Deutscher UNO-Botschafter Christoph Heusgen – Der diplomatische Supergau

Deutschland hat sich von seinen zwei Jahren als vorübergehendes Mitglied im UN-Sicherheitsrat eine Verbesserung seiner Chancen auf einen ständigen Sitz in dem Gremium gemacht. Das dürfte nichts werden und der deutsche UNO-Botschafter trägt daran einen beträchtlichen Teil der Schuld, wie er nun noch einmal eindrücklich gezeigt hat.

Ich habe schon gestern berichtet, dass Deutschland die zwei Jahre als vorübergehendes Mitglied im UN-Sicherheitsrat genutzt hat, um viel internationales Renommee zu verspielen. Wieviel davon auf direkte Anweisung aus Berlin geschehen ist und wieviel diplomatisches Porzellan der deutsche UNO-Botschafter in Eigenregie zerschlagen hat, ist nur schwer zu erraten. Sicher bekommt er aus Berlin die Vorgaben, wie er abzustimmen hat. Aber Berlin wird ihm kaum seine Reden schreiben, mit denen er sich persönlich und auch Deutschland auf der internationalen Bühne sehr geschadet hat. Selbst wenn die Reden und Auftritte in dem Gremium seine Verantwortung sind, hat Berlin ihn jedoch offensichtlich die ganze Zeit gewähren lassen.

Deutschlands internationaler Ruf hat schwer gelitten

Heusgen hat sich als in der UNO Pitbull aufgespielt, der stramm die anti-russische und anti-chinesische Linie der USA verfolgt hat. Es mag auch die Linie des offiziellen Berlin sein, aber dann dürfte Berlin an seinem angeblichen Ziel, ein ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates zu werden, kein Interesse haben, denn mit seinen Auftritten hat Heusgen nicht nur China und Russland bis auf´s Blut verärgert, sondern auch im nicht-transatlantischen Teil der Welt viel Unverständnis hervorgerufen. Dort galt Deutschland bisher als beliebter Vermittler, das dürfte vorbei sein.

Vorbei sind die Zeiten, als Deutschland sich den US-Forderungen widersetzt hat, die Bundeswehr am Vietnamkrieg teilnehmen zu lassen. Vorbei sind die Zeiten, als Helmut Schmidt US-Präsident Carter Paroli geboten hat. Vorbei sind die Zeiten, als Helmut Kohl einen Krieg in Jugoslawien um jeden Preis gegen alle Wünsche der USA verhindert hätte und vorbei sind die Zeiten, als ein Gerhard Schröder sich offen gegen die USA gestellt hat, als es um den Irakkrieg ging. Heute folgt Deutschland den USA blind und die USA sind außerhalb der westlichen Welt ausgesprochen unbeliebt, wie jeder, der Mal in diesen Teilen der Welt gewesen ist und mit den Menschen gesprochen hat, bestätigen kann. Was das für Deutschlands über Jahrzehnte aufgebaute Reputation in der Welt bedeutet, kann sich jeder an zwei Fingern abzählen.

Wie unbeliebt Heusgen sich (und damit auch Deutschland) gemacht hat, konnte man schon vor ca. einer Woche in einer Videokonferenz des UN-Sicherheitsrates sehen, als der chinesische Botschafter gesagt hat, dass Deutschlands Weg zu einem ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat „schwierig werden“ dürfte. Wenn man das aus der diplomatischen Zurückhaltung, für die Chinas Diplomaten bekannt sind, in normales Deutsch übersetzt, dann hieß das an die Adresse der deutschen Regierung im Klartext: „Der hat es verkackt, vergesst das mit dem Sitz im Sicherheitsrat!“

Und auch der russische Vertreter bei der UNO war sehr deutlich, als er zu Heusgen sagte:

„Sie werden uns nicht fehlen.“

Heusgen kann´s nicht lassen

Nun gab es noch eine Videokonferenz im UN-Sicherheitsrat und Heusgen hat kurz vor dem Ende der deutschen Mitgliedschaft in dem Gremium noch einmal nachgelegt. Das Thema war der Iran, aber Heusgen hat jede Sitzung und jedes Thema für Angriffe gegen Russland und/oder China genutzt. So auch dieses Mal. Der Spiegel berichtet darüber so:

„Der deutsche Botschafter Christoph Heusgen nutzte eine Sitzung zu Iran in seinen Schlussbemerkungen dafür, China zur Freilassung von zwei inhaftierten Kanadiern aufzufordern. »Dieser Rat wird seine Legitimation verlieren, wenn er aufhört, sich um das Schicksal von Individuen zu sorgen«, sagte Heusgen bei der virtuellen Sitzung in New York.“

Sicher mag Heusgen damit recht haben, dass der Rat sich um das Schicksal von Individuen kümmern müsse, und natürlich stellt der Spiegel die Aussage positiv dar. Aber das Problem für die Reputation Deutschlands ist, dass ca. 140 der 190 UN-Mitgliedsstaaten nicht im direkten Einflussbereich der westlichen Medien liegen. Und wer China wegen der zwei Kanadier kritisiert, aber nie auch nur ein kritisches Wort zu den vielen Gefangenen der USA in Guatanamo gesagt hat, den nimmt irgendwann außerhalb des westlichen Machtbereichs niemand mehr ernst. Wenn der deutsche UNO-Botschafter, einer der wichtigsten Diplomaten Deutschlands, so derartig parteiisch ist, dann disqualifiziert das Deutschland nach einer gewissen Zeit als neutralen Vermittler, als der Deutschland früher noch galt, als es den USA dann und wann mal Widerworte gegeben (oder zumindest diplomatisch geschwiegen) hat.

Über die chinesische Reaktion auf Heusgens erneuten Ausfall konnte man im Spiegel lesen:

„Chinas Botschafter Yao Shaojun beschwerte sich nach Heusgens Beitrag über dessen »böswilligen« Inhalt. Der Deutsche habe die eigentlich zu Irans Atomprogramm einberufene Sitzung gekapert. China sei sicher, dass der Sicherheitsrat ohne Deutschland besser arbeiten werde. Zu Heusgen sagte der Diplomat Yao Shaojun: »Gut, dass wir Sie los sind«.“

Wie gesagt, die Chinesen sind aufgrund ihrer Kultur ausgesprochen zurückhaltend mit deutlichen Äußerungen. Dass der chinesische Diplomat so deutlich geworden ist, zeigt, was man in Peking über Heusgen (und damit auch die deutsche Regierung, die ihn zwei Jahre lang hat gewähren lassen) denkt.

Über Russlands Reaktion hat der Spiegel nicht berichtet, dabei ist sie ebenfalls bemerkenswert. Das russische Fernsehen zitierte den russischen Vertreter im UN-Sicherheitsrat so:

„Lieber Christoph, ich möchte mich von Ihnen mit dem Aphorismus des Schriftstellers Michail Žvaneckij verabschieden, der vor kurzem diese Welt verlassen hat: „Wie schade, dass Sie endlich gehen.“

Auch diese Aussage zeigt deutlich, wie „beliebt“ Heusgen bei Staaten außerhalb des westlichen Machtbereichs ist. Der russische Diplomat hat als Fazit noch hinzugefügt, dass es mit Heusgen

„keine Sitzung ohne Kritik an Russland gegeben hat, selbst wenn das Thema der Veranstaltung gar nicht gepasst hat.“

Unter Merkel und ihrem Personal hat sich Deutschland zu einem Appendix der US-Politik entwickelt, was dem deutschen Ruf in der Welt nicht gut getan hat. Heusgen ist dafür nur ein – wenn auch ausgesprochen deutliches – Beispiel.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

14 Antworten

  1. „Unter Merkel und ihrem Personal hat sich Deutschland zu einem Appendix der US-Politik entwickelt, was dem deutschen Ruf in der Welt nicht gut getan hat. “

    Das war zu erwarten! Genau das habe ich schon vor 17, 18 Jahren befürchtet, als Merkel noch „Oppositionsführerin“ war, und zur Ablehnung des Irakkrieges durch die Regierung Schröder einen Artikel in der Washington Post veröffentlichte mit dem Titel „Schröder spricht nicht für alle Deutschen“. Ein öffentliches in-den-Rücken-Fallen, das bis dato beispiellos in der deutschen Außenpolitik war.

    https://rp-online.de/politik/merkel-kritisiert-in-us-zeitung-irak-kurs-der-bundesregierung_aid-8592359

    Und da ging es bekanntlich um einen Krieg, der allein auf Lügen aufgebaut war! Was damals schon jedem bekannt war, der es hätte wissen wollen. Allein, das Anbiedern hatte wohl nicht ganz den gewünschten Effekt, da wohl auch die USA immer gegen einen ständigen Sitz Deutschlands waren. Und auch für Obama war „Chancelorr Möörkl“ wohl nie mehr als eine nützliche Idiotin.

    1. Ja..man muss es selbst mal nachlesen, wie sich die Zeit geändert hat….

      Ob die heutigen Grünen es glauben würden, hielte man ihnen die Aussagen der Katrin unter die Nase ?

      Das waren die Grünen damals…
      Die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte der „Märkischen Allgemeinen“ (Freitag): „Diese Anbiederei Frau Merkels ist nicht nur geschmacklos, sie fügt dem Ansehen Deutschlands auch schweren Schaden zu. Die Vorsitzende der größten Oppositionspartei sollte sich besser im Griff haben.“ Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, sprach von einer beispiellosen Peinlichkeit und „Ausdruck einer liebedienerischen Haltung“.

  2. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Herr Heusgen eins zu eins umgesetzt hat, was er aus Berlin vorgegeben bekommen hat, dazu braucht man ihm nicht die Reden zu schreiben. Die Tatsache, dass man ihn hat gewähren lassen sagt alles. Wenn seine Chefin hätte verhindern wollen, dass er soviel Porzellan zerschlägt, dann wäre er ohne großes Tamtam aus seinem Amt entfernt worden. Es sind schon größere für weniger über die Klinge gesprungen…

  3. Ein Zeichen der Zeit, dass alle immer nur schreien und niemand mehr zuhört. So sehr ich mich für unsere Vasallen- Regierung fremdschäme, die Aussage des Chinesen war auch nicht gerade nett. Ach, das alles ist einfach nur noch fürchterlich. Man hat das Gefühl, dass nur noch brutale, egoistische Leute die Welt führen. Vllt ist das auch einfach unsere Natur und wir haben es nicht anders verdient.

    1. Das ist ja das Fatale! Die Chinesen sind aus ihrer Kultur heraus eher nette Menschen auch wenn sie vielleicht oft etwas anderes denken. Und was hätten die Chinesen zu diesem Tölpel – und somit über Deutschland – gesagt, wenn sie von der Natur her nicht nett wären! Das wäre wohl nicht druckreif gewesen!

    2. Ja, wirklich lernwillig ist die menschliche Gemeinschaft nicht.

      Zeiten der industrielle Revolution war gekennzeichnet durch Hunger, Elend, Ausbeutung und Tod. Von den Barrikaden (Klassenkämpfen) in den Sarg (Weltkriege).
      In Davos 2015 assoziierte man Industrie 4.0 mit einer 4. Industriellen Revolution.
      Und wieder hört man nur Säbelrasseln.

    3. Wobei man immer die Folge von Ursache und Wirkung beachten sollte. So hat sich Russland all die Jahre trotz der Sanktionen und ständigen Beschuldigungen immer sehr diplomatisch zurückgehalten. Nie wurde zB. Deutschland öffentlich Kriegsverbrechen beschuldigt, obwohl in deutschem Namen durchaus schon wieder welche begangen werden, bzw. wir uns an solche unserer „Partner“ beteilig(t)en. Aber irgendwann ist das Faß eben mal voll. Und das ist in den letzten Wochen deutlich geworden. Nicht nur in der UNO, sondern auch in deutlichen Worten zu den letzten Reden der deutschen Kriegsministerin, die in völliger Selbstüberschätzung Russland mit einer „Politik der Stärke“ drohte.

      Die Zeit, in der sich Russland (und wohl auch China) vornehm zurückhielten, und den westlichen Ländern ihre demonstrativen „Apelle für Menschenrechte“ und ähnliche Eskapaden quasi als Folklore zur Besänftigung der Daheimgebliebenen durchgehen ließen, während sie selbst in der ganzen Welt durch Kriege und Sanktionen Millionen Menschen den Tod brachten, sind vorbei. Und entweder, das wird jetzt erkannt und entsprechend reagiert, oder wir steuern wirklich auf düstere Zeiten zu.

  4. Der Heusgen war doch mal Merkels außenpolitischer Adlatus, man wusste also, was man dort für eine Figur zur UNO schickte. Das dürfte nur noch das Sahnehäubchen gewesen sein. Die komplette Unterordnung unter US-Vorgaben begann schon vor Jahren auf dem Maidan, als der Steinmeier von den USA ausmanövriert oder als Lockvogel benutzt wurde. Der garantierte mit seiner Unterschrift die Sicherheit Janukowitschs und ließ ihn unter US-Vorgaben fallen wie eine heiße Kartoffel. Der Westerwelle hat uns zwar aus dem irrationalen Libyen-Krieg herausgehalten, aber beim Maidan war er auch dabei. Tja und dann das vollständige Versagen unter US-Druck von Maas beim Atomabkommen mit dem Iran, der Kündigung des INF-Vertrages und diesen ganzen irrationalen Sanktionen, die uns, nicht aber den USA schaden. Was dem Heusgen folgt, wird nicht besser, der ist inzwischen im Auswärtigen Amt Standard. Fachwissen und außenpolitische Kompetenz wird dort nicht mehr geduldet! Sieht man an Maas und seinen Staatsministern Roth und Annen! Einer dümmer als der andere! Ich gehe davon aus, diese Tölpel begreifen nicht einmal, warum die Russen und Chinesen derart deutlich geworden sind.

    1. Vermutlich feiern die sich jetzt sogar dafür, daß sie diese doofen Russen derart zum Ausrasten gekriegt haben! Daß es hier nicht um einen Stammtisch geht, dessen Auseinandersetzung schlimmstenfalls in einer Kneipenschlägerei ausarten kann, begreifen die vermutlich wirklich erst, wenn die erste Bombe fällt.

      „Die komplette Unterordnung unter US-Vorgaben begann schon vor Jahren auf dem Maidan, als der Steinmeier von den USA ausmanövriert oder als Lockvogel benutzt wurde. Der garantierte mit seiner Unterschrift die Sicherheit Janukowitschs und ließ ihn unter US-Vorgaben fallen wie eine heiße Kartoffel.“

      Und das alles innerhalb von 48 Stunden! Wirklich erschreckend!
      Aber was von Steinmeer zu halten ist, zeigte sich für mich schon beim Gaza-Krieg. Oder wie die Verbrecher ihn nannten: „Operation Gegossenes Blei“. Offenbar in enger Abstimmung mit den westlichen „Partnern“ überfiel Israel am 27. Dezember 2008 Gaza, zertrümmerte das Freiluft-Ghetto nachhaltig, zerstörte sogar Gebäude, die in Flugblättern zuvor als „sichere Zufluchtsorte“ markiert worden waren und ermordete so in wenigen Tagen hunderte Palästinenser. Die Reaktion aus dem Westen? Erst mal – gar nichts! Die Regierungen und Parlamente waren bis „Heilig Drei Könige“ geschlossen „im Weihnachtsurlaub“. Und anschließend belegte man nicht etwa Israel mit Sanktionen, nein! Außenminister Steinmeier fuhr nach Ägypten, um dort die Abriegelung der Grenze zum Gazastreifen klarzumachen, damit der israelische Belagerungsring endgültig geschlossen wurde. Und als er gerade da war, warf ihm die israelische Luftwaffe zur Begrüßung auch noch eine Bombe direkt vor die Füße:

      https://www.welt.de/politik/article3007585/Gazakrieg-Steinmeier-erlebt-israelischen-Angriff.html

      Wohlgemerkt: Steinmeiers Grenzbesuch war mit absoluter Sicherheit angekündigt!
      Seitdem dürfte Steinmeier begriffen haben, wer international Koch und wer Kellner ist. Oder bestenfalls Tellerwäscher…

      1. Der Steinmeier ist höchstens Tellerwäscher, scheint sich aber in dieser Rolle zu gefallen. Wenn der den Mund aufmacht, stelle ich sofort ab, ich kann es einfach nicht ertragen! Feiern glaube ich nicht, die verstehen das doch überhaupt nicht. Der Heusgen und diese ganze Bagage ist doch soweit von der Realität entfernt, die glauben den Unsinn, den sie da zum Besten geben.

  5. Gut, dass diese Typen so dumm sind. Da ist wenigstens die eigene Dummheit noch etwas was die deutsche „Regierung“ in Schach hält. Und bevor die wieder richtig rumzündeln können werden doch hoffentlich die USA schon abgewickelt sein. Hoffentlich vergessen dann Rußland und China nicht welche Typen in Deutschland das Zepter in der Hand haben.

    1. 1.
      Diese Leute sind nicht dumm. Die sind skrupellos, arrogant, machtbesessen, ohne jede kritische „Selbstreflektion“, vor allem der festen Überzeugung, eigener Überlegenheit – aber dumm, das sind sie sicher nicht.

      2.
      Ich bin auch nicht so recht glücklich mit der immer wieder in den Vordergrund gerückten These eines Vasallentums Europas oder der Bundesrepublik. Das mag bis zu einem gewissen Grade auf Grund der ökonomischen Machtverhältisse, wie sie letztendlich der 2. Weltkrieg hervorbrachte, zutreffen.
      Jedoch man übersieht da zunächst dieses „Europa“, das sich mehr und mehr die ursprünglichen Nationalstaaten unterwirft, mit all den Folgen für das, was man „Demokratie“ zu nennen beliebt. (Und ich frage mich immer wieder, ob überhaupt verstanden wird, welche Tragweite da diesem so unscheinbaren Begriff „Privatisierung“ zukommt.)

      Aber vor allem sehe ich – trotz aller inneren Widersprüche, die gabe es immer, und die wird es immer geben – einen „euro-amerikanischen Block“, der auf knapp 500 Jahre Erfolgs- und Expansionsgeschichte zurückblicken kann.
      Darauf gründet sich die Überzeugung einer prinzipiellen Überlegenheit und der Anspruch, zu herrschen.

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