Beispiel Greta, Klima und Umfragewerte der Grünen: Wie Propaganda funktioniert und wirkt

Seit einem knappen Jahr erleben wir eine beispiellose Propaganda-Kampagne, die auch Wirkung zeigt und es aufgrund ihrer messbaren Ergebnisse sicher bald in die Lehrbücher der Fachliteratur schaffen wird. Und sie zeigt, wie beeinflussbar die angeblich so aufgeklärten Menschen in Deutschland durch Propaganda auch heute noch sind.

Noch im Januar, als der Greta-Hype noch von vielen belächelt wurde, rangierte das Thema „Umwelt/Klimaschutz“ in Umfragen mit 13% zwar auf Platz drei der wichtigsten Probleme der Deutschen, aber doch noch unter „ferner liefen“, denn die Probleme „Migration/Integration“ (31%) und „Gesundheit/Rente/Sozialsysteme“ (29%) waren auf den Plätzen eins uns zwei die drängendsten Probleme für die Deutschen.

Nach zehn Monaten Dauerpropaganda in allen Medien über den Klimawandel, Greta und Friday-Hüpfer sieht die Rangfolge schon so aus: Platz eins „Gesundheit/Rente/Sozialsysteme“ (25%), Platz zwei „Umwelt/Klimaschutz“ (22,9%) und Platz drei „Migration/Integration“ (22,5%).

Man kann an dieser Entwicklung beispielhaft ablesen, welchen Einfluss Propaganda auch heute noch hat.

Es ist ja nichts geschehen, was diese Veränderung begründen würde. Es gab keine Naturkatastrophe, keine bahnbrechenden, neuen, wissenschaftlichen Erkenntnisse, gar nichts. Nur einen ungehemmten Medienhype um ein kleines Mädchen, das überall wie ein Papagei den gleichen Text runterrappelt, der aus Textbausteinen wie „Ihr klaut unsere Zukunft“, „wir lassen das nicht zu“ oder „wie könnt Ihr nur?“ in verschiedenen Kombinationen zusammengewürfelt wird.

Das alles wird hochemotional präsentiert. Es geht nicht um Fakten, neue Erkenntnisse oder eine offene Diskussion, nein, es geht nur um Parolen. Das ist ein klassisches Merkmal von Propaganda: Sprich die Menschen mit einfachen und emotionalen Parolen an!

Fakten brauchten Propagandisten eigentlich nie, nur Emotionen. So funktioniert auch Werbung, es sind die gleichen Mechanismen, weshalb PR und Propaganda auch für Fachleute das gleiche sind. In der Werbung wird nie erklärt, dass ein bestimmtes Auto besser ist, als seine Konkurrenz, weil …, sondern es gibt schöne Bilder und Musik, die die Gefühle ansprechen.

Propaganda und PR wollen den Verstand ausschalten, der Mensch muss etwas wollen, er muss es fühlen.

Ich komme ursprünglich aus dem Vertrieb und dort lernte man, dass man auf emotionaler Basis bei den Menschen ein Bedürfnis, einen Mangel wecken muss. Wenn der Mensch dieses Bedürfnis dann befriedigen will, kauft er das Produkt um jeden Preis. Wer einem Kunden eine Altersvorsorge verkaufen will, muss ihm vorrechnen, was er an Rente bekommt. Dann muss man mit dem Menschen durchgehen, was er heute verdient und was er sich als Rentner alles nicht mehr leisten kann. Man muss ihm das, was er hat, in Gedanken wegnehmen, dann wird er kaufen.

Nicht falsch verstehen, wir haben ein großes Problem mit der Rente und der Altersarmut in Deutschland. Und da die Politik das Problem nur verschlimmert, sollte jeder, der es sich leisten kann, etwas tun, wenn er nicht als Rentner in Armut leben will. So funktioniert unser Staat heute nun einmal.

Ich zeige hier nur an einem Beispiel auf, wie der Verkaufsprozess funktioniert.

Und das gleiche macht Greta: Sie macht den Menschen Angst vor der Zukunft, sie nimmt den Menschen gedanklich ihr sicheres Leben. So, wie der Verkäufer einer Altersvorsorge dem Menschen die finanzielle Sicherheit gedanklich wegnimmt, so nimmt Greta ihren Zuhörern ihre gesicherte Zukunft und malt den kommenden Weltuntergang an die Wand.

Und beides funktioniert, die psychologischen Prozesse, die beim Zuhörer ablaufen, sind die gleichen: Es ist das Wecken von Existenzangst.

Wer sich die kurzen, prägnant aus Textbausteinen zusammengewürfelten Reden von Greta anhört, der stellt fest, dass es dabei genau darum geht: Emotionalisiere die Zuhörer, nimm ihnen das Gefühl von Sicherheit, stürze sie in Existenzängste. Nicht mit Argumenten überzeugen ist gefragt, es geht nur um Emotionen. Und das bei einem naturwissenschaftlichen Thema, wo es um nackte Fakten gehen sollte. Das ist eigentlich ein Fall von Realsatire.

Verkäufer werden lange ausgebildet, um diese Gesprächsführung zu lernen. Dass Greta sich das selbst ausdenkt und nebenbei zur „besten Verkäuferin“ der Welt geworden ist, klingt für mich unglaubwürdig. Aber es ist passiert und man fragt sich, wer ihr die Texte eingeflüstert hat.

Denn sie ist die beste Verkäuferin der Welt, sie hat die Deutschen in wenigen Monaten dazu gebracht, so in Panik zu geraten, dass sie neue Steuern zahlen wollen und wer dabei zu kleine Summen vorschlägt, bekommt den Shitstorm ab. Die Menschen in Deutschland glauben tatsächlich, sie könnten etwas am Klima ändern, wenn sie mehr Steuern zahlen. Die Tabaksteuer hat den Lungenkrebs nicht geheilt und auch nicht abgeschafft. Man löst mit Geld keine Probleme, dazu braucht es Maßnahmen.

Aber diese Propaganda zeigt Wirkung: Die Grünen erleben seit Monaten einen Höhenflug, weil die Medien ihr Thema, das Klima, täglich in die Schlagzeilen bringen.

Wie irre das ist, konnte man heute beim Spiegel lesen. Eine Umfrage hat nämlich ergeben, dass die Deutschen den Grünen bei keinem Thema wirklich etwas zutrauen. Egal, ob Familienpolitik, Sozialpolitik, Wirtschaftspolitik oder Außenpolitik, auf keinem der wichtigen Felder halten die Deutschen die Grünen für kompetent. Und meiner Meinung nach auch völlig zu recht, aber das ist nur meine Meinung.

Lediglich bei der Umweltpolitik trauen die Deutschen den Grünen etwas zu. Daran sieht man, wie unglaublich wirksam die Propaganda-Kampagne ist, die seit einem Jahr läuft. Plötzlich finden viele das Thema Klima ganz wichtig und über 20 Prozent der Deutschen sind bereit, eine Partei zu wählen, der sie eigentlich gar nichts zutrauen, die aber den ganzen Tag von Umwelt- und Klimaschutz schwafelt.

Was wäre wohl los, wenn die Medien den Wählern der Grünen berichten würden, dass die Partei nur von Umweltschutz schwadroniert, aber klammheimlich dafür gestimmt hat, den Import von dreckigem US-Fracking-Gas zu subventionieren? Glaube Sie nicht? Stimmt aber, lesen Sie es hier nach.

Den Grünen wird von den Deutschen bei nur einem Thema Kompetenz zugetraut und bei dem Thema betrügen die Grünen die Menschen auch noch, wenn sie in Interviews das eine erzählen, aber dann klammheimlich für das Gegenteil stimmen. Offensichtlich glauben die Grünen den Unsinn, den sie in die Mikrofone plappern, selbst nicht. Oder sie sind so korrupt, dass es ihnen egal ist, wofür sie stimmen. Hauptsache, es gibt später einen gut bezahlten Job in der Wirtschaft oder bei einem Lobbyverband.

Immerhin: Die Grünen sind gegen die konventionelle Energieversorgung und gegen Glyphosat. Aber es sind ausgerechnet Grüne Politiker, die Cheflobbyisten der Energiewirtschaft und für Glyphosat geworden sind. Wenn die Kohle stimmt, macht ein Grüner auch Lobbyarbeit für Kohle(strom).

Egal, ob Sie an den menschengemachten Klimawandel glauben, oder nicht. Aber in einem sollten wir uns einig sein: Man löst keine Probleme mit Geld. Und bloß weil wir in Deutschland unsere Autos stehen lassen und mit Kerzen (Achtung Feinstaub!) die Wohnungen beleuchten, anstatt mit Glühlampen, wir werden nichts ändern, wenn wir gleichzeitig die Globalisierung feiern und unsere billigen Waren mit Containerschiffen aus China antransportieren lassen.

Übrigens finden die Grünen Globalisierung ganz toll, dass dafür jedes Jahr mehr dreckige Containerschiffe auf den Ozeanen herumfahren, stört sie keineswegs.

Wie passt das zur Klimadebatte?

Aber die Prognosen der Klimaforscher sind bisher ja alle auch nicht eingetroffen. Ich bin etwas älter und ich erinnere mich noch an die 1980er Jahre, als man uns erzählt hat, dass in 20 oder 30 Jahren Norddeutschland unter Wasser stehen wird. Nun, die 30 Jahre sind längst vorbei, aber Norddeutschland ist noch immer nicht untergegangen.

Dabei gibt es echte Probleme, die ebenfalls lange bekannt sind, aber nicht angegangen werden. Das Trinkwasser in Deutschland war immer Weltspitze, inzwischen ist es stellenweise durch die Überdüngung der Böden so mit Nitraten verseucht, dass man es nicht mehr trinken kann und aufwendig reinigen muss. Die Massentierhaltung führt dazu, dass wir mit Fleisch made in Germany einen hübschen Cocktail aus Antibiotika zu uns nehmen, dessen Zutaten normalerweise rezeptpflichtig wären. Und der endlose Plastikmüll verseucht die Meere in einer Weise, die dazu führt, dass wir mit Fisch inzwischen auch gleich das Mikroplastik mit essen.

Ich bin Taucher und ich muss sagen, dass ich an manchem Riff schwer schockiert war, wenn anstatt von Fischen Plastiktüten in 20 Meter Tiefe an mir vorbei geschwommen sind.

Das sind die viel größeren Problem und im Gegensatz zum Klimawandel, der vielleicht mal kommen wird und vielleicht sogar zum Teil vom Menschen gemacht ist, sind diese Probleme bereits da!

Aber dagegen wird nicht gehüpft. Man könnte Verpackungen aus Plastik morgen verbieten, es gibt Ersatzstoffe, die Plastik ersetzen können und aus pflanzlichem Zucker gewonnen werden. Natur pur, man könnte den Verpackungsmüll einfach auf den Komposthaufen werfen. Man könnte, anstatt die industrielle Landwirtschaft zu fördern, sie extra hoch besteuern und stattdessen die Biolandwirtschaft fördern. Dann wäre es schnell vorbei mit Nitraten im Grundwasser und Antibiotika im Fleisch. Ja, Lebensmittel würden teurer werden, aber das könnte man notfalls subventionieren.

Und all das wäre möglich. Gerade hat Griechenland bis 2021 von Einwegplastik verboten. Auch kanadische Provinzen gehen eine nach der anderen dazu über und Australien schmiedet in seiner Region eine internationale Allianz zum Kampf gegen Plastikmüll in den Ozeanen. Das zeigt, dass man viel tun könnte, wenn es denn gewollt wäre.

Ein weiterer Hinweis darauf, dass man Umweltprobleme, die wirklich ernst sind, schnell lösen kann, war FCKW. Das sah man als echtes Problem an und hat sich schnell auf ein weltweites Verbot geeinigt.

Aber komischerweise propagieren die Medien nicht die Themen, die wirklich zu einer akuten Gefahr geworden sind und bei denen man schnell etwas tun könnte. Und die Grünen klopfen Sprüche und tun das Gegenteil von dem, was sie fordern.

Deshalb ist die emotionale Propaganda so wichtig: Sie lenkt von den wahren Problemen und von den wirklich realistischen Lösungen ab. Und sie schaltet das Gehirn ab, Emotionen sind stärker, als rationale Argumente.

Aber versuchen Sie das mal einem Greta-Jünger oder Tagesschau-Gläubigen zu erklären…

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

38 Gedanken zu „Beispiel Greta, Klima und Umfragewerte der Grünen: Wie Propaganda funktioniert und wirkt“

  1. Ja, man könnte Wälder retten, in dem man endlich wieder Hanf nutzt.
    Man kann Plastik schaffen, welches sich selbst zersetzt, auch aus Hanf. Damit wäre die Vermüllung der Meere Vergangenheit.

    Hanf würde sehr viele Probleme lösen. Es ist eine magische Pflanze. Deren Endprodukte, wie Papier für Bücher ewig halten, und Kleidungstücke aus Hanffasern können vererbt werden. Die Gutenberg Bibel ist auf Hanfpapier gedruckt und sieht nach knapp 500 Jahren immer noch aus wie neu.
    Baumwolle zerstört die Böden… Papier aus Holz ist sehr vergänglich. Ein Baum benötigt 60 Jahre, und wird dann gefällt. Eine wertvolle Ressource ist weg.. Ein Ökosystem zerstört.
    Hanf benötigt keine 2-3 Monate. Benötigt keinen Dünger, keine Pflanzenschutzmittel, keine Pestizide.

    Aber das wichtigste aller Probleme wird nicht einmal irgendwo angesprochen: Die ungezügelte Vermehrung des Menschen. Solange das nicht angegangen wird, ist Hopfen und Malz verloren.
    Angeblich ist das Leben ja so wertvoll… Klar, man braucht Gottessoldaten und Krieger, die andere Leben auslöschen. Spätestens da hört das wertvolle Leben auf. Und wir ersticken an uns selbst.

    Jeder nicht geborene Mensch ist mittlerweile ein Gewinn für den Planeten.
    Ich würde sogar sagen, dass ab dem 70. Lebensjahr kein lebenserhaltende Maßnahmen mehr durchgeführt werden dürfen. Lasst die Alten sterben. Das ist der natürliche Weg.
    Künstliche Befruchtungen? Weg damit. Es gibt keinen Menschenmangel. Und wen ihr nicht schwanger werden könnt, dann ist das halt so.
    Ich spende meine Organe nicht und ich will auch keine fremden Organe (das ist widerlich). Alles und jeder hat seine Zeit.
    Es ist schließlich nur der Körper der stirbt. Ich will keine Maßnahmen, die mein Leben künstlich verlängern. Oder mich im schlimmsten Fall noch jahrelang dahinsiechen lassen. Ich bin keine Laborratte, die für die Experimente der Ärzte zur Verfügung steht. Diese armen Kreaturen haben keine Wahl. Ich schon.

    Oh.. abgeschweift… irgendwie 🙁

    1. „Jeder nicht geborene Mensch ist mittlerweile ein Gewinn für den Planeten.“

      Das gilt ausschließlich für weiße, männliche Menschen. Die (auch alle lebenden) sind von den linken Faschisten zum Abschuß freigegeben. (Vorwiegend noch in den USA, aber bekanntlich kommt alles „Gute“ mit zeitlicher Verzögerung von drüben)

      Was passiert, wenn man die Farbe verwechselt, konnte man ansatzweise bei Tönnies (FC Schalke Aufsichtsrat) miterleben.

    2. Bei vielen deiner Argumente stimme ich Dir zu, vor allem was den nachwachsenden Rohstoff Hanf angeht. Bei einem jedoch nicht.

      „Aber das wichtigste aller Probleme wird nicht einmal irgendwo angesprochen: Die ungezügelte Vermehrung des Menschen. Solange das nicht angegangen wird, ist Hopfen und Malz verloren.
      Angeblich ist das Leben ja so wertvoll…“

      Erstens bin ich der Meinung das jedes Leben tatsächlich wertvoll ist. Es gibt einen Spruch von Albert Schweizer, “ Ehrfurcht vor dem Leben“ ( zum googeln ) der mich diesbezüglich nachhaltig beeindruckt hat, auch ohne den vorhandenen Gottesbezug.
      Zweitens, klar haben wir ein Problem mit der rasanten Bevölkerungszunahme auf unserem Planeten, aber wie sollte denn eine wie auch immer geartete Bevölkerungssteuerung global gesehen funktionieren? Was sind denn die Maßstäbe zur Fortpflanzung? IQ von mindestens x? Schwänzchenlänge von mindestens x cm? Haarfarbe, Augenfarbe, Hautfarbe? Finanzieller Background? Erbkrankheiten? usw. usf. Und wer würde das alles überwachen? Und wer überwacht die Überwacher? Da sind wir ganz schnell bei Aldous Huxley`s “ Schöne neue Welt“.

      Bis es soweit ist, wird die Erdbevölkerung wohl weiterhin durch Kriege und die Folgen dezimiert werden. Ironie off.

      Auch was die Lebenserhaltenden Maßnahmen angeht bin ich skeptisch. Da ich der Menschheit alles erdenklich schlechte zutraue, wären wir dabei auch schnell beim Thema Euthanasie und wenn es nur um so triviale Sachen wie Erbschaften geht.

      Organspende? Teilweise stimme ich Dir zu. Ich selbst bin Organspender, möchte aber im Fall der Fälle selbst keine. Das Leben ist endlich und irgendwann ist jeder dran. Ich würde es verpflichtend machen: Jeder kann entscheiden, ob er Spender sein möchte, oder nicht, allerdings Organempfänger kann nur werden, wer auch Spender ist. Allerdings wären wir da schon wieder bei dem Thema, wer überwacht das alles mit Rechten Dingen zu geht? Kaum möglich!

      Fazit: Unser Planet wäre ohne die Spezies Mensch besser dran.

      Auch abgeschweift zum Schluss…

  2. Zu dem Propagandaeffekt kommt noch, dass Sommer war — im Sommer ist es einfacher, die Idee dass die Welt in 12 Jahren verbrennt zu verkaufen, als wenn die Leute zuerst das Eis von ihrem Fernseher kratzen müssen, bevor sie sich die Propaganda ansehen können…
    Die Umfragewerte für die Olivgrünen werden wahrscheinlich von November bis April wieder etwas absinken, dann aber rechtzeitig zu den Wahlen wieder steigen.

  3. Man sollte meinen, dass wir in einer aufgeklärten und informierten Gesellschaft leben. Aber dem ist absolut nicht so. Der Zirkus um Greta Thunfisch ist ja nur ein Auswuchs der massenhaften Verblödung großer Teile der Gesellschaft. In den 80er Jahren gingen hunderttausende gegen die Aufstellung von Mittelstreckenraketen auf die Straße, 1991 wurde der Kölner Karneval wegen des Irak-Krieges der USA abgesagt, aber schon 1999 wurde eine geradezu unerträgliche Kriegspropaganda wegen des Kosovo veranstaltet und die Grünen wurden vom Kriegstreiber „Joschka“ Fischer verdummt und verblödet und stimmten für den Krieg! 2001 genau das gleiche, als es gegen Afghanistan ging! Die Emotionalisierung wurde als wirksame Waffe gegen Kriegsgegner eingesetzt und heute machen die Politoffiziere der Bundeswehr, die fälschlicherweise „Jugendoffiziere“ genannt werden Kriegspropaganda in Schulen!

    1. Dass soetwas früher durchging kann man ja noch verstehen, das Internet mit seinen Möglichkeiten steckte noch in den Anfängen. Der heutige Grad der Verblödung ist allerdings erstaunlich. Jeder kann nahezu alles wissen, trotzdem sind die Meisten immer noch dumm wie Brot. Es lässt sich wirklich nur mit Nicht-Wissen-Wollen erklären. Widerlich!

  4. Hier gehts schlicht und einfach um Geld. Und zwar zig Milliarden pro Jahr. Die Leute wissens zwar noch nicht, aber die CO2-„Steuer“ ist Harz4, Version 2.0 und zwar umfassend. Ein Verarmungsprogramm, aber diesmal für alle. Die >90% unten werden von Jahr zu Jahr immer ärmer und die <10% oben um denselben Faktor immer reicher.
    Die können jetzt jedes Jahr sagen "Oh sapperlott, das Klima ist ja immer noch nicht gerettet, da müssen wir noch ein bißchen drauflegen." Ein perpetuierender Selbstläufer.
    Und die Leute applaudieren noch dazu.
    Langsam wirds unheimlich in dem Land hier.

    1. So unheimlich ist das gar nicht.
      Die Regierung braucht das Geld nicht für die Klimarettung, sondern um die 2%-Zusage von Frau Krampf-Knarrenbauer an die NATO (Nord-Atlantische Terror-Organisation) zu erfüllen.
      Beim Soli hatte es ja damals auch nix mit Ost-Deutschland zu tun, sondern mit der Finanzierung des Afghanistan-Einsatzes.

  5. Geballte Grüne Umweltkompetenz
    Baerbock
    – Jede Batterie hat zwei Polen mit Elektrohoden: Kathole und Synode.
    – Und da gibt es jetzt die ersten Batterien, die auf Kobolte verzichten können.
    – In Deutschland emittiert jeder Bürger 9 Gigatonnen CO2.
    – Das Stromnetz fungiert als Speicher, dass ist alles ausgerechnet!
    Ötzdemir:
    – Der Stromverbrauch im Spitzenlastbereich beträgt etwa 80GigaByte.
    Hofreiter:
    – Die kluge Methode wäre, wir machen Sonne und Wind als Grundlast.

  6. Alles richtig Herr Röper; aber hierzulande würden Sie mit Ihren Einlassungen zum „Anti-Greta-Mob“ gezählt. Das ist jetzt eine neue Bezeichnung für alle, die der kleinen Schwedin partout nicht folgen wollen oder gar wagen an Ihren Worten zu zweifeln. Das ganze hat schon was Quasi-Religiöses. Da wird in einer Gesellschaft, die seit Jahren säkularer zu werden scheint plötzlich der Begriff „Klimaleugner“ verwendet. Das erinnert doch nicht zufällig an den „Gottesleugner“. Oder es wird mit dem Exodus gedroht. Wie schön, dass mit den CO 2 Zertifikaten dann auch gleich ein neuer Ablasshandel angeboten wird. Was mir wirklich Sorgen macht, wie autoritär; ja geradezu diktatorisch diese Klimaschützer ihre Weltanschauung der gesamten Menschheit überstülpen wollen. Da frage ich mich als neuzeitlicher Klima-Ketzer worauf ich mich denn gefasst machen darf? Eine neue Inquisition vielleicht die das Ende des vernunftgeleiteten Denkens und der Selbstbestimmung einläutet?

    1. eine schwedische Kirche in Malmö hat das autistische Gretchen bereits Ende letzten Jahres auf Twitter zur Nachfolgerin von Jesus ernannt….

      A propos Mob: ich bilde mir ein, daß ich mittlerweile sehr gut nachvollzioehen kann, wie man sich Ende der 30er Jahre als Jude in Deutschland gefühlt hat. Für mich exakt dasselbe Phänomen, nur eben in der linken Geschmacksrichtung.

  7. Es geht beim Thema „Klimawandel“ überhaupt nicht um das Klima. Ich habe bisher nicht tief gegraben, aber ich habe mindestens zwei simple logische Argumente, daß es bei dem Wahnsinn, der hier abgeht nicht um negative Auswirkungen des Klimas gehen kann.
    1) stehen wir derzeit so nah an einem Atomkrieg, wie niemals zuvor ; wir können morgen ( und das meine ich wörtlich!) bereits den globalen nuklearen Winter haben (erläutern tue ich das hier aus Platzgründen nicht – wer ein paar Fakten will, ich liefere gerne) –
    Die Klimaalarmisten wollen angeblich den Planeten retten (die Menschheit scheint ihnen weniger wichtig); wenn sie das wirklich wollten, dann würden sie den „Klimawandel“ ganz schnell links liegen lassen und in Deutschland konzentriert Ramstein und Büchel attackieren (zwei US-Basen, mit den neuesten Versionen von US-Nuklearwaffen, die uns allen eine fette Zielscheibe für die Russen auf die Brust malen!! Tut keine S**, die Friedensbewegung in Deutschland ist tot!

    2) Der Klimawahn ist ausschließlich ein Phänomen in westlichen Ländern(sprich US-dominiert); in China z.B. sind Demonstrationen diesbezüglich verboten. Alle 500 Mio Europäer könnten heute auf der Stelle tot umfallen; es gäbe kurzzeitig eine Delle beim globalen CO2 Ausstoß, und dann ginge es munter weiter, steil nach oben (wg Asien, vor allem China und auch Afrika – dort wg der grenzenlosen Vermehrung und deren Folgen) . Unterm Strich ist es absurd „CO2 zu sparen“ – und dabei unsere wirtschaftliche Lebensgrundlage zu ruinieren, wenn die großen Verursacher überhaupt nicht mitmachen. Das sagt aber keiner der Klimafanatiker, never ever. Keiner greift jemals China oder die Afrikaner an(die Feuer kürzlich in Zentralafrika waren viel größer(Satellitendaten!) als bei den bösen, bösen Nazi-Brasilianern.
    Selbiges Argument wie oben: wenn der Planet oder die Menschheit wirklich ne Rolle spielen würde(auch beim Gretchen(!)), dann würde man logischerweise das Problem da angehen, wo es die größte Wirkung hätte. Interessiert wieder keine S**.
    Ergo kann es auch hier nicht ums Klima und seine Auswirkungen auf den Planeten gehen.

    Simple Schlußfolgerung: es muß um ganz was anders gehen. Ich weiß nicht was das „Andere“ ist; darüber können andere spekulieren.

    1. Es geht um 2 Sachen: Zum einen natürlich Geld (CO2-Steuer usw.), zum Anderen die Abschaffung der Bewegungsfreiheit.

      Eine direkte Abschaffung der Bewegungsfreiheit würden die Wahlschafe nicht tolerieren, also muss es halt auf Umwegen gemacht werden: Zuerst wegen CO2 Flüge verbieten, dann die Benzin- und Autopreise so weit hochschrauben, dass nur noch superreiche sich das leisten können, Bahnverkehr einschränken (wieder wegen CO2 oder einfach wegen nicht vorhandener Infrastruktur) — und schon sind die meisten Leute auf einen Umkreis von ca. 50km beschränkt, ohne dass offiziell die Bewegungsfreiheit abgeschafft werden musste.

      Dann noch das Internet verbieten, und sie haben wieder was sie wollten: Keiner kann mehr nachprüfen, was die gekauften Medien über etwas berichten, das am anderen Ende der Welt passiert. Überlaufen nach Russland oder China praktisch unmöglich, wenn der Überläufer nicht gerade Fahrradprofi ist.

  8. Man muss sehr genau differenzieren:
    1. Der menschengemachte Klimawandel i s t eine reale Bedrohung, die seit über vierzig Jahren bekannt ist und immer größer wird, weil nicht wirklich etwas dagegen unternommen wird. Wer das noch leugnet, hat den Boden der Logik verlassen, sehr schön erklärt hier: https://www.heise.de/tp/features/Klimawandel-Gab-es-schon-immer-4492900.html und in zwei weiteren Artikeln vom selben Autor.

    2. Es gibt eine Reihe weiterer Probleme von ähnlicher Größenordnung, z.B. den drohenden Atomkrieg, das nicht-nur-klimabedingte Artensterben, die Plastikvermüllung des ganzen Planeten, die Massentierhaltung und die daraus folgende Umweltvergiftung (wie im Artikel ja auch angesprochen), die weltweiten Fluchtbewegungen aufgrund von Kriegen und wirtschaftlicher Ausbeutung, ca. 400 Kernkraftwerke = Zeitbomben, von denen jederzeit eine Katastrophe ausgelöst werden kann – dass die beiden bisherigen keine Millionenstadt betroffen haben, war nur Glück, … wir sitzen auf etlichen Pulverfässern, nicht nur auf einem.
    Der Unterschied ist, das ein Thema hochgepusht wird und andere totgeschwiegen werden.
    4. Die Analysen und Forderungen der Fridaysforfuture (unterstützt von vielen Wissenschaftlern) sind völlig korrekt, wenn auch – natürlich – nicht vollständig (https://fridaysforfuture.de/forderungen/). Die drei Maßnahmen sind ein ersten schneller Schritt, der noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann. Die Steuer soll sozialverträglich sein, der beste Weg dazu ist eine komplette Rückverteilung an die Bevölkerung mit einem gleichen Betrag für jeden, wie auch mehrere Studien empfehlen (https://www.riffreporter.de/klimasocial/schrader-co2-preis-gutachten/). Die Rückverteilung passt etlichen nicht in den Kram, weil sie so einfach und gerecht und schnell umzusetzen ist, deshalb wird sie auch totgeschwiegen, auch die Umweltministerin hat sich dafür eingesetzt, Berichte darüber sind kaum zu finden.
    Weitere Maßnahmen müssen schnell folgen, z.B. der Ausbau und die Verbilligung des öffentlichen Verkehrs, damit es auch Alternativen zum Auto gibt.
    5. Die Beschreibung der Grünen im Artikel teile ich komplett, sie sind sicher kein Teil der Lösung. Auch das E-Auto ist nicht d i e Lösung, wie auch schon in anderen Kommentaren schön beschrieben wurde. Die Hanfidee ist auch ein Beispiel für die Unterdrückung sinnvoller Alternativen.
    6. Meine Meinung zum Gretahype: Die Bewegung kommt von unten, die Fakten sind klar und nicht mehr zu unterdrücken. Die Medien sind auf den Zug aufgesprungen, um ihn in ihre Richtung zu lenken, von den wirklichen Lösungen abzulenken und Greta so hochzujubeln, dass sie nur abstürzen kann. Es gibt keine Großindustrie, die hinter der Energiewende steht, aber es gibt sehr wohl eine Vielzahl von Großkonzernen, die vom CO2-Ausstoß profitieren: Kohle-, Öl-, Automobil-, Waffen-, Agrarindustrie wollen gerne so weitermachen und weiterverdienen und haben riesige PR-Budgets.

    1. 1. Der „menschengemachte“ Klimawandel durch CO2 widerspricht physikalischen Gesetzen und außerdem haben die Herren „Klimaforscher“ ja nicht mal eine Idee wo die Energie für das Klima herkommt. Es wird angenommen, dass NUR die Wärmestrahlung der Sonne und eventuelle Restwärme aus dem Erdinneren das Klima antreibt. Das funktioniert z.B. dann nicht mehr, wenn man versucht das Modell auf z.B. Jupiter, Mars oder Uranus zu übertragen.
      Physik Grundstufe: Wärme bewegt sich immer von warm nach kalt. Der Maximalgehalt an Kohlensäure im Wasser ist temperaturabhängig.
      Frage1: Wie kann eine Atmosphäre, die kälter ist als der Boden den Boden heizen?
      Frage2: Wenn der größte CO2 Speicher auf dem Planeten (Ozean) temperaturabhängig ist, also je wärmer das Wasser, desto geringer die Speicherkapazität, was passiert, wenn es wärmer wird mit dem CO2 das im Ozean (3/4 der Erdoberfläche) gespeichert ist?
      2. davon soll der Klimahype ja ablenken
      4. unterstützt von Klimalobbyisten. Es gibt auch echte Klimaforscher, die werden totgeschwiegen, diffamiert oder die schweigen aus Angst. Die Forderungen sind Schwachsinn wegen 1.
      5. korrekt!
      6. kommt von unten? So wie die Rothschild Yacht, auf der die Promitochter über den Teich geschippert ist? Übrigens …. 2/3 der Weltwirtschaft sind in der Hand von etwa einem Dutzend Familien …. denen ist egal ob die mit Technologien auf Öl-basis oder mit grün angemalten Technologien Geld verdienen. Diese Umstrukturierung auf „Öko“ und später, wenn raus kommt, dass das Mist war wieder zurück, bringt mehr Geld als den Status Quo aufrecht zu erhalten.

      1. 1. lies bitte die 3 Artikel von Timm Herbst, deine Argumente sind längst überholt.
        2. Wir als Gesellschaft müssen uns um alle Probleme kümmern, auch um den Klimawandel. Ich stimme dir zu, dass der Hype auch zur Ablenkung dient.
        4. und 6. Wer soll die „Klimalobbyisten“ (99 % aller seriösen Wissenschaftler weltweit!) bezahlen? Wozu? Eine derart große Verschwörung ist unglaubwürdig. Die Profiteure des „Weiter so“ habe ich dir aufgezählt, dazu gehören auch die meisten Medienkonzerne.
        Deine Rechnung stimmt nicht, mit der „alten“ Technologie ist sehr viel mehr zu verdienen als mit der „neuen“.

  9. Es ist genau das Messen mit zwei Maß, wie es auch hier von Herr Röper angeprangert wurde, was den ganzen Hype entlarvt – wenn man nicht durch Politik und Medien am geistigen Gängelband geführt wird. Die Beispiele sind Massen:

    (Die Liste liest sich so:
    zuerst die Parole der Politik in Anführungszeichen, dann nach Gedankenstrich, die Realität und die reale Situation oder Maßnahmen)

    – „Klimaschutz“ – aber Erhöhung der „Verteidigungs“-Ausgaben, mehr Rüstung, mehr „Verantwortung tragen“, sprich: mehr militärisches Engagement, mehr Kriegshandlungen weltweit
    – „Klimaschutz“ – aber Ausbau der Autobahnen
    – „Klimaschutz“ – aber Schaffung neuer Ruheplätze für LKW-Fahrer, um noch mehr LKW-Verkehr zu ermöglichen
    – „Klimaschutz“ – aber Dienstwagenprivileg in Deutschland
    – „Klimaschutz“ – aber steuerliche Diesel-Verkaufsförderung an der Zapfsäule
    – „Klimaschutz“ – aber die KfZ-Steuer an völlig falschen Kriterien fest machen
    – „Klimaschutz“ – aber die Bahn an die Wand fahren, immer unattraktiver machen, immer mehr Strecken stilllegen, …
    – „Klimaschutz“ – aber den Flugverkehr auf den unterschiedlichsten Wegen subventionieren; ein Hammer etwa die indirekte Subventionierung über den Weltpostverein, siehe https://www.nachdenkseiten.de/?p=55264 , wer kommt denn auf so etwas?
    – „Klimaschutz“ – aber durch „Frei“-Handels-Abkommen der Zunahme des globalen Transports Tür und Tor öffnen
    – „Klimaschutz“ – aber Werbung für Fernreisen zulassen (Fernreisen sind ja genauso schädlich wie Tabakrauchen, warum keine Bilder von Kindern mit aufgequollenen Hunger-Bäuchen auf die Flieger anbringen?)
    – „Klimaschutz“ – aber Massenimmigration zulassen und fördern, also Bevölkerungswachstum in einem Land erzwingen, in dem jeder Immigrant 10- oder gar 100mal so viele Ressourcen verbraucht wie er in seinem Herkunftsland je konnte
    – „Klimaschutz“ – aber durch immer weitere technische Entwicklungen immer weitere Ressourcen benötigen (jetzt zB Lithium, war früher ein Ladenhüter), und damit immer mehr Land vernichten, immer mehr Giftstoffe aus der Erde hohlen, immer mehr unnützes Zeug herstellen, das nach einem halben Jahr aus der Mode oder schlicht Müll ist, wie zB bald diese dämlichen E-Skooter, die nichts als Modernität und „Fortschritte in der E-Mobilität“ vorgaukeln sollen, Kinderspielzeug zur angeblichen Rettung der Welt
    – „Klimaschutz“ – aber immer mehr Lieferverkehr in die Städte holen, zB durch die unreglementierte Internet-Warenverkehr, durch die „Amazonisierung“ unserer Städte (dh: Verkommen der Innenstädte, Kleingewerbe und Handel zerstört, dafür ein unglaubliches Lieferverkehrsaufkommen in jeden Stadtteil, in jeden Wohnbezirk, in jede Spielstraße, …, als Tüpfelchen auf das i dazu noch Lieferdienste für Essen und Trinken, … der helle Wahn, der da läuft, scheint aber keinem wirklich aufzufallen
    – „Klimaschutz“ – durch Verbot von Plastik-Strohhalmen, während zB in der Landwirtschaft die Verwendung von Plastik immer mehr wird um die Kundenwünsche wie Spargel im März, oder Erdbeeren im November, etc, zu befriedigen, oder anders gesagt: wegen dem Verbot von Plastikstrohhalmen wird die Herstellung, und damit auch der Verbrauch und die Entsorgung von Plastik gewiss nicht nennenswert abnehmen, bzw. könne wir von immer weitern jährlichen Steigerungen ausgehen, wie in jedem anderen ressourcenfressenden Wirtschaftszweig auch
    – ….

    So geht es unendlich weiter.

    Aber was macht man tatsächlich
    – „Klimaschutz“ – indem man den Bürgern noch mehr Steuern abknöpft

    Oder anders gesagt: Arme Leute können ja frieren für den „Klimaschutz“. Andere Menschen können sich kein Einkommen mehr verschaffen, weil Pendeln zu teuer wird. „Klimaschutz“ auf den Schultern der Armen – während sich an der Situation nichts nennenswert ändert – und die Reichen weiter gemütlich immer reicher werden können.

    Ja, so rettet man ganz gewiss das Klima.

    Die Diskrepanz zwischen der Realität direkt vor unserer Nase – und der völlig ignoranten „Klimaretter“-Bewegung, die völlig unfähig ist, die tatsächliche Situation zu analysieren, ist maximal bedenklich.

    Unter Strich wird nichts weiter herauskommen, als dass CO2 beim Verbraucher eingespart werden müsste (ohne dass das CO2-Verschleuderungssystem der Industrie angetastet werden würde, oder ein echter struktureller Wandel stattfinden würde), und Erhalt des Lebensstandard (was die Mehrheit der Wähler will) und CO2-Einsparung (was die Mehrheit der Lautstarken und Hysterischen will) zusammen nur politisch erreicht und durchgesetzt werden kann, indem man die „neue, sichere, sauber, zukunftsträchtige, nachhaltige, umweltfreundliche, ressourcensparende“ Kernkraft des Bill Gates und seiner Milliardärsfreunde einsetzt. Damit die mit weiteren Milliarden noch mehr schädliche Stiftungen (wie zB zur Abschaffung des Bargeld) in die Welt setzten können.

    Merkel hat schon vorgebaut, indem sie von der Technik, die ja alles richten könne, munkelte (bzw. merkelte).

    Wir erleben von Monat zu Monat immer neue Exzesse der Leuteverblödung durch gesteuerte und manipulierte Hypes. Bin mal gespannt, wie das noch steigerungsfähig ist.

    Wenn die neoliberalen NATO-Grünen (mit so Leuten wie dem Transatlanitker und Wendehals Cem Özdemir oder der „Säulenheiligen“ Eckhardt-Göring) auch im Bund an der Macht sind, wird das ja auch noch immer weiter getrieben werden. Es müssen ja immer neue Höhen der Verblödung erreicht werden. Mit dem Streiken für die eigene höhere Besteuerung (welches Geld dann wieder in die Rüstung und andere neoliberale Maßnahmen gesteckt werden kann) ist es doch noch nicht getan. Wie kann man das noch toppen? Wir werden es erleben.

    1. Der Generalfehler dabei ist aber immer noch: Das CO2 ist an nichts schuld. Da es nie die Ursache ist u/o war, sondern stets das Resultat von Klimaänderungen.

      Anfang der 2000er Jahre schrieb man, dass es in einer Mrd. Jahre kein freies CO2 mehr geben wird und somit kein Leben mehr auf der Erde.
      Und das stimmt, denn O2 und CO2 sind die Gase, die das Leben benötigt. Ohne diese beiden Gase existiert nur noch der Tod.

      Das was heute abgeht geht gegen jedes Leben auf unserer Erde.

      1. Deine Behauptungen sind nachweislich falsch, bitte die 3 Artikel zum Klimawandel von Timm Herbst lesen:
        https://www.heise.de/tp/autoren/?autor=Timm%20Herbst

        „Mittlerweile werden falsche Tatsachenbehauptungen geschützt, indem sie als Meinungen deklariert werden, was dazu führt, dass Wahres und Falsches gleichberechtigt ist, denn man wird ja wohl noch anderer Meinung sein dürfen.“
        https://diefreiheitsliebe.de/politik/der-klimaschwindel/

        So diskreditieren sich die alternativen Medien selbst.

        1. Ein Maschinenbauer lässt sich über geologische Sachverhalte aus!
          Sehr „glaubwürdig“ für mich als Geowissenschaftler.

          Bei dieser ganzen Debatte müssen geologische Zeiträume betrachtet werden in Verbindung mit den Stoffkreisläufen in der Natur. Das betrifft den Kohlenstoffkreislauf und den Wasser(stoff)kreislauf. Beides zusammen bestimmt über das Leben auf diesem Planeten.

          Nur zur Verdeutlichung: 11.000 Jahre sind geologisch gesehen so, wie eine Sekunde für uns Menschen. Also fasst zu vernachlässigen. Sicher auch hier macht es die Masse wieder.

          Solange wir Menschen der Natur genügend Raum lassen oder wieder zurück geben, so das Pflanzen das freigesetzte CO2 wieder binden können, wird es zu keinem Problem kommen. In geologischen Zeiträumen betrachtet wird es auch wieder zu einer Erneuerung der Kohle sowie von Erdgas und Erdöl kommen.
          Sicher, wenn wir alle Pflanzen zerstört haben, dann geht uns die Luft aus. Das Gleiche gilt für den Wasserkreislauf. Wenn alles Wasser so stark verschmutzt und vergiftet ist, gibt es für einen begrenzten Zeitraum kein Pflanzenwachstum mehr. Damit ist die Lebensgrundlage für Menschen und Tiere höherer Form entzogen. Lebewesen niederer Form wird es weiter geben und diese werden für eine Entgiftung sorgen. Das wird aber auch wieder geologische Zeiträume benötigen.

          Keine Maschine wird je diese beiden Kreisläufe vollständig ersetzen können.

          Sicher, wenn wir so weiter machen und das Problem global nicht einheitlich in den Griff bekommen, ist die Menschheit bald genauso Geschichte, wie die Dinosaurier es bereits sind. Das wird nur dann gelingen, wenn sich die Wertevorstellungen der Menschheit ändert. Der Kapitalismus in seiner derzeitigen Form ist dafür nicht geeignet. Soviel sollte heute bereits jedem klar sein.

          Die Natur wird sich auf jedem Fall wieder erholen und es wird weiterhin Leben auf diesem Planeten geben.

          Das Ganze ist und bleibt für mich eine Maschinerie von einer kleinen Gruppe von Menschen, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Schöne Grüße von Herrn Soros und Konsorten.

  10. Oder mal anders gesagt:

    Mit dem CO2 wurde (mit voller Absicht der Drahtzieher) der völlig falsche Buhmann auf das Schild gehoben. Wenn der Klimawandel vielleicht zu 30 (von mir aus auch 70)% menschengemacht wäre, so wäre der Anteil des CO2 an diesem menschgemachten Anteil vielleicht 10%. Es gibt die weiteren Aspekte wie Flächenversiegelung, Flächenkultivierung, Nebenwirkungen des Kunst- oder Gülledüngens, etc. Und so lange die Weltbevölkerung wächst lässt sich daran auch nichts umkehren.

    Aber das hat natürlich System. Die falsche Analyse führt zu falschen Schlüssen. Und das wissen auch sehr viele, auch oder sogar gerade in der Wissenschaft. Warum machen die trotzdem mit? Weil sie denken: besser es wird überhaupt etwas unternommen. Das ist aber falsches Denken. Aus falschen Schlüssen kann kein richtiges Handeln folgen. Und gut gemeint ist eben selten auch gut gemacht.

    Jedem der wirklich etwas verstehen will sei dies empfohlen:

    „Der Wissenschaftler und Fernsehmoderator Hoimar von Ditfurth erläutert in seiner zusammen mit Volker Arzt produzierten zweiteiligen TV-Dokumentation „Der Ast auf dem wir sitzen“ sehr anschaulich die Ursachen des menschgemachten Klimawandels und greift dabei zahlreiche Themen auf, die auch heute die Klimadebatte bestimmen (CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre, CO2-Ausstoß, CO2-Speicher, Regenwaldrodung). Die Dokumentation, die im Rahmen der ZDF-Reihe „Querschnitte“ ausgestrahlt wurde, finden Sie auch auf YouTube (Teil 1, Teil 2) .“

    Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=rtluPMxhdjk
    Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=TETCYuxRNC4

    von den Nachdenkseiten übernommen
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=55110

  11. https://www.t-online.de/wetter/klimawandel/klimawandel-treibhausgas-stickstofftrifluorid-macht-karriere-/64065698

    „Die rasante Zunahme seit den 90er Jahren hängt vor allem mit der verstärkten Verwendung des Gases bei der Produktion von Flachbildschirmen und von Solarzellen zusammen – die ja wiederum dank der Sonnenstromproduktion eigentlich das Klima schützen sollen. NF3 wird unter anderem zur Beseitigung von Siliziumrückständen benutzt. Während Klimaschutzskeptiker die menschliche Schuld an der Erderwärmung um schon rund 0,8 Grad seit den 1960er Jahren gerne bestreiten, ist NF3 der beste Beweis des Gegenteils. Denn es ist industriellen Ursprungs.“

    Diese Meldung der DPA stammt von 2013

    https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#textpart-3

    „Emissionen von Stickstofftrifluorid (NF3) sind derzeit noch sehr gering, es wird jedoch damit gerechnet, dass diese Substanz in der Halbleiter- und Solarzellenherstellung zunehmend Verwendung finden wird und in der Folge die Emissionen steigen werden.
    Ein Teil der Daten ist als vertraulich eingestuft …“

    „2017 waren die Schwefelhexafluorid (SF6)-Emissionen 34 % niedriger als die des Jahres 1995. Die Emissionen waren bis 1995 angestiegen und sanken mit kleinen Ausreißern bis ca. 2009. In den letzten Jahren steigen die Emissionen jedoch leicht, auch in Zukunft wird mit einer Fortsetzung dieses Trends gerechnet.“

    Warum wird der Anstieg sich fortsetzen?

    „„Wenn man die gemeldeten SF6-Mengen zusammenrechnet, kommt man allenfalls auf 30 Prozent der Emissionen, die es alles in allem geben muss.“
    Der Physiker glaubt, dass weit mehr Schwefelhexafluorid aus elektrischen Anlagen entweicht als bisher gedacht. Und dass China beim Ausbau seines Energiesystems starken Gebrauch von dem Schutzgas macht. “

    https://www.deutschlandfunk.de/schwefelhexafluorid-supertreibhausgas-mit.676.de.html?dram:article_id=28617

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gasisolierte_Schaltanlage

    Die Seite des Umweltamtes macht Aussagen bis 2017 wenn ich das richtig deute. Also werden zumindest bis 2017 ein Teil der Daten geheim gehalten.
    Warum?
    Ich denke Klimaschutz geht uns alle an.

    Sind die Daten nach dieser Anfrage von 2016 plötzlich geheim?

    Neuer Emissionsanstieg bei Super-Klimagasen Schwefelhexafluorid und Stickstofftrifluorid

    http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/092/1809227.pdf

    1. Der Artikel von t-online widerspricht sich selbst, denn an anderer Stelle steht, dass CO2 86 % der klimaschädlichen Emissionen ausmacht. Das passt zu der Tabelle des Umweltbundesamtes, in der der Anteil seit 1990 zwischen 84 und 88 % einigermaßen konstant bleibt. NF3 und SF6 haben trotz ihrer vielfachen Schädlichkeit einen verschwindend geringen Anteil.

      Es bleibt dabei: CO2 ist das Hauptproblem.

      1. CO2 war und ist nicht das Problem.
        Denn CO2 hinkt den Klimaänderungen 600 bis 800 Jahre hinterher.
        Durch das Mehr an CO2 in der Atmosphäre wird die Erde grüner und die Ernteerträge steigen.

        Wieso finden die Klimaänderungen im gesamten Sonnensystem statt?

        Ist es überhaupt wärmer geworden? Ja, weil Massen an Messstationen auf dem Land ignoriert werden und die Stationen in den Städten verstärkt zur Messung herangezogen werden.
        Da in den Städten das Klima 2 bis 4°C wärmer ist, wird uns eine Klimaerwärmung vorgegaukelt.
        In Wahrheit hat das Erdklima sich seit 2008 wieder abgekühlt. Wie auch im gesamten Sonnensystem.
        Die Meere treten nicht über die Ufer. Der Kölner Dom ist immer noch nicht unter Wasser, die Niederlanden auch nicht. Die Arktis ist im Sommer immer noch nicht eisfrei. Sollte sie aber seit 2015 sein, wie diese „Klimamodelle“ zeigen. Inseln versinken immer noch nicht im Meer. Außer halt durch die Plattentektonik.
        Lasst doch endlich mal das arme CO2 in Ruhe. Ohne CO2 gibt es kein Leben auf der Erde.

        Es wird nur Angst geschürt, ohne Fakten.

        Wir haben Probleme. Massive Probleme, aber nicht mit dem Erdklima.

        1. Zitat: „Lasst doch endlich mal das arme CO2 in Ruhe. Ohne CO2 gibt es kein Leben auf der Erde.“

          Durch das angeprangerte Mehr an CO2 hat sich eine Fläche so groß wie die USA begrühnt, was sicher nicht im Interesse der Lebensmittelindustrie ist. 😉

            1. Das dämlich hätte ich nicht auf mich bezogen. 😉

              Wenn alles einfach so wächst und sprießt, braucht man keine genmanipulierten patentierten Lebensmittel mehr und die chemische Industrie verliert auch, wenn sie ihre Gifte und Kunstdünger nicht mehr los wird. Und was werden die Agrarkonzerne davon halten, wenn kleine Bauern auf ihren kargen Feldern plötzlich genügend anbauen können? Nee nee, das geht schon mal gar nicht. 😉

  12. Deutschland ist am weltweiten CO2-Ausstoß zu 2,3% beteiligt.
    Mit der neuen Klimasteuer vielleicht nur noch mit 2%. Da lacht die Welt.

    Anderes Beispiel von Verdummung der Bevölkerung: Deutschland rühmt sich beim Müllrecycling, weil wir angeblich zu 45% wiederverwerten – ein Spitzenwert, wenn er denn stimmen würde. Tatsächlich werden in Deutschland nur 10 bis 15 Prozent recycelt, der Rest wird VERBRANNT oder mit Schiffen in die 3. Welt verschoben (hoffentlich kommt die Ladung dort auch an und wird unterwegs nicht „versehentlich“ „verloren“. Die 45% sind eine Lüge. Hat auch schon die zuständige Umweltministerin Schulze eingestanden.

    1. Die 2,3 % klingen viel.
      Aber die 2,3% sind von 3,5% des menschengemachten CO2 Ausstoßes.
      96,5% kommt von der Erde selbst. Hauptsächlich aus den Ozeanen, dem größten CO2 Speicher des Planten Erde. Der REst sind Vulkane, Pflanzen und Tiere.
      Pro Mensch entstehen im Jahr mehr CO2 Gase, als von einem PKW. Bei 7,5 Mrd Menschen (Tendenz explosionsartige Steigerung) kommt eine Menge CO2 zusammen.

      Wir haben viel zu wenig CO2 in der Atmosphäre. Die Pflanzen sagen danke und wachsen und gedeihen.
      Wer dagegen vorgeht, vergreift sich am Leben.
      Trost ist, dass der Mensch sich mal wieder überschätzt und begreifen muss, dass er daran nichts ändern wird.
      Zum Glück.

  13. Am Ende ist es doch so, dass das Pentagon und damit die us-Armee, der Hauptverbraucher von Öl ist. Neulich las ich, dass die alleine jeden Tag im Schnitt 51 Mio Liter (320.000 Barrel) Öl verbrauchen.
    Solange man da nicht eingreift, braucht mir keiner ‚was von Greta erzählen.

  14. ww.misereor.de/fileadmin/publikationen/studie-rohstoffe-fuer-die-energiewende.pdf

    Ich stelle einmal dieses Dokument ein, weil ich nur noch angenervt bin wie die Öko Glückseligkeit auf Kosten Anderer träumt.

    „Bewohner des Dorfes Morocha demonstrieren in Perus Hauptstadt Lima gegen ihre geplante Umsiedlung durch das Bergbauunternehmen Chinalco.“
    So lautet eine Bildunterschrift. Eine Andere
    „Kinder nutzen im südafrikanischen eMalahleni Minen als Spielplatz und sind so den Umweltgiften direkt ausgesetzt.“

    Und genau solche Dinge werden schön verschwiegen. Wir haben selbst keine Rohstoffe, müssen uns also am Elend der Anderen bedienen damit wir „Öko Lächeln“ vorzeigen können.
    Der Bericht stammt von einer Hilfsorganisation die unter Anderem die Folgen des Ökowahns lindern.
    Umweltschutz ist wichtig denn damit schützen wir das Klima gleich mit aber die derzeitige Perversion geht absolut nicht! Da wird geredet das die Industrienationen viel leichter die Kosten und die Umstellung hinbekommen, aber in der Realität nur um den Preis des verstärkten Elends der Anderen.

    https://www.insm.de/fileadmin/insm-dms/text/soziale-marktwirtschaft/eeg/INSM_Gutachten_Energiewende.pdf

    Dieses Dokument bringt einmal Zahlen mit und da INSM eher unternehmensfreundlich ist dürften inzwischen noch weitere Kosten hinzukommen.
    Und wer hat das größte Abschreibungspotenzial aller Stromerzeuger in Deutschland?
    Es ist der schwedische Staatskonzern vattenfall. Und das erklärt auch warum Greta gefühlt täglich neue Forderungen an Deutschland stellt. Mit Bergbau macht man kein Geld, das letzte neue Kohlekraftwerk ist noch keine 5 Jahe alt, Die Atomkraftwerke bringen wegen der Laufzeitverlängerungen Entschädigungen ein, der Rückbau kostet ein Bruchteil der wahren Kosten und wenn Greta jetzt den früheren Kohleausstieg fordert werden neue Kosten für uns entstehen.
    Ja das nennt sich aber nicht Klimaschutz sondern Verlustminimierung.
    Denn die Gewinnsicherung bei erneuerbaren Energien ist ja schon gesichert.

    https://umweltfairaendern.de/2014/04/vattenfalls-kohlekraftwerk-moorburg-neue-pannen-oder-warum-vattenfall-evt-die-inbetriebnahme-absichtlich-verzoegert/

    „Nun könnte man also spekulieren, dass es für Vattenfall billiger kommt, immer neue Mängel festzustellen und diese reparieren zu lassen. Steuervorteile? Abschreibungen? Verbunden mit der Hoffnung, dass der spätere Start des überflüssigen Kraftwerks dann unter besseren Preisbedingungen möglich ist? Erfahrungen damit dürfte Vattenfall in jedem Fall haben. Als 2007 gleichzeitig die Atommeiler Brunsbüttel und Krümmel nach einer Pannenserie bis zur endgültigen Abschaltung nach Fukushima vom Netz gingen und jahrelang repariert wurden, schaffte es das Unternehmen trotz des erheblichen Ausfalls der Stromerzeugung, seine Gewinne weiter zu steigern. Selbst im Stromhandel legte das Unternehmen trotz der nicht zur Verfügung stehen AKWs zu.

    Sachdienliche Hinweise zu steuerlichen und anderen Gründen, warum Vattenfall die Inbetriebnahme von Moorburg quasi absichtlich verzögert, werden gern entgegen genommen!“

    https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20181129_schwarzbuch-vattenfall-leaks.pdf

    „Am 29. Oktober 2014 präsentierte der deutsche VattenfallManager Stefan Dohler dem Vorstand den Stand der Planung für das Projekt ODIN – der nordische Kriegs- und Totengott diente als Namensgeber für die interne Bezeichnung der geplanten Trennung vom schmutzigen Braunkohlegeschäft.
    In der Vorlage für die Vorstandssitzung wurde das Vorgehen beschrieben, um den Deal möglichst reibungslos abzuwickeln.

    Dazu gehörte nach Einschätzung des Vattenfall-Managements auch der Umgang mit dem Risiko, dass Vattenfall mit dem Verkauf nicht alle Umweltund Rekultivierungsverpflichtungen hinter sich lassen kann.

    Denn, so hieß es in der Vorlage, das deutsche Bergbaurecht erlaube den Behörden, Sicherheiten von einem Eigentümer zu verlangen, wenn Zweifel bestehen, ob die zukünftigen Verbindlichkeiten ausreichend gedeckt sind. Zwar sichere Vattenfall die Verbindlichkeiten durch das Unternehmen bislang selbst ab.
    „In dem Moment, in dem Vattenfall die Absicht zum Verkauf ankündigt, kann dies jedoch die Behörden veranlassen, die Verbriefung unserer zukünftigen Verbindlichkeiten zu verlangen“,
    heißt es in der Vorstandsvorlage. So könne etwa eine Bankgarantie angeordnet werden. Vattenfall werde dieses Risiko im Rahmen des Verkaufsprozesses sorgfältig managen müssen, „indem das
    frühzeitige Engagement der Bundesländer und die richtige Ankündigung über die Zukunft der Braunkohle sicher-gestellt werden“.
    Bislang ist Vattenfall dieses Risikomanagement mit Erfolg gelungen.

    Weder die verantwortlichen Landespolitiker noch die zuständigen Bergämter machten dem schwedischen Staatskonzern einen Strich durch die zum Verkauf angestellte Rechnung.

    Sie verzichteten ganz im Sinne des Vattenfall-Vorstands darauf, die rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Risiken abzuwenden, welche die öffentlichen Kassen und damit am Ende den Steuerzahler belasten könnten.“

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