Medien: Der Westen könnte die Zusammenarbeit mit der Ukraine im Bereich des Geheimdienstaustauschs überdenken

Laut der Zeitschrift The Spectator ruft die Taktik der ukrainischen Sicherheitsdienste bei westlichen Beamten „wachsende Besorgnis“ hervor

Die Terroranschläge der ukrainischen Sicherheitsdienste gegen russische Politiker und Journalisten sorgen im Westen für Unmut und könnten dazu führen, dass die Zusammenarbeit im Bereich des Geheimdienstaustauschs überprüft wird, berichtet die britische Zeitschrift The Spectator.

Demnach ruft die Taktik der ukrainischen Sicherheitsdienste bei westlichen Beamten „wachsende Besorgnis“ hervor. Insbesondere die US-Regierung befürchtet, dass Moskau derartige Angriffe als Einsatz vom Westen gelieferter Waffen gegen Einrichtungen auf dem international anerkannten Territorium der Russischen Föderation betrachten und entsprechende Maßnahmen ergreifen könnte.

Ein Beamter eines europäischen Nachrichtendienstes sagte der Zeitschrift, die Zurückhaltung Russlands in Bezug auf eine Eskalation deute unter anderem auf eine „politische Entscheidung“ der Regierung in Moskau hin. Gleichzeitig äußerte ein namentlich nicht genannter Analyst des US-Außenministeriums die Meinung, dass die ukrainischen Angriffe auf Zivilisten und Einrichtungen nur zu einer Konsolidierung der russischen Gesellschaft führen.

The Spectator stellte fest, dass die ukrainischen Geheimdienste zwar eng mit ihren westlichen Kollegen zusammenarbeiten, diese aber nicht über ihre operativen Pläne informieren. Nach Ansicht der Zeitschrift war dieser Ansatz bisher für Washington zufriedenstellend, doch nun könnte er angesichts der Information, dass die CIA Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU ausbildet, neu überdacht werden.

Am 23. Oktober behauptete The Washington Post, dass eine Reihe aufsehenerregender Terroranschläge, insbesondere die Ermordung von Darja Dugina, von SBU-Beamten unter Mitwirkung der CIA vorbereitet worden seien. Dmitrij Peskow, der Sprecher des russischen Präsidentensprecher, erklärte später, den russischen Geheimdiensten lägen Informationen vor, dass Großbritannien und die USA den ukrainischen Geheimdienst betreuten.

Übersetzung aus der russischen Nachrichtenagentur TASS


In meinem neuen Buch „Das Ukraine Kartell – Das Doppelspiel um einen Krieg und die Millionen-Geschäfte der Familie des US-Präsidenten Biden“ enthülle ich sachlich und neutral, basierend auf Hunderten von Quellen, bisher verschwiegene Fakten und Beweise über die millionenschweren Geschäfte der Familie des US-Präsidenten Joe Biden in der Ukraine. Angesichts der aktuellen Ereignisse stellt sich die Frage: Ist eine kleine Gruppe gieriger Geschäftemacher möglicherweise bereit, uns für ihren persönlichen Profit an den Rand eines Dritten Weltkriegs zu bringen?

Das Buch ist aktuell erschienen und ausschließlich direkt hier über den Verlag bestellbar.

Hier geht es zum neuen Buch

Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

2 Antworten

  1. Diese verlogenen Aasgeier sollten endlich klipp und klar sagen, dass der Ukraine-Wahnsinn mit konkreten Verhandlungen beendet werden muss.
    Dieses ‚da haben wir Bedenken, dort wachsende Besorgnis‘ ist sowas von zynisch und verlogen.

Schreibe einen Kommentar