Die polnische Opposition fordert von der EU 1.000 Euro pro Monat für jeden ukrainischen Flüchtling im Land

Der Vorsitzende der polnischen Bauernpartei, Wladyslaw Kosinyak-Kamysh, sagte, dass „niemand die Augen vor den 1,5 Millionen Ukrainern verschließen kann, die von Polen aufgenommen wurden“.

Die polnische Oppositionspartei Polnische Bauernpartei hat vorgeschlagen, dass die Regierung der Republik von der Europäischen Union die Zahlung von 1.000 Euro pro Monat für jeden Flüchtling aus der Ukraine fordert, der sich im Land aufhält. Das sagte der Parteivorsitzende Wladyslaw Kosiniak-Kamysh am Donnerstag nach Beratungen mit Ministerpräsident Mateusz Morawiecki über die Migrationspolitik der EU.

„Niemand kann die Augen vor den 1,5 Millionen Ukrainern verschließen, die Polen aufgenommen hat“, sagte er vor Reportern. „Der erste Vorschlag, den ich gemacht habe, war, dass die polnische Regierung bei der Europäischen Kommission eine Finanzierung für den Aufenthalt von Ukrainern in Polen beantragt. Ich bin der Meinung, dass 1.000 Euro pro Monat pro Ukrainer in Polen für Unternehmer, Regioalbehörden und Nichtregierungsorganisationen das Mindestmaß des Anstands sind“, so der Abgeordnete.

Im Mai unterstützte die schwedische EU-Ratspräsidentschaft den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Reform des Asylsystems für Migranten in der EU. Der von Schweden gebilligte Vorschlag der EU-Kommission sah vor, 30.000 bis 120.000 Migranten in EU-Staaten mit einer übermäßigen Anzahl von Flüchtlingen in andere EU-Länder umzusiedeln. Ein Staat, der keine Flüchtlinge aufnimmt, müsste für jeden nicht aufgenommenen Migranten den „finanziellen Gegenwert“ von 22.000 Euro zahlen.

Polen und Ungarn lehnten diese Entscheidung entschieden ab und blockierten die Initiative auf dem EU-Gipfel.

Übersetzung aus der russischen Nachrichtenagentur TASS


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

8 Antworten

  1. > Die polnische Oppositionspartei Polnische Bauernpartei hat vorgeschlagen, dass die Regierung der Republik von der Europäischen Union die Zahlung von 1.000 Euro pro Monat für jeden Flüchtling aus der Ukraine fordert, der sich im Land aufhält. <

    Das ist vermutlich auch in Polen nicht kostendeckend – für Schland habe ich mal von mehreren Tausenden EUR pro Ukro und Monat gelesen. Immerhin will die EU auf Anweisung der U.S.-Chefs den Krieg maximal verlängern – wenn der Verein kein Geld dafür hat, wie wär‘s mit dem Ende der Spinnereien?

  2. …Richtig so !!.. …die Polen sind arme Leute, schuften in der brd auf allen Baustellen, arbeiten in den „brd – polnischen Werken“ in Polen schlecht bezahlt usw.. ..und sollen auch noch die Ukrainer ernähren !!.. …weiter fordern, h😎😈artnäckig und besonders von den brd – Verwaltern… DIE haben GELD !!..

  3. Es ist schon schwierig überhaupt belastbare Zahlen zu bekommen. Es gibt Staaten die reichen die Flüchtlinge umgehend weiter! Da gibt es einmal diese Zahlen.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/zuwanderung-2015-kamen-mehr-als-zwei-millionen-menschen-nach-deutschland-1.3294587
    Wenn man sucht gibt es jede Menge unterschiedlicher Zahlen. Da zählt Polen an der Grenze u. am nächsten Tag sind diese Flüchtlinge in Deutschland ! Jetzt kontrolliert man an der Grenze zur Schweiz deutlich mehr.
    In der DB Grenznähe musste ich mir da schon Einiges anschauen- was wir uns Niemals getraut hätten. In der Realität sollte man schon etwas mehr verteilen, den auch der Turmbau zu Babbel ging so angeblich schief!
    Wenn ich indie Kreisstadt fahre u. die vielen Nationalitäten sehe, schwierig! Für Arbeitgeber ein absolutes Paradies (billige Arbeitnehmer zu Hauf).
    Das heißt erst wenn AG sagen doch nicht so viele – wird sich etwas ändern. Zahlen tun wir ja als Bevölkerung immer! Dazu fällt unsere Infrastruktur zusammen, in Polen möchte man es nicht ganz so weit kommen lassen!

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