Ein Lehrstück in Propaganda

Wie „Die Zeit“ ihre Leser über die Korruption der Bidens desinformiert

In der "Zeit" ist ein Artikel erschienen, der die Leser davon überzeugen soll, dass die Korruptionsvorwürfe gegen Joe Biden eine Erfindung der Republikaner ist. Der "Zeit"-Artikel ist ein Lehrstück aus dem Handbuch für Propaganda und Desinformation.

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich auf den „Zeit“-Artikel mit der Überschrift „Hunter Biden – Was steckt hinter den Vorwürfen gegen Joe Bidens Sohn?“ eingehen soll, denn dazu muss ich einen sehr langen Artikel schreiben, den am Ende vielleicht kaum jemand liest. Ich muss dazu nämlich tatsächlich den gesamten (nicht gerade kurzen) „Zeit“-Artikel zitieren, und um die darin enthaltene Desinformation aufzuzeigen, muss ich noch mehr eigenen Text dazu schreiben.

Aber ich habe mich trotzdem dafür entschieden, den Artikel zu thematisieren, denn der „Zeit“-Artikel ist ein Paradebeispiel aus dem Lehrbuch dafür, wie deutsche „Qualitätsmedien“ ihre Leser desinformieren und sogar belügen. In dem Artikel werden alle Instrumente der modernen westlichen Propaganda eingesetzt. Und aus diesem Grunde habe ich mich dafür entschieden, über den „Zeit“-Artikel zu schreiben, denn er ist ein echtes Lehrstück für alle, die sich dafür interessieren, wie die westliche Propaganda funktioniert. Machen Sie sich also auf einen sehr langen, aber in meinen Augen sehr interessanten und lehrreichen Artikel von mir gefasst.

Ich werde hier den gesamten „Zeit“-Artikel zitieren und kommentieren. Den zitierten Text aus dem Artikel hebe ich in Fettdruck hervor, meine Kommentare mache ich in kursiver Schrift kenntlich.

Alles fing an mit einer Schlagzeile. Die Boulevardzeitung New York Post, die zum Medienkonzern von Rupert Murdoch gehört und deren Berichterstattung deutlich rechtslastig ist, titelte im Oktober 2020: „E-Mail enthüllt, wie Hunter Biden einen ukrainischen Geschäftsmann seinem Vizepräsidenten-Dad vorstellte“. Diese E-Mail habe sich auf einem Laptop befunden, der in einem Reparaturshop in Joe Bidens Heimatstaat Delaware abgegeben worden sei.

Hier nutzt die „Zeit“ das Mittel der suggestiven Formulierung, denn die Worte „Boulevardzeitung“ und „deutlich rechtslastig“ sollen dem Leser suggerieren, dass die New York Post nicht ernst zu nehmen ist. Der letzte, im Konjunktiv formulierte Satz unterstreicht für den Leser, dass es sich um eine zweifelhafte oder sogar unwahre Geschichte handelt.

Die Geschichte mit dem Laptop hat sich allerdings als wahr herausgestellt, was die „Zeit“ ihren Lesern zu Beginn ihres Artikels aber noch bewusst verschweigt. Das ist ein beliebtes Mittel der westlichen Propaganda: Den Leser zuerst mit suggestiven Formulierungen in die gewollte Stimmung bringen und die Wahrheit, wenn überhaupt, erst später – oder ganz am Ende eines Artikels – kurz in einem Nebensatz zu erwähnen.

Hier soll der „Zeit“-Leser soll darauf eingestimmt werden, dass es sich bei all dem um eine böse Kampagne der Republikaner gegen Joe Biden handelt.

Dass der Datensatz mit der E-Mail wirklich von Bidens Sohn Hunter stammte, ließ sich nicht sofort verifizieren. Im Raum stand auch der Verdacht, Russland stecke dahinter. Große Medien berichteten zurückhaltend, Twitter und Facebook sperrten sogar entsprechende Inhalte. Aber die Nachricht war in der Welt, und sie las sich gar nicht gut zu jenem Zeitpunkt, wenige Wochen vor der alles entscheidenden Präsidentschaftswahl, bei der Hunters Vater Donald Trump besiegen wollte.

Stimmt, die Echtheit ließ sich nicht sofort verifizieren. Die „Zeit“ verschweigt ihren Lesern jedoch wieder den heutigen Stand der Informationen. Der Verdacht gegen Russland war vom FBI wider besseres Wissen gestreut worden, das den Laptop zu dem Zeitpunkt schon seit Monaten in seiner Hand hatte und wusste, dass der Laptop und die Informationen darauf echt waren. Anstatt aber gegen Hunter Biden zu ermitteln (auf dem Laptop waren Beweise für in den USA illegale Prostitution, Korruption, Missbrauch von Minderjährigen und noch einiges mehr), hat das FBI nicht nur die Russland-Geschichte erfunden, sondern auch Facebook und Twitter „gebeten“, auf ihren Plattformen alle Berichte über den Laptop zu löschen. Das ist heute bekannt, weil Marc Zuckerberg das für Facebook inzwischen öffentlich erzählt hat (die Aussage von Zuckerberg finden Sie in diesem Video ab ca. Minute 5.20) und weil es im Zuge der Twitter-Files für Twitter im Detail belegt wurde.

Das FBI wollte nicht, dass die Öffentlichkeit von dem Laptop erfährt, denn wäre die Geschichte damals – Mitte Oktober 2020, also zwei Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl – bekannt geworden, hätte Biden die Wahl sicher verloren und Trump hätte eine zweite Amtszeit bekommen. Das FBI hat also offen gegen seinen obersten Chef, den US-Präsidenten, und für dessen Herausforderer gearbeitet. So ein Verhalten von Behörden nennt man Deep State, aber den gibt es bekanntlich nicht, sagen Tagesschau, „Zeit“ und all die anderen „Qualitätsmedien“.

Letzterer hatte bereits über ein Jahr zuvor versucht, Biden im Wahlkampf zu schaden, indem er vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erneute Ermittlungen gegen den ukrainischen Energiekonzern Burisma erpressen wollte, bei dem Hunter beschäftigt war – was zu einem ersten, schlussendlich gescheiterten Amtsenthebungsverfahren führte.

Die „Zeit“ behauptet, Trump habe versucht, Selensky zu erpressen. Das war 2019 und es hat diese „Erpressung“ nie gegeben, wie ein Blick in das offizielle Protokoll des fraglichen Telefonats zeigt. Das ist längst bekannt, auch wenn die deutschen Medien alles getan haben, es dem deutschen Publikum zu verheimlichen. Die „Zeit“ verbreitet dieses Märchen nun wieder, um ihre Leser in die gewollte Stimmung zu versetzen.

Die Laptop-Geschichte war offensichtlicher Kampagnenjournalismus. Aber sie warf Fragen auf, die an Biden hängen blieben: Hatte der Sohn des ehemaligen US-Vizepräsidenten dessen Stellung benutzt, um Profit zu machen? Und wusste der Vater davon? Hatte Biden sich gar in die ukrainische Politik mit dem Ziel eingemischt, seinem Sohn bei dessen Geschäften zu helfen?

Wieder betreutes Denken bei der „Zeit“, denn mit der Behauptung, das sei „offensichtlicher Kampagnenjournalismus“ gewesen, sagt sie ihren Lesern, was sie zu denken haben. Da sich alle im damaligen Artikel der New York Post gemachten Angaben über den Laptop und seinen Inhalt inzwischen bestätigt haben und seine Echtheit von niemandem mehr bestritten wird, würde ich die Autorin des „Zeit“-Artikels gerne fragen, was an dem zu hundert Prozent auf Tatsachen beruhenden Artikel der New York Post „offensichtlicher Kampagnenjournalismus“ sein soll.

Die Antwort ist klar: Die „Zeit“ will ihre Leser in die richtige Stimmung bringen und die Vorwürfe gegen die Bidens ins Lächerliche ziehen. Damit allerdings betreibt wohl eher die „Zeit“ „offensichtlichen Kampagnenjournalismus“, oder nicht?

Fragen, auf die sich die Republikaner um Trump nur zu gern stürzten. Über dessen Anwalt Rudy Giuliani sollen die Inhalte des Laptops an die New York Post gelangt sein. Monate später verifizierte auch die New York Times Teile der Daten des Laptops, den Hunter Biden offenbar schon 2019 selbst in dem Repairshop abgegeben, aber nicht wieder abgeholt hatte.

Hier arbeitet die „Zeit“ wieder mit suggestiven Formulierungen und dem Konjunktiv, um wahre Ereignisse und Fakten für den Leser als fragwürdig hinzustellen. Ja, Rudy Giuliani hat den Inhalt des Laptops nicht nur an die New York Post gegeben, sondern auch Anzeige beim FBI wegen Hunter Bidens Sex mit Minderjährigen erstattet, der auf dem Laptop in Bild und Ton dokumentiert ist. Und nochmal ja, Hunter Biden hat den Laptop 2019 selbst in dem Repairshop abgegeben, was er im US-Fernsehen mehr als einmal gesagt hat.

Das Wort „offenbar“ in dem Satz des „Zeit“-Artikels soll eine wahre und inzwischen unbestrittene Geschichte in den Augen der Leser fragwürdig erscheinen lassen.

Und wir erfahren hier quasi nebenbei, dass „auch die New York Times Teile der Daten des Laptops“ verifiziert hat. Aber wieso nur „Teile der Daten des Laptops“? Die New York Times hat die Echtheit der Daten bestätigt und CBS hat in einer weiteren Untersuchung ebenfalls die Echtheit aller Daten bestätigt.

Die „Zeit“ benutzt jedoch wieder suggestive Formulierungen, die ihre Leser von der unbestrittenen Wahrheit ablenken sollen.

Nun, über drei Jahre später, hoffen die Republikaner abermals darauf, aus Hunter Bidens Laptop politisches Kapital zu schlagen. Wie angekündigt, nutzen sie ihre neue Mehrheit im US-Repräsentantenhaus, um dessen Gremien zu Joe-Biden-Untersuchungsausschüssen zu machen. Die Geschäftsbeziehungen seines Sohnes müssten untersucht werden, schreibt der neue Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, um Joe Bidens Rolle darin zu klären und auch die Frage, ob er „die nationale Sicherheit auf Kosten der amerikanischen Bevölkerung gefährdet“ habe.

Das stimmt alles, die „Zeit“ vergisst dabei nur zu erwähnen, dass weder das FBI, noch die Demokraten, noch die angeblich kritischen US-Medien die Machenschaften untersuchen wollten, die die Daten auf dem Laptop eindeutig belegen. Stattdessen schreibt die „Zeit“ im nächsten Absatz sofort:

Es ist insofern eine konstruierte Ermittlung, als sie rein politischer Natur ist, nicht juristischer. Und doch könnte sie Biden in den kommenden Monaten zusetzen – mit Vorladungen und Verhören von Vertrauten, vor allem aber mit dem Licht der Öffentlichkeit, in das sie seinen Sohn zerrt. Und das zu einem Zeitpunkt, da er selbst ein wachsendes Glaubwürdigkeitsproblem hat, angesichts der klassifizierten Regierungsdokumente, die in von ihm genutzten Büro- und Privaträumen gefunden wurden.

Es ist also „konstruierte Ermittlung, als sie rein politischer Natur ist, nicht juristischer“? Das haben alle Ermittlungen in Parlamenten so an sich, das galt auch für Trumps Amtsenthebungsverfahren. Aber da das den wenigsten Lesern bewusst ist, erfüllt der Hinweis seinen Zweck und macht die Ermittlungen der Republikaner unglaubwürdig.

Hunter Biden war für die politische Laufbahn seines Vaters nicht erst seit der Laptop-Geschichte eine Belastung. Der 52-Jährige hat Jura an der Eliteuniversität Yale studiert, aber eine richtige Vorzeigekarriere wurde daraus nie, erst recht keine nach dem Vorbild seines Vaters. Schon in den frühen Nullerjahren war er alkoholsüchtig, als Reservist der Navy musste er wegen seines Kokainkonsums ausscheiden, nach dem Krebstod seines Bruders Beau – von dem der Vater als „Joe Biden 2.0“ sprach und der sich gleichzeitig um ihn, Hunter, gekümmert hatte – eskalierten seine Suchtprobleme bis hin zum Konsum von Crack.

Das stimmt, Hunter Biden hat eine beeindruckende Drogenkarriere hinter sich. Die „Zeit“ stellt jedoch nicht die Frage, wie dieser Junkie überhaupt eine Karriere machen und Millionen verdienen konnte. Über die korrupten Machenschaften der Bidens hat sogar Politico früher mal berichtet. Die „Zeit“ könnte an dieser Stelle zum Beispiel die Frage stellen, wie Hunter Biden kurz nach Abschluss der Uni eine Lobbyfirma eröffnen konnte, die sofort hochkarätige Klienten hatte, deren Interesse sich dabei immer mit der Arbeit von seinem Vater Joe Biden, damals Abgeordneter im US-Kongress „überlappt haben“, wie Politico es formulierte.

Mit anderen Worten: Die Firmen haben Sohnemann Hunter bezahlt und Papa Joe hat sich für die von ihnen gewollten Gesetze eingesetzt. Das ist per Definition Korruption und zieht sich durch die gesamte Karriere von Joe Biden.

Hinzu kommt, dass Hunter damals mindestens Alkoholiker und wohl auch Kokain-süchtig war. Zu regelmäßiger Arbeit, wie sie normale Menschen leisten müssen, wenn sie Karriere machen wollen, war Hunter gar nicht fähig.

Ganz wichtig in dem Absatz des „Zeit“-Artikels ist auch die Information über den Krebstod von Hunter Bruder, denn das war 2015. Danach ist Hunter komplett abgestürzt, wie er später auch in seiner Autobioagrafie geschrieben hat, und hat sogar Crack konsumiert. Arbeiten konnte er damals gar nicht mehr und er hat selbst in seiner Autobiografie geschrieben, dass er mit Prostituierten in Motels versumpft ist und tage- oder wochenlang nicht erreichbar war. Von diesen Episoden gibt es übrigens sehr viele Bilder auf dem Laptop.

Und trotz der guten Kontakte, die das Leben als Sohn eines allseits beliebten Berufspolitikers mit sich brachte, schien er ständig auf der Suche nach neuen. Er betätigte sich als Investor, Hedgefonds-Manager, Berater, Lobbyist und Anwalt, saß in verschiedenen Gremien. Eines davon erregte besonders Aufsehen: der Posten im Vorstand des ukrainischen Energiekonzerns Burisma.

Dieser Absatz ist Füllwerk, mit dem der Leser vom Kernthema abgelenkt werden soll. Der Absatz hat keinerlei informativen Mehrwert. Er ist nur interessant, wenn man sich daran erinnert, dass wir von einem Junkie reden, der eigentlich gar nicht arbeiten konnte. Schon gar nicht in den genannten Berufen. Er hat sie nur zum Schein ausgeübt, um – siehe seine Lobbyfirma – Geld von seinen „Klienten“ zu kassieren, um Papa Joe zu motivieren, die gewünschten Gesetze zu fördern.

Dort heuerte Hunter Biden 2014 über einen Bekannten an – obwohl sein Vater von Präsident Barack Obama mit den Beziehungen zur Ukraine betraut worden war, die gerade die Euromaidan-Revolution erlebt hatte. Biden drängte im Namen der USA darauf, nach dem Wechsel der Regierung die Korruption im Land effektiver zu bekämpfen. Infolgedessen wurde der ukrainische Generalstaatsanwalt entlassen – der unter anderem gegen den Burisma-Chef wegen des Verdachts der Vorteilsnahme ermittelt hatte.

Burisma, da wird es interessant. Hunter Biden war bei dem ukrainischen Gaskonzern Burisma von 2014 bis 2019 im Vorstand und hat dafür 50.000 Dollar monatlich kassiert. Wir erinnern uns: Ab spätestens 2015 war Hunter Biden Crack-süchtig und überhaupt nicht mehr arbeitsfähig.

Journalisten müssten in so einem Fall die Frage stellen, wofür Hunter das Geld kassiert hat, wenn er überhaupt keine Gegenleistung dafür erbringen konnte. Aber die Autorin es „Zeit“-Artikels ist offensichtlich keine Journalistin, denn sie geht darüber hinweg, ohne Fragen zu stellen.

Wofür Hunter das Geld bekommen hat, ist offensichtlich: Der ukrainische Eigentümer von Burisma hatte Strafverfahren wegen Korruption, Geldwäsche und anderem am Hals. Hunter Biden hat das Geld bekommen, damit sein Vater die schützende Hand über ihn hält und für die Einstellung der Strafverfahren sorgt. Und genau das hat Joe Biden auch getan, indem er dem ukrainischen Generalstaatsanwalt Korruption vorgeworfen hat (die sich bis heute nicht bestätigt hat) und die ukrainische Regierung gezwungen hat, den Generalstaatsanwalt zu feuern und gegen einen „netteren“ Generalstaatsanwalt auszutauschen. Das hat Joe Biden später auch ganz stolz öffentlich erzählt.

Joe Biden Admits to Getting Ukrainian Prosecutor who Investigated Son Fired

Die damalige ukrainische Regierung hat gehorcht und der neue Generalstaatsanwalt Luzenko hat alle Verfahren gegen Burisma eingestellt. Da die Strafverfahren nach Selenskys Wahl zum ukrainischen Präsidenten von einem neuen Generalstaatsanwalt noch einmal eröffnet wurden, gab es 2019 einige unruhige Minuten für Biden, aber da sind die Demokraten beigesprungen und haben behauptet, Trump habe Selensky erpresst und das Amtsenthebungsverfahren begonnen, um medial von den Vorgängen in der Ukraine abzulenken.

Mit Erfolg: Selensky hat einige Monate später wieder den Generalstaatsanwalt ausgetauscht und der neue Generalstaatsanwalt hat als erste Amtshandlung die Verfahren gegen Burisma wieder eingestellt. Dafür hat Joe Biden ihm im Februar 2021, also nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt als US-Präsident, einen Orden verleihen lassen. Das ist kein Scherz, Sie können die Details hier nachlesen.

Davon weiß der Leser der „Zeit“ jedoch nichts und die „Zeit“ wiegelt sofort von dem erwähnten Verdacht auf Vorteilsnahme ab:

Nach allem, was man heute weiß, war das Zufall. Aber rückblickend machen Details wie dieses es den Republikanern und der New York Post als ihrem Sprachrohr nur zu leicht, das Ganze anders zu zeichnen: so nämlich, dass es wechselseitige Vorteile gegeben habe im Dreieck Vater-Sohn-Unternehmen.

Danach kommt ein neues Thema in dem „Zeit“-Artikel:

2015 gab Hunter Biden ein Spendendinner in New York, bei dem auch sein Vater vorbeischaute. Anwesend war auch ein gewisser Wadym Poscharskyj, ein hochrangiger Burisma-Manager. Er schrieb später jene Mail, mit der die New York Post ihre Geschichte aufmachte, und bedankte sich bei Hunter Biden für die Gelegenheit, dessen Vater kennengelernt zu haben. Biden soll an jenem Abend nur kurz da gewesen sein, um Hunter zu sehen, und mit Poscharskyj gar nicht gesprochen haben.

Wieder das bekannte Stilmittel der Propaganda: die suggerierenden Formulierungen: „Biden soll an jenem Abend nur kurz da gewesen sein…“

Wir haben hier die Tatsache, dass es die Dankesmail gibt. Dagegen setzt die „Zeit“ die Formulierung, „Biden soll an jenem Abend nur kurz da gewesen sein…“, um von der Tatsache abzulenken, dass Hunter offensichtlich seine Position als Sohn des Vizepräsidenten zu seinem eigenen Vorteil genutzt hat. Und dass der Burisma-Manager Hunter die Dankesmail geschrieben hat, ohne mit Joe Biden gesprochen zu haben…? „Zeit“-Leser sollen das offenbar glauben, ich glaube es nicht.

Aber es kommt noch besser:

Für das Gegenteil gibt es keinerlei Indizien, in Bidens Terminkalender war das Treffen nicht vermerkt, und ob Hunter sich vom Auftritt seines Vaters erhofft hatte, bei Burisma zu punkten, weiß nur er allein. Ein Nachteil, so viel kann man sich erschließen, war es wiederum auch nicht. Immerhin blieb Hunter Biden bis 2019 bei Burisma, man zahlte ihm rund 600.000 Dollar im Jahr. Nicht genug allerdings, um seine Ausgaben für Miete, Alimente und – wie er später selbst zugab – Suchtmittel zu decken. Er blieb Steuern schuldig und verschwieg beim Kauf einer Waffe seinen Drogenkonsum. Wegen beidem ermitteln jetzt die Strafverfolgungsbehörden, nicht aber wegen der Verbindungen in die Ukraine.

Der Absatz beginnt mit „Für das Gegenteil gibt es keinerlei Indizien“, was nicht stimmt, denn es gibt ja die Dankesmail, die ich nicht nur als Indiz, sondern fast schon als Beweis werte, denn warum sollte sich der Burisma-Manager bei Hunter für ein Treffen mit Joe Biden bedanken, wenn es gar keins gegeben hat?

Danach kommt in dem Absatz ein weiteres, sehr wichtiges Stilmittel der Propaganda der westlichen Medien zum Zuge. Erst jetzt, nachdem der „Zeit“-Leser durch viele suggestive Formulierungen und Desinformationen in die richtige Stimmung gebracht wurde, kommen die Informationen, die zum Verständnis an den Anfang des Artikels gehört hätten: Die 50.000 Dollar Monatsgehalt (also 600.000 Dollar Jahresgehalt), die Hunter Biden von Burisma bekommen hat, während er auf Crack war und gar nicht für Burisma arbeiten konnte.

Aber da die „Zeit“ diese Dinge bewusst nicht im Zusammenhang erwähnt, bemerkt kaum ein Leser des „Zeit“-Artikels, dass da etwas nicht stimmen kann.

Für die Erzählung von der Regierungshauptstadt Washington als „Sumpf“, die die Republikaner unermüdlich vorantreiben, sind sie trotzdem Gold wert. Eine weitaus größere Rolle für die Untersuchungen im Repräsentantenhaus dürfte aber noch ein anderes Land spielen, in dem Hunter Biden in den vergangenen Jahren plötzlich Geschäftsbeziehungen knüpfte: China.

Dieser Absatz ist wieder Füllstoff ohne neue Informationen. Er soll dem Leser lediglich nochmal in den Kopf hämmern, dass die Republikaner nur eine politische Kampagne gegen Joe und Hunter Biden fahren, für die es keinerlei objektive Grundlagen gibt.

Zwischen 2017 und 2018 zahlte CEFC, ein chinesisches Energieunternehmen, fast fünf Millionen Dollar für ein Flüssiggasprojekt in den USA, das Hunter und sein Onkel James – Joe Bidens Bruder – vermitteln sollten, einen Diamanten gab es dazu als Geschenk direkt auf Hunters Hotelzimmer. Das Projekt wurde nie realisiert; die chinesischen Kontaktmänner wurden später wegen Korruptionsvorwürfen in anderen Fällen verhaftet, einer in den USA und einer in China. Auch hier spielt der Laptop wieder eine Rolle: In E-Mails von CEFC soll von einem Anteil von zehn Prozent für jemanden die Rede sein, der dort „the big guy“ genannt wird, der große Mann. Und damit, so behaupten es die Republikaner um James Comer, den neuen Vorsitzenden des Parlamentarischen Kontrollgremiums, könne nur Joe Biden gemeint sein.

Hunter Biden hat also mit Chinesen gearbeitet, die wegen Korruption verurteilt wurden und diese Chinesen haben fünf Millionen Dollar bezahlt und Hunter Biden einen Diamanten geschenkt.

Wofür eigentlich?

Die Frage stellt die „Zeit“ nicht, dabei bestätigt allein dieser Diamant, dass Hunter korrupt ist. Auch sehr reiche Chinesen verschenken nämlich nicht grundlos und ohne Gegenleistung Diamanten.

In der Tat haben die Mails, in denen „the big guy“ erwähnt wird, der bei allen Geschäften einen Anteil von zehn Prozent kassiert hat, außerhalb der westlichen Medienblase viel Wirbel gemacht, denn wer bitte schön könnte damit gemeint sein, wenn nicht Joe Biden?

Darauf gab es auf dem Laptop auch deutliche Hinweise, denn in einem auf dem Laptop gefunden Chat beklagen sich Hunter und andere Familienmitglieder untereinander darüber, dass „Papa“ immer so große Anteile vom Kuchen, also die zehn Prozent, haben will.

Aber das muss der „Zeit“-Leser ja nicht wissen, weshalb die „Zeit“ wieder das Mittel der suggestiven Formulierungen und des Konjunktivs nutzt, und es als Behauptung der Republikaner bezeichnet, dass nur Joe Biden mit „the big guy“ gemeint sein „könne“.

Die „Zeit“ entschärft das aber noch weiter:

Biden bestreitet jedwede Kenntnis davon, und auch hier gilt: Es gibt keine Indizien für das Gegenteil. Aber natürlich ist allein die Tatsache brisant, dass China für den Präsidenten außen- wie sicherheitspolitisch zentrale Bedeutung hat und zwei seiner Familienmitglieder dort Millionengeschäfte machten.

Wieder das schon gesehene Prinzip: „Es gibt keine Indizien für das Gegenteil“

Nein, aber es gibt sehr dicke Indizien und sogar Beweise auf dem Laptop dafür, dass die Geschichte über „the big guy“ Joe Biden und seine zehn Prozent wahr ist. Aber das hat die „Zeit“ ihren Lesern ja verschwiegen, weshalb die Leser bei diesem Absatz nicht misstrauisch werden.

Ein damals mehrheitlich von den Republikanern besetzter Senat fand bei einer Untersuchung 2020 keine Hinweise auf ein Fehlverhalten Bidens in Bezug auf Hunters Beziehungen zu CEFC; im Übrigen auch nicht in Sachen Burisma. Wohl aber, schrieben die Senatorinnen und Senatoren damals in ihrem Bericht, habe Hunter Biden „von der Vizepräsidentschaft Joe Bidens profitiert“. Und sie ließen keinen Zweifel daran, dass sie trotz der Beweislage nicht von ihrer Sicht abrücken wollten, es gehe hier nicht mit rechten Dingen zu: Hunter Biden sei ein „Protegé“ des Secret Service gewesen, während er bei Burisma arbeitete, Interessenkonflikte seien „ignoriert“ worden.

Das mit der Untersuchung 2020 ist in der Tat interessant, denn ich habe seinerzeit mehrmals Alexander Onischenko interviewt, der zuvor die rechte Hand des ukrainischen Präsidenten Poroschenko gewesen ist und auch Hunter Biden persönlich kennengelernt hat. Er kannte alle Details der Biden-„Geschäfte“ in der Ukraine. Onischenko sollte bei der Untersuchung aussagen, was dann aber abgesagt wurde. Die Untersuchung wurde aus nicht bekannten Gründen, im Sommer 2020 plötzlich regelrecht abgebrochen.

Allerdings lügt die „Zeit“, wenn sie behauptet, die Untersuchung 2020 habe keine Hinweise auf ein Fehlverhalten Bidens geliefert, denn das Gegenteil ist der Fall. Es gab sehr viele Hinweise und offene Fragen. In diesem Artikel habe ich damals sowohl das Ergebnis der Untersuchung verlinkt, als auch die dazu veröffentlichte Kurzzusammenfassung übersetzt, die eindeutig belegt, dass die „Zeit“ mit dieser Aussage dreist lügt.

Das Narrativ, das da mitschwingt, hatte Trump wesentlich freimütiger verbreitet: Die Biden-Familie sei korrumpiert. Nun, da die Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus und Zugriff auf dessen Möglichkeiten zu parlamentarischen Untersuchungen haben, nutzen sie die Chance, um dieses Narrativ erneut groß zu machen – und das noch wesentlich aggressiver als zuvor. Geht es doch auch darum, den Demokraten die Amtsenthebungsverfahren heimzuzahlen, die diese gegen Trump anstrengten.

Ja, nach allem, was bekannt ist, sage auch ich, dass die Biden-Familie „korrumpiert“ ist. Ich bin sogar noch deutlicher und nenne sie „hochgradig korrupt“, wie alleine der oben schon erwähnte Artikel von Politico darüber zeigt, der allerdings lange vor der Präsidentschaft von Joe Biden erschienen ist. Ich habe den Politico-Artikel vor einiger Zeit auf Deutsch zusammengefasst, diese Zusammenfassung können Sie hier lesen und danach selbst entscheiden, wie Sie die Biden-Familie betiteln würden.

Ein drogensüchtiger Sohn wäre für einen Präsidenten schon Problem genug gewesen, aber Hunter Biden – der inzwischen laut eigenen Aussagen clean ist – mit seinen Geschäften und seinem Leben hart an der Grenze der Legalität ist der Alptraum jedes Regierungsberaters. Mit seinem Vater, so sagen es beide, spricht er kaum über Geschäftliches. Zur Zielscheibe politischer Angriffe hat er ihn dennoch gemacht.

Wieder glaubt die „Zeit“ es blind (und ihre Leser sollen das auch tun), wenn Vater und Sohn Biden behaupten, sie hätten nie über Hunters Geschäfte gesprochen. Die Mails auf dem Laptop beweisen das Gegenteil, was die „Zeit“ aber verschweigt.

Der „Zeit“-Artikel endet mit folgendem Absatz:

„Ich hoffe, du weißt, was du da tust“, soll Biden zu Hunter gesagt haben, als der zu Burisma gewechselt war. Im Nachhinein dürfte er sich wünschen, er wäre deutlicher geworden.

Wieder „soll“ Joe das zu seinem Sohn gesagt haben, dabei stellt die „Zeit“ wieder nicht die Frage, wofür Burisma dem damals arbeitsunfähigen Crack-Junkie Hunter eigentlich den Vorstandsposten gegeben und ihm 50.000 Dollar monatlich bezahlt hat. Und sie fragt auch nicht, wie und warum Hunter genau zu dem Zeitpunkt an den Job bei Burisma gekommen ist, als Joe von Präsident Obama zum Ukraine-Beauftragten der US-Regierung ernannt wurde.

Damit endet dieser sehr lange Artikel und ich bedanke mich, bei dem Leser, der mich auf dieses bei der „Zeit“ erschienene „Meisterwerk“ der Propaganda aufmerksam gemacht hat. Ich hoffe, das war ein lehrreicher und interessanter Artikel für Sie, liebe Leser!


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

87 Antworten

  1. Geht in dieselbe Richtung:

    „US-PRÄSIDENTENSOHN: ‚Hunter-Hasser‘ nehmen neuen Anlauf“

    Jetzt gerade auf ORF.news als Überschrift des Hauptartikels.
    In den ersten Zeilen dieselben Strategie wie von T.Röper beschrieben.
    Mehr hab ich nicht gelesen.

    1. @“Mehr hab ich nicht gelesen.“

      Dem Grunde nach muss das auch niemand mehr der bereits weiß was abläuft, in den ineinander verschaltelten Regelbasierten Kreisen von Politik & Presse der Regelbasierten Weltordnung. Ob dies nun unter einem Vorsitz eines Trump’s oder eben Biden’s. Sollen sich die Verbrecherbanden der Republikaner und Demokraten von mir aus, sich gegenseitig die Rüben abschiessen. Treffen, tun es immer die Richtigen.

      Wer allerdings noch nicht so ganz durchblickt, dem sei geraten gerade solche Artikel von T.Röper zu lesen. Am Ende versteht man es auch….

      1. Auf Donald Trump hatten sie vor der Wahl alles angesetzt, was sie hatten, und nach der Wahl sogar unter der Regie von Soros eine große private Ermittlereinheit. Gefunden haben sie nichts. Bewiesen haben sie einzig, daß Trump sauberer ist, als man das bei einem Milliardär für möglich hält.

          1. Trump war nun wirklich der beste US-Präsident, der realistisch überhaupt vorstellbar war. Bekanntlich hat Trump zwei Anläufe genommen, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen. Beide nur unvollständig gelungen, da die Deutschen und die EU es zusammen mit Trumps Gegnern in den USA sabotiert haben. Wenn Sie nicht verstanden haben, was da geschah, Assad wußte es zu schätzen. Und dessen Urteil ist wichtiger.

            1. Trump hat Obamas Waffenexportverbot für die Ukraine aufgehoben und damit erst die totale Aufrüstung möglich gemacht. Auch wenn er nicht so psychopathisch ist wie Hillary, Trump war auch eine bräsige Zeitbombe. Wenn der wiedergewählt wird, sind wir auch alle am Arsch.

                1. von YMCA Trump himself, neben Zelensky sitzend. Was McCain schon seit Jahren forderte, kam erst mit Trump.

                  Q Will the military aid continue? Can you assure that it will continue in the future?

                  PRESIDENT TRUMP: Well, we’re working with Ukraine. And we want other countries to work with Ukraine. When I saw “work,” I’m referring to money. They should put up more money. We put up a lot of money. I gave you anti-tank busters that — frankly, President Obama was sending you pillows and sheets. And I gave you anti-tank busters. And a lot of people didn’t want to do that, but I did it.

                  https://trumpwhitehouse.archives.gov/briefings-statements/remarks-president-trump-president-zelensky-ukraine-bilateral-meeting-new-york-ny/

                  CNN

                  During a joint press conference Wednesday with Ukrainian President Volodymyr Zelensky, President Donald Trump took a shot at former President Barack Obama, claiming that while the Trump administration provided Ukraine with “anti-tank busters,” Obama simply sent “pillows and sheets.”

                  Facts First: Trump is being hyperbolic here. While the Obama administration was criticized for its refusal to provide lethal assistance to Ukraine, it did provide more than $100 million in security assistance, as well as a significant amount of defense and military equipment.

                  By March 2015, the US had committed more than $120 million in security assistance for Ukraine and had pledged an additional $75 million worth of equipment including UAVs, counter-mortar radars, night vision devices and medical supplies, according to the Pentagon’s Defense Security Cooperation Agency.

                  That assistance also included some 230 armored Humvee vehicles.

                  Trump appears to be echoing a critique leveled at the Obama administration by the late Republican Sen. John McCain. “The Ukrainians are being slaughtered and we’re sending blankets and meals,” McCain said in 2015. “Blankets don’t do well against Russian tanks.”

                  While it never provided lethal aid, many of the items that the Obama administration did provide were seen as critical to Ukraine’s military. Part of the $250 million assistance package that the Trump administration announced (then froze and later unfroze) included many of the same items that were provided under Obama, including medical equipment, night vision gear and counter-artillery radar.

                  The Trump administration did approve the provision of arms to Ukraine, including sniper rifles, rocket launchers and Javelin anti-tank missiles, something long sought by Kiev.

                  https://edition.cnn.com/2019/09/26/politics/donald-trump-barack-obama-ukraine-military-aid-sheets-pillows-fact-check/index.html

                2. „Kommentar wartet auf die Moderation“ liegt das an den links?

                  Kurzfassung:

                  Q Will the military aid continue? Can you assure that it will continue in the future?

                  PRESIDENT TRUMP: Well, we’re working with Ukraine. And we want other countries to work with Ukraine. When I saw “work,” I’m referring to money. They should put up more money. We put up a lot of money. I gave you anti-tank busters that — frankly, President Obama was sending you pillows and sheets. And I gave you anti-tank busters. And a lot of people didn’t want to do that, but I did it.

                3. Trump appears to be echoing a critique leveled at the Obama administration by the late Republican Sen. John McCain. “The Ukrainians are being slaughtered and we’re sending blankets and meals,” McCain said in 2015. “Blankets don’t do well against Russian tanks.”

                  While it never provided lethal aid, many of the items that the Obama administration did provide were seen as critical to Ukraine’s military. Part of the $250 million assistance package that the Trump administration announced (then froze and later unfroze) included many of the same items that were provided under Obama, including medical equipment, night vision gear and counter-artillery radar.

                  The Trump administration did approve the provision of arms to Ukraine, including sniper rifles, rocket launchers and Javelin anti-tank missiles, something long sought by Kiev.

                4. @shockG: Eine URL je Post geht frei durch. Man kann aber auch einfach das https:// entfernen, wenn man mehr als eine URL posten will.

                5. Obamas „nicht tödliche Hilfe“ hat auf geheimnisvolle Art zu rund 50000 Toten im Winter 2014/2015 geführt (laut BND-Schätzung, die allgemein als realistisch angesehen wird). Nach McCains Besuch in Kiew hat Trump getwittert, daß es nicht Aufgabe von Senatoren sei, den III. Weltkrieg anzuzetteln, sondern sich um die Sorgen ihrer Wähler zu kümmern.

                  In den vier Jahren Trumps hatte sich die Lage im Donbass einigermaßen beruhigt. Schlimm war es vorher und nachher.

                6. John Magufuli sagt:
                  18. Januar 2023 um 16:45 Uhr
                  „Obamas „nicht tödliche Hilfe“ hat auf geheimnisvolle Art zu rund 50000 Toten im Winter 2014/2015 geführt (laut BND-Schätzung, die allgemein als realistisch angesehen wird).“

                  sie haben sich wahrscheinlich um ein paar zehntausend verzählt. wie auch immer, Hochrüstung fand erst mit trump statt.

                  In a rare show of bipartisanship in 2014, the US Congress passed the Ukraine Freedom Support Act, which appropriated $350 million in security assistance, including anti-tank and anti-armor weapons, to the government of Ukraine to defend its territorial integrity. Despite strong congressional backing, President Barack Obama decided not to authorize the US government sale or financing of lethal weapons to Ukraine. However, this policy did not prevent the private export of US-made lethal weapons to Ukraine.

              1. Man sieht doch, was die Lügenpresse mit ihrem Trump-Haß angerichtet hat. Es war damals deutlich zu erkennen, das Trump und Kim ein gemeinsames Theaterstück aufgeführt haben. Während sie sich mit nuklearen Glutwolken liebkost haben, war ihr gemeinsamer Freund Dennis Rodman längst als Sonderbotschafter des Präsidenten in Pjöngjang unterwegs. Die Finten damals waren eins von Trumps Meisterstücken.

                1. „Das behauptet der New York Times-Journalist Michael Schmidt in einem kürzlich veröffentlichten Nachwort zu seinem Buch ‚Donald Trump gegen die Vereinigten Staaten‘.“

                  Wer der New York Times glaubt, der glaubt alles. Wie viele Booster haben Sie eigentlich schon?

                2. Nein. RT hat berichtet, daß ein New York Times-„Journalist“ das geschrieben hat, und das hat er wohl wirklich. Sie hätten aber für die, die es nicht wissen, dabei schreiben sollen, was die New York Times ist.

                  RT hat auch oft Lauterbach zu Worte kommen lassen, ganz unkommentiert. Also lassen Sie sich lieber impfen. Oder wollen Sie sagen, RT hat gelogen?

                3. @VladTepes

                  Also lügt RT?

                  Russische Medien haben ein traditionelles Faible für die Atombombe. Sehen Sie darin halt keine Lüge, sondern ein Narrativ der Staatsräson.

                  https://t.me/Atombombe/12

                  Wie auch bei uns diverse solche Narrative existieren. Und zwar einige mehr als in Rußland, und alle auch noch für uns nachteilig.

              1. Erstaunlich, was für einen Unsinn die Lügenpressen schreiben. Der Artikel ist genauso verlogen wie „Die Zeit“ oben, und der Aufwand, die Lügen alle darzulegen und zu kommentieren wäre noch größer als der von Röper, da nicht mehr präsent ist, um was es ging, und da es nicht einfach um Schönung und Leugnung geht, sondern um Lügennarrative, die sich hoffnungslos verheddert hatten.

                Die brauchen sich nicht zu wundern, wenn viele Leute überfordert und nicht mehr in der Lage sind, deren Zeugs zu lesen. Da wird man ja malle.

      2. Sehr viel mehr als das, was deutsche Medien den deutschen Medien-Konsumenten auf’s Auge drücken wollen, sollte interessieren, was denn der Gegenpol der Regelbasierten Weltordnung ( neben Russland) sagt.

        Regelmäßige Pressekonferenz des Sprechers des Außenministeriums, Wang Wenbin, am 17. Januar 2023

        https://freewebproxy.vpntester.net/main/https://www.fmprc.gov.cn/mfa_eng/xwfw_665399/s2510_665401/202301/t20230117_11010202.html

        CCTV: Syriens offizielle Nachrichtenagentur SANA berichtete, dass die US-Besatzungstruppen am 14. Januar Ortszeit einen Konvoi von 53 Tankern einsetzten, um geplündertes Öl aus der syrischen Provinz Hasakah zu ihren Stützpunkten im Irak zu transportieren. Haben Sie einen Kommentar?

        Wang Wenbin: Wir sind beeindruckt von der Unverfrorenheit und Ungeheuerlichkeit der Plünderung Syriens durch die USA. Nach Angaben der syrischen Regierung wurden im ersten Halbjahr 2022 über 80% der täglichen Ölproduktion Syriens von US-Besatzungstruppen aus dem Land geschmuggelt. Anfang dieses Monats setzten die US-Streitkräfte 60 Tanker und Lastwagen ein, um Öl und Weizen zu verschiffen, die sie aus Syrien geplündert hatten. Ein solches Banditentum verschärft die Energiekrise und die humanitäre Katastrophe in Syrien. Das Recht des syrischen Volkes auf Leben wird von den USA rücksichtslos mit Füßen getreten. Mit wenig Öl und Nahrungsmitteln kämpft das syrische Volk noch härter darum, den bitteren Winter zu überstehen.

        Das Ausmaß der Gier der USA, Ressourcen aus Syrien zu stehlen, ist ebenso auffällig wie ihre „Großzügigkeit“, Militärhilfe oft in Höhe von Milliarden oder sogar Dutzenden von Milliarden Dollar zu gewähren. Ob die USA geben oder nehmen, sie stürzen andere Länder in Aufruhr und Katastrophe, und die USA können die Vorteile für ihre Hegemonie und andere Interessen ernten. Dies ist das Ergebnis der sogenannten „regelbasierten Ordnung“ der USA.

        Die USA müssen sich für ihren Öldiebstahl verantworten. Das syrische Volk und die internationale Gemeinschaft verdienen eine Antwort. Wir fordern die USA auf, damit aufzuhören, internationale Rechtsstaatlichkeit mit Füßen zu treten und internationale Regeln zu brechen.

        Ps.

        Denke und hoffe mal, dass nach solchen Worten der Mut in Syrien und …… wächst, des Trumpchen/Biden-Verbrecherbande das Handwerk zu legen.

  2. „Die Zeit“ ist Elitenpresse, wo sich Bessergestellte gegenseitig Kunsthonig um den Bart schmieren.
    Deren Leser sind ein Klientel, das in einer eigenen Welt lebt, einer Parallelwelt. Deswegen werden Kommentare dort auch entsprechend zensiert.
    Meine Beobachtung: Unangenehme Wahrheiten sind dort nicht erwünscht. Deswegen: vertane Zeit, sich mit solchen Gazetten zu befassen.

    1. Ich frage mich warum die Elite nicht gleich Bild liest. Nichts anderes verbreitet die Zeit, Spiegel und die täglichen Qualitätsmedien nur wesentlich länger und in der Sprache der Dummkopf-Eliten.

      1. @ EGE v. Ko
        Das kann ich Ihnen sagen.
        Ich komme aus einem gut bürgerlichen Elternhaus und Zeitungen wie die „Bild“ oder ähnliche Blätter
        wurden zutieftst abgelent, als Gossenblätter etc.
        Wer auf sich hält, liest Süddeutsche, Welt usw.
        Das sich die Medienlandschaft längst geändert hat und eigentlich alle nur noch dem selben Narrativ
        folgen, ist in dieser Gesellschaftsschicht – die sich in ihrer selbstverlieben Blase, weit über dem Pöbel wähnt – bedauerlicherweise nicht angekommen. Als „Elite“ würde ich diese Menschen jedoch nicht bezeichnen.

        1. Vor einigen Jahren konnte ich beobachten, wer morgens mit der S-Bahn zur Arbeit fuhr, las Bildzeitung. Vor dem Aussteigen ließ man diese zurück auf dem Sitz liegen und holte die FAZ heraus….

        2. Genau so ist es, wie @Evamaria sagt. Man kann ein dünkelhaftes akademisches Bürgertum nicht mit der BILD ansprechen. Dafür braucht man eben zum Beispiel die ZEIT. Wir hatten sie auch abonniert, wie ich klein war.

          Es gibt in allen wichtigen Themen in der BRD nur eine Einheitsmeinung. Geopolitik und die sogenannte Westbindung in der NATO sind ein solch wichtiges Thema.

          Diese Einheitsmeinung muß mit vielen Soßen serviert werden, damit jeder was davon annimmt. Da gibt es dann eher linke oder eher mittige Soßen (rechts ist ja tabu), und eher gebildete und eher unprätentiöse Soßen. Das ist dann Pluralismus.

  3. @„… und die ukrainische Regierung gezwungen hat, den Generalstaatsanwalt zu feuern und gegen einen „netteren“ Generalstaatsanwalt auszutauschen. Das hat Joe Biden später auch ganz stolz öffentlich erzählt“

    Er soll sogar geprahlt haben, dafür nur wenige Stunden gebraucht zu haben – das habe ich im Buch „Putins Macht / Warum Europa Russland braucht“ von Hubert Seipel gelesen. Dem Biden-Thema samt Korruption ist dort ein ganzes Kapitel gewidmet.

    Interessant wäre, was Biden mit Green Tech verbindet, die er jetzt mit 100ten Milliarden pampert – Klimaindustrie-Interessen gehören zu den wichtigsten Prioritäten des WEF. Den soll unser komplettes Leben untergeordnet werden.

    1. https://www.opensecrets.org/federal-lobbying/firms/summary?id=D000037088

      Dort wird eine Firma die bereits 2008 ( Gore Zeit) gegründet wurde genannt. Allerdings mit „unbekanntes Geschäftsfeld“ deklariert. Kurze Suche, Webseite aufgerufen und siehe da, es geht um grünen Wasserstoff u.a.m. Start Up Unternehmen brauchen oft viel Fremdgeld und das kommt von wo?
      Und wer beerdigte umgehend nach Amtsantritt Keystone XL-Pipeline?
      Die Lobbyfirma i.o.g. Link führt direkt über Familienbande ins Weiße Haus. Ach ja und es gibt eine Verbindung zu der besagten Uni in deren Privatbüros die ersten Dokumente gefunden wurden.

  4. „westliche medien“….. tzäääää

    Doch leider muß man ab und an doch mal so ein wenig drüberfliegen, damit man den aktuellen Vergleich an gelieferten „Info’s“ hat – wer sich nicht für beide Seiten der Medaille interessiert kann am Ende nicht objektiv urteilen – so schwer es auch manchmal sein mag…

  5. OT: Bin gespannt, was Pistorius bringen wird, der Mitglied einer Deutsch-Russischen Freundschaftsgruppe des Landtags war (die jetzt auf Eis liegt). Das ist man normalerweise nicht ohne Empathie. Deswegen guckte die US-Vertreterin Baerbock so genervt.
    Hat Scholz mal wieder leise an die Transatlantik-Hyänen ausgeteilt? 😁

  6. Selbst in der „weichgespülten“ Version ist das ein erschreckender Sumpf, wo man sich fragt, weshalb Hunter Biden nicht wegen Rauschgiftkriminalität im Gefängnis ist und wegen Wirtschaftskriminalität wenigstens vor Gericht, und wie ein Mann wie Joe Biden Präsident sein kann. Und wie ein Land Zukunft haben soll, an dessen Spitze so etwas als normal gilt. Und wie verkommen „Die Zeit“ und ihre Leserschaft sind, die Kriminalität für Teil der Alltagskultur halten.

    1. Die Fragen kann ich beantworten, allerdings dafür zitiere ich mal was aus einem ganz guten Artikel zum WEF-Thema:

      „… Kritisch gesehen, bedeutet es eine plutokratische Diktatur in einer grenzenfreien, übernationalen Welt. Eine selbsternannte „Elite“ würde also die Macht übernehmen und eine Art Weltregierung bilden. Insofern stellt sich das WEF als eine außerordentlich einflussreiche quasimafiöse Organisation dar, die eine Machtübernahme nicht demokratisch legitimierter „Führungspersönlichkeiten“ in globalem Ausmaß vorbereitet. Zur Durchsetzung der Programmatik können dann Phasen globaler Instabilität genutzt werden, zum Beispiel die Corona-Pandemie, Hungersnöte oder die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. …“

      https://uncutnews.ch/der-grosse-umbruch/

      Der Zusammenhang mit der Korruption – so eine Weltregierung, auf Wählerstimmen nicht angewiesen, sucht sich Personal, bei dem man sicher sein kann, dass etliche Befehle ausgeführt werden. Warum wurde vdLeyen für ihre Beratungsaufträge-Beschaffung bei der Bundeswehr mit der Beförderung belohnt in eine Stelle, wo sie der Pharma und dem Green Tech viel größere Aufträge beschaffen konnte?

      Das WEF-System dient gigantischer, ungezügelter Korruption – Erfahrungen mit welcher scheinen geradezu Voraussetzung zu sein, Karriere zu machen.

      Ein Präsident eines Landes in Osteuropa hat sich damit bewiesen, für Geld sogar mit dem *** Klavier zu spielen, was wirklich viel… Flexibilität erfordert. Nach der Beförderung hat er die Erwartungen seiner Gönner nicht enttäuscht.

      1. Noch ein Zitat:

        „… Die US-amerikanische Journalistin Diana Johnstone hält das WEF für eine „Kombination aus kapitalistischer Beratungsfirma und gigantischer Lobby“ …“

        https://uncutnews.ch/der-grosse-umbruch/

        Welches Personal mag sich so ein Lobbyverein suchen – doch nicht charismatische idealistische Anführer, die das Wohl der Bürger im Auge haben. Damit wird übrigens auch widerlegt, es gehe um (Neo)Liberalismus – nicht der Markt entscheidet, sondern dunkle WEF-Machtfluren und am Ende der korrupten Entscheidungsfindung wird alles mit Abgaben und Subventionen so gebogen, dass es in die Weltregierung-Linie passt.

        Da das westliche System nach Jahren dieser Korruption gerade zusammenbricht, sieht man wohl, dass es nirgendwohin führt. Hoffentlich darf es nicht die restliche Welt unterjochen.

      2. Das WEF ist eine private Schweizer Stiftung ohne besondere Befugnisse. Es spielt nur eine Rolle in den Ländern, die es als Dienstleister für die Durchsetzung ihrer eigenen Politik nutzen. Wenn Sie Einwände gegen dessen Agenda haben, halten Sie sich an die Deutschen, die die hier umgesetzt wünschen.

        „Das Weltwirtschaftsforum ist heute ungefähr so relevant wie das Heilige Römische Reich. Alles, was sie weiterhin tun können, ist, die zunehmend autoritären Staaten des Westens mit blödsinnigen politischen Vorschlägen zu terrorisieren.“

        THE CRUCIAL NEXT 6 MONTHS IN UKRAINE — WHAT COMES AFTER?
        1 January 2023 by Larry Johnson
        https://sonar21.com/is-the-united-states-poised-to-lose-the-second-cold-war/

        1. @„Das WEF ist eine private Schweizer Stiftung ohne besondere Befugnisse“

          Das stimmt so nicht ganz, wenn der Verein etliche westliche Regierungen, Medienkonzerne usw. unterwandert hat. Dazu gab es ja kürzlich einen Artikel hier:

          https://www.anti-spiegel.ru/2023/wef-treffen-in-davos-zeigt-die-trennlinie-im-konflikt-der-systeme/

          „… Der Kern der „westlichen Demokratie“ ist also, dass es sich dabei um eine Scheindemokratie handelt, in der in Wirklichkeit das umgesetzt wird, was eine recht kleine Gruppe von Milliardären möchte. …“

          Der Koordination dieser Oligarchen-Begehrlichkeiten und Umsetzungswege widmet sich nun mal WEF – vielleicht nicht als einziger Verein, aber sicherlich mit viel Einfluss.

      3. Kritisch gesehen, bedeutet es eine plutokratische Diktatur in einer grenzenfreien, übernationalen Welt. Eine selbsternannte „Elite“ würde also die Macht übernehmen und eine Art Weltregierung bilden. Insofern stellt sich das WEF als eine außerordentlich einflussreiche quasimafiöse Organisation dar, die eine Machtübernahme nicht demokratisch legitimierter „Führungspersönlichkeiten“ in globalem Ausmaß vorbereitet.

        Das ist das, was die Zionisten selbst sagen, was sie vorhaben.

        Der Krieg gegen Rußland dient einerseits – und zu allererst – der Sicherung ihres Hauptinstruments, des Dollars, und zweitens der Ausweitung des von ihnen kontrollierten und beherrschten Territoriums.

        Und drittens – wie schön! – die Weißen dezimieren sich mal wieder gegenseitig, schaden sich massiv selbst durch die Kriegs- und Sanktionsmaßnahmen und verlieren dadurch wieder einen Teil ihrer bisherigen Vormachtstellung.

    2. Nu da nehme man – „Patruschjew“ – „multipliziert“ – mit „Dimitroff“ – und erhält ein doch recht schlüssiges Ergebnis …

      Und die „Demokraten“, die eine derartige Mutation überhaupt nicht vorhergesehen haben, ja für unmöglich hielten, machen jetzt etwas doch sehr „Salonkommunistisches“: Die behaupten einfach, daß das, was man da Jahrzehnte, gar ca. 100 Jahre hatte, in völliger Naivität für „Demokratie“ hielt, doch eigentlich gar keine sei.
      (Begünstigend mag da dieser „Führerkult“ in der freiheitlich-demokratischen Geschichtsschreibung gewirkt haben, da übernimmt man doch oft und gern den NS-Duktus – faselt von „der Machtergreifung“)

      Das erinnert doch verdächtig an einen dieser „kritischen Theoretiküsse“, Moshe Zuckermann, der da einst meinte, das da im Osten sei doch gar kein „richtiger Sozialismus“ gewesen.

      Nur leider ganz so einfach ist das dann halt doch nicht …

      1. @Humml

        „…Das erinnert doch verdächtig an einen dieser „kritischen Theoretiküsse“, Moshe Zuckermann, der da einst meinte, das da im Osten sei doch gar kein „richtiger Sozialismus“ gewesen.

        Nur leider ganz so einfach ist das dann halt doch nicht ……“

        Doch, leider ist es so einfach. Es fehlte nämlich das Entscheidende zu einer sich entwickelnden Kommunistischen Gesellschaft: Das Gemeineigentum. Was wir in Kolchosen (UDSSR) oder VEBs (DDR) hatten, war Staatseigentum eines Staates, der von sich BEHAUPTETE die Arbeiterklasse zu repräsentieren.

        Nur: das kein Arbeiter irgend etwas an den Plänen zum Plansoll der einzelnen Kombinate etwas mitzubestimmen hatte. Faktisch gehörte keinem Arbeiter der DDR oder UDSSR eine einzige Schraube von irgendwas in irgendeinem Produktionsbetrieb. Es war genauso behauptetes Gemeineigentum ohne eine faktische Grundlage, wie wir im Westen heute eine nur behauptete Demokratie haben. Faktisch hat das sogg. „Volk“ überhaupt nichts zu melden. Wer etwas anderes denkt, schläft mit offenen Augen.

        Echtes Gemeineigentum hätten wir praktisch – von der Idee her – in Aktiengesellschaften, wo die Aktionäre ihr Eigentum in Form von Anteilen der Firma/des Konzerns auch beurkundet in den Händen halten und ein abgestuftes Stimmrecht in Aktionärsversammlungen haben, also echte Mitbestimmung. Eine Idee, die leider kaputt gemacht wurde durch Private Equities etc, die überall Mehrheitsanteile aufkauften und dadurch wieder Gemeineigentum zu Einzeleigentum machten.

        Aber sie hat mal sehr gut funktioniert, bei VW, Daimler , BMW z.B. die in besseren Zeiten mal Vorzugsaktien für Mitarbeiter herausgegeben haben, so das Produktivkapital tatsächlich faktisch in Arbeiterhand kam und die auch eine echte Mitbestimmung hatten. Der Erfolg gibt dem Konzept recht. Der lange Zeit extrem gute Ruf dieser Firmen beruht auch auf diesem Konzept. Mitarbeiter die Aktien besitzen haben eine ganz andere Motivation, sich für „ihre“ Firma einzusetzen (habe ich bei Daimler selbst erlebt).

        Es ginge also, es wurde nur immer sehr halbherzig versucht und dann wieder verwässert.

        1. Hmmm … Gemeineigentum zeichnet sich also dadurch aus, dass jeder reinquatschen kann und kletztendlich niemand mehr entscheidet? So wie unter Gorbatschow wo unter der „Realisierung des gemeineigentums“ dann jede Firma kaputt gemacht wurde, weil plötzlich auch jeder, der da arbeitete mitbestimmungsberechtigt war.
          Das Ganze mag auf der ebene von genossenschaften funktionieren in Wirtschaftsverbänden (also damals Kombinaten) funktioniert das dann nicht.

          Aber egal. Das Eigentum gehörte der Partei uind nur diese hat profitiert. Wie sind denn die Milliardensubventionen in Grundnahrungsmittel (Brötchen 5 (DDR)Pfennig, 3Pfund Mischbrot 67 (DDR) Frennig, Postkarte 10 und Brief 20 (DDR) Pfennig, Mieten mit warm 75 Pfennig je qm² etc einzuordnen? Brosamen der Partei?

          Das, was sich heute im Iran oder Venezuela an praktizierter Sanktionspolitzik darstellt, so ähnlich war es doch auch im räumlich beschränkten Ostblock, das sollte man nicht vergessen. Die Landeswährungen waren künstlich klein gehalten, Exporte waren billig und natürlich gern gesehen, aber Importe von Schlüsseltechnologien und Schlüsselprodukte relativ schwer. Die >Zeit war vbielleicht einfach noch nicht reif, um wirtschaftlöich bestehen zu können.
          Vielleicht liegt aber auch einfach ein Wettbewerbsnachteil darin, wenn ich den Großteil des Gewinns nicht reinvestieren kann, sondern damit den Lebensunterhalt der Masse mit einer breiten finanziellen Dusche gut finanzierbart halte?

  7. Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel & sie saubere & seriöse Beleuchtung der inzwischen tatsächlich braunen „ZEIT“.
    Da haben die mit Sabine Rückert eine ehemals ausgezeichnete Rechtsexpertin/Gerichtsreporterin in der Chefredaktion zu sitzen & dann folgt solch ein kriminelles Werk.

    Solche Artikel MÜSSEN eigentlich ganz dringen in ALLEN alternativen Medien ins Licht der Öffentlichkeit gezogen werden um diesen kriminellen Vereinigungen wie den Westmedien ihre eigene häßliche Fratze zu zeigen.

    1. Hast Du mal versucht, diesen Artikel als vorsichtigen Türöffner für ein Thema zu sehen? Was Herr Röper da alles so schreibt, analysiert und interpretiert, ist auf keinen Fall falsch.
      Man könnte aber auch eine zweite Sichtweise haben und ich vertrete mehr diese. Das erste Mal bin ich bei diesem Absatz gestolpert:
      „Die Laptop-Geschichte war offensichtlicher Kampagnenjournalismus. Aber sie warf Fragen auf, die an Biden hängen blieben: Hatte der Sohn des ehemaligen US-Vizepräsidenten dessen Stellung benutzt, um Profit zu machen? Und wusste der Vater davon? Hatte Biden sich gar in die ukrainische Politik mit dem Ziel eingemischt, seinem Sohn bei dessen Geschäften zu helfen?“
      Sicherlich steht da Kampangnenjournalismus, aber die Fragen sind doch sehr konkret formuliert. Das hätte man weicher formulieren können. Später kommt dann der Satz:
      „Hunter Biden war für die politische Laufbahn seines Vaters nicht erst seit der Laptop-Geschichte eine Belastung.“ Dies ist ein geschriebener Fakt. Vielleicht mag er voll Verbitterung durchgerutscht sein, ich weiss es nicht. Schauen wir mal, was mit Biden die nächste Zeit so passiert, mit dem Dokumentenfund in Garage etc ist die Jagd ja bereits eröffnet.

      1. @hector2
        ?????
        Ich kenne die Hunter-Story relativ gut aus vielen unterschiedlichen Medien – besonders das, was in den USA von Journalisten recherchiert wurde.
        Herr Röper ist da noch sehr milde gestimmt mit seinen Fragen & definitiv ist da gar nichts falsch dran……meine Befürchtung ist da eher, es ist tatsächlich viel schlimmer als die bisherigen Veröffentlichungen…..

        Biden selber ist durch seine fortschreitende Demenz & der damit verbundenen Handicaps jetzt schon eine Belastung – was passiert wird man nach dem 20.0123 sehen…..dann hat er Halbzeit…..

  8. Danke für diesen aufschlussreichen Artikel. Man sieht deutlich was man von diesem, durch Soros mit Geld beschenktem Spiegel-Propagandaverein, halten kann. „Politico“, im Eigentum derselben Akteure, hat in den USA ganz anders berichtet! Diese Spiegel-Macher drehen sich wie das Fähnchen im Dollarwind. Wer zahlt schafft an!

    Es ist höchst an der Zeit, dass die deutschen „Qualitätsmedien“ und da vor allem die Spiegelpresse wegen Desinformation, Propaganda, Kriegshetze und Lügenverbreitung zum Schaden des deutschen Volkes unter Staatsbeobachtung gestellt werden und die Verantwortlichen bestraft werden.

    1. Die Forderung im zweiten Absatz ist leider etwas naiv – zumindest die Staaten Westeuropas wurden längst vom WEF-System unterwandert (siehe dazu in den Kommentaren weiter oben), dem Medien wie die „Zeit“ zum Manipulieren des Wahlvolks dienen – damit am Ende alles so läuft, wie in den korrupten WEF-Machtfluren entschieden.

  9. „Die Forderung im zweiten Absatz ist leider etwas naiv“

    Ich meinte nicht die deutsche Staatsbeobachtung und schon gar nicht die deutsche Gerichtsbarkeit! 😉
    Es ist nur eine Frage der Zeit!

    1. Erst Arestovytsch, nun der Innenminister? Es kann ja einfach ein Unglück sein, aber man sollte es weiter beobachten. Es kann auch der Beginn einer Umstrukturierung der Regierung in Richtung Kapitulation sein.

      1. An ein Unglück habe ich auch gedacht. Aber egal wie es passiert ist, in Kiew MUSS sich etwas ändern, und diese Änderung könnte durchaus zum Besseren sein.
        Wie Sie sagen, weiter beobachten.

        1. Wenn es zuende geht, werden sie teils sich absetzen, teils fliehen, teils sich gegenseitig umbringen. Jedenfalls ist mit so etwas zu rechnen. Das könnten jetzt die Anfänge sein. Es lohnt sich, auf weitere Abgänge zu achten.

      2. Der Innenminister, der stellv. Innenminister und der Staatssekretär.
        Aber schon munkelt man von einer GPS Störung der Russen….
        Und ich dachte immer so ein franz. Rettung Heli fliegt auf Sicht und nicht per GPS.

        1. Ja man munkelt auch, dass Putin es höchstpersönlich war….

          Spekulativ könnte es auch darum gehen, dass man sich in Kokainistan den vorhandenen Stoff nun unter weniger Personen aufteilen muss…da bleibt ja für den Rest mehr übrig –

          1. Gerassimov ist (genialer) Spezialist für hybride Kriegsführung, Unterwanderung und Fehlsteuerung des Feindes. Der wird sicher mitmischen, wenn das Hauen und Stechen im Führerbunker beginnt. An deren Stelle hätte ich auch Angst vor russischen Mordanschlägen. Es ist Krieg. Warum sollten die Russen so was nicht tun, wenn sie dadurch das Leben von Tausenden Soldaten beider Seiten retten können?

            1. @John

              „…An deren Stelle hätte ich auch Angst vor russischen Mordanschlägen. Es ist Krieg. Warum sollten die Russen so was nicht tun,….“

              Ja warum soll man den Westen und sein Nazi-Gezücht nicht mit ihren eigenen Waffen schlagen?

              1. Von Genialissimov erwarte ich, daß der Laden über fehlgeleitete Machtkämpfe in Nichts zerfällt. Zum Glück hat man es mit Nazis zu tun, die besorgen den nötigen Mord und Totschlag schon untereinander selber. Aber ich möchte den Ereignissen nicht vorgreifen, vielleicht hat Genialissimov auch andere Ideen. Jedenfalls ist eine erstklassige Aufführung zu erwarten.

            1. “ Man munkelt…“ ist nur ein Hinweis auf die nächste Mediengeschichte gewesen.
              Vielmehr erwarte ich die Übernahme durch gewisse Kreise.
              Wer erinnert sich noch an die Drohung gegen die Uk.Regierung aus dem rechten Lager als man versuchte Frieden herzustellen?
              Irgendwo muss davon noch ein Video davon rumschwirren.

  10. Ausgezeichnete Analyse. Vielleicht als Ergänzung: nach dem Sturz Janukowitschs brach ein Sturmgewitter in der Westpresse los, wie korrupt dieser gewesen sei. Ein dokumentierter Fall, wo dieser sich auf Staatskosten bereichert haben soll, war nicht dabei. Braucht man ja im Westen nicht.

    Dann fand man überall im Lande Korruption. Eine „Lustration“ warf reihenweise Beamte aus ihren Posten und ersetzte sie durch einen Nazi aus Jazeniuks Volksfront. Der ist nun noch viel korrupter als sein Vorgänger, wie man inzwischen feststellen musste. Da verschwinden jetzt die IWF-Milliarden.

    Außerdem wurden gegen so gut wie alle Staats- und Privatunternehmen Verfahren wegen Korruption eröffnet. Worauf deren Wert gegen Null tendierte und von westlichen Investoren zum Schnäppchenpreis erworben werden konnten. Wobei sich ein gewisser George Soros hervor tat.

    Wie kann man sich gegen die Anklage schützen? Nun, indem man Hunter Biden einstellt. Der sollte die Anklage verhindern. Staatsanwalt Schokin hat das nicht kapiert und Biden Senior prahlt damit, wie er diesen aus dem Amt kegelte.

    Übrigens war Burisma die Firma, die eigene Ressourcen der Ukraine fördern sollte, um die Abhängigkeit von Russland zu vermindern. Das Bild von Janukowitsch als Russenfreund stimmt auch nicht.

    Damit ist nun auch Feierabend. Natürlich wurden diese Ressourcen nie gefördert. Es wäre ja auch das einzige Projekt, das nach dem Putsch gelungen ist.

  11. Die ZEIT beklagt Kampagnenjournalismus und macht die ganze „Zeit“ über selber welche. Schon interessant wie die sich selbst entlarven, wenn man die Vorzeichen bei der Betrachtung einfach mal wechselt. Sie verraten sich selbst dabei. Es ist wie beim Lügner, der Andere der Lüge bezichtigt, um seine eigenen Lügen zu kaschieren.

  12. Es ist doch bekannt wie der gesamte Westen funktioniert und wer tatsächlich regiert, jedenfalls den noch selbständig Denkenden ist das bekannt. Was also ändert dieser Artikel? Die eigenständig Denkenden wissen es und die dumme Masse wird bzw. will es sowieso nie begreifen. Solange der kollektive Westen noch die Möglichkeit hat die Masse der Menschen als profitables Nutzvieh zu nutzen, wird sich all das nicht ändern. Solange die westlichen Geheimdienste die Macht dieser Oligarchen schützen und stärken können, bleibt Alles wie es ist bzw. wird es noch schlimmer. Klaus Schwab hatte es ja nun wieder gesagt, dass jede Krise auch eine Chance bedeutet. Natürlich, der Ukrainekrieg bestätigt dies ja. Aber die Schwabschen haben noch viel mehr vor und wenn vor Allem Russland seine Ziele nicht verwirklichen kann, dann sieht es schlecht aus auf dieser Welt.

    1. Naja, dem einen oder anderen wird vielleicht doch gerade durch diesen Artikel ein Licht aufgehen. Warum nicht?

      Ich erinnere mich noch, wie mir bei Freunden (J & N) 1999 während des NATO Angriffskrieges auf Jugoslawien ein erstes Licht aufgegangen ist. Da lief eine Talkshow, eine Vertreterin der Kosovo Albaner, ein Vertreter der Serben. Die Albanerin war jung, hübsch und sprach fließend deutsch. Der Serbe erinnerte an Professor Hastig und sprach mit starkem Akzent. Ich dachte mir nichts weiter dabei, bis mich J darauf hinwies, daß die Auswahl der Personen kein Zufall sei, natürlich genau geplant werde, weil man genau weiß, wie welche Personen für ihre Sache werben und wirken.

      Da blickte ich auf einmal in den Abgrund der Manipulation, dem ich schon jahrelang erlegen ware, so daß aus mir ein zuverlässiger Wähler der Grünen geworden war. Jaja.

      Heute gibt es diese Initiative (bislang zwei Teile), die mehr Beachtung verdient, wie ich finde:

      https://telegra.ph/F-35-Atomwaffen-nukleare-Teilhabe-12-18

  13. Ich finde, Thomas Röper hätte ruhig den Namen der ahnungslosen Autorin dieses ZEIT-Artikels nennen können: Sie heißt Johanna Roth, und in ihrem Online-Resumé findet man – was wunder – die typischen Stationen einer modernen deutschen Journalistenkarriere:
    „2019 war ich Arthur F. Burns Fellow bei The Tennessean und USA TODAY in Nashville, Tennessee. Meine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München wurde mit einem Stipendium der Fazit- Stiftung gefördert.“
    Wie gut bzw. schlecht es um die politische Bildung dieser jungen Frau bestellt ist, sieht man u.a. daran, dass sie offenbar nicht weiß, dass der „Secret Service“ in den USA nicht der Auslandsgeheimdienst ist, sondern die (unpolitische) Leibwächtertruppe des Präsidenten (und des Vizepräsidenten). Mitherausgeber der ZEIT war jahrzehntelang (bis vor kurzem) ein gewisser Josef Joffe, dessen transatlantische Vernetzungen so intensiv sind, dass man davon ausgehen kann, dass er das volle Vertrauen des US-amerikanischen militärisch-industriell-medialen Komplexes besitzt. (Wie Joffe als Journalist Mitherausgeber der ZEIT werden konnte, ist eine interessante Frage. Normalerweise muss man Kapital mitbringen, um Mitherausgeber zu werden. Woher hatte Herr Joffe dieses Kapital? Mit seiner Arbeit als Journalist und mit seinen Büchern, die nie große Auflagen erzielten, kann er nicht so viel verdient haben. Man darf sich durchaus Gedanken darüber machen, dass die ZEIT zu den Medienunternehmen gehört, die aus US-amerikanischen Geheimdienstkassen gesponsort wird. Die Gegenleistung dafür sind Artikel wie der von Frau Roth.)

          1. Richtig, im August 2022. Er war Jahrgang 193o, wurde also 92 Jahre alt. Joffe ist 14 Jahre jünger. Die Studien- und Berufslaufbahn der beiden weist aber starke Parallelen auf, vor allem in der transatlantischen Orientierung und Verankerung.

    1. Joffe kam zu der Zeit zur „Die Zeit“ (2000) als man die endgültige Zerlegung von Jugoslawien vorbereitete und an der neuen NATO Strategie feilte. Herr Bittner von „Zeit“ schrieb die Rede des deutschen Oberpredigers Gauk in der er den Deutschen den Pazifismus im Auftrag der NATO austrieb. Das Joffe sich am wohlsten im transatlantischen Hinterteil fühlte ist hinlänglich bekannt.
      Nicht umsonst versuchte Joffe das ZDF wegen „Die Anstalt“ zu verklagen.

      https://www.youtube.com/watch?v=bgkPGwlKzk4

      Allerdings ist auf der Website der Uni Stanford (2014) sehr ausführlichüber das Schaffen von Joffe folgendes zu lesen

      Boards:
      American Academy in Berlin,
      International University Bremen,
      Ben Gurion University, Israel;
      Goldman Sachs Foundation, New York,
      Aspen Institute Berlin,
      Leo Baeck Institute, New York;
      German Children And Youth Foundation, Berlin;
      European Advisory Board,
      Hypovereinsbank, Munich (2001-2005).

      Editorial Boards:
      The American Interest, (Washington);
      International Security (Harvard), and Prospect (London),
      The National Interest (Washington, 1995-2000).

      Trustee:
      Atlantik-Brücke (Berlin),
      Deutsches Museum (Munich),
      Abraham Geiger College (Berlin).

      Member:
      American Council on Germany,
      Intl. Institute for Strategic Studies.

      Honors:
      Honorary Degree in Humane Letters, Swarthmore College (2002),
      Lewis and Clark College, 2005;
      Theodor Wolff Prize (Journalism) and Ludwig Börne Prize (Essays/Literature), Germany;
      Federal Order of Merit, Germany.

      Und wir wissen ja inzwischen das Journalisten Preise keine Gütesiegel darstellen.
      Der SS Chefpropagandist Nannen bekam auch mal so einen Preis.
      Relotius auch.

      1. Solche Journalismuspreise werden, wie auch der Pulitzer-Preis, wohl nach ähnlichen „Regeln“ verteilt wie die „Lifetime Achievement Awards“ bei den Oscars und den Grammys. Jeder der großen Namen bekommt mal einen ab, wenn er nicht das Pech hat, zur Unzeit einen skandalträchtig dummen Fehler zu machen, z.B. sich mit Jeffrey Epstein fotografieren zu lassen.

  14. Gefälligkeitsartikel eines sterbenden Riesen, der damit hofft staatliche Subventionen zu bekommen, nachdem alle Werbekunden sich verabschiedet haben, als sie erkannten, wie viele Exemplare des jeweiligen Mediums tatsächlich verkauft wurden.

  15. Vielen Dank, Herr Röper.
    Das Lesen hat sich gelohnt, auch wenn mich eigentlich gar nichts mehr überrascht
    im Wertlos-Westen.
    Ich werde ihn einigen gutgläubigen Schäfchen zukommen lassen, bezweifle aber,
    daß deren Hirnkastl aufnahmefähig genug ist dafür.
    Sind ja die meisten schon derart verblödet, daß sie alles nur als „Schwurbelei“ abtun,
    egal wie viele Fakten man ihnen unter die Nase reibt.

  16. Danke für den Artikel! Ich frage mich nur, lernt man sowas auf der Uni oder gibt es später Kurse und Schulungen in Propaganda und wie man etwas den Lesern verheimlicht, ohne (dreist) zu lügen? Ich persönlich müsste mir echt was abbrechen, um so einen Unsinn in die Tasten zu hauen. Und das Geschreibsel findet sich allerorten im immer gleichen Slang. Anscheinend gehen die „Journalisten“ alle durch die gleiche „Schule“ und der Eintrittspreis dafür scheint mir das eigene Gewissen zu sein, denn alle diese Schreiberlinge haben offensichtlich keins mehr.
    Bleibt nur die Bitte, alle die das lesen der „Zeit“ eine entsprechende Mail zukommen zu lassen und sich über diese dummdreise Propaganda zu beschweren! Ja ich weiß, nützt eh nix. Aber nix machen nützt noch weniger.

  17. Auch wenn der Artikel lang ist – super, dass er trotzdem geschrieben wurde. Dieses Material gehört in die Hand jedes Schülers ab Klasse 6! Es ist Zeitgeschichte und ergänzt sich wunderbar mit den Tausenden von Sendungen über das Dritte Reich, womit wir tagtäglich berieselt werden. Denn jene Sendungen, die auf die Dauer das Gegenteil ihrer Botschaft erreichen werden, suggestieren ja auch: vor allem, in was für einer tollen, demokratischen Zeit wir heute leben. Das ekelt die Bevölkerung an, und das gibt es vermutlich in keinem zweiten Land der Welt. Minutiöse kritische Auseinandersetzungen mit unseren MSM müssten darüberhinaus gesammelt werden; wer weiß, wofür man sie noch brauchen wird.

    Dass es heute eine ganze weite Wiese von Graswurzel-Medien gibt (an die ich einen guten Teil meiner schmalen Rente gespendet habe, damit die arbeiten und überleben können, bitte mitmachen!), beweisen ohne jedes weitere Wort, dass unsere Medien nichts mehr taugen. Der Berufsstand des „Journalisten“ oder „Reporters“ steht inzwischen ganz unten auf der Liste.

    1. Wenn man schon Lobbyaktivitäten für die Klimaindustrie erwähnt – vielleicht darf ich dabei einen sehr fundierten Artikel zum Thema erwähnen. Es reicht bis zur Karte des Weinanbaus in England und Schottland in Römischer Zeit, als es wärmer als heute war.
      Wer also Interesse hat oder/und immer noch Greta jedes Wort von den Lippen abliest:

      https://uncutnews.ch/das-klima-hat-sich-immer-veraendert-und-wird-sich-immer-veraendern-es-gibt-keine-klimakrise/

      Minimale Leseprobe – zum Komplex gehören wohl genauso Biden wie Soros (der gerne mit CO2-Zertifikaten spekuliert), WEF, etliche Mainstream-Medien und Oligarchen:

      „… Die Betonung einer falschen Klimakrise wird zu einer Tragödie für die moderne Zivilisation, die auf zuverlässige, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energie angewiesen ist. Die Windmühlen, Solarpaneele und Pufferbatterien haben keine dieser Eigenschaften. Diese Unwahrheit wird von einer mächtigen Lobby vorangetrieben, die Bjorn Lomborg als industriellen Klimakomplex bezeichnet hat und der einige Wissenschaftler, die meisten Medien, Industrielle und Gesetzgeber angehören …“

  18. Die Zeit hatte bisher einen ausgesprochen guten Ruf und galt als seriös.
    Das hat sich leider auch geändert. Danke für die umfangreiche Arbeit, um die Desinformation und Halbwahrheiten in diesem Artikel der „Journalistin“ mit Fakten zu belegen.
    In Deutschland haben wir keine Qualitätsmedien mehr – die Kriegshysterie ist förmlich greifbar! Meine Lektüre beschränkt sich auf NachDenkSeiten und Anti-Spiegel!

  19. Ob der Artikel (für mich persönlich) lehrreich war?
    Nein.
    Dies liegt aber nicht am sorgsam aufbereiteten und durchaus interessanten Artikel an sich, sondern mit meinen gemachten Erfahrungen; der Artikel hat lediglich zum nochmaligen Abgleich von *Realitäten* geführt.

    Kleine ‚Geschichte‘ am Rande:
    ich wandte mich im Jahr 2016 hins. eines Artikels aus dem Jahre 1984 an den Spiegel, da ich vermutete, dass der in einem großen Immobilienskandal (auf ihn sowie auf mehrere, in der (Kommunal- und Landespolitik bezog sich der Spiegel-Artikel) verwickelte Architekt der Vater des verhandelnden Einzelrichters am LG Düsseldorf in einer – ebenfalls größeren -Erbschaftsangelegenheit war.

    In dieser gerichtlichen Auseinandersetzung lief so ziemlich alles schief, was schieflaufen kann, wobei man eher von Inszenierung sprechen sollte, weshalb ich mich an den Spiegel wandte, um mit dem Journalisten/Redakteur in Kontakt treten zu können.
    Seitens des Spiegel Schweigen im Walde.
    Mehrere Erinnerung erfolgten meinerseits – keine Reaktion.

    Aufgrund eines weiteren ‚Zufalls‘ kam ich auf eine website, die von einem anderen Sohn des im Spiegel genannten Architekten betrieben wird und setzte mich mit diesem in Verbindung:
    der Mann bestätigte, dass sein Bruder in einem Landgericht in NRW tätig ist; er selbst habe zum Richter keinen Kontakt mehr.

    Der durch mich Beklagte hatte also im Hintergrund seine Fäden gesponnen.
    Selbstverständlich sind Richter f r e i und vor allem n i c h t korrumpierbar.

    P. S. Der ebenfalls in dem breit angelegten Immobilienskandal verwickeltete Kommunalpolitiker wurde eineinhalb Jahre zum Justizminister des Landes NRW ernannt und auch nach dessen Ableben wurden n u r lobenswerte Worte gefunden.

    Wer wirklich noch der Meinung ist, dass der Wertewesten samt Justiz und weiterer ‚Behörden‘ frei von Korruption ist, dem ist einfach nicht zu helfen.
    Und die EU … ach, lassen wir das: die Leser des Anti-Spiegel benötigen auch diesbezüglich keine weiteren Erörterungen.

  20. Im Schweizer Hetzblatt für Abi-Abbrecher „Watson, news ohne blabla“ wurde der Artikel 1:1 publiziert. Aber noch abgündiger als der Artikel an sich, sind dann die Kommentare. Gratis Gehirnwäsche funktioniert leider tipp top.

    Als Nachtrag ist noch zu erwähnen, dass Rosemont Seneca von: u. a. Hunter Biden dem Stief?sohn von John „Klimaabzocker“ Kerry und Brandons Bruder gegründet wurde.

    …“I never Spoke with my son about his overseas business dealings“… (Joe Biden 2019)

  21. Apropos Medienkritik und „Zeit“ – anscheinend hat eine Gruppe linksgrünen Journalistenden:innen aus dem Milieu in Berlin gemeinsam ein Wohnhaus gekauft, mit viel Staatsförderung saniert und wollte kürzlich es einem Investor versilbern:

    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/berlin-journalisten-immobilien-senatsgelder/

    „… In der Sache geht es um jenen Altbau in der Oranienstraße 169, den Fehrle zusammen mit einigen anderen 1991 für 1,2 Millionen DM gekauft hat und in diesem Jahr zu Geld machen wollte, für vielleicht zwölf Millionen Euro, wie der Spiegel aufgrund von üblichen Quadratmeterpreisen errechnet hat. Das Wohnhaus kaufte Fehrle zusammen mit fünf Partnern, darunter weitere Journalisten wie Matthias Geis von der Taz, später bei der Zeit …“

    Die angezapften Förderungen waren eigentlich für utopische woke Projekte gedacht, die laut TE-Artikel durchaus grossmündig versprochen wurden.

    „… Strafermittlungen nicht ausgeschlossen …“

    Damit muss man keine „Zeit“-Artikel lesen – aus der Praxis kann man lernen, wie Woke Moralische Überlegenheit funktioniert.

  22. Da sieht man es wieder:
    Solange man die „richtigen“ schützt kann man so viel Lügen und Blödsinn zum Schaden der Allgemeinheit verbreiten wie man möchte. Kein Gremium, keine Instanz und keine Polizei interessiert das.
    Würde man mit solchen Lügenmärchen die falschen schützen, dann stünde längst die Existenz des Outlets auf dem Spiel, siehe zB KenFM, RT und viele mehr.
    Unsere Medienaufsichtsorgane sind nicht nur nutzlos, sondern auch offensichtlich korrupt und können heute noch weg.

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