Niger hat den Abzug der französischen Truppen mit einem Konzert und Gebeten gefeiert

Tausende von Menschen versammelten sich am 29. Dezember aus diesem Anlass zu einer Kundgebung

NAIROBI, 30. Dezember./ In Nigers Hauptstadt Niamey fanden Freitagsgebete und ein Konzert statt, um den Abzug der letzten französischen Kontingente zu feiern, meldete die Nachrichtenagentur ANP.

Tausende von Menschen versammelten sich am Freitag aus diesem Anlass zu einer Kundgebung, die von Akrobaten und anti-französischen Parolen begleitet wurde. Die Nigerianer schwenkten auch die Fahnen von Niger, Burkina Faso, Mali und Russland.

Die Veranstaltung fand im Beisein der Premierminister von Niger (Ali Lamine Zein), Burkina Faso (Joachim Kielem) und Mali (Chogel Kokalla Maiga) statt, die ihren dreitägigen Arbeitsbesuch am Samstag mit einer Rede vor Studenten und einem Treffen mit dem Chef der nigrischen Übergangsregierung, Abdourahman Tchiani, fortsetzten.

Am 26. Juli meuterte eine Gruppe von Offizieren der Präsidentengarde und verkündete den Sturz des nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum. Es wurde ein Nationaler Rat für die Rettung des Vaterlandes unter der Leitung des Kommandanten der Garde, Abdurahman Tchiani, gebildet, um das Land zu regieren. Eine der Entscheidungen der neuen Regierung war die Aufkündigung der Vereinbarungen mit Frankreich über die Stationierung eines Militärkontingents in Niger zur Bekämpfung extremistischer Gruppen. Auf Ersuchen der nigrischen Regierung begann Frankreich am 10. Oktober mit dem Abzug seiner Truppen aus dem afrikanischen Land. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich etwa 1.400 französische Soldaten in Niger: 1.000 in der Hauptstadt und weitere 400 im Westen des afrikanischen Landes.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

11 Antworten

  1. „Ein Blick zurück auf 2023“
    „Ich bin Realist und wenn ich mir die letzten Jahre anschaue, dann ist es jedes Jahr nur schlechter geworden.“

    —Thomas Röper, 30.12.2023
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/ein-blick-zurueck-auf-2023/

    Dabei gab es nie so viele gute Nachrichten wie 2023. Für Niger und seine Bruderländer Burkina Faso und Mali war 2023 ein „Quantensprung“. Die Welt war nie so friedlich wie 2023. Die Kriege fokussieren sich dort, wo sie sonst herkommen, in Europa, inkl. dessen Ableger USA und Israel. Überall sonst flauen sie ab, oder sind nur noch eine schlechte Erinnerung.

    Rußland ist zur Supermacht geworden und wird überall auf der Welt bewundert. Für Afrika hat 2023 den Durchbruch gebracht als eigener Faktor auf der Weltbühne. Niger hat die Ölleitung zum Hafen in Benin in Betrieb genommen und baut nun eine Raffinerie und die Gasleitung „Transsahara“. Es hat eine Allianz mit Faso und Mali, eine Konföderation der Sahel-Länder soll folgen.

    „G5 Sahel“, eine Einflußorganisation der EU, wurde mit dem Austritt der letzten beiden Mitglieder Mauretanien und Tschad aufgelöst. Das nigrische Uran geht nicht mehr in die EU, sondern an ehrlich zahlende Kundschaft.

    Der Anderen Unglück und Elend war der Neokolonialisten Glück und Wohlstand. Nun sind die Neokolonialisten eben weniger glücklich. „Europa“ jammert und leidet. Es könnte einfach normal werden und Teilnehmer an der Blüte des postkolonialen Zeitalters werden.

    Meine Hochachtung und Glückwünsche dem Volk von Niger, dem Nationalen Rat zur Rettung des Vaterlandes, der Armee und den Aktivisten von „M62“. Eine zivilisierte Revolution ohne Übergriffe, Verletzte oder gar Tote. Und die Abwendung der „Intervention“ war eine diplomatische Leistung allerhöchster Klasse. Ein Kunstwerk.

    La patrie ou la mort, nous vaincrons.
    — Le Ditanyè, Thomas Sankara

      1. Contre la férule humiliante il y a déjà mille ans,
        La rapacité venue de loin les asservir il y a cent ans.
        Contre la cynique malice métamorphosée
        En néocolonialisme et ses petits servants locaux
        Beaucoup flanchèrent et certains résistèrent.
        Mais les échecs, les succès, la sueur, le sang
        Ont fortifié notre peuple courageux et fertilisé sa lutte héroïque.

        Refrain:

        Et une seule nuit a rassemblée en elle
        L’histoire de tout un peuple.
        Et une seule nuit a déclenché sa marche triomphale
        Vers l’horizon du bonheur.
        Une seule nuit a réconcilié notre peuple
        Avec tous les peuples du monde,
        A la conquête de la liberté et du progrès
        La patrie ou la mort, nous vaincrons.

        2.
        Nourris à la source vive de la révolution,
        Les engagés volontaires de la liberté et de la paix
        Dans l’énergie nocturne et salutaire du 4 août
        N’avaient pas que les armes à la main mais aussi et surtout
        La flamme au coeur pour légitimement libérer
        Le Faso à jamais des fers de tous ceux qui,
        Cà et là en polluaient l’âme sucrée
        De l’indépendance de la souveraineté

        3.
        Et séant désormais en sa dignité recouvrée
        L’amour et l’honneur en partage avec l’humanité
        Le peuple de Burkina chante un hymne à la victoire
        A la gloire du travail libérateur, émancipateur
        A bas l’exploitation de l’homme par l’homme,
        Hé! en avant pour le bonheur de tout homme
        Par tous les hommes aujourd’hui et demain
        Par tous les hommes ici et pour toujours.

        4.
        Révolution populaire nôtre, sève nourricière
        Maternité immortelle de progrès à visage d’homme
        Foyer éternel de démocratie consensuelle
        Où enfin l’identité nationale a droit de cité
        Où pour toujours l’injustice perd ses quartiers
        Et où des mains des bâtisseurs d’un monde radieux
        Mûrissent partout les moissons des voeux patriotiques
        Brillent les soleils infinis de joie.

        Écrit par l’ancien Président Thomas Sankara et adopté en 1984, le Ditanyè ou hymne de la Victoire est toujours d’actualité dans un Burkina et une afrique en plein changements.
        https://youtu.be/ZfCbDcTOQXE

        Was hat Le Dintanyè aus dem Land der aufrechten Menschen (Burkina Faso) mit Niger zu tun? Sehr viel. Und mit und auch. Was kommt, das kommt.

  2. Ich muss leider Hr. Röper zustimmen. Eine Änderung ist im „Westen“ nicht in Sicht. Nicht in der Außenpolitik: z.B. Aufrüstung; nicht in der Innenpolitik: z.B. Bundespolizeigesetz.
    Trotzdem eine gute Nachricht und ein großer Erfolg!

    1. Wie sagte unser Kanzler und Führer?

      „Wir haben diesen Stoß vorhergesehen, und es ist seit dem Januar dieses Jahres alles geschehen, um eine starke Front aufzubauen. Eine gewaltige Artillerie empfängt den Feind. Die Ausfälle unserer Infanterie sind durch zahllose neue Einheiten ergänzt. Alarmeinheiten, Neuaufstellungen und Volkssturm verstärken unsere Front. Der Bolschewist wird dieses Mal das alte Schicksal Asiens erleben, d. h. er muß und wird vor der Hauptstadt des Deutschen Reiches bluten. …

      Wer euch Befehle zum Rückzug gibt, ohne daß ihr ihn genau kennt, ist sofort festzunehmen und nötigenfalls augenblicklich umzulegen, ganz gleich welchen Rang er besitzt. …

      Europa wird niemals russisch. …

      gez. Adolf Hitler.“

      – Führerbefehl vom 15.4.1945, Weisung Nr. 75 für die Kriegführung
      http://prussia.online/Data/Book/hi/hitlers-weisungen-fur-die-kriegfuhrung-1939-1945/Hitlers%20Weisungen%20fuer%20die%20Kriegfuehrung%201939-1945%20(1962),%20OCR.pdf

      Also besser stehen die heute auch nicht da.

    2. Die jahrhundertelang getriebene arrogante Ausplünderung des afrikanischen Kontinents scheint zu Ende zu gehen und das ist wirklich eine gute Nachricht. Die Franzosen haben extrem viel Dreck am Stecken und viel Blut an den Händen.

  3. Der Reichtum der Europäer ist mit dem Blut der Afrikaner und anderen Menschen bezahlt worden.
    Die Franzosen haben Afrika jahrhundertelang ausgebeutet und würden das gerne weiter tun, aber
    die Afrikaner wachen auf und lassen sich von den arroganten Europäern nicht mehr bevormunden.

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