Saluzhny hat eingestanden, dass der Konflikt um die Ukraine in eine Sackgasse geraten ist

Der Chef der ukrainischen Armee meint, dass für einen Durchbruch der ukrainischen Streitkräfte neue Technologien erforderlich sind.

MOSKAU, 2. November. / Der Konflikt um die Ukraine ist in eine Sackgasse geraten, die ukrainischen Truppen werden nicht in der Lage sein, einen Durchbruch an der Front zu erzielen, gestand der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Valery Saluzhny in einem Interview mit der britischen Zeitschrift The Economist ein.

„Wie im Ersten Weltkrieg haben wir einen Stand der technologischen Entwicklung erreicht, der uns in eine Sackgasse führt. <…> Höchstwahrscheinlich wird es keinen tiefen und schönen Durchbruch geben“, sagte er.

Saluzhny zufolge wechselte er nach den ersten gescheiterten Versuchen der ukrainischen Gegenoffensive mehrere Kommandeure aus und versetzte Soldaten aus einigen Brigaden an die Front, aber das führte zu nichts. Dann, so der ukrainische Armeechef, sei er zu dem Schluss gekommen, dass Kiew, um die festgefahrene Situation an der Front zu überwinden, „etwas Neues braucht, wie das Schießpulver, das die Chinesen erfunden haben und das wir immer noch benutzen“, also die aktive Nutzung neuer Technologien.

„Das größte Risiko eines Stellungskrieges ist, dass er sich über Jahre hinziehen und den ukrainischen Staat zermürben könnte“, so Saluzhny.

Die ukrainische Armee hat seit dem 4. Juni erfolglose Offensivversuche unternommen. Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu erklärte am 30. Oktober, Kiew habe über 90.000 getötete und verwundete Soldaten sowie etwa 600 Panzer und 1.900 gepanzerte Fahrzeuge verschiedener Klassen verloren. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministers konnte die Ukraine keine taktisch bedeutsamen Erfolge erzielen. Am 15. Oktober erklärte der russische Präsident Wladimir Putin, dass die Gegenoffensive der ukrainischen Streitkräfte vollständig gescheitert sei, obwohl Kiew neue aktive Offensivoperationen an bestimmten Teilen der Front vorbereite.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

8 Antworten

    1. Der Wertewesten ist nicht mehr zu retten.

      Der Zerfall der USA, des Vereinigten Königsreichs oder Frankreichs sowie der Nato und der EU ist aus fiziellen Gründen nicht mehr abwendbar. Der Zerfallsprozess wird zwar einige Zeit dauern, aber praktisch gesehen ist er nicht mehr zu verhindern.

      Jene die wirklich die Macht haben sind gerade dabei den Westen ins Mittelalter zu manövrieren.

      Sanktionen, Konflikte und hohe Zinsen (in Folge der Sanktionen) werden ihre Wirkung nicht verfehlen

      Die Ukraine und Gaza werden als Mit- Auslöser und Ablenkung benötigt.

      Ob die scheinbar Mächtigen wie Biden, Scholz oder Lagarde wissen dass sie den Westen gerade abwickeln.

      Es wird ein Mega – Great Reset werden.

      Danach wird die USA in der weltpolitischen Bildfläche so wenig Einfluss haben Simbabwe heute. Ohne Geld gibt es auch keine US Armee mehr.

  1. Das währe ja auch der Wltuntergang wenn die Ukraine mit ihrer angeblich schlechten Armee die Russen besiegen würden . Es ist schon sehr fragwürdig das die Armee Russlands nicht mal ihre neuen Gebiete befreien konnte und auch noch Rückzug einstecken musste. Alle Schreiberei die Ukraine ist zu Ende sind wie ein Sprung in der Schallplatte . Schön wäre natürlich .

  2. Für mich steht hier die Frage, was will uns dieser Mann damit sagen?!! Kenner der Materie haben schon kurz nach Beginn der Sonderoperation vorausgesagt das man Russland nicht auf dem Schlachtfeld besiegen kann. Und nicht umsonst waren sich im März/April 2022 die Verhandlungsdelegationen der Ukraine und Russland in der Türkei einig den Konflikt friedlich zu lösen. Das Papier wurde dann auf Intervention der USA und Englands von Selenski und seinen Nazimarionetten zerrissen und die Entscheidung sollte ab dann auf dem Schlachtfeld fallen. Man weiß nicht was den ukrainischen Faschisten von der NATO versprochen wurde, dass dieser Sinneswandel so schnell stat fand, aber es müssen schon größere Dinge gewesen sein, denn umsonst lässt man nicht so schnell eine solche strategische Position fallen. Oder dachte man bei der NATO jetzt haben wir die Russen wieder ausgetrixt und damit eine bessere strategische Position, denn die Russland hatte sich von strategisch wichtigen Positionen zurückgezogen, es ist ja nicht so das die Ukraine diese Positionen im Kampf erobert hätte.
    Jedenfalls ist die Entscheidung der ukrainischen Führung für mich ein Kriegsverbrechen am eigenen Volk, denn wer weiß das er keine Möglichkeit hat den Konflikt zu gewinnen und trotzdem weitermacht handelt nicht anders wie seine faschistischen deutschen Vorbilder vor 80. Jahren.

    1. Für mich steht hier die Frage, was will uns dieser Mann damit sagen?!!

      Wahrscheinlich, dass die Ukraine in der Sackgasse steht und jetzt nur noch im Rückwärtsgang da raus kommt.

      Aber man könnte verhandeln, wenn die Ukraine wollte, so günstig wie im März 2022 wird es aber natürlich nicht mehr.

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