COVID-19-Infektionen in Russland auf Rekordhöhe – Wie die russischen Medien berichten

Da ich schon lange nicht mehr über die Corona-Situation in Russland berichtet habe, denke ich, dass es mal wieder Zeit dafür ist. Am Sonntag gab es in der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ einen Bericht über die Corona-Lage in verschiedenen russischen Regionen.

Ich habe immer wieder aufgezeigt, dass in Russland zwar vor dem Virus gewarnt wird, dass dies aber ohne die Panikmache abläuft, die wir in Deutschland erleben. Das werden wir auch in diesem Bericht des russischen Fernsehens sehen, den ich übersetzt habe.

Bevor wir zu der Übersetzung kommen, noch ein paar Worte vorweg. In Russland gibt es inzwischen mehr Neuinfektionen, als im Frühjahr, als es in Russland sogar einen Lockdown gegeben hat. Trotzdem gibt es in Russland noch praktisch keine verpflichtenden Einschränkungen, die Ausnahmen werden wir in dem Bericht sehen. Russland ist – wie Deutschland – ein Bundesstaat und jede russische Region, das sind die russischen Äquivalente zu den deutschen Bundesländern – legt eigenständig fest, ob und welche Einschränkungen sie wegen Corona einführt.

Man beachte bei dem Bericht aber, dass es trotzdem keine Panikmache in russischen Medien gibt, sondern nur Appelle an die Vernunft der Menschen.

Und was in Russland auffällt, wenn ich es mit den deutschen Medien vergleiche, dann ist es die Tatsache, dass Corona keine so große Rolle spielt. Zwar werden die Zahlen täglich gemeldet, aber wenn ich es zum Beispiel mit dem Spiegel vergleiche, dann gibt es allein im Spiegel täglich fünf oder mehr Artikel über Corona. Wer alles krank war, wer gestorben ist, Corona greift das Gehirn an, Corona greift die Hoden an und was man noch alles jeden Tag im Spiegel lesen kann.

Das fehlt in Russland völlig, da diese Einzelfälle von schweren Komplikationen bestenfalls für Experten interessant sind, aber 99,99 Prozent der Menschen nicht betreffen. Zumindest ist das meine Erklärung für die russische Art der Berichterstattung und man muss sich fragen, warum die deutschen Medien beim Thema Corona jede Mücke zum Mammut aufblasen, anstatt sachlich zu bleiben.

Nun aber genug der Vorrede, kommen wir zum Bericht des russischen Fernsehens.

Beginn der Übersetzung:

Am 9. Oktober hat Russland seinen eigenen Tagesrekord bei Coronavirus-Infektionen aus dem Frühjahr gebrochen. Über das Wochenende setzte sich das Wachstum fort. Am 11. Oktober infizierten sich mehr als 13.000 Menschen. Die Situation ist mehr als alarmierend. Ja, das ist unangenehm, aber jetzt widersteht Russland dem neuen Angriff in völlig anderer Art und Weise.

Erinnern wir uns an den Frühling, als es nicht einmal genug Masken gegeben hat. Man hatte noch keine Kenntnis über den neuen heimtückischen Virus, keine antiviralen Medikamente. Jetzt verstehen wir, womit wir es zu tun haben. Wir wissen, wie man ihn behandelt. In den Apotheken gibt es Medikamente. Programme zur Hilfe kranker Ärzte wurden ausgearbeitet. Es gibt genug Plätze für schwerkranke Patienten, die mit allen notwendigen Dingen ausgestattet sind. Und es gibt Reserven. 50 Millionen Menschen wurden in Russland bereits getestet. Im September begannen Impfungen mit dem vom Gamalei Zentrum entwickelten Impfstoff gegen das Coronavirus. Der Impfstoff ist in den russischen Regionen angekommen. Und am 15. Oktober ist die Registrierung des zweiten russischen Impfstoffs, dieses Mal vom Vector Zentrum, geplant.

Den größten Anstieg der Fälle erlebt – wie auch zu Beginn der Epidemie – Moskau. Bewohner über 65 Jahre wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Schulkinder haben Ferien. Arbeitgebern wird empfohlen, bis zu 50 Prozent ihrer Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken. Aber, wie der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergej Sobjabanin, sagte, „die Situation wird dramatischer.“ Er sagte unverblümt: Die nächste Woche ist entscheidend. Wenn die Situation stabilisiert werden kann, wird es keine neuen Einschränkungen geben.

Auch der Sprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte, wenn die Zahl der Infektionen weiter zunehme, seien neue Einschränkungen unausweichlich.

Jetzt zeigen meine Kollegen einen Überblick über die Lage in verschiedenen russischen Regionen.

Hier sehen wir das wichtigste Zeichen der Pandemie: Vor den Krankenhäusern sammeln sich wieder die Krankenwagen. Die Infektionsrate bricht die Rekorde vom Frühling. Die Coronavirus-Realität ist zurück.

Die Zahl der Betten in St. Petersburg musste erhöht werden. Ab Montag ist das provisorische Krankenhaus mit 2.500 Betten im Messezentrum Lenexpo wieder in Betrieb. Die letzten Vorbereitungen laufen, CT-Scanner werden aufgebaut, Decken werden geliefert. Dreizehn städtische Krankenhäuser nehmen jetzt COVID-Patienten auf, in zwei davon werden im Eiltempo Abteilungen für Infektionskrankheiten eingerichtet.

„Die Patienten müssen isoliert werden, es braucht ein System für den Zugang zur Station, und all das schafft gewisse Schwierigkeiten, aber es gibt das Wort „notwendig“ und wir Ärzte sind verpflichtet, unserer Bevölkerung medizinische Hilfe zu leisten“, sagte Sergei Popov, Chefarzt eines der Krankenhäuser. (Anm. d. Über.: Der russische Satz „Es gibt das Wort notwendig“ bedeutet, dass man das, was getan werden muss, eben um jeden Preis tut. Das ist vielleicht am ehesten mit der Norddeutschen Formulierung „Watt mutt datt mutt“ zu vergleichen)

Es ist schwierig, zu den Einschränkungen zurückzukehren. Aus der Tatsache, dass alle die Pandemie satt haben, entwickelte sich Unachtsamkeit. Diese Bilder sind vom 31. März, damals herrschte in St. Petersburg Lockdown. Der Schlossplatz, die Isaaks-Kathedrale und das Moika-Ufer waren leer. 27 Fälle von Coronavirus wurden an dem Tag gemeldet. Diese Bilder sind vom 9. Oktober, einem normalen Arbeitstag. Die gleichen Orte und Einstellungen. Aber heute infizieren sich mehr als 500 Menschen pro Tag. (Anm. d. Übers.: In dem Bericht werden hier die menschenleeren Orte der Großstadt im März mit dem heute geschäftigen Treiben an den gleichen Orten nebeneinander gestellt)

„Ich hoffe immer noch auf die Hilfe der Mitbürger, ich denke, dass es besser ist, Masken und Handschuhe zu tragen, eine für sich selbst akzeptable Form der Selbstisolierung zu wählen, als später in einem Krankenbett zu liegen und zu klagen, wie schlecht es einem geht“, sagte der Gouverneur von St. Petersburg, Alexander Beglov.

„Wir haben Wachstum in 60 Regionen der Russischen Föderation, in 20 Regionen ist die Situation stabil und in einigen Regionen sinkt die Infektionsrate sogar. Und zwar genau dort, wo diese Anforderungen eingehalten werden. Und wir haben heute keine Wahl. Entweder werden wir uns daran halten, oder wir werden andere Maßnahmen ergreifen müssen“, sagte Anna Popova, die Leiterin des russischen Gesundheitsdienstes.

Einer der Führer der Neuinfektionen ist die Region Rostow. Notärzte und Mitarbeiter der Stadtwerke wurden mobilisiert, um das Virus zu bekämpfen. Sie behandeln Spielplätze, Gehwege in Parks und Straßen mit Desinfektionsmittel. Gleichzeitig tragen die meisten Händler auf dem städtischen Markt ihre Masken nur, wenn Kontrolleure kommen.

Stavropol. Hier wurde wieder eine 14-tägige Quarantäne für Besucher der Stadt eingeführt, Ausnahmen gelten für Dienstreisen und für diejenigen, die zur Behandlung in den Kurzentren angekommen sind. Es wurden Kontrollposten an den Zufahrtsstraßen in die Region errichtet.

Jekaterinburg. Das Virus wird weiterhin importiert. Es gibt Fälle, in denen ganze Familien infiziert aus den Urlaubsorten im Süden zurückkehren. Deshalb sind Tests für am Flughafen ankommende Passagiere so wichtig. Die Passagiere reagieren mit Verständnis. (Anm. d. Übers.: Wegen der geschlossenen Grenzen haben die Russen in diesem Jahr ihre eigenen Urlaubsorte im Süden Russlands, zum Beispiel am Schwarzen Meer „kennengelernt“ und ich habe einige Freunde, die ganz begeistert zurück gekommen sind und in Zukunft wohl die Türkei, Griechenland oder Kroatien gegen die russische Schwarzmeerküste eintauschen werden, weil der Urlaub in Russland billiger, aber keineswegs schlechter ist)

In Moskau wird die Zahl der entdeckten Fälle pro Tag wieder in Tausenden gemessen. „In der Praxis ist das ein Niveau, das mit dem Monat April vergleichbar ist, aber wir müssen verstehen, dass jetzt mehr getestet wird und dass die Qualität der Tests besser geworden ist. Die wichtigste Kennzahl ist die Zahl der schwerkranken Patienten. Das sind tausend Leute am Tag. Das ist eine Menge“, sagte Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjabin.

Das Moskauer Rathaus verschärft seine Maßnahmen. Moskauer Arbeitgeber schicken Mitarbeiter – vor allem Arbeitnehmer über 65 und Menschen mit chronischen Krankheiten – ins Homeoffice.

Ältere Moskauer werden erneut aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Die Gratis-Fahrkarten für den Nahverkehr wurden gesperrt. Die Schüler sind die zweite Woche zu Hause. Es ist eine Zeit der Ruhe, aber es wird empfohlen, die Ruhe zu Hause verleben. Pädagogen anderer Fachrichtungen wurden aufgerufen, die Schulkinder in den Wohnungen zu halten. (Anm. d. Übers.: In dem Beitrag wird das gezeigt. Dabei wird Kindern alles mögliche online angeboten, Tanzunterricht für moderne Disco-Tänze und vieles mehr, um den Kindern das zu geben, was sie interessiert und damit sie zu Hause bleiben ohne zu rebellieren. Und noch eine Anmerkung: In Russland ist der ÖPNV für Rentner und Studenten in vielen Städten gratis, was in Moskau vorübergehend abgeschafft wurde, damit die Leute sich zweimal überlegen, ob diese Fahrt nötig ist, oder nicht)

In Barnaul wurden die Ferien nicht verlängert, aber Masken sind nicht nur für Lehrer Pflicht, sondern auch für Schulkinder, auch in der Pause.

Und in Orenburg lernen bereits 71 Klassen von zu Hause aus. Wenn mindestens ein Fall in einer Klasse entdeckt wird, wird die ganze Klasse für 14 Tage nach Hause geschickt.

In St. Petersburg lernen die Studenten der Universitäten von zu Hause aus. Die Vorlesungen der Staatlichen Universität St. Petersburg werden online abgehalten. So sieht ein Vortrag für Erstsemester der Hochschule für Journalismus und Massenkommunikation aus: Sowohl die Dozentin als auch die Studenten sind zu Hause. Die Rektorin sagte uns, dass die Hälfte der Studenten in Studentenwohnheimen leben, weshalb man sich zu dieser Maßnahme entschlossen hat.

Geschäfte und Cafés werden im ganzen Land kontrolliert. Das ist die Leningrader Region, Cafés dürfen nicht mit zu mehr als 50 Prozent gefüllt sein und die Maske – nicht nur vor dem Mund, sondern auch der Nase – ist Pflicht für die Mitarbeiter.

St. Petersburg. In 4 Tagen wurden 650 Verstöße festgestellt. Es werden Razzien durchgeführt, um Verstöße im öffentlichen Nahverkehr aufzudecken. Hier ein Vorort von Moskau. Die Busfahrer tragen meist Masken, aber die Passagiere nicht immer.

„Unsere Aufgabe ist es, einen weiteren Lockdown zu verhindern. Wenn es einen Lockdown gibt, dann ist Feierabend. Die Wirtschaft steht dann still. Es gibt dann dann eine Steuereinnahmen und keine Gehälter“, sagte Andrej Worowjew, der Gouverneur der Region Moskau.

Janina Stepanova trägt immer eine Maske und Handschuhe. Sie ist zurückgekehrt in den Reihen der Ehrenamtlichen, die Lebensmittel und Medikamente an ältere Menschen liefern. Zwei Packungen Buchweizen und Kefir sind die erste Bestellung nach der zweimonatigen Pause. Die Bewegung „Wir sind zusammen“ mobilisiert je nach epidemiologischer Situation eine Zentrale für Ehrenamtliche in jeder Region. Von den 85 Regionen sind bereits Zentralen in 23 Regionen in Betrieb, aber es ist wahrscheinlich, dass auch der Rest die Arbeit bald wieder aufnehmen muss.

In Kalminkien schloss der Tempel von Buddha Shakyamuni zum ersten Mal während der alljährlichen tantrischen Rituale seine Türen für Gläubige. Die Republik steht in Russland, gemessen an der Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner, auf Platz vier.

In Moskau hat das Bolschoi-Theater alle Aufführungen der Kammerbühne bis zum 28. Oktober abgesagt.

Sogar die russische Fußballnationalmannschaft ruft dazu auf, sich an die Regeln zu halten: „Eine Maske aufsetzen und zum Fußball, in Cafés, ins Kino gehen, oder ohne Maske zu Hause sitzen. Das ist eine leichte Entscheidung.“

Das Virus hat bereits die gelbe Karte gezeigt, jetzt ist es wichtig, keine rote Karte zu bekommen.

Ende der Übersetzung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

17 Gedanken zu „COVID-19-Infektionen in Russland auf Rekordhöhe – Wie die russischen Medien berichten“

  1. Eine kurze google- suche hat gezeigt, dass es in Russland keine Übersterblichkeit gibt. Also genau wie überall auf der Welt.
    „Gleichzeitig tragen die meisten Händler auf dem städtischen Markt ihre Masken nur, wenn Kontrolleure kommen. “
    Es scheint also auch hier diese völlig sinnlosen Massnahmen zu geben. Nur scheinen sich die Russen nicht so sklavisch daran zu halten wie die Deutschen.

    Kann jemand sagen, ob die völlig sinnlosen Zahlen über ‚Infizierte‘ hier genauso zustande kommen wie bei uns? Also durch mehr Tests kombiniert mit der false positive rate?

    Jedenfalls gibts auch hier keine Kranken und keine Toten. Massnahmen und Maskenpflicht scheints aber zu geben, wenigstens auf dem Markt. Heisst für mich nichts anderes, als dass die russische Regierung Teil des Problems ist und nicht Teil der Lösung. Wie bei uns. Schade.

    1. Soweit ich weiß gibt es eine Maskenpflicht an bestimmten Orten. Z. B. auch für Taxifahrer. In der Praxis halten sich aber nur sehr wenige daran. Ganz allgemein verwenden die meisten Russen keine Maske. Das ist jedem bekannt, wird aber von der Polizei kaum geahndet. Auch während des Lockdowns (mit Ausgangssperre) hat man dort nur wenig Veränderung gemerkt. Kaum jemand hat sich daran gehalten, aber geandet wurde es von der Polizei auch nicht.

      Die Zahlen sind in Russland deutlich höher. Ich würde davon ausgehen, dass Abstand etc. hier in Deutschland tatsächlich etwas bringen in Bezug auf die Zahlen. Ob all diese Maßnahmen gerechtfertigt sind steht auf einem anderen Blatt. Insbesondere mit neuen medizinischen Entwicklungen wird das Virus ja immer ungefährlicher.

      1. Friendly reminder, dass noch niemand in der Geschichte angefangen hat, symptomlose ‚Infizierte‘ zu zählen. Das ist völlig neu. Man zählte bisher nur Tote und Schwerkranke, und wenn man zuviel Zeit und Geld hatte, dann zählte man vllt noch Kranke. Was anderes macht halt keinen Sinn. Ausser man will eine Panik verbreiten, um eigene Interessen durchzusetzen.

        Das Ding ist nichts anderes als die größte Lüge in der Geschichte der Menschheit.

  2. Kann jemand sagen, ob die völlig sinnlosen Zahlen über ‚Infizierte‘ hier genauso zustande kommen wie bei uns? Also durch mehr Tests kombiniert mit der false positive rate?

    Genau das war auch die Frage, die ich mir gestellt habe – also habe ich nachgesehen im weltweiten „Corona-Browser“, wo man die (höchstens wenige Tage alten) aktuellen internationalen Zahlen aktuell und detailliert abrufen kann … und da lese ich z.B. unter „Russia“:

    Neue positive Tests: 11.115
    Neue Tests: 507.919

    Mein Taschenrechner meint hierzu, das wären dann ca. 2.19 % positive Tests im Verhältnis zu allen Tests (welche ebenfalls derzeit hochgefahren werden), also etwas höher als die „Falsch-positiv-Rate“ von ca. 1,5 %, die ich von hier als Mittelwert so kenne, aber über die russischen Test-Parameter weiß ich nichts Konkretes – ist es überhaupt ein „PCR-Test“ (es gibt ja auch noch andere), und wenn ja, ist dieser „PCR-Test“ in den russischen Ländern standardisiert, d.h. überall gleich? Häufig ist ja (z.B. hier in Deutschland) sogar von Labor zu Labor die Anzahl der Wiederholungszyklen eines „PCR-Tests“ unterschiedlich – dies aber ist ein extrem entscheidender Parameter für das Endergebnis!

    Diese Zahlenspielereien sind in meinen Augen derart aussagenlos und einfach nur noch lächerlich … mit höherer Anzahl von Wiederholungszyklen kann man beliebige Ergebnisse produzieren. Dieser „PCR-Test“ ist NICHT für diagnostische Zwecke geeignet (wie auch sein Erfinder Kary Mullis immer wieder betonte!), auch NICHT hierfür validiert und in der aktuell weltweit verwendeten Form schlicht ein Wissenschaftsbetrug.

    Dasselbe Trauerspiel etwa auch bei den „AIDS-Tests“, aber das Fass mach ich jetzt nicht auf … „Virologie“ ist in meiner Sicht „Virolügie“. Allein die Verwendung des Wortes „Test“ ist bereits ein „Framing“, welches vielen Menschen suggeriert, dass es sich hierbei um ein wissenschaftliches Vorgehen mit einem eindeutigen und exakten ja/nein-Ergebnis handelt – genau das ist es aber keineswegs 🙁

    Übrigens hat Bert Brecht in seinem Schauspiel „Das Leben des Galilei“ die Situation im Schlussmonolog so beschrieben, ungefähr und sinngemäß: „Wenn ich widerstanden hätte, hätten wir eine Art hippokratischen Eid für die Wissenschaft entwickeln können – so aber ist das Höchste, was wir erhoffen können, ein Geschlecht erfinderischer Zwerge, die für Geld alles tun …“

    Der Corona-Wahn ist die moderne Ketzerverfolgung, vergleichbar auch mit dem Hexenwahn im Mittelalter …

      1. Ein Interface für Formatierung sehe ich hier auch nicht, aber diese Webseite baut auf WordPress auf, d.h. die dort üblichen „Formatierungs-tags“ funktionieren hier. Eine kleine Auswahl:

        1) Linksetzung : (a href=“Link“ target=“_blank“ rel=“nofollow“)Beschreibung(/a)
        Link = http://www.Link-Adresse ,
        Beschreibung = Der Titel des Links
        2) kursiv : (em)Dieser Text wird kursiv dargestellt(/em)
        3) Fett : (strong)Dieser Text wird fett dargestellt(/strong)
        4) Zitat : (blockquote)Dieser Text wird als Zitat dargestellt(/blockquote)

        Ganz wichtig: SÄMTLICHE runden Klammern in diesen Ausdrücken MÜSSEN vor Gebrauch durch spitze Klammern ersetzt werden – ich muss zur Beschreibung runde Klammern verwenden, sonst greift bereits die Formatierung ein, wenn ich es mit spitzen Klammern absenden würde, und ich könnte es hier gar nicht darstellen!

        Also: ALLE „(“ durch „“ ersetzen! DAS füge ich dann direkt in meinen Kommentartext ein, und es muss auch ganz exakt zeichengenau sein, sonst funktioniert es nicht.

        Falls weitere Fragen hierzu sind – nur zu 😉

  3. *** Die wichtigste Kennzahl ist die Zahl der schwerkranken Patienten. Das sind tausend Leute am Tag. ***
    Also hier in der BRD, gibt es keine Schwer Kranken, bei gleichen PCR Messergebnissen. Dann war das einsammeln von Genproben überall in Russland, durch das US Imperium, doch sehr ERFOLGREICH

    1. Das mit der Gen-Datenbank kommt viel zu selten zur Sprache. Es macht ja eigentlich keinen Sinn, Hunderttausende wahllos zu testen statt nur Menschen, die auch Symptome zeigen. Ist schon alles sehr merkwürdig.

      1. Interessant.

        „… und warum könnten alle Menschen von dem Großprojekt profitieren?“

        Interessant auch der Konjunktiv. 🤣

        Verschwörungstheorie hin oder her, man holt gerade zum entscheidenden Schlag aus. Dazu passend:

        „EU entwickelt Abhörplattform mit Sprachanalyse und Gesichtserkennung“
        https://netzpolitik.org/2020/algorithmische-ueberwachung-eu-entwickelt-abhoerplattform-mit-sprachanalyse-und-gesichtserkennung/

        Alles nur zu unserem Besten. 😁

        1. China macht es vor, wie man die Leute mit Hilfe der Technologie versklaven kann und unsere Oligarchen und Regierungen bekommen da ein feuchtes Höschen und wollen das auch haben. Totale Kontrolle… welches Drecksschwein will das nicht auch haben?

  4. https://www.n-tv.de/wirtschaft/Facebook-stoppt-Werbung-von-Impfgegnern-article22097588.html

    „Die Studie habe zudem einen „klaren Zusammenhang“ zwischen dem Glauben an Verschwörungstheorien und der Skepsis gegenüber Impfstoffen gezeigt, sagte Co-Autor Sander van der Linden. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass bei den Befragten im Allgemeinen die Bereitschaft zur Teilnahme an künftigen Corona-Impfungen umso geringer war, je mehr sie Verschwörungstheorien anhingen.“

    Die nächste Zensur bahnt sich ihren Weg. Nun sind es die angeblichen Impfgegner.

  5. https://www.n-tv.de/panorama/Mann-stirbt-bei-Test-von-Corona-Impfstoff-article22115880.html

    „Während der Studie zu einem Corona-Impfstoff des Pharmakonzerns Astrazeneca in Brasilien ist ein Proband gestorben. Dies bestätigte die brasilianische Überwachungsbehörde für Gesundheit, Anvisa. Zuvor hatten brasilianische Medien darüber berichtet.“

    „Astrazeneca hatte die klinische Studie für seinen vielversprechenden Corona-Impfstoff im September vorübergehend gestoppt – offenbar nicht zum ersten Mal. Das Vakzin AZD1222 zählte bis dahin zu den aussichtsreichen Kandidaten unter den potenziellen Corona-Impfstoffen. Sollte sich ein Zusammenhang des Todes des Freiwilligen mit dem Impfstoff herausstellen, wäre dies ein schwerer Schlag für das Projekt.“

    Läuft nicht für diesen Impfstoff eine Art Sonderzulassungsprüfung?

    Wie läuft denn die 3. Testphase in Russland?

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