Diskussionsbeitrag: Warum die Fridays for Future den Eliten nützen

Ich möchte hier eine These über den Hype um Greta und die Fridays for Future zur Diskussion stellen. Sie wird provokant sein, aber genau das kann ja auch zu einer sehr fruchtbaren Diskussion führen.

Das alte Prinzip „divide et impera“, also „teile und herrsche“, haben schon die alten Römer erfunden. Und es hat funktioniert. Die Menschen sind so gestrickt, dass sie etwas, das funktioniert, auch benutzen und es immer weiter verfeinern. Die Briten haben Indien mit wenigen Tausend Soldaten beherrscht, weil sie dieses Prinzip angewendet haben. Sie haben die Konflikte und Streitigkeiten zwischen den vielen kleinen Maharadschas in Indien befeuert, damit die mit sich selbst beschäftigt waren und sich nicht gegen die Kolonialmacht zusammentun konnten.

Und als die Arbeiterbewegung Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer Macht wurde, die eine potenziellen Gefahr für die Großkapitalisten zu werden drohte, haben diese die Arbeiterbewegung gespalten, indem sie Firmen-Sportvereine wie Bayer Leverkusen gegründet haben, die gegen die Vereine anderer Firmen angetreten sind. Plötzlich fühlten die Arbeiter sich nicht mehr als „Arbeiterklasse“, sondern als Anhänger ihres Firmen-Vereins gegen den Verein der anderen Firma. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern in den wissenschaftlichen Fachrichtungen, die sich mit Phänomenen der Massenpsychologie beschäftigen, Stand der Wissenschaft. Professor Mausfeld zum Beispiel hat das sehr anschaulich in seinen Vorträgen aufgezeigt.

Später wurde die „Klasse“ der Angestellten geschaffen, eine weitere Abspaltung von der ursprünglichen „Arbeiterklasse“.

Die in den westlichen Demokratien geförderte Individualität produziert immer mehr solcher Abspaltungen: Frauen gegen Männer, wenn es um Gleichberechtigung geht. Alte gegen Junge in der Rentendebatte. Familien mit Kindern gegen Kinderlose, Homosexuelle gegen Heterosexuelle, Links gegen Rechts und so weiter und so fort. Nun gibt es sogar die neue „Genderdebatte“ mit nicht mehr zwei Geschlechtern, sondern angeblich über 60. Ein gigantisches Potenzial für die zukünftige Nutzung des Prinzips „teile und herrsche“.

All diese Dinge, die auch in den Medien ständig befeuert werden, sind in meinen Augen Instrumente für das Prinzip „teile und herrsche“. Man beschäftigt die Gesellschaft mit Konflikten innerhalb der Gesellschaft, damit sich die Gesellschaft nicht gegen die „Herrschenden“ zusammentun kann.

Das merke ich besonders deutlich, weil ich nicht mehr im Westen wohne und daher mit großem Abstand auf all diese – in meinen Augen – künstlich geschaffenen Debatten schauen kann. In Russland gibt es keine dieser Debatten.

Die Frauenbewegung gibt es in Russland nicht. Es gibt ausreichend Kitas, Kind und Beruf sind relativ leicht unter einen Hut zu bringen und wie ich hier aufgezeigt habe, beträgt der Anteil von Frauen in Führungspositionen in Russland fast 40 Prozent und ist einer der höchsten in Europa. Und das ganz ohne Frauenquoten und ohne einen „Geschlechterkampf“. Auch gibt es in Russland keine Neiddebatten zwischen kinderreichen und kinderlosen Familien, die kinderreichen Familien werden gefördert und alle finden das völlig in Ordnung. Russland ist eines der wenigen Länder in Europa, das seine demografischen Probleme weitgehend im Griff und eine positive Geburtenrate erreicht hat, weil es die staatliche Förderung von Kindern reformiert hat und ein Kind kein Armutsrisiko bedeutet. Natürlich kosten Kinder auch in Russland Geld, aber das Vorhandensein von Kitas und eine auf die Kinder ausgerichtete staatliche Förderung hat den negativen demografischen Trend, der über 20 Jahre vorgeherrscht hat, beendet.

Homosexuelle werden in Russland trotz aller Legenden der westlichen Presse in Russland nicht verfolgt. Aber es wird eben auch keine gesellschaftliche Debatte daraus gemacht. Wenn einer schwul ist, ist er eben schwul und damit ist die Sache erledigt. Über die Lage von Homosexuellen in Russland habe ich hier ausführlich geschrieben. Und wenn ich Russen von der Genderdebatte im Westen erzähle, glauben sie, ich wollte sie auf den Arm nehmen. Das russische Fernsehen hat darüber mal sehr ungläubig berichtet.

Eine besondere Form des Prinzips „teile und herrsche“ ist die Rentendebatte, bei der die Jungen, die hohe Beiträge zahlen müssen, gegen die Alten in Stellung gebracht werden, die hohe Renten bekommen. Nur ist diese Debatte aus den deutschen Medien verschwunden, denn die Zeit, als es in Deutschland noch hohe Renten gab, ist längst vorbei. Heute ist Altersarmut in den Vordergrund gerückt.

Aber die Älteren unter uns werden sich noch erinnern. Vor einigen Jahren konnte man in den deutschen Medien regelmäßig von dem Konflikt „Jung gegen Alt“ lesen. Ich habe diese Mediendebatte nie verstanden, denn ich habe meiner Oma und meinem Opa ihre Rente immer gegönnt. Und auch meinen Eltern gönne ich ihre Rente, wobei es da heute ja nichts mehr zu „gönnen“ gibt, bei dem, was sie an Rente bekommen. Jedenfalls war ich da nie neidisch, ich weiß nicht, wie es Ihnen dabei gegangen ist.

Natürlich habe ich mich immer über hohe Steuern und Abgaben geärgert, als ich noch in Deutschland gewohnt habe. Aber der Beitrag zur Rentenversicherung war da nie mein Hauptproblem.

Und auch in meinem Bekanntenkreis kann ich mich nicht erinnern, dass der angebliche Konflikt zwischen „Jung und Alt“ jemanden berührt hätte. Aber die Medien haben immer wieder darüber berichtet, über Jahrzehnte war es ein Thema in den Medien.

Nun nicht mehr. Im Gegenteil: Heute ärgern sich die jungen Menschen, dass sie für den immer noch genauso hohen Beitrag zur Rentenversicherung kaum noch eine Rente bekommen werden. Es findet also eher eine Solidarisierung zwischen „Jung und Alt“ statt, wenn die Jungen sich über hohe Beiträge ärgern und sehen, dass die Alten dafür nicht einmal eine menschenwürdige Rente bekommen.

Wenn man der Logik von „teile und herrsche“ folgt, dann ist eine solche Situation der größte anzunehmende Unfall: Die Gesellschaft wird nicht gespalten, sondern geeint und der gemeinsame Ärger könnte sich gegen die „Herrschenden“ richten. Das ist nach der Logik von „teile und herrsche“ gar nicht gut.

Da aber die Rentenfrage nicht mehr als Spaltpilz zwischen Alt und Jung taugt (falls es denn überhaupt jemals mit diesem Thema funktioniert hat), muss dringend etwas anderes her.

Wie also kann man in einer solchen Situation einen Keil zwischen die Generationen treiben?

Da ist es doch unglaublich praktisch, dass es die Fridays for Future gibt. Dort werfen die jungen Leute den älteren vor, ihre Zukunft zu zerstören.

Diese Bewegung lässt sich vielfältig nutzen: Man bekommt die Menschen dazu, für eine neue Steuer zu demonstrieren, was es in der Menschheitsgeschichte wohl noch nie gab. Dass schon die Einführung von CO2-Zertifikaten gezeigt hat, dass man das Problem nicht mit neuen Steuern und Abgaben lösen kann, wird ignoriert.

Und man bekommt ganz nebenbei einen neuen Konflikt zwischen „Jung und Alt“, nachdem die Rente (allein) als Reizthema nicht mehr funktioniert.

Jetzt dürften viele mich für einen Verschwörungstheoretiker halten. Aber es ist nicht zu übersehen, dass die „Herrschenden“ die Fridays for Future und die Greta-Bewegung nach Kräften unterstützen. Und glaubt jemand ernsthaft, dass die „Herrschenden“ plötzlich ihr Herz für die Umwelt entdeckt haben? Wenn es so wäre, hätten sie längst entsprechende Gesetze machen können, es bräuchte die Bewegung gar nicht.

Woran mache ich meine These, die „Herrschenden“ unterstützen die Greta-Bewegung, fest?

In Deutschland herrscht Schulpflicht. Und die nimmt der deutsche Staat immer sehr ernst. Eltern, die ihre Kinder nicht zur Schule schicken, bekommen saftige Strafen. Und noch im Mai 2018 hat die deutsche Polizei an Flughäfen Familien aufgelauert, die mit ihren Kindern ein paar Tage vor Ferienbeginn in den Urlaub fliegen wollten. Der Staat versteht beim Thema Schulpflicht normalerweise keinen Spaß.

Aber die Fridays for Future dürfen stattfinden, kein Polizist und kein Jugendamt besucht die Eltern der Schule schwänzenden Kinder, niemand löst die Demos auf und bringt die Kinder zurück in die Klassenräume. Würden die Kids während der Schulzeit jede Woche – sagen wir mal – gegen Ramstein oder Auslandseinsätze der Bundeswehr demonstrieren, wäre der Spuk schnell vorbei, obwohl das ja auch durchaus gute Ziele sind.

Greta selbst wird von den Mächtigen der Welt empfangen, das wäre bei der Friedensbewegung auch undenkbar. Wenn die „Herrschenden“ etwas gut finden, wenn es ihnen nützt und es in ihre Agenda passt, dann fördern sie es. Wenn ihnen etwas nicht gefällt, bekämpfen sie es. Und die Fridays for Future werden nicht bekämpft, sondern von allen Seiten unterstützt.

Ich will nicht darüber spekulieren, warum die Fridays for Future den „Herrschenden“ gefallen und welche Ziele sie verfolgen, wenn sie diese Bewegung über alle Kanäle fördern, seien es positive Medienberichte, Unterstützung durch fast alle Politiker der etablierten Parteien, medienwirksame Audienzen für Greta bei allen wichtigen weltweiten Konferenzen, wie in Davos oder bei der UNO, und so weiter. Über die Gründe soll sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Ich stelle nur das Offensichtliche fest: Die Greta-Bewegung wird von den Mächtigen dieser Welt massiv gepusht.

Und ein positiver Nebeneffekt für die Eliten, wenn auch sicherlich nicht der Hauptgrund für die massive Unterstützung, ist nun einmal, dass man einen neuen künstlich erschaffenen Konflikt zwischen „Jung und Alt“ in die Gesellschaft tragen kann.

So funktioniert das Prinzip „teile und herrsche“ und da in Deutschland inzwischen mehr als die Hälfte der Menschen das Vertrauen in die deutsche Form der Demokratie verloren haben, ist es für die „Herrschenden“ umso wichtiger, dass die Gesellschaft mit sich selbst beschäftigt ist, anstatt echte Veränderungen zu fordern.

PS: Ich äußere mich in diesem und auch anderen Artikeln nicht zum Thema Klimawandel, davon verstehe ich zu wenig, um einen fundierten Artikel zu schreiben. Dafür gibt es andere Experten. Daher gehe ich auch auf etwaige Versuche, das Thema mit mir zu diskutieren, nicht ein. Ich äußere mich zu Themen, von denen ich etwas verstehe und schweige zu Themen, von denen ich zu wenig verstehe.

Ich analysiere in meinen Artikeln, wie Medien und Politik das Thema Klimawandel für ihre Zwecke instrumentalisieren.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

25 Gedanken zu „Diskussionsbeitrag: Warum die Fridays for Future den Eliten nützen“

  1. Ein sehr interessanter Aspekt, über den es sich lohnt sehr intensiv nachzudenken. Mich hat der „Greta-Hype“ bisher nicht interessiert, nun sehe ich den anderen Aspekt und der gibt sehr zu denken! Danke

  2. Ich habe es schon damals zu Startbahn-West- und Nachrüstungszeiten den „Grünen“ übel genommen, durchaus revolutionäre Bewegungen und Ideen kanalisiert und in „rechtsstaatliche“ kontrollierbare Formen geleitet zu haben, mit dem Resultat, dass die „Grünen“ heute problemlos mit Parteien koalieren können, die früher zum „Feindbild“ gehörten. Ich gehe sogar soweit zu behaupten in dieser Partei eine Bewegung zu einer Art „Ökofaschismus“ zu erkennen. Aber das nur am Rande.

    Ich denke, wir werden bei der Fridays for Future Bewegung ähnliches erleben. Im jetzigen Zustand stellt die Bewegung keine Gefahr für die Herrschenden da. Im Gegenteil. Wie man da der Nähe diverser Nichtregierungsorganisationen zur Bewegung sehen kann, ist sie von den „Eliten“ gewollt und wird von ihnen gefördert. Befeuert sie doch die schwächeldnen Märkte und Weltkonjunktur mit Billionen

    1. Ich war noch fertig. Aus Versehen abgeschickt.

      Die jungen Anhänger der Fridays for Future Bewegung werden in garnicht ferner Zukunft das politische Potential ihrer Bewegung erkennen. Ein Potential, das über den einen Punkt „Erderwärmung“ hinausgehen wird. Dieser Wunsch nach politischer Mit- oder Umgestaltung stellt jedoch, wie „damals“ eine Gefahr für die Herrschenden da und muß in die „richtigen“ Bahnen gelenkt werden. Dies wird erreicht, in dem man vordergründig politische Mitbestimmung durch eine Basisdemokratie erreicht, die nur auf den ersten Blick basisdemokratisch wirkt, in Wahrheit jedoch dazu dient die politische Willenbildung mittels scheinbarer Mitbestimmung etwa in Räten oder Ortsgruppen zu streuen und zu diversifizieren.

  3. Ja, so ist es. Es wird immer versucht die Menschen gegeneinander auszuspielen. Und leider sind die „Herrschenden“ dabei immer erfolgreich.

    Hinzu kommt noch das man mit Banalitäten abgelenkt wird. Man muß sich nur mal die Mainstream Nachrichtensendungen anschauen und sich fragen, welche Relevanz hat dies und das was da jetzt berichtet wird, z.B. A hat etwas gesagt worüber B sich aufregt und C muss auch noch seinen Kommentar dazu abgeben.
    Und wir dürfen uns für 1 – 2 Tage mit aufregen damit wir schön abgelenkt sind.

    Gruß aus Duisburg
    Norbert

  4. Guten Morgen Herr Röper,

    hier kann ich Ihnen nur uneingeschränkt zustimmen. Den christlichen Glauben (Hillary: Ostergläubige) als Prügelknaben können Sie noch hinzufügen. Nur das Individuum zählt, die Gemeinschaft ist unwichtig – so der Tenor unserer Macht“elite“. Und eine andere Kultur (Flüchtlinge) dient letztlich auch nur dem „Teile und Herrsche“.

    Bei der Rente hab ich es schon immer so gesehen, dass ich jetzt einzahle und das Geld später zurückkriege (n sollte). Der Generationenvertrag ist ein netter Psycho-Trick um Alt und Jung in Geiselhaft zu nehmen. Heutige Rentner haben selbst (gewaltig) eingezahlt und bekommen dieses Geld zurück (sofern es der Staat nicht inzwischen für die NATO verschleudert hat oder seinen 10. an das Imperium entrichten musste).

    Ich glaube in Russland ist vieles noch so wie bei uns in den 50er/60er Jahren. Wo die Kinder andächtig vor dem Tannenbaum stehen. Durch den Wohlstand ist bei uns die Dekadenz gestiegen und wir haben das Staunen verlernt. Wir müssen den Gemeinschaftssinn wieder neu entdecken.

    1. Nein, Dein Geld, was Du in die Rentenkasse eingezahlt hast, ist längst ausgezahlt worden.
      So wie es reinkommt, so geht es sofort wieder raus.

      Man zahlt nichts ein, um es später wieder rauszukommen. Es wird nichts angespart.
      Früher war es zwar so, dass die Rentenkasse eine gewisse Reserve hatte, aber die war auch nur für einige Monate.
      Heute sind wir bei 2 oder 3 Wochen.

      Aber unterm Strich, wurde das Geld schon immer nicht angespart.

  5. Ich meine das „Teile und herrsche“ noch viel älter ist und auch die Römer das nur bekanntermaßen oft zur Anwendung brachten.

    Ein weitere Anwendung von „Teile und herrsche“ ist der „Rassismus“. Gruppen werden nach irgendwelchen Kriterien geteilt, gewertet und im Extrem getötet.

    Daniele Ganser hat dieses Prinzip häufig in seinen Vorträgen veranschaulicht.
    Kriege funktionieren nach diesem Schema. Die extremste Form von „Teile und herrsche“ in der Anwendung. (Anmerkung: Herr Ganser spricht nicht von „Teile und herrsche“, aber es ist
    aus meiner Sicht der dahinterliegende Mechanismus)

    „Rassismus“ wird heute in allen Facetten herangezogen, wenn es darum geht etwas zu teilen
    und unschädlich zu machen. Jene die es nutzen handhaben eher wie ein Werkzeug, als das ihnen
    es tatsächlich um die Gleichwertigkeit aller Menschen ginge.

    „Teilen“ ist auch ein Ausdruck von Hass, denn wenn Liebe „Dinge zusammenführt“ müsste der Logik nach, das Gegenteil die Teilung bedeuten.

    Diese Mechanismen sind das „Kleine Einmal Eins“ der „Möchtegern Eliten“.
    Die dahinterliegende Ideologie ist weit schlimmer als das..

    1. Das Prinzip an sich ist sicherlich deutlich älter. Die Römer haben es sicher nicht erfundne, wie Thomas schrieb. Sie waren wohl nur die Ersten, die es schriftlich fixierten in einer Form, die sich bis heute erhalten hat.

      Das ist ja generell das Problem, daß wir Geschichte nur im Rahmen der GeschichtsSCHREIBUNG verstehen können. Völker, wie etwa die Kelten, die keine Schriften entwickelt bzw. hinterlassen haben, verstehen wir bis zum heutigen Tage nicht. So hielten sich über sie lange Zeit nur die Beschreibungen ausgerechnet der Römer über die Kelten, die von „unzivilisierten Barbaren“ kündeten. In letzter Zeit wurden immer mehr archäologische Funde gemacht, die zeigen, daß das ein reines Feindbild war – keine Beschreibung des Volkes und seiner Kultur, die die Römer verachteten.

      Und so ist es auch bei „Divide et impera“ – die Römer haben es formuliert und niedergeschrieben. Aber erfunden haben sie es sehr wahrscheinlich nicht.

      1. Es gab wohl etliche Schriften.
        Doch auch darin waren die Römer Meister:
        Sie haben alles vernichtet, denn wer die Vergangenheit kontrolliert, hat auch Macht über die Gegenwart.

        Die meisten dieser „Lehren“ kommen aus den Mysterienkulten. Vieles was heute existiert
        geht auf die babylonische (satanische) „Kultur“ zurück. Sie ändern immer wieder das Label,
        aber der Inhalt bleibt immer der Gleiche.

        Aus diesem Grund ist eine „oberflächliche Gesellschaft“ wichtig.

  6. Ich denke das Muster ist klar. Ich hatte es in einem Kommentar zu einem anderen Artikel schon geschrieben: Vereinnahmung!
    Man kann das durchaus als Element der teile und herrsche Strategie sehen. In der Folge werden die Anführer des Protestes korrumpiert, was dann folglich natürlich zu einem Bruch mit der Basis führen muss. Greta ist dafür ein wunderbares Beispiel. So sehr wie sie auf der einen Seite bewundert wird, so sehr wird sie von der anderen Seite gehasst und zwar genau aus den Gründen, die du im Artikel ja selbst genannt hast, weil man sie bereits als Instrument der Herrschenden sieht. Dabei würde ich dem selbst durchaus zustimmen, allerdings ohne den Effekt, dass sich meine Wut dadurch gegen Greta lenkt, sondern die bleibt schön an Ort und und Stelle und zwar fest haftend an dem Schweinesystem Kapitalismus. Greta ist mir eigentlich recht egal.

    Und im Grunde genommen -wenn man es genau nimmt- machst du dabei mit. Du diskutierst ja nicht über Klimawandel, wenn auch aus verständlichen Gründen, sondern darüber in wiefern diese Bewegung selbst ein Instrument ist oder instrumentalisiert wird. Damit geht der erste Schritt der Strategie bereits voll auf. Überhaupt nehme zumindest ich innerhalb meiner eigenen kleinen Filterblase auch mehr Diskussionen über Greta als über ihr Anliegen wahr. Passt also! 🙁

  7. Nur durch diese Prinzip ist es den Herrschenden überhaupt möglich die breite Masse auszubeuten. Die Jungen werden gegen die Alten ausgespielt. Wenn ein Junger drei Rentner finanzieren muss, geht das natürlich nur durch Rentenkürzung, sei es in Monetärer Form, oder durch Anhebung des Renteneintrittsalters. Wenn nun ganz viele Alte so wenig Rente haben, dass sie staatliche Grundsicherung beziehen, werden die ja auch aus Steuern finanziert. Und wer zahlt die? Richtig, die Jungen. Sollte eigentlich jeder verstehen, aber eigenständiges Denken ist nicht unbedingt Sache des Deutschen Michels. Das lässt sich ewig fortsetzen: Die Arbeiter gegen die Hartzer, die Hartzer gegen die Ausländer und Flüchtlinge. Warum sollte es also bei Greta anders sein? Am Anfang kam aus der Politik von Herr Lindner z. B. der Spruch: Kinder können das nicht verstehen, da müssen Profis ran. Wen er damit meinte erschließt sich mir nicht. Sich selbst wohl eher weniger. Mittlerweile ist der Klimawandel die nächste Sau die durchs Dorf gejagt wird und in aller Munde. By the Way kann unsere Politik gleich noch eine neue Steuer generieren, dass 2%-Ziel muss schließlich finanziert werden. Jens Berger von den Nachdenkseiten hat dazu einen interessanten Artikel geschrieben, in dem er skizzierte, dass ohne eine entsprechende Staatliche Lenkung kaum eine CO²-Minderung dabei herauskommt und das es wahrscheinlich nur eine weitere Einnahmequelle für unseren Staat darstellt. Steht zu befürchten, dass es genau so kommt. Da muss man Herr Brudermüller von der BASF schon Recht geben, der in einem Artikel des Managermagazins meinte: Man sollte den Menschen reinen Wein einschenken, dass es nicht ohne Kosten abginge. Etwas was unsere Entscheidungsträger in Berlin noch nicht verstanden haben, da sie immer noch von Kostenneutralität faseln. Man darf gespannt sein.

  8. Meine 2 Cent:

    Der CO2- und Klimawandel-Hype soll die Diskussion um die Zukunft vom Wesentlichen ablenken: Kapitalismus, Wachstum, Plutokratie-Verschärfung, Demokratie-Aushöhlung, Umweltzerstörung, Lebensraumvernichtung.

    darum wird auf das wohlfeile Thema „menschengemachter Klimawandel durch menschengemachtes CO2“ umgesteuert. Warum kann das den Eliten dienen? Ganz einfach: Es gibt nur eine einzige schlüssige Antwort auf das aufgestellte Szenario „Klimawandel“ + kein Verzicht auf Lebensstandard im Rahmen von Neoliberalismus/Kapitalismus: ATOMSTROM.

    Diese Erkenntnis wird den Akteuren in den nächsten Jahren „immer klarer werden“. Und schwupps, wird die Atomindustrie wieder neuerlich Milliarden auf Kosten der Gesellschaft auf ihre Konen auf den Bahamas und anderen Steuerparadiesen buchen. Nachdem die Atomindustrie durch „Ausstieg“ ihre Verbindlichkeiten aus der Entsorgung auf die Steuerzahler abwälzen konnten (gegen ein Nasenwasser von lächerlichen Milliönchen soweit ich weiß), kann nun dort wieder richtig Reibach gemacht werden. Also werden die Ampeln auf „Grün“ gedreht (bin gespannt, wann der erste Grünen-Hinterbänkler mit der „Atom-Lösung des Klimaproblems“ aus den Puschen kommt – ich schätze in 2 – 5 Jahren spätesten). Greta herself hat sich ja schon in der Richtung positioniert. Das Thema muss ja in den Köpfen der Neuwähler verankert werden.

    Überhaupt Greta: das ist ein Kind! Kindheit ist geprägt durch Abhängigkeit, Beeinflussbarkeit und mangelndem Weltverständnis! Aber den Meinungsführern ist eben nichts peinlich und nichts heilig.

      1. Hierauf bin ich zufällig gestoßen, ein pro-Kernkraft-Artikle von 2013 auf einer „linken“ Alternativmedienseite:

        „Bill Gates, der mit seiner Stiftung u.a. Milliarden in Bildung und medizinische Forschung steckt, zählt zu den Investoren der US Firma Terrapower, die sich vorgenommen hat, ein technisches Wunderwerk namens „Laufwellenreaktor“ zu entwickeln. „Wenn ich nur einen Wunsch für die nächsten 50 Jahre hätte“, sagte er bei einer Vorstellung des Konzepts, dann sei es der, dass diese Technologie umgesetzt wird, die sichere, CO2-freie Energie zum halben Preis für die ganze Welt liefern soll. Die Betonung liegt auf „ganze“ Welt.“

        https://www.novo-argumente.com/artikel/atomkraft_die_neuerfindung_der_kernenergie

        So wie Soros uns mit seinen „Open-Society-Utopien“ zwangsbeglücken will, so Gates mit seinen „Bargeld-und-damit-Armut-Abschaffungs-Horrorphantasien“ (siehe Norbert Haering) und eben „saubere Kernkraft“.

        Kapitalismus, der Milliardäre schafft – schafft Demokratie ab, indem einzelne Personen völlig unverhältnismäßige Einflussnahme-Möglichkeiten erhalten. Ein Milliardär zählt zig Millionen Wählerstimmen einfach durch seine Beeinflussungsmacht über für ihn arbeitenden Multiplikatoren.

  9. Aus meiner Sicht ist das noch viel Schlimmer. Das Prinzip „teile und herrsche“ ist nur ein Werkzeug aus einem Werkzeugkasten mit sehr vielen Werkzeugen für die Volkssteuerung im Westen. Die Grünen in Deutschland tun sich seit Jahren besonders hervor immer wieder Angst eintreibende Szenarien zu entwickeln, mit denen die Menschen gesteuert werden können. Atomkraft wurde in Deutschland so lange verteufelt bis die Politik sich „offiziell“ gezwungen sah, die Atomkraft abzuschalten. Und die anderen Parteien waren froh dass sie so eine Steilvorlage bekommen haben. Denn die spielen das gleiche Spiel nur mit anderen Themen. Was wurde damit erreicht. In Deutschland zahlen alle Bürger die höchsten Stromkosten auf der ganzen Welt. Eine ganze Branche mit hochqualifizierten Arbeitskräften wurde zerstört und die Konkurrenz damit im Ausland bevorzugt. Die Zahl der Atomkraftwerke auf der Welt hat das nicht berührt. Im Gegenteil heute existieren weltweit mehr Atomkraftwerke als je zu vor und die Anzahl die gebaut wird steigt von Jahr zu Jahr. Nur nicht in Deutschland. Das Geld – auch das Deutsche jetzt mehr für Strom zahlen – wird nun im Ausland verdient. Gleichzeitig hat man Deutschland damit jede Chance genommen eine Atombombe bauen zu können. Ein ganz wichtiger Aspekt mit Hinsicht auf die Wirtschaftsmacht Deutschlands und seine politische Macht weltweit – die praktisch nicht vorhanden ist. Deutschland wird zwangsweise durch solche Methoden als Sklavenland von anderen betrieben. Die Deutschen Arbeiter müssen am meisten arbeiten, am meisten bezahlen und das meiste Geld aus Gewinnen fliesst in das Ausland. Das Thema Atomkraft ist dabei nur ein Beispiel von vielen. Derzeit wird die „Umstrukturierung“ der Automobilindustrie -> Elektroauto vollzogen. Warum? Weil Deutschland zu mächtig in dieser Branche wurde und China sowieso die Weltmacht auf diesem Markt an sich reissen will. Deutschland hat den Krieg verloren und bezahlt dafür in den nächsten hunderten Jahren. Die Claimes wurden 1946 verteilt. Warum kommen viele in Deutschland denn nicht auf einen grünen Zweig, wenn sie bei gleicher Arbeitsleistung im Ausland bereits mit 30 ein eigenes Haus haben? In Bayern sagt man „Ober sticht Unter“. Das heisst der Mächtige bestimmt den Untertan. So ist die Hackreihe auch in Europa und der Welt. Deutschland ist ganz unten und wenn nicht, wird es nach unten gestutzt. Danach kommen die Länder in Europa, dann Great Britain zusammen mit den Five Stars/Eyes und an der Spitze dann die USA. Wenn alle Stricke reissen bestimmt die USA was in Europa und Deutschland passiert. 9/11 wurde dafür auch so genutzt. Greta und der Hype um das Klima ist ein neues Werkzeug um das zu bewerkstelligen und aufrecht zu halten. In den USA hat Great keine Chance, aber dennoch stehen viele US-Politiker hinter ihrer Politik. Warum wohl? Die EU und Deutschland ist der grösste Konkurrent der USA, danach folgt China. Der USA ist es also sehr recht, wenn Greta in Europa und Deutschland für einen Wohlstandsrückgang und rückläufige Wirtschaft sorgt. Und der Witz ist, das machen die Deutschen schon ganz alleine. Man muss ihnen nur eine Meinung einpflanzen die Gutmenschen Glauben bietet. Dann zerstören sie sich sogar selber. Das funktioniert bereits seit 1913, dem Ausbruch des ersten Weltkrieges, so. Europa und besonders Deutschland wird von den „Herrschenden“, ich nenne sie lieber“Establishment“, aus der ganzen Welt beherrscht und die Medien sind die Boten dieser Infiltrierung und Zersetzung. Die Typen aus dem Establishment setzen sich je nach dem welchen Vorteil sie gerade herausholen wollen, mal so und mal so zusammen. Wichtig ist nur, dass das Volk ihren Thesen nachläuft. Man muss sich in Deutschland nur ansehen, wem die Medien ganz oben letztlich gehören, dann weiss man das sie zu dem Establishment gehören, die genau diese Ausbeutung mit den Menschen betreiben. Dieses Spiel von „teile und herrsche“ findet in der ganzen westlichen Welt statt und ist viel schlimmer als z.B. eine vermeintliche Diktatur in China. Dort weiss man wenigstens von Anfang an woran man ist. Im Westen erfährt man das bitterböse wenn man was macht, was gegen die Meinung des Establishment gerichtet ist. Menschen die redlich ihr Leben lang geschuftet haben und sich dann mit sechzig wundern, dass nichts übrig bleibt, merken dann auf einmal das was nicht mit den rechten Dingen zugeht. Die Jungen glauben naiv lange sie leben in Freiheit und sie können alles erreichen. Der Westen ist die schlimmste Diktatur die es geben kann, ausser man fügt sich und macht brav all das was das Establishment will.

  10. Die Spaltung der Gesellschaft ist m. M. n. nicht die eigentliche Absicht hinter der Unterstützung, als angenehmer Nebeneffekt jedoch von den Herrschenden nicht zu verachten. Mich macht die Mobilisierung der Jugend immer nervös wenn ich dabei nur an Mao und Hitler denke, die FdJ nicht zu vergessen. Heute erst habe ich gelesen, dass die Klimakinder sich in der Schweiz ganz schön gezofft haben, u. a. auch darüber, ob man nicht radikaler vorgehen sollte. Was werden wir tun, wenn die uns in die Ökodiktatur zwingen? In Berlin haben die Gören SUV’s blockiert und die Fahrer belästigt. Werden bald ein paar Jugendliche an unsere Türen klingeln, wenn wir nach 22:00 Uhr noch Licht brennen haben? Man verstehe mich nicht falsch, im Grunde würde ich es unterstützen, wenn Jugendliche sich Gedanke über ihre Zukunft machen und nach Wegen suchen, die Fehler der Alten zu vermeiden und auszubügeln. Diese Bewegung wird jedoch gelenkt, wie man sehr schön an der Unterstützung der Herrschenden sehen kann. Und ich bin bereit zu wetten, dass die sich radikalisieren, eher früher als später.

  11. Die Rattenfänger der Wallstreet
    Die Finanzoligarchie dieser Welt weiß nicht mehr, wo sie ihr Geld anlegen soll. Die Anlagemöglichkeiten, die einen hohen Gewinn versprechen, werden immer weniger. Im Streben um Maximalprofit, das diesem kapitalistischen System innewohnt, müssen neue Geschäftsfelder besucht und gefunden werden. Bislang war ein Geschäftsmodell besonders ertragreich und deshalb so beliebt: das des US-amerikanischen Neoliberalismus, das AMERIKANISCHE GESCHÄFTSMODELL: Kriege. Für dieses Geschäftsmodell werden Unmengen an Material gebraucht, das auf Kosten der US-Steuerzahler und auch der Besitzer von US-Staatsanleihen zu extrem überhöhten Preisen hergestellt, an den Staat verkauft und zeitnah vernichtet wird. Nachschub wird umgehend gebraucht und produziert. Dieses System ist ein Goldesel für die internationale und insbesondere für die US-Finanzoligarchie. Es hat hervorragend funktioniert im 2. Weltkrieg, im Koreakrieg, in der Zeit des Kalten Krieges, im Vietnamkrieg, im Irakkrieg, im Libyenkrieg. Nur danach kam die ganze Sache ins Stocken. In Syrien klappte es schon nicht so wie geplant. Russland war- unverhofft für viele – wieder auf der Weltbühne erschienen und bremste dieses US-amerikanische Geschäftsmodell aus.
    Mit der Mär von der menschengemachte Klimakatastrophe wurde eine Ausweichlösung gefunden. Und zwar in einer der USA nützlichen und ihnen wirtschaftlichen Konkurrenten EU schädlicher Weise.
    Eine Energiewende, die angeblich die Klimaerwärmung stoppen soll, wurde initiiert. Vorreiter sollen die Europäer sein. Sie sollen von heute auf morgen ihre gesamte Energiewirtschaft umkrempeln. Billionen Euro, die in den Bau von Atomkraftwerken, in die Erschließung von Braunkohletagebauen und Steinkohlebergwerken, in die Verlegung von Erdgasleitungen investiert wurden, wären für die Katz, Milliarden würden für den entsprechenden Rückbau ausgegeben werden müssen. Alles auf Kosten der Wirtschaftskraft der EU-Staaten und somit zu Gunsten der US-Konkurrenten. Und in Deutschland finden sich welche, die mit Begeisterung auf diesen US-gesteuerten Zug aufspringen: die Grünen. Es sind die gleichen, die die Bombardierung Belgrads begrüßt und das präfaschistische Regime in der Ukraine euphorisch gefeiert haben. Es sind die Grünen, die von der technischen Realisierung und den ungeheuren Risiken, die ein solcher Paradigmenwechsel in der Energiewirtschaft mit sich bringt, nicht die geringste Ahnung und nicht das geringste technische Verständnis haben.
    Zur Durchsetzung dieser Ziele wurde ein Kinderkreuzzug organisiert. Kinder, denen es infolge ihres noch jungen Lebens logischerweise an Lebenserfahrung fehlen muss, werden an die Klimafront geschickt. Anstelle sie auf die eigenen Eltern loszulassen, um diese zu einem weniger verschwenderischen Lebenswandel zu zwingen, was sich ohne Zweifel wohltuend aufs Klima auswirken würde, werden sie auf die Politiker eingeschossen, die im Zeitalter der romantischen Wertepolitik kopflos werden und jeden Unsinn zustimmen, der ihnen Wählerstimmen sichern hilft.
    Es ist eine Bankrotterklärung des neoliberalen Kapitalismus, dass er zum Erreichen seiner Ziele – Maximalprofit um jeden Preis – heute schon Kinder einsetzen muss.
    Wehret euch!

  12. Ich betrachte das alles unter dem Finanzkreislauf.
    Erinnert sich noch jemand an die Zeit als der Welt erklärt wurde das man ohne Pc, Drucker und Internet dem Untergang geweiht war? (papierloses Büro) Hintergrund war wohl eher die Tatsache das für die Ware „Computer, Drucker und Internet“ ein Markt geschaffen werden sollte. Um das Risiko von Neuprodukten auf dem Markt zu minimieren wurde Fremdgeld genutzt. Das Bankgeld wiederum kam auch von Fremden. Man entlegigte sich des Risikos und benutzte völlig Unbedarfte Marktteilnehmer. Der „Neue Markt“ war geboren und überproportional stark lastete das Risiko auf dem „Volksaktionär“ Der Rest ist bekannt.

    Erinnert sich noch jemand an die Wendezeit und die vielen „Luxusimmobilien“ mit „Traumrenditen“? Die Geldhäuser machten gemeinsame Sache mit zwielichtigen Anlageberatern um speziell dem deutschen Mieter das Eigentum an Wohnraum schmackhaft zu machen. Die aufgeschwatzten Kredite werden heut noch abgestottert. Nicht von Banken sondern vom kleinen Träumer dem man heute seine Unerfahrenheit vorwirft. damal war er ein heiß umworbener Marktteilnehmer, genau wie die Erstaktienbesitzer des neuen Marktes.

    Ganz so gutgläubig rennen die Leute nicht mehr in die Falle also mischt man technische Entwicklung, Heile Welt und sicheres Geld zu einem EEG,KwK und wie die grünen Gewinnoptimierungsgesetze alle heissen.

    Früher hat ein Unternehmen vom eigenen Geld irgend etwas erfunden, gebaut und auf den Markt gebracht. Floppte es war es ein Verlust für die Firma, war es gut konnte die Firma ihre Rechnungen bezahlen und den Rest in die Tasche stecken.

    Heute hat die Firma eine Idee, sie kann die Idee verkaufen und Geld ohne Risiko einnehmen. Die nächste Firma kommt, präsentiert die eingekaufte Idee und will Fördergelder damit aus der Idee wieder Ware wird. Die Idee als Ware ist Markt mobil. Wer bereit ist viel zu zahlen bekommt die Idee nun und durch die Fördergelder wandert das Risiko gleich mit. Ein Verlust kommt nicht gut an also kann munter mit verdient werden. (Flughafen, S21)
    Dieses System kennen wir auch aus den Anfangsjahren des grünen Stroms. Dann wurde wegen Kostenexplosion die Förderung zusammen gestrichen aber gleichzeitig der Kleinbetreiber aus dem Markt verdrängt. Dadurch dürfen die Großen wieder allein verdienen. Wir geben günstig Land, wir fördern den Bau, wir verlegen die Leitungen,wir bezahlen die Leitungen, wir bezahlen den verbrauchten Strom ebenso den nicht produzierten Strom. Wir zahlen, wie jammern wir leiden und wir werden weiter zahlen.
    Jetzt war z.B. für den deutschen Stromkunden eine Schmerzgrenze erreicht. So zu sagen Marktsättigung und damit miese Gewinne. Die Lösung liegt in der Luft.

    Autos werden madig gemacht und als der Sturm der Entrüstung vorbei war kamen die Fahrverbote. Ist natürlich für den Autobesitzer ärgerlich und weil man am umweltpolitischen Gewissen nicht vorbei kommt gab es Staatsknete für das grüne Auto. Überall so der Ruf der Stromerzeuger sollen wir nun grüne Ladesäulen errichten, wir nicht derjenige der uns seinen von uns schon mitfinanzierten Strom verkaufen will. Klar und nun sollen wir alle grün kaufen vom Roller übers Auto bis zu Bus und Bahn.

    Aus dem einstigen Nachfrager am Markt wurde ein Zwangsnachfrager gemacht. Die Renditen müssen ja stimmen. Irgendwann wollte der Nachfrager nicht mehr oder konnte nicht mehr also wird neuer moralischer Druck aufgebaut. Die hüpfende FfF Bewegung war geboren. Und wo schlägt die zuerst gehypet auf? Natürlich in Deutschland, bei den ehemals Ökovorreitern und immer wieder hier.

    Ganz schön egoistisch von den jungen Hüpfern die nur Fordern. Eine Antwort an die Bauern, Bergarbeiter, Kraftwerksmitarbeiter und die Erbauer solcher Anlagen haben sie natürlich nicht.
    Und an genau diesem Punkt sind wir jetzt. Auf der einen Seite lassen die Geldgewinnler hüpfen und auf der anderen Seite stehen die Staaten mit leeren Kassen.

    Wie wurde die Bankenkriese bekämpft? Wie wurde die darauf folgende Wirtschaftskriese bekämpf? Wie wird die Umweltkriese bekämpft? Richtig, durch Staatsverschuldung, und Kunden melken. Alles risikofrei denn es zahlen immer die Anderen.

  13. Viele gute Punkte im Artikel und den Kommentaren – aber eins fehlt noch: Es geht ausserdem noch um die Abschaffung der Reisefreiheit.
    Für Bus und Bahn sollen demnächst – natürlich mal wieder für die „Sicherheit“ – Passagierlisten wie für Flüge eingeführt werden.
    Gleichzeitig wird per Fridays for Future Druck gemacht, das Autofahren entweder ganz zu verbieten, oder so zu verteuern, dass es sich keiner mehr leisten kann.

    Damit ist dann die Bewegungsfreiheit ohne Überwachung auf den Bereich eingeschränkt, den man zufuss oder auf dem Fahrrad (Igitt! Reifen! Deshalb Mikroplastikabrieb! Muss auch verboten werden!) zurücklegen kann.

    Gegen die Diktatur, die die US- und EU-Faschisten geplant haben, sieht die DDR wie eine lupenreine Demokratie aus.

  14. Raucher gegen Nichtraucher müsste man auch noch erwähnen, wo Raucher in markierte Bereiche zusammengefercht und mit Fake-Bildern bombadiert (ES GIBT KEINE SCHWARZEN LUNGEN) werden…

    http://www.sackstark.info/raucherlunge/

    Aber ich glaube weniger das bei Fridays for Future jung gegen alt gehetzt wird ,teilweise entsteht der Eindruck ausgehend vom Grünen Feindbild des bösen alten weißen Mannes aber wenn man genau hinschaut gibt es ja schon Grandparent’s for Future und die ist ja nicht als Gegenbewegung gegründet worden…

    https://parentsforfuture.de/de/node/649

  15. »Entdecker« der »Hockeyschlägerkurve« scheitert vor Gericht

    Peinlicher Rückschlag für bekannten Klimaforscher

    https://www.freiewelt.net/nachricht/peinlicher-rueckschlag-fuer-bekannten-klimaforscher-10078842/#comment-form

    Seine »Hockeyschlägerkurve« galt bei vielen Anlässen als Kronzeugin des Klimawandels: die Kurve, die erst leicht und dann stark ansteigt und somit den von Menschen gemachten Klimawandel dramatisch vor Augen führen soll. Doch nun ist Michael Mann in Kanada mit seiner Kurve vor Gericht gescheitert.

    Doch wieso zeigen zwei Kurven bzw. Graphen, die eigentlich das Gleiche abbilden sollten, einen jeweils anderen Verlauf?

    Genau dies führte zum Streit der Wissenschaftler, nicht nur der beiden obig genannten Kontrahenten, sondern auch zahlreicher ihrer Anhänger auf beiden Seiten.

    Schließlich landete die Sache in Kanada vor Gericht. Beide Wissenschaftler werfen sich gegenseitig vor, eine falsche Datenauswahl genutzt zu haben.

    Am Ende scheiterte der »Entdecker« der »Hockeyschlägerkurve« Michael Mann. Er weigerte sich, sich detailliert in die Herkunft seiner Daten schauen zu lassen, und ließ die Frist verstreichen. Damit gewann, zumindest erst einmal juristisch, sein Kontrahent Timothy Ball. Michael Mann muss die Gerichtskosten tragen. So wurde ein weiterer CO-2-Papst entthront.

  16. Grüne und Greta: Alles zufällig?

    https://www.mmnews.de/politik/125152-gruene-und-greta-alles-zufaellig

    Die Dauerpropaganda durch ARD, ZDF, SPIEGEL & Co. zeigt Wirkung. Grüne angeblich laut Forsa jetzt stärkste Kraft in Deutschland. Perfekte Inszenierung von Protagonisten durch Medien zum Zwecke Massenmanipulation. Der Fall Greta zeigt es.

    Die behinderte Greta wurde von Ihren Eltern schamlos für diese ekelhafte Lügenaktion ausgenutzt weil Ihr Vater mit CO2-Zertifikaten handelt.

    Gretas Papa nicht nur Geschäftsführer sowohl bei Ernman Produktion AB wie auch bei Northern Grace AB, beides aktiennotierte Gesellschaften in Schweden mit identischer Adresse in einem Nobelviertel Stockholms, deren Aktien seit dem ersten Auftreten Gretas quasi durch die Decke gehen !!

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