Geopolitik

Lawrow: „Die EU hat sich vollständig dem amerikanischen Diktat unterworfen“

Der russische Außenminister Lawrow hat seine Jahrespressekonferenz gegeben. Dabei hat er die russische Sicht wieder sehr deutlich formuliert und auch erklärt, warum Russland die EU als Gesprächspartner nicht mehr ernst nimmt.

Ich habe schon mehrmals berichtet, dass die russische Regierung die EU in geopolitischen Fragen nicht mehr als Gesprächspartner ansieht. Der Grund ist, dass die EU aus russischer Sicht endgültig zu einem Anhängsel oder Erfüllungsgehilfen der USA geworden ist und keine eigenen Entscheidungen mehr trifft oder gar eigene Interessen vertritt. In Moskau wird die EU als „Kolonie“ oder „Vasall“ der USA bezeichnet und man hört oft: „Wozu noch mit der EU sprechen, wenn die nichts entscheiden kann? Dann können wir auch gleich mit Washington sprechen.“

Die aktuelle Pressekonferenz des russischen Außenministers Lawrow dauerte drei Stunden, weshalb ich sie nicht komplett übersetzen kann. Daher habe ich hier die Einleitung von Lawrow und eine Frage und seine Antwort übersetzt, die einen guten Eindruck von Russlands Standpunkt vermitteln. Das russische Außenministerium wird auch eine Übersetzung der gesamten Pressekonferenz veröffentlichen, während ich diesen Artikel schreibe, ist auf deren Seite aber lediglich ein Teil der Einleitung auf Deutsch verfügbar. Es wird also wohl noch einige Tage dauern, bis Interessierte hier die gesamte Pressekonferenz auf Deutsch nachlesen können.

Beginn der Übersetzung:

Lawrow: Verehrte Kollegen, guten Tag!

Traditionell treffen wir uns zu Beginn des neuen Jahres, um über die Ergebnisse und Ereignisse des vergangenen Jahres zu sprechen. Es war ein sehr schwieriges Jahr und in gewisser Weise ein einzigartiges Jahr. Die tiefgreifenden Trends in der Geopolitik und in den internationalen Bestrebungen der führenden Staaten, die sich seit Jahrzehnten zusammengebraut haben, sind deutlich geworden.

Die westlichen Kollegen haben versucht, die Ukraine und alles um sie herum, zum wichtigsten medialen, politischen und wirtschaftlichen Ereignis zu machen, und sie haben die Russische Föderation der „Aggression“ gegen die Ukraine beschuldigt, was die Ursache für alle wirtschaftlichen Probleme der Welt sei. Ich werde mich nicht damit aufhalten, diese Behauptungen im Detail zu widerlegen. Statistiken, einschließlich von der Weltbank, vom Internationalen Währungsfonds, von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und anderer internationaler Organisationen, zeigen überzeugend, dass sich die Krise lange vor dem Beginn der Militäroperation zusammengebraut hat. Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt Daten genannt, die beschreiben, warum die negativen Phänomene in der Weltwirtschaft in erster Linie auf die egoistische Haltung der USA und ihrer Verbündeten zurückzuführen sind.

Was jetzt in der Ukraine geschieht, ist das Ergebnis jahrelanger Vorbereitungen der USA und ihrer Satelliten, einen globalen hybriden Krieg gegen die Russische Föderation zu beginnen. Das verheimlicht niemand. Wenn man westliche Persönlichkeiten, darunter Politikwissenschaftler, Gelehrte und Politiker, unvoreingenommen ist, kann man sich davon überzeugen. Gerade erst erschien ein Artikel von J. Bremmer, Professor an der Columbia University. Er schrieb: „Wir befinden uns nicht in einem ‚kalten Krieg‘ mit Russland. Wir befinden uns in einem ‚heißen Krieg‘ mit Russland. Die NATO bekämpft Russland nicht direkt. Wir kämpfen durch die Ukraine.“

Ein ziemlich offenes Eingeständnis. Diese Schlussfolgerung liegt offen zutage. Es ist seltsam, dass man sie irgendwie zu widerlegen versucht. Der kroatische Präsident Milanovic sagte kürzlich, dass dies der Krieg der NATO sei. Das war offen und ehrlich. Vor einigen Wochen schrieb Henry Kissinger – bevor er in seinem letzten Artikel die Aufnahme der Ukraine in die NATO forderte -, dass es sich bei den Ereignissen in der Ukraine um einen Zusammenstoß, eine Rivalität zwischen zwei Atommächten um die Kontrolle über dieses Gebiet handelt. Es ist klar genug, worum es hier geht.

Unsere westlichen Partner betrügen, wenn sie leugnen und „Schaum vor dem Mund“ haben, dass sie sich nicht im Krieg mit Russland befinden, sondern der Ukraine nur helfen, mit der „Aggression“ fertig zu werden und ihre territoriale Integrität wiederherzustellen. Der Umfang der Unterstützung zeigt deutlich, dass der Westen viel auf seinen Krieg gegen Russland gesetzt hat. Das ist klar.

Die Ereignisse rund um die Ukraine haben den unterschwelligen Wunsch der USA offenbart, ihre Position in der Welt nicht mehr mit legitimen Mitteln zu stärken, sondern zu illegitimen Methoden überzugehen, um ihre Vorherrschaft zu sichern. Alles wird eingesetzt. Die vom Westen, allen voran den USA, geschaffenen Mechanismen, die als unantastbar galten, sind zerstört worden, und zwar nicht wegen dem, was wir in der Ukraine sehen. Der freie Markt, der faire Wettbewerb, das freie Unternehmertum, die Unverletzlichkeit des Eigentums, die Unschuldsvermutung – alles, worauf das westliche Modell der Globalisierung beruhte – ist über Nacht zusammengebrochen. Die Sanktionen, die gegen Russland und andere „unerwünschte“ Länder verhängt werden, stehen im Widerspruch zu diesen Postulaten und Mechanismen. Es ist klar, dass sie morgen oder übermorgen gegen jeden Staat eingesetzt werden können, der sich auf die eine oder andere Weise nicht bedingungslos den amerikanischen Befehlen unterwirft.

Die EU hat sich vollständig dem amerikanischen Diktat unterworfen, darüber müssen wir nicht lange sprechen. Die Krönung dieses Prozesses, der sich seit mehreren Jahren abzeichnet, war die Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung der NATO und der EU zur Zusammenarbeit am 10. Januar dieses Jahres. Darin heißt es ausdrücklich, dass die Allianz und die EU die Aufgabe haben, alle politischen, wirtschaftlichen und militärischen Mittel im Interesse der „goldenen Milliarde“ einzusetzen. Genau so wird es dort gesagt: im Interesse der eine Milliarde Bürger der NATO und der EU. Die anderen sind nach den Worten des Hohen Vertreters der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Georges Borrell, ein „Dschungel“, der die Entwicklung des „blühenden Gartens“ verhindert.

Deshalb müssen sie neu formatiert, den Bedürfnissen des Westens angepasst, in eine neue Art Kolonie verwandelt und ihre Rohstoffe mit neuen Methoden rücksichtslos abgeschöpft werden. Die Mittel sind bekannt: Dämonisierung, Erpressung, Sanktionen, Androhung von Gewalt und vieles mehr. Heutzutage fällt der Westen eher dadurch auf, dass er die traditionellen Bindungen historischer Partner in verschiedenen Regionen zerstört, sie zersplittert und destabilisiert. Wir können das auf dem Balkan und im postsowjetischen Raum beobachten, insbesondere wenn wir die Aktionen der USA, ihrer „Klienten“ und „Partner“ in Zentralasien und im Transkaukasus analysieren.

Alles, was um die Ukraine herum geschieht, ist seit langem gereift. Im Jahr 2004 gab es den ersten „Maidan“. Damals erklärten europäische Offizielle zum ersten Mal, die Ukraine müsse sich entscheiden: Will sie mit dem Westen oder mit Russland sein?

Seitdem verfolgt die westliche Politik dieses „Entweder-Oder“ gegenüber der Region konsequent. Die, die sich für das „falsche Oder“ entschieden haben und davon ausgegangen sind, dass ihre historischen Bindungen, ihre Verwandtschaft, ihre Traditionen und ihr religiöser Glaube sie an die Russische Föderation binden – obwohl sie in der Ukraine leben -, wurden zunächst mehr oder weniger sanft und schließlich rücksichtslos „niedergemacht“, vom politischen Leben ausgeschlossen und strafrechtlich verfolgt. Dazu gehörten die Ermordung widerspenstiger Journalisten und Politiker sowie die Schließung von Medien, die nicht den „offiziellen“ Standpunkt vertraten. Der Aufbau eines nationalsozialistischen Polizeistaates lief mit Vollgas. Jetzt ist der Aufbau, de facto mit dem „Segen“ des Westens, vollendet worden. Die Alternative „entweder mit dem Westen oder mit Russland“ war notwendig, um diejenigen zu identifizieren, die nicht für den Westen, sondern gegen ihn waren. Sie wurden aktiv bestraft.

Um auf die Erklärung der NATO und der EU zurückzukommen. Das ist ein interessantes Dokument. Die beiden Strukturen werden zu einer „Allianz der Demokratien gegen Autokratien im globalen Wettbewerb“ erklärt. Der ganzen Welt wird eine bewusst konfrontative Agenda verkündet. Dabei hat Europa seine Autonomie verloren. Die Gemeinsame Erklärung ordnet die Europäer ausdrücklich dem Nordatlantischen Bündnis unter. Sie enthält die Verpflichtung, bei der geopolitischen Eindämmung Russlands und Chinas den amerikanischen Interessen zu dienen. Das erklärte Ziel – es war allen bekannt, wurde aber jetzt noch einmal dokumentiert – ist die globale Vorherrschaft der von den Amerikanern angeführten Allianz.

Die NATO beschränkt sich nicht darauf, das Leben auf dem europäischen Kontinent zu organisieren. Schon seit dem Madrider Gipfel im Juni 2022 wird die globale Verantwortung des Militärblocks proklamiert, insbesondere im Hinblick auf den asiatisch-pazifischen Raum, den die NATO-Mitglieder als Indo-Pazifik bezeichnen. Es ist klar, dass dies der Versuch ist, mit Indien zu flirten, um zusätzliche Schwierigkeiten in die Beziehungen zu China zu bringen. Es wird die Losung der Unteilbarkeit der Sicherheit im euro-atlantischen und indo-pazifischen Raum verkündet. Ein Wortspiel.

Seit den 1990er Jahren haben sich die OSZE und der NATO-Russland-Rat auf den Grundsatz der Unteilbarkeit der Sicherheit eingeschworen. Das bedeutete gleiche Sicherheit für jeden Staat und die Verpflichtung, die eigene Sicherheit nicht auf Kosten anderer zu stärken. Der Begriff wurde nun aus dem Zusammenhang gerissen und mit einer neuen Bedeutung versehen: die Unteilbarkeit der Interessen der NATO und des indopazifischen Raums. Der Unterschied ist spürbar.

Die indo-pazifische Region, wie sie im Westen genannt wird, hat Kurs auf die Schaffung einer Blockarchitektur gegen Russland und China genommen. Zu diesem Zweck werden die Mechanismen und Formate der Zusammenarbeit, die jahrzehntelang im Umfeld der ASEAN nach den Grundsätzen der Gleichheit, der Suche nach Konsens und des Interessenausgleichs geschaffen wurden, immer weiter zerstört, auch wenn sie das lieber verschweigen.

Stattdessen werden Militärblöcke gebildet. Das anschaulichste Beispiel ist AUKUS. Das ist ein angelsächsischer Block in Asien, zu dem die USA, Großbritannien und Australien gehören. Japan wird aktiv hineingezogen. Der jüngste Besuch von Premierminister Kishida in Washington hat diesen Kurs bestätigt. Japan ist wieder auf dem Weg der Militarisierung. Wie ich es verstehe, sollen die Artikel der Verfassung, die das verhindern, geändert werden. Der Prozess hat begonnen.

Ich werde nicht im Detail darüber sprechen, was der Westen in anderen geopolitischen Bereichen tut. Wir betrachten die Position der USA und des Westens heute als das Hauptproblem, das überall Schwierigkeiten verursacht. Kurz gesagt, klingt das ungefähr so. Washingtons Kurs der Diktate in internationalen Angelegenheiten bedeutet buchstäblich Folgendes: Die Amerikaner dürfen machen, was sie wollen und wo sie wollen, auch am anderen Ende der Welt. Was sie für nötig halten, das tun sie auch. Alle anderen dürfen ohne die Zustimmung der USA nichts unternehmen, auch nicht als Reaktion auf direkte Bedrohungen der Sicherheit, die die USA selbst an ihren Grenzen schaffen.

So wie Napoleon praktisch ganz Europa gegen das Russische Reich mobilisiert hat, so wie Hitler erobert und die meisten europäischen Länder „unter Waffen“ gestellt und sie gegen die Sowjetunion geworfen hat, so haben die USA eine Koalition aus praktisch allen Europäern in der NATO und der EU gebildet und führen über die Ukraine „stellvertretend“ einen Krieg gegen unser Land mit dem gleichen Ziel – der endgültigen Lösung der „russischen Frage“. Hitler wollte die „Judenfrage“ endgültig lösen.

Jetzt sagen westliche Politiker – nicht nur aus dem Baltikum und Polen, sondern auch aus „vernünftigeren“ Ländern -, dass Russland eine strategische Niederlage erleiden muss. In einigen Zeitungen sprechen politische Analysten aktiv von der Notwendigkeit, Russland zu dekolonialisieren. Nach dem Motto, unser Land ist wieder mal zu groß und „stört“. Erst neulich habe ich einen Artikel im „Telegraph“ gelesen, in dem die Befreiung Abchasiens, Südossetiens und Transnistriens gefordert wird und über Karelien, Königsberg und die Kurilen verhandelt werden solle. Klar, das ist eine Boulevardzeitung. Wir sind gezwungen, die Boulevardpresse zu lesen, weil sie manchmal als erste die Nachrichten verkündet.

Es gibt viele solcher Aussagen, auch von unserer nicht-systemischen Opposition. Keiner der westlichen Politiker bestreitet das. Der französische Präsident Macron hat zusätzlich zu seinem Projekt einer europäischen politischen Gemeinschaft, das direkt als ein Format verkündet wird, zu dem alle Europäer außer Russland und Weißrussland eingeladen werden, eine neue Idee vorgeschlagen: die Einberufung einer Konferenz der europäischen Staaten. Er schlug vor, die Mitglieder der EU und die Länder der Östlichen Partnerschaft – Georgien, Armenien, Aserbaidschan -, Moldawien und die Ukraine einzuladen. Ich bezweifle, dass die Weißrussen eingeladen werden.

Aber die Rede ist von der EU, den Ländern der Östlichen Partnerschaft, plus – beachten Sie das – Emigranten aus Russland, die im Ausland aktiv politisch tätig sind. Es ist vorgesehen – nicht in Macrons Präsentation, sondern in den nachfolgenden Kommentaren -, dass bestimmte Regionen Russlands, die „bestrebt sind, mit Europa in Verbindung zu bleiben“, zur Konferenz der europäischen Staaten eingeladen werden können. Ich denke, es ist klar, worum es geht. Die Situation ist keineswegs schwarz-weiß, wie westliche Kollegen sie darzustellen versuchen, sondern spiegelt den Kurs in Richtung globaler Vorherrschaft, bedingungsloser Unterwerfung von allem und jedem unter die Androhung von „Strafe“.

Keiner der westlichen Politiker spricht über etwas anderes als Sanktionen. Kürzlich drohte von der Leyen Russland und Weißrussland in Davos wieder mal mit neuen Sanktionen. Man wisse, welche verhängt werden müssen, um die russische Wirtschaft „abzuwürgen“, so dass sie für Jahrzehnte in die Rezession fällt. Das ist es, worüber sie sprechen. Es gibt die Redewendung, die Masken sind gefallen. Seit Jahren berät der UN-Sicherheitsrat über Sanktionen gegen dieses oder jene Land, das das Völkerrecht und seine Verpflichtungen verletzt hat. Jedes Mal haben die Westler, die diese oder jene Maßnahmen initiiert haben, Eide geschworen, dass es sich nicht um Sanktionen handele, die die Völker, die Bevölkerung bestrafen würden, sondern „gegen die Regime“ sind. Wo sind diese Mahnungen jetzt?

Die Sanktionen gegen Russland werden offen als Mittel deklariert, um das Volk zu einer „Revolution“ gegen die derzeitige Führung unseres Landes zu bewegen. Niemand achtet hier mehr auf irgendwelchen Anstand und niemand hat das vor. Allerdings spiegelt diese Reaktion, dieser fieberhafte Versuch, mit allen Mitteln, rechtlichen und unrechtlichen, mit verbotenen Methoden die Vorherrschaft der USA und des übrigen Westens – den Washington sich vollständig unterstellt hat – zu sichern, die Einsicht wider, dass sie historisch gesehen gegen den objektiven Lauf der Dinge handeln und im Grunde versuchen, die Entstehung der multipolaren Welt zu verhindern. Die wird nicht aufgrund von Entscheidungen irgendwelcher „Büros am Potomac“ oder in einer anderen Hauptstadt entschieden, sondern ihren natürlichen Weg gehen.

Die Länder entwickeln sich wirtschaftlich. Sehen Sie sich China und Indien – unsere strategischen Partner -, die Türkei, Brasilien, Argentinien, Ägypten und viele Länder des afrikanischen Kontinents an. Angesichts der enormen Reserven an Bodenschätzen ist das Entwicklungspotenzial dort enorm. Es entstehen neue Zentren des Wirtschaftswachstums. Der Westen versucht, das zu verhindern, unter anderem spekuliert er auf die Mechanismen, die in der von ihm geschaffenen Globalisierung seinen Interessen dienen sollen. Hier spielt der Dollar als Reservewährung eine der wichtigsten Rollen.

Deshalb versuchen wir in unseren Kontakten innerhalb der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, der BRICS, der GUS, der Eurasischen Wirtschaftsunion, in Zusammenarbeit mit den Verbänden Asiens, Afrikas und Lateinamerikas auf jede Weise neue Formen der Zusammenarbeit aufzubauen, um nicht vom Westen und seinen – inzwischen eindeutig – neokolonialen Methoden abhängig zu sein. Der russische Präsident Wladimir Putin hat darüber offen und deutlich gesprochen. Die Methoden werden nur dazu verwendet, den Rest der Welt unter neuen Bedingungen auszuplündern. Mit unseren zuverlässigen Partnern, mit befreundeten Ländern, bauen wir Formen der Interaktion auf, die uns zugute kommen. Darauf können die, die die ganze Welt unterjochen wollen, keinen Einfluss ausüben.

Das ist meine Bewertung des vergangenen Jahres. Das Wichtigste ist, dass die Prozesse, die wir in dem Jahr gesehen haben, nicht erst gestern begonnen haben, sondern schon vor vielen Jahren. Sie werden fortgesetzt. Es wird Zeit brauchen, um eine multipolare Welt zu schaffen, um den Aufbau der Beziehungen zu vollenden, die notwendig sind, damit sich Demokratie, Gerechtigkeit und die Achtung des Grundsatzes der UN-Charta – die Respektierung der souveränen Gleichheit aller Staaten – in der Welt durchsetzen.

Die UN-Charta ist eine gute Grundlage. Bei ihrer Verabschiedung war sie ein revolutionäres Dokument. Leider wurden alle richtigen Prinzipien vom Westen pervertiert. Der Westen hat die Grundsätze der souveränen Gleichheit der Staaten, der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten und der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten nicht beachtet. Seit der Gründung der UNO haben die USA ihre Streitkräfte viele hundert Mal im Ausland eingesetzt. In den meisten Fällen unter eklatantem Verstoß gegen die Charta der Organisation.

Der Prozess der Schaffung einer multipolaren Weltordnung wird langwierig sein.

Frage: Viele Europäer haben den Eindruck, dass sich Russland mit seiner Entscheidung, in den Krieg zu ziehen, nicht von seiner besten Seite gezeigt hat. Damit verhält es sich wie andere imperialistischen Länder, wie die USA. Die haben praktisch den halben Planeten bombardiert und gegen das Völkerrecht verstoßen, um bestimmte Gebiete zu erobern. Ähnliche Kritik ist häufig in Griechenland, Zypern und auf dem Balkan zu hören, denn auch sie sind Opfer dieser Politik. Sie gehören zu den besten Experten auf diesem Gebiet. Es heißt, die Türkei drohe Griechenland in der Ägäis. Wie könnten Sie mit dieser Position streiten?

Lawrow: Ich werde mich nicht streiten. Ich sage einfach meine Meinung. Sie sagten, Russland habe sich nicht von seiner besten Seite gezeigt, als die Militäroperation eingeleitet wurde. Das ist eine interessante Formulierung.

Wir haben unsere „besten Seiten“ gezeigt, nachdem die Sowjetunion verschwunden war. Der russische Präsident Wladimir Putin hat das mehrfach angesprochen. Im Jahr 2001, nach seiner Wahl zum Präsidenten, war einer seiner ersten Auslandsbesuche in Deutschland, wo er im Bundestag auf Deutsch gesprochen hat. Damit ist Putin persönlich in die historische Aussöhnung zwischen Deutschland und unserem Land „eingetreten“. Diese Versöhnung fand in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren mit dem Fall der Berliner Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands statt. Es war eine Versöhnung auf staatlicher und offizieller Ebene. Wladimir Putin hat sich persönlich für diese historische Versöhnung zwischen Russen und Deutschen eingesetzt. Vergessen wir nicht, dass Deutschland vor allem dank der Sowjetunion vereint wurde. Denn die anderen Siegermächte wollten das, gelinde gesagt, nicht allzu sehr.

Wir waren bereit und haben lange Zeit unser Bestes gegeben, wenn es darum ging, das Völkerrecht zu achten und Lösungen zu finden, die für ganz Europa und die gesamte Menschheit von Nutzen sind. Ich habe das Beispiel des ersten ukrainischen „Maidan“ von 2004 angeführt, als das offizielle Europa sagte, die Ukraine müsse sich entscheiden: entweder für Europa oder für Russland. Das war drei Jahre vor Putins Münchner Rede. Wir haben damals gehofft, dass die Vernunft siegen würde und dass Europa erkennen würde, dass es nicht ständig betrügen und die NATO entgegen den gemachten Versprechungen nach Osten ausdehnen kann. Das durfte nicht nur wegen der mündlich gegebenen Versprechen, sondern wegen der Verpflichtungen in der OSZE nicht getan werden, gegen die das verstoßen hat.

Niemand stärkt seine Sicherheit auf Kosten der Sicherheit anderer. Keine Organisation im Gebiet der OSZE kann eine dominierende Rolle beanspruchen. Das war schriftlich festgehalten. Es wurde unter anderem von den Staatschefs Griechenlands, der USA und Russlands unterzeichnet. Die gleiche Formel, dass niemand die Vorherrschaft in Europa beanspruchen sollte, steht in den Dokumenten des NATO-Russland-Rates und wurde auf höchster Ebene beschlossen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass das Vorantreiben des Bündnisses ohne Rücksicht auf unsere offiziellen Proteste die Erfüllung dieser Verpflichtung ist, dann können wir einander hier kaum verstehen. Ich bin überzeugt, dass Sie nicht so denken und genau wissen, worum es geht.

Sie haben gesagt, dass wir uns auch wie die anderen imperialen Länder verhalten haben. Ja, man nennt uns jetzt wieder ein Imperium. Ich überlasse diese Begriffe der Einschätzung von Spezialisten und Fachleuten.

Wir sind ein Land, in dem eine große Anzahl von Völkern lebt, in dem es fast dreihundert Sprachen gibt, in dem fast alle Weltreligionen vertreten sind und in dem die Traditionen jeder Ethnie geachtet werden. Wir haben uns über mehrere Jahrhunderte als multi-ethnisches und multi-konfessionelles Land entwickelt. Im Gegensatz zu den westlichen Kolonialpraktiken haben wir die Völker, die Teil des Russischen Reiches wurden, nie unterdrückt oder vernichtet, sie nie in eine Art „Schmelztiegel“ geworfen, so dass sie alle ihre Identität und ihre Besonderheit verlieren und alle zu „identischen Amerikanern“ werden würden. Das ist ihnen nicht gelungen, wie Sie in letzter Zeit gesehen haben. In unserem Land haben alle, die sich dem Russischen Reich angeschlossen haben, ihre Sitten, Traditionen, Identität, Bräuche und Sprachen beibehalten.

Zur Eroberung von Gebieten und dazu, dass wir die gleichen „Instinkte“ wie die westlichen Imperien haben. Die USA sind etwa dreihundert Mal in fremde Gebiete eingefallen. In den meisten Fällen entweder, weil jemand einen Amerikaner Unrecht hat – das geschieht in Mittelamerika und der Karibik regelmäßig – oder um Bedrohungen für Frieden und Sicherheit zu beseitigen. Zum Beispiel hatte Sadam Hussein angeblich Massenvernichtungswaffen. Später stellte sich heraus, dass das erfunden war. In Libyen wollten sie Gaddafi vernichten, der ihnen eher wie ein Diktator als ein Demokrat erschien. Sie haben den Irak und Libyen zerstört, wohlhabende Länder, die aus sozioökonomischer Sicht ganz gut gelebt haben. In Jugoslawien haben sie beschlossen, den Balkan zu zerschlagen, auch um Deutschland zu gefallen, das Kroatien und Slowenien anerkannt hat, ohne auf die EU zu warten, um eine einheitliche Linie zu entwickeln. Damit hat es den Prozess unumkehrbar gemacht und jede Möglichkeit zur Wiederherstellung eines konföderalen oder eines anderen Formats zwischen den Balkanländern abgeschnitten.

Serbien hat sich dagegen gewehrt, dass sich der Balkan dem Westen unterwerfen soll. Was haben sie mit Serbien gemacht? Als Senator erklärte Joe Biden 1998, ein Jahr vor der NATO-Aggression gegen Serbien, dass er die Bombardierung Belgrads befürwortete und schlug vor, US-Piloten zu entsenden, um alle Brücken über die Drina zu sprengen und ihnen alle Ölreserven zu nehmen. Wie Sie sehen, wurden alle Forderungen von Senator Biden 1999, ein Jahr später, erfüllt. Das Time-Magazin brachte damals die Titelgeschichte „Die Serben zum Frieden zwingen – Massenbombardierung öffnet die Tür zum Frieden“. Und nichts. Keine Gerichtshöfe. An sowas hat niemand gedacht.

Genauso wie niemand an irgendwelche Tribunale dachte, als die USA ohne jede legitime Grundlage in Syrien einmarschiert sind und anfingen, Städte dem Erdboden gleichzumachen. Die Stadt Raqqa zum Beispiel wurde vollständig zerstört. Dutzende, ja Hunderte von Leichen lagen dort monatelang ohne jegliche Beachtung. Ja, die internationale Gemeinschaft dort und Ärzte ohne Grenzen und Reporter ohne Grenzen haben irgendwo etwas gesagt. Von irgendeinem Tribunal war nicht die Rede.

Und als der Internationale Strafgerichtshof plötzlich beschloss, Beweise für die amerikanischen Kriegsverbrechen in Afghanistan zu untersuchen, teilten die USA dem Internationalen Strafgerichtshof mit, dass sie sie alle mit Sanktionen belegen und ihr Geld, das auf amerikanischen Banken lag, einziehen würden.

Und das war’s. Dieses hohe Gremium der internationalen Justiz ist einfach verstummt. Da kann man natürlich Vergleiche anstellen.

Aber wir haben unsere Sicherheit verteidigt. Die Ukraine wurde als Sprungbrett für einen Angriff auf Russland benutzt, was unsere Interessen untergräbt. Es gab Pläne zum Bau von Marinestützpunkten im Asowschen Meer, vor allem von angelsächsischen Stützpunkten. Das ist eine ernste Sache.

Zweitens: Die Demütigung der Russen, denen die ukrainische Verfassung ihre Rechte garantiert, ist nicht hinnehmbar, denn sie sind unsere Landsleute. Sie sind mit uns durch den in der ukrainischen Verfassung garantierten Schutz ihrer legitimen Interessen verbunden. Und der vom Westen inspirierte Staatsstreich im Jahr 2014 hat keineswegs dazu geführt, dass auch nur der Versuch unternommen wurde, in der Ukraine einen nationalen Dialog zu etablieren. Der Westen hat sich unmissverständlich auf die Seite eines Regimes gestellt, das bei der Bombardierung von Donezk und Lugansk sofort seine anti-russischen Ziele und sein Bekenntnis zu den Grundsätzen der Theorie und Praxis des Nationalsozialismus verkündet hat. Diese Verbrechen werden von niemandem untersucht. Da gibt es keine Gerichtshöfe. Niemand denkt auch nur daran, sie zu schaffen. Als dieser Krieg gegen diejenigen, die den Staatsstreich nicht akzeptiert hatten, gestoppt war, wurde das Minsker Abkommen unterzeichnet. Sie wissen, dass Deutschland und Frankreich zusammen mit Poroschenko, alle drei Unterzeichner – außer Präsident Putin -, sagten, dass sie das getan haben, um Zeit zu gewinnen, damit die Ukrainer mit mehr Waffen versorgt werden können, damit sie für die nächste Phase des Krieges besser vorbereitet sind. Wie das?

Meinen Sie, dass wir uns nicht auch hier von unserer besten Seite haben? Wir waren die einzigen, die sich für die Umsetzung dieses „unglücklichen“ Minsker Abkommens eingesetzt haben. Alle anderen haben in dieser Situation geschummelt und sind dem Rat der Amerikaner gefolgt.

Nun dazu, dass auch Griechenland und Zypern darunter leiden. Ich weiß nicht, worunter sie mehr leiden. Wir waren schon immer eng mit den Griechen und Zyprioten befreundet. Den Wandel, der sich in der Führung beider Länder vollzogen hat, haben wir bemerkt.

Wie die Kräfte gesammelt wurden, um den hybriden Krieg gegen uns zu beginnen, ist allen bekannt. Ich kann mir nicht einmal vorstellen, dass Menschen, die in europäischen Ländern das Amt des Ministerpräsidenten oder des Präsidenten bekleiden, ganz zu schweigen von Ländern, die lange historische Beziehungen zur Russischen Föderation haben, die Fakten nicht kennen oder nicht in der Lage sind, sie zu analysieren. Die Schlussfolgerung, die ich aus den Positionen der europäischen Länder, einschließlich Griechenlands und Zyperns, ziehe, ist, dass sie gezwungen wurden, sich dem amerikanischen Diktat zu unterwerfen, oder dass sie es selbst freiwillig getan haben. Ganz Europa ist von den USA „eingenordet“ worden. Und niemand in Europa wird sich noch erlauben, von „strategischer Autonomie“ zu sprechen. Als Lloyd Austin, der US-Verteidigungsminister, vor einem Jahr, als Polen über die Notwendigkeit der Entsendung von mehr US-Truppen nach Europa sprach, gefragt wurde, ob das auf Dauer oder auf Rotationsbasis geschehen solle, antwortete er, darüber werde man in Washington entscheiden. Niemand wird Europa fragen.

Wir haben unsere eigenen Schlussfolgerungen gezogen und natürlich werden wir das auch gegenüber denen tun, die die Aggression gegen die Russische Föderation so schnell und bereitwillig unterstützt haben.

Irgendwann wird dieser Krieg enden. Wir werden unsere Wahrheit weiterhin verteidigen. Aber wie wir weiter leben werden, kann ich mir noch nicht vorstellen. Alles wird davon abhängen, welche Schlüsse Europa daraus zieht.

Ende der Übersetzung


In meinem neuen Buch „„Putins Plan – Mit Europa und den USA endet die Welt nicht – Wie das westliche System gerade selbst zerstört ““ gehe ich der der Frage, worum es in dem Endkampf der Systeme - den wir gerade erleben - wirklich geht. Wir erleben nichts weniger als den Kampf zweier Systeme, in dem Vladimir Putin der Welt eine Alternative zum neoliberalen Globalismus anbietet. Wurden die Bürger im Westen gefragt, ob sie all das wollen, ob sie zu Gunsten des neoliberalen Globalismus auf ihren Wohlstand und ihre Freiheiten verzichten wollen?

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

53 Antworten

  1. Lawrow – einer der letzten echten Staatsmänner und Diplomat – den man nicht hoch genug schätzen kann – wie immer sauber auf den Punkt.

    Und dann schau dir diese „europäischen polit-Nullen“ an – die für eine Handvoll Dollar oder Euro hunderte Millionen von Menschen verkaufen/verraten/versklaven und hinmorden mit Todesspritzen und Hungersnöten, Kriegen, sowie kalten Buden im Winter….
    „führend dienen“ – die schlimmste Sorte machtgeiler „Radfahrer“ die es gibt…. – mir kommt schon wieder das ganz große 🤮🤮🤮🤮🤮

    1. „Lawrow – einer der letzten echten Staatsmänner und Diplomat – den man nicht hoch genug schätzen kann – wie immer sauber auf den Punkt.“

      Agree. Russland hat einen Anthony Quinn, der Wertewesten ein Ensemble von Dumb & Dumber.

  2. „…und natürlich werden wir das auch gegenüber denen tun, die die Aggression gegen die Russische Föderation so schnell und bereitwillig unterstützt haben.“….
    Richtig !!… …und von allen EU – NATO – Vasallen, besonders die „Übereifrigen brd – Vasallen“, NICHT vergessen !!.. …DIE haben vergessen, dass es einen WK II mit dem Überfall von Hitler – Deutschland auf die Sowjetunion gegeben hat, mit dem Tode von über 27 Mio. Sowjetbürgern !!.. …“von Deutschen Boden, darf nie wieder ein Krieg ausgehen !!“…. …“das mächtige Karthago, führte 3 Kriege… Bert Brecht“ !!..😎😈

    1. „… Koalition aus praktisch allen Europäern in der NATO und der EU … mit dem gleichen Ziel – der endgültigen Lösung der ‚russischen Frage‘. Hitler wollte die ‚Judenfrage‘ endgültig lösen.

      … Bekenntnis zu den Grundsätzen der Theorie und Praxis des Nationalsozialismus …

      Irgendwann wird dieser Krieg enden. … Aber wie wir weiter leben werden, kann ich mir noch nicht vorstellen. Alles wird davon abhängen, welche Schlüsse Europa daraus zieht.“

      Das ist ja sehr diplomatisch ausgedrückt. Auf gut Deutsch: „Die werden wir nicht einmal mehr mit der Zange anfassen.“

  3. … endgültige Lösung der „russischen Frage“ … Und das „auserwählte Volk“ fühlt sich doch sofort bedroht in seinem Exklusivitätsanspruch gegenüber den restlichen 25 Mio Untermenschen – nämlich das einzig Geschlachtete zu sein.

    Lesenswert dazu:
    An interview with historian Christian Gerlach on the Nazi war of annihilation against the Soviet Union
    https://www.wsws.org/en/articles/2023/01/05/kbod-j05.html

    Es gibt auch noch so etwas wie lautere Deutsche. Die hat man dann aber nicht mehr lieb …

        1. … das ist kein Spruch von Friedman. Das haben wir als Plakat in unseren Geschichtsbüchern gelernt.

          In der Mitte ein Hakenkreuz, welches auf jeder Seite ein Familienmitglied stehen hat (Großvater, Vater und Sohn). Darunter steht geschrieben: Bis in die 3. Generation büssen werdet Ihr!
          Leider ist das Plakat online nicht auffindbar, aber ich habe es noch genau vor Augen und wie ich damals so vor mich hindachte: Was habe ich damit zu tun! Nein, ich habe jüdische Freunde und büssen werde ich bestimmt nicht..

  4. Und der europäische Zentralrat der Juden beschwert sich über die Bezeichnung „Endlösung der Russenfrage“ sowie den Vergleich mit Hitlers „Endlösung der judenfrage“.
    Was sagt Moskau dazu? Der zentralrat hat sich seit 2014 nicht für die Nizifizierung und die offensichtlichen faschistischen Entwicklungen in der Ukraine interessiert, damit hat er sich selber diskreditiert und möge bitte auch jetzt die Klappe halten ^^
    Sowas wäre vor 2… 3 Jahren auch unmöglich gewesen 😉

  5. Das Schweigen der Westlämmer nimmt immer groteskere Züge an, sie sind von Feigheit und Angst geprägt, bar jedes rationalen Verstandes werden sie ihren eigenen Untergang auch noch bejubeln.
    Deutschland, dem einstigen „Land der Dichter und Denker“ ist längst zum Land der „Deppen und Duckmäuser“ mutiert.

  6. „…Mit unseren zuverlässigen Partnern, mit befreundeten Ländern, bauen wir Formen der Interaktion auf, die uns zugute kommen. Darauf können die, die die ganze Welt unterjochen wollen, keinen Einfluss ausüben….“

    Die USA werden an Russland zerbrechen, wie ein Plastik Spielzeug an einer Dampfwalze. Militärisch sind sie ein Papiertiger geworden (siehe u.A. Afghanistan), deshalb versuchen sie direkte wirtschaftliche Erpressungen, weil sie sonst viel früher enttarnt werden. Das Hauptproblem der USA ist nach Russland deshalb China, die sie letztlich auch wirtschaftlich völlig ins Abseits stellen können.

    1. Ich habe das jetzt noch einmal gelesen. Das sind wirklich die krassesten Aussagen, die ich jemals, abgesehen von diversen durchgeknallten Buchautoren oder Internetbloggern, gelesen habe.

      Und verdammt, mir sind da noch nicht einmal sarkastische Spitzen aufgefallen.

      In einer normalen Welt zwingt so etwas zu einem Konter, doch der wird im Westen sicherlich ausbleiben. Das ist vielsagend. Doch Lawrow hat wohl etwas zu viel Gewicht um ihn einfach durch Nichtstun global beiseite schieben zu können.

  7. Na Sergei, läuft es seit dem 24.02.2022 fürs Töchterchen und den Schwiegersohn wegen der blöden „Sanktionsliste“ nicht mehr so westlich-satanistisch rund…?

    „Im Allgemeinen ist Ekaterina ihrem Vater dafür dankbar, dass er ihr Selbstvertrauen und die Fähigkeit, Willenskraft zu kultivieren, von klein auf einflößen konnte. Das amerikanische Bildungssystem bietet viel an Selbstbewusstsein. Denn man lernt von klein auf, dass man sein „Ich“ hat und alles machen kann. Das erste Jahr an der Universität, das ich am Barnard College studiert habe, gibt es nur Mädchen. Und feministische Ideen sind dort in fast allen Vorlesungen präsent.

    Ihr Beispiel zeigt deutlich, wie verwestlicht und globalisiert die Elite ist. Sie selbst lebt und studiert in New York und London. Auch ihr Mann ist seit seinem 12. Lebensjahr in den „NATO-Ländern“. Die Arbeit ist mit der Globalisierung verbunden – Kunstgeschäft in britischen Büros. Er nennt seine Lieblingsstädte – New York, London, Barcelona – darunter keine russischen. Im Allgemeinen gibt es nichts Russisches von ihren Lieblingssachen. Viel Sport, richtige Ernährung, Lieblingsarbeit von 5-6 Stunden am Tag, Erholung im Ausland – es wäre gut, wenn die Russen so leben würden wie sie.“

    Ekaterina Vinokurova (Kurzdossier):

    Familie: Ehemann Alexander, Geschäftsmann
    Ausbildung: Columbia University, New York, BA; London School of Economics
    Lieblingsstädte: New York, London, Barcelona
    Lieblingsmarken: Chanel, Stella McCartney, Celine, Nike, Zara
    Kosmetik: Japanische Marken
    Parfüm: Kilian
    Schmuck: Gaydamak Jewellery, Anita Ko, Nikos Koulis
    Uhren: Audemars Piguet

    Es ist zum Verzwefeln mit dem Satanismus im Westen!

    1. Aus welchem Klatschmagazin haben sie ihre „Lieblingsmarken“? Gibt es tatsächlich Leute, die so was haben? Lawrow war 1994 bis 2004 russischer Ständiger Vertreter bei der UNO. So ist sein Töchterchen in die USA gekommen.

      Damals war das sehr begehrt, denn Jelzins Rußland war ein liberalistisches Shithole.

      Heute? Aus den USA:

      „Ich habe es wiederholt gesagt und ich werde es wieder sagen – wenn das hier vorbei ist, werden wir uns auf der Außenseite wiederfinden und nach innen schauen. Niemand wird uns respektieren, niemand wird überhaupt daran interessiert sein, mit uns zu reden oder mit uns Geschäfte zu machen.

      Wir werden die Ausgestoßenen sein. Nennen Sie mir einen guten Grund, warum jemand in Afrika mit den USA oder Großbritannien oder Frankreich oder einer der ehemaligen Kolonialmächte sprechen sollte. Warum sollte überhaupt noch jemand außerhalb der westlichen Welt mit uns reden? Wir haben bewiesen, daß wir vor nichts zurückschrecken, um unsere Vormachtstellung zu verteidigen, aber wir haben auch gezeigt, daß wir keine Scham vor unseren Lügen haben.

      In ein paar Jahren werden Sie vielleicht erleben, daß Länder sich weigern, die Schulden oder die Zinsen für die Schulden zu zahlen. Alles, was dazu nötig ist, ist die neue BRICS-Währung, die den USD wertlos machen wird.

      Nicht nur das, sondern bald werden wir feststellen, daß alles teurer wird, weil wir der Paria sind – die „Sklaven“ finden heraus, daß alles, was wir heute in Amerika haben, auf billige Arbeitskräfte, Komponenten und die „Just-in-time-Logistik“ zurückzuführen ist, die der Westen in seinem Tauschgeschäft zwischen Unabhängigkeit und Profiten erfunden hat.

      Aber machen Sie sich nichts vor – die Führer im Westen wissen das alles – es gibt nur keine Politiker mehr, die den Mut haben, uns zu sagen, daß wir höchstens noch 5 Jahre haben, bevor wir uns in etwas wie Venezuela verwandeln. Wenn die Welt uns ausschließt, werden wir feststellen, daß 90 % des Mistes, den wir haben, das billige Essen, die sozialen Medien und der Rest der „Multimilliarden-Dollar-Industrie“, genau das sind – virtuell.

      Wenn das passiert, möchte ich nicht hier sein (und werde es auch nicht). Die Zeit ist zunehmend gekommen, in der die Menschen, die es können, dieses Land schnellstens verlassen werden.“

      Oddo – 10 December 2022
      https://sonar21.com/the-war-in-ukraine-has-exposed-the-weakness-of-the-u-s-military/#comment-101825

      1. Was man im Westen über russische Staatsangehörige in westlichen Ländern denkt, kann denen egal sein. Nicht jedoch, wie man das im eigenen Land sieht. Mit fällt auf, daß seit einigen Jahren und insbesondere seit dem 24.2.22 in den russischen Medien verstärkt kritisch über die lieben Mitbürger berichtet wir, die zwar ihr Geld in Russland machen, es aber ins Ausland verbringen und/oder es vorziehen, auch dort zu leben. Insbesondere vor dem Hintergrund des Krieges und der damit verbundenen Mobilisierung bilden sich die Urlaubs- oder sonstigen Vergnügungen der jeunesse dorée im westlichen oder südlichen Ausland besonders grell ab.

        Die Angehörigen der Gefallenen und Mobilisierten dürften nur wenig begeistert sein, in den sozialen Medien über die aktuellen Einkaufstouren oder Golferfolge der Kinder von Ministern, Staatsbeamten und Oligarchen in Paris oder Dubai informiert zu werden, während die eigenen auf dem Weg zur Front sind. Da fehlt dann nur noch ein Solovjev, der dazu meint, das Leben sei ohnehin überbewertet……

        Daß Russen das Leben in Frankreich, Italien etc. gefällt – wer könnte das nicht verstehen; aber etwas mehr Diskretion statt Herumgeprotze auf Instagram und Co könnte nicht schaden. Das ist nicht nur eine Frage des persönlichen „Stils“, sondern eine politische.

      2. Top-Antwort , Herr Magufuli. Ich staune immer wieder über Ihre internationale Belesenheit .
        Allein durch Sie , aber auch noch durch ein paar anderen Stammschreibern hier, haben diverse Trolle tatsächlich einen Nutzen mit ihren eignetlich unnützen Beiträge. Dank Ihrer Lese- und Recherche-Zeit.

    2. Russen mit Stil und Geld bevorzugen heute Hainan, Sanya, Dadonghai. Dort haben alle chinesischen Magnaten ihre Villen, in denen sie ihre großen Geschäfte machen.

      Русский язык на Хайнане второй после китайского

      — TOURISMUS
      Russisch ist in Hainan die zweitwichtigste Sprache nach Chinesisch
      Für Ausländer ist Hainan eine erstaunliche Insel. Dort hören sie hauptsächlich chinesische und russische Sprache. …

      Strand zur Gesundheit
      … tägliche Flüge über Peking. Das Hauptziel ist das Meer, die Sonne und der Sand; das zweite Ziel sind die Behandlungen in den zahlreichen örtlichen Kurorten, die sich wie die Hotels hauptsächlich an den beiden beliebtesten Buchten der Insel, Dadonghai und Yalunhwan, befinden.

      Russische Touristen, die selbst in den beliebten arabischen Ländern an einen Urlaub im europäischen Stil gewöhnt sind, wissen sehr wohl, daß China einen anderen Tourismusstil pflegt. In Hainan zum Beispiel, so Alexander Smirnov, Direktor des Reiseunternehmens Plot, bietet der russische Markt nur gute und hochklassige Hotels – vier und fünf Sterne.

      Was die traditionelle chinesische Medizin betrifft, so sind die Verfahren in den Kliniken auf der Insel hauptsächlich auf die Genesung ausgerichtet. Aber es gibt Kliniken in Hainan, in denen moderne medizinische Behandlungen angeboten werden.

      – Die Behandlung in guten Zentren ist teuer (zusätzlich zu Flug und Unterkunft kostet eine Behandlung durchschnittlich 1000$), – sagt Yana Efremenko, Geschäftsführerin des Tourismusunternehmens „Plot“. – Aber effektiv, wenn man die wachsende Beliebtheit des Gesundheitstourismus und das Feedback unserer Touristen betrachtet.

      https://altapress.ru/turizm/story/russkiy-yazik-na-haynane-vtoroy-posle-kitayskogo-54453

    3. London und Barcelona gehören auch zu meinen Lieblingsstädten; NY habe ich nie besucht. Dennoch halte ich das westliche Oligarchen-System für fällig, seitdem jegliche Gier-Zurückhaltung aufgegeben wurde.

      @“Darin heißt es ausdrücklich, dass die Allianz und die EU die Aufgabe haben, alle politischen, wirtschaftlichen und militärischen Mittel im Interesse der „goldenen Milliarde“ einzusetzen. Genau so wird es dort gesagt: im Interesse der eine Milliarde Bürger der NATO und der EU.“

      Eher im Interesse westlicher Oligarchen, vielleicht 10.000 Leute. Der Rest soll gnadenlos abkassiert werden – da Corona-Gängelungen kaum Widerstand erfuhren, rechnet die Obrigkeit auch nicht mit Widerstand beim Abkassieren. (Mit Klimagedöns, „Energiewenden“, „Frankenstein-Fleisch“ und ähnlich – insgesamt buchstäblich viele Billionen aus den Taschen gezogen.)

    4. @Chapmann

      Das war mal. Heute würde Ekaterina in den durchgeknallten USA als „Russische Agentin“ gelyncht.

      Anderes Beispiel:

      2021 Deutschland – Allgemeiner Aufruf der Top-Medien und des deutschen Regimes zur Jagd auf Ungeimpfte „Volksschädlinge“ (jetzt sterben die Impflinge wie die Fliegen an dem Impf-Dreck).

      Mann war das schön in Russland zu der Zeit!

  8. Manomann, mir tun die Leute leid die mit ihm oder seinen Vertretern verhandeln müssen.

    Niemand außer Russland hat die Ukraine dazu gezwungen sich für Europa oder für Russland zu entscheiden.

    1. Das Assoziierungsabkommen kam aus Brüssel, nicht aus Moskau.
      Und Brüssel verlangte eine Zollgrenze und Handelsbeschränkungen gegenüber Russland.
      Kam aus der Schublade „Wettbewerbsfähigkeit“.

      Du solltest lieber mal kritisch Nachfragen, anstatt mit geballtem Nichtwissen anzugeben, kritischer Nachfrager.

      1. Das war 2013 als Mantra im Radio zu hören: Ein bischen Integration mit den Russen und ein bischen mit uns gehe nicht, entweder ganz oder gar nicht. Was nach dem „dann eben gar nicht“ passiert ist, wissen wir ja nun.

    2. @kritischer Nachfrager

      Niemand – außer ihrem Hass- hat die Ukrainischen Nazis gezwungen 9 Jahre lang Russen im Donbass zu masskrieren.

      Niemand- außer ihrer Hybris – hat die Ukrainischen Nazis gezwungen Russland mit Atomwaffen zu bedrohen. So geschehen in München 2021.

      Deine Annahme ist also faktisch falsch. Die Ukraine hat Russland zu dieser Aktion definitiv gezwungen. Sonst hätte es einen viel größeren Krieg gegeben und dafür solltest du Russland zutiefst dankbar sein, den durch „Z“ verhindert zu haben.

      Du solltest dich wirklich besser informieren, dann hätten sich viele deiner „Nachfragen“ vor dem Fragen schon erledigt.

  9. @“so haben die USA eine Koalition aus praktisch allen Europäern in der NATO und der EU gebildet und führen über die Ukraine „stellvertretend“ einen Krieg gegen unser Land mit dem gleichen Ziel – der endgültigen Lösung der „russischen Frage“. Hitler wollte die „Judenfrage“ endgültig lösen.“

    Jemand sollte es den Russen mal erklären – wieso eigentlich sollte es einen Durchschnittsbürger im Westen kümmern? Der Bürgerkrieg in Äthiopien mit Genozid im Norden raubt uns auch den Schlaf nicht. Lawrow sollte lieber was über Dinge erzählen, die Westler direkt betreffen wie Globales Abkassieren der westlichen Oligarchen um WEF & Co.

    Dennoch ein Artikel passend zum Zitat:

    „Ein Land, das solche „Helden“ braucht …“

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=92694

    „… In der Ukraine hat das neue Jahr wieder mit Ehrungen des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera begonnen. Dies wird auch gar nicht verheimlicht, es ist Teil eines staatlich verordneten Heroenkults. Die bellizistisch gewordenen Medien im Westen tolerieren das, indem sie lieber wegschauen. … Für den 1. Januar, an dem in der Ukraine nicht nur das neue Jahr, sondern auch der Geburtstag des zum Nationalhelden erkorenen Stepan Bandera gefeiert wird, hat sich dessen Fan-Gemeinde etwas Besonderes ausgedacht. Sie marschiert diesmal nicht nur durch die Straßen, sie stellt auch – mit Hilfe eines Computer-Bots – ein aus Körpern toter russischer Soldaten arrangiertes Porträt des Antisemiten, Rassisten, Faschisten und Nazi-Kollaborateurs Bandera ins Netz. Andere Glückwünsche sind weniger makaber, dafür aber offiziell: „Alles Gute zum Geburtstag. Ruhm der Nation“, so twittert etwa der Armeeoffizier Anatoli Stefan auf einem Foto, das den Oberkommandeur der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Saluschnyi, vor einem gemalten Bandera-Porträt zeigt. …“

    Hat ein Herr Morawiecki (Polen) nicht versprochen, ernsthaft über den Bandera-Kult zu reden? Es fruchtet offenbar nicht – könnte wer den Herrn Morawiecki fragen, was für Konsequenzen er zu ziehen gedenkt?

  10. Beim Absatz mit der „russischen Frage“ erkenne ich eine gewisse Nazimentalitätszuweisung. Und ich kann nur sagen, Lawrow hat/hätte damit absolut recht.
    Vielen Europäern mangelt es leider erheblich an Bewusstsein, wie auch an politischer Bildung, vor allem leider an Herzensbildung. Russland hat im Rahmen einer guten Entwicklung Europa lange Zeit die Hand gereicht, und ich bin unendlich traurig und enorm verärgert über „unsere“ ehrlosen Polit-Dilettanten, die diese Handreichung zurückgewiesen haben. Goldene Zeiten hätten es werden können. Mit nur etwas tieferem Einblick kann man klar erkennen, dass Russland eindeutig versucht hat die jetzige Entwicklung zu verhindern – Stichwort Sicherheitsgarantien. Ich jedenfalls erkenne klar die Notwendigkeit aus der Sicht Russlands, Maßnahmen zur Selbstverteidigung zu ergreifen. Der für mich gefährlichste Punkt sind die diversen Bio-Labore, welche in der Ukraine betrieben wurden. Man kann sich natürlich leicht ausmalen, daß es dabei nicht um die Gesundheit von Menschen ging. Und es ist mir ein Riesen-Rätsel, weshalb diese Thematik so dermaßen wenig Beachtung innerhalb der gesamten Bevölkerung erhält. Das hat wahrlich etwas vom berühmten Elefanten im Raum.
    Von mir jedenfalls erhält der Aufbau einer multipolaren Welt jede Unterstützung, die ich zu leisten im Stande bin …

    1. @„Vielen Europäern mangelt es leider erheblich an Bewusstsein, wie auch an politischer Bildung, vor allem leider an Herzensbildung“

      Dann ist es halt so. Wie ich bereits schrieb, man sollte lieber etwas erzählen, was Osteutopäer und Westeugopäer anspricht. Die politische Bildung sollte übrigens aktuell sein und nicht wie die Welt vor 80 Jahren war.

      1. @Hannibal
        „Wie ich bereits schrieb, man sollte lieber etwas erzählen, was Osteutopäer und Westeugopäer anspricht.
        Die politische Bildung sollte übrigens aktuell sein und nicht wie die Welt vor 80 Jahren war.“

        „Bildung, die anspricht“? Einbildung vielleicht?

        Wenn man sich weigert, Bildung der Geschichte ( das ist übrigens auch das, was vor 80 Jahren geschehen IST!) anzueignen ist man verdammt sie zu wiederholen!

        Es ist wirklich ziemlich irre, was Leute glauben, was Geschichte & Bildung IST oder nach ihren offensichtlich eigenen Möglichkeiten sein sollte…..kein Wunder, dass die Menschheit nicht weiter kommt.

        Weder lern – noch entwicklungsfähig!

        1. „Bildung die anspricht“..?

          ….nee, wir sprechen denen „Bildung“ grundsätzlich ab – weil „Generation smartphone&tablet“ hat keine Bildung mehr, definitiv nicht – das sind lediglich sklavische konsumgesteuerte Egoisten….. 😤

          ….warum wohl fiel in „covid-Zeit“ auch soviel Unterricht aus? – rischtisch – der massiv ungebildete Teil ist leichter zu handhaben – Schlafschafe eben… 😉😝 – passend zu baerblöök & habblöök – die haben auch keine Bildung.

        2. Das habe ich oft erklärt – weder russische Geopolitik noch Zweiter Weltkrieg interessiert die Westler besonders – soll ich in dieser Hinsicht heucheln? Was interessiert, ist die auf WEF-Treffen geplante Mega-Abzocke, flankiert durch totalitäre Verhältnisse – Lawrow müsste vermitteln, dass Russland sich dieser Dysotopie genausowenig unterwerfen will wie der denkende Teil westlicher Bevölkerung.

          Dafür wird ja der Krieg stellvertretend geführt – dass westliche Oligarchen derer dunkle Visionen weltweit aufzwingen können.

  11. @ Unsere westlichen Partner betrügen, wenn sie leugnen und „Schaum vor dem Mund“ haben, dass sie sich nicht im Krieg mit Russland befinden, sondern der Ukraine nur helfen, mit der „Aggression“ fertig zu werden und ihre territoriale Integrität wiederherzustellen. Der Umfang der Unterstützung zeigt deutlich, dass der Westen viel auf seinen Krieg gegen Russland gesetzt hat. Das ist klar.

    Lawrow ist ein herausragender Diplomat und einer der wenigen der in diesem Konflikt klare Analysen stellt. Man liest aber auch zwischen den Zeilen seiner Aussagen, dass er mit allem rechnet.
    Dazu Passt das hier ganz gut.

    Russland installiert „PANTSIR-S“ Luftverteidigung auf Dächern von Verteidigungsministerium und Regierungsgebäuden in Moskau

    Wenn irgendjemand ein Zeichen braucht, dass Russland sich auf einen totalen Krieg vorbereitet, muss er sich nur ansehen, was heute früher in Moskau passiert ist. PANTSIR-S-Luftverteidigungssysteme wurden mit Kränen auf die Dächer des russischen Verteidigungsministeriums und mehrerer anderer Regierungsgebäude in der Umgebung von Moskau gehievt.

    https://halturnerradioshow.com/index.php/en/news-page/world/flash-russia-installing-pantsir-s-air-defenses-on-roofs-of-mod-and-gov-t-buildings-in-moscow

    Ich versuche nicht, Sie zu erschrecken, aber die Art und Weise, wie der Westen reagiert, ist nicht rational und basiert sicherlich nicht auf einer strategischen Vision. Russland ist sich klar bewusst, dass dies ein heißer Krieg ist. Der Westen leidet immer noch unter der Illusion, dass die USA und die NATO keine Kombattanten sind. Nein, sie stellen nur die Werkzeuge, Informationen und Planungen zur Verfügung, die die Ukraine braucht, um Russen zu töten. Handelte es sich um einen Mordfall, könnten die USA und die Nato als Mittäter angeklagt werden.

    Ich würde diese Politiker und Experten in Washington, DC, die sich dafür einsetzen, mehr Waffen in die Ukraine zu werfen, fragen, wie die Vereinigten Staaten reagieren würden, wenn Russland mexikanische Drogenkartelle mit Waffen bewaffnen würde, die amerikanische Bürger töten würden? Du kennst die Antwort. Die amerikanische Öffentlichkeit würde vor Wut heulen und Vergeltung fordern. Wenn Sie glauben, dass die Russen, deren Geschichte im Blut von Jahrhunderten von Invasoren geschrieben ist, sich nicht um die Bedrohung kümmern, die die NATO an ihrer Westgrenze darstellt, dann wissen Sie nichts über Russlands Hartnäckigkeit bei der Abwehr solcher Bedrohungen. Dies sind sehr gefährliche Zeiten.

    https://sonar21.com/western-escalation-threatens-to-widen-world-war-iii/

    Macht auch Sinn, bei den „Gegnern“ (hinterhältigen Lügnern)

  12. Eine Rede, bei der einem der Atem wegbleibt angesichts der – übrigens wie immer, ich habe nichts anderes erwartet – Zielgenauigkeit seiner Analysen. Chapeau.

    Ein Prophet muss man nun nicht sein, um zu erkennen, dass ein Ende des Krieges ausschließlich nur durch direkte diplomatische Verhandlungen mit den USA möglich ist (die alle ihre übrigen Vasallen steuern, von der EU mit ihrem erbärmlichen Deutschland bis hin zum aggressiven Polen).

    Da die USA dies zumindest zum derzeitigen Zeitpunkt nicht ansatzweise in Betracht ziehen, ist die Straße zum dritten Weltkrieg offen.

    Es ist alles gesagt.

  13. Der Herr Lawrow erwähnt auch nicht die Kriegsverbrechen der russischen Armee. Das ist dann auch ein wenig scheinheilig.

    Ich hab gehört in Russland gibt es viel Lebenswertes. Warum Leben viele denn im Westen, den sie so sehr verabscheuen? Diese verdammten Freiheiten die man im Westen hat, die sind ja so grausam.
    Mich würde mal interessieren wie viele hier im Forum im Westen leben, die Freiheit und den Wohlstand genießen und gleichzeitig Russland als das gelobte Land darstellen?

    Aus der DDR sind viele geflohen um Freiheit zu erlangen, sie sind nach der eigenen Meinung, vom schlechten zum guten gegangen. Wenn hier alles so in den Kommentaren stimmt, dann muss es eigentlich eine weltweite Fluchtbewegung Richtung Russland, das gelobte Land wo milch und Honig fließen, geben. Vlt ist das der Plan warum man seine Soldaten in einen sinnlosen krieg schickt um die Überbevölkerung Russlands zu beenden. Putin der alte Fuchs. Was für ein Stratege.

    Aber vlt will Russland auch nur die Rohstoff, damit die Eliten noch mehr Geld verdienen:

    https://www.bluewin.ch/de/news/international/putin-haelt-grossteil-von-kiews-bodenschaetzen-besetzt-1347477.html

    1. @randolf

      „…Der Herr Lawrow erwähnt auch nicht die Kriegsverbrechen der russischen Armee. ….“

      Tja da hätte dir Geschichtswissen gut getan, um die zu verstehen randi. Was meinst, was im 2. WK mit russischen Soldaten los war, die gesehen haben, wie die Nazis ZUVOR in Russland unter der Zivilbevölkerung abgehaust haben?

      Ein Dorf nach dem anderen abgebrannt und alle Einwohner vorher auf das Bestialischste massakriert-verbrannt, aufgeschlitzt, erschossen etc (wie gesagt 28 Millionen Tote kamen insgesamt zusammen). Ich gebe dir mit Brief und Siegel, da wärst du als russischer Soldat auch seehr wütend !

      Im Unterschied dazu haben die US-GIs die selben Kriegsverbrechen begangen, OHNE das Nazis vorher in ihrem Land ihre Zivilbevölkerung massakriert haben.

    2. @ *a*dolf16

      Die Russen kennen gar keine Cancel Culture. Nach den Wahlergebnissen kann man schließen, daß ungefähr 5% der Russen westlich-liberal orientiert sind. Das wären über 5 Mio. Die haben ihre Parteien, Zeitungen, und reisen gerne in den Westen. Das ist alles deren gutes Recht. Dazu gibt es Russen, die einfach reich, dekadent und von schlechtem Geschmack sind.

      Der Wohlstand in Westdeutschland war so allgemein, nicht für alle, noch größer als in der DDR. Heute erscheint der Wohlstand, den die DDR hatte, geradezu utopisch und unerreichbar. Wohlstand gibt es nur noch für eine Minderheit, und selbst für die ist er hier und da bereits unter DDR-Niveau gesunken.

      Das faschistische Armenhaus Ukraine ist den Bodenschätzen und Ackerböden nach ein ungeheuer reiches Land. Nach der Entnazifizierung wird das ganz sicher endlich der Bevölkerung zugute kommen.

  14. „Alles wird eingesetzt. „: dazu gehören auch die dreckigsten ABC-Waffen des Westens. Lasst Euch nicht täuschen und auf das offene Feld treiben, damit der Westen die Drohnen, die in riesiger Anzahl zur Zeit an geheimen Plätzen gebaut werden einsetzen kann, mit dem Dreck der alles tötet, was davon berieselt wird.
    Das Wissen in bestimmten Kreisen um diese Waffen das ist es, was sie weiter so gegen Russland agieren läßt!
    Die USA daheim zu schonen, das würde Euren Untergang bedeuten.

  15. @randolf16
    „Der Herr Lawrow erwähnt auch nicht die Kriegsverbrechen der russischen Armee. Das ist dann auch ein wenig scheinheilig.“

    Von welchen Kriegsverbrecher der Russen reden Sie denn überhaupt? Wenn Sie schlauer & moralisch besser sind, könnten Sie die doch benennen – bitte mit wasserdichten Beweisen!

    „Ich hab gehört in Russland gibt es viel Lebenswertes. Warum Leben viele denn im Westen, den sie so sehr verabscheuen? Diese verdammten Freiheiten die man im Westen hat, die sind ja so grausam.“

    Offensichtlich gehören Sie nicht zur gebildeten Westbevölkerung sondern beziehen ihre Bildung aus der BILD.
    Dass angeblich „VIELE“ ( was auch immer SIE unter „VIEL“ verstehen) im Westen leben, zeigt doch sehr schön, dass Russen die Freiheit haben überall leben zu können. Der Westen braucht ja echt gebildete Leute & unter Deutschen ist da eventuell nicht viel Auswahl!
    Als „Vertreter der angeblichen freien westlichen Welt“ sollten Sie doch in der Lage sein, mit den VIELEN Russen im Westen Kontakt aufzunehmen & die selber befragen können.
    Sie verkennen aufgrund ihrer Bildungsdefizite, dass die Russen den Westen eben NICHT verabscheuen, sondern sehr gebildet unterscheiden können, dass Pädophilie & Schwulenpropaganda für Kinder, die von Natur aus ein Recht auf gesunde Bildung & Entwicklung haben, etwas ist, wovor sie ihre Kinder schützen!
    Wenn Sie Kinder hassen, ist das ihr Problem & Pädophilie können Sie doch im Westen an ihren eigenen Kindern ausleben….

    „Aus der DDR sind viele geflohen um Freiheit zu erlangen, sie sind nach der eigenen Meinung, vom schlechten zum guten gegangen.“

    Aha – war das so? Nicht mal 10 % wollten den Westen haben, aber sie waren lauter & freuen sich heute, dass sie zur Tafel dürfen oder auch nur die Freiheit der Obdachlosigkeit genießen können…. Zumal sie ja gerne in die 2.Klasse-Menschenkategorie einsortiert wurden im Westen…..

    „Wenn hier alles so in den Kommentaren stimmt, dann muss es eigentlich eine weltweite Fluchtbewegung Richtung Russland, das gelobte Land wo milch und Honig fließen, geben.“

    Warum „MUSS“ das sein? Das ist ein ziemlich infantiler Gedankengang……Wer in „Milch&Honig fließen“- Kategorien denkt, sieht sich vielleicht selber als fauler Fettwanst, der das Bild des unter dem Baumliegenden für sich selbst in Anspruch nimmt – sagt mehr über Sie aus…..

    „Aber vlt will Russland auch nur die Rohstoff, damit die Eliten noch mehr Geld verdienen:“

    Das Rohstoffreichste Land der Erde will Ukrainsiche Rohstoffe? – wieso kommen Sie nicht auf die Idee, dass z.B. DE als Rohstoffarmes Land nicht nur die ukrainischen Rohstoffe für lau will sondern auch die russischen?

  16. Ich liebe diesen Mann (Lavrow). Ich hoffe, er wird noch lang im Amt bleiben. Er kennt die Geschichte genau und ist ein Lehrer für viele da draußen, die (in Ermangelung an Bildung durch die Geschichte) vieles ebe nicht wissen, weil man Ihnen diese Geschichte aktiv vorenthält.

    Nur zu ein paar Dingen, die mich darüberhinaus bewegen:

    – Jacinda Ardern geht…

    Offiziell: Sie will sich jetzt mehr Ihrer Familie zuwenden.

    Meine Interpretation:

    – Sie ist älter, klüger und weiser geworden und merkt, dass Ihre Entscheidungen nicht immer dem Land gedient haben bzw. das Sie nur ein kleines Rädchen im Getriebe der 5-Eyes war. Vielleich musste Sie auch gehen, da jemand Sie dazu „überreden“ konnte. Ist ja in der Politik sehr viele denkbar. Vor allem, wenn es eine Person trifft, die eigentlich gar keine Notwendigkeit gehabt hätte zu gehen. Ihr ganzes Leben noch vor sich habend ist Sie den Idealen wohl entwachsen, welche Sie 2017 als Sie erst 24 war noch hatte. Warscheinlich hatte Sie einen Moment des Erwachens irgendwann im Laufe Ihrer Karriere… ist aus meiner Sicht auch einer der Gründe, warum Personen eine gewisse „Lebenserfahrung“ haben sollten, welche diese Ämter bekleiden. Das Alter macht eben doch einen Unterschied.

    Ich propagiere an dieser Stelle einmal, dass es auch anderen jungen „global leader“ so gehen wird, wie Ardern. Sanna Marin und auch Bäerbock werden sicherlich einen anderen Blick auf viele Dinge haben, wenn Sie einmal 55+ sind und etwas mehr vom menschlichen Wesen kennen und weniger Ideologie verfolgen. Dann und nur dann wird es ultimativ auch weniger Spannungen in der Welt geben. Ja Alter schützt vor Torheit nicht, vor allem, wenn man vor dem Abgrund der Senilität steht, aber zu jung ist eben auch nicht immer die beste Lösung. Auch unter Transnistrien hängt so eine Scharfmacherin rum. Ich denke die echte Waffe ist die Manipulierbarkeit der Jugend. Das haben Schwab, Soros und wie sie nicht alle heissen..

    Ist zwar ein alter Hut, aber das Länder keinen Einfluss mehr auf bestimmte globale Geschehnisse haben sah man schon damals..

    https://www.investopedia.com/ask/answers/08/george-soros-bank-of-england.asp
    (ist in Deutschland geblockt…)

    Dann: Boris Pistorius

    Offiziell: Heute gibt es die Kontaktgruppe in Ramstein und Boris muss nach einem Tag im Amt dort nun strammstehen.

    Meine Interpretation:

    – Boris setzt (soweit möglich) die Linie von Scholz um, eine direkte Kriegbeteiligung Deutschland nicht noch direkter werden zu lassen. Druck gibt es von allen westlichen Seiten. Die USA wollen Ihre Abrams nicht liefern, weil Sie Angst haben, dass man die Technik danach vergessen kann, denn sobald so ein Gerät in die „falschen“ Hände gerät ist ihr technischer Vorsprung auch auf dieser Seite dahin. Es geht nicht (wie offiziell bekannt) um ein „kompliziertes“ Gerät, den die Ukrainer nicht bedienen können. Im Gegenteil, das Teil ist fast nur noch „Plug & Play“, aber die Instandhaltung würde die Zusammensetzung des Geräts offenbaren und auch die Instandhaltung selbst, will man den Ukrainern nicht überlassen. Das müssen dann die westlichen Sklaven (die EU´ler) leisten. Die können und sollen IHre Gerätschaften ja liefern.

    Polen nimmt dabei eine Sonderrolle ein, da Sie ja direkt von dem GAsdeal (Sprengung der russisch/deutschen Gaspipelines) und der neuen Gasleitung profitieren. Als müssen Sie die ganze Zeit Männchen machen und hübsch betteln, damit die USA auch nicht auf die Idee kommt, Sie hätten auf die falsche Ratte, äh ich meinte Pferd gesetzt. Die werden auch Leos liefern, wenn Deutschland nein sagt, aber ich glaube es gibt 3 Varianten und ein von den 3 Varianten muss Boris dann zustimmen, obwohl die USA nicht gleichwertig liefern…

    Option 1: Deutschland sagt die Lieferung zu und liefert auch selbst
    Option 2: Deutschland sagt nur die Lieferung zu liefert aber nicht selbst
    Option 3. Deutschland bleibt bei dem Konsenz, sie liefern nur, wenn USA gleichwertiges Material liefert. In dem Fall wird Polen warscheinlich trotzdem liefern und man wird versuchen Boris so schnell wie möglich zu diskreditieren.

    Bin mal gespannt.

    Dann: Claudia Major, Sicherheitsexpertin der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

    Diese Personalie ist ja besonders agressiv. Wie eine Mischung aus Hofreiter und Bärbock aber sehr viel intelligenter. Man schaue sich diesen Thinktank mal genauer an. Sie steht an vorderster Front (auch und insbesondere medial) wenn es um die Verteidigung der sog. westl. Werte geht. Das sind aus meiner Sicht die ernst zu nehmenden Gegner, nicht Personen wie Bärbock, oder der Kinderbuchautor, der seine Ideale verkauft hat. Frau Major hat im Gegensatz zu diesen Statisten sehr wohl Ideale, für die Sie sicherlich auch bereit wäre zu sterben! Bei den Politheinis bin ich mir da nicht so sicher. Wir werden es erleben. Vielleicht macht Herr Röper ja irgendwann mal eine Bio über Sie. Ich bin mir sicher im Hintergrund ist Sie ganz fleißig. Wie viele Bienchen konspiriern diese NGO´s und konspirieren und irgendwan wird man zu diesen fleissigen Bienchen sagen: Fleissiges Bienchen, was hast du getan?

  17. Noch mal zum WEF-Thema – wenn man abstimmen darf, ob der Verein die Welt regieren sollte, 86% sind dagegen:

    „… Laut der von Musk durchgeführten Twitter-Umfrage, ob das Weltwirtschaftsforum die Welt kontrollieren solle, stimmten 86 Prozent der beteiligten Menschen dagegen. … Den Angaben zufolge hätten sich über 2,4 Millionen Menschen an der Abstimmung beteiligt. …“

    https://de.rt.com/international/160475-umfrage-von-elon-musk-soll/

    1. Warum sollte eine private Schweizer Stiftung die Welt regieren? Das WEF ist ein Instrument der Bundesregierung und ihrer Wählerschaft, ihre Vorstellungen mit „internationalen“ Weihen zu versehen. Mehr nicht.

      1. Doch nicht der deutschen Bundesregierung – haben Sie den Artikel hier über die CIA-Wurzel des WEF vergessen?

        Bei Gelegenheit – Morawiecki’s Einschätzung der Lage vom RT gelingt in den Westen:

        https://www.nachdenkseiten.de/?p=92800

        „… Die Worte des polnischen Premierministers Mateusz Morawiecki, dass “die Niederlage der Ukraine ein Auftakt zum Dritten Weltkrieg sein könnte”, widersprachen komplett den Ankündigungen der westlichen Mainstream-Medien über Kiews “unvermeidlichen Sieg”. …“

        Das könnte es sein NUR wenn Leute wie er noch tiefer in diesen Weltkrieg treiben – sonst erobern die Russen genau das, was sie behalten wollen, alles nur im Banderastan. Den TKP-Artikel mit Karten habe ich gestern verlinkt – auch er basiert auf Überlegungen im RT.

        1. In der Europaabteilung der CIA ist vieles eine Fortsetzung von „Fremde Heere Ost“, „Org Gehlen“. Deren anderer Zweig ist der BND. Ob ein Land die Dienste des WEF nutzt oder ablehnt ist einzig die Entscheidung des Landes. Die Türkei, Rußland, aber auch Mali und Burkina Faso und viele weitere lehnen die Dienste des WEF ab. Die Deutschen hüpfen derweil für das Klima, frieren gegen Putin und fressen Insektenpulver.

          Morawiecki ist nicht ernst zu nehmen. Ein Banderaverehrer, der die Russen als „Krebsgeschwür“ und „auszurotten“ sieht, im Geiste Banderas in den Krieg zieht, und gleichzeitig wünscht, daß sein Banderakult wegen des schlechten Eindrucks nicht so offen zelebriert wird.

  18. Hammer-Rede eines sehr professionellen Politikers (selten geworden hier bei uns).

    „Es gab Pläne zum Bau von Marinestützpunkten im Asowschen Meer, vor allem von angelsächsischen Stützpunkten. Das ist eine ernste Sache.“

    Bumm, da viel es mir wie Schuppen von den Augen .

    Hab mich immer gefragt welches Interesse das Inselvölkchen an der Ukraine hat . Nun ist klar(mit Blick auf deren dürftigen Exportgütern, Mangel an Rohstoffen , ja sogar an Öl etc.). Es steht auch in deren Tradition(siehe deren maritime Basen zur Absicherung deren Zugriff auf Rohstoffe z.B. Brunei aber auch anderswo) Irre was diese rund 70 Millionen Einwohner Englands und Wales alles so finanzieren können bzw. London City

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