Ukraine

Zusammenfassung der Ereignisse des Wochenendes

Hier übersetze ich die Zusammenfassung der Ereignisse in und um die Ukraine vom Wochenende, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, diese Zusammenfassung möglichst täglich zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Am Samstag hat die TASS keine Zusammenfassung veröffentlicht, dafür hat sie in der Nacht zum Montag eine Zusammenfassung der Ereignisse vom Wochenende in der und um die Ukraine veröffentlicht.

Beginn der Übersetzung:

Putins Einschätzung der Militäroperation, ein neuer Raketenangriff und britische Panzer: Die Entwicklungen in der Ukraine

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg schließt eine Normalisierung der Beziehungen des Westens zu Russland aus

Die Militäroperation in der Ukraine verläuft in Einklang mit den Plänen des russischen Militärs, „die Dynamik ist positiv“, sagte der russische Präsident Wladimir Putin in einem am Sonntag im Fernsehsender Russia-1 veröffentlichten Interview für die Sendung „Moskau. Kreml. Putin.“

Ebenfalls am Samstag startete das russische Militär einen weiteren Raketenangriff auf Ziele in der Ukraine, die moldawischen Behörden erklärten, dass Raketentrümmer auf ihrem Territorium abgestürzt seien, und Großbritannien kündigte an, die Ukraine mit Panzern aus westlicher Produktion beliefern zu wollen.

Die TASS hat die wichtigsten Entwicklungen der letzten zwei Tage rund um die Ukraine zusammengestellt.

Putins Einschätzungen

Putin hat die Dynamik der Militäroperation positiv eingeschätzt und festgestellt, dass sich „alles nach dem Plan des Verteidigungsministeriums und des Generalstabs entwickelt.“ „Und ich hoffe, dass unsere Kämpfer uns noch oft mit den Ergebnissen ihrer militärischen Arbeit erfreuen werden“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu.

Zur Situation der russischen Wirtschaft vor dem Hintergrund der westlichen Sanktionen sagte er, sie sei stabil und „absolut befriedigend“. „Mehr noch: Ihr geht es viel besser als nicht nur unsere Gegner, sondern auch wir vorhergesagt haben“, betonte der Präsident.

Neue Angriffe auf die Ukraine

Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, hat das russische Militär am Samstag einen Raketenangriff auf das militärische Kommando- und Kontrollsystem der Ukraine und die damit verbundenen Energieanlagen durchgeführt. Das Ministerium erklärte, „alle vorgesehenen Einrichtungen wurden getroffen“ und „das Ziel des Angriffs wurde erreicht“.

Am Samstag meldeten die ukrainischen Behörden Schäden an kritischen Infrastrukturen in mehreren Regionen, darunter Vinnytsia, Ivano-Frankivsk und Odessa. Der ukrainische Präsident Wladimir Selensky sagte später, dass die schwierigste Situation in den Regionen Kiew und Charkow bestehe.

Am Sonntag berichtete der Generaldirektor des ukrainischen Energieunternehmens Yasno, Sergej Kovalenko, über ein großes Defizit bei der Stromerzeugung und schwere Schäden an einer Reihe von Wärmekraftwerken. Ihm zufolge ist es zu früh, um den Zeitrahmen für die Wiederherstellung vorherzusagen“.

Trümmer in Moldawien

Moldawische Grenzschützer haben in der Nähe des Dorfes Larga an der Grenze zur Ukraine Raketentrümmer gefunden, teilte das moldawische Innenministerium am Samstag mit. Nach ihren Angaben wurden im Sprengkopf der abgestürzten Rakete etwa 80 Kilogramm Sprengstoff gefunden.

Nach Angaben des Militärs der Republik wurde geplant, den Sprengkopf der Rakete am Ort des Absturzes zu zerstören.

Dies ist der dritte Fall, in dem seit Beginn der Feindseligkeiten in der Ukraine eine Rakete oder deren Wrackteile auf moldawisches Gebiet gefallen sind.

Britische Panzer für Kiew

Laut der am Sonntagabend veröffentlichten britischen Strategie für die Ukraine wird Großbritannien der Ukraine in den kommenden Wochen 14 Challenger-2-Panzer und etwa 30 Panzerhaubitzen AS-90 liefern. Am Samstagnachmittag informierte der britische Premierminister Rishi Sunak Selensky über Pläne für weitere Waffenlieferungen.

Großbritannien ist damit nach Polen das zweite europäische Land, das sich bereit erklärt hat, das ukrainische Militär mit Panzern aus westlicher Produktion zu beliefern. Zuvor hatte Warschau seine Absicht bekundet, Kiew eine Kompanie von 14 Leopard-Panzern zu übergeben.

Verlauf der Operation

Bei Donezk haben die russischen Streitkräfte eine Offensive auf den nördlichen Stadtrand von Artjomowsk (ukrainischer Name: Bachmut) und den Bahnhof Sol gestartet, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Nach Angaben des Ministeriums operierten in diesem Gebiet „Angriffskommandos in Zusammenarbeit mit Luftlandeeinheiten“, die von der Heeresluftfahrt, den Raketentruppen und der Artillerie des Militärbezirks Süd unterstützt wurden.

Nach Angaben des Ministeriums hat das ukrainische Militär in dieser Region innerhalb von zwei Tagen über 150 Menschenleben und fast 20 Stück Militärtechnik verloren.

Die Verluste Kiews in anderen Regionen – Kupjansk, Krasno-Limansk und Süd-Donezk – schätzt das russische Verteidigungsministerium auf etwa 325 Personen und mehr als 30 Stück Militärtechnik.

Darüber meldete das Ministerium die Zerstörung von zwei Haubitzen des Typs M777 aus US-amerikanischer Produktion und einer Abschussvorrichtung für das Boden-Luft-Raketensystem Osa.

Stoltenbergs Erklärungen

Die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland werden sich nicht normalisieren, „selbst wenn die Waffen in der Ukraine schweigen“, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem deutschen Handelsblatt. Er sei sicher, dass „es nicht mehr so wird wie früher.“

Stoltenberg forderte den Westen außerdem auf, Russland nicht zu unterschätzen, das über „enorme Ressourcen“ verfüge.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

29 Antworten

  1. “ Stoltenberg forderte den Westen außerdem auf, Russland nicht zu unterschätzen, das über „enorme Ressourcen“ verfüge.“

    Die Russen sollten aufpassen, dass am Ende des Regionalkrieges dann tatsächlich noch genügend weitreichende Raketen übrig sind.

    1. ….“ Stoltenberg forderte den Westen außerdem auf, Russland nicht zu unterschätzen, das über „enorme Ressourcen“ verfüge.“….

      DER Satz hat so einiges Potential für Interpretationen…. – von „holt sie euch“ bis hin zum Eingeständnis einer kommenden Niederlage….. 😎

      1. Das sowohl als auch, trifft es wahrscheinlich eher.

        Wir haben es hier ja nicht nur mit einem Krieg der NATO mit den Russen zu tun. Auch dann ist das so, wenn niemand (mehr) darüber schreibt, sprich nachdenkt. https://twitter.com/congeostrategy/status/1484522102535462912

        Desweiteren haben wir nun mal die Aussagen aus den USA /NATO, dass wenn die Polen was versuchen, dann hat die NATO nichts dagegen, jedoch müssen die Polen selbst mit den Konsequenzen leben.

        Konsequenzen hiesse, Krieg auf Nato-Territorium ohne das es Nato-Krieg ist.

        USA-Ziel zur Kriegs-Ausweitung erreicht.

    2. USA und NATO schicken Kampfpanzer in den Krieg gegen Russland

      In den letzten Tagen haben das Vereinigte Königreich und Polen angekündigt, Kampfpanzer
      in die Ukraine zu entsenden, um Russland zu bekämpfen.

      Sie öffnen damit Deutschland und den USA den Weg für ähnliche Ankündigungen.

      Zum ersten Mal seit der Operation arbarossa vor 80 Jahren werden Panzer aus deutscher Produktion die polnische Grenze überqueren,

      um an einem Krieg gegen Russland teilzunehmen.

      Es handelt sich ohne Zweifel um die rücksichtsloseste und eskalierendste Maßnahme,
      die die USA und die NATO bisher ergriffen haben………………..

      Weiter…
      https://www.wsws.org/de/articles/2023/01/15/pers-j15.html

      1. Polens unrühmliche Rolle in der Weltgeschichte – 15. Jan. 2023 / Von Peter Haisenko

        Die Rolle Polens in der Geschichte, insbesondere der letzten 130 Jahre, wird im
        deutschen Geschichtsbewusstsein nahezu vollständig ausgeklammert.

        Ganz aktuell, in der Ukraine-Krise, spielt Polen wieder seine Spielchen und die unterscheiden sich nur geringfügig von denen,

        die die ukrainischen Nationalisten betreiben.

        Schon wieder ist Polen einer der Akteure, die zum Krieg trommeln.

        In alle Richtungen. Das Deutsche Reich wird für alles Schreckliche verantwortlich geheißen, was das 20. Jahrhundert erleiden musste.

        Polen ist da außen vor. Immer wird Deutschland als besonders kriegslüstern dargestellt, Polen nicht……………….

        Hält das einer Überprüfung stand? Sehen wir uns zunächst an, was nicht-deutsche Historiker dazu festgestellt haben.

        Wer hat die meisten Kriege geführt?……………..

        Die Summe der Schurken bleibt gleich …………….

        Mehr in diesem Bericht…
        https://www.anderweltonline.com/index.php?id=1775

        1. Die Weltordnung ist bereits im Jahr 2022 gekippt – 16. Januar 20283

          Es ist eine Konstante der Geschichte:
          Änderungen sind selten, aber schlagartig.

          Diejenigen, die den Preis zahlen, sind normalerweise die letzten, die sie
          kommen sehen.

          Sie nehmen sie erst zu spät wahr.

          Entgegen dem im Westen herrschenden statischen Bild, haben sich die
          internationalen Beziehungen im Jahr 2022 grundlegend geändert,

          hauptsächlich zum Nachteil der USA, Großbritanniens und Frankreichs,

          oft zum Vorteil Chinas und Russlands.

          Der Westen, mit seinem starren, auf die Ukraine gerichteten Blick,

          nimmt die Umverteilung der Karten nicht wahr…………

          Hier der vollständig Bericht…….
          https://www.voltairenet.org/article218634.html

  2. „Moldauisches Verteidigungsministerium verzeichnet keine Luftraumverletzungen
    Trotz des Funds von Raketenteilen im Norden des Moldawiens wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums am heutigen Tag keine Verletzungen des Luftraums der Republik verzeichnet. In einem Facebook-Post erklärte das Ministerium:
    „Wir teilen hierzu mit, dass die Luftüberwachungssysteme der Nationalen Armee keine Verletzung des moldawischen Luftraums aufgezeichnet haben.“
    Bereits zum dritten Mal gingen Raketentrümmer in der Republik nieder. Das Ministerium teilte mit, dass die geborgenen elektronischen Elemente der Rakete von den zuständigen Behörden untersucht werden.”
    Quelle: RT-Liveticker zum Ukraine-Krieg

    Was ist das denn für ein unfähiges Luftüberwachungssystem, dass die Nationale Armee keine Verletzung des moldawischen Luftraums aufgezeichnet haben?
    Wie kommen die Raketenteile wohl dann dorthin?

  3. Moldawische Grenzschützer haben in der Nähe des Dorfes Larga an der Grenze zur Ukraine Raketentrümmer gefunden, die sie selbst zuvor von den Ukrainern erstanden und nach Rücksprache mit der Regierung an Ort und Stelle verbracht und plötzlich gefunden haben.
    Klingt nach False Flak wie bei den Polen.

  4. @“Die Verluste Kiews in anderen Regionen – Kupjansk, Krasno-Limansk und Süd-Donezk – schätzt das russische Verteidigungsministerium auf etwa 325 Personen und mehr als 30 Stück Militärtechnik“

    Das klingt realistischer als die 117 Treffer in einer Nacht vor wenigen Tagen. Bei dieser Rate reichen 14 Panzer für halben Tag, 30 Haubitzen für einen.

    @“Bei Donezk haben die russischen Streitkräfte eine Offensive auf den nördlichen Stadtrand von Artjomowsk (ukrainischer Name: Bachmut) und den Bahnhof Sol gestartet“

    Damit wäre Bachmut praktisch eingekesselt? Da der Name oft in westlichen Medien kam – ob der Fall für genügend Nachdenken sorgen könnte? Noch kürzlich hiess es in westlichen MSM, Russland sei am Ende und Putin bereite die Flucht vor.

    Erst mal will WEF mehr Zensur, während woanders nach mehr Meinungsfreiheit gerufen wird:

    „Nach Bush, Obama und Biden, nun die Meinungsfreiheit im Westen wiederherstellen“

    https://www.voltairenet.org/article218539.html

    „… Präsident Biden selbst hat eine Zensurbehörde eingerichtet, das Desinformation Governance Board [5]. Zwar löste er sie angesichts der Kritik offiziell auf, aber sie setzt ihre Aktion unter einem anderen Namen fort. … Diese Agentur widmet sich der Zensur von Informationen über ukrainische „integrale Nationalisten“ [6] und über die Verbrechen des Selenskyj-Regimes [7]. Sie manipuliert uns über das Vorgehen Russlands und Chinas, so dass wir die Umwälzung der Welt gegen den Westen nicht wahrnehmen. … Es ist also klar, dass der Aufstieg des Populismus vor allem eine populäre Antwort auf die Ausweitung der Zensur zuerst in den USA und dann im gesamten Westen ist. Die Meinungsfreiheit und damit die Demokratie ist tot, getötet von denen, die die Verantwortung hatten, sie zu schützen … Unter diesen Bedingungen muss ein neues politisches Regime erfunden werden, und es kann nur im Interesse aller aufgebaut werden, wenn jeder über Meinungsfreiheit verfügt …“

    1. Tatsächlich liegen die Verluste zwischen 50 und 90 % jedes Bataillons. Die Ukrainer erleiden jeden Tag Verluste von etwa 1000 Menschen. Das Kiewer Regime kümmert sich jedoch nicht um solche schrecklichen Verluste. Verluste werden durch gewaltsam mobilisierte Zivilisten wieder aufgefüllt, die direkt auf der Straße gepackt und in den Kampf geschickt werden. Viele versuchen aus der Ukraine zu fliehen, um diesem Schicksal zu entgehen, aber es ist schwierig und sehr gefährlich. Im Westen des Landes gibt es Straßensperren und Patrouillen, im Osten wird gekämpft, die Grenze zu Weißrussland ist komplett vermint. Außerdem erschießen Patrouillen Flüchtlinge, wenn sie versuchen, aus der Ukraine über die Grenze zu fliehen.

      1. @„ Verluste werden durch gewaltsam mobilisierte Zivilisten wieder aufgefüllt, die direkt auf der Straße gepackt und in den Kampf geschickt werden. Viele versuchen aus der Ukraine zu fliehen, um diesem Schicksal zu entgehen“

        Zwar vom ÖRR, dennoch interessant (ich glaube, es war mal Linktipp der NachDenkSeiten):

        „Wo Männer aus der Ukraine fliehen“

        https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-rumaenien-grenze-101.html

        „… Er zeigt ein Video auf seinem Handy. Die Aufnahmen sollen von einer Überwachungskamera stammen und wenige Wochen alt sein. Sie zeigen offenbar einen jungen Ukrainer auf der Straße, neben dem plötzlich ein ziviles Fahrzeug hält. Männer springen aus dem Pkw und nehmen den jungen Mann mit. „Sie nehmen dich einfach mit und bringen dich in den Krieg, wo die Schlachten sind“, sagt Igor mit leiser Stimme. Er habe keinen Wehrdienst abgeleistet und wisse deshalb nicht mit einer Waffe umzugehen und beklagt: „Ob du weißt, wie man ein Gewehr benutzt oder nicht – ob du das kannst oder nicht kannst, das ist ihnen egal.“ Nach einer zehntägigen Ausbildung würde man an die Front gebracht. So sei es seinem Cousin ergangen. …“

        Sonst ist noch im Beitrag von der Flucht durch grüne Grenze nach Rumänien die Rede – auf gefährlichen Wegen.

  5. Die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland werden sich nicht normalisieren, „selbst wenn die Waffen in der Ukraine schweigen“, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.
    Wenn die Waffen schweigen ist die Nato tot. Mit einer toten Nato kann man nicht verhandeln und kann es keine Normalisierung geben. Bereits hirntot ist sie bereits. Der Franzose hats doch gesagt.

    1. Die UncutNews brachten kürzlich eine ganz gute und plausible Analyse, laut der das westliche System zusammenbricht, sobald sich eine Niederlage im Banderastan abzeichnet – was gerade in etwa der Fall wäre. Nicht nur die NATO – auch das Vertrauen in westliche Schuldscheine, mit den Dollars beginnend. Vernünftige Leute würden aufgeben und den Zusammenbruch minimieren, leider sind westliche Politiker wohl nur auf Beklatschen in der Blase der Davos-Synoden aus.

      Jetzt verkünden die auch noch einen Kalten Krieg gegen China – hier mit der Feder eines üblen Propagandisten:

      https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/china-die-usa-und-die-spd-auf-dem-weg-in-einen-neuen-kalten-krieg/

      „… Der mit 38 Jahren junge Gallagher, der in sieben Jahren als Geheimdienstoffizier des Marinekorps unter anderem im Irak Auslandserfahrung mitbringt, befindet, dass die Volksrepublik und das Russland Putins den Kalten Krieg gegen die USA vor ungefähr zehn Jahren begonnen hätten. Es hätte jedoch bis in die Gegenwart gebraucht, dieses zu begreifen … Es sei ein „ideologischer Wettbewerb zwischen zwei konkurrierenden Regierungssystemen und den ihnen innewohnenden Werten“. Bei all dem müsse unbedingt darauf geachtet werden, dass der Konflikt „kalt bleibt und nicht heiß wird, denn das wäre verheerend“. …“

      Gerade bemüht sich der Westen ja im Banderastan, den Weltkrieg heisser zu machen. Was aber den größeren Wettbewerb betrifft – der Ausgang hängt wesentlich davon ab, ob die Gesellschaften im Westen überzeugt sind, mit der BRI-Welt mehr Freiheit und Wohlstand als mit dem Wertewesten zu haben. OK, es reicht der restlichen Welt, den Westen abzuhängen, doch wenn auch die westlichen Gesellschaften wach werden, müsste es stark beschleunigen.

      1. Ob Klingbeils Tage im Vorstand der SPD bald gezählt sein dürften?

        „SPD-Vorsitzender Klingbeil wirbt für Diplomatie im Ukraine-Krieg

        Der SPD-Bundesvorsitzende Lars Klingbeil bei einem Neujahrsempfang der SPD in Mainz, 15. Januar 2023.IMAGO / Stefan F. Sämmer / http://www.imago-images.de / http://www.globallookpress.com
        Der SPD-Bundesvorsitzende Lars Klingbeil hat sich für eine diplomatische Lösung zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine ausgesprochen. Bei einem Neujahrsempfang der SPD in Mainz am Sonntag sagte er:
        „Manchmal wird mir schwindlig, wenn ich sehe, dass sich Diskussionen nur noch um Waffen drehen. Ich bin geschockt, wenn ich in diesen Tagen erlebe, wie der Begriff der Diplomatie fast verächtlich gemacht wird.“
        Er unterstütze zu 100 Prozent, dass Deutschland der Ukraine mit Schützenpanzern beistehe, sagte der SPD-Vorsitzende. Die Ukraine müsse militärisch gestärkt werden, damit sie gestärkt in Verhandlungen mit der russischen Seite gehen könne. Die SPD stehe wie schon Friedensnobelpreisträger Willy Brandt dafür ein, „auf der einen Seite militärisch stark zu sein, auf der anderen Seite auf Diplomatie zu setzen“.”
        Quelle: RT-Liveticker zum Ukraine-Krieg

  6. „ Ist der Dritte Weltkrieg schon in Gang oder kommt er noch?“

    https://tkp.at/2023/01/16/ist-der-dritte-weltkrieg-schon-in-gang-oder-kommt-er-noch/

    „… Mittlerweile ist immer klarer, dass in der Ukraine ein Krieg zwischen der NATO und Russland abläuft mit überwiegend ukrainischem Personal unterstützt von Söldnern aus aller Welt vorwiegend aber von seinen europäischen Nachbarn. Ein breite Palette von US-Waffen steht dafür zur Verfügung und demnächst sollen wieder deutsche Panzer nach Osten rollen. Die USA eskalieren auch die Situation rund um Taiwan laufend. Ist das schon ein Weltkrieg, kommt er noch, oder kann er vermieden werden? …“

    Ein mögliches Szenario:

    „… Roberts schreibt weiter, dass die Entblößung europäischer NATO Mitglieder von Waffen, Russland und Verbündete regelrecht einladen könnte „einfach durch das waffenarme Baltikum und Finnland um Deutschland herum nach Frankreich fegen und nach Serbien zurückkehren, so dass Ost- und Westeuropa abgeschnitten und umzingelt wären. Doch damit würde der Krieg offiziell zu einem Krieg mit der NATO, und die USA müssten ihre einzigen Mittel einsetzen – Atomwaffen.“ …“

    Baltikum wäre vermutlich machbar, Finnland weniger und wie Russen „im Deutschland herum“ nach Frankreich kommen könnten, wüsste ich nicht – Ostsee kann man leicht blockieren. Wenn Russland es nicht vorhat, wäre es besser, die betroffenen Völker davon zu überzeugen – damit nicht alle mit Panzern ins Banderastan rennen. Wie viele Klagen wäre es dann, wenn man jetzt ob der 14+14 Stück so viel jammert?

    Dann aus einem Artikel in „Le Figaro“:

    „… Amerika ist zerbrechlich. Der Widerstand der russischen Wirtschaft bringt das amerikanische imperiale System an den Rand des Abgrunds. Niemand hatte erwartet, dass die russische Wirtschaft der „Wirtschaftsmacht“ der NATO standhalten würde. … Wenn die russische Wirtschaft den Sanktionen auf unbestimmte Zeit widersteht und es schafft, die europäische Wirtschaft zu erschöpfen, während sie selbst, unterstützt von China, bestehen bleibt, würde die amerikanische Währungs- und Finanzkontrolle über die Welt zusammenbrechen und damit auch die Möglichkeit der Vereinigten Staaten, ihr riesiges Handelsdefizit umsonst zu finanzieren. Dieser Krieg ist also für die Vereinigten Staaten existenziell geworden. Genauso wenig wie Russland können sie sich aus diesem Konflikt zurückziehen, sie können nicht loslassen. Deshalb befinden wir uns jetzt in einem endlosen Krieg, in einer Konfrontation, deren Ergebnis der Zusammenbruch des einen oder des anderen sein muss.“ …“

    Besonders übel wird es uns in Westeuropa zugehen:

    „… Überall sehen wir die Schwächung der USA, aber nicht in Europa und Japan, weil eine der Auswirkungen des Rückzugs des imperialen Systems darin besteht, dass die Vereinigten Staaten ihren Einfluss auf ihre ursprünglichen Protektorate verstärken. Während das amerikanische System schrumpft, lastet es immer schwerer auf den lokalen Eliten der Protektorate …“

    Noch ein Aspekt des Systemwettbewerbs – Postcolonial Gender Studies gegen Ingenieurswesen:

    „… Die USA sind heute doppelt so bevölkert wie Russland (2,2 Mal in den Altersgruppen der Studenten). Aber in den USA studieren nur 7 % Ingenieurwissenschaften, während es in Russland 25 % sind. Das bedeutet, dass Russland 30 % mehr Ingenieure ausbildet, obwohl 2,2 Mal weniger Menschen studieren.„ …“

    Dann noch weitere Spekulationen – Bidens Rücktritt und die Teilung Banderastans.

  7. „… Was in der Ukraine betrieben wird, ist ein Abnutzungskrieg … Im Ersten Weltkrieg hat allein die sogenannte ‚Blutmühle von Verdun‘, die als Abnutzungsschlacht konzipiert war, zum Tod von fast einer Million junger Franzosen und Deutscher geführt. Sie sind damals für nichts gefallen. Das Verweigern der Kriegsparteien von Verhandlungen hat also zu Millionen zusätzlicher Toter geführt. Diese Strategie hat damals militärisch nicht funktioniert – und wird das auch heute nicht tun. …“

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=92536

    Das würde doch dafür sprechen, den Vorschlagshammer auszupacken? Wie viel Zeugs könnten westliche Länder in 1-2 Jahren liefern? Wenn alle Ukrainer verbraucht sind, werden vermutlich Frauen eingezogen – für eine Weile reicht es noch.

    „… Militärische Operationen müssen immer an den Versuch gekoppelt werden, politische Lösungen herbeizuführen. Die Eindimensionalität der aktuellen Außenpolitik ist nur schwer zu ertragen. Sie ist sehr stark fokussiert auf Waffen. Die Hauptaufgabe der Außenpolitik aber ist und bleibt Diplomatie, Interessenausgleich, Verständigung und Konfliktbewältigung. …“

  8. Stoltenbergs Erklärungen
    Die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland werden sich nicht normalisieren, „selbst wenn die Waffen in der Ukraine schweigen“, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem deutschen Handelsblatt. Er sei sicher, dass „es nicht mehr so wird wie früher.“

    Natürlich nicht!

    Zumindest solange solche Typen wie der Stoltenberg was zu sagen haben. Aber das läßt sich ja ändern.

    1. „Aber das läßt sich ja ändern.“

      Und wie?
      Petitionen zum Austritt aus der NATO werden erst gar nicht den Bundestagsabgeordneten vorgelegt, sondern von der BundestagsVERWALTUNG vorab abgeschmettert.
      Massendemonstrationen wie die im August 2020 mit 2 Millionen Teilnehmern in Berlin werden von den Abgeordneten ignoriert und den Medien kleingeredet (erst waren es nur 2.000, dann 20.000, anschließend 200.000 bei denen es dann blieb; offensichtlich waren es jedoch mind. 1,5 Millionen).
      Selbst bei bundesweiten Massendemonstrationen würden die Medien nur von „einigen Demonstrationen mit wenigen 100 Teilnehmern“ sprechen.
      Das Parteiensystem läßt sich offensichtlich nicht ändern, abgesichert wird es noch durch die 5% Klausel.

      1. Wenn man russischer Militär wäre, könnte man da schon auf die eine oder andere Idee kommen, nicht?!

        Ich habe es schon öfters angemerkt. Beim Schachspiel geht es um den König, nicht um die Bauern. Gewonnen hat man nicht, wenn der andere keine Bauern mehr hat.

  9. Der Letzte Satz im Artikel sagt fast ALLES.
    Russland das über enorme Ressourcen verfügt nicht unterschätzen.
    DAS konnte längst jeder der wollte WISSEN.
    AUCH darum währe ein pfleglicher Umgang mit Russland klug gewesen.
    Und so obendrauf ist Russland ein Teil der Abenländischen Kultur
    hervorgegangen aus dem Oströmischen Reich und teilweise den Wikingern
    ergänzt durch Zentralasiatische Einflüsse.
    Das ist jetzt für absehbar mindestes 20-30 Jahre gelaufen das hat offenbar innzwischen
    auch ein grosskotz Stoltenber geschnallt.
    Dafür die Supperknalltüte Selenskjy in der EU-Familie da kann man nur Glück
    zum Zugewinn wünschen, der wird absehbar zum Schandfleck für die EU-,,Familie“!
    Ob der schon geschnallt hat das Russland innzwischen Teil eines Megablocks ist
    in einem Dreieck-Peking-Ölaraber und Moskau.
    Im Westen gibt es offensichtlich jede menge Geopolitik banausen.
    Die das innzwischen bis zur lächerlichkeit oberarrogant Zelebrieren.
    Selbstüberschätzung und Oberarroganz sagt ein Sprichwort kommt vor dem Fall.
    Unübersehbar die sog.Eliten im Abendland leiden an vortgeschrittener
    bald Tötalverblödung.

  10. „Die Militäroperation in der Ukraine verläuft in Einklang mit den Plänen des russischen Militärs, „die Dynamik ist positiv“, sagte der russische Präsident Wladimir Putin“
    Zynischer kann ein Nazidespot wie Putin nicht sein – erst die Raketen Wohnhäuser in Schutt und Asche legen lassen und dann über positive Dynamik faseln….
    Die Despoten dieser Welt scheinen immer in Parallelwelten zu leben.

    1. @zusa..
      „Die Despoten dieser Welt scheinen immer in Parallelwelten zu leben.“

      Vollkommen richtig dieser Satz. In Parallelwelten in Ländern, die einige 100.000 km entfernt sind.

      Ich zähl dir ein paar Despoten auf:

      Die USAnischen Präsidenten, Vizes, und deren Anhang.
      Die Aktionäre, Manager und Lobbyisten der westlichen Rüstungsindustrien.
      Die uneigennützigen aber durchgeknallten Philanthropen mit ihren milliardenschweren, steuerbefreiten Stiftungen.
      Die Handlanger der NATOd und der EU.
      Die dummen Politmarionetten der westlichen Staaten.
      Die Systemmedientrolle.
      Und als unterste Stufe, gläubige Anhänger dieser Bagage so wie du.

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