So reagiert Russland auf Versuche im Westen, die Geschichte des 2. Weltkriegs umzuschreiben

Im Zusammenhang mit dem Holocaust-Gedenktag gab es viele verstörende Äußerungen aus dem Westen, die anscheinend die Geschichte umschreiben wollen. Darauf hat das russische Außenministerium in einer ausführlichen Erklärung reagiert.

Ich habe in den letzten Tagen über einige Beispiele dafür berichtet. Auf der Seite der Tagesschau gab es einen Kommentar, von dem man meinen sollte, er stelle den Tiefpunkt dessen dar, was Politik und Medien im Westen von sich geben können. Aber nichts da! Es scheint einen wahren Wettbewerb zu geben, wer die Geschichte am dreistesten verfälschen kann. Dabei war die Rede des US-Vizepräsidenten auf dem Gedenktag noch fast harmlos gegen das, was aus Polen oder von der US-Botschaft in Dänemark gekommen ist. Und auch der Spiegel war sich nicht zu schade, zu behaupten, „die Amerikaner“ hätten Auschwitz befreit„. Selbst die EU hat sich in ihrer offiziellen Erklärung den Geschichtsfälschern angeschlossen. Und natürlich standen auch Vertreter der Ukraine dem in nichts nach, worüber ich es noch nicht einmal geschafft habe, zu berichten.

Da diese Dinge nun plötzlich so massiert geschehen, muss man davon ausgehen, dass es gewollt ist, mit solchen Meldungen Geschichtsfälschungen in die Köpfe der Menschen zu pflanzen. Nach dem Motto „steter Tropfen höhlt den Stein“ scheinen dies die ersten Tropfen zu sein, die hier massiert angefangen haben, zu plätschern. Die Antwort darauf kann nur sein: „Wehret des Anfängen!“

Auch wenn einige dieser Meldungen hinterher als „peinliche Fehler“ bezeichnet wurden, sind andere unverändert stehen geblieben.

Das russische Außenministerium hat sich nun dazu geäußert und sehr deutliche Worte gefunden, die ich hier übersetzt habe, weil die entsprechenden Artikel der letzten Tage sehr viel Interesse der Leser gefunden haben und sehr aktiv kommentiert worden sind.

Beginn der Übersetzung:

Die ganze Welt hat den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gefeiert und der Opfer und der Befreier gedacht. Man hätte meinen können, dass dies eine würdige Gelegenheit hätte sein können, sich zu vereinen, ich spreche von den Ländern, Völkern und Politikern.

In den letzten Tagen gab es viele Aussagen und Kommentare, sie waren absurd in ihrer Form und manchmal geradezu inhaltlich verrückt, aus denen eine enttäuschende Schlussfolgerung gezogen werden kann. Die Praxis, die Geschichte umzuschreiben, skrupellos und systematisch eine alternative Version der Ursachen, des Verlaufs und der Folgen der größten Tragödie des 20. Jahrhunderts zu verbreiten, hat entschieden an Dynamik gewonnen. So, wie wir über Pandemien sprechen und darüber, wie sie bekämpft werden können und sollten, indem wir nach Impfstoffen und Gegenmitteln suchen, so müssen wir auch verstehen, dass wir es hier mit einem echten historischen Virus zu tun haben, der tatsächlich tödliche Folgen haben kann. Vielleicht sogar auf globaler Ebene.

Indem heute aus tagespolitischen Gründen oder aus persönlichen Ambitionen und Interessen Tretminen unter die Strukturen gelegt werden, auf denen die internationalen Beziehungen, man könnte sagen, die Weltordnung, basieren, deren Ziel es war, weitere Weltkriege zu verhindern, wird die Zerstörung dieser Strukturen in Kauf genommen, was katastrophale Folgen haben kann. Der vielleicht wichtigste Bestandteil dieser Strukturen waren die Nürnberger Prozesse und ihre Ergebnisse, die nun anscheinend umgeschrieben werden sollen.

Nun ein bisschen zur jüngeren Geschichte. Erinnern Sie sich daran, was unsere westlichen Partner vor 15 oder 30 Jahren gesagt haben. Sie haben angefangen, es zu vergessen, aber wir erinnern uns an alles. Heute werde ich diese Zitate nennen.

Im Januar 2005, als der Internationale Holocaust-Gedenktag zum ersten Mal gefeiert wurde, der anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz stattfand, erklärte der damalige polnische Präsident Kwasniewski klar und unmissverständlich:

„Das Lager Auschwitz wurde am 27. Januar 1945 von sowjetischen Truppen befreit. Einige der Befreier sind heute hier unter uns, die die Gefangenen gerettet und der Welt alle Schrecken von Auschwitz offenbart haben. Es ist mir eine Ehre, ihnen heute die höchsten polnischen Orden zu überreichen. Mit tiefem Respekt vor ihrer soldatischen Selbstaufopferung ehrt Polen all jene, die gekämpft haben und die während der Befreiung unserer Heimat von der Nazi-Besatzung heldenhaft Gefallenen der Roten Armee.

Wir erinnern uns an den unglaublichen Beitrag des russischen und anderer Völker der Sowjetunion zum Sieg über den Nationalsozialismus. Wir vergessen nicht, dass der Ausgang des Zweiten Weltkriegs zum größten Teil an der Ostfront entschieden wurde, dass es die Rote Armee war, die Berlin erobert hat. Zwanzig Millionen Tote, Soldaten und Zivilisten, die den Hitler-Truppen zum Opfer fielen, sind der schreckliche Preis, den die Völker der UdSSR für diesen historischen Sieg bezahlt haben. Gemeinsam verneigen wir uns vor ihrem Opfer.“

Ich möchte das noch einmal wiederholen, das sagte 2005 nicht der Präsident Russlands, sondern der Präsident Polens. Hat sich irgend etwas geändert? Ja, irgend etwas hat sich geändert, aber nicht an den Ereignissen vor 75 Jahren, sondern es hat sich etwas in den Köpfen moderner polnischer und auch nicht-polnischer Politiker geändert.

Fünfzehn Jahre später sehen wir eine ganz andere Rhetorik. Der derzeitige polnische Staatschef Duda hat, als er im Auschwitz-Museum sprach, die Soldaten der Roten Armee nur einmal in einem Nebensatz erwähnt. Wahrscheinlich hat nur die Anwesenheit der wenigen noch lebenden Gefangenen von Auschwitz, die sich noch an diese schrecklichen Ereignisse und die lang ersehnten Momente der Befreiung erinnern, ihn daran gehindert, sich endgültig von der Realität zu lösen. Was passiert, wenn sie von uns gehen?

In der bedrückenden Atmosphäre dieses Brennpunktes der hasserfüllten Ideologie, hat der polnische Präsident sich nicht getraut, sich zu versündigen und offen zu lügen, während er in die Augen der Menschen blickte, die in den Mauern dem Tod und dem Bösen in die Augen sehen mussten.

Ich möchte noch einmal die Frage stellen: Was wird in fünf bis zehn Jahren passieren? Was werden wir dann hören, vor allem von polnischen Politikern? Leider wird es diejenigen, die die Schrecken von Auschwitz überlebt haben, irgendwann nicht mehr geben. Werden wir dann etwa aufhören, ihren Erinnerungen, den Dokumenten in den Archiven und den Filmaufnahmen zu glauben?

Aber es gibt auch solche, die sich selbst von solchen moralischen Hindernissen nicht aufhalten lassen. Auf dem Holocaust-Gedenkforum in Jerusalem sprach US-Vizepräsident Pence von den „alliierten Soldaten“, die Auschwitz befreit haben. Aus irgendeinem Grund erinnerte er sich nicht an die unbestreitbare Tatsache, dass das Konzentrationslager von den Soldaten der Roten Armee befreit wurde. Ich denke, dass er das absichtlich so gesagt hat, obwohl in der Halle Herr Martynushkin war, der zu der Zeremonie eingeladen wurde, weil er einer der ersten war, der an diesem Tag, am 27. Januar 1945, an diesem schrecklichen Ereignis teilnahm und als einer der ersten Soldaten das Lager betreten hat.

Der ehemalige polnische Ministerpräsident Kaczynski ging in seiner russophoben Einstellung noch weiter, als er erklärte, dass er von Russland eine Entschädigung für „polnisches Leid“ fordert. Von den Soldaten der Roten Armee, die zusammen mit 600.000 in Polen gefallen Kameraden Polen von den Nazis befreit haben, sind nur noch wenige am Leben. Ich denke, sie hätten eine passende Antwort auf diese Frechheit.

Heute können wir für ihr Gedenken einstehen. Es ist schade, dass kaum noch Zeugen am Leben sind, die sich an die Ereignisse der Konferenz von Jalta aus eigenem Erleben erinnern, deren 75. Jahrestag wir am 4. Februar feiern werden. Es waren die sowjetischen Unterhändler unter der Führung von Stalin, die die Wiederherstellung des polnischen Staates gefordert haben, woran die westlichen Partner übrigens nicht viel Interesse gezeigt haben.

Was die von Kaczynski geforderte Entschädigung betrifft, so war das überflüssig. Ich für meinen Teil verspreche nun, ihn mit Informationen entschädigen.

Es ist schwer zu glauben, dass die heutigen westlichen Politiker plötzlich unter Gedächtnisverlust leiden. Diejenigen, die heute bewusst die Geschichte verzerren, erinnern sich sehr gut und wissen es besser, denn sie haben Zugang zu allen Archiven. Es ist nur so, dass sie sich ganz andere Aufgaben stellen. Die sogenannten „Fehler“, die die amerikanische Botschaft in Dänemark und die respektierte deutsche Wochenzeitung Spiegel auf ihren Social-Media-Seiten gemacht haben, die an die Befreiung von Auschwitz durch „amerikanische Truppen“ erinnerten, sind alle Glieder ein und derselben Kette. Diese Meldungen werden gelesen, werden repostet, sollen sich im Netz reproduzieren. Die dann folgende Entschuldigung müssen sie mit ihrem Gewissen ausmachen. Aber das Publikum wird mit solchen Fälschungen gefüttert.

Das alles ist eine reale, schleichende Bedrohung. Es ist eine echte Informations-Aggression gegen die Geschichte. Was wollen sie damit erreichen und was sind die wahren Ziele derer, die das tun?

Wahrscheinlich wollen sie Generationen heranziehen, die eine ganz andere Geschichte kennen und glauben werden. Es wird darin keinen Platz für die glorreichen Siege der Roten Armee geben, für die Niederlage der zahlenmäßig überlegene Armee der Faschisten oder für die Opfer des sowjetischen Volkes hinter der Front. Ich glaube nicht, dass es dort noch die „Münchener Verschwörung“ (Anm. d Übers.: So nennt man in Russland das „Münchener Abkommen) geben wird, den brutalen Antisemitismus in Polen und anderen, inzwischen souveränen Ländern, die heute frei und stolz auf ihre Freiheit sind und die Geschichte umschreiben. Die Ziele der Tagespolitik, die nur auf kurzfristige Eigeninteresses und Vorteile abzielen, werden die Geschichte diktieren.

Zur Klarstellung hier eine kleine historische Anmerkung über die Dynamik dessen, was geschieht. Ich habe vom Jahr 2005 und der Erklärung des polnischen Staatschefs erzählt. Sind die Worte, die der polnische Präsident 2005 gesagt hat, von seinen Nachfolgern zurückgenommen worden? Hat er seine Worte zurück genommen? Das ist nicht geschehen.

Ein weiterer Ausflug in unsere jüngere Geschichte.

Die Associated Press, der ja die oben genannten Personen vertrauen, berichtete über den Israel-Besuch des polnischen Präsidenten Lech Wałęsa 1991: „Walesa wurde als Kämpfer gegen den Kommunismus und Führer eines neuen Polen gefeiert. Aber überall, auch im Parlament, wo die Abgeordneten vor ihm saßen, haben ältere Juden, die den Holocaust überlebt hatten, das Oberhaupt des polnischen Staates mit der Vergangenheit konfrontiert.“

Wahrscheinlich war das bildlich gesprochen, aber es war tiefgehend. Warum haben wir das vergessen? Warum wird sogar die Geschichte umgeschrieben, an die wir uns selbst noch erinnern und die wir kennen?

Nach einer nach historischen Maßstäben sehr kurzen Zeit sehen wir das entgegengesetzte Bild in Polen. Da wurde ein Gesetz beschlossen, das jede Aussage über die Schuld des polnischen Volkes oder des Staates oder seine Mittäterschaft an den Verbrechen des Dritten Reiches verbietet.

Ich habe da eine Frage. 1991 sprach der damalige israelische Ministerpräsident Jitzchak Shamir erneut davon, das die Polen „den Antisemitismus mit der Muttermilch aufgenommen“ haben. Im Jahr 2001 sagte Avigdor Nelawitzky, ein Überlebender des Progroms von Jedwabne, bei dem schätzungsweise 2.000 Menschen getötet wurden, im Interview mit dem deutschen Spiegel: „Es ist schlimm, dass viele Polen die antisemitische Vergangenheit ihres Landes nicht anerkennen. Sie müssen erkennen, dass das Pogrom von den Polen begangen wurde.“

Bedeutet das, dass für das, was 2001 in dem im Westen angesehenen Presseorgan gesagt wurde, heute bestraft werden kann? Wie kann das sein? Schließlich geht es um vergangene Ereignisse, deren 75. Jahrestag wir heute begehen. Warum versteht niemand, dass sich diese Ereignisse nicht mehr verändern, sondern dass nur aufgrund der politischen Situation die Einordnungen verändert werden. Das alleine ist verbrecherisch.

Ähnliche Schritte, wie Polen sie unternimmt, werden auch in Litauen unternommen. Ich habe eine Frage: Wohin soll das führen? Wohin geht die Menschheit, insbesondere in Europa? Hat sie vergessen, was sie vor 75 Jahren durchgemacht hat? In welchem moralischen Koordinatensystem werden die neuen Generationen von Polen und Litauern leben? Nach welchen Maßstäben wird ganz Europa leben? Irgendwann werden Tweets als die Wahrheit und letzte Instanz wahrgenommen.

Wie schnell wird das Böse, das im Mai 1945 in Berlin scheinbar zerschlagen und schließlich vom Nürnberger Tribunal begraben wurde, wieder ins Leben zurückfinden? Wird die Menschheit, die sich ihrer Geschichte heute nicht mehr bewusst ist, in der Lage sein, ihm zu widerstehen? Die Antwort ist nein. Es wird kein Gegenmittel geben.

Ich möchte Ihnen sagen, dass vor diesem Hintergrund auch die Aussagen des ukrainischen Präsidenten Selensky, der die Rolle der UdSSR und des Dritten Reiches bei der „Entfesselung des Zweiten Weltkriegs“ auf eine Stufe gestellt hat, was „den Nazis erlaubt hat, die Tötungsmaschine des Holocaust anzuwerfen“, gesehen werden muss. Das sagt nicht ein Mann, der sich hinstellt und sich als Neonazi bezeichnet. Das sagt der Präsident eines Landes, das in neue demokratische Höhen aufsteigen will.

Und danach fragt sich die ukrainische Regierung, warum ihr Volk nicht mit ihr im selben Land leben will. Der Aufstieg des Neonazismus in der Ukraine nach dem Maidan-Putsch ist zu einem offensichtlichen Problem für die gesamte Weltgemeinschaft geworden. Wie soll man solche Aussagen qualifizieren?

Fackelumzüge zu Ehren der Mörder, an deren Händen das Blut von Tausenden von Menschen klebt, sind dort alltäglich geworden. Solche Aussagen überschreiten jedoch alle Grenzen. Sie sind ein unverhohlener Verrat an der Geschichte des eigenen Volkes. In den Schützengräben und auf den Schlachtfeldern, als Soldaten und Offiziere mit nur einer einzigen Granate auf faschistischen Panzern losgingen, war es die einige Rote Armee, die getan hat, was andere nicht tun konnten und was viele nicht tun wollten. Sie hat die Menschheit von der „braunen Pest“ befreit. Punkt. Sich auszudenken, dass der Mörder und das Opfer eine gleichberechtigte Schuld tragen, ist kriminell und unmoralisch.

Ich möchte dem ehemaligen ukrainischen Präsidenten Krawtschuk einen besonderen Gruß übermitteln, der folgendes gesagt hat: „Hitler und Stalin haben sich in Lemberg getroffen. Das ist dokumentiert, das ist kein Geheimnis. Sie haben versucht, sich zu einigen.“

Ich habe eine Frage an Herrn Krawtschuk: Womit werden Sie behandelt? Nach der Einnahme von was haben Sie das erzählt? Verstehen Sie eigentlich, dass Sie auch noch irgendwie zum politischen Establishment eines souveränen Staates gehören, der Mitglied in der UNO ist? Übrigens wurde dieser Platz in der UNO auch mit dem Blut Ihrer eigenen Soldaten erkämpft. Sind Sie noch ganz dicht? Gibt es noch irgendjemanden in der Ukraine, der denen dort zumindest einige Grundlagen über die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges, des Zweiten Weltkriegs, vermitteln kann? Das sprengt doch jeden Rahmen.

Später sagte er, dass er „keine Dokumente gesehen hat, die seine vorherige Aussage belegen.“ Wie kann das sein? Ich wiederhole es, sind solche Menschen, die die öffentliche Meinung beeinflussen. (Anm. d. Übers.: Die Geschichte ist genau so passiert: Krawtschuk hat in einem Fernsehinterview diese Behauptung aufgestellt und nur Stunden später zu Journalisten gesagt, dass er keine Dokumente dazu kennt, es aber irgendwo gelesen habe)

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass wir jede Aussage, die die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und des Großen Vaterländischen Krieges verfälscht, unabhängig davon, wie oft es passiert und wie viele es sein werden, mit Fakten und Zitaten kommentieren werden.

Ende der Übersetzung


Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Russland auf die Fragen der internationalen Politik blickt, dann sollten Sie sich die Beschreibung meines Buches ansehen, in dem ich Putin direkt und ungekürzt in langen Zitaten zu Wort kommen lasse. Dort gibt es auch ein Kapitel darüber, wie Putin auf den Zweiten Weltkrieg blickt.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

13 Gedanken zu „So reagiert Russland auf Versuche im Westen, die Geschichte des 2. Weltkriegs umzuschreiben“

    1. Sie sagte wörtlich: Вы там все в своем уме?
      Wörtlich heißt das „Sind Sie da noch völlig in Ihrem Verstand?“
      Ich gebe zu, ich habe das etwas frei übersetzt, aber der Sinn ist korrekt, zumal, wenn man gesehen hat, wie aufgebracht und verärgert sie war. Aber solche Formulierungen, die nun einmal umgangssprachlich sind, kann man nie wörtlich übersetzen. Daher habe ich diese Formulierung gewählt. Ich hätte auch „Sind Sie noch bei Verstand?“ schreiben können, aber zu ihrem Tonfall und ihrer Verärgerung hat die schärfere Variante eindeutig besser gepasst.

      1. Habe mal kurz bei einer Muttersprachlerin Russisch aus Donezk nachgefragt .
        Ich denke nun, sie spricht in der Mehrzahl.
        Seid ihr alle verrückt dort?

        Und bezieht wohl den derzeitigen Verrückten mit ein. Ich mag die Maria. Lese viel von dem was sie sagt.

        In dem Zusammenhang kann ich es mir nicht mehr vorstellen, dass Putin diesem „Präsident“ noch die Hand schüttelt. (Oder er zieht sich Handschuhe an.) Diese Aussagen kommen ja nun mal nicht von irgendwem….

        1. Das ist nicht ganz richtig, das konnte die Dame aber nicht wissen, weil sie den Zusammenhang nicht kannte, sondern nur den einen Satz.
          In der förmlichen Anrede benutzen die Russen nicht die 3. Person Plural („Sie“) sondern die 2. Person Plural („Ihr“). Daher hat die Dame gedacht, es wäre an viele gerichtet („seid Ihr alle verrückt geworden“), aber es war aus dem Zusammenhang ganz eindeutig an eine Person gerichtet, daher ist die korrekte Übersetzung „Sind Sie verrückt geworden“

          1. Was man bei „Dem Röper“ nicht alles lernt. 🙂 Nachgefragt unter Beifügung des Komplett-Originals, mit der hier kommentierten Antwort kam im Ergebnis die absolute Zustimmung der Dame, zu dem, was Herr Röper hier beantwortete.

            Doch es kam noch mehr, weil sie sagte im Telefonat:

            Man könnte es, wenn man nun die Sprache wissenschaftlich betrachtet, Stimmungslagen der Person auch dann einbezieht in die Übersetzung, wenn man als zweisprachig aufgewachsener Übersetzer auch die menschliche Reaktion des Deutschen dann bewertet, man es auch übersetzen könnte :

            Du Frank, sagte sie würdest es sicher so übersetzen:
            Sag mal, BIST DU NOCH GANZ DICHT IN DER BIRNE … !
            Und genau so, nachdem ich auch das passende Video gesehen-und ihre Stimmungslage erfasst habe, hätte ich das auch übersetzt. Allerdings ist es nun mal so, sagte sie, dass man das dann doch nicht als Übersetzer tut, sondern die eher diplomatischeren Wörter wählt …

            Klasse Herr Röper…

            Meine Achtung wächst von Tag zu Tag…

            Denn wird man von mir an sie die Bitte gerichtet, auch zukünftig ihrem Bauchgefühl zu folgen.

  1. Die Geschichte ist leider nicht vorbei. Der Westen strebt nach Osten. Es geht um Rohstoffe, Energie, Handelswege und Sklaven. Für den Westen sind Slawen die Sklaven. Für die Versklavung der Slawen gibt es immer die größten Heere.

    Die Kriege sind nicht vorbei. Es ist nur Pause. Von deutschem Boden soll auch der nächste Krieg ausgehen, von Büchel als Atomkrieg. Frieden gibt es nur, wenn jeder in Deutschland weiß, die Raketen aus Russland sind schneller in Berlin und Büchel, als die deutschen Tornados mit den US Atombomben in Russland. Nur das mindert die wachsende Kriegslust in Deutschland, in der deutschen Regierung, der deutschen Politik, den deutschen Medien und dem deutschen Heer.

    Leider werden Deutschland, Polen, die Ukraine und das Baltikum wieder das Schlachtfeld der Weltmacht. Aber viel Deutsche, Polen, Ukrainer und Balten rufen auch danach.

  2. 04.05.1992 schrieb der Spiegel unter der Überschrift

    Kraft der Vergangenheit
    In Galizien wird die k.u.k.-Zeit verklärt. Aber die nationalen Spannungen wachsen.

    „Als Folge des Hitler-Stalin-Pakts wurden im Herbst 1939 „Lwow und alle westukrainischen Gebiete mit der Sowjetunion wiedervereinigt“, wie es in den Geschichtsbüchern heißt, nach denen die ukrainischen Schüler heute noch lernen.

    Neue Bücher sind erst in Vorbereitung. In denen wird dann zu lesen sein, daß die Kommunisten ein Schreckensregime entfalteten und national denkende Ukrainer, aber auch Polen und Juden, in Lager verschleppten und ermordeten.

    Das ist der Grund, „weshalb viele Ukrainer die Hitlertruppen als Befreier begrüßten“, als diese im Juni 1941 die Sowjetunion überfielen, sagt Boris Bilynsky, Prorektor der Medizinischen Fakultät der Lemberger Universität. Seinen Vater hatten die Kommunisten umgebracht.

    Daß sich Tausende Ukrainer zur berüchtigten SS-Division „Galizien“ meldeten und an der Ermordung von Juden beteiligten, leugnet Bilynsky nicht.

    Sie seien „irregeleitet“ worden. Im übrigen habe sich Ukraine-Präsident Leonid Krawtschuk bereits bei den Juden „wegen der Beteiligung der Ukrainer am Holocaust entschuldigt“.

    Hitlers SS, Sonderkommandos und ihre ukrainischen Helfer hatten damals in Lemberg eines der blühenden Zentren des Ostjudentums ausgerottet: 1939 wohnten in Lemberg 110 000 Juden, nun sind es gerade noch 7000.“

    Auch hier wird “ unterstellt“, „zugegeben“, „relativiert“ aber von einer ganz anderen Seite. Schon bemerkenswert, dass das Kämpfen gegen die Rote Armee heldenhaft war und scheinbar ausreicht um sich rein zu waschen.

    „Rasch nach dem 2. Weltkrieg war die sowjetische Propaganda mit Vorwürfen an das ukrainische Volk zur Stelle. Die Ukrainer hätten während des 2. Weltkrieges mit deutschen Behörden kollaboriert und an Judenpogromen mitgewirkt und schon immer eine antisemitische Tradition gepflegt.

    Es ist auch unbestritten, dass Ukrainer an nazistischen Gräueltaten beteiligt waren.

    So zeigte etwa der extreme Flügel der Organisation Ukrainischer Nationalisten deutlich faschistische Züge. Des Weiteren meldeten sich einige Ukrainer bei der Waffen-SS, um auf Seiten der Nazis als besondere Division gegen die Rote Armee zu kämpfen. Daraus lässt sich aber kein Gesamtvorwurf an die ukrainische Bevölkerung herleiten.“

    http://www.gelsenzentrum.de/juedisch_ukraine.htm#anker_5

  3. Geschichtfälschung entsteht, weil die Basics fehlen. Teilweise sogar dort, wo sie eigentlich vorhanden sein müssten.
    Ich hab mit vielen aus Mahn- und Gedenkstätten gesprochen, diese sind allerdings nur auf die Mahn- und Gedenkstätten fixiert.
    Ebenso habe ich vor über einem Jahr die Autorin der folgenden Webseite angeschrieben, sie solle doch mal diese umfassend korrigieren.
    http://www.zwangsarbeit-in-goettingen.de/
    Bis heute geschah nichts. Warum wohl?
    Sie wird dafür nicht mehr bezahlt und für Änderungen fehlt ihr die gesamte NS-Gesetzgebung, welche hier aber sehr erhellend wirken würde.

    Sowjetische Kriegsgefangene bekamen keinen Lohn.
    http://www.zwangsarbeit-in-goettingen.de/texte/lohn.htm
    Diese Aussage ist so platt, wie einige weitere Texte auf der Seite.
    Kriegsgefange bekammen keinen Lohn. Punkt. War überall so.
    Nur Soldaten mussten arbeiten (in nicht kriegswichtigen Sparten wie Landwirtschaft z.B.), die Offiziere durften Arbeit sogar verweigern.
    Jedoch waren alle über die Berufsgenossenschaft Unfallversichert und erhielten auch Unfallrente, so lange sie Kriegsgefange waren.
    Der Umstand, dass Kriegsgefange nur entlassen werden mussten, sofort in Schutzhaft kamen und somit „zivilen Personen“ waren, somit zivilen Gesetzen unterlagen und somit Lohn bekamen, entgeht vielen.
    Und in jedem Kriegsgefangenlager war daher auch wer?
    Arbeitsämter!
    In jedem Lager gab es Arbeitämter, die die Gefangene nach ihrer „Umdeutung“ an Firmen vermittelte.

    Ich finde es auf die Schnelle nicht (war evtl. im Gestapourteil von 1957),
    da klagte ein russischer Kriegsgefanger auf mehr Lohn und den erhielt er auch…

    Und dass viele Juden an der Judenverfolgung aktiv beteiligt waren, kann man dem Eichmann Prozess entnehmen.
    Da wurde der Judenrat gefragt, warum er 10.000 Juden ins Gas schickte.
    Antwort: „Um meine Familie zu schützen!“

    Wer will aber hier ein Urteil fällen, ob Recht oder Unrecht?
    Ich nicht.
    Wenn ich Jude gewesen wäre und in dieser Zeit nichts zu essen gehabt hätte, ich wüßte nicht, ob ich für ein Stück Brot mehr, nicht ebenso 10.000 ins Gas geschickt hätte…und ich bin froh, dass mir die Entscheidung, dank der Sowjetunion, mir bis heute erspart geblieben ist.

  4. Diesen Winter habe ich das Buch „Putin“ von Th.Röper und das Buch „Eiszeit“ von G.Krone-Schmalz gelesen.

    Gerade in diesem Buch findet man konzentriert, wie Russland/Putin ständig vom Westen, vor allem den USA hintergangen wurde und wird. Versprechungen/Zusagen werden nicht eingehalten und wie überheblich sich der „Ami“ benimmt, das ist oft nicht erträglich zu lesen und verkehrt versteht es dann immer der „Russe“ und ist an allem schuld.

    Wie kann nur Putin so souverän bleiben, wenn er vor den westlichen Naivlingen und Wichtigtuern einschließlich der deutschen „Politiker“, siehe die Rede vor dem DBD 2001, seine Reden hält?
    Man muss sich heute noch fremdschämen, wenn man die Reaktionen von Schily und vor allem von Fischer sieht.

    Das Buch „Gekaufte Journalisten“ habe ich schon länger angefangen, war aber nicht in der Lage, es durchgängig zu lesen. Ich werde dabei richtig trübsinnig, hoffe aber es noch ganz zu „packen“.

    Was ich aber bei allen Veröffentlichungen vermisse, auch hier im Forum, weshalb wird nicht permanent auf die „HEARTLAND-THEORIE“ „Der Schlüssel zur Weltherrschaft“ von Halford John Mackinder verwiesen? Alle Menschen in D sollten diese Schrift kennen, vor allem da sie nun in deutsch erschienen ist.
    Hier findet man doch die Erklärung dafür, weshalb D und Russland sich nach Meinung der USA nicht anfreunden dürfen, denn: WER DAS HERZLAND BEHERRSCHT BEHERRSCHT DIE GANZE WELT!
    Diese Aussage ist bereits 100 Jahre alt!!!! Und der „Ami“ handelt gerade heute nur nach dieser Theorie und das ist doch meiner Meinung nach der Grund, weshalb der ganze Osten vor allem von den Amerikanern destabilisiert wurde und wird.
    Dazu kommt noch die menschen verachtende Rede von diesem George „Kriegsmann“ Stratfor. Noch herablassender kann ein Mensch nicht daher schwafeln.

    Was D betrifft, sollten auch alle Menschen hier wissen, dass D 1945 ein Vertrag aufgezwungen wurde, dass D bis 2099 die Besatzung der USA hinnehmen muss und deshalb nicht zu seinem eigenen Vorteil handeln darf?
    Das sind noch 79 Jahre!!!!!!!!!! Und wie wird es wohl in Kürze sein und danach?

    Und was ist mit der Kanzlerakte? Hier antworten doch Leute die anscheinend Einblicke haben und nicht alles als Verschwörungstheorien abtun? Ich bitte um Antworten und Aufklärungen. Oder jage ich nur Windmühlen?
    Ich gebe zu, dass ich mich diesen Winter erstmals sehr intensiv mit diesen Themen befasst habe was vor allem durch den Anti-Spiegel angeregt wurde.
    Auf You Tube habe ich Interviews und Vorträge z.B. von Daniele Ganser, Willy Wimmer, Herrman Plopper usw. angesehen.
    Also, ich muss sagen, ich möchte diese Informationen nicht missen, aber vorher habe ich unbeschwerter gelebt.

    1. „Ich bitte um Antworten und Aufklärungen. Oder jage ich nur Windmühlen?“

      Nein tust du nicht du unternimmst den Versuch die Welt in der du lebst zu begreifen.

      Die Flut an Informationen gerade durch das Internet ist so gewaltig und von Interessen belastet das man glatt den Verstand verlieren möchte. Abhilfe bringt da nur die Fokussierung.

      Beispiel
      Warum hassen alle Deutschland?

      Totschlagsargument hier klar die beiden Weltkriege und die Geschichtsschreibung der Sieger. Früher ausreichend um den Schuldkomplex zu zementieren.

      Heute schaut man genauer hin und entdeckt Fakten die nicht berücksichtigt wurden und stellt neue Fragen. Wer verdiente am Krieg und warum? Warum wurde dieses alte Wissen nicht berücksichtigt und Wer waren die jeweiligen Akteure?

      Das Ergebnis gefällt natürlich nicht Jedem. Man trifft immer wieder die gleichen Akteure, den Geldadel und von denen ist ein beachtlicher Anteil jüdischen Glaubens. Aber das ist eben nicht erst heute so sondern zieht sich durch Jahrhunderte.

      VT „jüdische Weltverschwörung“ hat viele Väter, sie wird mal vom Rassenhass mal aus Ausbeuter Sicht mal aus Glauben angetrieben. Dabei beschäftigen sich die Gruppen mit der Frage „wie kann das sein?“.

      Der Gegenspieler zum Rassenhass ist der allumfassend proklamierte Antisemitismus. Die Ausbeuter Sicht wird heut von “ hätte eben in der Schule besser aufpassen müssen“ und weil man glaubt die Menschen sind dumm muss die angebliche Elite Entscheidungen treffen. Die Gewinner sind klar. Und der Glaubenskampf ist der Katalysatorder Macht zementiert.

      Die eigentliche Antwort auf „wie kann das sein?“ soll nicht gegeben werden müssen.

      Dann müsste z.B. das englische Adelshaus welches eher deutsch ist antworten woher die Macht, zu wessen Nachteil und warum man meinte sich mit dem Hitlergruß ablichten zu lassen? Unweigerlich kommt der Kolonialismus zum Vorschein und anstatt sich mit dem Unrecht auseinander zu setzen verspottet man die Opfer, verharmlost und lässt sich als großartige geschichtliche Akteure feiern. Gleiches gilt für Frankreich oder auch sonstigen angebliche Eliten von Gottes Gnaden.

      Ganz aktuell ist der Vorgang zum deutschen Adel. Da prüft man in Geheimverhandlungen Entschädigungen oder Rückgabe von Besitz ohne einmal überhaupt darüber nachzudenken das es genau diese Macht geilen Eliten waren denen wir den 1. WK zu verdanken hatten. Das blöde Volk hat bis 2010 dafür bezahlt und nun krauchen die aus den Löchern und halten wieder die Hand auf?
      Wie der Zahlmeister darüber denkt wissen die deshalb ja Geheimverhandlungen.
      Um dieses leidige Thema vom Tisch zu bekommen wird zensiert, verheimlicht und die Geschichte auf den neuen alten Feind umgeschrieben.

      Tatsache ist heute aber auch das jüdisch/ israelisch zu sein gut mit den alten und neuen Schutzmechanismen harmoniert.
      Verfolgt Putin Juden/Israelis weil sie genau das sind oder verfolgt er sie wegen der gnadenlosen Ausplünderung der UdSSR?
      Ist es Zufall das der größte Plünderer der Ukraine seine sichere Heimstatt in Israel fand und das Volk nun die Last des Raubzuges trägt?
      Was als VT begann bekommt ein Bild. Und dieses Bild wird wieder bekämpft von den gleichen Eliten wie die Jahrhunderte zuvor, denn kein historisches Großereignis hat an dieser Macht gerüttelt sondern verfestigte sie noch.

      Wieder ein aktuelles Beispiel, die angebliche 2 Staaten Lösung die keine ist aber die ein eiskalter Griff nach Macht ist. Das zeigt das Schweigen der Eliten über den Bruch von UN Entscheidungen zum Nachteil derer die wir doch angeblich damit beschützen. Das dieser Deal von einem super reichen Mann jüdischen Glaubens kommt bleibt ungenannt zum Schutz von Wen?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Jared_Kushner

      „Kushner kennt Netanjahu bereits seit Kindestagen“

      https://www.zeit.de/2020/06/nahost-donald-trump-usa-israel-paelaestinaenser-jerusalem-zweistaatenloesung

      https://www.welt.de/debatte/article205426221/Trumps-Nahost-Plan-Nichts-weniger-als-ein-Ultimatum.html

  5. Die herrschende Geschichte, ist die Geschichte der Herrschenden…
    Es lässt sich vielleicht wirklich nur dadurch erklären, dass die letzten Zeitzeugen sterben. Das gerade Deutschland mit auf diesen Zug springt sagt alles aus. Wer auch nur annähernd Kritik an Israel äußert, wird sofort in die rechte Ecke gedrängt, man gönnt sich einen Antisemitismus-Beauftragten, entblödet sich allerdings nicht das Land welches im 2.WK den grössten Blutzoll zahlte, mit Sanktionen zu belegen, man weißt Diplomaten aus, wegen nicht bewiesenen Verdächtigungen usw.
    Vor circa einem halben Jahr, war auf den nachdenkseiten ein Artikel zu lesen, wonach eine Niederländische Forscherin eine Arbeit veröffentlichte, dass Belgische Kollaborateure der Waffen-SS, von denen noch 94 am Leben sind, eine Deutsche Rente bezahlt bekommen. Variierend nach Rang und Dauer, zwischen 400 und 1200€. Ein von den Nazi`s verschleppter Zwangsarbeiter bekommt 50€.
    Das nenne ich mal einen Schlag in die Fresse….
    Und dann stellen sie sich hin und labern von unseren Werten. Also meine sind es nicht.

    1. Die Witwe von Freisler („Sie sind ja ein ganz schäbiger Lump“) klagte auf höhere Witwenrente, da ihr Mann (dem ein Bömbchen auf den Kopf fiel) ja nach dem Kriege weiter Karriere machen können.
      Bekam sie auch.

      Ein Soldat, der aus Russland Rente für die Teilnahme am 2.WK bezog, dem wurde die Rente auf die Sozialleistung angerechnet.
      Ich weiß nicht, ob die die dies entschieden haben, überhaupt leben würden, wenn es die Sowjetunion nicht gegeben hätte…

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