Lend-Lease-Gesetz

Die EU zahlt: Waffenlieferungen an Kiew sind für die USA ein „Bombengeschäft“

In den Medien ist von "Hilfe" der USA für die Ukraine die Rede, wenn die USA Waffen an Kiew liefern. Allerdings helfen die USA der Ukraine nicht, sondern treiben sie in eine Schuldenfalle. Die Rechnung zahlt die EU.

Im Netz gehen seit einigen Tagen Posts herum, die behaupten, dass die USA der Ukraine die gelieferten Waffen nicht schenken, sondern sie nur als Leihgaben liefern, und dass die EU am Ende die Rechnung zahlen muss. Das klingt für viele unglaublich, es ist aber tatsächlich so. Also schauen wir uns an, wie der Trick funktioniert. Übrigens ist der Trick keineswegs neu, wie wir auch sehen werden.

Das Lend-Lease-Gesetz für die Ukraine

Die USA haben im April 2022 das Lend-Lease-Gesetz für die Ukraine beschlossen, das die Grundlage für die Waffenlieferungen der USA an die Ukraine ist. In dem Gesetz, das kurz „Ukraine Democracy Defense Lend-Lease Act of 2022“ genannt wird, wird der US-Präsident ermächtigt, der Ukraine ohne Rücksprache mit dem Parlament Waffen zu liefern. Worum es dabei geht, kann man schon im vollständigen Titel des Gesetzes unzweideutig erfahren:

„Gesetz zur Stärkung der Befugnis des Präsidenten, Vereinbarungen mit der Regierung der Ukraine zu treffen, um dieser Regierung Verteidigungsgüter zu leihen oder zu vermieten, um die Zivilbevölkerung in der Ukraine vor der russischen Militärinvasion zu schützen, und für andere Zwecke“

In dem sehr kurzen Text des Gesetzes kann man übrigens erfahren, dass das Gesetz auch für andere osteuropäische Staaten gilt und auch diese in den „Genuss“ von Waffenlieferungen aus dem Lend-Lease-Gesetz für die Ukraine kommen können.

Die Bedingungen für die US-Waffenlieferungen nach dem Gesetz sind eindeutig. Die amerikanischen Waffen sind keine „Hilfe“ der USA für die Ukraine, sondern die Waffen werden der Ukraine geliehen („lend“) oder vermietet („lease“). Das bedeutet, dass die Ukraine irgendwann dafür bezahlen muss, weil die meisten gelieferten Waffen im Krieg zerstört werden und daher nicht zurückgegeben werden können. Die ohnehin faktisch bankrotte Ukraine, die seit dem Maidan finanziell von der EU und dem IWF am Leben gehalten wurde, rennt also gerade in eine Schuldenfalle, aus der sie aus eigener Kraft nicht wieder herauskommt.

Es ist nicht neu: Die EU zahlt

Das Prinzip, dass sich die USA an der Ukraine eine goldene Nase verdienen, ist nicht neu, es gilt seit dem Maidan 2014. Die USA haben der Ukraine nach dem Maidan kein eigenes Geld überwiesen, sie haben bestenfalls Bankgarantien vergeben. Das bedeutet, dass die USA keinen Cent bezahlen müssen, solange die Ukraine die Kredite, die sie von Banken auf Grundlage der US-Garantien bekommen hat, bedienen kann.

Das Geld, dass die Ukraine braucht, um diese Kredite zu bedienen, kam von EU, entweder in Form von eigenen Krediten oder sogar in Form von Wirtschaftshilfe, die die Ukraine nicht zurückzahlen muss. Außerdem bekam die Ukraine Geld vom IWF, das allerdings an strenge Bedingungen geknüpft war. Dabei ging es um die „Liberalisierung“ der ukrainischen Wirtschaft, was in erster Linie Privatisierungen – also den Ausverkauf des ukrainischen Tafelsilbers, wie Schwarzerde oder Förderrechte – bedeutete. Und von den Privatisierungen haben in erster Linie wieder US-Konzerne profitiert.

Das Prinzip ist also sehr einfach. Seit dem Maidan gilt in Sachen Ukraine: Die USA geben Garantien ab, die US-Konzerne verdienen und die EU bezahlt die Rechnung.

So ist es im Prinzip auch mit den US-Waffenlieferungen, die im Lend-Lease-Gesetz geregelt sind. Man müsste in die Bedingungen jeder einzelnen Lieferung schauen, um sich die genauen Rückzahlungsbedingungen anzuschauen, aber das Prinzip ist klar: Egal, ob die Ukraine sofort anfangen muss, die Raten zu bezahlen, oder ob die Rückzahlung für einen späteren Zeitpunkt festgelegt ist, die Rechnung wird in jedem Fall die EU bezahlen.

Außerdem liefern auch die EU-Staaten der Ukraine Waffen, die sie danach ersetzen müssen. Und diese neuen Waffen, die die EU-Staaten kaufen müssen, bestellen sie zum Großteil bei der US-amerikanischen Rüstungsindustrie. Daher ist es nicht überraschend, dass sich die Waffenbestellungen der EU-Staaten bei US-Rüstungskonzernen in 2022 verdoppelt haben.

Man sieht also, dass der Ukraine-Krieg für die USA vor allem eines ist: Ein wirklich gutes Geschäft – und die Rechnung zahlen die EU-Staaten.

Glücklicher Zufall oder Planung?

Die Frage ist, ob die USA und ihre Konzerne einfach nur Glück gehabt haben, dass ihnen so ein gutes Geschäft in den Schoß gefallen ist, oder ob das geplant war. Um das zu beantworten, hilft ein Blick in die Chronologie der Vorgeschichte. Die detaillierte Chronologie der Vorgeschichte des Ukraine-Konfliktes finden Sie in diesem Artikel, heute will ich mich auf das Lend-Lease-Gesetz beschränken.

Als das Lend-Lease-Gesetz in das US-Parlament eingebracht wurde, haben die Abgeordneten dazu geschrieben:

„Mit diesem Gesetzentwurf wird vorübergehend auf bestimmte Anforderungen im Zusammenhang mit der Befugnis des Präsidenten, Verteidigungsgüter zu verleihen oder zu leasen, verzichtet, wenn die Verteidigungsgüter für die ukrainische Regierung bestimmt sind und zum Schutz der Zivilbevölkerung in der Ukraine vor der russischen Militärinvasion erforderlich sind.“

Das klingt aus heutiger Sicht verständlich, die Sache hat jedoch einen Schönheitsfehler: Als das Gesetz am 25. Januar 2022 eingebracht wurde, gab es noch gar keine „russische Militärinvasion“, vor der die „Zivilbevölkerung in der Ukraine“ geschützt werden musste. Die russische Intervention begann am 24. Februar, also einen Monat nachdem das Lend-Lease-Gesetz eingebracht wurde.

Damit ist eines unbestreitbar: Die USA waren von der Entwicklung nicht nur nicht überrascht, sie hatten sich darauf sogar bestens vorbereitet.

Und heute profitieren die USA (und vor allem ihre Rüstungsindustrie) von dem Krieg in der Ukraine, denn die Rechnung zahlen andere, während die USA Geld verdienen. Daher ist es zwar zynisch, aber eben nicht überraschend, dass die USA Friedensgespräche mit Russland ablehnen. Für die Öffentlichkeit wird das damit begründet, dass Russland angeblich nicht verhandeln wolle und dass die Ukraine beschützt werden muss.

Dass die USA mit jedem Tag, den der Krieg weitergeht, hunderte Millionen Dollar verdienen, wird dabei nicht erwähnt.

Die Geschichte der Lend-Lease-Gesetze

Zu Beginn dieses Artikels habe ich geschrieben, dass das kein neuer Trick ist. Tatsächlich liegen seine Wurzeln mindestens hundert Jahre in der Vergangenheit.

Im Ersten Weltkrieg haben US-Banken die Kriegskosten Großbritanniens und Frankreichs finanziert. Als Russland besiegt aus dem Krieg ausscheiden musste, bestand die Gefahr, dass Deutschland den Krieg gewinnen könnte. Als die russische Niederlage absehbar wurden, haben die USA angefangen, ihren Kriegseintritt zu planen, obwohl Präsident Wilson seine Wiederwahl mit dem Versprechen gewonnen hatte, die USA aus dem Krieg in Europa herauszuhalten.

Das Ergebnis ist bekannt: Die frischen und bestens bewaffneten US-Truppen haben den Krieg zu Gunsten der Alliierten entschieden. Die Kredite der US-Banken, die im Falle eines deutschen Sieges verloren gewesen wären, waren gerettet. Und im Versailler Vertrag wurden die deutschen Reparationsleistungen so festgelegt, dass Deutschland die Kriegskosten der Alliierten übernehmen, also deren Kredite zurückzahlen musste. Die USA sind dadurch zur Weltmacht aufgestiegen, denn die damalige Weltmacht, das Britische Empire, war nach dem Krieg geschwächt.

Im Zweiten Weltkrieg haben die USA das Prinzip verfeinert und die Lend-Lease-Gesetze erfunden. Die USA haben Großbritannien Waffen und vor allem Schiffe geliefert (also geliehen), um die deutsche U-Boot-Blockade zu brechen. Im Gegenzug haben die USA britische Militärstützpunkte in der Karibik bekommen, die den USA schon lange ein Dorn im Auge waren. Aber die USA bekamen noch mehr.

Insgesamt haben die USA damals 30 Staaten mit Waffen beliefert. Die Lend-Lease-Vereinbarungen mit den 30 Ländern sahen eine Rückzahlung nicht in Form von Geld oder zurückgegebenen Waren vor, sondern in Form einer „gemeinsamen Aktion zur Schaffung einer liberalisierten internationalen Wirtschaftsordnung in der Nachkriegswelt„. Das heißt, es würde den USA „zurückgezahlt“ werden, wenn der Empfänger den gemeinsamen Feind bekämpft und sich danach dem Welthandel und den diplomatischen Organisationen der USA anschließt.

So wird auch verständlich, warum das Britische Empire unter Winston Churchill seine Weltmachtposition freiwillig an die USA übertragen hat, indem es zum Beispiel dem Bretton-Woods-System beigetreten ist, in dem das britische Pfund als weltweite Leitwährung durch den US-Dollar abgelöst wurde. Das war eine der Bedingungen der Lend-Lease-Vereinbarungen. Winston Churchill war damit, das sei nur nebenbei erwähnt, aus britischer Sicht eigentlich ein Hochverräter, denn er hat damit den Grundstein für den Untergang des Britischen Empire gelegt.

Für die Sowjetunion, die im Zweiten Weltkrieg ebenfalls im Rahmen von Lend-Lease US-Waffen bekommen hat, galten andere Regeln. Die Sowjetunion sollte Rückzahlungen in Geld leisten, was im Kalten Krieg jedoch schwierig war. Aber die USA vergessen nichts, daher haben sie geduldig gewartet und 1990 mit Michail Gorbatschow eine Rückzahlungsvereinbarung unterzeichnet, die 1993, nach dem Zerfall der Sowjetunion, von Russland als deren Rechtsnachfolger in einem weiteren Vertrag übernommen wurde.

Die Geschichte wiederholt sich

Der Erste Weltkrieg hat die USA dank ihrer Kreditvergaben zu einer Weltmacht gemacht. Aus dem Zweiten Weltkrieg sind die USA dank der Lend-Lease-Vereinbarungen als die führende Macht des Westens hervorgegangen und haben das Britische Empire als führende Weltmacht abgelöst.

Man kann also ganz nüchtern festhalten, dass beide Weltkriege für die USA regelrechte Glücksfälle waren, von denen sie mehr als jedes andere Land profitiert haben, ohne allzu viele eigene Soldaten eingesetzt zu haben. Die USA haben viel Erfahrung darin, andere Länder die Kriege kämpfen zu lassen, von denen die USA profitieren und an denen sie verdienen. Daher kann man mit Fug und Recht sagen, dass die USA „bis zum letzten Ukrainer“ gegen Russland kämpfen.

Was derzeit in der Ukraine geschieht, kann man ohne Übertreibung als Dritten Weltkrieg bezeichnen, denn der Westen führt einen Wirtschafts-, Diplomatie- und Informationskrieg gegen Russland. Dank der Angst vor einem Atomkrieg schickt der Westen keine eigenen Soldaten, aber er schickt praktisch alles an Waffen, Geheimdienstinformationen und Know-How an die Ukraine, was er hat.

Vor dem Zweiten Weltkrieg herrschte in den USA die Große Depression, der Zweite Weltkrieg hat sie beendet. Das ist durchaus mit heute vergleichbar, denn die USA haben in den letzten Jahren wirtschaftlich geschwächelt und international an politischem und wirtschaftlichem Einfluss verloren.

Sollte der Westen Russland besiegen, dürften Europa und Russland wirtschaftlich am Boden liegen, während die USA finanziell genesen dürften und möglicherweise sogar die Kontrolle über die russischen Bodenschätze erlangen würden, wie sie sie in den 1990er Jahren unter Jelzin bereits hatten. Die USA wären wieder die unangefochtene Nummer eins in der Welt und mit der damit einhergehenden Kontrolle über die meisten Bodenschätze der Welt könnten sie auch problemlos gegen China, den dann letzten Verbleibenden Konkurrenten, bestehen.

Das dürfte in etwa der Plan der US-Geostrategen sein, denn deren Ziel ist weiterhin die „Worldwide Dominance“ – also der Weltmachtanspruch – der USA.

Die Frage ist daher nur, ob der Plan der USA aufgeht und ob Russland besiegt werden kann. Derzeit zumindest sieht ganz und gar nicht danach aus.

Die Ukraine als Opfer der US-Politik

Die Ukraine ist das Bauernopfer, auf dessen Gebiet dieser Kampf in einem heißen Konflikt ausgefochten wird. Und egal, wie es ausgeht, eines ist sicher: Aufgrund der Lend-Lease-Vereinbarungen wird die Ukraine wirtschaftlich in den nächsten hundert Jahren sicher nicht wieder „auf die Füße“ kommen, denn die Schuldenlast wird für das Land untragbar sein.

Es gibt jedoch ein „Aber“: Ob es nach diesem Konflikt noch einen ukrainischen Staat geben wird, ist keineswegs sicher. Wenn es jedoch keinen ukrainischen Staat mehr gibt, kann der auch keine Schulden zurückzahlen und die Menschen in dem Land würden wahrscheinlich in weit mehr Wohlstand leben, als in einem ukrainischen Staat, auf dem diese Schulden lasten.

Aber die USA haben ja noch die EU, die einspringen könnte, wenn zum Beispiel Teile eines zerfallenden ukrainischen Staates an Polen gehen. Die USA dürften sich schadlos halten, denn dass sie das können, haben sie in den letzten hundert Jahren immer wieder bewiesen.

Dafür, wie geschickt sie das getan haben, will ich abschließend noch ein Beispiel zeigen.

Der Marshallplan

Im Zuge des Marshallplans bekamen die westdeutschen Besatzungszonen 1948 und die neu gegründete Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1952 insgesamt 1,4 Milliarden Dollar. Nach heutiger Kaufkraft wären das ca. 14 Milliarden Dollar. Allerdings musste Deutschland den USA gleichzeitig die Kosten für die Besetzung Deutschlands erstatten. Zahlen dazu sind nicht leicht zu finden, aber allein 1950 waren das 4,5 Milliarden D-Mark, oder nach damaligem Kurs etwa 1,1 Milliarden Dollar.

Das bedeutet, dass Deutschland den USA an Besatzungskosten in der Zeit des Marshallplans weit mehr für die Besetzung des eigenen Landes bezahlt hat, als es gleichzeitig im Zuge des Marshallplanes aus den USA bekommen hat. Die Deutschen haben ihren Anteil am Marshallplan also praktisch selbst bezahlt, sagten den USA aber brav „Danke“ für die angebliche Hilfe, für die sie selbst bezahlt haben.

Wenn es Sie interessiert, recherchieren Sie selbst, was Deutschland aus dem Marshallplan erhalten hat und wie viel die Bundesrepublik bis 1955 für die Besetzung durch die USA bezahlt hat. Nach 1955 war die Bundesrepublik offiziell kein besetztes Land mehr und die Kosten, die die Bundesrepublik den Alliierten danach überwies, wurden nicht mehr „Besatzungskosten“ genannt, sondern „Kosten für die Stationierung der Nato-Truppen“.

Aber damit nicht genug: Auch vor Beginn des Marshall-Plans und nach seinem Ende haben die Deutschen weiterhin für die Kosten der Stationierung der US-Truppen in Deutschland bezahlt.

Die Bundesregierung behauptet heute, sie wisse nicht, wie viel sie den USA jährlich für die Stationierung der US-Truppen in Deutschland bezahlt, weil die deutschen „Zuschüsse“ auf Bund, Länder und Kommunen aufgeteilt sind. Das dürfte allerdings gelogen sein, denn 2008 hat die deutsche Botschaft in Washington noch stolz gemeldet, den USA pro Jahr eine Milliarde zur Erstattung ihrer Kosten für die Stationierung der US-Truppen in Deutschland zu überweisen. Sogar ein Factsheet hat die deutsche Botschaft damals dazu veröffentlicht.

Eines ist sicher (und ich fordere jeden auf, mir das Gegenteil zu belegen): Die USA helfen niemandem, sie denken nur an ihren eigenen Vorteil. Sie sind allerdings Weltmeister darin, die Ausbeutung ihrer „Verbündeten“ als Hilfen der USA zu deklarieren.

Das gilt, wie man recht leicht erkennen kann, auch für die „Hilfen“, die die USA der Ukraine derzeit in Form von Waffen und Geld schicken.

Das mit dem Marshallplan habe ich mir keineswegs ausgedacht, sogar Arte hat darüber mal eine Doku gemacht, die allerdings nicht zur besten Sendezeit gezeigt wurde. Ich empfehle die Doku für einen interessanten Fernsehabend.

Marshallplan gefährliche Waffe des US Imperialismus Doku ARTe

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

177 Antworten

    1. Finanziert wurde der Marschallplan übrigens mit Nazi-Raubgold:
      „Dienstbereit – Nazis & Faschisten im Auftrag der CIA (arte Dokumentation) “
      youtube .com/watch?v=plvCUt9SDD8&t=900

      1. „Nazis und Faschisten“ haben diese „brd“ doch erst aufgebaut – unter yankee-Kontrolle versteht sich – wie z.B. olle Gehlen den MAD („Die graue Hand“ als Buch dazu) … – oder ebendiese Nazis und Faschisten für die Atombombe und die Raketentechnik bei den yankee’s zuständig waren… – oder Adenauer und seine braune Vergangenheit …und …und …und.

        Konsequenter wurden diese Nazi’s in der DDR verfolgt – deswegen auch der nachträgliche Pssus eines angeblichen „Unrechtstaates“ – wobei der west-Teil da bei weitem Schlimmer war – Berufsverbote für DKP’ler und noch viel mehr…

        1. @Vlad

          Dieser angebliche „Unrechtsstaat“ kam so vorsichtig 2012 ab & zu mal vor da gab es mal eine Anfrage an den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages & die schrieben glattweg, dass die DDR KEIIN Unrechtsstaat war obwohl es natürlich ( wie in JEDEM Staat der Welt) auch zu Unrecht gekommen ist…..

          Irgendwie haben die Grünen diesen Begriff gekapert & unter die Leute geworfen….leider waren damals schon viele geistig behinderte in DE unterwegs deshalb tut man heute so als ob das ein „echter Begriff“ ist….

          1. Irgendwie kann ich mich noch daran erinnern, daß das im Bumseltaach so beschlossen wurde – die DDR wäre ein Unrechtstaat gewesen – und man zwang sogar „Die Linke“ zur öffentlichen Anerkennung dieses Schwachsinnes…

          2. Sorry, aber es ist eine Beleidigung für alle wirklich geistig Behinderten, mit skrupellosen, SEHR bewusst handelnden Schreibtisch-Massenmördern in einen Topf geworfen zu werden!

            PS: Und – nein! Auch alle Arten von Tieren oder (übrigens lebenswichtigen!) Körperöffnungen haben einen solchen Vergleich nicht verdient!

            1. @kulinux

              Sie haben eindeutig Recht! Aber die Sprache ist noch nicht erfunden worden, in der man es besser ausdrücken könnte!
              Selbstverständlich weiß der gesunde Menschenverstand, dass es sich ‚hierbei‘ um bewußt gewollte geistige Einschränkungen geht, die man sich freiwillig erarbeitet hat um sein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu pflegen, teilweise um seine eigene Gier nicht durch ehrliche Arbeit befriedigen zu können.

    2. Speichern. Ausdrucken. Unters Kopfkissen legen. Wege suchen, wie man es weiter verbreitet.

      VladTepes sagt:
      7. Januar 2023 um 16:29 Uhr
      …gut recherchiert. 👍👍

      2X Daumen Hoch reicht hier nicht. Ich bin mehr als nur beeindruckt. Meines Wissens die beste Zusammenstellung in Schriftform der Fakten in Bezug auf das Funktionieren des Regelbasierenden Systems, was ich je gesehen habe..

      Von Władysław Bartoszewski wusste ich viel über das zerbrechliche System in dem speziell die Westeuropäer leben. Er hatte die Gabe, den Inhalt eines Buches mit 200 Seiten in einer Schulklassen-Stunde den Schülern zu erzählen, dass es mucksmäuschenstill war…und der Großteil der Klasse es verstand. Persönlich 3 mal miterlebt.

      Zu der Zeit war er Beauftragter der polnischen Regierung für die Polnisch-Deutschen & die Polnisch-Israelischen Beziehungen. Vorab war er 2 x polnischer Aussenminister 95 & im Jahre 2000 . Viele Gespräche konnte ich mit ihm führen. Insbesondere immer dann, wenn ich aussenpolitische Entscheidungen der Polen nicht verstand. Und er erklärte in seiner Art vom delikatny system….

      https://de.wikipedia.org/wiki/W%C5%82adys%C5%82aw_Bartoszewski

      Nun.. er starb 2015. Und gerade seit dem Maidan … hörte ich – tatsächlich bis wenige Tage vor seinem Abgang- Worte von ihm, die sogar mich erschreckten. Bisher sind seine Schlussfolgerungen noch nicht eingetroffen. Wahrscheinlich lag es an der przebiegłość ( Verschlagenheit) einer gewissen Politikerin ….

      Na ja… Mit dem Berliner-Sauhaufen in 2022/23 …

      Zurück zum Artikel…. Wahrscheinlich der wichtigste, den Röper geschrieben hat. Er sollte dran bleiben beim Denken. Corona hin-Corona her… Alles Scheißdreck gegen die Wahrheit, die sich fast jeder Grundschüler aus dem Artikel kann herauslesen. Denke, er könnte es in einem kleinen Taschenbuch zusammenfassen…..

      1. So. Mein Arbeitsjahr 2023 beginnt. Autobahn und Flugplatz rufen. Ein alter Sack hat einiges noch lernen können von einem Wahl-Petersburgen in den Wochen der Ruhe. Aber auch von so manchem Kommentar. Bleibt gesund. Vielleicht findet sich ja irgendeiner gerade auf solchen Seiten wie die von T.R., der bessere Ideen und Umsetzungskraft haben als unsereins… Wäre toll.

  1. Ja, es ist erstaunlich, dass international viele Journalisten schon darüber schrieben, die EU zahlt für die Waffen, die die USA nach Kiew schickt usw…. nur dt. Journalisten scheinen da minderbegabt zu sein…..

    Der Westen ist einfach verloren……dumm geboren & nichts dazu gelernt…..

    1. Die EU finanziert schon immer die Völkermorde des US-Imperiums – vorallem durch den Kauf von US-Kriegsanleihen.

      „How America will get Europe to finance its 2002-03 Oil War with Iraq

      This book was the first to explain how America has obliged other countries to finance its payments deficit, including its foreign military spending and its corporate buyouts of European and Asian companies. The Treasury-bill standard enables America to import goods far beyond its ability to export, providing the United States with a unique form of affluence achieved by getting a free ride from Europe, Asia and other regions. When British exporters (or the owners of companies or real estate being sold for dollars) receive more dollars, for instance, the recipients turn these payments over to the Bank of England for sterling. The Bank of England in turn invests these dollars in U.S. Treasury bonds, receiving a relatively small interest rate. There is no alternative for how to spend these dollars now that the gold option has been closed. America has found a way to make the rest of the world pay for its imports, and indeed pay for its takeover of foreign companies, and most imminently to pay for its new war in the Middle East.“
      michael-hudson .com/2003/03/press-release-super-imperialism/
      michael-hudson .com/wp-content/uploads/2010/03/superimperialism.pdf

  2. Wenn wir in naher Zukunft das neue, internationale, Rubel geführte Zahlungssystem benutzen, sind auch diese Zahlungen nicht mehr so schrecklich.
    Der Euro wird 1:1 zum Rubel konvertiert, der Dollar wird bei ungefähr 1:100 000 oder mehr gegenüber dem Euro/Rubel liegen, also keine Panik.
    Ausserdem wird es Sanktionen in die Gegenrichtung geben.
    (Manchmal träume ich tag; ist aber entspannend)

    1. Wie damals werden die Währungen auf Gold bewertet.
      Gold hat immer mindestenz den Wert den es zur Förderung braucht.
      Und die geförderte Goldmenge ist jährlich begrenzt.
      Ende Gelände für unbegrenztes Fiat-Geld drucken.

  3. »Die Bundesregierung behauptet heute, sie wisse nicht, wie viel sie den USA jährlich für die Stationierung der US-Truppen in Deutschland bezahlt, weil die deutschen „Zuschüsse“ auf Bund, Länder und Kommunen aufgeteilt sind.«

    Der war gut!

    1. Nu das US-Verteidigungsministerium vermißt dem Vernehmen nach doch auch einige zig Milliarden, die Suche war bisher erfolglos – aber man arbeitet daran, allerdings schon etwas länger – derweil verbreitet man verhaltenen Optimismus …

      1. an Humml:

        Genau.
        Auch das Pentagon suchte und sucht nach verschwundenen Geldern.
        Das erste Mal kurz vor 9/11. Da aber die ganze Buchhaltung genau in den renovierten Gebäudeteil des Pentagons, welcher an 9/11 zerstört wurde, umgezogen war, hatte sich das Thema damals dann erledigt.

        Nun suchen sie wieder nach verschwunden Geldern. Schliesslich ist in den etwas mehr als 20 Jahren bereits wieder ein erkleckliches Sümmchen zusammen gekommen. Mal schauen, was sie sich dieses Mal einfallen lassen.

        🌺

        1. Die verschwundenen Gelder belaufen sich auf mehr als 1 Billion $. Das war der Grund, warum mit zwei Flugzeugen drei Gebäude in New York vernichtet wurden und im Pentagon einen Abteilung von dem Flugzeug, daß sich in Staub auflöste, gründlich zerstört wurde.
          Ich glaube, jetzt sind sie wieder auf der Suche – mal sehen, was demnächst passiert.

          1. Wegen der bevorstehenden Untersuchungen im Pentagon musste das angebliche Flugzeug, das eigentlich aus der Richtung kam, von der aus es direkt ins Büro des Verteidigungsministers hätte fliegen können, ja eine akrobatische Schleife fliegen (von der fast alle Militärpiloten und sonstige Spezialisten meinen, dass es eigentlich unmöglich ist – erst recht für jemanden, der nicht einmal eine Cessna fehlerfrei und sicher fliegen konnte…) und ausgerechnet in den gegenüber vom Ministerbüro liegenden Flügel rasen, dessen Wände gerade verstärkt worden waren. Und obwohl man in den Fotos von der „Einschlagstelle“ (die zu klein für einen Jet war …) in den aufgerissenen Räumen unbeschädigte Schreibtische mit Papier drauf sehen konnte, ist nicht nur das ganze Flugzeug samt Insassen und Gepäck „verdampft“, sondern auch – natürlich ganz zufällig – die Unterlagen, die man für die Suche nach den 3 Billionen gebraucht hätte. So ein PECH aber auch, nicht wahr? (Aber wer glaubt, dass das kein Pech war, ist ein Verstörungstheorieschwurbelgedankenverbrecher … so wie ich ;-))

      2. Das sind nicht „einige zig Milliarden“, sondern einige Tausend = Billionen (US-engl. „trillions“): Die von Aletheia genannten „Funde“ nicht nachweisbarer Ausgaben, die Rumsfeld am 10.09.2001 öffentlich gemacht hat – und deren Vernichtung am Tag darauf leider, leider eine weitere Aufarbeitung verhinderte –, lagen bei 3 Billionen, also 3.000 Milliarden oder 3.000.000 Millionen.
        Inzwischen hat das Pentagon zugegeben, dass es für über 20 Billionen KEINE Nachweise über die Verwendung finden kann. Das sind, über die letzten ca. 20 Jahre gerechnet, ungefähr 10$ pro Tag und pro US-Bürger: vom Kind bis zum Greis. Ich kenne dort drüben Leute, die haben nach Abzug von Miete, Energie, Kosten fürs unverzichtbare Auto … nicht einmal soviel zum Leben bzw. zur Ernährung übrig. Unter anderem, weil ihnen eben jeden Tag 10$ weggenommen werden. Und das ist nur der Betrag, dessen Verbleib das Pentagon nicht nachweisen kann … darüber hinaus haben sie ja auch noch „reguläre“ Ausgaben wie Gehälter oder ganz normale Waffenkäufe, für die sie bestimmt „richtige“ Rechnungen haben …

  4. Das ist ein super Artikel und womöglich der beste, den ich hier gelesen habe.

    Manche Deutsche haben Ami Flaggen im Schrebergarten oder bekunden ihre Affirmation des amerikanischen Terrorismus auf ähnliche Weise, ohne zu wissen oder auch nur wissen zu wollen, daß sich dieser Terrorismus auch gegen Deutschland richtet, und sogar gegen aufmüpfige, ungehorsame oder unliebsame Repräsentanten der BRD.

    Das ist möglich, weil die großen Züge der Geschichte im BRD Dunkeldeutschland nicht gelehrt und nicht verstanden werden.

    Daher ist es immer gut, etwas über die durch und durch egoistischen und niemals altruistischen Machenschaften der USA in militärischen Dingen zu erfahren, wo die Folgen besonders brutal sind. (Natürlich ist der Egoismus auf allen anderen Gebieten genauso ausgeprägt; man kann sogar sagen, daß Finanz, Kultur, Sport usw. von den USA gewissermaßen militarisiert werden.)

    Vom Leih & Pacht Gesetz (Lend/Lease) wird der eine oder andere in der Schule mal gehört haben. Aber erklärt wird dort nichts, da die Deutschen systematisch nicht in die realen Spielregeln der geopolitischen Welt eingeweiht werden sollen, sondern in einer moralinversifften Pseudowelt sich über alles möglichen Mißstände und Skandälchen ereifern sollen (Empörungs-Management nach Mausfeld), welche die „freie Presse“ in allen Saucen serviert und kredenzt.

    Daher danke für diesen Artikel!

    Da es thematisch gut paßt und viel zu wenig Leute sich für dies Thema interessieren, poste ich wieder einen Link auf die F-35/Atomwaffen Geschichte, die eine weitere Entwicklung nehmen wird.

    https://t.me/Atombombe/38

    Bitte die dort verlinkte kurze Telegraph Seite lesen. Danke sehr.

          1. …die Pläne für einen nuklearen Schauplatz in Europa – speziell Deutschland – liegen seit den 70-er Jahren fertig in den Schubladen des nato-Hauptquartiers – das kann man immer noch nachvollziehen, wurde noch nicht im Net „eliminiert“, da auch in Zeitungsarchiven vorhanden… 😤😉

            1. Diese Pläne für ein nukleares Schlachtfeld sind Teil der nuklearen Lügenpropaganda.

              Haben Sie sich nie gefragt, wieso alle weiter konventionell rüsten, wenn doch übermächtige Atomwaffen existieren? Wieso in der BRD zu Zeiten des Kalten Krieges allerlei Landsperren gegen Panzerarmeen gebaut wurden? Wieso die USA überall auf der Welt militärische Stützpunkte unterhalten, die Punktziele für Atomwaffen darstellen, die einfach per Pizza Taxi angeliefert werden können? Wieso es überhaupt freien Güterverkehr auf der Welt geben kann, wenn doch in jedem Container eine sogenannte Wasserstoffbombe stecken könnte, die eine ganze Großstadt wie Hamburg, New York oder Los Angeles vernichten könnte?

              Oder was die sogenannte „Atomwaffenfähigkeit“ bei militärischem Gerät technisch und konkret bedeuten soll?

              https://t.me/Atombombe/37

  5. Was zweimal funktioniert hat, muss nicht auch ein drittes Mal gut ausgehen.
    Die Verschuldung der Ukraine lässt nur noch einen Neuanfang mit der erklärung des Staatsbankrotts und nach Neubeginn Verstaatlichung des jetzt verkauften Tafelsilbers zu.
    Damit drohen den Banken und Staaten der Unterstützer gewaltige Abschreibungen. Sicherlich kann die US regierung dann ihren Bürgschaften nachkommen aber wovon? Mit der Ausgabe neuer Staatsanleihen, die wegen gesunkener Nachfrage (einige Länder kaufen keine US Staatsanleihen mehr) und gesunkenen Vertrauen in die US Währung mit sehr hohen Zinsen verkauft werden müssten. In Europa sähe es ähnlich aus. Damit nöähert man sich weiterhin dem Zusammenbruch des Finanzsystems und wie die USA ihre Wirtschaft ankurbeln wollen ohne den Wettbewrbvorteil des starken Dollars im Rücken zu haben …. ich weiss es nicht.

    1. @hector
      Nach dem Lesen des Artikels kam mir der Verdacht, daß wir so was von im A….sch sind.
      Demnach, egal es ausgeht, dürfte D erledigt sein.
      Der Eifer mit dem gewisse bildungsferne PolitikerINNEN an der Demontage arbeiten dürfte sich auch auf den zukünftig für sie zu erwartenden Judaslöhnen in ihrem gelobten Land erklären.
      In dieser Größenordnung werden die dreißig Silberlinge millionenfach vergütet.

      1. @Hamball
        „Nach dem Lesen des Artikels kam mir der Verdacht, daß wir so was von im A….sch sind.“
        Das dürfte wohl der Fall sein.

        Die positive Nachricht ist: Dieses ganze System, wie wir es momentan kennen, ist nicht mehr reformierbar.
        Erst wenn es komplett zusammenbricht, kann ein Neustart erfolgen. Und diesmal wohl ohne großen Bruder,
        der dann genug im eigenen Land zu tun hat.

              1. @Vlad
                🤭 die werden nach einer Woche feststellen, wie toll das Leben auf dieser Welt sein knn & Bauklötzer staunen was es alles in der Realität gibt, wovon sie noch nie etwas gehrt/gesehen/ gewußt haben…. Sie werden glauben, sie sind die 1. Menschen 😂

                1. Ich denke eher – wenn denen nach einer Woche durch Zufall ein Hammer in die Hände gerät – werden die den nicht etwa dazu benutzen einen Nagel in ein Brett zu schlagen, nein – die werden den wohl eher dazu benutzen, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen… 😤😝

                2. Dein Optimismus in allen Ehren … aber eine (Schreibtisch-)Simulation im Großraum Basel hat vor ein paar Jahren gezeigt, dass nach 3-4 Tagen ohne Strom die Zivilisation zusammenbricht und die Leute sich in marodierenden Horden gegenseitig die letzten Lebensmittel und Wasservorräte abjagen werden. Ähnlich wie in Mad Max …
                  Na gut, seien wird großzügig und sagen: nach 7 Tagen.
                  Das wird Tote geben … sehr viele. SEHR VIELE TOTE. Und die werden nicht sanft einschlummern …
                  Und die meisten Menschen werden dann erst merken, dass sie auf die dabei entstehenden Bilder durch die Zombie-Filme vorbereitet wurden oder vielleicht sogar werden sollten. Nur dass sie nicht auf der Seite der „Überlebenden“ stehen, die sich mit allen verfügbaren Waffen gegen die Zombies verteidigen, sondern dass sie selbst die Zombies = hungrige, durstende, kranke Massen sein werden, die bereit sind, alles zu tun, um für sich und ihre Kinder das Überleben zu sichern. Kannibalismus eingeschlossen.
                  Und gegen die werden sich die Reichen und ihre Knechte „verteidigen“.
                  Dass das kein Hirngespinst von mir ist, sondern in diesen Kreisen bereits seit Jahren diskutiert wird, belegt ein Artikel von Douglas Rushkoff (inzwischen auch zu einem Buch erweitert):
                  https://onezero.medium.com/survival-of-the-richest-9ef6cddd0cc1

              2. Zeigellos ist der Entzug jeglicher Energie eines der wichtigsten Machtmittel die westlichen Massengesellschaften zu steuern oder zu vernichten.
                Die Block-Parteien haben das immerhin erkannt oder werden dementsprechend gesteuert.

              3. Sie werden aggressiv werden und auch noch den Rest, der geblieben ist, zerstören. Danach werden sie verhungern oder von den Gästen, die sie sich in ihre „Willkommenskultur“ ins Land geholt haben, erschlagen werden.
                Gut so, ist nicht schade drum.
                Ob aber die wirklichen Täter auch ihre gerechte Strafe bekommen, dem bin ich mir nicht so sicher. Die Täter in USA und GB sind noch immer davon gekommen.
                Für den Rest wird es unverdient katastrophal.

          1. In der Tat.
            Das Versorgungs- und Konsumsystem ist äußerst fragil. Fallen die ersten Stützen der Logistik und der fremdgesteuerten Alimentierung kommt es zu einer, milde ausgedrückt, interessanten Situation.
            Da sind der Phantasie wohl kaum Grenzen gesetzt.

            1. So ist es. Und der Staat wird mit massiven Repressionen gegenwirken, etwa bei der Bargeldabschaffung (ein perfektes Druckmittel) und dem Test, ob der Puma vielleicht auf deutschen Straßen länger durchhält (ist ja nur Terrorbekämpfung und damit verfassungsrechtlich gedeckt).

              Aber selbst wenn nicht: Diese Inflation (9,2% im EU-Standard; 8,4% nach deutschen Berechnungen) noch zwei, drei Jahre. Dann gehen alle Sozialverbände endgültig am Stock. Und dann wird’s so oder so für 5o-6o% der Deutschen sehr interessant. Da braucht es noch nicht mal Stromausfälle.

              Das sind spannende Zeiten, auf die wir da zusteuern. So oder so: Scholz hat mit „Zeitenwende“ zum ersten Mal in seiner politischen Karriere den Nagel auf den Kopf getroffen.

              1. Ich halte die Hoffnung auf eine Teuerung von unter 10% für unrealistisch.
                Die weltweiten Missernten, bei weiterer Verknappung der fossilen Energieträger in Nordamerika und Europa (exklusive Russland), werden die Inflation darüber halten. Trotz der einsetzenden Depression im Konsum- und Investitionsgüterbereich sowie den Dienstleistungen.

              2. Zwei-drei Jahre halte ich für VIEL ZU OPTIMISTISCH. Spätestens seit Afghanistan, eigentlich schon seit dem Versagen im Irak und in Libyen, weiß alle Welt, dass die US Army ein Papiertiger ist, der nicht mehr in der Lage ist, die Interessen des US-Kapitals (vor allem: Festhalten am Dollar) weltweit oder sogar auch nur in einzelnen Ländern durchzusetzen. Dass es nicht längst zu einem Zusammenbruch des Dollars und daran hängend: des Euro gekommen ist, liegt vor allem daran, dass China noch vor kurzem über 1 Billion US-Dollar „auf der hohen Kante“ hatte: Ein Versuch, dieses wertlose Papier in Massen abzustoßen hätte zu einem Verfall geführt, der den Wert von Chinas $-Reserven quasi auf Null gesetzt hätte. Dafür hatte man aber mal Waren produziert und geliefert, die man / China nicht einfach abschreiben wollte oder konnte. Inzwischen hat China aber diese $ großzügig dafür verwendet, anderswo im Rahmen der „neuen Seidenstraße“ massiv Infrastruktur aufzubauen oder aufzukaufen, d.h. es hat seine $-Reserven zielstrebig abgebaut. Ein weiterer Grund für die chinesische Regierung, den $ nicht einfach fallen zu lassen, dürfte das zu erwartende Chaos sein, dass dann weltweit eintreten und zu (meist wohl lokalen, aber bei Atommächten wie Indien, Pakistan und Israel auch zu nuklearen) Kriegen mit Milliarden Toten führen wird.
                Aber jetzt ist es eigentlich nur eine Frage von vielleicht wenigen Tagen: Nicht, weil China seine $ auf den Markt wirft, sondern weil auch die anderen Länder = der Rest der Welt, auf den die „goldene Milliarde“ (Putin über die Einwohner des Wertewestens) rassistisch-hochnäsig herabschaut, merken, dass sie weder die $ noch die € brauchen, um irgendetwas kaufen zu können, was sie nicht auch woanders günstiger bekommen können: Von Rohstoffen (die EU und USA nicht einmal in ausreichendem Umfang für den eigenen Verbrauch besitzen) bis zu Produkten, die man in China und anderswo inzwischen billiger und besser herstellt, und vor allem Lebensmittel: Die „Überproduktion“ im Wertewesten, die wegen viel zu hoher Erzeugerpreise nur mittels Subventionen den Weltmarkt überschwemmen konnte, wird mangels Dünger (zu dessen Herstellung man Erdgas benötigt) im nächsten Jahr schon massiv einbrechen = selbst die Agrarprodukte werden „wir“ nicht mehr als Druckmittel nutzen können, weil wir sie gar nicht mehr liefern könnten, selbst wenn wir „wöllten“.
                Es ist praktisch jede Sekunde möglich, dass der „Rest der Welt“ (= 90%) merkt, dass er uns nicht braucht und uns nach knapp 500 Jahren Terrorherrschaft einfach „abschüttelt“.
                Das Einzige, was „wir“ dann noch machen können – und was ich den „Falken“ in den USA auch zutraue –, ist: „der Welt den Stecker ziehen“ = einen nuklearen Weltkrieg anzufangen nach dem Kindergarten-Bully-Motto: „Wenn ich die Welt nicht beherrschen kann, soll sie auch kein anderer haben!“
                We’re doomed. Und zwar sowas von … 

            2. @hamball
              Das wir im Arsch sind, steht für mich auch fest. Dass dies geplant durch den Oberbau ausgenutzt wird, kann ich mir so nicht vorstellen. Der Abbau sozialer leistungen und des Lebensniveaus im allgemeinen soll ja langsam erfolgen um nicht zu viele Gegenproteste zu provozieren. Dieses langsame wird aber nicht mehr lang zu halten sein und im großen Knall enden….
              Mir sind die russischen Äußerungen von russischer Seite, dass Deutschland und Frankreich an den Donbass zahlen werden, nachdem Merkel und Hollande mit ihrem Ätsche Bätsche um die Ecke kamen auch zu direkt und halboffiziell. Es gibt da wohl auf russischer Seite einen Plan … ob der immer noch Europa von Murmansk bis Wladiwostock heisst … warum nicht?
              Heute 0 Uhr läuft der Waffenstillstand von russischer Seite aus. Obwohl die Ukraine schoß und es Gegenfeuer gab, ist so ein Waffenstillstand die geeignete Maßnahme den Soldaten eine Ruhepause zu gewähren, Munition für die verschiedenen Artilleriesysteme aufzufüllen und vorzuhalten und im rückwärtigen Raum die Truppen letztendlich zu ordnen. Der countdown auch für uns läuft … ob sie nun morgen schon oder erst übermorgen anfangen zu zählen ist dabei völlig Wurscht.
              Mit Litauen hat jetzt übrigens der erste der drei giftigen baltischen Zwerge eingestanden, dass er weder innenpolitisch noch ökonomisch in der Lage ist, der Ukraine weiter Unterstützung zu gewähren….

    2. Einen Staatsbankrott wird man schlicht nicht hinnehmen. „Nachfolgestaat“ und so. Also zumindest in den USA. Die EU gibt hingegen gern und reichlich. Vielleicht über immer sie ja die Kosten voll, um die Restgebiete der Ukraine „einzugemeinden“?

      Und sollte die Ukraine zerlegt werden (Polen), dann werden Gebietszuschreibungen nur mit Schuldenübernahmen gestattet. Polen wird’s wenig jucken, denn da spekuliert man sowieso auf deutsche Reparationen. Und Deutschland könnte das tatsächlich nutzen, um die absurde Forderung von … wie viel sind’s aktuell? … 1 Billion Euro vom Tisch zu bekommen. Ganz besonders, da Deutschland dank der NS-Sprengung ja nun von Polens Goodwill abhängig ist.

      Ich will nicht unken, aber mit miserablen volkswirtschaftlichen Denken hat man es in Deutschland bekanntlich. Nicht angefangen bei der Bevormundung Griechenlands die den deutschen Steuerzahler dank CDU und FDP Milliarden kostete, über die Bevormundungen Spaniens, Portugals, Italiens, die abermals Milliarden verschlangen und sicher nicht endend bei der Kostenübernahme für die Ukraine – hier aber als Gemeinschaftsfinanzierung der West-EU. (Die Nehmerländer, wie Polen, Litauen & Co werden da vor allem krähen, wenn ihre Nehmeranteile kraft fehlender Masse gekürzt werden sollten. Abgabenerhöhungen sind dank des Inflation Reduction Acts der USA absehbar nicht machbar. Also kann man nur weniger auf mehr verteilen.)

      1. Wie es aussieht, werden die Friedensverhandlungen mit Rußland, der VR China als Vermittler und einer postfaschistischen Ukraine stattfinden. Die Ukrainer werden mit dem ganzen Nazischmutz seit 2014 konfrontiert werden, mit Biowaffen, Planung des atomaren False Flag, Bruch von „Minsk“ und Angriffsplänen, sonstigen Naziverbrechen, dem Inhalt der Keller von Mariupol. Mit allem, was sich ausreichend beweisen läßt.

        Mit Ableugnung und den Gegenversionen des Naziregimes werden sie gegen Rußland und China nicht weit kommen. Je nach Beweislage werden sie es in aller Form bestätigen müssen.

        Ausweg: Sie können den Putsch durch feindliche Mächte und die faschistischen Besatzerregimes danach für illegitim erklären, alle deren Schulden und Eigentumsübertragungen annulieren und sogar für den Krieg seit 2014 Entschädigung durch die EU geltend machen.

        Die Ukraine war nichts als ein Opfer des Naziblocks. Dafür müßten sie die Neusortierung ihres bankrotten Failed State durch Referenden legitimisieren. Wiederaufbau und Kredite mit Hilfe Rußlands, Chinas, Türkei, BRICS-Bank, SOZ, EAWU.

        Alternative: Sie gestehen nur das Nötigste, halten sich weiter an die Verlierer (EU), verkaufen alles, was denen noch nicht gehört, auch noch an Black Rock & Co und stottern ihre Schulden ab. Die EU bietet an „Aufbauhilfe“ das an, was die Konzerne für die Einverleibung der Reste benötigen. Nun ja.

        Der propagandistische Erfolg wäre so durchschlagend und die Blamage der EU so total, daß Eurasien es sich einiges kosten lassen kann, auch die Begnadigung des ukrainischen Anteils an der Schuld.

        Die USA sind immer noch mächtig genug, sich herauswinden zu können, die werden auch alle Schwarzen Peter zur EU schieben. Und wir werden die Rechnung für Merkels Bekenntnis und den Rest bekommen.

        Merkel und ihr Anhang wissen, was da droht. Deshalb Durchhalten und weiter eskalieren, um die Russen doch noch irgendwie klein zu kriegen. Eine andere Option haben sie nicht.

        1. > Ausweg: Sie können den Putsch durch feindliche Mächte und die faschistischen Besatzerregimes danach für illegitim erklären, alle deren Schulden und Eigentumsübertragungen annulieren und sogar für den Krieg seit 2014 Entschädigung durch die EU geltend machen.

          Das wäre mal ein Schachzug. 🙂 „Wir wurden von den USA ferngesteuert. ‚Fuck the EU!‘ Ihr erinnert euch vage? Nun seid ihr gefickt. Wenn die USA etwas wollen, können sie sich ja an euch wenden. So, wie übrigens auch wir, was den Wiederaufbau des Landes betrifft. Wenn ihr zicken wollt, treffen wir uns vor dem IStGH. Dann werden wir ja sehen, wie rechtsstaatlich ihr seid. Von wegen Nichteinmischung, Vertragsgarantie, Unterstützung von Nazis und so …“

          > Rechnung für Merkels Bekenntnis

          Merkels klares Bekenntnis (ebenso Poroschenko und Hollande) hat meines Erachtens zur Deeskalation beigetragen.

          Immerhin entlastet es Putin massiv. Das ist gerade im abgeschirmten Westen, der sonst nur Endsieg-Propaganda gegen den absolut bösen bolschewistischen Jud Süß …. errrr … Putin um Augen und Ohren geschlagen bekommt, nicht zu unterschätzen.

          So kippt das Einverständnis der Bevölkerungen in Westeuropa mit den Handlungen der eigenen Regierungen immer schneller – auch dank Merkels Hilfe. Ich glaube daher etwa nicht, dass man noch viel mehr schwere Technik liefern wird. Selbst die aktuellen Zusagen sind ganz offensichtlich mehr zur politischen Beruhigung der Hitzköpfe und Lobbyisten gedacht.

          > Merkel und ihr Anhang wissen, was da droht. Deshalb Durchhalten und weiter eskalieren, um die Russen doch noch irgendwie klein zu kriegen. Eine andere Option haben sie nicht.

          In der Politik geht es um Gesichtswahrung. Derzeit hat man sich einfach so tief reingeritten (bzw. reinreiten lassen), dass es keinen anderen Weg gibt.

          Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, aber die französische Außenministerin hat verlauten lassen, dass Macron einen Tag vor seiner Ansage zur Lieferung der AMX mit Putin telefoniert habe. Ich(!) gehe davon aus, dass er – auch im Angesicht der Aussagen vor einigen Wochen hinsichtlich eines Verhandlungsweges – mit Putin abgesprochen hat, was er am darauffolgenden Tag tun wird.

          Immerhin weiß jeder, dass die USA mental auf dem Niveau eines 6-jährigen sind, der mit geladenem und entsichertem Revolver in der Hand im Haus nach Süßigkeiten sucht. Da trittst du nicht mal eben leichthin auf die Bremse, wenn du nicht lebensmüde bist.

          Mit anderen Worten: Ich sehe bereits Häretiker. Auch hier: dank Merkel, Hollande und Poroschenko.

          Und ja: Ich bin auch überzeugt, dass Merkel sehr genau wusste, was sie machte, als sie sich im Sommer und im Herbst zu diesen Äußerungen aufraffte. Ihr langes Zögern ist verständlicher, wenn man den Schaden an der eigenen Reputation berücksichtigt. Es dann noch einmal zu wiederholen, weil es im Kriegsgeschrei unterzugehen drohte, ehrt sie noch mehr. Gleiches trifft auf Hollande zu.

          Da bewegt sich im Hintergrund so einiges. Auch eine – sicherlich nur teilweise – Abnabelung von den USA.

          1. Ich bin immer noch der Ansicht, das Frau Merkel einen Deal für Minsk I und II hatte.
            Sie war während der gesamten Planungs- und Bauphase viel zu ruhig uns beharrlich gegenüber den Angriffen gegen das NS-Projekt, welches Kernstück ihrer Energiewende war.
            Jetzt, da der Deal aufgekündigt wurde, hat sie keine Veranlassung mehr ihrer Seite des Deals nachzukommen.

            1. Merkel hatte nie vor, NS2 in Betrieb gehen zu lassen. Erst hat sie die Fertigstellung behindert, wie es nur geht, dann die Regeln geändert, um die Inbetriebnahme zu behindern, und dann schlicht keine Betriebserlaubnis gegeben. Gegenüber den Behörden hatte NS2 ein Recht darauf, es gibt Verträge und alle Genehmigungen. Das hat Merkel gegen Recht und Gesetz von ganz oben angewiesen.

              Mein Gott, lassen sich die Leute von diesem intriganten verlogenen Stück hinters Licht führen.

              Wenn überhaupt, dann sollte NS2 nach siegreichem Ostfeldzug die Beute abtransportieren. Rußland sollte durch totale Wirtschaftsblockade und einen verlustreichen Krieg zum Kollaps gebracht werden.

              1. Teile Deine Einschätzung Merkels.
                Was aber alle vergessen zu haben scheinen: Sie ist 2003 zu Bush geflogen, um ihm als Oppositionsführerin zu versichern, dass Deutschland unter ihrer Kanzlerschaft mit in den Irakkrieg gezogen wäre. (Sie wusste evtl. nix davon, dass Schröder und Steinmeier den Amis nicht nur den einzigen „offiziellen“ Kriegsgrund geliefert hatten – „Curveballs“ Lügenmärchen über die „mobilen Biowaffenlabore“ –, sondern auch die Zielkoordinaten für Bunker und Bauten in Bagdad durch BND-Agenten = DE war sogar federführend an diesem Krieg beteiligt, während Schröder seinem Volk erklärte, er würde sich da raushalten…) Diese Aktion Merkels dürfte in der Politik-Geschichte weitgehend einmalig sein: Normalerweise gilt so etwas als Hochverrat, weil man sich als Opposition nun mal formell daran zu halten hat, dass die „gewählte“ Regierung den Willen der Volksmehrheit repräsentiert … *lach*
                Wie dem auch sei: Sie war damals schon bereit – und hatte das durch die CDU-Zustimmung zum Jugoslawien-Krieg ja auch schon bewiesen –, deutsche Jungs (und ein paar Mädels?) zum Ermorden Unschuldiger und zum Selbstermordetwerden irgendwohin zu schicken, wo das Imperium gerade etwas Kanonenfutter braucht(e): Sie ist eine Kriegsverbrecherin (wie alle deutschen Politiker und deren Parteimitglieder, die die „Auslandseinsätze“ der Bundeswehrmacht bewilligt oder unterstützt haben), die bis zum Hals im Blut Unschuldiger steht. Nach den Maßstäben der Urteile von Nürnberg gibt es für sie eigentlich nur eine … „Lösung“.
                Wer diese menschenfressende Hyäne (ach, ich wollte ja keine harmlosen Tiere mehr mit solchem Pack vergleichen …) immer noch für die harmlose, etwas vertrottelte „Mutti“ mit der „Politik der ruhigen Hand“ hält, ist ein Propaganda-Opfer, das das Denken bewusst eingestellt haben muss.
                Sorry, isso.

              2. > Merkel hatte nie vor, NS2 in Betrieb gehen zu lassen.

                Merkel hat gepokert, wie bei allem, was sie tat. Ihr war es persönlich völlig egal.

                Hätte es geklappt, wäre sie gefeiert worden; wäre es gescheitert; wäre es „nicht ihre Schuld“. Die deutsche Wirtschaft hat permanent wegen hoher Betriebskosten gejammert. Gerade die Energie-intensive Industrie. Und auch dem Pöbel waren die – dank NS relativ – geringen Preise mehr als recht.

                NS gab es ja mehr oder weniger nur, weil die Ukraine wiederholt zickig war, was die Durchleitung betraf. Das holt man sich aktuell mit Polen noch ein paar Nummern schärfer ins Haus. Der Unsicherheitsfaktor kommt noch mal oben auf die Preise drauf und addiert sich zu den Folgen des Inflation Reduction Acts der USA.

                > Erst hat sie die Fertigstellung behindert, wie es nur geht, dann die Regeln geändert, um die Inbetriebnahme zu behindern, und dann schlicht keine Betriebserlaubnis gegeben.

                Das entspringt der widersinnigen Theorie, es gäbe einen Diktator. Merkel konnte, so, wie jetzt auch Scholz, gar nichts „allein“ entscheiden. Jede politische Entscheidung ist zunächst reine Verhandlungsmasse. Und dabei wechseln durchaus auch die Prioritäten.

                Vorwerfen kann man ihr sicherlich, dass sie ihre Macht nicht daran abnutzen, das Projekt durchzuziehen. Doch es war den USA von Anfang an ein Dorn im Auge, denn es brachte die EU – und insbesondere Deutschland – in eine unabhängigere Position, ermöglichte in folgenden Schritten gar weitere Abnabelungen und Konkurrenzen; ganz besonders, da CETA & Co so einen schlechten Ruf hatten.

                Aber das ist deutlich zu hoch gegriffen. Da man für politische Entscheidungen nicht haftbar gemacht werden kann, und da der Amtseid gerichtsfest keine Bedeutung hat: Warum sollte sie ihrer Reputation schaden? Für einen Pöbel, der sowieso nur Undankbarkeit und Häme kennt, ganz egal, was passiert? Wirklich?

                Ich, an ihrer Stelle, hätte sicherlich nicht anders gehandelt: Was kümmert mich, was der Pöbel will, wenn der sowieso nur habgierig und wie ein (mentales) Kleinkind vom Moment getrieben ist? Heute will er dies, schon morgen will er das Gegenteil davon. Er ist leicht zu verführen und noch leichter zu belügen. Wozu also Kopf und Kragen riskieren und womöglich mit einem Pfeil im Kopf enden?

                Frage: Wie hätte der deutsche Pöbel vor, sagen wir, drei Jahren reagiert, hätte Merkel folgende Ansprache gehalten: „Liebe Landsleute NS2 steht vor der Fertigstellung. Es gibt jedoch mächtige Kräfte in den USA, die das verhindern wollen. Daher tritt Deutschland aus der NATO aus und wird die Seestreitkräfte zur Verteidigung der Pipelines gegen die USA in Nord- und Ostsee zusammenziehen. Der kommende Wirtschaftskrieg mit den USA wird uns alle viel Kraft kosten, zumal die Folgen wegen des irrationalen Handelns der USA völlig unabsehbar sind. Ich wünsche uns allen, dass die USA nicht auf ihren Patriot Act (Einmarsch des Militärs wegen Gefährdung der nationalen Sicherheit der USA) oder gar die Atomwaffendoktrin (möglicher Einsatz bei Gefährdung der nationalen Sicherheit der USA) zurückgreifen. Halleluja!“?

                „Begeisterte Jubelarien“ wäre dann sicherlich nicht die passende Phrase, oder?! Doch was war die Alternative zu „Wir werden NS verhindern. Wir haben die Macht dazu.“?

                Genau! Gehe so weit wie du halbwegs risikofrei gehen kannst; und dann schaue, ob du noch ein paar Schritte schaffst — und vor allem: wer genau und wie viele dann an deiner Seite stehen. Und genau das hat Merkel getan. Nicht mehr, das ist wahr. Aber auch nicht weniger.

                Zur Einordnung: Ich bin alles andere als ein Fan Merkels. Im Gegenteil: Ich sehe sehr viel kritikwürdiges. Doch NS hat nicht Merkel verkackt. Das war der deutsche Michel selbst. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie die mecklenburgische Küstenbarbie gerade im Westen für das unbedingte Festhalten an NS2 fertig gemacht wurde. Da stand nicht Merkel im Weg. Im Gegenteil. Es war der (west-)deutsche Michel angeführt von CDU, CSU und FDP.

                Frage: Kann man hier Texte formatieren? Und wenn ja, wie?

                1. Es versteht sich von allein, daß es nicht nur Merkel ist. Da gehört ihr ganzer Anhang in Berlin, Brüssel, anderen EU-Ländern und auch in Washington mit dazu, wo sie in manchen Fragen mehr zu sagen hatte als Trump.

                  Das „System Merkel“ hat die schwer fehlerhafte Demokratie der Ära Kohl und Schröder in eine bizarre Diktatur transformiert. Und Merkel war Diktatorin im Sinne als Chefin dieser Diktatur. In dieser Diktatur gibt es Mächtige und unterschiedliche Interessengruppen. Da bei denen aber alles nur Schauspiel und Lüge ist, ist das schwer zu durchschauen.

                  Über NS2 läßt sich sagen, daß sie die die Russen schon bauen ließ, daß sie aber keinesfalls vorhatte, Gas durch die Leitungen zu beziehen, solange es „Putins Rußland“ ist. Man sah ja auch, wie leicht es unserer Regierung fiel, die Leitung einfach sprengen zu lassen, als ihre Existenz im Sinne der Sanktionen und des „Durchhaltens“ als unpassend angesehen wurde.

                  Daß sie ihren ukrainischen Krieg mindestens seit 2015 herbeiintrigiert hat, ist ja nun amtlich. Man erinnere sich auch an die Kriegsreden Gaucks, wo rätselhaft blieb, Krieg gegen wen und warum eigentlich. Und der seitdem permanent aufgebauschte Haß gegen Rußland.

                  Bereits der €-Maidan und der Putsch waren derart aggressiv, unverschämt und anmaßend, daß Merkel, Steinmeier etc. damit untragbar waren. Dazu kommt, daß sie damit ein Naziregime installiert hatten, und die weiteren Gewalttätigkeiten gegen den Donbass.

                  Das Problem bei der Leitung sind keineswegs die USA, sondern die Lügenhaftigkeit und Intriganz unseres eigenen Regimes. Man entscheidet, mit Rußland und der Regierung Putin so eine Leitung zu bauen oder eben nicht. Es ist unsäglich, die Leitung zwar durch Putin bauen zu lassen, aber erst nach einem Krieg, der zu dessen Sturz führen soll, in Betrieb nehmen zu wollen.

                  Unter Trump ließ sich Putin nicht stürzen, da dem Merkelregime ohne die USA die nötigen Fähigkeiten fehlten, aber die Leitung drohte, fertig zu werden. Damit war Merkel in einem schweren Dilemma, und Trump hat sie auf den Pott gesetzt.

                  Nicht wegen der Leitung oder der Russen, sondern um dieses ihm feindliche Regime aufzumischen. Dieses Regime hat Trumps Außenpolitik nach Kräften sabotiert und zusammen mit Trumps Feinden in Washington dessen Sturz betrieben.

                  Gleichzeitig wollte dieses Regime die Leitung gar nicht haben, da aus dem vorher vorgesehenen Krieg nichts wurde, konnte das aber nicht sagen und keine sinnvollen Gründe für seine Verhinderungstaktiken angeben.

                  Also hätte Merkel nicht versucht, Putin und Trump gleichermaßen zu verarschen und sich dabei in ihrer eigenen Intrigenwirtschaft verstrickt, und hätte Trump nicht gewußt, daß ein Teil von Merkels Anhang die Leitung derzeit um Himmels Willen nicht wollte, hätten die USA überhaupt keine Einmischungsmöglichkeit bekommen.

                2. In manchem Teile ich deine Meinung, aber du verrennst dich massiv!

                  > Daß sie ihren ukrainischen Krieg mindestens seit 2015 herbeiintrigiert hat, ist ja nun amtlich.

                  Das ist es nicht. Schon ein Regierungswechsel auf eine moderate Regierung (oder eine Ernsthaftigkeit Selenskyis) hätte das zunichte gemacht.

                  Merkel hat das für sie übliche Spiel gespielt: Anstoßen, abwarten und dann die Fahne immer schön in den Wind hängen. Das hat sie immer so gemacht. Beim Atomausstieg genauso, wie bei allen anderen Sachen.

                  Ihr war es schlicht egal. Und wären die USA nicht so ungeduldig – und vor allem im Hinblick auf die Stärkung der EU so ängstlich – gewesen, hätte der Westen gewonnen. Es hätte nur 10, 20 Jahre länger gedauert.

                  Was du vergisst: Das Abkommen wurde ausgehandelt, als noch überhaupt nicht klar war, wohin sich das Ganze entwickelt. Die Ukraine war politisch, wirtschaftlich und militärisch praktisch non-existent. Alles, sogar ein (russisch finanzierter) Gegenputsch, war da noch möglich.

                  Merkel hatte sich dafür in die passende Position gebracht: Ganz egal, wie es kommt, sie würde „es genauso geplant“ haben. Autonome Teilrepubliken? Kein Ding, dafür gibt’s Minsk! Sieg der Westukraine? Kein Ding, dafür gibt’s EU-Annäherung! Sieg der „Alt-Mächte“? Kein Ding, dafür gibt’s die Mittlerposition zwischen EU und Russland!

                  Was damals niemand wusste oder auch nur ahnte: 8 Jahre Bürgerkrieg. Und kein Ende abzusehen. Denn DAS war der ultimative politische Fallstrick: Russland verlor nach 8 Jahren die Geduld. Und man schaffte es einfach nicht die Dinge vorher zu regeln. Trotz Aufrüstung und Ausbildung (durch die USA).

                  Und wann brachte Merkel ihr Statement? Genau! Nicht vor dem oder am Beginn des Krieges, weil es da schlicht vom Tisch gefegt und später als alter Hut zurückgewiesen worden wäre. Sondern zu einer Zeit, da die Stimmung anfängt zu kippen. Zu einer Zeit also, wenn es wahrgenommen wird. Wohlgemerkt: Im Westen.

                  Und danach hätte sie schweigen können. Hat sie aber nicht. Als sie merkte, dass es im Sommer fast ungehört verhallte (selbst im Kreml reagierte man zunächst für mich überraschend verhalten), setzte sie im Herbst noch einmal nach und plötzlich sprang auch Hollande aus der Deckung.

                  Das ist orchestriert, denn Merkel hat davon gar nichts. Im Gegenteil. Sie hätte einfach weiterhin schweigen können. Dann wäre es bei der Verschwörungstheorie geblieben. Nur kraft ihres Statements wurde es zu einem unbestreitbaren Faktum..

          2. Die USA hatten 2014 auch unschöne Pläne, aber keineswegs Merkels Ostfeldzug im Sinne. Da hat Merkel Obama nur hineinintrigiert und eingespannt. Nuland hat den Braten wohl gerochen, deshalb das „Fuck the EU“.

            Trump stand Merkels Plänen im Wege, da er nichts mit der Sache zu tun haben wollte, sie aber ohne die Amis und ihre Waffen nicht konnte. Deshalb haben die Deutschen Trump gehaßt, seine Außenpolitik sabotiert und wollten unbedingt Biden haben. Der ist schwach, aber kriegerisch und damit geeignet.

            Merkels „Bekenntnis“ war der absolute, totale Bruch mit Rußland. Besser als @ Humml kann ich es nicht ausdrücken; Zitat:

            *****
            „Selbstverständlich war die russische Führung von dieser Tatsache an sich überhaupt nicht überrascht. Das ist überhaupt kein Thema für diejenigen, die nur ein Quäntchen ihres Verstandes darauf verschwendeten, darüber nachzudenken, wie ein ordentlicher Staat mittels seines Apparates so durch die Geschichte manövriert wird. …

            Enttäuscht war [Putin] allein darüber, daß diese Tusse ihm das rotzfrech quasi ins Gesicht gesagt hat. Das hat etwas mit „Diplomatie“ zu tun – eine Kunst, die im Westen nicht nur auf staatlicher Höhe völlig verrottet ist.

            Er kann ja mal darüber nachdenken, wie er sich so fühlen täte, wenn da einer, der ihn offenbar beschissen hat, ihm das auch noch hämisch grinsend verbal auf’s Butterbrot schmiert.
            Davor kann man das in der Regel immer noch irgendwie „händeln“ – danach ist es damit fast immer vorbei …

            Der Bruch, der hier vollzogen wurde, ist in seinen Dimensionen überhaupt noch nicht absehbar – geht aber schon weit über den nach dem 2. Weltkrieg etablierten Ost-West-Konflikt hinaus“

            *****
            Merkels Eklat wurde von den politischen und diplomatischen Eliten der ganzen Welt zur Kenntnis genommen. Handschuh ins Gesicht geworfen. Die Russen verstehen „1941“. Dazu diese Selbstgerechtigkeit, sich für das hehre Ziel der Kriegsvorbereitung zu jeder Lüge und jedem Vertragsbruch berechtigt zu sehen.

            Merkel ist intrigant und erfahren, sie wußte, was sie tut. Es war, wie bei Nord Stream bezüglich der Sanktionen, die Sprengung einer Brücke, die einen Rückzug ermöglicht hätte. Verhandlungen sind nun nicht mehr möglich.

            Von russischer Seite wurden sie in der Folge kategorisch ausgeschlossen. Deutschland wurde von Sacharova und Medvedev offen mit den Nazis und der NSDAP gleichgesetzt. Es wurden militärische Gegenschläge direkt in die EU als Option genannt. Für Merkels Anhang bedeutet es, daß Durchhalten und Eskalieren die einzige verbleibende Option ist.

            Allerdings hat sich in der Reaktion auch die VR China massiv eingeschaltet. Verhandlungen mit der Ukraine soll es schon geben, aber die EU ist raus und wird auf den weiteren Gang der Ereignisse keinerlei Einfluß mehr haben.

            *****
            „Die derzeitige Situation in der Ukraine ist eine Folge der verlogenen Politik der französischen und deutschen Führung.“

            „Die von vornherein geplante Nichtumsetzung von Verpflichtungen, die im Rahmen eines internationalen Abkommens eingegangen wurden, ist nicht nur ein Verlust an Glaubwürdigkeit, sondern auch ein Verbrechen, für das sich die Unterzeichner der Minsker Vereinbarungen — Merkel, Hollande und Poroschenko — verantworten müssen.

            Und die Menschen in Europa müssen wissen, wem sie ihre Probleme zu verdanken haben: Mangel an Wärme, Strom, enorme Inflation, Schließung von Unternehmen.

            Nach Merkels Geständnis sind Deutschland und Frankreich moralisch und finanziell für die Geschehnisse in der Ukraine verantwortlich.

            Sie müssen der Bevölkerung des Donbass eine Entschädigung für acht Jahre Völkermord und Schäden zahlen.

            Aber das ist nur der Anfang.“

            Wjatscheslaw Wolodin
            (heutiger Sprecher der DUMA – 2010 unter Präsident Dmitri Medwedew stellvertretender Ministerpräsident und Chef des Generalstabs der russischen Regierung.)

            10.12.2022 18:36
            https://de.news-front.info/2022/12/10/deutschland-und-frankreich-zahlen-entschadigung-fur-bewohner-des-donbass/

            Wie Sie die Sache verstehen, ist mir völlig unbegreiflich. Aber letztlich auch ohne Bedeutung. Nicht Sie, sondern die Russen wie auch Merkels Anhang hier waren die vorgesehenen Empfänger der Botschaft.

            1. > Da hat Merkel Obama nur hineinintrigiert und eingespannt. Nuland hat den Braten wohl gerochen, deshalb das „Fuck the EU“.

              Das ist eine naive Verkehrung der Tatsachen!

              Merkel hatte genau NULL Interesse an Streit mit Russland. Im Gegenteil.

              Sie hatte aber auch kein Rückgrat. Am bezeichnendsten war das sicherlich in der Abhör-Affäre zu merken: Außer „Abhören unter Freunden geht gar nicht!“ gab es keinerlei Konsequenzen. Weder innenpolitisch noch außenpolitisch. Obwohl das ein klarer Warnschuss im Hinblick auf die Definition von „Freundschaft“ war.

              Die EU hat gegenüber den USA ausdauernd (und beinahe ausschließlich zum eigenen Nachteil) stets Appeasement-Politik betrieben. Das galt für die ehemaligen Ostblock-Staaten, die die USA als Erweiterung ihres Einflussbereiches wollten. (Kein einziger davon ist für die EU wirklich nützlich.)

              Das gilt auch für die Ukraine. Die NATO – wie stets allen voran die USA – wollte sie: Öl, Gas, schwarze Erde, Schwarzes und Asowsches Meer, 4oo km vor Moskau, direkter Zugang nach Zentralasien, noch dazu mit „klar prowestlich gepräger Mentalität“ (zumindest im Westteil), obendrein so korrupt und abhängig, dass man JEDERZEIT ALLES kaufen und fernsteuern kann, …

              Das war und ist der feuchte Traum eines jeden Imperialisten.

              Daher das „Fuck the EU!“, das in Europa durchaus Misstrauen weckte, aber von der Propaganda kleingehalten wurde.

              Den Putsch haben die USA bezahlt und orchestriert. Die Übergangs- und damit die Nachfolgeregierungen haben die USA festgelegt. Die EU wollte Klitschko, die USA wollten den Faschisten Jatzenjuk und den Oligarchen Poroschenko. Bekommen hat man Jatzenjuk und Poroschenko. Klitschko wurde, der Bedeutung der EU angemessen, Bürgermeister von Kiew.

              Und an dieser Fernsteuerung hat sich bis heute nix geändert. Die Ukraine bekommt ihre Propaganda aus dem britischen Empire und ihre Anweisungen aus der amerikanischen Botschaft. Die EU hat ihre übliche Rolle (übrigens eine typische SPD-Rolle): auf den Pöbel schießen und ihn kleinhalten, sich die Hände schmutzig machen, wo es heikel wird; und brav die Kassen öffnen, um gigantische Summen von unten nach oben und von rechts nach links über den Teich umzuverteilen.

              1. Die EU und die der EU verbundenen „Atlantiker“ der USA, dort als „Clinton-Lager“ oder „Pro-Europa-Kräfte“ gesehen, haben wie üblich die bösartigste Rolle an der Sache.

          3. P.S.: Ein Telefongespräch Macron-Putin gab es nicht laut Kreml. Jedenfalls nicht in den letzten drei Wochen, weiter zurück habe ich nicht gesucht. Das letzte mir bekannte war im Mai oder so. Nach einem eklatanten Vertrauensbruch Macrons bekam er die Ansage, daß weitere Kontakte nur noch durch öffentliche Erklärungen beider Seiten möglich sind.

            Hier die Reaktion der russischen Regierung zu Merkel:

            — Zum Interview der ehemaligen deutschen Bundeskanzlerin A. Merkel mit der „Zeit“

            Am 7. Dezember wurde eine „Enthüllung“ veröffentlicht, mit der wir unsere heutige Besprechung beginnen.

            Die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die mehr als 16 Jahren an der Macht war, war direkt an den Treffen im Normandie-Format und der Ausarbeitung der Minsker Vereinbarungen beteiligt. Und hier teilte sie mit, was Berlin wirklich dachte und von welchen Positionen aus es in dieser Richtung handelte.

            A. Merkel erklärte: „Das Minsker Abkommen von 2014 war ein Versuch … , der Ukraine Zeit zu geben. Sie haben diese Zeit genutzt, um stärker zu werden, was man heute sehen kann. Die Ukraine von 2014-2015 ist nicht die heutige Ukraine, die wir bei den Kämpfen in der Nähe von Debalzewo Anfang 2015 sehen konnten. Rußland hätte sie damals leicht einnehmen können. Ich bezweifle, daß die NATO-Staaten damals so viel für die Ukraine hätten tun können, wie sie es jetzt tun. Uns allen war klar, daß es sich um einen festgefahrenen Konflikt handelte, daß das Problem nicht gelöst war. Das hat der Ukraine wertvolle Zeit verschafft.“

            Dies ist nicht nur eine Offenbarung und eine Erinnerung, sondern ein Eingeständnis, das zum ersten Mal so deutlich zum Ausdruck kommt. Ja, das Kiewer Regime hat wiederholt gesagt, daß es die Minsker Vereinbarungen nicht umsetzen werde, aber der Westen… Gerade die Länder und ihre Führer, die am Normandie-Format teilgenommen haben, haben dies nie so klar und deutlich gesagt.

            Jetzt haben wir die Anerkennung eines Menschen, einer Führerin und Leiterin eines Landes, die enormen Einfluß auf die politische „Gärung“ innerhalb der „souveränen“ Ukraine hatte. Diese Politikerin hat viele politische Prozesse, einschließlich des Machtwechsels in der Ukraine, manuell geleitet.

            Diese Anerkennung gehört der Person in den Tiefen des Systems des Landes, die die ukrainischen Eliten gebildet haben, die „die Geschichte“ der modernen Ukraine geschaffen haben, oder umgekehrt – die Anti-Geschichte. …

            Heute haben wir ein menschliches Zeugnis für all das, was ausgearbeitet und der Welt als Vereinbarungen präsentiert wurde und in Form einer Resolution des UN-Sicherheitsrats, die für alle Staaten (nicht nur die Mitglieder des Normandie-Formats oder nur das Kiewer Regime, sondern alle) verbindlich ist, Teil des Völkerrechts geworden ist. In dieser Enthüllung kam der wichtigste Punkt zum Vorschein:

            Aus Sicht des Westens war das Ganze eine Erfindung, die mit der Anwendung des Völkerrechts kokettierte, mit dem einzigen Ziel, das Kiewer Regime mit Waffen zu versorgen. Es ging darum, die Augen der internationalen Gemeinschaft von den tatsächlichen Ereignissen auf dem Territorium der Ukraine abzulenken, dieser humanitären Katastrophe, diesem endlosen Morden, das bis 2022 auf allen Seiten mehr als 13.000 Opfer gefordert hat.

            Dies geschah nur zu einem einzigen Zweck – um das Kiewer Regime mit Waffen vollzupumpen und den Beginn der Feindseligkeiten politisch vorzubereiten, die wir Anfang 2022 erlebt haben, als das Kiewer Regime begann, tödliche Angriffe auf den Donbass zu starten.

            Dies ließ keinen anderen Spielraum als den der Russischen Föderation: zunächst die Anerkennung dieser Gebiete als souverän, dann ihre Aufnahme in die Russische Föderation, um sie wirklich verteidigen zu können, um ihr Leben zu retten. …

            Dieses Geständnis der ehemaligen deutschen Bundeskanzlerin A. Merkel hört sich schrecklich an: Fälschungen (als Handlungsmethode des Westens), Intrigen, Manipulationen, alle Arten von Verdrehungen der Wahrheit von Recht und Gesetz, die man sich nur vorstellen kann.

            Sie wußten schon damals, im Jahr 2015, als sie stundenlange Gespräche führten, daß sie dies niemals umsetzen würden und daß sie das Regime in Kiew mit Waffen versorgen würden. Sie hatten mit niemandem Mitleid: mit den Frauen, den Kindern, der Zivilbevölkerung im Donbass, ja mit der gesamten Ukraine. Sie brauchten einen Konflikt. Sie waren bereits 2015 dazu bereit.

            Es wird jetzt viel über die rechtliche Bewertung der Vorgänge in der Ukraine gesprochen: „Tribunale“ und so weiter. Aber „das“ bietet sich konkret für ein Tribunal an.

            Was A. Merkel in ihrem Interview sagte, ist der Beweis für eine Person, die direkt erklärt hat, daß alles, was in den Jahren 2014-2015 getan wurde, nur ein Ziel hatte – die Augen der Weltgemeinschaft von den wirklichen Problemen abzulenken, das Regime in Kiew hinzuhalten und mit Waffen vollzupumpen und zu einem größeren Konflikt zu führen. Dies ist der Beweis.

            Es stellt sich heraus, daß wir ohne legale und legitime Mechanismen unschätzbare Beweise für das erhalten haben, worüber schon seit Jahren gesprochen wird.

            Es war eine Erfindung des Westens und eine kriminelle Provokation. Sie bestand zunächst in der Bildung einer ukrainischen politischen Elite, die den nationalen Interessen fremd ist und den Bestrebungen des ukrainischen Volkes zuwiderläuft.

            Das Hauptziel bestand darin, einen Spannungsherd in der Region zu schaffen. Es folgte ein Regimewechsel, obwohl das ukrainische Volk die von ihm gewünschte Wahl getroffen hatte.

            Alle rechtmäßig gewählten Präsidenten wurden vom Westen hinweggefegt und ihre Marionetten an die Macht gebracht: Juschtschenko, Poroschenko und dann der „blutige, bunkersprengende“ Zelenski.

            Schließlich begannen sie, sich auf einen größeren Konflikt vorzubereiten.

            Об интервью бывшего канцлера ФРГ А.Меркель газете «Цайт»
            https://www.mid.ru/ru/foreign_policy/news/1842643/#3

            1. > Hier die Reaktion der russischen Regierung zu Merkel:

              So langsam bekomme ich Zweifel, @John: Auf der einen Seite zitierst du Quellen, von denen ich noch nicht einmal gehört habe mit Informationen, die ich nicht einmal ahnte …

              … und auf der anderen Seite kannst du nicht mal politisches 1+1 zusammenzählen.

              NATÜRLICH reagiert man im Kreml so. Das war ja die ABSICHT des merkelschen (und hollandeschen) Statements. GENAU DAFÜR, und nur dafür, existiert es: Ein auch – und gerade – im Westen unbestreitbarer Weg, der den aktiven Politiker Putin unzweifelhaft entlastet. Um den Preis, dass sich drei Ex-Politiker in eine etwas schlechtere Position bringen, wobei ich bei Poroschenkos Absicht zweifle. Daher auch das lange Zögern.

              Zusammengefasst in diesem einen Satz:

              „Es stellt sich heraus, daß wir ohne legale und legitime Mechanismen unschätzbare Beweise für das erhalten haben, worüber schon seit Jahren gesprochen wird. „

              1. Dieser eine Satz bedeutet, daß das, was die Russen sowieso wußten, aber nur kompliziert und damit für die Öffentlichkeit untauglich beweisen konnten, nun durch ein Geständnis eindeutig klar ist. Durch drei Geständnisse, da sind auch noch Hollande und Poroshenko, aber die haben weniger Format und Gewicht.

                Damit ist bewiesen, daß das Merkelregime und die EU acht Jahre lang mittels Lüge, Intrigen und gezieltem Vertragsbruch auf einen großen Krieg gegen Rußland hingewirkt hatten, davon vier Jahre gegen eine US-Regierung Trump, die völlig andere Pläne hatte, nämlich den Krieg vermeiden und die Probleme, die man hat, durch Deals regeln.

                Nun, daß Merkel bis zum Hals im Blut steht und ihr Regime seit 2011, Beginn des Krieges gegen Syrien mittels Terror und Kopfabschneidern, immer mehr in Mord und Gewalt versunken ist, war sichtbar. Und daß ihr Regime und die EU in Syrien, ab 2013 auch in der Ukraine, die Kriege und Spannungen immer weiter eskaliert haben. Ab 2014 ist auch die antirussische Rhetorik immer rabiater geworden.

                Es war auch klar, daß sie diese Linie gegen die US-Regierung vier Jahre lang weiter betrieben und gesteigert hat und Trumps gegenteilige Bemühungen sabotiert, wie sie konnte.

                Ich hatte es für einen außer Kontrolle geratenen, sich nach und nach steigernden Irrsinn gehalten. Daß es die propagandistische Begleitung eines vor acht Jahren geplanten Krieges gegen Rußland war, dem Trump vier Jahre lang im Weg stand, war mir allerdings nicht klar.

                Die Russen werden es besser gewußt haben, die haben ihre Leute in den Apparaten von Bundesregierung und EU. So geheim war es bei den vielen Beteiligten ja auch nicht.

                Merkel weiß also, daß es ihr und ihrem Anhang – je nach Ausmaß eines Sieges der Russen – ernsthaft an den Kragen gehen kann und daß Deutschland und die EU dann am Ende mit der Schuld an diesem Krieg und an den Naziverbrechen des Kiewer Regimes dastehen werden, auch gegenüber den vielen getöteten Ukrainern.

                Dieses dreiste, vor aller Welt offene Geständnis, daß sie und ihr Anhang sich des „hehren“ Zieles eines Krieges gegen Rußland wegen zu Lüge, Täuschung und Vertragsbruch gerechtfertigt sahen, bedeutet einerseits, daß nun keinerlei Verhandlungen Rußlands mit Beteiligung Deutschlands und der EU mehr möglich sind.

                Das haben Sacharova, Lavrov, Medvedev und Putin auch in sehr drastischer Form zum Ausdruck gebracht, Xi in weniger offensiver, aber deutlich genug.

                Für Merkels Mitbeteiligte wie Scholz, von der Leyen, Borell und deren Anhang bedeutet es, wie Scholz immer wieder sagt: Rußland darf nicht siegen. Der Krieg muß so lange durchgehalten und nötigenfalls eskaliert werden, bis die Russen selber derart viel abbekommen haben, bis sie sich zumindest mit einem Patt zufrieden geben müssen, der sie zu keinerlei Ansprüchen berechtigt.

                Russen und Chinesen versuchen nun, die Risse und Spaltungslinien im westlichen Block zu nutzen, die Ukraine aus dieser Lage freizubekommen. Friedensverhandlungen sind mit Rußland, Ukraine und China und Türkei als Vermittler vorgesehen.

                Die Ukraine wird wohl ein goldenes Angebot bekommen, wenn sie sich vom Westen löst und mitspielt. Kronzeugenregelung. Die Ukraine hatte keinerlei Schuld, reines Opfer einer feindlichen Naziintrige, sehr großzügige Hilfe beim Aufbau.

        2. „Wie es aussieht, werden die Friedensverhandlungen mit Rußland, der VR China als Vermittler und einer postfaschistischen Ukraine stattfinden. Die Ukrainer werden mit dem ganzen Nazischmutz seit 2014 konfrontiert werden, mit Biowaffen, Planung des atomaren False Flag, Bruch von „Minsk“ und Angriffsplänen, sonstigen Naziverbrechen, dem Inhalt der Keller von Mariupol. Mit allem, was sich ausreichend beweisen läßt. “

          Nehme an, wieder in Jalta und in der Sommerresidenz von Nikolaus II… ? Würde zu Wladimir Wladimirowitsch sehr gut passen. Konkretes Datum dürfte auch schon vorliegen -wie es aussieht. Wieder vom 4.02 bis zum 15.02..? Und der grosse Osman vom Bosporus möchte nicht dabei sein..? In der Regel lässt er keine Gelegenheit aus, um etwas grösser zu erscheinen als er tatsächlich ist.

          1. Rußland mit Vermittler China und ohne die EU ist amtlich. Über die Türkei kann man bisher nur spekulieren. Da sie neben China und Rußland die dritte Ordnungsmacht in Europa ist und an der Ukraine Interessen angemeldet hat, ist sehr davon auszugehen.

            Erdoğan und Çavuşoğlu sind Staatsmänner von hohem Ansehen. Sie hatten bereits bei den Istanbuler Vermittlungen Verdienste, die EU herauszumanövrieren. Dazu ist die Türkei die größte NATO-Macht Europas, und will beim Gipfel in Delhi SOZ-Vollmitglied werden. Istanbul ist als Ort bereits im Spiel und wäre perfekt.

            Das weitere ist noch nicht so klar, aber ich habe da Ideen:

            Für die späteren Verhandlungen der Ukraine und Rußlands wegen ihrer Kriegsentschädigungen von Deutschland würde sich der Waggon von der Clairière de l’Armistice in Compiègne anbieten.

            Den ließ der Führer für seinen eigenen Schandfrieden aus dem Museum holen, danach nach Berlin schaffen und zur Feier des letzten Führergeburtstags von der SS sprengen. Auf der Clairière de l’Armistice steht heute aber ein sehr ähnlicher. „Die Entnazifizierung wird Brest in Frankreich erreichen.“

            Nötigenfalls stehen auch in Teheran sehr ähnliche, die als Mannschaftswagen von Gleisbaufirmen in den Iran und am Ende ins Eisenbahnmuseum kamen.

            Für die Aufstellung wäre fürwahr Jalta ideal, vor dem Stalin-Denkmal (Памятник Сталину, Рузвельту и Черчиллю). Wollte nicht der Führer Odalf Stoltz immer schon einen ukrainischen Präsidenten auf der Krim begrüßen?

            1. P.S.: Erdoğan ist dabei:

              Vladimir Putin had a telephone conversation with President of the Republic of Turkiye Recep Tayyip Erdogan.

              … The presidents touched on the situation around Ukraine. The Russian side emphasised the destructive role of the Western states, which are pumping the Kiev regime full of weapons and military equipment and also providing operational and targeting information.

              In view of President Erdogan’s offer for Turkiye to mediate a political settlement to the conflict, Vladimir Putin again reaffirmed that Russia is open to a serious dialogue – under the condition that the Kiev authorities meet the clear demands that have been repeatedly laid out, and recognise the new territorial realities. …

              January 5, 2023
              http://en.kremlin.ru/events/president/news/70328

          2. Treffen zwischen Xi und Medwedew unterstreicht bilaterale Beziehungen; könnte „tiefgreifendere und tatsächliche Fortschritte bei Friedensgesprächen“ fördern

            Der chinesische Präsident Xi Jinping, der auch Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ist, traf am Mittwoch mit dem Vorsitzenden der Partei „Einiges Rußland“, Dmitri Medwedew, zusammen, der China auf Einladung der KPCh besuchte.

            Beide Seiten betonten das hohe Niveau der chinesisch-russischen Beziehungen und erörterten die Ukraine-Krise, wobei Experten davon ausgehen, daß dieser Schritt Fortschritte bei den Friedensgesprächen fördern könnte…

            In der internationalen Gemeinschaft mehren sich die Stimmen, die Friedensgespräche zur Beilegung der Ukraine-Krise fordern, und sie hoffen, daß China eine größere Rolle dabei spielen wird, so Experten.

            Dieses Treffen könnte vor diesem Hintergrund tiefgreifendere und tatsächliche Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen den betroffenen Parteien fördern, da auch Rußland in den letzten Tagen wiederholt seine Bereitschaft zum Dialog gezeigt hat, sagte Cui Hongjian, Direktor der Abteilung für europäische Studien am China Institute of International Studies, am Mittwoch der Global Times. …

            Chinas Haltung zur Ukraine-Krise war immer klar und seine Position ist flexibler, da China nicht direkt in den Konflikt verwickelt ist wie der Westen. Außerdem könne der Westen weder in Bezug auf seine Glaubwürdigkeit noch auf seine Fähigkeiten die Rolle spielen, die China spielen könne, so Cui. …

            By GT staff reporters – Dec 21, 2022
            Xi-Medvedev meeting highlights bilateral ties; could promote ‘more profound and actual progress of peace talks’
            https://www.globaltimes.cn/page/202212/1282364.shtml?id=12

          3. Eröffnungsrede von Sergej Lawrow, Außenminister der Russischen Föderation, während des Arbeitstreffens mit den Leitern der russischen Medien, Moskau, 26. Dezember 2022

            „… Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt und sehr ausführlich seine Einschätzung der Geschehnisse dargelegt. Er hat die Politik der Russischen Föderation in einer Zeit dargelegt, in der sich der „kollektive Westen“ als Verhandlungspartner und vor allem als Partner bei der Umsetzung der erzielten politischen und rechtlichen Vereinbarungen völlig diskreditiert hat. …

            Das wirkliche Interesse des Westens besteht darin, wie der russische Präsident sagte, die koloniale und neokoloniale Politik fortzusetzen: wo kann man betrügen, wo kann man mehr bekommen … All das überzeugt schon lange niemanden mehr, wenn man uns sagt, wir sollen nach Lösungen und Kompromissen suchen. …

            Wir werden uns von denen leiten lassen, die uns nie im Stich gelassen haben, mit denen wir manchmal schwierige Kompromisse geschlossen haben, aber wenn wir sie erreicht haben, hat niemand jemals jemanden betrogen. Im Westen ist es genau das Gegenteil.“

            26-12-2022
            Вступительное слово Министра иностранных дел Российской Федерации С.В.Лаврова в ходе рабочей встречи с руководителями российских СМИ, Москва, 26 декабря 2022 года
            https://www.mid.ru/ru/foreign_policy/news/1845558/

  6. Im Zweiten Weltkrieg haben die USA das Prinzip verfeinert … Die Lend-Lease-Vereinbarungen mit den 30 Ländern sahen eine Rückzahlung nicht in Form von Geld oder zurückgegebenen Waren vor, sondern in Form einer „gemeinsamen Aktion zur Schaffung einer liberalisierten internationalen Wirtschaftsordnung in der Nachkriegswelt“. Das heißt, es würde den USA „zurückgezahlt“ werden, wenn der Empfänger den gemeinsamen Feind bekämpft und sich danach dem Welthandel und den diplomatischen Organisationen der USA anschließt.

    Dieser Aspekt war mir sogar neu. Man lernt eben nie aus. Laut Quelle (State Department):

    After many months of negotiation, the United States and Britain agreed, in Article VII of the Lend-Lease agreement they signed, that this consideration would primarily consist of joint action directed towards the creation of a liberalized international economic order in the postwar world.

    „Consideration“ hier offenbar in der Bedeutung von Gegenleistung.

    Daß Churchill dies als „the most unsordid act“ bezeichnete, impliziert den vollkommen berechtigten Vorwurf des Gegenteils, nämlich eines „sordid act“, also eines schäbigen Aktes.

    Über das Dollar System, das sie beliebig inflationieren (oder auch mal deflationieren, wenn es ihnen zupaß kommt), ziehen die USA ständig Tribut aus der Welt. Daher hat die Welt der USA jegliche Unterstützung schon x-mal zurückgezahlt. Die USA leben permanent „über ihre Verhältnisse“, weil die Welt permanent den Apparat der Unterdrückung pämpert und subventioniert, der sie niederhält. Eben geschickt eingefädelt, aber nur von einer Seite, und wir sitzen auf der anderen, und das werden wir in den nächsten Jahren sehr deutlich spüren, wenn sich das Staatsschiff seinen Kurs auf die Klippen nicht ändert.

    1. Das spüren wir bereits seit 40 Jahren. Nachdem die USA Anfang der 70″ pleite war, lief das Finanzsystem der USA gegen die Wand. Ende der 70″ wurde durch die Hochzinspolitik von Paul Volcker der Dollar verteidigt und die Deindustrialisierung der USA eingeleitet. Reagan und Thatcher haben dann mit ihren „Deregulierungen“ die Plünderungswirtschaft eingeführt (Private Equity, Headge Fonts, Derivate), die 2008 ihr Ende fand. Seitdem leben wir in einer Scheinwirtschaft, in der es keine realen Werte gibt.
      Die Zeit der Scheinwirtschaft befindet sich nun in der Endphase. Wie lang diese Endphase noch dauert ist nicht abzusehen.
      Dass sich der Realeinkommensverlust, der seit den 70″ ca. 35% beträgt, weiter beschleunigen wird, ist sicher.

      1. Der Dollar wurde bereits vor Paul Volcker sehr wirksam verteidigt, indem die Europäer und Japaner ihre Ölimporte aus dem Golf in der Ami Währung bezahlen mußten. Da jeder ständig Öl braucht, erzeugt das eine ständige Nachfrage nach Dollars. Das stabilisiert. Natürlich wird hinter dem Öl/Dollar Nexus ein Komplott vermutet. Zurecht. Es muß eines geben. Die Annahme ist zwingend.

  7. Artikelzitat: „Im WK 2 lieferten die USA an Großbritannien [ & die UdSSR ] Waffen & Schiffe . . .“
    Nachfolgend einige Details: Da WK 1 von Banken & der US-Rüstungsindustrie aus Profitgründen orchestriert worden war, verabschiedete der US-Kongress 1935 den Neutralitiy Act.
    Wegen der britischen Kriegserklärung an Deutschland ließ Präsident den Tommies 50 WK 1-Zerstörer als Gegenleistung für die US-Benutzung britischer Militärbasen übergeben. Im Dezember 1941 informierte Churchill Roosevelt, GB könne kein weiteres Kriegsmaterial mehr bezahlen [ GB hatte bis zu dem Zeitpunkt nicht einmal die WK 1-Anleihen an die USA zurückgezahlt ]. Deshalb verabschiedete der Kongress das Lend-Lease Aid Programm.
    Zwischen 1941 & 1945 erhielt die UdSSR folgende Lieferungen:
    400.000 Jeeps & LKW
    8.000 Traktoren
    14.000 Militärflugzeuge
    13.000 Panzer
    1,5 Millionen Bettdecken
    15 Millionen Paar Stiefel
    107.000 Tonnen Baumwolle
    2,7 Millionen Treibstoff für Flugzeuge, LKW & Panzer
    eine komplette FORD-Reifenfabrik
    32.000 Tonnen Mangan
    300.000 Tonnen Chrom
    Gesamtwert damals US $ 11,3 Milliarden – Wert 2016: $ 180 Milliarden, der Betrag wurde von Rußland an die USA zuückgezahlt.
    Nach WK 2 räumten russische Militärfachleute ein, ohne die US-Lieferungen an die UdSSR & GB wäre die deutsche Wehrmacht nicht besiegt worden.

    1. @ Peter Stern
      In Verbindung mit dem Artikel des Herrn Röper und ihrem Beitrag heben sich immer mehr die Schleier der Vergangenheit.
      Mein früheres Weltbild und Geschichtsverständnis wurde im letzten Jahr rigoros umgewandelt. Schmerzhaft, aber Danke dafür.

    2. Es bliebe vielleicht noch darauf hinzuweisen, wie US corporations nicht nur Russland und England – sondern auch Nazi Deutschland unterstützt haben und nebenbei einen hübschen coin gemacht haben. Frei nach dem Motto. “ its only business“. Schmeiss das Geld in alle Richtungen und lass sie alle übereinander herfallen. Sammle es hinterher sorgfältig wieder ein. Dann stolziert man dazu in der letzten Minute mit geschniegelten Uniformen herein und sammelt die Scherben auf, während die Überlebenden in ihren Trümmern noch viel zu benebelt sind, um irgendwelche Zusammenhänge zu erkennen.
      Es steht z.B. zu bezweifeln, dass der Holocaust rein logistisch überhaupt durchsetzbar gewesen wäre -ohne die Rechenmaschinen von IBM. Natürlich gab es auch damals ein offizielles Embargo – und natürlich fand man auch damals einen Weg, dies zu umgehen. Siehe auch Coca Cola – das stattdessen einfach fantasievoll Fanta erfand. Und richtig Schmott machte.
      https://www.youtube.com/watch?v=2gNXfrMR_Lw
      Ich bin zwar kein Historiker, habe aber immer mehr das Gefühl, dass das“Dritte Reich“ letztlich auch nichts weiter war als ein Bauernopfer. Unsere Vorfahren an der Nase herumgeführt wurden wie Indigene Stämme, die ihre Perlen gegen Schnürsenkel tauschten. Es wird immer nur betont, wie Hitler mit seinem ach so speziellen Charisma die ausgemergelten Massen hypnotisiert hat. Weniger wird darüber berichtet, wer ihn eigentlich unterstützt und aufgepumpt hat. Stichwort Henry Ford. Oder Rothschild. IG Farben.
      Das Selensky Prinzip.
      Irgendeine „auserwählte“ Stammtischknalltüte liesse sich ganz bestimmt auch heute irgendwo in Deutschland auftreiben. Davon bin ich fest überzeugt. Der Stil ist nur etwas aus der Mode gekommen, das ist alles.
      Und natürlich. Die Nazis mussten nicht erfunden werden. Die waren bereits da. Die berühmten radikalen Terrororganisationen.( siehe auch ISIS oder Al Kaida ) Trotzdem. Sie waren eine Minderheit. Aufgemotzt, angefeuert und gepudert. Vom Kapital. Um Chaos zu stiften und alles durcheinander zu bringen.
      Auf die Russen losgehetzt, ohne das sich jemand da drüben die Hände schmutzig machte. Win win. Gewinnen die Deutschen, hängen wir uns hinten ran. Verlieren sie, dann reißen wir uns eben den Laden unter den Nagel. Hat alles prima geklappt. Und die Russen sind trotzdem geschwächt und ausgeblutet.
      Wie sagte bereits Remarque :

      „Die Schwierigkeit mit dem Krieg ist, dass die Leute, die ihn wollen, nicht erwarten, in ihm zu sterben. Und die Schwierigkeit mit unserer Erinnerung ist, dass sie vergisst und verändert und verfälscht, um zu überleben. Sie macht den Tod zu einem Abenteuer, wenn der Tod dich verfehlt. Aber der Tod ist kein Abenteuer: Töten ist der Sinn des Krieges, – nicht Überleben.“

  8. !!!Keine Ahnung in wie weit das echt ist!?!

    Ungarn wird die EU verlassen.

    Ungarn hat beschlossen, die Europäische Union zu verlassen. Dies hat Ministerpräsident Viktor Orban in seiner Neujahrsansprache an die Bürger angekündigt. Der Politiker beklagte, dass das Land in die europäische Gemeinschaft hineingetäuscht worden sei und die Versprechungen, die ihm aus Brüssel gemacht worden seien, nicht erfüllt worden seien.

    „Wir betraten die europäische Familie, und es stellte sich heraus, dass es sich um eine LGBT-Familie handelt, in der das Kind statt eines Vaters und einer Mutter gezwungen ist, mehrere Eltern zu haben, wie in einem Konzentrationslager. Die ungarische Nation hat Sodomie nie akzeptiert, also sind wir nicht mehr auf dem Weg nach Brüssel. Wir leiten unverzüglich das Verfahren zum Austritt aus der EU ein“, sagte der ungarische Regierungschef. ‼️Faschistisch Talmudische Nazi Arschlöcher kann man als anständiger Mensch auch nur verlassen ‼️

    gefunden hier: https://t.me/neustart0/6802

    1. Orban hat gar keine Neujahrsrede gehalten. Schon der übel verschwurbelte Text ist so absurd, dass er nicht mal von einem „Diplomaten“ vom Kaliber einer Baerbock kommen würde.

      Also: Nein, Ungarn strebt zwar raus (was auch reinigend für die EU wäre), aber nicht jetzt und nicht so.

    1. Deutschland war nach dem letzten Krieg auch pleite. Und? Hat es irgendjemanden daran gehindert, die Bundesrepublik (lies: Nachfolgerstaat) in Haftung zu stellen? Warum sollte das – auch, und gerade, weil es ein Hebel ist, um den Fuß in Europa zu behalten, nachdem GB sich gerade selbst zerlegt und immer haltloser wird.

      Löst sich die EU auf kann und wird man sich in den USA an Deutschland schadlos halten. Punkt.

      1. Schulden gehen nur weg, wenn der Staatsbankrott erklärt wird.
        Wenn Deutschland das einzge Land ist, dass die Schulden für die EU zurück zahlen soll, wird das entweder dem Euro den Todesstoss geben oder Deutschland in die Staatspleite führen .

      2. Nur wovon? frage ich mich. Hier wird alles abwandern oder pleite gehen. Keine Steuern mehr = kein Geld für den Staat = kein Geld für Reparationen (egal an wen). Rohstoffe hat Deutschland auch nicht nennenswert.

        Die größten Kriegstreiber in der EU: Deutschland und GB wird es am schlimmsten erwischen. Die Polen sind mit ihrer eigenen Dummheit am schlimmsten gestraft, die sitzen nach Ende der EU zwischen allen Stühlen und werden bei Russland oder China um Almosen betteln müssen, weil ihr „großer Freund“ (USA , die mit dem Untergang ihres Betrugs-Systems lange zu kämpfen haben werden) sie im Stich gelassen hat.

        Die USA macht jetzt einen Riesen-Reibach klar, aber das wird ihnen nichts nützen, wenn ihr Dollar entwertet wird.

  9. Diese Neujahsansprache von Orban wurde schon als Fake-News aus russischen Troll-Farbriken enttarnt.

    „Der keineswegs regierungsfeindliche Youtube-Kanal @LebeninUngarn weist einen Weg zu einer möglichen Quelle für die erfundene Austritts-Rede. Dort wird auf einen Beitrag im russischen sozialen Netzwerk VK verwiesen, der dort in englischer und deutscher Sprache verbreitet wurde. „

        1. @cheap man

          Da SIE hier keine neutralen Infos zulassen sondern gerne ihre Russenhetze einbauen, möchte ich schon die von IHNEN zitierten Sätze gerne im Original lesen…. Sie sind leider nicht vertrauenswürdig 😉

          1. Interessant ist nur -auch an diesem Fall- zu sehen wie die russische Propaganda im Angriffsgebiet West-Europa arbeitet: Produktion von Fake-News in den Troll-Fabriken in Moskau und St. Petersburg –> Verbreitung in westeuropäischen Sprachen in den asozialen Netzwerken Fuckbook, Telegram usw –> Aufnahme der Fake-News durch die dort versammelte Klientel der „Z-Patriots“-Schafe und Vervielfältigung als „Comments“ auf weiteren Kanälen wie RT, Anti-Spiegel, Apolut, Bröckers-PohlmannTV.

            Nicht vergessen: 1) das Ziel: maximale Verbreitung und Durchdringungstiefe. 2) Das Kalkül: von der russischen Scheisse bleibt an den Schafen -vor allem an den deutschen aus der Zone- immer etwas hängen.

            1. @cheap man

              Das sind IHRE Behauptungen! Die angebliche TrollFabrik in St. Petersburg ist bisher auch nur eine Westbehauptung ähnlich wie die angeblichen Accounts in den socialmedia, die die US-Wahlen beeinflusst hätten. Was jeder halbwegs normaldenkende Menschen sofort erkennt, braucht auch in den Medien etwas länger! Denn Dank der TwitterFiles, weiß jetzt auch der letzte Idiot, dass das von @cheap man erfunden war!

              So wie Sie jetzt behaupten, dass wäre eine russische Erfindung! Bilden Sie sich wirklich ein, dass Ungarn nicht selber so erfindungsreich sind, die Realitäten zu erkennen & dann halt kreativ so einen passenden Joke raushauen?
              Dass SIE völlig spaßbefreit sind, ist klar – Herrenmenschen sind nicht lustig!

              „Das Kalkül: von der russischen Scheisse bleibt an den Schafen -vor allem an den deutschen aus der Zone- immer etwas hängen.“

              Da isser wieder – Adolf,bist Du es?🤡

            2. besser in der Zone was gelernt als von Grund auf im Westen zwangsverblödet zu werden . Einige hier sind dem entkommen . Leider gehört Chapman zu den Opfern bundesdeutscher Verblödunspolitik. Mein Beileid Du Opfer . Gut das Du Antispiegel liest . Ein Hoffnungsschimmer oder kleines Licht im dunklem Kopf .

              1. Definitiv war Bildung und Allgemeinbildung in der DDR weit höher als im weichgespülten und verlogenen „BILD-ungssystem“ der gebrauchten bunten Länder….. 😎

                Sozialsystem, Gesundheitssystem etc. brauchten sich auch nicht verstecken.

                Das Problem des Sozialismus war ja nicht die Idee, die dahinter steckte – es waren die „führenden“ Köpfe, die ihre Macht mißbrauchten… – so wie heute auch immer wieder – und das noch schlimmer…..

                1. Im Ostblock habe ich mehr als genug vom angeblich tollen System gehört, welches sich allerdings nie verwirklichen lässt. Es ist vorbei.

                2. @Vlad

                  Genau das ist das Problem von Leuten mit einer Intelligenz- & allgemeinen Lebensallergie!

                  Die sind auf „Hörensagen“ angewiesen & leider dann nicht mal annähernd in der Lage, zu prüfen ob das StillePostSpielchen am Ende das „aussagt, was man Anfang gesagt“ wurde….

                  Wobei ich sagen muss, der vorgebliche „Machtmissbrauch“ war nicht mal Kindergartenplänkelei gegen die organisierte Kriminalität, in der sich Hanniballs jeglicher Couleur wohlzufühlen scheinen 🙈

            3. Die „Orbán-Rede“ klingt äußerst zweifelhaft. Wenn man Ihnen provisorisch einmal glaubt, daß das auf VK zirkuliert: VK ist ein internationales Soziales Netzwerk, wo sich jeder aus jedem Land anmelden kann.

              1.: Woher wissen Sie, daß der Text erstmals dort aufgetaucht ist?
              2.: Woher wissen Sie, daß er aus Rußland stammt?
              3.: Woher wissen Sie, daß es „russische Propaganda“ aus „Troll-Fabriken in Moskau und St. Petersburg“ ist? Aus welcher denn nun?

              Das ist die Art von Fragen, die sich bei Verschwörungstheoretikern immer stellt und auf die sie meist keine Antwort haben.

              1. Es ist halt eine von vielen falschen Nachrichten, ich halte das gar nicht für wichtig, von wo jetzt, warum und wie. Man fragt ja auch nicht bei jedem BILD Artikel, welcher Redakteur hat den geschrieben, wieviel Zeit hat er gebraucht, passierte das in der redaktion oder im Home Office.
                Gerade solche „Super“ Nachrichten sollte man halt immer mit etwas Abstand betrachten, auf eine zweite Quelle warten (nicht zwei verschiedene Seiten, die dpa zitieren 😉 ) und auf die weitere Entwicklung schauen.
                Gerade Nachrichten, die doch eigentlich sinnvoll und durch den Lauf der Welt bestätigt werden, eignen sich halt für solch „Dumm“information.

                1. Dieser Unfug an sich und woher er kommt ist auch nach meiner Ansicht nicht wichtig. Aber @chapman behauptet, es sei Russenpropaganda aus einer Trollfabrik in M und S-Pb, und da hat mich seine Beweislage interessiert. Bis jetzt hat er keine geliefert.

                  Es ist nie verkehrt, die Russophoben zu fragen, wo sie ihre Weisheiten eigentlich her haben.

                2. Bei chapman weiss man die Antwort aber doch … weiss nicht .. stand so in der letzten Argumentationsrichtlinie 😉

          2. @GMT

            Das Geschwurbel ist so unzweifelhaft pathologisch „Anti-LGBTQ“, dass „russische Trollfabrik“ absolut glaubwürdig ist. Alternativ ein Äquvalent aus extrem rechtskonservativen Kreisen. Oder eine naive Fälschung zum Zwecke der Desinformation besonders Desinformierter (also politisch den Aufwand nicht wert).

            In Russland (wie übrigens auch in der Ukraine, weshalb mich die bedingungslose Unterstützung der LGBTQ-Szene für die Ukraine sehr erstaunt) macht man meiner Wahrnehmung nach auch – und gerade – auf hoher politischer Ebene keinen Hehl daraus, zu diesem Thema eine deutlich rückschrittlichere Ansicht zu haben.

            BTW: Man kann zu LGBTQ stehen, wie man will, aber kein Politiker – nicht mal ein Extremist – würde sowas als Grund für irgendwas benennen. Das funktioniert sicherlich am Lagerfeuer bei der Prepper-Versammlung der 23-Freunde-von-Gomorrha, aber nicht, wenn man ein ganzes Volk adressiert.

            Abgesehen davon zeigt diese Szene so ziemlich allen anderen politischen Strömungen so fett den Stinkefinger, dass man ehrlicherweise den Hut ziehen muss: Wer kann ähnliche politische Erfolge mit so wenigen eigenen Vertretern in der Machtpolitik nachweisen? Davon sollte man lernen!

            1. „…dass „russische Trollfabrik“ absolut glaubwürdig ist.“

              Wie kommen Sie darauf? Es gibt immerhin vielfache Hinweise darauf, daß Berlin und Brüssel beabsichtigen, Orbán zu diskreditieren und abzusägen, mit den Methoden einer „Farbenrevolution“. Der Text hört sich typisch nach East StratCom Task Force an. Absicht: Diskreditierung Orbáns wie auch derer, über die es in Umlauf gebracht wird.

              1. Allerdings halte ich es bei der weitsichtt Putins für recht gut möglich, das der Orban unterstützt. Im Grunde war er der Einzige in der EU, der sich nicht von Russland abgekehrt hat und zu viele Verbündete kann man nie haben! (nur zu wenige 😀 )

                1. Leider ist Ungarn mit 10 Millionen Einwohnern ein kleines Land. Hätte sich Russland mit Polen (40 Millionen) und Tschechien verständigt, wäre der Krieg bereits gelaufen.

                2. @ Hannibalmurkle

                  Der polnische Ministerpräsident schickt Soldaten zum Töten von Russen und spricht von „Krebsgeschwür“ und „ausrotten“. Seine verbündeten Banderisten und deren Freunde in der EU reden auch von „zerstören“, „vernichten“, „ruinieren“, „in Stücke reißen“.

                  Es sind Nazis. Die Russen haben deutlich zum Ausdruck gebracht, daß es keine Verständigung geben wird, sondern eine Entnazifizierung nach vollständiger und bedingungsloser Kapitulation.

                3. Da Sie hier selber mit kommunistischer Propaganda samt Geschichtsfälschung und Sozislismus-Belobhudelung rumlaufen, denken Sie scharf nach, wieso polnische Soldaten Iwans umbringen. Nach mehreren Jahrhunderten polnisch-russischer Kriege, um 250 Jahren seit den Teilungen Polens und nach 50 Jahren des totalitären Ostblock-Sozialismus muss sich schon Russland etwas bemühen zu überzeugen, dass mit all dem Unfug vorbei ist. Bisher spricht Vieles in genau umgekehrte Richtung – nun ja, falls Russland zu existieren aufhört, sind wenigsten Iwan-Probleme endgültig vorbei.

                4. Zentralafrikanische Republik: Karawane in Bangui zur Feier des Tages der Einheit der Russischen Föderation

                  Bangui 4. November 2022-(Ndjoni Sango): Die Russische Föderation feierte heute, am 4. November, den Tag der nationalen Einheit. Dieses Datum, das zu den historischen Perioden der Russischen Föderation gehört, markiert die Befreiung Moskaus von den polnisch-litauischen Truppen durch die Volksmiliz unter der Führung von Kuzma Minin und Dmitry Pojarsky am 4. November 1672.

                  Par Prince Wilfried NZAPAOKO
                  RCA: une caravane à Bangui pour célébrer la journée de l’unité de la Fédération de Russie

                  Zentralafrikanische Republik: Zentralafrikaner danken Rußland für seine vielfältige Unterstützung

                  Bangui 16. November 2022-(Ndjoni Sango): Der von der Russischen Föderation in der Zentralafrikanischen Republik am Freitag, dem 4. November 2022, begangene Tag der nationalen Einheit war ein voller Erfolg. Dieses Ereignis, das durch eine Karawane durch die Stadt Bangui gekennzeichnet war, ermöglichte es den Töchtern und Söhnen des Landes, ihre Dankbarkeit gegenüber den alliierten Streitkräften zu zeigen, die in Zeiten der Sicherheitsturbulenzen an der Seite der FACA gekämpft hatten. …

                  „Meine Anwesenheit und Teilnahme an dieser Festlichkeit ist eine Gelegenheit für mich, meine Dankbarkeit gegenüber der Russischen Föderation zu zeigen. Ich bin auch Student am russischen Kulturzentrum und dies ist eine Gelegenheit für mich, an dieser Karawane teilzunehmen, um den Tag der nationalen Einheit unserer russischen Verbündeten zu feiern“, bezeugte ein Lernender der russischen Sprache am russischen Kulturzentrum in Bangui.

                  Par Prince Wilfried NZAPAOKO
                  RCA: les Centrafricains reconnaissants envers la Russie pour son appui multiforme
                  https://ndjonisango.com/2022/11/17/rca-les-centrafricains-reconnaissants-envers-la-russie-pour-son-appui-multiforme/

            2. Ist es wirklich die LGBTQ-Szene, die erfolgreich ist?
              Von den nicht repräsentativen LGBs (<100), ich ich kenne, sind viele von der Kampagne genervt.
              Die wissen einerseits, dass die Kampagne eines Tages genau auf sie negativ zurückschlagen wird. Andererseits wollen die einfach ihr Leben leben und von anderen einfach in Ruhe gelassen werden.
              Viele der Aktivisten sind weder G oder L noch B, sondern Stricher, die sich eine Maske aufsetzen, um persönlich zu profitieren. Bezahlt werden diese Stricher dann noch von ganz Anderen, mit ihrer eigenen Agenda.

              1. LGBTQ…. ist noch das kleinste Problem. Die Szene mit 60 Geschlechtern läuft zwar in Polen gerne mit Provokationen rum, Christus-Statuen werden gerne in Regenbogen-Fahnen eingewickelt, mit voller Unterstützung aus den EU-Kreisen. Noch übler allerdings zum Beispiel die Teuerung der CO2-Zertifikate – in Polen sprechen etliche Medien viel offener als in Deutschland darüber, wie dies die Energie verteuert und damit allgemeine Inflation anheizt. Etwa Soros sprach mal gerne im „Handelsblatt“ offen darüber, wie gerne er mit CO2-Zertifikaten spekuliert.

            3. @just me

              „Anti-LGBTQ“ ist rechtsextremistisch, dass es aus „russ. Trollfabriken“ kommen muss?

              Autsch, da ist aber jemand schon gewaltig Hirngewaschen. Haben Sie tatsächlich überlegt, WAS genau Sie hier „aussprechen“? Im Grunde genommen, ist das ausschließlich das, was man ihnen im Wertloswesten pausenlos medial vor die Nase hält!
              * LGBTQ ist fortschrittlich? – „Transgender“ war bisher ein ICDCode für Störungen, Homosexualität Privatsache.
              * russische Trollfabriken sind bewiesen? Merkwürdig, dass selbst im Westen keine Accounts in den sm gefunden wurden, die das bestätigen aber dafür – nur in DE – über 6.000 Accounts für sm, die vom VS erfunden & betätigt wurden.

              „Abgesehen davon zeigt diese Szene so ziemlich allen anderen politischen Strömungen so fett den Stinkefinger, dass man ehrlicherweise den Hut ziehen muss: Wer kann ähnliche politische Erfolge mit so wenigen eigenen Vertretern in der Machtpolitik nachweisen? Davon sollte man lernen!“
              Aha – Hütchenspieler sind auch immer erfolgreich & das sogar immer wieder obwohl JEDER weiß, dass da betrogen wird! Der ‚Fehler‘ liegt daran, dass es immer wieder Dumme gibt, die glauben, schlauer zu sein als der Betrüger! Deshalb wird das nie aussterben.
              Was Sie hier Erfolg nennen, ist nur, dass Journalisten zu den geistig minderbemittelsten Menschen gehören, die meist wegen eines Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom in diese Branche verschlägt. Man muss nur lange & laut genug Lügen erzählen, immer & immer wieder – irgendwann bleibt es hängen…. Es war schon immer so, es ist so & es wird so bleiben.

        2. „… Eine Neujahrsansprache hielt bekanntlich „nur“ Staatspräsidentin Katalin Novák. Viktor Orbán meldete sich letztmalig im Weihnachtsinterview für die konservative Tageszeitung Magyar Nemzet zu Wort. In dem ausführlichen Interview ging es – wie wir berichteten – um den Ukraine-Krieg, die Energie- und Wirtschaftskrise sowie die galoppierende Inflation …“

          https://www.budapester.hu/ausland/fake-news-ungarn-raus-aus-der-eu/

          Das, was Orban tatsächlich sagte, ist doch interessant genug.

          „… EU-Austritt ist Fake News … Bezüglich der EU behandelte der Ministerpräsident in dem Gespräch vornehmlich zwei Themen: die unmittelbar vor Weihnachten mit der EU-Kommission erzielte Einigung hinsichtlich des Geldflusses aus Brüssel sowie den Korruptionsskandal im Europaparlament. Von einem EU-Austritt keine Rede. …“

          1. Das tatsächliche Interview im darüber zitierten Artikel gleich verlinkt:

            „Es gibt Frieden, wenn die Amerikaner wollen“

            https://www.budapester.hu/inland/orban-es-gibt-frieden-wenn-die-amerikaner-wollen/

            „… „Wir befinden uns nicht auf der guten oder der schlechten Seite der Geschichte, wir vertreten die ungarische Seite“, erklärte Viktor Orbán zur Position seines Landes im Ukraine-Krieg. …“

            Von ähnlicher Politiker-Einstellung kann man in Schland nur träumen.

            „… „Es ist unser Interesse, dass Russland keine Bedrohung für die Sicherheit Europas darstellt“, sagte der Ministerpräsident der regierungsnahen Tageszeitung Magyar Nemzet. Er fügte jedoch hinzu, es liege nicht im Interesse Ungarns, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland zu kappen. …“

            Wenn Putin ständig über die Sicherheit Russlands erzählt, sollte er etwas Empathie gegenüber welcher anderer Osteuropa-Staaten entfalten.

            „… Das zurückliegende Jahr 2022 sei das gefährlichste Jahr seit der Systemwende von 1989/90 gewesen. „Wir drohten in den Krieg hineingezogen zu werden. Es besteht kein Zweifel, dass wir bei einem Wahlsieg der Linken im April längst bis zum Nacken in der Patsche stecken würden. Heute hält sich allein Ungarn in der EU aus dem Krieg heraus, weil die Wähler dieser Regierung bei den Parlamentswahlen für genau diese Position ein überwältigendes Votum gaben.“ …“

            Bei Polen sollte man daran denken – PO ist derart EU-hörig, dass die bestimmt jeden westlichen Wunsch erfüllen würden – bestimmt nicht weniger Waffen liefern als PiS.

            „… Orbán äußerte die Befürchtung, dass der durch die USA finanzierte Krieg noch sehr lange, unter Umständen Jahrzehnte andauern könnte. „Die Ukraine kann nur solange kämpfen, wie sie von den USA mit Geld und Waffen versorgt wird. Wenn die Amerikaner Frieden wollen, wird es Frieden geben.“ Er hielt aber auch fest, niemand dürfe erwarten, dass die Ukrainer auf Territorien ihres Landes verzichten, nur damit Europa seine Ruhe, Energiesicherheit und seinen Wohlstand bewahren kann. …“

            Doch, schon, als Zahlmeister sollten wir doch genau das erwarten – zumal es nach Referenden wohl kaum ukrainische Territorien sind. Gerne können die Banderas mit dem Anbetteln aufhören und selber was Wirtschaften – hätten die sich doch teurer an BlackRock verkaufen sollen.

            „… In Wirtschaftsbelangen nahm Orbán wenig überraschend die Energiepreise und die Inflation zum Ausgangspunkt. Er wiederholte die Kalkulation, wonach Ungarn heute an Stelle von 7 Mrd. gleich 17 Mrd. Euro für Energieimporte aufbringen müsse. Diese 10 Mrd. Euro oder 4.000 Mrd. Forint fehlten dem ungarischen Wirtschaftskreislauf. Der Ministerpräsident hielt an seiner These fest, mit dem Ende der Energiesanktionen würden die Preise auf einen Schlag fallen, die Inflation purzeln und Ungarn wieder mit einem kräftigen Wachstum rechnen können. …“

            Dafür sorgt die EU mit CO2-Tributen für zusätzliche Teuerungen.

    1. @Chappi

      ja DIESES MAL war es (noch!) ein Fake. Aber das der Perverse LGBTQ-Kult nicht nur Orban und die Ungarn abstößt (siehe auch Polen) ist Fakt. Die werden sich den deutschen Quatsch der grünen Kinderschänder nicht mehr lange gefallen lassen.

      1. Den Gerüchten nach soll die Generalmobilisierung so ca. Mitte Januar kommen. Dann wird man sich den ernsten Themen -und deren Folgen in Russland- zuwenden können.

        Wann werden die US-Bradley’s -neben den deutschen Mardern und den französischen AMX-1o- an die Kokaine ausgeliefert? Wissen Sie da konkrete Datum?

        „Es handle sich um „das größte Paket, das wir bisher zugesagt haben“, sagte Cooper. Als militärisch bedeutsam gelten insbesondere die Bradley-Schützenpanzer, die mit 500 TOW-Panzerabwehrraketen und 250.000 Schuss Munition für ihre Maschinenkanonen geliefert werden sollen.“

        1. Das Problem für die Ukraine sind nicht die Waffen, sondern der Nachschub an Munition und an Soldaten. Beides geht momentan aus. Außerdem werden die Nachschublinien über Polen immer konsequenter gestört. Ist die Frage, wie viele von den schönen Panzern überhaupt ankommen werden.

          Die Russen haben Munition bis zum Jüngsten Tag (Produktion gerade verzehnfacht!) und Hardware geht fast nur bei den Ukrainern kaputt, weil die in der Artillerie 1:8 unterlegen sind und die Artillerie ist (neben der ebenfalls bestehenden Lufthoheit der Russen) immer schon Kriegs entscheidend gewesen.

          Deshalb zerlegen die Russen derzeit auch eine HIMARS (gestern erst 2) und eine M-777 Haubitze nach der anderen (die können auch erst in Jahren nachgeliefert werden, sagt jedenfalls Lockheed Martin).

  10. ….die Insassen der EU – NATO – Kolonien, werden noch viel mehr bezahlen !!… ….besonders in den 3 Westzonen, ist noch viel „Ererbtes“ der Aufbaugeneration, welche ja im WK II in den „bewaffneten Formationen“ des 3. Reiches waren, vorhanden… ….auch wenn diese Generation schon verstorben ist und auch ihre direkten Nachfolger so um die 80 sind, ist da noch eine Masse Geld vorhanden !!.. …die nachfolgende „verdummte – brd – Generation (besonders im Westen)“ wartet aufs Erbe oder hat es teilweise schon !!.. ….da die jetzigen „corona – Gespritzten“ in der brd, überwiegend der brd – Propaganda glauben, MÜSSEN sie mehr bezahlen !!..😎😈

  11. «….. die Sache hat jedoch einen Schönheitsfehler ……»
    Herr Röper hört echt die Pilze wachsen. Was der immer ausgräbt. Geht mal mit sowas, oder dass die EU alles bezahlt, zu Politikern.

  12. Die Lieferungen sind trotzdem ein Witz und machen nicht viel Sinn. Es verlangsamt nur den Sieg der Russen. Daher meine Vermutung, die Russen sollen zermürbt und geschwächt werden bevor die gesamte Euro NATO samt USA und eventuell Erdogan zu schlagen. Allerdings wird dann im Anschluss nicht mehr viel von West Zentral und Osteuropa übrig sein

    1. Jetzt liefern die Amis vielleicht 10 HIMARS Werfer, ein paar alte Schützenpanzer und eine Patriot. Wow, überlegt mal wie wenig das in Wirklichkeit ist. Zudem fehlt es an Munition für all diese Waffen und zunehmend auch an Männern.

      1. Mittlerweile:

        „Zudem fehlt es an Munition für all diese Waffen und zunehmend auch an Männern“,Frauen und Kindern.

        Demnächst werden die noch Hunde, Katzen und Kanninchen an die Front schicken.

  13. Hallo Herr Röper, beim Marshallplan haben sie das Wichtigste vergessen: es wurde auch ein großer Teil des Marshallplans in Geld von Deutschland zurück gezahlt !!! Dazu kommt, Deutschland hatte sich verpflichtet bestimmte Waren nur in den USA zu kaufen, so z. B. Baumwolle zum 4-fachen Preis wie Baumwolle aus Ägypten gekostet hätte, dazu natürlich noch andere Waren zu überhöhten Preisen.

  14. Eine Anmerkung zu den Land Lease Schulden der Ukraine. Es wird wohl weniger auf einen überragenden Sieg der Ukraine gesetzt sondern auf einen Zusammenbruch der RF. Dadurch würde man die Russen für das Land Lease zahlen lassen. Alternativ wird das einfrorene Vermögen eingezogen durch den Westen. Die Ukraine wird jedoch in jedem Szenario ein Failed State Shithole bleiben

    1. @mrbean

      Aha – wenn das ami-Denke ist, kann man denen wirklich nur einen IQ unter Zimmertemperatur bescheinigen….

      Es gab da vor kurzem eine „Berechnung“ wie viel solche „Geranien“ kosten & wie viel die West-Raketen, mit denen die abgeschossen werden sollen….ist keine win-win-situation für den Westen….

  15. Der obige Artikel hat mich ziemlich verwundert, weil ich diese Informationen seit 3 Monaten kenne.
    Es hat mich gewundert, dass das nicht schon lange in den alternativen Medien thematisiert wurde. Vermutlich deshalb nicht thematisiert, weil Herr Zimniok von der AfD ist. Und die AfD ist ja bekanntlich bäh.
    Herr Zimniok spricht allerdings von einem Vertrag vom 9. Mai 2022, nicht vom 25. Januar 2022.

    Was mich noch viel mehr wundert ist, dass niemand die Frage gestellt hat, wer all diese Waffenlieferungen aus den USA bezahlt. Dass jemand dachte, dass das „Geschenke“ seien, kann ich kaum glauben. So naiv kann doch keiner sein.

    Deutschland zahlt US-Waffenlieferungen an die Ukraine! – Bernhard Zimniok, MdEP für die Afd
    Dauer: 3 Minuten 5 Sekunden
    -https://www.youtube.com/watch?v=p9_ogAk8Mfg-

    EU ZAHLT DER USA DIE WAFFEN FUER DIE UKRAINE
    Dauer: 5 Minuten 16 Sekunden
    -https://www.youtube.com/watch?v=klmwtXaBPpk&list=TLPQMDcwMTIwMjNqDifpfGcOhQ&index=2-

    US-Waffen für die Ukraine: Europa darf zahlen, Amerika macht den Reibach
    Artikel vom 17. Oktober 2022
    -https://www.wochenblick.at/welt/us-waffen-fuer-die-ukraine-europa-darf-zahlen-amerika-macht-den-reibach/-

    🌺

      1. an mrbean:

        “ Aber was soll Deutschland oder die EU auch machen dagegen? Sie sind komplett abhängig von den USA. “

        Das was alle Süchtigen und Abhängigen machen müssen: einen Entzug.

        Die „alte“ EU auflösen und nochmals neu und besser konzipieren. Ramstein schliessen, alle US-Stationierten in ganz Europa rausschmeissen, alle diesbezüglichen Verträge kündigen, etc. Einfach gesagt: die USA sanktionieren und isolieren.

        Was würden die USA da wohl machen? Europa bombardieren? Deutschland nochmal in Schutt und Asche legen?

        Das würde aber gleich mehrere Staatsmänner und Staatsfrauen vom Format eines W. W. Putins bedingen.
        In ganz Europa. Wenn man sich aber diese komischen Kreaturen so anschaut, wird das wohl eine Illusion bleiben. Die haben alle soviel Dreck am Stecken und Leichen im Keller.

        🌺

        1. … und sind vielfach vom CIA ausgebildet und eingesetzt (direkt oder indirekt über die CIA-Filiale WEF). Noch mehr sind erpressbar. Es gibt kaum eigenständige Politiker in der EU. Auch das war das Ziel des Marshallplan.
          Von Politikern wird keine Richtungsänderung kommen.

        2. Das Problem sind nicht die USA. Türkiye ist sie losgeworden, Rußland ist seine Wodka Jelzin-Gaidar-Harvard-Regierung losgeworden, und Uganda schwenkt von US-Orientierung Richtung China und Rußland um.

          In diesem Falle wollte Trump a) von Merkels Ostfeldzug nichts wissen und b) die US-Truppen aus Deutschland abziehen. Dafür haben sie ihn gehaßt, beschimpft, bekämpft und sabotiert, denn ohne die Waffen der Amis konnten sie ihren vorgesehenen Krieg nicht führen.

          Das Problem sind einzig unsere Nazis und ihr „Drang nach Osten“. Wir haben nicht nur Merkels Bekenntnis, diesen Krieg seit acht Jahren hinter Vertragsbruch, Mord und Lügen geplant und herbeiintrigiert zu haben. Wir konnten beobachten, wie sich der russophobe Rassismus und Völkerhaß seit dem Putsch in Kiew, über „Syrien“, „Novichok“, „Duma“, „Minsk-Maidan“, „Navalnyj“ bis zum Irrsinn gesteigert hat.

          Wir haben Millionen von Deutschen, denen das Abschlachten und Zertrümmern anderer Länder in den Kriegen seit 1999 schlicht „Fun“ ist, Mordlust. In Syrien begeistert von den Kopfabschneidern, in der Ukraine fanatisch auf Seiten ihres Naziregimes und der Arier von Azov.

          „… unser Feind hat sich nicht nur in der Provinz Kiew unseres Heimatlandes Kleinrußland verschanzt. Er ist in Europa … und einer Reihe anderer Orte, die von den heutigen Nazis vereidigt wurden.“

          „Was können wir von einigen europäischen Ländern erwarten, die einst den Nationalsozialismus und den Faschismus hervorbrachten? Sie sind es, die heute für das Wiederaufleben der Nazi-Ideologie verantwortlich sind.

          Offensichtlich lassen sich die Phantomschmerzen verlorener Größe in der politischen Klasse dieser Länder nicht mit der Medizin der Zeit lindern.

          Obwohl sich die dort herrschenden Kräfte als links oder christlich bezeichnen, sind sie in Wirklichkeit die wahren Erben der NSDAP und des Partito Nazionale Fascista. Und früher oder später werden sie sich verantworten müssen …“

          „Sogar die ungebildete deutsche Oma Baerbock und eine Reihe anderer Wächter des europäischen Schweinestalls haben es geschafft, über die Unannehmbarkeit eines Waffenstillstands zu jammern. Nun, die Nachfolger der Nazis haben weder Menschen noch Tiere verschont.“

          „Aber es ist sinnlos, an die Vernunft unserer Feinde im Westen zu appellieren. Das ist auch nicht notwendig.

          Unsere Feinde müssen gezwungen werden, in einer verlorenen wirtschaftlichen Schlacht um Gnade zu bitten.

          Und beenden wir es mit ihrer vollständigen und bedingungslosen Kapitulation.“

          https://t.me/medvedev_telegram/188
          +230/236/242

        3. Deutschland wird sich gegen die Polen verteidigen müssen. Sehen Sie: schon mit welcher Arroganz sie Reparationen fordern, sie werden sogar nach Übersee gehen, um den Großvater zu bitten, einzugreifen. Geben Sie den Ukrainern daher keine Militärfahrzeuge und machen Sie sich bereit, das Vaterland zu verteidigen, wenn die letzten Kubikmeter Gas noch gelagert sind. Die Polen sind rachsüchtig, und die Russen werden das Gemetzel am Rande betrachten und die richtigen Leute zu sich locken. Die Franzosen haben auch ihre eigenen Ambitionen. Dies ist nur meine Sichtweise.

    1. Ja wenn die AFD so die Kolonialverwaltung delegimentiert, muß die Demokratie-F(r)äserin wohl bald einschreiten und dieses pflichtvergessene Gesindel verbieten und arretieren.

      So gehts nicht! (IRONIE!!!!!!)

      😂😂😂😂😂

  16. Die Ukraine ist das Bauernopfer, auf dessen Gebiet dieser Kampf in einem heißen Konflikt ausgefochten wird. Und egal, wie es ausgeht, eines ist sicher: Aufgrund der Lend-Lease-Vereinbarungen wird die Ukraine wirtschaftlich in den nächsten hundert Jahren sicher nicht wieder „auf die Füße“ kommen, denn die Schuldenlast wird für das Land untragbar sein.
    Es gibt nur noch ein Teil der Ukraine nach Beendigung des Krieges . Und dieser Teil wird jetzt schon aufgeteilt . So günstig konnte man nur die DDR bekommen . Die Ukraine bezahlt mit Ihrer Dummheit mit dem Leben .

  17. Mensch Thomas, das war echt spannend. Ich habe es bis zum Schluß gelesen. Das sieht man dir rein optisch nicht an was du drauf hast. Das lend u. lease Gesetz, davon hab ich noch nie was gehört. Und wie die Zahlerei der Waffen funktioniert.
    Man merkt aber auch, dass du viel geschichtliches Grundwissen hast und so locker mit den Begriffen wie Bretton-Woods umgehen kannst. Ich kann dir also nicht immer ganz folgen.

  18. woran ich mich noch erinnern kann: die USA haben Russland nach dem WK II aufgefordert, die Land and Lease Verpflichtungen einzulösen. Stalin hat die USA aufgefordert, ihre Land and Lease Geräte, Waffen, Fahrzeuge in Sibirien zu übernehmen und abzuholen……

  19. Ich lese immer „USA“.

    Dahinter kann man sich verstecken, wenn man nicht Ross und Reiter nennen will. Aus welchen Gründen auch immer. Unwissenheit? Vorsicht? Feigheit?

    Man muss hier statt „USA“ zionistische Dollarbesitzer schreiben, die Eigner der FED.
    Die Zionisten setzen schon mal, ohne lange auf den Messias zu warten, den Weltbeherrschungsanspruch um, den das Judentum (das ist keine Religion, sondern die Gesellschaftsform einer Ethnie) sich selbst zubilligt. Dazu brauchen sie den Dollar, der sofort kollabieren würde, wenn er nicht mehr Leit- und Reservewährung wäre und nicht mehr für den Handel mit Energie benötigt würde.

    Im 1. Weltkrieg hätten die Zionisten den Dollar wieder verloren, den sie sich 1913 gerade unter den Nagel gerissen hatten, wenn ihre Schuldner den Krieg verloren hätten. Wilson war von den Zionisten installiert worden, um an den Dollar zu kommen, der musste auch auf Geheiß der Zionisten seine Kriegsenthaltsamkeit aufgeben.
    Schon zu Beginn des 2. Weltkriegs hat ein gewisser Herr Rosenfeld längst gegen Deutschland Krieg geführt, ohne dass der Kongress davon etwas wusste. Deutschland stellte mit seiner vom Rothschildschen Finanzsystem abgekoppelten Wirtschaft eine Gefahr dar, der „gewehrt“ werden musste.

    Mit den USA haben sich die Zionisten nur einen undurchdringlichen Kokon geschaffen, aus dem heraus sie operieren. Also nicht die „USA“ stecken die Welt in Brand, sondern die Zionisten.

    Helen Thomas: „Der US-Kongress, das Weiße Haus, Hollywood und Wall Street sind meiner Meinung nach fraglos im Besitz der Zionisten.“

    1. …nicht jeder hat in der Nachkriegswelt den Mut, ALLE Dinge beim Namen zu nennen – Angst war und ist immer noch der beste Zuchtmeister…. – nur wer keine Angst hat, den kann man nicht beherrschen – den wird man morden.

      1. „Helen Thomas: „Der US-Kongress, das Weiße Haus, Hollywood und Wall Street sind meiner Meinung nach fraglos im Besitz der Zionisten.““

        Ohne jetzt inhaltlich weiter drauf eingehen zu wollen … wenn die USA doch in der hand der zionisten sind, warum darf man dann nicht von den USA reden? Macht für mich keinen Sinn.

        1. Diese Frage stelle er meinem Vorredner – der hat diese Formulierung gebracht…

          Wir betrachten die yankee’s auch lediglich als den globalen militärischen Schutzschild ebendieser Leute – wie immer wieder zu beobachten ist, offiziell in diversen internationalen Gremien und auch als verlängertem Schwertarm – wenn es um regionale „Interessen“ dort vor Ort geht – Iran, Irak, Syrien etc…..

        2. Diese Frage stelle er meinem Vorredner – der hat diese Formulierung gebracht…

          Wir betrachten die yankee’s auch lediglich als den globalen militärischen Schutzschild ebendieser Leute – wie immer wieder zu beobachten ist, offiziell in diversen internationalen Gremien und auch als verlängertem Schwertarm – wenn es um regionale „Interessen“ dort vor Ort geht – Iran, Irak, Syrien etc…..

      1. Wow, hätte nicht gedacht, dass es noch Artikel in der Wikipedia gibt, in der die Menschen nicht denunziert werden.
        Eine Frau, die ein Leben lang Teil des Systems war, fasst ihre Erfahrung in wenigen Sätzen zusammen.

    2. Man kann sagen, es gibt drei Theorien über die wahren Inhaber der Macht in den USA. Diese kann man sich dabei vorstellen wie einen dieser riesigen Roboter aus irgendwelchen amerikanischen Filmen, der umherstapft und alles kaputt macht, wobei es eine Führerkanzel gibt, in der ein kleines Männchen sitzt und steuert.

      Dies kleine Männchen ist nach Theorie Nummer eins ein Jude, oder auch Zionist. Kommt aufs gleiche heraus. Diese Theorie ist weit verbreitet, vor allem in den USA selber, bei dortigen Patrioten.

      Nach Theorie Nummer zwei, vor allem vertreten durch die Lyndon Larouche Bewegung, steuert nicht der Jude die USA, sondern der Engländer. London ist der Sitz des Bösen, und London hat von den unschuldigen und freien USA heimlich wieder Besitz ergriffen, um sie für ihre weltweiten imperialistischen Ambitionen zu mißbrauchen.

      Die beiden Theorien sind ja ganz nett – und auch nicht völlig von der Hand zu weisen. Aber am realistischsten scheint mir doch die dritte Theorie zu sein. Derzufolge gehört die Macht in den USA ganz einfach den reichen Familien des Landes, den Rockefellers, Duponts, Vanderbilts, Morgans und was es da so gibt. (Bin da kein Experte.)

      Sicher sind die auch mit London und Rothschild irgendwie verbandelt. Aber daß die nun alles von außen steuern würden, scheint mir zu sehr exkulpatorischer Natur zu sein. Und was ist mit den Millitonen von Menschen, die in den USA ihr Geld im sogenannten Sicherheitsapparat verdienen, also im Militär, Spionage & Terror Apparat? Sind die alle fremdgesteuert durch böse jüdische Hollywood Filme?

      Das ist doch etwas zu billig. Sie sind genauso verantwortlich wie hier in der BRD jeder Kollaborateur, sagen wir mal, des Corona Regimes mitverantwortlich ist für die Impftoten. Eben durch seine willige Kollaboration – ob nun aus Feigheit, zur eigenen Sicherheit, aus Bequemlichkeit, aus Angst. Es spielt keine große Rolle.

      1. 1. „Dies kleine Männchen ist nach Theorie Nummer eins ein Jude, oder auch Zionist. Kommt aufs gleiche heraus“

        Nein, in diesem Fall nicht. Die orthodoxen Juden warten auf den Messias, erst dann wird der Superioritätsanspruch umgesetzt. Die Zionisten wollen nicht mehr warten und unternehmen selbst alles, die Weltbeherrrschung durch Besetzen der Schaltstellen jetzt schon zu erlangen.

        2. „Der Engländer – London ist der Sitz des Bösen.“

        Nicht London, nicht der „Engländer“, sondern die „City of London“.
        „Von der deutschen Öffentlichkeit wird kaum zur Kenntnis genommen, daß in London, ebenso wie in Rom mit dem Vatikan, ein separater, unabhängiger Staat besteht: die ›CITY‹ (Square Mile) mit nur 8000 Einwohnern. Er befindet sich zu 100 Prozent in Privatbesitz, ohne staatliche (britische) Aufsicht und mit eigener Gesetzgebung. Britische Gerichte haben hier keinerlei Befugnis, ebenso wenig ›Brüssel‹, da die ›City‹ kein EU-Mitglied ist. Diese ›City‹, die reichste Quadratmeile der Welt auf exterritorialem Gebiet, nimmt im Herzen Londons nicht mehr als 2,7 Quadratkilometer ein. Die Regierung der ›City‹ ist die ›Krone‹. Sie besteht aus 13 Männern und dem ›König‹ der ›City‹, dem ›Lord Mayor‹. Hier haben sich Englands reichste und mächtigste Wirtschaftsinstitutionen niedergelassen, unter anderem die von Rothschild kontrollierte ›Bank von England‹, die Lloyd’s of London, die Londoner Aktienbörse, internationale Handelskonzerne. Diese ›City‹, die als die größte Steueroase der Welt und als Finanzimperium Nr. 1 gilt, liegt zwar in England, untersteht aber weder dem britischen Monarchen noch der Parlamentsregierung. Sie ist die tatsächliche Regierung Englands, denn die englischen Monarchen sowie auch der Premier und sein Kabinett unterstehen praktisch dem ›Lord Mayor‹ und müssen auf ihn hören. Dabei versuchen sie, nach außen hin den Eindruck zu erwecken, sie würden regieren, während sie in Wirklichkeit nur Marionetten der ›City‹ sind, die wiederum hauptsächlich durch das Rothschild-Imperium kontrolliert wird. Gleichzeitig lenken die City-Banken durch ihre Niederlassungen in den USA mitentscheidend das Geschehen an der ›Wall Street‹. Bis zum Zweiten Weltkrieg existierten in Großbritannien zwei Imperien: zum einen das britische Kolonialreich der Monarchie, zum anderen das Imperium der ›Krone‹. Alle Kolonien mit weißer Bevölkerung (Südafrika, Australien, Neuseeland und Kanada) unterstanden der englischen Regierung. Alle übrigen Kolonien (Indien, Ägypten, Bermuda, Malta, Singapur, Hong-Kong, Gibraltar und die Kolonien in Zentralafrika) waren jedoch Privateigentum der Krone, sogenannte ›Kronkolonien‹.
        Die BEIMC (›British East India Merchand Company‹ anfangs EIC) gründete 1729 das ›Komitee der 300‹, um internationale Bank- und Kommerzgeschäfte abzuwickeln und den Opiumhandel zu unterstützen. Es umfaßt das gesamte Weltbanksystem. Beherrschend ist die City mit den Rothschilds an der Spitze. Die BEIMC war befugt, Staatsverträge mit dem Ausland abzuschließen.“ (Hans Meiser: Demokratie als Kulisse der Fremdbestimmung)
        siehe auch: https://www.wissensmanufaktur.net/city-of-london

        3. Nein.

  20. BlackRock plant den Kauf der Ukraine | Von Bradley Devlin

    BlackRock wird einen Fahrplan für den Wiederaufbau der Ukraine erstellen.

    Die Ukraine hat einen neuen westlichen Geldgeber. Dabei handelt es sich weder um einen Nationalstaat noch um einen militärischen Auftragnehmer. Es ist das Finanzunternehmen BlackRock.

    Wie die Ukraine am Mittwoch mitteilte, führte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky eine Videokonferenz mit dem Vorstandsvorsitzenden von BlackRock, Larry Fink, durch. Die beiden haben sich offenbar darauf geeinigt, ihre Investitionen zum Wiederaufbau des vom Krieg zerstörten Landes zu koordinieren.

    Ein Bericht über das Treffen auf der Website des ukrainischen Präsidenten rühmte die Beteiligung von BlackRock und bezeichnete das Unternehmen als “einen der weltweit führenden Investmentmanager” und wies darauf hin, dass es “Kundenvermögen im Wert von etwa 8 Billionen Dollar verwaltet”.

    https://apolut.net/blackrock-plant-den-kauf-der-ukraine-von-bradley-devlin/

  21. @„Im Netz gehen seit einigen Tagen Posts herum, die behaupten, dass die USA der Ukraine die gelieferten Waffen nicht schenken, sondern sie nur als Leihgaben liefern, und dass die EU am Ende die Rechnung zahlen muss. Das klingt für viele unglaublich, es ist aber tatsächlich so.“

    In TE konnte man es bereits im September lesen:

    „… die US-Vertreter schlugen vor, dass die EU eine Art Dauerauftrag einrichtet, durch den automatisch die Summe an Kiew überwiesen wird.
    Allerdings fragt man sich, weshalb man das Ganze nicht vereinfacht und einen Teil der Summe gleich nach Washington transferiert, denn die Ukraine hat alle Waffenlieferungen, die sie aus den USA erhält, zu bezahlen. Und für die Bezahlung der Waffenlieferungen soll nun auch die EU aufkommen. Aus Sicht der US-Rüstungsindustrie und der mit ihr kooperierenden Branchen ist der Krieg in der Ukraine – man muss es leider so zynisch sagen – eine glänzendes Geschäft auf Kosten der europäischen Bürger. Die USA profitieren vom Rüstungsgeschäft und auch von demnächst anfallenden teuren Lieferungen an Frackingas nach der Sprengung von Nord Stream 1 und 2. Der Euro verfällt, der US-Dollar springt in die Höhe. Deutsche Firmen verlassen Deutschland und gehen in die USA. …“

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/usa-eu-geld-ukraine/

    Wie oft geschrieben – es lohnt sich, dort die verhetzenden Machwerke des Herrn Spahn zu ignorieren (sowie Modetipps des CDU-Politikers Tipi mit viel Antiislamismus), aber andere Artikel lesen.

  22. Mal zu den „lend lease“ Gesetzen der USA (wo die Zahlungen letztlich alle an den Europäern hängen bleiben). Ich bin der Meinung, das die USA sich auch da übel verrechnet haben, wenn sie das Rezept vom 2.WK nun mit der Ukraine und Europa statt Deutschland und Europa wiederholen wollen.

    Deutschland wurde – vor allem mit Hilfe der USA – wiederaufgebaut, weil die Deutschland als Brückenkopf gegen die damalige UDSSR aufbauen wollten. Dadurch wurde Deutschland zu einer florierenden Wirtschaft mit viel Geld, die „alles“ zahlen konnte. Die USA mussten dazu aber auch kräftig investieren!

    Das wird nun anders sein. Europa wird zum verarmten Kontinent, weil die gierigen Amis es von seiner (nicht ersetzbaren) billigen Energie aus Russland abgeschnitten haben. Die ganzen großen Konzerne und Investoren werden auswandern, also das gerade Gegenteil von einem „Aufbau“. Europa wird abgebaut und damit auch eine der Wirtschaftsgrundlagen für die Ami-Industrie. Die Amis müssten bei einer wirklichen Wiederholung im Grunde an Europa als Wirtschaftsmacht interessiert sein. Sind sie nicht, weil einfach die Kohle fehlt z.B. Konzerne in Europa zu halten indem Europa attraktiv für Kapital bleibt. Wird es nicht sein.

    Zudem geht den USA gerade ihre Dollar-Hegemonie verloren, auf der sie ihren ganzen Wohlstand aufgebaut haben. Heißt mittel -bis langfristig Hyperinflation für den Dollar, weil niemand den mehr haben will. Dann sind die ganzen Rekord Einnahmen quasi über Nacht fast nichts mehr wert, weil niemand das Monopoly-Geld der Amis mehr haben will.

    1. Dadurch wurde Deutschland zu einer florierenden Wirtschaft mit viel Geld, die „alles“ zahlen konnte. Die USA mussten dazu aber auch kräftig investieren!

      Was heißt das schon, „investieren“? Sie haben Kredite gegeben. Der ganze Rest war doch da. Fleiß und Können. Eine hochentwickelte Industrie und hochgebildete und disziplinierte Bevölkerung. Auch ohne die Kredite der USA wäre der deutsche Motor angesprungen – und vielleicht noch besser gelaufen. Es reichte völlig, die Deutschen ihrer Selbstorganisation zu überlassen.

      1. Der ganze Rest war vor allem billiges Russisches Erdgas. Ich fand schon immer die Deutschen sind zu eingebildet. Den Wiederaufbau des Landes haben sie auch keineswegs alleine bewerkstelligt, sondern damals nach dem Krieg die Hilfe von Millionen Türkischen und Italienischen Gastarbeitern gehabt, ganz einfach weil die meisten Männer im Krieg gefallen waren.

        Einen entscheidenden Anteil am Aufbau haben nur die Trümmerfrauen geleistet, der ganze Rest (diesen ganzen „Fleiß-Disziplin-Pünktlichkeits-Quatsch“) sind deutsche Legenden. Die Deutschen hatten nur extrem viel Hilfe von den Millionen Gastarbeitern, den Amerikanern (die aus reinem Eigennutz) und den Russen.

  23. Enthüllungen wird es vermutlich in der EU wenige geben:

    „Schlechte Aussichten für Twitter-Enthüllungen zur EU“

    https://tkp.at/2023/01/07/schlechte-aussichten-fuer-twitter-enthuellungen-zur-eu/

    „… Deutschlands Digitalminister sagte diese Woche, dass Elon Musk den seinen Vorstellungen zu Zensur und „Desinformation“ zugestimmt habe. Denn diese müssten „strikt eingehalten werden“. Mit Twitter-Files über die EU dürfte es schlecht aussehen. …“

    „… Orwellianisch kündigt die EU-Kommission mit dem Gesetz an, das Internet sicherer machen. Was offline illegal sei, soll auch online illegal sein. … Die Unterschiede zwischen „illegalen“ und „schädlichen“ Inhalten werden aufgelockert. Terrorpropaganda und Wissenschaft, die der Orthodoxie einer Erzählung widerspricht, können leicht im selben Topf landen. …“

    Das extrem korrupte Gebilde kann nur mit starker Zensur überleben.

  24. Nur eine kleine, aber m.E. wichtige Korrektur zum Artikel:
    Es sind ja nicht „die USA“, die von diesen Kriegen und von der Ausplünderung der Welt profitieren: Weder die Schwarzen oder Latinos in den Slums und heruntergekommenen Suburbs, noch die auf dem rasanten Abstieg befindliche „Mittelschicht“, die sich schon die Ausbildung ihrer Kinder nicht mehr leisten kann, noch die kleinen Unternehmer, deren Angestellten oder die Staatsbediensteten. Nicht einmal die „normalen“ Millionäre.
    Von all dem profitiert (fast buchstäblich) nur eine Handvoll Milliardäre, die nicht nur genug Einfluss auf die Politik haben, sondern vor allem auch den Tiefen Staat kontrollieren. Um die zu identifizieren, muss man nur schauen, wer in den letzten Jahren oder Jahrzehnten selbst in den sog. „Krisen“ reicher geworden ist. Eine „normale“ kapitalistische „Krise“ ist ja eh schon eine Umverteilung von unten nach oben, weil es eben immer eine Schicht gibt, die hinterher reicher ist als vorher. Wenn es aber – wie in der Plandemie – einen kleinen Zirkel von Milliardären gibt, die in der „Krise“ sogar noch schneller noch reicher geworden sind als in jeder Konjunktur davor, dann ist das keine „Umverteilung“ mehr, sondern ein Raubzug. Um 1900 war man selbst in den USA noch bereit und in der Lage, diese Leute öffentlich als „Räuberbarone“ zu bezeichnen – heute heißen sie „Philanthropen“ 😉
    NUR FÜR DIE finden diese Kriege und sonstigen Verbrechen statt. Damit sie auf ihren „Konten“ noch ein paar Nullen an jene Zahlen anhängen können, die sie selbst vermutlich nicht einmal mehr korrekt aussprechen können. Sie brauchen das Geld nicht, sie können es nie ausgeben (nicht mal, wenn sie es „verschenken“ – denn selbst dann wird es ja seltsamerweise immer mehr …), sie können sich auch nichts dafür kaufen, was ihr Ego noch mehr aufplustert – selbst Raketen zum Mond oder Mars kosten nicht so viel, dass sie dafür die Welt noch weiter ausplündern müssten! – aber NUR für diese paar Hanseln leiden 8 Mrd. Menschen und werden demnächst noch viel mehr leiden, wenn wie Weltökonomie zusammenbricht und die Verteilungskriege um die letzen Wasserreservern und Lebensmittel ausbrechen. Leider werden wir dann nicht mehr erleben und uns totlachen, wenn diese paar Superreichen dann merken, dass sie uns doch nicht für mehr als ein paar Monate oder Jahre überleben können: Weder in Bunkerfestungen in abgelegenen Weltgegenden noch auf dem Mond oder Mars. Denn wir werden dann alle längst selbst tot sein …

    1. @kulinux: Daumen hoch, für diesen Kommentar.
      Leider versteckt sich das dreckige Dutzend sehr gut. Die erscheinen nicht mal in der Forbes-Liste.
      „Wir sehen, dass es im Westen Oligarchen im Sinne der Definition des Wortes gibt. Im Westen gibt es Leute, die „durch ihren Reichtum über ein Land oder eine Region weitgehende Macht zu ihrem alleinigen Vorteil ausüben.“ Die Bezeichnung „Oligarch“ ist also passend für diese Leute. Und damit ist, wenn wir den Gedanken zu Ende denken, der Westen keine Demokratie, sondern eine (gut getarnte) Oligarchie, in der einige wenige sehr reiche und mächtige Leute herrschen.
      Das ist nicht meine „kranke Verschwörungstheorie.“ Das hat 2014 eine große Studie von zwei Professoren sehr berühmter US-Universitäten herausgearbeitet. Sie haben anhand unzähliger Meinungsumfragen geprüft, ob das, was in Washington in Gesetze geschrieben wird, auch das ist, was die Mehrheit der US-Bürger möchte. Ergebnis: null Prozent Übereinstimmung zwischen dem Willen der Wähler und den Gesetzen, die die gewählten Vertreter dann beschlossen haben.“

      1. @nullratio

        „…Und damit ist, wenn wir den Gedanken zu Ende denken, der Westen keine Demokratie, sondern eine (gut getarnte) Oligarchie, in der einige wenige sehr reiche und mächtige Leute herrschen…..“

        Im Mittelalter nannte man das Selbe was wir heute haben: Aristokratie. Ich bin schon seit langem der Meinung, das die Junker und der Adel des Mittelalters mit seiner Feudalherrschaft, nie wirklich weg waren, sie haben sich nur viel raffinierter getarnt. Die geniale Tarnung des Adels heißt „Repräsentative Demokratie“.

    2. @kulinux

      „….Leider werden wir dann nicht mehr erleben und uns totlachen, wenn diese paar Superreichen dann merken, dass sie uns doch nicht für mehr als ein paar Monate oder Jahre überleben können: Weder in Bunkerfestungen in abgelegenen Weltgegenden noch auf dem Mond oder Mars……“

      Da gibts doch so einen Spruch von einem Indianer. Geht aus mit

      „…denn am Ende werden sie merken, das man Geld nicht essen kann….“.

  25. Das mit Bretton Woods und den Briten lief deutlich anders ab als von Thomas in den Raum gestellt:
    Fun Fact am Rande: Die Idee der Weltleitwährung stammte eigentlich vom Hjalmar von Schacht, dem Finanzminister der Nazis…
    Im Abschlussdokument von Bretton Woods einigte man sich vage darauf eine Weltleitwährung einzuführen – vom Dollar war nicht die Rede. Das drückten die Amis dann nach dem Krieg mit Gewalt durch – sie verlangten von den Briten auf einen Schla die Kriegsschulden zurückzuzahlen – es sei den sie würden das „angepassten“ Bretton Woods Dokument unterschreiben – in den jetzt plötzlich der Dollar als Weltleitwährung festgelegt war.
    Ein gigantischer Betrug der die Grundlage für das aktuelle Finanzsystem war…
    https://apolut.net/kenfm-im-gespraech-mit-georg-zoche-die-geschichte-der-leitwaehrung/

    https://stiftung-reinbeckhallen.de/programm/georg-zoche-welt-macht-geld/

  26. Bombardiert der Russe sich wieder selber?

    Erst wollte Selensky keinen Waffenstillstand über die orthodoxen
    Weihnachtsfeiertage, jetzt hat er sich angeblich daran gehalten nur Putin nicht.

    Denkfehler dabei ist nur: Die Granaten kamen nicht in Kiew runter sondern
    ua im Oblast Donezk und auf der Krim.

    1. @Chronos

      Ein schwer Drogenabhängiger kann schon mal die Orientierung verlieren, oder?😎

      Ich bin nur gespannt, wie seine getreuen Westler diese kognitive Dissonanz noch weiter ertragen können ohne zu kollabieren….irgendwann klappt das nicht mehr.

  27. Wenn man googelt, was eigentlich Putin von Polen aktuell will, findet man nur Propagandisten-Blickwinkel wie hier:

    „…. Ausgerechnet Polen, das sich aus Angst vor einem weiteren russischen Vormarsch auf das eigene Land im Falle einer ukrainischen Niederlage, äußerst engagiert auf Seiten Kiews engagiert und bereits unzählige Waffen geliefert hat, soll nun der Ukraine in den Rücken fallen wollen – das zumindest verbreiten jetzt russische Medien unter Berufung auf Geheimdienst-Infos.…“

    https://www.heute.at/s/ukraine-100241652

    Das mit der Angst vor russischen Eroberungen stimmt allerdings – jetzt zahlt Iwanstan täglich dafür, nicht energischer was damit gemacht zu haben. Das Verhältnis hätte wie mit Ungarn sein können.

    „… Demnach soll sich Polen auf die Annexion von Gebieten in der Westukraine vorbereiten. Dies gab der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergei Naryschkin, in einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur RIA an. …“

    Es gibt auch polnische Medien, die etwa TKP.at ständig zitiert. Nur Schlands Mainstream schweigt dazu – OK, vielleicht habe ich es verpasst.

    „… Der Spionage-Leiter erklärte, der polnische Präsident Andrzej Duda habe die zuständigen Dienste angewiesen, umgehend eine offizielle Begründung für ihre Ansprüche auf die Westukraine vorzubereiten. Diese solle laut der Nazi-fixierten russischen Propaganda auf das Massaker in Wolhynien und Ostgalizien 1943 (siehe Infobox unten) zurückgehen, woraus nun schwere Restitutionsforderungen konstruiert werden sollen. …“

    Mich würde gar nicht stören, wenn es wahr wäre – immerhin hat Stalin die Gebiete 1939 geklaut. Käme es so weit, kommen durch Polen keine westlichen Waffen mehr – mit den Banderas im Westen gegen Polen kämpfen würden.

    „… Konkret gehe es laut russischen Angaben um die Gebiete rund um Lwiw (Lemberg), Iwano-Frankiwsk und des größten Teils der Region Ternopil, die historisch auch schon Teil Polens gewesen sind. …“

    In den letzten Jahren hatte ich zweimal Urlaub in Warschau, einmal in Krakau – die barocke Altstadt Lembergs könnte ich gerne sehen. Dann kann man überall auf Polnisch reden und mit Zlotys bezahlen – Sofern keine Bandera-Partisanen um sich schiessen… (Meine Frau war 1991 in Lemberg – und 1992 in St Petersburg)

    „… warnt der verlängerte Arm des Kremls vor „voreiligen falschen Analogien“. Die Polen sollten ihre eigene Historie „gründlicher erforschen“ und sich an die blutigen Zusammenstöße zwischen polnischen und ukrainischen Nationalisten erinnern. „Vielleicht sollten Sie nicht noch einmal auf denselben Rechen treten?“, höhnen die Russen …“

    Klar wird man auf dieselben Ukro-Rechten treffen – träumt man in Russland nicht von erneuter Waffenbrüderschaft mit Polen? Ruhe von polnischen Söldnern und vor allem das Versiegen des Waffenstroms müsste es doch Russland wert sein.

    1. Die Polen Donald Tusk und Bronisław Komorowski gehörten zu den maßgeblichen Akteuren bei dem Naziputsch 2014. Das waren nicht Merkel, Steinmeier, Beck, Fücks, Harms allein.

      Da führt ein polnisches Regime zunächst einen hybriden Krieg gegen die Ukraine und installiert dann ein Nazi-Besatzerregime, mittels dessen es Russen sowie ukrainische „Nichtarier“ und Nazigegner umbringen läßt und andere Ukrainer dabei als Kanonenfutter verheizt. Am Ende redet der Ministerpräsident bezüglich der Russen von „Krebsgeschwür“ und „Ausrotten“ und schickt Soldaten und Waffen, um von der Ukraine aus möglichst viele Russen umzubringen.

      Und das „aus Angst vor einem weiteren russischen Vormarsch auf das eigene Land im Falle einer ukrainischen Niederlage“. Wie bescheuert kann man eigentlich sein?

      Polen ist eins dieser 27 mehr oder weniger desolaten Shitholes der EU. Die Russen haben keinerlei Interesse, bauen sogar alle Wirtschaftsbeziehungen, die sie noch nach Polen haben, konsequent ab.

      Daß polnische Soldaten mit polnischen Waffen, nur weil sie keine Abzeichen tragen, kein polnischer Angriff auf Rußland seien, glauben sie allerdings nicht. Also werden sie ihrerseits Polen angreifen, wenn sie den Zeitpunkt als gekommen sehen. Die Warnungen sind deutlich.

      Welche Planungen die russischen Generäle für die Entnazifizierung Polens haben, ist nicht bekannt. Daß sie im Raume steht allerdings schon.

      1. @„ Da führt ein polnisches Regime zunächst einen hybriden Krieg gegen die Ukraine und installiert dann ein Nazi-Besatzerregime, mittels dessen es Russen sowie ukrainische „Nichtarier“ und Nazigegner umbringen läßt und andere Ukrainer dabei als Kanonenfutter verheizt.“

        Wenn es denn stimmen sollte… Dafür haben Lukaschenko und sicherlich hinter diesem Putin 2021 einen hybriden Krieg geführt, indem sie massenweise Leute aus Syrien oder Afghanistan an die polnische Grenze gebracht haben – irgendwie Quit. Und, wird die Kriegsspirale weitergehen?

        Die deutsch-polnische Versöhnung war so weit erfolgreich, dass PiS zwar manchmal über Reparationen redet, doch im Alltag wird Zweiter Weltkrieg sehr selten erwähnt. Vor allem wird Schland als treibende Kraft der EU angesehen, die hinter etlichen Gängelungen steckt – also nur noch neue Sünden. In Schland wird übrigens mal Frankreich hinter der EU vermutet, mal die USA – vermutlich sind es internationale Vereine wie WEF, dieser allerdings (wie hier mal erwähnt) ein CIA-Projekt.

        1. Was sollen diese Lügen? Es waren Touristen, die teils im visumfreien Reiseverkehr, teils mit Visum völlig legal nach Belarus gereist sind. Aus vielen Ländern, auch Polen und Deutschland, reicht ein Corona-Impftermin zur visumfreien Einreise für 5 Tage. Aus Suleymaniya/Irak oder Bagdad gab es täglich reguläre Flüge.

          Nach Ende der Zeit mußten sie ausreisen. Wohin ist nicht Sache der weißrussischen Behörden, sondern allein deren eigene Entscheidung.

          Genauso, wie es Sache der Polen ist, auf ihre Grenze zu achten und Grenzverletzer zu bestrafen – oder ihnen Bleiberecht zu geben, wenn sie „Asyl“ rufen, wie die EU das vorschreibt. Das Grenzabkommen, das Belarus verpflichtet hat, die polnische Grenze vor unberechtigten Übertritten zu schützen, hatte die EU im Zuge ihrer Sanktionen selber gekündigt.

          Außerdem will niemand nach Polen, auch Iraker nicht. Wobei darauf hingewiesen sei, daß Polen Krieg gegen den Irak geführt und das Land völlig verwüstet hat, noch schlimmer als die Ukraine.

          „Warum sie uns nach Polen nicht durchlassen wollen, begreife ich nicht“, sagt ein Migrant. „Wir gehen doch weiter nach Deutschland.“
          — BelTA, 9.1.2921

          „Wir sind bereit, diese Menschen mit unseren Belavia-Maschinen nach Hause zu fliegen. Aber niemand hat diesen Wunsch geäußert, sie bestehen hart darauf, in die EU zu wollen. …
          Wenn Polen keinen humanitären Korridor gewährt, können wir sie mit Belavia-Flugzeugen nach München bringen. Wo liegt das Problem?“
          — Genosse Lukaschenko, BelTA, 15.11.2021

          Eine Grüne Grenze, auf die sehr unfreundliche Nachbarn bitteschön selber aufpassen sollen, ist definitiv kein hybrider Krieg. Ein Naziputsch mit Installierung eines feindlichen Besatzungsregimes und Massenmord an „nichtarischen“ Ukrainern schon.

          Polen war übrigens auch am Versuch eines Naziputsches und an Terroranschlägen in Belarus beteiligt.

          Coronavirus (COVID-19) vaccination of foreign nationals in the Republic of Belarus
          After making an appointment, be sure to wait for electronic confirmation on your email. …
          Visa-free entry to the territory of the Republic of Belarus for a period not exceeding 5 days can be carried out by citizens of countries approved by the Presidential Decree.
          The cost of two stages of vaccination is 140 Belarusian rubles.
          https://vaccination.by/form/index_en.html

      2. @„ Daß polnische Soldaten mit polnischen Waffen, nur weil sie keine Abzeichen tragen, kein polnischer Angriff auf Rußland seien, glauben sie allerdings nicht. Also werden sie ihrerseits Polen angreifen, wenn sie den Zeitpunkt als gekommen sehen. Die Warnungen sind deutlich.“

        Vernünftiger wäre, Polen und andere Länder der Region deutlich zu überzeugen, dass Russland sie nie wieder unterjochen will – nach so vielen vergangenen Ereignissen. Wohl viel zu anspruchsvoll für ein Land, welches eine Panzerdivision für absolute Spitze der Finesse hält.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Vierte_Teilung_Polens

        1. Die Polen und deren Nazischergen ermorden seit neun Jahren Ukrainer und Russen. Die Polen führen Krieg gegen Rußland, wie sie Krieg gegen die Ukraine, gegen den Irak, gegen Afghanistan geführt haben. Den versuchten Naziumsturz in Belarus nicht zu vergessen.

          In diesen Kriegen hat Polen wohl mindestens eine Million Menschen umgebracht. In diesen arbeitsteiligen Koalitionskriegen läßt sich nicht sagen, wer wen umgebracht hat. Alle Beteiligten sind an jedem Toten mit schuld.

          Wie es aussieht, haben die Polen zwei Möglichkeiten: Sie ziehen ihre Soldateska und Nazibanden unverzüglich aus Rußland und der Ukraine ab. Oder sie werden eingemacht und entnazifiziert.

  28. Polen ist mir zu undurchsichtig (schlimmer wie die Türkei oder Georgien).
    Als ich das letzte Mal dort war konnte von den Jungen kaum einer englisch
    und das in der IT-Branche.

    Ich denke mal die wollen nur ein Stück vom Kuchen abhaben und fordern
    somit wie die UKRA einfach erst mal frech und frei.
    Dabei haben die Polen zweimal die Brücken in Kiew zerstört.

    1. @„Polen ist mir zu undurchsichtig (schlimmer wie die Türkei oder Georgien).“

      Das ist aber Russland nicht anders. Altes russisches Sprichwort:

      Kura nie ptica
      Polscha nie zagranica

      Wobei dies auch die imperiale Perspektive zeigt, da Polen viel Wert darauf legt, dass Russland Ausland ist und es auch bleibt. Immerhin das zweitgrößte Land Osteuropas, nach Russland – es gibt auch ein deutsches Sprichwort: Ohne Fleiß kein Preis. Polnische Version: Bez pracy nie ma kolaczy.

  29. Die Abgefeimtheit des US-Finanzrecyclings von Kriegskosten und -Profiten hat Thomas Röper sehr genau auf den Punkt gebracht. Einige kleine Details können noch als Sahnehäubchen dienen.

    WK I: Frage für USA: Wie soll man sich positionieren.
    Möglichkeit 1: Eintritt in den Krieg als Kriegspartei.
    D.h.: Finanzierung: Steuergelder, ergänzt durch Bankenkredite. Davon Kauf von Waffen bei US-Rüstungsindustrie.
    Gewinner; Banken, Rüstungsindustrie.
    Verlierer: US-Staat und letztlich Steuerzahler; zusätzlich Blutzoll durch in den Krieg geschickte Soldaten.

    Möglichkeit 2: Nichteintritt in den Krieg als Kriegspartei.
    Stattdessen: Unterstützung der Kriegsteilnehmer (im wesentlichen Englands und Frankreichs) durch Kredite von US-Banken. Frankreich und England kaufen davon Waffen bei US-Rüstungsunternehmen.
    Gewinner: US-Banken, US-Rüstungsindustrie.
    Verlierer: die Kreditnehmer England und Frankreich.
    Nichtverlierer: US-Staat. US-Bevölkerung profitiert von Ankurbelung der Wirtschaft durch Rüstungsaufträge. Staat profitiert durch erhöhte Steuereinnahmen.

    Man entscheidet sich für die 2. Möglichkeit. Man beteiligt sich am Krieg nur als Kreditgeber und Rüstungslieferant, also über marktökonomische Transaktionen und hält sich ansonsten in transatlantischer Distanz (evt. Ähnlichkeiten mit aktuellen Geschehnissen sind rein zufällig!?).

    Diesen Plan kleidet man nun in ein Wahlprogramm. Wilson verkündet: Ich werde die Amerikaner aus dem Krieg heraus halten. Und zunächst hält er das Versprechen. Parallel laufen die Bankkredite und die davon getätigten Waffenverkäufe an England und Frankreich. Aber wie üblich wird dies mit Propaganda-Rummel begleitet: „USA hilft England und Frankreich!“ (statt: „USA macht mit Krieg Bombengeschäft!“). – D.h.: die Propaganda war zweideutig. Wer wollte, konnte der Suggestion erliegen, USA sei nicht nur ökonomisch, geschäftlich, sondern als Bündnispartner involviert in den Krieg.

    Nun kam es zu dem von Th. Röper geschilderten unerwarteten Kriegsverlauf. Die Kredite drohten zu platzen, als der Sieg Englands und Frankreichs gefährdet war. Die US-Banken zusammen mit der Politik mussten eine Lösung finden, wie man die gefährdete Rückzahlung der Kredite dennoch sichern könne. Die Lösung: die USA müssen in den Krieg eintreten und als Kriegspartei England und Frankreich unterstützen.

    Das Problem dabei: Wilson, der damalige US-Präsident, hatte ja erst kürzlich den US-Bürgern das Wahlversprechen gegeben, sie aus dem Krieg herauszuhalten. – Peinlich, peinlich, wenn man ihnen nun sagen würde, man wolle doch in den Krieg eintreten (die wahren Gründe, dass es um die Profite der Banken ging, konnte man ihnen ohnehin nicht offenbaren). Also, was war zu tun, damit man nicht als Wahlbetrüger dastehen würde?

    Hier nun verknüpft sich der Strang der Geschichte den Thomas Röper so ausgezeichnet dargestellt hat, mit einem anderen Strang, der für sich genommen vielen bekannt sein dürfte (und von Chomsky des Öfteren analysiert und dargestellt wurde).

    Es entstand der Plan durch eine der größten bis dahin organisierten Propaganda-Kampagnen die US-Bevölkerung aus einem friedliebenden in ein hassendes, wild kriegslüsternes barbarisches Kollektiv manipulativ umzuformen, und zwar in möglichst kurzer Zeit. Es wurde dafür eine Commission gegründet (Creel-Commission). Viele der berühmtesten Namen von späteren PR-Prominenten (z.B. E. Bernays) arbeiteten mit. Das, was man später als wilde Greuelpropaganda bezeichnete, wurde hier real entworfen und dann in einer über das ganze Land sich ergießenden Propaganda-Schlacht massiv verbreitet.

    Es dauerte etwa 6 bis 9 Monate und schließlich wollte das Gros der vor kurzem noch friedliebenden US-Bevölkerung nur noch eins: Krieg, Krieg und nochmal Krieg. Der Kriegseintritt wurde nun auch nicht mehr als Wahlbetrug aufgefasst.

    Nun trat ein, was Th. Röper wieder so prägnant schildert, dass sich eine Ergänzung erübrigt.

    Aber noch ein pikantes Detail, die Situation nach dem Kriegsende betreffend: England und Frankreich hatten – der Propaganda entsprechend – geglaubt (zumindest gaben sie es vor, dies geglaubt zu haben), dass die USA nun als Kriegsp a r t e i sie übterstützt hätten. Die USA (bzw. die US-Banken) aber sagten nun: pacta sunt servanda! Basta! Wir sind nicht Bündnis-, sondern Geschäftspartner! – Das war nicht nur eine Enttäuschung, sondern ein Schock für England und Frankreich; denn sie waren ja – nicht anders als Deutschland – auch ökonomisch durch den Krieg völlig ausgepowert, lagen am Boden. Woher sollte man das Geld nehmen und nicht stehlen.

    Da entstand die grandiose Idee: Deutschland (das allerdings ebenfalls pleite war) sollte alles zahlen. Die Frage war allerdings: Wie wollte man das begründen und rechtfertigen? Da kam irgendwer auf die Idee: Wir müssen Deutschland zum Alleinschuldigen, Alleinverursacher des Kriegs erklären, und wir müssen Deutschland mit dem nötigen Druck dazu bringen (richtiger: erpressen) in einer entsprechende Urkunde die Alleinschuld auf sich zu nehmen. So entstand der berüchtigte Versailler Vertrag. – Dessen desaströse Folgen ein Teilnehmer bei den Verhandlungen des Vertrages, ein gewisser John Maynard Keynes, sehr hellsichtig vorausgesagt hatte.

    Die vexierbildartige Handhabung des Status als Geschäftspartner (Kredite) und als kriegsteilnehmender Bündnispartner wurde (vielleicht zum ersten Mal präzis und analytisch sehr eindringlich) dargestellt von Michael Hudson in seinem Buch „Finanzimperialismus“. Und dieses hybride Vexiergebilde kann man wohl als die Urfom der späteren Lend-and-Lease-Konstrukte ansehen. Auch im heutigen Krieg inszeniert sich ja die USA wieder einmal als Bündnis-, statt als Erpressungs- und Geschäftspartner. Nur die Begründungsfloskeln, die die Zahlungsströme regeln, sind diesmal aktualisiert (neudeutsch: upgedatet).

  30. Im Hörbeitrag auf NuoViso ist dem Sprecher ein „freudscher Fehler“ unterlaufen. Er hat statt Raten von Raketen gesprochen. Das war auch viel passender. Später hat er von Milliarden statt Millionen gesprochen. Wenn es sich allerdings um amerikanische Milliarden handelt passt es schon wieder.

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