Das russische Fernsehen spricht von einem Religionskrieg in Frankreich

Im russischen Fernsehen gab es einen Kommentar zu den Terroranschlägen in Frankreich, den man im Westen sicher in keinem Fernsehsender hören würde. Um ihn zu verstehen, muss man allerdings in Russland leben. Ich versuche, das zu erklären.

In Russland leben alle Weltreligionen friedlich zusammen. Die meisten Menschen in Russland sind Christen, aber es gibt auch ca. 20 Prozent Moslems, es gibt Buddhisten, Anhänger des Schamanentums und Juden. All diese Menschen fühlen sich als „Russländer“, also als Bürger Russlands. Und in Russland ist es als Volksverhetzung verboten, religiöse Gefühle zu beleidigen. Der Staat will religiöse Konflikte verhindern und Putin hält ganz selbstverständlich eine Ansprache zum Fastenbrechen der russischen Moslems, so wie er auch für die Christen eine Weihnachtsansprache hält.

Der Unterschied zu Europa ist natürlich, dass diese Anhänger all der verschiedenen Volksgruppen und Religionen in Russland ihre Heimat haben, dass ihre Sprachen Amtssprachen sind, dass sie gleiche berufliche Chancen haben, dass sie Russisch sprechen und so weiter. Sie sind nicht etwa – wie in Europa – entwurzelte Menschen, die in einem ihnen fremden Land gestrandet sind.

Aber darum ist die russische Sicht auf Europa und sein Problem mit muslimischen Migranten auch so einzigartig: In Russland versteht man, dass viele Migranten mit der ihnen fremden Kultur in Europa nicht glücklich werden und man versteht, dass die Migranten sich kaum an den „europäischen Werten“ orientieren. Und russische Freunde glauben mir nicht, wenn ich ihnen erzähle, dass es in Europa Politiker gibt, die allen Ernstes glauben, dass diese Migranten sich in Europa problemlos einfügen. Der Satz „Wir schaffen das“ hat in Russland Kopfschütteln hervorgerufen.

Für Russen ist die Sache klar: Entweder man ruft fremde Migranten, die aus völlig anderen Kulturen und Religionen kommen und akzeptiert, dass sie andere Ansichten haben, oder man ruft sie eben nicht. Aber dass Europa sie ruft und sich dann wundert, dass sie anders sind, dass sie sich nicht alle problemlos integrieren, dass sie Ghettos bilden und dass sie sich nicht mit Karikaturen beleidigen lassen wollen, die das angreifen, was ihnen heilig ist, das versteht in Russland kein Mensch.

Diese russische Einstellung ist keine Rechtfertigung für die Gewalt und die Morde, die es derzeit in Frankreich gibt. Im Gegenteil! Es ist vielmehr das Verständnis dafür, dass nur eines von Beidem geht: Entweder man lädt sie ein akzeptiert, dass sie völlig andere Ansichten haben, oder aber man lädt sie eben nicht massenhaft ein. Beides geht nicht. Und wenn man es doch versucht, dann ist das Ergebnis vorprogrammiert.

Wenn Sie diesen Kommentar des russische Moderators der Sendung „Nachrichten der Woche“ lesen, dann führen Sie sich vor Augen, dass diese Dinge – also das Zusammenleben von Moslems und Christen und anderer Religionen – in Russland völlig anders sind, als in Deutschland oder Frankreich. Vor allem in der zweiten Hälfte wird der Kommentar richtig interessant. Wäre so etwas im deutschen Fernsehen denkbar?

Beginn der Übersetzung:

Französische Nationalisten in Nizza protestieren und singen die „Marseillaise“. Ihre Köpfe stecken in identischen schwarzen Helmen. Nach dem Terroranschlag in der örtlichen Kirche wurde der alte Text der „Marseillaise“ – der offiziellen Nationalhymne Frankreichs – umgedichtet, nun sind die „blutrünstige Soldaten“ die „Krieger des Islam.“ (Anm. d. Übers.: Im Beitrag wird an dieser gezeigt, wie eine große Menge diesen „neuen Text“ der französischen Nationalhymne singt)

Hört Ihr in Euren Vororten
Das Gebrüll blutrünstiger Soldaten?
Sie kommen direkt zu Euch.
Schlitzen Euren Söhnen und Freundinnen die Kehlen durch!
Zu Waffen, Bürger,
Bildet ein Bataillon.
Auf geht´s!
Soll das unreine Blut
Von unseren Felder aufgesaugt werden!

Wie können wir uns da nicht an die Worte von Alexander Puschkin erinnern:

Und lange werde ich zu den Leuten freundlich sein,
Auf dass mit der Leier ich gute Gefühle erwecke.

Darum geht es: Wer ist die Leier, wer ist das Wort, und weckt gute Gefühle? Und am Beispiel Frankreichs sehen wir jetzt, was passiert, wenn ungute Gefühle geweckt werden. Was hat Ihnen der Prophet Mohamed getan? Ist er ein Terrorist, ein Vergewaltiger, hat er Schlechtes gelehrt? Warum werden Karikaturen gezeichnet, die er nicht verdient hat? Überhaupt gilt es im Islam als inakzeptabel, Menschen zu porträtieren, und nun den Propheten selbst, und sogar in erniedrigender Form, in offensichtlich beleidigender Absicht, eben um ungute Gefühle zu wecken. Mehr noch, nun werden Karikaturen des Propheten Mohamed in Frankreich riesengroß auf öffentliche Gebäude projiziert und der Bildungsminister gab den Auftrag, die härtesten Karikaturen in einem Buch zusammenzustellen und es „Schulen verfügbar“ zu machen.

In Russland wird man dafür verurteilt. Nach Paragraph 148 des russischen Strafgesetzbuches drohen hohe Geldstrafen, Zwangsarbeit und Gefängnis. Und überhaupt gilt im gesunden öffentlichen Bewusstsein in unserem Land, dass beleidigende oder oder auch nur zweideutige Aussagen über religiös Heiliges als unanständig und inakzeptabel angesehen werden. (Anm. d. Übers.: Das stimmt, ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass das so ist. Ein Beispiel: Als damals Mitglieder von Pussy Riot verhaftet wurden, da war der Vorwurf nicht, dass sie ein Lied gegen Putin gesungen haben, das wäre erlaubt gewesen. Der Vorwurf war, dass sie es auf dem Altar der wichtigsten Kirche Russlands getan haben. Und das hat im ganzen Land Empörung hervorgerufen. Damals kam die Empörung von allen Seiten, von Atheisten, Moslems, Christen, alle waren entsetzt über die Respektlosigkeit)

Und von hier aus, aus dem heutigen, insgesamt ruhigen Umfeld in Russland, sehen wir, wie Frankreichs Präsident Macron für die Meinungsfreiheit eintritt, nach dem Motto, so ist es in Europa. Aber die Meinungsfreiheit in Europa ist selektiv. Es ist nicht die universelle Meinungsfreiheit, alles ohne jede Einschränkung zu sagen. Nein, sie hat Grenzen.

Man darf zum Beispiel Juden nicht beleidigen, was absolut richtig ist. Man darf Schwarze nicht verärgern. Und absolut unmöglich ist es, Homosexuelle und alle anderen LGBT-Plus-Personen zu beleidigen. Aber gleichzeitig ist es Meinungsfreiheit, Russen zu beleidigen. Über die darf man sich alles ausdenken, buchstäblich hemmungslos geht alles Undenkbare durch und wird mit Sanktionen gekrönt. Und außerdem darf man auch Muslime beleidigen.

Man kann ihnen in Schulen anstößige Karikaturen vor die Nase halten, wie in Frankreich. Und die Polizei kann Moscheen während des Morgengebets stürmen, wie in Deutschland. Muslimen kann man für gleiche Arbeit weniger bezahlen, Muslime können in bestimmte Stadtteile getrieben werden, in regelrechte Ghettos, man kann sie bei der Arbeitssuche diskriminieren. Man kann sie in separate soziale Gruppen aussondern. Und dann muss man, wie Macron, gegen den islamischen Separatismus in Frankreich kämpfen. Unter der Flagge der Toleranz wird ein Religionskrieg gegen Muslime provoziert. Nun, ist das nicht absurd? Und was ist jetzt, ist Frieden jetzt Krieg? Willkommen bei George Orwell!

Bei all dieser Absurdität taucht Frankreich tatsächlich in einen Religionskrieg ein. Und zwar wird er vom Staat, der die Mehrheit seiner Bürger und Sicherheitskräfte gegen Muslime aufhetzt, gegen den Islam geführt. Die muslimische Minderheit ist bereit dazu, verzweifelt Widerstand zu leisten und greift zu erschreckender Grausamkeit und Massakern auch gegen Unschuldige.

Kürzlich wurde dem Lehrer Samuel Paty mit einem Messer der Kopf dafür abgeschnitten, dass er Schulkindern Karikaturen des Propheten Mohamed gezeigt hat. Und in der Kathedrale Notre Dame in Nizza wurde einer 60-jährigen Französin grundlos die Kehle aufgeschlitzt. Für die arme Frau war es ein zufälliges und tragisches Schicksal. Es war nichts Persönliches. Dabei wurden in der gleichen Kirche ein Mitarbeiter und die Mutter von zwei Kindern erstochen, eine Brasilianerin, die seit über 20 Jahren in Frankreich gelebt hat. Blutend rannte sie ins Café gegenüber, wo sie im Sterben nur noch flüstern konnte, dass er ihre Kinder liebe und darum bat, es ihnen auszurichten.

Überhaupt ist die ganze Tragödie der typische Mord an Unschuldigen, um die Schuldigen einzuschüchtern. Aber wer ist schuldig? Die Terroristen? Sicher! Aber es ist wichtig, das Ursache-Wirkung-Prinzip zu verfolgen. Der Mörder stammt aus Tunesien. Er war ein junger Mann. Er war 10 Jahre alt, als Frankreich in Tunesien die „Farbrevolution“ unterstützt hat, die „Zweite Jasminrevolution“. Die Revolution in Tunesien war die erste in einer Reihe ähnlicher Ereignisse während des Arabischen Frühlings.

Der tunesische Präsident Ben Ali wurde gestürzt und vertrieben. Das vielleicht erfolgreichste Land Nordafrikas ist untergegangen und schnell verarmt. Riesige Flüchtlingsströme ergossen sich auf die italienische Insel Lampedusa, die nur 115 Kilometer von Tunesien entfernt ist. Über Lampedusa kam auch der, der das Massaker in Nizza verübt hat. In seiner Heimat, im verwüsteten Tunesien, fand er keine Arbeit. Er träumte von Europa, aber es hat ihn nicht so empfangen, wie er es sich vorgestellt hatte. Und wo sind jetzt all diese Menschenrechtsaktivisten, die Einwanderer nach Europa eingeladen haben?

Und wo sind die Terroristen aus dem Nordkaukasusn (Anm. d. Übers.: Gemeint ist Tschetschenien), die man um die Jahrtausendwende „Aufständische“ und „Freiheitskämpfer“ genannt hat? Putin hat damals dazu aufgerufen, sich im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zusammenzuschließen. Sie haben nicht zugehört. Und sie hörten nicht einmal zu, als sie in Tschetschenien Köpfe abgeschnitten haben. Und zwar nicht nur russischen Soldaten, sondern zum Beispiel auch britischen Ingenieuren. (Anm. d. Übers.: Im Beitrag wird an dieser Stelle ein Foto der abgeschnittenen Köpfe der Briten gezeigt, die damals in Tschetschenien enthauptet wurden) Das Köpfe-Abschneiden haben wir in Russland schon erlebt. Diese Erfahrung haben wir gemacht. Und danach gab es unzählige Anfragen der russischen Staatsanwaltschaft an den Westen, flüchtige Terroristen an die Russische Föderation auszuliefern

Präsident Putin sprach Präsident Macron offiziell sein Beileid aus: „Das zynische und grausame Verbrechen, das innerhalb der Mauern einer Kirche begangen wurde, ist besonders empörend. Wieder einmal haben wir gesehen, dass Terroristen der Begriff der menschlichen Moral völlig fremd ist. Es ist klar, dass der Kampf gegen den internationalen Terror eine echte Vereinigung der Bemühungen der gesamten Weltgemeinschaft erfordert.“

Wieder einmal kam der Vorschlag, die Kräfte im Kampf gegen den internationalen Terror zu bündeln. Und das ist keine leere Phrase. Putin ist dau bereit. Aber ob sie dieses Mal auf ihn hören werden? Schließlich gibt es wichtigere Dinge auf der westlichen Tagesordnung: Die Vergiftung eines Bloggers, anti-russische Sanktionen, Treffen mit Tichanowskaja und anderen Unsinn. Das ist nicht normal.

Ja, tatsächlich hat Sergej Lawrow die Haltung der Europäischen Union zu Russland sehr treffend zusammen gefasst: „All dies ist bedauerlich und zeigt deutlich, dass die Europäische Union unfähig ist, angemessen zu beurteilen, was in der Welt geschieht.“

Und gerade wegen der allgemeinen Unfähigkeit beginnt in Frankreich jetzt ein Religionskrieg. Ganz wie im Mittelalter, wie im 16. Jahrhundert, beim Kampf der Katholiken gegen die Hugenotten, gibt es kein Halten mehr. Es geht ums Überleben. Daran wird die europäische Zivilisation zerbrechen. Es wird keinen Sieg geben. Schade. Das gesamteuropäische Kulturprojekt hätte so groß und schön sein können.

Ende der Übersetzung

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

8 Antworten

  1. Die Verlogenheit des Westens zur Meinungsfreiheit ist leicht zu erkennen. Wir meinen Meinungsfreiheit wäre Fremde zu beleidigen. Umgekehrt würden reagieren wir ganz anders. Zwei Beispiele,

    wir porträtieren nicht Mohamed sondern Jesus auf eine Drohne und lassen ihn Marktplätze in Syrien oder anderswo bombardieren, oder

    Böhmermann singt im ZDF über die stinkende Fo…tze und die vom Ziegenbock gefi…ckte Frau Merkel.

    Ich fände beides so abscheulich wie unsere Aktionen gegen Mohamed und Erdogan, selbst in Kneipengesprächen. Beides wäre auch in Deutschland und dem Westen undenkbar. Aber gegen Mohamed und Erdogan ist bei uns alles erlaubt. Es ist ein moralischer Niedergang sonders gleichen.

  2. Ja Frankreich lässt provozieren, es lässt Einzeltäter zu um Massen einzuschüchtern.
    Aber bitte nicht übersehen, Frankreich plant Abschiebungen und wird deswegen von Franzosen wohl gefeiert. Nur wohin wird abgeschoben? Nach Russland. Zufall ? Ich denke nicht.
    Der „Russe“ der die Glaubensbrüder in Syrien wegbombt, der uns nach offizieller Lesart in Europa knechten und unterwerfen will, der …., der….

    Es werden weitere Länder folgen und dann tummeln sich die Terroristen wieder in Russland von wo sie einst kamen um spezial geschult für den Westen den Weg zu den Ölquellen frei zu morden.
    Dann trällert die NATO VERBÜNDETE Türkei los und spornt die Glaubensgemeinschaft weiter an.

    Wir haben Mio Muslime im Land die ihren starken Führer nicht bei uns sehen sondern irgend wo. Macht ja Deutschland bunt haben wir doch gelernt.
    Habe ich ein Problem mit Gläubigen? Habe ich nicht so lange niemand nach meinem Leben trachtet. Habe ich ein Religionsproblem? Habe ich auch nicht, solange sich jede Berufung auf ein höheres Wesen an die Gesetze und Normen hält.

    Ob und warum eine Moschee zu welcher Zeit „gestürmt“ wird ist Sache von Ermittlungsbehörden und keine Frage des Gebets. Wenn jemand in der Öffentlichkeit agiert dann sollte er sich vielleicht besonders vorbildlich verhalten dann bleibt einen so etwas erspart. Das hat nichts mit Glauben zu tun sondern mit Rechtschaffenheit.
    Mich Ungläubige lässt man auch nicht zu Ende essen wenn ich eine Straftat begangen habe und die Ermittler vor der Tür stehen.
    Ich bin auch großer Fan was die Abschaffung des Sonderrechts bei den christlichen Kirchen anbelangt. Wir haben Strafgesetze und die gelten für uns Alle nur für heilige Gewand Träger nicht. Für mich ein no go.

    Im Grunde ist mir schleierhaft wie eine Privatangelegenheit ( Glaube) überhaupt so viel gesellschaftliche Macht haben sollte.

    Nichts rechtfertigt einen Mord, nichts. Diese Tat hat nicht um sonst die hohe Strafe. Andersrum ist Kunst/Satiere nicht berechtigt sich per se alles erlauben zu können. Das gilt übrigens für jede Ausdrucksform ganz gleich aus welchem Lager es kommt. Nannte man früher „gute Kinderstube“.

    Und Frankreich provoziert schon seit Jahren. Der Anschlag damals, nichts gelernt, das Köpfen jetzt wieder nichts gelernt, die wütenden Demos nichts gelernt. Scheint sich eher um weitere Kriegsvorbereitungen zu handeln und passt zu den neuen Allianzen im Nahen Osten .

    Für viel wichtiger halte ich die Frage wieso es immer Opfer erster und zweiter Klasse gibt?
    Dem Lehrer hängt man Orden ans Leichenhemd, die von Nizza sind Kollateralschaden. Die Toten von Halle sind Kollateralschaden, die Synagoge Opfer mit Jahrestagfeier.
    Die Toten/Schwerverletzte Touristen von Dresden sind Kollateralschaden der Flüchtlingspolitik.
    Die Opfer des Weihnachtsmarktes sind Kollateralschaden des Staatsversagens. (Geheimdienste)
    Die NSU Opfer sind Opfer eines Trios mit organisiertem Staatsversagen.( Geheimdienste)

    Kein größeres Delikt ohne Zutun von Geheimdiensten und dann geben wir diesen Diensten immer mehr Macht?

    Rechte werden verschachert, Werte werden verschachert und am Ende sehen wir auch noch zu wie Geheimdienste und Täter die nächsten Opfer produzieren. Zeigen uns bestürzt über die Tat, Trauern und warten auf das nächste Opfer.

    Verrückte Welt in der wir leben.

    1. Oha das ging schnell, nun Wien.
      Den Hinterbliebenen gehört mein Mitgefühl.

      So sinnlos und mit Ansage wurden sie Opfer.
      Ich klage an!

      Frankreich, weil das Land weiter unbeirrt die Re Kolonialisierung mit anderen Mitteln betreibt.
      Die freien Satiriker die ja per se alles dürfen.
      Die Westliche Welt, die solche Taten nicht nur decken sondern mittragen.
      All jene Akteure die heimlich oder offen den Terror finanzieren, unterstützen oder fördern in Wort, Bild, Mittäterschaft, falscher Toleranz u.s.w.

      Oh Frankreich steht an der Seite Österreichs, sogar die UN meldet sich zu Wort, wer hätte das gedacht, wo waren die als man als kleines einzelnes Menschlein in Afghanistan, Irak, Syrien, oder Libyen auf sie zählte. Wo waren die Werte Verteidiger als man Gewaltverzicht predigte um ungehindert selbst töten zu können?

      Wer hat die Hand von Recht und Gesetz abgehakt als es darum ging Recht und Gesetz fülle Alle gleich anzuwenden?
      Wer schützt jeden Einzelnen vor den Hintermänner und Frauen denen ein Menschenleben nichts bedeutet es sei denn als Erbringung von Renditeversprechen.
      Sie gehören alle samt vor den Gerichtshof, enteignet und damit entmachtet. Ah ich hab ja vergessen, dahin kommen ja nur Auserwählte die im Weg sind.

      Als den Grünen und Friedensaposteln der Arsch noch auf Grundeis ging da forderte man noch Frieden, heute mit einem angreifenden Verteidigungsbündnis im Rücken überschlägt sich die Stimme beim Schrei nach Krieg.

      Pfui Deibel !

  3. Bei allem, was da abgeht, muß die Freiheit ein hohes Gut bleiben. Die Freiheit hört aber dort auf, wo wir andere beleidigen, die außerhalb unserer Kulturen leben. Es steht uns nicht zu andere Religionen und andere Dinge in fremden Kulturen überhaupt negativ zu kommentieren. „#mullex“, ich habe kein Problem damit, die von dir angesprochene „Person“ so zu betiteln. Ich bewege mich da in meiner Kultur. Aber es steht mir nicht zu, dieses in anderen Kulturen zu machen. Vorausgesetzt natürlich dort wird von dieser Person nichts schlimmes gemacht. Ich kann einen Hunter Biden beleidigen, weil dieser eine 14jährige vögelt. Aber ich kann keinen Mr. Smith beleidigen, nur weil er z.B. ein Auto fährt, was ich nicht mag. Was haben die anderen Religionen uns getan? Die Christen waren auch nicht immer nur Heilige! Ich finde das Gesetz in Russland hervorragend. Unsere „freie“ westliche Welt erlebt gerade sooo viele Einschränkungen der Freiheit wie noch nie. Aber an dieser kaputten Front wird die Freiheit mit allen Mitteln hochgehalten. Das ist pervers! Wir sollten uns bei den Moslimen entschuldigen. Wobei natürlich es absolut zu verurteilen ist, dass Fanatiker aus Rache Unschuldige töten.

    Vielleicht sollten Macron und seine Freiheitskämpfer im freien Westen den Hinterbliebenen gegenübertreten und den Eltern oder Kindern sagen, dass die Freiheit über dem Tod ihrer Angehörigen steht. Die wären bestimmt begeistert!

    1. Offensichtlich haben wir alle ein Problem die Begriffe „Ziegenfi…cker“, „vom Ziegenbock gefi…ckte“, „stinkende Klö…ten“, „stinkende Fo…tze“ zu benutzen und erst recht nicht mit Namen in unmittelbare Verbindung zu bringen. Eigentlich gehören diese Begriffe nicht zu unserem Wortschatz, nicht einmal beim Fluchen.

      Aber im Öffentlich Rechtlichen Rundfunk werden die Begriffe mit klarem Namensbezug und in volksverhetzender Absicht gebraucht. Das nennt man moralischen Verfall.

      Einen Hunter Biden muss man nicht beleidigen. Man muss das aufklären und dann verurteilen. Auch dort benutzt keiner die oben genannten Begriffe.

  4. Bei allem muss man IMMER im Hinterkopf behalten, das die Islamofaschisten, eine Schöpfung und ein Werkzeug, der Herrscher über diesen Planeten sind, die mit dem Agenten seiner Majestät, Thomas Edward Lawrence / Lawrence von Arabien, die völlig unbedeutende Islamofaschisten Sekte, die Wahabiten und den Räuber und Wegelagerer Stamm, das Haus Saud, mit den Unendlichen Mitteln, des Britisch Empire zu ihrer heutigen Bedeutung aufgeblasen hat.
    Dieses Werkzeug hat ihnen seither, bei allen ihren Plänen, gute Arbeit geleistet. Nun steht die Errichtung, des Europäischen Kalifats, auf der Tagesordnung. Da wird sich die Europäische Urbevölkerung genauso wenig vor schützen können, wie die Urbevölkerung in Palästina.
    Wir können nur Mütterchen Russland, um Gnade und Aufnahme bitten.

  5. „Und in Russland ist es als Volksverhetzung verboten, religiöse Gefühle zu beleidigen. Der Staat will religiöse Konflikte verhindern und Putin hält ganz selbstverständlich eine Ansprache zum Fastenbrechen der russischen Moslems, so wie er auch für die Christen eine Weihnachtsansprache hält“

    Fand ich witzig weil es für mich eher wie eine clevere Haltung bzw. Mechanismus zum Schutz vor westlich gesteuerten bösen Einflüssen über das Religionshintertürchen klingt/aussieht !
    Speziell die britischen und später amerikanische Dienste haben das ja bis zum erbrechen praktiziert ,da war Putin clever (oder seit wann gibs das Gesetz…?) und hat es fremden Mächten ziemlich schwer gemacht ,da durch stress machen irgendwelch Einfluss zu gewinnen und zusätzlich noch einzubuchten durch seine spezielle juristische Auslegung der Volksverhetzung, was ich aber bedeutent besser und den interessen des eigenen Landes dienlicher find wie die deutsche Auslegung der Volkverhetzung .Das er es jeder Religion rechtmacht ist also schon ne win win Sache, solange es den Westen noch gibt zumindest !

  6. Eine Möglichkeit hast Du vergessen, Thomas.

    Man lädt Fremde ein, die Teil unserer Gesellschaft werden WOLLEN und fordert dies strikt.

    Mir sind in letzter Zeit, im Umfeld von Sprachkursen, Menschen aus verschiedensten Ländern begegnet, die Deutschland lieben, die davon träumen, hier bleiben zu dürfen, es vielleicht sogar positiv verklären. Die unbedingt unsere Sprache lernen wollen.

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