Defender 2020: Größtes US-Manöver seit 25 Jahren und Deutschland bezahlt die Rechnung

Demnächst beginnt das US-Manöver Defender 2020. In diesem größten Manöver in Europa seit 25 Jahren trainieren die USA den Krieg gegen Russland und Deutschland ist die wichtigste Drehscheibe.

Das erste, was immer missverständlich über Defender 2020 berichtet wird, ist, dass es sich nicht um ein Nato-Manöver handelt. Es ist ein reines US-Manöver, in dessen Verlauf es allerdings mit einigen Nato-Manövern kombiniert wird.

Das bedeutet, dass die USA – und nicht die Nato – in Europa Krieg spielen werden und zwar auch in Deutschland. In dem Manöver wollen die USA trainieren, eine ganze Division aus den USA über Deutschland an die Ostgrenze der Nato zu verlegen. Wir reden von 20.000 bis 25.000 US-Soldaten, die nach Europa gebracht werden sollen und auch 9.000 US-Soldaten aus Deutschland werden teilnehmen. Dafür will man ca. 20.000 Stück schweres Frachtgut schicken, das meiste davon gepanzerte Fahrzeuge und ähnliches. Insgesamt werden im Laufe des Manövers 37.000 Soldaten eingebunden.

Geübt werden soll dabei in bis zu 19 Nato-Staaten und sogar in Georgien wollen US-Truppen Fallschirmjäger absetzen.

Dieses Manöver direkt an Russlands Grenzen im Baltikum, in Polen und sogar in Georgien wird von Russland natürlich argwöhnisch beobachtet. Es ist schon besorgniserregend genug, dass die Nato laufend an der russischen Grenze Manöver veranstaltet, aber dass es nun auch die USA alleine tun, die dabei ihre Truppen und Waffen in den europäischen Ländern den Krieg gegen Russland üben lassen, muss man in Russland als Provokation ansehen.

Auch Deutschland spielt mit und stellt nicht nur sein Territorium für den Transport von US-Waffen im großen Stil nach Osten zur Verfügung, sondern wird mit der Bundeswehr auch dabei assistieren. Die Bundeswehr teilt dazu mit:

„Host Nation Support ist die Unterstützung ausländischer Streitkräfte in Deutschland. Das geht beispielsweise von der Planung und Genehmigung von Durchfahrten über deutsche Straßen oder Gewässer bis hin zum Bereitstellen von Unterkünften oder Betankungsmöglichkeiten an unseren Standorten. Wenn Unterstützung gefragt ist, beauftragt das Bundesministerium der Verteidigung hiermit die Streitkräftebasis. Dort übernimmt das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr die Aufgabe und koordiniert mit dem Sachgebiet Host Nation Support die angefragten Leistungen über die Landeskommandos.“

Im Klartext heißt das, Deutschland bezahlt für das, was die USA in Deutschland veranstalten.

Man wird also in Deutschland spätestens ab März und dann bis Mai viele US-Truppentransporte in Deutschland sehen können, die durchaus auch zu Verkehrsbehinderungen führen können, auch wenn man den Transport möglichst nachts durchführen will. Wohl auch, damit es den Deutschen nicht so ins Auge springt.

Wie gesagt ist es ein reines US-Manöver, an dessen Kosten sich aber natürlich zwangsläufig die europäischen Vasallen beteiligen, denn zum Beispiel Deutschland wird kaum für Schäden, die dabei möglicherweise an deutscher Infrastruktur entstehen eine Rechnung schreiben und auch nicht für den Aufwand, den die Bundeswehr wegen dem Manöver betreiben muss.

Trotzdem hat Defender 2020 aber auch eine Nato-Anbindung, denn parallel finden einige Nato-Übungen statt, die mit Defender koordiniert werden: Astral Knight; Allied Spirit XI; Dynamic Front; Joint Warfighting Assessment; Saber Strike; Swift Response; Trojan Footprint.

Nicht bei allen dieser Nato-Manöver werden auch Soldaten im Feld trainieren, einige, wie zum Beispiel das Joint Warfighting Assessment, sind auch reine Simulationen am grünen Tisch, die aber in Defender 2020 eingebunden sind.

Andere hingegen sind jedoch aktive „Kriegsspiele“, wie zum Beispiel Astral Knight für die Luftwaffen. Trojan Footprint ist ein jährliches Manöver für Spezialeinheiten, das in mehreren osteuropäischen Staaten stattfindet. Saber Strike ist ein jährliches Manöver, bei dem die Nato im Baltikum und in Polen auf Übungsplätzen den Krieg gegen Russland trainiert. Auch für Allied Spirit werden jedes Jahr US-Truppen nach Europa geholt, um mit anderen Nato-Staaten den Krieg zu üben.

Da all diese Manöver parallel zu Defender 2020 ablaufen und zwar auch noch in den gleichen Ländern, kann man davon ausgehen, dass diese Manöver so geplant sind, dass man das gesamte Zusammenspiel trainieren will.

Interessant finde ich, dass die Medien nie darauf hinweisen, dass es ein rein amerikanisches Manöver in Europa ist. Sie lügen zwar nicht direkt, aber in allen Artikeln wird der Eindruck erweckt, es wäre ein Nato-Manöver. Dass es ein rein amerikanisches Manöver ist, dessen Kosten zum großen Teil die Europäer als „Gastgeber“ zu bezahlen haben, sagte ausgerechnet eine Sprecherin der Bundesregierung sehr deutlich. Ein Journalist hatte im Dezember gefragt, wie sich das Manöver in Sachen CO2 auswirkt und ob es Kompensationsmaßnahmen wegen des CO2 Ausstoßes des Manövers geben werde. Die Antwort war:

„Ich bitte Sie, sich an die Amerikaner zu wenden, denn das ist ein Manöver der amerikanischen Streitkräfte.“

Umweltbelastung durch Großmanöver Defender 2020 in Deutschland: "Fragen Sie bitte die US-Armee"

Die Medien werden das kaum so deutlich verkünden, denn dann würden sicher viele Deutsche fragen, warum die USA in Europa Krieg gegen Russland üben, dabei Deutschland als logistisches Drehkreuz benutzen und die Bundeswehr ihnen auch noch kostenlos assistiert.

Deutschland zahlt viele Millionen, wahrscheinlich sogar Milliarden, jedes Jahr für die US-Truppen in Deutschland und auch für solche US-Manöver. Aber in Deutschland gibt es keine Möglichkeit, diese Zahlen zusammenzurechnen, da sie geschickt auf so viele Posten verteilt sind, dass die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage im Bundestag offiziell geantwortet hat, nicht zu wissen, wie viel Deutschland den USA jedes Jahr für ihre Truppen in Deutschland bezahlt.

Als Präsident Trump im März letzten Jahres gefordert hat, Länder wie Deutschland, die US-Truppen bei sich „beherbergen“, sollten die vollen Kosten dafür bezahlen, „plus 50 Prozent für die Ehre, sie bei sich beherbergen zu dürfen„, wurde darüber in den deutschen „Qualitätsmedien“ nicht berichtet. Dabei war das keine Spinnerei von Trump, das meinen die USA ganz ernst.

Im Gegensatz zu Deutschland laufen diese Zahlungen in Japan und Südkorea transparent ab. Aktuell zahlt Japan den USA 1,8 Milliarden jährlich und Südkorea 900 Millionen jährlich als Kostenerstattung für die Stationierung von US-Truppen in ihren Ländern. Und diese Summen sollen massiv erhöht werden, die USA fordern eine bis zu fünffache Erhöhung, kein Scherz. Zwar werden die USA das kaum so durchdrücken können, aber schon diese Forderungen haben dazu geführt, dass Südkorea sich eine Aufstockung der Zahlungen an die USA um 30 Prozent angeboten hat. Nicht als endgültiges Angebot, sondern als Verhandlungsbasis.

Das sind keine Ausnahmen, auch Saudi-Arabien bezahlt den USA eine Milliarde pro Jahr, aufgeteilt auf zwei Zahlungen zu je 500 Millionen, für die Ehre, US-Soldaten bei sich zu haben.

In Deutschland ist die Situation jedoch schwieriger. Die Deutschen waren mit ihrem Status als besetztes Land sehr unglücklich und Westdeutschland hat in den ersten Jahren nach dem Krieg auch die Kosten der US-Truppen als „Besatzungskosten“ an die USA bezahlt. Da das unpopulär wurde, wurden die Verträge geändert, das böse Wort „Besatzung“ wurde gestrichen und die Kosten eben auf eine Vielzahl an Behörden verteilt, sodass selbst die Bundesregierung heute auf Nachfrage behauptet, die Gesamtsumme, die Deutschland den USA für die Truppenstationierung insgesamt bezahlt, gar nicht zu kennen.

Aber da die USA diese Kosten allen Ländern in Rechnung stellen, wäre es naiv zu glauben, Deutschland müsste dafür nichts bezahlen. Nur wird es in Deutschland eben sehr gut verschleiert und nur bei solchen Manövern wie Defender 2020 wird es sichtbar, wenn man aufmerksam hinschaut.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

15 Gedanken zu „Defender 2020: Größtes US-Manöver seit 25 Jahren und Deutschland bezahlt die Rechnung“

  1. Ich kann mich noch gut erinnern, wie der oberste Transatlantiker der ZEIT, Herr Josef Joffe, die fehlende “ Erstschlagsfähigkeit“ der NATO gegenüber Russland bemängelt hat. Ich habe ihm seinerzeit auf ZON empfohlen, das Winterhilfswerk wieder einzurichten. Jenes, mit dem die NSDAP die Volksgenossen aufrief, Sach- und Geldspenden für die frierenden Kämpfer im Angriff „Barbarossa“ Richtung Russland zu schicken.
    Jetzt fragt man sich natürlich als gewöhnlicher bundesdeutscher Steuerzahler, weswegen wir gerade einen Auftrieb von 38.000 Soldaten an der Grenze zu Russland erleben dürfen. Und bezahlen.
    Nach meiner Kenntnis hat Russland noch nie einen Krieg gegen die westwärts gelagerten Länder inszeniert.
    Gegen wen üben die da gerade das Kämpfen?

  2. Wir haben da bisher noch nicht das geringste von diesen „Freitag für die Zukunft-Kids“ vernommen – etwa dahingehend – und es stünden hier noch vier weitere Schultage zur Verfügung – als daß z.B. diverse Großveranstaltungen gegen diese Umtriebe in Aussicht gestellt würden.
    Nun das verwundert nicht, denn derartiges eröffnet ja Perspektiven, die deren kühnste Träume wahr werden lassen könnten.
    Nicht nur daß diese „Umweltsäue“ dann an einer Kohlendioxidemission zeitnah und dauerhaft gehindert wären – nein dieser weltweiten menschlichen Unsitte wäre dann endgültig der Garaus gemacht und das so nachhaltig, daß niemand mehr einen Gedanken daran verschwenden könnte – ein „Paradies“ schlechthin – allerdings nur für all das, was danach sonst so noch auf diesem Planeten kreuchte und fleuchte.
    Deren „Aufatmen“, weil sich die größte Landplage, die diesen Planeten je heimsuchte, endlich selbst erledigt hätte, würde anschwellen zum ersten weltweiten Sturm dieser neuen, posthumanen Ära.

  3. http://www.imi-online.de/2020/01/10/grossmanoever-defender-2020/

    „anuar 2020 sollen die ersten US-Schiffe in belgischen, niederländischen, französischen und auch deutschen anlanden, wobei sich die meisten Aktivitäten in Deutschland auf die Monate April und Mai konzentrieren werden.“

    „Zu den Häfen, an denen Gerät und/oder Soldaten anlanden werden, zählen Bremerhaven, Bremen, Duisburg, Krefeld und Mannheim. Als Flughäfen werden sich Berlin, Bremen, Hamburg, Frankfurt, München, Nürnberg, Ramstein “

    „Von besonderem Interesse sind die geplanten Straßenrouten – als „Hauptstrecken“ nennt das Verteidigungsministerium nun in seinem Schreiben vom 13. Januar 2020 (etwas abweichend zu vorherigen Informationen) „von Venlo und Aachen über Dortmund – Hannover – Berlin – Frankfurt/O“ sowie „Bremerhaven – Hamburg – Berlin – Stettin“. Außerdem dabei die Strecke „Mannheim – Hannover“ und „Mannheim – Nürnberg – Dresden – Görlitz“.

    Geschlafen wird in den „Rasträumen“ Rheindalen, Augustdorf, Burg Lehnin, Oberlausitz, Garlstedt, Stadtallendorf und Frankenberg, während „Convoy Support Center“ in Garlstedt, Burg und Oberlausitz sowie eine im Zuge des Manövers aufzubauende Tankanlage in Bergen“

    Alles Orte zu denen man mit öff. Verkehrsmitteln oder Rad kommt. Vor allem an das Nadelöhr Oder- Neiße.
    In erster Reihe erwarte ich dann FFF und die Grünen weil ihnen der Umweltschutz doch so am Herzen liegt oder ?

    1. Die Grünen werden den blutrünstigen Putin und seinen Expansionismus umweltpolitisch für das Manöver verantwortlich halten. Vielleicht können auch endlich die FFF-Kinder in den Dienst des West-Ost-Konflikts gestellt werden. Greta könnte zur Einstimmung was von „be ashamed, Mr Putin!“ geifern.

  4. An dieser Stelle ist es angebracht, einmal mehr an die Bestimmungen des Aufenthaltsvertrags von 1954 und an das Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut zu erinnern. Beide Verträge wurden im Bundesgesetzblatt veröffentlicht:
    https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=//*%5B@attr_id=%27bgbl294s2594.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl294s2594.pdf%27%5D__1579474469351

    https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=//*%5B@attr_id=%27bgbl290s1390.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl290s1390.pdf%27%5D__1579474452351

    Demnach haben nach wie vor 8 Staaten das Recht, ungefragt auf deutschem Boden Truppen zu stationieren. Es sind dies: Belgien, Niederlande, Luxemburg, Kanada, Dänemark, England, Frankreich und die USA. Jedes dieser Länder darf jederzeit ungefragt wieder so viele Truppen in Deutschland stationieren, wie sie 1954 hier hatten. Das dürften allein für die USA rund eine halbe Millionen sein (1982 waren es laut wissenschaftlichem Dienst des Bundestags knapp 300 000). In Verbindung mit dem Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut sind die Alliierten noch nicht einmal verpflichtet, die Bundesregierung über irgendetwas zu informieren, was diese Truppen tun, sofern diese über ein NATO-Land ein- und ausreisen. Und noch einmal: Die Verträge wurden im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und noch einmal nach der Wiedervereinigung. Die deutsche Regierung ist nach geltendem Recht VERPFLICHTET, den erwähnten Staaten bei ihren Truppenbewegungen beizustehen.
    Soviel zur deutschen Souveränität nach 1945.

    Ein anderes Beispiel ist die Umstrukturierung der amerikanischen Airforce-Basen in den Nullerjahren. Rhein-Main-Airbase wurde geschlossen, die Kapazitäten auf die verbliebenen Basen verteilt, die hierfür ausgebaut werden mussten. U.a. in Spangdahlem in der Eifel kam es hier zu Enteignungen gemäß Landbeschaffungsgesetz. Nochmal: Weil ein Drittstaat hier seine Militärbasis ausbauen wollte, waren deutsche Behörden gezwungen, deutsche Bürger zu enteignen.

    Schaut mal auf youtube nach den Vorträgen/Interviews von Prof. Foschepoth, z.B. hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=qWC2kHmYw_w

    Da kann man nur den Kopf schütteln.

  5. Die 1. Panzerkavalleriedivision der US-Armee wird nach Polen versetzt.

    Update: 19.09.2019, 14:27 Veröffentlichung: 2019.09.18
    https://www.rp.pl/Wojsko/309189895-Czekaja-nas-najwieksze-w-historii-cwiczenia-wojsk-USA-w-Polsce-Czesc-z-nich-zostanie.html

    Und die Moral von der Geschicht.. gloob man nüsch alles, was man dir so ins Öhrchen spricht.

    Der komplette Ami-Panzerschrott bleibt in Polen und der Karrenbauer, sollte man den Ar…. versohlen. Sämtliche Routen zum Transport der gesamten Fracht wird . Ohne den Einsatz von See- und Flughafenentladehäfen in Polen geschehen.

    Warum wohl 🙂
    Einzig aus dem Grund, die NATO für den Transport von Texas an die Französch-Belgische- Holländische und deutsche Küste zu bringen, damit die Deutschen dann den Rest bis zum Stationierungsort Polen auf eigene Kosten bezahlen. Beauftragen werden die deutschen dann die polnische PKP 🙂

    Nun soll mal einer sagen, der Trump wäre dusselig.

    Und in Polen lachen sie sich kaputt …. 🙂 🙂 🙂

    Sinngemäße Übersetzung von Marek Kozubal

    Einzelheiten zu den größten in Polen geplanten Übungen der amerikanischen Armee finden Sie im Anhang. Es ist nicht ausgeschlossen, dass nach ihrer Fertigstellung einige Soldaten (Anm. ( 🙂 🙂 ) und Ausrüstungsgegenstände in unserem Land verbleiben. Vereinbarungen mit dem Pentagon sind im Gange – das hat Rzeczpospolita erfahren.

    Amerikanische Soldaten werden im Rahmen der Defender-20-Manöver, die für das zweite Quartal des nächsten Jahres geplant sind, in Polen, Deutschland, den Niederlanden und Belgien trainieren. Auf der Sitzung der Sejm National Defense Commission, Brig. Zbigniew Powęska, Leiter des Logistikmanagements des Generalstabs der polnischen Armee, kündigte kürzlich die Teilnahme von etwa 20.000 Personen an. Zu den amerikanischen Soldaten, die mit sechstausend Fahrzeugen nach Polen kommen, gehören bis zu 1.500 Kettenfahrzeuge und 2.500 Container mit Ausrüstung.

    GROSSE KONVOIS
    Wie Major Dariusz Kurowski vom Generalkommando mitteilte, sind mehr als 2.000 Manöver geplant. Soldaten aus Polen, unter anderem von der 12. mechanisierten Brigade, der 9. gepanzerten Kavallerie-Brigade, der 1. pommerschen Logistik-Brigade und der 6. Luftlandebrigade.

    – Zusätzlich zur logistischen Unterstützung in unserer Einheit wird das Kommando der 1. Kavalleriedivision der US-Armee für mehrere Monate stationiert, was zum Beispiel mit der Sicherung der sozialen und Lebensbedingungen für Amerikaner verbunden ist – informiert Rzeczpospolita Justyna Kwiatkowska, Sprecherin der 1. Logistikbrigade.

    Der Haupttrainer wird jedoch die 1. Panzerkavalleriedivision aus den USA sein. Es ist eine der sechs schweren, d. H. Mechanisierten, mechanisierten Divisionen mit einer ständigen Basis in Fort Hood, Texas. Ihre Truppen sowie Abrams Panzer und Bradley-Kampffahrzeuge waren bereits in Polen, um die Ostflanke der NATO zu stärken.

    Obwohl General Powęska auf der Sitzung des Parlamentsausschusses sprach, dass amerikanische Streitkräfte auf „Schiene und See“ sowie auf „90 Schienen- und 20 Seetransporten“ nach Polen verlegt würden, teilte das Generalkommando Rzeczpospolita mit, dass amerikanische Truppen nach Polen verlegt würden „Ohne den Einsatz von See- und Flughafenentladehäfen in Polen.“ Dies kann bedeuten, dass in unserem Land hauptsächlich der Straßen- und Schienenverkehr eingesetzt wird.

    In Zusammenarbeit mit PKP kaufte die Armee kürzlich 100 Bahnsteige für den Transport von schwerem Gerät, einschließlich amerikanischer Panzer.

    Die Armee hat uns noch keine Liste der Übungsplätze zur Verfügung gestellt, auf denen die Soldaten trainieren werden, obwohl zu erwarten ist, dass alle verfügbaren Plätze genutzt werden, da die Manöver von März bis August dauern werden.

    Nicht nur Vertreter der polnischen und amerikanischen Armee, sondern auch Soldaten aus Litauen, Lettland, Estland, Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich nahmen an der Vorbereitung dieser Übungen teil.

    WENN MEHR ARMEE
    General Powęska im Sejm erklärte, es sei „die größte Prüfung der polnischen Streitkräfte“, was die Fähigkeit zur Aufnahme der Truppen anderer NATO-Alliierten betrifft.

    Seit einigen Monaten erscheint inoffiziell die Information, dass diese Übung verwendet werden kann, um die Präsenz von US-Truppen in Polen zu erhöhen. Inzwischen wohnen bei uns rund 4.500 Menschen in etwa einem Dutzend Häusern. Soldaten aus diesem Land. Laut der im Juni in Washington von US-amerikanischen und polnischen Präsidenten unterzeichneten Erklärung wird sich die Zahl der Militärangehörigen jedoch um eintausend erhöhen, neue Standorte für ihre Stationierung sind vereinbart, diesbezügliche Entscheidungen wurden jedoch noch nicht getroffen.

    Paweł Soloch, Chef des Nationalen Sicherheitsbüros, der Anfang September von Onet gebeten wurde, die Zahl der US-Truppen zu erhöhen, sagte, dass „im Frühjahr 2020 Klarheit über die Standorte der US-Truppen in unserem Land herrschen wird“, wenn die Übungen zur Einbeziehung der amerikanischen Division beginnen das bedeutet, dass die geplanten zusätzlichen 1.000 amerikanischen Soldaten bis dahin in Polen bleiben werden. „“ Das wird noch mit dem Pentagon entschieden „, sagte Paweł Soloch.

    Er betonte, dass es wichtig sei, die Transferkapazität der NATO-Truppen zu erhöhen. Soldaten, die in Polen sein werden, sollen Bedingungen schaffen, die bei Bedarf einen schnellen Umzug weiterer Truppen aus Deutschland oder über den Ozean ermöglichen.

  6. Deutschland wird bestimmt schon seine 2% zahlen, dieses wird genau so verschleiert wie die anderen Zahlungen über die man angeblich keine Auskunft geben kann. Schon diese Ansage lässt große Zweifel bei mir aufkommen, was für ein Saftladen ist das eigentlich der über seine Finanzen keine exakte Auskunft geben kann. Schlaf weiter deutscher Lemming!

  7. Und pünktlich zum Kriegsspiel kommt eine Terror Warnung.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/neue-umfrage-dritter-weltkrieg-47-prozent-der-jungen-erwachsenen-glauben-daran_id_11562186.html

    „Im November 2016 tötete ein jordanischer Soldat drei US-amerikanische Spezialkräfte in Süd-Jordanien, nun soll US-Truppen in Deutschland ein Angriff drohen. Wie die Nachrichtenseite „Newsweek“ berichtet, lägen der in Wiesbaden stationierten Militär-Geheimdiensteinheit „66th Military Intelligence Brigade“ „Informationen über eine mögliche Attacke auf in Grafenwöhr oder Dülmen stationierte US-Soldaten“ vor.

    „Die Informationsquelle gab an, der Angriff würde von einem unbekannten jordanischen Extremisten durchgeführt werden, der sich derzeit in Deutschland in der Nähe einer unbekannten Militärbasis befindet“, zitiert „Newsweek“ aus einem Bericht, der an die Geheimdiensteinheit gerichtet ist. Auf Nachfrage der Nachrichtenseite bestätigte der Großverband „United States Army Europe“, dass in der vergangenen Nacht eine potenzielle Bedrohung identifiziert und untersucht worden sei.“

    „US-Garnison veröffentlicht Statement: „Seid wachsam“
    „Deutsche und US-amerikanische Beamte wurden verständigt und keine drohende Gefahr wurde festgestellt“, zitiert „Newsweek“ einen Sprecher.“

  8. Kann mir jemand eine einfache Frage beantworten..
    Warum tun wir (=Europa) das? Warum sind wir in dieser USA-Knechtschaft? Führt das alles zurück in den 2. Weltkrieg.. oder welche Abhängigheit haben wir?

    1. Es ist neben dem militärischen Aggressionspotenzial (die USA haben die mobilste und einsatzfähigste Invasionsarmee der Welt) vor allem die wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA. Nicht daß dieses Land so überragend wichtig als Absatzmarkt bzw. Lieferant wären, es ist vielmehr das Problem, daß die USA immer noch DIE Weltleitwährung kontrollieren (den Dollar) und die Hand am Welt-Finanzsystem haben. Sie können jeden Staat vom Handel abspalten, indem sie Überweisungen an/von diesem Staat blockieren. So wie aktuell Venezuela und Iran das zu spüren bekommen. Zudem haben sie die Kontrolle über alle wichtigen Finanz- und Handelsorganisationen wie IWF, Weltbank und WTO. So konnten sie zB. nach dem Zusammenbruch des Ostblockes von Vietnam einfordern, daß diese die Uralt-Schulden des US-Vasallenstaates Südvietnam übernehmen und abzahlen, ehe das Land Zugang zum Welthandel erhielte. Somit zahlten die Vietnamesen im Nachhinein noch für die Bomben, die man ihnen einst auf den Kopf geworfen hat.

      Und dann gibts noch so kleine Nettigkeiten wie die Abhängigkeit von US-Systemen wie GPS. Das ist immer noch ein militärisches System, das die USA jederzeit wieder – wie vor Mitte der 90er – für den privaten und kommerziellen Gebrauch „unscharf“ oder völlig abschalten könnten, wenn es ihnen in den Kram paßt. Und dann ist der Ausfall von Auto-Navigationssystemem das kleinste Problem! Kein Flugzeug, kein Schiff ist heute mehr ohne Satellitennavigation unterwegs! Viele Computersysteme im Transportsektor (Eisenbahn zB.) werden mittels des Zeitsignales der GPS-Satelliten synchronisiert. Und ob man inzwischen soweit ist, die Systeme sofort auf Galileo oder – Gott bewahre! – Glonass umzuschalten, ist mehr als fraglich. Zumal Galileo nach langer Verzögerung immer noch im Teststadium ist.

      1. Es bleibt zu hoffen, dass es gelingt, sich mittelfristig Schritt für Schritt von diesen Abhängigkeiten zu lösen. Wie Putin kürzlich mal sagte: „Der, der Sanktionen erlässt, schadet sich im Endeffekt selbst.“

        Vielen Dank für diese umfangreiche Antwort!

    2. Wir sind unterwandert.
      Spätestens nach Schröder hatten uns die USA im Sack. Merkel bekam bei ihrer Erstwahl hilfe von Chef-Wahlkampfhelfer von Clinton, der damals US-Präsident war. (ich glaube es war Clintons Helfer, wenn nicht dann war es Bush jr.)
      Dieser ist extra ins Land gereist und hat Merkel geholfen, natürlcih nachdem inoffizielle, geheime Verinbarungen getroffen wurden in denen Merkel ihre US-Hörigkeit zugesichert hat.
      Und so ging das Stück für Stück. Der BND ist der unterwanderte, lange Arm der NSA, nur das er nicht wie die NSA von irgendwem effizient kontrolliert wird.
      Unser Justizminister kann persönlich Staatsanwälten die Ermittlung zu bestimmten Fällen verbieten wenn er das möchte. Einfach so. Siehe zB von der Lyens Betrugsaffäre, aus der sie ungestraft und befördert hervorging. Nur durch solche undemokratischen Aktionen kann sich die USA mit ihren Interessen im Land halten.
      Natürlich gehören denen auch ALLE großen Medien. Entweder direkt oder über NGOs wie die Atlantikbrücke oder beeinflusst durch ihre 23.000 Agenten (stand über 10 Jahre alt) deren Aufgabe es ist von morgens bis abens unsere Medien im US-Interesse zu beeinflussen.
      Natürlich kann man auch noch Hollywood und die ganze Unterhaltungs- sowie die Technikbranche dazu nehmen.
      Dank totaler Abhängigkeit von US-Soft- und Hardware können die uns kinderleicht ausknipsen, selbst wenn wir nicht komplett vom US-Dollar abhängen würden.
      Und durch Kino und TV lernen wir von klein auf das die USA immer die „guten“ sind und das der Rest der Welt ein rückständier Haufen Hinterwäldler sind die dankbar dafür sein können wenn sie von den USA „befreit“ und benutzt werden.
      Das ging nach dem Krieg Stück für Stück, immer so das es nicht zu viele bemerkt haben bzw immer so das die meisten noch dachten das wäre zu unserem Besten. Heute sind alle so desinformiert das sie sowieso keine Ahnung davon haben was da überhaupt alles passiert ist. Nur so ist zu erklären das wir für unsere eigene Besatzung noch bezahlen, das wir fremde Atombomben hier rumliegen haben und das wir immer noch von US-amerikansichen Freunden und Partnern reden.

  9. Ich bin überzeugt, dass die hintergründigen Absprachen zwischen Donald John Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Wladimirowitsch Putin sehr freundschaftlich und friedensgerichtet sind, da der einzige Krieg, den diese Helden bereits seit Jahren erfolgreich kämpfen, der Krieg gegen den ?? ist.
    In diesem Sinne sowie der Tatsache, dass unser schönes aber geschundenes Land, das sich immer noch komplett in der Hand der Kabale befindet, von diesen Großmächten besetzt ist, bin ich ehrlich gesagt froh über diese Manöver. Womöglich passiert ja gerade mit unserer geliebten Heimat daraufhin etwas unerwartet großartiges …
    WWG1WGA

  10. Doch, ich finde jeder Cent dieser Mrd ist es Wert für die Große Ehre, eine wundervolle Zielscheibe für einen atomaren (Gegen-)Schlag Russlands zu sein.

    Übrigens, daß das keinen der wegen des Klimawandels um den Planeten ach so besorgten Hysteriker im Alleringsten interessiert, was hier vor sich geht, ist einer der simplen rein logischen Beweise dafür, daß es bei dem Thema um etwas ganz anderes gehen muß, was immer das sein mag.

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