Der Griff der Großkonzerne nach der Weltherrschaft

Es gibt sehr alarmierende Nachrichten, über die die Medien überhaupt nicht berichten. Die Großkonzerne greifen nach der Macht und wollen die UNO entmachten. Und die UNO spielt mit.

Ein Leser hat mir einen Artikel geschickt, der so abstrus war, dass ich es erst nicht glauben konnte. Aber bei der Recherche habe ich festgestellt, dass alles so ist, wie es der Autor beschrieben hat: Die Vertretung der 100 größten weltweiten Konzerne, das Wirtschaftsforum in Davos, hat dazu eine Absichtserklärung mit der UNO beschlossen. Der Inhalt ist mehr als besorgniserregend.

Da ich dem, was der Autor dazu geschrieben hat, nichts hinzuzufügen habe, will ich mich nicht mit fremden Federn schmücken und veröffentliche seinen Artikel hier mit seiner freundlichen Genehmigung.

Beginn des Artikels:

Der Griff der Großkonzerne nach der Weltherrschaft

Das Weltwirtschaftsforum und die Vereinten Nationen (UN) haben ein Memorandum of Understanding zur Intensivierung ihrer Zusammenarbeit unterzeichnet. Es ist der UN erkennbar peinlich – aus gutem Grund. Es ist ein weiterer Schritt der Selbstentmachtung der UN und ein weiterer Meilenstein für den Club der Multis auf dem Weg zu seinem erklärten Ziel – der Weltherrschaft. Zu starker Tobak? Lesen Sie selbst, was das Weltwirtschaftsforum zu dem Thema schreibt.

Um die jüngste Kooperationserklärung zwischen dem Weltwirtschaftsforum und den Vereinten Nationen einordnen zu können, muss man 10 Jahre zurückgehen, ins Jahr 2009. Damals hat eine „Global Redesign Initiative“ (GRI) des Weltwirtschaftsforums nach 18 Monaten Arbeit vieler Arbeits- und Beratergruppen einen Bericht veröffentlicht, wie sie sich die künftige Weltregierung (Global Governance) vorstellt.

Das Weltwirtschaftsforum ist eine Lobby der 1000 größten multinationalen Konzerne, die sich „DIE internationale Organsiation für öffentlich-private Kooperation“ nennt. Das Forum zieht nach eigener Darstellung „die wichtigsten politischen Wirtschafs- und sonstigen Führer der Gesellschaft hinzu, um globale, regionale und Branchen-Agenden zu bestimmen“. Die Richtung geben die 100 größten und einflussreichsten vor, die das meiste Geld beisteuern. In allen wichtigen Ländern hat das Forum in den größten Städten „Hubs“, in denen die „Global Shapers“ miteinander vernetzt werden. Das sind vom Forum ausgesuchte, einflussreiche oder aufstrebende Menschen aus Unternehmen, Kulturszene und Bürgerbewegungen. Die jährlichen Treffen des Forums in Davos, bei denen das Who is Who der internationalen Regierungschefs den Konzernmächtigen ihre Aufwartung macht, ist also nur die Spitze eines Eisbergs an Einflussnahme.

Der GRI-Abschlussbericht hörte auf den Namen „Everybody‘s Business: Strengthening International Cooperation in a More Interdependent World“ und war 600 Seiten… (Zum Weiterlesen hier klicken)

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

3 Gedanken zu „Der Griff der Großkonzerne nach der Weltherrschaft“

  1. Ich hatte vergleichbare Anmerkungen schon auf der alten Seite gemacht.
    Die „Verschwörungstheorie“ von der Weltherrschaft ist schon lange einer Theorie entsprungen. Auch und gerade was das Wirken von UN Organisationen angeht. Das Mittel ist auch hier der Geldtopf.
    Jedes Jahr lesen wir welch gigantischen Geldflüsse über die UN gehen, aber für was wird das verbraten? Für Personal, Gesprächskreise, Tagungen usw. Echte Fortschritte gibt es nicht. Die Weltgemeinschaft schlittert von einer Katastrophe in die Nächste. Kriege, Hunger und Elend. Schaut man hinter die Kulissen trifft man auf die üblichen Ursachen

    Geheimdienste, Ressourcen Plünderung, Waffenhandel, Vertreibung, Korruption und NGO’s der Mächtigen.

    Die Einflussnahme von Firmen und reichen Privatpersonen verschleiert man mit wohlklingenden Bezeichnungen. Stiftungen/Fördervereine oder Philanthrop klingen eben besser als Erpresser, Steuervermeider, Kriegstreiber oder Demokratiezerstörer.
    Hat sich noch keiner gefragt warum der kleine Mann seine bescheidenden Spenden kleinlich mit Quittungen belegen muss, Parteien, Firmen und sonstige Geflechte immer nur ab Betrag xy etwas ausweisen müssen? Warum die Regierungen gefühlt für Alles ihre Handlanger brauchen, sorry meinte natürlich Lobbyisten und Berater? Warum wirklich rein gar nichts mehr im öff. Dienst mit Mio an Angestellten und Beamten vorwärts geht. Alles angeblich hoch Qualifizierte.

    Warum z.B. aktuell die BW Kosten stetig steigen ohne das die Soldaten besser ausgerüstet sind?
    Warum man Flintenuschi zur EU schickt und AKK nun Kompanie Mutter ist? Damit bewerte ich nicht die Arbeit AKK denn davon konnte man bisher noch nichts sehen. Für die Truppe wünsche ich nur das Beste.
    Nein AKK sitzt nun auf dem politischen Schleudersitz und man kann Wetten abschließen wann Merz ins Rampenlicht tritt. Merz ist nicht irgend ein CDU Fuzzi sondern politisch und beruflich bestens vernetzt im Finanzsektor.

    Zurück zur UN als Scheinvertretung der Weltgemeinschaft

    Die UN ist zum Sprachrohr und Vollstrecker der Elite verkommen. Man duldet Stimmenkauf, man unterbindet durch Institut Strukturen gleichberechtigte Mitsprache, man umgibt sich nicht mit den besten Fachleuten zur Problemlösung und man ist nicht mehr ansatzweise willig sich den Schwächten helfend zur Seite zu stellen.

    Das Schriftstück ist seit Jahren bereits mit Leben erfüllt. Der deutsche Part zum Vorhaben

    https://www.giz.de/de/mit_der_giz_arbeiten/128.html

    „Wir bringen Sie in über 130 Ländern mit den richtigen Partnern ins Gespräch – in Regierungen, Unternehmen und Zivilgesellschaft. Das beschleunigt Ihre Investitionen und mindert Ihre Projektrisiken.“
    Risiken sind für Alle tragbar außer natürlich für Eliten. Kennen wir ja bereits. Wenn etwas beschleunigt werden soll dann durch Abbau von Mitspracherechte, Enteignung und Abbau von
    Arbeitnehmer und Arbeitsschutzrechte. Das erklärt wohl auch warum Gewerkschaften verstummen, warum christliche Scheingewerkschaften zur Lohnminimierung zugelassen wurden, warum man an einer Tarifautonomie festhält wohl wissend das es mehr Hausverträge gibt als echte gewerkschaftlich ausgehandelte Verträge.

    „Wir binden Sie in internationale Netzwerke, Allianzen und Initiativen zum Wissenstransfer ein und unterstützen Sie bei der Akquise von Fördermitteln.“
    Es genügt nicht mehr nur die Arbeitskräfte aus zu beuten um die Gewinne zu maximieren, nein man möchte vom Staat dann noch Fördermittel als Mittel zur Risiko Minderung und zusätzlicher Gewinne.

    „Unsere Erfahrung hilft Ihnen, Ihre globalen Lieferketten nach internationalen Standards zu organisieren und damit langfristig abzusichern. Das gilt auch für die Beschaffung von Rohstoffen und Ressourcen.“
    Von welchen Standards reden die denn? Von Kinderarbeit, Hungerlöhnen, Umweltzerstörung und Kriegen zur Rohstoffbeschaffung? Von Hunger, Elend, Landraub und Flucht?
    Unsere Erfahrungen mit der Absicherung von Lieferketten, Standards und Rohstoffen unterscheiden sich diesbezüglich wohl gravierend. Nach Landraub Neusprech auch „Grüne Revolution“ in Afrika genannt gibt es mehr bettelarme hungernde Menschen als je zuvor. Wenn die Menschen nicht freiwillig gehen hilft auch schon mal gern eine aus dem Nichts aufgetauchte Terrortruppe. Hauptsache der Gewinn stimmt, das Risiko ist minimiert und niemand stellt Fragen. Um die Folgen darf sich der marktkomforme Arbeiter kümmern. Wir spenden, wir kümmern uns, wir bauen auf und wir kümmern uns um die Vertriebenen. Das natürlich auf unsere Kosten denn was der Staat zu verteilen hat wurde wieder den Mittleren und Kleinen genommen. Für diese Leistungen brauchen wir keine UN, EU, NGO’s, Keine christliche Scheinheiligkeit. Kostet nur unnötig Geld diesen Wasserkopf auch noch durchzufüttern.

    „Gemeinsam mit Unternehmen oder Stiftungen entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen. Dazu kann die GIZ direkt beauftragt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich an einem bestehenden Projekt eines öffentlichen Auftraggebers finanziell zu beteiligen.“
    Lobbyisten und Stiftungen vereint bei der Ausplünderung der Staaten. Sich an öff. Aufträge mit Geld hängen hat noch nie einen Vorteil für die Allgemeinheit gebracht. Wir erinnern uns an die Autobahnen die so finanziert wurden wo die man sich finanziell mehr erhofft hat und man dann glaubt es wäre Aufgabe der Allgemeinheit diese Hoffnungen zu erfüllen.

    Genau nach diesem Schema läuft die Arbeit bei der UN ab. Die UN übernimmt die Aufgaben zu denen Regierungen zu feige sind. Die UN ist sich auch nicht zu schade auf die Arbeit von Privat Diensten mit Waffengewaltrecht zurückzugreifen. Die UN ist sich nicht zu schade die Weltbevölkerung nach Strich und Faden zu belügen ohne auch nur das dauer besorgte Gesicht zu verlieren.

    Mache ich der UN unberechtigt Vorwürfe?

    Die UN als Friedensstifter

    https://imi-online.de/download/Mickan_UN_Militarisierung_Web.pdf

    https://www.boell.de/sites/default/files/e-paper-mehr-militaer-weniger-sicherheit-mali-fuenf-jahre-intervention.pdf

    https://www.deutschlandfunk.de/die-uno-mission-im-suedsudan-zwischen-hilflosigkeit-und.724.de.html?dram:article_id=381598

    https://www.dw.com/de/un-kommission-sieht-anzeichen-für-kriegsverbrechen-israels/a-47724050-0

    Die UN als Hüter der Weltgesundheit

    https://www.un.org/depts/german/gv-73/band1/ar73254.pdf

    „maßgebliche Partner“, „Partnerschaften zu schaffen, indem dem Privatsektor, den nichtstaatlichen Organisationen ..“, „aller maßgeblichen Interessenträger“, „philanthropischer Organisationen“ und am Ende steht dann die Zivilgesellschaft um die Folgen der Glücksritter zu mindern.

    https://www.bundestag.de/resource/blob/406078/ecd6b0e5c140a6d49ff5d4de0e15f5f4/WD-2-066-15-pdf-data.pdf

    „Das – von der Bundesrepublik Deutschland und den meisten anderen westeuropäischen Staaten
    nicht ratifizierte und daher auch nicht rechtlich bindende – Internationale Übereinkommen
    zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familien (Wanderarbeitskräfteübereinkommen, ICRMW) 122 sieht in Art. 27 ein Recht auf soziale Sicherheit vor und befasst sich
    in den Art. 28, 43 und 45 mit verschiedenen Aspekten des Rechts auf Gesundheit, nämlich Gesundheit am Arbeitsplatz (Art. 25) sowie Zugang zum allgemeinen Gesundheitssektor für Wanderarbeitskräfte (Art. 43) und ihre Familien (Art. 45). “

    Wenn es den Interessengruppen bei der UN passt schmückt man sich gern mit dem Logo ansonsten macht man einen großen Bogen um Pflichten.

    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/nach-impfskandal-22-tote-bei-masern-ausbruch-auf-philippinen,RHO04mX

    https://katholisches.info/2014/11/13/geheimaktion-who-und-unicef-wollten-millionen-frauen-geheim-sterilisieren/

    „WHO und UNICEF wollten in Kenia heimlich mehr als zwei Millionen Frauen zwangssterilisieren, ohne daß die betroffenen Frauen etwas davon gewußt hätten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das angebliche Kinderhilfswerk Unicef forcierten im ostafrikanischen Land ein Anti-Tetanus-Programm. Unter dem Vorwand, die Frauen gegen die Infektionskrankheit Tetanus zu schützen, sollte der Impfstoff in Wirklichkeit der Sterilisierung der Frauen dienen.“

    „Bereits 1972 und 1992 hatte die WHO mit einem großangelegten Programm Massensterilisierungen versucht. Beide Male waren die Aktionen getarnt worden, wie nun auch 2014. Dieselben Geheimprogramme zur Fertilitätszerstörung wurden in den 90er Jahren von der UNO auf den Philippinen, in Mexiko und Nikaragua durchgeführt. Die „Sponsoren“ waren immer die WHO und UNICEF.“

    https://www.brandeins.de/corporate-publishing/hilfe/hilfe-klinische-studien/das-ist-keine-heile-welt

    „Mit den westlichen Behörden und der WHO arbeiten wir schon lange sehr eng zusammen. Mit den Schwellenländern bauen wir das gerade aus. Vergangenes Jahr hat es ein Abkommen mit Brasilien gegeben, auch nach China haben wir viele Kontakte. Wenig Austausch gibt es bisher leider mit Indien, aber über die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) treiben wir auch das gerade voran.
    Indien stand in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik, zum Beispiel wegen eines Impfskandals der gemeinnützigen Organisation Path. Die hat 2009 mit Geld der Bill und Melinda Gates Stiftung eine Beobachtungsstudie gestartet, bei der Tausende Mädchen gegen die Gebärmutterhalskrebs verursachenden Papillomaviren geimpft wurden. Sieben Probandinnen starben, und obwohl kein direkter Zusammenhang zu der Impfung hergestellt werden konnte, kam heraus, dass Ärzte und Behörden ethi- sche Richtlinien grob missachtet hatten.“

    https://www.gen-ethisches-netzwerk.de/streitfall-hpv-impfung

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/04/13/panamapapers-bestatigen-re-import-von-arzneimitteln

    https://www.badische-zeitung.de/computer-medien-1/am-tropf-der-geldgeber–174400147.html

    Die UN und das Geld

    Viele Kassen von UN Institute werden von den jeweiligen Staaten gefüllt. Und das sind weil sie nicht su gewinnbringend Steuern sparen können die Mittlere und die untere Einkommensschicht.
    Weil diese Gruppen es immer schwerer haben die Kassen zu füllen kriechen nun die „Gönner“ aus ihren Löchern.

    „In den letzten Jahren wurden strategisch diverse Entwicklungsinitiativen und Partnerschaften initiiert, die helfen, den afrikanischen Markt für die Konzerne zu öffnen. Die Neue Allianz für Ernährungssicherung der G8-Staaten und die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) sind hier nur einige Namen. Teilweise ist auch die deutsche Bundesregierung an diesen Initiativen beteiligt.
    Im Saatgutkontext haben diese Initiativen zur Folge, dass die Konzerne und Staaten auf immer aggressivere Weise versuchen, geistige Eigentumsrechte über das Sortenschutzabkommen des Internationalen Verbands zum Schutz von Pflanzenzüchtungen (UPOV91) auch auf dem afrikanischen Kontinent durchzusetzen. Sehr problematisch ist, dass die Einführung von UPOV91, mit seinen strengen Regeln zu Saatgutverkauf, -lagerung, -nachbau, -züchtung und -zulassung, bäuerliche Saatgutsorten noch weiter an den Rand drängen wird. Bäuerinnen und Bauern würden somit auf Dauer daran gehindert werden, wie bisher Saatgut frei zu tauschen oder zu verkaufen.“

    https://info.brot-fuer-die-welt.de/blog/bayer-monsanto-neue-gruene-revolution

    „Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die „Intransparenz der Finanzinstitutionen“. Allein die DEG, Tochter der staatlichen Entwicklungsbank KfW, habe mehr als die Hälfte ihrer 7,2 Milliarden Euro Entwicklungsgelder an Finanzinstitute vergeben. Auch hätten sich Kredite und Beteiligungen der DEG an Unternehmen in Finanzoasen – darunter den Kaimaninseln oder Mauritius – innerhalb von zehn Jahren verfünffacht. Zur Legitimierung solcher Konstrukte würden oft fragwürdige Kennzahlen und indirekte Wirkungen herangezogen. So erkläre die DEG in ihrem jüngsten Jahresabschluss, dass „DEG-Kunden rund 1,5 Millionen Menschen beschäftigen“.“

    https://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=15225:finanzinvestoren-und-agrarkonzerne-studie-kritisiert-zunehmende-privatisierung-der-entwicklungszusammenarbeit&catid=45&Itemid=90

    Ein Musterbeispiel der Desinformation

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/strive-masiyiwa-afrika-braucht-eine-gruene-revolution-15926129.html

    Liest man den Bericht dann klingen Begriffe wie „Apps, Blockchain und mobile Börsen“ erst einmal super modern, kommt dann noch „Kleinkredite für Bauern“ hinzu könnte man doch glatt meinen….“super da lohnt sich ja Entwicklungshilfe“ aber dem ist nicht so denn der junge Mann ist Unternehmer und über sein Mobilfunknetz laufen viele Aktivitäten. Grundsätzlich nicht negativ wäre da nicht ein interessanter Aufruf. Der Jungunternehmer ist Lobbyist der AGRA.

    „So ruft der Vorsitzende der Agra (Allianz für eine grüne Revolution in Afrika) die Jungen dazu auf, sich nicht an Regierungen zu klammern, sondern Probleme zu identifizieren und sie selber zu lösen. Die frühere Generation wie Kwame Nkrumah und Julius Nyerere als Afrikas Gründungsväter habe ihre Aufgabe erfüllt, Afrika zu dekolonisieren und zu befreien.
    Das und auch die Debatten um afrikanischen Sozialismus sei aber Vergangenheit, an die man nicht seine Zeit verschwenden solle; nun gelte es, den Lebensstandard aller anzuheben – das sei die Mission dieser Generation.“

    https://netzfrauen.org/2016/01/27/bill-gates-die-allianz-mit-big-pharma-und-agro-gentechnik/

    https://netzfrauen.org/2018/12/19/who/

    https://www.inkota.de/index.php?id=2413

    https://netzfrauen.org/2017/02/24/unselige-allianz/

    https://www.fr.de/wirtschaft/privatisierung-weltrettung-11077887.html

    „„Das Bagre-Projekt war ein Bewässerungsprojekt, das zur Vertreibung von Kleinbauern aus dem Gebiet geführt hat. Das war ein recht deutlicher Fall von Landnahme,” erklärt Bertrand Noiret. Er fordert: „Dass Frankreich nun alleine austritt, stellt die Existenz der NAFSN nicht in Frage. Die französische Regierung muss andere Partner davon überzeugen, ebenfalls auszusteigen.”

    https://www.euractiv.de/section/eu-aussenpolitik/news/frankreich-tritt-aus-landwirtschafts-entwicklungsallianz-aus/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alliance_for_a_Green_Revolution_in_Africa

    https://web.archive.org/web/20160201150432/http://www.agra.org/agra/en/who-we-are/partners-/

    https://www.online.uni-marburg.de/isem/WS08_09/docs/irak1.pdf

  2. Wer sich ein bisschen für Kirchengeschichte interessiert, oder gerne alte Handschriften liest, kann sich in diesem Zusammenhang einmal folgenden Artikel anschauen:

    https://bit.ly/2Gk8ga7

    Versucht einfach einmal, den ersten Absatz des abfotografierten Dokumentes zu lesen. Hier schrieb (ich wäre schon glücklich, nur eine halb so schöne Handschrift zu haben) der Kölner Erzbischof Kardinal Felix von Hartmann an den Kaiser Wilhelm II. Der Brief datiert auf den 8.11.1918, einen Tag, bevor die Novemberrevolution in Deutschland begann.

    Der englischsprachige Artikel berichtet dann weiter über den Inhalt des Dokumentes und seine Entdeckung durch den deutschen Theologen Dr. Michael Hesemann. Es wird dann im Tonfall mitunter recht katholisch, aber gerade das Dokument selbst sollte auch für Nichtkatholiken von Interesse sein.

    1. Man sollte nicht mehrere Dinge gleichzeitig tun…
      Der Brief von Kardinal Hartmann richtet sich an den päpstlichen Nuntius und berichtet diesem, was der Kaiser dem Kölner Erzbischof mitgeteilt habe.

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