Klimawandel – Die größte Sorge der Deutschen oder eine Medienkampagne?

Seit Monaten beherrscht der Klimawandel die Schlagzeilen in Deutschland. Greta, Schülerstreiks und nun Rezo und die Ergebnisse der Europawahl. Aber handelt es sich dabei um ein Thema, das plötzlich für die Deutschen so wichtig wurde oder ist es eine großangelegte Medienkampgane?

Seit Monaten ist der Klimaschutz Thema Nummer eins in den deutschen Medien. Gerade so, als würden sich plötzlich alle Deutschen nur noch dafür interessieren. Aber ist das so? Ein Blick auf aktuelle Umfragen hilft da weiter.

Die R+V Versicherung veröffentlicht jedes Jahr eine große Studie zu dem Thema „Ängste der Deutschen„, ich habe im September einen Artikel über die aktuelle Umfrage geschrieben. Und wenn man den Medien glaubt, dann müsste das Thema „Umwelt und Klima“ dort an erster Stelle stehen. Tatsächlich standen auf den Plätzen ein bis drei aber die Ängste vor einer „gefährlicheren Welt durch Trump-Politik“ mit 69%, die Angst vor der „Überforderung der Deutschen/Behörden durch Flüchtlinge“ und die Angst vor „Spannungen durch Zuzug von Ausländern“ mit jeweils 63%. Die Angst vor dem Klimawandel kam erst auf Platz 12 mit 48%.

Der Hype um Greta begann im August 2018. Ein kleines Mädchen hatte einen Schreibwettbewerb in Schweden gewonnen und plötzlich war sie europaweit in den Medien und wurde zu allen möglichen Konferenzen eingeladen. Die Medien haben den Hype um sie massiv gepusht und Schüler durften sich freuen, dass Schuleschwänzen an Freitagen propagiert wurde.

Ich habe davon hier in Russland, wo ich lebe, kaum etwas mitbekommen und dem Unsinn über ein kleines Mädchen kaum Bedeutung geschenkt. Die Geschichte ist einfach zu offensichtlich orchestriert worden, denn keine 16-jährige schafft es im großen Stil in die Medien, bloß weil sie sich vor einer Schule mit einem Plakat aufstellt und zum Streik aufruft.

Und sie ist auch keine Expertin, sie besucht die 9. Klasse. Trotzdem wurde sie auf die Weltklimakonferenz und zum Wirtschaftstreffen in Davos eingeladen und bekam Schlagzeilen, weil sich angeblich die großen Entscheidungsträger der Welt für sie interessierten. Nur was konnte sie denen als 16-jährige Schülerin interessantes erzählen? Nichts, es ging um PR und um schöne Bilder. Diejenigen, die den Hype um Greta ins Leben gerufen haben, hatten Stoff für neue Berichte und die Politiker hofften auf Sympathiepunkte, wenn sie sich mit dem Mädchen fotografieren lassen konnten. Es war reine PR ohne jeden praktischen Nutzen.

Wie gesagt ging das ganze an mir hier in Russland spurlos vorbei und erst durch eine Leserfrage wurde ich auf das Thema aufmerksam. Ein Leser fragte mich per Email, wie in Russland über Greta berichtet wird. Und mein Artikel dazu wurde einer meiner meistgelesenen Artikel, denn die Antwort ist einfach: Greta ist in Russland kein Thema, es gab nicht eine Schlagzeile über sie und selbst die Ergebnisse eine Google-Suche auf Russisch sind überschaubar. Das Thema Greta interessiert die Medien vor allem in Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern, aber im Rest der Welt findet es gar nicht statt.

Wir haben es also ganz klar mit einer Medienkampagne zu tun, die vor allem in Deutschland massiv vorangetrieben wird und man muss sich fragen, warum. Dazu gleich mehr. Zuerst müssen wir uns die Frage anschauen, ob vor dem Hintergrund des medialen Dauerfeuers über Greta, „Fridays for Future“ und so weiter das Thema Klimawandel nun in Deutschland tatsächlich zum Thema Nummer eins für die Menschen geworden ist. Denn alle deutschen Parteien reden bei der Analyse der Wahlergebnisse der Europawahl über nichts anderes.

Statista zeigt eine Statistik von 2019, leider ohne genaues Datum: „Welche drei der folgenden Themen bereiten Ihnen in Deutschland am meisten Sorgen?“. Die Plätze eins bis drei belegen die Themen „Armut und soziale Ungerechtigkeit“ mit 48%, „Arbeitslosigkeit“ mit 34% und „Gesundheitsvorsorge“ mit 32%. Das Thema „Klimawandel“ kommt mit 14% erst auf Platz 10.

Nun hat diese Statistik kein Datum und man muss annehmen, dass das mediale Dauerfeuer das Thema Klimawandel in den letzten Monaten in den Vordergrund gerückt hat. Also schauen wir uns die Umfragen der Forschungsgruppe Wahlen einmal an, die fragen ja monatlich nach den Themen, bei denen die Deustchen der Schuh drückt. Die aktuelle Umfrage mit Datum 10. Mai zeigt auf Platz eins der Sorgen der Deutschen das Thema „Ausländer/Integration/Flüchtlinge“, auf den Plätzen zwei und drei parktisch gleichauf die Themen „Mieten“ und „Renten“. Das Thema „Umwelt/Energiewende“ schafft es nicht einmal auf die Grafik der „wichtigen Probleme in Deustchland“, sondern nur auf die Grafik „weitere wichtige Probleme in Deutschland“.

Und diese zweite Grafik ist interessant, denn man kann dort den Einfluss der Medienkampagne gut sehen. Als Greta sich im August 2018 vor ihrer Schule aufstellte und zum Schülerstreik aufrief und die Medien das im großen Stil in die Schlagzeilen gebracht hatten, begann das Thema rasch zu wachsen. Vorher war es unwichtig, innerhalb eines halben Jahres schaffte es dann aber den Sprung auf Platz eins der Grafik „weitere wichtige Probleme in Deutschland“. Man sieht also den Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinung ganz eindeutig an dieser Grafik.

Und auch das Interesse der Medien an dem Thema wird nun deutlich. Die tatsächlichen Sorgen der Deutschen betreffen bei allen Umfragen das Thema „Flüchtlinge“ und den Themenkomplex „soziale Sicherheit“. Von diesen Themen wird mit der Klimadiskussion abgelenkt. Das bei Politik und Medien ungeliebte Thema „Flüchtlinge“ ist aus den Medien fast verschwunden, obwohl es bei der Forschungsgruppe Wahlen noch das dominierende Thema ist und die Themen rund um Altersarmut und soziale Sicherheit werden nach dem Motto „da kann man nichts machen“ abgehandelt. Die Rente muss angeblich wegen der demografischen Entwicklung gesenkt werden, obwohl es das Problem auch in Österreich und der Schweiz gibt, die sich aber trotzdem höhere Renten leisten können, als Deutschland.

Zu dem Thema habe ich schon viel geschrieben. So wären die Probleme des Sozialstaates auf einen Schlag lösbar, wenn man es politisch nur wollte. Und wenn Studien erscheinen, die aufzeigen, wie arm die Deutschen inzwischen geworden sind, dann geben sich die Medien alle Mühe, dies als falsch darzustellen. Und es ist kein Scherz: Die deutschen Renten sind inzwischen so niedrig, dass einem durchschnittlichen deutschen Rentner nicht mehr zum Leben bleibt, als einem russischen Rentner.

Von all diesen Themen wird in den Medien abgelenkt und stattdessen wird Deutschland mit einer Klimadebatte beschäftigt. Dabei kann man beim Klima gar nichts machen in Deutschland. China und Indien haben im Pariser Klimaschutzabkommen die Erlaubnis bekommen, den Ausstoß von CO2 zu erhöhen, weil sie industriell aufholen wollen. Selbst wenn Deutschland den CO2-Ausstoß auf Null fährt, wird der Effekt von der Erhöhung des Ausstoßes der beiden Länder übertroffen. Und Deutschland kann den Ausstoß auch gar nicht wirklich senken. Wenn wir alle Kohle- und Atomkraftwerke in Deutschland abschalten, dann brauchen wir trotzdem weiterhin Strom und den würden wir aus ausländischen Kohle- und Atomkraftwerken beziehen. Wir würden das CO2 andere ausstoßen lassen, um unser Smartphone aufzuladen, aber es würde nicht weniger CO2-Ausstoß geben.

Und auch die Debatte um Elektroautos zeigt nur eins: Der Stromverbrauch in Deutschland wird steigen, wenn wir plötzlich alle unsere Autos an der Steckdose aufladen wollen, anstatt Benzin zu tanken.

Ich sage es immer wieder: Ich bin kein Experte in Sachen Klimawandel, mir geht es nur darum, wie Politik und Medien dieses Thema benutzen, um von den tatsächlich wichtigen Themen, bei denen man schnell etwas für die Menschen verbessern kann, abzulenken. Die Medien lenken die Öffentlichkeit von Themen ab, die ihr wichtig sind und bei denen sich etwas tun ließe und lenken die Aufmerksamkeit stattdessen auf ein Thema, bei dem man kurzfristig und vor allem im deutschen Alleingang nichts ausrichten kann.

Aber trotz meines geringen Wissens über den Klimawandel weiß ich eines: Ich bin mitte 40 und erinnere mich noch an die Prognosen von vor 30 Jahren. Demnach müsste sich im Jahr 2020, also heute, die Sahara nach Spanien ausgebreitet haben und Norddeutschland teilweise unter Wasser stehen. Das ist nicht passiert, was mich bei Klimaprognosen irgendwie skeptisch macht. Die Prognosen sind immer noch die gleichen, wie früher und immer noch soll es in 20 Jahren so weit sein.

Aber bei Themen, bei denen es tatsächlich Probleme gibt, wird nichts getan. Es war lange absehbar, dass die industrielle Landwirtschaft dazu führen wird, dass wir Antibiotika aus der Massentierhaltung in unserem Essen haben werden und dass die Überdüngung der Böden zu einem Anstieg von Nitraten im Grundwasser führen wird. Diese Dinge sind eingetroffen und niemand geht deswegen auf die Straße. Auch der Plastikmüll ist schon lange ein Thema und dabei sind die schlimmsten Prognosen sogar übertroffen worden. Wale haben heute kiloweise Plastik im Magen, in den Ozeanen drehen sich gigantische Wirbel aus Plastikmüll und in unseren Lebensmitteln kann man Mikroplastik nachweisen. Trotzdem wurden Verpackungen aus Plastik, Plastiktüten usw. nicht verboten. Der Verpackungswahnsinn geht munter weiter.

Auch beim Umweltschutz gibt es also viel akutere Themen, als das CO2, aber die finden in den Medien kaum statt. Und Greta fährt CO2-sparend mit dem Zug durch Europa und isst ihr Essen aus Plastikverpackungen.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie die Medien von den wichtigen Themen ablenken, war das Rezo-Video. Das Video war das Produkt des Medienkonzerns Ströer. Aber Rezo hatte trotzdem mit fast allem, was er gesagt hat, Recht. Spannend ist, dass er dem Thema Kriegsverbrechen und Völkerrechtsbrüche durch die USA und die Bundesregierung in seinem Video sogar mehr Zeit gewidmet hatte, als dem Klimawandel. Dem Klimawandel widmete er am Anfang des Videos knapp 20 Minuten, ab Minute 30 aber ging es fast eine halbe Stunde um Kriegsverbrechen, Völkerrechtsbrüche, illegale Kriege und so weiter. Es war faszinierend, wie die Medien darüber hinweggegangen sind und sich stattdessen wieder nur auf das Thema Klimawandel beschränkt haben.

Die Medien lenken also immer von den eigentlich wichtigen Themen ab und propagieren stattdessen das Thema Klimawandel. Man beschäftigt die Öffentlichkeit mit einem Thema, bei wir in Deutschland nichts ausrichten können. Selbst wenn wir in Deutschland morgen allen Strom abschalten und wieder in die Steinzeit zurückkehren würden, würde der weltweite CO2-Ausstoß weiter steigen.

Auf dieser Welle fahren nun die Grünen einen Wahlsieg nach dem anderen ein. Hier scheint also der Grund zu liegen: Man will die Grünen pushen. Aber warum? Wohl kaum, weil sie dann den Umweltschutz voranbringen und die Welt retten würden. Man muss sich also ihre Meinung zu anderen Themen anschauen. Und da wird es offensichtlich: Sie sind die anti-russischste Partei in Deutschland, sie sind gegen Nord Stream 2 und sie sagen kein Wort gegen die Kriege der USA „für Freiheit und Demokratie“. In der Wirtschaftspolitik haben sie die Positionen der FDP weitgehend übernommen und stehen den großen Konzernen wohlwollend gegenüber. Viele führende grüne Politiker sind heute bereits für Konzerne als Lobbyisten tätig.

2011 konnte man das noch im Spiegel lesen. Damals gab es einen Bericht, in dem viele Grüne namentlich aufgezählt wurden, die als Lobbyisten gut dotierte Jobs an Land gezogen haben, während die Grüne Partei sich gleichzeitig als schärfster Kritiker des Lobbyismus aufspielte. Aber man muss gar nicht so weit zurückgehen. Anfang 2019 wurde bekannt, dass ein Grüner, der immerhin unter Rot-Grün Staatssekretär war und vier Legislaturperioden im Bundestag saß, nun bei Bayer Lobbyist für Glyphosat ist. Offiziell sind die Grünen aber gegen Lobbyismus und gegen Glyphosat.

Bei keiner anderen Partei in Deutschland weichen die offiziellen Positionen der Partei so weit von dem ab, was sie politisch tatsächlich tut, wie bei den Grünen.

Apropos Lobbyismus: Kürzlich konnte man für einen Tag in der Presse lesen, dass 82% der Deutschen den Einfluss der Lobbyisten beschränken wollen. Warum bloß hängen die Medien das Thema nicht an eine so große Glocke, wie den Klimawandel? Könnte das damit zusammen hängen, dass die Medienkonzerne selbst von Lobbyismus profitieren?

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

19 Gedanken zu „Klimawandel – Die größte Sorge der Deutschen oder eine Medienkampagne?“

  1. Ich denke ebenfalls, dass fast die gesamte Klimadiskussion eine Ablenkungskampagne darstellt. Vermutlich aus drei Gründen.
    1. Ablenkung von tatsächlichen systemischen Problemen, welche Menschen in ihrem Alltag erleben. Man versucht den Menschen klar zu machen, dass all ihre Schwierigkeiten gering sind im Gegensatz zu der Klimaproblematik.
    2. Es ist der Versuch, Menschen ein gemeinsames Ziel zu vermitteln und alle hinter einem Führer oder einem Führungskollektiv zu versammeln.
    3. Das Finanzsystem und Wirtschaft sind laut ökonomischer Theorie auf Wachstum ausgelegt. Die bestehende globale Weltwirtschaft ist praktisch an ihrem Ende angelangt. Die Produktivität ist so hoch, dass alle Menschen auf der Erde ausreichend versorgt werden könnten. Es wäre sogar möglich, Produktionskapazität abzubauen. Das Problem ist dabei, dass Bedarfsdeckung in der Ökonomie nicht vorgesehen ist, weil es dann keinen Profit gibt. (Nur ein knappes Gut kann ein Wirtschaftsgut sein.) Dieser ist aber notwendig, um den Finanzsektor zu bedienen. Was man also braucht sind neue Investitionen (neue Schuldner). Für diese benötigt man das entsprechende Betätigungsfeld. Das ist in diesem Fall das Klima.

    Für mich ist Umweltschutz tatsächlich von großer Bedeutung, denn er bedeutet letztlich auch Menschenschutz. Mich stört an den ganzen Diskussionen, dass sie immer nur an der Oberfläche kratzen und tiefere Probleme nicht besprochen werden. Man merkt es schon an den Fragestellungen. Wer immer nur »Was?«, »Wo?«, »Wie?« fragt, wird immer nur Reformen (Umverteilung, heißt letztlich nichts anderes als das eine Unrecht mit einem neuen Unrecht bekämpfen zu wollen. Es ist nicht sonderlich clever.) finden, aber keine Lösungen. Dazu müsste man immer nach dem »Warum« fragen und forschen.

    Wer die anstehenden Probleme der menschlichen Gesellschaft (inkl. Umweltschutz und soziale Schwierigkeiten) wirklich lösen möchte, sollte sich darum bemühen, das Geld durch die Gemeinschaft öffentlich erzeugt wird und zwar mit einem Buchungssatz Kasse/Konto an Eigenkapital. Das wäre schuldenfrei und zinslos. Die Gemeinschaft erbringt alle Leistungen und braucht sich deshalb nicht bei jemandem zu verschulden. Sie ist Produzent und Konsument in einer Person. Mit dieser Methode wäre Geld für alle gesellschaftlich gewünschten Produkte und Dienstleitungen, Kultur, Forschung, Bildung, Gesundheit, Wohnen, Kinder, Alte, Umweltschutz … vorhanden.

    Zum Glück gibt es die Klimadiskussion, da muss man sich nicht über Lösungen unterhalten. Die kleine Greta hat aber wenigstens einmal etwas Interessantes gesagt: »Wir können die Welt nicht retten, indem wir uns an die Spielregeln halten…«. Das ist in meinen Augen der springende Punkt. Die Welt menschlich denken und nicht ökonomisch. Dann stellt man andere Frage und findet andere Wege.

    1. Eine Änderung des Geldsystems. Lange überfällig und doch nahezu unmöglich zu realisieren.

      Das sieht man daran, wie Länder, welche kein kapitalistisches System haben möchten, bekämpft wurden/werden.

      Der Grund ist einfach. Da würde Privatbanken die Geldschöpfung genommen und die sind heutzutage die einflussreichsten und reichsten Institutionen. Siehe FED, Bank of International Settlements, etc. und deren Besitzer.

      Obwohl ich es mir wünschen würde, würden diese Banken die Welt vorher unter weiteren Weltkriegen begraben als ihre Macht und den Reichtum abzugeben.

      1. Hm, wenn man es auf die Art versuchen würde, die ich vorschlug, müsste man niemandem seinen »Reichtum« wegnehmen. Man brauchte nicht einmal mehr Steuern und Abgaben (Krankenversicherung, Rentenversicherung, …) auf Einkommen aus selbst erbrachter Leistung. Das ließe sich einfach auf dem ganzen Planeten anwenden.

        Es gäbe dazu noch viel zu schreiben, würde aber das eigentliche Thema sprengen.

  2. Hallo Carlo,
    ich stimme dir ganz zu.
    Die Bemerkung des grünen Engels „Greta“ sehe ich etwas anders.
    Regeln einzuhalten schließt Umweltschutz nicht aus. Die Einhaltung von Normen und Regeln gehören zu einer funktionierenden Gesellschaft. Soll Regelbruch ein Mittel zum Zweck werden gäbe es bald Anarchi.

    „Warum die Grünen in Schweden aber nicht davon profitieren konnten, dass Greta streikt und alle vom Klima reden, hat mehrere Gründe. Zum einen regieren sie seit 2014 in Stockholm mit und mussten auch die verschärfte Asylpolitik des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven mittragen. Die Partei stellte das vor eine Zerreißprobe. Und dann redeten eben alle über das Klima – und die Grünen sind gewissermaßen nicht die einzigen Grünen im Land. Während sie selbst in der Sozial- und Wirtschaftspolitik links stehen, gibt es noch eine Zentrumspartei, die aus deutscher Perspektive so etwas wie grüne Liberale sind.“
    https://www.faz.net/aktuell/politik/europawahl/europawahl-in-schweden-warum-die-gruenen-hier-verloren-haben-16208727.html

    Hier mal 2 Links von 2 Tagen, achtet beim Lesen auf die Gründe für den Stimmverlust

    https://www.focus.de/politik/ausland/europawahl-in-schweden-ausgerechnet-in-der-heimat-von-greta-thunberg-rutschen-die-gruenen-ab_id_10763320.html

    https://www.focus.de/politik/ausland/klimaaktivistin-thunberg-trotz-greta-darum-haben-die-gruenen-gerade-in-schweden-so-massiv-verloren_id_10767439.html

    Hier zeigt sich deutlich das Fordern mit Realität einhergehen muss. Klar kann ich alles fordern aber sich dann zurücklehnen nach dem Motto „lass das mal die Anderen machen“ ist eben nicht grad Gemeinwohl fördernd.

    Auch die Grünen haben komplett versagt. Haben sich selbst gelobt für ihre Erfolge der letzten vier Jahre, so wie die ganze Regierung. Anstatt die Alarmglocken zu läuten! Darum sind ihnen die Wähler weggelaufen – obwohl sie ja eigentlich hätten zulegen müssen.“

    „Knapp über die Vier-Prozent-Hürde hat es die grüne Miljöpartiet geschafft. Sie ist wieder an der Regierung beteiligt und lässt sich wieder auf zu viele Kompromisse ein, sagt Björn Wiman von „Dagens Nyheter“. Gerade erst wurde die erst 2018 eingeführte CO2-Steuer auf Flugreisen wieder abgeschafft.“
    https://www.deutschlandfunk.de/klimaschutz-im-norden-kein-zufall-dass-greta-schwedin-ist.795.de.html?dram:article_id=444360

    Beispiel: Vattenfall
    In Schweden betreiben sie 2 Kernkraftwerke die allein so viel Strom produzieren wie alle sonstigen Anlagen.

    In Deutschland konnten sie Spätlasten ihrer Kernkraftwerke kostengünstig auf den Steuerzahler umlegen. Mit der ersten Ökostromwelle regnete es Subventionen. Diese Garantiepreise waren recht üppig. Als dann der Subventionsfluss nachliess und man hätte neue Anlagen errichten müssen aber nicht wollte schickte man Greta los.
    Die Forderung aus der Kohle aus zusteigen und die später nachgeschobene Forderung auch auf Gas zu verzichten werte ich eben nicht als plötzliche Eingebung sondern als pure Berechnung. Denn sehen wir mal nach, 10 Kraftwerke betreibt der schwedische Staatskonzern. 10 Kraftwerke auf Kohle/Gas Basis.
    Also zieht klein Greta durch Deutschland und fordert quasi beinahe über Nacht den Ausstieg. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen wird jetzt mit dem Weltuntergang die Jugend auf die Strassen geschickt.
    Ich meine es lag schon eine Nachkohleära bereit denn geordnet aussteigen ist besser als Kerzenschein.
    Da hätte Vattenfall nicht so gut verdient. Aber wenn man die Massen nur in Hysterie versetzt und die Regierung das so macht wie beim Atomausstieg ja dann verdient man wieder richtig. Kraftwerke entschädigen, Verluste ausgleichen, Soziallasten für die arbeitslosen Mitarbeiter bezahlen die Steuerzahler, die zahlen ja letztendlich auch die verbrieften Ökokosten u.s.w.
    Bei den Rahmenbedingungen kann man alles fordern zahlen tun das Andere. Passt doch für Schweden.
    Auch das Spiel mit der CO² Steuer die auf einmal her muss wird doch auch nur zum Endverbraucher durchgereicht.
    Beim EU Zertifikat Handel wird hinter verschlossenen Türen seit Monaten geklüngelt weil eine Kostensteigerung ansteht. Bezahlt bestimmt die EU über den Haushalt am Ende einen Ausgleich.
    Genau solche Erscheinungen lassen die Klimadebatte so unglaubwürdig erscheinen.

    Ich bin für Klimaschutz aber dann bitte verbindlich für Alle und unter fairer Lastenverteilung.

      1. Deutsche Energiewende, zum Scheitern verurteilt!?
        https://www.youtube.com/watch?v=dCbJ-iqtPO8

        Dieses Video zeigt das wahre Problem auf.
        1. deutscher Alleingang verärgerte EU-Staaten- Blockadeverhalten?
        2. Probleme beim Netzausbau
        3. Fehlen von Speichermöglichkeiten
        4. Dem Steuerzahler nicht mehr einfach unterschiebbare Sonderkosten durch Atomausstieg, EEG Vergütungen, Kohleausstieg, Gasverzicht

        Wenn nun eine Greta wie vom Himmel gesandt ausgerechnet zu erst in Deutschland aufschlägt wo sich die halbe Welt an Fördertöpfen bedienen darf und etwas gegen schwedische Kohlekraftwerke hat reibt man sich schon die Augen.
        Wenn sie einen noch schnelleren Umstieg auf EE fordert obwohl Schweden um die EU Probleme weis wird es unglaubwürdig.
        Wenn man wirklich jede Dreckschleuder durch das Transitland Deutschland fahren lassen muss ja dann soll doch gefälligst der Deutsche Billigarbeiter unbezahlbare E Autos fahren, nicht vorhandene Bus-oder Bahnverbindungen nutzen weil das Geld in die Taschen anderer fließt.
        Selber schuld wenn die Alten auf dem Land nur Rollatoren mit Fussantrieb haben. Können ja einen Naturerlebnis Tagesausflug bis zum nächsten erreichbaren Supermarkt machen.
        Da möchte ich dabei sein wenn die FfF Enkel das ihren Großeltern erklären.

        Wenn dann mit dem Gasverzicht auch noch der Weltfrieden gerettet wird ist das grüne Herz Infarkt reif im Freudentaumel. Völlig absurd von Propaganda gesteuerter Anti NS2 Mist. Schweden hat den Bau genehmigt und nun solch eine Aktion.
        Aber Schweden kann mit ihrer Wasserkraft ganz gut die teuer EE speichern. Lässt sich die Abnahme bezahlen und verkauft uns unseren Strom dann wieder.

    1. Hallo,

      vielen Dank für den langen Text. Ich verwendete das Greta-Zitat in einem ganz bestimmten Zusammenhang und aus gutem Grund. Die Frage ist doch welche und wessen Normen und Regeln und wer und warum hat jemand das Recht diese aufzustellen?

  3. Schaut euch bitte mal einen Vortrag von dem mittlerweile pensionierten und vor allem – denke ich – unabhängigen Klimatologen Prof. Dr. Werner Kirstein zum Thema Klimawandel an, ein Muss wie ich finde: https://www.kla.tv/2019-04-11/9408&autoplay=true
    … der im o.g. Vortrag erwähnte (Chemie-) Nobelpreisträger „Svante August Arrhenius“ ist wohl Greta’s Ururgroßvater (ich musste schallend lachen, als ich das gelesen habe 🙂
    … und ein interessantes Video zur „Friday For Future“-Bewegung gibt’s auf https://www.youtube.com/watch?v=NLzhK2R-i40
    … und wer dann noch nicht genug hat, der kann mal einen Blick auf die Liste der Greta-Sponsoren werfen auf https://linkezeitung.de/2019/03/09/von-greta-thunberg-zu-we-dont-have-time-ueber-al-gore-zu-george-soros/
    … und wer dann noch glaubt, der Klimaschutz sei sinnvoll, der soll es weiter glauben 🙂

    1. Klimaschutz ist immer sinnvoll. Ob an der CO2-Gschicht was dran ist, is eine andere Geschichte.

      Aber wir vergiften auch unsere Meere mit Plastik, Öl und anderem Müll, bringen so die Lebewesen und das Plankton um was wiederum das Klima beeinträchtigt.

      Somit kann Klimaschutz nur sinnvoll sein.

  4. Es geht bei der Klima-Diskussion ganz eindeutig in Richtung einer CO2 Steuer. Wobei die neue Steuer dafür Sorgen soll, dass CO2 lastige Produkte teurer und damit unattraktiver werden. Das hört sich erst einmal nicht schlecht an, abgesehen davon, das es sich bei der Steuer um eine marktregulierende Steuer handelt und somit die „freie Marktwirtschaft“ ad absurdum führt. Sei es drum, die viel spannendere Frage ist sowieso eine Andere.

    Die Frage, welche Projekte der Staat mit seiner neuen Einnahmequelle(schließlich gibt es kein Produkt auf dieser Welt, welches nicht CO2-lastig ist) zu finanzieren gedenkt? Werden damit die zu erwartende Mehrbelastung der Bevölkerung insbesondere der Ärmsten der Armen abgefedert? Wird die Mehreinnahme für das 2% Ziel der NATO miss…gebraucht? Werden LNG Lieferungen aus den USA damit subventioniert – falls Nord Stream II doch plötzlich still gelegt werden sollte?

    Eine Anmerkung noch, ich bin kein Klimaleugner, als Dezemberkind kann ich mich noch gut daran erinnern, wann ich das letzte mal an meinem Geburstag einen Schneemann bauen konnte. Und mein Schneemann-Index verrät eindeutig, dass sich etwas verändert. Auch finde ich es nicht schlecht, selbst wenn das im weltweiten Kontext nicht ins Gewicht fällt, wenn Deutschland eine Vorreiterrolle in Hinsicht Klimaneutralität einnimmt. Dieses dabei gewonnen Wissen kann man später in andere Länder exportieren. Das darf aber eben nicht so enden – „[…]weiterhin Strom und den würden wir aus ausländischen Kohle- und Atomkraftwerken beziehen.“ – das wir unsere Kraftwerke abbauen, nur um sie in der Tschechei oder in Polen wieder aufzubauen, um dann den lohnkostenbereinigten Strom aus diesen Ländern zu beziehen. Wobei das eigentlich klassische Mogelpackung-Politik ist, mit der wir uns ja ständig konfrontiert sehen, die Chancen also nicht soo schlecht stehen, dass es eben genauso kommen wird.

    1. Die Frage ist, ob Konzerne eine Steuer auf CO2 dann genauso umschiffen können, wie sie Gewinnsteuern umschiffen.

      Anstatt zu besteuern sollte man lieber nach alternativen Energiequellen forschen, wie damals beim Philadelphia Projekt.

      Aber bei vernünftigen Sachen wird das ja nicht gemacht, nur bei Erforschung von Waffen ist soetwas scheinbar möglich.

      Denn Steuern müssen die Durchschnittsbürger bezahlen und die Wirtschaft spricht sich die Preise einfach ab.

  5. Das Greta in Russland kein Thema ist, liegt auf der Hand: Russland lebt von dem Export von CO2, es ist mit Öl und Gas die Haupteinnahmequelle.
    Da ist die Interpretation nahe liegend, dass neben dem Versuch, Russland die Einnahmen über NSII zu nehmen, die CO2 Debatte dazu genutzt wird, eben diese Rohstoffe zu verteufeln und im Volk den Weg zu ebnen, keine russischen Rohstoffe mehr zu kaufen. Nach dem Tot-Rüsten der UDSSR folgt nun die Stimmungsmache gegen CO2, was Russland wirtschaftlich erheblich treffen wird.

    In der Tat ist die CO2 Diskussion am Thema vorbei, wenn man CO2 nicht als Variable der negativen Effekte von (Über-) Produktion versteht. Anstatt eine CO2 Steuer einzuführen, sollte man eine Produktionssteuer, Verbrauchssteuer oder eben eine erhebliche Erhöhung der Mehrwertsteuer dann in Betracht ziehen, wenn in Deutschland die Löhne und Gehälter angeglichen sind. Diese Steuer gestaffelt nach „Schädlichkeit“ des Produktes, Plastik grundsätzlich hoch, Mehrweg gering, Nahrungsmittel gering etc.

    1. Am Ende zahlts immer der Konsument. Forschung mit Fokus auf alternative Energiequellen wäre brauchbarer als dem Durchschnittsbürger mit noch mehr Kosten zu belasten, nur weil die Konzerne zu gierig sind und für Umweltschutz nichts übrig haben.

  6. Hallo Herr Röper,

    eine Anmerkung: Sie schrieben „Greta ist in Russland kein Thema, es gab nicht eine Schlagzeile über sie und selbst die Ergebnisse eine Google-Suche auf Russisch sind überschaubar. Das Thema Greta interessiert die Medien vor allem in Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern, aber im Rest der Welt findet es gar nicht statt.“
    Ist der letzte Halbsatz „aber im Rest der Welt findet es gar nicht statt.“ nicht etwas vorschnell? Die Welt besteht ja aus mehr Ländern als „nur“ Deutschland + Russland + andere westeuropäische Länder“.

    Generell tut mir Greta leid, da sie massiv missbraucht und vor den Karren von Kräften gespannt wird, die die Welt in Angst, Schuldgefühle und Panik stürzen wollen, um abzukassieren – um die Umwelt geht es denen sicher ganz zuletzt, wenn überhaupt.

    1. Nein, der Halbsatz ist ganz und gar nicht vorschnell. Greta ist ein Thema vor allem in Deutschland und noch in einigen Ländern Westeuropas. Das war´s.
      In Asien, Afrika und Amerika hat man von ihr noch nie etwas gehört. Die Welt besteht, da haben Sie eben Recht, aus weit mehr Ländern, als einigen westeuropäischen. Oder anders gesagt: Die Länder, in denen Greta eine Rolle spielt, haben insgesamt eine Bevölkerung von vielleicht 200 Millionen Menschen. Das bedeutet, dass von 7.600 Millionen Menschen auf der Welt 7.400 Millionen noch nie etwas von Greta gehört haben.
      Daher finde ich den Halbsatz mehr als zutreffend.

      1. Das ist wahrlich ein Problem, da wir nur das vorgesetzt bekommen, was uns vorgesetzt werden soll. Haben wir nicht einmal den Ansatz einer Ahnung wie es z.B. in Ungarn geschweige denn ausserhalb der EU zugeht. Deswegen sind die blanken Übersetzungen aus dem russischen TV auch Gold wert. Dafür schonmal ein Danke!

        Wie manipulativ diese Unwissenheit bzw. die Sprachbarrieren gehandhabt werden, kann man vielleicht an der Zustimmung für den Putsch in Venezuela betrachten. In den deutschen Medien hört sich das immer wie, *alle* sind für einen Regime-Change in Venezuela, niemand spricht davon, dass „wir“ nur einen Bruchteil der Weltbevölkerung stellen und es weit mehr Staaten auf der Welt gibt die Maduro als Präsidenten anerkennen.

        Gestern Morgen sah ich auf ZDF eine „Historie“ Sendung über China und das „Massaker“ auf dem Tian’anmen-Platz, dabei weiß selbst die deutsche Wikipedia(das ließ sich vermutlich nicht weglügen) zu berichten: „Jahre später stellte der CBS-Korrespondent Roth klar: Es gab kein Massaker auf dem Tian’anmen-Platz.“
        https://de.wikipedia.org/wiki/Tian%E2%80%99anmen-Massaker#Berichte_%C3%BCber_ein_Massaker_auf_dem_Platz

        Das hindert jedoch nicht unseren ÖR eine jahrzehnte alte Lüge immer und immer wieder zu wiederho(h)len. Es bleibt uns als Bevölkerung nichts anderes übrig, dem zu glauben. Wobei Glaube wohl auch das richtige Wort ist. Denn man kommt sich schon das ein oder andere Mal vor, als sässe man in einer Kirche und der Prediger peitscht die Kollekte im Weihrauch-Dunst ein.

  7. Die Informationen zu diesem Thema sind vielfältig und widersprüchlich.

    Eines ist für mich jedoch sicher. Wenn man sich Wege überlegt mit CO2 Geld zu machen, anstatt herzugehen und z. B. die Wissenschaftler der EU an sauberen Energiequellen forschen zu lassen (siehe auch Nikola Tesla’s Errungenschaften auf diesem Gebiet), dann ist für mich klar, daß sich das Klima ändert, weil es dann schon immer getan hat.

    Weiters gibt es Rohdaten zum Klima die besagen, dass die heißesten Jahre im neunzehnten Jahrhundert tatsächlich in den 30ern waren und dass es seit ca. 2000 eine Abkühlung gibt.

    Weiters ist ebenfalls bekannt, dass andere Planeten in unserem Sonnensystem sich ebenfalls erwärmt haben, also kann man eine ev. Erwärmung auf unserem Planeten nicht einfach separat behandeln.

    Und dann ist da noch die Sache, dass CO2 sich um 0,0irgendwas erhöht hat (oder wars 0,00irgendwas?) und noch nicht einmal bewiesen werden kann, dass dies Einfluss auf das globale Klima hat. Vorallem nicht, da man durch Kernbohrungen in der Arktik herausgefunden hat, dass es kältere Perioden gab mit viel mehr CO2 in der Luft, als wir heutzutage haben. Wäre CO2 ein Treibgas, wie kann es dann sein, dass es kühlere Perioden mit mehr CO2 in der Atmosphäre gab?

  8. Der deutsche Evolutionsbiologe und Pflanzenphysiologe Ulrich Kutschera hat sich ausführlich in einem Interview mit kath.net zur anthropogenen Erderwärmung geäußert und darin explizit die politisch motivierte, hysterische Dramatisierung der, wie von ihm selbst eingestanden keineswegs schlüssig erwiesenen, klimatischen Entwicklung einer vernichtenden Kritik unterzogen, einen ökologisch positiven Nebenaspekt des Klimawandels akzentuiert und eine in der Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommene Option der umweltfreundlichen und nachhaltigen Stromerzeugung durch Nutzung der Sonnenenergie über den Einsatz künstlicher Pflanzenblätter, die auf der Imitation des Photosyntheseprozesses der Pflanzen basiert, umrissen.

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