Kommentar zum“Skandal“ in Thüringen: Was ist eigentlich wirklich wichtig in Deutschland?

Das Chaos im thüringischen Landtag beherrscht die Schlagzeilen wie kein anderes Ereignis und man fragt sich: „Was ist los in Deutschland?“ Ein Kommentar.

Ein Kommentar ist eine Meinungsäußerung und so bitte ich schon jetzt, dass alle Leser diesen Kommentar von mir gerne auch diskutieren sollen. Und natürlich wagt man sich als Kommentator bei kontroversen Themen immer auch auf dünnes Eis. Aber sei es drum.

Regelmäßige Leser des Anti-Spiegel wissen, dass ich keine Partei in Deutschland für wählbar halte oder unterstütze. Daher soll mein Kommentar auch nicht um die Frage der Parteien gehen, sondern generell die Frage stellen, was in Deutschland falsch läuft. Die Geschichte in Thüringen ist ja kein von der Bundespolitik losgelöstes Ereignis, kein Einzelfall, sondern nur ein Ausdruck dessen, was in Deutschland falsch läuft.

Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit entscheidet. Demokratie bedeutet, dass alle miteinander reden können, dass Meinungen kontrovers diskutiert werden können, dass man den anderen respektiert, auch wenn man seine Meinung nicht teilt.

Und genau das funktioniert in Deutschland offensichtlich nicht. Und das ist kein neues Phänomen.

Man kann sehr schön beobachten, dass die Demokratie in Deutschland eine große Schwäche hat: Neue Parteien haben es schwer und das alleine ist streng genommen schon undemokratisch. Aber das ist nicht neu und das hat nichts mit der AfD zu tun.

Die Älteren unter uns erinnern sich an die 1980er Jahre, als die Grünen die neue Partei waren. Sie wurden von den Medien zerrissen und von den alten Parteien gemieden, wie eine Pestbeule. Und als es in Hessen die erste rot-grüne Koalition mit „Turnschuh-Fischer“ als Umweltminister gab, war das Geschrei groß. Inzwischen gehören die Grünen selbst zu den „alten“ Parteien und sind von denen auch kaum mehr zu unterscheiden.

Das gleiche haben wir mit der Linken erlebt. In den 1990ern war sie die Manifestation des Bösen. Noch 2008 war es ein Skandal, dass Frau Ypsilanti in Hessen ein Koalition bilden wollte, die von der Linken nur geduldet werden sollte. Es ging noch nicht einmal um eine Regierungsbeteiligung der Linken. Das Geschrei war groß, SPD-Chef Beck hat sich davon nie wieder erholt und Ypsilantis Karriere war damit de facto beendet.

Heute ist die Linke auch schon fast eine etablierte Partei und zumindest für Grüne und SPD sind selbst Koalitionen mit der Linken kein Problem mehr.

Dafür ist heute ist AfD in der Rolle, die vor 30 Jahren die Grünen und vor noch 10 Jahren die Linke gespielt haben: Sie ist das Schmuddelkind, mit dem keiner spielen möchte. Und so wie Grüne und Linke mit der Zeit Teil des Establishments wurden, wird es in ein paar Jahren auch die AfD sein. Das ist der Lauf der Dinge in Deutschland.

Aber heute bedeutet die Tatsache, dass die AfD für jemanden stimmt, der sonst keine Mehrheit hätte, noch den politischen Tod. So war es auch 2008 mit der Linken in Hessen, so wird es nun wohl auch in Thüringen sein.

Das war also alles irgendwie schon mal da, es nichts Neues.

Aber merken Sie was?

Es geht um die Entscheidungen für das Land, für die Menschen im Land, es geht um Lehrermangel, Altersarmut, Infrastrukturprobleme, Pflegenotstand und so weiter und so fort. Aber davon war hier in dem Kommentar noch gar nicht die Rede. Und warum?

Weil es der deutschen Politik heute wichtiger ist, Posten zu verteilen, kleinliche Eifersüchteleien auszukämpfen und parteipolitische Ideologien zu verteidigen, als die Probleme der Menschen und des Landes auch nur zu besprechen, von lösen gar nicht zu reden.

Über die Probleme, die es in Thüringen gibt, steht in den Zeitungen kein Wort. Nicht ein Wort wurde verloren über die Frage, was welche Partei tun möchte, um das Leben der Menschen dort zu verbessern. Stattdessen beherrscht nun der „Skandal“ die Schlagzeilen, wie schlimm es ist, wenn die „falschen“ Leute jemanden stimmen.

Mal ehrlich: Na und?

Wird etwas Richtiges dadurch falsch, dass die „falschen“ Leute dafür sind? Wird etwas Falsches dadurch richtig, dass die „richtigen“ Leute dafür sind?

Es sollte doch um Sachthemen, um Problemlösungen gehen. Oder nicht?

Stattdessen geht es darum, mit wem man reden darf und mit wem nicht.

Nochmal: Das ist kein Plädyoer für die AfD. Das hätte ich wortgleich genauso 2008 über Hessen geschrieben, als es um die Linke ging.

Zur Demokratie gehört, dass jeder mit jedem reden kann. Man kann der AfD eine Menge vorwerfen, aber nicht, dass sie undemokratisch sei. Als einzige Partei ist sie für Volksentscheide, die basisdemokratischste Form der Demokratie. Die AfD ist aus anderen Gründen für mich nicht wählbar, aber anti-demokratisch ist sie nicht.

Was glauben Sie, woher folgende Sätze stammen?

„Deutschland ist ein weltoffenes und gastfreundliches Land. Mit einem Anteil der Ausländer an der Bevölkerung von 9 % nimmt Deutschland unter den großen westlichen Industrienationen den Spitzenplatz ein. (…) Die Ausländerarbeitslosigkeit hat sich in dieser Zeit massiv erhöht und liegt heute mit rund 20% doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Die Zuwanderung erfolgte also überwiegend nicht in Arbeitsplätze, sondern in die sozialen Sicherungssysteme. (…) Deutschland muss Zuwanderung stärker steuern und begrenzen als bisher. Zuwanderung kann kein Ausweg aus den demografischen Veränderungen in Deutschland sein. Wir erteilen einer Ausweitung der Zuwanderung aus Drittstaaten eine klare Absage, denn sie würde die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft überfordern. (…) Wir wollen Zuwanderungsanreize für nicht anerkennungsfähige Asylbewerber weiter einschränken. Nur staatliche Verfolgung darf einen Anspruch auf Asyl und Aufenthalt auslösen. Wir werden die verwaltungsgerichtlichen Entscheidungen in Asylverfahren beschleunigen und dazu die gerichtlichen Zuständigkeiten zur Überprüfung von Asylentscheidungen konzentrieren, um den Missbrauch des Asylrechts zu bekämpfen. Wir wollen Schleuserorganisationen das Handwerk legen.“

Diese Sätze sind nicht aus dem Programm der AfD. Sie stammen aus dem Wahlprogramm der CDU aus dem Jahr 2002. (Einen interessanten Vergleich der Wahlprogramme der CDU 2002 und der AfD heute finden Sie hier.)

Man muss dem nicht zustimmen, man muss die AfD nicht mögen. Aber was vor 18 Jahren noch das offizielle Programm der CDU unter Parteichefin Merkel war, kann nicht plötzlich rechtsradikal, rechtsextrem oder gar „Nazi“ sein. Oder waren Merkel, Schäuble, Merz und so weiter 2002 Nazis?

Man muss diese Positionen nicht teilen, aber man muss offen, sachlich und ohne Beschimpfungen diskutieren können. Wenn das nicht geht, dann ist die Demokratie in Gefahr. Sie ist nicht in Gefahr, wenn jemand unliebsame Positionen vertritt, im Gegenteil: Unliebsame Positionen gehören zur Demokratie, ja sie sind die Basis einer Demokratie.

Wenn alle einer Meinung sind, ist die Demokratie tot. Wozu noch wählen, wenn alle das gleiche wollen?

Wahlen machen nur Sinn, wenn auch fundamental unterschiedliche Positionen zur Wahl stehen.

Nochmal: Es geht mir nicht um die AfD, es geht mir um den sachlichen und fairen Umgang miteinander und der ist Deutschland nicht gegeben. Und es geht mir um Lösungen der Probleme, die die Menschen beschäftigen, aber die Politik beschäftigt sich stattdessen mit sich selbst und die Medien richten den Scheinwerfer auf diese Schaukämpfe, anstatt den Politikern, die sich nun wieder nur um sich selbst kümmern, eine Frage zu stellen: Wann kümmert Ihr Euch endlich um die Dinge, die die Menschen wirklich bewegen?

Das ist das Problem der Demokratie in Deutschland und deshalb misstraut inzwischen eine Mehrheit der Deutschen dem politischen System in Deutschland. Das sage nicht ich, das sagt eine Umfrage der SPD nahen Friedrich-Ebert-Stiftung.

Aber die Politiker haben das nicht verstanden und gießen weiterhin Öl ins Feuer.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

63 Gedanken zu „Kommentar zum“Skandal“ in Thüringen: Was ist eigentlich wirklich wichtig in Deutschland?“

    1. In gleicher Fragestellung las ich einen Kommentar bei mir , bezogen darauf , was ist Demokratie…

      Wenn man den Begriff im Wortsinne nimmt, wäre es mit einer Übersetzung als ‚Volksentscheidung‘ nicht getan . Herrschaft ist eine permanente Kontrolle über Strukturen, nicht flüchtige Entscheidung, deren Umsetzung dann an andere abgetreten wird. Also Herrschaft über das Volk durch das Volk.
      ‚Repräsentative Demokratie‘, wie sie hier so üblich ist, ist schon aus dem Begriff selbst heraus sehr nahe an gar keiner, eben weil auf Einzelentscheidung (die Wahlen) begrenzt.
      Gibt ein sehr gutes Buch von Losurdo über den Begriff und seine Geschichte.

      Und eine weitere Definition, die auch direkt verstanden wird …

      Demokratie ist in der Tat nur ein Ausdruck des Willens des Volkes, nicht mehr und nicht weniger. Sie kann nicht gut oder schlecht sein. Kannibalismus ist absolut demokratisch, weil er von 100% der Bevölkerung des Stammes unterstützt wird.

  1. Ich bin bei ihnen Herr Röper und das leider schon sehr lange. Mein Erweckungserlebnis war Schröder und danach wurde es immer nur noch schlimmer.
    Das ist hier im Sinne der Idee, was Demokratie sein solle, eben keine Demokratie. Ich erinnere mich an die Armutsstudie der BUNDESREGIERUNG von 2016, wo dokumentiert wurde, dass Gesetzesentscheidungen in Summe zu 100% den oberen 1-10% zu Gute kommen und praktisch zu 100% niemals die Interessen der Armen, der unteren Teile der Gesellschaft oder auch nur der Mittelschicht einen Vorteil verschaffen. Das alleine reicht eigentlich schon.
    Draufgesetzt kommt für mich jetzt noch der Fall Assange, der dokumentiert, dass wir auch im Bezug auf das Rechtsstaatsprinzip eigentlich schon immer verarscht wurden. Das gilt für uns kleinen Arschlöcher, aber ganz genau null für den großen Machtapparat. Der vergeht sich an allen Regeln der Menschenrechte und es passiert NIX.

    1. Mein Erweckungserlebnis waren auch Schröder/Fischer und daraus resultierend die ersten Bomben auf Belgrad 99. Danach bin ich nie wieder zu einer Wahl gegangen und bin trotzdem immer wieder erstaunt, dass Menschen doch auf Parteien und Politiker immer und immer und immer wieder reinfallen.

  2. Demokratie ist ein Mittel der Herrschaft der Eliten indem man dem Volk vorgaukelt, dass es irgendwie mitbestimmen könnte. Demokratie ist eine Illusion und Simulation. Ich finde die ganze Geschichte in Thüringen wunderbar. So wachen viele Menschen endlich auf und erkennen die ganzen Widersprüche. Absurder kann sich ein politisches System nicht bloßstellen.

    Falls hier noch tatsächlich jemand nicht Mausfeld kennt, sollte sich seine Vorträge einmal anschauen.

  3. Och…. was vor x Jahren noch CDU war, kann heute durchaus rechtsradikal sein! Nur daß damals Rechtsradikale auch noch in der CDU waren, während die meisten inzwischen wohl zur AfD abgewandert sind. Gauland selbst verkörpert das wie kein Zweiter. 40 Jahre lang war er in der CDU, eher er 2013 austrat, und den AfD-Vorgänger „Wahlalternative 2013“ mit gründete. Und inzwischen hält er Nazi-verharmlosende Reden, wie die vom „Vogelschiß in 1000 Jahren deutscher Geschichte“. Und ist Martin Hohmann noch ein Begriff? Auch so ein CDUler, der heute in der AfD sein Wesen treibt. Auch der war schon rechtsaußen, ehe es die AfD überhaupt gab.

    Also Schnittmengen sind und waren immer schon vorhanden. Und da muß ich nicht bis zu Adenauer Nazi-durchsetztes Kabinett zurück, um fündig zu werden, oder zum Nazi-Marinererichter Hans Filbinger, der es für 12 Jahre zum Ministerpräsidenten in BaWü brachte, und den der damalige MP Oettinger in seiner Rede bei dessen Beerdigung noch weißzuwaschen versuchte.
    Nein, keine 5 Jahre her in der Flüchtlingsdebatte etwa war der Unterschied zwischen Horst Seehofer (CSU) und Frauke Petry (AfD) exakt zu beziffern: 200.000! Das wars! Petry wollte die Grenzen für Flüchtlinge komplett dichtmachen (was Mitte 2015 bei 1,5 Millionen, die akut an der Grenze standen, völlig illusorisch war), und Seehofer wollte 200.000 pro Jahr reinlassen. „Obergrenze“ war damals sein persönliches Tourette. Nur im Unterschied zu Petry, die so lange von „Journalisten“ gelöchert wurde, bis sie etwas sagte, das sich medial als Statement für einen Schießbefehl verkaufen ließ, wurde einem Horst Seehofer die Frage nie gestellt, was denn wäre, wenn die 200.000 voll seien?

    1. „Und inzwischen hält er Nazi-verharmlosende Reden, wie die vom „Vogelschiß in 1000 Jahren deutscher Geschichte“.“

      Man muss Gauland wahrlich nicht mögen. Aber hier zeigt sich schön wie MSM eine Rede aus dem Zusammenhang reißen bei Personen, die dem „linken“ Mainstream nicht bequem sind. Heute würden viele Reden von Merkel vor 2015 schon als rechtsradikal gelten. Und selbst Brandt und Schmidt wären heute rechtsradikal. Tja… soweit hat sich die sogenannte „Demokratie“ nach „links“ verschoben.

      Gesagt hat Gauland folgendes:

      „Aber wir wollen weder in der Welt noch in Europa aufgehen. Wir haben eine ruhmreiche Geschichte, die länger dauerte als 12 Jahre. Und nur wenn wir uns zu dieser Geschichte bekennen, haben wir die Kraft, die Zukunft zu gestalten.

      Ja, wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für die 12 Jahre. Aber, liebe Freunde, Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in unserer über 1000-jährigen Geschichte. Und die großen Gestalten der Vergangenheit von Karl dem Großen über Karl V. bis zu Bismarck sind der Maßstab, an dem wir unser Handeln ausrichten müssen. Gerade weil wir die Verantwortung für die 12 Jahre übernommen haben, haben wir jedes Recht den Stauferkaiser Friedrich II., der in Palermo ruht, zu bewundern. Der Bamberger Reiter gehört zu uns wie die Stifterfiguren des Naumburger Doms.

      Liebe Freunde, denken wir immer daran, dass ein deutscher Jude, Ernst Kantorowicz, den Ruhm des Stauferkaisers beschrieben hat. Nein, der Islam gehört nicht zu uns. Unsere Vorfahren haben ihn 1683 vor Wien besiegt. Aber das deutsche Judentum von Ballin und Bleichröder über Rathenau und Kantorowicz war Teil einer deutschen Heldengeschichte, die Hitler vernichten wollte.

      Liebe Freunde, uns muss man nicht vom Unwert des Nationalsozialismus überzeugen. Wir haben diesen Unwert im Blut. Aber, liebe Freunde, wer eine Rot-Kreuz-Flagge aus den letzten Tages des Kampfes um Berlin entsorgt, hat keine Achtung vor soldatischen Traditionen, die es jenseits der Verbrechen auch in der Wehrmacht gab.“

      Letztlich ist es die ständige „Nazikeule“ gegen alle Menschen mit dem System konträren Meinungen, die die Nazizeit wirklich verharmlost. Selbst Ganser wird lt. „linker“ TAZ nun auch in die „rechte“ Naziecke mittels Kontaktschuld geschoben. Morgen trifft es vielleicht Sie? Vielleicht reicht es ja schon, dass Sie auf einer Seite eines „Putinverstehers“ lesen und schreiben? 😉

      1. Danke, für den ausführlichen Textauszug. Gedacht hatte ich mir solch einen Vergleich von Zeitspannen der Deutschen Geschichte, nur, vielleicht hätte er nicht so abwertend von „Vogelschiss“ sondern eher von einem kurzen „Was weiß ich“, aber nicht von Vogelschiss, sprechen sollen.

      2. Tut mir leid, aber auch im Vollkontext/Zitat wird Gaulands „Vogelschiß“ nicht besser! Zumal die, die er da über den grünen Klee heraushebt, wie Friedrich II oder Karl der Große (übrigens ein Franke) und erst recht Bismarck vor allem eines waren: elende Verbrecher und Massenmörder, unter deren Gewaltherrschaft hunderttausende zu leiden hatten! Diese Art der „Heldenverehrung“ für Kreuzzüge, Kriege, Eroberungsfeldzüge und Massenmorde ist allerdings leider Teil unserer Geschichtsschreibung, und sollte dringend neu bewertet werden, wenn die Menschheit eine Chance auf eine friedliche Zukunft haben will. Und zwar nicht solitär in Deutschland, sondern weltweit.

        Und zu Gaulands Hirnschiß „Unsere Vorfahren haben den Islam 1683 vor Wien besiegt“… nur soviel: Genau diese Tradition pflegte auch ein Massenmörder der Neuzeit. Sein Name: Anders Behring Breivik. Und seine Opfer waren noch nicht mal Muslime, sondern ganz überwiegend Kinder und Jugendliche einer sozialdemokratischen Organisation.
        Sowas kommt bei der „Pflege“ dieser Art von Traditionen eben heraus. Den Traditionen eines Alexander Gauland.

        1. Inwiefern genannte Verbrecher sein sollen, lässt sich nicht erschließen. In diesem Kontext zum Jahr 1683. Die zweite Belagerung Wiens durch die Türken war abermals durch Plünderung, Mord, Brandschatzen … der autochthonen Bevölkerung gekennzeichnet. Die Türken hatten für sehr lange Zeit große Teile Südosteuropas erobert. Es soll nur ein Hinweis sein, dass Eroberungen und die Schaffung großer Imperien nicht ausschließlich eine deutsche Spezialität gewesen ist. Den Bedrängten in Wien kamen auch polnische Truppen von über 20 000 Mann zu Hilfe. Die expansiven Türken suchten schließlich ihr Seelenheil in der Flucht. Auf dem Kahlenberg (oberhalb) ist ein Museum (Kirche), das Zeugnis hiervon gibt und die polnischen Retter würdigt.

          1. Sie sagen es! 1683 vor Wien wurden die TÜRKEN militärisch besiegt! Was das mit dem Islam zu tun hat, das fragt man wohl besser den wirren Gauland. Und natürlich sind ein Kreuzzug-Kaiser (Staufer-Friedlich II) und vor allem ein Bismarck mit seinem Frankreichfeldzug elende Massenmörder und Verbrecher! Es sei denn, wir akzeptieren Kriege grundsätzlich als legales Mittel der Interessenverwaltung…. Dann aber ist die Menschheit echt am Arsch!

            1. LOL. Eine islamische Invasion, durchgeführt durch Türken, hat natürlich gar nichts mit dem Islam zu tun.

              Im gleichen Sinne könnte man behaupten Operation Barbarossa hatte nichts mit dem 3.Reich zu tun. Tonking; Kuba / Maine, CIA / NSA hätte nicht mit der USA zu tun.

        2. Geschichtsunterricht schein in DE schon vor Jahrzehnten ausgefallen zu sein?
          Aber offensichtlich gibt es immer noch Leute, die sich einbilden, „Erwachsen“ geboren worden zu sein – aus dem Steinzeitmenschen in seiner Höhle ist sofort der Sozialist mit Moralapostelanspruch ( natürlich nur der echte-ehrliche) geworden…ENTWICKLUNG ist eventuell auch ein Fremdwort?
          Könnte es möglich sein, dass z.B. Friedrich II. oder Karl der Große auch noch etwas anderes ausgemacht hat als man in Hollywood-Schinken sehen kann?

          Gaulands Zitat erklärt sich nur Leuten, die während ihrer Unterrichtszeit in der Schule anwesend und nicht nur Kreide holen waren! Und sachlich hat er eindeutig Recht! Nur die ganz Dummen echauffieren sich – aber sie wissen es nicht besser……traurig.

        3. Ole Bienkopp:

          Ich glaube zwar schon, dass sie das Herz auf dem rechten fleck haben, auf der anderen Seite ist es unschwer zu erkennen, dass sie sich noch nie sinnvoll mit den anthropologischen Grundlagen des Menschseins befasst haben.

          Der Mensch ist eine Spezies die konkurrierende Herden aufgeteilt sind. diese Herden organisieren sich unterschiedlich und verschiedene Organisationsstrukturen dieser Herden entscheiden dann darüber wer die grüneren Länder beweiden darf.

          Um diese Herden zusammenzuhalten brauchen sie einen Mythos – nachdem blosse Verwandtschaft bei Metaherden kein einendes Merkmal mehr ist. Da gibt es dann bspw. Religion. Religion sagt mir, die dort auf der saftigen Weide zeigen ihre nackten Brüste; die sind unmoralisch und ich darf die abmurksen und deren Land gehört dann mir.

          Wenn man dann die saftigsten Weiden hat, dann produziert man genügend Überschüsse, so dass man auch Wissenschaftler und Künstler durchfüttern kann.

          Auf der Reise der Herde gibt es dann auch diverse Leidensprozesse, die aber in der Konsequenz mystisch überhöht werden. Trotzdem, waren diese Leidensprozesse wichtig dafür, dass die nächste Generation zum einen noch existiert und zum anderen dass es ihr besser geht.

          Sie sind jetzt intelligent genug, dass sie das mit der mystischen Überhöhung von Karl d. G und Bismarck durchscheuen. Bravo. Wenn ein paar intelligente element in einer Gesellschaft das tun, dann spielt das per se keine Rolle und kann sogar positiv umgewertet werden. Wenn aber das zu viele tun, dann hat die Herde, die Gesellschaft keine Werte mehr die sie eint, ausser Materialismus. In einer solchen Gesellschaft spielen dann bspw. Familie und Sozialstaat keine Rolle mehr.

          Die Gesellschaft, die Herde stirbt. Die Materialisten haben kein Interesse an der Mystik und damit der Pflege eigenen Herde, die dann auch den letzte Zusammenhalt verliert.

          Dann kommt die nächste Herde vorbei und sieht ihre haltlose Verderbtheit, die ganzen Transen und was es auch sonst noch gibt. Die andere Herde hat einen gemeinsamen Glauben, eine gemeinsame Mystik. Die macht sie nieder und findet, dass sie das zu recht tut. Dann nimmt sie Besitz von ihrem Land, schleift die alten Monumente, und fängt den ganzen Prozess von vorne neu an.

          Lesen sie bspw. mal den Wikipedia Artikel zu Ibn Chaldun: das Zeugs über seine Erkenntnisse reicht.

          1. Mich stört dieser fatalistische Ansatz vom „Menschen, der eben schlecht ist“.
            Nein, ist er nicht! Er wird dazu gemacht! Und das meist, indem einzelne Menschen und Menschengruppen gegeneinander ausgespielt werden, um daraus einen Nutzen zu ziehen.

            Wie die Menschen WIRKLICH sind, das zeigt sich immer in echten Notsituationen. Wie beim Hochwasser in Sachsen 2002. Da hat sogar ein Bauunternehmer im Westen sein Unternehmen geschlossen, seinen Radlader auf einen Tieflader gefahren und fuhr ins schwer betroffene Weesenstein, um zu helfen.

            1. Der Mensch ist weder gut noch schlecht, sondern lebt und überlebt seinen Möglichkeiten entsprechend. Das gilt sowohl für das Individuum als auch das Kollektiv. Gut und Böse sind in der Natur nicht vorgesehen.

            2. Hallo Ole_Bienkopp,
              schau dir mal den Artikel zu diesem Thema von “JoergM vom 13. Februar 2020 um 23:25 Uhr” an (am Ende dieser Kommentareliste). Vielleicht findest du da ein paar Argumente, die deine Sichtweise unterstützen. Auch möchte auf den Kommentar von “JoergM vom 17. Februar 2020 um 12:18Uhr” auf anti-spiegel.ru zum Thema “Die verdrängte Gefahr: Insektensterben und die Folgen für die natürlichen Nahrungsketten” verweisen.

      3. Wir Deutschen täten (wie jedes andere Volk auch) gut daran, unsere Heldentaten in der Gegenwart und in der Zukunft zu vollbringen, anstatt uns rückblickend an Leuten wie Karl dem Großen oder Friedrich II. oder Friedrich dem Großen aufzurichten. Merke: „Der Patriotismus ist der letzte Strohhalm, an den sich ein Halunke klammert.“ Das Umgekehrte gilt natürlich ebenso: So wenig wie die längst vergangenen Heldentaten deutscher Monarchen unser (d.h. der heute lebenden Deutschen) Verdienst sind, so wenig sind die Untaten der Nazis unsere Schuld. Ich bin Deutscher aus vollster Überzeugung und liebe die deutsche Sprache und Literatur, aber Deutschtümelei in Form von stolzen Verweisen auf 1.500 Jahre deutscher Geschichte kann ich auf den Tod nicht leiden. Das Schwelgen in einer (vermeintlich) glorreichen Vergangenheit ist ganz gern eine Kompensation für eine trostlose Gegenwart.

        1. Das nennt man aus dem Kontext reißen.
          Warum fühlt sich Gauland genötigt eine solche Aussage zu tätigen? Das hat natürlich nichts mit den Antideutschen und dem offiziellen Schuldkult zu tun.
          Wer sich jetzt an Schuldkult stört sollte man Noam Chomsky und Norman G. Finkelstein lesen.

      4. Moin, Olga, auch ich reagiere sehr gereizt, wenn verfahren wird, wie Du/Sie schreibst:
        „Letztlich ist es die ständige „Nazikeule“ gegen alle Menschen mit dem System konträren Meinungen, die die Nazizeit wirklich verharmlost.“
        Vor allem, weil die Nazizeit durch eine Gewaltanwendung gegen die Bevölkerung gekennzeichnet war, die wir heute zum Glueck noch nicht wieder haben.
        Was allerdings die Gauland Zitate angeht, so finde ich schon, dass sie sehr geschichtsvergessen sind. Alleine der „Vogelschiss“ zeigt doch ein fast verständnisvolles Verhältnis zu den 6 mio ermordeten Kommunisten,Sozialisten, Juden und Roma und Sinti, die wohlgemerkt durch industrielle Tötungsmaschinen ermordet wurden, was ja ein Novum war in der Geschichte der Menschheit.
        Die Belagerung Leningrads mit den ueber 1 mio Hungertoten will ich in dem Zusammenhang nur beiläufig erwähnen.
        Seine Aufzählung der Herrscher passt nur zu gut zu seiner Einstellung. Ich halte es dann eher mit Brecht und seinen „Fragen eines lesenden Arbeiters“!

        mfG

  4. Linke 31% ; AFD 23,4% ; CDU 21,7% ; SPD 8,2% ; Grüne 5,2% ; FDP 5,0 %

    Diese Zahlen noch einmal als Erinnerung an den Wählerwillen bei der letzten LT Wahl.
    Im Vorfeld wurde sozusagen im Vorgriff auf das Wahlergebnis verkündet welche Partei nicht bereit ist sich dem Wählerwillen zu beugen.

    Man schloss die AFD generell aus und damit fast ein Viertel aller Wähler.

    CDU und FDP schlossen aus mit der Linken eine Regierung zu bilden und die AFD sowieso. Sie schlossen also insgesamt damit 54,4 %

    SPD und Grüne mit ihren 13,4 % schlossen die AFD mit ihren 23,4% ansonsten können diese Parteien mit Jedem.

    Was sagt das aber über den Zustand einer Demokratie aus wenn bereits vor einer Wahl der Wählerwille als unwichtig betrachtet wird?
    Wurde nicht im Vorfeld an die Wähler appelliert die Demokratie zu retten? Von welcher Demokratie wurde da denn gesprochen?
    Wenn man sich den Stimmenverlauf ansieht dann sehen die letzten 5 Jahre so aus

    CDU von 34 über 37 zu 21% Tendenz weiter fallend
    Linke von 27 zu 31% Tendenz weiter steigend
    AFD von 13 zu 23 % Tendenz ungewiss
    SPD von 13 zu 8 % Tendenz weiter fallend
    Grüne von 7 über 12 zu 6 % Tendenz weiter ungewiss
    FDP von 4 zu zu 5 % Tendenz weiter ungewiss

    Man sieht, die 2 Parteien die aus ideologischen Gründen verachtet und gemieden werden sind die Parteien die immer mehr Wähler hinter sich vereinen.
    Also ran an die Arbeit und das tun wofür ihr den Wählerauftrag habt. Hier geht es um ein Bundesland mit ureigenen Interessen und nicht was irgend ein Hansel irgendwo vermeldet.
    Getreu den Wahlprogrammen, die AFD will alle ans Arbeiten bringen und die Linke steuert dir Kitaplätze bei….

  5. Thomas, du triffst den Nagel auf den Kopf: Es geht nur noch um Posten, Parteien und Eigeninteressen. Nicht um Sachfragen, nicht um volkswirtschaftlichen Wohlstand. Seit Merkel ist diese »Demokratie« reines Kabuki-Theater, Augenwischerei. Wahrscheinlich ging es schon vorher los; Belgrad oder 9/11 sind gute Kandidaten als Zeitmarker zum Einstieg in den politischen Niedergang.

    AfD wählen, um »denen« einen Denkzettel zu verpassen? Absichtlich ungültig wählen? Nein, ich mache das Spiel nicht mehr mit, in dem Sonntagshohlphrasen und »Werte« selektiv gelten, nie für einen selbst, aber immer für andere.

    Ich zähle mich zu den wenigen Millionen Nettosteuerzahlern im Land. Die halten den Laden am laufen, dürfen aber kaum mehr auf eine Gegenleistung hoffen — Brücken, Straßen und Schulen verfallen, Lehrpläne wurden seit den 2000ern weichgespült (damit jeder das Abi schafft), Unis sind nurmehr akademisierte Berufsschulen mit Aktivisten-AGs statt zukunftsorientierte Bildungszentren, Rentner werden doppelt und dreifach besteuert und obendrein durch eine fatale EZB-Politik und die höchsten Strompreise der G20 enteignet. Der Umverteilungswahn zerquetscht die Mittelschicht. Wer in 20 Jahren in Rente geht hat dann noch was, wenn er nicht privat vorsorgen kann?

    Geht es gerade mal nicht um Greta oder die AfD, wird ein neues Verbot oder eine Windrad-im-Vorgarten-Prämie diskutiert. Kurz: Theater, Opium fürs Volk, aber keine Lösungen für jetzt und morgen, dafür noch größere Probleme in Zukunft. Die politisch offenbar angestrebte Abschaffung der verbliebenen heimischen Elektro- und Automobilindustrie wird alles noch verschärfen, denn diese Branchen zahlen (zumindest der Stammbelegschaft) mit die höchsten Löhne. Noch.

    Aber dafür gibt es jetzt so viele Jobs wie noch nie, sodass manche Leute sogar zwei davon haben. Sogar Polizisten. Die (und Lehrer, Kranken- und Altenpfleger, Busfahrer…) sind wegen steigenden Mieten gezwungen, aus der Stadt wegzuziehen, wo die olivgrüne Wählerschaft keine Windräder fürchten muss und der Strom aus der Steckdose kommt. Ein solches Land – Deutschland – hat keine Zukunft.

  6. Habe mal eine OT Frage, ggf. direkt an Herrn Röper, falls er da Informationen hat:

    Habe mir gerade die Pressekonferenz zu Julian Assange angeschaut und so ziemlich zum Ende hin behauptet Herr Baum, dass Assange sich ganz konkret in einem Interview bei Foxnews gegen Clinton und für Trump ausgesprochen hat. Das klingt für mich wie ein Narrativ der Medien, was die gerne oben halten wollen und was natürlich Assange eine Teilschuld für seine Lage anheften soll.

    Ich habe daher versucht das Interview mal zu recherchieren, komme aber mit meinen Suchbegriffen nicht weiter. Hat vielleicht einer eine Idee dazu welches Interview das sein könnte und ob man das irgendwo findet?

    1. Assange, wie viele andere inklusive mir, hält Clinton für wahnsinnig und gefährlich:

      „Assange on the dangers of a Hillary Clinton presidency“ auf Hannity
      https://www.youtube.com/watch?v=BzoKwC3UC0c
      (das dürfte das sein, was du suchst, wenngleich ich keine Zeit hate das genau zu checken – ich packe Hannity nicht so ganz wich auch sonst niemanden auf Fox,m ausser Ticker Carlson: den aber mit Leridenschaft und gerne )

      Es war wichtig, Hillary Clinton zu verhindern, die ja bspw. was vo einer „no-fly zone“ über Syrien verkündete, während auf der anderen Seite Trump dem Interventionismus abschwor.

      1. Danke für den Link. Es bestätigt meine Vermutung. Assange macht da nur seinen Job und wenn Clinton Dreck am Stecken hat, dann ist das Aufdecken dessen die Aufgabe des Journalismus. Herr Baum hat auf der Pressekonferenz bei mir keinen wirklich positiven Eindruck hinterlassen und der Umstand, dass er hier etwas hochgradig dramatisiert und Assange zum Vorwurf macht, was eigentlich absolut im Rahmen einer journalistischen Tätigkeit ist, bestätigt mein Bild von ihm.

        Davon ab frage ich mich was überhaupt an einer Parteinahme so schrecklich sein sollte? Er hat keine Lügen verwendet, sondern den Dreck Clintons aufgedeckt. Und da soll er der Buhmann sein? Völlig verkehrte Welt. Scheinbar ist es für manche eine unmögliche Denkleistung mal auf die Idee zu kommen, dass wenn Clinton sauber gespielt hätte, dass es dann auch gar kein Material für Wikileaks gegeben hätte?!?! Krass!

  7. Demokratie ist ein großes Wort. Was das ist? Ich dachte, ich wüßte es. Aber ich habe keine Ahnung! Vorgelebt in Amerika? Mit Sanktionen, was das gleiche wie Erpressungen sind? Kriege, die dieses demokratische Vorzeigeland führt, mit Millionen Toten unter dem Vorwand, ihre Demokratie zu vermitteln, ich meinte aufzuzwingen? Vorgelebte Demokratie in der EU? Wo das Volk wählen darf und dann des Volkes Stimme im Hinterzimmer von einigen Wenigen in die Tonne getreten wird? Wo das Parlament Volkes Stimme nicht in der Lage ist, umzusetzen? Wo es nicht um Mehrheiten geht, sondern mit allen EU Staaten immer eine 100%-Entscheidung geben muß und somit die Zwergstaaten im Baltikum mit ihren insgesamt 6 Mio. Einwohnern den 450 Mio. Menschen in der EU die Richtung vorgeben können? In Deutschland, wo man schon mittlerweile in Diskussionen aufpassen muß, was man sagt? Wo man bei Kritik entweder sofort ein linksradikaler, rechtsradikaler oder ein Verschwörungstheoretiker ist? Wo Meinungen, die nicht vom Mainstream abgesegnet sind, sofort erdrückt werden? Ich habe mal gelernt, dass die Demokratie (griechisch, Herrschaft des Staatsvolkes) vom Volk ausgeht. Das muß ich irgendwie falsch verstanden haben. Unsere Politiker haben diese ehemalige Demokratie abgeschafft, vernichtet! Sie ruhe in Frieden!

  8. Deutsche Panzer stehen schon an der Russischen Grenze.
    Kann mir dann bitte wer erklären, wo da rechts von der jetzigen Regierung noch Platz sein soll ?

    https://www.facebook.com/707180039367921/videos/640840373346119/

    Der Donbass tr(a)itt aus dem Schatten der Lüge,

    Oder: Europa braucht den Donbass, um wieder zu erkennen, was Nazistisches Gedankengut überhaupt darstellt.

    Gerade die Ereignisse im deutschen Bundesland Thüringen zeigen deutlichst, dass der Begriff „Nazi“ nicht nur seinen Schrecken verloren hat, sondern der Bevölkerung nunmehr anhand von Worten einer Partei erklärt werden soll, deren Worte die absolte Kopie des Parteiprogramms der Parteien wiederspiegelt, die mit dem großen C der Jahrtausendwende beginnen.

    Jedem sei der Kommentar von Anti-Spiegel empfohlen.
    ( Link zum Anti-Spiegel-Beitrag)

    Seit mehr als 6 Jahren, werden nun, speziell von den sogenannten Christlich domierten Regierungen der Bundespepublik Deutschland, die beiden Präsidenten eben jenes Staates nicht nur auf roten Teppichen in Berlin empfangen, sondern der Krieg, welcher der Bandera-Nazi-Staat Ukraine gegen die Bevölkerung des Donbass führt, wird von der Bundesrepublik mitfinanziert.

    Die Menschen des Donbass, die im Wesentlichen sich gegen das durch den Ukrainischen Staat gelebte Nazistisches Gedankengut, mit Waffengewalt wehren, werden durch die Bundesrepublik als Minderwertige Menschen, getreu des Nazistischen Gedankenguts behandelt, denen man ihr Existenzrecht als Nazifreie Region abspricht. Man schult im Rahmen von Nato-Missionen sogar die Nazis, damit sie noch treffgenauer ihre Bomben auf die Zivilbevölkerung abladen können. Man stellt den Nazis jegliche Technik zur Verfügung, damit die Scharfschützen, auch in der Nacht ihr Ziel treffen können.

    Die Menschen auf der KRIM, die lediglich ihre Recht in freier Wahl bekundet haben, nicht mehr unter der NaziKnute der Ukraine zu stehen, diese Menschen sanktioniert man, seitens der Regierung mittels allen ihr möglichen Mitteln, bis hin zum Verbot des Betretens des NaziFörderstaates Deutschland.

    Es wäre noch Seitenlange Argumentationen möglich, doch in Verbindung der 2 Sätze des Startbildes des Videos, der Meinung des Autors von ANTI-SPIEGEL, sowie den eigenen Gedanken eines jeden noch nicht mit Nazistisches Gedankengut verseuchten „Mitdenkers“ wird wohl klar, dass diese Menschen im Donbass und wahrscheinlich auch auf der KRIM, nichts mehr mit dem Naziverseuchtem Pack zu tun haben wollen, dem klardenkende Menschen den Begriff „Wertewesten“ überstülpten….

  9. Schon Hermann Göring sagte am 08.Dezember 1945 (in Nürnberg in Haft):
    „Nein, es hat keinen Zweck, Demokratie in Deutschland ist unmöglich. Die Leute sind einfach egoistisch und gehässig – sie können sich einfach nicht vertragen.“

    Herr Röper, sie vergessen eins, Demokratie ist nicht für alle Völker geeignet.

    Deutschland ist und war nie eine Demokratie.
    Es wird schon seit über tausend Jahren von Kaisern und Königen regiert. Und wenn der Kaiser oder die König gestürzt wurden, dann kam ein anderer Kaiser oder andere Könige.
    Sicher kann man auch einen Sturz des Kaisers und der Könige wieder abwenden (militärisch oder wie nun in Thüringen durch „Geschrei einer wildgewordenen Horde, die Angst um ihre Posten haben“), aber selbst mit einem Sturz (siehe Weimaer Republik) kommen wieder die Kaiser und Könige hervor.

    Beispiele gefällig?
    Die SPD hat 1926 ein „Bewahrungsgesetz“ in den Reichstag einbringen wollen.
    Googlen Sie mal nach diesem Begriff.
    Und ich will nur anmerken, schon einmal lies die SPD auf das Volk schießen!

    Was glauben Sie Herr Röper, warum die SPD seit der ersten ROT/Grünen Regierung den Justitzminister stellt (mit einer Unterbrechung FDP)?

    Antwort:
    https://dejure.org/gesetze/GVG/146.html

    Und wie die SPD dies ausnutzt, kann man dann hier nachlesen:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article144979267/Range-raeumte-mit-einem-Maerchen-auf.html

    Würde die Staatsanwaltschaft ermitteln dürfen, wie sie darf ODER MUSS, dann wäre die SPD und die Grünen schon verboten worden und der halbe Bundestag (Mitglieder seit 1998) schon in Haft. Siehe Jugoslawien (Verstoß gegen das Völkerrecht).

    Dr. Marcus Krall bring es somit auf den Punkt, wer seit 1998 Deutschland regiert:
    https://www.youtube.com/watch?v=MKrMFI_Mi9g

    In Deutschland glauben derzeit 1 Million Lebeformen, Menschen möchte ich sie nicht nennen(!), sie wären der Kaiser oder König und sie müssten 80 Millionen Menschen mit ihrer Meinung regieren, oder um „Wohlgefallen zu empfangen vom Volke“ mit ihrer Meinung belästigen.

    Für mich gehört Deutschland massiv entnazifiziert, bin hinunter zum kleinsten Beamten.
    Ohne Persilscheine! Punkt!
    Denn was die SPD, Grüne oder Linken hier in Deutschland an Gesetzen eingeführt haben, gehört strafrechtlich bewertet, was jedoch noch nicht geht (lt. §146).
    Und was mit einem demokratisch gewählten Ministerpräsidenten passiert, dem Linke, Grüne und SPD nicht passen, sieht man in Thüringen und man ist sofort wieder bei Hermann Göring.

    Ich sehe diese Sequenz von Thüringen mit ganz anderen Augen.
    Da sind die Görings, die Göbbels und die Himmlers massiv bestürzt, dass ihre erhoffte Wiederwahl nicht stattfand und pöppeln nun so lange rum, bis die Rückgratlosen wieder einknicken…

    1. „Deutschland ist und war nie eine Demokratie.“
      Quatsch
      Noch so ein Mensch der nur weiß das es „Geschichte“ gibt und meint weil er ein verlinken kann er wäre ein Kenner der Materie.
      Dazu mal, wie so oft, alles miteinander vermischen – richtig umrühren und das – für das eigene krude Weltbild passende – rauspicken.
      Ebenso passend, dümmliche Göring / Goebbels / Himmler-Vergleiche.

      1. Im Gegensatz zu Ihnen, weiß ich wovon ich schreibe.
        Denn es bedarf eine Unmenge an Zeit, Mahn- und Gedenkstätten aufzusuchen, um in deren Archiven nachlesen zu können.
        Es bedarf eine Unmenge an Zeit, andere Archive zu durchforsten und es bedarf einer ganzen Menge an Zeit, Bibliotheken aufzusuchen und die dortige „FACH-literatur“ zu lesen. Da diese FACH-literatur nur vor Ort gelesen werden kann, kommen auch noch massive Fahrzeiten und -kosten dazu.
        Wenn ich Sie jedoch mit meinem Beitrag perönlich getroffen habe sollte, dann wäre ein gesunderes Benehmen angebrachter und der Besuch von Mahn- und Gedenkstätten, anderer Archive und Bibliotheken wohl mein erster Tip für Sie.
        Und wenn Sie dann das gesammelte Wissen nehmen und in die richtige Schicht der „Ge-Schichte“ einordnen und diese Stratigraphie der NS-Zeit mit der Stratigraphie der heutigen Zeit vergleichen würden, dann….
        …ach egal, tun Sie ja eh nicht…

        1. „Im Gegensatz zu Ihnen, weiß ich wovon ich schreibe.“

          Sie mögen sich zwar in diese Archive gesetzt haben, allerdings, zur objektiven Suche und Analyse benötigt es einen entsprechenden Geist, dieser darf nicht voreingenommen sein. Damit fallen sie schon heraus.

          1. Und was ist NACH der objektiven Suche und Analyse?
            Muss der Geist dann immer noch so leer bleiben, wie bei Ihnen?
            Statt polemisch daherzukommen „…ich weiß es besser…“, sollten Sie mal anfangen, nicht nur herumzutrollen, sondern…
            …ach egal, tun Sie ja eh nicht…

      2. Leider ist es eine Tatsache, dass Deutschland KEINE Demokratie hat, es ist lediglich eine SCHEINdemokratie.
        Dazu braucht man keinen Doktortitel in Geschichte, einfach nur ein neutraler Blick ohne jede Ideologie bzw. sich auf eine Seite schlagen zu wollen.
        Die Deutschen sind von Natur aus gehässig, dumm und dadurch leicht zu manipulieren….dazu kommt dieses (eventuell durch zu wenig Sonnenlicht?) nicht vorhandene Selbstbewußtsein.
        Deshalb muss man andere ( auch Völker & Nationen) immer wieder erniedrigen um sich selbst zu erhöhen – dieses am „deutschen Wesen soll die Welt genesen“ ist leider nach wie vor in DE fest verankert – egal wie man sich nennt – demokratisch, Anti-FA oder liberal – keiner von Denen weiß auch nur annähernd was Demokratie ist und/oder wie sie angewendet wird/werden soll…..

  10. Zitat:>>Man kann der AfD eine Menge vorwerfen, aber nicht, dass sie undemokratisch sei. Als einzige Partei ist sie für Volksentscheide, die basisdemokratischste Form der Demokratie.<<
    Und das wird wohl eine Ausschlag gebende Forderung sein, Demokratie a la Schweiz, wo kämen wir da hin, wenn das Volk zu entscheiden hat!!!!

    Anfangen ließe sich damit, dass ein Wahlprogramm ein rechtsverbindlicher, einklagbarer Vertrag zwischen Partei und Souverän wird und bei Abweichungen ein Volksentscheid stattfinden MUSS, gesetzlich verankert und einklagbar!

    1. Lieber Wolfgang, das wäre schön, aber das ist doch Wunschdenken. Selbst in den »Musterdemokratien« gemäß Transparency International (?) gibt es das nicht. Wie bei der Kernkraft gäbe es dafür vermutlich nicht einmal eine passende Haftpflichtversicherung.

      In der jüngsten Geschichte hat KEIN EINZIGER Politiker (m/w/x) jemals Verantwortung für das Verkacken und den Verrat am Volk tragen müssen, keine Einsicht, keine Entschuldigung, nicht einmal Anklage und gar nicht erst zu reden von Prozeß. Im Gegenteil. Je größer und dreister das Versagen, desto größer die Aussicht auf einflußreiche Posten.

      – Wolfgang Schäuble: vom Schwarzkassenwart zum Bankgeheimnisabschaffer und BT-Präsident;
      – Joschka Fischer: vom Terroristenanwalt zum Außenminister, Kriegsverbrecher zum Princeton-Gastprofessor, Vorstand des European Council on Foreign Relations (Soros-Front) und Lobbyisten, er hat den seinerzeit angedrohten „Marsch durch die Instanzen“ umgesetzt;
      – Ursula von der Leyen: Herrin über Berater-Selbstbedienungs-Scherbenhaufen (Familie und Gedöns, Bundeswehr) und jetzt Präsidentin des demokratisch ach so legitimierten Politbüros namens Europäische Kommission, Hort der institutionalisierten Korruption;
      – usw…

      1. «Joschka Fischer: vom Terroristenanwalt …»

        Als Schulabbrecher hat der nie eine Universität von innen gesehen ehe er Gastprofessor wurde und konnte daher auch keine Qualifikation als Anwalt erreichen. Sein direkter Aufstieg vom Taxifahrer zum Bundesminister und Vizekanzler bezeugt die immense soziale Mobilität von unten nach oben in diesem unserem Lande.

        Der Rest seiner Biographie verrät, wie gut sich das System um Leute kümmert die sich um das System verdient gemacht haben und Belgrad ordentlich niederbomben wenn das verlangt wird.

      2. „– Joschka Fischer: vom Terroristenanwalt“

        Wie schon hier erwähnt stimmt das so nicht.
        Davon ab sehe ich hier keinen Vorwurf. Natürlich ist es vollkommen richtig, dass Anwälte in einem Rechtsstaat jeden verteidigen, eben auch Terroristen. Die Logik, die sie da versuchen aufzumachen, würde das Prinzip des Rechtsstaats völlig vor die Wand fahren.

  11. Interessant ist die Tatsache, dass in den ausländischen Medien wenig bis gar nichts darüber zu lesen war. Da man aber weiss, dass die Medien alle in den Händen von ein paar wenige ist, verwundert diese Tatsache auch nicht.
    In den französischen Medien sind ganz klar die Proteste der Bevölkerung sowie das brutale Vorgehen der Polizei (Regierung) gegen die Proteste. Die Polizei geht sogar schon gegen protestierende Schüler (Minderjährige!) mit der entsprechenden Härte vor. Um die deutsche Demokratie kann sich hier niemand kümmern. Daher kein Thema, auch nicht in den alternativen Medien.
    Interessant wäre zu erfahren, wie die russische Presse über das sonderbare Demokratieverständnis von Frau Merkel urteilt.
    Diesbezügliche Berichte würden bei mir auf grosses Interesse stossen, da ich der russischen Sprache nicht mächtig bin und diese Artikel im Internet auch nicht lesen kann ?

  12. Dem Ganzen gibt es nichts hinzuzufügen!!!
    Es ist, in der heutigen Zeit, eigentlich auch vollkommen egal auf welche Art und Weis man Demokratie definiert, man kommt immer zum gleichen Ergebnis, dass was als heute als Demokratie ausgegeben wird hat mit dieser nichts zu tun.
    Der Hauptgrundsatz ist das miteinander Reden, Meinungen austauschen und nicht das derzeitig praktizierte Abstempeln und in die eine oder andere Ecke stellen. Das führt zu gar nichts, außer einer Verhärtung der Fronten. Man könnte ja seinen politischen Gegner mit Argumenten konfrontieren um seine Hintergründe an das Licht zu bringen. Aber dabei würden sich die Altparteien der so genannten Mitte wohl eher selbst demaskieren, also lässt man es lieber.

  13. „Nun hat sie wieder ein neues Wort gefunden, tödlich wie der Biss einer Giftschlange: ‚unverzeihlich‘. “ (Chaim Noll, 8.2.20) So ist das halt, wenn Machtmenschen, die auch den winzigsten Widerstand kilometerweit gegen den Wind wahrnehmen, merken, daß die von ihnen aufstellten Potemkinschen Dörfer wie Kartenhäuser zusammenfallen. Eben noch die vergeigte Lybien-Konferenz, jetzt die vergeigte Ablösung Ramelows. Und wenn ich nach vorne sehe, weiß ich nicht was schlimmer ist, ein Kanzler Habeck (nach seinem ZDF-Interview während des WEF*), AKK (nach ihrem Chaos bei der Lösung des Chaos in Thüringer Union) oder Merkels 5. Kanzlerschaft (was auch schon zu lesen ist). Man kann daran auch sehr schön sehen, warum man in der Politik jetzt schon so viel Unternehmensberater braucht, um noch halbwegs regieren zu können. Wehe, wenn dann wirklich man eine Wirtschaftskrise vorbeischaut.
    Allerdings in einem muß ich Thomas widersprechen: Sicher spielt in Thüringen auch der Pöstchenneid eine Rolle. Aber Ramelow (genau wie der bekennende Dieselfahrer Winfried Kretschmann) ist für Merkel kein Gefahr, weil er deren System nicht wirklich angreift. Ein Teil der Linken wird ohnehin schon vorgeworfen, neoliberale Ansichten zu vertreten. Wenn Kemmerich die Chance zum regieren bekommt, und es tatsächlich besser macht (vgl. dazu eine ähnlichen Äußerung von Manfred Weber zum Brexit) – wofür nach seinem Slomka-Interview einiges spricht (ähnlich Dirk Niebel) – dann zeigt sich schlagartig, daß auch eine bürgerliche Alternative und nicht nur die Schwefelpartei AfD den Augiasstall aufräumen könnte. Dann wäre (siehe auch FW/FDP in Bayern) die Union schlagartig bei zehn Prozent! Mittelmaß duldet nicht Besseres – und schon gar nicht ein Machtmensch wie Merkel.

    * Habeks Interview ist übrigens ein schönes Beispiel dafür, wie man eine Tretmine plazieren kann, um einen Konkurrenten aus dem Weg zu schaffen.

    1. Da kann ich gleich die nächste Ergänzung schreiben: „Nach Glückwunsch-Tweet an Kemmerich Merkel trennt sich von Ostbeauftragtem Hirte“ (MDR): Der Machtmensch Merkel (und der MDR in Erwartung eine Gebührenerhöhung) funktionieren perfekt: Bestrafe einen, erziehe hundert! Wer sich jetzt noch um einen Job bei Merkel bewirbt, weiß haargenau was ihn erwartet, sollte er sich den Luxus einer eigenen Meinung leisten! Nur – damit bekommt man nicht die Besten…

  14. Ja und genau dieser Umgang mit Andersdenkenden hat für mich einen ganz faden Beigeschmack. Kennt man es doch aus der DDR und da ich es kenne muss ich sagen es ist heute nichts anderes, man nutzt nur andere Mittel, die nicht so auffallen, dafür perfider sind und das Ergebnis ist aber das selbe.

  15. 1.) man darf nicht vergessen, die AfD ist eine gewollte Partei, d. h. das Establishment wollte sie. Von Anbeginn wurde jeder Pfurz von dieser Partei artigst in der Presse berichtet – wenn gleich immer mit dem Hinweis, dass die böse seien. Eine ignorierte Partei findet keine Wähler! Soviel kann man gar nicht twittern und facebooken.

    Ich glaube, am Anfang war sie wohl ein Instrument um ordentlich Stimmung gg die Griechen zu machen, so dass man die deutsche Bankenrettung durch die Griechen teilfinanzieren konnte via die sogenannten Rettungspakete.

    Alle Parteien die gegründet werden, werden ignoriert. Ggf. wenn jemand namhaftes dabei ist, wird das ganze halt kurz irgendwie ins Lächerliche gezogen. Nur bei der AfD wurde jeder Schritt genauestens mitverfolgt, von allen Presseorganen. Nicht berichtet wurde bspw. über Typen im Vorstand, die Wahlrecht nur für Nettosteuerzahler wollten, und sowas.

    2.) Was jetzt in Thüringen – das Bundesland das man dereinst mit dem sonniggemütigen Kolonialadministrator Bernhard Vogel beglückte – passierte ist eigentlich nur des Wählers Wille, der Mehrheitlich rechts von der Mitte gewählt hat.

    3.) Ramelow ist der Ministerpräser der nach mehr Flüchtlingen verlangte: „Ich wurde schon von Arbeitgebern angesprochen, die sich Sorgen machen, dass nun keine Flüchtlinge mehr zu uns kommen.“ Und das als „Linker“!
    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bodo-ramelow-will-bis-zu-2000-fluechtlinge-nach-thueringen-holen-a-1084129.html

    4.) Die große Stunde der AfD wird kommen, wenn sie zusammen mit CXU und FDP den noch verbliebenen Sozialstaat abschafft. Vor dem Ende des Jahrzehntes noch.

    1. PS: Die AfD ist vor allem auch notwendig um vorzugaukeln, dass Faschismus erst dann eintritt wenn die böse AfD an die Macht kommt. Alle Nicht-AfD-Wähler dürfen sich gut und wohlig fühlen, weil sie den Faschismus verhindern.

      Die selbstbeschrieben linken Elemente in der Gesellschaft brauchen Nazis damit sie wenigstens einen gemeinsamen Gegner haben, weil sie sich ja über sonst nichts einigen können. Die NPD war im selben Maasse zu lausig wie es Al Qaeda für die USA war: die Amerikaner mussten Russland als Gegner re-etablieren und die linken bekamen die AfD.

      Dass Deutschland bereits im Quasifaschismus ist, davon wird abgelenkt. Die haben die absolute Einheitspresse. Die gesamte Presse denkt komplett das gleiche. Die großen Themen sind: 1,5 Mrd für Minirentenaufstockung und ob Seehofer, der Unmensch, im Monat bis zu 50 wiederkehrende Flüchtlinge an der Grenze abweisen darf. Ansonsten halt der Kampf der aufrechten gegen „Rechts“. Rechts, das ist die AfD: eine 08/15 neoliberale Partei; als solches abzulehnen, aber die Presse gibt einem die Idee, dass eine Wahl der AfD alle anderen Wahnsinnig macht und daher der ultimative Protest sein muss.

      Ansonsten: Trump böse (wenn er nicht gerade Krieg macht), Putin (pfui Teufel!), Flüchtlinge sind allererstes Gebot der Menschlichkeit und Migranten sind toll (vor allem aus Afrika und Moslems), und natürlich der quijotische Kampf mit den Windmühlen gegen das Klima und für den Retter der Menschheit: das Elektroauto!

  16. Also ,ich halte die AFD auch nicht für einen ultimativen Segen mit Heilligenschein ,ich seh in ihr aber die Möglichkeit das diese alten verkrusteten Netzwerke ,die sich hier in Deutschland auf Landesebene teilweise seit den 90ern festgekrustet haben, aufbrechen….
    Korrekt ist es schon das in der AFD teilweise ziemlich kontroverse Typen unterwegs sind aber es sind dort auch extrem fähige Leute versammelt die was bewegen könnten !Es ist doch normal das sich die Fähigen von den Unfähigen erstmal durch das Beweisen ihrer Fähigkeiten absetzen müssen ….was nur geht wenn sie sich beweisen könnnen, sprich wenn es zugelassen wird !Da die Altparteien mittlerweile häufig genug ihre Unfähigkeit bewiesen haben wäre es aus meiner Sicht mal an der Zeit da jemanden neues ranzulassen ,schon nur um das eingefahrene Netzwerk an Profiteuren zu durchbrechen…Denn würde man in diesen Land auch mal sowas wie Bewegung,Voran und Weiterkommen spüren , was hier ja schon gänzlich abhanden gekommen ist….
    Da passen auch die Beispiele der Grünen und der Linken zu dem Thema „die Etablierung in den Parteienstaat“,was zweifelsohne auch mit der AFD passieren wird ! Aber umso schneller an Regierungsverantwortung ,umso schädlicher für den Parteienstaat und die Profiteure die an ihm dranhängen….

  17. Als Nachschlag noch ein interessantes Detail aus der WamS vom 9.2.: „Der Koalitionsausschuß ist zu Ende. CDU, CSU und SPD schließen in einer Erklärung ‚Regierungsbildungen und politische Mehrheiten mit Stimmen der AfD‘ auf allen Ebenen aus. Sie fordern eine baldige Neuwahl in Thüringen und ‚umgehend‘ ein neuen Ministerpräsidenten. Zeitgleich erklärt Kemmerich in Erfurt seinen Rücktritt ‚mit sofortiger Wirkung‘. Aus der FDP ist zu hören, Merkel habe diesen Schritt mit der Drohung erzwungen, ansonsten sämtliche Landesregierungen beenden zu wollen, an denen CDU und Liberale beteiligt seien. Zuvor hatte Merkel bereits den Ostbeauftragten der Bundesregierung, Christian Hirte, entlassen. Das hatte die SPD gefordert, weil Hirte die Wahl Kemmerichs öffentlich begrüßt hatte.“ (S. 3)
    Willkommen im roten Gefängnis… Wenn das Demokratie ist ist, bin ich mal auf die Diktatur gespannt.
    Nun, Thomas, das hat doch eine andere Qualität als Turnschuh-Fischer und Ypsilanti. Aber die meisten von uns sind hart im Nehmen. Und im schlimmsten Fall hilfst Du uns dann beim Ausfüllen der Asylanträge. In Rußland war doch deutsche Arbeitskraft immer schon willkommen… 😉

  18. Nun, ich denke, dass wir in einer „parlamentarischen Demokratie“ leben, die mit Sicherheit Vorteile hat gegenueber einer totalitären Herrschaftsform.
    Jedoch sollten wir schon die inhaltliche Seite aufschlagen: In diesem System, mit den Mächtigen im Hintergrund, als da wären z.B. Bertelsmann oder Bosch, die sich zu Stiftungen organisiert haben und die Politik ueber ihre Lobby steuern (und nebenbei darueber Steuern sparen), oder die Gerichtsbarkeit, die eine Frau, die sich als Altenpflegerin verdingte, des Mundraubs verurteilte, weil sie vom Abendbrot auf ihrer Arbeitsstelle eine Stulle mit nach Hause nahm, härter verurteilt wurde, als ein U. Hoeness, fuer seine Steuerhinterziehung. Die Geschwister Quant, die täglich (jeder der Beiden) ueber 1 mio Euro abgreifen aus ihrem BMW Geschäft, wobei der Vater den Grundstein dazu legte mit der Ausbeutung von KZ-Insassen seinerzeit. Beim aufmerksamen Lesen der MSM fällt bestimmt jedem noch mehr dieser Ungerechtigkeiten auf, die ich undemokratisch nenne.
    Das fällt m.M.n. in die gleiche Kategorie, wie wenn man feststellt, dass jeder das Recht hat unter einer Bruecke oder auf einer Parkbank zu schlafen.
    Erst hier im sog. Eingemachten offenbart sich die eigentliche Demokratie einer Gesellschaft.

  19. Hallo allemann. Habe mich heute angemeldet, obwohl ich den anti-spiegel schon seit etwa 2 Jahren lese.
    Mir gefällt, dass sich die Kommentare auf einem vernünftigen Niveau befinden. Das soll auch meine Intention sein: Überzeugen, nicht überfahren. Auch aus meiner Erfahrung heraus, dass das längst kein allgemeiner Standard ist für die Kommunikation zwischen den Menschen – auch nicht / oder schon gar nicht in der westlichen Hemissphäre, der sogenannten (sebsternannten?) zivilisierten Welt.

    Wir alle kennen die Kommentare aus anderen Blogs. Diese Kommentare haben bzw. hatten nie die Absicht verwertbare, befruchtende (ein gewöhnungsbedürtiges Wort, aber meiner Meinung nach treffend) Information zur Klärung von Sachverhalten zu geben. Solche Hasskommentare waren dann auch für bestimmte Leute / Politiker in unserem Land der (herbeigesehnte) Vorwand, sogenannte (Internet-) Wächter einzurichten. Sowas führt dann zu konkreten Zensur-Beispielen wie das Ausrufezeichen unter jedem Youtube-Video der russischen TV-Sendung „Nachrichten der Woche“ mit dem Hinweis: VGTRK wird ganz oder teilweise von der Regierung Russlands finanziert. Wikipedia

    Aber nun zum eigentlichen Inhalt.
    Mir gefällt der Ansatz von Ole_Bienkopp vom 9. Februar 2020 um 10:36 Uhr:

    Mich stört dieser fatalistische Ansatz vom „Menschen, der eben schlecht ist“.
    Nein, ist er nicht! Er wird dazu gemacht! Und das meist, indem einzelne Menschen und Menschengruppen gegeneinander ausgespielt werden, um daraus einen Nutzen zu ziehen.
    Und zwar aus folgenden Gründen.

    Mir ist aufgefallen, dass in vielen Kommentaren fast ausschließlich die zur Zeit bestehende Sachlage diskutiert wird. Es ist gibt ein großes Bedürfnis aufzudecken, zu dokumentieren, anzuprangern. Das ist alles gut so. Auch die nahe Geschichte wird angerissen. In einem Kommentar wurde aber empfohlen, das wir unsere Heldentaten auf die heutige Zeit verlegen sollten. Dem ist auch zuzustimmen, wenn man darunter versteht, dass es für die heutige Generation genug zu tun gibt. Aber ein Mensch der seine Vergangenheit nicht kennt, hat auch keine Zukunft. Dasselbe gilt für die gesamte Menschheit. Ich lese zur Zeit eine Abhandlung über eine Entwicklung die vor ca. 2500 Jahren begann. Das ist die Zeit von Aristoteles, Sokrates und Platon. Und das ist auch die Zeit, in der die Grundlagen für unser heutiges Weltverständnis gelegt wurden.

    Platon prägte den Begriff des „Werdens“. Seiner Philosophie nach ist das prägende Element des Universum die ewige Veränderung. Stillstand bedeutet Tod. Alles war, ist und wird immer in Bewegung sein. Anders dazu Aristoteles: Sein Universum war von einem vollkommenen, allmächtigen Gott einmal geschaffen und damit unveränderbar. Die letztere Sichtweise haben sich dann die Oligarchen, herausgegangen aus dem parasitären Wucher, zu eigen gemacht. Sie können kein Interesse an grundlegenden Veränderungen haben – schließlich soll alles so bleiben, wie es ist. Wir hier oben, ihr da unten. Sie erkannten auch sofort, dass Platons Sichtweise des ständigen Werdens, der ewigen Veränderung, für ihre Gattung von Mensch tödlich ist.

    Und jetzt wird es interessant. Diese Leute / Oligarchen verdanken ihren sagenhaften Reichtum, und damit einhergehender Macht, immer sogenannten Lakaien, Ausführenden, Dienern (Schiller hat sie als Brotdiener bezeichnet), die mit vorauseilendem Gehorsam (ein schönes deutsches Wortgefüge) gegebene Befehle erfüllen. Also ohne ihren moralischen Verstand zu benutzen. „Ich tue nur meine Pflicht!“ Heute heißen sie Politiker, Treuhänder, Anwälte, Finanzdirektoren.

    Dieses nichtmenschliche Handeln ist der Schlüssel zum Verständnis jenes Dualismus, der die europäische Zivilisation der letzten 2500 Jahre durchzieht.

    Es stimmt: Gut und Böse sind in der Natur nicht vorgesehen. Gut und böse sind schließlich reine Menschenbegriffe. Auch finde ich diese (biblischen) Begriffe von Gut und Böse nicht so vorteilhaft. Ich würde Denken und Handeln der Menschen eher in Bezug auf den Nutzen für oder gegen die Menschheit / das Gemeinwesen beurteilen. Damit ist ein rein egoistisch ausgerichtetes Handeln – z.B. das eines Oligarchen – nicht vorteilhaft für das Fortschreiten der Menschheit und damit abzulehnen.

  20. Hallo allemann. Habe mich heute angemeldet, obwohl ich den anti-spiegel schon seit etwa 2 Jahren lese.
    Mir gefällt, dass sich die Kommentare auf einem vernünftigen Niveau befinden. Das soll auch meine Intention sein: Überzeugen, nicht überfahren. Auch aus meiner Erfahrung heraus, dass das längst kein
    allgemeiner Standard ist für die Kommunikation zwischen den Menschen – auch nicht / oder schon
    gar nicht in der westlichen Hemissphäre, der sogenannten (sebsternannten?) zivilisierten Welt.
    Wir alle kennen die Kommentare aus anderen Blogs. Diese Kommentare haben bzw. hatten nie die
    Absicht verwertbare, befruchtende (ein gewöhnungsbedürtiges Wort, aber meiner Meinung nach
    treffend) Information zur Klärung von Sachverhalten zu geben. Solche Hasskommentare waren dann
    auch für bestimmte Leute / Politiker in unserem Land der (herbeigesehnte) Vorwand, sogenannte
    (Internet-) Wächter einzurichten. Sowas führt dann zu konkreten Zensur-Beispielen wie das
    Ausrufezeichen unter jedem Youtube-Video der russischen TV-Sendung „Nachrichten der Woche“ mit
    dem Hinweis: VGTRK wird ganz oder teilweise von der Regierung Russlands finanziert. Wikipedia

    Aber nun zum eigentlichen Inhalt.

    Mir gefällt auch der Ansatz von Ole_Bienkopp vom 9. Februar 2020 um 10:36 Uhr:
    Mich stört dieser fatalistische Ansatz vom „Menschen, der eben schlecht ist“.
    Nein, ist er nicht! Er wird dazu gemacht! Und das meist, indem einzelne Menschen und
    Menschengruppen gegeneinander ausgespielt werden, um daraus einen Nutzen zu ziehen.

    Und zwar aus folgenden Gründen.

    Mir ist aufgefallen, dass in vielen Kommentaren fast ausschließlich die zur Zeit bestehende Sachlage
    diskutiert wird. Es ist gibt ein großes Bedürfnis aufzudecken, zu dokumentieren, anzuprangern. Das ist
    alles gut so. Auch die nahe Geschichte wird angerissen. In einem Kommentar wurde aber empfohlen,
    das wir unsere Heldentaten auf die heutige Zeit verlegen sollten. Dem ist auch zuzustimmen, wenn man darunter versteht, dass es für die heutige Generation genug zu tun gibt. Aber ein Mensch der seine
    Vergangenheit nicht kennt, hat auch keine Zukunft. Dasselbe gilt für die gesamte Menschheit. Ich lese
    zur Zeit eine Abhandlung über eine Entwicklung die vor ca. 2500 Jahren begann. Das ist die Zeit von
    Aristoteles, Sokrates und Platon. Und das ist auch die Zeit, in der die Grundlagen für unser heutiges
    Weltverständnis gelegt wurden.

    Platon prägte den Begriff des „Werdens“. Seiner Philosophie nach ist das prägende Element des
    Universum die ewige Veränderung. Stillstand bedeutet Tod. Alles war, ist und wird immer in Bewegung
    sein. Anders dazu Aristoteles: Sein Universum war von einem vollkommenen, allmächtigen Gott
    einmal geschaffen und damit unveränderbar. Die letztere Sichtweise haben sich dann die Oligarchen,
    herausgegangen aus dem parasitären Wucher, zu eigen gemacht. Sie können kein Interesse an
    grundlegenden Veränderungen haben – schließlich soll alles so bleiben, wie es ist. Wir hier oben, ihr da
    unten. Sie erkannten auch sofort, dass Platons Sichtweise des ständigen Werdens, der ewigen
    Veränderung, für ihre Gattung von Mensch tödlich ist.

    Und jetzt wird es interessant. Diese Leute / Oligarchen verdanken ihren sagenhaften Reichtum, und
    damit einhergehender Macht, immer sogenannten Lakaien, Ausführenden, Dienern (Schiller hat sie als
    Brotdiener bezeichnet), die mit vorauseilendem Gehorsam (ein schönes deutsches Wortgefüge)
    gegebene Befehle erfüllen. Also ohne ihren moralischen Verstand zu benutzen. „Ich tue nur meine
    Pflicht!“ Heute heißen sie Politiker, Treuhänder, Anwälte, Finanzdirektoren.

    Dieses nichtmenschliche Handeln ist der Schlüssel zum Verständnis jenes Dualismus, der die
    europäische Zivilisation der letzten 2500 Jahre durchzieht.

    Es stimmt: Gut und Böse sind in der Natur nicht vorgesehen. Gut und böse sind schließlich reine
    Menschenbegriffe. Auch finde ich diese (biblischen) Begriffe von Gut und Böse nicht so vorteilhaft.
    Ich würde Denken und Handeln der Menschen eher in Bezug auf den Nutzen für oder gegen die
    Menschheit / das Gemeinwesen beurteilen. Damit ist ein rein egoistisch ausgerichtetes Handeln – z.B.
    das eines Oligarchen – nicht vorteilhaft für das Fortschreiten der Menschheit und damit abzulehnen.

  21. „Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“ (Robert Bosch, 1921)

    Was ich bei uns vermisse ist Gelassenheit und Toleranz. Auch die, die wir nicht mögen gehören zur Menschheitsfamilie, sagte Daniele Ganser!

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