen aus dem Boden gestampft werden gäbe es wohl weniger Probleme mit ökonomisch benachteiligten Regionen.

    Das Gezerre um Weihnachten ist dann auch nicht tagesaktuell sondern bereits seit Mitte Oktober bekannt und das der Papst sich besonders Herz erwärmend für die Ukrainer einsetzt spielt da hinein. Über welche Ukrainer redet der denn immer? Die die Richtung Rom ihre Gefolgschaft ausrichten?

    https://www.katholisch.de/artikel/41578-orthodoxe-in-ukraine-erlauben-weihnachtsmessen-am-25-dezember

    Im Grunde ist die aktuelle Situation der beste Beweis dafür den politischen Einfluss von Betbrüdern aller Art zurück ins rein Private zu drängen.
    Im Namen des Glaubens ist doch wohl schon genug Unheil angerichtet worden.

    Und ob man sich nun am 25.12. oder am 7.1. an die Kehle geht ist doch egal, weil man ja nicht einmal die vielen Schäfchen befragt hat was sie wollen, nein man hat sie einfach auseinander dividiert nach politischen Kalkül. Diesbezüglich kann ich mich noch gut daran erinnern wie Gläubige in der Ukraine plötzlich vor den fremden Kirchen standen.

  9. Den ukrainischen Nazi-Schergen ist nichts
    heilig. Das ist auch nicht verwunderlich,
    haben sie sich doch auf einen Pakt mit dem
    Teufel eingelassen.

    Nicht besser sind Soros´ (N)GO-Armeen und
    der Parteienklüngel in EUropa: Auf sie trifft
    Helmut Qualtingers Zitat besonders zu:
    „Moral ist der Heiligenschein der Schein-
    heiligen.“

    Die Banditen im EP genehmigen sich um
    6 Monate rückwirkend 700 € mehr. Die
    „Kommissare“ stecken sich 25.000 € pro
    Monat in die Tasche und deren Chefin um
    die 36.000 €. Das sind hundsgemeine
    Räuber, die sich wie Feudalherren auf-
    spielen und sich gegenseitig den Steig-
    bügel halten.

    Institutionell korrupte Medien, ein eben-
    solcher Forschungsapparat und eine
    weisungsgebundene Justiz machen das
    Kraut fett. Denen ist außer dem Mammon
    nichts heilig. Wenn neben dem Geld
    zählen noch Zeit bleibt, möchten sie dem
    Imperium „führend“ dienen. Wie die
    Leser hier wissen, reicht der lange Arm
    des Imperiums bis nach Moldawien.

  10. > Aber viele Leser werden diesen Absatz gar nicht entdecken, denn nach dem fünften
    > Absatz kommt ein Verweis auf „Mehr zum Thema“ mit drei hervorgehobenen Artikeln.
    > Das ist in der Regel das Zeichen dafür, dass ein Artikel zu ende ist.

    Gewagte Behauptung… Solche Blöcke „Mehr zum Thema“ kommen häufiger mitten in den Artikeln vor, als direkt am Ende. (Ich lasse mir gerne diese hochwertigen Presseprodukte mit einem text2speach Programm vorlesen, in das ich den Text per Copy&Paste transportiere und dann diese nervigen Artikelaufzählungen von Hand heraus lösche, bevor ich das Programm starte.)

  11. Mal ganz abgesehen von dem üblichen Spiegel-Quatsch:

    Wäre mal eine lustige Idee von den Russen, diejenigen, die den Weihnachtsfrieden gebrochen haben und jetzt z.B. Donezk weiter beschießen, nach Weihnachten mit intensivstem Dauerbeschuss und einem Artillerie – Bombenteppich nach dem anderen zu belegen – so viel Strafe muß sein 😀

  12. „Russland hat zum orthodoxen Weihnachtsfest eine 36-stündige Feuerpause angeboten, was die Ukraine abgelehnt hat.“

    Da kann man mal wieder sehen wie doof die Ukris sind, indem sie darauf bestehen weiter angegriffen zu werden…Unter dem Motto „Keine Atempause, Geschichte wird gemacht !Es geht voran!

    Blos keine Friedenswünsche verlauten lassen, könnte ja als Schwäche ausgelegt werden und nebenbei könnten in den 36 Stunden einige zum Nachdenken gebracht oder sogar Diskusionen stattfinden, welche die Kampf-Moral untergraben würde… Vereinfacht ausgedrückt; Mehr Schiss als Vaterlandliebe!

    1. Um die Weihnachtsfeiertage herum, ich zappte im Fernsehen, stieß ich ich auf einen Lauftext oder gar auf eine Sprecheransage, die vermittelte, dass Russland die Weihnachtsruhe in der Ukraine stören wird. Davon abgesehen, dass die Slawen und so auch die Ukraine, am 31. 12. ihr Jolkafest und am 6./7. Januar Christi Geburt feiern, bemerkte ich diesen Faux Pas zunächst nicht.
      Ich stelle hiermit Fest, es wurde negativdarüber berichtet, dass Russland das Weihnachtsfest in der Ukraine stören wird!!!
      Etwas später viel mir dann ein, dass Russland und ehemalige Sowjetrepubliken anders feiern.
      Und das aktuell im Vergleich zur vorgeschlagenen Waffenruhe, durch Russland.
      Ehrlich!? Wie niederträchtig müssen Politik und Medien sein um derartige Halbwahrheiten oder Lügen in den Äther zu posaunen?
      Ganz vorn dabei wieder Frau Baerbock – aber das ist wohl bereits symptomatisch bei ihr?

  13. Goebbels Asche oder Knochenreste werden im Grab, vor Freude, rotieren!
    Bei so viel Ehre, die seinem einstigen Wirken oder besser den Lehren, die aus seinem einstigen Wirken gezogen und weiterentwickelt wurden, angewandt werden.
    Ich denke, der Westen und natürlich diverse osteuropäische Staaten – sind wohl insgesamt 50? – , inklusive der Ukraine, können stolz darauf sein, auf diese Weise ihrem Vordenker zu huldigen?!
    Aber für die EU und diverse osteuropäische Staaten denken ja bereits andere – auch Berater genannt – sie selber führen doch nur aus.
    Zudem, selber denken ist doch uncool! Frau von der Leyen ist ja da führend sowie europäisches Vorbild. Hoch lebe die Frau, der kein Aufwand zu hoch ist – auch wenn es nicht ihr Geld ist, das sie zum Fenster hinauswirft oder einfach umverteile. Ja und in Deutschland haben sich wohl sehr viele Politiker, diesem Gendervorbild weiblicher Intuitionen, angeschlossen?
    Aber auch das hatte das Dritte Reich bereits in seinem Programm – anderen, stellvertretend, ihre Drecksarbeit aufs Auge zu drücken! Freiwillige gab es bereits damals, mehr als genug!
    Nur noch nicht so umfangreich und ausgefeilt. Jetzt werden ganze Nationen dafür genutzt – Heureka – ein Quantensprung!
    Trotz aller Schwüre, nach 1945, dass sich das, was davor geschah, nicht wiederholen dürfe!
    Hatten Marx und Engels doch Recht mit ihrer wissenschaftlich begründeten Feststellung, dass der Kapitalismus immer wieder Faschismus, Nationalsozialismus, Gier und die Sucht nach Weltherrschaft hervorbringen würde? Ein Blick, nicht nur in die Ukraine, sondern auch nach Europa oder Übersee scheint das zu bestätigen?! Wieder einmal!!!?
    Denken wir nur an die Kolonialbestrebungen Europas, die aktuell wieder neu aufgelegt werden!
    Aber das, was Marx und die Kommunisten schrieben oder sagten, ist doch Quatsch und hat sich doch selber widerlegt!
    Die Zeit hat es doch bewiesen!
    Die Frage ist jedoch, stimmt das, stimmt die Behauptung, abgesehen von diversen Fehlern und Fehlentscheidungen, die begangen wurden.
    Liegt oder lag es nicht eher an der stark verwachsenen und mächtigen Führung das kapitalistischen Systems, westlicher Herkunft, das Jahrhunderte lang gewachsen ist, der ausgefeilten Propaganda, den diversen Sanktionen und mehr, die die „schwache“ Neuausrichtung sozialerer Gedanken und Systemorientierungen letztlich zum Aufgeben zwangen? Heute wird suggeriert dass der Sozialismus gescheitert ist. Ehrlich?
    Hatte er überhaupt die Chance sich wenigstens in seiner Grundausrichtung zu etablieren? Wohl eher nicht?!
    Aber ich weiche vom Inhalt des Beitrags ab – obwohl es irgendwie dazugehört!
    Der Kapitalismus will seine Macht nicht aufgeben, kämpft verbissen mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln – aktuell der Ukraine und Vasallen – aber nach 1945 waren sich viele europäische Länder, auch Deutschland, grundsätzlich einig, dass der Kapitalismus der falsche Weg war und nicht mehr eingeschlagen werden sollte.
    Dann jedoch kamen die USA, ihr starker Einfluss und der Marshallplan, der viele Länder dem Willen der USA unterwarf.
    Weiß das überhaupt noch jemand von den jüngeren Generationen, oder von den regierenden Parteigenossen oder von den Journalisten???

  14. „Russland hat zum orthodoxen Weihnachtsfest eine 36-stündige Feuerpause angeboten, was die Ukraine abgelehnt hat.“
    Mehr Heuchelei von Seiten der russischen Angreifer geht ja gar nicht. Ich denke mal, Sie haben auch die Reaktion der Ukraine erwartet, die kam – eine geheuchelte Blendgranate Russlands…
    Immerhin konnte man ja in den vergangenen Feiertagen sehen, dass Russland die Zivilisten in der Ukraine sch…egal sind, egal ob Sie Weihnachten fiern, ob Sie eine warme Stube oder Wasser haben wollen, ob Sie Kinder oder alte Menschen sind!
    Russland scheint so langsam echt genervt von der Situation zu sein – von der angedachten schnellen Operation alà Krim ist nicht mehr viel übrig…

    1. „Leider hängen die Kommando- und Kontrollsysteme auch von der Elektrizität ab. Wenn Milosevic wirklich will, dass seine Bürger Wasser und Strom haben, dann muss er nur die Bedingungen der NATO akzeptieren, und wir werden diese Kampagne beenden. Solange er das nicht tut, werden wir weiterhin die Ziele angreifen, die seine Armee mit Strom versorgen. Wenn das Folgen für die Bevölkerung hat, ist das Milosevics Problem.“

      — NATO-Sprecher James Shea, Pressekonferenz, Mai 1999

      Das soll nicht heißen, daß das schön ist. Für die NATO gehören auch Züge, in denen eventuell Soldaten sein könnten, oder Wohnviertel, Hochzeitsfeiern, in denen sich vielleicht Kämpfer verbergen, zu den legitimen Zielen. Oder das KKW Zaporoshje, der Staudamm bei Cherson; 2015 haben sie systematisch alle Kesselhäuser für die Heizungen in Donetsk zerstört. So einen richtigen „humanitären Einsatz“ mit Unmengen „Kollateralschäden“ führen die Russen zum Glück nicht.

      Wer hatte eine „schnelle Operation à la Krim“ angedacht? Die russischen Militärs jedenfalls nicht. Eher die Lügenpressen, die „Putins Pläne kennen“, und Telegram-Feldmarschälle. Auch einige echte Experten, die die tatsächliche Strategie natürlich nicht kannten und überrascht wurden.

Schreibe einen Kommentar