Georgisches Parlament scheitert mit Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Surabischwili

Die Abgeordneten erreichten nicht die erforderliche Stimmenzahl für die Absetzung des Präsidenten

Tbilissi, 18. Oktober./ Weniger als 100 Abgeordnete des georgischen Parlaments stimmten für die Absetzung von Präsidentin Salome Surabischwili, so dass das Amtsenthebungsverfahren gescheitert ist. Die Sitzung wird auf der Website des Parlaments übertragen.

Den Abstimmungsergebnissen zufolge sprachen sich 86 Abgeordnete für ein Amtsenthebungsverfahren gegen die Präsidentin aus, einer war dagegen. Für die Amtsenthebung der Präsidentin sind mindestens 100 von 150 Stimmen bzw. zwei Drittel des Parlaments erforderlich.

Die parlamentarische Opposition nahm, wie zuvor angekündigt, nicht an der Abstimmung teil, um die Möglichkeit von Absprachen zwischen Abgeordneten und der Regierungspartei Georgischer Traum – Demokratisches Georgien, die das Amtsenthebungsverfahren eingeleitet hat, auszuschließen.

Am 16. September entschied das georgische Verfassungsgericht, dass die Präsidentin gegen die Verfassung verstoßen hat, indem sie ohne Genehmigung der Regierung Arbeitsbesuche in europäischen Ländern unternommen habe. Der Verfassungsgerichtshof bestätigte daher den Antrag auf Amtsenthebung der Präsidentin wegen Verletzung der Verfassung und verwies die Entscheidung zur Prüfung an das Parlament. Nachdem das Parlament die Amtsenthebung nicht beschließen konnte, bleibt Surabischwili im Amt.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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