USA lehnen Lieferung von F-35 an die Türkei ab, Russland bietet Ankara die moderne SU-57 an

Nachdem die USA angedroht haben, dass die Türkei keine modernen F-35 Jets bekommt, obwohl die Türkei sogar Teil des Entwicklungsprogrammes ist, ist heute geschehen, was geschehen musste: Russland hat der Türkei offiziell seine SU-57, das russische Gegenstück zur F-35, angeboten.

Nachdem die Türkei das hochmoderne russische Flugabwehrsystem S-400 bestellt hat und in den nächsten Monaten geliefert bekommt, haben die USA angedroht, die von der Türkei bestellten F-35-Jets nicht auszuliefern. Die USA befürchten, dass die russischen Radare dann die Eigenschaften des US-Tarnkappenjets aufzeichnen und er damit quasi seine Tarnkappe verliert.

Da die Flugeigenschaften der F-35 nicht allzu gut sind, ist der Jet aber auf seine Tarnung angewiesen.

Die russische SU-57 hat zwar auch Stealth-Eigenschaften, ist aber auch auf für gute Flugeigenschaften entwickelt worden und die Manöver, die der Jet bereits in der Entwicklungsphase am Himmel gezeigt hat, sind in der Tat verblüffend. Auch sprechen die bekannten Daten über Dienstgipfelhöhe, Einsatzreichweite, Waffenlast´und Geschwindigkeit dafür, dass die russische SU-57 den F-35 und F-22 der USA überlegen sein dürfte.

Dass Russland gerne einspringt und der Türkei seine modernen Kampfjets verkauft, wenn die USA die Lieferung an die Türkei ablehnen, war zu erwarten.

Heute hat der Chef von „RosTech“ einer türkischen Nachrichtenagentur in einem Interview mitgeteilt, dass Russland der Türkei gerne SU-57 liefern würde und dass er die Türkei für einen „attraktiven Markt“ hält.

Auf eine Reaktion aus Washington werden wir wohl nicht lange warten müssen. Das Verhältnis zwischen Ankara und Washington dürfte sich weiter verschlechtern.

SU-57 Amazing maneuver (T-50 PAK FA )

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

Schreibe einen Kommentar