Reportage aus dem besetzten Teil Seattles: „Der Westen der USA ist wieder wild“

Das russische Fernsehen hat eine Reportage aus der von Autonomen besetzten Zone in Seattle gebracht, die sich völlig anders anhört (und auch andere Bilder zeigt), als das, was in Deutschland darüber berichtet wird.

Am Sonntag waren die Unruhen in den USA ein Schwerpunkt in der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ und ich habe ausnahmsweise drei Beiträge aus der Sendung zu einem Thema übersetzt. Aber der Unterschied zwischen dem, was deutsche Medien berichten, und dem, was russische Medien berichten, ist so gewaltig, dass ich denke, dass es interessant ist, auch diese andere Sichtweise kennen zu lernen.

Die ersten beiden Teile waren ein langer Kommentar des Moderators. Im ersten Teil hat er aufgezeigt, wie Unruhen organisiert und gelenkt werden können (alles mit US-Quellen hinterlegt), im zweiten Teil hat er den Bogen zu den Protesten gezogen, die nun auch Europa erreicht haben und in diesem dritten Teil kam die Reportage aus Seattle.

Ich habe alle Beiträge drei übersetzt. Sie sind auch jeder für sich verständlich, aber sie in der Reihenfolge zu lesen, ist natürlich ungleich interessanter. Vor allem diese Reportage ist interessant und mit meiner Übersetzung sollte sie auch ohne Russischkenntnisse verständlich sein, da die Bilder für sich selbst sprechen.

Beginn der Übersetzung:

Eine anarchistische Enklave und Barrikaden: Der Westen der USA ist wieder wild

Downtown Seattle wurde von Linken übernommen, die ein Ende der Finanzierung der Polizei fordern.

Die Ecke 12th Avenue und Pine Street ist das Epizentrum der Proteste in Seattle. Schließlich haben die Eindringlinge die Kontrolle die östliche Polizeiwache der Stadt übernommen. Sie haben sogar das Wort „Polizei“ entfernt. Aber das ist nur der erste Schritt. Ihr oberstes Ziel ist es, die offiziellen Strafverfolgungsbehörden von diesen Straßen zu vertreiben. Es gibt auch ein spontanes Denkmal zum Gedenken an die von der Polizei Getöteten: Blumen und Fotos sind zu sehen. Auch in Seattle begann alles mit Protesten gegen den Tod von George Floyd. Zunächst waberten Tränengaswolken über der Stadt. Dann begannen – wie immer – die Pogrome.

Es gibt niemanden, der nach den Plünderungen aufräumt. Man läuft über das zerbrochene Glas der Ferrari- und Maserati-Filialen. Die Eindringlinge haben sich nicht getraut, die Sportwagen zu klauen – man kann ohnehin nirgends damit fahren. Die „Autonome Zone Capitol Hill“, wie sie ihre „Volksrepublik“ nennen, umfasst nur ein paar Blocks, in denen jetzt nicht einmal mehr Busse fahren. Dafür hat jede Straße ihre Barrikade.

„Wir haben diese Barrikaden wegen der Drohungen weißer Nationalisten errichtet, mit dem Auto in die Menge zu fahren. Die werden sie aufhalten. Und die Polizisten könnten versuchen, Tränengas einzusetzen. So können wir ihnen entfliehen“, sagt der Aktivist J.B. Clark. Er hat mit uns eine kleine Führung gemacht. Wir begannen im Zentrum der anarchistischen Gemeinde.

„Wir haben alle Polizisten gezwungen, die Wache zu verlassen und jetzt nennen wir sie unser Bürgermeisteramt. Hier halten wir Sitzungen ab und hören Rednern zu. Wir dachten zuerst, dass es eine Art Falle sein könnte, wie eine Mausefalle, und wir gingen sehr vorsichtig in die Räumlichkeiten, aber jetzt haben wir sie vollständig besetzt und das ist unsere Festung“, sagte Clark.

Die Festung fiel kampflos. Die Polizei wehrte sich nicht und nun kommt sie manchmal vorbei und schaut nach dem verlassenen Grundstück. Kürzlich kam sogar die Leiterin des Seattle Police Department, um nachzuschauen. Aber sie hat keine Macht in der Autonomen Region, so wie es dort auch kein Gesetz gibt.

„In dem Gebiet finden Vergewaltigungen und Raub statt, aber wir konnten nicht hin“, sagte Carmen Best. Sie gab zu, dass die Polizei nicht vor hatte, die Wache zu räumen, es geschah auf Anweisung der Stadtregierung.

Die demokratische Bürgermeisterin Jenny Durkan flirtet mit den Demonstranten und Trump, der sie als „innere Terroristen“ bezeichnet, rät Bürgermeisterin Durkan frech, in seinen Bunker zurückzukehren.

Auf die Frage des Fernsehmoderators von CNN, was nun wird, antwortete sie: „Es wird ein Sommer der Liebe“, was sogar dem Moderator von CNN kurz die Sprache verschlug.

Ein heißer Sommer erwartet die Polizei von Seattle. Aufgrund der Tatsache, dass ein Standort geschlossen wurde, arbeitet der Notruf „911“ nun mit Unterbrechungen. Diebstahl, Familienstreitigkeiten oder Unfälle, auf die Polizei muss man nun viel länger warten, als bisher.

Wie das Wort „Rossiya“, das auf Russisch auf unserem Mikrofon steht, gelesen und ausgesprochen wird, weiß Officer Hitten, so stellte er sich uns vor, von seiner Frau. Seine Frau stammt aus St. Petersburg. Jetzt überredet sie ihren Mann, der einst aus Schottland nach Seattle kam, nach Russland zu ziehen. Die Anarchisten lassen ihn sowieso nicht in Ruhe arbeiten. Wenn sie die Polizei nicht gerade verjagen.

Diejenigen, die das Pech haben, innerhalb der Zone zu leben, gehen nachts überhaupt nicht mehr raus.

Die neue Regierung toleriert keine Konkurrenten. Der Kampf gegen Andersdenkende wird gnadenlos geführt. Sie werden einfach, wie dieser weiße junge Mann, hinausgejagt: der Menge gefiel sein Livestream nicht.

Es gibt keine Zurückhaltung bei der Kriminalität. Auf den nächtlichen Straßen herrscht das Lynch-Recht. Für Seattles liberalsten Bezirk war das alles vor kurzem noch unvorstellbar. Dieser Capitol Hill galt früher als die neue LGBT-Hauptstadt Amerikas. Sogar die Bürgersteige waren in Regenbogenfarben gestrichen. Aber wo die Gegenkultur glänzte und das Nachtleben tobte, wird nun die harte Ordnung von Rapper Solomon Raz Simone durchgesetzt. Er ist endgültig mit seiner eigenen Kunstfigur verschmolzen. Der örtliche Hip-Hop-Star hat sich zum Kommandanten der Zone ausgerufen. Wenn nötig, schlägt er auf unerwünschte Journalisten ein. Wenn nötig, geht er gegen junge Leute vor. So gefielen Razo Simone und seinen Leuten zum Beispiel ein Mann nicht, der Graffiti sprühte und es setzte Prügel. Jetzt trägt Simone nicht mehr nur in seinen Videos Maschinengewehre.

Formal ist das im Bundesstaat Washington nicht verboten. Die lokalen Waffengesetze erlauben das offene Tragen von Waffen. Aber es ist so, dass nicht um persönliche Selbstverteidigung geht, wie der Rapper offen sagt.

„Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie ein Auto in die Menge der Demonstranten gerast ist, und als ich all das sah, dachte ich, dass es notwendig ist, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Weiße Rassisten, die das sehen, sind zu ihre Autos gerannt und weggefahren“, sagte der Rapper mit Blick auf seine AK-47.

Die Geschäftsleute können nirgendwo hin weglaufen. „Support“Antifa“ – es gibt viele solcher Graffitis und ihre Symbole hier. Das unterstützen hier nicht viele freiwillig. Geschäfte und Restaurants haben ihre Schaufenster verbarrikadiert. Sie erleiden Verluste wegen dieser turbulenten Nachbarschaft.

Kamerateams – die Presse wird wieder hineingelassen – bekommen schöne Aufnahmen von Ständen. Gemüse in Kisten, Backwaren auf den Tischen. Das Essen ist kostenlos. Vegetarisches wird vorgezogen.

Den Sozialismus mit einem menschlichen Gesicht, versteckt hinter einer medizinischen Maske, baut Stadträtin Kshama Sawant in den separierten sechs Blocks von Seattle auf. Sie war es, die die Menge ins Rathaus ließ, als die Demonstranten vor dem Gebäude standen. Sawant ist Aktivistin der trotzkistischen Bewegung „Sozialistische Alternative“. Für das liberale CNN ist sie eigentlich unpassend, aber sie ist ein nützlicher Idiot gegen Trump in diesem Wahljahr.

„Das ist eine glänzende Bewegung, es ist ein Aufstand, eine Revolution, die nicht nur in Seattle stattfindet, sondern auch in anderen Städten, die die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung unglaublich inspiriert und Donald Trumps rechte und reaktionäre Agenda bedroht“, sagte Sawant.

Der Aufstand weitet sich aus. Auf der Karte der USA entstehen neue autonome Zonen. Eine wurde in Nashville ausgerufen. Eine andere in Portland. Eine dritte in Chicago. In Asheville, North Carolina, wurde es auch versucht, aber dort griff die Polizei schnell ein, die von niemandem an ihrer Arbeit gehindert wurde und die Barrikaden abbaute.

Barrikadenbauer fordern, aus dem amerikanischen Zweiparteiensystem auszusteigen. Man hat sich sogar an das Lenin-Denkmal in Seattle erinnert. Aber dieser Protest läuft offensichtlich nicht auf leninistische Weise. Die Parallelen sind viel aktueller.

„Capitol Hill Autonome Zone“, abgekürzt CHAZ. So nennen sie diese sechs besetzten Blocks in der Innenstadt von Seattle. An der Grenze sind überall Barrikaden. Sie sind immer bereit, einen Angriff abzuwehren. Hier zum Beispiel liegen Sperrholzschilde hinter der Barrikade griffbereit. Aber das Interessanteste ist die Aufschrift darauf. Sie ist auf Ukrainisch. „Schid“ bedeutet Osten. Aus dem Osten der Ukraine, aus Charkiw, kam Ekaterina vor vier Jahren nach Seattle. Sie blieb selbst vor unserer Kamera stehen, als sie das Mikrofon mit der Aufschrift „Rossiya“ gesehen hat. Im Winter 2014 war sie in Kiew.

„Was auf dem Maidan passiert ist, als die Polizei die Menschen auseinander gejagt und die Demonstranten getötet hat, fürchte ich, wird auch hier passieren. Ich warne alle hier, dass jeder damit rechnen muss, wenn er hierher kommt, wenn sie hier protestieren, wenn sie hier übernachten. Ich warne sie, dass Sie nie wissen, was die Behörden tun werden“, sagte uns Ekaterina.

„Glauben Sie wirklich, dass so etwas in Amerika möglich ist?“

„Schauen Sie, wer Präsident ist. Hören Sie, was er gesagt hat.“

Ekaterina aus Charkiw mag aufrichtig glauben, dass die Demonstranten auf dem Maidan vom „Berkut“ und nicht von extra importierten Scharfschützen erschossen wurden. Aber Joe Biden, der die neue Ukraine nach dem Maidan von Anfang an beaufsichtigt hat, weiß genau, wie alles passiert ist. Biden, ein Kenner der Kiewer Angelegenheiten, zeichnet nun mit erschreckender Offenheit eine Maidan-Perspektive für die Vereinigten Staaten: „Ich kenne so viele hochrangige Militärs im Weißen Haus, die sagen: Seht her, wir sind kein Militärstaat. Ich verspreche Ihnen, und ich bin mir absolut sicher, dass sie Trump persönlich aus dem Weißen Haus geleiten werden, wenn ich die Wahl gewinne“, sagte der US-Präsidentschaftskandidat.

Als Helfer hat Biden dabei auch George Floyds Familie eingespannt. Der Kandidat der Demokraten hat in Houston vorbeigeschaut, um bei dessen Beerdigung Wahlwerbung für sich zu machen. Er hat sich mit dem Bruder und dem Onkel des Verstorbenen fotografieren lassen. Und dann auch mit dessen kleiner Tochter und ihrer Mutter. In der Halle, in der der Abschied von Floyd stattfand, wurde eine Videobotschaft von Biden abgespielt.

Aus George Floyd wird bereits politisches Kapital geschlagen. Der Bus für diejenigen, die sich von ihm verabschieden wollten, wurde – inklusive Wahlwerbung – vom ehemaligen texanischen Senator, dem Demokraten Rodney Ellis, zur Verfügung gestellt. Sport- und Show-Stars kamen, um sich von Floyd zu verabschieden. Dreißigtausend Dollar hat der vergoldete Sarg, wie bei Michael Jackson, gekostet und bezahlt hat ihn der Boxer Floyd Mayweather. Der Sarg wurde in einer weißen Kutsche gefahren, ganz wie bei Martin Luther King. Bei dem war es allerdings eine einfache Bauernkutsche. Aber wer ist auch ein Bürgerrechtler? George Floyd aus Minneapolis war zwei Wochen lang die Ikone des Protestes. Am Tag der Beerdigung wurde er schon mit Jesus gleichgesetzt.

Vor dem Hintergrund dieses Kanreval-Spektakels war Forkan Ali aus wie ein Fels in der Brandung, wie er gegenüber der Kirche Fountain of Praise mit all ihren Plakaten in seinem Klappstuhl saß. Der schwarze Rentner sieht die Dinge nüchtern.

„Was ist mit Biden? Kann er die Schwarzen beschützen?“

„Auf keinen Fall“, sagte Ali.

„Warum?

„Er war 3 oder 4 Mal hier, er war ein Teil der geschaffenen Probleme. Es ist Joe Bidens Schuld, dass Schwarze im Gefängnis sitzen. Er hat die Drogengesetze geändert und jetzt sitzen Schwarze sogar für kleinere Vergehen länger, als Weiße.“

Biden und seine Parteigenossen versprechen dem schwarzen Amerika nun eine Polizeireform. Sie knien mit Sprecherin Pelosi nieder und laden Floyds Familie in den Kongress ein. Menschen in Uniform dürfen keine Würgegriffe mehr anwenden. Durchsuchungen ohne Vorwarnung sollen der Vergangenheit angehören. Aber das Wichtigste ist, die Finanzierung zu kürzen.

Warum alle amerikanischen Polizisten für den wütenden Derek Chauvin verantwortlich sein sollen, verstehen sie selbst nicht: „Ich bin nicht Derek Chauvin. Meine Kollegen sind nicht Derek Chauven. Er hat einen Menschen getötet. Wir haben nicht getötet. Hört auf, uns wie Tiere und Schläger zu behandeln. Und fangt an, uns mit Respekt zu behandeln. Wir wurden verleumdet. Es ist widerlich“, sagte Mike O’Meara, Chef der New Yorker Polizeigewerkschaft.

Der Schrei der Verzweiflung des Chefs der New Yorker Polizeigewerkschaft wird bei den einfachen Amerikanern sicherlich auf Resonanz stoßen. Zwei Drittel der Amerikaner sind gegen die Kürzungen der Ausgaben für die Polizei. Für sie könnte gerade das neue Image von Donald Trump, der sich selbst als „Präsident für Recht und Ordnung“ bezeichnet, attraktiv sein.

„Schauen Sie sich Seattle an! Wie konnte das zugelassen werden? Das ist eine zerstörerische Philosophie. Es ist unglaublich, wo wir gelandet sind, wenn man bedenkt, wo wir waren. Wir waren an der Spitze, die stärkste Volkswirtschaft aller Zeiten, die höchsten Beschäftigungszahlen, auch für Afroamerikaner, Hispanics und Asiaten. Und plötzlich wurden wir von dieser Pest heimgesucht, die Zerstörung gebracht und Leben gekostet hat“, sagte Trump.

US-Bürger aus dem postsowjetischen Raum haben beschlossen, die amerikanische Polizei in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Die „Blue Tuesday“-Bewegung, benannt nach der Farbe der Polizei-Uniformen, begann in Brooklyn und hat nun auch Seattle erreicht. Die Leute kommen mit ihren Familien auf die Polizeiwachen und bringen den Beamten Süßigkeiten und Selbstgebackenes und danken ihnen einfach.

Aber die schlechten Nachrichten nehmen kein Ende. Nun brennt Atlanta. Wieder ein Mord an einem Schwarzen, Rayshard Brooks. Wieder Straßenschlachten und Tränengas. Zusammenstöße vor einem Diner, wo der betrunkene Brooks in seinem Auto einschlief und anderen Autos die Zufahrt blockiert hat. Bei seiner Verhaftung, er sollte einen Alkoholtest machen, leistete er Widerstand. Er entriss der Streife einen Elektroschocker und versuchte zu fliehen. Die Verfolgungsjagd begann. Brooks wurde erschossen. Er starb im Krankenhaus. Atlantas Polizeichef Eric Shields trat blitzschnell zurück. Aber wer weiß, ob Rayshard Brooks nicht der zweite George Floyd ist? Sein Name wurde von den führenden liberalen amerikanischen Fernsehsendern sofort aufgenommen. Sie wiederholen ihn nun dutzende Male am Tag.

Ende der Übersetzung

Hier noch die Videos der Verhaftung von Brooks. Die Polizei wurde gerufen, weil er in seinem Auto in einer Warteschlange an einem Drive-In eingeschlafen war. Als er sich der Festnahme widersetzte, hat er einem Polizisten einen Elektroschocker entrissen und die Situation ist eskaliert.

Polizei veröffentlicht Bodycam-Video aus Atlanta
Videos zeigen Festnahmeversuch und Schüsse auf Afroamerikaner in Atlanta

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

13 Gedanken zu „Reportage aus dem besetzten Teil Seattles: „Der Westen der USA ist wieder wild““

  1. Definitiv eine interessante Perspektive, aber gut informiert fühle ich mich da am Ende nicht. Irgendwie ist mir dafür zuviel gerichtete Deutung drin. Das ist im Ergebnis nicht viel besser als das, was uns hier ständig von unseren Medien abgeliefert wird.
    Das einzige was für mich dabei klar im Raum stehen bleibt: Die USA sind eine extrem gespaltene Gesellschaft und das verwundert mich null, wenn man sich anschaut wie dieses System der maximalen „Eigenverantwortung“ den kapitalistischen Wahnsinn auf die Spitze treibt und das dann am Ende noch als beste aller Welten feiert, während der Großteil der Gesellschaft in Armut und Elend verharrt.
    Wir werden folgen! Der Weg ist gegeben.

    1. Danke für den Beitrag.
      Wer kann, liest die planmäßige Durchführung aller Ereignisse heraus.
      Es war immer normal, daß die Schwarzen äußerst angriffsbereit gegen alles Weiße vorgehen und ganz besonders gegen die Polizei im Dienst. Die jetzt überall im Netz veröffentlichten Statistiken über deren Kriminalität belegen und beweisen die totale Gewaltbereitschaft dieser Leute. Der vollkommen überflüßige Angriff auf zwei PB beweist es zum millionsten Mal.
      Afrikaner gehören nicht in eine europäische oder paneuropäische Gesellschaft, genauso wenig wie Mohammedaner, diese beiden Gruppen haben es millionen-fach bewiesen. Es tut mir leid doch es ist so. Laßt sie sich alle in ihren eigenen Gebieten entwickeln und Schluß damit.
      Wir haben unsere eigene vollkommen andere Entwicklung bis jetzt hinter uns gebracht und sind gerade dabei eine gute neue Gesellschaft aufzubauen. Eine Gesellschaft mit weniger Kindern, technischem Fortschritt und vor allem BEWIESENEM FRIEDEN.
      Doch im Beitrag bekamen Firmen, Stiftungen und Institutionen welche Unfrieden und Haß schüren einen kleinen Raum. Doch diese Genannten, unter der Leitung von Soros, Gates, Rothschild, Rockefeller und den europäischen Regierungen mit Ausnahme der visegrad-Staaten, sind die Urheber der weltweiten Mordwelle.
      Fangen Sie an bei den „Flüchtlingen“, über die aus der Coronawelle entstehenden Zwangsmaßnahmen die eigenartigerweise alle, fast Zeitgleich mit den jetzt zwei Toten Afrikanern stattfanden Zwei. Wer sich mit Geschichte als Hobby beschäftigt, erkennt sofort einen ungewöhnlichen zeitlichen Zusammenhang. Beachtenswert auch die Beteiligten in der Vorbereitung all dieser Geschehen, dann wird klar das die o.g. Leute und Regierungen auf ein und derselben Agenda stehen.

      Der Maidan kommt auch mir seit Jahren wie ein Probelauf vor.
      Jeder der sich auf den alternativen Seiten informiert, muß sich über die totale menschenverachtende Brutalität der Drahtzieher im klaren sein.
      Wer hier an diesen Orten großartig bekundet, belesen und wissend zu sein,
      muß sich auch über die Konsequenzen im klaren werden. Das was nun kommt läßt sich nicht mit gesabbel aufhalten, da muß schon mehr passieren.

      1. „Afrikaner gehören nicht in eine europäische oder paneuropäische Gesellschaft, genauso wenig wie Mohammedaner, diese beiden Gruppen haben es millionen-fach bewiesen.“

        Bewiesen ist das nur, wenn man mal ganz geflissentlich die sozioökonomischen Rahmenbedingungen außer Acht lässt. Aber ich glaube sie habe auch gar kein Interesse daran sich damit zu beschäftigen oder?
        Rassismus -und das was sie da äußern kann man wirklich kaum anders bezeichnen-ist natürlich die einfachere und bequemere Antwort.

        1. Der Rassist bist eher Du. Die Antirassisten sind die wahren Rassisten.

          Multikulti funktioniert nicht. Die USA zeigt das jeden Tag. In den anderen Ländern (auch Deutschland) sieht man es auch. Es wird immer schlimmer.

          Es gibt Rassen, die anderen Rassen gegenüber Vorteile und auch Nachteile haben. Und das ist gut so. Das nennt sich Vielfalt. Es ist eine bunte Welt. Sie zu verändern, in dem man die Rassen gewaltsam vermischt, schafft die Probleme, die wir haben.

          Die schwarzen Amerikaner haben dieselben Chancen wie die weißen. Im Gegenteil, sie haben sogar noch eine Minderheitenquote, die dafür sorgt, dass eher sie eingestellt werden, als ein Weißer bei gleicher Qualifizierung.
          Wieso schaffen sie es dann nicht, außer in Hollywoods Filmen und Serien, in denen sie Anwälte, Computerfreaks und ähnliches sind?
          Weil die Wirklichkeit eben kein Film ist. Sie stellen 13% der Bevölkerung, aber den Hauptbestandteil der Gefängnisinsassen. WIESO! Und komme mir jetzt nicht mit Rassismus.
          90% der Schwarzen werden von Schwarzen ermordet. Ist das jetzt interner Rassismus?

          Ist der Islam rassistisch, weil er die schwarzen als geborene Sklaven ansieht?
          Viele Schwarze sind ja Moslems, aber ob sie sich den Koran und die Suren mal durchgelesen haben?

          Albert Schweitzer sagte mal verzweifelt über seine geliebten Neger:
          Man bekommt die Afrikaner aus Afrika, aber Afrika nicht aus den Afrikanern.

          Da ist wohl etwas dran. Wenn man sich anschaut, was diese Menschen aus sich machen.

          Mir ist es wurscht, woher einer kommt, welche Religion er hat. Welche Hautfarbe. Für mich zählt deren innere Einstellung. Und da finde ich in jeder Rasse die größten Idioten und die liebevollsten Menschen .
          Bewiesener Maßen haben Afrikaner trotzdem ein höheres Gewaltpotential, als alle anderen Rassen. Das ist, und dies ist kein Witz, genetisch bedingt.

          Wieso der Mann da erschossen wurde, hat nichts mit Hautfarbe zu tun, sondern der Polizist wollte nicht mehr hinterherrennen. In den USA sitzen die Waffen sehr locker. Aber ich verstehe auch nicht, wieso der plötzlich so einen Aufstand hinlegt. Er wäre in die Ausnüchterungszelle gekommen und am anderen Morgen wieder auf freien Fuß. Schließlich hat er ja nur die harmloseste Droge genommen, die der Mensch kennt. Alkohol..

          Doch wenn ich in dem Land geboren und aufgewachsen wäre, denn wüsste ich auch wie die Polizei tickt. Da würde ich nicht plötzlich so ein Theater veranstalten, währenddessen ich vorher diese Vorführung gegeben habe, um zu beweisen, dass ich auf einem Bein sehen kann… Alles war entspannt und sogar lustig, bis der schwarze Amerikaner plötzlich ausrastete.

          1. Das wichtigste fehlt, Rassismus entsteht da wo man den Leuten das einredet.
            Genau wie dein Hinweis zu Koran, können nicht lesen und schreiben und wenn da dann so ein Durchgeknallter kommt geht man aufeinander los. Was die Kolonien betrifft hat man in all den Jahren nicht geschafft Grenzen gemeinsam so zu korrigieren das Ethnien wieder zusammengeführt werden um die ganzen Grenzkonflikte zu entschärfen.
            Auf keinen Fall darf man die wirtschaftlichen Interessen vergessen. Ende des Jahres wird es ein Verfahren gegen ein Öl- Konsortium geben denen man die Mitschuld am Bürgerkrieg, Hunger und Vertreibung im Sudan gibt. u.a. eine schwedische Firma die inzwischen verkauft ist. Ja ausgerechnet die Friedens – und Ökoapostel.

            Der Rassismus in den Staaten hat seine Wurzeln in der Siedlungspolitik. Sind doch überwiegend typische Kolonialmächte die Siedler gewesen. Die Ausgrenzung wurde schon bei den Indigenen nicht nur gefordert sondern auch bis heute umgesetzt. (Reservate)
            Den Rassismus den man heute beklagt hat seine Ursache weniger in der Rasse als vielmehr in der Ungleichheit der Vermögensverteilung.
            Das sehen wir in Deutschland ja auch schon. Während öffentliche Schulen bröckeln wird von der Förderung von sogenannten Eliteschulen gesprochen. Jeder besser Verdienende versucht sein Kind überall unter zu bringen bloß nicht in eine ganz normale Schule.
            Wenn nur noch geschlossene Gesellschaften existieren dann hat man kaum noch eine Chance, es sei man besitzt ein Ausnahmetalent. Dann „erbarmt“ sich vllt. mal jemand.
            Das nenne ich strukturellen Rassismus und der ist nicht schwarz/weiss sondern vollzieht sich durch alle möglichen Ethnien. Besonders betroffen sind da die Illegalen, die geduldet werden weil sie Arbeitsbienen sind aber Rechte haben sie eben keine. Wer aufbegehrt wird der Einwanderungsbehörde gemeldet.

            Diese Proteste haben nur Vordergründig mit Rasse zu tun sondern sind einem Wahlkampf geschuldet und dem Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung. Genauer gesagt ist die Gruppe die jetzt demonstriert, plündert und brandschatzt der Sturmtrupp von Sanders und den Demokraten. Ich bin der Meinung das die USA eine 3. politische Macht braucht.

          2. „Bewiesener Maßen haben Afrikaner trotzdem ein höheres Gewaltpotential, als alle anderen Rassen. … kein Witz, genetisch bedingt.“

            So, so.
            Na da würden wir doch gern einmal erfahren, wer das herausgefunden haben will. Hat man da inzwischen so etwas wie ein „Gewaltgen“ gefunden?
            (Bei den sog. „Buschmänner“ der Kalahari z:B ist ein überbordenes Gewaltpotential – jedenfalls uns – nicht überliefert.)

            Aber gut – wenn man sich die „Historie“ des „Weißen Mannes“ (m/w/d) so anschaut, zeichneten wir uns da selbstverständlich durch engelsgleiche Friedfertigkeit aus.

            1. … sicher genetisch bedingt.
              Und das „Multikulti“ schon begrifflich nix mit „Rasse“ zu tun hat, wollen wir dann auch noch anmerken.
              (Ja, das kommt davon, wenn die Großdeutschen nicht einmal mehr ihre eigene Sprache im Griff haben.)

            2. Ich würde Sie bitte, zukünftig nur in der 1.Person Singular, Ihre Beiträge zu verfassen!
              Denn die 1.Person Plural impliziert, dass auch ich ggf. Ihrer Meinung wäre, was erneut im vorliegendem Falle, nicht gegeben ist!

              1. Dieser Bitte können wir leider nicht nachkommen.
                Ob „abgehoben“ oder „Slang“ – wir schreiben, wie wir lustig sind – wir sind so „frei“.
                Allerdings ist es uns unbegreiflich, wie er auf den grotesken Gedanken kommen konnte, wir schlössen ihn da ein.
                Das ist selbstverständlich nicht der Fall, das dürfen wir ihm versichern.

  2. ‚Autonom‘ ist an den Leuten dort in Seatle vermutlich überhaupt nichts. Ich möchte sogar vermuten, dass sie sich nicht einmal autonom zur ‚Revolte‘ entschlossen haben, dienen Aufstände und Proteste dieser Art doch ausschliesslich der Spaltung der Gesellschaft. Bürgerkriegsähnliche Zustände werden provoziert um härtere Gegenmassnahmen, Militäreinsatz, Überwachung und weitere Einschränkungen der Demokratie (soweit überhaupt noch vorhanden) und Menschenrechte zu begründen. Gewinner sind, wie auch während der aktuellen Coronafarce, ca. 100 der reichsten Familienclans. Verlierer: Wie gewohnt ca. 99% der Menschheit.

  3. False flag der Neo-Linken i.S.v. „ seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen ….“
    In den USA werden jährlich rund 1000 Leute von der Polizei erschossen, rund die Hälfte der Erschossenen sind Weisse, ¼ Schwarze, d.h. beinahe jeden Tag werden ca. 1 Schwarzer und 2 Weisse von der Polizei erschossen. 2019 waren von den unbewaffnet erschossenen 19 Weisse und 9 Schwarze.
    Was besagt, es geht den Neo-Linken NICHT um unnötige Polizeigewalt gegen das Volk, sondern ausschliesslich um weisse Polizeigewalt NUR gegen Schwarze – ist somit rassistisch motiviert, da alle anderen Hautfarben ausgeblendet werden. Womit George Floyd denen nur als Mittel zum Zweck dient, nur der Aufhänger ist. Diese angeblichen ‚Antirassismus-` Demonstrationen waren von langer Hand geplant und es wurde nur auf einen geeigneten Fall gewartet, um loszuschlagen.

    Siehe auch Statistics Do Not Support The Claim Of ‘Systemic Police Racism’; in Daily Wire Jun 3rd, 2020
    In 2019 police officers fatally shot 1,004 people, most of whom were armed or otherwise dangerous. African-Americans were about a quarter of those killed by cops last year (235), …
    The police fatally shot nine unarmed blacks and 19 unarmed whites in 2019, according to a Washington Post database, ….
    https://www.dailywire.com/news/mac-donald-statistics-do-not-support-the-claim-of-systemic-police-racism

    oder Polizeigewalt in den USA: Statistik der Schüsse, in Süddeutsche Zeitung 28. Juli 2019
    https://www.sueddeutsche.de/wissen/statistik-polizeigewalt-usa-1.4539355

    Sowie: Mutmaßlicher Plünderer wegen Mordes an schwarzem Ex- Polizisten angeklagt, in RT deutsch 8.06.2020
    https://deutsch.rt.com/nordamerika/103247-usa-mutmasslicher-plunderer-wegen-mordes-an-polizisten-angeklagt/
    * Es ist extrem rassistisch wenn ausschliesslich Polizeigewalt gegen Schwarze angeprangert wird.

  4. Interessant ist die Dokumentation (2019) vom ABC-Affiliate KOMO-News „Seattle is Dying“, die mehrfach kostenfrei im Internet zu finden ist. Das erzählt sehr viel vom Verfall einer Stadt die eigentlich doch sehr wohlhabend sein sollte.

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