Die Zahl der am BRICS-Gipfel in Südafrika teilnehmenden Länder hat 30 überschritten

Nicht nur die Staats- und Regierungschefs Brasiliens, Chinas, Indiens und Südafrikas, sondern auch Präsidenten und Regierungsvertreter anderer Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika werden zu dem Treffen erwartet

PRETORIA, 20. Juli./ Mehr als 30 Länder haben bereits ihren Wunsch geäußert, am bevorstehenden Gipfel der BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) in Südafrika teilzunehmen, der damit der repräsentativste in der Geschichte der Organisation werden könnte. Das berichtet die in Johannesburg erscheinende Zeitung City Press am Donnerstag.

„Viele Länder sind sehr daran interessiert, an dem Forum teilzunehmen, weil sie die BRICS als die am schnellsten wachsende Gruppierung ansehen, die in der Lage ist, die NATO herauszufordern“, so die Zeitung. „Darunter befinden sich europäische, arabische und afrikanische Staaten. Südafrika erwartet, dass der Gipfel das Wirtschaftswachstum des Landes ankurbeln, den Tourismus fördern und Investitionen anziehen wird. Präsident [Cyril] Ramaposa hat sich bereits zuversichtlich über den Erfolg des Gipfels geäußert und das Land aufgefordert, den Delegierten aus dem gesamten afrikanischen Kontinent und der ganzen Welt einen angemessenen Empfang zu bereiten“.

Der BRICS-Gipfel findet vom 22. bis 24. August in Johannesburg statt. Erwartet werden nicht nur die Staats- und Regierungschefs von Brasilien, China, Indien und Südafrika, sondern auch Präsidenten und Regierungsvertreter aus anderen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Der russische Präsident Wladimir Putin hat beschlossen, per Videokonferenz an dem Gipfel teilzunehmen. Der russische Staatschef werde trotz des Videoformats in vollem Umfang teilnehmen, sagte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten.

Russland wird auf dem BRICS-Gipfel persönlich von Außenminister Sergej Lawrow vertreten.

Ramaposa hat die Staats- und Regierungschefs aller afrikanischen Länder eingeladen, an den Veranstaltungen des Gipfels teilzunehmen. Staats- und Regierungschefs des Verbands Südostasiatischer Nationen, der Karibischen Gemeinschaft und der Mitglieder der G77 werden in Johannesburg erwartet.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

35 Antworten

  1. Kommt die Türkei? Pepe Escobar meint, „der Sultan“ habe sich falsch entschieden:

    „Es ist nicht klar, wer wen zuerst angerufen hat, um den Deal auszuhandeln. Ankara könnte eine Rettungsleine von bis zu 13 Milliarden Dollar versprochen worden sein – in Wirklichkeit ein Taschengeld. Der Sultan hätte mit den Chinesen ein viel besseres Geschäft machen können – mit einer Reihe von BRI-Investitionsprojekten, von denen alle profitieren. … Und doch entschied er sich, seine Karten mit der NATO und nicht mit Eurasien auszuspielen. Die Realität wird nicht lange brauchen, um ihre Bedingungen zu diktieren. Die Türkei wird niemals in die – taumelnde – EU aufgenommen werden. Die Amerikaner könnten Brüssel dazu zwingen – denken Sie an die „Regeln“ – aber nur bis zu einem gewissen Punkt. … Der Verkauf von tonnenweise zusätzlichen Bayraktar-Drohnen an Kiew – ja, das ist ein Geschäft der Sultansfamilie – wird auf dem Schlachtfeld nichts ändern. …“

    https://uncutnews.ch/in-sizilien-oben-auf-dem-berg-die-neuen-barbaren-beobachten/

    „… die gleichzeitige Anfeindung der strategischen Partnerschaft zwischen Russland und China und deren Bestreben nach eurasischer Integration – über SCO, BRICS, EAEU – verändert das Schachbrett. … Der Sultan könnte die Türkei dazu verdammen, in dem wirklich wichtigen Handlungsstrang – dem eurasischen Jahrhundert – die Rolle eines unbedeutenden Handlangers zu spielen, der so gut wie keine Spielzeit erhält. …“

    Selbst wenn sein Land in die „EU“ käme, dann eben mit dem gleichen Ergebnis – da Westeuropa sich zunehmend wirtschaftlich marginalisiert. Selbst die 6% EU-Wachstum in den letzten 15 Jahren (China erreicht sie in einem guten Jahr) gibt es weitgehend deswegen, weil Länder wie Polen, Tschechien, Ungarn massiv aufgeholt haben – kürzlich wuchs in einem Jahr polnisches BIP sogar stärker als chinesisches. Schland dümpelt bereits seit ein paar Jahren um +-0 – und das trotz ständig durch Zuwanderung wachsender Bevölkerung.

    1. Erdogan hat keinerlei Absicht, die Türkei in die EU zu führen. Er braucht jedoch einen besseren Zugang zum EU Markt. Die Zollunion mit der EU ist sehr vorteilhaft für die EU. Um den Osten gegen den Westen auszuspielen, und umgekehrt, kann er sich weder für die eine noch die andere festlegen.

  2. interessant dürfte wohl auch sein, wie der Westen reagiert. Im Augenblick versucht man wohl mit Zuckerbrot und Peitsche gegen zu steuern, wie das EU-Lateinamerikatreffen gezeigt hat, was aber nicht genug Erfolg bringt. Auch der große Angriff gegen Putin durch den Gerichtshof geht wohl voll nach hinten los, weil er mit seinem Status jetzt bei den BRICS zum Führer wird (zum Robin Hood).
    Auch Baerboks Reise zum Jahrestag des Gerichtshof zeigt das. Sie war wohl da ziemlich allein, westliche Medien haben ziemest wenig berichtet und nur ihr Statement bei der UNO: „Die Möglichkeiten des Gerichtshof sind zu gering, man braucht mehr Möglichkeiten, deutet darauf hin, das man unser Außenkasperin klar gemacht hat, das man diesen Haftbefehl nicht mehr lange aufrecht erhalten kann, weil sonst der Gerichtshof in die Bedeutungslosigkeit abdriftet. Nicht nur aus den BRICS dürfte Druck da sein, sondern auch aus dem Westen, weil sich Russland hinter den Haftbefehl versteckt und so Verhandlungen verhindert werden.
    Deshalb kann man davon ausgeht, das der Gerichtshof erklärt: Derzeit könne man konkreten Anschuldigungen nicht nachgehen und setzt den Haftbefehl vorüber gehend aus. Das könnte nach dem BRICS Treffen also Anfang September vorstellbar. Dann wären Gespräche auf höchster Ebene möglich. Da Biden als Partner wegen seiner Demenz ausfällt, müssten das dann die 2. Ebene sein: Macron, Schulz und der Brite. Damit wären wir im Plan Friedensgespräche noch dieses Jahr.

    1. > Auch der große Angriff gegen Putin durch den Gerichtshof geht wohl voll nach hinten los, weil er mit seinem Status jetzt bei den BRICS zum Führer wird (zum Robin Hood). <

      Russland sollte mit einem Angriff woanders reagieren – wie mit diesem Artikel viel häufiger und lauter westliche Spinnereien zerpflücken, die der gesamten Menschheit Aushungern bringen können. Und fordern, dass die totalitäre westliche Zensur wissenschaftlicher Diskussionen zum Thema aufhört – wenn nicht im Westen, dann wird es im Süden erhört.

      https://de.rt.com/europa/175685-spiked-verrueckte-gruene-eliten-greifen/

      „Verrückte grüne Eliten greifen die Landwirtschaft an“

      Die Reichsklimapartei-Führerin will Putin unbedingt vor ein Tribunal stellen – was hält die Russen zurück?

      1. Nur Biden wird das wohl nicht durchstehen. Die Frau Herris kommt nicht in Frage, also bekommen die Boten eine Chance. Und welchen Unterschied würde es machen. wenn Blinken das Gespräch führte. Auch Russland weiß, mit dem dementen Biden solche Gespräche zu führen bringt wohl nichts mehr, selbst wenn er den NATIO-Gipfel überstanden hat.

      2. Unsere Vasallen in den USA haben nun nichts zu sagen. „Pro-Europäer“, „Anti-Amerikaner“. Ich hoffe sehr, daß unsere amerikanischen Freunde mit diesen Nazis fertig werden werden.

  3. Das Putin an dem Gipfel nur per Videokonferenz teilnimmt ist ein Einknicken vor dem Westen. Der neue Film im Kino Sound off Freedom zeigt, dass Putin alles richtiggemacht hat. Die Kinder in der Ukraine hat er vor der Versklavung in den USA gerettet.
    Deshalb wäre es ein starkes Zeichen an den Rest der Welt, wenn Putin in Persona an dem Gipfel teilnehmen würde. In Verbindung mit einer Laudatio, dass durch die vom Westen verurteilte Handlung es der USA nicht gelungen ist eben diese Kinder zu versklaven. An dessen Ende eine Erklärung Südafrikas erfolgen würde dem Gerichtshof in Den Hag nicht mehr anzuerkennen, da deren Entscheidungen offensichtlich politisch motiviert sind und damit Kinder und Sklavenhändler gedeckt werden.
    Der Westen kennt nur eine Sprache ab in die Fresse. Alles andere wird als Schwäche ausgelegt.

      1. Die Lage ist ja nun etwas komplizierter. Der Präsident Ramaphosa sieht eine Verhaftung Putins gleichbedeutend mit einer Kriegserklärung an Rußland an und damit als verfassungswidrig.

        “ ‚Es wäre unvernünftig, verfassungswidrig und illegitim, wenn die Regierung des Landes ihre volle Macht dazu nutzen würde, Rußland den Krieg zu erklären, indem sie Präsident Putin festnimmt‘, sagte Ramaphosa … vor dem Hohen Gericht der südafrikanischen Provinz Gauteng. … Es wäre nicht mit der Verfassung des Landes vereinbar, Rußland den Krieg zu erklären, fuhr Cyril Ramaphosa fort und wies darauf hin, daß er als Präsident die verfassungsmäßige Pflicht habe, die nationale Souveränität, den Frieden und die Sicherheit in der Republik zu verteidigen.“

        Par maliweb -18 Juil 2023
        Ramaphosa: arrêter Poutine en Afrique du Sud signifie “déclarer la guerre à la Russie”
        https://www.maliweb.net/international/ramaphosa-arreter-poutine-en-afrique-du-sud-signifie-declarer-la-guerre-a-la-russie-3029205.html

        Die Regierung wollte aus dem „IStGH“ austreten und Putin einladen, nicht verhaften. Die Justiz, die in Südafrika unabhängig und per Gewaltenteilung von der Regierung getrennt ist, hat den Austritt aus dem „IStGH“ wegen irgendwelcher juristischer Probleme gestoppt.

        Die Verhaftung Putins ist Streitfall zwischen dem Präsidenten Ramaphosa und dem Führer Steenhuisen der „Democratic Alliance“ (DA) vor dem Hohen Gericht von Gauteng. Die DA ist eine Partei der weißen Minderheit und über die „Liberale Internationale“ der FDP und den Parteien von Tsai Ing-wen, Justin Trudeau / Chrystia Freeland, Mark Rutte und Charles Michel verbunden. Steenhuisen war 2022 in der Ukraine und ist entschieden auf Seiten der Ukrofaschisten.

        Und um einen Verdacht zu äußern: Die Regierung Ramaphosa hätte vermutlich schon Machtmittel, um Putins diplomatische Immunität durchzusetzen. Aber Putin und Ramaphosa lassen den „IStGH“ und einen buurischen Extremisten die Dinge auf die Spitze treiben, um aller Welt vorzuführen, wie ein unbedachter Vertrag mit einem privaten „Gerichtshof“ in Den Haag die Außenpolitik eines großen Landes zum Entgleisen bringen kann, als Warnung für die anderen Länder.

          1. Können Sie das vielleicht ins Deutsche übersetzen? Auf meinem Bildschirm erscheinen nur nicht zu deutende Farbkleckse. Die deutsche Sprache ist sehr schön. Wenn Sie etwas älter und reifer werden, Sie können unsere Sprache ja lernen. Oder auch nicht.

    1. Das nennt man Geopolitik und nicht Einknicken vor dem Westen. Putin nimmt Druck vom Kessel der Südafrikaner. Noch ist die Welt nicht so strukturiert wie wir es wollen oder wünschen. Eine andere Entscheidung hätte die Südafrikanische Politik umgerechnet 35 Milliarden $ kosten können. Das Putin nicht anreist, wird Südafrika genauestens einordnen. Völlig logisch, dass im Vorfeld auch andere Optionen angetestet wurden. Sie wurden anscheinend alle verworfen. Warum? Weil es nicht lohnt daran die BRICS eventuell zerbrechen zu lassen.

    2. „Der Westen kennt nur eine Sprache ab in die Fresse. Alles andere wird als Schwäche ausgelegt.“

      Natürlich kann ich ihre Wut verstehen. Aber wie meinte eine südafrikanische Rangerin zu mir, als Löwen einen Büffel provoziert und dadurch von seiner Herde gelockt haben:

      „Don´t act, while you are angry.“

      Aus diesem Grund will Putin nicht die Methoden des Westens anwenden, weil es neben dem Westen noch viele weitere Staaten gibt, welche die momentanen Entwicklungen genau beobachten. Diese Staaten wollen bestimmt nicht einen gewalttätigen Hegemon durch einen neuen ersetzt haben. Die transatlantische Ausrichtung Europas wird sowieso bald (5-10 Jahren) Geschichte sein.

      Daher denkt Russland schon an die „Nachkriegsordnung“ und seinen dortigen Platz als verlässlicher Partner, der zu seinem Wort steht und der äußerst klug vorgeht, Gewalt nur als letztes Mittel der Wahl nutzt. Es geht darum, Vertrauen den anderen Ländern auf der Welt gegenüber aufzubauen.

      Die europäischen Länder wollen kein schlechtes Verhältnis zu Russland. Ohne den massiven Druck der USA/GB u.a. hätte Dtld. gerade mal 5.000 Helme an die Ukraine geliefert. Zudem wollte Dtld. eine weitere Pipeline mit Russland etablieren.

      Wenn die USA wieder eine Regionalmacht werden wird, wird Russland immer noch der Nachbar der Ukraine und von Europa sein. Es wäre daher unklug, jetzt komplett gegen die Europäer vorzugehen, wenn doch der wahre Gegner die USA ist.

      Wir (damit meine ich alle, die gegen das angloamerikanische Imperium eingestellt ist) wollen nach dem Fall selbiges weiterhin gute Beziehungen haben.

      1. Der wahre Gegner sitzt im Inneren, nicht außen, innen. Es werden im Netz auch viele falsche Fragen gestellt, die womöglich von Think Tanks lanciert worden sind, und die wie eine Gehrinsperre wirken. Z.B. die: ist Deutschland souverän? Die Frage ist so falsch, aber sie hält sich ausgesprochen hartnäckig. Und wenn man denkt, vielleicht ist sie gestorben, steigt sie als Untoter aus dem Grab. Richtig gefragt, erhält man mit der Antwort auch die Lösung: wird Deutschland souverän regiert? Da ist die Antwort klar, Nein!

    3. Hugross
      Ich würde das nicht als „Einknicken vor dem Westen“ bezeichnen, sondern eher Rücksichtnahme von Russland, um eben sein Verbündeten nicht in Zugzwang zu bringen.
      Ausserdem kann Südafrika so sein Gesicht wahren.
      Die Zeit zur Konfrontation, die ein Erscheinen Putins einläuten würde, kommt noch Früh genug.
      Russland Interesse liegt wohl eher an einem friedlichen Wechsel zur multipolaren Welt.

    4. Die Neocons haben sich mit dem Ukrainekrieg in eine derart hoffnungslose Lage hineinmanövriert, dass sie zu jeder Verzweiflungstat in der Lage sind. Wenn die NordStream zerstören können, können die auch Putins Flugzeug auf dem Weg nach Südafrika kapern. Das wäre katastrophal für den Weltfrieden. Es ist besser wenn er zu Hause bleibt.

    5. Mit dem Einknicken, wäre ich vorsichtig.
      Durch seine Videoanwesenheit steht er sogar im Mittelpunkt.
      Das Zeichen ist auch klar: Russland zwingt niemand gegen bestehende Verträge zu verstoßen.
      Und was steht in Pretoria an: Einen Weg zu finden, die BRICS zu erweitern, wer ist da besser geeignet Lawrow oder Putin. Sicher der Dauerdiplomat oder der Praktiker. Und auch bei dem anderen Thema: Bank und eigen Währung sind nicht unbedingt Putins Thema.
      Und was ist das Ziel. Gedanken aus zu tauschen und Ziele zu setzen. Die Umsetzung kommt wohl eher nächstes Jahr und wer hat dann den Vorsitz: Russland und wer ist in Moskau sicher dabei: Putin

  4. Putin ist sich bewusst, dass neue Spannungen durch seine Anwesenheit in Johannesburg der Weiterentwicklung der Brics Staaten nicht förderlich wäre. Auch die parteipolitischen Verhältnisse in Südafrika muss man nicht durch zusätzliche Spannungen gegeneinander aufbringen. Da Putin ein pragmatischer Realpolitiker ist, wird er das ohnehin entstehende Spannungsfeld (Westen-Brics) nicht auf seine Person lenken!
    Russland hat im Gegensatz zum Westen viele gut ausgebildete und begabte Diplomaten, die Führungsaufgaben übernehmen könnten, Lawrow ist einer von ihnen.

      1. Es ist eine für Westler wichtige Frage. Vermutlich hat Putin gar nichts erklärt, für so was hat er einen Sprecher, Peskow. Der soll erklärt haben, daß Rußland die Idee einer Videoteilnahme von Putin ablehne. Angesichts der Umstände lehnt Rußland nun eben nicht mehr ab.

  5. Dieser Herr Macron hatte doch um Einladung gebeten. Darf der nun am Katzentisch sitzen und lauschen, oder hat man seinen Wunsch völlig ignoriert?
    Es wäre doch zu schön, würde dieser Franzose irgendwo im Hinterzimmer sitzen müssen, während im Konferenzsaal die wirklich „großen“ Politiker über das weitere Vorgehen in der Weltpolitik beraten.

  6. BRICS ist ein Projekt des WEF.

    Siehe hier:
    BRICS was the „brainchild“ of WEF Graduate and Young Global Leader Roopa Purushothaman and Jim O’Neill of Goldman Sachs. https://www.weforum.org/agenda/authors/roopa-purushothaman
    James Corbett interview from 2015:

    „Why do you think that people buy into this narrative that countries like Russia and China are a ‘resistance’ force?

    We have been conditioned our entire lives to expect that anything that opposes a demonstrably evil entity must itself be good. Whether it be the Star Wars Rebel Alliance fighting the Galactic Empire or the heroic Allies fighting the villainous Axis or even the more nuanced case of a valiant Serpico fighting the corruption within his own NYPD, we are almost invariably given narratives with identifiable “good guys” fighting risible “bad guys.”

    But when it comes to the machinations of global geopolitics, this is completely the wrong lens through which to understand what is happening. Much more to the point would be the metaphor of rival gangs competing for territory. It is not the case that the Bloods are the “good guys” and the Crips the “bad guys” or vice versa; they are both criminal networks that use brutality and violence to enforce their control over given areas and to terrorize others.

    Similarly, if we understand that rivalries between various international organizations (to the extent that they exist at all) are really only battles between gangsters for control over the global turf, we can more clearly understand that it is not a question of choosing sides in the struggle, but opposing the very ideologies of centralized, hierarchical control that make these institutions possible.“ https://www.foreignpolicyjournal.com/2015/08/21/the-truth-about-brics/

    1. Das ist für mich nicht plausibel. WEF als Vertreter einer unipolaren Welt unter Führung der USA soll jetzt der Projektgeber für die multipolare Welt sein?
      Wer ist James Corbett? Der Prof. aus Delaware????? Die Wahrheit aus Delaware???

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