Freitagsgedanken

Zitate zur Geopolitik, die immer noch aktuell sind

Ich habe heute Zitate von Egon Bahr, einem der brillantesten deutschen Köpfe in Fragen der Geopolitik gefunden, die immer noch aktuell sind.

Ich habe angekündigt, Freitags wieder über meine Gedanken zu verschiedenen Fragen zu berichten, wie ich es früher schon getan habe. Heute habe ich einige Zitate von Egon Bahr, einem der genialsten deutschen Köpfe in Fragen der Geopolitik und Architekt von Willy Brandts Ostpolitik, gefunden, die die „Zeit“ 2015 aus Anlass seines Todes veröffentlicht hat. Ich will auf einige davon eingehen, weil sie immer noch aktuell sind.


Zunächst möchte ich jedoch allen, die meine Arbeit finanziell unterstützen, herzlich danken! Ohne Sie könnte ich den Anti-Spiegel nicht betreiben! Am Ende dieses Artikels erkläre ich noch einmal, wie Sie mich finanziell unterstützen können, damit ich meine Arbeit auch in Zukunft fortsetzen kann.


Jetzt will ich auf die Zitate von Egon Bahr eingehen, von denen ich viele bisher nicht kannte.

1963 sagte Egon Bahr über die damals frisch gebaute Mauer in Berlin:

„Wir haben gesagt, dass die Mauer ein Zeichen der Schwäche ist. Man könnte auch sagen, sie war ein Zeichen der Angst und des Selbsterhaltungstriebes des kommunistischen Regimes. Die Frage ist, ob es nicht Möglichkeiten gibt, diese durchaus berechtigten Sorgen dem Regime graduell so weit zu nehmen, dass auch die Auflockerung der Grenzen und der Mauer praktikabel wird, weil das Risiko erträglich ist. Das ist eine Politik, die man auf die Formel bringen könnte: Wandel durch Annäherung.“

Heute ist es Europa, dass sich einmauert, indem es Russen faktisch Einreise verbietet und reihenweise Grenzen nach Russland und Weißrussland schließt. Wie damals die Berliner Mauer, so ist auch die heutige Abschottung Europas nach Osten ein Zeichen der Schwäche. Darüber, ob auch die Formulierung zutrifft, das wäre ein „Zeichen der Angst und des Selbsterhaltungstriebes“ des „Regimes“ in der EU, soll jeder für sich nachdenken.

1996 sagte Egon Bahr in der Berliner Akademie der Künste zum Thema „Schriftsteller und Staatssicherheit“:

„Von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl waren alle Bundeskanzler inoffizielle Mitarbeiter des CIA.“

Da Egon Bahr unter zwei Bundeskanzlern ein entscheidender Mitarbeiter und Minister war, dürfte er wissen, wovon er redet. Ob die Bundeskanzler nach Helmut Kohl auch inoffizielle Mitarbeiter des CIA waren (oder sind), ist nicht überliefert, aber auch darüber kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

1998 sagte Egon Bahr über Willy Brandts europäische Außenpolitik:

„Die ungelösten Fragen der europäischen Stabilität liegen auch nach dem Ende des Ost-West-Konflikts noch immer im Osten. Die Geschichte stellt die Aufgabe, in der Tradition und Kontinuität Brandtschen Denkens, unserem Kontinent ein sicheres Haus zu bauen.“

Das war eine geradezu prophetische Aussage, wie wir heute wissen. Leider sind die Bundesregierungen der Jahre danach an dieser Aufgabe gescheitert. Ob das daran liegt, dass Deutschland – laut Egon Bahr – von inoffiziellen Mitarbeitern des CIA regiert wird?

In seinem 2012 erschienen Buch „Ostwärts und nichts vergessen!“ schrieb Egon Bahr:

„Meine Erfahrung ist: bitte keine Politik des Exports von Demokratie und unseren anderen Werten. Ich habe dankbar registriert, dass kein Kommunist je versucht hat, mich zu bekehren. Ich habe das auch unterlassen. (…) Die Hoffnung auf eine friedliche Welt verlangt neben dem Stolz auf den eigenen Weg die Demut gegenüber allen, die eine andere politische Struktur und einen anderen Weg gehen wollen.“

Damit hat Egon Bahr das Kernproblem der heutigen Politik des Westens auf den Punkt gebracht. Der Westen betreibt eine „Politik des Exports von Demokratie und anderen Werten“, als Beispiel könnte man unter anderem den vom Westen orchestrierten Maidan nennen, der der Ursprung der heutigen Probleme in der Ukraine war.

2013 sagte Egon Bahr vor Schülern in Heidelberg einen Satz, den sich jeder, der die internationale Politik verstehen möchte, auf den Schreibtisch kleben sollte:

„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“

Leider sind die großen deutschen Denker der Geopolitik, also Egon Bahr, Peter Scholl-Latour oder auch Helmut Schmidt schon seit Jahren tot, weshalb es in den deutschen Medien heute keine Stimmen der geopolitischen Vernunft mehr gibt, sondern nur noch die Propaganda der transatlantischen Scharfmacher und die Märchen davon, dass Demokratie und Menschenrechte angeblich die Triebfeder der westlichen Politik sind.

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An dieser Stelle möchte ich noch einmal allen Spendern danken, die mich nun wieder finanziell unterstützen, nachdem ich dafür eine Möglichkeit gefunden habe. Ich betreibe den Anti-Spiegel alleine und im Hauptberuf, aber meine Rechnungen muss ich, wie jeder andere, auch bezahlen, daher bin ich auf Unterstützung angewiesen.

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Ich werde wahrscheinlich noch weitere Wallets eröffnen, dies ist nur der Anfang. Es werden also mit der Zeit weitere Wallet-Nummern hinzukommen.

Noch einmal einen herzlichen Dank an alle Unterstützer des Anti-Spiegel, ein schönes Wochenende an Sie alle und

bleiben Sie kritisch!

Ihr Thomas Röper


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

16 Antworten

  1. Tja – die großen, deutschen Denker – sie sind längst von uns gegangen, geblieben sind die korrupten Sklaven die da in guter alter Radfahrer-Manier „dienend führen“ wollten… 😤😤

    1. Es waren aber halt auch bürgerliche Denker. Bis zur Mauer konnte man sehr bequem in Westberlin arbeiten, sein Geld 1:10 umtauschen und im Osten für 75 Pfenig/qm wohnen. Nebenbei noch sein Brötchen für die Arbeit im Westen für 5 Pfennig schmieren und miut der subventionierten Wurst belegen. Sollte sich der Staat gegen solcherart ökonomische Ausblutung dann irgendwann mal mit einer Mauer wehren, dann kann man ja immer noch das Lied von Undemekratisch etc singen. Funktioniert ja bis heute, da man selbst in Studiengängen, in denen eigentlich ökonomische Grundbildung vorausgesetzt werden sollte, sehr viel Wert darauf legt, dass ökonomische Zusammenhänge abseit von neoliberalen Schulen ja nicht erkannt werden 😉

        1. Auch die gibt es nach wie vor, sie werden halt nur nicht offensiv publiziert oder als „rechts“ bekämpft. Was soll auch kommen, wenn die biologische Zweigeschlechtigkeit nicht der Meinung und den Idealen einer Humboldt universität entspricht. Für die Verbreitung der derzeitigen politik und Cancel culture reichen auch sehr mittelmäßige Geister 😉

  2. „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“

    Das sollte man nun nicht falsch verstehen. Im Interesse dieses Egon Bahr lag es nämlich auch, dass seine SPD die nächsten Wahlen gewinnt. Der Wähler denkt sehr wohl auch geopolitisch und die Ostpolitik Bahrs fand Zustimmung. Die Leute wollten russisches Gas und sie wollten Abrüstung. Das hatte Bahr zu bieten. Ihn so zu interpretieren, dass es nur um Geld und Waffen geht, wäre falsch.

    Er ist auch der Erfinder der „vertrauensbildenden Maßnahmen“. Deutschland und Sowjetunion misstrauten sich aufs Heftigste. Wie kann man da zu einem Konsens kommen? Das geht so: eine Seite muss ein Zugeständnis machen oder irgend etwas erledigen. Dann ist die Gegenseite dran. Und so fort. Bei jedem Schritt beobachten sich die Partner, ob sie auch ernsthaft bei der Sache sind. Das war mit DDR und Sowjets der Fall.

    So macht man das. Das Gegenteil von Baerbockschem Porzellaszerdeppern.

  3. Herr Röper, bitte versuchen Sie in einem von Zitaten gespickten, also einem hypothetisch gedachten Gespräch mit Europa-Spezialisten wie Michael Gahler, Michael Roth bzw. Roderich Kiesewetter – Egon Bahrs Hypothese von „Zeichen der Angst und des Selbsterhaltungstriebes“ zu überprüfen.

    Sie werden aus tiefstem Innern schnell aufkommende Panik und Verzweiflung spüren. Für „Zeichen der Angst“ bedarf es eines wenigstens auch nur rudimentär ausgeprägten Intellekts … daher werden Sie keine Zeichen der Angst vorfinden.

    Bahr („ich habe über Wehners Ruchlosigkeit geweint“) wäre es heute nicht mal zum Weinen – wie Mai 1974 –, so schlimm ist hier der Fachkräftemangel

  4. Ich tue mich immer schwer mit solchen Themen , was Egon Bahr angeht , grenzt das schon an Lobhudelei .
    Er saß im SPD-Vorstand und war Mitglied in der Friedrich Ebert Stiftung .
    Bei der Wiedervereinigungslüge 1990 hat Er schön brav mitgespielt und im Forum Berlin der Friedrich Ebert Stiftung 2002 sogar behauptet das Deutschland souverän wäre und das war nicht die einzige Lüge dort !
    Da oben im Artikel der Zitate von 1998 und 2012 14 Jahre sind , hier ein Zitat von Egon Bahr auch von 2002 bei den Schlangenbader Gesprächen .

    „Egon Bahr sieht potenziell eine Art von Ost-West-Entspannung, die es Russland erlaube, seine Kräfte zu konsolidieren, sich seinen eigenen Interessen im Süden des Landes zuzuwenden und die zugleich der EU Vertiefung und Erweiterung gestatte. Somit sei der „Rückweg Europas nach Osten“ unübersehbar und das „natürliche Gleichgewicht“ werde wieder hergestellt. Der Unterschied zu früheren Jahrhunderten sei die Sorge vor dem Terror. Außerdem werde die Macht Amerikas dafür sorgen, dass ein Krieg innerhalb Europas unmöglich werde. Es könne kein Ziel sein, die USA militärisch einzuholen oder ihr ähnlicher zu werden. Die Selbstbestimmung Europas solle sich durch die Besinnung auf eigene Werte vollziehen, unter unbestreitbarer Dominanz der USA, ohne die dieser Prozess gar nicht möglich sei.“

    Hat diese Aussage von Egon Bahr irgendwas mit der Realität zu tun ?
    Hier der Link zum Forum der Friedrich Ebert Stiftung von 2002 , langer aber sehr aufschlussreicher Text , aber lesen bildet ja bekanntlich .
    https://library.fes.de/pdf-files/ostdeutschland/01711.pdf
    Auch hier ging die Realität andere Wege .

    1. Genau das ist doch aber gewollt, bürgerliche Politiker, die den Weg ins heute und jetzt mit all seinen Zuständen zu ebnen hoch zu heben, damit man ja nicht anfängt das Problem des Systems an sich in der Gesellschaft und nach Alternativen zu suchen 😉
      Was nicht heisst, dass Egon Bahr gerade im Rahmen der Entspannungspolitik große verdienste hatte. „Wandel durch Annäherung“ hiess aber dennoch nichts anderes, als den Osten für die westlichen Konzerne verfügbar zu machen. 1991 führte dieser Wandel dann zu den vorhersehbaren Ergebnissen …

    2. Wieso ist das eine Lüge, wenn Bahr sagte, Deutschland sei souverän? Deutschland wäre souverän, wenn es keine heimtückischen Politdarsteller gäbe, die ganz andere Pläne hatten.
      Was sie behaupten, ist alternativer Mainstream. Und der hat es nicht geschafft, die Souveränität einzuklagen. Die alternativen Medien haben von den Altparteien geschaffene Tatsachen nur demütig zur Kenntnis genommen und dann dafür gesorgt, daß der korrumpierte Mist auch ganz bestimmt den letzten Winkel erreicht. Die haben bloß für eine allgemeine Lähmung gesorgt, statt sich um Lösungen zu bemühen. Was die verbreitet haben, war Paralyse.
      Egon Bahr lag etwas an der BRD, im Gegensatz zur alternativen Presse, die nur abfällig darüber spricht. Wo genau wollen Sie eigentlich hin?

  5. Die Stimme von Helmut Schmidt gibt es noch auf YouTube. Zum Beispiel in einem Interview zum Tod von Bin Laden, in dem er seine ersten Gedanken zur Nachricht dazu beschreibt. Sein Verständnis für die Freude der Amerikaner, den – mutmaßlichen – Drahtzieher von 9/11 zur Verantwortung gezogen zu haben. Seine Sorge über den eklantenten Bruch des Völkerrechts, einer amerikanischen Militäroperation auf dem Boden eines souränen Staates. Und seine Sorge vor einer Reaktion des muslimischen Teils der Weltbevölkerung, 1,2 Mrd Menschen in 50 Ländern. Die Sorge, dass einige diese Länder enger zusammengeschweisst werden konnten, seine Erinnerung, dass die OPEC als Reaktion auf die Unruhen im nahen Osten in den sechziger Jahren entstanden ist, geboren aus der Entschlossenheit arabischer Länder, die Entscheidungen über das Schicksal der Welt nicht länger ausschließlich den USA und Europa zu überlassen.

    Wie viel besser wäre die Welt, wenn in den vergangenen zehn Jahren wenigstens eine Handvoll von Politikern und Diplomaten diese Zusammenhänge verdten und artikulieren könnten, statt blind und Kampfgeheul der NATO-Generäle ein zu stimmen?

    https://youtu.be/KRWOTrEDZCQ

  6. Alles nur Dummgelaber von gescheiterten BRD-Politiker , selbst im hohen Alter konnte man nicht wirklich Klartext reden , sondern man machte einen großen Bogen um die Realität mit fadenscheinigen Erklärungen .
    Selbst mit 80 schaffte es Egon Bahr nicht Klartext zu reden und dem deutschen Volk die Wahrheit zu sagen !
    Egon Bahr saß auch im Kanzleramt und wusste genau was Sache war und hat geschwiegen .
    Es wird Zeit das man aufhört BRD-Politiker im Nachgang gutredet , lügen gehört zum Tagesgeschäft in der Politik und an diese Regel haben sich Alle zu Unserem Nachteil gehalten !

  7. Ich finde es übrigens gut das man die eigenen Gedanken hier serviert !
    Das führt zwangsläufig zu Auseinandersetzungen , denn auch User haben eigene Gedanken !
    Das schießt eine zivilisierten Austausch damit ja nicht aus !
    Nur Wer in der Lage ist Seine Meinung zu ändern wenn es dazu gute Gründe gibt , zeigt charakterlische Stärke !

  8. Außer Konrad Adenauer und Willy Brandt waren ALLE Bundeskanzler Bilderberger.

    Das schlimme ist ja nicht, daß es stupide Leute wie Olaf Bilderberger-Scholz und Annalena Soros-Baerbock gibt, das schlimme ist, daß die es zum Staatsdiener bringen. Wie kann es sein, daß immer die Bilderberger Kanzler werden? Zufall? Weil die so interessante Ideen haben und man denen so gerne zuhört? Was hat man denn nach einer Talk Show noch im Ohr? Tinitus, ausgelöst von der Krähstimme der Moderatorin. / Helmut Kohl und seine Korruptionsmannschaft waren Bilderberger und – alle waren sie in den Parteispendenskandal verwickelt. Gerhard Schröder und seine Korruptionsmannschaft waren Bilderberger und sie waren die Täter der Visa-Affäre. Und der Leiter des anschließenden Untersuchungsausschusses, Ekkard von Kleaden, war zufällig auch ein Bilderberger. Uschi ist ein Bilderberger, Lindner, ..

    Bill Gates war auf demselben Treffen, auf dem auch Olaf Scholz war. Jürgen Trittin, Gerhard Schröder, Angela Merkel, Helmut Kohl, Helmut Schmidt, Joschka Fischer waren da, Rockefeller, Soros und Gates waren und verantstalten nebenbei Geheimtreffen. Anton Hofreiter von den Grünen war ein Zwangsimpfungsapostel.

    Die Grünen kommen aus der Pädophilenscene, in der Linkspartei verstecken sich die Mauermörder und Stasiagenten und beide Parteien haben sich NIE von der Gewalt distanziert. Die Organisationen werden in den Koalitionen mit der SPD zu „demokratisch“ reingewaschen. Dabei ist die SPD sicher lupenrein, aber ohne demokratische Absichten.

    Die Sache ist ja, daß man am „Background“ vorher ablesen kann, was man politisch zu erwarten hat. Das ist in diesem Politzirkus noch viel vergreister als in der KPDSU, die schließlich doch den erhofften Messias hervor gebracht hat. Daß Gorbatschow so unter Druck geraten ist, lag nicht an ihm, sondern am Westen, der die Sowjetunion zerstören wollte mit dem Angriff auf die Deviseneinnahmen.

    Adenauer hat die Wirtschaft mit wenigen wirkungsvollen Maßnahmen enorm in Fahrt gebracht, allerdings hat er dann auch nach Art eines Tricksters Hoheitsrechte abgegeben. Er wußte sehr genau, wie man eine Wirtschaft zum Laufen bringt. Und wahrscheinlich war die Abgabe der Hoheitsrechte seine schwarze CIA-Seele.

  9. „Politik ist weniger Wissenschaft als Kunst. Sie läßt sich nicht lehren, man muß dafür begabt sein. Der beste Rat nützt nichts, wenn er nicht in der richtigen Weise und je nach den Umständen ausgeführt wird. Das ist gerade wie beim Reiten. Sie können einem Reiter in der Bahn die besten Hilfen zurufen, wenn er sie nicht in sich hat und der Natur seines Pferdes gemäß ausführt, wird es ihm nichts nützen, schließlich wird ihn der Gaul abwerfen.“ Otto von Bismarck

  10. Ich habe das Zitat von Egon Bahr: „Wandel durch Annäherung“ schon oft in Diskussionen verwendet. Ist sehr hilfreich.

    Und das Zitat: „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten.“ Ich ergänze es meistens mit dem Hinweis:

    Internationale Konflikte werden fast immer durch Geld oder Waffenlieferungen munitioniert, nie durch Einsicht oder Überzeugung oder demokratisches Pathos. Geld auf das Bankkonto des Machthabers wirkt am besten. Oder: Wir schenken dir Geld, aber damit musst du Waffen bei uns kaufen.

    Die Grüne Agenda von der Klimaerhitzung hat weder Hand noch Fuß. Überall Widersprüche. Als Bodensatz und Hauptmotivation der Grünen bleibt am Ende nur die Eroberung von hochbezahlten Staatsposten oder als Abfindung hochbezahlte Parteiposten. Später dann als Frühstücksdirektor in der Wirtschaft oder bei der EU. Dazu braucht man neuerdings nicht mal eine Ausbildung. Jede Menge abgebrochene Hochschulstudien, Ausbildungsversager, Callcenter-Quatscher, Rock-Managerin, Kirchenmitarbeiterin und Schwurbler ohne Anstand. Die Welt lacht schallend über das Porteveuille aus Deutschland. Da muss dann auch der Schlaumeier an der Gangway 30 Min. auf das Empfangskomitee warten. Eine, die angeblich vom „Völkerrecht“ kommt, winkt auf dem Flugfeld im Ausland den deutschen Botschafter herbei, damit sich überhaupt einer um sie kümmert. Das Gastland zuerst mal nicht. Schön medienwirksam. Köstlich! So denkt die Welt! Ich staune, was sich die Eleven in den Medienstuben alles für Ausreden einfallen lassen. Oder gar nicht erst berichten.

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